Kategorie-Archiv: Mainzer Museumsnacht

Besucherrekord bei der 11. Mainzer Museumsnacht trotz Hessentagskonkurrenz

Das Gutenbergmuseum lies nicht nur die Puppen tanzen. Im Druckerladen wurden von 17 bis 0 Uhr verschiedene Mitmachaktionen angeboten für Jung und Alt im und um das Museum, unter anderem Workshop zu Theaterfigurinen aus Papier, Papierfalten, Frottage, Druckaktionen im Druckladen und Drucken von Ablassbriefen an der rekonstruierten Gutenberg-Presse. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Gutenbergmuseum lies nicht nur die Puppen tanzen. Im Druckerladen wurden von 17 bis 0 Uhr verschiedene Mitmachaktionen angeboten für Jung und Alt im und um das Museum, unter anderem Workshop zu Theaterfigurinen aus Papier, Papierfalten, Frottage, Druckaktionen im Druckladen und Drucken von Ablassbriefen an der rekonstruierten Gutenberg-Presse. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Mit rund 13.000 Besuchern war die 11. Mainzer Museumsnacht am vergangenen Samstag eine der erfolgreichsten überhaupt. Laut Mainzer Kulturamt, welches die Museumsnacht in Eigenregie organisiert hatte, zeigten sich alle der 42 teilnehmenden Institutionen begeistert von dem großen Interesse an ihren Häusern: Insgesamt wurden fast 45.000 Einzelbesuche gezählt, so das Kulturamt Mainz. Das sei Rekord, und dies, trotz zahlreicher Großveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet wie den Hessentag in Rüsselsheim oder das Wiesbadner Wilhelmstrassenfest.

Kulturdezernentin Marianne Grosse freute sich besonders darüber, dass in diesem Jahr viele junge Leute die Chance nutzten, die Kunstorte in der Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. „Schon seit einigen Wochen haben wir immer wieder festgestellt, dass nicht nur die Institutionen, sondern vor allem viele Mainzerinnen und Mainzer sich richtig auf die Museumsnacht gefreut haben. Mit dem überarbeiteten Konzept, dem beliebten Eulen-Design und einer guten Mischung aus etablierten, neuen und punktuellen Standorten konnten wir der Museumsnacht die hohe Aufmerksamkeit zurückgeben, die sie verdient hat. Die Museumsnacht ist und bleibt eben typisch mainzerisch, mit Herzblut organisiert, eine Nacht der kurzen Wege und spannenden Programme.“

Auch organisatorisch lief bei der 11. Mainzer Museumsnacht alles rund. „Es ist schön zu sehen, dass sich die hervorragende Kommunikation zwischen den Institutionen und dem Kulturamt im Vorfeld der Museumsnacht ausgezahlt hat. Es gab in der Vorbereitungsphase und während der Abendprogramme keine Schwierigkeiten oder Pannen – alles lief nahezu perfekt. Das ist außergewöhnlich für eine solch große Veranstaltung“, bilanziert Projektleiter Martin Paul Janda. „Unser besonderer Dank gilt auch 2017 den vielen ehrenamtlichen Helfern, die die Institutionen und uns in der Nacht unterstützt haben und einen großen Anteil am großartigen Ergebnis haben. Die tollen Besucherzahlen und die große Begeisterung bei den Besuchern und den Institutionen sind eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und freuen uns sehr.“

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, eine der größten Forschungseinrichtungen Europas zeigte in der 11. Mainzer Museumsnacht zum leltzten Mal seine Dauer- und Sonderausstellung "Codes der Macht"  im Mainzer Schloss, bevor die Sammlungen für den großen Umzug ins neue Archäologische Zentrum vorbereitet werden. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, eine der größten Forschungseinrichtungen Europas zeigte in der 11. Mainzer Museumsnacht zum leltzten Mal seine Dauer- und Sonderausstellung „Codes der Macht“ im Mainzer Schloss, bevor die Sammlungen für den großen Umzug ins neue Archäologische Zentrum vorbereitet werden. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Als etablierte Besuchermagnete zeigten sich in der 11. Mainzer Museumsnacht erneut die großen Museen: Das Gutenberg-Museum lockte mit seinem Programm rund um das neu erworbene Papiertheater aus dem 19. Jahrhundert mehr als 5.000 Einzelbesucher an. Dicht darauf folgten das Naturhistorische Museum, in dem Charles Darwin und seine Reisen im Mittelpunkt standen als auch das Landesmuseum, die beide während der Abends jeweils knapp 4.000 Besucher zählten.

Als „Publikumslieblinge“ erwiesen sich in diesem Jahr allerdings vor allem die Galerien, kleineren Standorte und jungen Initiativen, die zwischen 18.00 und 1.00 Uhr in der Altstadt, im Bleichenviertel und in der Neustadt einen wahren Ansturm feststellen konnten. Allein die Galerie Mainzer Kunst beispielsweise zählte 850 Besucher.

Wo immer man auch hin kam, herrschte  ausgelassene, heitere Stimmung, kamen Menschen miteinander ins Gespräch, gingen auf Entdeckungstour, lauschten der Musik oder erfreuten sich an den – fast überall angebotenen kulinarischen Kultur.

Das Museum Castellum präsentierte in den Gemäuern der Reduit eine Sonderausstellung „Römer am Limes und in Castellum Mattiacorum“ und seine Dauerausstellung, bestehend aus einer Vielzahl von archäologischen Funden. Modellen und Tafeln zur Römerzeit sowie zahlreichen Exponaten aus Alltags- und Militärleben, zum Kampf für Demokratie und Freiheit, Drucktechnik und Alltagskultur. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Museum Castellum präsentierte in den Gemäuern der Reduit eine Sonderausstellung „Römer am Limes und in Castellum Mattiacorum“ und seine Dauerausstellung, bestehend aus einer Vielzahl von archäologischen Funden. Modellen und Tafeln zur Römerzeit sowie zahlreichen Exponaten aus Alltags- und Militärleben, zum Kampf für Demokratie und Freiheit, Drucktechnik und Alltagskultur. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Ganz Mainz schien von 18 bis 1 Uhr unentwegt auf den Beinen zu gewesen zu sein, und  wer  es bequemer oder in ein wenig stadtkernentfernteres  Kulturgefilde wollte wie etwa zum Museum Castellum in der Reduit in Mainz Kastel oder ins Stadthistorische Museum (Zitadelle), konnte die zeitversetzt fahrenden Shuttle-Busse (Linie 80, 81 u. 82) kostenfrei nutzen.

Eine letzte Führung durch die Daueraustellung des Römischer Germanischen Zentralmuseums im Mainzer Schloss. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Eine letzte Führung durch die Daueraustellung des Römischer Germanischen Zentralmuseums im Mainzer Schloss. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Für das Römisch-Germanische Museum (RGZM) war die 11. Mainzer Museumsnacht zugleich Abschlussveranstaltung   im Mainzer Schloss vor dem mehrjährigen Umzug ihrer Sammlungen ins neue Archäologische Zentrum (neben dem Museum für Antike Schifffahrt) bis zum Jahr 2020/21 in der Neutorstrasse 1.

Mit von der Partie der 11. Mainzer Museumsnach waren:

Alte Patrone
Atelier Delhi
Atelier Hafenstraße
Atelier Hermann Recknagel
Atelier Rousin
Ateliergemeinschaft Stiftsstraße

Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum

Im Bischöflichen Dom- und Diözesan-Museum war der Gewölbekeller  und das Kreuzgang-Obergeschoss  geöffnet. Zudem gab es Engelsgießen usw. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Im Bischöflichen Dom- und Diözesan-Museum war der Gewölbekeller und das Kreuzgang-Obergeschoss
geöffnet. Zudem gab es Engelsgießen usw. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

CADORO
Erlesenes und Büchergilde
Fotoclub Mainz
galerie mainz
Galerie Mainzer Kunst!
Garnisonsmuseum
Gutenberg-Museum

 Dr. Annette Ludwig, Leiterin des Gutenberg-Museums erläutert  Besuchern den Museumsneubau, den geplanten Gutenberg-Turm.Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Annette Ludwig, Leiterin des Gutenberg-Museums erläutert Besuchern den Museumsneubau, den geplanten Gutenberg-Turm.Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

Handwerkskammer Rheinhessen
Haus Burgund-Franche-Comté
Institut Fran ais & Cinemayence
Kunsthalle Mainz
Kunstverein Eisenturm Mainz
Landesmuseum Mainz

Nach der Zeitreise "vorZeiten" im Mainzer Landesmuseum konnten die Besucher aufschreiben und aufhängen, was sie verloren haben und Archäologen möglicherweise einmal finden werden. Foto: Diether v. Goddenthow
Nach der Zeitreise „vorZeiten“ im Mainzer Landesmuseum konnten die Besucher aufschreiben und aufhängen, was sie verloren haben und Archäologen möglicherweise einmal finden werden. Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

Landtag Rheinland-Pfalz
Mainzer Fastnachtsmuseum
MainzPlus Citymarketing
Museum Castellum
Museum für Antike Schiffahrt
Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum Mainz, das größte in Rheinland-Pfalz präsentierte die Sonderausstellung „Wildlife Art – Künstler sehen die Natur“ und zeigte seine Sammlungen. Der Programm der Museumsnacht lautete: Charles Darwin und seine Reise auf der Beagle, inklusive Kostümführungen, Musik und „Kulinarik“.Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Naturhistorische Museum Mainz, das größte in Rheinland-Pfalz präsentierte die Sonderausstellung „Wildlife Art – Künstler sehen die Natur“ und zeigte seine Sammlungen. Der Programm der Museumsnacht lautete: Charles Darwin und seine Reise auf der Beagle, inklusive Kostümführungen, Musik und „Kulinarik“.Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

pad – performance art depot
PENG
Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Stadthistorisches Museum Mainz
Straßenbahnfreunde e. V.
Taberna Archaeologica
Tip Top Express
Walpodenakademie
Werkstattgalerie Anne Böschen und DER GRÜNE SALON
Werkstattladen uah!
Wissenschaftliche Stadtbibliothek & Stadtarchiv Mainz
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Im Zentrum für Baukultur konnten sich Besucher unter anderem über die längste europäische Fußgänger-Hängeseilbrücke "Geierlay" in Mörsdorf (Hunsrück) informieren.Foto: Diether v. Goddenthow
Im Zentrum für Baukultur konnten sich Besucher unter anderem über die längste europäische Fußgänger-Hängeseilbrücke „Geierlay“ in Mörsdorf (Hunsrück) informieren.Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

Im Mittelpunkt standen  in der 11. Mainzer Museumsnacht wieder künstlerische und thematische Ausstellungen, die von Events und zumeist außergewöhnlichen Aktionen und Führungen sowie von Musik und Kulinarischem ansprechend eingerahmt wurden.

Im illuminierten Innenhof zwischen Landesmuseum und der zum Landtag Rheinland-Pfalz umgestalteten Steinhalle fanden sich gegen Mitternacht immer mehr Nachtschwärmer ein, um die 11. Mainzer Museumsnacht gensslich ausklingen zu lassen. Foto: Diether v. Goddenthow
Im illuminierten Innenhof zwischen Landesmuseum und der zum Landtag Rheinland-Pfalz umgestalteten Steinhalle fanden sich gegen Mitternacht immer mehr Nachtschwärmer ein, um die 11. Mainzer Museumsnacht gensslich ausklingen zu lassen. Foto: Diether v. Goddenthow

Ab 1 Uhr waren alle Nachteulen zur großen Abschlussparty im Landesmuseum Mainz eingeladen. Für den Rest der Nacht feierten sie mit dem Team der Museumsnacht und Künstlern  bis in die frühen Morgenstunden den Abschluss der erfolgreichen 11. Mainzer Museumsnacht.  Begleitet wurden sie dabei vom  7-köpfigen Mainzer Ensemble Towns&

In zwei Jahren wird die Eule – wie immer am Samstag nach dem Pfingstwochenende – zur dann zwölften Mainzer Museumsnacht wieder fliegen.

Die Bildende Kunst steht im Mittelpunkt der 11. Mainzer Museumsnacht am 10 Juni 2017

© Landeshauptstadt Mainz
© Landeshauptstadt Mainz

Nach zweijähriger Pause wird es am 10. Juni 2017 wieder eine große Nacht der Museen geben, die 11. Mainzer Museumsnacht, mit einem präzisierten Konzept, wie Kulturdezernentin Marianne Grosse gestern bei der Pressekonferenz im Mainzer Landesmuseum resümierte. Die 11.Mainzer Museumsnacht werde sich auf die neue Mainzer Kernstadt konzentrieren, Kulturinstitutionen wie die Patrone und das Museum Castellum in Mainz Kastel würden jedoch mit einem der drei Shuttlebuslinien bequem erreicht werden, so die Kulturdezernentin, die, trotz der in der Vergangenheit etwas rückläufigen Besucherzahlen auf zuletzt 12 000 im Jahre 2015, für dieses Jahr – je nach Witterung – mit bis zu 15.000 Besuchern rechnet.

Die 11. Mainzer Museumsnacht „Nachts sind alle Eulen grau“ wäre in diesem Jahr besonders mainzerisch, so die Kulturdezernentin. Die „Elf“ erkläre sich für die Mainzer von selbst, und auch die „Eule“, die für Narrenweisheit steht. Die Museumsnacht werde im Kulturamt selbst und nicht von einer Agentur organisiert, und das ohne einen einzigen Euro aus dem städtischen Haushalt. Die Kosten würden allein durch den Ticketverkauf gedeckt, so Marianne Grosse. (Tickets siehe unten)

42 Museen, Galerien, Institutionen und freien Kultureinrichtungen öffnen am 10. Juni von 18 bis 1 Uhr ihre Türen und laden Besucherinnen und Besucher zum nächtlichen Entdeckungsflug ein. Bis tief in die Nacht wollen dabei bekannte Sammlungen und Objekte, aber auch die neuesten Ausstellungen entdeckt werden. Das Begleitprogramm bietet Unterhaltung auf hohem Niveau: Musik, Literatur, Tanz, Theater und dazu passende kulinarische Angebote, und all das bis in die frühen Morgenstunden hinein.

Neben den bekannten „großen Sechs“: Gutenberg-Museum, Naturhistorisches Museum, Dommuseum, Landesmuseum, Römisch-Germanisches Zentralmuseum und Museum für Antike Schifffahrt – sind fast sämtliche Mainzer Galerien und junge Kulturinitiativen mit von der Partie, wobei die bildende Kunst klar im Mittelpunkt der 11. Mainzer Museumsnacht steht.

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Zentrum der Museumsnacht werden das Mainzer Landesmuseum und der – sanierungsbedingt – ebenfalls ins Landesmuseum „ausgelagerte“ Mainzer Landtag bilden. „Wir fiebern schon immer der Museumsnacht entgegen“, freut sich Dr. Birgit Heide, denn die Museumsnacht sei für das Landesmuseum immer ein ganz besonderes Ereignis. Alle Mitarbeiter seien mit am Start. Im Landesmuseum Mainz wird mit der Sonderausstellung „vorZeiten“ anlässlich des Jubiläums zu 70 Jahren Landesarchäologie 400 Millionen Jahre der Welt- und Entstehungsgeschichte anhand spektakulärer Funde und hochkarätiger Exponate präsentieren. Stündliche Führungen würden hierfür angeboten, und halbstündliche zur Besichtigung der zahlreichen Dauerausstellungen des Hause. Ab 17.00 Uhr könnten Besucher in den Arkaden Jazz hören, ein Weinchen trinken und Verweilen.

Im illuminierten Innenhof, der Landesmuseum mit dem Plenarsaal des provisorischen rheinland-pfälzischen Landtags verbindet, steigt ab 1.00 Uhr die große Abschlussparty bis in die frühen Morgenstunden. Es gäbe Livemusik und Kulinarisches. Für Getränke sorge das erfolgreiche Mainzer Start-up-Unternehmen „Geile Weine“, so Jeanine Stephan, Referatsleiterin im Landtag Rheinland-Pfalz. Da sie feststellten, dass bei der Museumsnacht ein ganz anderes, insbesondere jüngeres Publikum in den Landtag käme, haben „wir uns entschlossen ein anspruchsvolles Programm zu entwickeln, dass zu einem Teil informiert, und zum anderen Teil unterhaltend ist, erläutert die Referatsleitern. Unter dem Motto „Die lange Nacht der Landesgeschichte“, würden Kurzvorträge von maximal 15 Minuten Länge zu verschiedenen Themen, die das Land beträfen, angeboten. Musikalisch begleiteten Schüler des Musikgymansiums Montabaur als die Nacht im Plenarsaal.Trio-M-Jam mit Jazz bis Popp,

Das ausführliche Programm der elften Mainzer Museumsnacht wird in einer Broschüre zusammengefasst, die in allen teilnehmenden Institutionen ausliegt.

Der Eintritt, inklusiv freier Benutzung aller Begleitprogramm, der Shuttle-Busse und des gesamten öffentlichen Nahverkehrs wird 10 Euro kosten, ermäßigt 5 Euro. Für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre ist der Eintritt frei.
Der Vorverkauf in allen beteiligten Häusern und im Tourist Service Center im Brückenturm beginnt am 15. Mai.

Die Eintrittsbändchen zur Mainzer Museumsnacht gelten auch für die drei eigens eingerichteten „Museumslinien“ 80, 81 und 82, die die Einrichtungen von 17 bis 1 Uhr im 30-Minuten-Takt miteinander verbinden. Die Bändchen gelten außerdem zur kostenlosen An- und Abreise für alle Linien im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden (Tarifgebiet 65) und zusätzlich auf alle Linien des Rhein-Nahe Verkehrsverbundes (RNN).

Haltestelle am Hauptbahnhof ist Start- und Endpunkt der Busse

Alle drei Shuttle-Busse fahren in einem kleinen (L 80), mittleren (L 81) und großen Parcours (L 82) günstige Haltestellen in Mainz bis zur „Patrone“ und „Brückenkopf Mainz Kastel“ an. Sämtliche Busse starten und kehren zurück zum Hauptbahnhof,  halbstündlich, jedoch versetzt, so dass im Innenstadtbereich zahlreiche Locations im 10-Minutentakt angefahren werden.

 Weitere Informationen unter: 11.Mainzer Museumsnacht. Das komplette-Programm als PDF: Programm der 11.Mainzer Museumsnacht Der Lageplan der Mainzer Museumsnacht.

Mainzer Museumsnacht: Die Ritter kommen ins Landesmuseum

Landesmuseum Mainz bei Nacht - Mainzer Museumsnacht - die Ritter kommen
© massow-picture

Mainzer Museumsnacht – Landesmuseum bietet
abwechslungsreiches Programm zum Mitmachen und Zuhören

Ritter zum Anfassen, Fanfaren-Klänge, eine Kreativ-Werkstatt zum Mitmachen und eine Theatervorstellung – die zehnte Mainzer Museumsnacht bietet Besucherinnen und Besuchern des Landesmuseums Mainz am Samstag, 30. Mai, ein abwechslungsreiches Programm. Ab 17 Uhr lädt die Museumspädagogik des Landesmuseums in ihre Kreativ-Werkstatt ein. Auf dem Programm stehen unter anderem Bastel- und Malaktionen und Führungen zur Welt der Ritter. Ab 17.30 Uhr bietet das Museum jede halbe Stunde Führungen für Erwachsene und jede Stunde Führungen für Kinder an. Passend zum diesjährigen Motto „Die Ritter kommen!“ sind ebenfalls ab 17.30 Uhr überall im Museum Ritter in Rüstungen vom Veldenzer Aufgebot 1462 anzutreffen. Jeder Besucher kann die Ritter ansprechen und Informationen über deren Ausrüstung, Kleidung, Waffen etc. erfragen. Für musikalische Unterhaltung sorgen die Sickinger Herolde aus Landstuhl mit Fanfarenklängen sowie die Jazzkünstler Julia Baldauf und Rudolf Stenzinger.

Begleitend dazu werden verschiedene Führungen angeboten, die sich unter anderem mit der Sonderausstellung „Ritter! Tod! Teufel? Franz von Sickingen und die Reformation“ beschäftigen. In einer Ritterschule, im Innenhof des Museums, weist Emil Hartmann während der gesamten Dauer der Veranstaltung als Franz von Sickingen Groß und Klein unter anderem ins Bogenschießen und Fanfarenspiel ein. Ein besonderes Highlight stellt eine Theatervorstellung dar. Um 19.30 und 21 Uhr führt die Pfälzer Heimatbühne das Stück „Die letzten Minuten des Franz von Sickingen“ im Forum auf – ein Schauspiel, das 1951 von dem deutschen Schriftsteller und Politiker Karl Anton Vogt geschrieben wurde. Die Museumsnacht zählt zu den bedeutendsten und vielfältigsten Kulturveranstaltungen der Region mit über 40 teilnehmenden Einrichtungen. Der Eintritt kostet zehn, ermäßigt fünf Euro. Am Tag der Veranstaltung öffnet das Museum seine Türen um 17 Uhr, am darauffolgenden Tag um 12 Uhr.

Das Nachtprogramm im Landesmuseum

Landesmuseum Mainz,
Große Bleiche 49-51.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Mainzer Museumsnacht am 30. Mai 2015 von 18 – 1 Uhr

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10. Mainzer Museumsnacht
30. Mai 2015
18-1 Uhr
www.museumsnacht.mainz.de
Eintritt: 10 Euro/ ermäßigt 5 Euro
Vorverkauf in allen beteiligten Einrichtungen, dem Tourist Service Center und dem Verkehrs Center Mainz am Hauptbahnhof

Programm

Ob klassisch oder modern, Solist oder Band: Neben Ausstellungen, die alle teilnehmenden Institutionen der Mainzer Museumsnacht 2015 zeigen, gibt es in einigen Häusern auch ein besonderes Musikprogramm.

Die vielfältige Auswahl bietet Musikgenuss für jeden Geschmack. In der Handwerkskammer Rheinhessen gibt es verteilt über den Abend Konzerte der Hornisten Gerd und Frank Radke, des Cellisten Raphael Mias und des Gitarristen Martin Duwe im architektonisch eindrucksvollen Foyer des Gebäudes zu hören. Ebenfalls in der südlichen Altstadt ertönt erdiger Saxophonsound aus der Werkstattgalerie Anne Böschen: Die Band Seltsam! spielt von 22.15 Uhr an und unterhält mit akustischen Klängen.

Aber nicht nur Musik begleitet das Angebot der Mainzer Museumsnacht: Im Atelier Hermann Recknagel liest der Autor Matthias Boosch um 20 Uhr aus seinen „Lettlandgeschichten“. Am Schillerplatz erwartet das CinéMayence alle Filminteressierten zum Kurzfilmprogramm „Kurz & Gut“, das von 19 bis 0 Uhr im Stundentakt gezeigt wird. Ein persönliches Erinnerungsstück an die Mainzer Museumsnacht gibt es im CRB Haus Burgund: Dort zeichnet der Karikaturist und Illustrator Patrick Grillot aus Dijon die Besucher. Im Römisch-Germanischen Zentralmuseum bespielt die Improvisationstheater-Gruppe „Musenkuss nach Ladenschluss“ von 18 bis 23 Uhr die Bühne. Einen Blick hinter die Kulissen und über die Schulter eines Restaurators bei der Arbeit bekommen die Besucher in der taberna archaeologica in der Römerpassage.

Text: Landeshauptstadt Mainz
Folgende Museen beteiligen sich mit interessanten Programmen an der Mainzer Museumsnacht:

Gutenberg-Museum
Naturhistorisches Museum
Landesmuseum
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Museum für Antike Schiffahrt
Fastnachtsmuseum
Dom- und Diözesanmuseum
Kupferberg-Museum
Stadthistorisches Museum
Garnisonsmuseum
Museum Gonsenheim
Ziegelmuseum Mainz-Bretzenheim
Museum Castellum
Institut Français Mainz

Ziegelmuseum Mainz

Das Ziegelmuseum in der Alten Ziegelei in Mainz-Bretzenheim präsentiert eine reichhaltige Sammlung von Ziegeln aus 4 Jahrtausenden.
Es wurde 2004 eröffnet und vermittelt einen umfassenden Überblick über das Thema anhand originaler Fundstücke und Abbildungen und Erläuterungstexte.

Der Ausstellungsort selbst ist bereits ein besonderes Kulturdenkmal: der Ringofen, in dem die Ziegel gebrannt wurden, ist der einzige, der sich vollständig in Rheinhessen erhalten hat. Er wurde 1992 als Industriedenkmal unter Schutz gestellt. In dem ca. 600 m² Fachwerküberbau über dem Ringofen befindet sich heute das Museum.

In dem Museum mit seinen mehr als 1000 Exponaten wird die ganze Vielfalt der Ziegel dargestellt.
Die ältesten Ziegel stammen aus dem 3. Jahrtausend v. Chr..
In einem eigenen 
Ausstellungsraum wird eine besonders reichhaltige römische Sammlung gezeigt. Backsteine und Dachziegel vom Mittelalter bis zur Neuzeit einzeln und im Verbund umfassen das weite Ziegelspektrum, das den wenigsten in diesem Umfang bewußt ist.

Die große Ausstellungsfläche über dem Ringofen erlaubt es, auch raumintensivere Objekte wie Tonrohrrohrleitungen, Dachdeckungen, Ziegelverbände auszustellen. In Schaukästen werden besondere Stücke wie z.B. ein mit Keilschrift versehenes Ziegelfragment des Turms zu Babel gezeigt.

Text: Ziegelmuseum

Das Museum ist sonntags von April bis Oktober von 10 – 13 Uhr geöffnet

Eintritt frei

Führungen außerhalb der Öffnungszeiten durch
den Ringofenbereich und das Ziegelmuseum
werden nach Vereinbarung durchgeführt von

Prof. Dr. Klaus Ewe
Tel. 06131-331109
ewe@uni-mainz.de

Dipl.Ing. P. Kirchner
Tel. 06136-42703
alteziegeleipk@t-online.de

Dr. Ing. P.G.Custodis
Tel. 06131-51313
paul-georg.custodis@web.de

Das Ziegelnusem in der Alten Ziegelei Mainz-Bretzenheim

 

 

Garnisonsmuseum in der Zitadelle

© massow-picture
© massow-picture

Der Festung Mainz ist das Garnisonsmuseum untergebracht. Die umfangreiche Sammlung beinhaltet Uniformen, Fotos, Dokumenten und Reservistika rund um die Garnisonsgeschichte der Stadt Mainz. Unter anderem auch ein schönes Modell der Mainzer Festung. Alle Ausstellungstücke wurden von Herrn Balzer mit ungeheurem Kostenaufwand selbst erworben und liebevoll ausgestellt. Zu besichtigen ist das „Museale Magazin der Festung und Garnison Mainz“ grundsätzlich für jedermann; allerdings muss man sich vorher anmelden (derzeit ist das wie gesagt leider nicht möglich, weil das Museum umzieht). Wolfgang Balzer gibt bei Besichtigungen eine didaktisch hervorragende und unterhaltsame Einführung in die Mainzer Festungsgeschichte. Danach kann sich der Besucher ein wenig umschauen und Wolfgang Balzer zu den Objekten Fragen stellen. Der Besuch ist lohnenswert, weil dem Interessierten ein gut gelungener Einblick in die neuzeitliche militärische Geschichte der Stadt Mainz geboten wird.

Besuche sind grundsätzlich nur mit Voranmeldung möglich. Bei Interesse oder Fragen zum Garnisonshistorischen Magazin können Sie den 2. Vorstandsvorsitzenden Alexander von Renz wenden oder Herrn Wolfgang Balzer (1. Vorsitzender) unter 06249 / 79 08 anrufen.

In der Nacht der Museen ist das Garnisonsmuseum geöffnet.

Garnisonsmuseum
Zitadelle
55131 Mainz
Telefon 06249/79 08
Telefax 06249/801 25

Stadthistorisches Museum

mainzer_museumsnacht31.5.15Das Stadthistorische Museum Mainz ist ein Privatmuseum, das sich durch Mitgliedsbeiträge, Spenden und Eintrittsgelder finanziert. Es wurde im Jahr 2000 gegründet und befindet sich seit Juli 2003 im Bau D der Mainzer Zitadelle, direkt neben dem 2000 Jahre alten römischen Ehrenmal, dem Drususstein. Träger des Museums ist der Förderverein Stadthistorisches Museum Mainz e.V., der sich im Mai 1996 gründete. Unterstützen Sie das Stadthistorische Museum Mainz durch Ihre Mitgliedschaft!

Öffnungszeiten:
Freitag 14 – 17 Uhr
Samstag und Sonntag 11 – 17 Uhr

Stadthistorische Museum:
Zitadelle, Bau D, 55131 Mainz
(Zufahrt über Eisgrubweg und die Straße „Am 87er Denkmal“)
Tel. während Öffnungszeiten: 06131-629637