Kategorie-Archiv: Landesmuseum Mainz

Finale der Bauhaus-Ausstellung „bauhaus – form und reform“ im Landesmuseum Mainz am 19. Jan. 2020

Die Ausstellung beleuchtet, worauf Bauhaus aufgebaut hat und zeigt so auch ausgesuchte Objekte nach Entwürfen von Henry van de Velde, „Sezessions-Schreibtisch“, 1899. Heinrich Ludwig Rohde (1683–1755), Schreibsekretär; sowie andere Highlights der Handwerkskunst, bevor Besucher die allmähliche Vereinfachung der "Dinge des Alltags" erleben können. ©  Foto: Diether  v Goddenthow
Die Ausstellung beleuchtet, worauf Bauhaus aufgebaut hat und zeigt so auch ausgesuchte Objekte nach Entwürfen von Henry van de Velde, „Sezessions-Schreibtisch“, 1899. Heinrich Ludwig Rohde (1683–1755), Schreibsekretär; sowie andere Highlights der Handwerkskunst, bevor Besucher die allmähliche Vereinfachung der „Dinge des Alltags“ erleben können. © Foto: Diether v Goddenthow

Am 19. Januar endet die Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Im Rahmen einer Finissage bietet sich den Besucherinnen und Besuchern zum letzten Mal die Gelegenheit, in die Welt dieser einflussreichen Bildungsstätte des 20. Jahrhunderts einzutauchen und der Bauhaus-Idee nachzuspüren. Zwischen 11 und 15 Uhr werden stündlich Kurzführungen durch die Ausstellung angeboten, der Eintritt am 19. Januar ist frei.

Mit der Ausstellung würdigt das Landesmuseum Mainz die Kunstschule, die im vergangenen Jahr ihr 100. Jubiläum feierte. Ziel der Sonderschau ist es, die Bauhaus-Idee anhand von Alltagsgegenständen nach Entwürfen von Bauhaus-Meistern und -Schülern vorzustellen. Die legendäre Kunstgewerbeschule prägte in nur 14 Jahren – nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten löste sie sich 1933 zur Wahrung ihrer Ideale selbst auf – mit ihrer stilbildenden und reduzierten Formensprache unser bis heute bestehendes Verständnis von Moderne in Architektur und Dingen des Alltags.

Die Ausstellung „bauhaus – form und reform“ präsentiert rund 150 Exponate aus verschiedenen Bauhauswerkstätten, darunter Hausrat, Möbel, Lampen sowie theoretische Schriften und Werbung aus der Zeit von 1900 bis in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts. Auch die Vorgeschichte der Bauhaus-Idee ist Thema im Landesmuseum, sodass ein Bogen vom 18. Jh. bis in die Gegenwart geschlagen wird.
Viele Exponate stammen aus rheinland-pfälzischen Privatsammlungen mit dem Schwerpunkt Bauhaus. Zudem haben zahlreiche Museen Leihgaben zur Verfügung gestellt, ohne die eine Realisierung der Ausstellungsidee nicht möglich gewesen wäre. Hauptleihgeber ist die Sammlung Sebastian Jacobi aus Bad Ems, der 36 Objekte beigesteuert hat. Restexemplare des handlichen, aber großzügig illustrierten Begleitbuchs werden im Landesmuseum zu einem Sonderpreis angeboten.

Die Finissage findet am Sonntag, 19. Januar, ab 10 Uhr im Landesmuseum statt.

Landesmuseum Mainz,
Große Bleiche 49-51.

Kulturminister Wolf stellt UNESCO-Welterbeantrag für die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz im Landesmuseum Mainz vor

Alter Jüdischer Friedhof Mainz © GDKE Rheinland-Pfalz (Foto: Jürgen Ernst)Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig
Alter Jüdischer Friedhof Mainz © GDKE Rheinland-Pfalz (Foto: Jürgen Ernst) Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig

In Kürze ist es vollbracht. Ende Januar reicht das Land Rheinland-Pfalz den UNESCO-Welterbeantrag „Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ im Welterbezentrum in Paris ein. Zuvor wird der UNESCO-Antrag am 13. Januar von Ministerpräsidentin Malu Dreyer feierlich unterzeichnet. Nur einen Tag nachdem Dreyer mit ihrer Unterschrift die Bewerbung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz offiziell besiegelt hat, stellt Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf zusammen mit dem Projektteam den Antrag um 18 Uhr im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) vor. Unter dem Titel „Einzigartige Zeugnisse einer kulturellen Tradition – Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz und ihr außergewöhnlicher universeller Wert“ stellt Prof. Dr. Matthias Untermann von der Universität Heidelberg und Mitglied des Projektteams, die Einzigartigkeit der Stätten und damit die Antragsbegründung vor. Anschließend gibt das Projektteam mit der Präsentation „Unersetzliches Erbe für die gesamte Menschheit – Perspektiven für den Schutz und Erhalt der nominierten SchUM-Stätten“ Einblicke in seine Arbeit in den vergangenen Jahren. Ebenfalls zu Wort kommen Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, Anna Kischner, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Mainz, sowie Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE.

Bereits seit 2014 bereitete eine Arbeitsgruppe aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, dem SchUM-Verein, der GDKE und dem Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Abstimmung mit den Städten und der Jüdischen Gemeinde Mainz den umfangreichen UNESCO-Antrag vor.

Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens und gelten als Wiege des aschkenasischen Judentums. Bis heute sind dort mit Synagogen, Fraunschuln, Mikwaot, Jeschiwot und Friedhöfen einzigartige Zeugnisse aus dieser Zeit erhalten. Das Thema „SchUM“ spielt auch in der Mittelalter-Schau „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ eine wichtige Rolle. So ist die Veranstaltung zugleich Teil der Vortragsreihe zu der großen Landesausstellung, die am 9. September dieses Jahres eröffnet wird.

Die Veranstaltung „Schritt für Schritt zum UNESCO-Weltkulturerbe – Vorstellung des UNESCO-Welterbeantrages SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ startet am Dienstag, 14. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

GENERALDIREKTION KULTURELLES ERBE RHEINLAND-PFALZ
Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51
55116 Mainz

Landesmuseum Mainz: Termine im Januar 2020

Landesmuseum Mainz © Foto: Diether v Goddenthow
Landesmuseum Mainz © Foto: Diether v Goddenthow

DI 07.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 07.01. | 18.00
Führung durch die Sonderausstellung „bauhaus – form und reform. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen“

DO 09.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

SA 11.01. | 15.00
Führung: „bauhaus begreifen“
› Mit dem Sammler Sebastian Jacobi

SO 12.01. | 15.00
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“
› PD Dr. Eduard Sebald

DI 14.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 14.01. | 18.00
Vortrag zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht. Von Karl dem Großen bis Friedrich Barbarossa“ (ab 09. September 2020)
› Schritt für Schritt zum UNESCO-Weltkulturerbe – Vorstellung des UNESCO-Welterbeantrages „SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“
› Projektteam SchUM

DO 16.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 16.01. | 18.00 – 20.00
Vortrag zur Ausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“
› Ernst-Ludwig-Platz in Mainz – Ein Freiraum der Nachkriegsmoderne im Spannungsfeld zwischen denkmalpflegerischer Würdigung, städtebaulicher Verdichtung und historisierender Neuschöpfung
› Dipl.-Ing. Thomas Metz

SO 19.01. | 10.00 – 17.00
Finissage der Sonderausstellung „bauhaus – form und reform. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen“
› Von 11 bis 15 Uhr stündlich Kurzführungen

SO 19.01. | 15.00
Kunst gucken – Kinderführung
› Alles, was fliegt

DI 21.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 21.01. | 18.00
Führung: Einblicke in die Moderne

DO 23.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 23.01. | 18.00 – 19.00
Vortrag zur Ausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“
› Hartmanns Dissertation zur städtebaulichen Entwicklung von Mainz im Licht heutiger Erkenntnisse
› PD Dr. Eduard Sebald

SA 25.01. | 14.00 – 16.00
Offenes Atelier – Die Mitmachwerkstatt (für Kinder ab 5 Jahren)
› Eisblumen

SO 26.01. | 15.00
Führung zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus
› Verfemt und verfolgt – Künstler in der Zeit des Nationalsozialismus
› Dr. Sabine Mertens

DI 28.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 28.01. | 18.00
Führung: Kunst nach 45 – was war, was kommt?

DO 30.01. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

Die Wormser Mikwe im Fokus Vortragsabend gibt Einblicke in die Restaurierung des bedeutenden hochmittelalterlichen Bauwerks

Die Mikwe in Worms © GDKE Rheinland-Pfalz (Foto: Ursula Rudischer)
Die Mikwe in Worms © GDKE Rheinland-Pfalz (Foto: Ursula Rudischer)

Die Spannung steigt. In nur wenigen Wochen wird der UNESCO-Welterbeantrag für die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz eingereicht. Bevor der Antrag im Januar 2020 im Welterbezentrum in Paris eingeht, rückt die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) gemeinsam mit dem Institut für Steinkonservierung ein Bauwerk in den Mittelpunkt, das Teil des außergewöhnlichen SchUM-Erbes ist: die Mikwe in Worms. Im Rahmen der Veranstaltung „Einblicke und Ausblicke – Auf dem Weg zu einem Restaurierungskonzept für die Mikwe in Worms“ am 11. Dezember im Wormser Tagungszentrum bieten drei Vorträge Einblicke in die aktuell laufenden Restaurierungsmaßnahmen und die Bedeutung der mittelalterlichen Mikwe.

Als Auftakt zu dem Vortragsabend am 11. Dezember stellen um 18 Uhr Dr. Stefanie Hahn (Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur) und Nadine Hoffmann (GDKE, Direktion Landesdenkmalpflege) die Bedeutung der Mikwe im Rahmen des UNESCO-Welterbeantrags vor und skizzieren den Prozess der Antragstellung. Im zweiten Vortrag des Abends geht Dr. Michael Auras vom Institut für Steinkonservierung auf die Restaurierung der Wandoberflächen ein und erläutert dabei den Einfluss von Raumklima und mikrobieller Belastung. Abgerundet wird der Vortragsabend von Dipl.-Ing. Jürgen Hamm, der das Gesamtkonzept zur Restaurierung der Wormser Mikwe darstellt und in diesem Zusammenhang auch auf die Flächenabdichtung und die statische Sicherung eingeht.

Die jüdischen Gemeinden der drei SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens. Aus dieser Zeit sind einzigartige Gebäudeensembles, Monumente und Friedhöfe erhalten, die bis heute fassbare Zeugnisse dieser „Wiege des aschkenasischen Judentums“ sind. Zu diesen Monumenten zählt auch die Mikwe in Worms, die 1185/86 erbaut wurde. Die originalen Putz- und Sandsteinoberflächen sowie Elemente der ursprünglichen Bauzier sind bis heute erhalten.

Der Eintritt zu dem Vortragsabend ist frei. Um Anmeldung unter nadine.hoffmann@gdke.rlp.de wird gebeten.

Köpfe der Zwanziger Jahre – Landesmuseum Mainz präsentiert ab 3. Dezember neue Studio-Ausstellung

Willi Geiger: Heinrich Mann, 1921, Radierung© GDKE Rheinland-Pfalz – Landesmuseum Mainz (Foto: Ursula Rudischer)
Willi Geiger: Heinrich Mann, 1921, Radierung© GDKE Rheinland-Pfalz – Landesmuseum Mainz (Foto: Ursula Rudischer)

Was haben das Mathegenie Albert Einstein, der Psychologe Sigmund Freud, der Schriftsteller Thomas Mann und der Komponist Richard Strauss gemeinsam? In jedem Fall zählen sie zu den berühmtesten Köpfen aus Kultur und Wissenschaft der vergangenen beiden Jahrhunderte. Für eine weitere Gemeinsamkeit sorgt nun das Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz: In der Studio-Ausstellung „Köpfe der Zwanziger Jahre“ sind diese großen Persönlichkeiten zusammen mit weiteren berühmten Künstlern, Wissenschaftlern und Schriftstellern vertreten. Das Landesmuseum Mainz zeigt 24 Porträts, allesamt aus dem Bestand seiner Grafischen Sammlung.

Die Werke stammen aus drei Mappen, die zwischen 1920 und 1922 im Leipziger Verlag von Friedrich Dehne erschienen sind. Zu den Künstlern, die die Gesichter ihrer Zeitgenossen zu Papier brachten, zählen unter anderem Hermann Struck, der Mainzer Peter von Halm, ein anderer Altmeister der Radierung, oder damals jüngere Künstler wie Hans Meid und Ludwig Meidner. Ivo Hauptmann, der Sohn von Gerhart Hauptmann, zeigte, wie er seinen Vater sah, der Expressionist Ludwig Meidner setzte den seinerzeit hoch geschätzten Dichter Theodor Däubler ins Bild. In der Ausstellung werden zudem Porträts von Max Slevogt, Käthe Kollwitz oder Max Liebermann Selbstporträts dieser Künstler gegenüber gestellt.

Alle Blätter sind handwerkliche Meisterwerke der Radierung. Sie belegen die große stilistische Bandbreite der deutschen Kunst zu Beginn der 1920er Jahre. Die Dargestellten sind Geistesgrößen, die meist schon im Kaiserreich zu hohem Ansehen gelangt waren, und auch in der jungen Weimarer Republik weite Bereiche des kulturellen Lebens prägten – und meist bis heute in unserem Bewusstsein präsent sind.

Den Auftakt zu der Studio-Ausstellung „Köpfe der Zwanziger Jahre“ bildet eine Führung am Dienstag, 3. Dezember, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Mainz
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz
Große Bleiche 49 – 51
55116 Mainz

Landesmuseum Mainz: Termine im November 2019

© Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

 

SA 09.11. | 14.00 – 16.00
Offenes Atelier – Die Mitmachwerkstatt für Groß und Klein ab 6 Jahren
› bauhaus für uns

SA 09.11. | 15.00 – 16.00
Wochenende der Graphik 2019: Dialog-Führung: „Entdeckungen im Atelier“
› Madlon Gunia

SO 10.11. | 11.00 – 12.00
Wochenende der Graphik 2019: Öffentliche Führung „Neue Europäische Grafik – Die Bauhaus-Mappen“
› Gernot Frankhäuser

DI 12.11. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 12.11. | 18.00
Vortrag zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen“
› Carl Fieger – vom Absolventen der Mainzer Kunstgewerbeschule zum bauhaus-Architekten
› Dr. Uta Schmitt

DO 14.11. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

SA 16.11. | 14.00 – 16.00
Führung mit den Mainzer Gästeführern
› Unser Landesmuseum – Hervorragende Werke mit Mainz-Bezug

SO 17.11. | 15.00
Kunst gucken – Kinderführung
› Ich möchte Maler werden!

DI 19.11. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 19.11. | 18.00
Vortrag zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ (ab Herbst 2020)
› Niedergang des Kaisertums? Barbarossas Konflikte in Italien und das Mainzer Hoffest 1184
› Prof. Dr. Knut Görich

DO 21.11. | 18.00
Vortrag zur Sonderausstellung „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“
› Egon Hartmann in Mainz und München
› Dr.-Ing. Rainer Metzendorf

SA 23.11. | 14.00 – 16.00
Publikumsberatung mit dem Mainzer Altertumsverein
› Alles, was Mainz ist

SO 24.11. | 15.00
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen“
› Dr. Eva Brachert

DO 26.11. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 26.11. | 18.00
Führung durch die Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“. von der reformbewegung des kunstgewerbes zum wohnen mit ikonen“

DO 28.11. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

FR 29.11. | 17.00 – 20.00
Blicke hinter die Kulissen
› Making of „bauhaus – form und reform“
› Filmemacher Utz Kastenholz und Kuratorin Dr. Eva Brachert

SA 30.11. | 15.00
Führung „bauhaus begreifen“
› Mit dem Sammler Sebastian Jacobi

Landesmuseum Mainz,
Große Bleiche 49-51.

Kaiserinnen und Königinnen – Vortrag über mächtige Frauen im hochmittelalterlichen Reich – am 4.11. im Landesmuseum Mainz

© Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Das Mittelalter wurde zweifellos von mächtigen Kaisern und Königen geprägt. Sie standen in der ersten Reihe, übten Macht aus und dominierten die Herrschaftsordnung. Weniger Beachtung finden die Kaiserinnen und Königinnen, obwohl auch sie auf der politischen Bühne sehr präsent waren und bisweilen selbst in die Rolle der Herrschenden schlüpften. In einem Vortrag am Montag, 4. November, im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) widmet sich Prof. Dr. Amalie Fößel, Inhaberin des Lehrstuhls für Geschichte des Mittelalters an der Universität Duisburg-Essen, den Rollen und Handlungsspielräumen von Kaiserinnen und Königinnen im hochmittelalterlichen Reich der Ottonen und Salier. In dieser auf Tradition und Herkunft basierenden Herrschaftsordnung, die nur gewählte Könige kannte, erhielten Frauen vor allem dann besondere Aufmerksamkeit, wenn sie in Vertretung für abwesende und minderjährige Herrscher die Geschicke des Reiches übernahmen. Prof. Fößel schildert in ihrem Vortrag, wie solche Frauen mit ihrer Macht umgingen, was ihr Regierungshandeln kennzeichnete und welche Bedeutung die unterschiedlichen Rollen einer Königin als Ehefrau, Mutter und Herrscherin hatte. Zudem geht die Mittelalter-Expertin auf Möglichkeiten und Grenzen sowie spezifische Diskurse über weibliche Herrschaft ein.

Der öffentliche Abendvortrag ist Teil der interdisziplinären Tagung „Rollen, Rollenbilder und die soziale Stellung der Frau in den mittelalterlichen Städten am Rhein“, die am 4. und 5. November im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) veranstaltet wird. Die Tagung bildet einen Brückenschlag zwischen dem aktuell erarbeiteten UNESCO-Welterbeantrag „SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ und der großen Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ hinweist, die im September 2020 eröffnet wird.

Der Vortrag „Rollen und Handlungsspielräume — Kaiserinnen und Königinnen im hochmittelalterlichen Reich“ beginnt am Montag, 4. November, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51

„Eine Zeitreise in 175 Geschichten“ – Mainzer Altertumsverein feierte seinen 175. Geburtstag

Im  Rahmen eines feierlichen Festaktes im Frankfurter Hof blickte der Mainzer Altertumsverein e.V. gestern Abend auf sein 175-jähriges Bestehen zurück. Der Festakt wurde musikalisch begleitet von einem Ensemble des Peter Cornelius Konservatorium. © Foto: Diether v Goddenthow
Im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Frankfurter Hof blickte der Mainzer Altertumsverein e.V. gestern Abend auf sein 175-jähriges Bestehen zurück. Der Festakt wurde musikalisch begleitet von einem Ensemble des Peter Cornelius Konservatorium. © Foto: Diether v Goddenthow

Er gehört zu den größten Mainzer Kulturinstitutionen und zu einem der ältesten und renommiertesten Bürgervereine seiner Art in Deutschland: Der Mainzer Altertumsverein (MAV). Aus diesem Anlass   lud der MAV am 21. Oktober 2019 zum feierlichen Festakt unter dem Motto „Eine Zeitreise in 175 Geschichten“ in den Frankfurter Hof ein. Dr. Kai-Michael Sprenger führte die Gäste durch ein sehr abwechslungsreiches und hoch interessantes Programm, welches von einem Ensemble des Peter Cornelius Konservatoriums begleitet wurde.

175 Jahre – nicht viele Vereine können auf eine so lange Tradition und ein breitgefächertes Engagement zurückschauen wie der 1844 gegründete Altertumsverein. Nach der Begrüßung des Vorsitzenden, Günther Knödler sprach der Oberbürgermeister der Stadt Mainz und Ehrenvorsitzender des Vereins, Michael Ebling ein Grußwort, in dem er betonte: „Eine Stadt lebt mit und von ihren Vereinen, und das gilt selbstverständlich auch für die Geschichtsvereine. In ganz besonderer Weise sind die Stadt Mainz und der Mainzer Altertumsverein seit 175 Jahren verbunden.“ Im Anschluss sprach die Kulturdezernentin der Stadt Mainz, Marianne Grosse, zu den Gästen des Mainzer Altertumsverein.

Schon bald nach seiner Gründung war der MAV für die Verwaltung der Altertümer der Stadt Mainz verantwortlich. Inzwischen sammelt der Verein zwar keine Altertümer mehr, fühlt sich aber weiterhin dem Denkmalschutz und der historischen Bildungsarbeit verpflichtet.

,Der Mainzer Altertumsverein 1844-2019, 408 Seiten, 30 Euro. im Buchhandel erhältlich.
,Der Mainzer Altertumsverein 1844-2019, 408 Seiten, 30 Euro. im Buchhandel erhältlich.

Den Höhepunkt der Veranstaltung stellte nicht zuletzt die Präsentation der alljährlich erscheinenden „Mainzer Zeitschrift“ durch deren Redakteur, Prof. Dr. Wolfgang Dobras, dar, welche „sozusagen die publizistische Visitenkarte des Vereins“ ist, um es mit den Worten des Oberbürgermeisters zu sagen. Zum Jubiläum erscheint sie als Festschrift, die eine Vereinsgeschichte in 175 Geschichten bietet.

„Mit dieser besonderen Jubiläumsausgabe unserer Vereinszeitschrift wollen wir Ihnen, unseren treuen Mitgliedern, den Förderern und Freunden ein gemeinsames Geschenk bieten, um damit auch den tief empfundenen Dank für die Treue zum Verein und die Unterstützung zum Gelingen der Vereinsziele zum Ausdruck zu bringen“, so Günther Knödler, 1. Vorsitzender des Mainzer Altertumsvereins. Anschließend fuhr er fort: „Diese Mainzer Zeitschrift soll aber auch ein Dank sein und die Verbundenheit zeigen mit unserer Heimatstadt Mainz, ein Dank mit 175 Beiträgen namhafter Autorinnen und Autoren zur Geschichte dieser Stadt im Verlauf der Jahrzehnte des Wirkens unseres Vereins.“.

Anschließend entführten Mitglieder des Mainzer Altertumsvereins, gleichzeitig auch Autoren, die Gäste in sechs Kurzvorträgen in eine kleine Zeitreise der Mainzer Stadtgeschichte und gaben  damit zugleich Einblicke und Kostproben in den dicken Jubiläumsband“ Eine Zeitreise in 175 Geschichten“.

Farbige Darstellung des Frauengrabes 10, S. 31. Jubiläumsband.
Farbige Darstellung des Frauengrabes 10, S. 31. Jubiläumsband.

Die Direktorin des Landesmuseum Mainz, Dr. Birgit Heide stellte in ihrem Impuls-Vortrag die Geschichte und die damit für die Entwicklung der Archäologie wichtige Etappe bei der Entdeckung, Freilegung, Bewahrung und wissenschaftlichen Aufbereitung des Gräberfeldes von Selzen vor. Beispielsweise erkannten die Gebrüder Lindenschmitt, die in den Gräbern auch Münzen aus dem frühen Mittelalter mit dem Konterfei des oströmischen Kaisers Justinian (von 527 – 565 n. Chr.) entdeckten, „dass die Vergrabung eines Fundes nie älter als die beigegebenen Münzen sein konnten“ also auch nicht römischen Ursprungs, wie zunächst angenommen, erläuterte Dr. Heide. Neu war 1847 auch, dass gleichzeitig dabei der Beweis erbracht wurde, „dass alle bis dahin bekannten Gräber, aber auch alle Gräber ohne Münzen, aber mit vergleichbaren Grabbeigaben, stets ungefähr zeitgleich sein mussten. Die Idee der vergleichenden Wissenschaft und der Bildung von Typologien war damit geboren“, erläuterte die Museumsdirektorin. Bereits damals wurde in Mainz Archäologie-Geschichte geschrieben. Wer mehr wissen möchte, erfährt es auf Seite 30 des Jubiläumsbandes.

Weitere Kostproben aus dem Jubiläumsband gaben Professor Dr. Claus Arnold, Seminar für Kirchengeschichte der Kath.-Theologischen Fakultät der JGU in seinem Beitrag über „Prälat Friedrich Schneider – Kunst- und Denkmalpflege im kirchenpolitischen Kontext, 1872.  Gernot Frankhäuser, Museologe und Dokumentar am Mainzer Landesmuseum skizzierte das Ereignis „Die Übergabe der Sammlungen des MAV an die Stadt Mainz“.

Dr. Helmut Schmahl, Privatdozent am Historischen Seminar der Universität Mainz und Studienrat am Gymnasium am Römerkastell Alzey hatte im Gepäck die hinreißende Geschichte des einst im jugendlichen Alter mit Mutter und Bruder aus Mainz nach New York ausgewanderten Martin Jung, der, nachdem er in Amerika als Kleiderbesatzfabrikant zu Wohlstand gekommen war, einen „freiwillig erhöhten Jahresbeitrag“ von 50 Mark zahlte, wie im Mitgliederverzeichnis des MVA von 1912/13 ausgewiesen war. (siehe Seiten 176 u. 177 im Jubiläumsband).

Dr. Frank Teske, stellvertretender Leiter des Stadtarchivs Mainz, erzählte die bedrückende Geschichte von der Deportation der jüdischen Rechtsanwaltsfamilie Levi aus dem Jahre 1933, einem dunklen, noch weiter in der Erforschung befindlichen Kapitel der Vereinsgeschichte.

Den Abschluss im Reigen machte Dr. Georg Peter Karn Bildungsreferent und Denkmalpfleger von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, mit seinem spannenden Beitrag über „Die Rettung der Mainzer ‚Paulskirche‘-der Frankfurter Hof, 1991″. Damit unterstrich Karn zugleich einmal mehr die Bedeutung des MAV, sich für den Erhalt historischer Bausubstanz und Stadtbilder einzusetzen. Ohne den MAV gäbe es so manches unwiderbringliches wertvolles Kunst- und Kulturdenkmal in Mainz und Umgebung nicht mehr (Weiteres siehe hierzu Seite 326 im Jubiläumsband)

Jede Geschichte wird  auf einer Doppelseite erzählt und ist bebildert. Der Jubiläumsband ist ein  großartig gelungenes und zugleich fachlich fundiertes Regionalgeschichtsbuch , in dem 70 – zum Teil sehr renommierte Autoren/innen – die Historie der Region von 1844 bis 2019  Jahr für Jahr anhand eines bedeutenden Ereignisses schildern.  Die Festschrift verstehe sich  nicht nur als Geburtstagsgeschenkbuch an die Mitglieder des Vereins, sondern an alle Geschichtsinteressierten in Mainz und darüber hinaus, erläuterte der Herausgeber Professor Dr. Wolfgang Dobras, Archivdirektor der Gutenberung Universität Mainz, als er den Band vorstellte.

Eines ist klar: Der MAV ist alles andere als ein antiquierter „Verein zur Erforschung der rheinischen Geschichte und Altertümer in Mainz“, wie er zur Gründungszeit hieß. Seine Rolle, sein Selbstverständnis und seine Aufgaben haben sich weiterentwickelt, und er hat noch Vieles in und für Mainz vor.

Alle Interessierten sind eingeladen, dem MAV beizutreten und Vorträge aus den unterschiedlichsten Disziplinen der Geschichte im MVB-Forum zu hören und an den Exkursionen des Vereins teilzunehmen. Die Veranstaltungshinweise und umfangreiche Informationen zum Verein finden Sie auf: http://www.mainzer-altertumsverein.de

Die Metamorphose vom Bauhaus-Schüler Theodor Bogler – vom Töpfer, Kaufmann zum Mönch – – Vortrag im Landesmuseum Mainz

©  Foto: Diether  v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Vom Bauhaus-Schüler zum Kaufmann, vom Leiter der Keramikwerkstatt zum Mönch samt Priesterweihe: Die Biografie von Theodor Bogler hat zweifellos spannende Wendungen zu bieten. Im Rahmen der aktuellen Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) befassen sich Katharina Brellochs und Bruder Stephan Oppermann OSB am 15. Oktober 2019 ausführlich mit dem Wirken des ausgebildeten Töpfers. Brellochs stellt die Wiesbadener Architektenfamilie Bogler vor und beleuchtet insbesondere das Leben von Theodor. Stephan Oppermann, Nachfolger Boglers in der Leitung der Keramikwerkstatt in Maria Laach, erläutert vor originalen Exponaten den Zusammenhang von Boglers Formensprache und der von ihm eingesetzten Produktionstechnologie, dem damals neuartigen Gießverfahren für Keramik. Zudem stellt er seine Erfahrungen aus der Auseinandersetzung mit den Boglerschen Vorbildern dar und schildert, wie jene heute umgesetzt oder neu interpretiert werden können.
Theodor Bogler gehörte zu den ersten Schülern am Staatlichen Bauhaus Weimar. Bald schon übernahm er Verantwortung im kaufmännischen Bereich und stellte Kontakte zur freien Wirtschaft her, für die er Entwürfe für Alltagsgegenstände lieferte. Auch nachdem er 1927 in das Benediktinerkloster Maria Laach in der Eifel eingetreten war und die Priesterweihe erhalten hatte (1932), wirkte er weiterhin als Keramiker. In der Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“ sind Kannen, Vorratsbehälter und Vasen von ihm zu sehen.

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 15. Oktober, 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51

Termine des Landesmuseums Mainz im Oktober 2019

© Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

FR 04.10. | 11.00 – 13.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Hedi Schon, Glasgestalterin

FR 04.10. | 15.00 – 17.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Thomas Heinz, Goldschmiedemeister

SA 05.10. | 10.00 – 18.00
Kunsthandwerkermarkt „Vom Feinsten“

SA 05.10. | 12.00 – 14.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Susanne Bartram, Keramikmeisterin

SA 05.10. | 13.00 – 15.30
Fahrradtour zu den bauten der moderne in mainz
› Dr. Frithjof Schwartz
› Tickets unter: gaestefuehrung@mainzplus.com

SO 06.10. | 10.00 – 18.00
Kunsthandwerkermarkt „Vom Feinsten“

SO 06.10. | 12.00 – 14.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Susanne Bartram, Keramikmeisterin

SO 06.10. | 14.00 – 16.00
Familiensonntag
› Familienführung um 14.30 Uhr
› bauhaus Mobile

DI 08.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 08.10. | 18.00
Vortrag zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ (ab Herbst 2020)
› St. Johannis – Zum Stand der archäologischen Forschungen in einer der ältesten Mainzer Kirchen
› Dr. Guido Faccani

DO 10.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

SA 12.10. | 13.00 – 15.30
Fahrradtour zu den bauten der moderne in mainz
› Dr. Frithjof Schwartz
› Tickets unter: gaestefuehrung@mainzplus.com

SA 12.10. | 19.00
Konzert der Villa Musica: Mozart und Italien
› Karten unter: www.villamusica.de

SO 13.10. | 10.00 – 17.00
Infostand des Landesmuseums Mainz auf dem Mainzer Wissenschaftsmarkt „Mensch und Mobilität“

SO 13.10. | 15.00
Kunst gucken – Kinderführung
› Blau!

DI 15.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 15.10. | 15.00 – 17.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Dorothee Wenz, Keramikerin

DI 15.10. | 18.00
Vortrag zur Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“
› Theodor Bogler, bauhaus-Schüler und Prior von Maria Laach
› Katharina Brellochs und Br. Stephan Oppermann OSB

DO 17.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 17.10. | 15.00 – 17.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Keramikgestaltung
› Arthur Mueller, Keramikmeister

SA 19.10. | 14.00 – 16.00
Offenes Atelier – Die Mitmachwerkstatt für Groß und Klein ab 6 Jahren
› Eine Blume für die Kunst

SA 19.10. | 15.00
Führung „bauhaus begreifen“ mit dem Sammler Sebastian Jacobi

SA 19.10. | 17.00 – 18.00
gnä‘ frau haben geläutet?
› 3 x klingeln zu Gast im Landesmuseum – eine Führung zum (bildungs)bürgerlichen bauhaus

SO 20.10. | 16.00
Ausstellungseröffnung: „Egon Hartmann und der Wiederaufbau von Mainz“

DI 22.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 22.10. | 18.00
Vortrag zur Landesausstellung „Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht“ (ab Herbst 2020)
› Die Judenverfolgungen des Mittelalters und die SchUM-Gemeinden: Aufstieg aus Ruinen?
› Dr. Christoph Cluse

DO 24.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DO 24.10. | 15.00 – 17.00
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Keramikgestaltung
› Arthur Mueller, Keramikmeister

SO 27.10. | 15.00
Kuratorenführung durch die Sonderausstellung „bauhaus – form und reform“
› Dr. Eva Brachert

DI 29.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

DI 29.10. | 16.00 – 17.30
Führung durch die Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Bernd Roeter, Diplom-Designer

DI 29.10. | 18.00
Talkrunde zur Sonderausstellung „viele wege – ein ziel“
› Lebenswert? – Gute Gestaltung im Alltag

DO 31.10. | 12.30 – 13.00
KiM – Kunst in der Mittagspause

Landesmuseum Mainz, Große Bleiche 49-51.