Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts vom 13. Februar bis zum 14. Juni 2020 im Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

Caricatura_Museum_Frankfurt_PLAKAT_Beste_Beste_Bilder250Der bebilderte Jahresrückblick Beste Bilder greift gnadenlos die politischen, gesellschaftlichen und sportlichen Ereignisse des vorangegangenen Jahres auf und diskutiert sie seit nunmehr zehn Jahren mit allen Mitteln des Satirischen. Das Caricatura Museum Frankfurt würdigt das Jubiläum mit der großen Sonderschau Beste Beste Bilder- Die Cartoons des Jahrzehnts und zeigt die herausragendsten Cartoons, Karikaturen und satirischen Zeichnungen des letzten Jahrzehnts.

Die Ausstellung vermittelt gesellschaftsrelevante und politische Ereignisse der vergangenen Dekade und gibt einen umfassenden Überblick über die Entwicklung von Satire und Humor, aber auch der Zeichenstile im deutschsprachigen Raum. Vertreten sind 81 Künstlerinnen und Künstler, darunter viele bekannte aus renommierten Tageszeitungen, politischen Magazinen und Zeitschriften wie Bettina Bexte, Gerhard Glück, Katharina Greve, Gerhard Haderer, Rudi Hurzlmeier, Til Mette oder Stephan Rürup. Zudem präsentieren auch jüngere Vertreterinnen und Vertreter der Zunft der Cartoonisten ihre Werke.

Die rund 300 Exponate fangen Geschehnisse und Stimmungen ihrer Zeit erbarmungslos ein. Dabei lassen sie die Höhe- und Tiefpunkte des Jahrzehnts aufs Komischste Revue passieren.
Angefangen beim Google-Überwachungswahn, nervtötenden Vuvuzelas zur Fußball-WM in Südafrika, den Missbrauchsskandalen der katholischen Kirche und der erzwungenen Sparpolitik der Griechen. Weiter geht es mit Doktortitel-Plagiaten von PolitikerInnen, dem Tod von Loriot und dem auf ewig unfertigen Hauptstadtflughafen BER. Nochmals weiter über den fahrlässigen Untergang der Costa Concordia, die Problemfälle Uli Hoeneß und Ebola sowie den schwerwiegenden Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo. Bis hin zur nie enden wollenden Klimadebatte, IS-Terror, Flüchtlingswelle, Brexit und schließlich den Politclowns Salvini, Johnson und Trump.

Die Cartoons beschreiben die Dekade anschaulich und verständlich, mit allen Höhepunkten und Skandalen – und das ohne große Worte, aber mit viel Humor.

Unter dem Titel Beste Bilder zeigt der Lappan-Verlag regelmäßig die besten Cartoons eines Jahres. Diese werden turnusmäßig zum Jahreswechsel in der Caricatura Galerie Kassel ausgestellt. Just ist der 10. Band der -Reihe erschienen. Der Katalog zur Ausstellung 10 Jahre Beste Bilder ist jüngst bei Lappan in der Caricatura Edition publiziert worden.

Bislang kann schon auf eine ordentliche Sammlung des gezeichneten Witzes zurückgeblickt werden – angefangen mit 70 Karikaturistinnen und Karikaturisten für den ersten Band 2010,
kamen Jahr für Jahr neue Namen hinzu, so dass rückblickend an die 90 Künstlerinnen und Künstler mit insgesamt über 3.000 komischen Zeichnungen die Seiten füllten. Die Besten Bilder sind nicht nur eine Chronik der Zeit, sie dienen zudem seit 2016 als Grundlage für den Deutschen Cartoonpreis.

Ausstellung
In der Ausstellung werden insgesamt 284 Exponate von 81 Künstlerinnen und Künstlern zu sehen sein. Damit ist Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts die bisher größte Gruppenausstellung von Cartoonistinnen und Cartoonisten in Deutschland.

Die Ausstellung zeigt ausgewählte Werke deutschsprachiger Zeichnerinnen und Zeichner der letzten zehn Jahre. Es werden jeweils die prägnantesten Ereignisse herausgegriffen und bebildert. Jedes Jahr erhält eine farbliche Kennzeichnung mittels eigener PassepartoutCouleur, sodass beim chronologischen Gang durch das Jahrzehnt jederzeitige Orientierung gewährleistet ist

Eine große Fläche bietet Platz für die insgesamt 16 Preisträgerinnen und Preisträger des Deutschen Cartoonpreises seit 2016.

In der Ausstellung werden viele Digitalisate zu sehen sein. Immer mehr Zeichnerinnen und Zeichner nutzen die Möglichkeit, ihre Zeichnungen mittels digitaler Mal- und Zeichenprogramme anzufertigen. Besonders in der kommerziellen Illustration, im Grafikdesign und der populären Kunst ist die Digitalisierung weit fortgeschritten, die Zahl der digitalen Comics und Cartoons steigt kontinuierlich.

Ausgestellte Künstlerinnen und Künstler:
adam, Renate Alf, BECK, Harm Bengen, Bettina Bexte, BURKH, Peter Butschkow, Steffen Butz, Birgit Dodenhoff, Uli Döring, Eugen Egner, Rainer Ehrt, Tim Oliver Feicke, Miguel Fernandez, Marco Finkenstein, Kai Flemming, FLIX, Peter Gaymann, Gerhard Glück, Greser & Lenz, Katharina Greve, Markus Grolik, Gymmick, Teresa Habild, Gerhard Haderer, Hauck & Bauer, Ruth Hebler, Barbara Henniger, Anton Heurung, Oli Hilbring, Michael Holtschulte, Phil Hubbe, Rudi Hurzlmeier, Dominik Joswig, Ernst Kahl, AD Karnebogen, Petra Kaster, Katz & Goldt, Matthias Kiefel, Kittihawk, Kriki, Uwe Krumbiegel, Dorthe Landschulz, Mario Lars, Nicolas Mahler, Wolf-Rüdiger Marunde, Piero Masztalerz, Dirk Meissner, Hannes Mercker, Til Mette, Denis Metz, MOCK, NEL, OL, Oliver Ottitsch, Martin Perscheid, Thomas Plassmann, Ari Plikat, POLO, Andreas Prüstel, Rattelschneck, Hannes Richert, Leonard Riegel, Holga Rosen, Stephan Rürup, Ralph Ruthe, Schilling & Blum, Schneckensteiff, Tobias Schülert, Reiner Schwalme, Schwarwel, André Sedlaczek, Wolfgang Sperzel, Birte Strohmayer, Klaus Stuttmann, Tetsche, Peter Thulke, © TOM, Karsten Weyershausen, Freimut Woessner, Miriam Wurster, Martin Zak.

Ort:

© Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
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Zur Ausstellung erscheint das Buch „10 JAHRE BESTE BILDER – Die Cartoons des Jahrzehnts“ in der Caricatura Edition

Auf 380 Seiten präsentiert diese Cartoonsammlung das Beste, was in den letzten zehn Jahren an politischer und gesellschaftlicher gezeichneter Satire entstanden ist.
Mit scharfsinnigen Cartoons von Deutschlands bekanntesten Cartoonistinnen und Cartoonisten. Ein Best-of der Karikatur der letzten Dekade und damit ein ganz besonderes Buch über die Geschichte der Gegenwart, gerade in Zeiten von Fake News von unschätzbarem Wert.
Herausgegeben von Dieter Schwalm (Hrsg.), Wolfgang Kleinert (Hrsg.)
Verlag Lappan, Edition Caricatura
384 Seiten, vollfarbig, 20 EUR, ISBN 978-3-8303-3554-2

Barbara Auer und Matthias Brandt erhalten Ehrenpreis zur Eröffnung des 16. Deutschen FernsehKrimi-Festivals in Wiesbaden vom 1. bis 8.März 2020

DFKF20_Logo16. Deutsches FernsehKrimi-Festival mit Ehrenpreis an Barbara Auer und Matthias Brandt, prominenten Gästen und neuem Krimi-Serienwettbewerb

Während  der Wiesbadener Krimi-Stipendiat und Autor Max Annes den Wiesbadener KrimiMärz bereits am 27.02.2020  eröffnet, startet  komplementär dazu das 16. Deutsche Fernsehkrimifestival am 1. März 2020  in der Filmbühne Caligari: Um 17 Uhr Foyer mit einer Vernissage der Foto-Ausstellung „Die Macht der Hände“ von Heidi Schade. Hier geht es unter anderem  um Täterhände, Fingerabdrücke usw. Ab 18 Uhr wird im Kino zum zweiten Mal der  Ehrenpreis des Deutschen Fernsehkrimifestivals verliehen. Er geht in diesem Jahr an  Barbara Auer und Matthias Brandt für ihre herausragenden schauspielerischen Leistungen in den „Polizeiruf 110“-Folgen „Kreise“, „Wölfe“ und „Tatorte“.

Auer  und Brandt spielen in den von Christian Petzold inszenierten Folgen ein Ermittlerduo und fragiles Liebespaar, das in einer düsteren Welt „trotz allem der menschlichen Sehnsucht eine Stimme verleiht“. Die drei gemeinsamen TV-Auftritte seien unvergesslich und „Kriminalfilme in Vollendung“, so die Jury in ihrer Begründung. „Es freut mich ganz besonders, ein so herausragendes Schauspiel-Duo in Wiesbaden zu ehren und den noch jungen Ehrenpreis so hochrangig etabliert zu haben. Die konstant hohe Anzahl von Einreichungen für den Wettbewerb zeigt auch: der Deutsche FernsehKrimi-Preis ist und bleibt eine begehrte Auszeichnung in der Branche“, so Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Neu in diesem Jahr ist der Krimi-Serienwettbewerb „Folgenschwer“ am 2. März, weswegen das Deutsche FernsehKrimifestival flux um einen Tag verlängert  wurde.

Traditionell beginnt  der Film-Wettbewerb  mit einer Premiere, in diesem Jahr am 3. März  von „Tatort – Die Guten und die Bösen“ (HR), u.a. in Anwesenheit der Schauspieler Isaak Dentler, Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Dennenesch Zoudé, Drehbuchautor David Ungureit und der Regisseurin Petra K. Wagner.

Der Überblick im Einzelnen

 Krimi-Serienwettbewerb 

Erstmals sucht das Festival 2020 im Krimi-Serienwettbewerb „Folgenschwer“ nach der besten Krimi-Serie des Jahres. Nominiert sind „23 Morde“ (SAT.1/JOYN), „Der Pass“ (SKY), die finale Staffel „4 Blocks“ (TNT SERIE), „Die verlorene Tochter“ (ZDF) sowie Staffel drei von „Babylon Berlin“ (X FILME/ARD DEGETO/SKY/WDR/BETA FILM). Am 2. März ab 16.30 Uhr laufen ausgewählte Folgen in der Caligari FilmBühne, zum Gespräch werden u.a. Regisseur Özgür Yıldırım und Drehbuchautor Christian Jeltsch erwartet. Eine Jury von Studierenden aus Hochschulen und Universitäten der Rhein-Main-Region votet für die beste Produktion.

Tatort-Premiere am 3. März zum Wettbewerbsauftakt

Am 3. März um 20 Uhr startet der Wettbewerb mit der Premiere von „Tatort – Die Guten und die Bösen“ (HR), zu der die Schauspieler Isaak Dentler, Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Dennenesch Zoudé sowie die Regisseurin Petra K. Wagner, der Drehbuchautor David Ungureit und die Redakteurin Liane Jessen erwartet werden. In der HR-Produktion ist die 2019 verstorbene Hannelore Elsner in einem ihrer letzten Fernsehauftritte zu sehen. Unter der Regie von Petra K. Wagner stoßen Margarita Broich und Wolfram Koch als Frankfurter Ermittlerteam Anna Janneke und Paul Brix im Rahmen ihrer Ermittlungen auf immer neue Fragen, die ihre eigene Arbeit betreffen und ihr Selbstverständnis als Polizisten erschüttern: Ein Mann wurde offenbar ermordet und dann gefoltert. Polizeihauptmeister Ansgar Matzerath legt noch vor Ort ein Geständnis ab. Er habe die Tat begangen, weil der Mann vor sieben Jahren seine Frau entführt und vergewaltigt habe. Sagt Matzerath die Wahrheit, ist er wirklich der Täter? Und was weiß die längst pensionierte Kommissarin (Hannelore Elsner in einem ihrer letzten Fernsehauftritte), die den Fall damals bearbeitet und nie aufgelöst hat? Nach der Vorführung begrüßt Moderator Knut Elstermann im Filmgespräch die Schauspieler*innen Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Isaak Dentler, Dennenesch Zoudé, die Regisseurin Petra K. Wagner, den Drehbuchautor David Ungureit und die Produzentin Liane Jessen vor Ort in Wiesbaden.

Aus 68 Einsendungen gelangten insgesamt zehn TV-Produktionen in den Wettbewerb ; darunter mit „Das Gesetz sind wir“ (ZDF), „Tatort – Lass den Mond am Himmel stehn“ (BR) und der NDR-Produktion „Polizeiruf 110 – Der Tag wird kommen“ drei weitere Premieren.

Zum 50. Geburtstag des Tatorts sind auch vier Produktionen des traditionsreichen Formats beim Festival dabei. Im 30. Jahr der deutschen Einheit sind Fernsehkrimis von Sendern aus nahezu allen Regionen Deutschlands im Wettbewerb vertreten. Neben Produktionen von ZDF, ARTE, SAT.1., NDR, BR, MDR und HR auch vom ORF. Die Werke zeigen – häufig anhand von Einzelschicksalen – eine große Bandbreite lokaler wie emotionaler Beziehungsgeflechte in der deutschen Gesellschaft.
„Die zehn ausgewählten Filme sind starke, emotionale Werke, die ein aufregendes Kaleidoskop des Landes aufzeigen, und in denen Lokalkolorit immer wieder durchdringt. Sie lassen die Zuschauer*innen auf das Schicksal der Menschen blicken, egal ob im beruflichen, familiären oder gesellschaftlichen Umfeld.
Ich freue mich darauf, gute Krimis auf großer Leinwand zu sehen, anregenden Gesprächen mit den Filmgästen des Festivals zu lauschen, und lade alle Krimifans ebenfalls sehr herzlich dazu ein“, so Axel Imholz.
Die Wettbewerbsfilme des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2020:

Dienstag, 3. März 2020, 20.00 Uhr – Eröffnung/Premiere
Tatort – Die Guten und die Bösen
HR
Regie: Petra K. Wagner, Buch: David Ungureit
mit Margarita Broich, Wolfram Koch, Peter Lohmeyer, Dennenesch Zoudé, Isaak Dentler,
Hannelore Elsner, u.a.

Mittwoch, 4. März 2020, 9.30 Uhr – Schulvorstellung/Premiere
Das Gesetz sind wir
ZDF
Regie: Markus Imboden, Buch: Holger Karsten Schmidt mit Julia Koschitz, Aljoscha Stadelmann, Bernadette Heerwagen, Heiner Stadelmann, Michael Wittenborn, Marc Hosemann, u.a.

Mittwoch, 4. März 2020, 12.00 Uhr
Tatort – Das Nest
MDR
Regie: Alex Eslam, Buch: Erol Yesilkaya
mit Karin Hanczewski, Cornelia Gröschel, Martin Brambach, Allessandro Schuster, Peter Trabner, Uwe Preuss u.a.

Mittwoch, 4. März 2020, 16.30 Uhr
Tage des letzten Schnees
ZDF
Regie: Lars-Gunnar Lotz, Buch: Nils-Morten Osburg nach dem Roman von Jan Costin Wagner
mit Henry Hübchen, Bjarne Mädel, Barnaby Metschurat, Victoria Mayer, Mercedes Müller, Victoria Trauttmansdorff, u.a.

Mittwoch, 4. März 2020, 19.00 Uhr – Premiere
Tatort – Lass den Mond am Himmel stehn
BR
Regie: Christopher Schier, Buch: Stefan Hafner, Thomas Weingartner
mit Udo Wachtveitl, Miroslav Nemec, Ferdinand Hofer, Laura Tonke, Lenn Kudrjawizki, Victoria Mayer, u.a.

Mittwoch, 4. März 2020, 21.15 Uhr
Todesfrist – Nemez und Sneijder ermitteln
SAT.1
Regie: Christopher Schier, Buch: Verena Kurth nach dem Roman von Andreas Gruber
mit Josefine Preuß, Raymond Thiry, Mavie Hörbiger, Nils Hohenhövel, Stefan Pohl, Heinz Arthur Boltuch, u.a.

Donnerstag, 5. März 2020, 9.30 – Schulvorstellung
Der gute Bulle – Friss oder stirb
ZDF/ARTE
Regie & Buch: Lars Becker
mit Armin Rohde, Edin Hasanović, Nele Kiper, Almila Bagriacik, Murathan Muslu, Michael Maertens, u.a.

Donnerstag, 5. März 2020, 12.00 Uhr
Das dunkle Paradies
ORF/ZDF
Regie: Catalina Molina, Buch: Sarah Wassermair, Catalina Molina
mit Stefanie Reinsperger, Manuel Rubey, Andrea Wenzl, Wolfgang Rauh, Clara Mühlthaler, Ulrike Beimpold u.a.

Donnerstag, 5. März 2020, 16.30 Uhr
Tatort – Tschill Out
NDR
Regie: Eoin Moore, Buch: Eoin Moore, Anika Wangard
mit Til Schweiger, Fahri Yardim, Tim Wilde, Zoe Moore, Udo Thies, Laura Tonke, u.a.

Donnerstag, 5. März 2020, 19.00 Uhr – Premiere
Polizeiruf 110 – Der Tag wird kommen
NDR
Regie: Eoin Moore, Buch: Florian Oeller
mit Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Uwe Preuss, Andreas Guenther, Josef Heynert, Peter Trabner, u.a

Vorjury
In der Vorjury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2020 wählten Burkhard Althoff (stellvertretender Leiter des Kleinen Fernsehspiel beim ZDF), Tina Ermuth (Redaktion Fernsehfilm ProSiebenSat.1), Anne Even (ehem. Arte/ZDF-Fernsehfilmredakteurin), Kathrin Flessing (Redaktion Fernsehfilm ProSiebenSat.1), Jürgen Heimbach (Krimiautor, Redakteur „Kulturzeit“/3sat), Liane Jessen (ehemalige Fernsehfilmchefin HR), Diana Kraus (Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie ZDF) sowie die Leiterin des Festivals Cathrin Ehrlich die Filme des Wettbewerbs aus. Der Auswahl der zehn Wettbewerbsfilme sind 68 Einreichungen vorausgegangen, davon 22 Premieren und 12 Filme von Regisseurinnen. „Ein starker Jahrgang, über den die Vorjury sehr ausführlich diskutieren musste“, erinnert sich Festivalleiterin Cathrin Ehrlich. „Am Ende wurde sich auf zehn Produktionen geeinigt, die mit hochspannenden Geschichten unterhalten und deren Bildsprachen Kinoformat besitzen.“
Jury
Die Wettbewerbs-Jury für den Deutschen FernsehKrimi-Preis setzt sich 2020 zusammen aus dem Krimiautor und diesjährigen Krimistipendiaten der Stadt Wiesbaden, Max Annas, dem Drehbuchautor Sascha Arango und den Schauspieler*innen Felix Klare, Chiara Schoras und Belinde Ruth Stieve zusammen.

Zahlreiche prominente Gäste
Zahlreiche Filmschaffende haben sich zum Festival angemeldet, darunter u.a. der Schauspieler Armin Rhode, die Regisseure Lars Becker und Eoin Moore sowie die Drehbuchautoren Erol Yesilkaya und Nils-Morten Osburg.

Die Preisverleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 6. März um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne statt.

Doku-Crime-Abend
Neben dem Wettbewerb widmet sich der Doku-Crime-Abend am Donnerstag, 5. März aktuellen rechtsradikalen Entwicklungen in Deutschland, u.a. mit der Doku „Der Mordfall Lübcke und rechter Terror in Deutschland“ (NDR/WDR/MDR).

„Deutschlands spannendster Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“
Mit dem Drehbuchwettbewerb „Deutschlands spannendster Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“ sucht das Festival gemeinsam mit HessenFilm und Medien nach abendfüllenden Drehbuchstoffen von Nachwuchsautor*innen. Nominiert sind vier der eingereichten Stoffe, die am Abend des 5. März in einer Lesung live in der Caligari FilmBühne vorgetragen werden. BR-Redakteurin und Hochschuldozentin Cornelia Ackers, Sandra Duschl von der HessenFilm und Medien und Produzent Ronald Mühlfellner bilden die Drehbuchwettbewerbs-Jury. Zu gewinnen ist eine Zusammenarbeit mit TOP: Talente e. V., die bei der Entwicklung des Stoffes vom Exposé bis zum Treatment begleitet und die kostenlose Teilnahme an einem Pitch-Workshop im Herbst in Baden-Baden ermöglicht.

„Lange FernsehKrimi-Nacht“
Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 7. März, ab 18 Uhr, die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des 8. März werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.

Programmheft

Alle weiteren Informationen finden Sie unter: Fernsehkrimifestival

Wiesbadener KrimiMärz 27.2.-28.3.2020 mit Leichen im Kanalsystem und tiefen menschlichen Abgründen

krimimärzBereits drei Tage vor dem Start des 16. Deutschen Fernsehkrimifestivals startet parallel und komplementär dazu der Wiesbadener KrimiMärz am 27. Februar 2020 mit überaus spannender Unterhaltung, unter anderem über verschwundene Kunstwerke, einen Goldschatz, Leichen im hiesigen Kanalsystem und vielen anderen  Grausamkeiten und tiefen menschlichen Abgründen. Zudem werden namhafte Gäste erwartet, unter ihnen die Kimiautoren Max Annas, Ingrid Noll, Zoe Beck und Friederich Ani und andere. Wenngleich auf ein Motto verzichtet wurde, liegt der diesjährige Schwerpunkt auf Regionalkrimis.

Zum 4. KrimiMärz laden herzlich ein das Literaturhaus Villa Clementine, die VHS, das künstlerhaus 43 und viele weitere Veranstalter. „Der Wiesbadener KrimiMärz ist immer ein besonders gutes Pflaster zum Austausch und Vernetzen innerhalb der verschiedenen Sparten“, freut sich Kulturdezernent Axel Imholz auf ein spannendes Programm. „Durch die vielen interdisziplinären Verknüpfungen lerne ich immer wieder neue Facetten des Krimigenres kennen. Gerade der Fokus auf regionale Autorinnen und Autoren in diesem Jahr lässt erkennen, wie viel literarisches Potential im Rhein-Main-Gebiet liegt. Ich freue mich natürlich auch auf über die Landesgrenzen hinaus bekannte und beliebte Gäste und auf anregende Lesungen und Gespräche mit renommierten Krimiautorinnen und -autoren.“

Zum Auftakt am Donnerstag, 27. Februar stellt der diesjährige Krimistipendiat, Max Annas, der für vier Wochen im Literaturhaus Villa Clementine wohnen und arbeiten wird, seinen aktuellen Roman „Morduntersuchungskommission“ vor. Das Buch entführt seine Zuhörer und Leser in die DDR des Jahres 1983, als es gilt, den Mord an einem Vertragsarbeiter aus Mosambik aufzuklären. Dabei gerät der Ermittler in Konflikt mit den politischen Zielen des sozialistischen Regimes. Max Annas ist ein Meister des politischen Kriminalromans und vermag es, fundierte Recherchen mit spannenden Plots von politischer Brisanz zu verknüpfen. Am Sonntag, 1. März lässt die Großmeisterin der Kriminalliteratur, Ingrid Noll, die Gäste des Literaturhauses an einer gesellschaftlichen Versuchsanordnung der besonderen Art teilhaben: In ihrem Roman „Goldschatz“ stellt sie in gewohnt humoriger Weise eine alternative Studenten-WG, die sich einem Lebensstil fernab von Konsumdruck und Wegwerfgesellschaft verschrieben hat, auf die Probe, als die Aussteiger unter anderem auf einen echten Goldschatz stoßen. Tatort-Fans sollten sich den 19. März vormerken, wenn Krimi- und Drehbuchautor Friedrich Ani in „All die unbewohnten Zimmer“ einen Blick nach München wirft, wo er mehrere seiner beliebten Ermittlerfiguren aufeinandertreffen lässt, um unter anderem den Tod eines Polizisten aufzuklären.

Ein besonderes Augenmerk liegt beim diesjährigen KrimiMärz auf Autorinnen und Autoren aus der Region ebenso wie auf Geschichten, die im Rhein-Main-Gebiet verortet sind. So gilt für ehemalige Krimistipendiaten offensichtlich dasselbe, was man über Verbrecher sagt: Sie kehren immer wieder an den Tatort zurück. So auch Zoë Beck. Die Krimistipendiatin von 2019 kommt am 8. März zurück nach Wiesbaden und präsentiert ihren Kurzkrimi, der während ihre Aufenthaltes im letzten Jahr entstand, an einem ganz besonders kriminalistischen Ort: dem Polizeipräsidium Westhessen. Regionale Delikte bilden auch beim Tatort Rhein-Main am 13. März den Schwerpunkt. Uli Aechtner, Sonja Rudorf und Charly Weller lassen das Publikum an der Verbrechensbekämpfung zwischen Wetterau und Frankfurt teilhaben. Begleitet wird die Kriminacht musikalisch von dem Jazzgitarrenduo „Swing Guitars“ mit Unterstützung des bekannten Wiesbadener Kontrabassisten Alexander Sonntag. Und während am 21. März die Autoren Stefan Koldehoff und Tobias Timm über Kunst und Verbrechen im Museum Wiesbaden diskutieren, führt am 26. März die Suppenlesung während der Mittagspause rund um Edgar Allan Poe zurück zu den Wurzeln der Schauerliteratur. Als ganz besonderes Krimi-Spektakel beschließt die Wiesbadener Autorengruppe „Dostojewskis Erben“ das Abendprogramm des KrimiMärz am 27. März. Mit dem Programm „Rache, Raub und Regenwald“ wird das erfolgreiche Format des letzten Jahres fortgesetzt und in einer szenischen Lesung kriminelle Verwicklungen aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt. Sowohl die agile Senioren-WG, als auch die rigorosen Umwelt-Aktivisten und die ausgebufften Gentlemen-Gangster verfolgen das Ziel, einen zwielichtigen Wiesbadener Bankier um sein Schwarzgeld zu erleichtern – allerdings ohne voreinander zu wissen. In einer turbulenten Schlussszene treffen die drei Gruppen dabei aufeinander und lernen einmal mehr: Nichts ist, wie es scheint!

Und was wäre die Verbrechensbekämpfung schließlich ohne Nachwuchs? Getreu dem Motto „Früh übt sich, wer ein Meister werden will“ können am 2. März Kinder und Jugendliche bei einem Workshop mit der Detektei Schrumpf von einem echten Detektiv lernen oder sich am 28. März in und um die Mauritius-Mediathek bei einer Schnitzeljagd auf die Suche nach der versteckten Beute eines Bücherdiebes machen.

Das komplette Programm des Wiesbadener KrimiMärz 2020 sowie alle Infos zu Tickets und Vorverkauf sind unter www.wiesbaden.de/krimimaerz zu finden und in der ausliegenden Programmbroschüre.

Krisen sichtbarer machen – Sonderausstellung „Making Crises Visible“ ab 12. Februar im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt

Die chinesischen Studierenden des Shanghai Institute of Visual Art haben sich mit dem faszinierenden und verhängnisvollen Material Plastik auseinandergesetzt, um diese Ambivalenz herauszustellen. Die Mode aus weggeworfenem Plastik soll zu einem neuen Verhältnis zum Material führen. Bis China 2018 die Einfuhr stoppte, entledigte sich Europa dort seiner Tonnen an Plastikmüll, ohne ausreichend zu kontrollieren, wie China diesen entsorgte. Ein neues Bewusstsein ist sowohl in Asien als auch hier nötig. © Foto: Diether v Goddenthow
Die chinesischen Studierenden des Shanghai Institute of Visual Art haben sich mit dem faszinierenden und verhängnisvollen Material Plastik auseinandergesetzt, um diese Ambivalenz herauszustellen. Die Mode aus weggeworfenem Plastik soll zu einem neuen Verhältnis zum Material führen. Bis China 2018 die Einfuhr stoppte, entledigte sich Europa dort seiner Tonnen an Plastikmüll, ohne ausreichend zu kontrollieren, wie China diesen entsorgte. Ein neues Bewusstsein ist sowohl in Asien als auch hier nötig. © Foto: Diether v Goddenthow

Sonderausstellung „Making Crises Visible“ thematisiert Krisen, Krieg und Konflikt vom 12. Februar bis 2. Juni 2020 im Senckenberg Naturmuseum

Ob Umweltkrisen, Klimawandel,  Artensterben, Finanzkrise, Demokratie in der Krise, Migration, Radikalisierung, Kriege oder Konflikte weltweit – „Haben wir gewissermaßen eine Inflation der Krisen oder eine Inflation des Begriffs der Krise?“, so Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Leiterin des Programms Wissenschaft und Gesellschaft der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, bei einem Pressegespräch im Vorfeld der gestern Abend unter Schirmherrschaft von Angela Dorn, Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst, eröffneten ungewöhnlichen Ausstellung „Making Crises Visible“ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. Die Frage sei, was Menschen mit all den echten oder wahrgenommenen Krisen machten: „Wie gehen wir damit um? Was sollen wir tun? Sollen wir überhaupt etwas tun?“ Diese und ähnliche Fragestellungen gaben den Anstoß für das ganz ungewöhnliche Experiment: Wissenschaft, Kunst und Design zusammenzubringen, um sich dieser allgegenwärtigen „Krisen-Situation“ nicht ratlos ausgeliefert zu fühlen, sondern aktiv auf diese zu reagieren.
Dabei soll der Dreiklang „Wissenschaft, Kunst und Design“ helfen. Er will neue Perspektiven auf aktuelle Themenfelder wie Migration, Klimawandel oder Radikalisierung aufzeigen und emotionalisieren, die Krisen fühlbarer und erfahrbarer machen.

Das Senckenberg Naturmuseum verstehe sich hierfür als Plattform des Dialogs und des Austauschs. „Wir wissen als Wissenschaftler, dass die Klimakrise und das Artensterben fundamental sind und die Welt verändern werden, dass wir in 50 Jahren die Welt, wie wir sie kennen, nicht mehr erkennen werden“, so Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese.  Deswegen werden „wir uns mit diesen Veränderungen auseinandersetzen müssen, weil Menschen ganz persönlich betroffen sein werden. Und deshalb haben wir uns entschieden, auch neue Formen des Austausches zu entwickeln“, um eben die Wissenschaft, die Kunst und das Design und die Besucherinnen und Besucher auf Augenhöhe zusammenzubringen. Wenn diese unterschiedlichen Wissenssysteme aufeinander prallten, würde diese sich durchaus reiben und Emotionen auslösen.

Vieles sei nicht das, so Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, was Besucher in einem Naturkundemuseum erwarteten. Mit der nicht nur im 2. Obergeschosse, sondern im gesamten Naturmuseum gezeigten Ausstellung, wolle man Menschen emotional berühren:
Man wolle die Leute sozusagen auch direkt anhalten, etwa beim Bestaunen eines Elefanten-Skeletts, über dessen aktuelle Lebenssituation nachzudenken. Und in dem Prozess des Nachdenkens würden Menschen auch ein Stück selber aktiv werden.

Zur Ausstellung

Ein auf den ersten Blick schön bunt wirkendes Korallenriff (im Raum, in dem ab Oktober ein OriginalRekonstruktion präsentiert wird) entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Halde aus alltäglichem Plastikmüll, an dem zusehends unsere Meere zu ersticken drohen. Diese Installation aus zusammengetragenem Hausmüll symbolisiert zugleich auch das Absterben der Korallenriffe und überlässt es un, daraus eigene Konsequenzen zu ziehen.© Foto: Diether v Goddenthow
Ein auf den ersten Blick schön bunt wirkendes Korallenriff (im Raum, in dem ab Oktober ein OriginalRekonstruktion präsentiert wird) entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Halde aus alltäglichem Plastikmüll, an dem zusehends unsere Meere zu ersticken drohen. Diese Installation aus zusammengetragenem Hausmüll symbolisiert zugleich auch das Absterben der Korallenriffe und überlässt es un, daraus eigene Konsequenzen zu ziehen.© Foto: Diether v Goddenthow

Die Ausstellung thematisiert ganz unterschiedliche Krisen, macht menschliche Krisen, aber auch die Menschen, Tiere und Umwelt sichtbar, die von den Krisen betroffen sind. Insgesamt 50 künstlerische Arbeiten junger Studierender der Hochschule für Gestaltung in Offenbach zeigen wissenschaftliche Forschungsergebnisse des Leibniz Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“, die an unterschiedlichen Stationen im Senckenberg Naturmuseum zu sehen sind. Schirmherrin der Schau ist die Hessische Ministerin für Wissenschaft und Kunst Angela Dorn.

Um den Stumpf des Mammutbaums in der Botanik-Dauerausstellung des Senckenberg Naturmuseums wachsen fiktive Reispflanzen – neue genmanipulierte Arten, die vielleicht die Ressourcenknappheit zukünftig lindern könnten? Ein 16 Quadratmeter großer Teppich zeigt den beengten Grundriss einer typischen Unterkunft für Geflüchtete und wie Menschen dort leben. Im Obergeschoss dehnt sich ein Korallenriff aus zahlreichen Plastikverpackungen in den Raum aus.
30 Menschenrechtsartikel gedruckt auf eine Rettungsfolie kleiden den Ausstellungsraum zur Menschwerdung und Urmenschendame „Lucy“ aus. Wie der sprichwörtliche rote Faden kennzeichnen rote Flächen diese und viele weitere Kunstwerke, die im ganzen Museum zu sehen sind und in den letzten zwei Semestern von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach erarbeitet wurden. Gemeinsam mit den Forscher*innen des Leibniz-Forschungsverbundes „Krisen einer globalisierten Welt“ und des Forschungsverbundes „Normative Orders“ entwickelten die jungen Künstler*innen kreative Ideen für die Visualisierung von Forschungsergebnissen. „Das Resultat sind außergewöhnliche, unbedingt sehenswerte Arbeiten“, freut sich Prof. Dr. Nicole Deitelhoff vom Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK).

Wissenschaft ist relevant für die Gesellschaft, aber häufig sehr komplex, abstrakt und manchmal schwer zu verstehen. Wie kann man aber die Erforschung von Krisen, Kriegen und Konflikten transportieren – wie kann man sie sichtbar machen? Das Projekt „Making Crises Visible“ hat diesen Versuch gewagt. „Die Verbindung von Wissenschaft, Kunst und Gestaltung bietet ein außergewöhnliches Potential, durch das wir aktiv einen Dialog über Themen von globaler Bedeutung anregen wollen. In einer sich wandelnden Gesellschaft stellen wir unseren Besucher*innen wissenschaftliche Fakten und künstlerische Inspirationen bereit, um neue Wege der Interaktion und des Austausches im Museum anzustoßen. Das ist die Basis, um unsere Zukunft gemeinsam aktiv zu gestalten und das unterstützen wir sehr gerne!“, erklärt Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese, Leiterin des Senckenberg-Programms Wissenschaft und Gesellschaft. Prof. Klaus Hesse von der Hochschule für Gestaltung Offenbach erläutert: „Zu Forschungsbereichen wie Ressourcenknappheit, Radikalisierung, Umweltkrisen, Anthropozän und seine Folgen, Krisen der liberalen Weltordnung oder Krisen internationaler Normen sind Plakate, Objekte, Filme und Installationen entstanden, die das Publikum auf ganz unterschiedliche und unerwartete Weise ansprechen.“ Im zentralen Ausstellungsraum im zweiten Obergeschoss werden darüber hinaus der Krisenbegriff und die Krisenrhetorik thematisiert und das Gesamtprojekt vorgestellt. Auch vertiefende Informationen zu den visualisierten wissenschaftlichen Projekten liegen dort zum Mitnehmen bereit.

Die künstlerische Auseinandersetzung mit den Forschungsprojekten soll deren Verfahren und Ergebnisse einerseits exemplarisch visualisieren, andererseits auch ein Bewusstsein für die nicht nur lähmende, sondern auch aktivierende Kraft von Krisen schaffen. „Krisen sind nicht nur die reine Zuspitzung eines Problems, sondern ein Transformationsprozess mit immensem kreativen Potential, der einen Ausgangspunkt für eine Neuorientierung bilden kann“, so Deitelhoff. Ziel des Projektes ist es, dies abzubilden und die öffentliche Wahrnehmung und den Dialog zu Krisen in der Gesellschaft anzuregen. Besucher*innen sind eingeladen, Teil eines kreativen Lösungsprozesses in einem experimentellen Meinungsaustausch zu werden. Ein weiteres Anliegen des Projekts ist die Förderung des Wissenstransfers zwischen Friedens- und Konfliktforschung, Wissenschaft, Kunst und Design.

Es wird nur der reguläre Museumseintritt erhoben.
Mehr Informationen unter:https://makingcrisesvisible.com/ oder unter museumfrankfurt.senckenberg.de

Rahmenprogramm
Ein umfangreiches Rahmenprogramm aller Projektpartner*innen bietet die Möglichkeit das Thema zu vertiefen und seine verschiedenen Facetten zu beleuchten. Neben Vorträgen und Podiumsdiskussionen im Senckenberg Naturmuseum bietet die Goethe Universität Frankfurt thematische Workshops an. Das ganztägige Klimasymposium „All the world’s future“ am 25. April 2020 in Kooperation mit der EKHN Stiftung und SEEHOF thematisiert gegenwärtige Erkenntnisse, unterschiedliche Perspektiven und neue Ideen zu Klimawandel, Umweltverschmutzung und Biodiversitätsverlust. Als Satelliten-Ausstellung wird im Offenen Haus der Kulturen in Frankfurt die Schau „Making Crises Political“ vom 19. Februar bis 1. März 2020 gezeigt. Weitere Informationen zum gesamten Programm unter: https://makingcrisesvisible.com/

Partner
Träger des interdisziplinären Forschungs- und Ausstellungsprojekts „Making Crises Visible“ sind das Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK/PRIF), die Goethe Universität Frankfurt und das Senckenberg Naturmuseum in Zusammenarbeit mit dem Leibniz-Forschungsverbund „Krisen einer globalisierten Welt“ und der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main.

Defilee der hessischen Tollitäten beim Empfang des Ministerpräsidenten im Biebricher Schloss

© Staatskanzlei/S. Feige
© Staatskanzlei/S. Feige

Frohsinn und närrisches Brauchtum im Wiesbadener Schloss Biebrich – Ministerpräsident Volker Bouffier empfängt hessische Tollitäten

Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat am Samstag gemeinsam mit seiner Frau Ursula mehr als 300 Repräsentanten des närrischen Brauchtums aus dem ganzen Land im Wiesbadener Schloss Biebrich empfangen. Tollitäten aus rund 100 örtlichen Vereinen, die der Interessengemeinschaft Mittelrheinischer Karneval oder dem Karnevalverband Kurhessen angehören, waren der Einladung des Regierungschefs gefolgt und hielten standesgemäß Einzug ins Schloss. Mit diesem traditionellen Empfang bedankte sich der Ministerpräsident bei den Prinzenpaaren, darunter auch 37 Kinderprinzenpaare, Fürsten, Gouverneuren, Gutsherren und Stiftskämmerern und ihrem Hofstaat stellvertretend für den großen ehrenamtlichen Einsatz aller hessischen Fastnachter.

„Ich danke allen hessischen Närrinnen und Narren, die in der fünften Jahreszeit Witz und Frohsinn verbreiten, herzlich für ihr unermüdliches Engagement“, sagte der Ministerpräsident. „Sie tragen mit ihrem Ehrenamt dazu bei, dass aus unserer Gesellschaft eine Gemeinschaft wird: dass Bürgerinnen und Bürger auf dem Land genauso wie in der Stadt nicht bloß aneinander vorbeihetzen, sondern zusammenkommen und im Sinne der Fröhlichkeit gemeinsam an einem Projekt arbeiten, das Jung und Alt verbindet. Indem sie unser jahrhundertaltes, aber kein bisschen in die Jahre gekommenes Brauchtum pflegen, sichern und leben sie unsere Traditionen und leisten somit einen wichtigen Beitrag für unsere Identität als Hessinnen und Hessen.“

Poetikdozentur: Saša Stanišić stellt sich vor

 Saša Stanišić © Foto: Diether v Goddenthow
Saša Stanišić © Foto: Diether v Goddenthow

Am 13. Februar präsentiert sich der neue Poetikdozent der Hochschule RheinMain (HSRM) und der Landeshauptstadt Wiesbaden, Saša Stanišić, im Rahmen der Veranstaltung „Ein Autor stellt sich vor“ an der HSRM. Es folgen bis Mai zwei Vorlesungen in der Hochschul- und Landesbibliothek (19. Februar/29. April) sowie zwei Lesungen im Kulturforum Wiesbaden (2. April/13. Mai).

Der 1978 im ehemals jugoslawischen Višegrad geborene Schriftsteller lebt seit 1992 in Deutschland und hat – neben anderen Werken – mehrere Bücher veröffentlicht: zwei Romane („Wie der Soldat das Grammofon repariert“, 2006, und „Vor dem Fest“, 2014), einen Band mit Erzählungen („Fallensteller“, 2016) sowie 2019 „HERKUNFT“. Für seine Werke wurde Stanišić zuletzt mit dem Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen, dem Rheingauer Literatur Preis sowie dem Preis der Leipziger Buchmesse 2014 ausgezeichnet. Im vergangenen Jahr erhielt er für „HERKUNFT“ den Deutschen Buchpreis.

Das Gespräch mit dem Autor führt Prof. Dr. Michael May vom Fachbereich Sozialwesen.

Termin: Donnerstag, 13. Februar 2020, 12:15 Uhr
Ort: Hochschule RheinMain, Campus Kurt-Schumacher-Ring, Gebäude A,
Clemens-Klockner-Saal, Raum 420, 3. Stock, Campus Kurt Schumacher-Ring 18, 65197 Wiesbaden

„Vom Rauschen der Flügel“ – Norbert Scheuer liest aus „Winterbienen“

Norbert Scheuer © Foto: Diether v Goddenthow
Norbert Scheuer © Foto: Diether v Goddenthow

Wenn die Luft erfüllt ist von Summen und Flügelschlag, dann kann das im Jahr 1944 zwei Dinge bedeuten: Entweder sind es Bienen oder Bomber. Um diese erschreckende Situation geht es in Norbert Scheuers hochgelobtem Roman „Winterbienen“, den er am Mittwoch, 12. Februar, um 19.30 Uhr im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, vorstellt. Moderiert wird der Abend von Alexander Wasner (SWR).

„Winterbienen“ erzählt die Geschichte des wehruntauglichen Egidius Arimond, der sich als Epileptiker das Geld für seine teure Medizin verdienen muss. Kurzerhand funktioniert er seine Bienenstöcke um und verhilft darin Juden zur Flucht über die belgische Grenze. Norbert Scheuer behandelt dieses so schwere Thema mit seiner gewohnt federleichten Sprache und versteht es einmal mehr, das fiktive Dörfchen Kall in der Eifel zum Zentrum seiner ganzen literarischen Erzählkraft werden zu lassen.

Norbert Scheuer wurde 1951 geboren und lebt als freier Autor in der Eifel. Seine bisher acht Romane wurden vielfach ausgezeichnet, unter anderem stand sein Roman „Die Sprache der Vögel“ 2015 auf der Shortlist zum Preis der Leipziger Buchmesse. Die Romane „Überm Rauschen“ und „Winterbienen“ waren nominiert für die Shortlist des Deutschen Buchpreises 2009 beziehungsweise 2019. Zuletzt erhielt er für „Winterbienen“ den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2019.

Karten im Vorverkauf zu acht, ermäßigt fünf Euro, zuzüglich Vorverkaufsgebühr, gibt es bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, der TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus. An der Abendkasse kosten die Karten elf, ermäßigt acht Euro.

Weitere Informationen sind unter www.wiesbaden.de/literaturhaus zu finden.

Deutscher Buchpreis 2020: Die Jury steht fest

Sieben Jurymitglieder gewählt / Titelmeldung für Verlage bis 23. März 2020 / Ausschreibung unter www.deutscher-buchpreis.de/anmeldung

Die Jury für den Deutschen Buchpreis 2020 steht fest. Die Akademie Deutscher Buchpreis hat diese sieben Literaturexpertinnen und -experten in die Jury berufen:

Katharina Borchardt (Literaturredakteurin, SWR2)
Hanna Engelmeier (Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Kulturwissenschaftliches Institut Essen (KWI), und Autorin)
David Hugendick (Literaturredakteur, ZEIT ONLINE)
Chris Möller (Literaturvermittlerin bei Kabeljau & Dorsch, Berlin)
Maria-Christina Piwowarski (Buchhandlung ocelot, Berlin)
Felix Stephan (Literaturredakteur, Süddeutsche Zeitung)
Denise Zumbrunnen (Buchhandlung Never Stop Reading, Zürich)
Die Jurymitglieder entscheiden, wer den Deutschen Buchpreis 2020 erhält. Um eine größtmögliche Unabhängigkeit der Auszeichnung zu gewährleisten, wählt die Akademie Deutscher Buchpreis die Jury in jedem Jahr neu. Eine mehrmalige Jurymitgliedschaft ist möglich.

Verlage können Titel einreichen

Verlage können ab sofort ihre Titel für den Deutschen Buchpreis 2020 unter www.deutscher-buchpreis.de/anmeldung einreichen. Bis zum 23. März 2020 können jeweils zwei deutschsprachige Romane aus dem aktuellen oder geplanten Programm eingereicht und zusätzlich bis zu fünf weitere Titel aus dem aktuellen oder geplanten Programm empfohlen werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist die Mitgliedschaft im Börsenverein des Deutschen Buchhandels, im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband oder im Hauptverband des Österreichischen Buchhandels. Die Bücher müssen zwischen 1. Oktober 2019 und dem 15. September 2020 (Bekanntgabe der Shortlist) erscheinen. Bücher, Leseexemplare, E-Books und Fahnen können bis zum 12. Juni 2020 nachgereicht werden.

Der Roman des Jahres wird in einem mehrstufigen Verfahren ermittelt. Zunächst sichtet die Jury alle von den Verlagen eingereichten Romane und stellt eine 20 Titel umfassende Longlist zusammen. Diese wird am 18. August 2020 bekannt gegeben. Daraus wählen die Juroren sechs Titel für die Shortlist, die am 15. September 2020 veröffentlicht wird. An wen der Deutsche Buchpreis geht, erfahren die sechs Autorinnen und Autoren erst am Abend der Preisverleihung.

Die Verleihung findet am 12. Oktober 2020 zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse im Kaisersaal des Frankfurter Römers statt. Die Preisträgerin oder der Preisträger erhält ein Preisgeld von 25.000 Euro; die fünf Finalistinnen und Finalisten erhalten jeweils 2.500 Euro. Den Deutschen Buchpreis 2019 gewann Saša Stanišić für seinen Roman „Herkunft“.

Der Deutsche Buchpreis wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels vergeben. Förderer des Deutschen Buchpreises ist die Deutsche Bank Stiftung, weitere Partner sind die Frankfurter Buchmesse und die Stadt Frankfurt am Main. Die Deutsche Welle unterstützt den Deutschen Buchpreis bei der Medienarbeit im In- und Ausland.

Alle Informationen und die Ausschreibungsunterlagen können abgerufen werden unter www.deutscher-buchpreis.de.

Der Hashtag zum Deutschen Buchpreis 2020 lautet #dbp20.

Vegane Trends auf der VeggieWorld Wiesbaden 2020 sowie Paracelsus Messe – 7. – 9.Februar im RheinMain CongressCenter


Wiesbaden, 03.02.2020 // Am kommenden Wochenende finden parallel die VeggieWorld und Deutschlands größte Gesundheitsmesse „Prarcelsus“ im RheinMain CongressCenter statt. Mit einer Eintrittskarte haben Besucher Zutritt zu beiden Messen 

PARACELSUS MESSE 

Paracelsus Messe © Foto: Diether v Goddenthow
Paracelsus Messe © Foto: Diether v Goddenthow

Die PARACELSUS MESSE ist Deutschlands älteste und bis heute eine der größten Gesundheitsmessen in Deutschland. Mit über 120 Ausstellern und wachsender Besucherzahl ist die PARACELSUS MESSE bis heute ein Magnet für Gesundheitsinteressierte. Die Aussteller informieren über:

  • Naturheilkunde & Alternativmedizin
  • Gesunde Ernährung & Nahrungsergänzung
  • Naturkosmetik & Naturprodukte
  • Yoga & Meditation
  • Achtsamkeit & Entspannung
  • Wellness & Reisen
  • Sport & Vitalität
  • Prävention & Rehabilitation
  • Kliniken & Pflegeeinrichtungen

Paracelsus Messe – RheinMain CongressCenter
Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden

VeggieWorld – Vegane Trends 2020

Die VeggieWorld, Deutschlands größte Messe für Veganer und Vegetarier, gastiert zum zehnten Mal in Wiesbaden. Mit rund 160 Ausstellern ist sie so groß wie nie. Anbieter aus insgesamt zehn verschiedenen Ländern zeigen in Wiesbaden die bunte Vielfalt des veganen Lebensstils.

VeggieWorld © Foto: Diether v Goddenthow
VeggieWorld © Foto: Diether v Goddenthow

Die Zehnte VeggieWorld Wiesbaden ist die größte VeggieWorld aller Zeiten
160 Aussteller kommen aus allen Teilen Deutschlands und neun weiteren Ländern zur zehnten VeggieWorld Wiesbaden und präsentieren vegane Produkte aus aller Welt. „Im Jahr 2011 ist die VeggieWorld in Wiesbaden mit 21 Ausstellern gestartet. Wir feiern am kommenden Wochenende nicht nur die zehnte VeggieWorld, sondern auch einen Ausstellerrekord. Wir freuen uns wahnsinnig über diese tolle Entwicklung und das steigende Interesse in den letzten Jahren.“, erklärt Hendrik Schellkes, Geschäftsführer. „In diesem Jahr liegt der Anteil der internationalen Aussteller, die auf der VeggieWorld Wiesbaden ausstellen, schon bei knapp 15 %. Diesen Anteil möchten wir noch steigern, denn die internationalen veganen Produktneuheiten machen die VeggieWorld für Endverbraucher und Fachbesucher besonders attraktiv“, so Schellkes weiter.

Käse, Eier & Speck: Neues aus der Welt der veganen Ersatzprodukte
Bei veganen Alternativen zu klassischen Tierprodukten ist die Innovationsfreude der Produzenten ungebrochen. Lord of Tofu präsentiert in Wiesbaden vegane Schinkenvariationen, wie „Tofu-Ham“ und „Specky Räuchertofu“. Veganes Omelette für eine schnelle und einfache Zubereitung in der Bratpfanne ist eine der Neuheiten am Messestand der Firma Soyana. Käsealternativen werden als die Königsdisziplin im Bereich der veganen Ersatzprodukte gehandelt. Auch aus diesem Bereich haben die Aussteller der VeggieWorld Wiesbaden zahlreiche Innovationen dabei: Vegane Käsespezialitäten direkt aus Frankreich (Petit Veganne), Chili-„Cheese“-Fries (Veggiewerk), Parmesan und Cashew-Camembert in Rohkost-Qualität (Happy Cheeze und Cheese The Queen), Raclettekäse (Vegusto), Mozzarella (Soyana) und Käsealternativen zum Streichen, Überbacken und aufs Brot legen (Simply V und Wilmersburger).

Die Superpflanzen der Zukunft: VeggieWorld präsentiert erstmals Algen-Area
Am Stand C1/C3 präsentieren die VeggieWorld Veranstalter kompakt zusammengefasst Produkte und Informationen zum Trendthema Algen. Die Unternehmen Euspiron, Whapow, Roquette und PureRaw zeigen einen weitreichenden Überblick über die Anwendungsgebiete verschiedener Algen-Arten in Lebensmitteln und Kosmetik. „Mit den Algen-Experten Kirstin Knufmann und Jörg Ullmann konnten wir die perfekten Partner für diesen Themenschwerpunkt finden und wollen diesen zukünftig gemeinsam noch weiter ausbauen.“, zeigt sich VeggieWorld Veranstalter begeistert.

Live Kochshows, vegane Youtube-Influencer und RTL-Serienstar Claudelle Deckert auf der Bühne
Besonderer Publikumsmagnet sind die Influencer Aljosha & Gordon vom YouTube-Kanal Vegan ist ungesund. RTL-Serienstar Claudelle Deckert zeigt in ihrer Kochshow, wie man einen köstlichen Caesar Salad zaubert – vegan und gesund! Katrin und Daniel von beVegt, dem bekanntesten deutschsprachigen Blog für vegane Läufer, sprechen in ihrem Vortrag darüber, wie vegane Hobbysportler die Welt verändern können. Blogger und Autor Jan Hegenberg, besser bekannt als Der Graslutscher, berichtet auf gewohnt zynisch-humorvolle Weise von den absurdesten Falschbehauptungen über Veganismus, die ihm in Diskussionen oder Medienberichten unterkommen. Die Algen-Expertin Kirstin Knufmann erklärt das Potential von Algen in der Ernährung.

Über die VeggieWorld
Die VeggieWorld ist Europas größte Messereihe für den veganen Lebensstil. Die VeggieWorld zeigt seit 2011, dass ein pflanzlicher Lebensstil nicht allein nachhaltig, bewusst und gesund ist, sondern auch Spaß macht. Präsentiert wird ein bunter Mix aus Milch- und Fleischalternativen, Superfood, Süßigkeiten, Getränken, sowie Bekleidung, Accessoires, Kosmetik, Dienstleistungen und Projekten. Die VeggieWorld findet dieses Jahr an 17 Standorten in Europa und Asien statt.

VeggieWorld
RheinMain CongressCenter Wiesbaden
Friedrich-Ebert-Allee 1
65185 Wiesbaden

Ausgelassene „Sektnacht Ball des Sports“ bei Henkell Freixenet

Über 800 Gäste und Sportgrößen haben letzten Freitag mit prickelndem Sekt auf den Spitzensport angestoßen. © Henkell & Co. Sektkellerei KG Biebricher Allee 142 - 65187 Wiesbaden www.henkell-freixenet.com
Über 800 Gäste und Sportgrößen haben letzten Freitag mit prickelndem Sekt auf den Spitzensport angestoßen. © Henkell & Co. Sektkellerei KG Biebricher Allee 142 – 65187 Wiesbaden www.henkell-freixenet.com

Perlen des Sports feierten mit prickelndem Sekt / 10.000€ zu Gunsten der Deutschen Sporthilfe/ Spannende Talkrunden

Wiesbaden, 03.02.2020 – Eine rauschende Party-Gala ganz im Zeichen des Sports – das erlebten die 800 Gäste sowie
Prominente aus den Reihen deutscher Spitzensportler am 31. Januar bei Henkell Freixenet, darunter Spitzensportler wie die 7-fache Paralympics Siegerin Anna Schaffelhuber (Ski Alpin – Behindertensport), die 2-fache Olympiasiegerin Ingrid Klimke (Reiten), die WM-Erste Milena Slupina und Weltmeister im 2er Serafin Schefold (Kunstradfahren), Olympiasiegerin und 7fache Weltmeisterin Sandra Kiriasis (beide Bopsport), Vizeweltmeister Stefan Blöcher (Hockey), Weltmeister Christian Schwarzer (Handball), Jana Sorgers Rau 2-fache Olympiasiegerin und 9fache Weltmeisterin (Rudern) und viele andere bekannte Sportler.

Jonas Reckermann, 2012 Olympiasieger im Beachvolleyball, führte auch in diesem Jahr wieder als Moderator pointiert durch den besonderen Abend. Einen spannenden Einblick erhielten die Gäste bei den Talkrunden mit IRONMAN-Weltmeisterin Anne Haug (Triathlon) sowie den beiden Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel (Bahnradfahren). An Sport-Aktivstationen wie z.B. einer Biathlonstation konnten sich Sportfans selbst ausprobieren – genauso sportlich ging es in der Degorgierhalle sowie im atemberaubenden Marmorsaal auf der Tanzfläche weiter.

Zum 5.Mal in Folge war dies der Auftakt zu dem Mega-Event rund um die große Benefiz-Veranstaltung, dem 50. Ball des Sports der Stiftung Deutsche Sporthilfe. Auch in diesem Jahr war die Veranstaltung lange im Voraus ausverkauft. Die 800 sportbegeisterten Partyfreunde, die eine Karte ergattert hatten, unterstützten nicht nur die Deutsche Sporthilfe mit 10€ pro Karte, sondern erlebten die Spitzensportler hautnah gepaart mit mitreißenden Live-Acts und prickelnder Sektlaune bis in die frühen Morgenstunden. In enger Verbundenheit mit dem deutschen Reitsport rundete Henkell Freixenet die Summe von 8.000€ auf. Dr. Andreas Brokemper (CEO Henkell Freixenet) übergab einen 10.000€ Scheck an die Deutsche Sporthilfe. Diese setzt den runden Betrag zur Nachwuchsförderung des deutschen Reitsports ein.

Feiern mit Rundum-Sorglos-Paket
Damit auch dem Morgen gelassen entgegengeblickt werden konnte, stand wieder der Mercedes-BenzFahrservice von Taunus Auto bereit. In diesem Jahr brachten 15 luxuriöse Limousinen die Besucher sicher nach Hause.
Der Marmorsaal der Sektkellerei Henkell bot auch dieses Jahr den passenden Rahmen für eine ausgelassene Party bis in die frühen Morgenstunden. Was bleibt, sind prickelnde Erinnerungen und die Vorfreude auf das nächste Jahr.
Eine Bildergalerie mit vielen Fotos der Gäste und der Partynacht finden Sie hier:
https://stadtleben.de/wiesbaden/fotos/2020/01/31/sektnacht-ball-des-sports-2020/

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