Kategorie-Archiv: Pfingstturnier Wiesbaden

Absage für das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2021

Der zehnköpfige Vorstand des WRFC hat einstimmig beschlossen, das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden in diesem Jahr abzusagen.  Foto: WRFC
Der zehnköpfige Vorstand des WRFC hat einstimmig beschlossen,
das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden in diesem Jahr abzusagen. Foto: WRFC

Die Organisatoren des LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2021 sind gezwungen, die Veranstaltung für dieses Jahr abzusagen. „Wir alle hängen mit ganzem Herzen an unserer Veranstaltung und der Entschluss war sehr schwer!“erklärte die Präsidentin des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs (WRFC), Kristina Dyckerhoff, im Namen ihrer Vorstandskollegen.

Es seien mehrere Gründe gewesen, die nach gründlichen Überlegungen letztlich zu diesem Entschluss geführt haben: „Die Unsicherheit der Corona-Situation ist ein entscheidender Faktor“, so Dyckerhoff. „Die Entwicklung der Pandemie macht die Vorstellung, ein fröhliches Pferdefest im Biebricher Schlosspark zu feiern, nahezu unmöglich.“ Auch sei sehr schwer einzuschätzen, wie sich die gesetzliche Lage bis zum Pfingstwochenende verändert habe.

Ein weiterer wichtiger Punkt bei der Entscheidung war die Bedrohung durch den Herpes-Virus. Das Virus, das sich in diesem Jahr mit noch nie dagewesener Aggressivität über viele Länder verbreitet hatte, hat die Internationale Reiterliche Vereinigung (FEI) dazu bewogen, sehr strenge Auflagen an alle internationalen Pferdesport-Veranstalter zu stellen. „Um diese Auflagen zu erfüllen, braucht man unter anderem sehr viel Platz, beispielsweise für den Aufbau eines Quarantänezeltes, den wir in dieser Form im Biebricher Schlosspark kaum haben“, erklärt Dyckerhoff. Im Zentrum der Entscheidung habe aber der Gedanke an die immense Verantwortung für die Gesundheit von Mensch und Tier gestanden. Eine Verantwortung die zum jetzigen Zeitpunkt für die Pfingsttage kaum einzuschätzen sei. „Wir sind Reitern und Pferden, unseren Partnern, Sponsoren, Lieferanten und Dienstleistern sowie unserer großen Anzahl an ehrenamtlichen Helfern schuldig, jetzt eine klare Aussage zu treffen, damit sie in der Lage sind, ihre Planungen danach auszurichten.“

Nach Abwägungen aller Aspekte hat sich somit der zehnköpfige Vorstand des WRFC entschlossen, das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2021 abzusagen. Das Traditionsturnier fällt damit im zweiten Jahr in Folge den aktuellen Bedingungen zum Opfer.

„Aufgeschoben ist auf keinen Fall aufgehoben – nach zwei Jahren ohne PfingstTurnier werden wir noch mehr Energie und Kraft in das 84. LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden fließen lassen. Wir fiebern ab sofort mit großer Vorfreude auf den 3. bis 6. Juni 2022 hin“, betont Dyckerhoff und spricht erneut für den gesamten WRFC-Vorstand.

LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 21.-24.05.2021- schwierige Planung

Freut sich auf das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden: Dorothee Schneider  Foto: Tom's Pic
Freut sich auf das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden: Dorothee Schneider Foto: Tom’s Pic

„Diese Saison ist ganz schwer zu planen“, weiß Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider. „Lange Zeit waren erst wegen Corona, dann wegen Herpes kaum Turniere möglich und ab Ende April, Stand heute, geht es dann richtig los.“ Dann werde es eine Herausforderung, die Pferde auf die vielen schönen Möglichkeiten, die es dann in Deutschland geben werde, aufzuteilen. Aber eins steht für die Reiterin des deutschen Dressur-Olympiakaders fest: „Ich möchte da auf jeden Fall hin!“, und spricht vom LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden.

Es ist natürlich einerseits die sensationelle Kulisse vor dem Biebricher Schloss, die Dorothee Schneider und Kollegen in jedem Jahr nach Wiesbaden lockt. „Es ist jedes Jahr ein enorm erhebendes Gefühl, den Berg hoch in Richtung Schloss und auf das Dressurviereck zu reiten. Das ist einfach einzigartig – dieses Gefühl und diese Kulisse gibt es nur in Wiesbaden.“

Andererseits freut sie sich auf das Prüfungsangebot: mit den Grand Prix-Prüfungen, den internationalen Prüfungen für die Youngster und dem Piaff-Förderpreis. Ihre Toppferde Showtime, Faustus und Sammy Davis jr. seien alle Drei topfit. Wen sie für die Große Tour nach Wiesbaden mitbringe, das stehe allerdings noch nicht fest. Auch für die Youngstertour hat sie mehrere heiße Eisen im Feuer. „Mit Dante’s Hit war ich fünfjährig schon bei den Weltmeisterschaften der jungen Pferde im Finale gut platziert, jetzt ist er sieben, ein toller Sportler und wäre ein perfekter Kandidat für die Prüfung der Siebenjährigen. Und ich habe auch ein, zwei sehr schöne Fünf- und Sechsjährige.“

Schon 2019, als die internationalen Jungpferde-Prüfungen das erste Mal im Schlosspark ausgeschrieben waren, war Dorothee Schneider am Start und hat beide Prüfungen der Siebenjährigen mit Sisters Act Old vom Rosencarree gewonnen, die Finalprüfung mit fast 83 Prozent! „Das hat super viel Spaß gemacht. Ich finde es einfach eine tolle Idee, auch den Nachwuchspferden die Chance zu geben, sich vor der Schlosskulisse zu präsentieren und Erfahrung zu sammeln. Das werde ich mir auch in diesem Jahr auf keinen Fall entgehen lassen.“

Dieses Jahr sei die Herausforderung ‚Schlosskulisse‘ allerdings für alle Beteiligten eine noch größere als sonst. „Weder die Grand Prix-Pferde noch die Jungpferde waren schon viel draußen unterwegs, wegen Corona und Herpes noch deutlich weniger als sonst. Gerade mit den Jungen werde ich versuchen, vorher noch irgendwo anders draußen geritten zu sein“, erklärt Schneider und lacht: „Unvorbereitet auf den Wiesbadener Schlossplatz – das wäre dann doch sehr mutig.“

Auch als höchst engagierte Trainerin kennt man die Framersheimerin. 2019 hat sie beispielsweise ihre olympiaerfahrene Schülerin Morgan Barbancon mitgebracht. Sie startet für Frankreich und hat sich auch für Tokio schon einen Olympiastartplatz gesichert. Außerdem ist Hannah Milena Rother, Bereiterin im Stall der Reitmeisterin, im Schlosspark am Start gewesen. Gerne hätte Dorothee Schneider auch einen Schützling im Piaff-Förderpreis dabei, aber „Anna-Louisa (Anm. d. Red. Fuchs) ist leider jetzt altersmäßig raus. Das ist schade, der Piaff-Preis ist eine sehr schöne Serie für die Reiterinnen und Reiter, die auf dem Weg in den Grand Prix-Sport sind.“ Wiesbaden wird in diesem Jahr die zweite der vier Stationen in der Serie für die U25-Dressurreiter sein.

2014 hat Dorothee Schneider die Kür in Wiesbaden gewonnen, 2018 den Grand Prix Special, 2019 die internationale Tour der Siebenjährigen – 2020 ist das Turnier der Pandemie zum Opfer gefallen, umso mehr freut sie sich auf das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2021: „Ich finde es wirklich toll, dass das PfingstTurnier stattfindet. Im Schlosspark muss alles aufgebaut werden, Plätze, Boxen, die Logistik, alles. Es ist sehr bemerkenswert, dass die Veranstalter das durchziehen, wohl wissend, dass sie dieses Jahr wahrscheinlich auch ohne Zuschauer auskommen müssen. Ich freue mich sehr auf das PfingstTurnier.“

Wiesbadener Reit-und Fahr-Club e.V.
Am Parkfeld 15 · 65203 Wiesbaden
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LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2021: Springen und Dressur mit vier Sternen – in abgespeckter Version ohne Pferdenacht, Vielseitigkeit, Voltigieren und Zuschauer

Abheben im Schlosspark – auch in diesem Jahr sind die Springprüfungen mit vier Sternen ausgeschrieben.  Foto: Tom's Pic
Abheben im Schlosspark – auch in diesem Jahr sind die Springprüfungen mit vier Sternen ausgeschrieben. Foto: Tom’s Pic

Im vergangenen Jahr musste das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden wegen der Pandemie ausfallen, in diesem Jahr wird der Schlosspark in Wiesbaden-Biebrich wieder Pferde empfangen.

„Wir werden 2021 wieder ein PfingstTurnier veranstalten, nur mit zwei Disziplinen und ohne Zuschauer, aber wir wollen unbedingt wieder Pferde im Schlosspark begrüßen. Das ist uns eine Herzensangelegenheit“, erklärt die Präsidentin des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs (WRFC), Kristina Dyckerhoff. Natürlich müsse man auch die Entwicklung des fürchterlichen Herpes-Virus beobachten, betont Dyckerhoff. „Die Sicherheit für Menschen und Pferde wird bei unserem Turnier an allererster Stelle stehen.“

Die Springprüfungen werden international auf Ein- und Vier-Sterne-Niveau ausgeschrieben, die Dressurprüfungen vor dem Schloss haben ebenfalls bis zu Vier-Sterne-Niveau. Stand heute wird das PfingstTurnier damit das zweite Turnier in Deutschland sein, dass den internationalen Springreitern Starts in Vier-Sterne-Prüfungen ermöglicht.

Insgesamt vier Weltranglisten-Prüfungen stehen in der Ausschreibung und werden durch weitere interessante Rahmenprüfungen ergänzt. So ergeben sich für jeden Reiter sehr viele Startmöglichkeiten. „Mit 100.000 Euro Dotierung im Großen Preis gehört das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden zu den am höchsten ausgeschriebenen Turnieren Deutschlands und Europas in Pandemie-Zeiten“, freut sich der Verantwortliche für den Ablauf der Wiesbadener Springprüfungen, Michael Krieger. Auch wenn die Youngster-Tour in diesem Jahr nicht extra ausgeschrieben wird, können die Springreiter ihre Nachwuchspferde und -schüler in den ebenfalls lukrativ ausgeschriebenen Ein-Sterne-Prüfungen an den Start bringen. „Was uns unheimlich leid tut ist, dass wir für den U25-Springpokal im Programm dieses Mal leider zeitlich keinen Platz haben, aber das ist einfach den Bedingungen durch die Pandemie geschuldet“, so Krieger.

Im Dressurprogramm wird es einen Grand Prix geben, danach können sich die Reiter für den Special oder die Kür entscheiden. Die Kür wird ausnahmsweise nicht unter Flutlicht ausgetragen – sonst ein absolutes Highlight des PfingstTurniers, aber auch das ist der Pandemie geschuldet.

2021 wird es im Schlosspark keine Wettbewerbe unter Flutlicht geben. Weiterhin wird es für die Dressursportler die Möglichkeit geben, ihre hoffnungsvollsten Nachwuchspferde zu zeigen. Es wird eine internationale Tour für fünf-, sechs- und siebenjährige Dressur-Nachwuchspferde ausgeschrieben. Für Deutschlands beste Nachwuchsreiter macht außerdem der Piaff-Förderpreis Station im Schlosspark. „Das Interesse der Reiter am PfingstTurnier ist sehr groß, die Nachfrage schon jetzt enorm“, beschreibt Isabelle Kettner, die Verantwortliche für den Bereich Dressur. „Es ist die richtige Entscheidung, das PfingstTurnier in abgespeckter Form und auch ohne Zuschauer durchzuziehen. Es ist eine klare Entscheidung für den Sport.“

Zum traditionellen PfingstTurnier-Programm gehören sonst auch noch die Vielseitigkeits- und Voltigierwettbewerbe sowie die große PferdeNacht – das alles ist für das Jahr 2022 wieder fest eingeplant!

Das PfingstTurnier ohne Zuschauer bedeutet für das Team des WRFC noch mehr Präsenz nach außen als in den Vorjahren. Das Motto: ‚Wenn die Zuschauer nicht zu uns dürfen, bringen wir das PfingstTurnier zu unseren Zuschauern.‘ Alle Prüfungen werden von ClipMyHorse.TV übertragen, aber nicht nur das… „ClipMyHorse wird außerdem ein Studio vor Ort einrichten und die Zuschauer mit Hintergrundinformationen, Beiträgen und Interviews hinter die Kulissen entführen“, erklärt Oliver Neuhof, der Zuständige für den Bereich Marketing beim PfingstTurnier. Auch das Talk-Lounge-Team des WRFC wird redaktionelle Beiträge und Interviews auf sämtlichen Social Media Kanälen veröffentlichen und die Zuschauer so ganz nah mit in den Schlosspark nehmen.

Um das Gesundheitsmanagement vor Ort kümmert sich beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden seit vielen Jahren Dr. Hanns-Dietrich Rahn, der Vize-Präsident des WRFC. Zu Zeiten von Corona eine spezielle Herausforderung: „Wir erarbeiten gerade in ganz enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt Wiesbaden das Hygienekonzept für das
PfingstTurnier“, erklärt Rahn, der im Impfzentrum Wiesbaden täglich mit dem Thema Corona zu tun hat. „Grundlage für unser Konzept sind Erfahrungen von Turnierveranstaltungen, die bereits unter Pandemie-Bedingungen durchgeführt wurden.“ Sicher ist schon jetzt: Ohne negativen Test wird keiner den Schlosspark betreten dürfen.

Auch wenn es ein ganz anderes PfingstTurnier wird als all die Jahre zuvor, wir freuen uns sehr auf diese Veranstaltung“, betont Präsidentin Dyckerhoff und spricht für den gesamten

Aktuelle Informationen über: Wiesbadener Reit- und Fahr-Club e.V.

LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden vom 29.05.-01.06.2020 mit einer neuen fünften Disziplin

Erst als Schaunummer in der PferdeNacht, in diesem Jahr als fünfte Wettbewerbs-Disziplin in Wiesbaden: Working Equitation Foto: Tomspic.com
Erst als Schaunummer in der PferdeNacht, in diesem Jahr als fünfte Wettbewerbs-Disziplin in Wiesbaden: Working Equitation Foto: Tomspic.com

Aus vier mach fünf! Das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden geht neue Wege. Bei der 84. Auflage des internationalen Traditionsturniers werden aus vier Disziplinen fünf gemacht!

1929 veranstaltete der Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) sein erstes Turnier, seit 1958 wird der Große Preis der Springreiter ausgetragen, seit 1985 der Große Preis in der Dressur. 1998 kam die Vielseitigkeit im Schlosspark dazu. 1957 gingen zum ersten Mal die Voltigierer beim PfingstTurnier an den Start. Ein Turnier, vier international top-besetzte Disziplinen. 2020 kommt Disziplin Nummer fünf dazu: Working Equitation.

„Wir öffnen uns vollkommen neuen Bereichen“, freut sich Ulrich Schneider vom Vorstand des WRFC. „Vor zwei Jahren hatten wir zum ersten Mal eine Schaunummer ‚Working Equitation‘ in der Pferdenacht dabei und die Leute waren begeistert. Working Equitation ist eine aufstrebende Sportart, die die Menschen mitnimmt und fasziniert. Wir freuen uns sehr darauf, in diesem Jahr zum ersten Mal Spitzenreiter der Working Equitation bei uns in Wiesbaden zu einer internationalen Prüfung zu empfangen.“

‚Working Equitation‘ fasst die alten europäischen Arbeitsreitweisen zusammen. Die landwirtschaftliche Arbeit mit dem Pferd als Reittier zum Hüten von Weidetieren fordert seit jeher Wendigkeit, Gehorsam, Geschick und Übersicht. All das wird heute im Working Equitation Sport verlangt. In Wiesbaden wird eine Prüfung in drei Teilen ausgeschrieben: Die Dressur wird vor dem Schloss ausgetragen, der Dressur-Trail im Schlosspark und der Speed-Trail am Montag auf dem großen Hauptplatz. „Der Speed-Trail ist der Prüfungsteil mit der höchsten Dynamik“, betont Schneider. „Ich bin sehr sicher, dass die Zuschauer sehr viel Spaß haben und voll mitgehen werden.“

Verantwortlich für die Organisation und den Ablauf der Working Equitation-Premiere in Wiesbaden ist Michael Wesp. Wesp ist nicht nur internationaler Working Equitation-Parcourschef, er war auch schon der verantwortliche Organisator der Weltmeisterschaften 2018 in München. „Eigentlich gehören vier Teile zu einer Working Equitation-Prüfung“, erklärt Wesp und schmunzelt. „Aber den Prüfungsteil mit den Rindern lassen wir in Wiesbaden aus organisatorischen Gründen weg.“

Impression vom Auftritt in der Pferdenacht 2019. Foto: Diether v Goddenthow
Impression vom Auftritt in der Pferdenacht 2019. Foto: Diether v Goddenthow

Zwölf Startplätze wird es in Wiesbaden geben, zu der die Reiter gezielt eingeladen werden. 2018 gewann das deutsche Team den WM-Titel – „Das war eine Sensation“, strahlt Wesp. „Jahrzehntelang haben die Portugieser den Titel sicher gehabt.“ –, drei der vier Reiter aus dem deutschen Goldteam werden in Wiesbaden an den Start gehen: Thomas Türmer, Gernot Weber und Mitja Hinzpeter. Drei Mannschafts-Weltmeister bei der Premiere in Wiesbaden!

Spontan zugesagt hat auch der mehrfache holländische Meister, Ton Duivenvoorden. „Ton hat nur gehört Wiesbaden und Pfingstturnier und hat sofort gesagt: ‚Ich komme’“, lacht Wesp und ergänzt: „Auf dem heiligen Rasen in Wiesbaden reiten zu dürfen, ist eine Ehre für jeden Reiter. Das ist ein Endziel! Dass ich den Parcours dort bauen darf, erfüllt mich schon mit großer Freude. Wir wollen dem Wiesbadener Publikum zeigen, welche Faszination unser Sport ausstrahlt.“

Weitere Informationen unter www.pfingstturnier.org
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LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2020 – Wegen Olympia wird der Grand Prix Special in Wiesbaden auf den Freitag vorgezogen

Wiesbadens Special Rekordsiegerin: Isabell Werth. 2020 könnte sie schon am Pfingstsamstag ihren 14. Special-Sieg vor dem Biebricher Schloss feiern. Foto: Wolfgang Schwab
Wiesbadens Special Rekordsiegerin: Isabell Werth. 2020 könnte sie schon am Pfingstsamstag ihren 14. Special-Sieg vor dem Biebricher Schloss feiern. Foto: Wolfgang Schwab

Tradition spielt eine gewaltige Rolle beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden (29.05.-1.06.2020). Aber in olympischen Jahren muss man auch mal kleine Ausnahmen machen: Wegen Olympia und für den Sport!

Eine solche Ausnahme wird es 2020 für die internationalen Dressurreiter im Biebricher Schlosspark geben: die Special-Tour wird vorgezogen. „Der Grand Prix Special bildet bei uns in Wiesbaden seit vielen vielen Jahren den Abschluss der Dressurprüfungen am Pfingstmontag“, erklärt Isabelle Kettner, die Verantwortliche für die Dressur beim PfingstTurnier. „Aber durch die Olympischen Spiele und die erforderlichen Quarantäne ist dieses Jahr der ganze Turnierkalender noch etwas dichter aneinander gerutscht und das CHIO Aachen geht wenige Tage nach dem PfingstTurnier los. Also haben wir den Grand Prix der Special-Tour von Sonntag auf Freitag vorgezogen und der Special, der Preis der Landeshauptstadt, wird bereits am Samstagvormittag ausgetragen. So können die Special-Reiter am Samstagmittag wieder nach Hause fahren und haben mehr Zeit, sich auf Aachen vorzubereiten.“

Diese Idee entstand nicht zuletzt im Gespräch mit der Wiesbadener Rekordsiegerin Isabell Werth. 13 Mal hat Werth, die die Ehrenmitgliedschaft im Wiesbadener Reit- und Fahr-Club genießt, schon den Special gewonnen. Das letzte Mal 2019 im Sattel des neunjährigen DSP Quantaz, den sie für die österreichische Dressurreiterin Victoria Max-Theurer in Richtung der Olympischen Spiele vorbereitet hat. Werth begrüßt die vorgezogene Special-Tour ebenso wie die internationale Dressurrichterin Dr. Evi Eisenhardt, die seit vielen Jahren zur Stamm-Crew am Wiesbadener Richtertisch gehört und das Amt der Chefrichterin innehat.

Die Flutlicht-Kür bleibt an ihrem festen Termin am Sonntagabend – ein absolutes und typisches Wiesbadener Dressur-Highlight, die LONGINES Grand Prix Kür präsentiert durch Henkell-Trocken. Erhalten bleibt außerdem die bewährte Kleine Tour für sieben- bis neunjährige Pferde mit Prix St.Georges und Intermediaire I und auch die internationale Tour für die Fünf-, Sechs- und Siebenjährigen Dressurpferde. „Die Tour für die jungen Pferde haben wir im vergangenen Jahr zum ersten Mal ausgeschrieben und sie wurde sehr gut angenommen“, so Kettner. „Die Qualität der Pferde war auf superhohem Niveau. Vielleicht würden wir uns noch ein oder zwei Starter mehr wünschen, auch aus dem Ausland, aber auf keinen Fall auf Kosten der Qualität.“

Ebenfalls wieder im Schlosspark zu Gast ist der Piaff-Förderpreis für Deutschlands beste U25-Reiter. 2019 hat Jil-Marielle Becks mit Damon’s Delorange die Piaff-Station Wiesbaden gewonnen, wenige Wochen später gehörte das Paar zum Europameisterschafts-Team der U25-Reiter, gewann Gold mit der Mannschaft und Einzelbronze.

„Die Dressur hat beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden einen immens hohen Stellenwert“, betont Kettner mit Nachdruck. „Über viele Jahre haben wir die Dressur in Wiesbaden aufgebaut und versuchen, immer wieder zusätzliche Anreize für die Topreiter zu schaffen – zusätzlich zu der tollen Schlosskulisse“, und lachend fügt Kettner hinzu: „Da stellen wir im Olympiajahr auch gerne mal unseren traditionellen Zeitplan etwas auf den Kopf.“
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Die US-Amerikanerin Chloe Reid gewinnt den großen Preis von Wiesbaden

Volker Krieger (Longines) gratuliert der Siegerin Chloe Reid (USA)  Foto: equistock.de
Volker Krieger (Longines) gratuliert der Siegerin Chloe Reid (USA) Foto: equistock.de

US-Sieg nach 43 Jahren: Der „LONGINES Grand Prix 2019, Großer Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden“, ist entschieden: Die 22-jährige Chloe Reid hängte die Weltspitze in Wiesbaden ab und gewann im Sattel von Luis P.

43 Jahre haben die US-amerikanischen Springreiter auf einen Sieg in der hessischen Landeshauptstadt gewartet. Buddy Brown war der letzte US-Sieger im Jahr 1976. Jetzt wäre Wiesbadens Großer Preis fast sogar mit einer US-Doppelspitze ausgegangen. 37 Starter aus 13 Nationen waren in diesem Großen Preis am Start, 13 aus acht hatten sich für das Stechen qualifiziert. Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich, Stammgast beim PfingstTurnier, formulierte knapp auf den Punkt: „Die PfingstTage im Schlosspark waren großartig!“

Der Reihe nach: Der Jüngste im Stechen, der 21-jährige Lucas Porter aus den USA, setzte seine Kollegen mächtig unter Druck. Mit fehlerfreiem Stechparcours in 48,08 Sekunden sauste er auf dem zwölfjährigen C Hunter durch den Parcours und übernahm als fünfter Teilnehmer im Stechen die Führung. Vier Reiter später toppte seine Landsmännin, Chloe Reid, seine Vorlage und übernahm den Spitzenplatz. 47,97 Sekunden brauchte die 22-Jährige mit dem zehnjährigen Luis P. Aber der ‚Große-Preis-Krimi‘ war noch nicht vorbei. Charlotte Bettendorf aus Luxemburg setzte mit Hope Street alles auf eine Karte: Es sah verdammt knapp aus, die Zuschauer hielten die Luft an, am Ende konnte die 30-Jährige aber doch nicht die Zeit von Reid übertrumpfen und wurde Zweite. USA-Luxemburg-USA – auf Platz vier hielt Marcel Marschall als bester Deutscher die Fahnen hoch. Auch der baden-württembergische Springprofi, der zusammen mit Vater Manfred einen Springstall in Heiligkreuztal leitet, hatte eine flotte Nullrunde hingelegt. Seine Zeit: 49,35 Sekunden.

„Ich habe den Ritt von Lucas gesehen“, schmunzelte Reid. „Er hat ganz schön Gas gegeben. Das hat mich noch mehr angespornt.“ Seit vier Jahren trainiert die junge Amazone im Stall von Markus und Meredith Beerbaum und betont: „Ich habe in dieser Zeit unheimlich viel gelernt.“ Kurz vor dem Stechen habe Meredith sie noch angerufen und erklärt: „Markus hat den Großen Preis in Wiesbaden gewonnen, sein Bruder Ludger auch und ich auch – jetzt bist Du dran.“ Das hat geklappt!

Die zweitplatzierte Charlotte Bettendorf war mächtig stolz auf ihre zehnjährige Stute. „Für Hope Street war es erst der zweite Vier-Sterne-Grand Prix. Ich bin begeistert wie sie das heute mitgemacht hat.“ Leicht geknickt über seinen dritten Platz gab Porter zu: „Ich hätte schon gerne gewonnen. Ich bin als schneller Reiter bekannt und Hunter ist ein super Pferd. Aber den Sieg an eine US-Kollegin abzugeben, das ist die zweitbeste Alternative.“

Marschall war schon als dritter der 13 Starter im Stechen am Start und musste vorlegen. „Aber ich hätte auch im Nachhinein betrachtet nicht viel schneller reiten können“, gab der Vierte des Großen Preises zu. „Ich habe mit Utopia alles auf den Großen Preis ausgerichtet und das hat sich gelohnt. Ich bin super glücklich mit Platz vier.“

Michael Krieger, verantwortlich für das Springen in Wiesbaden, resümierte: „Es ist tatsächlich so: Wiesbadens Springprüfungen werden immer bunter – nicht nur durch die vielen verschiedenen Nationen, auch wenn man sieht, dass die jungen Reiter hier ganz vorne mitgemischt und einige ‚alte Hasen‘ abgezogen haben.“

WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff steht seit 1992 dem Vorstand vor. Seit 1992 zeichnet sie sich für das Wiesbadener PfingstTurnier verantwortlich, in diesem Jahr zum ersten Mal als LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden ausgetragen. „Wir haben mit LONGINES einen super Partner gefunden. Unsere Zusammenarbeit ist längerfristig ausgelegt und darauf freuen wir uns.“

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Das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden
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Harrie Smolders gewinnt Preis des Hessischen Ministerpräsidenten – Morgen: großer Preis von Wiesbaden

Der Holländer Harrie Smolders ist der Sonntags-Sieger in Wiesbaden. Hier bei der Ehrenrunde nach der Siegerehrung für den Großen Preis des Ministerpräsidenten. © Foto: Diether v. Goddenthow
Der Holländer Harrie Smolders ist der Sonntags-Sieger in Wiesbaden. Hier bei der Ehrenrunde nach der Siegerehrung für den Großen Preis des Ministerpräsidenten. © Foto: Diether v. Goddenthow

Harrie Smolders – der Sonntags-Sieger in Wiesbaden
Der Sonntag war ein ‚Genusstag‘ beim 83. LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden – 15.000 Zuschauer waren im Sonnenschein in den Biebricher Schlosspark gepilgert. Unter Ihnen: Der Hessische Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, der stellvertretend für den Ministerpräsidenten Siegern und Platzierten im Hauptspringen des Tages, im Preis des Hessischen Ministerpräsidenten, gratulierte. „Ich bin wirklich begeistert von diesem Turnier und dieser spannenden Prüfung. Ich möchte den Reitern, dem Veranstalter und auch den vielen ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich zu dieser Veranstaltung gratulieren.“

Harrie Smolders hält gemeinsam den Preislöwen mit dem Hessischen Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, der stellvertretend für den Ministerpräsidenten Siegern und Platzierten im Hauptspringen des Tages gratulierte. Davor Kristina Dyckerhoff, Präsidentin des Wiesbadener Reit- & Fahr-Club e.V.  und Vizepräsident Dr. med. Hanns-Dietrich Rahn (mitte). © Foto: Diether v. Goddenthow
Harrie Smolders hält gemeinsam den Preislöwen mit dem Hessischen Minister des Innern und für Sport, Peter Beuth, der stellvertretend für den Ministerpräsidenten Siegern und Platzierten im Hauptspringen des Tages gratulierte. Davor Kristina Dyckerhoff, Präsidentin des Wiesbadener Reit- & Fahr-Club e.V. und Vizepräsident Dr. med. Hanns-Dietrich Rahn (mitte). © Foto: Diether v. Goddenthow

Es siegte Harrie Smolders im Sattel von Zinius. „Zinius ist zwar schon 15, aber er hat immer noch jugendlichen Elan“, freute sich der Niederländer über seinen Sportpartner und grinste. „Er ist jetzt seit zweieinhalb Jahren bei mir im Stall und ist super in Schuss. Der große Rasenplatz in Wiesbaden, die vielen Leute – in so einer Atmosphäre holt man immer noch ein bisschen mehr aus sich heraus – Pferd und Reiter.“ In flotten 43,88 Sekunden beendete das Siegerpaar den Stechparcours und war damit mehr als eine Sekunde schneller als die Zweitplatzierten. „Zinius ist ein grundschnelles Pferd“, betonte Smolders und fügte, wieder grinsend, hinzu: „Das war heute noch nicht ganz 100 Prozent.“

Die Sieger des Preis des Hessischen Ministerpräsidenten. (v.l.):Erster Platz, Harrie Smolders, zweiter Platz Hikari Yoshitzawa u. auf Platz drei Peter Moloney. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Sieger des Preis des Hessischen Ministerpräsidenten. (v.l.):Erster Platz, Harrie Smolders, zweiter Platz Hikari Yoshitzawa u. auf Platz drei Peter Moloney. © Foto: Diether v. Goddenthow

Über ihren zweiten Platz schien die Reiterin selbst fast ein wenig verblüfft. „Für mich ist ein Traum wahr geworden“, gestand schüchtern die 28-jährige Japanerin Hikari Yoshitzawa. „Ich bin noch nie vor so vielen Zuschauern geritten, das war ein absolutes Erlebnis. Für mich ist es eine Ehre, hier reiten zu dürfen und dann auch noch Zweite hinter Harrie zu werden – absolut ein Traum.“

Fünf Jahre sitzt Hikari Yoshitzawa im Sattel des elfjährigen Holsteiners Conrato und hat sich Schritt für Schritt mit ihm nach oben gearbeitet. © Foto: Diether v. Goddenthow
Fünf Jahre sitzt Hikari Yoshitzawa im Sattel des elfjährigen Holsteiners Conrato und hat sich Schritt für Schritt mit ihm nach oben gearbeitet. © Foto: Diether v. Goddenthow

Fünf Jahre sitzt sie im Sattel des elfjährigen Holsteiners Conrato, hat sich Schritt für Schritt mit ihm nach oben gearbeitet und hat ein großes Ziel mit ihrem sprunggewaltigen Partner: die Olympischen Spiele in Tokio 2020. Zurzeit lebt die zielstrebige Reiterin in Belgien und trainiert mit Theo Molenaers. Schon viele Molenaers-Schüler haben Wiesbaden internationale Erfolge gefeiert.

Peter Moloney hat bereits am Samstag in Wiesbaden im Preis der Obermayr Europa Schule gesiegt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Peter Moloney hat bereits am Samstag in Wiesbaden im Preis der Obermayr Europa Schule gesiegt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Peter Moloney hat in Wiesbaden schon mal seinen 29. Geburtstag etwas vorgefeiert – mit dem Sieg im Preis der Obermayr Europa Schule am Samstag und Platz drei im Preis des Hessischen Ministerpräsidenten. Beide Mal saß der Ire im Sattel von Compelling Z, einem neunjährigen Nachkommen v. Chellano Z. „Andere Pferden sind etwas eingeschüchtert, wenn sie einen so großen Rasenplatz mit so vielen Zuschauern betreten. Compelling ist unter mir noch ein Stückchen größer geworden und hat es genossen.“

Elf der 34 Starter blieben in dieser Springprüfung fehlerfrei, für die Fachleute vor Ort ein Zeichen der Qualität. „Der Parcoursaufbauer hat gute Arbeit gemacht. Das Springen war schwer genug, die vielen gute Ritte zeigen, wie hoch die Qualität des Starterfeldes war“, erklärte Sieger Smolders. Und Michael Krieger, verantwortlich für den Springsport in Wiesbaden, fügte hinzu: „Wir haben in diesem Jahr etwas kleinere Starterfelder als in den Vorjahren, aber tatsächlich mit noch größerer Leistungsdichte.“

Smolders und Yoshizawa werden am Pfingstmontag im LONGINES Grand Prix, Großer Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, noch einmal mit ihren Erfolgspferden von heute antreten. Das Ziel von Yoshizawa ist klar: „Ich werde versuchen, dieses Mal schneller zu sein als Harrie.“

Weitere Informationen unter www.pfingstturnier.org
Tickets unter: www.ticketmaster.de

Akrobatik vom Feinsten – Voltigierprüfungen beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden

Eddie the Eagle, alias Jannis Drewell. Der 27-jährige Sportsoldat und Europameister 2015 siegte in der zweiten Runde mit einer Gesamtwertung von 8,603. © Foto: Diether v. Goddenthow
Eddie the Eagle, alias Jannis Drewell. Der 27-jährige Sportsoldat und Europameister 2015 siegte in der zweiten Runde mit einer Gesamtwertung von 8,603. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eleganz und Akrobatik in ihrer höchsten Vollendung zeigten alle prominenten Teilnehmer der Voltigierprüfungen auf dem Dressurplatz beim beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden. Eddie the Eagle, Abba, Robin Hood und Tomb Raider – das sind Wiesbadens Voltigier-Promis, die großen Sieger der Voltigierwettbewerbe 2019 beim 83. LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden.

Vier Disziplinen mit je zwei Umläufen, einmal unter Flutlicht, einmal im Sonnenschein, Tausende von Zuschauern, euphorische Begeisterung wie in einem Fußball-Station und die Voltigier-Verantwortliche des WRFC, Claudia Liebold, die gestand: „Das war unglaublicher Sport und eine Atmosphäre – pure Gänsehaut.“

Psychologiestudentin Jolina Ossenberg-Engels gewann Runde eins mit der Wertnote 8,529, wurde in der zweiten Runde Dritte mit 8,045, was ihr für den Gesamtsieg mit 8,288 reichte.© Foto: Diether v. Goddenthow
Psychologiestudentin Jolina Ossenberg-Engels gewann Runde eins mit der Wertnote 8,529, wurde in der zweiten Runde Dritte mit 8,045, was ihr für den Gesamtsieg mit 8,288 reichte.© Foto: Diether v. Goddenthow

Jolina Ossenberg-Engels war das fünfte Mal im Schlosspark am Start, aber das erste Mal als Einzelvoltigiererin. Die 22-jährige Psychologie-Studentin turnte ihre Kür in Anlehnung an die Actionlady Tomb Raider, gewann Runde eins mit der Wertnote 8,529, wurde in der zweiten Runde Dritte mit 8,045, was ihr für den Gesamtsieg mit 8,288 reichte. An der Longe stand die stolze Mutter und Trainerin Claudia Döller-Ossenberg-Engels, die stolz erklärte: „Die Stimmung, die Atmosphäre und die Leistung von Jolina – das alles hat uns umgehauen.“

Bei den Herren dominierte Eddie the Eagle, alias Jannis Drewell. Der 27-jährige Sportsoldat musste sich in der ersten Runde noch mit Platz zwei zufrieden geben. In der zweiten Runde trumpfte der Europameister von 2015 mit der Wertnote 8,769 auf und siegte mit einer Gesamtwertung von 8,603.

Pas de Deux-Voltigierer Diana Harwardt und Peter Künne sind das erste Mal in Wiesbaden bei den Senioren dabei. © Foto: Diether v. Goddenthow
Pas de Deux-Voltigierer Diana Harwardt und Peter Künne sind das erste Mal in Wiesbaden bei den Senioren dabei. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die Pas de Deux-Voltigierer Diana Harwardt und Peter Künne waren noch nie beim PfingstTurnier am Start. Im vergangenen Jahr ist das Paar noch Vize-Europameister der Junioren geworden, 2019 sind sie das erste Mal bei den Senioren dabei. „Wir sind so froh, dass wir hier in Wiesbaden starten dürfen“, sprach Künne für beide. „Wir waren noch nie auf einem Outdoor-Voltigierturnier, das sind ganz andere Bedingungen und eine unglaubliche Atmosphäre. Das spornt uns noch mehr an.“ Angespornt zum Sieg – Im Robin Hood-Trikot zu klassischer Musik gewann das Paar beide Umläufe souverän.

Juniorenteam des RV Nordheim.© Foto: Diether v. Goddenthow
Juniorenteam des RV Nordheim.© Foto: Diether v. Goddenthow

Bei den Gruppen-Voltigierern triumphierte das Juniorenteam des RV Nordheim. Mit einer nahezu identischen Leistung siegte das Team von Longenführer Kai Vorberg in beiden Runden. Kai Vorberg, der als Disziplintrainer Voltigieren ohnehin vor Ort war, ist kurzfristig als Longenführer des Teams eingesprungen, weil die eigentliche Trainerin, Andrea Blatz, erkrankt war. Doppelte Herausforderung für die Voltigierer, aber die Weltmeister von 2017 und Europameister von 2018 turnten souverän ihre Abba-Kür vor den jubelnden Fans zum Sieg.

Diana Harwardt auf Sir Laulau im Damen-Einzel CVI MasterClass Wiesbaden 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow
Diana Harwardt auf Sir Laulau im Damen-Einzel CVI MasterClass Wiesbaden 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow

Die Voltigier sportliche Konkurrenz des LONGINES PfingstTurniers Wiesbaden war in diesem Jahr groß – in den Niederlanden, Österreich und der Schweiz fanden wichtige Voltigierevents statt, so dass die internationale Beteiligung etwas geringer war als in den Vorjahren. „Ich freue mich, dass in diesem Jahr auch einige unserer Top-Nachwuchssportler, die Chance bekommen haben, hier in Wiesbaden zu starten“, betonte Bundestrainerin Ulla Ramge. „Und sie haben diese Chance genutzt. Ich bin sehr zufrieden mit diesem Jahr Voltigieren im Schlosspark!“

Weitere Informationen unter www.pfingstturnier.org
Tickets unter: www.ticketmaster.de

Das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden LIVE
• Am PfingstTurnier-Montag HR von 17.45 Uhr bis 18.45 Uhr Heimspiel.
• Alle Prüfungen des Turniers live bei ClipMyHorse.TV übertragen.
• Die Vielseitigkeitsprüfung live bei www.eventridermasters.tv
(KiK/EquiWords)

Petrus Launen zum Trotz: Großartige Pferdenacht-Party zum 25. als Einstimmung bei LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden

'Arbeitsreiten' ist aus dem Süden Europas zu uns 'herüber geschwappt'. 20 Reiter der WED (Working Equitation Deutschland e.v.) haben diese noch recht neue Turnierdisziplin demonstriert © Foto: Diether v. Goddenthow
‚Arbeitsreiten‘ ist aus dem Süden Europas zu uns ‚herüber geschwappt‘. 20 Reiter der WED (Working Equitation Deutschland e.v.) haben diese noch recht neue Turnierdisziplin demonstriert © Foto: Diether v. Goddenthow

Grandios boten Akteure und Zuschauer auf der 25. Pferdenacht-Party im Biebricher Schlosspark den plötzlichen Wetter-Kapriolen die Stirn.  Präsentiert wurde die PferdeNacht zum  18. Mal von der Spielbank Wiesbaden beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden !

Laut Veranstalter waren 12.000 wetterfeste PferdeNacht-Fans zum Feiern in den Schlosspark gekommen, unter ihnen zahlreiche Prominente wie die Schauspieler-Stars Gudrun Landgrebe und Hans Sigl, der ‚Bergdoktor’!

Noch kurz vor dem Gewitter brachte Pferdeflüsterer Pierre Fleury seine Herde von 8 Pferden in Gleichklang. © Foto: Diether v. Goddenthow
Noch kurz vor dem Gewitter brachte Pferdeflüsterer Pierre Fleury seine Pferde in Gleichklang. © Foto: Diether v. Goddenthow

Wegen einsetzenden Starkregens und Gewitterblitzgefahren gegen 19.45 Uhr bat der Krisenstab die Zuschauer im Freien Unterschlupf im kurzfristig dafür geöffneten Biebricher Schloss und in den überdachten Tribühnen sowie in bereitgestellten ESWE-Bussen zu finden. Noch stand die Veranstaltung auf der Kippe. Entwarnung kam durch den Deutschen Wetterdienst mit der Mitteilung, das schwere Gewitter habe Biebrich weitestgehend verschont und sei Richtung Wiesbaden-Ost abgezogen. Daraufhin beschlossen Veranstalter und Wiesbadener Feuerwehr die PferdeNacht zu starten, letztlich mit nur zwölf Minuten Verspätung. Der Regen zwischendurch konnte weder Akteure noch Zuschauer dieser großen Party vom grandiosen Feiern abhalten. Das Programm wurde etwas umgestellt, dem Regen angepasst, die Pause entfiel und los ging’s mit einer stimmungsvollen Atmosphäre,  gemeinsam Petrus Launen die Stirn geboten zu haben.

Das Connemara-Gestüt Kinzighausen mit seiner Show 'Crazy Animals' eröffnete die Party. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Connemara-Gestüt Kinzighausen mit seiner Show ‚Crazy Animals‘ eröffnete die Party. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das Connemara-Gestüt Kinzighausen mit seiner Show ‚Crazy Animals‘ eröffnete die Party. Die Connemaras sind ideale Freizeitpartner, die wunderbar ‚einen Tag im Tierreich‘ mit einem farbenfrohen Bienenschwarm in Szene setzten. Der Publikums-Liebling: Ein Riesen-Teddy hopste in Rockerkleidung im Galopp auf einem Shetlandpony im Motorrad-Outfit – Wiesbadens Zuschauer jubelten.

 © Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Zweiergespann mit Shettyponys vor römischem Kampfwagen, ein Kanonen-Planwagen, ein stilvoller Vierspänner, hochelegante Einspänner, blumenverzierte Klassiker, Landwagen mit Zweiergespannen – das Kutschenbild ist so bunt, so vielfältig, so traditionell wie modern und gehört zu den absoluten ‚Must Haves‘ bei Wiesbadens PferdeNacht.

Jagdfeld

Dr. Gerhard Obermayr im Bild vorneweg, führte zum ersten Mal das  Jagdfeld bei der PferdeNacht an.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Gerhard Obermayr im Bild vorneweg, führte zum ersten Mal das Jagdfeld bei der PferdeNacht an. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Rahmen der 25. PferdeNacht, im traditionellen Jagdbild, übergab Wolfhard Hoffmann in diesem Jahr den Staffelstab des Jagdherrn an Dr. Gerhard Obermayr. Vorstandsmitglied des WRFC. Obermayr hat erstmals das Jagdfeld bei der PferdeNacht angeführt, Hoffmann hat diese Ehre 15 Jahre mit Bravour erfüllt. Das Jagdbild mit Schleppenjäger, Meute und Jagdhornbläsern auf dem großen Springplatz, dazu die beginnende Flutlichtstimmung – Gänsehaut pur!

Einritt der Barockreiter.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Einritt der Barockreiter. © Foto: Diether v. Goddenthow

Es wurde gediegener, getragen, sogar ein bisschen majestätisch bei der Vorführung der Barockreiter. Angereist vom Schwanenhof in Frankfurt mit traditionell gesattelten Pferden in historischen Kostümen – mit Lusitano-Hengsten, stolzen Friesen und Ponys, allesamt mit kunstvoll eingeflochtenen Mähnen. Versetzt in eine andere Zeit, eine andere Welt, eine ganz andere, aber ebenso ergreifende ‚Party‘.

Showteam Wäller Wind. © Foto: Diether v. Goddenthow
Showteam Wäller Wind. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die ‚Isis‘ kommen: „Wheel of Time“ – Vergangenheit, Zukunft und Gegenwart vereinen sich in dem neuen Schaubild des Showteams Wäller Wind in Anlehnung an den Steampunk! Isländer in action, mit Tölt und Rennpass – Pony-Punk im Party-Park!

Jubiläumsschaubilder

Mary Poppins, eines der 12 wunderbaren Schaubildern mit insgesamt 374 Teilnehmern/innen zum 25. Geburtstag der PferdeNacht. © Foto: Diether v. Goddenthow
Mary Poppins, eines der 12 wunderbaren Schaubildern mit insgesamt 374 Teilnehmern/innen zum 25. Geburtstag der PferdeNacht. © Foto: Diether v. Goddenthow

25 Jahre – das Jubiläum in seinem persönlichen Schaubild! Seit 1996 ist Dorothee Degenhardt (Taunusstein) und ihr Team fast ununterbrochen mit einer Schaunummer dabei – von Tabaluga und Winnetou, über Star Wars und Herr der Ringe, bis hin zu Lama-Trekking und der herabschwebenden Mary Poppins. Zwölf Schaubilder mit 385 Akteuren – so hat Dorothee Degenhardt 25 Jahre Wiesbadener PferdeNacht mit geprägt.

Working Equitation, ‚Arbeitsreiten‘ ist aus dem Süden Europas zu uns ‚herüber geschwappt‘. 20 Reiter der WED (Working Equitation Deutschland e.v.) haben diese noch recht neue Turnierdisziplin demonstriert – mit ihren speziellen Dressurlektionen aus der Arbeit mit den Rindern und kniffligen Trailhindernissen. All das informativ und unterhaltsam kommentiert von Arnaud Petit im Sattel seiner Lusitano-Stute Danone.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Haflinger, die Fabeltiere! Der Hessische Haflinger Zucht- und Sportverein Altenstadt entführte das PferdeNacht-Publikum mit 18 gerittenen und zwei gefahrenen Haflingern und Edelbluthaflingern in die Geschichte des ‚Letzten Einhorns‘. Die Bösen und die Guten, die wilden Stiere und die Einhörner – ein Schaubild zum Träumen!

Schnell, waghalsig, risikofreudig – die Future Guys. Die Stuntreiter aus den Niederlanden im Stil echter, knallharter US-Cowboys brachten die PferdeNacht-Zuschauer zum Luft anhalten und Jubeln. Ihr schmunzelnder Tipp: ‚Versuchen Sie nicht, uns nach zu machen.“

Auf diese Schaubilder hat sich PferdeNacht-Organisator Uli Schneider besonders gefreut, die Auftritte zweier Freiheits-Spezialisten aus Frankreich: von Anne Bertho, dem Nachwuchsstar, und Pierry Fleury, dem Spezialisten. Die Kunst der sanften Kommunikation. Das Verschmelzen von Mensch und Tier. Vielleicht die schönste Art, Partnerschaft zu erleben.

300 Fackelträger rund um die PferdeNacht-Arena – das ist die romantische Art Wiesbadens Park zu erleuchten. Im Mittelpunkt: der Feuerreiter, Roland Heiß, und Hanna Gelzinnus an der Feuergarrocha. Das romantische Ende einer grandiosen Party, gekrönt mit pyrotechnischen Lichtbildern.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Im Rahmen dieser 25. Party wurde PferdeNacht-Organisator Uli Schneider geehrt: „Uli, wir wollen uns bei Dir bedanken – für 25 Jahre PferdeNacht!“, sprach WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff im Namen all ihrer Vorstandskollegen. „Mach weiter so!“

Es war zeitweise eine nasse Party, aber eine klasse Party. Etwas erschöpft, aber glücklich und sehr zufrieden prostete Schneider am Ende dieses Abends… „auf die nächsten 25 Jahre Wiesbadener PferdeNacht!“

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Das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden LIVE
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In 14 Tagen beginnt das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden – nahezu alle Titelverteidiger aus dem vergangenen Jahr sind dabei – in allen drei olympischen Disziplinen!

Christian Ahlmann -  Titelverteidiger im Springen beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow
Christian Ahlmann – Titelverteidiger im Springen beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow

Titelverteidigung Springen – Christian Ahlmann
Christian Ahlmann hat mit Clintrexo beim PfingstTurnier 2018 den Großen Preis der Landeshauptstadt gewonnen. Es war das erste Mal, dass der viermalige Olympiateilnehmer die Ehrenrunde des Großen Preises im Biebricher Schlosspark anführte. „Mit dem Sieg hatte ich überhaupt nicht gerechnet, aber Clintrexo ist ein Ausnahmepferd“, strahlte Ahlmann nach seinem Sieg. 2019 tritt der 44-Jährige wieder in Wiesbaden an – sein Titel möchte verteidigt werden, aber die Konkurrenz scharrt ebenfalls mit den Hufen.

So reisen beispielsweise die Brüder Beerbaum, Markus und Ludger, an. Beide wissen, wie man im Biebricher Schlosspark gewinnt. Ludger Beerbaum hat den Großen Preis des PfingstTurniers schon vor 23 Jahren gewonnen, das war 1996, außerdem 2002 und 2011. Markus Beerbaum hieß der Sieger im Großen Preis 1997. 2017 führte Holger Wulschner die Ehrenrunde auf dem traditionellen Springplatz an, auch er möchte seinen Titel 2019 wieder verteidigen.

Auf der Liste der deutschen Reiter, die für Wiesbaden ihre Nennung abgegeben haben, stehen sechs Namen, die schon Championatsmedaillen gewonnen haben. Neben Ahlmann und den Brüdern Beerbaum sind das Marco Kutscher, Janne Friederike Meyer-Zimmermann und Michael Jung, wenngleich er bisher ausschließlich in der Vielseitigkeit Medaillen eroberte. Diese sechs bringen insgesamt 59 Championatsmedaillen inklusive olympischer Medaillen mit in Wiesbadens Parcours. Auch aus anderen Nationen treten starke Reiter an: Luciana Diniz beispielsweise – die für Portugal startet und den Großen Preis in Wiesbaden 2012 gewann. Jeroen Dubbeldam – der niederländische Olympiasieger von 2000. Oder die starken Reiter aus der Schweiz und Irland wie Pius Schwizer und Billy Twomey. Ganz sicher haben viele auch noch das olympische Doppelgold 1996 von Ulrich Kirchhoff in Erinnerung. 2019 geht er in Wiesbaden für die Ukraine an den Start. Der LONGINES Grand Prix, Großer Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden – es dürfte ganz sicher keine leichte Titelverteidigung für Christian Ahlmann werden.

Titelverteidigung Dressur – Dorothee Schneider
So wie Ahlmann im vergangenen Jahr erstmals den Großen Preis der Springreiter in Wiesbaden gewonnen hat, so hat sich Dorothee Schneider erstmals im Großen Preis der Dressurreiter, im Grand Prix Special, den Sieg gesichert. Ihr Partner: der damals erst zehnjährige Faustus. „Das war ein Gefühl zum Genießen“, freute sich Schneider. Zum 83. LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden bringt die Mannschafts-Olympiasiegerin in diesem Jahr die elfjährige Pathétique mit – Mission Titelverteidigung kann beginnen.

Aber auch sie trifft auf solche, die das Siegen in Wiesbaden lieben, allen voran Wiesbadens Rekordsiegerin Isabell Werth. Werth hat bisher siebenmal die Flutlicht-Kür und zwölfmal den Grand Prix Spezial vor dem Schloss gewonnen, 2019 ist auch sie wieder dabei. Außerdem haben sich die Wiesbaden-Sieger Sönke Rothenberger (Sieg im Grand Prix Spezial 2017) und Matthias Alexander Rath (Sieg im Grand Prix Spezial 2011 und 2014) angekündigt, ebenso Reitmeisterin Ingrid Klimke und natürlich Lokalmatadorin Anja Plönzke. Die zweifachen Olympiareiterinnen Emma Hindle und Laura Tomlinson reisen aus Großbritannien an, Heather Blitz geht für die USA in Wiesbaden an den Start und Hirohiko Koyanagi wird Japan vertreten. Internationalität und Olympiaerfahrung prägen Wiesbadens Dressur-Starterfeld 2019.

Titelverteidigung Vielseitigkeit – Ingrid Klimke
Vier Reiter aus dem aktuellen Olympiakader der Vielseitigkeit haben sich angekündigt – Wiesbaden hat sich als Top-Turnier für die ‚Buschis‘ etabliert und ist im dritten Jahr Teil der Eventing Rider Masters (ERM). Wiesbadens Vielfach-Sieger Michael Jung (viermaliger Wi-Sieger) und Ingrid Klimke (fünfmalige Wi-Siegerin, zuletzt 2018) treffen auf ihre Kaderkollegen Andreas Ostholt und Josefa Sommer. Dirk Schrade und Christoph Wahler aus dem Perspektivkader stehen ebenfalls auf der Nennliste. Sechs deutsche Kaderreiter, sechs potenzielle Sieg-Kandidaten! Sarah Cohen aus Großbritannien hat 2017 die ERM-Station Wiesbaden gewonnen, das möchte die 45-Jährige 2019 wiederholen. Das Olympia erfahrene Ehepaar Jonelle und Tim Price geht für Neuseeland im Schlosspark an den Start, der olympische Medaillenträger Christopher Burton für Australien und der zweifache Vize-Europameister mit dem schwedischen Team, Ludwig Svennerstal. Auch im ‚Busch‘ gilt: Topstarter in Wiesbaden.

Die drei olympischen Disziplinen, drei Titel, drei Chancen zur Verteidigung und jede Menge Konkurrenz beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2019!

 www.pfingstturnier.org