Kategorie-Archiv: Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Kilian Engels wird neuer Kurator der WIESBADEN BIENNALE

Wiesbaden Biennale 2018  © Foto Diether v. Goddenthow-
Wiesbaden Biennale 2018 © Foto Diether v. Goddenthow-

Kilian Engels wird ab der Spielzeit 2021.2022 neuer Kurator der WIESBADEN BIENNALE. Er wird gemeinsam mit Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, die nächste Ausgabe des Festivals realisieren. Mit einem neuen Konzept wird sich die WIESBADEN BIENNALE neu erfinden und neue Wege gehen.

»Mit Kilian Engels ist es uns gelungen, für die WIESBADEN BIENNALE wieder einen der ästhetisch innovativsten und politisch engagiertesten Köpfe des internationalen Theaters für Wiesbaden zu gewinnen«, freut sich Uwe Eric Laufenberg.

Kilian Engels studierte Philosophie und Literaturwissenschaften in Bonn und Oxford. Von 2005 bis 2019 leitete er das Münchner Festival »Radikal jung« und präsentierte dort erste Gastspiele in Deutschland von u.a. Julien Gosselin, Samira Elagoz, Miloš Lolič, Florentina Holzinger und Vincent Riebeek, Tiago Rodrigues, Anat Eisenberg, Ariah Lester, Csaba Polgár, Julia Mounsey und Peter Mills Weiss. Er war Chefdramaturg am Münchner Volkstheater und stellvertretender Direktor der Otto-Falckenberg-Schule. Außerdem arbeitete er für die Salzburger Festspiele, die Mülheimer Theatertage und die Bonner Biennale.

Die WIESBADEN BIENNALE ist ein Festival des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Es steht für einen Ort der politischen und ästhetischen Auseinandersetzung jenseits aller Spartengrenzen und hat sich innerhalb kürzester Zeit zu einer starken eigenen Marke entwickelt, deren Schwerpunkt auf Neuproduktionen international renommierter Künstler*innen und der Bespielung des öffentlichen Raumes der hessischen Landeshauptstadt liegt. Die nächste Ausgabe ist für 2022 geplant.

»Ich freue mich sehr darauf, die WIESBADEN BIENNALE gestalten zu können. Durch die hervorragende Arbeit von Maria Magdalena Ludewig und Martin Hammer in der Vergangenheit ist das eine echte Herausforderung. Mir wird es um Theater im weitesten Sinn als postdigitale Kunstform in einer postpandemischen Welt gehen. Um Kopräsenz und Koexistenz. Darum, was Europa für uns noch sein kann. Um historische, gegenwärtige und zukünftige Verantwortung. Die WIESBADEN BIENNALE stelle ich mir vor als Ort des Erlebens, der Begegnung, des Austauschs sowie der Verhandlung von Realitäten. Und nicht zuletzt: als ein Fest«, sagt Kilian Engels.

Theater des Landes wollen Spielbetrieb zu Ostern wieder aufnehmen

Ansicht aus dem Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow
Ansicht aus dem Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Die drei hessischen Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, das Hessische Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen wollen ihren Spielbetrieb in der Osterwoche Anfang April wiederaufnehmen, sofern es die Pandemielage zulässt. Das haben die Intendanzen der fünf Bühnen gemeinsam mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn vereinbart. Bisher galt, den Spielbetrieb vollständig bis mindestens Ende Januar, Proben und die Arbeit in den Werkstätten überwiegend bis zum 10. Januar ruhen zu lassen.

„Das aktuelle Pandemiegeschehen bringt leider nicht die erhoffte Entspannung, sondern nach bisheriger Erkenntnis eine erneute Verschärfung. Daher war es mir wichtig, zusammen mit unseren Theatern ein Szenario zu erarbeiten, das der Situation Rechnung trägt“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. Neben der Vorbereitung für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs an Ostern wollen die Theater daher flexible Formate und zudem Angebote vor allem im Bereich des Schultheaters bereithalten, um damit kurzfristig einen eingeschränkten Spielplan ermöglichen, sollte die Pandemielage dies bereits vorab zulassen. „Wir haben uns damit erneut gemeinsam auf ein einheitliches Vorgehen verständigt, da für die Theater und ihre komplexen Betriebsabläufe längerfristige Pläne zwingend notwendig sind.“

Der Proben- und Werkstättenbetrieb soll in den fünf Theatern grundsätzlich bis mindestens Anfang Februar ruhen. Ausnahmen sollen im Ermessen der Intendanzen unter Einhaltung der verbindlichen Hygieneregeln beispielsweise für Produktionen, die digital sichtbar werden sollen oder für den Abschluss von Neuproduktionen, möglich sein. Kunstministerin Angela Dorn und die Intendanzen der fünf Bühnen wollen sich Ende Januar zum weiteren Vorgehen auf der Basis der dann aktuellen Entwicklungen verständigen.

„Gerade die Kultur lebt vom direkten Kontakt zwischen Menschen. Das ist ihre große Qualität, das macht sie aber auch so verwundbar“, so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Die leeren Konzertsäle und Theater sind ein eindrückliches Zeichen für die großen Opfer, die uns die Pandemie abverlangt. Sie sind aber auch ein Beitrag dazu, die Gesundheit von Menschen zu schützen. Ich bin den Intendanzen der hessischen Theater daher für ihre Solidarität und die große Verantwortung, die sie damit auch als Arbeitgeber in einer öffentlichen Einrichtung übernehmen, außerordentlich dankbar.“

Mit Produktionsänderungen startet ab 1. Februar 2021 der Spielbetrieb am Hessischen Staatstheater Wiesbaden wieder

Ansicht aus dem Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow
Ansicht aus dem Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

Aufgrund der pandemiebedingten Aussetzung des Spielbetriebs am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ergeben sich Produktionsänderungen und -absagen. Der Spielbetrieb wird zum 1. Februar 2021 mit folgenden Änderungen wiederaufgenommen:

Oper
Die Premiere der Oper »Zigeunerbaron«, die für den 28. November 2020 geplant war, soll am 28. März 2021 im Großen Haus stattfinden. Die Produktion der Oper »Macbeth«, deren Premiere für den 28. März 2021 geplant war, kann leider nicht stattfinden. Die Produktion wird in den März 2023 verschoben. Die Premiere von Puccinis »Triptychon« und die Uraufführung der Oper »Babylon« sollen wie geplant stattfinden.

Alle Vorstellungen der Wiederaufnahme der Oper »La Traviata«, die für den 15. Januar 2021 geplant war, müssen leider abgesagt werden. Die Wiederaufnahme der Oper »Carmen«, die für den 6. März 2021 geplant war, wird vorverlegt und soll am 4. März 2021 im Großen Haus stattfinden. Die Wiederaufnahmen der Opern des »Ring des Nibelungen«, »Rigoletto«, »Titus« und »Madama Butterfly« sollen wie geplant stattfinden.

Schauspiel
Die Premiere des Schauspiels »König Lear«, die für den 24. Oktober 2020 geplant war, soll am 6. Februar 2021 im Großen Haus stattfinden, die Premiere des Schauspiels »Doktors Dilemma«, die für den 5. Dezember 2020 geplant war, am 10. Februar 2021 im Kleinen Haus. Die Deutschsprachige Erstaufführung von »Admissions« ist am 2. Februar 2021 in der Wartburg geplant, die Uraufführung des Schauspiels »Quichotte« am 1. Februar 2021 im Kleinen Haus. Die Premiere des Schauspiels »Gespenster« ist für den 26. Februar 2021 im Kleinen Haus geplant. Die Produktion des Schauspiels »Schöne neue Welt« wird in den Februar 2022 verschoben. Die Premieren der Deutschsprachigen Erstaufführungen »Die Küste Utopias: Schiffbruch« und »Die Küste Utopias: Bergung« sowie die Premiere des Schauspiels »Extrawurst« sollen wie geplant im Kleinen Haus stattfinden.

Ballett
Die Premieren des zweiteiligen Ballettabends »Le sacre du printemps« und des Balletts »Kamuyot« sollen wie geplant stattfinden.

JUST
Die Premiere des JUST-Schauspiels »Woyzeck – White Boxx Vol. 3 «, die für den 4. Dezember 2020 geplant war, soll am 12. Februar 2021 in der Wartburg stattfinden. Alle Vorstellungen des JUST-Schauspiels »Behalt das Leben lieb«, dessen Premiere für den 30. April 2021 in der Wartburg geplant war, können leider nicht stattfinden. Die Produktion wird in den Mai 2022 verschoben. Die Premieren von »Das NEINhorn« und »Die furiosen Drei« sollen wie geplant stattfinden.

Die Theaterkasse ist an den Sonn- und Feiertagen bis zum 1. Januar 2021 (einschließlich 31. Dezember 2020) nicht geöffnet. Auch die Telefonhotline wird an diesen Tagen nicht besetzt sein.

Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten
Alle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.

Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.

Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.

Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.

Theater des Landes setzen Spielbetrieb bis Ende Januar pandemiebedingt aus

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow
Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Die drei hessischen Staatstheater in Darmstadt, Kassel und Wiesbaden, das Hessische Landestheater Marburg und das Stadttheater Gießen setzen ihren Spielbetrieb pandemiebedingt bis zum 31. Januar 2021 aus. Das haben die Intendanzen der fünf Bühnen gemeinsam mit Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn vereinbart.

„Wir haben uns damit gemeinsam auf eine einheitliche Schließzeit verständigt, die über die Frist der derzeit geltenden Verordnung hinausgeht“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Für die Theater ist eine solche längerfristige Perspektive unabdingbar, um den künstlerischen Betrieb sinnvoll und wirtschaftlich planen zu können.“ Es bleibe weiterhin wichtig, flexibel auf das dynamische Pandemiegeschehen zu reagieren und kurzfristig zu entscheiden, ob Verordnungen angepasst werden müssen. „Kulturbetriebe, die einen langen Vorlauf benötigen, stellt das aber vor zu große Herausforderungen“, erläutert Dorn.

Der Probenbetrieb soll im Ermessen der Intendanzen unter Einhaltung der verbindlichen Hygieneregeln weiterlaufen. Außerdem wurde gemeinsam vereinbart, Angebote im Bereich des Schultheaters bereits im Laufe des Januars wiederaufzunehmen, sollte das jeweils regionale Infektionsgeschehen dies möglich machen. Kunstministerin Angela Dorn und die Intendanzen der fünf Bühnen wollen sich Mitte Januar zum weiteren Vorgehen auf der Basis der dann aktuellen Entwicklungen verständigen.

„Kultur ist ein unersetzlicher Teil einer lebendigen demokratischen Gesellschaft. Es ist schmerzhaft, dass sie jetzt einen großen Anteil an der Last der Einschränkungen trägt“, so Ministerin Dorn. „Ich hoffe sehr, dass es uns das Pandemiegeschehen schon bald wieder erlaubt, gemeinsam Theateraufführungen und Konzerte erleben zu können.“

Schauspielensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden beteiligt sich am »Aktionstag Theater und Orchester« am 30. November

Die im Deutschen Bühnenverein organisierten Theater und Orchester initiieren am Montag, den 30. November 2020 einen gemeinsamen »Aktionstag der Theater und Orchester«. Der Aktionstag soll ab 12 Uhr mittags mit vor Ort je unterschiedlichen künstlerischen (Abstands-)Aktionen, digitalen Aktivitäten und Kampagnen die Bedeutung von Kultur sowie Theatern und Orchestern für den sozialen Zusammenhalt, die gesellschaftliche Orientierung und die individuelle Sinnstiftung betonen. Dazu gehört auch die Solidarität mit anderen Institutionen des öffentlichen Lebens, Kultureinrichtungen und freischaffenden Künstler*innen und mit all denen, die durch die Situation existentiell bedroht sind.

Das Schauspielensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden beteiligt sich ebenfalls an dieser Aktion: Schauspieler Lukas Schrenk wird sämtliche Aufnahmen der »NICHT-Inspizienten-Einrufe«, eine Social-Media-Kampagne in Anlehnung an die Aktionen des Bündnisses »Alarmstufe Rot«, für einen Videobeitrag verarbeiten.

Videoclips mit Eindrücken von den Aktionen der einzelnen Häuser, die beim »Aktionstag der Theater und Orchester« mitmachen, werden auf der eigens eingerichteten Seite https://www.aktionstag.spectyou.com gezeigt.

In dieser gesellschaftlich so herausfordernden Zeit möchten die Theater und Orchester trotz ihrer fortdauernden Schließung aufgrund des weiterhin beunruhigenden Infektionsgeschehens ein Zeichen von Zuversicht, künstlerischer Energie und Verbundenheit zu ihrem Publikum in die Kommunen senden. In den Theatern und Orchestern wird weiterhin optimistisch und mit der bisher gezeigten Flexibilität und dem ihnen eigenen Verantwortungsbewusstsein auf eine baldige Wiederöffnung hingearbeitet, Produktionen werden geprobt und warten auf ihre Premieren. »Wir sind da« – trotz des Lockdowns!

Der Vorstand der Intendant*innengruppe im Deutschen Bühnenverein dazu: »Theater und Orchester sind offene Diskursräume unserer demokratischen Gesellschaft und eine Einladung, das Verbindende zu suchen und der Polarisierung entgegen zu wirken. Über die Kunst verständigen wir uns darüber, wie wir zusammenleben wollen, üben uns in Empathie und Mut, ermöglichen Teilhabe. Wenn sich die Theater und Orchester zurzeit auch nicht als Orte des Zusammenkommens zur Verfügung stellen können, so möchten sie dennoch einen Impuls von Lebendigkeit geben und ihrem Glauben an die künstlerische Utopie Ausdruck verleihen. Sobald es wieder möglich ist, stehen sie für die künstlerische Aufarbeitung unserer gesellschaftlichen Krise zur Verfügung.«

Hessisches Staatstheater Wiesbaden schließt Spielbetrieb bis zum 31.Dezember 2020

Hessisches Staatstheater © Foto Diether v. Goddenthow
Hessisches Staatstheater © Foto Diether v. Goddenthow

Aufgrund der von der Ministerpräsidentenkonferenz zusammen mit der Bundesregierung beschlossenen Corona-Maßnahmen, wonach Veranstaltungen in Theatern untersagt werden, muss das Hessische Staatstheater Wiesbaden den gesamten Spielbetrieb in allen Spielstätten vom 1. bis 31. Dezember 2020 einstellen.

Die Weihnachtsangebote des JUST in Schulen und Kindergärten können stattfinden, wenn die jeweilige Institution über eine Genehmigung verfügt.

Folgende Vorstellungen müssen u.a. leider entfallen und werden verschoben: die Premieren der Schauspiele »Doktors Dilemma« und »König Lear«, des Balletts »Horizonte«, der Operette »Der Zigeunerbaron«, der JUST-Weihnachtsstücke »MärchenMärchen« und »Peter Pan« sowie das JUST-Schauspiel »Woyzeck«. Außerdem die Wiederaufnahmen der Schauspiele »Schöne Bescherungen« und »Der zerbrochne Krug« sowie die JUST-Schauspiele »Katers Kuchen« und »Michael Kohlhaas«.

Alle Vorstellungen der Oper »Hänsel und Gretel«, des Musicals »Jesus Christ Superstar« und des Balletts »Der Nussknacker« müssen leider abgesagt werden.

Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten

Alle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.

Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.

Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.

Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.

Offener Brief aus dem Schauspielensemble des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

© Archivbild: Diether v. Goddenthow
© Archivbild: Diether v. Goddenthow

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Volker Bouffier,
sehr geehrte Frau Staatsministerin Angela Dorn,
sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende,
sehr geehrter Herr Kulturdezernent Axel Imholz,

wir, Mitglieder des Schauspielensembles des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, möchten uns angesichts der neuen Beschlüsse zur Eindämmung der Corona-Pandemie mit diesem Offenen Brief an Sie wenden und darum bitten, uns, den Schauspieler*innen, die wir Ihnen ein sehr genaues Bild unserer Situation am Theater zeichnen können, zuzuhören und mit uns ins Gespräch zu kommen.

Wir nehmen die aktuelle Lage der Pandemie sehr ernst und können nachvollziehen, dass die rasant ansteigenden Infektionszahlen drastische Maßnahmen erfordern.
Die bundesweite Schließung aller Theater jedoch halten wir für unverhältnismäßig und ineffektiv. Wir bitten Sie inständig, diesen wichtigen öffentlichen Raum nicht aufzugeben! Wir sind nicht einfach »nur« Freizeitgestaltung, sondern ein Ort des demokratischen Austauschs, der Einübung von Empathie und des Diskurses – mit konkretem Bildungsauftrag. Zudem haben Musik und Literatur sogar – anders als die aktuellen Beschlüsse nahelegen – gesundheitsfördernde Effekte!

Die Konsequenzen dieser Theaterschließungen werden sich in den kommenden Monaten und Jahren deutlich bemerkbar machen. Der enorme wirtschaftliche Schaden, der durch die Einnahmeausfälle entsteht – und bereits entstanden ist –, lässt uns und eine gesamte Branche in eine ungewisse Zukunft blicken. Wie wird unsere weltweit einzigartige staatlich subventionierte Theaterlandschaft langfristig aus dieser Krise hervorgehen? Mit großer Sorge blicken wir auch auf die Situation unserer freischaffenden Kolleg*innen, die freien Bühnen und Privattheater – denn die Bedrohung ist real. Die gesamte Veranstaltungsbranche, die die kulturelle Vielfalt ausmacht und unser gesellschaftliches Zusammenleben wesentlich prägt, beginnt sich aufzulösen. Sie müssen sich das vorstellen wie in Michael Endes »Die unendliche Geschichte«: Das Nichts kommt und verschluckt alles Gute und Schöne auf der Welt. Und am Ende ist es dunkel.

Aber dagegen kann und MUSS man etwas tun: Ein sich öffnender Vorhang ist ein probates Mittel, um Licht in die Herzen der Menschen zu bringen.

Es war uns eine unbeschreibliche Freude, unser Publikum nach dem ersten Lockdown wieder begrüßen zu können. Die Nachfrage auf das stark verringerte Kartenkontingent war groß und uns kam eine besonders intensive Aufmerksamkeit, Wertschätzung und Dankbarkeit aus dem Zuschauerraum entgegen. Wenn Sie in den letzten Monaten eine unserer Vorstellungen besucht haben, haben Sie diese besondere Stimmung sicher erfahren können.

Wir glauben also fest daran, dass nicht nur wir, sondern auch unser Publikum, das Theater sowie alle anderen kulturellen Einrichtungen aktuell mehr denn je braucht. Auf einen düsteren Pandemie-Winter zusteuernd sehen wir hier sowohl ein großes Potential als auch einen Auftrag: In all der Verunsicherung und Vereinsamung können Kunst und Kultur Lichtblicke und Hoffnung, Ablenkung und Unterhaltung, Austausch und Auseinandersetzung, sowie das Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit schaffen. Wir wünschen uns sehr, dieser für unsere Gesellschaft wichtigen Aufgabe weiterhin nachkommen zu dürfen.

Umfangreich ausgearbeitete Hygienekonzepte dafür liegen bekanntermaßen vor und wurden in den letzten Monaten erfolgreich angewandt. Wir appellieren an Sie, die Theater und alle anderen öffentlichen Kultureinrichtungen ab dem 1. Dezember wieder zu öffnen! Wir hoffen auf einen konstruktiven Austausch mit Ihnen darüber, wie es sowohl kurz- als auch langfristig für das Theater in Pandemiezeiten weitergehen kann, und laden Sie hiermit zu einem Gespräch in unser Haus ein.

Mit freundlichen Grüßen,
Paul Simon, Tobias Lutze, Lukas Schrenk, Sophie Pompe, Maria Wördemann, Klara Wördemann, Lena Hilsdorf, Lina Habicht, Linus Schütz, Christina Tzatzaraki, Christian Klischat, Evelyn Faber, Mira Benser, Felix Strüven, Martin Plass, Tom Gerber, Christoph Kohlbacher, Sibylle Weiser, Michael Birnbaum, Elke Opitz, Karoline Reinke, Uwe Kraus, Matze Vogel

(Mitglieder des Schauspielensembles am Hessischen Staatstheater Wiesbaden)

Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Vorstellungsausfälle am kommenden Wochenende bedingt durch Coronafälle im technischen Bereich

Hessische Staatstheater Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow
Hessische Staatstheater Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow

Aufgrund von vier bestätigten Coronafällen unter den Mitarbeitern der technischen Abteilungen müssen leider am kommenden Wochenende die Vorstellungen im Großen Haus entfallen. Das betrifft die Oper »Lady Macbeth von Mzensk« am 10.10. und die Wiederaufnahme des Musicals »Jesus Christ Superstar« am 11.10.2020.

Nachdem zunächst zwei der technischen Mitarbeiter von deren Hausärzten unabhängig voneinander positiv auf Covid-19 getestet wurden – beide haben sich offenbar im privaten Umfeld angesteckt – hat das Hessische Staatstheater Wiesbaden umgehend, den Anweisungen der Behörden folgend, alle notwendigen Maßnahmen eingeleitet, um Infektionsketten nachverfolgen zu können. Zur Sicherheit wurden sämtliche Kontaktpersonen aus der Technik, Beleuchtung, Ton, Requisite und Dekoration vorsorglich getestet. Bis auf zwei fielen alle Tests bisher negativ aus. Aus Sicherheitsgründen haben die Gesundheitsämter in Wiesbaden und Mainz eine große Anzahl von Mitarbeitern trotzdem in häusliche Quarantäne gestellt.

Der dadurch verursachte Personalmangel zwingt das Hessische Staatstheater Wiesbaden leider dazu, die oben genannten Vorstellungen kurzfristig abzusagen.

»Wir folgen selbstverständlich allen Anweisungen der Gesundheitsämter und können der Anweisung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, unbedingt zu spielen, auch an diesem Wochenende nicht vollständig nachkommen. Die Gesundheit geht vor. Wir bitten alle Zuschauer um Verständnis, wir arbeiten mit allen Kräften daran, sobald als möglich wieder voll spielfähig zu sein«, unterstreicht Intendant Uwe Eric Laufenberg.

Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten

Alle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.

Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.

Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.

Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.
Unverändert finden folgende Veranstaltungen am Wochenende  statt:

Samstag, 10. Oktober, 10 Uhr, Bühneneingang Offenes Ballett-Training »Antanzen«
Samstag, 10. Oktober, 19.30 Uhr, Kleines Haus Musical »Frankenstein Junior«
Sonntag, 11. Oktober, 11 Uhr, Foyer Konzert »Bach-Matinée I«
Sonntag, 11. Oktober, 15 Uhr, Studio Junge Oper »Das verschwundene Lied«
Sonntag, 11. Oktober, 16 Uhr, Kleines Haus Schauspiel »Szenen einer Ehe«
Sonntag, 11. Oktober, 18 Uhr, Wartburg Junges Schauspiel »W183 – Inside Westend«

Neues Familien-Vorweihnachtsprogramm im Hessischen Staatstheater Wiesbaden – „Kleiner König Kalle Wirsch“ entfällt

Hessische Staatstheater Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow
Hessische Staatstheater Wiesbaden © Foto: Diether v. Goddenthow

Vorstellungsausfall des Weihnachtsstücks »Kleiner König Kalle Wirsch« | Ersatzprogramm zu Weihnachten

Das diesjährige Weihnachtsstück »Kleiner König Kalle Wirsch« am Hessischen Staatstheater Wiesbaden muss leider abgesagt werden. Es wird in der nächsten Spielzeit als Weihnachtsproduktion zu erleben sein.

Aufgrund der coronabedingten Einschränkungen ist der verhältnismäßig große technische Aufwand in diesem Jahr personell nicht zu leisten, während gleichzeitig im Saal des Großen Hauses mit maximal 298 Zuschauern noch nicht einmal ein Drittel der gewohnten Auslastung erreicht werden kann.

Beide Gegebenheiten sorgen für Rahmenbedingungen, die für das Hessische Staatstheater Wiesbaden so nicht zu erfüllen sind.

Die konsequente Einhaltung des in Hessen gültigen Mindestabstands von 1,50 Metern bedingt, dass gemäß dem aktuellen Hygienekonzept des Theaters Schulklassen nicht sinnvoll platziert werden können.

Infolge der Restriktionen auch für Schulausflüge sind außerdem bereits zahlreiche Schulreservierungen wieder zurückgezogen worden.

Alternativprogramm in diesem Jahr:

Als Ersatzprogramm wird es zwei mobile Weihnachtsstücke für die Wartburg, das Studio und für Klassenzimmer geben. Unter dem Titel »JUST-Weihnachten« erarbeiten u.a. die Mitwirkenden von »Kleiner König Kalle Wirsch« das alternative Weihnachtsprogramm. Die Termine sowie der Vorverkaufstermin werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

In der Vorweihnachtszeit sind am Hessischen Staatstheater Wiesbaden für Kinder und Familien außerdem folgende Produktionen zu erleben:

Do, 03. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Märchenoper »Hänsel und Gretel«
Sa, 05. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Märchenoper »Hänsel und Gretel«
So, 06. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Oper » La Bohème« (für Familien geeignet)
Fr, 11. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Märchenoper »Hänsel und Gretel«
Di, 15. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Oper » La Bohème« (für Familien geeignet)
Do, 17. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Märchenoper »Hänsel und Gretel«
Fr, 18. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Ballett »Der Nussknacker«
So, 20. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Oper » La Bohème« (für Familien geeignet)
Mi, 30. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Ballett »Der Nussknacker«
Do, 31. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus Märchenoper »Hänsel und Gretel«

Infos
Theaterkasse:
Telefonisch Montag bis Freitag von 10 – 19.30 Uhr, Samstag von 10 – 14 Uhr Sonntag & Feiertag von 11 – 13 Uhr unter der 0611.132 325
Per E-Mail unter vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de

Abonnement-Büro:
Telefonisch Montag, Mittwoch und Freitag von 10 – 18 Uhr, Dienstag und
Donnerstag von 10 – 19 Uhr und Samstag 10– 14 Uhr unter der 0611.132 340
Per E-Mail unter abonnement@staatstheater-wiesbaden.de

Gruppenbüro:
Telefonisch Montag bis Donnerstag von 9 – 16 Uhr sowie Freitag von 9 – 15 Uhr
unter der 0611.132 300
Per E-Mail unter gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden muss Spielbetrieb vorübergehend bis 27.09. einstellen

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden muss kurzfristig den Spielbetrieb einstellen, weil das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst die Durchführung der Vorstellungen nach Maßgabe des durch das Gesundheitsamt der Landeshauptstadt Wiesbaden genehmigten Hygienekonzepts für das Hessische Staatstheater Wiesbaden untersagt hat.

Betroffen davon sind alle Aufführungen vom 25. bis einschließlich 27. September: »Die Hochzeit des Figaro«, »Frankenstein Junior« (25. & 26.9.), das Kammerkonzert »Die Prinzessin auf der Erbse«, »Der Barbier von Sevilla« und »Szenen einer Ehe«. Auch der Vorverkaufsstart für das diesjährige Weihnachtsstück »Kleiner König Kalle Wirsch«, der eigentlich für Samstag, den 26. September, um 10 Uhr vorgesehen war, muss ausgesetzt werden.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden arbeitet zeitnah an einer Lösung, um auch die anstehende Opern-Premiere von Dmitri Schostakowitschs »Lady Macbeth von Mzensk« am 2. Oktober 2020 durchführen zu können.

Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten

Alle Karten der abgesagten Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer*innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber*innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.

Alle Besucher*innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber*innen müssen sich auch nicht sofort melden und werden gebeten, sich immer an die Verkaufsstelle zu wenden, bei der die Karten erworben wurden.

Wenn als Gruppe gebucht wurde, ist das Gruppenbüro zuständig und telefonisch unter 0611.132 300 oder per E-Mail an gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de zu erreichen.

Abonnent*innen erhalten automatisch eine Rücküberweisung der ausgefallenen Vorstellung, wenn die Kontodaten hinterlegt sind. Wenn stattdessen ein Umtauschschein gewünscht ist, wird gebeten, sich an das Abonnementbüro zu wenden. Abonnent*innen erreichen bei Fragen das Abonnementbüro telefonisch unter 0611.132 340 oder per E-Mail an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.