Kategorie-Archiv: Rathaus Wiesbaden

Trauer um Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch

Früherer CDU-Politiker, Oberbürgermeister und Verfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch. © Stadt Wiesbaden /Protokoll
Früherer CDU-Politiker, Oberbürgermeister, Ehrenbürger und Verfassungsrichter Hans-Joachim Jentsch. © Stadt Wiesbaden /Protokoll

Professor Dr. Dr. h.c. Hans-Joachim Jentsch ist am Sonntag, 28. März, im Alter von 83 Jahren gestorben. Seit 21. September 2006 war er Ehrenbürger der Landeshauptstadt Wiesbaden, deren Oberbürgermeister er von 1982 bis 1985 war.

„Die Nachricht über seinen Tod macht uns traurig. In diesen schmerzvollen Stunden sind unsere Gedanken bei seiner Familie. Wir sind alle tief betroffen und bedauern diesen Verlust zutiefst“, drückt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende im Namen des gesamten Magistrats die tiefe Anteilnahme der Landeshauptstadt Wiesbaden aus.

Professor Jentsch bleibe den Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger vor allem als Initiator der Kurhausrenovierung in Erinnerung. Auch war es ihm damals gelungen, den Internistenkongress trotz dieser Renovierung und gegen den Widerstand des damaligen Kongresspräsidenten in Wiesbaden zu halten. „Professor Jentsch hat sich herausragende Verdienste für die Landeshauptstadt Wiesbaden, aber auch weit darüber hinaus erworben. Er hat sich über Jahrzehnte hinweg in seiner beruflichen Laufbahn mit großem persönlichen Engagement für Demokratie und Freiheit in Deutschland eingesetzt.“

Professor Hans-Joachim Jentsch, der in Fürstenwalde/Spree bei Frankfurt/Oder im heutigen Landkreis Oder-Spree in Brandenburg geboren wurde und 1957 in Melsungen Abitur machte, wurde 1976 für die CDU Mitglied des Deutschen Bundestages. 1982 wählte ihn die Stadtverordnetenversammlung in Wiesbaden zum Oberbürgermeister. Als Nachfolger von Georg-Berndt Oschatz hatte er dieses Amt bis 1985 inne. Später war er Mitglied des Hessischen Landtags. Im November 1990 wurde er in Thüringen zum Minister der Justiz sowie für Bundes- und Europaangelegenheiten ernannt. Im Jahr 1996 wurde Professor Jentsch vom Bundesrat zum Richter des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe gewählt. Dieses Amt übte er bis zu seinem Eintritt in den Ruhestand im Jahr 2005 aus.

Zahlreiche Ehrungen wurden Professor Jentsch zuteil: Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Oberbürgermeisters wurde er 1988 mit dem Verdienstkreuz am Bande sowie nach dem Ende seiner Amtszeit als Minister der Justiz im Freistaat Thüringen mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. 2005 folgte das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband für den ausgeschiedenen Richter des Bundesverfassungsgerichts. Durch Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 21. September 2006 wurde der Jurist zum Ehrenbürger der Stadt Wiesbaden ernannt, 2010 erhielt er für seine Verdienste um die Deutsche Einheit die Wilhelm Leuschner-Medaille, die höchste Auszeichnung des Landes Hessen.

Die Landeshauptstadt Wiesbaden richtet auf der städtischen Homepage unter www.wiesbaden.de/hans-joachim-jentsch ein virtuelles Kondolenzbuch ein. Dort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einen Abschiedsgruß zu hinterlassen. Als Zeichen der Trauer wurden die Fahnen am Rathaus mit einem Trauerflor versehen.

Breite Zustimmung zu weiterer Riesenrad-Planung am Biebricher Rheinufer

Entwurfsskizze eines möglichen Riesenrades für's Biebricher Rheinufer ©  Taunus Wunderland e.K. Otto Barth
Entwurfsskizze eines möglichen Riesenrades für’s Biebricher Rheinufer © Taunus Wunderland e.K. Otto Barth

Die Installation eines Riesenrades, des „RheinRad Wiesbaden“, am Biebricher Rheinufer ist eine Idee, die auf ein breites positives Echo stößt.

„Ein großartiges Projekt für die Stadt“, würdigt Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz die Initiative von Otto Barth, Eigentümer von Taunus Wunderland. „Die Attraktion würde der Stadt nicht nur ein Alleinstellungsmerkmal verschaffen, sondern darüber hinaus ein Impulsgeber für den Stadtteil Biebrich, seinen Handel und seine Gastronomie bedeuten“, ist Dr. Franz überzeugt, der sich im Einvernehmen mit dem Ortsbeirat Biebrich, dem Magistrat sowie dem Wirtschafts- und Planungsausschuss der Stadtverordnetenversammlung sieht: Sie alle hatten ihre Zustimmung zur weiteren Planung von Otto Barth, der seit Jahren mit dem Riesenrad auf dem Mauritiusplatz in der Weihnachtszeit sehr positive Erfahrungen sammelt, signalisiert.

Für die Touristenattraktion, die ihren Standort zwischen dem Zollspeicher und dem Biebricher Schloss finden soll, wird ein Gutachten erstellt welches unter anderem auch ein Verkehrskonzept enthält. Vorbehaltlich der Ergebnisse dieses Gutachtens und des baurechtlichen Genehmigungsverfahrens würde die Stadt Wiesbaden das Grundstück für die Aufstellung und den Betrieb des Riesenrades zu marktüblichen Konditionen zur Verfügung stellen. Im dritten Quartal dieses Jahres wird eine entscheidungsfähige Vorlage zu dem Projekt erwartet.

Wiesbadener Impfzentrum im RMCC für Bürgerinnen und Bürger mit Termin geöffnet

Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre.
Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre.

Das Impfzentrum der Landeshauptstadt Wiesbaden im RheinMain CongressCenter (RMCC) hat seit Dienstag, 19. Januar, für Bürgerinnen und Bürger mit Termin geöffnet. Eine Impfung ohne Termin ist nicht möglich. Eine erste Zwischenbilanz fällt positiv aus.

Für den ersten Impftag hat das Land 288 Termine vergeben. Die ersten Wiesbadener, die am Dienstag im RMCC geimpft wurden, waren Marielotte Kilian, 87 Jahre, und ihr Mann Richard Kilian, 86 Jahre. „Es ist eine gute Nachricht, dass wir heute das Impfzentrum für Personen mit Termin öffnen können. Das ist der Schlüssel für die Rückkehr zur Normalität, die wir uns alle wünschen, bis zu der es aber noch ein langer Weg ist“, sagen Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz. Beide appellieren deshalb an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener, nach wie vor die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten. „Bitte bleiben Sie weiter aufmerksam und umsichtig. Aktuell gibt es nicht ausreichend Impfstoffdosen für alle Bürgerinnen und Bürger. Wir als Stadt können das nicht ändern, sondern nur mit den uns zugeteilten Impfdosen arbeiten. Auf die Zuteilung haben wir ebenso wenig Einfluss wie auf die Terminvergabe über das Land und deren Erreichbarkeit.“ Beide bedankten sich zudem bei allen Beteiligten, die mit so viel Engagement und Einsatz beim Aufbau und dem Gelingen des Impfzentrums beigetragen haben.

Geleitet wird das Impfzentrum von Gesundheitsamtsleiterin Dr. Kaschlin Butt. Marc Dieroff vom Gesundheitsamt und Andreas Kleber, Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, organisieren beide das Tagesgeschäft im Impfzentrum. Sie ziehen eine erste positive Zwischenbilanz: „Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben sich lange auf die Öffnung des Impfzentrums vorbereitet und sind gut in den Tag gestartet. Alle Abläufe haben bisher reibungslos geklappt.“

Marielotte Kilian, 87 Jahre, geht mit gutem Beispiel voran.
Marielotte Kilian, 87 Jahre, geht mit gutem Beispiel voran.

Das Impfzentrum Wiesbaden ist eines von mehreren Impfzentren in Hessen. Es befindet sich im RMCC in der Friedrich-Ebert-Allee 1. Im RMCC sind acht Impfstraßen mit je vier Impfkabinen aufgebaut. Vorerst sind davon, vorausgesetzt die Stadt erhält ausreichend Impfstoff vom Land, montags bis sonntags zwei Impfstraßen von 9 bis 18 Uhr für Personen mit Terminen geöffnet. Somit können täglich 288 Menschen geimpft werden. Bis alle hessischen Impfzentren öffnen, deckt das Impfzentrum Wiesbaden neben der Stadt Wiesbaden auch den Rheingau-Taunus-Kreis und den Landkreis Limburg-Weilburg ab.

Seit dem 27. Dezember wurden mehr als 3400 Menschen in Wiesbaden geimpft, vor allem durch mobile Teams in den Alten- und Pflegeheimen sowie in Kliniken. „Die geimpften Personen haben die Impfungen bisher gut vertragen. Das liegt sicherlich auch daran, dass in Deutschland ein Impfstoff nur zugelassen wird, wenn er hohe Qualitätsstandards erfüllt“, sagen Dieroff und Kleber.

Die Stadt Wiesbaden weist nochmals darauf hin, dass es nicht möglich ist, am Wiesbadener Impfzentrum Termine für die freiwillige Corona-Schutzimpfung zu vereinbaren. Weder am Impfzentrum noch im Bürgerreferat werden außerdem Fragen zur Terminvergabe beantwortet. Termine können beim Land entweder per Telefon unter 116117 oder (0611) 50592888 und im Internet über impfterminservice.de oder impfterminservice.hessen.de vereinbart werden.

on links nach rechts: Marc Dieroff vom Gesundheitsamt, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz, die Leiterin des Impfzentrums Dr. Kaschlin Butt, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Andreas Kleber Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden
on links nach rechts: Marc Dieroff vom Gesundheitsamt, Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz, die Leiterin des Impfzentrums Dr. Kaschlin Butt, Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende sowie Andreas Kleber Abteilungsleiter Katastrophenschutz bei der Berufsfeuerwehr Wiesbaden

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und Feuerwehr bitten weiterhin darum, nicht die Notrufnummer 112 bei Fragen zum Coronavirus anzurufen. Das Gesundheitsamt ist telefonisch unter (0611) 312828 erreichbar; montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie an den Wochenenden von 9 bis 13 Uhr. Die hessenweite Corona-Hotline erreichen Bürgerinnen und Bürger unter der (0800) 5554666. Unter beiden Nummern können keine Impftermine vereinbart werden. Online informiert das Land unter www.hessen.de/fuer-buerger/corona-in-hessen/informationen-zur-corona-schutzimpfung-in-hessen über die Impfungen. Aktuelle Informationen rund um das Thema Corona stehen auch unter wiesbaden.de/coronavirus zur Verfügung.

Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live“ soll 2021 fortgeführt werden – erste Konzerte veröffentlicht

© Dominik Ketz
© Dominik Ketz

(rap) Die 2020 entwickelte und erfolgreich durchgeführte Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ soll es im kommenden Sommer erneut geben – vorbehaltlich der weiteren Entwicklung der Pandemie. Die Planungen seitens der Initiatoren – das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz sowie die Kulturbereiche Frankfurter Hof und KUZ Kulturzentrum Mainz der mainzplus CITYMARKETING GmbH – haben die Planungen gestartet und erste Konzerttermine veröffentlicht.

Parallel zum geplanten „Summer in the City“-Konzertprogramm sollen von Anfang Juni bis Ende August auf der Konzertwiese der Zitadelle wieder Auftritte von lokalen, regionalen und nationalen Künstlerinnen und Künstlern stattfinden. Ein begleitendes gastronomisches Angebot mit lokalen und regionalen Partnern wird das Kulturangebot ergänzen.

Nach der erfolgreichen Premiere der im Sommer 2020 gestarteten Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ soll es im kommenden Jahr weitergehen, um Kultur in Mainz trotz der Einschränkungen der Corona-Pandemie zu ermöglichen. „Die Corona-Krise verlangt insbesondere den Kulturschaffenden in Mainz und der Region viel ab. Gerade deshalb ist es so wichtig, jetzt einen positiven Blick in die Zukunft zu richten“, erläutert Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz. „Und so freuen wir uns umso mehr, dass uns die Mainzer Kultur im kommenden Sommer hoffentlich wieder zusammen bringen wird. Das in diesem Jahr bereits sehr gut angenommene Konzept auf der Zitadelle soll auch im nächsten Jahr für Open Air-Kulturgenuss sorgen.“

Am ersten Juni-Wochenende geht es los: Den Start macht am Samstag, den 5. Juni 2021, die Show „Let‘s Burlesque“. Das Original, die sinnlich-sündige Show-Sensation aus Berlin, gastiert live in Mainz. Direkt weiter geht es mit dem Urgestein Lars Reichow, der am Sonntag, 6. Juni 2021, sein neues Programm „Ich!“ vor seinen Fans auf der Zitadelle präsentiert. Beide Shows können nicht wie geplant im Frankfurter Hof stattfinden, sondern werden entsprechend auf die Zitadelle verlegt (Let‘s Burlesque verlegt vom 12.02.2021 auf den 05.06.2021, Lars Reichow verlegt vom 09.01.2021 auf den 06.06.2021). Zusätzlich wird „Miss Allie“, die deutsche Singer-Songwriterin, am Samstag, 17. Juli 2021, live auf der Zitadelle ihr Debüt geben.

„Auch wenn der Frankfurter Hof derzeit geschlossen bleiben muss, stehen wir nicht still, sondern planen bereits unser Programm für das nächste Jahr. Wir sind schon jetzt begeistert von den lokalen, regionalen und nationalen Acts, die wir im nächsten Jahr auf der Zitadelle begrüßen dürfen – viele Highlights sind bereits in der Planung“, freut sich Verena Campailla-Heinz, Programmplanerin des Frankfurter Hofs.
Auch Ulf Glasenhardt, KUZ-Koordinator, blickt zuversichtlich nach vorne: „Wir freuen uns sehr, dass die beliebte Konzertreihe fortgeführt wird und dass wir den Künstlern aus unserem Kulturportfolio wieder eine Bühne bieten können. Wir arbeiten hierbei auch aktiv mit der lokalen Club- und Kulturszene sowie lokalen Kulturinitiativen wie zum Beispiel der Kulturei oder der Initiative Zitadelle Mainz zusammen, um gemeinsame Kulturprojekte auf der Zitadelle umzusetzen.“

Zahlreiche Acts sind bereits in der Planung und werden zeitnah veröffentlicht. Neben der Zitadelle sollen ab dem Frühjahr 2021 auch wieder die von mainzplus CITYMARKETING betriebenen „Mainzer KulturGärten“ im Schloss und KUZ bespielt werden, inklusive attraktivem Kulturprogramm und Gastronomieangeboten.

Hinweis:
Die Veranstaltungsreihen finden unter den vorgegebenen, geltenden Sicherheits- und Hygiene-Vorschriften statt. Alle Informationen zur Open Air-Konzertreihe „Kultur verbindet – Zitadelle live!“ gibt es unter www.mainz.de/kultur-verbindet Tickets gibt es bereits im Vorverkauf unter www.frankfurter-hof-mainz.de und www.kulturzentrummainz.de.

Weihnachtsbeleuchtung auf dem Wiesbadener Luisenplatz – Corona-Regeln beachten

Mit Eintritt der Dämmerung wird täglich ab 17.00 Uhr der Wiesbadener Luisenplatz weihnachtlich illuminiert. © Foto Diether v. Goddenthow
Mit Eintritt der Dämmerung wird täglich ab 17.00 Uhr der Wiesbadener Luisenplatz weihnachtlich illuminiert. © Foto Diether v. Goddenthow

Seit Sonntagabend, 6. Dezember, leuchtet der Luisenplatz in vorweihnachtlichem Glanz. Nachdem der Sternschnuppenmarkt in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemie nicht stattfinden kann und der Einzelhandel massiv von den Einschränkungen betroffen ist, konnte dank der Entscheidung durch die Stadtverordnetenversammlung die Weihnachtsbeleuchtung erweitert werden. Damit ist auch eine Unterstützung des Einzelhandels in der Innenstadt verbunden, denn die Besucherinnen und Besuchern werden durch die stimmungsvolle und vorweihnachtliche Atmosphäre angezogen. Neben der Weihnachtsbeleuchtung auf dem Schlossplatz, in der Fußgängerzone und der Wilhelmstraße, ergänzt die Lichtinszenierung auf dem Luisenplatz das ansprechende Angebot.

Einer der Lichter-Höhepunkte ist die Rokoko- Prunkkutsche. © Foto Diether v. Goddenthow
Einer der Lichter-Höhepunkte ist die Rokoko- Prunkkutsche. © Foto Diether v. Goddenthow

„Wir befinden uns zur Zeit in einem Teillockdown, der uns nicht alles verbietet. Wir versuchen, den Menschen in den momentan schwierigen Zeiten auch etwas zu bieten. Ich freue mich daher sehr darüber, dass sich die Lichtillumination so großer Beliebtheit erfreut, appelliere aber an die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener auf Abstand, Mund-, Nasenbedenkung und die Hygiene zu achten“, sagt Bürgermeister Dr. Oliver Franz. Er weist darauf hin, dass die Illumination noch bis zum 6. Januar zu bewundern ist.

Besonders stimmungsvoll und spannend sind die wechselnden Lichtspiele an der St. Bonifatius-Kirche. © Foto Diether v. Goddenthow
Besonders stimmungsvoll und spannend sind die wechselnden Lichtspiele an der St. Bonifatius-Kirche. © Foto Diether v. Goddenthow

„Wir freuen uns, dass wir die deutschlandweit bekannte und anerkannte Firma Boehlke Lichtdesign, die unter anderem den Kurfürstendamm und das Schloss Bellevue in Berlin in Szene setzt, mit ihrem Licht-Designkonzept für den Wiesbadener Luisenplatz als Teil der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt gewinnen konnten. Ich danke der städtischen WVV Holding für die finanzielle Unterstützung in Höhe von 5.000 Euro. Der Firma Boehlke Lichtdesign, die Leistung im Wert von 10.000 Euro kostenfrei beisteuerte, danke ich ebenfalls sehr“, so Oliver Heiliger, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH.

Die Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich verantwortungsvoll an die aktuell geltenden Corona-Vorgaben zu halten. Die Abstandsregeln sind auf dem Platz streng einzuhalten; sie werden von der Stadtpolizei kontrolliert und der Platz wird verstärkt bestreift. Sollte festgestellt werden, dass die Corona-Auflagen nicht gewissenhaft beachtet werden, behält sich die Stadt weitergehende Maßnahmen vor. Die am Luisenplatz ansässige Gastronomie ist ebenfalls aufgerufen, die geltenden Corona-Regeln zu beachten.

Selbst der Sternschnuppen-Markt vor dem Wiesbadener Rathaus ist wie immer festlich erleuchtet, wenngleich der Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt werden musste. © Foto Diether v. Goddenthow
Selbst der Sternschnuppen-Markt vor dem Wiesbadener Rathaus ist wie immer festlich erleuchtet, wenngleich der Weihnachtsmarkt wegen Corona abgesagt werden musste. © Foto Diether v. Goddenthow

Verschärfte Corona-Regeln ab 12. Dezember 2020

Ab Samstag, 12. Dezember, gilt auf dem Luisenplatz inklusive der Bushaltestelle bis Mittwoch, 6. Januar, täglich von 16 bis 23 Uhr eine Maskenpflicht. Auch der Konsum alkoholhaltiger Getränke ist in dieser Zeit untersagt. Details regelt eine städtische Allgemeinverfügung. Bereits seit längerem untersagt zusätzlich eine Landesverordnung den Alkoholkonsum zwischen 23 und 6 Uhr im öffentlichen Raum in ganz Hessen und damit auch in Wiesbaden.

Die verschärften Corona-Schutz-Maßnahmen, mit der auch eine Landesvorgabe für besonders frequentierte Flächen umgesetzt wird, wurden auch nötig, weil es sich in den vergangenen Tage zeigte, dass etliche Besucher des Luisenplatzes nicht immer die Mindestabstände vor Ort eingehalten haben. In der aktuellen Corona-Kontakt-und Betriebsbeschränkungsverordnung des Landes steht: „Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist zu tragen während des Aufenthaltes auf stark frequentierten Verkehrswegen, Plätzen und Flächen unter freiem Himmel, sofern dort eine durchgängige Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 Metern zu Personen anderer Hausstände nicht sichergestellt werden kann.“

Besucher halten nicht immer die Mindestabstände ein, weswegen nun die Corona-Schutzmaßnahmen  verstärkt wurden. © Foto Diether v. Goddenthow
Besucher halten nicht immer die Mindestabstände ein, weswegen nun die Corona-Schutzmaßnahmen verstärkt wurden. © Foto Diether v. Goddenthow

Die Masken dürfen zum Essen, Rauchen und Trinken, mit Ausnahme alkoholhaltiger Getränke, kurz abgenommen werden; vorausgesetzt, dass der Mindestabstand von 1,50 Metern zu anderen Personen, die nicht zum eigenen oder einem weiteren Hausstand gehören und insgesamt die Höchstzahl von fünf Personen nicht überschreiten, nicht dauerhaft unterschritten wird. Die Maskenpflicht gilt nicht für Kinder unter sechs Jahren und Personen, die aufgrund einer gesundheitlichen Beeinträchtigung oder Behinderung keine Mund-Nasen-Bedeckung tragen können.

Bereits seit Sonntag, 15. November, gilt in Wiesbaden eine Maskenpflicht in der Innenstadt-Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsplatz und im Bereich des Berufsschulzentrums. Die exakten Grenzen der Bereiche mit Maskenpflicht können unter wiesbaden.de/coronavirus eingesehen werden.

RheinMain-CongressCenter Wiesbaden wird eines von 28 Impfzentren in Hessen – Größte Impfaktion in der Landesgeschichte steht bevor

Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow
Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Für die geplante Corona-Massenimpfung werden zurzeit  überall in Hessen Impfzentren unter Hochdruck errichtet. An diesen zentralen Anlaufstellen können sich demnächst alle Hessen und Hessinnen auf freiwilliger Basis gegen Covid-19 impfen lassen, sobald die Impfstoffe die Europäische Zulassung erhalten haben und in ausreichender Menge zur Verfügung stehen. Zu einem der zentralen hessischen Impfzentren wurde die 5000 qm großen Halle Nord des RheinMain CongressCenters Wiesbaden umgebaut. Statt des Internistenkongresses, der in diesem Jahr online geht, warten hier nun Impfstraßen mit all dem notwendigen bürokratischen und medizinischen Equipment auf die größte Massenimpfung für täglich rund 1500 Impfwillige in der Geschichte des Landes, so Ministerpräsident Volker Bouffier heute beim Besuch des Wiesbadener Impfzentrums im RMCC.

(vli.) Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Ministerpräsident Volker Bouffier und Bürgermeister Oliver Franz im Eingangsbereich des Impfzentrums im Rhein-Main-Congress-Center Wiesbaden  © Foto Diether v. Goddenthow
(vli.) Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende, Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Ministerpräsident Volker Bouffier und Bürgermeister Oliver Franz im Eingangsbereich des Impfzentrums im Rhein-Main-Congress-Center Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

 

Gemeinsam mit Sozialminister Kai Klose, Innenminister Peter Beuth, Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Wiesbadens Bürgermeister sowie Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz hatte sich der Ministerpräsident am Montag über den Aufbau des Impfzentrums im Wiesbadener RheinMain CongressCenter (RMCC) informiert. „Es ist beeindruckend, wie hier binnen kürzester Zeit ein professionelles Impfzentrum aufgebaut und die notwendige Infrastruktur für bis zu 1.500 Impfungen pro Tag geschaffen wurde. Dafür danken wir allen Beteiligten“, so die Vertreter der Landesregierung. Bouffier betonte: „In Hessen bereiten sich aktuell 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor. Das wird über viele Monate hinweg eine riesige logistische Leistung, und ich danke allen, die dies möglich machen.“

Erster Impfstoff ab Ende Dezember 2020

Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow
Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. © Foto Diether v. Goddenthow

Aktuell laufen unterschiedliche Verfahren zur Zulassung von Impfstoffen in der EU und somit auch in Deutschland zur Bekämpfung der weiteren Verbreitung des Coronavirus. Die Zulassungsverfahren stehen zum Teil bereits kurz vor dem Abschluss. Der Bund geht derzeit davon aus, dass er ab ca. Ende Dezember 2020 einen ersten Impfstoff bereitstellen kann. Da zumindest zu Beginn noch nicht ausreichend Impfstoff für alle Hessinnen und Hessen zur Verfügung stehen wird, müssen die Impfungen stufenweise erfolgen. Bei dieser Priorisierung wird sich die Hessische Landesregierung in Abstimmung mit dem Bund und den anderen Bundesländern grundsätzlich an die Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) des Robert Koch-Instituts halten, die derzeit erarbeitet werden. Die Landesregierung plant für den Betrieb der Impfzentren zunächst 150 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Acht Impfstraßen von 7 bis 22 Uhr vorgesehen

Temperatur-Scan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg.© Foto Diether v. Goddenthow
Temperatur-Scan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg.© Foto Diether v. Goddenthow

Im RheinMain CongressCenter in Wiesbaden sind insgesamt acht Impfstraßen aufgebaut. Diese sollen – sobald der Impfstoff vom Bund zur Verfügung gestellt wird – täglich zwischen 7 Uhr und 22 Uhr betrieben werden. Für die Bürgerinnen und Bürger, die zum Impfen eingeladen werden, führt der Weg durch das Impfzentrum zunächst durch einen Temperaturscan. Personen, die eine erhöhte Temperatur haben, werden nicht zum Impfen zugelassen und verlassen das Impfzentrum auf einem eigens dafür vorgesehenen Weg. Dann geht es weiter zum Empfangsdesk. Von dort aus werden die Menschen einer von acht Impfstraßen zugeteilt. Hier finden dann nacheinander, falls gewünscht, das ärztliche Aufklärungs- und Beratungsgespräch sowie die eigentliche Impfung statt. Danach stehen Beobachtungsbereiche für die Menschen zur Verfügung. Auch hier kann medizinisches Personal bei Bedarf betreuen.

Die erste Station ist der Help-Desk zur Datenerfassung  © Foto Diether v. Goddenthow
Die erste Station ist der Help-Desk-Bereich zur Datenerfassung © Foto Diether v. Goddenthow

Sozial- und Integrationsminister Kai Klose: „Wir legen größten Wert darauf, die Menschen in den Corona-Impfzentren bestmöglich zu begleiten – mit Information, Aufklärung und Betreuung rund um ihre Impfung. Am Beispiel der hervorragenden Vorbereitungen in diesem Impfzentrum haben wir heute gesehen, dass die Menschen darauf vertrauen können. Das ist ein starkes Signal dafür, dass wir diese gigantische Herausforderung Hand in Hand – mit allen Akteuren – und mit Umsicht meistern werden. Allen, die helfen, dass Bürgerinnen und Bürger hier von morgens bis abends an sieben Tagen in der Woche geimpft werden können, danke ich schon jetzt für ihren Einsatz. Je mehr Bürgerinnen und Bürger gegen das Coronavirus geimpft sind, desto weniger Menschen werden an dieser tückischen Infektionskrankheit sterben.“

„Zusammenarbeit bislang hervorragend“

Anmeldung der zugewiesenen Impfstrasse mit Impfanamnese, Vorbereitung Impfpass, Abklärung ob spezielle ärztliche Aufklärung gewünscht wird. © Foto Diether v. Goddenthow
Anmeldung der zugewiesenen Impfstrasse mit Impfanamnese, Vorbereitung Impfpass, Abklärung, ob spezielle ärztliche Aufklärung gewünscht wird, etc.. © Foto Diether v. Goddenthow

Der Hessische Innenminister Peter Beuth lobte die hohe Einsatzbereitschaft der Helferinnen und Helfer: „Hier in Wiesbaden und landesweit sind Tausende Frauen und Männer Tag und Nacht im Einsatz, um Impfzentren für Millionen Bürgerinnen und Bürger aufzubauen. Wir haben bereits die Zwischenlagerkapazitäten aufgebaut, sodass die Impfstoffe sicher verwahrt werden können. Sobald die Impfstoffe vom Bund angeliefert werden, können sie rasch an die Impfzentren verteilt werden. Die Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen, Hilfsorganisationen und Gesundheitssektor funktioniert bisher hervorragend. Alle sind bereit, die Ärmel hochzukrempeln, damit die größte Schutzimpfung in der Geschichte unseres Landes schnell beginnen kann.“

Jede Impfstrasse verfügt über ein Aufklärungskabine, die mit einem Humanmediziner besetzt ist. Hieran schließen die Impfkabinen 1 bis 4  an, jeweils mit einer Medizinisch Technischen Assistentin besetzt, die die Impfung vornimmt. Kabine 4 ist mit einer Liege ausgestattet für Menschen mit Kreislauf- oder anderen Beschwerden. Die Impfstrasse 8 verfügt über größere behindertengerechte Impfkabinen. © Foto Diether v. Goddenthow
Jede Impfstrasse verfügt über eine Aufklärungskabine, die mit einem Humanmediziner besetzt ist. Hieran schließen die Impfkabinen 1 bis 4 an. Diese sind jeweils mit einer Medizinisch Technischen Assistentin besetzt, die die Impfung vornimmt. Kabine 4 ist mit einer Liege ausgestattet für Menschen mit Kreislauf- oder anderen Beschwerden. Die Impfstrasse 8 verfügt über größere behindertengerechte Impfkabinen. © Foto Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende wies auf die Anstrengungen hin, die mit dem Aufbau des Impfzentrums einhergingen: „In so kurzer Zeit ein Impfzentrum aufzubauen, ist eine sehr große Herausforderung für alle Beteiligten. Ich bedanke mich ganz herzlich bei allen, die mit so viel Engagement und Einsatz zum Gelingen dieses Projekts beitragen. Das Impfzentrum ist ein Zeichen dafür, dass wir mit Hochdruck daran arbeiten, die Pandemie hinter uns zu lassen, um möglichst bald zu einer gewissen Normalität zurückzukehren. Bis dahin kann jede Einzelne und jeder Einzelne von uns durch Besonnenheit und Umsicht auch über die Feiertage dazu beitragen, dass wir die Pandemie im Zaum halten.“

„Optimale Lokalität für ein Impfzentrum dieser Größenordnung“

Nach erfolgter Impfung wird eine Ruhephase von einer halben Stunde empfohlen. Hierzu steht der Beobachtungsbereich mit angeschlossenem Notfallraum  zur Verfügung. Dieser ist mit Rettungsfachpersonal besetzt, um jederzeit medizinische Notfälle behandeln oder per parat stehendem Rettungswagen in eine Klinik weiterleiten zu können. © Foto Diether v. Goddenthow
Nach erfolgter Impfung wird eine Ruhephase von einer halben Stunde empfohlen. Hierzu steht der Beobachtungsbereich mit angeschlossenem Notfallraum zur Verfügung. Dieser ist mit Rettungsfachpersonal besetzt, um jederzeit medizinische Notfälle behandeln oder ggfs. per vor dem RMCC stationierten Rettungswagen in eine Klinik transportieren zu können. © Foto Diether v. Goddenthow

Bürgermeister und Gesundheitsdezernent Dr. Oliver Franz betonte, dass das RheinMain CongressCenter ein prädestinierter Ort für die Durchführungen der Impfungen sei. „Das RheinMain CongressCenter ist eine optimale Lokalität für ein Impfzentrum dieser Größenordnung, nicht nur in Sachen Lage und Platz, sondern auch was die Infrastruktur angeht. Mit einer Zulassung eines Impfstoffes sehen wir endlich Licht am Ende des Tunnels im Kampf gegen die Coronapandemie. Jedoch wird der monatelange Betrieb des Impfzentrums weiterhin immense personelle Ressourcen binden und eine zusätzliche Belastung für alle Beteiligten bedeuten. Seit Monaten arbeiten wir im Verwaltungsstab der Landeshauptstadt sehr gut und eng zusammen. Sichtbar wird dies erneut mit der zügigen Einrichtung des Impfzentrums. Für die zurückliegende, aber auch die vor uns liegende Arbeit möchte ich mich sehr herzlich bei allen bedanken.“

Adressliste der 28 Impfzentren in Hessen

Ministerpräsident Volker Bouffier, hier während des heutigen Presserundgangs vor einer Impfkabine im RMCC : „In Hessen bereiten sich 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor.Die Landesregierung strebt an, dass sich wenigstens 60 bis 70 Prozent der rund 6,2 Millionen Hessen freiwillig impfen lassen.“ © Foto Diether v. Goddenthow
Ministerpräsident Volker Bouffier, hier während des heutigen Presserundgangs vor einer Impfkabine im RMCC : „In Hessen bereiten sich 28 Zentren auf die größte Impfaktion in der Geschichte unseres Landes vor. Die Landesregierung strebt an, dass sich wenigstens 60 bis 70 Prozent der rund 6,2 Millionen Hessen freiwillig impfen lassen.“ © Foto Diether v. Goddenthow
  • Bergstraße: Büro & Geschäftshaus, Berliner Ring 89, 64625 Bensheim
  • Darmstadt: Wissenschafts- und Kongresszentrum, Schlossgraben 1, 64283 Darmstadt
  • Darmstadt-Dieburg: Impfzentrum DADI Ost, Am Sportzentrum 1A, 64354 Reinheim und Impfzentrum DADI West, Ostendstraße 3, 64319 Pfungstadt
  • Frankfurt: Messehalle, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60326 Frankfurt am Main
  • Fulda: Kongress- und Kulturzentrum, Esperantoplatz 1, 36037 Fulda
  • Gießen: Rollermarkt, 1. OG, Ludwig-Rinn-Straße 49, 35452 Heuchelheim
  • Groß-Gerau: Sporthalle Martin-Buber-Schule, Wilhelm-Seipp-Straße 1, 64521 Groß-Gerau
  • Hersfeld-Rotenburg: Göbel Hotels Arena, Heinz-Meise-Straße 190, 36199 Rotenburg an der Fulda
  • Hochtaunus: DXC Technology Deutschland, Am grünen Weg 1, 61352 Bad Homburg
  • Kassel (Kreis): Impfzentrum LK Kassel / Alter Flugplatz, Flugplatzstraße, 34379 Calden
  • Kassel (Stadt): Großsporthalle Auepark, Damaschkestraße 25, 34121 Kassel
  • Lahn-Dill: Lahnauhalle, Geraberger Platz 2, 35633 Lahnau
  • Limburg-Weilburg: Impfzentrum Limburg-Weilburg, Senefelderstraße 2, 65553 Limburg-Dietkirchen
  • Main-Kinzig: Sporthalle der Kreisrealschule, Lohmühlenweg, 63571
  • Gelnhausen und August-Schärttner-Halle, Martin-Luther-King-Straße, 63452 Hanau
  • Main-Taunus: Verwaltungszentrum am Regionalparkturm, Mainzer Landstraße 500, 65795 Hattersheim
  • Marburg-Biedenkopf: Messegelände Afföller, Afföllerstraße 106, 35039 Marburg
  • Odenwald: Impfzentrum Odenwaldkreis, Obere Marktstraße / Wiesenmarktgelände, 64711 Erbach
  • Offenbach (Kreis): Campus Heusenstamm Rhein-Main, Jahnstraße 64, 63150 Heusenstamm
  • Offenbach (Stadt): Stadthalle, Waldstraße 312, 63071 Offenbach am Main
  • Rheingau-Taunus: Sporthallen am Wiesweg, Wiesweg 7, 65343 Eltville
  • Schwalm-Eder: Bersucherparkplatz der Georg-Friedrich-Kaserne, Berliner Straße, 34560 Fritzlar
  • Vogelsberg: Hessenhalle Alsfeld, An der Hessenhalle 1, 36304 Alsfeld
  • Waldeck-Frankenberg: Großsporthalle „Auf der Hauer“, Karpatenstraße 20, 34497 Korbach
  • Werra-Meißner: Großsporthallen der beruflichen Schulen sowie des Oberstufengymnasiums, Südring 37, 37269 Eschwege
  • Wetterau: Gewerbehalle, Industriestraße 46, 63654 Büdingen
  • Wiesbaden: Rhein Main Congress Center, Friedrich-Ebert-Allee 1, 65185 Wiesbaden

Neues COVID-19-Testcenter am RMCC Wiesbaden

Bis zu 400 Tests am Tag bewältigt das neue Covid-19-Testzentrum für Selbstzahler am RheinMainCongressCenter. Binnen 24 Stunden erhalten Probanden Testergebnis online mitgeteilt. Kostenpunkt: 69 Euro. Eventuell übernehmen aber die Kranken-Kassen im Nachhinein die Kosten, etwa bei einem positiven Testergebnis. Wiesbadens ehemaliger Oberbürgermeister Achim Exner (li.) ist mit den Krankenkassen im Gespräch und empfiehlt, die Krankenkassen im Bedarfsfall anzusprechen. Da die Privaten Krankenkassen in der Regel 179 Euro pro ärztlich verordnetem Test bezahlen müssten, dürften diese ein besonders offenes Ohr dafür haben. Exners Initiative und guten Verbindungen verdankt Wiesbaden das Privileg dieser privaten Teststation, die im RheinMain-Gebiet ansonsten momentan nur noch am Frankfurter Flughafen gibt. © Foto Diether v. Goddenthow
Bis zu 400 Tests am Tag bewältigt das neue Covid-19-Testzentrum für Selbstzahler am RheinMainCongressCenter. Binnen 24 Stunden erhalten Probanden Testergebnis online mitgeteilt. Kostenpunkt: 69 Euro. Eventuell übernehmen aber die Kranken-Kassen im Nachhinein die Kosten, etwa bei einem positiven Testergebnis. Wiesbadens ehemaliger Oberbürgermeister Achim Exner (li.) ist mit den Krankenkassen im Gespräch und empfiehlt, die Krankenkassen im Bedarfsfall anzusprechen. Da die Privaten Krankenkassen in der Regel 179 Euro pro ärztlich verordnetem Test bezahlen müssten, dürften diese ein besonders offenes Ohr dafür haben. Exners Initiative und guten Verbindungen verdankt Wiesbaden das Privileg dieser privaten Teststation, die im RheinMain-Gebiet ansonsten momentan nur noch am Frankfurter Flughafen gibt. © Foto Diether v. Goddenthow

Am Donnerstag, 26. November, eröffnet am RheinMain CongressCenter (RMCC) in Wiesbaden ein neues COVID-19 Testcenter, ausschließlich für Selbstzahler.

Die Betreiberfirma Centogene unterhält bereits an vielen Standorten große Testcenter mit erheblichen Kapazitäten, unter anderem auch am Frankfurter Flughafen.

Wer Gewissheit haben  möchte, kann sich jederzeit (am besten nach 3 bis 6 Tagen eines Risiko-Kontaktes) innerhalb der Öffnungszeiten als Selbstzahler im neuen Wiesbadner CENTOGENE Test-Centern testen lassen. Die Testergebnisse stehen in 12-24 Stunden zur Verfügung.  © Foto Diether v. Goddenthow
Wer Gewissheit haben möchte, kann sich jederzeit (am besten nach 3 bis 6 Tagen eines Risiko-Kontaktes) innerhalb der Öffnungszeiten als Selbstzahler im neuen Wiesbadner CENTOGENE Test-Centern testen lassen. Die Testergebnisse stehen in 12-24 Stunden zur Verfügung. © Foto Diether v. Goddenthow

Das Testcenter in Wiesbaden mit Zugang direkt über den Ladehof des RMCC an der Rheinstraße bietet eine tägliche Testkapazität von bis zu 400 Abstrichen. Die Diagnose einer akuten COVID-19-Erkrankung erfolgt durch einen Abstrich im hinteren Rachenbereich. Der Preis für einen Test beträgt 69 Euro. Das Testergebnis liegt zumeist in weniger als 24 Stunden vor. Die Ergebnismitteilung an die Probanden erfolgt per E-Mail und ist in vielen Sprachen auswählbar. Dies ist insbesondere für Auslandsreisende interessant, die für die Einreise einen negativen COVID-19-Test vorlegen müssen. Gegen Mehrpreis erfolgt ein sogenannter ID-Check. Dabei werden auch noch die Ausweisdaten auf dem Testergebnis erfasst.

Die Öffnungszeiten sind zu Beginn täglich von 8.30 bis 17.30 Uhr, auch am Wochenende.

CENTOGENE weist darauf hin, keine Probanden mit typischen COVID-19-Symptomen (Atemnot, neu auftretender Husten, Fieber oder Geruchs- oder Geschmacksverlust) zu testen. Dies wird auch vor Ort im Testcenter-Außenbereich durch medizinische Fachkräfte überprüft. Besteht ein Verdacht auf typische COVID-19-Symptome werden Betroffene gebeten, sich telefonisch beim Hausarzt, unter der Nummer 116 117 oder beim örtlichen Gesundheitsamt, für eine Testung zur Abklärung zu melden.

Terminvereinbarung  nicht zwingend, aber  empfehlenswert
Eine Terminvereinbarung ist nicht erforderlich,  aber empfehlenswert, was online geschieht über: https://www.centogene.com/de/covid-19/test-centers/testen-am-wiesbaden-rmcc.html

Online bestellte Tests können innerhalb von 14 Tagen storniert werden, sofern noch keine Probe nentnommen und prozessiert wurde. Hierzu kann man auf der Website einfach die Stornierungsfunktion auf dem CENTOGENE Corona Test Portal verwenden. Erneute Anmeldung jederzeit danach möglich.
Wie Marco André Beck von Centogene bei einem Pressegespräch am Vortag versicherte, gibt CENTOGENE keine Daten an Dritte weiter, außer bei einem positiven Test. Dann wäre eine gesetzliche Meldung positiver Fälle an das Gesundheitsamt vorgeschrieben. Sämtliche personenbezogenen Daten von Probanden mit negativem Testergebnis würden spätestens drei Monate nach dem letzten Aufruf der Registrierung durch den Probanden gelöscht oder auch vorab jederzeit auf Verlangen des Probanden. Alle Daten werden in einer autarken Software-Anwendung verarbeitet und in einer verschlüsselten Datenbank aufbewahrt.

Ausschließlich COVID-19 PCR Test

Achim Exner stellt sich beim Pressetermin als "VersuchsKaninchen"  zur Verfügung. Es erfolgt ausschließlich ein Rachenabstrich. Die medizinisch geschulten Mitarbeiterinnen arbeiten in voller Seuchen-Schutzmontur. © Foto Diether v. Goddenthow
Achim Exner stellt sich beim Pressetermin als „VersuchsKaninchen“ zur Verfügung. Es erfolgt ausschließlich ein Rachenabstrich. Die medizinisch geschulten Mitarbeiterinnen arbeiten in voller Seuchen-Schutzmontur. © Foto Diether v. Goddenthow

Ohne mögliche Wartezeit vor dem Test-Container-Labor dauert der Test mit mit allen Anmeldeformalitäten, der Durchfuhrung und einem geordneten Check-Out im Schnitt gut 20 Minuten. Wichtig ist, dass Probanden 15 Minuten vor dem Test nicht essen, trinken oder Zähne putzen, um nicht dadurch die Virenlast im Rachenraum zu beeinflussen.
Es kommt ausschließlich der COVID-19 PCR Test zum Einsatz. Dieser Test gilt mit seiner Analyse der sog. Sensitivität und der Spezifität als momentan der Genaueste mit Werten von 98 % für Sensitivität und 99 % für die Spezifität

Auf Antiköper-Tests verzichtet CENTOGENE, da diese in der symptomfreien Phase noch wenig aussagekräfte und ungenügend spezifisch für ein verlässliches Testergebnis seien.

Fehlerhafte Testung praktisch ausgeschlossen
Da Abstrichproben im tiefen Rachenraum möglicherweise fehlerhafte Aussagekraft haben können, etwa gelegentlich einen Virus-positiven Probanden als „Virus-negativ“ ausweisen können oder umgekehrt, habe Centogne einen Test entwickelt, der dies praktisch ausschließe.
So habe CENTOGENE einen Test entwickelt, der in der Testreaktion neben dem spezifischen Nachweis von SARS-CoV-2 Virus-RNA eine interne Kontrolle aufweist, welche humane Nukleinsäuren nachweist. Das bedeute, dass ein falsch abgenommener Abstrich ohne menschliches Material oder eine zu geringe Menge direkt erkannt werde. Entsprechend sei im medizinischen Befund ein nicht-auswertbarer Befund beschrieben – mit der Empfehlung den Abstrich zu wiederholen. Damit fielen fehlerhafte Abnahmen systematisch auf und würden nicht fälschlicherweise als Ausschluss eines SARS-CoV-2 Nachweises interpretiert, so Centogene.

Insgesamt stehen drei Testkabinen zur Verfügung. © Foto Diether v. Goddenthow
Insgesamt stehen drei Testkabinen zur Verfügung. © Foto Diether v. Goddenthow

Parkmöglichkeit
Im RMCC-Parkhaus, mit Zufahrt über die Friedrich-Ebert-Allee, stehen ausreichend Parkplätze zur Verfügung.

Häufig gestellte Fragen und Weitere Informationen zum Test stehen unter www.centogene zur Verfügung. Dort ist auch eine Vorabregistrierung möglich. Durch die Online-Voranmeldung für einen Test können Wartezeiten verkürzt werden.

 

Weihnachtshörspiel in fünf Teilen

© Heimatschule
© Heimatschule

Auf heimatschule.wiesbaden.de startet ab Freitag, 27. November, das fünfteilige Weihnachtshörspiel „Das rote Fahrrad oder: Oma Ursula greift ein“.

„Für das Jahr 2020 braucht es eine besondere Weihnachtsgeschichte“, sagt Thomas Weichel, der den Text kurzfristig verfasst hat und verantwortlich für die Plattform heimatschule.wiesbaden.de ist. Gesprochen wird das Hörspiel von Sophie Pompe in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Die Musik ist von Rainer Fiedler.

Weihnachten steht vor der Tür und Timmy würde so gern ein neues Fahrrad bekommen – aber nur seine Schwester Emma braucht wirklich eins. Auch seine Tricks machen die Lage nicht besser. Während Mama und Papa mit den besonderen Herausforderungen des Jahres 2020 kämpfen, bringt schließlich ein Videochat mit Oma Ursula eine neue Entwicklung ins Rollen, die aber für Timmy im Verborgenen bleibt. Erst der Heiligabend und ein kleiner Bär lösen im fünften Teil die Geschichte auf. In diesem Jahr stellen sich ganz neue Fragen: Kann der Weihnachtsmann überhaupt kommen? Emma hat im Hörspiel die Antwort darauf: Nein, aber Papa soll diesmal machen. Während Papa immer an der Organisation des Videochats scheitert und der Rauchmelder verkündet, dass Mamas Kuchen fertig ist, wird auch die Frage beantwortet, wer wirklich welche Talente in der Familie hat.

Das Hörspiel erscheint als Audiodatei auf heimatschule.wiesbaden.de. Neue Teile werden immer freitags vor den Adventssonntagen eingestellt. Der letzte Teil erscheint am Dienstag, 22. Dezember. Die Dateien werden für längere Zeit online sein, sodass man jederzeit mit der ersten Folge der Geschichte beginnen kann.

Infos zur Heimatschule Wiesbaden

24 Wiesbadener Gebäude erstrahlen am 25. November ab 17 Uhr in orange gegen Frauen- und Mädchengewalt

Henkellsfeld Wiesbaden, Biebricher Allee 142 © Foto: Diether v. Goddenthow
Henkellsfeld Wiesbaden, Biebricher Allee 142 © Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Motto „Zonta Says No – Orange the World“ setzen der Zonta Club Wiesbaden, die Kommunale Frauenbeauftragte und der Arbeitskreis Prävention sichtbare Zeichen gegen Gewalt an Frauen, ihre Ursachen und Folgen. Am Montag, 25. November, um Punkt 17 Uhr werden das Kurhaus Wiesbaden, das Erbprinzenpalais (IHK) und die Ringkirche in orange erstrahlen. Schirmherrin ist Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel.

Zahlreiche öffentliche Institutionen und Unternehmen, darunter Henkell Freixenet, die BRITA Arena, das Erbprinzenpalais (IHK), der Hessische Landtag, die Lutherkirche, das Museum Wiesbaden und das Rathaus Wiesbaden unterstützen die Zonta Says NO-Aktivitäten in Wiesbaden. Über 24 bekannte und prominente Gebäude in Wiesbaden werden 25. November 2020 in einem auffallendem Orange leuchten – darunter der Hauptsitz von Henkell Freixenet in der Biebricher Allee. Der Brückenschlag über die Stadt hinaus nach Mainz wird durch die Beleuchtung der Theodor-Heuss-Brücke realisiert. „Wir sind froh über das breite zivilgesellschaftliche Engagement. Ziel unserer weltweiten Kampagne ist es, dafür zu sorgen, dass immer mehr Menschen hinschauen und NEIN sagen, wann immer Frauen und Mädchen Gewalt ausgesetzt sind.“, sagt Bärbel Riemann, Präsidentin des ZONTA-Clubs Wiesbaden. Jede vierte Frau ist Opfer von häuslicher Gewalt und davon stärker bedroht als von Überfällen, Einbruch und Raub. Quarantäne und Kontaktbeschränkungen haben die Situation von Frauen weiter verschlechtert.

Vorabinfos vor Ort von 11.30 bis 13.30 Uhr

Interessierte haben die Möglichkeit, sich bereits von 11.30 bis 13.30 Uhr an einem Stand in der Wiesbadener Innenstadt, Marktstraße/Ecke Neugasse, und ab 16 Uhr im Foyer des Kurhauses über das Beratungs- und Unterstützungsangebot der Einrichtungen zu informieren und sich auszutauschen. In der IHK liegt ebenfalls Informationsmaterial aus.

Zonta

Die „Zonta-Says-No-Orange-the-World-Aktion“ wird in diesem Jahr erstmals in Kooperation mit der Kommunalen Frauenbeauftragten und dem Arbeitskreis „Prävention, Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt“ durchgeführt, um gemeinsam ein sichtbares Zeichen zu setzen und sich mit einem eindeutigen „Nein“ gegen Gewalt an Frauen zu positionieren.

Koordiniert durch die Union deutscher ZONTA-Clubs beteiligt sich der Wiesbadener Serviceclub gemeinsam mit rund 130 Zonta-Clubs bundesweit an der weltweiten Kampagne von Zonta International. Das weltweite Netzwerk engagierter, berufstätiger Frauen unterstützt damit auch im Jahr seines 100-jährigen Jubiläums die gemeinsamen Anstrengungen der Vereinten Nationen zur Beendigung der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Zahlreiche Institutionen in Wiesbaden beteiligen sich an der Aktion. Die Sparda-Bank Hessen, die Naspa und die Wiesbadener Volksbank unterstützen die Aktivitäten mit Spenden.
Die heute global agierende überparteiliche Nichtregierungsorganisation Zonta International wurde vor 101 Jahren am 8. November in Buffalo, New York, gegründet. Zonta International hat seit 1969 generellen konsultativen Status bei den Vereinten Nationen (UN).
Das Frauennetzwerk engagiert sich unter anderem in New York am Hauptsitz der UN, in Genf bei ILO und WHO, in Wien bei UNODC, in Bangkok bei ESCAP und bei der UNESCO in Paris für die Rechte von Frauen und Mädchen. Zugleich ist die Organisation beim Europarat (CoE) vertreten. In Deutschland haben die 130 Clubs mit der Union deutscher ZONTA-Clubs (Zonta Union) zudem einen Sitz im Deutschen Frauenrat. Damit setzt sich Zonta International heute auf allen Ebenen für die Erreichung der mit den Sustainable Development Goals verabredeten Ziele der Geschlechtergerechtigkeit ein. Info: www.zonta-wiesbaden.de

Über „Orange the World“
Seit 2008 ist „Orange The World“ Teil der „UNiTE to End Violence against Women“ Kampagne des Generalsekretärs der Vereinten Nationen. Jahr für Jahr machen Frauen weltweit am 25. November mit diesen orange leuchtenden Aktionen auf das Problem und seine verheerenden Auswirkungen aufmerksam. Mit rund 1.200 Zonta Clubs in 63 Ländern weltweit unterstützt Zonta International die globale Kampagne. Seit 2012 organisiert das Frauennetzwerk seine Aktivitäten dazu unter dem Dach „Zonta Says NO“: www.zonta-union.de und www.zontasaysno.de www.zonta-wiesbaden.de

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen
Saskia Veit-Prang, die kommunale Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt sagt: „Wir rechnen damit, dass wie in anderen Ländern auch, erst im Nachhinein das Ausmaß der Gewalt während der Corona-Pandemie sichtbarer wird. Unsere Beratungsstellen konnten bisher u.a. feststellen, dass die Belastung von Frauen durch Corona und die Auflagen zugenommen haben.“
Unter der bundesweit geschalteten Hotline 08000 116 116, Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, können betroffene Frauen Hilfe erhalten. Im Rahmen der Aktion „Orange the World“ werden auch wichtige lokale Institutionen und deren Telefonnummern kommuniziert. Im Rahmen von ZONTA SAYS NO macht Zonta International zudem auf die Problematik der weit verbreiteten Kinder- und Zwangsehe aufmerksam, ein Problem, das mit den weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen zunehmend auch in den hiesigen Beratungsstellen ankommt.

Starke Partner vor Ort
Der AK Prävention, Schutz und Hilfe bei häuslicher Gewalt wurde 1996 als interdisziplinäres Netzwerk gegen Gewalt in Wiesbaden gegründet und befindet sich seitdem in der Geschäftsführung der Kommunalen Frauenbeauftragten.

Der Zonta Club Wiesbaden fördert seit 1954 Wiesbadener Einrichtungen und Vereine, die von Gewalt bedrohten oder betroffenen Frauen und Mädchen Zuflucht gewähren und ihnen beratend zur Seite stehen. Beispielhaft: Zora, Diakonie, Frauenhaus Wiesbaden, WIF, profamilia, Wildwasser.

Mit dem Radiospot „Ich habe gehört“ wurde zudem ein beeindruckendes und einprägsames Hör-Moment geschaffen, das auf die bundesweiten Aktionen gegen sexualisierte Gewalt an Frauen und Mädchen, ihre Ursachen und Folgen hinweist.

Im Rahmen von Zonta Says No macht Zonta International außerdem auf die Problematik der weit verbreiteten Kinder- und Zwangsehe aufmerksam, ein Problem, das mit den weltweiten Flucht- und Migrationsbewegungen zunehmend auch in den hiesigen Beratungsstellen ankommt.

(Quelle: Stadt Wiesbaden /www.henkell-freixenet.com)
Mainzer Orange Day 2020
Unter dem Motto „Orange the World – Stand up for Women“ starten in Mainz am 25. November die Orange Days 2020. Mit der Farbe Orange sagen die Organisatorinnen am 25. November gemeinsam Nein zu geschlechts­spezifischer Gewalt.

In Mainz wird die Theodor-Heuss-Brücke ab 17 Uhr orange leuchten (in Kooperation mit dem Zonta Club Wies­baden). Ebenso erstrahlen die Pyramide an der A 60, die VIP-Lounge der Opel Arena, der Fastnachts­brunnen und das Staatstheater Mainz. Am Stadthaus an der Großen Bleiche erleuchtet eine Fenster­front in Orange. Mit einer Plakataktion in 50 Bussen der Mainzer Mobilität und mit Plakaten an 100 Litfaßsäulen werden wir vom 25. November an auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufmerksam machen. Mit der Initiative Catcalls of Mainz streichen wir Park­bänke am Rheinufer in Orange und beschriften sie mit dem Schriftzug „Stoppt Gewalt an Frauen“. Alle aktiven Frauen aus den beteiligten Clubs werden an orangefarbenen Masken erkennbar sein. Unter dem #OrangeDaysMainz können alle Fotos, bspw. mit Maske auf einer Bank, eingestellt werden.

Mit dieser Aktion sollen die Mainzer Anlaufstellen für Frauen, die von Gewalt betroffen sind, unterstützt werden:
der Frauennotruf Mainz (https://www.frauennotruf-mainz.de/), das Frauenhaus und die Interventions­stelle des Sozial­dienstes Katholischer Frauen, das MädchenHaus Mainz und Solwodi Mainz (Solidarität mit Frauen in Not).

Als Schirmherrin aller Mainzer Aktionen konnten Staatsministerin Anne Spiegel gewonnen werden.

Weitere Informationen „Orange Days Mainz“

Frankfurter Aktionen am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Alle Aktionen finden Sie unter Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* in Frankfurt
(ffm) Die Kommunale Ausländerinnen- und Ausländervertretung (KAV) weist zudem einmal mehr auf die Wichtigkeit des Internationalen Tags gegen Gewalt an Frauen und Mädchen am Mittwoch, 25. November, hin: Er solle alle daran erinnern, Übergriffe wahrzunehmen, aktiv gegen sie vorzugehen und immer wieder deutlich Flagge zu zeigen. Schweigen und Wegsehen bedeuteten mehr Gewalt und mehr Leid in der Zukunft, denn diese Verbrechen gingen alle an.

Die KAV ruft dazu auf, den Tag bewusst zu begehen und damit Aufmerksamkeit zu erregen. Es gibt trotz der Corona-Pandemie zahlreiche Aktionen in Frankfurt am Main, zum Beispiel eine Menschenkette um 16.30 Uhr. Die KAV empfiehlt, sich unter Einhaltung aller Hygienevorschriften und friedlich an diesen oder anderen Aktionen, die über das Internet zu finden sind, daran zu beteiligen.

Landeshauptstadt Wiesbaden vergibt Kulturpreis 2020 an Jüdische Gemeinde für ihre Veranstaltungsreihe „Tarbut –Zeit für jüdische Kultur“

zeit-fuer-juedische-kulturDie Jüdische Gemeinde Wiesbaden wird in diesem Jahr von der Landeshauptstadt Wiesbaden für ihre Veranstaltungsreihe „Tarbut –Zeit für jüdische Kultur“ mit dem „Preis zur Förderung des kulturellen Lebens“, dem Kulturpreis, ausgezeichnet.
Dies entschied die Jury unter dem Vorsitz des Kulturdezernenten Axel Imholz. Zur Jury gehörten neben dem Kulturdezernenten die kulturpolitischen Sprecherinnen und Sprecher der Rathausfraktionen (Dorothea Angor, Hartmut Bohrer, Gabriele Enders, Dr. Klaus-Dieter Lork, Wilfried Lüderitz, Claudia Spruch, Joachim Tobschall) und der Kulturamtsleiter Jörg-Uwe Funk. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert und wird an Künstlerinnen, Künstler oder Einrichtungen vergeben, die sich in besonderer Weise um das kulturelle Leben in Wiesbaden verdient gemacht haben.

Die Kulturreihe „Tarbut – Zeit für jüdische Kultur“ wurde 2008 ins Leben gerufen. Die Jüdische Gemeinde Wiesbaden bietet seitdem jährlich im Spätsommer/Herbst ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Kulturprogramm an, das allen interessierten Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern offen steht. Die Veranstaltungsreihe bereichert in jedem Jahr wieder aufs Neue die Kultur der Stadt mit einer explizit jüdischen Perspektive.

„Mit diesem Angebot und auch über die Kurse des Jüdischen Lehrhauses wird die reichhaltige jüdische Kultur seit vielen Jahren den Wiesbadenerinnen und Wiesbadenern von der Jüdischen Gemeinde Wiesbaden nahe gebracht“ erläutert Kulturdezernent Axel Imholz und betont weiter: „Auch unter dem Aspekt, dass im kommenden Jahr deutschlandweit das Jubiläum ‚1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland‘ begangen wird, unterstreicht die Entscheidung der Jury wie bedeutsam die jüdische Kultur für unser Land und unsere Stadt ist.“

Der Termin für die Verleihung des Kulturpreises wird gesondert bekannt gegeben.

Veranstaltungsprogramm Tarbut –Zeit für jüdische Kultur (coronabedingt zurzeit abgesagt)