Kategorie-Archiv: FernsehKrimi-Festival

Mit der Verleihung des 4. Ehrenpreises an Anna Schudt startete in Wiesbaden das Fernsehkrimifestival

Gestern Abend wurde Anna Schudt der 4. Ehrenpreis des Deutschen FersehKrimi-Festivals in der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden verliehen. In "Liebe mich" war Anna Schudt zum letzten Mal als Kommissarin Martina Bönisch an der Seite ihres Kollegen Jörg Hartmann als Hauptkommissar Peter Faber im Dortmunder "Tatort" zu sehen. Nach mehr als zehn Jahren und insgesamt 22 Einsätzen verabschiedet sie sich vom Ermittler-Team aus dem Ruhrgebiet. © Foto Diether v. Goddenthow
Gestern Abend wurde Anna Schudt der 4. Ehrenpreis des Deutschen FersehKrimi-Festivals in der Caligari-Filmbühne in Wiesbaden verliehen. In „Liebe mich“ war Anna Schudt zum letzten Mal als Kommissarin Martina Bönisch an der Seite ihres Kollegen Jörg Hartmann als Hauptkommissar Peter Faber im Dortmunder „Tatort“ zu sehen. Nach mehr als zehn Jahren und insgesamt 22 Einsätzen verabschiedet sie sich vom Ermittler-Team aus dem Ruhrgebiet. © Foto Diether v. Goddenthow

Traditionell mit der Verleihung des Ehrenpreises für besondere Verdienste um den deutschen Fernsehkrimi startete gestern Abend nach zweijähriger, coronabedingter Pause in der Wiesbadener Caligari FilmBühne das Deutsche FernsehKrimi-Festival mit der Verleihung des Ehrenpreises des Deutschen FernsehKrimi-Festivals.

Der Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals, der in diesem Jahr zum vierten Mal verliehen wurde, ging in diesem Jahr an die Schauspielerin Anna Schudt für ihre herausragende schauspielerische Leistung in der Rolle der Hauptkommissarin Martina Bönisch im Dortmunder „Tatort“.

Anna Schudt habe als „Tatort“-Kommissarin Martina Bönisch eine zu Herzen gehende moderne Frau verkörpert, wie sie selten im Fernsehen zu finden sei. Fast unbemerkt nahm sie ihre Rolle an und spielte sie doch enorm vielschichtig. In jedem „Tatort“ sei sie sich treu geblieben und hätte sich doch jedes Mal neu erfunden, so die Jury in ihrer Begründung.

Die Entscheidung für den 4. Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals sei lange vor Bekanntwerden des Ausstiegs Anna Schudts beim „Tatort“ Dortmund gefallen, unterstrich Festivalleiterin Cathrin Ehrlich, die neben Filmjournalist Knut Elstermann und der Mediendramaturgin, der ehemaligen Fernsehspielchefin des HR und Mitbegründerin des
Festivals Liane Jessen, zur Jury gehört.

Jörg Hartmann hielt eine sehr persönliche Laudatio und gestand, dass das Ausscheiden von Anna Schudt auch ein persönlicher Schock für ihn gewesen wäre. © Foto Diether v. Goddenthow
Jörg Hartmann hielt eine sehr persönliche Laudatio und gestand, dass das Ausscheiden von Anna Schudt auch ein persönlicher Schock für ihn gewesen wäre. © Foto Diether v. Goddenthow

Nach der Laudatio von Liane Jessen überreichte Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende den Ehrenpreis an die beliebte Schauspielerin. Schauspielkollege Jörg Hartmann, seit 10 Jahren als ermittelnder Hauptkommissar des Dortmunder-Tatortteams an ihrer Seite, ehrte seine mit ihm freundschaftlich  verbundene Kollegin mit sehr persönlichen Worten. Annas Ausscheiden sei für ihn auch ein persönlicher Schock gewesen. Dieser ‚Tatort‘ war vor allem auch eine zehnjährige wunderbare Reise mit Anna. „Ich hatte keine Idee, wie es weitergehen sollte“.

Im Anschluss wurde der „Tatort – Hydra“ (WDR) aus dem Jahr 2015 gezeigt, in dem Kommissarin Martina Bönisch (Anna Schudt) und Hauptkommissar Peter Faber (Jörg Hartmann) im Neonazi-Milieu, versuchen den Mord im Stahlwerk an Kai Fischer, dem Kopf der Dortmunder Szene, aufzuklären.

Der Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals für besondere Verdienste
um den Fernsehkrimi wird seit 2009 vergeben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören neben Ulrike Folkerts, Matthias Brandt und Barbara Auer, der Regisseur und Drehbuchautor Eoin Moore.

Deutsches FernsehKrimi-Festival vom 8.-15. Mai: Volles Programm und zahlreiche Filmgäste zum 18. Geburtstag in Wiesbaden

© Deutsches Fernsehkrimi-Festival
© Deutsches Fernsehkrimi-Festival

Deutsches FernsehKrimi-Festival vom 8. bis 15. Mai in Wiesbaden mit Ehrenpreisverleihung, dem Serienwettbewerb „Folgenschwer“ und Wettbewerbsstart am 10. Mai mit den „Polizeiruf 110“-Folgen des BR „Frau Schrödingers Katze“ und „Bis Mitternacht“; Hauptdarstellerin Verena Altenberger und Regisseur Oliver Haffner werden in Wiesbaden erwartet, zahlreiche Filmschaffende während des Festivals vor Ort.

Vom 8. bis 15. Mai findet das Deutsche FernsehKrimi-Festival statt.

„Es ist uns ein wichtiges Anliegen, in diesen unruhigen Zeiten, Kultur wieder als Gemeinschaftserlebnis im Kino für Filmschaffende und Publikum vor Ort erlebbar zu machen. Es freut mich daher ganz besonders, dass wir das Deutsche FernsehKrimi-Festival endlich wieder in Präsenzform in Wiesbaden veranstalten können“, so Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Zum Festivalauftakt wird am 8. Mai um 18 Uhr die Schauspielerin Anna Schudt in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden mit dem Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals für ihre schauspielerische Leistung im „Tatort“ Dortmund geehrt. Zehn Jahre spielte sie die Hauptkommissarin Martina Bönisch, bevor sie Anfang dieses Jahres beim Dortmunder Tatort ausstieg. Im Anschluss an die Ehrenpreisverleihung wird der „Tatort – Hydra“ (WDR) gezeigt.

Bereits zum 3. Mal sucht der Krimiserien-Wettbewerb „Folgenschwer“ nach der Krimiserie des Jahres. Nominiert sind: „Der Pass (2)“ (SKY), „ZERV – Zeit der Abrechnung“ (MDR/DEGETO), „Westwall“ (ZDFneo), „Die Ibiza Affäre“ (SKY) und „Blackout“ (JOYN/SAT.1). Am 9. Mai ab 17.00 Uhr laufen ausgewählte Folgen in der Caligari FilmBühne. Zum Gespräch werden u.a. die Schauspielerin Marie Leuenberger und Schauspieler David A. Hamade, der Regisseur Dustin Loose sowie die Drehbuchautoren Benedikt Gollhardt und Michael Klette erwartet. Eine Jury von Studierenden der Film- und Medienwissenschaften aus der Rhein-Main-Region entscheidet über die beste Produktion.

Am 10. Mai startet der Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis mit zwei „Polizeiruf 110“-Folgen des BR – um 18 Uhr mit „Frau Schrödingers Katze“ und anschließend um 20.30 Uhr mit der Folge „Bis Mitternacht“ (Regie: Dominik Graf). In beiden Fernsehkrimis ermittelt Verena Altenberger als Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff und wird zu den anschließenden Filmgesprächen vor Ort sein. Außerdem werden auch Regisseur Oliver Haffner sowie die Drehbuchautoren Christoph Darnstädt und Tobias Kniebe erwartet.

Insgesamt zehn TV-Produktionen laufen im Wettbewerb; darunter zwei weitere „Polizeiruf 110“-Folgen mit „Hildes Erbe“ (RBB) und der MDR-Produktion „An der Saale hellem Strande“. Darüber hinaus sind mit „Vier“ und „Flammenmädchen“ zwei Filme aus der Landkrimi-Reihe des ORF vertreten. Mit „Der Kommissar und die Eifersucht“ (ZDF) und „Am Ende der Worte“ (NDR) befinden sich zwei bisher noch nicht ausgestrahlte Filme unter den Nominierungen. Das Wettbewerbsfeld wird komplettiert von den ZDF/ARTE-Koproduktionen „Alles auf Rot“ und „Gefährliche Wahrheit“. Von Radikalisierung innerhalb der Polizei über mafiöse Verstrickungen von Politik und Medien bis hin zur Frage, wie wir heute Männlichkeit definieren, reicht das Themenspektrum der nominierten Fernseh-Produktionen.

Die im Anschluss an die Vorführungen stattfindenden Filmgespräche mit Gästen wird der Filmjournalist Knut Elstermann moderieren.

Für die Jury des Deutschen FernsehKrimi-Preis konnten die Veranstalter in diesem Jahr die Schauspielerin Valerie Stoll, den Schauspieler Moritz Führmann sowie die 3sat-Redakteurin Ariane Binder und den Producer Nico Grein gewinnen.

Zahlreiche Filmschaffende haben sich zum Festival angemeldet, darunter u.a. die Schauspielerinnen Verena Altenberger und Annika Wonner, die Schauspieler Fritz Karl und Laurence Rupp, die Regisseurinnen Marie Kreutzer, Catalina Molina und Nina Vukovic, Eoin Moore, Ehrenpreisträger des Festivals 2021, sowie die Drehbuchautorinnen Lena Fakler, Anika Wangard und Sarah Wassermair.

Die Preisverleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 13. Mai um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. Anschließend wird der Gewinnerfilm zu sehen sein.

Ein True-Crime-Abend am Donnerstag, 12. Mai um 18 Uhr in der Krypta der Marktkirche in Wiesbaden widmet sich dem Thema „Wenn die Tat zur Serie wird – Wie entstehen True Crime Formate?“. An dem Werkstattgespräch mit Filmausschnitten beteiligen sich u.a. die Gerichtsreporterin des HR, Heike Borufka, und der Fernsehproduzent Ralf Jühe.

Bereits zum 6. Mal sucht das Festival gemeinsam mit HessenFilm und Medien und TOP: Talente e.V. mit dem Nachwuchs-Drehbuchwettbewerb nach abendfüllenden Drehbuchstoffen von Nachwuchsautorinnen- und autoren. Nominiert sind vier der eingereichten Stoffe, die von der Schauspielerin Gisa Flake gelesen werden und als Videos während des Festivals auf der Festivalwebsite unter www.fernsehkrimifestival.de online zu erleben sind. Die Drehbuchautorin Lena Fakler, Merle Rueffer von der HessenFilm, Schauspielerin und Drehbuchautorin Julia Nika Neviandt sowie der Regisseur Christian Schäfer entscheiden als Drehbuchwettbewerbs-Jury über die Gewinnerin oder den Gewinner. Der Preis ist eine dramaturgische Beratung und eine kostenlose Teilnahme am Pitch-Workshop der TOP: Talente.

Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 14. Mai, ab 19 Uhr, die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des 15. Mai werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.

Kartenvorverkauf ab 29. April, ab 10 Uhr unter www.fernsehkrimifestival.de und der Tourist-Information, Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden

Anna Schudt erhält den Ehrenpreis des 18. Deutschen FernsehKrimi-Festivals

Vom 8. bis 15. Mai findet das 18. Deutsche FernsehKrimi-Festival in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden statt. Zum Auftakt am 8. Mai wird die Schauspielerin Anna Schudt mit dem Ehrenpreis des Festivals geehrt. Neben der Preisträgerin wird auch der Schauspieler Jörg Hartmann vor Ort erwartet.

Der 4. Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals geht an die Schauspielerin Anna Schudt für ihre herausragende schauspielerische Leistung in der Rolle der Hauptkommissarin Martina Bönisch im Dortmunder „Tatort“.

Anna Schudt habe als „Tatort“-Kommissarin Martina Bönisch eine zu Herzen gehende moderne Frau verkörpert, wie sie selten im Fernsehen zu finden sei. Fast unbemerkt nahm sie ihre Rolle an und spielte sie doch enorm vielschichtig. In jedem „Tatort“ sei sie sich treu geblieben und hätte sich doch jedes Mal neu erfunden, so die Jury in ihrer Begründung.

Die Entscheidung für den 4. Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals sei lange vor Bekanntwerden des Ausstiegs Anna Schudts beim „Tatort“ Dortmund gefallen, teilt Festivalleiterin Cathrin Ehrlich mit, die neben Filmjournalist Knut Elstermann und der Mediendramaturgin, der ehemaligen Fernsehspielchefin des HR und Mitbegründerin des Festivals Liane Jessen, zur Jury gehört.

„Wie freuen uns sehr, Anna Schudt in diesem Jahr wieder mit Publikum und vor Ort in einem der schönsten Kinos Deutschland, der Caligari FilmBühne, mit diesem besonderen Preis ehren zu können. Als Publikumsveranstaltung lebt das Festival von der persönlichen Begegnung und dem direkten Dialog zwischen Krimifans, Filmschaffenden und dem Publikum“, so Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Die Ehrenpreisübergabe findet am 8. Mai 2022 um 18 Uhr in der Caligari FilmBühne statt, im Anschluss wird der „Tatort – Hydra“ (WDR) gezeigt. Schauspielkollege Jörg Hartmann wird die Laudation halten.

Seit 2019 wird der Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals für besondere Verdienste um den Fernsehkrimi vergeben. Zu den bisherigen Preisträgerinnen und Preisträgern gehören neben Ulrike Folkerts, Matthias Brandt und Barbara Auer, der Regisseur und Drehbuchautor Eoin Moore.

www.fernsehkrimifestival.de und www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival
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Der Wettbewerb des 18. Deutschen FernsehKrimi-Festivals steht fest

fernsehkrimifestival-2022-logoWettbewerbs-Start am 10. Mai mit zwei BR-„Polizeiruf 110“-Folgen – „Frau Schrödingers Katze“ mit Verena Altenberger und „Bis Mitternacht“ in der Regie von Dominik Graf.

Die Wettbewerbsauswahl für das 18. Deutsche FernsehKrimi-Festivals ist entschieden. Elf Sender reichten insgesamt 56 Fernsehkrimis ein. Zehn davon konkurrieren im Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2022 und sind während des Festivals (8.-15. Mai 2022) in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden zu sehen.

„Gerade in dieser Zeit braucht es Kultur“, betont Festivalleiterin Cathrin Ehrlich. „Wir freuen uns sehr darauf, den Fernsehkrimi wieder auf großer Leinwand zu präsentieren und in den Dialog mit Filmschaffenden vor Ort zu gehen. Das Themenspektrum der Wettbewerbsfilme reicht von Radikalisierung innerhalb der Polizei über mafiöse Verstrickungen von Politik und Medien bis hin zur Frage, wie wir heute Männlichkeit definieren.“

Die Wettbewerbsfilme 2022 sind:
· Alles auf Rot (ZDF/ARTE)
· Am Ende der Worte (NDR)
· Der Kommissar und die Eifersucht (ZDF)
· Flammenmädchen (ORF/ZDF)
· Gefährliche Wahrheit (ZDF/ARTE)
· Polizeiruf 110 – An der Saale hellem Strande (MDR)
· Polizeiruf 110 – Bis Mitternacht (BR)
· Polizeiruf 110 – Frau Schrödingers Katze (BR)
· Polizeiruf 110 – Hildes Erbe (RBB)
· Vier (ORF/ZDF)

Mit zwei „Polizeiruf 110“-Folgen des BR startet der Wettbewerb am 10. Mai 2022. Nach dem Drehbuch von Clemens Maria Schönborn und unter der Regie von Oliver Haffner begibt sich Verena Altenberger in „Frau Schrödingers Katze“ als Polizeioberkommissarin Elisabeth „Bessie“ Eyckhoff auf die Suche nach der entlaufenen Katze einer alten Dame, ohne zu ahnen, dass dieses Tier der Schlüssel zu einem tödlichen Fahrerfluchtunfall und weiterer mörderischen Verwicklungen ist. In „Bis Mitternacht“ (Buch: Tobias Kniebe, Regie: Dominik Graf) wird die neu zur Münchner Mordkommission gewechselte Kriminaloberkommissarin Eyckhoff gleich mit einem vertrackten Fall konfrontiert. Ein mutmaßlicher Serienmörder wurde verhaftet, alles spricht für seine Schuld, doch die Beweise fehlen. Eyckhoff braucht ein Geständnis und zwar bis Mitternacht, sonst lassen die Richter ihn wieder frei. Der Beschuldigte ist hochintelligent, die Nerven im Team liegen blank, ein Verhörspezialist wird hinzugezogen. Und Eyckhoff muss kämpfen bis zur letzten Minute.

Neben Hauptdarstellerin Verena Altenberger planen auch die Regisseure Oliver Haffner und Dominik Graf zu den Filmgesprächen am 10. Mai 2022 in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden zu sein.

Der Kartenvorverkauf für das 18. Deutsche FernsehKrimi-Festival beginnt am Freitag, 29. April 2022, ab 10.00 Uhr, in der Tourist-Information, Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden und auf der Website des Festivals unter
www.fernsehkrimifestival.de
Die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 13. Mai 2022, statt.

18. Deutsches FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden wird in den Mai 2022 verlegt

fernsehkrimifestival-2022-logoDas 18. Deutsche FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden wird vom März in den Frühsommer verlegt und findet nun vom 8. bis 15. Mai 2022 statt.

„Wir möchten sehr gerne das Festival als Präsenz- und Publikumsveranstaltung ermöglichen. Aufgrund der aktuellen Verordnungen verschieben wir es deswegen in den Mai, in der Zuversicht, dass wir dann mit Publikum, Filmschaffenden und Krimifans gemeinsam den Fernsehkrimi feiern können. Ich freue mich jetzt schon drauf, wieder alle interessierten Krimiliebhaberinnen und Krimiliebhaber in einem der schönsten Kinos Deutschlands – der Caligari FilmBühne, begrüßen zu dürfen“, so Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Bereits Anfang Dezember 2021 wurde der Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2022 von der Vorjury festgelegt. Die Wettbewerbsauswahl wird im März verkündet.

Bis Anfang November 2021 konnten sich Sender und Produktionsfirmen mit aktuellen Krimiproduktionen bewerben. Insgesamt haben elf Sender 56 Fernsehkrimis eingereicht. Zehn davon sind im Finale und konkurrieren um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2022. Sie werden während des Festivals präsentiert.

Weitere Einreichungen von Sendern und Produktionsfirmen gingen bis Dezember 2021 für den Serienwettbewerb „Folgenschwer“ ein. Fünf Serien treten im Wettbewerb um den Titel „Krimiserie des Jahres“ 2022 an.

Bis 24. Januar 2022 konnten sich außerdem Autorinnen und Autoren mit ihren Stoffideen zum Thema „Die Zukunft ist ein Krimi“ für den Drehbuchnachwuchswettbewerb bewerben, der vom Festival gemeinsam mit HessenFilm und Top:Talente ausgerufen wird und in diesem Jahr zum sechsten Mal stattfindet.

Aktuelle Informationen zum Festival erhalten Sie unter
www.fernsehkrimifestival.de

Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises „Sörensen hat Angst“ am 27. Juni als Kinovorführung mit Hauptdarsteller und Regisseur Bjarne Mädel in Wiesbaden zu erleben

fernsehkrimifestival21Mit zwei Kinovorführungen von „Sörensen hat Angst“ (NDR) feiert das 17. Deutsche FernsehKrimi-Festival am 27. Juni den diesjährigen Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises in Wiesbaden. Hauptdarsteller und Regiedebütant Bjarne Mädel sowie Kameramann Kristian Leschner werden in der Caligari FilmBühne in Wiesbaden erwartet.

„Wir freuen uns sehr, gemeinsam mit Bjarne Mädel sein Regiedebüt mit Publikum und Krimifans vor Ort in der Caligari FilmBühne feiern zu können. Damit möchten wir auch die Kunst des Kameramanns Kristian Leschner würdigen, dessen faszinierende Bildsprache definitiv auf eine große Kinoleinwand gehört“, gibt Festivalleiterin Cathrin Ehrlich bekannt.

Die NDR-Produktion „Sörensen hat Angst“ gewann beim 17. Deutschen FernsehKrimi-Festival, das bis 4. Juni online stattfand, nicht nur den Hauptpreis, sondern auch den Publikumspreis.

Die Kinovorführungen von „Sörensen hat Angst“ finden am 27. Juni um 17.00 Uhr und noch einmal um 20.15 Uhr in der Caligari Filmbühne statt. Filmgespräche mit Schauspieler und Regisseur Bjarne Mädel sowie Kameramann Kristian Leschner sind für beide Vorführungen vorgesehen. Die Moderation übernimmt der Filmjournalist Knut Elstermann.

Der Film handelt von Hauptkommissar Sörensen, der mit einer Angststörung im Gepäck aus der Großstadt Hamburg in das friesische Katenbüll zieht. An dem tristen, verregneten Ort wartet gleich nach Dienstantritt ein Mordfall auf Sörensen: Bürgermeister Hinrichs sitzt im eigenen Pferdestall so tot wie die ganze Umgebung. Erste Blicke hinter die Kleinstadtkulisse zeigen dem Kommissar: Hier kann man es wirklich mit der Angst zu tun bekommen. Neben Bjarne Mädel als Sörensen sind Katrin Wichmann, Anne Ratte-Polle, Matthias Brandt, Peter Kurth, Leo Meier, Claude Heinrich u.a. in weiteren Rollen zu sehen.

Sonntag, 27. Juni 2021 / 17.00 Uhr und 20.15 Uhr
Filmvorführungen mit Filmgespräch
SÖRENSEN HAT ANGST
Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

Karten können online unter www.wiesbaden.de/caligari,
bei der Tourist-Information, Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden,
Tel: 0611 17 29-930, Mo–Sa 10.00–18.00 Uhr, So 10 – 15 Uhr,
sowie ab 16.6.21 an der Kinokasse täglich 16.30 – 20.30 Uhr
erworben werden.

Bjarne Mädels Regiedebüt „Sörensen hat Angst“ gewinnt den Deutschen FernsehKrimi-Preis, Sonderpreis für beste Krimi-Momente geht an das Ensemble von „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“, Darstellerpreise an Luise Heyer und Sascha Geršak

Die offizielle Verkündigung aller Preise des Deutschen FernsehKrimi-Festivals, Jurybegründungen, Ehrungen, Grußworte und Dankesreden wurden am Freitagabend, 4. Juni, ab 20 Uhr online auf der Website und dem YouTube-Kanal des Festivals veröffentlicht. Alle Festival-Videos, wie Filmgespräche mit Filmschaffenden, szenische Drehbuchlesungen und die Online-Preisverleihung stehen auch nach Festivalende kostenfrei auf www.fernsehkrimifestival.de zur Verfügung. Informationen zum Festival sind zudem unter www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival zu finden.

Der mit 1.000 Liter Wein dotierte Deutsche FernsehKrimi-Preis geht an die NDR-Produktion „Sörensen hat Angst“. Das Regiedebüt des Schauspielers und Hauptdarstellers Bjarne Mädel erzählt die ebenso tragikomische wie abgründige Geschichte um den angstgeplagten Hauptkommissar Sörensen, der aus dem lauten Hamburg in das vermeintlich ruhige friesische Katenbüll zieht und dort einen grauenvollen Fall aufzuklären hat. Neben dem „phantastischen Schauspielerensemble, komplexen Nebenfiguren, haarscharfen Dialogen und einer empathischen Kamera“, lobte die Jury die „beeindruckende Schauspiel- und Regieleistung von Bjarne Mädel, das tragikomische und geniale Drehbuch von Sven Stricker“ und ein „Stück unterhaltsame Fernsehgeschichte, das Spaß macht und uns Krimi fühlen lässt“. Neben Bjarne Mädel als Sörensen sind Katrin Wichmann, Anne Ratte-Polle, Matthias Brandt, Peter Kurth, Leo Meier, Claude Heinrich unter anderem in weiteren Rollen zu sehen, produziert wurde der Fernsehfilm von Claussen + Putz (Jakob Claussen), die Redaktion beim NDR übernahmen Christian Granderath und Philine Rosenberg.

Mit einem Sonderpreis für die besten Krimi-Momente zeichnet die Jury das gesamte Ensemble, stellvertretend Regisseurin Brigitte Maria Bertele, von „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“ (MDR) aus. Ausgezeichnet werden zwei herausragende (Verhör)Szenen, die „Gewalt in aller Rohheit und gleichzeitig mit psychologischer Feinheit“ offenlegen, so dass sie nicht mehr aus dem Kopf gingen, „nicht, weil sie Gewalt verherrlichen, sondern weil sie Gewalt als Mittel der Machtausübung in vielen Facetten freilegen, die uns allen nicht fremd sein dürften“, so die Jury in ihrer Begründung.

Den Preis für die beste Darstellerin erhält Luise Heyer für ihre herausragende schauspielerische Leistung als verzweifelte alleinerziehende Mutter, Hilfskraft und Serientäterin in „Polizeiruf 110 – Sabine“ (NDR). Beeindruckt hat die Jury, wie sie von der ersten Minute bis zum eindrucksvollen Showdown den Film trage, „ohne die Last der Figur auszustellen, ohne Mitleid beim Publikum zu heischen und mit der Kraft einer Figur, die endlich weiß, was sie zu tun hat, ob sie will, oder nicht“.

Mit dem Preis für den besten Darsteller wird Sascha Geršak für seine herausragende schauspielerische Leistung als Markus Wegner in „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“ (MDR) geehrt. Oft brauche es nicht viele Worte, „oft reichen Blicke und Gesten um die Zerrissenheit einer Figur zu zeigen, die nicht weiß, ob sie lieber prügeln oder kuscheln will. Die Rolle des sadistischen Gelegenheitsarbeiter gibt der Preisträger in virtuoser vermeintlicher ´Einfachheit´, plausibel und realistisch, ohne die ambivalente Figur jemals zu verraten“, so die Jury, zu der neben den Schauspielerinnen Gisa Flake und Eva Meckbach, der Investigativ-Reporter Yassin Musharbash und das Drehbuchautoren-Duo Stefan Hafner und Thomas Weingartner gehörten.

Bjarne Mädels Regiedebüt überzeugte auch die Jury der Leserinnen und Leser des Wiesbadener Kuriers, die den Publikumspreis ebenfalls an „Sörensen hat Angst“ (NDR) vergaben. „Überraschend positiv anders als auch facettenreich: hervorragende Darsteller, berührend, unterhaltsam, mitfühlend und ehrlich“ sei der Krimi, „humorvoll und zeitgleich zum Nachdenken anregend“.

Bereits zum zweiten Mal vergibt das Festival den Preis für die beste Krimi-Serie, in diesem Jahr an „Die Toten von Marnow“ (NDR/Degeto). „Starke, dramaturgische Momente und eine durchweg spannende Atmosphäre“ überzeugte die Jury der Studentinnen und Studenten, der Lina Caspary (Johannes Gutenberg-Universität Mainz), Vincent Ercolani (Hochschule Mainz), Lara Pfeifer (Hochschule RheinMain) und Niklas Rörig (Johannes Gutenberg-Universität Mainz) angehörten.
Melanie Benedikter wird mit dem Preis für „Deutschlands spannendsten Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“ für ihr Exposé zu „Lola“ ausgezeichnet. Die Geschichte eines jungen, schwulen Kommissars, der tagsüber harter Cop, nachts eine glamouröse Drag-Queen ist, überzeugte die Jury, die sich aus Drehbuchautor und Regisseur Toby Chlosta, Schauspieler Jerry Kwarteng, Drehbuchautor Axel Melzener und Merle Rueffer von der HessenFilm und Medien zusammensetzte. Melanie Benedikter habe den „Grundkonflikt in spannende Charaktere gegossen, dramaturgisch geschickt aufgearbeitet und in eine effektive Struktur verpackt, die von Anfang bis Ende zu unterhalten weiß“, begründete die Jury ihre Entscheidung. Der Preis beinhaltet ein Script Consulting und die Teilnahme am Pitch-Workshop der TOP: Talente Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie im Herbst in Baden-Baden.

Mit dem Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals wurde der Regisseur und Drehbuchautor Eoin Moore ausgezeichnet. Geehrt wurde der Filmemacher für besondere Verdienste um den Fernsehkrimi, vor allem für den von ihm entwickelten Rostocker „Polizeiruf 110“, in dem er mit Charly Hübner als Alexander Bukow und Anneke Kim Sarnau als Katrin König eines der eindrucksvollsten und eigenwilligsten Kommissar-Duos des deutschen Fernsehens geschaffen und Fernsehgeschichte geschrieben habe, so die Jury in ihrer Begründung. Die Laudation erfolgte durch Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner im Rahmen der Online-Preisverkündigungen zum Abschluss des Festivals.

Die offizielle Verkündigung aller Preise, Jurybegründungen, Ehrungen, Grußworte und Dankesreden wurden am Abend des 4. Juni ab 20 Uhr online auf der Website und dem Youtube-Kanal des Festivals veröffentlicht.

Alle Festival-Videos wie Filmgespräche mit Filmschaffenden, szenische Drehbuchlesungen, die Online-Preisverleihung stehen auch nach Festivalende kostenfrei auf www.fernsehkrimifestival.de zur Verfügung.

Informationen zum Festival sind zudem unter www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival zu finden.

Übersicht über die Preisträgerinnen und Preisträger:

Deutscher FernsehKrimi-Preis
Sörensen hat Angst (NDR)
Regie: Bjarne Mädel / Buch: Sven Stricker / Kamera: Kristian Leschner / Schnitt: Benjamin Ikes / Casting: Nina Haun / Darstellerinnen und Darsteller: Bjarne Mädel, Katrin Wichmann, Leo Meier, Claude Heinrich, Anne Ratte-Polle, Matthias Brandt / Produktion: Claussen + Putz Filmproduktion (Jakob Claussen) / Redaktion: Christian Granderath (NDR), Philine Rosenberg (NDR)

Sonderpreis für Beste Krimi-Momente
Das Ensemble vor und hinter der Kamera, stellvertretend an Regisseurin Brigitte Maria Bertele, für „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“ (MDR)

Beste Darstellerin
Luise Heyer für ihre Rolle in „Polizeiruf 110 – Sabine“ (NDR)

Bester Darsteller
Sascha Geršak für seine Rolle in „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“ (MDR)

Publikumspreis des Wiesbadener Kuriers
Sörensen hat Angst (NDR)

Beste Krimi-Serie
Die Toten von Marnow (NDR/Degeto)

Drehbuch-Nachwuchspreis
Melanie Benedikter für ihr Exposé zu „Lola“

Ehrenpreis des Deutschen FernsehKrimi-Festivals
Regisseur und Drehbuchautor Eoin Moore

Das Festival im Internet:
www.fernsehkrimifestival.de und www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival
www.instagram.com/deutschesfernsehkrimifestival
www.facebook.com/fernsehkrimifestival
www.youtube.com Deutsches FernsehKrimi-Festival

Deutsches FernsehKrimi-Festival Wiesbaden feiert das Krimigenre vom 30. Mai bis 4. Juni mit kostenfreiem Online-Programm


Vom 30. Mai bis 4. Juni feiert das 17. Deutsche FernsehKrimi-Festival seine Wettbewerbe zum Fernsehkrimi online und hat zahlreiche prominente Filmschaffende wie Iris Berben, Anja Kling, Bjarne Mädel, Axel Prahl, Armin Rohde u.a. für Filmgespräche mit Knut Elstermann gewinnen können.

Mit einem umfangreichen Online-Programm lädt das 17. Deutsche FernsehKrimi-Festival sein Publikum, Filmschaffende und Krimifans dazu ein, das Festival unter www.fernsehkrimifestival.de kostenfrei zu besuchen.

Alle Links zu den Wettbewerbsfilmen und Serienfolgen sind bereits jetzt auf der Festivalwebsite. Für den Deutschen FernsehKrimi-Preis nominiert sind: „Polizeiruf 110 – Sabine“(NDR), „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“(MDR), „Tatort – Unklare Lage“ (BR), „In Wahrheit – In einem anderen Leben“ (ZDF/ARTE), „Nicht tot zu kriegen“ (ZDF), Jubiläums-Doppelfolge „Tatort – In der Familie“ 1+2 (BR/WDR), „Tatort – Das ist unser Haus“ (SWR), „Der gute Bulle – Nur Tote reden nicht“ (ZDF/ARTE), „Tatort – Limbus“ (WDR) und „Sörensen hat Angst“ (NDR). Nominiert für den Serienwettbewerb „Folgenschwer“ sind: „Die Toten von Marnow“ (NDR/DEGETO), „Unbroken“ (ZDFNEO), „Katakomben“ (JOYN), „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (NDR/DEGETO) und „Schatten der Mörder – Shadowplay“ (ZDF).

Ab dem 1. Juni werden Filmgespräche zu allen zehn Wettbewerbsnominierungen freigeschaltet. Sie wurden mit den Schauspieler*innen Iris Berben, Anja Kling, Bjarne Mädel, Axel Prahl, Laura Tonke und Armin Rohde sowie den Regisseur*innen Pia Strietmann und Stefan Schaller, dem Drehbuchautor Bernd Lange sowie der Produzentin Franziska Specht geführt. Die Moderation übernahm Knut Elstermann.

Ab dem 31. Mai gehen im Rahmen des Serienwettbewerbs „Folgenschwer“ Videos zu „Kurz gefragt …“ von den Schauspieler*innen Lilly Charlotte Dreesen, Mala Emde, Sascha Geršak, Özgür Karadeniz und Karoline Schuch online.
Neue Wege geht das Festival mit dem Nachwuchs-Drehbuchwettbewerb: Erstmals werden die vier Texte der nominierten Drehbuchautor*innen in szenischen Lesungen von dem Schauspieler Florian Bartholomäi in über zehn Rollen interpretiert und sind ab dem 31. Mai ab 9 Uhr auf der Website und dem Youtube-Kanal des Festivals freigeschaltet.

Der krönende Abschluss, die Preisverleihung des 17. Deutschen FernsehKrimi-Festivals, wird am 4. Juni um 20 Uhr mit allen Preisen, Ehrungen und Grußworten auf der Website und dem Youtube-Kanal des Festivals veröffentlicht.

ONLINE-PROGRAMM im Überblick
www.fernsehkrimifestival.de und www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival

SONNTAG, 30. MAI 2021 ab 9 Uhr
Grußwort von Festivalleiterin Cathrin Ehrlich
Trailer zum Ehrenpreis an Regisseur und Drehbuchautor Eoin Moore

Wettbewerb, alle nominierten Fernsehkrimis als Links zu den Sender-Mediatheken: „Polizeiruf 110 – Sabine“(NDR), „Polizeiruf 110 – Der Verurteilte“(MDR), „Tatort – Unklare Lage“ (BR), „In Wahrheit – In einem anderen Leben“ (ZDF/ARTE), „Nicht tot zu kriegen“ (ZDF), Jubiläums-Doppelfolge „Tatort – In der Familie“ 1+2 (BR/WDR), „Tatort – Das ist unser Haus“ (SWR), „Der gute Bulle – Nur Tote reden nicht“ (ZDF/ARTE), „Tatort – Limbus“ (WDR) und „Sörensen hat Angst“ (NDR)

Serienwettbewerb „Folgenschwer“, alle nominierten Serien als Links zu den Sender-Mediatheken: „Die Toten von Marnow“ (NDR/DEGETO), „Unbroken“ (ZDFNEO), „Katakomben“ (JOYN), „Das Geheimnis des Totenwaldes“ (NDR/DEGETO) und „Schatten der Mörder – Shadowplay“ (ZDF).

MONTAG, 31. MAI 2021 ab 9 Uhr

Serienwettbewerb: „Kurz gefragt …“ mit Online-Videos von den Serienschauspieler*innen Lilly Charlotte Dreesen, Mala Emde, Sascha Geršak, Özgür Karadeniz und Karoline Schuch.

Nachwuchs-Drehbuchwettbewerb: vier Videos von szenische Drehbuch-Lesungen mit Schauspieler Florian Bartholomäi in über zehn Rollen.

DIENSTAG, 1. JUNI 2021 ab 9 Uhr

Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis

Video-Filmgespräche zu den nominierten Wettbewerbsfilmen mit den Schauspieler*innen Iris Berben, Anja Kling, Bjarne Mädel, Axel Prahl, Armin Rohde, Laura Tonke, dem Drehbuchautor Bernd Lange, den Regisseur*innen Stefan Schaller und Pia Strietmann sowie Produzentin Franziska Specht. Moderation: Knut Elstermann

FREITAG, 4. JUNI 2021

ab 20.00 Uhr: Preisverleihung des 17. Deutschen FernsehKrimi-Festivals
Verkündung aller Preise, Gewinner*innen und Jurybegründungen inkl. Laudation für den Ehrenpreisträger Eoin Moore von Anneke Kim Sarnau und Charly Hübner. Moderation: Knut Elstermann, Cathrin Ehrlich

Das Festival im Internet
www.fernsehkrimifestival.de und www.wiesbaden.de/fernsehkrimifestival
www.instagram.com/deutschesfernsehkrimifestival
www.facebook.com/fernsehkrimifestival
www.youtube.com Deutsches FernsehKrimi-Festival

Deutsches FernsehKrimi-Festival auf den Frühsommer 2021 verlegt

Archivbild: © Diether v. Goddenthow
Archivbild: © Diether v. Goddenthow

Das 17. Deutsche FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden wird 2021 aufgrund der aktuellen Covid-19-Pandemie vom März in den Frühsommer verschoben. Neuer Termin ist der 30. Mai bis 4. Juni.

„Angesichts steigender Infektionszahlen und des anhaltenden Lockdowns möchten wir ebenso realistisch wie verantwortungsbewusst planen“, so Cathrin Ehrlich, die das Festival seit 2014 leitet. „Nun freuen wir uns umso mehr, den Fernsehkrimi erstmals im Frühsommer feiern zu können – hoffentlich als Präsenzfestival im Kino und mit der Begegnung zwischen Filmgästen und Publikum. Bis dahin entwickeln wir ein spannendes Programm und vor allem ein gut durchdachtes Hygienekonzept.“

Der Wettbewerb um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2021 wurde von der Vorjury am 8. Dezember 2020 festgelegt und wird im März verkündet. Sender und Produktionsfirmen konnten sich bis zum 9. November 2020 mit aktuellen Krimiproduktionen bewerben. Trotz erschwerter Drehumstände reichten insgesamt zwölf Sender 44 Fernsehkrimis ein. Zehn davon konkurrieren um den Deutschen FernsehKrimi-Preis 2021 und werden während des Festivals präsentiert.

Noch bis einschließlich Freitag, 9. April 2021, können sich nicht am Markt etablierte Autorinnen und Autoren mit ihren Stoffideen zum Thema „Tatmotiv? Vielfalt!“ um den Titel „Deutschlands spannendster Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“ bewerben. Der Wettbewerb, vom Festival gemeinsam mit HessenFilm und Top:Talente ausgerufen, setzt sich auch in seinem fünften Jahr für die Förderung des Nachwuchses ein.

Aktuelle Informationen zum Festival gibt es unter www.fernsehkrimifestival.de.

AUSFALL der Lesung von Zoë Beck am 8.3. – Neuer Termin ist am 29.3.

Die für Sonntag, 8. März, geplante Lesung von Zoë Beck im Polizeipräsidium Westhessen muss leider krankheitsbedingt abgesagt werden. Nachgeholt wird die Lesung von Zoë Becks Kurzkrimi „Wie die Spielbank baden ging“ am Sonntag, 29. März, um 19.30 Uhr nach wie vor im Polizeipräsidium Westhessen. Gerwig Epkes moderiert die Veranstaltung wie angekündigt. Bereits gekaufte Karten behalten ihre Gültigkeit, können aber auch bei der Wiesbaden Tourist Information (Marktplatz 1, 65183 Wiesbaden) erstattet werden.

Der Wiesbadener KrimiMärz 2020 läuft noch bis zum 29. März an vielen Spielorten in ganz Wiesbaden. Das komplette Programm sowie alle Infos zu Tickets und Vorverkauf sind unter www.wiesbaden.de/krimimaerz und in der ausliegenden Programmbroschüre zu finden.