Kategorie-Archiv: Rathaus Wiesbaden

„Wiesbaden aus der Vogelperspektive – städtebauliche Veränderungen“ der Fotografin und Autorin Erika Noack

Im Foyer des Rathauses ist von Samstag, 25. September, bis Freitag, 8. Oktober, die Ausstellung „Wiesbaden aus der Vogelperspektive – städtebauliche Veränderungen“ mit Fotografien von Erika Noack zu sehen.

Die Ausstellung zeigt die räumliche Entwicklung der Stadt und die Veränderungen ihres baulichen Erscheinungsbildes. Dabei kommt es nicht nur auf das Große und Ganze an, sondern ebenso auf all die kleinen Details inmitten des Geschehens. Aufnahmen aus der Vogelperspektive gestatten tiefe Einblicke in Hinterhöfe und Areale, zu denen man sonst kaum Zugang findet. Der Blick zurück auf städtebauliche Projekte von ihrem Anfang bis zum Abschluss, ruft Erinnerung hervor, die schon fast vergessen sind – zum Beispiel das Quartier Kaiserhof. Vor der Neugestaltung stand hier das American Arms Hotel. Statt Giraffenkäfig heute eine moderne Wohnbebauung und sogar das Loch am Karlsbader Platz ist verschwunden.

Aus einer Höhe von 300 Metern eröffnen sich erstaunliche Blickwinkel und Perspektiven. Nur so sind Größenverhältnisse erkennbar und räumliche Beziehungen deutlich. Mancher Blick führt hinter die Fassaden, mitten hinein ins urbane Geschehen, seine Entfaltungsräume und engen Innenhöfe. Aus diesem Grund gehört es zu Erika Noacks Leben, mehrmals im Jahr „in die Luft zu gehen“. Die Ausstellung führt zu dem Neubau „Museum Reinhard Ernst“, zeigt das „Parkhaus Coulinstraße“, die Entstehung des „Wohngebietes Hainweg“, das moderne „RheinMain CongressCenter“ oder das „Erbenheimer Ohr“. Aber auch kleine, versteckte Umwandlungen gehören zum Stadtbild, so wie die „Kindertagesstätte“ an der Emser Straße und die „Villeninsel“ am Landeshaus. Insgesamt sind Fotoreihen von rund 50 Projekten in Wiesbaden zu sehen.

Wiesbaden: „Gast in der eigenen Region“ – Neuauflage der beliebten Aktion

In der Vergangenheit hat sich die Aktion großer Beliebtheit erfreut, nun gibt es die langersehnte Neuauflage gleich zwei Mal während der Sommermonate: „Gast in der eigenen Region“ wird von der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH (WICM) zusammen mit einigen Hotels in der hessischen Landeshauptstadt sowohl am Samstag und Sonntag, 10./11. Juli, als auch am Samstag und Sonntag, 28./29. August, veranstaltet.
Dabei können sowohl die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener als auch die Bewohnerinnen und Bewohner des Rheingau-Taunus-Kreises – sowie in diesem Jahr erstmals auch die Nachbarn aus Mainz – zu attraktiven Preisen eine Nacht im Hotel verbringen und Wiesbaden als Gast erleben. Denn neben Übernachtung und Frühstück ist die Teilnahme an einer Erlebnisführung der WICM ebenfalls inklusive. Hinzu kommen noch einige touristische Leistungsträger wie beispielsweise THermine, Schifffahrtsgesellschaft Primuslinie und der Kletterwald auf dem Neroberg, die Sonderkonditionen anbieten.
„Gast in der eigenen Region ist ein weiterer Baustein zur Belebung des Tourismusstandorts Wiesbaden und ein Impuls zur Unterstützung der lokalen Hotellerie insbesondere in der jetzigen Phase, in der touristische Übernachtungen wieder möglich sind“, sagt Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz und bedankt sich ausdrücklich bei den Partnern der Hotellerie und den Freizeiteinrichtungen für ihre Beteiligung.
Angeboten wird eine Nacht im Doppelzimmer inklusive Frühstück ab 59 Euro pro Zimmer in einem der teilnehmenden Hotels. „Die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt und Region sind unsere wichtigsten Boschafter im Rahmen der touristischen Vermarktung der Stadt“ führt Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, weiter aus. „Die Stadt aus der Perspektive eines Gastes zu erleben und diese Erfahrung weiterzugeben, ist für uns die beste Werbung“.
Die Wiesbaden Congress & Marketing GmbH verfolgt mit dieser Aktion die Zielsetzung, dass Übernachtungen, die im privaten Umfeld stattfinden, zukünftig verstärkt in der lokalen Hotellerie eine attraktive Alternative finden.
Gebucht werden kann das auf 400 Zimmer limitierte Angebot über das Online-Buchungsportal unter www.wiesbaden.de/eigene-region der WICM für beide Wochenenden ab Donnerstag, 1. Juli, ab 9 Uhr.
Folgenden Hotels nehmen teil:
ACHAT Hotel Wiesbaden City
Best Western Wiesbaden
Dorint Pallas Wiesbaden
Holiday Inn Express Wiesbaden
Mercure Hotel City Wiesbaden
Nassauer Hof
Pentahotel Wiesbaden
Radisson Blu Schwarzer Bock Hotel
Select Hotel Wiesbaden City
Star-Apart Hansa Hotel
Toskana
Town Hotel Wiesbaden
Weitere Informationen und Buchungslink unter www.wiesbaden.de/eigene-region

Salzbachtalbrücke: OB Mende und Verkehrsdezernent Kowol informieren sich vor Ort

v.l.n.r.: Alexander Pilz, Leiter der Außenstelle Darmstadt der Autobahn GmbH, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Andreas Kleber, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Wiesbaden und Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Foto:  Stadt Wiesbaden
v.l.n.r.: Alexander Pilz, Leiter der Außenstelle Darmstadt der Autobahn GmbH, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Andreas Kleber, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Wiesbaden und Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Foto: Stadt Wiesbaden

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Verkehrsdezernent Andreas Kowol und Andreas Kleber, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr Wiesbaden, haben sich am Dienstag, 22. Juni, gemeinsam mit Alexander Pilz, Leiter der Außenstelle Darmstadt der Autobahn GmbH, vor Ort in sicherem Abstand zur beschädigten Salzbachtalbrücke getroffen, um sich über die Situation zu informieren und das weitere Vorgehen zu besprechen.

„Die mit der Brückensperrung verbundenen Verkehrseinschränkungen stellen unsere Stadt und die gesamte Region vor enorme Herausforderungen“, so Oberbürgermeister Mende. „Es stimmt mich jedoch zuversichtlich, dass in dieser schwierigen Situation die Beteiligten auf allen Ebenen gut und unkompliziert zusammenarbeiten und Sofortmaßnahmen umsetzen, um diese Situation für die Bürgerinnen und Bürger so erträglich wie möglich zu gestalten.“

Verkehrsdezernent Andreas Kowol ergänzt: „Schon am Wochenende haben wir begonnen, gemeinsam an Lösungen zu arbeiten, um bestimmte Ausweichstrecken für die nun deutlich erhöhte Verkehrsbelastung zu ertüchtigen und den Pendlerinnen und Pendlern, die auf den ÖPNV angewiesen sind, Alternativangebote zu machen, sodass diese auch weiterhin mobil sein können. Ich bedanke mich bei allen hieran Beteiligten und vor allem auch bei den Bürgerinnen und Bürgern, die in den kommenden Wochen und Monaten einiges an Geduld aufbringen müssen.“

In Kürze wird die Stadt Wiesbaden eine Unterseite auf der städtischen Homepage einrichten, auf der die wichtigsten Informationen rund um die Brückensperrung für alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer zusammengefasst sind.

Wegen großer Risse, einer Absenkung der Fahrbahn um 30 Zentimeter und heruntergestürzter Betonteile war die Brücke am Freitagabend gesperrt worden. Gesperrt ist auch die unter der Brücke verlaufende B263 (Mainzer Straße) sowie die Bahntrasse. Der Hauptbahnhof ist fast komplett vom Bahnverkehr abgehängt. Für den unmittelbaren Gefahrenbereich rund um die Brücke ist eine Sicherheitszone eingerichtet. Sowohl das Queren unter der Brücke für alle Verkehrsteilnehmer auch Fußgänger und Radfahrer als der Aufenthalt im Gefahrbereich muss zur eigenen Sicherheit unterbleiben.

„Auch wenn wir als Stadt unverschuldet in diese Notlage geraten sind, müssen wir diese Situation bestmöglich bewältigen“, appellieren OB Mende und Verkehrsdezernent Kowol an die Rücksichtnahme und Geduld aller staugeplagten Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer in dieser schwierigen Zeit.

Foto:  Stadt Wiesbaden
Foto: Stadt Wiesbaden
Geänderte Verkehrssituation in Wiesbaden sorgt für Anpassungen bei Feuerwehr und Rettungsdienst
Durch die aktuell stark angespannte Verkehrslage in und um Wiesbaden wurden für die Einsatzkräfte der Feuerwehr und in Vorplanung auch für den Rettungsdienst Maßnahmen getroffen, welche schnelle Hilfe im Gefahrenfall auch zu den Hauptverkehrszeiten gewährleisten.
Die aktuelle Verkehrslage wird durch die Mitarbeitenden in der Zentrale Leitstelle laufend beobachtet. Der Lagedienst der Feuerwehr entscheidet bei jedem Einsatz, ob ein situationsbedingtes Abweichen von der standardisierten Alarm- und Ausrücke-Ordnung erforderlich ist, um die Einsatzstelle schnellstmöglich erreichen zu können. In der Alarm- und Ausrücke-Ordnung wurden durch die Einsatzplanung der Feuerwehr Wiesbaden die zu alarmierenden Einheiten für die verschiedenen Einsatzszenarien festgelegt. Vom diesem Standard kann abgewichen werden, wenn es die Situation erfordert.
Zudem wurden Fahrzeuge und ein Abrollbehälter zu anderen Standorten der Berufsfeuerwehr verschoben, um auch bei diesem massiven Verkehrsaufkommen in allen drei Wachbezirken der Stadt jederzeit flächendeckenden Schutz gewährleisten zu können. Verstärkt unterstützt wird die Berufsfeuerwehr durch Einsatzkräfte der zwanzig Freiwilligen Feuerwehren Wiesbadens. „Es zeigt sich bei Betrachtung der Maßnahmen, dass die Feuerwehr in der Stadt einen soliden Schutz bietet“, sagt Andreas Kleber, stellvertretender Amtsleiter der Feuerwehr. „Der große Wert, der örtlichen Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren, wird hierbei erneut deutlich. Die Wichtigkeit der Zusammenarbeit der Freiwilligen Feuerwehr und der Berufsfeuerwehr tritt bei solchen Herausforderungen besonders hervor.“
Weitere Maßnahmen, wie Festlegungen zur Sicherstellung einer ausreichenden Personalstärke auf den Feuerwachen, tragen dazu bei, dass die Einsatzbereitschaft rund um die Uhr 24/7 erhalten bleibt. „Für unsere Einsatzkräfte ist es selbstverständlich, dass alle Dienstfunktionen besetzt bleiben, auch wenn die Ablösung verspätet eintrifft“, sagt Kleber.
„Wir appellieren an die Bürgerinnen und Bürger, unsere Arbeit zu unterstützen. So gilt es, sofort bei Stauungen eine Gasse für die Einsatzfahrzeuge zu bilden und diese offen zu halten. Das betrifft nicht nur Autobahnen oder mehrspurigen Straßen, sondern auch Straßen in der Innenstadt“, ergänzt Kleber weiter. Über diese Rettungsgassen können die Einsatzkräfte in medizinischen Notfällen oder bei Bränden und Hilfeleistungen ihren Einsatzort schnellstmöglich erreichen. Hierfür werden neben den optimierten Routen, die durch das Einsatzleitsystem für jeden Einsatz ausgedruckt werden, auch die in den letzten Jahren eingeführten Einsatz-Tablets verwendet. Durch digitale Karten erhalten die Einsatzkräfte ein Bild der aktuellen Verkehrslage und können kritische Stellen umfahren. Für die Rückfahrt von der Einsatzstelle auf die Wachen oder den Patiententransport in die Klinik wird zurzeit an einer Wegoptimierung gefeilt, welche eine zügige Verfügbarkeit für weitere Einsatzaufträge gewährleistet. Hier erfolgt eine direkte Abstimmung mit dem Verkehrsdezernat, um die nun deutlich längeren Rückfahrtzeiten zu verkürzen.
Zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft für Fälle, in denen höchste Eile geboten ist, wird man auch Abwägungen treffen, unkritische Hilfeleistungen nötigenfalls mit externen Dienstleistern gemeinsam zu bearbeiten. Sollte sich die Verkehrslage auf längere Dauer als schwierig gestalten, ist es vorstellbar, an einer oder mehreren, örtlich günstigen Stellen im Stadtgebiet, während der verkehrsstarken Zeiten, eine „mobile Wache“ einzurichten. Auch hier sind die Vorplanungen bereits am Laufen. Mit diesen Maßnahmen wird der Dienstbetrieb nach den Herausforderungen der Pandemie nun auf andere Weise vor Herausforderungen gestellt. Die Feuerwehr bewertet, dass der Schutz der Wiesbadener Bevölkerung dennoch sichergestellt ist.

Sperrung der Salzbachtalbrücke Wiesbaden ist eine Hiobsbotschaft für Auto- und Bahnfahrer im Rhein-Main-Gebiet

Foto:  Stadt Wiesbaden
Foto: Stadt Wiesbaden

Laut Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Verkehrsdezernent Andreas Kowol wird der massive Schaden an der Salzbachtalbrücke auch in der Stadt Wiesbaden erhebliche Verkehrsprobleme verursachen. Am Freitagabend mussten zusammen mit der Autobahngesellschaft des Bundes und den Landesbehörden Sofortmaßnahmen ergriffen werden, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Da Gefahr für Verkehrsteilnehmer auf den Straßen und den Bahnlinien unter der Brücke besteht wurden wichtige Verkehrsverbindungen unterbrochen. „Glücklicherweise ist in dieser heiklen Lage niemand zu Schaden gekommen.“

Noch am Wochenende kamen erste Notfallmaßnahmen für die Verkehrsabwicklung auch des Schienenverkehrs zum Einsatz, so Verkehrsdezernent Andreas Kowol. Auch wenn die Stadt für die Schäden an der Brücke nicht verantwortlich ist, werden die Auswirkungen für einen großen Teil der Stadt sehr massiv sein. Für den unmittelbaren Gefahrenbereich rund um die Brücke ist eine Sicherheitszone eingerichtet. Sowohl das Queren unter der Brücke für alle Verkehrsteilnehmer auch Fußgänger und Radfahrer als der Aufenthalt im Gefahrbereich muss zur eigenen Sicherheit unterbleiben.

Nach Auskunft der Autobahngesellschaft werden die Sperrungen über viele Wochen wenn ich gar Monate notwendig sein, so die Stadt. Derzeit sind alle Verantwortlichen von Bund, Land und Stadt dabei mit Sofortmaßnahmen die Auswirkungen auf den Verkehr einzugrenzen, so Oberbürgermeister Gert Uwe Mende. „Trotzdem wird das leider einschneidende Folgen haben.“ Vom Bund und Land werden großräumige Umfahrungen der Salzbachtalbrücke empfohlen und beschildert.

Dabei spielt der Mainzer Autobahnring und die A3 eine zentrale Rolle. Für den Autoverkehr innerhalb von Wiesbaden werden einige Ausweichrouten zur A66 und Salzbachtalbrücke in den nächsten Wochen so ertüchtigt um eine größere Verkehrsmenge aufzunehmen zu können, so Verkehrsstadtrat Andreas Kowol. Für den Bahnverkehr wurden schon erste Verstärkerfahrten mit dem Bus am Wochenende organisiert. Die wichtigste Aufgabe der nächsten Tage wird es sein, Bahnkunden, die nicht am Hauptbahnhof einsteigen können, zu den Bahnhöfen Biebrich, Schierstein, Wiesbaden Ost und Kastel zu befördern. Geeignete Linien und Zubringerdienste werden derzeit beim RMV und bei ESWE Verkehr geplant. Darüber hinaus wird versucht möglichst alle Bushaltestellen auch bei den unterbrochenen Buslinien die über die Mainzer Straße verlaufen zu bedienen.

„Die Stadt ist unverschuldet in einen verkehrlichen Notstand geraten, den wir nur gemeinsam mit allen staatlichen Ebenen und größtem Verständnis aller Bürger beheben können“, so Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende.

Siehe auch HR: A66, Züge und S-Bahn betroffenSalzbachtalbrücke bleibt auf unbestimmte Zeit gesperrt

Trauer um Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch

Früherer CDU-Politiker, Oberbürgermeister und Verfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch. © Stadt Wiesbaden /Protokoll
Früherer CDU-Politiker, Oberbürgermeister, Ehrenbürger und Verfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch. © Stadt Wiesbaden /Protokoll

Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch ist am Sonntag, 28. März, im Alter von 83 Jahren gestorben. Seit 21. September 2006 war er Ehrenbürger der Landeshauptstadt Wiesbaden, deren Oberbürgermeister er von 1982 bis 1985 war.

„Die Nachricht über seinen Tod macht uns traurig. In diesen schmerzvollen Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Familie. Wir sind alle tief betroffen und bedauern diesen Verlust zutiefst“, drückt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende im Namen des gesamten Magistrats die tiefe Anteilnahme der Landeshauptstadt Wiesbaden aus.

Professor Jentsch bleibe den Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger vor allem als Initiator der Kurhausrenovierung in Erinnerung. Auch war es ihm damals gelungen, den Internistenkongress trotz dieser Renovierung und gegen den Widerstand des damaligen Kongresspräsidenten in Wiesbaden zu halten. „Professor Jentsch hat sich herausragende Verdienste für die Landeshauptstadt Wiesbaden, aber auch weit darüber hinaus erworben. Er hat sich über Jahrzehnte hinweg in seiner beruflichen Laufbahn mit großem persönlichen Engagement für Demokratie und Freiheit in Deutschland eingesetzt.“

Professor Hans-Joachim Jentsch, der in Fürstenwalde/Spree bei Frankfurt/Oder im heutigen Landkreis Oder-Spree in Brandenburg geboren wurde und 1957 in Melsungen Abitur machte, wurde 1976 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages. 1982 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden zum Oberbürgermeister. Als Nachfolger von Georg-Berndt Oschatz hatte er dieses Amt bis 1985 inne. Später war er Mitglied des Hessischen Landtags. Im November 1990 wurde er in Thüringen zum Minister der Justiz sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten ernannt. Im Jahr 1996 wurde Professor Jentsch vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005 aus.

Zahlreiche Ehrungen wurden Professor Jentsch zuteil: Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Oberbürgermeisters wurde er 1988 mit dem Verdienstkreuz am Bande sowie nach dem Ende seiner Amtszeit als Minister der Justiz im Freistaat Thüringen mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2005 folgte das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband für den ausgeschiedenen Richter des Bundesverfassungsgerichts. Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21. September 2006 wurde der Jurist zum Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden ernannt, 2010 erhielt er für seine Verdienste um die Deutsche Einheit die Wilhelm Leuschner-Medaille, die höchste Auszeichnung des Landes Hessen.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden richtet auf der städtischen Homepage unter www.wiesbaden.de/hans-joachim-jentsch ein virtuelles Kondolenzbuch ein. Dort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einen Abschiedsgruß zu hinterlassen. Als Zeichen der Trauer wurden die Fahnen am Rathaus mit einem Trauerflor versehen.

Breite Zustimmung zu weiterer Riesenrad-Planung am Biebricher Rheinufer

Entwurfsskizze eines möglichen Riesenrades für's Biebricher Rheinufer ©  Taunus Wunderland e.K. Otto Barth
Entwurfsskizze eines möglichen Riesenrades für’s Biebricher Rheinufer © Taunus Wunderland e.K. Otto Barth

Die Installation eines Riesenrades, des „RheinRad Wiesbaden“, am Biebricher Rheinufer ist eine Idee, die auf ein breites positives Echo stößt.

„Ein großartiges Projekt für die Stadt“, würdigt Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz die Initiative von Otto Barth, Eigentümer von Taunus Wunderland. „Die Attraktion würde der Stadt nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen, sondern darüber hinaus ein Impulsgeber für den Stadtteil Biebrich, seinen Handel und seine Gastronomie bedeuten“, ist Dr. Franz überzeugt, der sich im Einvernehmen mit dem Ortsbeirat Biebrich, dem Magistrat sowie dem Wirtschafts- und Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung sieht: Sie alle hatten ihre Zustimmung zur weiteren Planung von Otto Barth, der seit Jahren mit dem Riesenrad auf dem Mauritiusplatz in der Weihnachtszeit sehr positive Erfahrungen sammelt, signalisiert.

Für die Touristenattraktion, die ihren Standort zwischen dem Zollspeicher und dem Biebricher Schloss finden soll, wird ein Gutachten erstellt welches unter anderem auch ein Verkehrskonzept enthält. Vorbehaltlich der Ergebnisse dieses Gutachtens und des baurechtlichen Genehmigungsverfahrens würde die Stadt Wiesbaden das Grundstück für die Aufstellung und den Betrieb des Riesenrades zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung stellen. Im dritten Quartal dieses Jahres wird eine entscheidungsfähige Vorlage zu dem Projekt erwartet.

Wiesbadener Impfzentrum im RMCC für Bürgerinnen und Bürger mit Termin geöffnet

Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre.
Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre.

Das Impfzentrum der Landeshauptstadt Wiesbaden im RheinMain CongressCenter (RMCC) hat seit Dienstag, 19. Januar, für Bürgerinnen und Bürger mit Termin geöffnet. Eine Impfung ohne Termin ist nicht möglich. Eine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus.

Für den ersten Impftag hat das Land 288 Termine vergeben. Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre. „Es ist eine gute Nachricht, dass wir heute das Impfzentrum für Personen mit Termin öffnen können. Das ist der Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität, die wir uns alle wünschen, bis zu der es aber noch ein langer Weg ist“, sagen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz. Beide appellieren deshalb an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, nach wie vor die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. „Bitte bleiben Sie weiter aufmerksam und umsichtig. Aktuell gibt es nicht ausreichend Impfstoffdosen für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir als Stadt können das nicht ändern, sondern nur mit den uns zugeteilten Impfdosen arbeiten. Auf die Zuteilung haben wir ebenso wenig Einfluss wie auf die Terminvergabe über das Land und deren Erreichbarkeit.“ Beide bedankten sich zudem bei allen Beteiligten, die mit so viel Engagement und Einsatz beim Aufbau und dem Gelingen des Impfzentrums beigetragen haben.

Geleitet wird das Impfzentrum von Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kaschlin Butt. Marc Dieroff vom Gesundheitsamt und Andreas Kleber, Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, organisieren beide das Tagesgeschäft im Impfzentrum. Sie ziehen eine erste positive Zwischenbilanz: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben sich lange auf die Öffnung des Impfzentrums vorbereitet und sind gut in den Tag gestartet. Alle Abläufe haben bisher reibungslos geklappt.“

Marielotte Kilian, 87 Jahre, geht mit gutem Beispiel voran.
Marielotte Kilian, 87 Jahre, geht mit gutem Beispiel voran.

Das Impfzentrum Wiesbaden ist eines von mehreren Impfzentren in Hessen. Es befindet sich im RMCC in der Friedrich-Ebert-Allee 1. Im RMCC sind acht Impfstraßen mit je vier Impfkabinen aufgebaut. Vorerst sind davon, vorausgesetzt die Stadt erhält ausreichend Impfstoff vom Land, montags bis sonntags zwei Impfstraßen von 9 bis 18 Uhr für Personen mit Terminen geöffnet. Somit können täglich 288 Menschen geimpft werden. Bis alle hessischen Impfzentren öffnen, deckt das Impfzentrum Wiesbaden neben der Stadt Wiesbaden auch den Rheingau-Taunus-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg ab.

Seit dem 27. Dezember wurden mehr als 3400 Menschen in Wiesbaden geimpft, vor allem durch mobile Teams in den Alten- und Pflegeheimen sowie in Kliniken. „Die geimpften Personen haben die Impfungen bisher gut vertragen. Das liegt sicherlich auch daran, dass in Deutschland ein Impfstoff nur zugelassen wird, wenn er hohe Qualitätsstandards erfüllt“, sagen Dieroff und Kleber.

Die Stadt Wiesbaden weist nochmals darauf hin, dass es nicht möglich ist, am Wiesbadener Impfzentrum Termine für die freiwillige Corona-Schutzimpfung zu vereinbaren. Weder am Impfzentrum noch im Bürgerreferat werden außerdem Fragen zur Terminvergabe beantwortet. Termine können beim Land entweder per Telefon unter 116117 oder (0611) 50592888 und im Internet über impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de vereinbart werden.

on links nach rechts: Marc Dieroff vom Gesundheitsamt, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz, die Leiterin des Impfzentrums Dr. Kaschlin Butt, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Andreas Kleber Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
on links nach rechts: Marc Dieroff vom Gesundheitsamt, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz, die Leiterin des Impfzentrums Dr. Kaschlin Butt, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Andreas Kleber Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und Feuerwehr bitten weiterhin darum, nicht die Notrufnummer 112 bei Fragen zum Coronavirus anzurufen. Das Gesundheitsamt ist telefonisch unter (0611) 312828 erreichbar; montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie an den Wochenenden von 9 bis 13 Uhr. Die hessenweite Corona-Hotline erreichen Bürgerinnen und Bürger unter der (0800) 5554666. Unter beiden Nummern können keine Impftermine vereinbart werden. Online informiert das Land unter www.hessen.de/fuer-buerger/corona-in-hessen/informationen-zur-corona-schutzimpfung-in-hessen über die Impfungen. Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona stehen auch unter wiesbaden.de/coronavirus zur Verfügung.

Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live“ soll 2021 fortgeführt werden – erste Konzerte veröffentlicht

© Dominik Ketz
© Dominik Ketz

(rap) Die 2020 entwickelte und erfolgreich durchgeführte Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ soll es im kommenden Sommer erneut geben – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. Die Planungen seitens der Initiatoren – das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz sowie die Kulturbereiche Frankfurter Hof und KUZ Kulturzentrum Mainz der mainzplus CITYMARKETING GmbH – haben die Planungen gestartet und erste Konzerttermine veröffentlicht.

Parallel zum geplanten „Summer in the City“-Konzertprogramm sollen von Anfang Juni bis Ende August auf der Konzertwiese der Zitadelle wieder Auftritte von lokalen, regionalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern stattfinden. Ein begleitendes gastronomisches Angebot mit lokalen und regionalen Partnern wird das Kulturangebot ergänzen.

Nach der erfolgreichen Premiere der im Sommer 2020 gestarteten Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ soll es im kommenden Jahr weitergehen, um Kultur in Mainz trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie zu ermöglichen. „Die Corona-Krise verlangt insbesondere den Kulturschaffenden in Mainz und der Region viel ab. Gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt einen positiven Blick in die Zukunft zu richten“, erläutert Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz. „Und so freuen wir uns umso mehr, dass uns die Mainzer Kultur im kommenden Sommer hoffentlich wieder zusammen bringen wird. Das in diesem Jahr bereits sehr gut angenommene Konzept auf der Zitadelle soll auch im nächsten Jahr für Open Air-Kulturgenuss sorgen.“

Am ersten Juni-Wochenende geht es los: Den Start macht am Samstag, den 5. Juni 2021, die Show „Let‘s Burlesque“. Das Original, die sinnlich-sündige Show-Sensation aus Berlin, gastiert live in Mainz. Direkt weiter geht es mit dem Urgestein Lars Reichow, der am Sonntag, 6. Juni 2021, sein neues Programm „Ich!“ vor seinen Fans auf der Zitadelle präsentiert. Beide Shows können nicht wie geplant im Frankfurter Hof stattfinden, sondern werden entsprechend auf die Zitadelle verlegt (Let‘s Burlesque verlegt vom 12.02.2021 auf den 05.06.2021, Lars Reichow verlegt vom 09.01.2021 auf den 06.06.2021). Zusätzlich wird „Miss Allie“, die deutsche Singer-Songwriterin, am Samstag, 17. Juli 2021, live auf der Zitadelle ihr Debüt geben.

„Auch wenn der Frankfurter Hof derzeit geschlossen bleiben muss, stehen wir nicht still, sondern planen bereits unser Programm für das nächste Jahr. Wir sind schon jetzt begeistert von den lokalen, regionalen und nationalen Acts, die wir im nächsten Jahr auf der Zitadelle begrüßen dürfen – viele Highlights sind bereits in der Planung“, freut sich Verena Campailla-Heinz, Programmplanerin des Frankfurter Hofs.
Auch Ulf Glasenhardt, KUZ-Koordinator, blickt zuversichtlich nach vorne: „Wir freuen uns sehr, dass die beliebte Konzertreihe fortgeführt wird und dass wir den Künstlern aus unserem Kulturportfolio wieder eine Bühne bieten können. Wir arbeiten hierbei auch aktiv mit der lokalen Club- und Kulturszene sowie lokalen Kulturinitiativen wie zum Beispiel der Kulturei oder der Initiative Zitadelle Mainz zusammen, um gemeinsame Kulturprojekte auf der Zitadelle umzusetzen.“

Zahlreiche Acts sind bereits in der Planung und werden zeitnah veröffentlicht. Neben der Zitadelle sollen ab dem Frühjahr 2021 auch wieder die von mainzplus CITYMARKETING betriebenen „Mainzer KulturGärten“ im Schloss und KUZ bespielt werden, inklusive attraktivem Kulturprogramm und Gastronomieangeboten.

Hinweis:
Die Veranstaltungsreihen finden unter den vorgegebenen, geltenden Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften statt. Alle Informationen zur Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ gibt es unter www.mainz.de/kultur-verbindet Tickets gibt es bereits im Vorverkauf unter www.frankfurter-hof-mainz.de und www.kulturzentrummainz.de.

Weihnachtsbeleuchtung auf dem Wiesbadener Luisenplatz – Corona-Regeln beachten

Mit Eintritt der Dämmerung wird täglich ab 17.00 Uhr der Wiesbadener Luisenplatz weihnachtlich illuminiert. © Foto Diether v. Goddenthow
Mit Eintritt der Dämmerung wird täglich ab 17.00 Uhr der Wiesbadener Luisenplatz weihnachtlich illuminiert. © Foto Diether v. Goddenthow

Seit Sonntagabend, 6. Dezember, leuchtet der Luisenplatz in vorweihnachtlichem Glanz. Nachdem der Sternschnuppenmarkt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann und der Einzelhandel massiv von den Einschränkungen betroffen ist, konnte dank der Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung die Weihnachtsbeleuchtung erweitert werden. Damit ist auch eine Unterstützung des Einzelhandels in der Innenstadt verbunden, denn die Besucherinnen und Besuchern werden durch die stimmungsvolle und vorweihnachtliche Atmosphäre angezogen. Neben der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Schlossplatz, in der Fußgängerzone und der Wilhelmstraße, ergänzt die Lichtinszenierung auf dem Luisenplatz das ansprechende Angebot.

Einer der Lichter-Höhepunkte ist die Rokoko- Prunkkutsche. © Foto Diether v. Goddenthow
Einer der Lichter-Höhepunkte ist die Rokoko- Prunkkutsche. © Foto Diether v. Goddenthow

„Wir befinden uns zur Zeit in einem Teillockdown, der uns nicht alles verbietet. Wir versuchen, den Menschen in den momentan schwierigen Zeiten auch etwas zu bieten. Ich freue mich daher sehr darüber, dass sich die Lichtillumination so großer Beliebtheit erfreut, appelliere aber an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf Abstand, Mund-, Nasenbedenkung und die Hygiene zu achten“, sagt Bürgermeister Dr. Oliver Franz. Er weist darauf hin, dass die Illumination noch bis zum 6. Januar zu bewundern ist.

Besonders stimmungsvoll und spannend sind die wechselnden Lichtspiele an der St. Bonifatius-Kirche. © Foto Diether v. Goddenthow
Besonders stimmungsvoll und spannend sind die wechselnden Lichtspiele an der St. Bonifatius-Kirche. © Foto Diether v. Goddenthow

„Wir freuen uns, dass wir die deutschlandweit bekannte und anerkannte Firma Boehlke Lichtdesign, die unter anderem den Kurfürstendamm und das Schloss Bellevue in Berlin in Szene setzt, mit ihrem Licht-Designkonzept für den Wiesbadener Luisenplatz als Teil der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt gewinnen konnten. Ich danke der städtischen WVV Holding für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro. Der Firma Boehlke Lichtdesign, die Leistung im Wert von 10.000 Euro kostenfrei beisteuerte, danke ich ebenfalls sehr“, so Oliver Heiliger, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH.

Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich verantwortungsvoll an die aktuell geltenden Corona-Vorgaben zu halten. Die Abstandsregeln sind auf dem Platz streng einzuhalten; sie werden von der Stadtpolizei kontrolliert und der Platz wird verstärkt bestreift. Sollte festgestellt werden, dass die Corona-Auflagen nicht gewissenhaft beachtet werden, behält sich die Stadt weitergehende Maßnahmen vor. Die am Luisenplatz ansässige Gastronomie ist ebenfalls aufgerufen, die geltenden Corona-Regeln zu beachten.

Selbst der Sternschnuppen-Markt vor dem Wiesbadener Rathaus ist wie immer festlich erleuchtet, wenngleich der Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt werden musste. © Foto Diether v. Goddenthow
Selbst der Sternschnuppen-Markt vor dem Wiesbadener Rathaus ist wie immer festlich erleuchtet, wenngleich der Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt werden musste. © Foto Diether v. Goddenthow

Verschärfte Corona-Regeln ab 12. Dezember 2020

Ab Samstag, 12. Dezember, gilt auf dem Luisenplatz inklusive der Bushaltestelle bis Mittwoch, 6. Januar, täglich von 16 bis 23 Uhr eine Maskenpflicht. Auch der Konsum alkoholhaltiger Getränke ist in dieser Zeit untersagt. Details regelt eine städtische Allgemeinverfügung. Bereits seit längerem untersagt zusätzlich eine Landesverordnung den Alkoholkonsum zwischen 23 und 6 Uhr im öffentlichen Raum in ganz Hessen und damit auch in Wiesbaden.

Die verschärften Corona-Schutz-Maßnahmen, mit der auch eine Landesvorgabe für besonders frequentierte Flächen umgesetzt wird, wurden auch nötig, weil es sich in den vergangenen Tage zeigte, dass etliche Besucher des Luisenplatzes nicht immer die Mindestabstände vor Ort eingehalten haben. In der aktuellen Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes steht: „Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen während des Aufenthaltes auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht sichergestellt werden kann.“

Besucher halten nicht immer die Mindestabstände ein, weswegen nun die Corona-Schutzmaßnahmen  verstärkt wurden. © Foto Diether v. Goddenthow
Besucher halten nicht immer die Mindestabstände ein, weswegen nun die Corona-Schutzmaßnahmen verstärkt wurden. © Foto Diether v. Goddenthow

Die Masken dürfen zum Essen, Rauchen und Trinken, mit Ausnahme alkoholhaltiger Getränke, kurz abgenommen werden; vorausgesetzt, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht zum eigenen oder einem weiteren Hausstand gehören und insgesamt die Höchstzahl von fünf Personen nicht überschreiten, nicht dauerhaft unterschritten wird. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Bereits seit Sonntag, 15. November, gilt in Wiesbaden eine Maskenpflicht in der Innenstadt-Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsplatz und im Bereich des Berufsschulzentrums. Die exakten Grenzen der Bereiche mit Maskenpflicht können unter wiesbaden.de/coronavirus eingesehen werden.

RheinMain-CongressCenter Wiesbaden wird eines von 28 Impfzentren in Hessen – Größte Impfaktion in der Landesgeschichte steht bevor

Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow
Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Für die geplante Corona-Massenimpfung werden zurzeit  überall in Hessen Impfzentren unter Hochdruck errichtet. An diesen zentralen Anlaufstellen können sich demnächst alle Hessen und Hessinnen auf freiwilliger Basis gegen Covid-19 impfen lassen, sobald die Impfstoffe die Europäische Zulassung erhalten haben und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. Statt des Internistenkongresses, der in diesem Jahr online geht, warten hier nun Impfstraßen mit all dem notwendigen bürokratischen und medizinischen Equipment auf die größte Massenimpfung für täglich rund 1500 Impfwillige in der Geschichte des Landes, so Ministerpräsident Volker Bouffier heute beim Besuch des Wiesbadener Impfzentrums im RMCC.

(vli.) Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Ministerpräsident Volker Bouffier und Bürgermeister Oliver Franz im Eingangsbereich des Impfzentrums im Rhein-Main-Congress-Center Wiesbaden  © Foto Diether v. Goddenthow
(vli.) Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Ministerpräsident Volker Bouffier und Bürgermeister Oliver Franz im Eingangsbereich des Impfzentrums im Rhein-Main-Congress-Center Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

 

Gemeinsam mit Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Wiesbadens Bürgermeister sowie Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz hatte sich der Ministerpräsident am Montag über den Aufbau des Impfzentrums im Wiesbadener RheinMain CongressCenter (RMCC) informiert. „Es ist beeindruckend, wie hier binnen kürzester Zeit ein professionelles Impfzentrum aufgebaut und die notwendige Infrastruktur für bis zu 1.500 Impfungen pro Tag geschaffen wurde. Dafür danken wir allen Beteiligten“, so die Vertreter der Landesregierung. Bouffier betonte: „In Hessen bereiten sich aktuell 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor. Das wird über viele Monate hinweg eine riesige logistische Leistung, und ich danke allen, die dies möglich machen.“

Erster Impfstoff ab Ende Dezember 2020

Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow
Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow

Aktuell laufen unterschiedliche Verfahren zur Zulassung von Impfstoffen in der EU und somit auch in Deutschland zur Bekämpfung der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Die Zulassungsverfahren stehen zum Teil bereits kurz vor dem Abschluss. Der Bund geht derzeit davon aus, dass er ab ca. Ende Dezember 2020 einen ersten Impfstoff bereitstellen kann. Da zumindest zu Beginn noch nicht ausreichend Impfstoff für alle Hessinnen und Hessen zur Verfügung stehen wird, müssen die Impfungen stufenweise erfolgen. Bei dieser Priorisierung wird sich die Hessische Landesregierung in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern grundsätzlich an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts halten, die derzeit erarbeitet werden. Die Landesregierung plant für den Betrieb der Impfzentren zunächst 150 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Acht Impfstraßen von 7 bis 22 Uhr vorgesehen

Temperatur-Scan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg.© Foto Diether v. Goddenthow
Temperatur-Scan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg.© Foto Diether v. Goddenthow

Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. Diese sollen – sobald der Impfstoff vom Bund zur Verfügung gestellt wird – täglich zwischen 7 Uhr und 22 Uhr betrieben werden. Für die Bürgerinnen und Bürger, die zum Impfen eingeladen werden, führt der Weg durch das Impfzentrum zunächst durch einen Temperaturscan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg. Dann geht es weiter zum Empfangsdesk. Von dort aus werden die Menschen einer von acht Impfstraßen zugeteilt. Hier finden dann nacheinander, falls gewünscht, das ärztliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch sowie die eigentliche Impfung statt. Danach stehen Beobachtungsbereiche für die Menschen zur Verfügung. Auch hier kann medizinisches Personal bei Bedarf betreuen.

Die erste Station ist der Help-Desk zur Datenerfassung  © Foto Diether v. Goddenthow
Die erste Station ist der Help-Desk-Bereich zur Datenerfassung © Foto Diether v. Goddenthow

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Wir legen größten Wert darauf, die Menschen in den Corona-Impfzentren bestmöglich zu begleiten – mit Information, Aufklärung und Betreuung rund um ihre Impfung. Am Beispiel der hervorragenden Vorbereitungen in diesem Impfzentrum haben wir heute gesehen, dass die Menschen darauf vertrauen können. Das ist ein starkes Signal dafür, dass wir diese gigantische Herausforderung Hand in Hand – mit allen Akteuren – und mit Umsicht meistern werden. Allen, die helfen, dass Bürgerinnen und Bürger hier von morgens bis abends an sieben Tagen in der Woche geimpft werden können, danke ich schon jetzt für ihren Einsatz. Je mehr Bürgerinnen und Bürger gegen das Coronavirus geimpft sind, desto weniger Menschen werden an dieser tückischen Infektionskrankheit sterben.“

„Zusammenarbeit bislang hervorragend“

Anmeldung der zugewiesenen Impfstrasse mit Impfanamnese, Vorbereitung Impfpass, Abklärung ob spezielle ärztliche Aufklärung gewünscht wird. © Foto Diether v. Goddenthow
Anmeldung der zugewiesenen Impfstrasse mit Impfanamnese, Vorbereitung Impfpass, Abklärung, ob spezielle ärztliche Aufklärung gewünscht wird, etc.. © Foto Diether v. Goddenthow

Der Hessische Innenminister Peter Beuth lobte die hohe Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer: „Hier in Wiesbaden und landesweit sind Tausende Frauen und Männer Tag und Nacht im Einsatz, um Impfzentren für Millionen Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Wir haben bereits die Zwischenlagerkapazitäten aufgebaut, sodass die Impfstoffe sicher verwahrt werden können. Sobald die Impfstoffe vom Bund angeliefert werden, können sie rasch an die Impfzentren verteilt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Hilfsorganisationen und Gesundheitssektor funktioniert bisher hervorragend. Alle sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln, damit die größte Schutzimpfung in der Geschichte unseres Landes schnell beginnen kann.“

Jede Impfstrasse verfügt über ein Aufklärungskabine, die mit einem Humanmediziner besetzt ist. Hieran schließen die Impfkabinen 1 bis 4  an, jeweils mit einer Medizinisch Technischen Assistentin besetzt, die die Impfung vornimmt. Kabine 4 ist mit einer Liege ausgestattet für Menschen mit Kreislauf- oder anderen Beschwerden. Die Impfstrasse 8 verfügt über größere behindertengerechte Impfkabinen. © Foto Diether v. Goddenthow
Jede Impfstrasse verfügt über eine Aufklärungskabine, die mit einem Humanmediziner besetzt ist. Hieran schließen die Impfkabinen 1 bis 4 an. Diese sind jeweils mit einer Medizinisch Technischen Assistentin besetzt, die die Impfung vornimmt. Kabine 4 ist mit einer Liege ausgestattet für Menschen mit Kreislauf- oder anderen Beschwerden. Die Impfstrasse 8 verfügt über größere behindertengerechte Impfkabinen. © Foto Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wies auf die Anstrengungen hin, die mit dem Aufbau des Impfzentrums einhergingen: „In so kurzer Zeit ein Impfzentrum aufzubauen, ist eine sehr große Herausforderung für alle Beteiligten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mit so viel Engagement und Einsatz zum Gelingen dieses Projekts beitragen. Das Impfzentrum ist ein Zeichen dafür, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, die Pandemie hinter uns zu lassen, um möglichst bald zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Bis dahin kann jede Einzelne und jeder Einzelne von uns durch Besonnenheit und Umsicht auch über die Feiertage dazu beitragen, dass wir die Pandemie im Zaum halten.“

„Optimale Lokalität für ein Impfzentrum dieser Größenordnung“

Nach erfolgter Impfung wird eine Ruhephase von einer halben Stunde empfohlen. Hierzu steht der Beobachtungsbereich mit angeschlossenem Notfallraum  zur Verfügung. Dieser ist mit Rettungsfachpersonal besetzt, um jederzeit medizinische Notfälle behandeln oder per parat stehendem Rettungswagen in eine Klinik weiterleiten zu können. © Foto Diether v. Goddenthow
Nach erfolgter Impfung wird eine Ruhephase von einer halben Stunde empfohlen. Hierzu steht der Beobachtungsbereich mit angeschlossenem Notfallraum zur Verfügung. Dieser ist mit Rettungsfachpersonal besetzt, um jederzeit medizinische Notfälle behandeln oder ggfs. per vor dem RMCC stationierten Rettungswagen in eine Klinik transportieren zu können. © Foto Diether v. Goddenthow

Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz betonte, dass das RheinMain CongressCenter ein prädestinierter Ort für die Durchführungen der Impfungen sei. „Das RheinMain CongressCenter ist eine optimale Lokalität für ein Impfzentrum dieser Größenordnung, nicht nur in Sachen Lage und Platz, sondern auch was die Infrastruktur angeht. Mit einer Zulassung eines Impfstoffes sehen wir endlich Licht am Ende des Tunnels im Kampf gegen die Coronapandemie. Jedoch wird der monatelange Betrieb des Impfzentrums weiterhin immense personelle Ressourcen binden und eine zusätzliche Belastung für alle Beteiligten bedeuten. Seit Monaten arbeiten wir im Verwaltungsstab der Landeshauptstadt sehr gut und eng zusammen. Sichtbar wird dies erneut mit der zügigen Einrichtung des Impfzentrums. Für die zurückliegende, aber auch die vor uns liegende Arbeit möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken.“

Adressliste der 28 Impfzentren in Hessen

Ministerpräsident Volker Bouffier, hier während des heutigen Presserundgangs vor einer Impfkabine im RMCC : „In Hessen bereiten sich 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor.Die Landesregierung strebt an, dass sich wenigstens 60 bis 70 Prozent der rund 6,2 Millionen Hessen freiwillig impfen lassen.“ © Foto Diether v. Goddenthow
Ministerpräsident Volker Bouffier, hier während des heutigen Presserundgangs vor einer Impfkabine im RMCC : „In Hessen bereiten sich 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor. Die Landesregierung strebt an, dass sich wenigstens 60 bis 70 Prozent der rund 6,2 Millionen Hessen freiwillig impfen lassen.“ © Foto Diether v. Goddenthow
  • Bergstraße: Büro & Geschäftshaus, Berliner Ring 89, 64625 Bensheim
  • Darmstadt: Wissenschafts- und Kongresszentrum, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
  • Darmstadt-Dieburg: Impfzentrum DADI Ost, Am Sportzentrum 1A, 64354 Reinheim und Impfzentrum DADI West, Ostendstraße 3, 64319 Pfungstadt
  • Frankfurt: Messehalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60326 Frankfurt am Main
  • Fulda: Kongress- und Kulturzentrum, Esperantoplatz 1, 36037 Fulda
  • Gießen: Rollermarkt, 1. OG, Ludwig-Rinn-Straße 49, 35452 Heuchelheim
  • Groß-Gerau: Sporthalle Martin-Buber-Schule, Wilhelm-Seipp-Straße 1, 64521 Groß-Gerau
  • Hersfeld-Rotenburg: Göbel Hotels Arena, Heinz-Meise-Straße 190, 36199 Rotenburg an der Fulda
  • Hochtaunus: DXC Technology Deutschland, Am grünen Weg 1, 61352 Bad Homburg
  • Kassel (Kreis): Impfzentrum LK Kassel / Alter Flugplatz, Flugplatzstraße, 34379 Calden
  • Kassel (Stadt): Großsporthalle Auepark, Damaschkestraße 25, 34121 Kassel
  • Lahn-Dill: Lahnauhalle, Geraberger Platz 2, 35633 Lahnau
  • Limburg-Weilburg: Impfzentrum Limburg-Weilburg, Senefelderstraße 2, 65553 Limburg-Dietkirchen
  • Main-Kinzig: Sporthalle der Kreisrealschule, Lohmühlenweg, 63571
  • Gelnhausen und August-Schärttner-Halle, Martin-Luther-King-Straße, 63452 Hanau
  • Main-Taunus: Verwaltungszentrum am Regionalparkturm, Mainzer Landstraße 500, 65795 Hattersheim
  • Marburg-Biedenkopf: Messegelände Afföller, Afföllerstraße 106, 35039 Marburg
  • Odenwald: Impfzentrum Odenwaldkreis, Obere Marktstraße / Wiesenmarktgelände, 64711 Erbach
  • Offenbach (Kreis): Campus Heusenstamm Rhein-Main, Jahnstraße 64, 63150 Heusenstamm
  • Offenbach (Stadt): Stadthalle, Waldstraße 312, 63071 Offenbach am Main
  • Rheingau-Taunus: Sporthallen am Wiesweg, Wiesweg 7, 65343 Eltville
  • Schwalm-Eder: Bersucherparkplatz der Georg-Friedrich-Kaserne, Berliner Straße, 34560 Fritzlar
  • Vogelsberg: Hessenhalle Alsfeld, An der Hessenhalle 1, 36304 Alsfeld
  • Waldeck-Frankenberg: Großsporthalle „Auf der Hauer“, Karpatenstraße 20, 34497 Korbach
  • Werra-Meißner: Großsporthallen der beruflichen Schulen sowie des Oberstufengymnasiums, Südring 37, 37269 Eschwege
  • Wetterau: Gewerbehalle, Industriestraße 46, 63654 Büdingen
  • Wiesbaden: Rhein Main Congress Center, Friedrich-Ebert-Allee 1, 65185 Wiesbaden