RMCC: Die ersten 100-Tage „mit Bravour gemeistert“

RheinMain CongressCenter Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
RheinMain CongressCenter Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die ersten 100 Tage sind ein Gradmesser, gelten als wegweisend und als Indiz für die weitere erfolgreiche Arbeit. „Unser neues RheinMain CongressCenter hat die 100-TageFrist mit Bravour gemeistert“, freut sich Wiesbadens Wirtschaftsdezernent Detlev Bendel angesichts der zahlreichen Messen und Veranstaltungen, die bisher im RMCC stattgefunden haben. Dazu zählen diverse Firmenveranstaltungen, der Bundesparteitag der SPD, die Landesparteitage von CDU und SPD und die Landesmitgliederversammlung der Grünen in Hessen aber auch Publikumsveranstaltungen wie die Gastspiele der Ehrlich Brothers und von Bülent Ceylan.

„Das Haus hält, was es verspricht“, kommentiert Martin Michel, Geschäftsführer des RMCC, die überaus positive Resonanz zahlreicher Veranstalter, die bereits Folgeverträge angefragt haben. Im RheinMain CongressCenter tagten unter anderem Cybersicherheitsexperten, Steuerberater, es fanden das internationale Management-Forum für Gemeinschaftsgastronomie und das Automotive Forum statt. Deutschlandweite Beachtung fand der Deutsche Bauerntag, der zum ersten Mal seit 30 Jahren wieder in Hessen durchgeführt wurde. Bei der Tagung mit rund 700 Delegierten aus der Landwirtschaft bewährten sich die geplanten Synergieeffekte zwischen dem RheinMain CongressCenter und dem Kurhaus Wiesbaden: Getagt wurde im RMCC, die festliche Abendveranstaltung wurde im Kurhaus gefeiert. So auch während der zweitägigen Branchenveranstaltung „MEXCON 2018“.

400 nationale und internationale Vertreter aus der Veranstaltungsbranche lernten neben dem RMCC bei Abendveranstaltungen das Jagdschloss Platte wie auch das Kurhaus und die Tagungsdestination Wiesbaden kennen. Innerhalb der ersten 100 Tage haben im RMCC nahezu 40 Veranstaltungen stattgefunden, die meisten davon waren mehrtägige Tagungen oder Kongresse großer Firmen wie SAP oder der Deutschen Bahn, öffentliche Veranstaltungen, wie Konzerte und Messen, aber auch Sommerfeste und andere Firmenveranstaltungen.

Auch die Publikumsveranstaltung „Kreativ Wiesbaden“, eine Eigenveranstaltung des RMCC, war mit rund 15.000 Besuchern ein voller Erfolg. Wer das RMCC kennenlernen möchte, hat im Jahresverlauf bei Führungen Gelegenheit dazu. Wie bereits vor und während des Neubaus, setzt man auf die Einbeziehung der Wiesbadener Bürgerinnen und Bürger. Sie konnten das neue Veranstaltungszentrum kürzlich beim „Tag der Architektur“ besichtigen, zum „Tag der Nachhaltigkeit“ im September sind ebenfalls kostenfreie Führungen geplant. Bis Ende dieses Jahres werden im RheinMain CongressCenter insgesamt rund 80 Veranstaltungen in unterschiedlichen Segmenten durchgeführt. Auch ein Wasserschaden, ausgelöst während der Eröffnung in einem Teilsegment in der großen Halle Nord, beeinträchtigt den Veranstaltungsbetrieb in keiner Weise.

„Zwischen der Übergabe des neuen Veranstaltungshauses und der Inbetriebnahme hatten wir keine Probephase“, betonen Bendel und Michel, und zeigen sich umso zufriedener, dass „man gut gestartet ist“. Die Ablaufprozesse haben sich eingespielt und werden kontinuierlich verbessert. Beide loben auch die gute Kooperation mit den Partnern „contipark“ und dem Kuffler Congress Catering. „So kann es weiter gehen.“

Internationaler Hochhaus Preis 2018: 36 Hochhausprojekte in aller Welt nominiert

Das Wohnhochhaus ‘VIA 57 West‘ in New York gewann 2016 den alle zwei Jahre verliehenen Hochhaus-Preis. Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM),bei einem Rundgang durch die damalige Ausstellung.© Foto: Diether v. Goddenthow
Das Wohnhochhaus ‘VIA 57 West‘ in New York gewann 2016 den alle zwei Jahre verliehenen Hochhaus-Preis. Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums (DAM),bei einem Rundgang durch die damalige Ausstellung.© Foto: Diether v. Goddenthow

(ffm) Die nominierten Gebäude für den Internationalen Hochhaus Preis (IHP) 2018 stehen fest: Das Deutsche Architekturmuseum hat aus über 1000 neuen Hochhäusern der beiden vergangenen Jahre weltweit insgesamt 36 Projekte ausgewählt. Aus diesem Kreis werden Mitte August die fünf Finalisten bekannt gegeben. Der Gewinner des Internationalen Hochhaus Preises wird am Abend des 1. November 2018 in der Paulskirche in Frankfurt am Main gekürt.

Erstmalig befinden sich die meisten der nominierten Hochhäuser in China (neun Projekte beziehungsweise 25 Prozent), knapp gefolgt von Südostasien und Nordamerika (je acht Projekte respektive 22 Prozent). Insgesamt stehen fast drei Viertel der Nominierten in diesen drei Regionen. Dahinter folgen Europa mit nur fünf Projekten (14 Prozent), Ostasien außerhalb Chinas mit drei Gebäuden (8 Prozent) sowie Australien, der Nahe Osten und Lateinamerika mit jeweils einem Hochhaus (3 Prozent). Aus der geringen Zahl fertiggestellter Hochhäuser in Afrika konnte abermals keines nominiert werden.

Unter den Standorten stechen, wie bereits 2016, zwei Städte besonders hervor: Singapur mit fünf und New York mit vier Nominierungen liegen vorne. Auch die Liste der Städte mit jeweils zwei Nominierungen ist aufschlussreich: Die Hotspots des aktuellen Hochhausbaus sind demnach London, San Francisco, Bangkok, Seoul sowie Peking, Shenzhen und Nanjing.

Mainzer Musiksommer 2018 mit 11 Konzerten vom barocken Arienzauber bis Balkan Swing ab 20. Juli

logo-Mainzer-Musiksommer201Vom 20. Juli bis 25. August öffnen wieder einige der schönsten historischen Gebäude ihre Türen für zwölf außergewöhnliche Konzerterlebnisse des Mainzer Musiksommers 2018.
Ob in St. Stephan, der Seminarkirche, Villa Musica oder dem Schloss Waldthausen – Internationale Stars und dynamische Ensembles laden wieder ein zu einem überaus abwechslungsreichen Programm.
„Der Mainzer Musiksommer“, so Kulturdezernentin Marianne Grosse, „zählt längst zu den wichtigsten Terminen im Kulturkalender der Landeshauptstadt und begeistert jedes Jahr
mit der manchmal unerwarteten aber stets gelungenen Verknüpfung von historischer Architektur und klassischer Musik auf höchstem künstlerischen Niveau. Ich freue mich daher sehr, dass wir die Villa Musica und den Südwestrundfunk auch für die 19. Ausgabe des Festivals als starke Kooperationspartner an unserer Seite haben.

Wie in jedem Jahr zeichnet der SWR2 die Konzerte auf, so dass diese auch noch ein weiteres Mal zu einem späteren Zeitpunkt erlebt werden können.

Den Auftakt bildet am 20. Juli 20 Uhr die Barocknacht in St. Stephan, Kleine Weißgasse 12, 55116 Mainz, mit Stücken von Vivaldi, Bach und Händel

Zum Auftakt die Barocknacht in St. Stephan am 20.Juli 2018

Der Mainzer Musiksommer startet am 20. Juli 20 Uhr mit der Barocknacht in St. Stephan, Kleine Weißgasse 12, 55116 Mainz: Junge Streicher der Villa Musica spielen berühmte Barockmusik, von Bachs „Badinerie“ bis zu Vivaldis „Gardellino“. Flötensolist ist der Italiener Massimo Mercelli. Auf dem barocken GrancinoCello brilliert Alexander Hülshoff mit fetzigem Vivaldi. Am Cembalo leitet eine bezaubernde Französin, die sich ebenso gut auf die Violine versteht: Nadja Lesaulnier.
Das ist wieder Barockmusik vom Feinsten in einer langen Nacht mit zwei Pausen, in der Kirche mit den berühmten mystisch-blauen Chagall-Fenstern.

Alle Termine im Überblick und Konzert-Infos hier!

 

Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 16.07. bis 22.07.2018

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Veranstaltungen, die vom 16.07.  bis 22.07.2018 im Gutenberg-Museum stattfinden.

Montag, 16.07.2018, 9.00-17.00 Uhr 
Ferienprogramm: Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museum. Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer). Kosten: Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Anm. erforderl. (außer Samstag), Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de; Terminvergabe frühestens 14 Tage im Voraus.

Montag, 16.07.2018, 9.00-17.00 Uhr 
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Dienstag, 17.07.2018, 9.00-17.00 Uhr 
Ferienprogramm: Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-MuseumDrucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer). Kosten: Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Anm. erforderl. (außer Samstag), Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de; Terminvergabe frühestens 14 Tage im Voraus.

Dienstag, 17.07.2018, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr

Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Mittwoch, 18.07.2018, 09.00-17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museum. Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer). Kosten: Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Anm. erforderl. (außer Samstag), Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de; Terminvergabe frühestens 14 Tage im Voraus.

Mittwoch, 18.07.2018, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Mittwoch,  18.07.2018, 11.00 Uhr 
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit den Gästeführern der Stadt Mainz. Führung 5 Euro/erm. 4 Euro/Kinder 2,50 Euro (zzgl. Eintritt)

Mittwoch, 18.07.2018, nachmittags
Papierschöpfen. Das Papierschöpfen findet bei schönem Wetter vor dem Druckladen auf Anfrage statt. Informationen erhalten Sie im Druckladen, Tel. 06131-122686.

Donnerstag, 19.07.2018, 9.00-17.00 Uhr 
Ferienprogramm: Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museum. Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer). Kosten: Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Anm. erforderl. (außer Samstag), Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de; Terminvergabe frühestens 14 Tage im Voraus.

Donnerstag, 19.07.2018, 9.00-17.00 Uhr 
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Donnerstag, 19.07.2018, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Donnerstag,  19.07.2017, 11.00 Uhr 
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit den Gästeführern der Stadt Mainz. Führung 5 Euro/erm. 4 Euro/Kinder 2,50 Euro (zzgl. Eintritt)

Donnerstag, 19.07.2018, nachmittags
Papierschöpfen. Das Papierschöpfen findet bei schönem Wetter vor dem Druckladen auf Anfrage statt. Informationen erhalten Sie im Druckladen, Tel. 06131-122686.

Freitag, 20.07.2018, 09.00- 17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museum. Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer). Kosten: Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Anm. erforderl. (außer Samstag), Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de; Terminvergabe frühestens 14 Tage im Voraus.

Freitag, 20.07.2018, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr 
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Freitag,  20.07.2018, 11.00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit den Gästeführern der Stadt Mainz. Führung 5 Euro/erm. 4 Euro/Kinder 2,50 Euro (zzgl. Eintritt)

Freitag, 20.07.2018, 13.30-17.00 Uhr 

Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen
Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Freitag, 20.07.2018, nachmittags
Papierschöpfen. Das Papierschöpfen findet bei schönem Wetter vor dem Druckladen auf Anfrage statt. Informationen erhalten Sie im Druckladen, Tel. 06131-122686.

Samstag, 21.07.2018, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse 

Samstag, 21.07.2018, 10.00-15.00 Uhr   
Offene Werkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums
für Einzelpersonen und Kleingruppen mit max. 5 Teilnehmern. Drucken von eigenen oder vorhandenen Motiven, Setzen mit Holzlettern. Sondermaterialien auf Anfrage. Kosten: Werkstattbeitrag

Samstag, 21.07.2018, 11.00 Uhr   
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit den Gästeführern der Stadt Mainz. Führung 5 Euro/erm. 4 Euro/Kinder 2,50 Euro (zzgl. Eintritt)

Samstag, 21.07.2018, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden
Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums
Sonntag, 22.07.2018, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse (15 Uhr im Rahmen der Kinderführung)

Sonntag, 22.07.2018, 13.00 Uhr   

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit  den Gästeführern der Stadt Mainz. Führung 5 Euro/erm. 4 Euro/Kinder 2,50 Euro (zzgl. Eintritt) 

Sonntag, 22.07.2018, 15.00-17.00 Uhr 

Familiennachmittag
Von tanzenden Buchstaben und bunten Blättern – Spannende Kinderführung von A bis Z mit Druckerschwärze und zauberhaften Büchern im Reich der schwarzen Kunst.  Für Kinder ab 4 Jahre und ihre Eltern. Beginn 15 Uhr (bei Bedarf auch 16 Uhr) an der Museumskasse | Mobile Druckwerkstatt: Drucken im Foyer des Gutenberg-Museums. Teilnahmebeitrag 4 Euro pro Kind (Führung und Drucken), erm. Eintritt 3,50 Euro für Eltern und begleitende Angehörige

Von Montag bis Freitag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums
Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Hilfe. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz

Telefon: +49 6131 12-2640
Telefax: +49 6131 12-3488
gutenberg-museumstadt.mainzde
http://www.gutenberg-museum.de

OTTO WAALKES WIRD 70 – noch bis 2. Sept. große Geburtstagsausstellung im Caricatura – Museum für Komische Kunst Frankfurt

Otto nimmt die Ovationen der Ottifanten zu seinem 0. entgegen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Ottifantendämmerung oder verfrühte Ovationen zum 70.?. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das Caricatura Museum Frankfurt gratuliert Otto Waalkes, dem wohl beständigsten deutschen Komiker, zu seinem 70sten Geburtstag und widmet ihm eine umfassende Ausstellung, die noch bis zum 2. September zu sehen ist. Otto begeistert die Frankfurter auch als bildender Künstler: Die Besucher strömen in Massen ins Museum, ein neuer Besucherrekord zeichnet sich ab!

Otto Waalkes, geboren am 22.7.1948 in Emden, ist den meisten Menschen als Film-, TV- und Bühnen-Komiker vertraut. Mit seiner unnachahmlichen Körpersprache, seinen brillanten Wortspielen, neuen Pointen und intelligenten Albernheiten beschert Otto Deutschland seine ihm ganz eigene Art der Komik. Er bringt seine Fans mit seiner erfrischenden und originellenArt zum Lachen wie kein anderer. Viele seiner Produktionen werden heutzutage als Klassiker und deutsches Kulturgut gehandelt.

Nach dem Abitur am Gymnasium für Jungen in Emden nahm Otto Waalkes 1970 an der Hochschule für bildende Künste Hamburg ein Kunstpädagogikstudium auf. Dort lernte er bei Hyper- und Surrealisten wie Hans Tiemann und Konrad Hausner. Sein Kunststudium finanzierte sich Otto mit kleinen Auftritten, die im Laufe der Jahre auf Bühnen, Fernsehen und Kinoleinwände ausgeweitet wurden und seine Leidenschaft fürs Zeichnen vorerst in den Hintergrund drängten. Dennoch ließ er das Zeichnen nie sein, seine Plakate und PlattenCover gestaltete Waalkes stets selbst. Seit einigen Jahren widmet er sich wieder verstärkt diesem Talent, wie in der aktuellen Ausstellung zu bewundern ist.

70 Jahre Otto Waalkes – in Zahlen ausgedrückt: 53 Jahre Bühnenerfahrung, knapp 20 LPs – die meisten in Gold oder Platin, und fast ebenso viele CDs und DVDs, zehn TV-Shows und ebenso viele Kinofilme,
zig Tourneen mit mehr als tausend Konzerten, zahlreiche Preise und –und-und. Otto ist Kultfigur und Bühnenlegende, ein Ausnahmetalent und das eben nicht nur im komischen Fach.

Otto wird mit jedem Jahr jünger und denkt nicht ans Aufhören. Alleine in diesem Jahr veröffentlicht er seine Biografie, tourt mit den Friesenjungs durch Deutschland, tritt als Special Guest beim Wacken Open Air auf, dreht ein TV-Special, bereitet einen Spielfilm vor und stellt in einer umfangreichen Einzelausstellung im Caricatura Museum Frankfurt sein bildnerisches Werk aus.

OTTO.Die Ausstellung © Britta Frenz
OTTO.Die Ausstellung © Britta Frenz

Die große Einzelausstellung „Otto. Die Ausstellung“ präsentiert das Caricatura Museum anlässlich seines 70. Geburtstages. Noch bis zum 2. September 2018 sind über 200 Werke des Künstlers zu sehen, ältere Zeichnungen wie auch aktuelle Gemälde.

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst

Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
Tel +49(0)69-212 30161|Fax +49(0)69-212-977 337 5

www.caricatura-museum.de
www.facebook.com/caricaturamuseum
www.twitter.com/caricaturaffm

Kulturstätte Studio ZR6 spendet 2.000 Euro an Förderverein Deutsche Sporthilfe Wiesbaden

Sascha Burjan (links im Bild) konnte jetzt einen Scheck über 2.000 Euro an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Deutsche Sporthilfe Wiesbaden e.V., Andreas Steinbauer (rechts im Bild), überreichen. Foto: Tahar Jaber
Sascha Burjan (links im Bild) konnte jetzt einen Scheck über 2.000 Euro an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Deutsche Sporthilfe Wiesbaden e.V., Andreas Steinbauer (rechts im Bild), überreichen. Foto: Tahar Jaber

Obwohl die Deutsche Fußballnationalmannschaft bei der WM 2018 schon in der Vorrunde ausschied, waren die drei Spiele zumindest in einer Hinsicht erfolgreich: Es wurde reichlich für den guten Zweck gesammelt. In Kooperation mit dem Heaven hatte das Studio ZR6 im Zietenring 6 in Wiesbaden die Spiele der DFB-Elf übertragen und dabei Eintrittsgelder zugunsten des Fördervereins Deutsche Sporthilfe Wiesbaden eingenommen. Eigentümer Sascha Burjan (links im Bild) konnte jetzt einen Scheck über 2.000 Euro an den 1. Vorsitzenden des Fördervereins Deutsche Sporthilfe Wiesbaden e.V., Andreas Steinbauer (rechts im Bild), überreichen. Das erste Spiel der DFB-Elf hatte übrigens kein Geringerer als ZDF Sportstudio-Moderator und Westend-Bewohner Sven Voss live in der 2017 neu eröffneten Kulturstätte kommentiert.

Ein Statement zur Evolutionsgeschichte – Senckenberg eröffnet Ausstellung: „Gefiederte Dinosaurier“ – Sind Vögel fliegende Dinos?

Archaeopteryx Nr. 11. Fluganimation. © Die Infografen /Senckenberg Naturmuseum
Archaeopteryx Nr. 11. Fluganimation. © Die Infografen /Senckenberg Naturmuseum

Als 1861 der erste Archaeopteryx auf der Langenaltheimer Haardt bei Solnhofen im Bayerischen Altmühltal gefunden und sein Wert als Indiz für die Richtigkeit Darwins Evolutionstheorie erkannt wurde, ließ der renommierte britische Naturforscher Richard Owen, damaliger Leiter des Londoner Museums und Darwin-Gegner, den Fund aufkaufen und aus religiösen Gründen verschließen. Was die Angelegenheit dabei besonders brisant macht, ist, dass Owen als Universalgelehrter einer der angesehensten Wissenschaftler seiner Zeit und renommierter Mediziner, Zoologe, vergleichender Anatom, Physiologe und Paläontologe war, genau wusste, was er tat. Er wollte nicht, dass die Vorstellung an das Walten eines Weltschöpfers erschüttert wurde durch den mit dem Urvogel-Fund erstmals möglichen wissenschaftlichen Beweis der Richtigkeit von Darwins Evolutionstheorie. Diese besagt, dass eine natürliche Auslese die treibende Kraft bei der Veränderung der Arten sei.

Erst Darwin-Befürworter Thomas Henry Huxley, Biologe, vergleichender Anatom und Begründer des Wissenschaftsmagazins „Nature“, lieferte eine wissenschaftlich exakte Beschreibung des 1. Archaeopteryx, des sogenannten Londoner Exemplars“, und machte hierdurch den Weg frei für die Evolutionstheorie.

Jetzt widmet das Senckenberg- Naturmuseum Frankfurt erstmals dem Archaeopteryx, dem einstigen Zünglein an der Waage im wohl größten Wissenschafts- und Glaubenskrieg aller Zeiten, gleich eine ganze Ausstellung. Unter dem Titel „Fliegende Saurier“ werden zahlreiche der weltweit insgesamt 13 mehr oder weniger gut erhaltenen, versteinerten Urvogel-Fossilen in vier, didaktisch gut aufeinander abgestimmten Bereichen präsentiert. Ausstellungshöhepunkt bildet Exemplar Nr. 11. Seine gut erhaltenen versteinerten Konturen leuchten Besuchern aus einer Glasvitrine der ansonsten völlig abgedunkelten Schatzkammer entgegen. Er kann dank Hilfe der Lipoid-Stiftung fünf Jahre lang im Senckenberg-Naturmuseum gezeigt werden.

Der vor zirka 150 Millionen Jahren lebende Archaeopteryx lieferte Mitte des 19. Jahrhunderts aber nicht nur ein wichtiges noch fehlendes Indiz zum Beleg der Evolutionstheorie. Der Urvogel sei vor allem auch ein Bindeglied, „eine Brücke zwischen den Reptilien und den Vögeln“, und „im Prinzip der Beweis, dass diese Bindeglieder zwischen ganz unterschiedlichen Gruppen der Reptilien und Vögel existieren“, erläuterte Direktoriumsmitglied und Vogelforscherin Prof. Dr. Katrin Böhning-Gaese zur Begrüßung bei der Eröffnung der Ausstellung am 6. Juli 2018.

Dabei dankte sie der Lipoid-Stiftung für die Ermöglichung der Ausstellung und Herrn Horst Weiser für die Spende von zwei fossilen Flugsauriern. Die Lipoid-Stiftung, bei der Eröffnung vertreten durch Dr. Herbert Rebmann, fördert unter anderem die archäologische Forschung und das allgemeine Interesse der Öffentlichkeit an deren Ergebnissen. „Wir freuen uns, dass das Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt ein Exemplar des seltenen und weltweit bekannten Archaeopteryx nun in einer anspruchsvollen und gelungenen Form präsentiert, die viele Besucher begeistern wird“, so Rebmann.

Archaeopteryx-Tafel mit Abgüssen der wichtigsten Fossilfunde und vorne der Bildschirm der Computer-Animation, der Ausstellung „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Archaeopteryx-Tafel mit Abgüssen der wichtigsten Fossilfunde und vorne der Bildschirm der Computer-Animation, der Ausstellung „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Wir sind natürlich jetzt stolz, dass wir das 11. Exemplar hier zeigen können, und es ist ein ganz besonderes Exemplar, weil es insbesondere bezogen auf seine Federfaltung neue Aussagen ermöglicht.“, freute sich Dr. Bernd Herkner, Leiter Abteilung Museum, Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseum Frankfurt. Herkner dankte insbesondere auch Dr. Gerald Mayr, dem international bekannten Archaeopteryx-Spezialisten des Hauses Senckenberg, dem es mit seinem Team nach der Entdeckung des 10. Archaeopteryx 2005 gelungen war, zu zeigen, dass „der Urvogel Archaeopteryx näher mit den Raptoren verwandt ist, als mit den heutigen Vögeln, und das hat dazu geführt, dass wir diesen Titel hier haben: Gefiederte Dinosaurier. Also Vögel sind eigentlich gefiederte Dinos“. Inzwischen bestehe Common sense in der Naturwissenschaft, „dass Vögel eigentlich gefiederte Dinosaurier sind“, so Herkner.

Das sechste Unterscheidungsmerkmal, welches es noch zwischen Dinosauriern und Vögeln gab, war die von Vögeln her bekannte asymmetrische Feder. Dieses Alleinstellungsmerkmal der Vögel fiel endgültig, als man 2003 in China einen Microraptor mit solchen asymetrischen Federn fand. Mittlerweile habe man immer mehr von diesen Flugsauriern gefunden, und so sei man zu diesem Schluss gekommen, was auch hier in der Ausstellung gezeigt werden soll, erläuterte Herkner, und wies darauf hin, dass auch das ökologische Umfeld der Urvögel und Fossilien der wertvollen Fossilfundstätte Eichstätt /Solnhofen gezeigt werde.

Urvogel, Archaeopteryx, erstmals wissenschaftlich dreidimensional rekonstruiert, begrüßt die Besucher in der ersten Wandvitrine im neuen Ausstellungsbereich „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Urvogel, Archaeopteryx, erstmals wissenschaftlich dreidimensional rekonstruiert, begrüßt die Besucher in der ersten Wandvitrine im neuen Ausstellungsbereich „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Gleich an der ersten Wandvitrine der Ausstellung hat der Besucher die Möglichkeit, sich die gut erhaltenen Funde anzuschauen, und zwar aus mehreren Perspektiven: Der Archaeopteryx wird gezeigt als versteinertes Plattenkalk-Fossil, als rekonstruiertes dreidimensionales Skelett und – erstmals – als rekonstruiertes Präparat in schöner Federpracht, ergänzt durch eine Computer-Animation an Station 4. Hier wird dem Urvogel digitales Leben eingehaucht.

Ein Hauptanliegen sei es gewesen, so Projektleiter Philipe Havlik, den Sprung von der flunderflachen Versteinerung des Archaeopteryx zur Dreidimensionalität aufzuzeigen. Eine solche wissenschaftlich exakte Rekonstruktion war nur möglich aufgrund der einzigartigen Fundqualität der Fossilien mit exakt abgebildeten Federn und Weichteilen. Die Tiere müssten wohl, so Haylik, beim Flug über den Gewässern abgestürzt sein, und durch das feinkörnige Sediment der Solnhofener Plattenkalke sofort eng eingeschlossen und konserviert worden sein.

Bayerische Karibik, Ausstellungsstation 2, der Ausstellung „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Bayerische Karibik, Ausstellungsstation 2, der Ausstellung „Gefiederte Dinosaurier“ des Senckenberg Naturmuseums Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Station 2 der Ausstellung „Die Bayerische Karibik“ widmet sich der wichtigen Fossilfundstätte „Eichstätt Solnhofen“. Vor 150 Millionen Jahren war das heutige Altmühltal in Bayern geprägt von ausgedehnten Lagunen, deren Ränder von Korallenriffen und Inseln gesäumt waren. In den wannenförmigen Vertiefungen zwischen den Riffbauten lagerte sich feinkörniger Kalkschlamm ab, der sich über Jahrmillionen zu den heutigen Solnhofener Plattenkalken verfestigte. In diesen sind bemerkenswert gut erhaltene Fossilien konserviert – allen voran der „Urvogel“ Archaeopteryx.

Station 3 „Sind Vögel Dinosaurier?“ erläutert den Ursprung und das Vorkommen von Federn fossiler Vögel, gibt einen Überblick der weltweiten Fundstellen, veranschaulicht den ähnlichen Aufbau der mit Luft gefüllten Knochen bei Dinos und Vögeln und zieht das Fazit: „Vögel sind die einzigen noch lebenden Dinosaurier“. Ja, die Taube auf dem Dach oder im Park sei ein Dinosaurier, so Philipe Havlik. In Kinderhöhe stellen Grafiken den evolutionäre Weg vom Saurier zum Vogel dar.

Station 4, „Achaeopteryx-Tafel“, die zentrale Ausstellungswand, zeigt Abgüsse besonders interessanter Exemplare der weltweit insgesamt 13 Exemplare der bisherigen Archaeopteryx-Funde (sämtlich aus dem Altmühltal stammend). Eine besondere Attraktion ist die Computer-Animation des 11. Archaeopteryx-Exemplars. Aufgrund seiner überlieferten, asymmetrischen Federn, die zum aktiven Flug benötigt werden, konnte der Urvogel digital zum Fliegen gebracht werden.

Projektleiter Philipe Havlik erläutert beim Rundgang durch die Ausstellung die verschiedenen didaktischen Ebenen. Erwachsene und Kinder können sich die zentralen Aussagen der Ausstellung auf unterschiedlichen Wegen erschließen – über Grafiken, Texte und Objekte. Hier in der Schatzkammer vor dem Original-Archaeopteriyx-Fossil Nr. 11. © Foto: Diether v. Goddenthow
Projektleiter Philipe Havlik erläutert beim Rundgang durch die
Ausstellung die verschiedenen didaktischen Ebenen. Erwachsene und Kinder
können sich die zentralen Aussagen der Ausstellung auf unterschiedlichen
Wegen erschließen – über Grafiken, Texte und Objekte. Hier in der Schatzkammer vor dem Original-Archaeopteriyx-Fossil Nr. 11. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ausstellungs-Höhepunkt bildet die bereits oben erwähnte „Schatzkammer“, ein kleiner Hochsicherheistrakt, mit der Präsentation des Original-Fossilfundes „Nr.11“.

Die Ausstellung, die im Verlauf des voranschreitenden Umbaus des Senckenberg-Museums erweitert und dann an anderer Stelle mit weiteren weltweit bedeutenden Fossilienfundstätten wie Grube Messel und Bundenbach-Schieferfossilien präsentiert werden wird, ist gelungen, und ganz nebenbei ein wissenschaftliches Statement zur Evolutionsgeschichte.

(Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Robert Gernhardt Preis 2018 geht an Julia Wolf und Florian Wacker

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Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat die Jury-Entscheidung für den Robert Gernhardt Preis 2018 bekannt gegeben. Julia Wolf und Florian Wacker erhalten die gemeinsam vom Land Hessen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ausgelobte Auszeichnung und teilen sich das Preisgeld in Höhe von 24.000 Euro. Beide Gewinner haben Hessenbezug: Julia Wolf wurde in Groß-Gerau geboren und wuchs in Südhessen auf, Florian Wacker lebt und arbeitet in Frankfurt. Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich gratuliere Julia Wolf und Florian Wacker herzlich zum Robert Gernhardt Preis 2018. Die Auszeichnung ist eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Schriftsteller-Karriere und hilft den Autorinnen und Autoren, ihre im Entstehen begriffenen Romane zu vollenden und zu veröffentlichen. Die über 100 Bewerbungen zeigen zudem eindrücklich seinen hohen Stellenwert innerhalb der Literaturpreise.“

Auch dankte der Minister der WIBank für die Bereitstellung des Preisgeldes und ihr kontinuierliches Engagement in der hessischen Literaturförderung.

„In Zeiten, in denen ein Miteinander und Füreinander immer stärker verteidigt werden muss, kann Literatur dabei helfen, die Menschen wieder näher zusammenzubringen. Denn indem wir uns mit unterschiedlichen Geschichten auseinandersetzen, lernen wir andere Perspektiven kennen und entwickeln mehr Verständnis füreinander. Mit dem Robert Gernhardt Preis leistet die WIBank seit einer Dekade dazu einen Beitrag und freut sich auch in diesem Jahr wieder, eine Preisträgerin und einen Preisträger bei der Vollendung ihrer Werke unterstützen zu können“, so Dr. Michael Reckard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Julia Wolf erhält die Auszeichnung für ihr Romanprojekt „Alte Mädchen“, den dritten Teil einer Romantrilogie, die die Autorin als eine poetische Erforschung eines kleinbürgerlichen, westdeutschen Milieus versteht. Der Text überzeugte die Jury wegen seiner gelungenen Mischung aus Distanz und Warmherzigkeit. „Sprachlich sicher und mit ungewöhnlichen Mitteln karikiert sie ihre Protagonistinnen nicht, sondern bringt sie ihren Lesern schon auf wenigen Seiten so nah, dass man mehr über diese Frauen wissen will. Dazu trägt die leichthändig und souverän gemeisterte Form des inneren Monologs bei“, so die Jury.

Florian Wacker wird für sein Romanprojekt „Dikson“ ausgezeichnet. Es erzählt vom mysteriösen Verschwinden zweier Teilnehmer einer norwegischen Arktisexpedition zu Beginn der 1920er Jahre. Die Jury überzeugte das Projekt, das souverän Elemente des Abenteuer- und des Kriminalromans mit der Geschichte einer Freundschaft an der Grenze des Todes verbindet. „Florian Wacker weiß Spannung zu erzeugen, verfügt aber auch über die sprachlichen Mittel, die Verschmelzung von Realität und albtraumartiger Phantasie im Todeskampf der Verschollenen darzustellen“, heißt es in der Begründung.

Der Robert Gernhardt Preis 2018 wird am 28. August 2018 in einer Feierstunde in Frankfurt am Main verliehen.

Großes Malfest als erlebnisintensive Gesamtperformance im Landesmuseum Mainz am 7. Juli 2018

Die Urban Sketchers Studierenden-Gruppe des Fachbereichs Desgin Fachhochschule Münster,  hier im Gespräch mit der international bekannten Urban Sketscherin Inma Serrano,  brachten kreative Bewegung in die Ausstellungs-Eröffnung "Vor Ort - Zeichnend erzählt" am 28.Juni 2018 im Landesmuseum Mainz. Das Künstler-Event, warf bereits ihre Schatten voraus auf das große Malfest am 7.Juli 2018, wo fast alles erlaubt sein soll, außer fotografieren. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Urban Sketchers Studierenden-Gruppe des Fachbereichs Desgin Fachhochschule Münster, hier im Gespräch mit der international bekannten Urban Sketscherin Inma Serrano, brachten kreative Bewegung in die Ausstellungs-Eröffnung „Vor Ort – Zeichnend erzählt“ am 28.Juni 2018 im Landesmuseum Mainz. Das Künstler-Event, warf bereits seine Schatten voraus auf das große Mal-Happening am 7.Juli 2018, wo fast alles erlaubt sein wird, außer fotografieren. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Von Himmel und Erde… und anderen Begebenheiten, die des Zeichnens würdig sind“ am 7. Juli von 19 Uhr bis 2 Uhr im Landesmuseum Mainz

Ein außergewöhnliches Malfest mit inspirierender Atmosphäre und einer bildgewaltigen, erlebnisintensiven Performance verspricht die Veranstaltung  im Landesmuseum Mainz am 7. Juli von 19 bis 2 Uhr morgens zu werden.  Studentisches Publikum, aber auch am Zeichnen interessierte Besucher können  in einer von Sinnlichkeit und der Freude am bildlichen Gestalten geprägten Atmosphäre  zeichnen, oder aber auch „nur“ als Zuschauer des „Treibens“ dem bewegten Geschehen an den verschiedenen Locations im Landesmuseum folgen.

„Von Himmel und Erde… und anderen Begebenheiten, die des Zeichnens würdig sind“ heißt die Veranstaltung, zu der die Frankfurt University of Applied Sciences (Frankfurt UAS) einlädt. Organisiert und initiiert hat die Veranstaltung Prof. Carsten Rohde (Fachgebiet Darstellen und Entwerfen im Studiengang Architektur der Frankfurt UAS). Am Schlagzeug: Andreas Neubauer. In den Räumlichkeiten des Landesmuseums werden bühnenartige Szenarien mit Hilfe von Aktmodellen, Raumausstattung und Musik eine besondere Atmosphäre schaffen und die Anwesenden zu spontaner kreativer Tätigkeit anregen. Wer nicht zeichnen möchte, kann als Zuschauender teilnehmen und die Atmosphäre auf sich wirken lassen. Der Veranstaltung geht der Gedanke voraus, dass man die Intensität einer Reise zu einer kompakten Form verdichten könnte.

Das Projekt wendet sich an alle Kulturinteressierten der Stadt Mainz und des Rhein-Main-Gebiets, an Studierende der Hochschulen der Region (wie Architektur- und Kunsthochschulen) und an Künstler/-innen. Der Eintritt beträgt 5 Euro, das Catering übernimmt das Museumscafé. Das Projekt wird u.a. finanziert mit Unterstützung des Fördervereins der Frankfurt UAS.

"Sie sehen hier nicht nur Stadtzeichnungen, sondern Sie sehen alles, was Stadt ausmacht, Sie sehen aber auch, was Alltag ausmacht, was Leben ausmacht ..." begrüßte  Dr. Eva Brachert, organisatorische Leiterin des Landesmuseums Mainz die zahlreichen Besucher zur Ausstellung "Vor Ort -Zeichnend erzählt", und lud zugleich zum großen Malfest am 7.Juli ein. © Foto: Diether v. Goddenthow
„Sie sehen hier nicht nur Stadtzeichnungen, sondern Sie sehen alles, was Stadt ausmacht, Sie sehen aber auch, was Alltag ausmacht, was Leben ausmacht …“ begrüßte Dr. Eva Brachert, organisatorische Leiterin des Landesmuseums Mainz, die zahlreichen Besucher zur Ausstellung „Vor Ort -Zeichnend erzählt“, und lud zugleich zum großen Malfest am 7.Juli ein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das  „Mal-Happening“ am 7. Juli  ist eingebettet in die Ausstellung „Vor Ort – zeichnend Erzähltes“, mit der das Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) vom 29. Juni bis 2. September 2018 Arbeiten von sieben international tätigen Zeichnerinnen und Zeichnern aus der Szene der Urban Sketchers vorstellt.

 

Die Münsteraner Design-Studentin, Illustratorin und engagierte Urban Sketcherin Jula Wasjukow als "Skizzomatorin" beim Non-Stop-Porträtieren. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Münsteraner Design-Studentin, Illustratorin und engagierte Urban Sketcherin Jula Wasjukow als „Skizzomatorin“ beim Non-Stop-Porträtieren. © Foto: Diether v. Goddenthow

Urban Sketchers ist ein weltweites Netzwerk von Künstlerinnen und Künstlern, die vor Ort die Städte zeichnen, in denen sie leben und in die sie reisen und die ihre Werke im Internet teilen. Sie verstehen ihre Kunst als eine Art visuellen Journalismus. Jenny Adam (Urban Sketchers Rhein-Main) kuratiert die Ausstellung, die begleitet wird von einem Begleitprogramm mit Vorträgen, Zeichenkursen zum Mitmachen und Workshops, in Zusammenarbeit mit der Leiterin der Abteilung Vermittlung des Landesmuseums, Ellen Löchner.

Termin: „Von Himmel und Erde… und anderen Begebenheiten, die des Zeichnens würdig sind“
7. Juli 2018, 19:00 Uhr bis 2:00 Uhr

Ort:
Landesmuseum Mainz,
Große Bleiche 49-51,
55116 Mainz
Eintritt 5 Euro

Darmstädter Landesmuseum lädt zur „Hommage an Carl Philipp Fohr“ – einen der größten – fast vergessenen – Maler der Romantik

Carl Philipp Fohr (Heidelberg 1795 - 1818 Rom), Das Heidelberger Schloss von Osten mit der weißen Kuh, entstand 1813, relativ zu Beginn seiner Darmstädter Ausbildungszeit. Die in blaugrüner Morgenstimmung  sorglos und frei spielenden Kinder mit  Kuh und Hund im Bildvordergrund symbolisierten Aufbruch und Naturverbundenheit. Sie  verwandeln die Vedute in ein Stimmungsbild.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Carl Philipp Fohr (Heidelberg 1795 – 1818 Rom), Das Heidelberger Schloss von Osten mit der weißen Kuh, entstand 1813, relativ zu Beginn seiner Darmstädter Ausbildungszeit. Die in blaugrüner Morgenstimmung sorglos und frei spielenden Kinder mit Kuh und Hund im Bildvordergrund symbolisieren Aufbruch und Naturverbundenheit. Sie verwandeln die Vedute in ein Stimmungsbild. © Foto: Diether v. Goddenthow

Fast in Vergessenheit geraten, und doch zählt er zu den größten Malern der Romantik seiner Zeit und steht mit Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge in einer Reihe: Carl Philipp Fohr! Ihm widmet anlässlich seines 200sten Todestages die Grafische Sammlung des Hessischen Landesmuseums Darmstadt die Sonderausstellung „Hommage an Carl Philipp Fohr“, die vom 29. Juni bis zum 26. August 2018 in der Karl Freund-Galerie (im 2. Obergeschoss) gezeigt wird.

Carl Philipp Fohr malte diese Naturzeichnung "Der Riesenstein bei Heidelberg mit dem zeichnenden Jungen", 1810, in einem Alter von 15 Jahren. Das Werk entstand als Fohr seinen ersten Zeichenunterricht bei dem Universitätszeichenmeister Friedrich Rottman in Heidelberg erhielt, Sein großes Talent war dem Darmstädter Maler Georg Wilhelm Issel aufgefallen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Carl Philipp Fohr malte diese Naturzeichnung „Der Riesenstein bei Heidelberg mit dem zeichnenden Jungen“, 1810, in einem Alter von 15 Jahren. Das Werk entstand als Fohr seinen ersten Zeichenunterricht bei dem Universitätszeichenmeister Friedrich Rottman in Heidelberg erhielt, Sein großes Talent war dem Darmstädter Maler Georg Wilhelm Issel aufgefallen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Fohr war ein Ausnahmekünstler und gilt heute als Inbegriff des „frühvollendeten“ Romantikers, dessen kurzes, tragisch abgebrochenes Leben Sinnbild für den begeisterten Aufbruch und die geistige Spannbreite der Generation der deutschen Romantik erschien, wie es auf einer Tafel der Ausstellung heißt. Er war gerade mal 22 Jahre alt, als er vor den Augen seiner Kameraden im Tiber ertrank. Erst drei Tage später fand man seine Leiche, angetrieben am Ufer. Fohrs früher Tod erschütterte die damalige Künstlerwelt, denn er galt als der Begabteste unter ihnen. „Wichtig“ für das Nachleben ist ja  letztendlich, dass dieser Tod so tragisch ist. Es ist ja „so romantisch“, „passt  so gut“ in diese Zeit des Jungen Künstlers, der bereits gezeigt hatte, was für ein großes Genie aus ihm hätte werden können, als er auf diese ungewöhnliche Weise aus dem vollen Leben gerissen wird.

Fohr wurde auf dem berühmten protestantischen Friedhof in Rom beigesetzt. Bei einer Nachlass-Auktion fanden seine Werke rasenden Absatz, gerade auch bei Kollegen aus dem Kreis der Nazarener, die  sich einige Werke zur eigenen Weiterverwertung (wohl auch als Mustervorlagen) sicherten. Fohr hatte sich ihnen kurzzeitig in Rom angeschlossen, wurde dann aber wieder hinausgedrängt. Der Freigeist Fohr passte wohl einfach nicht in diese Gruppierung.

Carl Philipp Fohr. Aquarell und Gouache über Bleistiftspuren: Die Wasserfälle am Steinwäldchen unweit von Baden", Blatt 1 aus dem "Skizzenbuch von Badens Umgebung" 1814/1815, welches er seiner Gönnerin Erbprinzessin Wilhelmine von Hessen-Darmstadt als Dank schenkte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Carl Philipp Fohr. Aquarell und Gouache über Bleistiftspuren: Die Wasserfälle am Steinwäldchen unweit von Baden“, Blatt 1 aus dem „Skizzenbuch von Badens Umgebung“ 1814/1815, welches er seiner Gönnerin Erbprinzessin Wilhelmine von Hessen-Darmstadt als Dank schenkte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die Sonderausstellung „Hommage an Carl Philipp Fohr“ zeigt auf den Punkt gebracht des Künstlers Werk in seiner biographischen Entwicklung, angefangen mit seinem frühesten Blatt „Der Riesenstein bei Heidelberg …“, 1810, bis hin zum Aquarell „Götz von Berlichingen reitet ins Zigeunerlager“, 1917. Dieses fasziniert  durch seine verdichtete flächige Komposition und parzellenartige Raumbildung. Das Werk zeigt den Einfluss von Joseph Anton Koch, Fohrs wichtigstem Lehrmeister in Rom.

Carl Philipp Fohr, in Heidelberg geboren, entstammte einfachen Verhältnissen. Er erhielt Kunstunterricht bei Friedrich Rottmann. 1810 entdeckte ihn der Maler Georg Wilhelm Issel, ein illegitimer Sohn des Erbprinzen Ludwig I. von Hessen-Darmstadt. Dieser war ganz begeistert von dem vielversprechenden 15jährigen. Er holte ihn nach Darmstadt und führte ihn bei Johann Philipp Dieffenbach, dem Prinzen-Erzieher ein. Daraufhin wurde Fohr gemeinsam mit den Zöglingen des Herzogs von Lehrer Diefenbach unterrichtet in den wichtigsten Elementen der deutschen Geschichte, der Historie, der Literatur. Und er kommt hier in die Zeichenschule, hat Unterricht und kann dann auch die Blätter aus der Badischen Sammlung aus dem Kupferstich-Kabinett studieren, erläutert Dr. Mechthild Haas, Leiterin Graphische Sammlung, die die Ausstellung in Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Volontärin Dr. des Jennifer Chrost kuratierte.

Carl Philipp Fohr. "Götz von Berlichingen reitet ins Zigeunerlager", 1817. Mit diesem Blatt bezieht scih Fohr auf eine Szene aus Goethes 1774 uraufgeführtem Drama "Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand". Besonders interessant zu betrachten ist hier Fohrs künstlerische Weiterentwicklung unter Einfluss seines Lehrers Joseph Anton Koch in Rom. © Foto: Diether v. Goddenthow
Carl Philipp Fohr. „Götz von Berlichingen reitet ins Zigeunerlager“, 1817. Mit diesem Blatt bezieht scih Fohr auf eine Szene aus Goethes 1774 uraufgeführtem Drama „Götz von Berlichingen mit der eisernen Hand“. Besonders interessant zu betrachten ist hier Fohrs künstlerische Weiterentwicklung unter Einfluss seines Lehrers Joseph Anton Koch in Rom. © Foto: Diether v. Goddenthow

Issel sorgte zudem dafür, dass die Erb- und Großprinzessin Wilhelmine von Hessen-Darmstadt, geborene Prinzessin von Baden, seine Mäzenin wurde. Sie finanzierte sein Studium in München von Juli 1815 bis Mai 1816 und später seinen Aufenthalt in Rom, zu dem Carl Philipp Fohr am 18. Oktober 1816 zu Fuß in Begleitung seines großen Hundes Grimsel aufbrach, so Dr. Mechthild Haas.

(Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

 

RAHMENPROGRAMM

Hommage an Carl Philipp Fohr
29. Juni bis 26. August 2018

Vortrag
Mittwoch, 4.Juli 2018, 18.30 Uhr
»Künstlerfreundschaft in Rom« von Dr. Mechthild Haas

Dr. Mechthild Haas, Leiterin der Graphischen  Sammlung während des  Presserundgangs.© Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Mechthild Haas, Leiterin der Graphischen Sammlung ist eine vorzügliche Fohr-Expertin. Hier beim Presserundgang. .© Foto: Diether v. Goddenthow

Der Vortrag zeigt auf, inwiefern Fohrs Schicksal den Lebensentwürfen der Künstler der Romantik entspricht und sein kurzes, tragisch abgebrochenes Leben geradezu sinnbildhaft erscheint. Dabei wird die Freundschaft für die Künstler der Romantik zur bestimmenden Lebensmacht mit fast religiösem Sinn. Der Freund gibt äußeren Schutz, ist Beichtvater, Ersatz für das verständnislose Publikum und tröstet über den ausbleibenden Erfolg beim Publikum hinweg. Der Freund hat also eine materielle, seelische und geistige Funktion. Anhand unterschiedlicher Beispiele solcher romantischer Künstlerfreundschaften erzählt der Vortrag von dem begeisterten Aufbruch und den idealen Sehnsuchtsbildern der Generation der deutschen Romantik.

Öffentliche Führungen
Freitag, 13. Juli 2018, 11.00 Uhr
mit Dr. des. Jennifer Chrost, HLMD

Sonntag, 22. Juli 2018, 14.00 Uhr
mit Dr. des. Jennifer Chrost, HLMD

Freitag, 27. Juli 2018, 11.00 Uhr
mit Dr. Mechthild Haas, HLMD

Mittwoch, 15. August 2018, 18.30 Uhr
mit Dr. Mechthild Haas, HLMD

Mittwoch, 22. August 2018, 18.30 Uhr
mit Dr. des. Jennifer Chrost, HLMD

Sonntag, 26. August 2018, 14.00 Uhr
mit Dr. Mechthild Haas, HLMD

jeweils Museumseintritt, max. 25 Teilnehmer, keine Vorreservierung möglich

Veranstaltungsort
lm-darmstadt3Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1, 64283 Darmstadt

Laufzeit
29. Juni bis 26. August 2018

Öffnungszeiten
Dienstag, Donnerstag, Freitag 10.00 – 18.00 Uhr
Mittwoch 10.00 – 20.00 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11.00 – 17.00 Uhr
Montag geschlossen

Eintritt
Erwachsene 6, ermäßigt 4 Euro
Das Ticket berechtigt auch zum Besuch der Ständigen Sammlung.
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahren haben freien Eintritt.

Kataloge des HLMD zu diesem Thema
„Carl Philipp Fohr. Romantik – Landschaft und Historie”, Museumspreis 24,50 Euro (im Buchhandel vergriffen), Kehrer Verlag
„Carl Philipp Fohr. 1795-1818. Monographie und Werkverzeichnis“, 98 Euro, Hirmer Verlag

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