Kategorie-Archiv: Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Neue Dauerleihgabe im Hessischen Landesmuseum Darmstadt – „Badende am Strand“ von Erich Heckel

Erich Heckel (1883–1970) Badende am Strand, 1913 Öl/Leinwand; 80 x 70 cm © Nachlaß Erich Heckel, Hemmenhofen Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD
Erich Heckel (1883–1970)
Badende am Strand, 1913
Öl/Leinwand; 80 x 70 cm
© Nachlaß Erich Heckel, Hemmenhofen
Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt hat eine Dauerleihgabe aus Privatbesitz vom besonderen kunsthistorischen Wert erhalten. „Eine derartige Zuwendung ist ein besonderes Ereignis für unser Haus, wir freuen uns sehr.“ sagt Direktor Dr. Theo Jülich.

Das Gemälde gehört zu den bedeutenden Werken des Malers vor dem Ersten Weltkrieg. Es vermittelt die Ideen der Künstlergemeinschaft „Die Brücke“, der Erich Heckel zusammen mit Ernst Ludwig Kirchner von Beginn an angehörte, auf intensive Weise. Es entstand im Sommer 1913, kurz nachdem sich diese bahnbrechende Künstlervereinigung offiziell aufgelöst hatte.

Mit spontanen Pinselstrichen hält Heckel eine Szene mit drei nackten Frauen fest. Sie sitzen oder stehen im Vordergrund am Strand einer Steilküste mit zum Meer gebeugten Bäumen. Das blaue Meer kontrastiert stark mit den Braun- und Gelbtönen des Sandes, vor dem die Frauen fast unscheinbar wirken, so eng gleichen sie sich den Farben der Natur an. Unmittelbarer Einklang mit der Natur, freies und ungezwungenes sommerliches Treiben sind Kennzeichen des expressionistischen Lebensgefühls, das die Künstlers besonders an den Seen in der Umgebung von Dresden oder an der Ostsee auslebten.

Die Insel Fehmarn war ein beliebter Treffpunkt. Dort trafen sich Heckel und Ernst Ludwig Kirchner im Sommer 1912. Im Sommer 1913 hielt sich Heckel an der Flensburger Förde in Osterholz auf, wo viele Gemälde mit Strandszenen entstanden, darunter auch unseres. Das Gemälde ist ein besonders eindrucksvolles Beispiel einer Malweise, deren Skizzenhaftigkeit und Farbgegensätze die sommerliche flimmernde Atmosphäre widerspiegeln. Gerade auch das Freilassen der Grundierung, welches das gesamte Bild bestimmt, unterstreicht diese Lichtwirkung.

Das Werk passt ideal in die kleine, aber feine Expressionistensammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt. Es ist neben dem Gemälde „Fehmarnküste“ in der Gemäldegalerie zu sehen, das 1913/14 von Ernst Ludwig Kirchner gemalt wurde und zu seinen Hauptwerken dieser Jahre gehört – „eine kongeniale Nachbarschaft!“ sagt Dr. Klaus-D. Pohl, Oberkustos für das 19. – 21. Jahrhundert am HLMD.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Veranstaltungsprogramm Hessisches Landesmuseum Darmstadt Februar 2017

Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier-goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Familien-Programm

25.2.
Großelterntag
Ermäßigter Eintritt für Großeltern mit Enkelkindern (4–12 Jahre)
4 Euro pro Person
Kostenfreier Eintritt für Kinder bis 18 Jahre

25.2.
Rundgang mit »Museumsdirektor Dinkeltaler«
»Großes Insektenkrabbeln – wie viele Beine und Füße«
Die Handpuppe lädt die jüngsten Besucher (4 – 6 Jahre) ein, mit ihm das Museum zu entde-cken. In kleinen Gesprächen und Aktionen widmen sie sich den kostbaren und spannenden Dingen des Hauses.
Kostenfrei, lediglich Museumseintritt für Erwachsene, max. 25 Teilnehmer, Teilnahmekarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Donnerstag, 9.2., 23.2.,
9.3.
jeweils 16.00 – 17.30 Uhr
Die Zaunkönige 1

Donnerstag, 2.2., 16.2.,
2.3., 16.3.
jeweils 16.00 – 17.30 Uhr
Die Zaunkönige 2
Kreativangebot für Kinder 4–6 Jahre
Vogel Zaunkönig hat seine Krone verloren. Gemeinsam mit ihm gehen die Teilnehmer im Museum auf die Suche nach ihr. Zum ersten Mal nehmen sie dabei verschiedene Sammlungen mit allen Sinnen wahr. Ob sie die Krone dort wiederfinden? Im anschließenden kreativen Teil können sie sich ausprobieren und mit viel Freude malen, kleben, werkeln und gemeinsam lachen.

Leitung: Monika Arndt und Gesine Dittmer,
Kostenbeitrag: 5 Termine im Quartal 50 Euro pro Teilnehmer, max. 8 Teilnehmer
(Eltern überlassen ihr Kind während der Veranstaltung den beiden Leiterinnen)
Anmeldung und Beratung: T 06151 16 57-111; vermittlung@hlmd.de

Samstag, 18.2., 15.00 Uhr
Kostümführung zu Karneval
»Fantastische Tierwesen«
für Kinder ab 6 Jahren (gern kostümiert)
mit Dr. Stephanie Hauschild

Kostenfrei, lediglich Museumseintritt für Erwachsene, max. 25 Teilnehmer, Teilnahmekarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Samstag 25.2. und Sonntag 26.2.
jeweils 13.00–17.00 Uhr
Vater – Kind – Aktion
»Vater – Kind – Skulptur« – ein gestaltungsreiches Wochenende im Museum
für Kinder ab 8 Jahren mit ihren Vätern

Leitung: Katharina Eckert M. A. (Kunstpädagogin)
max. 10 Teilnehmer
Kostenbeitrag: 180 Euro für Vater und Kind inkl. Material (Ermäßigungen gegen Nachweis möglich)

Weitere Informationen unter www.hlmd.de
Anmeldung und Beratung: T 06151 16 57-111; vermittlung@hlmd.de

Familienausflüge

Sonntag, 5.2., 15.00 Uhr
»Kinder in der Kunst«
mit Vera Seyfarth

Sonntag, 19.2., 15.00 Uhr
»Seltsame Riesen!«
mit Eva Nebhuth M. A.

Kleine und große Familienmitglieder ab 6 Jahren sind herzlich willkommen, sich den Samm-lungen des HLMD unter fachkundiger Anleitung zu nähern. Am jeweils am 1. und
3. Sonntag im Monat wird ein neues Thema anschaulich behandelt. (Dauer: 60 Min.)

Kostenfrei, lediglich Museumseintritt für Erwachsene, max. 25 Teilnehmer, Teilnahmekarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Programm für Kinder 6–12 Jahre

Samstag,
4.2., 11.2., 18.2.,
4.3., 11.3., 18.3., 25.3.
jeweils 11.00 – 13.00 Uhr

Samstagsmaler
Endlich sind sie wieder im Hessischen Landesmuseum Darmstadt aktiv.
Im Vordergrund des seit vielen Jahren bestehenden Angebots für Kinder stehen Entdeckerfreude und Kreativität beim Umgang mit Kunst, Kultur- und Naturgeschichte im Museum sowie dem Einsatz verschiedener künstlerisch-praktischer Techniken. Nicht das »Werk« der Teilnehmer allein zählt, sondern ihre Eindrücke und Erfahrungen, die dazu geführt haben. Bedeutsam ist das Erleben an einem ganz besonderen Ort. Das Angebot trägt bewusst keinen Kurscharakter. Mit vorheriger Anmeldung ist der Einstieg jederzeit möglich.

Die Samstagsmaler werden vom Lions-Club „Louise Büchner“ unterstützt.

Leitung: Christa Vohl (Leitung), Monika Arndt, Gesine Dittmer, Elke-Emmy Laubner,
Johanna Weber
max. 15 Teilnehmer, kostenfrei
Anmeldung max. eine Woche im Voraus für den jeweiligen Termin möglich

Programm für Jugendliche 13–18 Jahre

Mittwoch, 15.2.,
1.3., 15.3.
jeweils 16.00 – 17.30 Uhr
Club »Junge NaturforscherInnen«
Thema: »Einzeller und Mehrzeller – Prokaryoten vs. Eukaryoten«
Wer glaubt, dass ein echter Naturforscher in ihm schlummert, ist in diesem Club gut aufgeho-ben. Wer sich fragt, wie berühmte Wissenschaftler ihre Entdeckungen machten, wie viel Zeit und Muhe sie darauf verwendeten, der will mehr erfahren als nur die Grundlagen aus der Schule. Der Club ›Junge NaturforscherInnen‹ wendet sich in wechselnden Themen an Jugendliche, die sich ausdauernd naturwissenschaftlichen Phänomenen zuwenden und ihr analytisches Denken für die Zukunft trainieren wollen.

Leitung: Dipl. Biol. Corinne Wacker
Kostenbeitrag: 4 Termine im Quartal 50 Euro pro Teilnehmer, max. 10 Teilnehmer.
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Samstag, 4.2., 11.2., 18.2., 25.2.,
4.3., 11.3., 18.3.
jeweils 14.00 – 16.00 Uhr
Malstudio I
Jedem Teilnehmer zwischen 13 und 18 Jahren steht das neue Kursangebot offen, der Interesse an Kunst, besonders an der Malerei, hat. Inspiriert von den Originalen im Museum werden Themen aufgegriffen, Proportions- und Kompositionsübungen durchgeführt, sowie der Einsatz von Formen, Farben und Kontrasten behandelt. Genügend Zeit bleibt zum Erproben verschiedener Maltechniken und zur Umsetzung.

Leitung : Freie Künstlerin und Kunstpädagogin Elke-Emmy Laubner
Kostenbeitrag: 10 Einheiten im Quartal 80 Euro pro Teilnehmer inkl. Material, max. 12
Teilnehmer
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Samstag, 4.2., 11.2., 18.2., 25.2.,
4.3., 18.3., 25.3., (1.4.)
jeweils 11.15 – 12.45 Uhr
Werkstatt Zeichnen I
Zwischen 12 und 14 Jahren ist jeder willkommen, der Freude am Umgang mit dem Zeichenstift
verspürt. Bei der Auswahl geeigneter Objekte aus dem Museum steht zunächst die genaue
Wahrnehmung im Vordergrund. Unter fachkundiger Anleitung werden die Teilnehmer auch an die Zeichengrundlagen herangeführt.

Leitung: Dipl. Designerin und freie Künstlerin Gudrun Cornford
Kostenbeitrag: 10 Einheiten im Quartal 60 Euro pro Teilnehmer, max. 12 Teilnehmer
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Samstag, 4.2., 11.2., 18.2., 25.2.,
4.3., 18.3., 25.3., (1.4.)
jeweils 13.00 – 14.30
Werkstatt Zeichen II
Dieser Kurs wendet sich vor allem an Interessierte zwischen 15 und 18 Jahren, die eine Weiter-entwicklung ihrer zeichnerischen Fähigkeiten anstreben. Die individuelle Förderung
schult u. a. das Zusammenspiel von Wahrnehmung und konstruktivem Denken an ausgewähl-ten Museumsobjekten.

Leitung: Dipl. Designerin und freie Künstlerin Gudrun Cornford
Kostenbeitrag: 10 Einheiten im Quartal 60 Euro pro Teilnehmer, max. 12 Teilnehmer
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Programm für Erwachsene

Themenführungen
Kostenfrei, max. 25 Teilnehmer pro Führung, Teilnahmekarten am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Mittwoch 8.2.
17.30 Uhr
Kork: ein erstaunliches Material – Die Korkmodelle von Antonio Chichi und ihre Restaurie-rung
mit Dipl. Rest. Petra Achternkamp

Mittwoch 22.2.
16.00 Uhr
Welche Farbe hat der Winter? Zur Restaurierung des Bildes »Eisvergnügen«
von Adriaen van der Poel
mit Dipl. Rest. Katja Schenk

Führungen Sonderausstellungen

»Tony Cragg. Unnatural Selection«
Öffentliche Themenführungen zur Sonderausstellung
kostenfrei, lediglich Sonderausstellungseintritt, max. 25 Teilnehmer, Teilnahmekarten am
Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

Sonntag, jeweils 15.00 Uhr
12.2.
Besondere Begegnung… Craggs Skulpturen und Sammlung Simon Spierer
mit Barbara Rubert, M. A.

Mittwoch, jeweils 18.30 Uhr
1.2.
Natürlich(e) Kunst
mit Eva Nebhuth, M. A. und Dr. Ulrike Kiehne

22.2.
Besondere Begegnung… Craggs Skulpturen und die Sammlung Simon Spierer
mit Barbara Rubert, M. A.

Öffentliche Kuratorenführungen zur Sonderausstellung
kostenfrei, lediglich Sonderausstellungseintritt, max. 25 Teilnehmer, Teilnahmekarten am
Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich

»Tony Cragg. Unnatural Selection«
Sonntag 15.2., 15.00 Uhr
mit Dr. Klaus-D. Pohl

»Human Upgrade«
Susanna Hertrich & Hannes Wiedemann
Sonntag 19.2.
15.00 Uhr
mit Dr. Klaus-D. Pohl
Galerie der Schader-Stiftung, kostenfrei

Kurse

Mittwoch 8.2., 15.2., 22.2.,
1.3., 8.3., 15.3., 22.3., 29.3.
jeweils 18.00 – 19.45 Uhr
Malstudio II
Jedem Teilnehmer, mit und ohne Vorkenntnisse, steht das neue Kursangebot offen. Indivi-duelle bildkünstlerische Förderung bildet das Fundament des Herangehens. An originalen Kunstwerken im Museum werden Proportions- und Kompositionslehre sowie die Wahl der Formen, Farben und Kontraste vermittelt. Danach entstehen eigene Bilder. Malstudio II ist auch zur Vorbereitung auf ein Kunst- und Designstudium sehr geeignet.

Leitung: Dipl. Ing. und freie Künstlerin Regina Basaran
Kostenbeitrag: 10 Einheiten im Quartal 120 Euro pro Teilnehmer inkl. Material, max. 12 Teil-nehmer je Kurs.
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Mittwoch 1.2., 8.2., 15.2., 22.2.,
1.3., 8.3., 15.3.
jeweils 17.00 – 18.30 Uhr
Werkstatt Zeichnen III

Donnerstag 2.2., 9.2., 16.2., 23.2.,
2.3., 9.3., 16.3.
jeweils 10.15 – 11.45 Uhr

Werkstatt Zeichnen IV
Anfänger wie Fortgeschrittene finden einen individuellen Zugang, ihre zeichnerischen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Unter fachkundiger Anleitung nähern sie sich den Originalen des Museums und lernen dabei verschiedene zeichnerische Techniken kennen. Neben dem geeigneten Bildaufbau setzen sie Schraffuren richtig ein.

Leitung: Dipl. Designerin und freie Künstlerin Gudrun Cornford
Kostenbeitrag: 10 Einheiten im Quartal 80 Euro pro Teilnehmer, max. 12 Teilnehmer je Kurs.
Anmeldung und Beratung: T 06151 1657-111, vermittlung@hlmd.de

Außenstelle Abteilung Schriftguss, Satz und Druckverfahren
Aktives Museum
Ehrenamtliche Mitarbeiter führen u. a. ihre Maschinen vor
Dienstag und Freitag, 10.00 – 12.00 Uhr
Donnerstag, 15.00 – 17 Uhr

Anmeldung und Beratung für alle hier genannten Veranstaltungen
und Kursprogramme:
Servicetelefon: T 06151 16 57-111 oder vermittlung@hlmd.de
Ermäßigung für Auszubildende, Studierende (bis 30 Jahre)
und Arbeitslose mit Nachweis möglich.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Die aktuellen Ausstellungen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt:

Bis 05. März 2017: Human Upgrade Susanna Hertrich & Hannes Wiedemann in der Galerie der Schader-Stiftung
Bis 22. Januar 2017: Gestaltete Sehnsucht. Reiseplakate um 1900
Bis 26. März 2017: Tony Cragg. Unnatural Selection

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Sensationelle Urpferd-Funde aus der Grube Messel dauerhaft im Landesmuseum Darmstadt zu sehen

Großes Messeler Urpferd (cf. Propalaeotherium sp.), Fund aus dem Jahr 2015; Übersicht, Maßstab 10 cm, Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD
Großes Messeler Urpferd (cf. Propalaeotherium sp.), Fund aus dem Jahr 2015; Übersicht, Maßstab 10 cm, Foto: Wolfgang Fuhrmannek, HLMD

Das Landesmuseum Darmstadt gehört zu den wenigen, noch erhaltenen  Universalmuseen mit umfangreichen ständigen Sammlungen aus den Bereichen Kunst-, Kultur- und Naturgeschichte sowie wechselnden Sonderausstellungen.

So hat auch das Sammeln und Erforschen von Messel Fossilien sowie deren Aufarbeitung für die Präsentation in der Öffentlichkeit am Hessischen Landesmuseum Darmstadt eine lange Tradition. Die Bestände reichen von Krokodilresten (Diplocynodon darwini), die 1875 als allererste Fossilien in der Grube gefunden worden waren, über die weltberühmten Urpferdchen (Eurohippus messelensis, Propalaeotherium hassiacum), bis hin zu aufsehenerregenden Unikaten wie dem Ameisenbären (Eurotamandua jorersi), dem Urtapir (Hyrachyus minimus) oder dem Scheinraubtier (Lesmesodon behnkeae). 1966 und 1967 führte das HLMD die ersten planmäßigen wissenschaftlichen Messel-Grabungen durch, die bis heute hin fortgesetzt werden.

So wird bereits seit 1990 am so genannten Schildkrötenhügel im Bereich des Leithorizontes Gamma gegraben, seit 2012 zudem noch in der darunter gelegenen Grabungsstelle im Bereich des Leithorizontes Alpha. Zwar ging und geht es hierbei vorrangig darum, die feinstratigraphischen Fundverteilungen genauer zu analysieren, vor allem im Hinblick darauf, ob es Veränderungen in der Zusammensetzung der Fauna und Flora in der Geschichte des Messel-Sees gegeben hat. Dennoch ist man natürlich immer hocherfreut, wenn ab und an auch einmal ein herausragendes Fossil zum Vorschein kommt. Das war im letzten und vorletzten Jahr gleich doppelt der Fall. Zu Tage kamen dabei gleich zwei Urpferdchen, sozusagen die Paradefossilien der Grube Messel, und dazu noch die ersten, die jetzt seit 30 Jahren Messel-Grabungen des Hessischen Landesmuseums wieder entdeckt worden sind.

Der erste der jetzt vorzustellenden Funde, ein stattliches Exemplar von fast 70 cm Gesamtlänge, wurde vom Grabungsteam des HLMD am 12. August 2015 im Planquadrat I 7 303 cm über dem Leithorizont Gamma gefunden. Es ist nicht nur aufgrund seiner Größe etwas Besonderes, sondern gehört womöglich einer Propalaeotherium-Art an, die bislang aus Messel noch nicht mit kompletten Exemplaren belegt war. Eventuell handelt es sich sogar um ein für Messel noch gänzlich unbekanntes Taxon. Als weitere Besonderheit kommt hinzu, dass auch noch ein Schlammfisch direkt über dem Schwanzbereich mit eingebettet wurde.

Bei dem Fund aus der diesjährigen Grabungskampagne dürfte es sich dagegen um ein Exemplar von Eurohippus messelensis, der bekannteren der beiden Messeler Urpferd-Arten, handeln. Das Tier hat eine Kopf-Schwanzlänge von ca. 50 cm und wurde am 01. September 2016 im Planquadrat HI 8 aus Schichten 139 cm unter dem Leithorizont Alpha geborgen. Die aufwändigen Präparationsarbeiten wurden von Mascha Siemund unter teilweiser Hilfe von Eric Milsom in bewährter Qualität durchgeführt.

Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00-18.00 Uhr
Mittwoch 10.00-20.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag
11.00-17.00 Uhr
Montag, Karfreitag, Heiligabend und Silvester geschlossen

Ort
Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt
Tel: 06151/1657-000
info@hlmd.de

Freier Eintritt und Sonderführungen im Hessischen Landesmuseum Darmstadt anlässlich des 110jährigen Jubiläums am 27.Nov. 2016

Aussensicht um 1906
Aussensicht um 1906

Ende des 19. Jahrhunderts beauftragte Großherzog Ernst-Ludwig den Architekten Alfred Messel (1853-1909) mit der Realisierung eines Museumsneubaus. Mit dem 1906 vollendeten Bau war es ihm gelungen, jeder Sammlung eine spezifische architektonische Fassung mit stilistisch zu den Objekten passenden Details und optimalen Ausstellungsmöglichkeiten zu geben. Vor genau 110 Jahren wurde dieses Großherzoglich Hessische Landesmuseum Darmstadt in Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste und des Großherzogs Ernst-Ludwig feierlich eröffnet. Es gab eine eigens komponierte (heute leider verschollene) Festsymphonie von Hofkapellmeister Wilhelm de Haan, viele Orden, ein Festbankett im Schloss im Kaisersaal und unter anderen eine große Rede des damaligen Innenministers Ernst Albrecht Braun (1857 – 1916, Innenminister 1906 – 1910): „Namens der Großherzoglichen Staatsregierung übernehme ich den Bau mit dem Gelöbnis jederzeitiger gewissenhafter Fürsorge für das Haus selbst und seine Zwecke als kostbaren Kleinodienschrein der Vergangenheit, als Heimstätte der Bildung in der Gegenwart, als Wiege neuen Lebens und fortschreitender Kultur in der Zukunft.“

Die Freude muss umso größer gewesen sein, als dass die ungebührlich lange Dauer des Projektes schon für zahlreichen Spott in der Öffentlichkeit gesorgt hatte. 1892 war das Exerzierhaus abgerissen worden und lag nun als Ruinenhügel vor dem Herrengarten; erst 1897 wurde der Grundstein gelegt, der Rohbau dauerte bis 1902 und die Inneneinrichtung zog sich hin, bis der Landesfürst den Eröffnungstermin schlicht dekretierte: 27. November 1906, 11.00 Uhr. Wenn auch der Umzug aus dem Residenzschloss sich noch bis August 1907 hinzog, konnte der Prachtbau doch für die Öffentlichkeit geöffnet und gefeiert werden.

Die Begeisterung war groß und die Superlative waren zahlreich. So schrieb Victor Zobel in der „Deutschen Kunst und Dekoration“: „Es ist kein Zweifel, daß das neue Darmstädter Museum (…) museumstechnisch an die Spitze aller Sammlungen überhaupt getreten ist, daß es aber auch künstlerisch als Lösung einer wichtigen Aufgabe unserer Zeit ein Werk ganz großer Art ist.“
Man wusste also durchaus, welchen Schatz man da hatte und dies blieb auch so bis zur Zerstörung des Museums im Bombenhagel am 11. September 1944. Wieder dauerte es lange, über ein Jahrzehnt, bis der Wiederaufbau des Museums abgeschlossen war und der Hessische Minister für Erziehung und Volksbildung Arno Hennig (1897 – 1963) die offizielle Wiedereröffnung am 29. Oktober 1955, um 16.00 Uhr, feiern konnte, diesmal mit Beethoven.
Während man in den ersten Nachkriegsjahrzehnten mit der einst so gelobten historistischen Architektur gar nicht glücklich war, beginnt mit dem 80. Jubiläum des Baus die Wiederentdeckung der bauhistorischen Qualität durch Ausstellungen und Publikationen.

hlmd1wIm Rahmen der grundlegenden Modernisierung und Sanierung von 2007 bis 2014 konnten die architektonischen Besonderheiten wiedergewonnen werden und das Museum wiederum in der Spitzenklasse der Museen verankert werden. Der Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst, Boris Rhein, konnte am 11. September 2014 bei der Wiedereröffnung des Hauses an den Erfolg des Hauses von 1906 anknüpfen. Musikalisch gab es dazu Monteverdi.

Den 110. Geburtstag feiert das Hessische Landesmuseum Darmstadt mit allen Besucherinnen und Besuchern am Sonntag, dem 27. November 2016, mit freiem Eintritt und zahlreichen kostenfreien Führungen zu dieser außergewöhnlichen Architektur.

Führungstermine:
12.30 Uhr mit Hannes Pflügner M. A.
13.15 Uhr mit Dagmar Boltze M. A.
14.00 Uhr mit Joyce Wittur
14.45 Uhr mit Carien Walter
15.30 Uhr mit Kerstin Hebell
16.00 Uhr mit Hannes Pflügner M. A.

Öffnungszeit:
11 bis 17 Uhr

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Gestaltete Sehnsucht. Reiseplakate um 1900

Ausschnitt aus: Albert Besnard und Robert Besnard, Lac D Annecy Talloires.
Ausschnitt aus: Albert Besnard und Robert Besnard, Lac D Annecy Talloires.

Ende des 19. Jahrhunderts ermöglichte es der Fortschritt in der Drucktechnik der Lithographie, farbige Plakate in hohen Auflagen und im großen Format zu drucken. Seit etwa 1870 eroberten farbige Bildplakate die Straßen Europas und Amerikas. Das HLMD besitzt mit etwa 1000 Werken eine umfangreiche, hervorragende Sammlung von Plakatkunst um 1900, die im HLMD zuletzt in den 1960er Jahren präsentiert wurde.

Um 1900 stand der Massentourismus noch am Anfang, der Wettstreit um Gäste hatte aber schon begonnen. So versuchten die Werbetreibenden das Besondere der jeweiligen Region ins rechte Bild zu rücken. Großflächig, in kräftigen Farben und schwungvollen Konturen werben Reiseplakate für den Urlaub in den Bergen mit Wandern oder Skifahren. Sie zeigen Männer und Frauen in Aktion mit wehenden Schals und geröteten Wangen. Kurbäder  locken mit ihren mondänen Hotelanlagen, jodhaltigem Wasser und gesunder Luft. Städte inszenieren ihre Wahrzeichen.

Moderne Fortbewegungsmittel und die Motorisierung werden Thema, etwa bei geselligen Radtouren, bequemen Zugfahrten oder dem schnellen Automobil. Bergbahnen und Rundflüge versprechen neue Perspektiven. Reiseveranstalter bieten Weltreisen in Luftschiffen oder auf Luxusdampfern. Reizvoll sind außerdem die historischen Details auf den Reklametafeln für Mode, Reiseutensilien, Wander- oder Ski-Ausrüstungen.

In der Ausstellung, die 88 Plakate umfasst, sind Pioniere der Plakatkunst vertreten, etwa  Alphonse Mucha, Lucian Bernhard, Edmund Edel, Ludwig Hohlwein, Carl Kunst, Julius Klinger. Einen Eindruck der Vielfalt erleben Sie im Spot zur Ausstellung, folgen Sie bitte dem link: https://www.youtube.com/watch?v=QIosi4RBOec

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Ernst Wasmuth-Verlag Tübingen/Berlin. Der  Museumspreis beträgt während der Ausstellung 15 Euro, der Buchhandelspreis 24 Euro (ISBN 978 3 8030 3385 7).

Veranstaltungsort:
Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1,
64283 Darmstadt

Laufzeit:
27. Oktober 2016 – 22. Januar 2017

Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 – 20.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11.00 – 17.00 Uhr
Montag, Heilig Abend und Silvester geschlossen

Ticket
Erwachsene 6, ermäßigt 4 Euro
Das Ticket berechtigt auch zum Besuch der Ständigen Sammlung. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

„Chick“ Podiumsgespräch »Mode – gestern und heute« mit Prof. Dr. Barbara Vinken und Tillmann Prüfer im Landesmuseum Darmstadt am 14.09.16

Wams mit Schlitzen 1630 - 1635, der Ausstellung "Chic" i. Damstädter Landesmuseum versusu s "cooler"  Mode-Jeans it Löchern 2016. Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture
 Geschlitztes Wams  1630 – 1635, (Kölner Großbürgertum) in Ausstellung „Chic“  Hess. Landesmuseum Darmstadt, versusus „cooler“ Mode-Jeans mit Löchern, Modehaus 2016. Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture

Im Rahmen unserer Ausstellung »CHIC! Mode im 17. Jahrhundert« laden wir Sie am Mittwoch, den 14. September 2016, 20.15 Uhr, zum Podiumsgespräch »Mode – gestern und heute« in die stilvolle Haupthalle ein. Im Anschluss an das Gespräch besteht bis 22 Uhr die Möglichkeit die Ausstellung anzusehen.

Prof. Dr. Barbara Vinken von der Ludwig-Maximilians-Universität München und Tillmann Prüfer, Style Director vom ZEITmagazin, gehen unter anderem der spannenden Frage nach, welchen Einfluss die frühen Kleidungsstücke – natürlich auch aus dem 17. Jahrhundert – auf die heutige Mode ausüben, die wir derzeit auf den Catwalks dieser Welt zu sehen bekommen.

Barbara Vinken ist seit 2004 Professorin für Allgemeine Literaturwissenschaft und Romanische Philologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München und schreibt außerdem regelmäßig für DIE ZEIT, NZZ und CICERO. 2013 erschien ihr Buch „Angezogen. Das Geheimnis der Mode“ im Klett-Cotta Verlag. Tillmann Prüfer studierte nach dem Besuch der Deutschen Journalistenschule an der Ludwig-Maximilians-Universität München Journalistik. Der vielfach ausgezeichnete Redakteur arbeitet seit 2007 beim ZEITmagazin, ist dort Style Director und gehört seit 2013 der Chefredaktion an.

Die Eintrittskarten für 5 € erhalten Sie ab sofort an unseren Museumskassen oder am 14. September 2016 direkt an der Abendkasse.

Der Einlass für das Podiumsgespräch erfolgt ab 20 Uhr.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

CHIC! Juwelen der Kostümgeschichte – Mode im 17. Jahrhundert vom 15. Juli bis 16. Oktober 2016 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt

Sonderausstellung CHIC! Mode im 17. Jahrhundert. Foto © massow-picture
Sonderausstellung CHIC! Mode im 17. Jahrhundert. Foto © massow-picture

Das Hessische Landesmuseum Darmstadt präsentiert vom 15. Juli bis 16. Oktober 2016 die sensationelle Ausstellung „CHIC! Mode im 17. Jahrhundert“.  Diese Ausstellung ist einzigartig. Denn die Kleidungsstücke dürfen nur in Darmstadt und nur für kurze Zeit gezeigt werden.  Denn die Wämser, Mieder und Oberröcke seien viel zu fragil, licht- und erschütterungs-empfindlich, um sie beispielsweise als Exponate an andere Museum auszuleihen, betonte Kurator Dr. Wolfgang Glüber auf der gestrigen Pressekonferenz. 

Das kurze, enganliegende dunkelrote Wams, um 1610 bis 1620, zeigt eine im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts in ganz Westeuropa verbreitete, aus der spanischen Hofmode hervorgehende Fom.  Foto: Diether v. Goddenthow  © massow-picture
Das kurze, enganliegende dunkelrote Wams, um 1610 bis 1620, zeigt eine im zweiten Jahrzehnt des 17. Jahrhunderts in ganz Westeuropa verbreitete, aus der spanischen Hofmode hervorgehende Fom. Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture

Was „chic“ war im 17. Jahrhundert, wie modisch oder auch nicht sich vor allem die bürgerliche Oberschicht kleidete, erfährt man fast ausschließlich aus bildlichen Darstellungen. Originalkostüme haben sich nur vereinzelt erhalten. Eine der bedeutendsten und umfangreichsten Sammlungen weltweit befindet sich im Hessischen Landesmuseum Darmstadt. Die insgesamt 18 Kostümoberteile, einst getragen von wohlhabenden Damen und Herren der Kölner Gesellschaft und entstanden zwischen 1610 und 1675, gehören zu den absoluten kostümgeschichtlichen Raritäten. -Diese stammen aus der Hinterlassenschaft des Kölner Baron von Hüpsch (1730 – 1805).  Dieser hatte eine weit über Köln hinaus bekannte enzyklopädische Sammlung angelegt, die Naturalia, Ethnographica, Kunsthandwerk und Gemälde, Waffen, Handschriften und vieles mehr umfasste. Darunter befand sich auch ein Konvolut historischer Kleidungsstücke, Schuhe und Accessoires, vor allem aus dem 17. Jahrhundert.  Baron von Hüpsch vermachte testamentarisch seine Sammlung dem Landgrafen Ludwig X. von Hessen. Am 13. August 1805 landete in Stockstadt am Main ein Schiff aus Köln mit 341 großen Kisten adressiert an den Landgrafen.
chic-buchcover160Die spannende Sammlungsgeschichte um die Kostümsammlung des Barons von Hüpsch hat Dr. Wolfgang Glüber, Kurator der Ausstellung im Begleitbuch zur Ausstellung „Chic! Mode im 17. Jahrhundert“. Verlag Schnell u. Steiner, Regensburg 2016, SS. 11 bis 20 beschrieben.  –  Nach über 70 Jahren und einer umfassenden Restaurierung durch die Abegg-Stiftung in Riggisberg (Schweiz) sind die überaus seltenen, zum Teil singulären Exemplare erstmals wieder in einer umfangreichen Sonderausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt zu sehen.

Foto:   © massow-picture
Foto: © massow-picture

Im Mittelpunkt der hochkarätigen Schau stehen die Wämser, Mieder und Oberröcke des HLMD, die einen einzigartigen Überblick über die Entwicklung der Mode im 17. Jahrhundert eröffnen. Sie begeistern durch ihre Materialien – Seide und Samt, Spitzen und Bänder – ebenso wie durch ihre Verarbeitung.

Linhart Bruner Gürtel um 1570 /80, Silber, teilvergoldet, Straßburg. Foto: © massow-picture
Linhart Bruner Gürtel um 1570 /80, Silber, teilvergoldet, Straßburg. Foto: © massow-picture

Zu ihnen gesellen sich  Accessoires wie Kragenstützen, Halskrausen, bestickte Behältnisse, Schmuck und ein ebenso rarer Bestand an Schuhen.

 

Gottfried von Wedig (1583 - 1641), Bildnis der Magdalena Stroe, 1631 (Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln). Ab 1625 kommt in Frankreich die "Robe" in Mode, ein schwarzes Obergewand, das sich vermutlich aus dem "Vlieger" entwickelte. Die Ausstellung zeigt ergänzend zum Bild eine Originalrobe sowie ein Kragengestell u. vieles mehr. Foto: © massow-picture
Gottfried von Wedig (1583 – 1641), Bildnis der Magdalena Stroe, 1631 (Wallraf-Richartz-Museum & Fondation Corboud, Köln). Ab 1625 kommt in Frankreich die „Robe“ in Mode, ein schwarzes Obergewand, das sich vermutlich aus dem „Vlieger“ entwickelte. Die Ausstellung zeigt ergänzend zum Bild eine Originalrobe sowie ein Kragengestell u. vieles mehr. Foto: © massow-picture

Kombiniert werden die Objekte mit Gemälden und Graphiken. Porträtisten und Genremaler wie Thomas de Kayser, Gerard ter Borch, Anthonie Palamedesz, John Michael Wright, Pieter Codde, Gottfried von Wedig, Jacques Callot und viele andere zeigen in ihren Bildern, wie die im Original erhaltenen Kleidungsstücke getragen wurden. Zahlreiche bedeutende Museen konnten als Leihgeber gewonnen werden. So ergänzen unter anderen die Scottish National Portrait Gallery (Edinburgh), das Wallraf-Richartz-Museum Köln, das Kölnische Stadtmuseum, das Städel Museum Frankfurt, die Gemäldegalerie Alte Meister Kassel und das Bayerische Nationalmuseum München den eigenen Gemäldebestand des HLMD. So entsteht ein umfassendes Panorama, das die Entwicklung  der Mode im 17. Jahrhundert eindrucksvoll darstellt.

chic-buchcover160Zur Ausstellung erscheint ein Katalog im Verlag Schnell & Steiner: Wolfgang Glüber, Johannes Pietsch, Jutta Reinisch: CHIC! MODE IM 17. JAHRHUNDERT
Der Bestand im Hessischen Landesmuseum Darmstadt – Begleitbuch zur gleichnahmigen Ausstellung im Hessischen Landesmuseum Darmstadt vom 15.07.-16.10.2016. Verlag Schnell & Steiner, Regensburg 2016. Hardcover (fadengeh. Pappband) 144 Seiten, Ausstellungspreis: Euro 24,95 (Preis im Buch-Handel Euro 29,95).

Umrahmt wird die Ausstellung von einem umfangreichen Begleitprogramm und einem eigens produzierten Museumsshopangebot.

Rahmenprogramm CHIC!  Mode im 17. Jahrhundert

Ein breites Rahmenprogramm ergänzt die einzigartige Sonderausstellung CHIC! Mode im 17. Jahrhundert. Foto © massow-picture
Ein breites Rahmenprogramm ergänzt die einzigartige Sonderausstellung CHIC! Mode im 17. Jahrhundert. Foto © massow-picture

Öffentliche Führungen

Sonntag, jeweils 15.00 Uhr
17.7., 31.7., 14.8., 4.9., 25.9., 2.10., 9.10., 16.10.2016 (letztmalig)

Mittwoch, jeweils 18.30 Uhr
20.7, 3.8., 24.8., 7.9., 14.9., 21.9., 12.10.2016

Öffentliche Kuratorenführungen

Dr. Wolfgang Glüber
Dienstag, 19. Juli 2016, 16.00 Uhr
Mittwoch, 7. Juli 2016, 16.00 Uhr

Dr. Jutta Reinisch
Donnerstag, 25. August 2016, 11.00 Uhr
Donnerstag, 15. September 2016, 11.00 Uhr

Vorträge
Kostenfrei, lediglich Sonderausstellungseintritt 10 Euro, ermäßigt 6 Euro

Mittwoch, 27. Juli 2016, 18.30 Uhr
»Kleider machen Bürger – Kölner Mode des 17. Jahrhunderts im europäischen Kontext«
von Dr. Johannes Pietsch, Bayerisches Nationalmuseum, München

Mittwoch, 28. September 2016, 18.30 Uhr
»Kurfürstliche Gewänder und Modeaccessoires des 17. Jahrhunderts im Bestand der Dresdener Rüstkammer, Staatliche Kunstsammlungen Dresden«
von Dr. Jutta Charlotte von Bloh, Staatliche Kunstsammlungen Dresden

Mittwoch, 5. Oktober 2016, 18.30 Uhr
»Verkehrte Welt – Androgyne Moden um 1600 und ihre Wahrnehmung«
von Dr. Jutta Zander-Seidel, Germanisches Nationalmuseum Nürnberg

Podiumsgespräch
Mittwoch, 14. September 2016, 20.15 Uhr

»Mode – gestern und heute«
mit Tilmann Prüfer, Style Director ZEITmagazin und Prof. Dr. Barbara Vinken, Literaturwissenschaftlerin, Ludwig-Maximilians-Universität München u. a.

Eintritt: 5 Euro pro Person
Kartenvorverkauf ab 1.9.2016 an der Museumskasse

Symposium
(in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Mode und Ästhetik der TU Darmstadt)

Freitag, 7. Oktober 2016
10.00 bis 18.00 Uhr
»Kleider/Zeichen – Kleidung im 17. Jahrhundert«
Das gesamte Programm wird gesondert bekanntgegeben. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Sonderveranstaltung

»Museumsnacht der Kostüme«
Eine Nacht im Museum – ganz im Zeichen von Mode und Kostümgeschichte.
Samstag, 17. September 2016, 19.00 bis 1.00 Uhr
Eintritt: 6 Euro, ermäßigt 4 Euro
Kartenvorverkauf ab 1. September 2016 an der Museumskasse
Das gesamte Programm wird gesondert bekanntgegeben.

Sommerkino im Römischen Hof

Mittwoch, 20. Juli 2016, 21.00 Uhr
»Das Mädchen mit dem Perlenohrring« (USA, UK, Luxemburg, 2003, 96 Min.)

Mittwoch, 3. August 2016, 21.00 Uhr
»Rembrandt« (UK, 1936, 85 Min.)

Mittwoch, 24. August 2016, 21.00 Uhr
»Die drei Musketiere« (D, USA, FR, UK, 2011, 111 Min.)

Kostenfrei, Einlass ab 20.30 Uhr nur über den Seiteneingang Museumsshop.
Bei schlechtem Wetter wird die Veranstaltung in den Vortragssaal verlegt.

Sommerkino des HLMD mit freundlicher Unterstützung des Lions Clubs Darmstadt Castrum

Sommerferien-Workshop für Kinder ab 8 Jahren

»Chic – mal anders…«
CHIC steckt im Titel der großen Kostümausstellung im HLMD. Die hier gezeigten wertvollen Wämser, Röcke, Hemden, Kragen, Schuhe aus vergangener Zeit dienen als Anregung, um das Wort »chic« einmal anders zu gebrauchen. Eine Menge Fantasie, Lust am Kreieren und Gestalten sowie etwas Geduld für feineres Arbeiten sind ideale Voraussetzungen, um einen bunten Mix aus Alltagsmaterialien wie Kabel, Bierdeckel, Korken, Zeitungspapier, Verpackungen, Tüten, Karten, Briefe usw. in kuriose Shirts, Blusen, Hosen, Westen oder Hüte zu verwandeln, die von Schaufensterpuppen getragen werden. Der einmalige Schauwert ist garantiert.
Leitung: Felix Díaz Colomina und Katharina Eckert

Dienstag, 19. Juli bis Freitag, 22. Juli 2016
Dienstag, 26. Juli bis Freitag, 29. Juli 2016

Pause

Dienstag, 16. August bis Freitag, 19. August 2016
Dienstag, 23. August bis Freitag, 26. August 2016
jeweils 10.00 bis 14.00 Uhr

Teilnehmerbeitrag: 50 Euro pro Teilnehmer
max. 20 Teilnehmer

Buchung und Beratung

Servicetelefon Bildung und Vermittlung
Telefon: 06151/ 16-57 111
Dienstag und Freitag 10.00 bis 12.00 Uhr, Mittwoch 14.00 bis 16.00 Uhr
Mail: vermittlung@hlmd.de

Endlich wieder Bienen im Landesmuseum Darmstadt!

Eberbiene-Imker bei der Arbeit © Eberbiene
Eberbiene-Imker bei der Arbeit
© Eberbiene

Am 25. Mai 2016 erhielt das Hessische Landesmuseum Darmstadt tierischen Zuwachs: vier Bienenvölker zogen in den Römischen Hof des Museum ein.
Dort stehen nun über die Sommermonate vier Bienenstöcke der Imkerei Eberbiene. Für die beiden Imker aus Eberstadt ging damit ein großer Wunsch in Erfüllung und sie hoffen, dass ihre Bienen nun fleißig Museums- und Stadthonig sammeln werden. Dieser ist nach der Honigernte im Museumsshop erhältlich.

Bienen in der Stadt? Ja, denn in der Stadt ist das Nahrungsangebot für die emsigen Bestäuber vielfältig: Kleingärten, Parks mit ungedüngten Blumenbeeten und blütentragenden Bäumen, begrünte Balkone und Dachterrassen bieten ein vielfältiges Nahrungsangebot. Auf dem Land dagegen bietet sich den Bienen aufgrund der weiten teils intensivierten Landwirtschaft meist nur eintönige und blütenarme Agrarflächen.

Die vier Bienenstöcke stehen auf dem Grasdach im Römischen Hof des Museums. Ein guter Standpunkt, etwas erhöht und nach Osten ausgerichtet, so dass die Morgensonne die Bienen wärmt. Im Gegensatz zu Wespen, die nahezu Allesfresser sind und oft großes Interesse an unseren Nahrungsmitteln und Getränken zeigen, konzentrieren sich Bienen auf das Sammeln von Pollen und Nektar. Dazu machen sie sich, vom Bienenstock startend, zielstrebig zu Sammelflügen auf. So freuen wir uns auf ein harmonisches Zusammenleben mit den fleißigen Eberbienen!

Aktionstag am Welttag des Meeres am 8. Juni 2016 im Hessischen Landesmuseum Darmstadt

© massow-picture
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Termin: Mittwoch 08. Juni 2016 von 14.00 – 20.00 Uhr

Haie üben eine besondere Faszination auf den Menschen aus. Zum Bedauern der international tätigen Initiative SHARKPROJECT e.V. zum Schutz mariner Ökosysteme überwiegt zu oft noch das Gefährliche und Unberechenbare. Deshalb setzt sich die im Jahr 2008 gegründete deutsche Landesorganisation SHARKPROJECT Germany e. V. mit aufrüttelnden Kampagnen und Aktionen dafür ein, diese einseitige öffentliche Sicht zu korrigieren. Denn so lange in Deutschland weiterhin Schillerlocken und Haisteaks angeboten werden, so lange in Europa und Asien Haie gefangen und systematisch ausgerottet werden, so lange setzt SHARKPROJECT e. V. seine wichtige Aufklärung fort. Alljährlich verleiht die Initiative den SHARK GUARDIAN-Award – Haischützer des Jahres – an Länder für herausragende Leistungen auf diesem Gebiet. Im Jahr 2016 erhält ihn der Bundesstaat Kalifornien (USA).

Erstmalig am Welttag des Meeres ist SHARKPROJECT Germany e. V. im Hessischen Landesmuseum Darmstadt zu Gast. Die Organisation bietet im Zusammenspiel mit den Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftlern des Hauses tiefere Einblicke in ihre Pionierarbeit. In spannenden Workshops und Präsentationen für Kinder ab 6 Jahren sowie einem kenntnisreichen Vortrag für Erwachsene werden vor allem die enormen Anstrengungen herausgestellt, die unternommen werden müssen, um Haie weltweit vor dem Aussterben zu bewahren.

Darüber hinaus finden in den Naturgeschichtlichen Sammlungen des HLMD Themenführungen statt, die sich der faszinierenden Artenvielfalt Unterwasser widmen.

Alle Veranstaltungen sind kostenfrei, lediglich Museumseintritt für die Erwachsenen, Teilnahmekarten für Vorträge am Veranstaltungstag an der Museumskasse, keine Vorreservierung möglich.

Das Programm am Welttag des Meeres im Überblick

Für Kinder ab 6 Jahren
ab 14.00 Uhr – 18.00 Uhr
→ Workshop in den Pädagogikräumen »Mein kleines Ökosystem«
mit Simone Grimm, Jochen Pfister, Tharaka Sriram, Chantal Stockmann Mitglieder SHARKPROJECT Germany e.V.

14.30 Uhr
→ Kindervortrag im Vortragssaal »Was Ihr schon immer über Haie wissen wolltet«
mit Chantal Stockmann, Referentin SHARKPROJECT Germany e.V.

16.30 Uhr
→ Kindervortrag im Vortragssaal »Was Ihr schon immer über Haie wissen wolltet«
mit Tharaka Sriram, Referentin SHARKPROJECT Germany e.V.

außerdem ab 14.00 Uhr
→Teilnahme in den Pädagogikräumen am »Hai-Quiz«

Für Erwachsene

14.30 Uhr
→ Wissenschaftlerführung Naturgeschichte »Meerestiere in der Zoologischen Sammlung«
mit Dr. Jörn Köhler, Kustos Zoologie

17.00 Uhr
→ Wissenschaftlerführung Naturgeschichte »Das Rudistenriff in der Erd- und Lebensgeschichte«
mit Dr. Gabriele Gruber, Leitung Naturgeschichte

18.30
→ Vortrag im Vortragssaal »Hai-Alarm im Landesmuseum… Mensch und Hai – ein schwieriges Verhältnis«
mit Gerhard Wegner, Präsident SHARKPROJECT International e.V.

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Internationaler Museumstag am 22. Mai 2016 – Archäologie, Ritter und Römer im Landesmuseum Darmstadt

© Hessisches Landesmuseum Darmstadt
© Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Am 22. Mai ist es wieder soweit – der Internationale Museumstag wird gefeiert! Unter dem Motto »Museen in der Kulturlandschaft« beteiligen sich Museen auf der ganzen Welt an diesem Tag, zu dem das International Council of Museums (ICOM) zum 39. Mal aufgerufen hat.

Wir nehmen diesen besonderen Tag zum Anlass, Ihnen unsere archäologischen Bestände, die seit der Wiedereröffnung umfassender ausgestellt werden, näherzubringen. Am »Sonntag der Archäologie« stehen die römischen, vor- und frühgeschichtlichen Funde sowie die Ägyptische Abteilung im Mittelpunkt. Vor allem jene Sammlungen beherbergen Schätze, Objekte und Objektgruppen, die einst in der hessischen Kulturlandschaft entdeckt und ausgegraben werden konnten – darunter das berühmte »Oceanus-Mosaik« aus Bad Vilbel, der Grabstein des Clodius Perigenes aus Weiterstadt oder der »Biebesheimer Kammhelm« aus der späten Bronzezeit. Einige Funde aus dem Alten Ägypten übereigneten Persönlichkeiten aus der hessischen Region dem Museum, nachdem sie von ihren Expeditionen zurückgekehrt waren. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die »Ibis-Mumie« von Gottlieb von Koch oder die »Mumienkartonage« von Gustav Hickler.

Der Internationale Museumstag im HLMD bietet Ihnen von 11 bis 20 Uhr ein breites Veranstaltungsprogramm bei kostenfreiem Eintritt. Kinder und Familien haben die Möglichkeit, an eigenen Führungen durch die Archäologie teilzunehmen, Römische Spiele kennen zu lernen und unter verschieden Kreativangeboten in den Pädagogikräumen des Hauses das Passende zu finden. Jugendliche als Kulturvermittler/Museumsguides stellen u. a. ihre Lieblingsstücke in der Antikenrezeption vor. Für erwachsene Besucher bieten wir drei Wissenschaftlervorträge und vier Themenführungen zur Archäologie an, die auch Dr. Bernhard Pinsker, Kustos für die Archäologie am HLMD, begleitet. Oder kommen Sie zum ersten Mal zu uns ins HLMD? Dann verschaffen sich in den Highlight-Führungen einen Überblick über unser Haus!

Absoluter Höhepunkt des Tages sind die Auftritte der Gladiatoren Ludus Julianus im Römischen Hof, bei denen antike Kampftechniken hautnah zu erleben sind.

Das vollständige Programm können Sie hier herunterladen.

Natürlich stehen Ihnen an diesem Tag auch alle anderen Bereiche des Museums offen.

Internationaler Museumstag 2016
MUSEEN IN DER KULTURLANDSCHAFT
»Sonntag der Archäologie im HLMD«
11.00 – 20.00 Uhr
Kostenfreier Eintritt

Kinder, Jugendliche und Familien

→12.00 Uhr | »Mein Lieblingsstück aus lang vergangener Zeit«
Themenführung in der Vor-und Frühgeschichte mit kleiner
Zeichenübung, für Kinder von 6 bis 12 Jahren und begleitende
Erwachsene (max. 15 Teilnehmer), mit Dr. Bernhard Pinsker,
Kustos Archäologie, Treffpunkt: Haupthalle, EG

→13.00 – 18.00 Uhr | »Römische Spiele« im Gotischen Hof, UG
Tris – Drei Kasten, Ludus Delta, Ludus Orca, mit Julian Steinbeck,
Kerstin Hebell und der Handpuppe Museumsdirektor Dinkeltaler

→13.00 – 18.00 Uhr | Kreativangebote
»Ägyptische Masken aus Papier« (für Kinder ab 3 Jahren)
»Goldbrakteaten prägen« (für Menschen ab 6 Jahren)
»Hieroglyphen-Lesezeichen« (für Menschen ab 6 Jahren)
»Spielsteine und Amulette aus Speckstein« (für Menschen ab 8 Jahren)
in den Pädagogikräumen, UG

→15.00 Uhr | Familienausflug zur Kunst und Kultur
»Was war vor 2000 Jahren Mode? – Kleidung und Schönheitspflege bei
den Alten Römern«, für Kinder ab 6 Jahren und begleitende Erwachsene
(max. 25 Teilnehmer) mit Eva Nebhuth M. A., Treffpunkt: Haupthalle, EG

Erwachsene

→11.30 Uhr | Öffentliche Highlight-Führung
mit Hannes Pflügner M.A., Treffpunkt: Haupthalle, EG

→12.30 Uhr | »Kennst Du das Land, wo die Zitronen blüh’n –
Antikenrezeption«, Themenführung mit Eva Nebhuth M.A.
Treffpunkt: Haupthalle, EG

→13.00 Uhr | »Eine rätselhafte Mumienhülle im HLMD«
Vortrag von Annika Potzgalski M. A. im Vortragssaal, UG
(max. 45 Min., nach Beginn kein Einlass mehr)

→13.30 Uhr | »Von der gleichgestellten Gemeinschaft zur
hierarchischen Gesellschaft« Themenführung in der Vor- und
Frühgeschichte, mit Kerstin Hebell, Treffpunkt: Haupthalle, EG
Internationaler Museumstag 2016

→15.00 Uhr | Öffentliche Highlight-Führung
mit Almut Rüllmann M. A., Treffpunkt: Haupthalle, EG

→15.00 Uhr | »Der schöne Schein – Computergenerierte
Rekonstruktionen in der Archäologie«
Vortrag von Dr. Joyce Wittur im Vortragssaal, UG
(max. 45 Min., nach Beginn kein Einlass mehr)

→16.45 Uhr | »Beseitigt ist mein Übel, vertrieben mein Böses –
Magische Amulette im Alten Ägypten«
Themenführung mit Annika Potzgalski M. A., Treffpunkt: Haupthalle, EG

→17.00 Uhr | »Römische Badekultur«
Vortrag von Miriam Kannler M. A., Saalburg, im Vortragssaal, UG
(max. 45 Min., nach Beginn kein Einlass mehr)

→17.15 Uhr | »Der Mensch und seine Umwelt – Natur- contra
Kulturlandschaft – Von der Jungsteinzeit bis ins Mittelalter«
Themenführung mit Dr. Bernhard Pinsker, Kustos Archäologie
Treffpunkt: Haupthalle, EG

Für alle Besucher

→11.00 – 15.00 Uhr | »Textilherstellung in der Jungsteinzeit«
Vorführung mit Dr. Katrin Kania, Erlangen, in der Haupthalle, EG

→14.00 Uhr | 16.00 Uhr und 18.00 Uhr | Vorführungen zur Kampftechnik
antiker römischer Gladiatoren
mit Olaf Küppers, Ludus Julianus, in Kooperation mit Ludus Treverorum
Römischer Hof, UG

→15.15 Uhr | Jugendliche als Kulturvermittler/Museumsguides
mit Marlene Böhler, Pascal Daum, Ali Emre Güler, Lucia Höfer, Mona
Majoka, Jonas Rossa, Ikira Schielke
Leitung: Margit Sachse, abgeordnete Museumspädagogin (Kulturgeschichte)
Treffpunkt: Haupthalle, EG

→18.45 – 19.45 Uhr | Musikalischer Ausklang mit Jazz-Musik im
Römischen Hof, UG
Thomas Langer (Gitarre), Vitold Rek (Kontrabass), Waldemar Szymanski
(Geige)

Essen und Trinken im Café Rodenstein, UG