Kategorie-Archiv: Rathaus Mainz

18. Mainzer Büchermesse im Rathaus am 18. und 19. November 2017

mainzer-buechermesse.logo18Am 18. und 19. November 2017 öffnet die 18. Mainzer Büchermesse im Rathaus. Dabei zeigt das regionale Verlagswesen, darunter auch etliche wissenschaftliche Institutsverlage, wieder ihr interessantes Programm und Neuerscheinungen. Lesungen verschiedener – nicht nur lokal – bekannter Autoren runden die Bücherschau ab. Der Eintritt ist frei.

Detaillierte Informationen 

Die Aussteller

Rendezvous der Ost-Ampelmännchen und Mainzelmännchen-Ampelmännchen

Ost-Ampelmännchen auf dem Weg zum Rendezvous ... Foto: Diether v. Goddenthow
Ost-Ampelmännchen auf dem Weg zum Rendezvous …
Foto: Diether v. Goddenthow

(gl) Anlässlich des Tags der Deutschen Einheit treffen Ost-Ampelmännchen und Mainzelmännchen-Ampelmännchen in Mainz aufeinander

Das gibt es nur in Mainz! Seit Ende November 2016 leuchtet die erste Mainzelmännchen-Ampel Deutschlands an einem Fußgängerüberweg in der Großen Bleiche auf Höhe des Neubrunnenplatzes. Mittlerweile wurden weitere Mainzelmännchen-Ampeln im Stadtgebiet installiert und sind zu richtigen Eyecatchern und Besuchermagneten geworden.

Anlässlich der bevorstehenden Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit hat sich die Landeshauptstadt Mainz etwas Besonderes einfallen lassen. Am Fischtorplatz, mitten im Herzen der Mainzer Innenstadt, sollen eine Mainzelmännchen-Ampel und eine Ost-Ampelmännchen-Ampel aufgestellt werden und bis Mitte Oktober den Mainzerinnen und Mainzern und den Gästen am Tag der Deutschen Einheit den Weg leuchten.

Oberbürgermeister Michael Ebling wird gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatssekretär Clemens Hoch, am Montag, 25. September 2017 um 13 Uhr die beiden Ampeln am Fischtorplatz in Betrieb nehmen.

Literaturschiff „Ange Gabriel“ legt am 26.09.2017 in Mainz an

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

(rap) – Lesung und Autorengespräch mit Mathias Enard, Olivier Rolin und dem früheren Mainzer Stadtschreiber Ilija Trojanow

Am Dienstag, 26. September 2017, um 19.00 Uhr wird es im Ratssaal des Mainzer Rathauses eine prominent besetzte Autorenlesung geben: Unter dem Motto „Passerelles d’Europe – Brücken für Europa“ lesen die Autoren Mathias Enard, Olivier Rolin und Ilija Trojanow, Mainzer Stadtschreiber des Jahres 2007.

Mit dem Hausboot „Ange Gabriel“ fahren die Literaten stromaufwärts zu ihrem Ziel, der Frankfurter Buchmesse, wo in diesem Jahr das Land Frankreich und die französische Sprache im Fokus stehen.
Auf ihrem Weg legen die Autoren für Lesungen und literarische Gespräche in ausgewählten Städten an. Selbstverständlich ist auch die Gutenberg-Stadt Mainz eine wichtige Etappe.

Mathias Enard, Olivier Rolin und Ilija Trojanow werden in Mainz – dem Ort, wo Rhein und Main zusammenfließen – gemeinsam mit dem Publikum über das Zusammenkommen von Kulturen, Ländern und Sprachen, über Grenzen, das Reisen und das Anderssein nachdenken und sprechen.

Der Abend findet auf Deutsch und Französisch (mit Übersetzung) statt. Lesung und Gespräche beginnen im Ratssaal des Mainzer Rathauses und setzen sich im Literaturschiff „Ange Gabriel“ fort, das an der Anlegestelle Fischtorplatz vor Anker geht.

Der literarische Abend ist eine Kooperationsveranstaltung des Instituts Francais Mainz und des Kulturamts der Landeshauptstadt Mainz.

„Passerelles d’Europe – Brücken für Europa“. Lesung mit Mathias Enard, Olivier Rolin und Ilija Trojanow
Termin: Dienstag, 26. September 2017
Beginn: 19.00 Uhr
Mainzer Rathaus (Ratssaal)
Eintritt frei.

SOCIAL CONDENSER – Neue Formen des Wohnens – Ausstellung der Bachelor-Projekte ab 2.02.17 Rathausgalerie Mainz

Rathaus Mainz. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Rathaus Mainz. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

(gl) Ausstellung in der Rathausgalerie
Eine Auswahl der besten Bachelorprojekte des Jahrgangs 2016/2017 zeigt die Fachrichtung Architektur der Hochschule Mainz vom 3. Februar 2017 bis 11. März 2017 in der Rathausgalerie. Kulturdezernentin Marianne Grosse eröffnet die Ausstellung am Donnerstag, 2. Februar 2017 um 18 Uhr. Professorin Kerstin Molter von der Hochschule Mainz führt thematisch in die Ausstellung ein.

Zur Ausstellung
Derzeitige demografische Entwicklungen führen zu einer Konzentration der Bevölkerung in den Metropolregionen und zu sich ändernden Formen des Zusammenlebens. Das traditionelle Familienmodell des Wohnens ist heute nur noch eine von vielfältigen differenzierten Wohnformen, die auf Faktoren wie Überalterung und die zunehmende Anzahl der Single- Haushalte reagieren. In der Folge müssen Architekten und Stadtplaner künftig auch die Umsetzung von alternativen Modellen wie gemeinschaftlichem Wohneigentum oder Wohnungsgenossenschaften berücksichtigen.
In der Ausstellung „SOCIAL CONDENSER – Neue Formen des Wohnens“ stellt die Fachrichtung Architektur der Hochschule Mainz zukunftsweisende Projekte von Absolventinnen und Absolventen vor, die für den Bachelorabschluss 2016/17 entstanden sind. Auf der Suche nach neuen, kollektiven Wohnformen war für die Studierenden die Hauskommune der Ausgangspunkt, in der das Spannungsfeld zwischen kollektivem Raum und gerade noch notwendigem individuellen Rückzugsraum das Wohnen bestimmt.

Tag der Deutschen Einheit 2017 wirft in Mainz seine „Schatten“ voraus – Großes Bürgerfest geplant

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Ebling informierten heute über die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober 2017 in Mainz. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Ebling informierten heute über die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit am 2. und 3. Oktober 2017 in Mainz. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Tag der Deutschen Einheit 2017 in Mainz Ministerpräsidentin Dreyer/Oberbürgermeister Ebling: Rheinland-Pfalz und die Landeshauptstadt freuen sich auf die Einheitsfeier

(gl) „Am 2. und 3. Oktober 2017 wird Rheinland-Pfalz die Ehre und schöne Aufgabe haben, die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit auszurichten. Es soll ein besonderes Fest werden, so vielfältig, kreativ und modern wie unser Land und seine Landeshauptstadt“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die heute gemeinsam mit dem Mainzer Oberbürgermeister Michael Ebling die inhaltliche Ausrichtung und den Planungsstand vorstellte.

Rheinland-Pfalz hat zum sechsten Mal den Vorsitz im Bundesrat inne und richtet damit verbunden zum zweiten Mal den Tag der Deutschen Einheit in seiner Landeshauptstadt aus. Für das Jahr der rheinland-pfälzischen Bundesratspräsidentschaft und die Einheitsfeier hat die Landesregierung das Motto „Zusammen sind wir Deutschland“ gewählt. „Unser Motto verstehe ich nicht nur als Aufruf zum Mitfeiern, sondern auch zum Mitmachen“, erläuterte Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Alle Rheinland-Pfälzer und Mainzer seien herzlich eingeladen, als Botschafter für die Einheitsfeier zu werben und aktiv mitzuwirken.
„Am 3. Oktober erinnern wir uns an das Glück, dass wir wiedervereint in Frieden und Freiheit in einer Demokratie leben können. Als Ausrichter wollen wir dazu beitragen, dass sich die Menschen in Deutschland mit ihrem Feiertag identifizieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Die deutsche Einheit sei einer starken demokratischen Bewegung zu verdanken. Als Rheinland-Pfälzerin habe sie als Symbol die schwarz-rot-goldene Fahne vor Augen, die vor 185 Jahren in der Pfalz beim Hambacher Fest zum Symbol der demokratischen Kultur wurde. „Diese Farben stehen für unser Land, für die Wiedervereinigung und inzwischen auch für ein weltoffenes Deutschland. Wir werden sie deshalb als prägendes Gestaltungselement in den Tag der Deutschen Einheit in Mainz einbauen“, erläuterte die Ministerpräsidentin.

„Wir freuen uns, dass die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in diesem Jahr in der Landeshauptstadt Mainz stattfinden. Mainz feiert gerne – und das nicht nur zur fünften Jahreszeit. Was die Landeshauptstadt auszeichnet, ist ihre Weltoffenheit, die besondere Lebensfreude, die Herzlichkeit und Gastfreundschaft der Mainzerinnen und Mainzer. Wir werden Mainz an den beiden Tagen als weltoffene, tolerante und gastfreundliche Stadt präsentieren, in der Hass und Fremdenfeindlichkeit keinen Platz finden“, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling.

Neben dem großen Bürgerfest am 2. und 3. Oktober gibt es protokollarische Veranstaltungen mit hochrangigen Mitwirkenden und Gästen. Der offizielle Teil beginnt am 3. Oktober um 9.30 Uhr im Gutenbergmuseum. Dort begrüßen Bundesratspräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling die Verfassungsorgane des Bundes. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Mainz findet im Dom der ökumenische Gottesdienst statt, der live vom SWR übertragen wird. Der anschließende Festakt, den das ZDF live überträgt, findet in der Rheingoldhalle statt. Im Anschluss lädt der Bundespräsident alle Gäste und Mitwirkenden zu einem Empfang ein. Das große Bürgerfest mit vielen Aktionsflächen und Bühnen beginnt am 2. Oktober um 11.00 Uhr in der Mainzer Innenstadt. Dort präsentieren sich auch Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung sowie alle Länder. Der SWR wird mit seinen Hörfunkprogrammen SWR1 und SWR4 auf dem Schillerplatz, die RPR-Unternehmensgruppe mit RPR1.und bigFM auf dem Ernst-Ludwig-Platz für hochwertige Open-Air-Bühnenprogramme sorgen.

„Natürlich werden wir die bundesweite Aufmerksamkeit auch nutzen, um die Stärken unseres Landes zu präsentieren. Es wird einen ansprechenden und informativen Landesauftritt geben, bei dem wir den Erlebnischarakter und das Mitmachen in den Vordergrund stellen. Auch werden wir unsere Partnerregionen und Nachbarn aktiv einbinden“, erläuterte die Ministerpräsidentin. Die Feierlichkeiten enden am 3. Oktober am späten Abend mit einer großen Abschlussshow auf dem Rhein. „Dort werden wir mit viel Licht, Animation und Musik die deutsche Geschichte aus dem Blickwinkel unseres Landes eindrucksvoll inszenieren“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.
„Mainz ist eine junge und dynamische Stadt mit einer lebendigen Kunst- und Kulturszene. Auf der städtischen Bühne auf dem Bischofsplatz werden wir den Besucherinnen und Besuchern einen Einblick in diese kreative Szene mit Angeboten für alle Altersgruppen bieten und so sicherlich den einen oder anderen Gast überzeugen, die Landeshauptstadt Mainz erneut zu besuchen. Neben Angeboten etwa der Hochschule für Musik, des Staatstheaters Mainz oder des Peter-Cornelius-Konservatoriums der Stadt Mainz sind Künstlerinnen wie Mine und Hanne Kah oder Comedian Sven Hieronymus eingeplant“, sagte Oberbürgermeister Michael Ebling zu den Plänen der Stadt.

„Wir wollen die Einheitsfeier zu einem fröhlichen, informativen und bunten Fest für alle machen und dabei für ein Höchstmaß an Sicherheit sorgen. Das Thema Veranstaltungssicherheit steht für uns ganz oben“, versicherte die Ministerpräsidentin. Man stehe seit Beginn der Planungen in einem intensiven Dialog mit Polizei, Feuerwehr und dem Ordnungsamt. Diese bundesweit ausstrahlende Großveranstaltung werde natürlich Beeinträchtigungen im Innenstadtbereich mit sich bringen. „Diese wollen wir sowohl in räumlicher wie auch in zeitlicher Hinsicht möglichst gering gehalten. Wir sind mitten in den Planungen und können deshalb noch keine konkreten Angaben zum Sicherheits- und Verkehrskonzept mitteilen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Es sei ihr wichtig, dass im weiteren Verlauf Anwohner, Gewerbetreibende und Gastronomen rechtzeitig und regelmäßig informierte werden. Unser Ziel ist es, dass sich alle Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen sowie unsere Gäste auf den Tag der Deutschen Einheit in Mainz freuen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Oberbürgermeister Michael Ebling.

Die erste Informationsveranstaltung für Gastronomie, Einzelhandel und Hotels findet am 6. März um 14.30 Uhr in der Staatskanzlei statt. Die als Anwohner betroffenen Bürgerinnen und Bürger werden am 16. März um 18.00 Uhr ebenfalls in der Staatskanzlei über den derzeitigen Planungsstand informiert.

Ausstellungseröffnung von Luther-Bildern im Rathaus Mainz am 12. Januar 2017

© Luther - Kulturamt Mainz
© Luther – Kulturamt Mainz

(ekö) Am Donnerstag 12. Januar 2017 um 18.00 Uhr findet die Eröffnung einer Ausstellung von Luther-Bildern im Rathaus Mainz (Jockel-Fuchs-Platz 1, 55116 Mainz) statt. Die Ausstellungseröffnung, organisiert vom Evangelischen Dekanat Mainz, markiert für Mainz den Anfang des Reformationsjubiläums.

Mit dem Ausstellungsbeginn „Luther im Bild“ am 12. Januar im Mainzer Rathaus eröffnet das Evangelische Dekanat Mainz sein Programm zum Reformationsjahr 2017 in Kooperation mit dem Kulturamt Mainz.

Für die Eröffnung konnte die bundesweit gezeigte Ausstellung „Luther im Bild“ des Künstlers Harald Birck aus Berlin gewonnen werden. Kuratiert durch Andreas Pitz, ist ein spannendes Ausstellungskonzept entstanden, das sich mit Hilfe moderner Kunst dem Phänomen Luther und Reformation nähert. Im Rahmen der Ausstellung werden Skizzen, Portraitstudien und Skulpturen des Künstlers durch kurze Texte von teils prominenten, teils weniger bekannten Zeitgenossen ergänzt, die den berühmten Reformator und sein Wirken aus verschiedenen Perspektiven in den Blick nehmen. Diese Zusammenstellung von Bild und Text unterstreicht die Faszination von Bircks Werk und vermittelt den Besuchern Wissenswertes wie Vergnügliches, Hochpolitisches wie Alltägliches rund um Luther.

Die Ausstellung ist zu den üblichen Öffnungszeiten des Rathauses zugänglich und wird bis zum 25. Februar zu sehen sein.

Veranstalter:
Evangelisches Dekanat Mainz
Juliane Diel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 06131 96 00 440
Mail: diel@ekhn-rheinhessen.de

In Kooperation mit dem Kulturamt Mainz

Veranstaltungsort

Mainzer Rathaus Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier goddenthow
Mainzer Rathaus Foto: Diether v. Goddenthow © atelier goddenthow

Rathaus Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Telefon: 06131-120

Bewerbungsfrist für „Best of Wine Tourism-Award 2017″ der Great Wine Capitals läuft noch bis 30.08.2016

image002Best of Wine Tourism-Award 2017 der Great Wine Capitals – noch bis 30.08.2016 bewerben!

(rap) Internationaler Weintourismus-Wettbewerb – nicht nur für Weingüter

Noch bis zum 31. August 2016 können Winzerbetriebe und der Weinwirtschaft nahestehende Unternehmen aus Hotellerie, Gastronomie, der Eventbranche oder auch Werbegemeinschaften sich für die Auszeichnungen der Best of Wine Tourism-Awards 2017 bewerben.
Namhafte Betriebe und Unternehmen aus Mainz und Rheinhessen haben bislang an dem in Mainz und Rheinhessen seit 2008 erstmals durchgeführten Wettbewerb teilgenommen. 52 Preisträger wurden seither prämiert und zählen damit zu den attraktivsten weintouristischen Adressen in der Stadt Mainz sowie der Weinregion Rheinhessen.

Bewerbungen können eingereicht werden in den 7 Kategorien:
• Weingastronomie
• Innovative Weintourismus-Angebote
• Weintourismusservice
• Unterkunft
• Nachhaltigkeit im Weintourismus
• Kunst und Kultur
• Architektur, Parks und Gärten.
Prämiert werden die nationalen Gewinner Mitte September durch eine Expertenjury. Die Gewinner der nationalen Ausscheidung sind dann automatisch für das internationale Finale qualifiziert: „Die Ideen und die Innovationskraft der rheinhessischen Betriebe im Weintourismus sind unerschöpflich – was sich ja im Jubiläumsjahr „200 Jahre Rheinhessen“ immer wieder manifestiert und sicher auch im Wettbewerb sichtbar wird“, so Landrat Ernst Walter Görisch, der den Juryvorsitz turnusgemäß innehat.

Netzwerk und Marketing
Der Best of Award ist nicht zuletzt eine große Chance, die internationale Wahrnehmung des eigenen Unternehmens zu steigern. Alle ausgezeichneten Betriebe werden in Publikationen, Social Media-Aktivitäten, im Internet und Auftritten des Netzwerkes global beworben und bei eigenen Marketing-Maßnahmen unterstützt.

Nationaler Wettbewerb
Für Deutschland ist die Region Mainz│Rheinhessen die singuläre Vertreterin im renommierten Marketing-Netzwerk der Great Wine Capitals. In jeder Mitgliedsstadt der GWC-Mitglieder weltweit wird eine lokale Jury eingesetzt, um den Wettbewerb vor Ort zu organisieren und die eingereichten Bewerbungsmappen in den verschiedenen Kategorien zu sichten. Gemäß ihren eigenen Kriterien bewertet die lokale Jury die Bewerbungen nach verschiedenen, vorgeschlagenen Kategorien:
• der Qualität des Services und der angebotenen Einrichtungen
• der Originalität des Tourismusangebots
• den Kundenservice
• dem Maß des Engagements für die Entwicklung des globalen Weintourismus

Der internationale Preis
Die lokalen „Best of Wine Tourism“-Preisträgerinnen und Preisträger sind automatisch auch für den „International Best of Wine Tourism Award” qualifiziert und treten dementsprechend auf internationaler Ebene gegeneinander an. Die Gewinner der internationalen Auszeichnung werden Anfang November 2016 während der Hauptversammlung des Great Wine Capitals – Global Networks (6. – 11.11.2016) in Porto/Portugal ermittelt und ausgezeichnet.

Wettbewerbsunterlagen
Einzureichen sind die Unterlagen (Anmeldebogen, Fragebögen) bei der
Great Wine Capitals Geschäftsstelle
c/o Landeshauptstadt Mainz
Postfach 3820, 55028 Mainz
Tel. 06131 – 12 38 33
E-Mail: oeffentlichkeitsarbeit@stadt.mainz.de

Finissage der Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“ am 31. August im Rathaus Mainz

himmel-erde-monitor(rap) Am Mittwoch, 31. August 2016 findet um 18.30 Uhr im Rathaus der Landeshauptstadt Mainz die Finissage der siebenwöchigen Präsentation der Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“, welche die Highlights aus einem großen Fotoprojekt zeigte, das aus Anlass des Rheinhessen-Jubiläums in Auftrag gegeben wurde und eine fotografische Bestandsaufnahme der Region präsentiert. Die Ausstellung ist nur noch bis zum 3. September 2016 zu erleben.

Zur Finissage sind auch die Macher des Jubiläumssektes „Riesling 1816“ aus der Erzeugergemeinschaft Winzersekt in Sprendlingen und mit Volker Raumland, dem besten Sekterzeuger Deutschlands (Gault Millau) zugegen.

Der Winzersekt ist ein Produkt, das dem „Erfindergeist“ Rheinhessens entsprungen ist. Mitte der 80er Jahre wurde die Idee hochwertiger, handwerklich gemachter Rebsorten-Sekte in Rheinhessen geboren. Die Winzersekt-Pioniere schauten natürlich zu den Profis in die Champagne. Ausgeprägt haben sich ganz unterschiedliche Stile, die – jeder für sich – heute in der „Champions-League“ mitspielen.

Freuen Sie sich, auf viele interessante Geschichten um den Winzersekt aus Rheinhessen, auf zwei starke Sekt-Protagonisten aus Rheinhessen, auf herausragende Sekt-Meisterstücke – und beeindruckende Fotografien von Robert Dieth und Iris Schröder zum Ausklang der Ausstellung.

Die Teilnehmerzahl für die Veranstaltung ist begrenzt und nur mit Voranmeldung möglich. U.A.w.g. bis spätestens 26. August 2016 an anmeldung@rheinhessenwein.de

Zur Ausstellung:
Die Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“ widmete sich den Fragen:
Was sind die Besonderheiten Rheinhessens?
Was sind seine Schönheiten?
Wer sind die Zeugen seiner Geschichte, seiner gesellschaftspolitischen, aber auch geologischen Entwicklung?
Was macht das Land unverwechselbar und sympathisch?
Und: Wie „ticken“ die Menschen, die hier leben, arbeiten und feiern? Was sind ihre Werte, was treibt sie an?

himmel-erde-buchcoverDiesen Fragen sind die Fotografen Robert Dieth und Iris Schröder (St. Johann) in einem großen Fotoprojekt nachgegangen, haben Menschen aus Rheinhessen in ihrem Alltag, bei ihrer Arbeit und ihrem Schaffen begleitet. Entstanden sind daraus beeindruckende Nachaufnahmen. Sie fotografierten in geschichtsträchtigen Städten, die Landschaft Rheinhessens in bekannten – aber auch außergewöhnlichen – Perspektiven, haben die „stillen Sensationen“ Rheinhessens groß in Szene gesetzt und die vielfältige Kultur dieser großen Weinregion am Rhein fotografisch dokumentiert.

In Zusammenarbeit mit dem rheinhessischen Schriftsteller Volker Gallé ist anlässlich des Jubiläumsjahres Rheinhessen 2016 daraus das gleichnamige Buch entstanden, das in 14 Kapiteln mit Themen wie Erdzeiten, Weingarten, Baukörper, Erfindergeist, Familiensinn, Spielfreude Rheinhessen, seine Geschichte, Kultur und die Menschen in Wort und Bild charakterisiert. Die Ausstellung im Mainzer Rathaus zeigte über rund 7 Wochen in Großformaten die besten Fotografien aus dem Projekt – begleitet durch Texte von Volker Gallé und anderen Autoren der Region.

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

„Rheinhessen – Himmel und Erde“ ist die Einladung zu einem Ausflug in die große Wein-Erlebnis-Region am Rhein, einem attraktiven Lebens- und Wirtschaftsraum, zu Entdeckern und Erfindern, zu geschichtsträchtigen Städten und stillen Sensationen, durch eine vielseitig geprägte Kulturlandschaft mit großer Gastfreundschaft und herzlicher Geselligkeit.
Eine Hommage an Rheinhessen anlässlich des 200. Geburtstags der Region.

Ausstellung „Rheinhessen – Himmel und Erde“
7. Juli bis 3. September 2016 / Rathaus der Landeshauptstadt Mainz
bis 18 Uhr
Verantwortlich für die Ausstellung:
Rheinhessenwein e.V.
Otto-Lilienthal-Straße 4
55232 Alzey

Konzept:
Andrea Adler & Alice Hubert
hauptsache:design, Mainz

Fotografie:
Robert Dieth & Iris Schröder
dieth & schröder fotografie
Kirchplatz1 / 55276 St. Johann

Texte: Volker Gallé, Mauchenheim
In Kooperation mit der Landeshauptstadt Mainz

Volker Gallé liest aus „Rheinhessen – Himmel und Erde“ am 27. 07. im Mainzer Rathaus

himmel-erde-buchcover(rap) Am Mittwoch, 27. Juli 2016 um 18.30 Uhr liest Volker Gallé im Valencia-Zimmer des Mainzer Rathauses aus dem Buch „Rheinhessen – Himmel und Erde“.

Das Buch begleitet die gleichnamige Ausstellung, die seit Anfang Juli in der Rathaus-Galerie zu sehen ist. Es ist aus einer Zusammenarbeit der Fotografen Robert Dieth und Iris Schröder mit dem rheinhessischen Schriftsteller Volker Gallé entstanden, der die Bilder zu Themen wie z.B. Erdzeiten, Weingarten, Spielfreude, Baukörper etc. zusammengefasst und ihnen kraftvolle Texte zur Seite gestellt hat. Die Texte erzählen von der Geschichte Rheinhessens, seiner Kultur, von den Menschen die dort leben, ihrer Mentalität, ihrer Lebensart und Schaffenskraft.

Rheinhessen – Himmel und Erde ist eine Hommage an Rheinhessen und gleichzeitig eine Einladung in die große Wein- und Erlebnisregion, in einen attraktiven Lebens- und Wirt-schaftsraum, zu Entdeckern und Erfindern, zu geschichtsträchtigen Städten und stillen Sensationen, in eine vielseitig geprägte Kulturlandschaft mit großer Gastfreundschaft und herzlicher Geselligkeit.
Anmeldungen bitte unter anmeldung@rheinhessenwein.de

Gordon Kampe erhält Schneider-Schott-Musikpreis Mainz 2016

(rap) Der Schneider-Schott-Musikpreis der Landeshauptstadt Mainz geht im Jahr 2016 an den 1976 geborenen Komponisten Gordon Kampe.

Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung wird am Sonntag, 23. Oktober 2016, im Rahmen eines Konzertes im Peter-Cornelius-Konservatorium verliehen. 1986 von dem Musikverleger Heinz Schneider-Schott gestiftet, wird der Preis alle zwei Jahre abwechselnd an Komponisten und Interpreten verliehen.

In der Jurybegründung heißt es: „Basis von Gordon Kampes künstlerischer Arbeit sind eine breite Ausbildung und eine mindestens ebenso vielfältige berufliche Tätigkeit: Er ist ausgebildeter Elektroinstallateur, promovierter Musikwissenschaftler, Komponist, Autor, Herausgeber, Hochschullehrer und Organist. Die Unverwechselbarkeit seines Stils und Auftretens resultiert aus souveräner Metierbeherrschung in Verbindung mit einer gelassen-ironischen Distanz zum eigenen Tun. Die gleichermaßen sprechenden wie irritierenden Titel seiner Stücke (,Gassenhauermaschinensuite‘, ,Nischenmusik mit Klopfgeistern‘, ,Zwerge‘) verweisen auf musikalische Landschaften, die von phantastischen Wesen bevölkert sind, von urwüchsigen Gestalten, die sich blitzschnell verwandeln, maskieren und demaskieren, zwischen Albernheit und Tiefsinn wechseln und darin dem Hörer ein fesselndes Ohrentheater präsentieren. So setzt Gordon Kampe Schillers Theorie, der Mensch sei nur da ganz Mensch, wo er spielt, in eine bestechende künstlerische Praxis um, die seinen Hörern ein ebenso großes intellektuelles wie sinnliches Vergnügen bietet.“

Kampes Kompositionslehrer waren Hans-Joachim Hespos, Adriana Hölszky und Nicolaus A. Huber, außerdem studierte er Musik- und Geschichtswissenschaften an der Ruhr-Universität in Bochum. Seit 2009 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Folkwang-Universität der Künste in Essen. Kampe ist zudem Mitherausgeber der Zeitschrift „Seiltanz – Beiträge zur Musik der Gegenwart“. Er erhielt mehrere Stipendien und wurde für sein kompositorisches Schaffen mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Förderpreis der Ernst von Siemens-Musikstiftung. Seine Stücke werden unter anderem beim Ultraschall-Festival Berlin, den Niedersächsischen Musiktagen, dem Warschauer Herbst, an der Staatsoper Stuttgart und an der Deutschen Oper Berlin aufgeführt. Unter den Interpreten finden sich renommierte Orchester und Ensembles wie Klangforum Wien, hr-Sinfonieorchester, Neue Vocalsolisten Stuttgart, Ensemble Modern, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg und SWR Vokalensemble.

Der Schneider-Schott-Musikpreis
Der Mainzer Musikverleger Heinz Schneider-Schott (1906-1988) stiftete der Landeshauptstadt Mainz Mitte der 1980er-Jahre Kapital zur regelmäßigen Vergabe eines Musikpreises. Der Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Ausgezeichnet werden „förderungswürdige und förderungsbedürftige Komponisten, Interpreten und Musikensembles auf dem Gebiet der ernsten Musik“. Dabei sollen Leistungen auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik bevorzugt werden.

Die Auswahl der bzw. des Preisträgers erfolgt durch eine fünf-köpfige, aus Musiksachverständigen bestehende Jury. Zur Jury des Schneider-Schott-Musikpreises 2016 gehören Prof. Dr. Wolfgang Rathert (Juryvorsitzender, Ludwig-Maximilians-Universität München), Dr. Achim Heidenreich (Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe), Prof. Wolfgang Rihm (Komponist, Karlsruhe), Yvonne Stern-Campo (Schott Music Mainz) und Prof. Lars Vogt (Pianist, Berlin). Der Preis ist mit 15.000 Euro dotiert.

Die Preisträger seit 1986
1986: Detlev Müller-Siemens und Wolfgang von Schweinitz
1987: Ensemble Modern
1988: Hans-Jürgen von Bose
1989: Herbert Henck und Walter Zimmermann
1990: Adriana Hölszky
1991: Gruppe Neue Musik Hanns Eisler
1992: Ulrich Stranz
1993: Steffen Schleiermacher/Ensemble Avantgarde
1994: Jörg Birkenkötter und Hanspeter Kyburz
1995: ensemble recherche
1996: Isabel Mundry und Moritz Eggert
1997: Nomos Quartett
1998: Helmut Oehring
1999: Ensemble 13
2000: Michael Riessler und Mike Svoboda
2001: Babette Koblenz
2002: Jörg Widmann
2003: Salome Kammer und Thomas E. Bauer
2004: Ensemble Neue Vocalsolisten Stuttgart
2005: Enno Poppe
2006: Peter Schöne
2008: Márton Illés
2010: Anna Prohaska
2012: Birke J. Bertelsmeier
2014: Carolin Widmann
2016: Gordon Kampe