Kategorie-Archiv: Bellevue-Saal

30 Jahre Kunstverein Bellevue-Saal – Vernissage zur Jubiläumsausstellung der Mitglieder am 18. August 2016

Foto © massow-picture
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MITGLIEDER STELLEN AUS

18. bis 21. August 2016

geöffnet Fr + So 14:00-18:00 Uhr, Sa 11:00-16:00 Uhr
Eröffnung: Donnerstag, 18.08. 19:00 Uhr

Einführung: Ulrich Meyer-Husmann

„30 Jahre Kunstverein Bellevue-Saal

Im Jahr 2016 existiert der Kunstverein Bellevue-Saal seit 30 Jahren. Die neun Künstlerinnen und Künstler, die sich 1986 zu einem Verein zusammen geschlossen hatten, um für ihr erstes Ausstellungsprojekt KRANKHEIT UND TOD in den ruinösen Räumen der verfallenden Nerotal-Klinik besser Gelder eintreiben zu können, haben sicher nicht geahnt, dass dieser Verein so lange bestehen und im Kunstgeschehen der Stadt eine gewichtige Rolle spielen würde.
Natürlich hat der Verein im Laufe der Zeit Wandlungen durchgemacht. Aus dem anfänglichen Verein zur Durchführung künstlerischer Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz wurde mit der Übernahme des Bellevue-Saals als Ausstellungsraum 1993 der Verein zur Förderung künstlerischer Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz und schließlich 2010 der Kunstverein Bellevue-Saal. Im Untertitel führt er den alten Namen weiter.
In den letzten 30 Jahren sind über 170 Ausstellungen gezeigt worden. Doppelausstellungen – ein Künstler aus der Region und einer von auswärts – bestimmen das Programm, das dezidiert zeitgenössischer Kunst in allen möglichen Spielarten im Bellevue-Saal eine Plattform bietet. Zu den sieben Ausstellungen in diesem Jahr gesellt sich KUNSTVOLL. In der Ausstellung zeigen Schüler ihre Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit zeitgenössischer Kunst aus dem Bellevue-Saal entstanden sind.

Die beiden Einzelausstellungen sind unseren beiden Stipendiaten vorbehalten, in diesem Jahr Cordula Prieser aus Bremen und Midori Mitamura aus Japan. Die beiden reihen sich ein in die Vielzahl von Stipendiaten u.a. aus den USA, Brasilien, Kolumbien, Spanien, Schottland, Südafrika, den Niederlanden, Korea, Polen und Kroatien. Viele der ehemaligen Stipendiaten blieben der Stadt auch nach ihrem Aufenthalt freundschaftlich verbunden und verwirklichten zusammen mit hiesigen Künstlern/-innen weitere künstlerische Projekte. 2018 werden die Stipendien, die der Kunstverein Bellevue-Saal zusammen mit dem Kulturamt der Stadt Wiesbaden vergibt, 25 Jahre bestehen. Wir wünschen uns, diesen bedeutenden Kulturaustausch in einer umfangreichen Ausstellung im Bellevue-Saal und in der Kunsthalle dokumentieren zu können.

Das 30-jährige Bestehen des Kunstvereins wird am 20. August 2016 mit einem Jubiläumsfest im Bellevue-Saal gebührend gefeiert.** “ (Text: http://www.kunstverein-bellevue-saal.de/)

** mit geladenen Gästen

 

„innen/außen/räume“ Schüler der Oranienschule präsentieren mit Kulturfonds Frankfurt RheinMain am 10. Juli 2016 im Bellevue-Saal ihre Kunstwerke

 Foto: © massow-picture
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Kunstverein Bellevue-Saal, Oranienschule Wiesbaden und Kulturfonds Frankfurt RheinMain laden zur gemeinsamen Ausstellungseröffnung am  Sonntag, den 10. Juli, 12.00 Uhr, ein.

Unter dem Titel „innen/außen/räume“ präsentieren die Schülerinnen und  Schüler der Oranienschule Wiesbaden am Sonntag, 10. Juli 2016, ab 12 Uhr  erstmals ihre Arbeiten im Kunstverein Bellevue-Saal in Wiesbaden und  freuen sich über zahlreiche Besucher. Gezeigt werden Bilder,  Zeichnungen, Collagen und plastische Arbeiten, die im Rahmen von  KUNSTVOLL, einem vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain initiierten und  geförderten kulturellen Bildungsprojekt, und in Kooperation zwischen der Oranienschule und dem Kunstverein Bellevue-Saal entstanden sind.

Während  eines ganzen Schuljahres haben sich die Kinder und Jugendlichen intensiv  mit zeitgenössischer Kunst auseinandergesetzt: „Unsere Kooperation hat  zu neuen Sichtweisen und einem unbefangeneren Umgang mit den  vielfältigen Erscheinungsformen moderner Kunst geführt“, resümieren Anja Cherdron-Modig, Alexandra Deutsch und Uta Weil vom Kunstverein  Bellevue-Saal.

Eröffnet wird die Ausstellung „innen/außen/räume“ am Sonntag, den 10. Juli, um 12.00 Uhr mit den Grußworten von
– Frau Stadträtin Rose-Lore Scholz, Dezernentin für Schule, Kultur und Integration,
– Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer Kulturfonds Frankfurt RheinMain,
– Dr. Joachim Ackva, Schulleiter Oranienschule.

Bei der Eröffnung sind die Schülerinnen und Schüler anwesend und freuen sich ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen.

Die Ausstellung „innen/außen/räume“ läuft von Sonntag, den 10. Juli, bis zum 14. Juli mit erweiterten Öffnungszeiten von 10.00 bis 18.00 Uhr.
Der Eintritt ist frei.

Kunstverein Bellevue-Saal
Wilhelmstraße 32
65183 Wiesbaden
www. kunstverein-bellevue-saal.de

Finissage und Künstlergespräch am 3. Juli im Bellevue-Saal Wiesbaden

"SPACE AND THE CITY". Cordula Prieser
„SPACE AND THE CITY“. Cordula Prieser

Am kommenden Sonntag, den 3. Juli 2016, ist der letzte Tag der Ausstellung  „SPACE AND THE CITY“ der Stipendiatin  Cordula Prieser, 

Aus diesem Anlass lädt der Kunstverein Bellevue-Saal
Verein zur Förderung künstlerischer Projekte mit gesellschaftlicher
Relevanz e.V. um 17.00 Uhr ein zu Finissage und Künstlergespräch mit Ulrich Meyer-Husmann. Die Künstlerin ist von 14-18.00 Uhr im Bellevue-Saal anwesend und freut  sich auf einen angeregten Austausch mit den Besuchern.

Die Arbeiten setzen sich mit dem Stadtraum Wiesbadens auseinander. Dabei  legt die Künstlerin den Schwerpunkt auf normalerweise eher unbeachtete  Orte Wiesbadens, die nichts mit den Villenarchitekturen der Stadt gemein  haben, und verfremdet diese. Der Raum der Stadt ist die veränderliche  Bühne des Alltagslebens ihrer Bewohner: Zum Tragen kommen dabei bildhauerisches Interesse und eine spezielle Auffassung vom räumlichen  Erleben von Architektur und Kunst ebenso wie der Wunsch nach einer  Umdeutung und Neuinterpretation von alltäglichen Ein- und Anblicken, in  diesem Fall des Parkhauses in der Luisenstraße bzw. des Hinterhofes der  stillgelegten City-Passage.

Ort:
Bellevue-Saal
Wilhelmstraße 32
65183 Wiesbaden
www.kunstverein-bellevue-saal.de

„Kalibrierung 3 Fremdbestimmte Wirklichkeiten“ – Margret Eicher und Adi Hösle im Bellevue-Saal Wiesbaden

Margret Eicher Teppich bezieht sich auf ein Motiv Tizians (eigentlich Tiziano Vecellio,* um 1477 oder um 1490. © massow-picture
Margret Eicher Teppich bezieht sich auf ein Motiv Tizians (eigentlich Tiziano Vecellio,* um 1477 oder um 1490. © massow-picture

 

Ausstellungsdauer: 14. April bis 15.Mai 2016
www.kunstverein-bellevue-saal.de
Öffnungszeiten:Di. bis Fr. von 16 – 19 Uhr, Sa. und So. von 14 – 18 Uhr

Wenn die augenscheinliche Oberfläche medialer Bilder fragwürdig und unglaubwürdig wird, definieren künstlerische Prozesse Zusammenhänge, konsolidieren,  stiften Vision und Rückversicherung. Die hierin liegenden quasi-religiösen Merkmale sind nicht gesucht, aber hinnehmbar.

Margret Eicher und Adi Hösle analysieren mit unterschiedlichen Methoden in ihrer jeweiligen Werkästhetik Bezüge zwischen Bildsprache und wahrnehmungspsychologischen Mustern des medialen Alltags.

Eicher transformiert Motive, Bildsprache und „Muster“ tagesaktueller Medien in großformatige Bildteppiche und zitiert dabei jene in Adelsgesellschaften populären Bildträger der Macht. Sie mutieren hier zu digitalen Bildkonvoluten und industriellen Produkten zeitgenössischer Herstellungsprozesse. Die Künstlerin extrahiert und verdichtet in ihren Sujets Stereotypen aus Politik und Werbung, Zeitschriften, Comics und Film zu digitalen Collagen. Die Tapisserien sind somit trotz ihrer komplexen figurativen Bildsprache als Kondensate massenmedialer Wirklichkeit zu verstehen.

Adi Hösle Hösle führt über Computerprogramme Kunstwerke in ihre „objektivierte“ Form zurück; es entsteht eine Art ästhetischen Quellcode.  Der binäre Code in seiner mathematischen Eindeutigkeit postuliert die Objektivierbarkeit des Bildes.  © massow-picture
Adi Hösle Hösle führt über Computerprogramme Kunstwerke in ihre „objektivierte“ Form zurück; es entsteht eine Art ästhetischen Quellcode.
Der binäre Code in seiner mathematischen Eindeutigkeit postuliert die Objektivierbarkeit des Bildes.
© massow-picture

Hösle bezeichnet sich als “Retrogradist“. In seinen digitalen abstrakten Werken legt er eine gedachte immanente ästhetische Wirklichkeit fremder Kunstwerke frei. Die retrograde Strategie besteht darin, über Computerprogramme Kunstwerke in ihre „objektivierte“ Form zurückzuführen; auf eine Art ästhetischen Quellcode.
Diese Substrate, Erzeugnisse digitaler Umrechnungen, entfalten ihrerseits eine beeindruckende farbig abstrakte Schönheit.
Die Ergebnisse dieses retrograden Prozesses läßt Adi Hoesle digital als Tapete produzieren, die in großflächiger Applikation Räume definieren.
In dem gemeinsamen Projekt von Hoesle und Eicher geht es um die Rückführung der Tapisseriemotive auf deren ästhetischen „Quellcode“. Der binäre Code in seiner mathematischen Eindeutigkeit postuliert die Objektivierbarkeit des Bildes. Die Tapisserie in ihrer monumentalen Erscheinung wird konfrontiert mit ihrem tapetenartig Wand füllenden Quellkodemuster. Es entsteht so das Kondensat des Kondensats: eine bildnerische Transformationen, die das Bild als Erkenntnismedium in Frage stellt.

Der besondere ästhetisch-inhaltliche Reiz der gemeinsamen Arbeit liegt darin, Tapisserien auf Tapete zu sehen – Doppelung und Differenzierung gleichzeitig.

Ausstellungsdauer: 14. April bis 15.Mai 2016
www.kunstverein-bellevue-saal.de
Öffnungszeiten:Di. bis Fr. von 16 – 19 Uhr, Sa. und So. von 14 – 18 Uhr

Bellevue-Saal

Ausstellungen

Aktuelle Ausstellung: „Eine sanfte Schwerkraft“ noch bis 3.Mai

Die aus München stammenden Künstlerinnen Silvia Schreiber  und Silke Markefka sowie ihr Laudator Nikolai Vogel erläuterten im Bellevue-Saal bis Mitternacht  interessierten Besuchern der Kurzen Nacht der Galerien und Museen die Skulpturen und Malereien ihrer am 9. April eröffneten Gemeinschaftsausstellung  „Eine sanfte Schwerkraft“.

© massow-picture   vl. die Künstlerinnen Silvia Schreiber schuf ihre Köpfe und schwebenden Frauenkörper aus einer Papiermasse,  Silke Markefka, "komponierte" ihre Malereien Schicht für Schicht zwischen realistischer Abbildung und Abstraktion  München, Nikolai Vogel, Schriftstelle, München, hielt eine literarisch hinreißende Einführung.
© massow-picture vlnr.: Silvia Schreiber schuf ihre Skulpturen (Köpfe und schwebende Frauenkörper) aus einer Papiermasse. Silke Markefka, „komponierte“ ihre Malereien Schicht für Schicht zwischen realistischer Abbildung und Abstraktion,  Nikolai Vogel, Schriftsteller, hielt eine literarisch hinreißende Einführung. 

 

Ausstellungen

Bellevue-Saal ist aus dem Kunstleben Wiesbadens nicht mehr wegzudenken, EurokunstDie einst als Städtische „Galerie Bellevue“ 1987 von der Landeshauptstadt Wiesbaden  nach Übernahme des tradionsreichen Hauses an der Wilhelmstrasse aus der Taufe gehoben,  wird der mittlerweile als Bellevue-Saal nicht mehr aus der Wiesbadener Kulturszene wegzudenkende Ausstellungsort seit 1993 von dem Kunstverein für zeitgenössische Kunst „Verein zur Förderung künstlerischer Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz e.V.“ als Plattform eigener Vorhaben betrieben.

Das besondere Konzept 1:1 sieht vor, dass Ausstellungen jeweils von Werken eines hiesigen und eines auswärtigen Künstler bestritten werden. Zwei Ausnahmen: Einzelausstellungen mit aus dem Ausland stammenden Künstlern sowie Porträtierung älterer Künstler in der Reihe „Künstler über 60″.

Klicken sie zu weitere Informationen über den Bellevue-Saal, den Kunstverein, Stipendien, Bewerbung, Mitgliedschaft, Künstler, Archiv, Publikationen, Besucherinfos und Ausstellungen.

Bellevue-Saal ist aus dem Kunstleben Wiesbadens nicht mehr wegzudenken, EurokunstÖffnungszeiten
Di. – Fr. 16.00 bis 19.00 Uhr
Sa.  + So. 14.00 bis 18. Uhr
Adresse
Bellevue-Saal
Wilhelmstrasse 32
Wiesbaden
Rückfragen über den Verein zur Förderung künstlerischer Projekte mit gesellschaftlicher Relevanz e.V.