Frankfurter Literaturhaus im April und Mai 2019

© Foto: Diether v. Goddenthow
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Programm-Kurzüberblick im Mai
Im April kommt mit Jakuta Alikavazovic eine preisgekrönte französische Autorin mit ihrem neuen Roman „Das Fortschreiten der Nacht“ erstmals ins Literaturhaus (15.4.). Pulse of Europe hat in der Reihe „Europa-Salon“ den Politikwissenschaftler Claus Leggewie eingeladen (ausgebucht – 2.4.) und fast schon traditionell tanzen wir wieder mit Gast-DJs aus der Buchbranche in den Mai, dieses Mal mit den F.A.Z.-Redakteuren Jan Wiele & Elena Witzeck, FishinMotion alias Petra Wittrock und Oliver Vogel (S. Fischer), der Schauspielerin Anna Böger & Literaturhausleiter Hauke Hückstädt sowie keilschmidt alias Antje Keil (S. Fischer) und Katharina Schmidt (Illustratorin).

Zusammen mit dem Schauspiel Frankfurt geht das Projekt „Stimmen einer Stadt“ zu Lebensgeschichten aus der Main-Metropole mit Monodramen von Angelika Klüssendorf, Thomas Pletzinger und Antje Rávik Strubel weiter. Die Uraufführungen mit den Schauspielern Christina Geiße, Anna Kubin und Peter Schröder finden am 6.4. statt. Dieser Abend ist ebenso wie die Lesung mit Siri Hustvedt bereits ausverkauft (9.4.).

Im Jungen Literaturhaus sind der britische Jugendbuchautor Alex Wheatle für alle Schüler ab Klasse 8 (11.4.) und der Frankfurter Autor und Illustrator Jörg Mühle (7.4.) für alle Kinder ab 4 Jahren zu Gast.

Auch die Abende, an denen Gebärdensprachdolmetscher die Veranstaltung für Gehörlose übersetzen, gehen weiter: Gehörlose Menschen können ihre Plätze für den Abend „Literatur in Einfacher Sprache“ mit Ulrike Almut Sandig und Jens Mühling am 8.4. direkt unter koehler@literaturhaus-frankfurt.de reservieren.

Programm und Anmeldemöglichkeiten auf einen Blick

Programm-Kurzüberblick im Mai

Im Mai stellen Katrine Engberg (6.5.), Axel Milberg (8.5.), Ljuba Arnautović (13.5.), Marion Brasch (14.5.), Ewald Lienen (16.5.) und Saša Stanišić (29.5.) ihre neuen Bücher vor. Im Rahmen der Reihe „Gelebtes Leben“ sind Franziska Augstein und Jens Hacke (9.5.) sowie Thea Dorn und Friedrich Merz (28.5.) zu Gast. Antje Rávik Strubel, die Preisträgerin des Preises der Literaturhäuser, widmet einen Abend ihrer Übersetzertätigkeit aus dem Englischen, an ihrer Seite die Schauspielerin Corinna Harfouch (20.5.). Comiczeichner Mawil bringt Lucky Luke ins Literaturhaus (24.5.) und Martin Mosebach im Rahmen von „Frankfurt liest ein Buch“ seinen 1992 publizierten Roman „Westend“ (15.5.).
Im Jungen Literaturhaus stellen Margit Auer (12.5.) und Silke Schlichtmann (27.5.) ihre Bücher für Kinder vor – beide Veranstaltungen sind bereits ausverkauft.

Programm und Anmeldemöglichkeiten auf einen Blick

Ort:
Literaturhaus Frankfurt e.V.
Schöne Aussicht 2
60311 Frankfurt am Main
https://literaturhaus-frankfurt.de/

Landesmuseum Mainz: Termine im April 2019

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

DI 02.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 02.04. | 18.00
Führung in der Dauerausstellung
› Wünsch dir was!

MI 03.04. |15.30 – 16.30
Kunst-Zwerge
› Kunstwerkstatt für Kinder zwischen 3 und 6 Jahren
› Anmeldung unter: anmeldung.muspaed@gdke.rlp.de

MI 03.04. | 17.00 – 18.00
Der Frische Blick
› Petra Plättner blickt auf „Der Bildhauer Bertel Thorvaldsen“
von Eduard von Heuss

DO 04.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 04.04. | 18.00
Vortrag
› „Die Angelegenheit Ganz-Möbel ist für die Gestapo
erledigt – Die Geschichte der Enteignung meiner Familie“
› Adam Ganz

SA 06.04. | 19.00
Konzert der Villa Musica
› Martin Stadtfeld
› Infos und Karten unter: www.villamusica.de

SO 07.04. | 14.00 – 16.00
Familiensonntag
› Familienführung um 14.30 Uhr in der Sonderausstellung
„Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz“
› Auf den Spuren von Gerti Meyer-Jorgensen

DI 09.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 09.04. | 18.00
Vortrag zur großen Landesausstellung
„Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ (ab 2020)
› „Der Kaiser und die Großen im Karolingerreich: Konsens und Konflikt“
› Prof. Dr. Steffen Patzold

MI 10.04. | 10.00 – 17.00
Tag der Provenienzforschung

MI 10.04. | 17.00
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz. Provenienzforschung am Landesmuseum Mainz“
› Dr. Emily Löffler

DO 11.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

SA 13.04. | 14.00 – 16.00
Offenes Atelier – Die Mitmachwerkstatt
› Osterbastel(Ei) – Webe dein eigenes Osterkörbchen!

SO 14.04. | 15.00
beziehungsWeise
› Reise nach Venedig

SO 14.04. | 16.00
Ausstellungseröffnung
› „Emy Roeder – Das Kosmische allen Seins“

DI 16.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 16.04. | 14.00 – 15.00
Zeichentouren querbeet mit Nadine Hanssen
› Anmeldung nicht erforderlich

DI 16.04. | 17.00
Der Weinsalon zu Gast im Innenhof

DI 16.04. | 18.00
Führung durch die Sonderausstellung „Emy Roeder – Das Kosmische allen Seins“

MI 17.04. | 18.00
Dramatisierte Lesung von Originaldokumenten und Romanen
› „Hast damit gleichsam eine ganze Welt gerettet“

DO 18.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

FR 19.04.
Karfreitag – Museum geschlossen

SA 20.04. | 10.00 – 17.00
Ostersamstag – Museum geöffnet

SO 21.04. | 10.00 – 17.00
Ostersonntag – Museum geöffnet

MO 22.04. | 10.00 – 17.00
Ostermontag – Museum geöffnet

DI 23.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 23.04. | 18.00
Führung in der Dauerausstellung
› Moderne und Postmoderne – Blick aus dem Fenster

DO 25.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 25.04. | 18:30 – 20:30
Podiumsdiskussion
› „Betrifft: Sensible Sammlungen. Wie Museen mit Raubgöttern umgehen“

SO 28.04. | 11.00 – 12.30
Führung: Museales Dreierlei

› 3 x 30 Minuten durch die Sonderausstellungen „Betrifft: Erwerb aus jüdischem Besitz“, „Madeleine Dietz: Korrespondenzen. Skulpturen, Installationen, Malerei“ und „Ausgetrunken! Trinkgefäße von der Steinzeit bis zum Jugendstil“

SO 28.04. | 11 Uhr
Künstlergespräch mit Madeleine Dietz
› Die Künstlerin im Gespräch mit Pfr. Andreas Klodt, Dekan des Evangelischen Dekanats Mainz und Thomas Metz, Generaldirektor Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
› Anmeldung an anmeldung@gdkr.rlp.de

DI 30.04. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 30.04. | 18.00
Führung durch die Sonderausstellung „Emy Roeder – Das Kosmische allen Seins“

Ort:
Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51

20 Jahre Mainzer Musiksommer Jubiläumssaison mit elf Konzerten vom 19. Juli bis 24. August

logo(rap) Die Landeshauptstadt Mainz lädt in enger Zusammenarbeit mit der Landesstiftung Villa Musica und dem Südwestrundfunk (SWR2) zum zwanzigjährigen Jubiläum des Festivalsommers wieder ein in bekannte historische Mainzer Kirchen und Säle.

Sei es Alte Musik, Klassik, Flamenco, Vokal- oder Weltmusik – erneut bietet das weit über die Landesgrenzen hinweg bekannte Festival „Mainzer Musiksommer“ eine enorme Bandbreite an Stilrichtungen und Musikepochen. Hochrangige Künstler und Ensembles aus aller Welt verwandeln geistliche und weltliche Orte zwischen dem 19. Juli und dem 24. August 2019 in stimmungsvoll beleuchtete Konzertsäle. Erstmals wird auch die Staatskanzlei Ihren Festsaal für das Musiksommerpublikum bereitstellen.

Zur Eröffnung des Festivals sorgt Villa Musica mit ihrer herausragenden Kompetenz in Sachen Kammermusik im mystischen Ambiente von St. Stephan für eine „Romantische Nacht“ (19. Juli). Im Mittelpunkt stehen die Harfenistin Isabelle Müller und der Cellist und künstlerische Leiter der Villa Musica, Alexander Hülshoff. Dazu gesellen sich Flöten- und Geigenklänge von jungen Virtuosinnen der Landesstiftung.

Mit Herbert Schuch (25. Juli ) und Martina Filjak (28. Juli ) locken zwei renommierte Pianisten ins Schloss Waldthausen, wo sie gemeinsam mit Streichern der Villa Musica musizieren. Die vier temperamentvollen Spanierinnen von „Las Migas“ (2. August) bringen dann den Flamenco, sowie Pop- und Folkklänge in die Antoniuskapelle.
Zudem erwartet die Festivalbesucher eines der gefragtesten Vokalensembles der Welt. Die finnischen Musiker von „Rajaton“ (4. August) erfüllen die Seminarkirche mit Volksliedern aus ihrer Heimat, Beatles-Songs und Rajaton-Klassikern.

Das David Orlowsky Trio (9. August) verwandelt auf seiner Abschiedstournee „Milestones“ die Antoniuskapelle in einen pulsierenden Konzertsaal, während das Ensemble Diderot (18. August) barocke Klänge präsentieren wird.
Auch die Villa Musica wird zum Spielort des Sommerfestivals: Gemeinsam mit dem Pianisten Kenji Miura interpretiert der junge Cellist Konstantin Bruns (11. August) Werke von Beethoven, Schubert und Schostakowitsch.
Das traditionelle Kinderkonzert fehlt auch in der Jubiläumssaison nicht: Bruns und Mijura erzählen spannende Geschichten zu ihren Instrumenten und laden alle Kinder ab fünf Jahren zum Mitmachen ein („Musik und Gefühle“, 11. August).

Maurice Steger, auch „Paganini der Blockflöte“ genannt, verwandelt gemeinsam mit befreundeten Künstlern die Seminarkirche mit den virtuosen Klängen Vivaldis und Corellis in einen einzigartigen barocken Klangraum (13. August).

Erstmals finden die Besucher des Mainzer Musiksommer auch Einlass in den Festsaal der Staatskanzlei. Alexander Hülshoff am Cello und Karl-Heinz Steffens an der Klarinette widmen sich einen ganzen Abend lang der Musik von Johannes Brahms (22. August.). Begleitet werden sie von der Pianistin Michal Friedlander.

Im stimmungsvollen Kreuzgang von Sankt Stephan feiert der Mainzer Musiksommer mit dem Arcis Saxophon Quartett am 24. August 2019 und amerikanischem Sound den diesjährigen Festivalabschluss.

Konzerte im Überblick
19.07. Eröffnungskonzert, Romantische Nacht in St. Stephan
25.07. Herbert Schuch, Schloss Waldthausen
28.07. Martina Filjak, Schloss Waldthausen
02.08. Las Migas, Antoniuskapelle
04.08. Rajaton, Seminarkirche
09.08. David Orlowsky Trio, Antoniuskapelle
11.08. Kinderkonzert “Musik und Gefühle”, Villa Musica
11.08. Konstantin Bruns und Kenji Miura, Villa Musica
13.08. Maurice Steger, Seminarkirche
18.08. Ensemble Diderot, Antoniuskapelle
22.08. Hülshoff, Steffens und Friedlander, Festsaal der
Staatskanzlei
24.08. Arcis Saxophon Quartett, Kreuzgang St. Stephan

Wie in jedem Jahr werden viele der Konzerte aufgezeichnet und zu einem späteren Zeitpunkt im Radioprogramm des SWR2 gesendet. Auch in weiteren SWR-Hörfunk- und Fernsehprogrammen hat der Mainzer Musiksommer seit vielen Jahren seinen festen Platz.

Konzertprogramm im Internet

Alle Konzerte beginnen um 20.00 Uhr
Beginn Familienkonzert: 11.00 Uhr

Informationen und Tickets:
www.mainz-klassik.de
06133/57 99 99 1
und bei allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Kartenpreise: 20 – 35 Euro
Festivalkarten 90 – 250 Euro
Schüler- und Studentenkarten 6 – 11 Euro
Kinderkonzert: 8 Euro
(10% Frühbucherrabatt auf Einzelkarten bis zum 19. April 2019)

7. Bürgerempfang: Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt allen Helden des Alltags für ihr ehrenamtliches Engagement

Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt Helden und Heldinnen des Alltags beim 7. Bürgerempfang in der Mainzer Staatskanzlei. Musikalisch umrahmt von den „Men in Blue“, den Blechbläsern des Landespolizeiorchesters.© Foto: H. v. Goddenthow.
Ministerpräsidentin Malu Dreyer dankt Helden und Heldinnen des Alltags beim 7. Bürgerempfang in der Mainzer Staatskanzlei. Musikalisch umrahmt von den „Men in Blue“, den Blechbläsern des Landespolizeiorchesters.© Foto: Atelier Goddenthow.

„Ihr bürgerschaftliches Engagement verbindet Menschen, es baut Brücken zwischen verschiedenen Gruppen und Lebenswelten und ist damit ein wichtiger Faktor des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Es ist gelebte Demokratie“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Samstag beim siebten Bürgerempfang in der Staatskanzlei. In diesem Jahr waren rund 300 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen. „Ich weiß, dass ein Großteil der Arbeit im ehrenamtlichen Bereich im Verborgenen bleibt. Aber ich möchte, dass Sie wissen: Ihre Mühe und der Einsatz für Ihre Herzensprojekte werden wahrgenommen und wertgeschätzt“, betonte sie. Diese Anerkennung und den Dank zu vermitteln, sei die Intention des Bürgerempfangs.

In diesem Jahr waren rund 300 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen.© Foto: Atelier . v. Goddenthow.
In diesem Jahr waren rund 300 ehrenamtlich engagierte Bürgerinnen und Bürger eingeladen.© Foto: Atelier . v. Goddenthow.

In diesem Jahr waren aus allen zwölf kreisfreien Städten und den 24 Landkreisen Bürger und Bürgerinnen eingeladen, die sich in besonderem Maße in den Kommunen einsetzen und diese so direkt vor Ort stärken. So sind die Gäste beispielsweise engagiert in der Nachbarschaftshilfe, der Feuerwehr, der Brauchtumspflege, bei der Kulturarbeit, in Wander- oder Heimatvereinen, Büchereien, in der Seniorenarbeit und Flüchtlingshilfe oder engagieren sich im Sport oder der Kommunalpolitik. Sie hatten in kurzen Gesprächen die Gelegenheit, sich mit der Ministerpräsidentin auszutauschen. „Ich bin persönlich immer sehr gespannt, von den Projekten der Menschen zu hören. Sie sind in ihren Kommunen die Anpacker, die Vernetzer, die helfenden Hände, überall dort, wo Unterstützung vor Ort gebraucht wird“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Sie beeindrucke in jedem Jahr, mit wieviel Herzblut engagierte Bürger und Bürgerinnen sich für ihre Gemeinschaft einsetzten, sagte die Ministerpräsidentin.

Bei herrlichem Wetter „Men in Blue“ im Hof der Staatskanzlei.© Foto: H. v. Goddenthow.
Bei herrlichem Wetter „Men in Blue“ im Hof der Staatskanzlei.© Foto: H. v. Goddenthow.

Rheinland-Pfalz sei im bundesweiten Vergleich Spitzenreiter im ehrenamtlichen Engagement, fast jeder und jede Zweite ist ehrenamtlich tätig. „Ich bin froh, in einem Land zu leben, in dem es so vielen Menschen wichtig ist, sich für das Gemeinwohl einzusetzen“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Die Landesregierung unterstütze dieses Engagement, etwa durch die Einführung der Ehrenamtskarte, die Einrichtung der Leitstelle Ehrenamt und Bürgerbeteiligung oder die Initiative „Ich bin dabei!“.

Die rheinhessische Weinkönigin Anna Göhring  verkostete mit den Gästen Weine. © Foto: H. v. Goddenthow.
Die rheinhessische Weinkönigin Anna Göhring verkostete mit den Gästen Weine. © Foto: H. v. Goddenthow.

Den Gästen wurde beim Bürgerempfang in der Staatskanzlei ein buntes und vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Sie konnten mit der rheinhessischen Weinkönigin Anna Göhring Weine verkosten, bei Führungen durch die Staatskanzlei einen Blick „hinter die Kulissen“ werfen, sich zu verschiedenen Themen wie beispielsweise 100 Jahre Frauenwahlrecht und 70 Jahre Grundgesetz informieren sowie am Schreibtisch von Ministerpräsidentin Malu Dreyer Platz nehmen. Musikalisch begleiteten unter anderem die „Men in Blue“, die Blechbläser des Landespolizeiorchesters, den Tag. Zudem spielte die Saxophonistin Stephanie Winzen gemeinsam mit dem Gitarristen Alex Litau. Das Saxophon ist 2019 das Instrument des Jahres und Stephanie Winzen dessen Schirmherrin in Rheinland-Pfalz.

Die Delegationen der zwölf kreisfreien Städte und  24 Landkreise ließen es sich nicht nehmen ein Foto mit ihrer Ministerpräsidentin als Andenken nach Hause zu nehmen, hier des Kreises Ahrweiler.  © Foto: Atelier . v. Goddenthow.
Die Delegationen der zwölf kreisfreien Städte und 24 Landkreise ließen es sich nicht nehmen ein Foto mit ihrer Ministerpräsidentin als Andenken nach Hause zu nehmen, hier des Kreises Ahrweiler. © Foto: Atelier . v. Goddenthow.

goEast Open Frame Award – Wettbewerb für Virtual Reality 4., bis Sonntag, 7. April im DFF

© DFF
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goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films präsentiert vom 10. bis 16. April in Wiesbaden herausragende Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme aus den Ländern des östlichen Europas, darunter Neuheiten und zahlreiche Deutschlandpremieren ebenso wie Klassiker und Wiederentdeckungen. Neben den zehn Spielfilm-Beiträgen des goEast Wettbewerbs, sind die acht Werke des Open Frame Awards ebenso wie ein Science-Fiction-Special in Kooperation mit dem Fantastic Zagreb Film Festival auch im Kino des DFF in Frankfurt zu sehen.

Das vollständige goEast-Programm in Frankfurt finden Sie hier: bit.ly/goeast19

Open Frame Award – Virtual Reality im DFF

Im zweiten Jahr in Folge konkurrieren experimentelle 360-Grad- und Virtual-Reality-Projekte bei goEast um den Open Frame Award. Die BHF Bank Stiftung lobt den mit 5.000 Euro dotierten Preis aus, der von einer internationalen Jury vergeben wird. In Frankfurt sind die Projekte bereits im Vorfeld des Festivals, von Donnerstag, 4., bis Sonntag, 7. April, mittels Headsets zu sehen.

Ort: Ausstellungsraum im 3. OG des DFF
Öffnungszeiten: Do, Sa, So 10-18 Uhr; Freitag 10-20 Uhr
Museumstickets für das DFF gelten auch für die Open-Frame-Award-Ausstellung. Der Zugang für Fachbesucher/innen mit Festivalakkreditierung ist kostenfrei. Gruppen von zehn und mehr Personen werden um Voranmeldung an goeast@dff.film gebeten.
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AFTERMATH VR: EUROMAIDAN
Interactive Experience
Ukraine 2018. R: Alexey Furman, Sergiy Polezhaka. 17 Min. eng, ukr OmeU

Am 20. Februar 2014 eröffneten in Kiew ukrainische Polizeikräfte das Feuer auf Protestierende, die sich mit Schlägern und Holzschil- den bewaffnet hatten. Fünfzig Menschen starben. AFTERMATH VR: EUROMAIDAN folgt dem durch CGI und Bildmessung nachgebildeten Weg der Protestierenden, die die Straßen von den Polizeikräften zurückgewannen, und ergründet die Geschichte anhand von Archivmaterial, 360°-Video-Interviews mit Augenzeug*innen und Artefakten des Euromaidan.

LAISVES KODAS 13 Code of Freedom 1991
Interactive Experience
Litauen 2018. R: Andrius Lekavicius.10 Min. eng, lit, rus OmeU

Diese Virtual Reality-Arbeit versetzt ihr Publikum als filmende Journalist/innen zum Blutbad am Fernsehturm in Vilnius am 13. Januar 1991 und stellt es vor die Entscheidung – entweder journalistisch Beweise der Aggressionen der Sowjetarmee zu sammeln oder verwundeten, friedlichen Protestierenden zu helfen. Mit Archiv-Audioaufnahmen und einer an den realen Ereignissen orientierten animierten Umgebung entsteht ein individuell erschaffener Dokumentarfilm, basierend auf eigenen Entscheidungen.

ROCKETMAN 360
360°-Spielfilm
Rumänien 2018. R: Millo Simulov. 20 Min. eng OmeU

Als einer der ersten zum Mars entsandten Kolonisatoren bekommt ein Astronaut im Cockpit seines Raumschiffs ein paar Minuten vor Abflug von seiner Freundin ein 360°-Heimvideo zugeschickt. Er wird sie niemals wieder sehen und die Erde wohl bald schon unbewohnbar sein. ROCKETMAN 360 ist ein sentimentaler Liebesbrief der letzten Generation der Menschheit an einen Raumfahrer auf dem Weg zu einer gefährlichen Mission.

THE WETLAND
360°-Dokumentarfilm
Rumänien 2019. R: Ioana Mischie. 16 Min. OmeU
Ioana Mischies THE WETLAND dokumentiert die Bräuche und bittersüßen archaischen Geschichten der abgelegensten Dörfer des rumänischen Donau-Deltas. Allen Widerständen zum Trotz versuchen sie, die Wildnis und Unberührtheit ihres Sumpfgebietes mit menschenmöglichem Einsatz zu bewahren.

UNPARALLEL REALITY
Tilt-Brush-Animation
Belarus 2018. R: Mitya Sorkin. 6 Min. eng, rus OmeU
In Belarus haben drei von vier Menschen häusliche Gewalt erlebt. Die schrecklichen Erfahrungen von sechs Familien, die physischen, sexuellen, ökonomischen oder psychologischen Missbrauch erfahren haben, sind Gegenstand des Werkes. Die Tilt-Brush-Zeichentechnik nutzend, werden wahre Fälle des nationalen Notruf-Telefons zum Leben erweckt.

THEATERVR KALEVALA.EPISODES
Russland, Finnland 2018. Regie: Oleg Nikolaenko. 26 Min. eng, fin, rus OmeU
Interactive Experience, 360°-3D Animation
Diese VR-Performance basiert auf den finnisch-karelischen Geschichten der „Kalevala”. Das Projekt lädt ein auf eine Reise in diese mysteriösen Welten mit mythologischen Helden-Abenteuern. Moderne Bild- und Klang-Technologien, 360°-3D-Videotechnik, volumetrische Erfassung und interaktive Szenen tragen zur Vision des Werkes bei.

THE METAMORPHOSIS VR Vrwandlung
Interactive Experience
Tschechische Republik 2018. R: Mika Johnson. 15 Min. cze, eng, deu OmeU
Basierend auf dem berühmten Kafka-Roman erwacht man in diesem Werk im Körper des Gregor Samsa – zu spät für die Arbeit und in ein riesiges Insekt verwandelt. Die Entfremdung wird im hyperrealistischen Körper des Insekts mit sechs Beinen, Mandibeln und Fühlern spürbar. Gregors Hab und Gut aus Büchern, Dokumenten und Schubladen voller Dinge gilt es zu entdecken, während draußen die Familie an die Tür klopft und eine Erklärung fordert.

ANGELŲ TAKAIS Trail Of Angels
Meditative VR-Erfahrung
Litauen, Belarus 2018. R: Kristina Buožytė. 30 Min. OmeU
Ein Tribut an einen Vorreiter der Multimedia-Kunst, den berüchtigten litauischen Kunstschaffenden M. K. Čiurlionis. Basierend auf seinen Gemälden und seiner Musik gilt es, das Jenseits zu entdecken und mit der atemberaubenden Umgebung zu interagieren. Die Reise beginnt als menschliches Wesen, schon bald wird jedoch klar, dass man einen Engel verkörpert, der über die Stadien des Lebens, Sterbens und der Verschmelzung mit dem Universum nachdenkt.

Startschuss für den Hessischen Gründerpreis 2019

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

„Als Ausrichterstadt des Hessischen Gründerpreises 2019 können wir unseren Standort und die damit verbundenen vielfältigen Aktivitäten noch stärker akzentuieren und die Attraktivität Wetzlars deutlich machen“, freute sich Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, als er am heutigen Mittwoch, 27. März 2019, den Startschuss für die Bewerbungsfrist um den Hessischen Gründerpreis 2019 gab. „Wetzlar verfügt über eine vielfältige Industrie-, Dienstleistungs- und Handelslandschaft, die sich sehr dynamisch entwickelt. Insbesondere die Aktivitäten im Bereich der Nachfolgeregelungen stehen hier derzeit im Fokus“, so Wagner weiter.

Als starker Unterstützer ist die Leica Camera AG aus Wetzlar dabei. Deren Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Andreas Kaufmann war zum Auftakt aus Österreich angereist. „Neugier, Kreativität, Lust auf Erneuerung, das ist es, was uns immer wieder antreibt, Dinge anders zu sehen, Dinge zu verändern, Dinge neu zu gestalten. Innovation nennen wir das inzwischen, aber es ist wohl ein uralter Drang im Menschen, Neues zu gestalten. Und in unserer Wirtschaftsordnung geht das oftmals nur durch Gründung, durch Neugründung. Innovation und Neugründung sind eben Teile der unternehmerischen Triebfedern, mit denen es uns im Ressourcen-armen Europa immer wieder gelingt – etwas Glück sollte manchmal auch dabei sein – Höchstleistungen zu erzielen und Wohlstand für unsere Gesellschaft zu schaffen“, sagte Kaufmann.

Elisabeth Neumann, die Projektleiterin für den Hessischer Gründerpreis bei KIZ SINNOVA Gesellschaft für soziale Innovationen gGmbH, stellte die Neuigkeiten der Ausschreibung vor: „Die bisherige Kategorie für mutige Gründungen heißt jetzt zukunftsfähige Nachfolge. Laut einer aktuellen KfW-Studie suchen fast 230.000 mittelständische Unternehmen in Deutschland bis Ende 2020 einen Nachfolger, davon haben über 40 Prozent noch keine Überlegungen zu ihrem Fortbestand. Das gefährdet Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Einige Preisträger der Vergangenheit haben aber gezeigt, dass man auch aus einem bestehenden Unternehmen ein tolles, innovatives und neues Unternehmen machen kann.“ Auch neu ist, dass der Hessische Gründerpreis nun vorschlagsberechtigt ist für den Deutschen Gründerpreis, d.h. passende Bewerber aus diesem Jahr werden für die erste Runde in diesem Wettbewerb nominiert. Zwei Neuerungen aus 2018 waren so erfolgreich, dass sie fortgeführt werden: Die Preisträger gewinnen einen professionellen Unternehmensfilm. Und die Kategorie „Gründungen aus der Hochschule“ für junge Unternehmen in einem sehr frühen Stadium wird ebenfalls fortgeführt.

Markus Schott, Geschäftsführer der Schott Orthopädie-Schuhtechnik GmbH aus Homberg/Efze ist so ein Gründer, der kein völlig neues Unternehmen aus der Taufe gehoben, sondern das bestehende übernommen und daraus etwas neues geschaffen hat. Er machte aus einem traditionellen Orthopädie-Schumacher den Hersteller der trendigen myVale-Sandalen, die von Hollywood-Stars getragen werden und war 2013 Preisträger beim Hessischen Gründerpreis. „Ich habe mich bewusst für den Beruf des Orthopädie-Schuhmachers entschieden, um den Betrieb meiner Eltern in vierter Generation weiter zu führen. Die Verknüpfung traditioneller Handwerkskunst mit fortschrittlichen Technologien und der Vertrieb eines Maßproduktes via Internet haben zur Entwicklung einer mittlerweile etablierten Marke geführt. Durch die Nominierung für den Gründerpreis habe ich mich mit meiner Kernidee neu auseinandergesetzt. Die Effekte durch den Hessischen Gründerpreis sind bis heute deutlich spürbar. Die Auszeichnung hat uns unterstützt, Menschen zu erreichen und die Bekanntheit der Marke zu steigern. Die Teilnahme an sich ist sehr wertvoll in Entwicklung und Klärung einer Firmenidee“.

Auch die hessische Landesregierung unterstützt Gründerinnen und Gründer auf vielfältige Weise und der Hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir hat erneut die Schirmherrschaft für den Preis übernommen und wird ihn auch am 1. November verleihen. „Gründungen sorgen nicht nur für Wettbewerb und Beschäftigung, sie sind auch unerlässlich für die Innovationskraft einer Volkswirtschaft. Deshalb hat sich die Landesregierung zum Ziel gesetzt, die Entstehung von Start-ups voranzutreiben. Ob das gelingt, ist auch eine Frage des gesellschaftlichen Klimas. Es kommt darauf an, Gründerinnen und Gründer zu motivieren, gute Beispiele zu belohnen und ins Scheinwerferlicht zu rücken, um die Kultur der Selbstständigkeit zu stärken. Veranstaltungen wie die Gründertage Hessen und Auszeichnungen wie der Hessische Gründerpreis leisten dafür einen wertvollen Beitrag“, so Minister Al-Wazir. Das Ministerium ist schon seit vielen Jahren ein zuverlässiger Partner des Hessischen Gründerpreises.

In den vergangenen 16 Jahren haben sich fast 1200 Unternehmen um den Hessischen Gründerpreis beworben, 138 wurden mit ihm ausgezeichnet. Von den Preisträgern sind rund 90 Prozent noch am Markt.

“Die atemlose Kunst des Guido Ludes” am 3. 04. im Mainzer Rathaus u. ab 12. 04.2019 im Eisenturm

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

(rap) Ausstellung in der Rathausgalerie und im Kunstverein Eisenturm

Guido Ludes (1949-2013), der heute zu den bekanntesten und beliebtesten Mainzer Künstlern zählt, wäre in diesem Jahr 70 Jahre alt geworden. Um an ihn, sein Werk und sein Engagement in Mainz zu erinnern, zeigen das Kulturdezernat der Landeshauptstadt Mainz und der Kunstverein Eisenturm die zweiteilige Retrospektive „Die atemlose Kunst des Guido Ludes“ in der Rathausgalerie und dem Kunstverein Eisenturm. Kuratiert wurde das Projekt von der Künstlerin Sieglinde Ludes, der Witwe von Guido Ludes, sowie Dietmar Gross, dem Vorsitzenden des Kunstvereins Eisenturm.

Kulturdezernentin Marianne Grosse eröffnet die Ausstellung in der Rathausgalerie (Rathaus Mainz, Jockel Fuchs Platz 1, 55116 Mainz) am Mittwoch, 3.April 2019 um 18.00 Uhr gemeinsam mit Sieglinde Ludes und Dietmar Gross.
Hans-Georg Böcher, Direktor des deutschen Verpackungs-Museums, führt in die Ausstellung ein.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die ergänzende Ausstellung im Kunstverein Eisenturm (Fritz-Arens-Platz 1, 55116 Mainz) eröffnet Dietmar Gross dann offiziell am Freitag, 12. April 2019 um 19.00 Uhr gemeinsam mit dem Kunsthistoriker Dr. Otto Martin.

Zur Ausstellung
Die Retrospektive gliedert sich in zwei räumlich unabhängige Teile. Im Mainzer Rathaus liegt der Schwerpunkt der Ausstellung auf den Themen Stadt, Landschaft, Porträt, Körper/Figur, sowie auf Stillleben und Krankenbildern in der für Guido Ludes charakteristischen, dynamisch-intensiven Darstellungsweise.

Die Ausstellung im Kunstverein Eisenturm zeigt Polaroid-Aufnahmen in einer eigens von Guido Ludes entwickelten Technik, der Polaroidtransform.

Zum Künstler
Der Maler und Zeichner Guido Ludes wurde in Saarburg in Rheinland-Pfalz geboren, fand seine Wahlheimat jedoch später im Rhein-Main-Gebiet. Nach einem Studium des Grafikdesigns, der Kunstpädagogik und der Kunstgeschichte lehrte er als Professor für „Künstlerische Grafik“ ab 1994 an der Hochschule Rhein Main in Wiesbaden.
Sein herausragendes künstlerisches Schaffen wurde in zahlreichen Ausstellungen in und außerhalb Europas dokumentiert. Eine Vielzahl an nationalen und internationalen Auszeichnungen, Publikationen, Vorträgen, Kunst-am-Bau-Projekten, art-Consulting und Stipendien zeugt von der Entwicklung und Bedeutung seines Werks und Engagements.

Öffnungszeiten Mainzer Rathaus:
Montag – Freitag: 8.00 bis 18.00 Uhr,
Samstag 9.00 bis 14.00 Uhr,
Sonn- und Feiertage: geschlossen.

Zum ersten Mal in Deutschland: Joanna Pousette-Dart „Die Leinwand als Landschaft“ im Landesmuseum Wiesbaden

Ausstellungs-Impression der Künstlerin Joanna Pousette-Dart, Jahrgang 1947, lebt und arbeitet heute in New York. Die ausbalancierten Bogenformen der abstrakten zugleich aber farbenfrohdynamischen Arbeiten Pousette-Darts laden die Betrachter ein, die Licht- und Farbspiele in immer neuen Variationen zu erkunden.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Ausstellungs-Impression der Künstlerin Joanna Pousette-Dart, Jahrgang 1947, lebt und arbeitet heute in New York. Die ausbalancierten Bogenformen der abstrakten zugleich aber farbenfrohdynamischen Arbeiten Pousette-Darts laden die Betrachter ein, die Licht- und Farbspiele in immer neuen Variationen zu erkunden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Gestern Abend eröffneten Dr. Alexander Klar, Direktor des Museums Wiesbaden und der Kurator der Ausstellung, Dr. Jörg Daur, Stellvertretender Direktor sowie Kustos moderne und zeitgenössische Kunst, die erste in Deutschland gezeigte Ausstellung der bekannten US-amerikanischen Künstlerin Joanna Pousette-Dart (*1947). Die New Yorkerin ergründe, so Daur in seiner Einführung, in ihren großformatigen Wandtafeln die Weite lichtdurchfluteter Landschaften. Bereits seit den 1970er-Jahren seien die Leinwände, auf denen ihre Gemälde entstünden dynamisch-ausbalancierte Tafeln, deren gekurvte Formen Horizontlinien, sich wandelnde Lichtverhältnisse und den weit ausgreifenden Raum zu fassen suchten. Neben diesen landschaftlichen Bezügen prägten ornamentale Formen, historische romanische, wie auch islamische und indigene Einflüsse ihre Malerei. Eine Malerei, die sich zwischen Landschaft und Abstraktion bewege, so der Kurator.

Die ausbalancierten Bogenformen der abstrakten zugleich aber farbenfrohdynamischen Arbeiten Pousette-Darts laden die Betrachter ein, die Licht- und Farbspiele in immer neuen Variationen zu erkunden. Ab dem 29. März 2019 präsentiert das Museum Wiesbaden 25 ihrer ‚shaped canvases‘, ergänzt durch 13 Arbeiten auf Papier in der ersten Einzelausstellung der Künstlerin in Deutschland.

Joanna Pousette-Dart lebt und arbeitet in New York. Ab Mitte der 1970er-Jahre reist sie wiederholt nach New Mexico und entwickelt zu dieser Zeit ihre charakteristische Formensprache. Sie entwickelt die traditionell rechteckige Leinwand weiter zu ‚shaped canvases‘, dynamisch-ausbalancierten Tafeln, deren gekurvte Formen Horizontlinien, sich wandelnde Lichtverhältnisse, und ihr linearer Aufbau den weit ausgreifenden Raum zu fassen suchen. Ihre Arbeiten erscheinen vertikal gestapelt.
Jedes Element hat eigens auf die Arbeit abgestimmte Maße, seine Umrissformen bestimmen die farbige Binnenstruktur, so dass sich die einzelnen Elemente in Farbe, Größe und Form voneinander unterscheiden. Dabei ist die Farbwahl der Künstlerin klar strukturiert, mit einer leicht pastelligen Farbpalette. Verbindendes Glied der shaped canvases ist eine lineare Struktur, welche die geschwungene Form widerspiegelt, aber nicht wiederholt. So beziehen sich die einzelnen Formen von Pousette-Darts Komposition fast wie ein Echo aufeinander.

Neben landschaftlichen Assoziationen – so schafft Pousette-Dart beispielsweise mit Farbtönen wie Rot und kontrastreichem Gelb-Orange einen Eindruck der Landschaft der American Southwest Desert – prägen ornamentale Formen, historische romanische, wie auch islamische und indigene Einflüsse ihre Malerei. Eine Malerei, die sich zwischen Landschaft und Abstraktion bewegt und dabei auf eine Weise mit Linien, Farben und Formen spielt, die äußerst modern erscheint und doch einen ausgesprochen poetischen Ausdruck findet. Die geschwungenen Linien der Arbeiten Pousette-Darts nehmen den Betrachter mit auf eine imaginäre Reise durch weite Räume, lichtdurchflutete Landschaften.

„Mit den Shaped Canvases begann ich in Galisteo, New Mexico. Die gebogene Form ermöglichte es mir, einen Bildausdruck zu entwickeln, der sich auszudehnen scheint, der Bewegung andeutet und der einen Ausdruck der unermesslichen Weite und Wandlungsfähigkeit des Raumes zu ermöglichen schien, den ich dort erfahren hatte. Ich verstand diese Bilder als eine Art Dialog zwischen mir selbst und dem fernen Horizont.“ Joanna Pousette Dart

Die Ausstellung Joanna Pousette-Dart (29. März – 30. Juni 2019) stellt das Werk der US-amerikanischen Künstlerin zum ersten Mal in Deutschland vor. Es ist die erste umfassende Museumsausstellung der Künstlerin überhaupt. In einem thematisch angelegten Rundgang zeigt die Schau auf rund 600 qm Ausstellungsfläche 25 Wandtafeln und 13 Arbeiten auf Papier aus den letzten fünfzehn Jahren.

Begleitend zur Ausstellung erscheint im Mai ein gleichnamiger Ausstellungskatalog mit aktuellen Installationsansichten der Wiesbadener Präsentation.

Laufzeit der Ausstellung: 29. März – 30. Juni 2019
https://museum-wiesbaden.de/joanna-pousette-dart

Spannender Parlamentarischer Abend – 70 Jahre Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

akad.d.w.mzAnlässlich ihres 70jährigen Bestehens hatte die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zu einem spannenden Parlamentarischen Abend in Landesmuseum Mainz eingeladen und vielfältige Einblicke in die umfangreiche Arbeit geboten. Begrüßt wurden die Gäste durch den Präsidenten des Landtages Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, und Dr. Denis Alt, neuer Staatssekretär  des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz sowie den Präsidenten der Akademie der Wissenschaften und der Literatur  Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur wurde vor 70 Jahren in Worms gegründet und hat seit 1949 ihren Sitz in Mainz. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte u. a. Alfred Döblin, der für die in der deutschen Akademienlandschaft einmalige Einrichtung einer Klasse der Literatur sorgte. Die überregional ausgerichtete Gelehrtengesellschaft dient der Pflege der Wissenschaften, der Literatur sowie der Musik und trägt auf diese Weise zur Bewahrung und Förderung des kulturellen Erbes bei.

Die Akademie gliedert sich in drei Klassen: die Mathematischnaturwissenschaftliche Klasse, die Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse sowie die Klasse der Literatur und der Musik. Seit 2016 besteht als Programm für die Nachwuchsförderung die Junge Akademie, die sich mit Symposien und Workshops in wissenschaftliche und öffentliche Debatten einbringt.

Die Akademie beteiligt sich an öffentlichen Auseinandersetzungen über wissenschaftliche und kulturell bedeutsame Fragestellungen und erörtert Zukunftsfragen der Gesellschaft: mit Symposien und Vortragsreihen, z. B. zur Globalisierung, zu Luftschadstoffen, Biodiversität und Klimawandel, Religionsfragen oder dem Problem der Alterung unserer Gesellschaft. Die Antworten auf solche Fragestellungen liefern dabei Erkenntnisse für Politik und Gesellschaft. Exzellenz und Interdisziplinarität sowie Unabhängigkeit und Verantwortung bestimmen das Leitbild der Akademie.

Die Projekte im Akademieprogramm 

Eine Besonderheit sind die 37 LangzeitForschungsvorhaben der Akademie (mit etwa 300 Personalstellen bundesweit) des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das seit 1979 besteht. Sie sind von überregionaler Bedeutung und
gesamtstaatlichem, wissenschaftlichem Interesse und umfassen alle Epochen – von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit. Dazu gehören Quellencorpora wie die ›Regesta Imperii‹ mit den Quellen zur Reichsgeschichte oder das ›Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich‹; große Editionsvorhaben wie ›Die deutschen Inschriften‹ oder die Ausgabe der Werke von Johann Joachim Winckelmann oder Wörterbücher wie das ›Mittelhochdeutsche Wörterbuch‹ und das ›Digitale Familiennamenwörterbuch‹. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen die 16 musikwissenschaftlichen Editionsund Dokumentationsvorhaben ein. Alle Vorhaben besitzen eine große digitale Komponente, die von einer eigenen Arbeitsstelle aus, der Digitalen Akademie, konzipiert und begleitet wird.

Das digitale Familiennamenwörterbuch – und vier weitere Kurzpräsentationen

Anlässlich des Parlamentarischen Abends gaben Wissenschaftler in jeweils 10-minütigen Kurzpräsentationen spannende Einblicke in fünf dieser LangzeitForschungsprojeke.

Juniorprofessorin Dr.Mirjam-Schmuck
Juniorprofessorin Dr.Mirjam-Schmuck

Juniorprofessorin Dr. Mirjam Schmuck, Sprachwissenschaftlerin im Forschungsvorhaben Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,  präsentierte eben diese  in der Öffentlichkeit noch weitestgehend unbekannte  neue digitale Wörterbuch der Familiennamen. Aufgenommen wurden bislang solche, die mit 10 Telefonanschlüssen bundesweit vertreten sind. Immerhin konnten allein hierdurch bereits  gut 200 000 Nachnamen nach Herkunft, Region, Bedeutung usw. dokumentiert werden.

Erarbeitet werden die Artikel, so Schmuck, primär nach absteigender Frequenz der Familiennamen (Müller, Meyer, Schmidt), unter Einbeziehung der weniger häufigen Varianten (Meyr, Mayr). Parallel werden die betreffenden Namenfelder bearbeitet, zum einen nach thematischen Gesichtspunkten (z.B. alle Berufsnamen, die sich auf das Schmiedehandwerk beziehen, wie Schmitt, Faber, Schmiedel, Pinkepank), und zum anderen nach formalen Kriterien (z.B. Komposita wie Messerschmidt, Kleinschmidt, Blechschmidt, Schmidthuber). Das Wörterbuch ist seit Mitte 2015 mit einer Betaversion online verfügbar.

Zentrale Aufgaben des neuen Familiennamenwörterbuchs sind:

  • Zusammenführung von Bedeutungskonkurrenzen aus der vorliegenden Familiennamenliteratur.
  • Präzisierung bisheriger Deutungen und Erweiterung um Zusatzinformationen.
  • Neubewertung bisheriger Deutungen durch Ausschluss unwahrscheinlicher Bedeutungskonkurrenzen oder deren kritischer Bewertung.
  • Erstaufnahme von Namen, die Varianten zu einem häufigeren Familiennamen sind (der in einem Wörterbuch auftaucht) und deshalb nicht neu gedeutet werden müssen.
  • Erstdeutung von Familiennamen, die in keinem der überregionalen Familiennamenwörterbücher aufgenommen sind und erstmals gedeutet werden müssen.
  • Neudeutung von Familiennamen, wenn keine der bisherigen Deutungen zutreffen kann.

Hochspannend waren auch die folgenden Beiträge:
Jan Wagner (Schriftsteller und Übersetzer, Büchner-Preisträger 2017. Mitglied der Klasse der Literatur und der Musik) „Aus einem europäischen Brief;
Prof. Dr. Matthias Neubert (Physiker, Exzellenzcluster PRISMA an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse) „Zwischen Südpol und Mainz: Über die Erforschung der Physik des Universums“;
Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Filmwissenschaftler, Goethe Universität Frankfurt am Main. Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse) „Ein guter Trailer ist einer, der Sie vom Film fernhält. Über Ungewissheit und ihre Folgen in Märkten für Kulturgüter“; Dr. Magdalena Zorn (Musikwissenschaftlerin, Ludwig MaximilliansUniversität München. Junge Akademie) „Empathie und Ästhetik: Die Junge Akademie im wissenschaftlichen Diskurs“.

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur ist Partner in verschiedenen regionalen und nationalen Netzwerken. Sie ist beteiligt am Aufbau einer ›Nationalen Forschungsdateninfrastruktur‹ (NFDI), mit der Forschungsdaten nachhaltig und langfristig zugänglich gemacht und gepflegt werden. Am Wissenschaftsstandort Mainz ist sie in der Mainzer Wissenschaftsallianz aktiv. Sie ist mit der Digitalen Akademie Partner von ›mainzed‹, des Mainzer Zentrums für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Im Rahmen des Studiengangs ›Digitale Methodik in den Geistesund Kulturwissenschaften‹ finden Seminare in den Räumen der Akademie statt.

Kontakt:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz
http://www.adwmainz.de

Ausstellungen im April 2019 im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum Frankfurt

Deutsches Filmmuseum © Foto: Diether v. Goddenthow
Deutsches Filmmuseum © Foto: Diether v. Goddenthow

Filminstallation 70 Jahre in 70 Minuten
Eine audiovisuelle Reise durch die deutsche Filmgeschichte seit 1949

Dienstag, 26. März, bis Sonntag, 12. Mai

70 Jahre, 70 Minuten, 70 Filmemacher/innen, 70 Filme, 70 mal deutsches Filmschaffen seit 1949: Mit einer dynamischen Filminstallation zur deutschen Filmgeschichte feiert das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum die eigene Institution und zugleich die Geburtsstunde der Bundesrepublik Deutschland am 25. Mai 1949.

Präsentiert wird die Vielgestaltigkeit des deutschen Films sowohl in der Vergangenheit als auch in der Gegenwart sowie deren Spiegelung in den vielfältigen Archivmaterialien und Projekten des DFF, das aus dem Deutschen Institut für Filmkunde (gegründet am 13. April 1949) hervorging.

Sieben Wochen lang gibt es eine 70-minütige Montage aus 70 deutschen Spielfilmen von 70 Filmemacher/innen aus den vergangenen 70 Jahren als große Projektion zu sehen. Dabei wechseln sich preisgekrönte, filmhistorische Meilensteine mit populärem Unterhaltungskino und Genrefilmen im exakten Minutentakt ab.

Vom eskapistischen Nachkriegskino der 1950er Jahre über den experimentierfreudigen Neuen Deutschen Film der 1960/70er Jahre und die großen Kinohits der 1980/90er Jahre bis hin zum aktuellen deutschen Film des 21. Jahrhunderts, schreitet die Kompilation chronologisch voran und bietet einen abwechslungsreichen audiovisuellen Gang durch die Jahrzehnte.

Parallel zu der Projektion kann man auf einem großen Bildschirm digital mitverfolgen, wie diese Vielseitigkeit des deutschen Films in den zahlreichen Projekten des DFF Ausdruck findet. Ausgewählte Dokumente, Fotos, Plakate, Publikationen zu einzelnen Filmen und Filmemacher/innen werden synchron mit den jeweiligen Filmen gezeigt und geben Auskunft über die Sammlungen in den Archiven, Ausstellungen, Online-Projekte, und viele weitere Aktivitäten des Hauses.

Geöffnet während der Öffnungszeiten des Hauses:
Di-Do, Sa, So 10-18 Uhr, Fr 10-20 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Medieninstallation Harmonic Dissonance: INsnyc
Medieninstallation zeigt „Verbundenheit“ als audiovisuelles Erlebnis

Freitag, 15. März, bis Donnerstag, 4. April, im Foyer des DFF

Die spielerische Installation Harmonic Dissonance: INsync des Kollektivs DIKKER + OOSTRIK erforscht im Auftrag des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik eine fundamentale Frage der menschlichen Natur, die gleichfalls im Zentrum künstlerischer, wissenschaftlicher und technologischer Fragestellungen liegt: Was bedeutet es, mit einer anderen Person „verbunden“ zu sein?

Die Installation ist von Freitag, 15. März, bis Donnerstag, 4. April im Foyer des DFF zu sehen und begleitet die gemeinsame Film- und Vortragsreihe „The Brain on Screen“ des DFF und des Max-Planck-Instituts für empirische Ästhetik im März.

Besucher/innen sind bei Harmonic Dissonance: INsync eingeladen, Aspekte menschlicher Verbundenheit zu untersuchen, die durch Körper, Gehirn und künstliche Algorithmen vermittelt werden. Dazu können bis zu vier Personen gleichzeitig an einem eigens entworfenen Tisch mit vier Sitzen Platz nehmen. Die Installation zeigt in Echtzeit die gemeinsame Gehirnaktivität der Teilnehmer/innen: Lebendige audiovisuelle Muster entstehen als direktes Ergebnis der Synchronisation der Gehirnströme in einer zusammenhängenden Projektion.

Geöffnet mittwochs bis freitags sowie Dienstag, 2. April, 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Mehr Informationen auf der Webseite des DFF.

Foyer-Ausstellung augen|blicke. portraits von birgit kleber
Die Fotoausstellung ist vom 6. April bis 12. Mai erneut zu sehen

Wegen des großen Interesses wird die Ausstellung, die am 09. Januar eröffnete, verlängert und ist noch bis zum 12. Mai zu sehen – erweitert um Portraitaufnahmen, die Birgit Kleber bei der diesjährigen Berlinale machte und die im DFF zum ersten Mal präsentiert werden. Die neuen Portraits, darunter ein bei einem exklusiven Shooting entstandenes Foto von Charlotte Rampling, die 2019 den Berlinale Ehrenbären erhielt, sind auf der großen Leinwand im Foyer zu sehen und ergänzen die gerahmten Fotografien.

25 Jahre lang hat die Berliner Fotografin deutsche und internationale Filmstars auf der Berlinale fotografiert: Monica Bellucci und Chloë Sevigny, Willem Dafoe und Shootingstar Franz Rogowski, Regisseur Wim Wenders, Produzent Artur Brauner sind nur einige von ihnen. In immer derselben Haltung, immer in einem ähnlichen Setting. Immer auf der Suche nach dem besonderen Moment. „Ich will die berühmten fünf Minuten“, sagt sie. Zeit genug für Augenblicke, die überraschend Persönliches offenbaren: Menschen mit ihrer Lebensgeschichte, ihren Gefühlen, in ihrer ganzen Verletzlichkeit.

Dicht an dicht sind die Portraits in Petersburger Hängung im Erdgeschoss und Kinofoyer des DFF angeordnet. Schwarzweiß hängt neben Farbe, Männer neben Frauen, alt neben jung. „Ich mag starke Kontraste“, sagt Birgit Kleber. Kein Glas, keine Spiegelung, keine Ablenkung. Das verstärkt den Eindruck, seinem Gegenüber direkt in die Augen zu schauen und umgekehrt „angeguckt zu werden“, so die Fotografin. „Entscheidend ist die körperliche Anspannung. Sitzend, nach vorne gebeugt. Dann konzentrieren die sich nämlich.“ Die so entstandenen Fotografien erzeugen eine eigentümliche Spannung im Raum, zwischen der Bildfläche und dem/der Betrachter/in, zwischen mir und dir, zwischen öffentlich und hochpersönlich, zeigen entwaffnende Details im vermeintlich Bekannten.

Im Zeitraum vom 11. März bis zum 5. April ist die Ausstellung aufgrund der Medieninstallation Harmonic Dissonance: INsync nur sehr eingeschränkt zu sehen.

Der Eintritt ist frei.

Fotoworkshop TATORT FRANKFURT – Stadtfotografie für Filmbegeisterte
Mit Fotograf Ragnar Knittel Film-Drehorte fotografieren

von Freitag, 26. April, bis Sonntag, 28. April

Als Location Scouts fahnden wir im Stadtraum von Frankfurt nach düsterer Noir-Stimmung und Knotenpunkten zwielichtiger Machenschaften, lassen uns hierbei durch typische TATORT-Filmausschnitte inspirieren und lernen Tipps & Tricks im Umgang mit der Kamera kennen.

Die Workshops finden jeweils an einem Wochenende statt.
Kurszeiten: Freitag 18-21 Uhr, Samstag 10-18 Uhr und Sonntag 11-16 Uhr
Kosten: 100 Euro
Gutscheine für die Workshops sind an der Museumskasse erhältlich.

Anmeldung und Information:
Daniela Dietrich
Tel: 069/961220–223, Montag bis Freitag 10 – 15 Uhr
E-Mail: museumspaedagogik@dff.film

Fragen an den Kursleiter Ragnar Knittel unter konzept@gmx.tm

Kuratorinnenführung zum Thema „Natur“ durch die Dauerausstellung

am Freitag, 29. März, 18 Uhr

Passend zum Jahresthema des LICHTER Filmfest Frankfurt International folgt die Kuratorinnenführung zum Thema „Natur“ Entdecker/innen und Erfinder/innen in fremde Gefilde und befasst sich mit Landschaftsabbildungen, naturwissenschaftlichen Forschungsansätzen und der Frage nach der Natur in der Filmgeschichte.

Ausstellungskuratorin Stefanie Plappert bietet 2019, ergänzend zu den regelmäßigen öffentlichen Führungen durch das museumspädagogische Personal, vier Themenführungen an, die die ausgestellten Objekte und Prozesse jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven in den Blick nehmen und so ungewöhnliche Zugänge zu 300 Jahren Bewegtbildgeschichte schaffen.

Die Führungen finden immer freitags um 18 Uhr statt und dauern etwa eine Stunde; der Preis für die Führung ist in der Eintrittskarte enthalten.

Weitere Themen und Termine in 2019:
Thema „Tiere“ am 17. Mai
Thema „Frauen“ am 20. September
Thema „Maschinen“ am 22. November

Mehr Informationen auf der Webseite des DFF.

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung

immer sonntags um 15 Uhr

Der erste Teil der Dauerausstellung, „Filmisches Sehen“, widmet sich der Vorgeschichte des Films und gibt Einblicke in die Vielfalt und die Entwicklung visueller Geräte des 18. und 19. Jahrhunderts. Der zweite Teil, „Filmisches Erzählen“, thematisiert die zentralen Gestaltungsmittel der Filmschaffenden im Hinblick auf die Frage, wie ein Film seine Wirkung erzielt. Der/die Museumsmitarbeiter/in gibt den Besucher/innen einen Überblick über die Dauerausstellung und erzählt spannende Hintergrundgeschichten zu den Exponaten.

Der Preis für die öffentliche Führung ist in der Eintrittskarte enthalten.

Nächste Termine: 31. März, 07. April, 14. April, 21. April, 28. April

Mehr Informationen zu den öffentlichen Führungen, Kuratorinnenführungen und buchbaren Schwerpunktführungen auf der Webseite des DFF.

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Schaumainkai 41- 60596 Frankfurt am Main
www.deutsches-filminstitut.de