Kategorie-Archiv: Wiesbadener Fastnacht

400 000 Besucher bejubeln bei herrlichem Wetter Hessens größten Fastnachtszug in Wiesbaden

Die Stimmung kocht am Wiesbadener Schlossplatz. Friedliche, ausgelassene Fastnacht in der Hessischen Landeshauptstadt 2017.Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Die Stimmung kocht am Wiesbadener Schlossplatz. Friedliche, ausgelassene Fastnacht in der Hessischen Landeshauptstadt 2017.Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Bei herrlichem Frühlingswetter feierten über 400 000 Narren in Wiesbaden Hessens größten Fastnachtsumzug mit 210 Zugnummern und über 5.500 Aktiven.

Friedhof des Nachtlebens. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Friedhof des Nachtlebens. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Damit hatte sich die Hoffnung des DACHO-Vorsitzenden Simon Rottloff erfüllt,  in der hessischen Landeshauptstadt in diesem Jahr endlich wieder den größten Fastnachtsumzug auf die Beine zu stellen. Zum Vergleich: Der heutige Frankfurter Fastnachtsumzug umfasste 200 Zugnummern und zog rund 350 000 Besucher an.

Bei schönem Wetter jubelten über 400 000 Besuchern den aktiven Fastnachtlern zu.  Friedhof des Nachtlebens. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Bei schönem Wetter jubelten über 400 000 Besuchern den aktiven Fastnachtlern zu. Friedhof des Nachtlebens. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Los gings um 13,11 am Elsässer Platz. Von dort bahnte sich der Umzug seinen Weg durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus und an tausenden – zumeist originell kostümierten – Närrinnen und Narren, die sich mit bester Laune den fantasievollen Wagen und Gruppen zujubelten.

Für Sicherheit gesorgt. Ein großes Knettenbrech-Fahrzeug (rechts) sichert in Höhe Bahnhofstrasse die Rheinstrasse.  Hier links Dachowagen. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Für Sicherheit gesorgt. Ein großes Knettenbrech-Fahrzeug (rechts) sichert in Höhe Bahnhofstrasse die Rheinstrasse. Hier links Dachowagen. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Alle neuralgischen potentiellen Einfallstore  waren mit großen Lastwagen gesichert.

Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Nachdem der Zug nach 17.00 Uhr seine Fahrt wieder am Elsässer Platz beendet hatte, wurde in Wiesbaden noch lange weitergefeiert.

 

 

Die EU-Burka? Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
HuHuHu!!. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

In den Bars und Kneipen der Altstadt herrscht dann bis in die frühen Morgenstunden eine ausgelassene Fastnachtsstimmung. Auch im Rathaus konnten sich Narren  im hübsch geschmückten Foyer mit Flüssigem versorgen. Es fand aber keine Fastnachtsparty statt. Dafür wurde ausgiebig „Uff de Gass“ gefeiert.

Rheinischer Karneval im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes

Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Tausende Kulturtalente in ganz Deutschland erhalten kulturelle Traditionen und gestalten das Immaterielle Kulturerbe. Die Deutsche UNESCO-Kommission stellt ausgewählte Kulturtalente vor, im Monat Februar: den 32-jährigen Jecken Thomas Mende aus Köln. Gemeinsam mit Millionen weiterer Närrinnen und Narren feiert er jährlich den Rheinischen Karneval. Im Interview erklärt Mende, was den Rheinischen Karneval ausmacht, wo die Unterschiede zwischen dem traditionellen und dem alternativen Karneval liegen und wie Karnevalsvereine gesellschaftliche Verantwortung übernehmen. Seit 2015 ist der Rheinische Karneval mit all seinen lokalen Varianten im Bundesweiten Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes eingetragen.

„Karneval bedeutet, gemeinsam mit Freunden und der Familie, mit Jung und Alt, mit Mann und Frau über alle Schichten hinweg im Kostüm gemeinsam zu schunkeln und den Ernst des Lebens zu vergessen. Beim Karneval gibt es keine Berührungsängste – man kommt sofort in Kontakt mit anderen Leuten. Die Karnevalstradition hat eine integrative Kraft“, erklärt Thomas Mende. „Ich bin stolz, dass durch diese Auszeichnung des Rheinischen Karnevals eine wunderbare Verbindung zwischen dem materiellen und dem immateriellen Kulturerbe sichtbar wird. Der Kölner Dom als UNESCO-Welterbe und der Rheinische Karneval als wichtige immaterielle Kulturform in unserer Stadt gehören untrennbar zusammen. Der Kölner Dom wird in vielen Karnevalsliedern begeistert besungen und ist als Wahrzeichen der Stadt in vielen Karnevalsumzügen präsent. Im Dom bekommen die Karnevalisten schließlich auch  den Segen für eine gesunde und friedliche Session“, so Mende weiter.

Der bis Anfang des 13. Jahrhunderts zurückreichende Festkomplex des Rheinischen Karnevals ist ein Schwellenfest unmittelbar vor der vorösterlichen Fastenzeit im christlichen Jahreslauf. Das gemeinschaftliche Verzehren von vor allem verderblichen Lebensmitteln vor der Fastenzeit ist die ideelle und inhaltliche Grundlage für den Karneval. In vielen Teilen Deutschlands wird er auch unter Begriffen wie „Fasnet“, „Fastnacht“ oder „Fasching“ gefeiert. Im Laufe des 15. Jahrhunderts wurde die Fastnacht als sündhaftes, endliches Leben interpretiert. Vor diesem Hintergrund trat die Figur des gottesfernen Narren mit der Fastnacht in Verbindung – mit Narrenmasken und Kostümen wurde fortan symbolisch die gesellschaftliche und religiöse Ordnung in Frage gestellt.

Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelte sich ausgehend von Köln eine bürgerliche Form des Karnevals. Um die vielfältigen Festformen zu reorganisieren und zu koordinieren, wurde 1823 ein Festordnendes Komitee eingerichtet. Am Fastnachtsmontag wurde ein Maskenzug als Höhepunkt des Festes durchgeführt, der jahrtausendealte Herrschereinzüge nachahmte und persiflierte. Dazu traten der Held, später Prinz, „Karneval“ als Personifikation des karnevalistischen Frohsinns sowie Karnevalsgesellschaften, Karnevalssitzungen und Maskenbälle als weitere Elemente hinzu. Die Lieder und Büttenreden auf diesen Veranstaltungen sind geprägt vom Dialekt und von einem hohen Maß identitätsstiftender Inhalte. Andere Städte und Regionen übernahmen im Laufe des 19. und 20. Jahrhunderts diese Festgestaltung und gaben ihr ein spezifisches lokales oder regionales Gepräge.

Mit den gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen des 19. Jahrhunderts wurde die Karnevalszeit deutlich ausgedehnt. Beginn des Rheinischen Karnevals ist nun der 11. November mit der Vorstellung des Prinzen, Prinzenpaares oder Dreigestirns. Der Tag der Heiligen Drei Könige – 6. Januar – entwickelte sich zum Auftakt des Sitzungskarnevals, die Weiberfastnacht zum Auftakt des Straßenkarnevals und der Rosenmontag löste den Karnevalsdienstag als zentraler Festtag ab. Im Kontext der Märzrevolution 1848/49 und der einhergehenden Politisierung der Gesellschaft wurde der organisierte Karneval für alle sozialen Schichten geöffnet. Die Thematisierung von politischen Entwicklungen in den Büttenreden, in Liedern und in Motivwagen wurde fester Bestandteil des Festes. Seit dieser Zeit haben sich weitere Rituale und Spielweisen im Rheinischen Karneval entwickelt. Er ist heute gleichermaßen Ort der Begegnung, Wirtschaftsfaktor und Aushängeschild für die Region in der ganzen Welt.

Hintergrundinformationen zum Immateriellen Kulturerbe

Zum Immateriellen Kulturerbe zählen lebendige Traditionen aus den Bereichen Tanz, Theater, Musik, mündliche Überlieferungen, Naturwissen und Handwerkstechniken. Formen Immateriellen Kulturerbes sind entscheidend von menschlichem Wissen und Können getragen. Sie sind Ausdruck von Kreativität und Erfindergeist, vermitteln Identität und Kontinuität. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben und immer wieder neu gestaltet.

Seit 2003 unterstützt die UNESCO den Schutz, die Dokumentation und den Erhalt dieser Kulturformen. Einzelne Elemente aus den nationalen Verzeichnissen der Vertragsstaaten können für eine von drei UNESCO-Listen des Immateriellen Kulturerbes vorgeschlagen werden. 429 Bräuche, Darstellungskünste, Handwerkstechniken und Naturwissen aus aller Welt werden derzeit auf diesen Listen geführt, darunter die Genossenschaftsidee und –praxis aus Deutschland, die Rumba aus Kuba, die traditionelle chinesische Medizin und die italienische Geigenbaukunst. Bis heute sind 172 Staaten dem UNESCO-Übereinkommen zur Erhaltung des Immateriellen Kulturerbes beigetreten. Deutschland ist seit 2013 Vertragsstaat.

Wiesbaden feiert Fastnacht – Nach Fastnachtssonntagszug am 26.2.17 wird auf dem Schlossplatz „Uff de Gass“ gefeiert

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

In der hessischen Landeshauptstadt werden die närrischen Tage auch in diesem Jahr wieder ausgiebig mit der Rathausstürmung, dem Kinderfastnachtsumzug und, als Höhepunkt, dem großen Fastnachtssonntagszug gefeiert. Und wer gerne „Fastnacht uff de Gass“ erlebt, findet in der Innenstadt und rund um das Rathaus zahlreiche Anlaufpunkte, um mit Gleichgesinnten närrisch und fröhlich zusammen zu sein.

Los geht es am Samstag, 25. Februar, um 11.11 Uhr mit dem Sturm auf die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim am St. Veiter Platz 1. Der AKK-Fastnachtszug startet um 13.11 Uhr in der Steinern Straße/Ludwig-Wolker-Straße und führt über die Admiral-Scheer-Straße, In der Witz, Roonstraße, Zehnthofstraße, Frankfurter Straße, Elisabethenstraße, Admiral-Scheer-Straße, Hochheimer Straße, Innsbrucker Straße, Wiener Platz, Bischofsheimer Straße, Flörsheimer Straße, August-Lutz-Brücke, Viktoriastraße, Friedrichstraße, Wilhelmstraße, Taunusstraße, Viktoriastraße, Winterstraße zur Hauptstraße, wo sich der Zug auflöst.

Nachmittags steht die Wiesbadener Innenstadt ganz im Zeichen der Kinderfastnacht. Der Kinderfastnachtsumzug unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann startet am Fastnachtssamstag um 15.33 Uhr am Luisenplatz. Nach dem Umzug durch die Fußgängerzone werden dem Kinderprinzenpaar, Prinzessin Sarah I. und Prinz Moritz II., auf der Rathaustreppe von Oberbürgermeister Gerich Stadtorden verliehen. Im Anschluss, etwa gegen 16.30 Uhr, erfolgt der Sturm auf das Wiesbadener Rathaus. Ob es dem Oberbürgermeister mit seinen Helferinnen und Helfern in diesem Jahr gelingt, das Rathaus zu verteidigen? Wenn nicht, können sich alle kleinen Narren freuen, denn die „Beute“, die im Foyer des Rathauses aufgeteilt wird, ist sicherlich ganz nach ihrem Geschmack. Und auf der Bühne am Marktbrunnen findet die Prämierung der besten Kinderumzugnummern mit Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel statt.

Der große Fastnachtssonntagszug startet am Fastnachtsonntag, 26. Februar, um 13.11 Uhr am Elsässer Platz. Von dort bahnt sich der Umzug seinen Weg durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus und an Tausenden von Närrinnen und Narren am Straßenrand. Entlang der Zugstrecke gibt es wieder Sprechzellen, von denen aus einzelne Zugnummern erläutert werden. Die Auflösung und das Ende des Zugs am Elsässer Platz sind für circa 18 Uhr geplant. Die Zugstrecke verläuft auch in diesem Jahr wieder über Elsässer Platz, Klarenthaler Straße, An der Ringkirche (nördliche Fahrbahn), Rheinstraße (nördliche Fahrbahn), Wilhelmstraße, Taunusstraße, Kranzplatz/Georg-August-Zinn-Straße, Langgasse/ Webergasse, An den Quellen, Schloßplatz, Marktstraße, Friedrichstraße, Schwalbacher Straße, Bleichstraße, Bismarckring, Dotzheimer Straße, Klarenthaler Straße und zurück zum Elsässer Platz.

Der Zug wird gegen 15 Uhr vor dem Rathaus erwartet. Die Rathaustreppe steht allen Närrinnen und Narren – nach dem Motto „Wer zuerst kommt …“ zur Verfügung. Im Rathaus findet keine Fastnachtsparty statt, da nach dem Zug „Uff de Gass“ gefeiert wird. Das Rathaus ist jedoch ab 14.11 Uhr geöffnet, um sich aufzuwärmen, die Toilette zu besuchen und Getränke zu kaufen; der Verkaufserlös dient der Finanzierung des Fastnachtssonntagszugs. Nach der letzten Zugnummer feiert die DACHO die Straßenfastnacht mit Band und Verkaufsständen auf dem Schloßplatz. „Die Filsbacher“ und das „Duo Spaßrebellen“ werden den Närrinnen und Narren kräftig einheizen.

Wiesbadener Fastnachts-Saison 2016/17 startet am 11.11.2016 im Lusisenforum und am Mauritiusplatz

Wiesbadener Fastnachts-Saison 2016/17  startet am 11.11.2016 um 18.33 Uhr am Mauritiusplatz. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Wiesbadener Fastnachts-Saison 2016/17 startet am 11.11.2016 um 18.33 Uhr am Mauritiusplatz. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Am 11.11.2016 beginnt auch in Wiesbadener wieder die fünfte Jahreszeit. Dann werden zunächst ab 15.11 Uhr im Louisenforum und ab 18.33 Uhr  auf dem Mauritiusplatz Oberbürgermeister Sven Gerich und Dacho-Vorsitzender Simon Rottloff die Fastnachtskampagne 2016/17 mit einem närrisch bunten Programm einläuten. Wegen des im Hessischen Landtag tagenden NSU-Ausschusses wurde eine Bannmeile um ihn herum eingerichtet, weswegen die Dacho mit ihrer traditionellen Fastnachtsauftaktveranstaltung kurzfristig zum Umzug auf den Mauritiusplatz gezwungen wurde. Selbst die traditionelle Fahnenhissung um 11.11 Uhr am Rathaus musste auf abends verlegt werden, ärgert sich Simon Rottloff noch ein wenig. Aber Humor heilt alle Wunden. Und so sind er und der Oberbürgermeister sehr froh und dankbar,  dass kurzfristig durch die  Unterstützung des Taunuswunderlandbetreibers Otto Barth und mit Hilfe des Ordnungsamtes der Mauritiusplatz als neuer „närrischer Ort“ für den Kampagnenstart rekrutiert werden konnte. Möglich wurde der Umzug nur, so Dacho-Zuginspektor Thomas Schreiner, da  Otto Barth den Aufbau seines Winterdorfs samt Riesenrad für den Sternschnuppenmarkt um zwei Tage verschieben wird. Während dieser Zeit werde das  Riesenrad  auf dem Festplatz von Schreiners Freudenberger Kerbe- und Carneval-Gesellschaft zwischengelagert.

Am 11.11.2016 wird nach dem Empfang um  15.11 Uhr im Luisenforum gegen 16.11 Uhr das Kinderprinzenpaar, Sarah I. und Moritz II., inthronisiert und ein buntes närrisches Programm – vor dem – Luisenforum stattfinden.

Vierstündiges Programm zum Start der Kampagne 2016/17 findet ab diesem Jahr auf dem Mauritiusplatz statt.Foto: Heik v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Ein vierstündiges Programm erwartet die Besucher zum Start der Kampagne 2016/17  auf dem Mauritiusplatz.Foto: Heik v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Um 18.33 Uhr startet anschließend  auf dem  Mauritius-Platz ein vierstündiges buntes Abendprogramm. Es sei ein Mix aus Tanz- und Musikgruppen, mit den Spaßrebellen und vielem mehr mit anschließender Party, so Simon Rottluff. Man habe sich bewusst für diesen neuen Ansatz entschieden, um möglichst für jeden etwas anzubieten und so die Leute länger auf der Veranstaltung zu halten. Auch für das leibliche Wohl sei bestens gesorgt.

Erneuert worden sei auch das Konzept  der Dacho-Eröffnungssitzung in der Christian-Bücher-Halle am 18.November 2016. Man werde  mit weniger „gekauften“ Künstlern arbeiten, sondern mehr auf eigene Leute aus den einzelnen Carneval-Mitgliedsvereinen setzen. Inzwischen gäbe es nur noch etwa 30 Restkarten, freut sich Sitzungs-Präsident Andreas Taschler, was bestätige, dass das neue Konzept gut angenommen worden wäre. Die Dacho habe nicht einmal plakatieren müssen, um für den Verkauf zu werben. Auch für die Dacho-Prunksitzung mit anschließender Konfetti-Party im Kurhaus Wiesbaden liefe der Vorverkauf sehr gut an. Bei dieser Veranstaltung wird erstmals ein Männerballett auf der Kurhausbühne „ihre Beinchen“ werfen. Als Highlight konnte die Ehrengarde der Stadt Köln gewonnen werden, die mit ihrem kompletten Musikzug anrücken und ordentlich einheizen wird.

 

Die weiteren närrischen Veranstaltungen:
Am 15.01.2017 heißt es ab 14.33 Uhr „Kids in die Bütt“. Ort: Christian Bücher-Halle.

Der Suppenverkauf vor Karstadt zugunsten des Fastnachts-Sonntagszug findet am 4.02.2017 statt, der Zopfverkauf am 11.02.2017 vor dem Luisenforum. Am 9.02.2016 werden traditionell die Stadtorden verliehen. Das große Kinderfest in der Fußgängerzone startet am Samstag, den 25.02.2016 um 10.33 Uhr, der Kinderumzug dann um 15.33 Uhr ab dem Luisenplatz durch die Fußgängerzone. Im Anschluss wird das Rathaus gestürmt.

Mit 350 000 Besuchern trotz Sturmtief war 2016 der Wiesbadener Faschinssonntagszug der größte hessenweit. Foto: Heik v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Mit 350 000 Besuchern (trotz Sturmtief) war 2016 der Wiesbadener Faschinssonntagszug der größte hessenweit. Foto: Heik v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Höhepunkt wird auch 2017 wieder am 26.02.2017 ab 13.11 Uhr der große Fastnachtssonntagszug sein, der vom Elsässer Platz aus startet (Wiesbadener Kurier und Tagblatt werden wieder rechtzeitig mit Infografiken über den Zugverlauf  informieren). Mit 202 Zugnummern und 350 000 erwarteten Besuchern (Besucherzahl 2016, trotz Sturmtief) wird der Fastnachtssonntagszug wieder der größte hessenweit sein.

Im Anschluss wird es auf dem Schlossplatz und im offenen Rathaus wieder eine „After-Zug-Party“ geben, wozu alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen seien, so Oberbürgermeister Sven Gerich.

Auf dem Schloss- und Mauritiusplatz läuft die Fastnachtsmesse mit „Bratwurst- und Rollmopsstand“ bis einschließlich Aschermittwoch, dem 28.Februar 2017.

 

Die „Zuuchplakettcher“

(Sammler-Edition)
plakettchen1wMit der Kampagne 2014/2015 startete die Dacho erstmalig mit einer Sammelserie lustiger Wiesbadener Zugplaketten. Motive: Wiesbadener Personen, Gebäuden
und Sehenswürdigkeiten Geplant sind für die ersten Jahre 12 Motive, die auch beliebig durch weitere Personen, Gebäude oder Sehenswürdigkeiten erweitert werden können.
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Die Zugplaketten sind auch in der anstehenden Kampagne in verschiedenen Geschäften und Gaststätten zu erwerben. Nach den letztjährigen Motiven „Marktkirche“ und „Bäckerbrunnen“ sind 2015/16 der „Kochbrunnen“ und die „Nerobergbahn“ erhältlich.

 

Die Dachorganisation Wiesbadener Karneval 1950 e.V. und angeschlossene Vereine

Foto: © atelier-goddenthow
Foto: © atelier-goddenthow

Struktur
Die Dachorganisation Wiesbadener Karneval 1950 e.V. ist der Dachverband der Karneval-, Garde- und Brauchtumsvereine in Wiesbaden und Umgebung. Dieser Interessenvertretung gehören über 30 Vereine, Clubs und Gesellschaften mit etwa 15.000 Mitgliedern an.
Die Dacho wird repräsentiert durch einen ca. 20-köpfigen Vorstand und ein Präsidium. Seit dem Jahr 2000 besteht das Corps der Ehrenritter, das sich aus Vertretern von Wirtschaft und Politik zusammensetzt. Im Jahr 2007 kam das Prinzen-Corps, ein Zusammenschluss ehemaliger Prinzenpaare, dazu.

Aufgaben
Die Dachorganisation Wiesbadener Karneval organisiert in erster Linie den Umzug am Fastnachtsonntag. Da die Mitgliedsbeiträge und öffentlichen Fördermittel bei weitem nicht ausreichen, einen Umzug im gewohnten Maß auf die Beine zu stellen, muss die Dacho versuchen, durch eigene Veranstaltungen den Zug zu finanzieren: Dazu zählen u. a. der Zopfverkauf, der Suppenverkauf, sowie die Stände auf dem Theatrium. Die traditionelle Dacho-Sitzung im Kurhaus stützt nachhaltig das Renommee der Wiesbadener Fastnacht in der Öffentlichkeit.
Der karnevalistische Nachwuchs wird in intensiver Zusammenarbeit mit den Vereinen im Rahmen der Veranstaltung „Kids in die Bütt“ gefördert. Überhaupt wird Kinder- und Jugendarbeit bei der Dacho großgeschrieben. Das ist besonders am Fastnachtsamstag in der Innenstadt zu erleben bei dem Kinderfest und dem Kinderumzug.
Ferner hat die Dacho die Tradition der Rathaus-Erstürmung wiederbelebt. Der Verkauf von Zugplaketten ist ebenso selbstverständlich wie eine intensive Verbandsarbeit auf regionaler und Bundesebene. Neben allen Veranstaltungen wirbt die Dacho für ihre Vereine und das uralte Brauchtum Fastnacht in der Öffentlichkeit – u. a. durch die Herausgabe von Broschüren, Veranstaltungskalendern, Zugprogramm-Heften und Chroniken der Wiesbadener Fastnachts-geschichte.

Dacho-Freundeskreis
Neben den oben genannten Aufgaben, gibt es mittlerweile auch die Möglichkeit der Fördermitgliedschaft. Der Dacho-Freundeskreis ist ein Zusammenschluss von Menschen, die die Wiesbadener Fastnacht unterstützen möchten. Sie suchen darüber hinaus mit ihrer Fördermitgliedschaft die Nähe zur Fastnacht – ohne sich fest engagieren zu müssen. Als Fördermitglieder haben sie die Möglichkeit, bevorzugt Karten zu Veranstaltungen der Dacho zu erwerben – bspw. zur Eröffnungs- oder der Prunksitzung im Kurhaus. Darüber hinaus lädt die Dacho ihre Fördermitglieder zum jährlichen Grillfest ein sowie an den Stand beim Theatrium auf der Wilhelmstraße.
Weitere Informationen: freundeskreis@dachowiesbaden.de (Antrag auf Fördermitgliedschaft in der Dacho auf der Homepage des Vereins im Download-Bereich)

Mitgliedsvereine der DACHO

Wiesbadener Carneval-Gesellschaft „Sprudel“ von 1862 e. V.
Carneval Verein Bierstadt 1901 e. V.
Carneval Verein Schierstein 1928 e. V.
Karnevalverein „Die Spinner Wiesbaden 1926 e. V.
Narrenzunft 1950 e.V. „Erbenheimer Brummer“
Wiesbadener Carneval-Club „Die Wubbe 1951“ e. V.
Wiesbadener Närrische Garde 1953 e. V.
Narrengilde der Sängervereinigung „Sängerlust Arion“ Dotzheim e. V.
Carneval Club „Rote Husaren“ Mainz-Kostheim 1952 e. V.
Wiesbadener Funken 1955 e. V.
Wiesbadener Prinzengarde 1900 e. V.
Die Roten Herolde Wiesbaden 1956 e. V.
Carneval Club Wiesbaden 1954 e. V.
Carnevalsgemeinschaft Fidele-Elf Wiesbaden/Mainz e. V.
„Die lustigen Löffler“ der TTG-ESWE 1949 e. V.
Schwalbacher Carneval Club e. V.
Carneval Club „Die Wiesbadener Marktplatz-Buben“ 1972 e. V.
1. Bleidenstadter Carnevals-Gesellschaft 1953 e. V.
Carneval Club „Die Fidelen Narren“ 1973 von ESWE e. V.
Carneval- und Brauchtumsverein Nordenstadt 1975 e. V.
Gusbacher Carneval Club 1981 e. V.
Sonnenberger Karneval Verein „Die Narrhalla“ 1992 e. V.
Taunussteiner Carneval Verein „Die Gockel“ 1979 e. V.
Jocus-Garde 1889 e. V. Mainz-Kastel
Die Sonnenberger Käuzcher 1863 e. V.
Carnevalverein Narrenlust Waldstraße e. V.
Karneval Club Rheingauviertel 1984 e. V.
Moderner Musikzug „Die Kostheimer Gecken“ 1976 e. V.
Kerbe- und Carnevalsgesellschaft Freudenberg 1953 e. V.
Kolpingfamilie Wiesbaden-Zentral e.V. „Der Elferrat“
Sportvereinigung Amöneburg 1945 e. V.
Tanzsport + Carneval Club „Die Nachteulen“ Hochheim 1982 e. V.
Karneval-Verein „Die Nauerder Gins“ e. V.
Molsberjer Narr´n e. V. 2005
Kostheimer Carneval Verein 1923 e. V.
Kloppenheimer Fastnachtsgemeinschaft „Die Clope“

Wiesbaden feiert Fastnacht – Termine auf einen Blick

© massow-picture
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In der hessischen Landeshauptstadt werden die närrischen Tage auch in diesem Jahr wieder ausgiebig mit der Rathausstürmung, dem Kinderfastnachtsumzug und, als Höhepunkt, dem großen Fastnachtssonntagszug gefeiert. Und wer gerne „Fastnacht uff de Gass“ erlebt, findet in der Innenstadt und rund um das Rathaus zahlreiche Anlaufpunkte, um mit Gleichgesinnten närrisch und fröhlich zusammen zu sein.

Los geht es am Samstag, 6. Februar, um 11.11 Uhr mit dem Sturm auf die Ortsverwaltung Kastel/Kostheim am St. Veiter Platz 1. Im Anschluss werden Oberbürgermeister Sven Gerich und Oberbürgermeister Michael Ebling Wiesbadener und Mainzer Stadtorden an die Fastnachterinnen und Fastnachter verleihen. Der AKK-Fastnachtszug startet um 13.33 Uhr in der Steinern Straße/Ludwig-Wolker-Straße und führt über die Admiral-Scheer-Straße, In der Witz, Roonstraße, Zehnthofstraße, Frankfurter Straße, Elisabethenstraße, Admiral-Scheer-Straße, Hochheimer Straße, Innsbrucker Straße, Wiener Platz, Bischofsheimer Straße, Flörsheimer Straße, August-Lutz-Brücke, Viktoriastraße, Friedrichstraße, Wilhelmstraße, Taunusstraße, Viktoriastraße, Winterstraße zur Hauptstraße, wo sich der Zug auflöst.

Nachmittags steht die Innenstadt ganz im Zeichen der Kinderfastnacht. Der Kinderfastnachtsumzug unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister und Sozialdezernent Arno Goßmann startet am Fastnachtssamstag um 15.33 Uhr am Luisenplatz. Nach dem Umzug durch die Fußgängerzone werden dem Kinderprinzenpaar auf der Rathaustreppe von Oberbürgermeister Gerich Stadtorden verliehen. Im Anschluss, etwa gegen 16.35 Uhr, erfolgt der Sturm auf das Wiesbadener Rathaus. Ob es dem Oberbürgermeister mit seinen Helfern in diesem Jahr gelingt, das Rathaus zu verteidigen? Wenn nicht, können sich alle kleinen Narren freuen, denn die „Beute“, die im Foyer des Rathauses aufgeteilt wird, ist sicherlich ganz nach ihrem Geschmack. Und während des närrischen Programms auf der Bühne werden die besten fünf teilnehmenden Gruppen des Kinderumzugs prämiert.

Der große Fastnachtssonntagszug startet am Fastnachtsonntag, 7. Februar, um 13.11 Uhr am Elsässer Platz. Von dort bahnt sich der Umzug seinen Weg durch die Innenstadt, vorbei am Rathaus und an Tausenden von Närrinnen und Narren am Straßenrand. Entlang der Zugstrecke gibt es wieder Sprechzellen, von denen aus einzelne Zugnummern erläutert werden. Die Auflösung und das Ende des Zugs am Elsässer Platz sind für circa 18.00 Uhr geplant. Die Zugstrecke verläuft auch in diesem Jahr wieder über Elsässer Platz, Klarenthaler Straße, An der Ringkirche (nördliche Fahrbahn), Rheinstraße (nördliche Fahrbahn), Wilhelmstraße, Taunusstraße, Kranzplatz/Georg-August-Zinn-Straße, Langgasse/ Webergasse, An den Quellen, Schloßplatz, Marktstraße, Friedrichstraße, Schwalbacher Straße, Bleichstraße, Bismarckring, Dotzheimer Straße, Klarenthaler Straße und zurück zum Elsässer Platz.

Dacho läutet am 11.11.2015 die Fünfte Jahreszeit in der Hessischen Metropole ein

Offizieller Kampagnenstart am 11.11. um 18.33 Uhr vor dem Hessischen Landtag am Bäckerbrunnen © massow-picture
Offizieller Kampagnenstart am 11.11. um 18.33 Uhr vor dem Hessischen Landtag am Bäckerbrunnen © massow-picture

„6 x 11 – WIR FEIERN GROSS AB UFF DIE GASS, DA ISS WAS LOS!“ lautet das Motto der diesjährigen Fastnachtskampagne 2015/16 der Wiesbadener Dacho.

Aus Anlass des 66jährigen Jubiläums gibt es neben dem Kinderprinzenpaar Ricardo I. und Vanessa II. auch wieder ein Erwachsenen-Prinzenpaar, nämlich Prinz „Harald“ und Prinzessin „Jasmine“. Der gebürtige Frankfurter Harald Hock (43), in Eppstein am Taunus aufgewachsen, ist im bürgerlichen Leben seit 2012 Hotel-Direktor von Courtyard by Marriott (Wiesbadener Bierwirth & Kluth Hotelmanagement GmbH). Ehefrau Jasmine (48) arbeitet in Frankfurt am Main als Backoffice-Leiterin und Kaufmännische Assistentin der Geschäftsleitung der RF/F Raum Für Führung GmbH.

Mit dem Kampagnenstart am Mittwoch, 11.11.2016, um 11.11 Uhr läuteten die Wiesbadener Narren in Hessens Metropole die fünfte Jahreszeit ein. Vor dem Wiesbadener Rathaus hissten sie die Fastnachtsfahne, um schon mal vorsorglich ihren Machtanspruch für die tollen Tage zu markieren. Diese werden in dieser Saison besonders intensiv verlaufen, nicht nur, weil die neuen Vorstands-Besen mit ihrer ansteckend und zupackend guten Laune neuen Schwung in die Wiesbadener Fastnacht bringen, sondern auch, da die Fastnachts-Saison bis zum 10. Februar 2016 recht kurz ist. „Da muss dann alles rein!“.

Um 15.11 Uhr gab es im  Luisenforum ein Empfang für das Wiesbadener Narrenvolk. 16.11 Uhr startet dort ein buntes närrisches Programm, dessen Höhepunkt gegen 17.11 Uhr die Inthronisierung des 25. Wiesbadener Kinderprinzenpaares Ricardo I. und Vanessa II. bildet.

(r.) Simon Rottloff, 1. Dacho-Vorsitzender, und Oberbürgermeister Sven Gerich geben den offiziellen Kampagnenstart am 11.11. um 18.33 Uhr vor dem Hessischen Landtag am Bäckerbrunnen © massow-picture
(r.) Simon Rottloff, 1. Dacho-Vorsitzender, und Oberbürgermeister Sven Gerich geben den offiziellen Kampagnenstart am 11.11. um 18.33 Uhr vor dem Hessischen Landtag am Bäckerbrunnen © massow-picture

Atemlos ging es anschließend vom Luisenforum zum Bäckerbrunnen, wo um 18.33 Uhr die offizielle Fastnachtseröffnung auf einer Bühne hinter dem Hessischen Landtag in der Grabenstraße durch Oberbürgermeister Sven Gerich und den Dacho-Vorsitzenden Simon Rottloff erfolgte. Man hatte in diesem Jahr ganz bewusst diesen Ort neu gewählt, um den Gedanken der Straßenfastnacht wiederzubeleben, was auf Anhieb mit einem tollen Programm und einem von der Metro gesponserten Suppeneintopf mit Würstchen wunderbar gelang.

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Erlöse aus Zugplakettchen wichtig zur Finanzierung der Saison
Um auch 2015/16 die Durchführung der Kampagne finanziell zu unterstützen, wird die Sammler-Edition der Zugplaketten fortgesetzt: In den Geschäften und Gaststätten sind in diesem Jahr der „Kochbrunnen“ und die „Nerobergbahn“ für 4 Euro das Stück zu erwerben. Ebenso brachte in diesem Jahr auch der Suppenverkauf am 23. November in der Fußgängerzone (vor Karstadt) und der Zopfverkauf am 30. November vor dem Luisenforum etwas Geld in die Narren-Kasse.

Große Eröffnungssitzung in ESWE-Halle am Freitag, dem 13.November
Die Eröffnungssitzung mit Proklamation in der ESWE-Halle findet am Freitag, 13. November, 19.11 Uhr statt.

Weitere Highlights der Saison
Im Laufe der Session folgen „Kids in die Bütt“ am Sonntag, 10. Januar 2016, und

die große Prunksitzung mit anschließender Konfetti-Party am Sonntag, 17. Januar 2016, 16 Uhr.

Am Samstag, 6. Februar 2015, findet das Kinderfest ab 10.33 Uhr in der Fußgängerzone statt und

um 15.33 Uhr startet der Kinderumzug vom Luisenplatz aus.

Der große Wiesbadener Fastnachtsumzug beginnt am Sonntag, 13.11 Uhr am Elsässer Platz.

Zu den beiden Wiesbadener Fastnachtsumzügen

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In Wiesbaden finden jedes Jahr zwei Fastnachtsumzüge statt: Der Kinderumzug am Fastnachtsamstag durch die Innenstadt und der traditionelle Fastnachtsonntagszug. Früher fand der Umzug am Rosenmontag statt. Dies wurde jedoch nach einigen Jahren geändert, da die Wiesbadener zum einen nicht in Konkurrenz zur Nachbarstadt Mainz treten wollten und zum anderen den Bürgern so die Möglichkeit gegeben wird, zwei verschiedene Umzüge zu besuchen.

Die Teilnehmer am Fastnachtsonntagzug sind u. a. die angeschlossenen Vereine aus Wiesbaden und der Region sowie Vereine und Gruppen aus ganz Deutschland und dem Ausland. Seit einigen Jahren findet zudem am Rosenmontag ein Umzug in Frauenstein statt, der sich bereits etabliert hat.

Das THW-Team Wiesbaden ist als Zugstreckenposten zur Absicherung stets mit dabei, wofür die Dacho den Verantwortlichen sehr dankbar ist.

Das Zugprogramm finden Sie zeitnah auf der Homepage „www.dacho.de

Rückblick 2015 – Statistische Werte zum Kinderumzug am 14.02.2015
ca. 2 km beträgt die Zugstrecke
ca. 26 Zugnummern
ca. 18 Vereine nehmen Teil
ca. 1.200 Zugteilnehmer
ca. 8 Kindergärten / Kindertagesstätten
ca. 1-2 Schulen
ca. 2 Guggemusiken
ca. 1-2 Kutsche
ca. 2 Planwagen
ca. 3-4 Fahrzeuge
THW-Wiesbaden

Statistische Werte zum Fastnachtsonntagszug 15.02.2015
ca. 4,5 km beträgt die Zugstrecke
ca. 210 Zugnummern
ca. 65 Vereine nehmen Teil
ca. 5.500 Zugteilnehmer
ca. 35 Musikgruppen
ca. 40 Pferde
ca. 7 Kutschen
ca. 8 Motivwagen
ca. 55 Fahrzeuge (vom Komitee-Wagen bis zum Marketenderwagen)

Das Zugprogramm finden Sie zeitnah auf der Homepage „www.dacho.de

Veranstaltungen auf einen Blick

Mi. 11.11.2015 11:11 Hissen der Dacho-Fahne Rathaus
Mi. 11.11.2015 15:11 16:11 17:11 Empfang närrisches Programm Inthronisierung Kinderprinzenpaar Luisenforum
Mi. 11.11.2015 18:33 Fastnachtseröffnung Buntes Programm, Musikzüge, Tanzgruppen sowie Überraschung. Grabenstraße
Fr. 13.11.2015 20:00 Dacho-Eröffnungssitzung und Proklamation Christian-Bücher-Halle
So. 10.01.2016 15:11 „Kids in die Bütt“ Kinder- und Jugendveranstaltung Christian-Bücher-Halle
So. 17.01.2016 16:00 Dacho-Prunksitzung mit anschließender Konfetti-Party Kurhaus Wiesbaden
Sa. 23.01.2016 11:11 Suppenverkauf vor Karstadt
Sa. 30.01.2016 10:33 Zopfverkauf im Luisenforum
Sa. 06.02.2016 10:33 Kinderfest Fußgängerzone
Sa. 06.02.2016 15:33 Kinderumzug ab Luisenplatz
Fußgängerzone
Sa. im Anschluss Sturm aufs Rathaus Marktplatz / Rathaus
So. 07.02.2016 13:11 Fastnachtssonntagszug ab Elsässer-Platz

Die Dacho
 © massow-picture
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Auch im siebten Jahrzehnt ihres Bestehens steht die Dachorganisation der Wiesbadener Karnevalvereine 1950 e. V. (Dacho), der aktuell 38 Fastnachtsvereine und Garden der hessischen Landeshauptstadt angehören, für grenzenlosen Humor, Stimmung und gute Laune. Das gilt sowohl für die traditionelle und von der Dacho bewusst wiederbelebte Straßenfastnacht wie auch für die Umzüge am Fastnachtssamstag und Fastnachtssonntag und für die Sitzungen in den Sälen.

Alle weiteren Informationen finden Sie zeitnah auf der Homepage „www.dacho.de