Kategorie-Archiv: IHK-Wiesbaden

IHK Wiesbaden wundert sich über einseitige Öffnung des Einzelhandels in Mainz am Montag, 8.3.2021

Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden Archivbild vom Jahresempfang 2020  © Foto Diether v. Goddenthow
Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden Archivbild vom Jahresempfang 2020 © Foto Diether v. Goddenthow

Zur einseitigen Öffnung des Einzelhandels in Mainz  erklärt Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden: „Für die Händler ist es kaum erklärbar, dass Geschäfte in Mainz wieder öffnen dürfen, in Wiesbaden aber nicht. Gerade bei benachbarten Landeshauptstädten sind solche Unterschiede nicht nur für die Unternehmen ein Problem, sondern auch für den Gesundheitsschutz. Denn es steht jetzt zu befürchten, dass es zum Shopping-Tourismus über den Rhein kommt. Für die Wiesbadener bedeutet das zudem einen Wettbewerbsnachteil – damit werden Betriebe, die eigentlich alle in der gleichen Notlage sind, gegeneinander ausgespielt. Bei den Lockerungen wäre eine stärkere Abstimmung zwischen unmittelbar benachbarten Ländern sinnvoll, damit die Regeln auch noch nachvollzogen werden können. Im Beschlusspapier von Bund und Ländern steht wörtlich: ‚Mit den benachbarten Gebieten mit höheren Inzidenzen sind gemeinsame Absprachen zu treffen, um eine länderübergreifende Inanspruchnahme der geöffneten Angebote möglichst zu vermeiden.‘ Wir fragen uns, wie das hier umgesetzt werden soll.“

„Hoffungsschimmer für den Handel“ IHK Wiesbaden: Taskforce Innenstadt gestaltet „Lauter Bäume“ für die Weihnachtszeit – Aktion mit dem und für den Handel

Ob Strohsterne aus Strohhüten, Bierdeckel in Herzform, Holzsterne oder schlichte Schleifen – die rund 70 Weihnachtsbäume, welche die Landeshauptstadt in der Fußgängerzone zwischen Rheinstraße und Michelsberg aufgestellt hat, werden von ihren jeweiligen Baumpaten individuell geschmückt und laden zum vorweihnachtlichen Bummel von Tannenbaum zu Tannenbaum ein. © Foto Diether v. Goddenthow
Ob Strohsterne aus Strohhüten, Bierdeckel in Herzform, Holzsterne oder schlichte Schleifen – die rund 70 Weihnachtsbäume, welche die Landeshauptstadt in der Fußgängerzone zwischen Rheinstraße und Michelsberg aufgestellt hat, werden von ihren jeweiligen Baumpaten individuell geschmückt und laden zum vorweihnachtlichen Bummel von Tannenbaum zu Tannenbaum ein. © Foto Diether v. Goddenthow

Auch ohne Sternschnuppenmarkt soll in diesem Jahr Weihnachtsstimmung in der Wiesbadener Innenstadt einkehren – die Taskforce Innenstadt der IHK Wiesbaden unterstützt die Landeshauptstadt bei der festlichen Gestaltung mit ihrem Projekt „Lauter Bäume“: Am Mittwoch, 25. November, haben Händler, IHK, Stadt sowie eine Künstlerin die gut 70 Weihnachtsbäume in der Fußgängerzone gemeinsam geschmückt. „Dass der Weihnachtsmarkt ausfallen muss, trifft die Geschäfte in der Innenstadt hart“, sagt Sabine Meder, Hautgeschäftsführerin der IHK Wiesbaden. „Da ist es ein Hoffnungsschimmer, dass die Landeshauptstadt auch in diesem Jahr für eine festliche Beleuchtung und weihnachtliche Stimmung sorgt – das wollen wir gemeinsam mit den Händlern unterstützen.“ Bereits seit dem ersten Lockdown im März seien in der Wiesbadener Fußgängerzone zwei Millionen Passanten weniger gezählt worden als vor einem Jahr – „deshalb ist es gerade in der Adventszeit wichtig, eine schöne Atmosphäre zu schaffen und damit auch ein Zeichen zu setzen“.

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Ob Strohsterne aus Strohhüten, Bierdeckel in Herzform, Holzsterne oder schlichte Schleifen – die rund 70 Weihnachtsbäume, welche die Landeshauptstadt in der Fußgängerzone zwischen Rheinstraße und Michelsberg aufgestellt hat, werden von ihren jeweiligen Baumpaten individuell geschmückt und laden zum vorweihnachtlichen Bummel von Tannenbaum zu Tannenbaum ein. Ein besonderer Baum steht am Mauritiusplatz: Hier hat die Konzeptkünstlerin Christine Straszewski gemeinsam mit dem Wiesbadener Galeristen Leander Rubrecht eine Baumskulptur live erschaffen. Der Titel des Werks: „Früher war mehr Lametta“.

Gerade fertig mit dem Schmücken ihres  "sensor-Weihnachtsbaums" ist Dirk Fellinghauers Redaktionsteam. © Foto Diether v. Goddenthow
Gerade fertig mit dem Schmücken ihres „sensor-Weihnachtsbaums“ ist Dirk Fellinghauers Redaktionsteam. © Foto Diether v. Goddenthow

Und welcher Baum ist der schönste? Das liegt im Auge des Betrachters. Die IHK präsentiert jedenfalls bis Weihnachten in ihren Social-Media-Kanälen jede Woche eine ausgewählte Galerie mit geschmückten Bäumen und ihren Paten – und ruft dazu auf, den eigenen Favoriten zu wählen und zu teilen. Alle weiteren Infos unter: www.ihk-wiesbaden.de/lauterbaeume.

Alle Baumpaten im Überblick

Adler Apotheke
GALERIA Karstadt Kaufhof
Galerie RUBRECHTCONTEMPORARY
Hornung – Feine Sachwerte
Hut Mühlenbeck
IHK Wiesbaden
KAUFMANNS Kaffeerösterei
KMB| Dr. Klaus M. Bernsau Konzept – Management – Beratung für Unternehmenskommunikation
LuisenForum
Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden – Referat für Wirtschaft und Beschäftigung
OlioCeto Wiesbaden
Parfümerie Douglas
Peek & Cloppenburg
Schuh-Schaefer
TeeGschwendner
Teppich Michel
VRM – Stadtmagazin Sensor
Webantrieb
Wiesanha H.+ W. Söhngen
Wiesbaden Congress & Marketing

Soforthilfeprogramm für Soloselbständige und Kleinunternehmer – Antragstellung ab 30.März 2020 möglich

t1_nebenjob_visionenDer Bund und das Land Hessen sowie das Land Rheinland-Pfalz unterstützen mit einem millionenschweren Soforthilfeprogramm Solo-Selbstständige, Freiberufler, Künstlerinnen und Künstler sowie Kleinst- und Kleinunternehmen mit bis zu 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Dafür wurde das Bundesprogramm sowohl in Hessen als auch in Rheinland-Pfalz jeweils um eigene Landesmittel kräftig aufgestockt. Am Montag geht es nun los:

Soforthilfeprogramm für Soloselbständige und Kleinunternehmer in Hessen

Soforthilfeprogramm für Soloselbständige und Kleinunternehmer in Rheinland-Pfalz 

Zuständige Stellen zur Antragsstellung in Rheinland-Pfalz

IHK Wiesbaden bietet 12-Stunden-Service zur Soforthilfe – Corona-Checkliste zur Sicherung der Liquidität.

5.000 Anträge am ersten Tag eingegangen

Wie das Hessisches Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen meldet sind allein in Hessen am ersten Tag 5000 Anträge auf Corona-Soforthilfe eingegangen.

Seit heute Morgen um neun Uhr kann beim Regierungspräsidium Kassel die Corona-Soforthilfe mit Hilfe eines Online-Formulars beantragt werden. Bereits nach sechs Stunden waren rund 5.000 Anträge eingereicht worden. „Der Ansturm auf den Soforthilfe-Antrag ist erwartungsgemäß hoch ausgefallen. Insgesamt aber lief das System stabil“, sagten Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber. Um möglichst viele Anträge gleichzeitig online annehmen zu können, waren die Kapazitäten noch einmal verdoppelt worden. Insgesamt arbeiten mehr als 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landes an der Entgegennahme, Prüfung und Bewilligung der Anträge. „Teilweise gab es allerdings mehr als 15.000 gleichzeitige Zugriffsversuche. Daher mussten sich heute etliche Antragsteller leider gedulden und es immer wieder neu versuchen. Für die kommenden Tage erwarten wir eine deutliche Entspannung und bitten noch einmal um Verständnis, wenn es mal etwas länger dauert.“

Al-Wazir: „Ausreichend Geld eingeplant.“

Wenn ein Antrag eingegangen, positiv beschieden und die Soforthilfe festgesetzt wurde, erhält der Antragssteller sofort eine Benachrichtigung. In diesem Moment wird auch die Zahlung der Soforthilfe angewiesen. „Von den 5.000 Anträgen waren etwa die Hälfte vollständig ausgefüllt. Bereits festgesetzt, also Soforthilfe bewilligt, wurden bis jetzt rund 500 Anträge. Insgesamt fünf Millionen Euro Soforthilfe konnten schon bewilligt werden. Wir rechnen damit, dass das Geld bei den Unternehmerinnen und Unternehmern je nach Banklaufzeit schon morgen auf dem Konto ist“, sagte Al-Wazir und betonte: „Wir haben für die Corona-Soforthilfe genug Geld eingeplant. Das bedeutet auch: Kein Antrag, der bis Ende Mai eingereicht wird, wird wegen fehlender Mittel abgelehnt. Es gibt hier kein Windhundprinzip, alle Anträge werden bearbeitet und die Haushaltsmittel stehen zur Verfügung.“

Die Bearbeitungszeit eines Antrags liegt bei etwa zehn bis 15 Minuten. Je mehr die Antragssteller vorbereitet haben, umso schneller und einfacher geht das Ausfüllen. „Wir bitten noch einmal darum, sich die Hilfestellungen, die wir im Internet zur Verfügung stellen, vor der Antragstellung genau anzusehen. Das entlastet letztlich auch das System“, sagte Klüber. Wichtig sei außerdem, die Anträge vollständig einzureichen. Diese werden deutlich schneller bearbeitet.

Der Online-Antrag kann täglich – auch an den Wochenenden – zwischen 6 und 24 Uhr eingereicht werden. Zwischen 24 Uhr und 6 Uhr morgens muss das System aus technischen Gründen pausieren.

Mehr Infos unter:
www.rp-kassel.de
www.wirtschaft.hessen.de

Sechs Visionen für den Aufbrauch in die neuen 20er des IHK-Bezirks Wiesbaden beim Neujahrsempfang – Hoffen auf die Citybahn

v.l. Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Chistian Gastl, Präsident der Industrie und Handelskammer Wiesbaden, Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Frank Killian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises und Sabine Meder, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden © Foto: Diether v Goddenthow
v.l. Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Chistian Gastl, Präsident der Industrie und Handelskammer Wiesbaden, Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, Frank Killian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises und Sabine Meder, Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Wiesbaden © Foto: Diether v Goddenthow

„Wir brauchen einen Aufbruch, der die Wirtschaftsregion Wiesbaden zu einem der besten Standorte für Unternehmensgründungen macht. Einen Aufbruch, der die digitale Bildungsrevolution vorantreibt. Einen Aufbruch, der unsere Innenstädte weiterentwickelt. Einen Aufbruch, der uns intelligent und nachhaltig mobil macht. Einen Aufbruch, bei dem wir alle Haltung zeigen. Einen Aufbruch, der für Fachkräfte und Unternehmen, für Stadt und Region Perspektiven schafft. Nur Mut! Auf zu neuen Goldenen 20er Jahren!“ resümierte Wiesbadens IHK-Präsident Christian Gastl zum Schluss seiner sechs Zukunftsvisionen umfassenden  Rede beim  Neujahrsempfang am 15. Januar 2020 in der IHK Wiesbaden.

(Vollständige Rede von IHK-Präsident Christian Gastl).

IHK-Präsident begrüßt 500 Gäste beim Neujahrsempfang der IHK Wiesbaden.  © Foto: Diether v Goddenthow
IHK-Präsident begrüßt 500 Gäste beim Neujahrsempfang der IHK Wiesbaden. © Foto: Diether v Goddenthow

Prof. Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, versicherte, so rasch wie es die Antragsverfahren eben zuließen, den Breitbandausbau in Hessen voranzubringen und bis 2025 flächendeckend Gigabitanschlüsse bereitzustellen. Dabei sei die Anbindung von Schulen, Krankenhäusern und Gewerbegebieten an das Glasfasernetz vorrangiges Ziel der Gigabitstrategie der hessischen Landesregierung.

Frank Killian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, zog eine positive Bilanz: so habe der Rheingau-Taunuskreis, einer der sichersten Regionen der Bundesrepublik mit einer niedrigen Arbeitslosenquote von 3,8 Prozent, erstmals nach 39 defizitären Jahren schwarze Zahlen geschrieben. Er hoffe auf einen positiven Ausgang des Wiesbadner Bürgerentscheids für eine Citybahn, da dies die Rheingau-Taunus-Region enger an Wiesbaden und die Metropolregion Rhein-Main anbinde.

Auch Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende hofft auf den Bürgerentscheid zur Citybahn im ersten Halbjahr, und versicherte, bei einem Pro-Entscheid sich um eine möglichst rasche und reibungslose Realisierung einzusetzen und Wiesbadens Bürger von der Zuverlässigkeit, dem Komfort, der Attraktivität und Alternativlosigkeit der Citybahn überzeugen zu wollen.

2020 werde vielleicht das Schicksalsjahr der Citybahn. Die IHK Wiesbaden werde sich mit dem Großprojekt abermals befallen, sobald die Antworten auf alle Fragen  und Vorschläge der Wirtschaft vorlägen.

IHK-Wiesbaden bekräftigt ihr „Leitbild des Ehrbaren Kaufmanns“ auf Vollversammlung

Bild: Ehrbarer Kaufmann  © IHK Nürnberg für Mittelfranken
Bild: Ehrbarer Kaufmann © IHK Nürnberg für Mittelfranken

Insbesondere in Zeiten voranschreitenden Werteverfalls und Vertrauensverlustes in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft ist um so wichtiger, wenn Verantwortungsträger sich einmal mehr zu bestimmten ethischen Grundwerten ihres Denkens und Handelns bekennen. So hat die Vollversammlung der IHK Wiesbaden laut einer Pressemeldung ein starkes Zeichen für Werte und Weltoffenheit gesetzt: Die gewählten Vertreter der regionalen Wirtschaft haben einstimmig eine Resolution verabschiedet, die das historisch gewachsene „Leitbild Ehrbarer Kaufleute“ neu definiert – als Selbstverpflichtung für ihre eigenen Unternehmen, als Appell an die Entscheidungsträger in der Wirtschaftsregion und als praktische Grundlage für Betriebe, um daraus ein eigenes Leitbild zu entwickeln. „Die IHK Wiesbaden setzt sich dafür ein, dass die Menschen an der Spitze der Unternehmen zukunftsfähig wirtschaften – indem sie ihre wirtschaftliche, soziale und ökologische Verantwortung anerkennen und danach handeln“, heißt es in dem Beschluss.

In acht Leitsätzen fassen die Unternehmerinnen und Unternehmer den Kompass für ihr Handeln zusammen: Dazu gehört ein klares Bekenntnis zu Demokratie und Rechtsstaat sowie zur eigenen Verantwortung in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. „Wir gehen mit gutem Beispiel voran, leben verantwortungsbewusstes Wirtschaften und Handeln vor und fordern dies auch von unseren Mitarbeitern ein“, heißt es in dem Beschluss, der vom IHK-Ausschuss Nachhaltige Wirtschaft erarbeitet wurde. Weiterhin stellen die gewählten Wirtschaftsvertreter Weltoffenheit und Toleranz als zentrale Werte und als Basis ihres wirtschaftlichen Erfolgs in den Mittelpunkt: „Jede Form von Diskriminierung widerspricht nicht nur ethischen Grundsätzen, sondern auch den Grundsätzen der Sozialen Marktwirtschaft.“

Das komplette Leitbild findet sich unter www.ihk-wiesbaden.de/leitbild

Leitsätze Ehrbarer Kaufleute bei der IHK Wiesbaden
1. Wir stehen zu unserem Wort, unser Handschlag gilt.
2. Wir sind demokratisch und freiheitlich orientiert.
3. Wir sind weltoffen und respektieren die Vielfalt der Menschen.
4. Wir verhalten uns fair gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern und Geschäftspartnern.
5. Wir richten unser unternehmerisches Wirken langfristig und nachhaltig aus.
6. Wir übernehmen Verantwortung in Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft.
7. Wir setzen uns ein für unsere Wirtschaftsregion.
8. Wir treten auch im internationalen Geschäft für unsere Werte ein.

Wiesbadener OB-Kandidaten-Duell in der IHK am 12. Juni 2019

IHK Wiesbaden bringt Oberbürgermeister-Kandidaten am 12. Juni aufs Podium zur Stichwahl – Aufzeichnung als Live-Podcast

Zwei Kandidaten gehen am 16. Juni in die Stichwahl um das Amt des Oberbürgermeisters der Landeshauptstadt Wiesbaden. Die IHK Wiesbaden stellt sie beim „Oberbürgermeister-Duell zur Stichwahl“ gegenüber: Am Mittwoch, 12. Juni, stehen Gert-Uwe Mende (SPD) und Eberhard Seidensticker (CDU) im Großen Saal der IHK, Wilhelmstraße 24-26, mit ihren Positionen, aber auch mit ihrer Persönlichkeit, im Fokus der Wirtschaft. Die Diskussion läuft im Format „Selbstbewusste Macher“ von Moderator und Coach Leif Ahrens und wird als Podcast aufgezeichnet. Einlass ist ab 18:30 Uhr – die Diskussion und die Aufzeichnung beginnen um 19 Uhr. Anmeldungen sind bis 7. Juni unter möglich: https://event.ihk-wiesbaden.de/ob-wahl.

„Es verspricht ein spannendes Rennen um die Stichwahl zu werden – wir wollen hier die wirtschaftspolitischen Themen nochmal klar auf die Agenda setzen und die Profile der beiden Kandidaten in der direkten Auseinandersetzung gegenüberstellen“, sagt Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden. Nach seiner Begrüßung stellen sich die beiden Kandidaten um das Amt des Wiesbadener Oberbürgermeisters der Diskussion mit Moderator Leif Ahrens und den Fragen aus dem Publikum.

Founder Summit 2019 – 5000 Besucher beim größten deutschen Gründertreffen im Wiesbadener RheinMain CongressCenter

Viele Besucher der 5000 Besucher wollen zum 5. Founder Summit 2020 wieder kommen.   Foto: Diether v. Goddenthow
Viele Besucher der 5000 Besucher wollen zum 5. Founder Summit 2020 wieder kommen. Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Motto #biggerandbetter veranstaltete die Entrepreneur University vom 27. bis 28. April 2019 den „4. Founder Summit“, die größte europäische Business-Konferenz für Deutschlands Gründerszene. Gut 5000 Teilnehmer verwandelten das gesamte Wiesbadener RheinMain CongressCenter in einen riesigen bunten Campus, aufgeteilt in: Mainstage Halle Nord, Live-Pitch Arena im Foyer, Expo für 200 Aussteller und Expo Stage in Halle Süd EG. Das inhaltliche Herz des 4. Founder Summits schlug jedoch in den „Hörsälen“ des Campus Stages mit den Schwerpunkten: Startup Campus, Q& A Campus, Sales Campus, Financial Freedom Campus, Online Marketing Campus, Entrepreneur Campus und Mindset-Campus. Hier sorgten Deutschlands Top-Speakers von Andreas Buhr und Iskender Dirik über Jörg Löhr bis Bahar Yilmaz und viele andere gekonnt für eine lustvolle, bildreiche und lebendige Vermittlung   gewöhnlich eher trockener Themen.

Impression aus der stets brechend vollen Halle Nord des Rhein-Main CongressCenters mit Top-Speakern und Super-Acts auf der Hauptbühne. Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus der stets brechend vollen Halle Nord des Rhein-Main CongressCenters mit Top-Speakern und Super-Acts auf der Hauptbühne. Foto: Diether v. Goddenthow

Wir wollen, dass ihr „ wirklich einfach Spass habt“, gab Moderatorin Sarah Elßer gleich zu Beginn des „4. Founder Summits“ die Marchrichtung vor. Neben Show-Acts sorgten Speakers und Headliner wie Unternehmer Ralf Dümmel („Die Höhle der Löwen“), Netzwerker Torben Platzer, Tech-Investor Frank Thelen und John Strelecky, bekannt durch den Bestseller „Das Café am Rande der Welt“ und Erfinder des Konzepts „Big Five for life“ für spannende Vorträge und gute Stimmung. Eines der Highlights war die Award-Show anlässlich der Verleihung des Next Level Awards 2019 in den sieben Kategorien „Startup“, „Entrepreneur“, „Online-Marketing“, „Sales“, „Content Creator“, „Newcomer Speaker“ und „Speaker“ sowie die Bekanntgabe des „Gewinner-Startups“ an „Naschlabor“. Den Scheck in Höhe von 1,5 Mio. Euro, gestiftet von ProSiebenSAT.1, überreichte Hessens neue Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus. Mit diesem Budget kann das Startup auf allen Kanälen und Plattformen der SAT.1-Gruppe eine groß angelegte Werbeoffensive für ihre Produkte starten. (mehr …)

Dr. Christian Gastl als Präsident der IHK Wiesbaden bestätigt

Dr. Christian Gastl, IHK Präsident.© Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Christian Gastl, IHK Präsident. Neujahrsempfang 26.1.2019 © Foto: Diether v. Goddenthow

IHK Wiesbaden – Neues IHK-Präsidium gewählt – IHK-Ehrenamt stellt sich für 2019 bis 2024 auf: 23 neue Gesichter im Wirtschaftsparlament

Die neu gewählte Vollversammlung der IHK Wiesbaden hat in ihrer ersten Sitzung am Dienstag, 26. März 2019, ein neues Präsidium bestimmt: IHK-Präsident Dr. Christian Gastl (45) wurde im Amt bestätigt. Der Geschäftsführer der Wiesbadener Steuerberatungsgesellschaft GVR – Dr. Gastl von Rosenberg & Kollegen GmbH & Co. KG wird in den kommenden fünf Jahren im Ehrenamt an der Spitze der Industrie- und Handelskammer Wiesbaden stehen und den Kurs der IHK gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführerin Sabine Meder maßgeblich bestimmen. Es ist die zweite Amtszeit des Unternehmers, der 2014 im Alter von 40 Jahren als jüngster IHK-Präsident Deutschlands in das Ehrenamt gewählt worden war. Der promovierte Diplom-Kaufmann gehört der IHK-Vollversammlung seit 2009 an. Kandidiert hatte er in der Wahlgruppe der stark gewachsenen Branche der Dienstleistungswirtschaft.

Die Vizepräsidenten Theo Baumstark (65), Geschäftsführer der Theo Baumstark GmbH in Wiesbaden, Tatjana Trömner-Gelbe (46), Geschäftsführerin der tüfa-team GmbH in Niedernhausen und Andreas Voigtländer (61), Inhaber von Hut-Mühlenbeck in Wiesbaden, wurden ebenfalls wiedergewählt. Neu im insgesamt sechsköpfigen Präsidium sind Stephan Fink (61), Vorstand der Fink & Fuchs AG in Wiesbaden und Karl Koob (58), Geschäftsführer der DDP Specialty Products Germany GmbH & Co. KG in Wiesbaden.

IHK-Präsident Gastl gratulierte allen Vollversammlungsmitgliedern zur Wahl in das oberste Entscheidungsgremium der Industrie- und Handelskammer: „Ich wünsche Ihnen in den nächsten fünf Jahren interessante und konstruktive Diskussionen, und, dass es Ihnen weiterhin gelingt, die Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Handeln in unserer Region spürbar zu verbessern. Die Industrie- und Handelskammern sind die Institutionen, die aufgrund ihrer Erfahrung, ihrer Kompetenz und ihrer mit Ehren- und Hauptamt bewährten dualen Struktur in der Lage sind, die Interessen der Wirtschaft mit der nötigen Entschiedenheit, aber auch mit der erforderlichen Ruhe und Ausgewogenheit zu vertreten. Wir alle können daran mitwirken.“

Besonders begrüßte der IHK-Präsident die 23 neuen Vollversammlungsmitglieder: „Das Parlament der Wirtschaft im Bezirk der IHK Wiesbaden bekommt durch Sie ein neues Gesicht.“ Zugleich dankte Gastl den Unternehmerinnen und Unternehmern, die in den vergangenen Jahren – zum Teil über mehrere Perioden hinweg – die Richtlinien der IHK-Politik mitbestimmt haben: „Sie haben über viele Jahre ihren Sachverstand und ihre wertvollen Erfahrungen in dieses Gremium eingebracht. Dieses Engagement ist keine Selbstverständlichkeit – vielen Dank dafür.“

Programmatisch nannte Gastl Themen wie Fachkräftesicherung, Mobilität und Digitalisierung als zentrale Herausforderungen der nächsten Jahre. Insgesamt gelte es, die Kommunikation zu den Unternehmen weiter zu stärken, die Rolle der IHK als konstruktiver Gesprächspartner der Politik auszubauen und die Dienstleistungen für die Unternehmen am Puls der Zeit weiterzuentwickeln. Abschließend sagte der IHK-Präsident: „Ich freue mich auf die nächsten fünf Jahre und kann Ihnen versichern, dass wir gemeinsam mit Ihnen und der Geschäftsführung alles tun werden, um die bisher so erfolgreiche Arbeit mit neuen Impulsen fortzusetzen. Wir werden uns einmischen – und wir werden Erfahrungen und Sachverstand aus der Wirtschaft bündeln, um unseren Wirtschaftsstandort gemeinsam weiter voranzubringen.“

IHK-Neujahrsempfang: Heimische Wirtschaft geht zuversichtlich ins Jahr 2019 – Rheingau-Taunus-Kreis für City-Bahn

(vl.n.r.)Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Peter Beuth, hessischer Minister des Inneren und für Sport, Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden, Sven Gerich, Oberbürgermeister Wiesbaden, Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident, Sabine Meder, Hauptgeschäftsführerin IHK Wiesbaden, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister. © Foto: Diether v. Goddenthow
(vl.n.r.)Tarek Al-Wazir, Hessischer Minister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Peter Beuth, hessischer Minister des Inneren und für Sport, Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Dr. Christian Gastl, Präsident der IHK Wiesbaden, Sven Gerich, Oberbürgermeister Wiesbaden, Volker Bouffier, Hessischer Ministerpräsident, Sabine Meder, Hauptgeschäftsführerin IHK Wiesbaden, Prof. Dr. R. Alexander Lorz, Hessischer Kultusminister. © Foto: Diether v. Goddenthow

Noch ahnte niemand, dass Wiesbadens Oberbürgermeister Sven Gerich (SPD) tags drauf angesichts der gegen ihn erhobenen Korruptionsvorwürfe auf seine Kandidatur für eine zweite Amtszeit verzichten würde, als er auf dem Neujahrsempfang der IHK-Wiesbaden am 23. Januar 2019 sagte: Er könne verstehen, dass das Bild, das die Wiesbadener Kommunalpolitik derzeit abgebe, die Menschen aufrege und verärgere. Und er erneut Fehler einräumte: „naiv aber nicht bestechlich gewesen zu sein“ und gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft den Sachverhalt restlos aufklären wolle. Sven Gerich berichtete auch von seiner Betroffenheit über einen sich über ihn und seine Familie ergießenden Shitstorm bis hin zu nie vorstellbar gewesenen Drohungen. Und mit Blick auf den CDU-Ehrenvorsitzenden Horst Klee, drückte Gerich sein Mitgefühl aus, verstehen zu können, wie dieser sich wohl fühle, wenn jemand (gemeint war der geschasste Ralph Schüler, CDU) das Lebenswerk eines „überaus honorigen Politikers“ nach 40 Jahren zerstöre.

Dr. Christian Gastl, IHK Präsident.© Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Christian Gastl, IHK Präsident.© Foto: Diether v. Goddenthow

Kurzum: Während die politische Szene Wiesbadens, sich selbst zerlegend, chaotisch ins neue Jahr startet, zeigt sich wenigstens an diesem Abend die heimische Wirtschaft des IHK-Bezirks Wiesbaden mit seinen insgesamt 19 Städten und Gemeinden des Rheingau-Taunus-Kreises gut aufgestellt.
Dennoch werde das Jahr den Unternehmern und Unternehmerinnen einiges abverlangen, kam IHK-Präsident Dr. Christian Gastl vor gut 500 Gästen gleich auf den Punkt und nannte die in ganz Hessen bevorstehende IHK-Wahl mit 450 000 teilnehmenden Betrieben, die Europa-Wahl, das City-Bahn-Thema, ein immer noch ausstehendes Mobilitätskonzept für die Region und viele weitere wichtige Themen (siehe Rede des IHK-Präsidenten hier)

Landrat Frank Killian. © Foto: Diether v. Goddenthow
Landrat Frank Killian. © Foto: Diether v. Goddenthow

Frank Kilian, Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises warb für die City-Bahn und warnte in diesem Zusammenhang vor Gruppen-Egoismen. Er appellierte an die Wiesbadener, auch an ihre Nachbarn der Rheingau-Taunus-Region zu denken. Bad Schwalbach sei die einzige hessische Kreisstadt ohne eine aktive Schienenanbindung. Deswegen sei eine City-Bahn unverzichtbar, wovon auch gerade mittlere Unternehmen profitieren würden (City-Bahn-Info).

Ministerpräsident Volker Bouffier griff gleich zu Beginn seiner Rede die „City-Bahn“ als wunderbares Beispiel dafür auf, wie wichtig es sei, einander zu zuhören, zu überlegen „könnte der andere vielleicht auch Recht haben“, statt die Dinge von vornherein mit vorgefasster Meinung zu diskutieren und durchsetzen zu wollen. Bouffier machte aber deutlich, sich hier nicht einmischen und gar den Oberschiedsrichter geben zu wollen.

Ministerpräsident Volker Bouffier.© Foto: Diether v. Goddenthow
Ministerpräsident Volker Bouffier.© Foto: Diether v. Goddenthow

Zudem betonte der hessische Ministerpräsident, dass die Wirtschaft kraftvoll in das Jahr 2019 gestartet sei. Dennoch gelte es, zahlreiche anstehende Herausforderungen zu bewältigen. Hierzu zählten der Brexit, „den wir zwar bedauern, aber für die Region klug nutzen wollen“, die „Integration der berechtigt bei uns bleibenden Flüchtlinge am Arbeitsmarkt“ und die Digitalisierung. „Wir wollen, dass Hessen in diesem Bereich Spitzenreiter in Deutschland wird“, so Bouffier. Dazu richtete das Land Hessen in diesen Tagen ein Digital-Ministerium ein und werde für die Digitalisierungsoffensive in dieser Legislaturperiode insgesamt eine Milliarde Euro zur Verfügung stellen. Gemeinsam können wir die Herausforderungen besser bewältigen, so der Ministerpräsident, der sich bei den Unternehmerinnen und Unternehmern für ihren unverzichtbaren Beitrag als zuverlässige Partner und Stimme der Wirtschaft „in unserem Land“ und ihre „Leistungen“ bedankte.

(Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Weitere Bilder des IHK-Neujahrsempfang

IHK-Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen – Dynamische Plattform für die Gründerszene

8 Kurz-Vorstellungen junger Unternehmen beim „Business-Slam“, 10 Redner, 50 Investoren beim Workshop für neue Business Angels und insgesamt 300 Gründer, Startups, Unternehmer und Gründungsexperten, die sich bis kurz vor Mitternacht im Hof der IHK Wiesbaden austauschten: Dass sich in der Region Wiesbaden eine lebhafte Gründerszene etabliert hat, zeigte sich beim IHK-Sommerfest für Gründer und kleine Unternehmen am Mittwoch, 8. August. „Mutige und innovative Gründer bringen unsere Region nach vorne“, sagte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir zur Eröffnung und kündigte an, die Start-up-Szene in Hessen weiter zu stärken. „Unser Land, unsere Region und unsere Stadt sind abhängig von den Ideen ihrer Gründer und der Innovationskraft ihrer Unternehmen“, bekräftigte IHK-Präsident Dr. Christian Gastl. „Damit neue Ideen, Innovationen und schließlich neue Unternehmen entstehen, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Hier sieht die IHK-Organisation nach wie vor Verbesserungsbedarf.“

weiter