Kategorie-Archiv: Frankfurter Kunstorte

Berufsverband Bildender Künstler: Elke Sautner eröffnet am 9.9.16 Jubiläumsschau

(pia) Mit einer umfangreichen Kunstschau vom 9. September bis 2. Oktober begeht der Berufsverband Bildender Künstler BBK Frankfurt in diesem Herbst sein 70-jähriges Bestehen. Unter dem Titel „30×30“ präsentieren über 90 BBK-Künstler aus dem Großraum Rhein-Main in der Galerie der Bildenden Künstler in der Hanauer Landstraße 89 rund 110 Kunstwerke.

Stadträtin Elke Sautner eröffnet die Ausstellung am 9. September um 19 Uhr. Am Sonntag, 18. September findet um 11 Uhr eine literarische Matinée statt.

Weitere Infos 

Die DZ BANK Kunstsammlung stellt in ihrer aktuellen Ausstellung analoge Techniken in den Mittelpunkt

Die aktuelle Ausstellung der DZ BANK Kunstsammlung „ZURÜCK IN DIE ZUKUNFT DER FOTOGRAFIE“ zeigt im ART FOYER vom 8. Juni bis 27. August 2016 rund 60 Arbeiten von 15 internationalen Künstlern, die mit analogen Techniken und chemischen Prozessen in der Fotografie experimentieren und deren Ergebnisse nicht selten Unikate sind.

Vertreten sind Arbeiten von Darren Almond, Dieter Appelt, Jeff Cowen, Alexander Endrullat, Torben Eskerod, Raphael Hefti, Karl Martin Holzhäuser, Timo Kahlen, Jürgen Klauke, Astrid Klein, Maix Mayer, Floris M. Neusüss, Helena Petersen, Barbara Probst, Thomas Ruff, Katharina Sieverding und Susa Templin.

Die ausgestellten Werke zeigen eine enorme Vielfalt an technischen Herangehensweisen, die zur Weiterentwicklung der künstlerischen Fotografie beigetragen haben. Die Experimente reichen von kameraloser Fotografie über die Ausreizung des Farbspektrums mit Hilfe von Filtern bis hin zur Unterbrechung des Entwicklungsprozesses oder zum Auftrag der Entwicklerflüssigkeit mit dem Pinsel in der Dunkelkammer. Auffallend dabei ist, dass sich vermehrt wieder Künstler der Generation nach der Einführung der digitalen Fotografie den handwerklichen Techniken zuwenden.

Die Vielfältigkeit der Techniken stellt die Schau in unterschiedlichen kunsthistorischen Genres und vier Themenbereichen vor: „Abstraktion“, „Landschaft“, „Porträt“ und „Die Kamera als Raum“.

Bereits der von Dieter Appelt (*1935, Niemegk) gewählte Titel „Die Schatten erinnern an nichts“ deutet darauf hin, dass seine abstrakten Bilder auf nichts außer sich selbst verweisen wollen. Sogenannte objets trouvés, also gefundene Gegenstände, hat er auf Drehscheiben gelegt, um sie in Bewegung mit einer hohen Belichtungszeit aufzunehmen.

Künstler wie Gottfried Jäger (*1937, Burg) und Karl Martin Holzhäuser (*1944, Gardelegen) vertreten die „Generative Fotografie“ als weiteren Aspekt der abstrakten Fotografie. Ihre Arbeiten beziehen sich nicht mehr auf eine Referenz in der Wirklichkeit, sondern generieren sich aus Lichtzeichnungen auf Fotopapier in der Dunkelkammer.

So verdanken sich die Lichtmalereien – Luminogramme – von Karl Martin Holzhäuser einer von ihm selbst konstruierten Apparatur, einem sogenannten „Lichtpinsel“. Dabei entstehen komplexe Zeichenstrukturen, die mit Zeitdaten betitelt sind.

Ohne Kamera ist auch die serielle Arbeit „Pyrographie“ von Helena Petersen (*1987, München) entstanden. Die Mündungsfeuer einer Schusswaffe haben in einem abgedunkelten Schießstand die Fotopapiere belichtet und darauf zugleich Abriss- und Schmauchspuren hinterlassen.

Bei den Bildern von Raphael Hefti (*1978, Biel, Schweiz) dienen die leicht entzündlichen Sporen des Schlangenmooses Lycopodium als Lichtquelle zur Belichtung des Fotopapiers in der Dunkelkammer. Bei der Entzündung der Sporen kommt es zusätzlich zu kleinen Explosionen, die ihrerseits Licht ausstrahlen und ebenso wie bei Helena Petersen Licht- und Brandspuren hinterlassen.

Jeff Cowen (*1966, New York, USA) bevorzugt Schwarz-Weiß-Aufnahmen und wurde durch seine Fotocollagen bekannt, in denen er fotografische, zeichnerische und malerische Ausdrucksformen experimentell miteinander verknüpft. So verstreicht er beispielsweise die Entwicklerflüssigkeit mit dem Pinsel auf seine Silbergelatineabzüge anstatt sie darin einzutauchen.

Die Werkgruppe „andere Portraits“ 1993/94 von Thomas Ruff (*1958, Zell am Harmersbach) ist mithilfe eines Fotomontagegeräts entstanden, das früher auch zur Herstellung von Phantombildern benutzt wurde. Damit lässt der Künstler jeweils zwei Porträts junger Menschen zu einem Bild verschmelzen, das er abfotografiert und als Vorlage für einen Siebdruck verwendet. Mit seiner Bildmanipulation fordert Ruff den Betrachter dazu auf, fotografische Eingriffe jeglicher Art zu hinterfragen.

Jürgen Klauke (*1943, Cochem) greift für seine Fotoarbeiten „The Big Sleep“ auf die Durchleuchtungsgeräte der Sicherheitskontrolle an Flughäfen zurück. Die vom Monitor abfotografierten Bilder werden im Fotolabor auf Ilfochrome-Papier entwickelt. Die Farbgebung der bildnerischen Resultate wird durch Solarisationen, Überlagerungen, Negativ-Schichtungen und ein abschließendes Siebdruckverfahren generiert.

Auch bei einem Fotogramm handelt es sich um eine Direktbelichtung ohne Kamera. Floris M. Neusüss (*1937, Remscheid) gilt als der erste Künstler, der zweieinhalb Meter große Ganzkörperfotogramme hergestellt hat. Die Personen liegen während der Belichtung so auf dem Fotopapier, dass sie auf dem Fotogramm „Tanz“ aus dem Jahr 1965 zu tanzen scheinen

Zurück in die Zukunft der Fotografie
8. Juni – 27. August 2016
ART FOYER der DZ BANK

Eröffnung: Dienstag, 1. Juni 2016 um 19 Uhr

Begrüßung: Dr. Cornelius Riese, Mitglied des Vorstands der DZ BANK AG
Einführung: Dr. Christina Leber, Leiterin der DZ BANK Kunstsammlung

DZ BANK Kunstsammlung – ART FOYER
Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main
Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I
Öffentliches Parkhaus „Westend“

Öffnungszeiten:
Di. – Sa. 11 bis 19 Uhr

Öffentliche Führungen:
Jeden letzten Freitag im Monat um 17.30 Uhr. Um Voranmeldung wird gebeten.
Telefon: +49 69 7447-99144 oder E-Mail: kunst@dzbank.de

Seyfried – Neue Ausstellung im Frankfurter Caricatura Museum für komische Kunst

Gerhard Seyfried, Portrait aus einem Seyfried-Video, welches in der Ausstellung gezeigt wird. © massow-picture
Gerhard Seyfried, Portrait aus einem Seyfried-Video, welches in der Ausstellung gezeigt wird. © massow-picture

SEYFRIED
„Gelobt sei seine pusselige, wuselige Linie, die sich um die winzigsten Kleinigkeiten kringelt…“ – so rühmt F.W. Bernstein den Berliner Zeichner Gerhard Seyfried. Dessen Werke werden nun im caricatura museum gezeigt.

 

Einladung zur Vernissage am 27. September 2015,

21. SAISONSTART der Galerien in Frankfurt 11.-13. September

(pia) Der diesjährige Saisonstart der Frankfurter Galerien findet vom 11. bis 13. September statt. Am 21. Saisonstart nehmen 32 Galerien und vier weitere Ausstellungsorte teil. Organisiert wird das Galerien-Wochenende von der Interessengemeinschaft der Galerien in Frankfurt, die im letzten Jahr ihr 30-jähriges Bestehen feierte.

Die Mitglieder der IG starten nach der Sommerpause in die neue Saison und wählen für ihre Ausstellungen jeweils zentrale künstlerische Positionen aus. Der Saisonstart steht unter der Schirmherrschaft des Kulturdezernenten Felix Semmelroth.

Das ganze Programm und die Öffnungszeiten finden hier: PDF-Download.

Städel Museum Programm zum Museumsuferfest 2015

© Städel-Museum Frankfurt a. Main
© Städel-Museum Frankfurt a. Main

Das Museumsuferfest bietet Besuchern die wunderbare Möglichkeit zu einem kleinen Streifzug im Städel Museum durch die unendlich vielen Kostbarkeiten über 700 Jahre europäischer Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung des Städel rund 3.000 Gemälde, 600 Skulpturen, über 4.000 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Grafiken. Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans oder Corinne Wasmuht. Neben dem Sammeln und Bewahren bilden die wissenschaftliche Erforschung des Bestandes sowie die Entwicklung von Ausstellungen aus dem Sammlungszusammenhang heraus Schwerpunkte der Museumsarbeit. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die zielgruppenspezifische Kunstvermittlung, die sich mit den Sammlungsinhalten ebenso wie mit allgemeinen Fragen zur Kunst auseinandersetzt und an ein vielfältiges Publikum gerichtet ist. Die hohe Aktivität im Forschungs-, Ausstellungs- und Vermittlungsbereich sowie die herausragende Qualität der Sammlung sichern dem Städel einen hochrangigen Platz in der internationalen Museumslandschaft. Als bedeutendste kulturelle Bürgerstiftung in Deutschland steht das Städel darüber hinaus beispielhaft für ein breites bürgerschaftliches Engagement, das ganz wesentlich zur Erhaltung und Entwicklung dieser Kulturinstitution beiträgt.

Sammlung, Sonderausstellungen, Kunstvermittlung und Forschung

Seit seiner Gründung hat das Städelsche Kunstinstitut seinen Bestand stetig erweitert und die aktuellen künstlerischen Positionen in den kunsthistorischen Kanon eingeordnet. Jeder Neuzugang erfolgt vor dem Hintergrund des eigenen Sammlungsprofils, das fortwährend ausgebaut und in die Zeitgenossenschaft fortgeführt wird. Die Dauerausstellung ist untergliedert in die Sammlungsbereiche „Alte Meister“, „Kunst der Moderne“ und „Gegenwartkunst“, während die Graphische Sammlung den Bestand von über 100.000 Arbeiten auf Papier in wechselnden Präsentationen sowie im Studiensaal zeigt. Darüber hinaus bietet das Städel seinen Besuchern jedes Jahr mehrere international beachtete Sonderausstellungen, die sich mit dem Werk einzelner Künstler aus der Sammlung und ihrem jeweiligen Umfeld beschäftigen. Begleitet werden die Ausstellungen von einem vielseitigen Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche wie auch für Erwachsene, Familien und Senioren. Dabei reicht das Spektrum von Veranstaltungsreihen, interaktiven Führungsformaten und Seminaren für unterschiedliche Altersgruppen über die Angebote von Städel-Bibliothek und Mediathek bis hin zur Erschließung eines intuitiven Zugangs zur Sammlung des Städel Museums durch den Multitouchscreen im Kabinett zum Main. Insgesamt bietet das Städel über 50 unterschiedliche Vermittlungsformate an. Auch der Einsatz von Medien wie sozialen Netzwerken, Filmen sowie digitalen Audioguides und Online-Vermittlungsangeboten unterstützt die individuelle und aktive Auseinandersetzung mit der Sammlung des Städel Museums.

Geschichte

Der Frankfurter Bankier und Gewürzhändler Johann Friedrich Städel stiftete 1815 sein Haus am Rossmarkt sowie seine Kunstsammlung und sein Vermögen zur Gründung des nach ihm benannten Kunstinstituts. Dessen Auftrag war zum einen der Unterhalt einer öffentlichen Sammlung, zum anderen die Ausbildung von Künstlern in einer Kunsthochschule, der heutigen Städelschule, die später von der Stadt Frankfurt übernommen wurde. 1833 erhielt das Städelsche Kunstinstitut ein eigenes Gebäude in der Neuen Mainzer Straße in Frankfurt. Seit 1878 befindet es sich am heute als Museumsufer bekannten Schaumainkai in einem eigens für das Museum errichteten Bauwerk. Zahlreiche Erweiterungen und Modernisierungen prägen die Geschichte des Hauses. 1990 kam der Neubau von Gustav Peichl an der Holbeinstraße hinzu. 2012 wurde die Ausstellungsfläche mit der Vollendung des unterirdischen Städel-Erweiterungsbaus des Frankfurter Architekturbüros schneider+schumacher um 3.000 Quadratmeter erweitert. In den sogenannten Gartenhallen hat die Sammlung der Gegenwartskunst ihr neues Zuhause gefunden. Stifter, Mäzene und Freunde

Die Vielfalt des Museumsprogramms ist vor allem dank des Engagements zahlreicher Partner, Förderer und Unterstützer möglich. Mit dem Akt der Stiftung 1815 begann für die Sammlung eine bis heute andauernde Tradition: Immer wieder fanden bedeutende Werke und ganze Werkgruppen durch Schenkungen Eingang in die Sammlung. Um die Unterstützung durch die Bürgerschaft zu festigen und das Haus gesellschaftlich noch weiter zu öffnen, wurde 1899 der Städelsche Museums-Verein gegründet. Dieser hat seither stetig bedeutende Erwerbungen ermöglicht. 2008 wurde zudem das „Städelkomitee 21. Jahrhundert“ gegründet, das sich ausschließlich dem Erwerb zeitgenössischer Kunst widmet. Der 2012 vollendete Städel-Erweiterungsbau sowie die Sanierung des Altbaus wurden dank der beispiellosen Unterstützung von Unternehmen, Stiftungen und Bürgerschaft zu je 50 Prozent aus privaten Mitteln und mit öffentlichen Geldern finanziert. Im Rahmen der vom Städel initiierten Kampagne „Frankfurt baut das neue Städel“ fanden zahlreiche Aktionen zur Unterstützung der größten baulichen und inhaltlichen Erweiterung in der knapp 200-jährigen Geschichte des Museums statt.

Programm:

Freitag, 28. August 2015
19:00 Uhr Die 80er. Figurative Malerei in der BRD

Samstag, 29. August 2015
11:00 – 18:00 Uhr Workshops für Kinder: Dialog der Porträts-/Jubiläumsschleifen
12:00 Uhr Laster des Lebens. Druckgrafik von William Hogarth
13:00 Uhr Teamwork oder Einzelkämpfer? In den Werkstätten der Alten Meister
15:00 Uhr Ein Fest der Farben. Führung zum Mitmalen für Kinder ab 6 Jahren
17:00 Uhr Impressionismus, Expressionismus, Surrealismus. Kunst der Moderne
19:00 Uhr Städel Double: Mit Warhol, Dürer und Co. durchs Museum

Sonntag, 30. August 2015
11:00 Uhr Die 80er. Figurative Malerei in der BRD
11:00 – 18:00 Uhr Workshops für Kinder: Dialog der Porträts-/Jubiläumsschleifen
14:00 Uhr Crash Boom Bang! Kunst, bei der‘s heiß hergeht. Familienführung
15:00 Uhr Laster des Lebens. Druckgrafik von William Hogarth
16:00 Uhr Städel Double: Mit Warhol, Dürer und Co. durchs Museum
18:00 Uhr Fake or real? Gegenwartskunst zwischen Dokumentation und Inszenierung

Kontakt

Städel Museum
Schaumainkai 63
60596 Frankfurt am Main

Tel.: 069/60 50 98 – 0
Fax: 069/60 50 98 – 111

Internet:
E-Mail: info@staedelmuseum.de
www.staedelmuseum.de

Öffnungszeiten:
Fr.: 10.00 – 20.00 Uhr, Sa.: 10.00 –
22.00 Uhr, So.: 10.00 – 20.00 Uhr

Frankfurter Kunstverein – Museumsuferfest-Programm

© massow-picture Das traditionsreiche Haus des Frankfurter Kunstvereins befindet sich einen Sprung weit vom Römer und der Kunsthalle Schirn entfernt.
© massow-picture Das traditionsreiche Haus des Frankfurter Kunstvereins befindet sich einen Sprung weit vom Römer und der Kunsthalle Schirn entfernt.

Der Frankfurter Kunstverein zeigt die erste große Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Thomas Feuerstein in Deutschland. Titel: „PSYCHOPROSA“ biochemische Prozesse, die zu molekularen Skulpturen werden. Die umfassende Werkschau „The Octopus“ des US-amerikanischen Künstlers Trevor Paglen beschäftigt sich mit Themen wie Überwachung und politische Einflussnahme.

 

 

Programm

Samstag, 29. August 2015
17:00 Uhr Führung durch die Ausstellungen „Thomas Feuerstein: PSYCHOPROSA“ und „Trevor Paglen: The Octopus“

Sonntag, 30. August 2015
14:00 Uhr Führung durch die Ausstellungen „Thomas Feuerstein: PSYCHOPROSA“ und „Trevor Paglen: The Octopus“

Kontakt
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069/21 93 14 – 0

Öffnungszeiten:
Fr.: 11.00 – 19.00 Uhr
Sa. und So.: 10.00 – 19.00 Uhr

Internet:
www.fkv.de

Städel Museum Frankfurt

Ausstellungskalender

Die vielbeachtet Monet-Ausstellung zeigt das Städel noch bis zum 21. Juni 2015.
Die vielbeachtete Monet-Ausstellung können Sie noch bis 21. Juni 2015 im Städel besuchen.

Über das Städel

1815 als bürgerlicher Stiftung von dem Bankier und Kaufmann Johann Friedrich Städel begründet,  gilt das Städel Museum als älteste und renommierteste Museumsstiftung in Deutschland. Die Vielfalt der Sammlung bietet einen nahezu lückenlosen Überblick über 700 Jahre europäische Kunstgeschichte – vom frühen 14. Jahrhundert über die Renaissance, den Barock und die klassische Moderne bis in die unmittelbare Gegenwart. Insgesamt umfasst die Sammlung des Städel rund 3.000 Gemälde, 600 Skulpturen, über 4.000 Fotografien und über 100.000 Zeichnungen und Grafiken. Höhepunkte der Sammlung bilden Werke von Künstlern wie Lucas Cranach, Albrecht Dürer, Sandro Botticelli, Rembrandt van Rijn, Jan Vermeer, Claude Monet, Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Max Beckmann, Alberto Giacometti, Francis Bacon, Gerhard Richter, Wolfgang Tillmans oder Corinne Wasmuht. Neben dem Sammeln und Bewahren bilden die wissenschaftliche Erforschung des Bestandes sowie die Entwicklung von Ausstellungen aus dem Sammlungszusammenhang heraus Schwerpunkte der Museumsarbeit. Ein weiteres zentrales Anliegen ist die zielgruppenspezifische Kunstvermittlung, die sich mit den Sammlungsinhalten ebenso wie mit allgemeinen Fragen zur Kunst auseinandersetzt und an ein vielfältiges Publikum gerichtet ist. Die hohe Aktivität im Forschungs-, Ausstellungs- und Vermittlungsbereich sowie die herausragende Qualität der Sammlung sichern dem Städel einen hochrangigen Platz in der internationalen Museumslandschaft. Als bedeutendste kulturelle Bürgerstiftung in Deutschland steht das Städel darüber hinaus beispielhaft für ein breites bürgerschaftliches Engagement, das ganz wesentlich zur Erhaltung und Entwicklung dieser Kulturinstitution beiträgt.


Sammlungen, Sonderausstellungen, Kunstvermittlung und Forschung
Die Dauerausstellung ist untergliedert in die Sammlungsbereiche „Alte Meister“, „Kunst der Moderne“ und „Gegenwartkunst“, während die Graphische Sammlung den Bestand von über 100.000 Arbeiten auf Papier in wechselnden Präsentationen sowie im Studiensaal zeigt. Darüber hinaus bietet das Städel seinen Besuchern jedes Jahr mehrere international beachtete Sonderausstellungen, die sich mit dem Werk einzelner Künstler aus der Sammlung und ihrem jeweiligen Umfeld beschäftigen. Begleitet werden die Ausstellungen von einem vielseitigen Veranstaltungs- und Vermittlungsangebot für Kinder und Jugendliche wie auch für Erwachsene, Familien und Senioren. Dabei reicht das Spektrum von Veranstaltungsreihen, interaktiven Führungsformaten und Seminaren für unterschiedliche Altersgruppen über die Angebote von Städel-Bibliothek und Mediathek bis hin zur Erschließung eines intuitiven Zugangs zur Sammlung des Städel Museums durch den Multitouchscreen im Kabinett zum Main. Insgesamt bietet das Städel über 50 unterschiedliche Vermittlungsformate an. Auch der Einsatz von Medien wie sozialen Netzwerken, Filmen sowie digitalen Audioguides und Online-Vermittlungsangeboten unterstützt die individuelle und aktive Auseinandersetzung mit der Sammlung des Städel Museums.

Großes Bürgerfest zur 200jährigen Städel-Geschichte

Das Städel, Deutschlands ältestes Bürgerstiftung,  feierte am 15. März 2015 sein 200jähriges Bestehen mit einem großen Bürgerfest.

Ausstellungskalender und Museumsprogramm

Öffnungszeiten
Museum
Di, Mi, Sa und So 10.00–18.00 Uhr,
Do und Fr 10.00–21.00 Uhr
Graphische Sammlung:
Mo, Fr 14.00–17.00 Uhr,
Do 14.00–19.00 Uhr
Bibliothek:
Di, Mi und Fr 10.00–17.00 Uhr,
Do 10.00–20.00 Uhr

Städel Museum
Schaumainkai (Museumsufer) 63
60596 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 6050980
Fax +49 (0)69 605098111

Museum Giersch der Goethe-Uni

Ausstellungen

Giersch Museum der Goethe-Universität FrankfurtDas Museum Giersch mit seinen zweimal jährlich wechselnden, feinen Sonderausstellungen ist eine wahre Fundgrube  regional verorteter oftmals in Vergessenheit geratener Malerei, die oftmals in größeren Museen nicht gezeigt wird.

Romantik Ausstellung im Giersch-Museum der Goethe-Universität FrankfurtSo widmet sich das Museum Giersch seit seiner Gründung im Jahr 2000 sehr erfolgreich der Erforschung und Präsentation der Kunst im Rhein-Main-Gebiet zwischen Mainz und Hanau, Aschaffenburg und Wiesbaden, Darmstadt und Friedberg mit Frankfurt am Main als Brennpunkt.

im holzgetäfelten Erdgeschoss des Gierschmuseums der Goeth-Uni Frankfurt finden vielfältige museumspädagogische Veranstaltungen statt bis hin zu Firmen-Events Das Giersch-Museum bietet darüber hinaus ein umfangreiches museums- bzw. kunstpädagogisches Vermittlungsprogramm für Kinder, Erwachsene und Sehbehinderte in Form von Führungen, Vorträgen, Lesungen, Exkursionen, kulturell-kulinarischer Veranstaltungen und Kinder-Kreativwerkstätten.

Museumsprospekt zum Download

Ausstellungen und Veranstaltungen

Öffnungszeiten
Di.-Do. 12.00 bis 19.00 Uhr
Fr. – So. 10.00 bis 18.00 Uhr
Mo. Ruhetag

Museum Giersch
Schaumainkai (Museumsufer) 83
60596 Frankfurt am Main
Tel. +49 (0)69 63304 128
Fax +49 (0)69 63304 144

MMK Museum für Moderne Kunst

Ausstellungen

Museum für moderne Kunst„Das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main gehört zu den weltweit bedeutendsten Museen für Gegenwartskunst. Mit seinen großen Einzelausstellungen und seiner über 5.000 Werke umfassenden Sammlung internationaler Gegenwartskunst ist das MMK seit seiner Eröffnung im Jahr 1991 ein großer Anziehungspunkt für Kunstinteressierte.

museum für moderne KunstDie Erweiterung des MMK im Herbst 2014 markiert einen Meilenstein in der Geschichte des Museums: Eine zusätzliche Fläche von rund 2.000 Quadratmetern in dem neu errichteten Hochhaus TaunusTurm mitten im Frankfurter Bankenviertel ermöglicht es dem MMK größere Teile seiner Sammlung, als bisher möglich, zu präsentieren. Das MMK ist damit an drei Ausstellungsorten präsent.“ (Text MMK)

Öffnungszeiten MMK 1|2|3

Dienstag – Sonntag: 10 – 18 Uhr
Mittwoch: 10 – 20 Uhr
Montag: geschlossen

Standorte
MMK Museum für Moderne Kunst
Telefon +49 69 212 30447
Fax +49 69 212 37882
E-Mail: mmk@stadt-frankfurt.de

MMK 1
Domstraße 10
60311 Frankfurt am Main

MMK 2
TaunusTurm
Taunustor 1
60310 Frankfurt am Main

MMK 3
Zollamt
Domstraße 3
60311 Frankfurt am Main

Frankfurter Kunstverein

Veranstaltungskalender und Ausstellungen

© massow-picture Modernes Foyer im traditionellem Frankfurter Kunstvereins-Haus.
© massow-picture Modernes Foyer im traditionellem Frankfurter Kunstvereins-Haus.

Der 1829 gegründete Frankfurter Kunstverein, einer der ältesten und renommiertesten Kunstvereine Deutschlands, zählt zu den national und international wichtigsten Ausstellungshäuser für zeitgenössische Kunst.

© massow-picture Künstler-Café im Haus des traditionsreichen Frankfurter Kunstvereins
© massow-picture Künstler-Café im Haus des traditionsreichen Frankfurter Kunstvereins

Dabei bezieht der Frankfurter Kunstverein das gesamte Programm der Künstler auf allen Ebenen mit ein, so bereits im Café im Kunstverein, welches von den Künstlern Gorka Eizagirre, Xavi Salaberria und Jakob Kolding gestaltet wurde, über den Raum ’10 Reasons to Be a Member’, in welchem Besucher Gelegenheit erhalten, die Geschichte und Struktur des Hauses kennenzulernen, bis hin zum neuen ‚Deutsche Börse Residency Program’, welches jeweils zwei Künstlern oder Kuratoren gleichzeitig im Haus des Kunstvereins einen Arbeits- und Wohnraum bietet.

Veranstaltungskalender und Ausstellungen

© massow-picture Das traditionsreiche  Haus des Frankfurter Kunstvereins befindet sich einen Sprung weit vom Römer und der Kunsthalle Schirn entfernt.
© massow-picture Das traditionsreiche Haus des Frankfurter Kunstvereins befindet sich einen Sprung weit vom Römer und der Kunsthalle Schirn entfernt.

Öffnungszeiten
Di, Do, Fr: 11 – 19 Uhr
Mi: 11 – 21 Uhr
Sa, So: 10 – 19 Uhr

Adresse
Frankfurter Kunstverein
Steinernes Haus am Römerberg
Markt 44
60311 Frankfurt am Main
Fon +49 (0) 69 219 314 -0
Fax +49 (0) 69 219 314 -11