Kategorie-Archiv: Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Vorschau auf die »Internationalen Maifestspiele 2022 « Wiesbaden und Sonderausstellung »Vorhang auf!« im SAM

© Foto Diether v. Goddenthow
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Nachdem die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden 2020 und 2021 coronabedingt abgesagt werden mussten, beziehungsweise nur in einer sehr abgespeckten Version veranstaltet werden konnten, feiern sie in 2022 ihr Comeback einschließlich der nachgeholten Feierlichkeiten zum Jubiläum 125 Jahre Internationale Maifestspiele Wiesbadenmit der Sonderschau „Vorhang auf!“.
Eine Programmvorschau der Internationalen Maifestspiele 2022 vom 30. April bis 31. Mai gaben heute Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele, Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, Sabine Philipp, Direktorin Stadtmuseum am Markt, sowie Elisa Mendelssohn, Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden.

In diesem Jahr, so Intendant Laufenberg, seien über 900 Künstler und Künstlerinnen zu Gast in Wiesbaden, unter anderem aus: Italien, Irland, Polen, der Ukraine, der Schweiz, Österreich, Spanien, Frankreich, Armenien, Großbritannien und Deutschland. Vorgesehen sind 46 Gastspiele, 15 Produktionen des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, wovon drei Produktionen während der Internationalen Maifestspiele ihre Premiere feiern werden. Bei den Jungen Maifestspiele wird es insgesamt 12 Produktionen zu sehen geben. Außerdem mischt die Freie Szene aus Wiesbaden mit und ist mit 7 Projekten vertreten. „Dabei liegt ein besonderer Schwerpunkt in diesem Jahr auf großen kunst- und geistesgeschichtlichen Aufbrüchen – was in der aktuellen Situation, die nach einem großen Aufbruch geradezu schreit, eine Ermutigung sein kann.“, so Intendant Laufenberg.

In der heutigen Pressekonferenz stellte Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele, das diesjährige Programm der »Internationalen Maifestspiele«, das vom 30. April bis 31. Mai zu sehen sein wird, vor. (v.li.):Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele,, Sabine Philipp, Direktorin Stadtmuseum am Markt, sowie Elisa Mendelssohn, Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden  © Foto Diether v. Goddenthow
In der heutigen Pressekonferenz stellte Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele, das diesjährige Programm der »Internationalen Maifestspiele«, das vom 30. April bis 31. Mai zu sehen sein wird, vor. (v.li.):Oberbürgermeister Gert Uwe Mende, Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele,, Sabine Philipp, Direktorin Stadtmuseum am Markt, sowie Elisa Mendelssohn, Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Gert Uwe Mende dankte allen Mitwirkenden und auch dem Intendanten des hessischen Staatstheaters, Uwe Eric Laufenberg, ganz herzlich. „Sie alle garantieren ein Programm auf höchstem künstlerischem Niveau und mit internationaler Vielfalt – und das unter den schwierigen Corona-Bedingungen«

Sabine Philipp, Direktorin Stadtmuseum, die die große Begleitausstellung „Vorhang auf. 125 Jahre Internationale Maifestspiele“ vorstellte betonte, dass man sich mit der Ausstellung ›Vorhang auf!‹ darauf freue, „in den Kurhauskolonnaden ein breites Publikum mit auf eine 125jährige Reise mit Glanz und Glamour, Höhen und Tiefen der Wiesbadener Festspieltradition zu entführen. Und wir sind voller Zuversicht, dass es im Mai auch für unser privates und öffentliches Leben und Miteinander wieder heißen darf: Vorhang auf! zum unbeschwerten Miteinander!«

Eine Neuerung der Maifestspiele sei unter anderem in diesem Jahr, dass bereits am Vorabend der Maifestspiele, am 30.April, 19.30 Uhr, die Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber im Großen Haus als konzertante Aufführung angeboten würde.

Das Programm im Einzelnen

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Oper / Konzert
Bereits am Vorabend der Internationalen Maifestspiele wird zum 200-jährigen Jubiläum ihrer Uraufführung Carl Maria von Webers Oper »Der Freischütz« durch das Freiburger Barockorchester unter der Musikalischen Leitung von René Jacobs in einer konzertanten Aufführung zu erleben sein. Im Zentrum und zu Beginn des diesjährigen Festivals steht die Opernpremiere »Babylon« von Komponist Jörg Widmann. Das 2012 an der Bayerischen Staatsoper München uraufgeführte Werk beweist in eindringlicher Weise, wie überwältigend und mitreißend zeitgenössisches Musiktheater sein kann. Für die Freunde des klassischen Repertoires verspricht der Wiesbadener »Mozart-Zyklus«, bei dem alle sieben »Meisteropern« des Komponisten in chronologischer Reihenfolge ihrer Entstehung aufgeführt werden, sie im Zusammenhang neu zu betrachten. Zudem gastiert das renommierte Teatro Petruzzelli aus Bari (Italien) mit der Oper »Aida« und der »Messa da Requiem« von Giuseppe Verdi bei den diesjährigen Festspielen. Zum Abschluss wird das »Gespensterschloss« gespielt, ein Klassiker der polnischen Oper von Stanisław Moniuszko, der aber in Deutschland nur selten gespielt wird. Die junge Regisseurin Ilaria Lanzino erhielt den Europäischen Opernregiepreis mit dieser Aufführung.

Schauspiel
Ein weiteres Highlight stellt zweifelsohne ein Gastspiel des Berliner Ensembles mit Barrie Koskys gefeierter Neuinszenierung der »Dreigroschenoper« von Kurt Weill und Bertolt Brecht dar. Zusätzlich bringt das Berliner Ensemble »Mein Name sei Gantenbein« mit Matthias Brandt in der Regie von Oliver Reese auf die Bühne. Mit »Effingers« haben die Münchner Kammerspiele den großen Roman von Gabriele Tergit in einer Inszenierung von Regisseur Jan Bosse adaptiert. Außerdem dürfen sich Freundinnen und Freunde des Schauspiels auf eine zwölfstündige Gesamtaufführung aller drei Teile von Tom Stoppards »Die Küste Utopias« freuen, ferner auf das Gastspiel von »Unendlicher Spaß« von David Foster Wallace in der Inszenierung von Thorsten Lensing.

Tanz / Performance
Die international gefeierte Tanzkreation »MÁM« von Choreograph Michael Keegan-Dolan ist eine Mischung aus irischer Tradition und zeitgenössischer Choreographie und wird nach England, Spanien und Neuseeland erstmals in Deutschland aufgeführt. Die Performance »War on Water« in der Regie von Matthias Brenner ist der Beitrag der »Internationalen Maifestspiele« zum Wiesbadener Jahr des Wassers. Für das Performanceprojekt »Das Schattenkabinett« stellen Bernd Freytag und der Komponist und Musiker Mark Polscher einen Chor aus Wiesbadener Bürgerinnen und Bürgern zusammen. Bernd Freytag war langjähriger Mitarbeiter in den Inszenierungen Einar Schleefs – als Chordarsteller, Chorleiter und Regieassistent.

Projektstipendien der Stadt Wiesbaden
»Ans Licht!« lautet die thematische Klammer des Projektstipendiums Maifestspiele 2022. Sechs Stipendiat:innen erhalten jeweils bis zu 8.000 Euro vom Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden, um ihre jeweiligen Projektideen zu verwirklichen. Die von einer Jury im Januar 2022 ausgewählten Produktionen werden in der Wartburg, im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden sowie an diversen weiteren Orten in der Stadt gezeigt. Nachdem das Projektstipendium Maifestspiele 2021 erstmals ausgeschrieben wurde, setzen das Hessische Staatstheater Wiesbaden und das Kulturamt der Landeshauptstadt Wiesbaden ihre erfolgreiche Zusammenarbeit auch in diesem Jahr fort.

Lesungen
In seinem Buch »Die Liebe in Gedanken« hat Peter Michalzik, langjähriger Theaterkritiker und Redakteur der »Frankfurter Rundschau«, die Umstände einer Liebesgeschichte in Briefen nachgezeichnet und lässt darin die drei beteiligten Dichterpersönlichkeiten ausführlich zu Wort kommen. Bei den diesjährigen Maifestspielen wird der Briefwechsel zudem auf besondere Art lebendig, denn die Theaterstars Bettina Hoppe, Philipp Hauß und Werner Wölbern werden Marina Zwetajewa, Boris Pasternak und Rainer Maria Rilke ihre Stimmen leihen. Weitere Lesungen sind im Rahmen der Jungen Maifestspiele und der IMF Extras zu erleben.

Junge Maifestspiele
Fünf Ukrainische Künstler:innen gestalten im Rahmen einer Kooperation des Hessischen Staatstheaters mit der Wanderbühne Freudenberg ein Wochenende voller Musik und Tanz. Außerdem bieten die IMF Extras eine Reihe an besonderen Veranstaltungen in der Wartburg.
In der FilmBühne Caligari gibt es eine Internationale Filmreihe bei der u.a. der Stummfilm »Nosferatu« mit Livemusik-Begleitung durch das Ensemble L‘Arsenale die Treviso gezeigt wird.
Im Rahmen der Bonus Tracks findet in diesem Jahr nun endlich die Sonderaustellung »Vorhang auf!« des Wiesbadener Stadtmuseums sam – Stadtmuseum am Markt statt. Die Theaterpädagogik und die Museumspädagogik der Stiftung Stadtmuseum schließen sich zusammen, um gemeinsam ein einmaliges IMF-Erlebnis mit besonderen Veranstaltungen und Führungen zu präsentieren.

Die Durchführung der »Internationalen Maifestspiele« 2022 wird durch die Unterstützung der Landeshauptstadt Wiesbaden, des Landes Hessen, der NASPA, Culture
Island und des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele e.V. sowie durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain ermöglicht.

Website Internationale Maifestspiele 2022 Wiesbaden

Programmbuch online

Der Kartenvorverkauf für den Mai startet am 21. Februar 2022.
Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder online unter www.maifestspiele.de erhältlich.

Erweiterung der Sitzplatzkapazität im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Ab dem 8. Februar 2022 ist aufgrund von Änderungen an der aktuellen Corona-Schutzverordnung durch die Hessische Landesregierung wieder mehr Publikum in den großen Spielstätten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zugelassen. Ab sofort stehen rund 480 Sitzplätze im Großen Haus zur Verfügung. D.h. für alle bereits ausverkauften Vorstellungen im Großen Haus sind ab sofort weitere Karten verfügbar. Das Publikum wird weiterhin im doppelten Schachbrett platziert. Selbiges gilt auch für die Sinfoniekonzerte im Kurhaus.

Mit dem Start des Vorverkaufs für März am 9.2.2022 wird auch in den kleinen Spielstätten, d.h. im Kleinen Haus, im Studio und in der Wartburg das Publikum im doppelten Schachbrett platziert, so dass sich hier die verfügbaren Zuschauerplätze leider reduzieren. Für alle Spielstätten gilt bis auf weiteres die Regelung 2G+.

Für das Publikum und das Hessische Staatstheater Wiesbaden bedeuten die Veränderungen der aktuellen Corona-Schutzverordnung eine erneute Belastung, da zum Teil Publikum umplatziert wird und zusätzliche Vorstellungen angesetzt werden müssen, um die große Nachfrage, vor allem im Kinder- und Jugendtheater zu befriedigen. Die Theaterleitung bedauert die erneuten Einschränkungen außerordentlich und wird das von Vorstellungsänderungen betroffene Publikum in den kommenden Tagen informieren.

Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Verschiebung von Premieren und Vorstellungsausfälle im Januar 2022

Verschiebung der Premieren von »The Minutes- Die Schlacht am Mackie Creek« und »Pique Dame«
Weitere Vorstellungsausfälle im Großen und im Kleinen Haus

I.
Aufgrund von Quarantänemaßnahmen im Ensemble wird die Premiere von »The Minutes – Die Schlacht am Mackie Creek« auf Samstag, den 05.02.2022 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus verschoben. Ebenfalls wird die Opernpremiere von »Pique Dame« auf Samstag, 29.01.2022 um 19.30 Uhr im Großen Haus verschoben. Bereits gekaufte Karten können gegen eine andere Vorstellung getauscht oder zurückgegeben werden, Karten für die Premieren behalten jedoch ihre Gültigkeit für den jeweils neuen Premierentermin.

II.
Bis einschließlich Freitag, 28.01.2022 entfallen außerdem sämtliche Vorstellungen im Großen und im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden. Außerdem entfällt das 4. Sinfoniekonzert »WIR 4« am 26.01.2022 im Kurhaus.
Ausnahmen sind die Premiere von »Corpus Delicti« im Schauspiel am Sonntag, 23.01.2022 um 19.30 Uhr in der Wartburg sowie das Gastspiel im Ballett »Igra« der Tanzkompanie Kor’sia am 25.01. und 26.01.2022 jeweils um 19.30 Uhr. Diese finden nach aktuellem Stand wie geplant statt.

Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

»Igra« Gastspiel im Ballett am 25. Januar 2022 – Tanzkompanie Kor’sia aus Spanien zu Gast am Hessischen Staatstheater Wiesbaden

Am Dienstag, 25. Januar 2022 um 19.30 Uhr im Kleinen Haus.
Weitere Vorstellung am Mittwoch, 26. Januar 2022 um 19.30 Uhr.
»Igra« setzt sich mit dem großen Ballettänzer und Choreografen Vaslav Nijinsky auseinander. Das Stück vermischt elektronische Beats mit den Rhythmen russischer Tänze sowie der Musik des polnischen Komponisten Frédéric Chopin. »Igra« ist eine Erweiterung des vergangenen Werks »Jeux / Nijinsky« von Kor’sia, in dem die spanische Kompanie unter Leitung von Antonio de Rosa und Mattia Russo den kreativen Prozess von Nijinskys Arbeit an dem Ballettstück »Jeux« aus dem Jahre 1913 thematisiert. Darin erfährt ein Tennisspiel eine entscheidende Rolle. Kor’sia zeigen auch in »Igra«, dass es Nijinsky eigentlich um ein ganz anderes Spiel ging, nämlich um das Spiel der Verführung …

Zuvor findet bereits am Sonntag, 23. Januar 2022 um 11.00 Uhr ein T-Talk zum Gastspiel »Igra« mit den Choreografen Antonio de Rosa und Mattia Russo sowie einem weiteren Gast im Wiesbadener Ballettsaal statt. Anmeldungen sind über die Theaterkasse möglich. Es besteht auch die Möglichkeit, den T-Talk über den Facebook-Kanal des Hessischen Staatsballetts digital zu schauen. Informationen hierzu in Kürze auf:

www.hessisches-staatsballett.de
Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de

Hessisches Staatstheater Wiesbaden schränkt coronabedingt seinen Spielbetrieb bis Ende Januar 2022 ein

Aufgrund der von der Ministerpräsidentenkonferenz beschlossenen Maßnahmen sowie auf Grundlage der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen, muss das Hessische Staatstheater Wiesbaden den Spielbetrieb auch über den 23. Dezember hinaus einschränken.

Für alle Vorstellungen im Großen und Kleinen Haus ab dem 25. Dezember 2021 bis 31. Januar 2022 gilt: Die Eintrittskarten verlieren ihre Gültigkeit.
Um den geforderten Abstand bei Vorstellungen zu gewährleisten, werden die Vorstellungen storniert und mit geändertem Saalplan ab Donnerstag, den 16.12.2021, nach und nach wieder in den Verkauf gegeben. Das Publikum wird im Schachbrett platziert.

Die Schulvorstellungen des Weihnachtsmärchens »Kleiner König Kalle Wirsch« finden wie geplant statt, da diese gemäß §15 der aktuellen Corona-Schutzverordnung des Landes Hessen nicht betroffen sind.

In der Wartburg und im Foyer ist die Sitzplatzkapazität dahingehend eingeschränkt, dass alle Vorstellungen mit weniger als 100 Personen besetzt werden.

Das Studio ist von diesen Einschränkungen nicht betroffen, da es weniger als 100 Sitzplätze hat.

Für alle Vorstellungen gilt weiterhin die aktuelle 2G+ Regelung, d.h., dass nur Genesene und Geimpfte jeweils mit tagesaktuellem Schnelltest (nur zertifizierte Bürgertests, Selbsttests werden nicht akzeptiert) die Vorstellungen besuchen können. Personen, die bereits eine »Boosterimpfung« (dritte bzw. Auffrischimpfung) erhalten haben, sind von der Testpflicht ausgenommen. Bei schulpflichtigen Kindern wird der Nachweis der Schule akzeptiert, Kinder unter 6 Jahren bzw. die noch nicht schulpflichtig sind, sind von der Nachweispflicht befreit. Das Tragen einer FFP2-Maske oder einer medizinischen Maske ist für alle Zuschauer:innen ab 6 Jahren verpflichtend.

II.
Umgang mit bereits gekauften oder reservierten Karten, Kauf von neuen Karten und Umbuchung
Um die Vorstellungen besuchen zu können, müssen im Webshop oder an der Theaterkasse Karten gekauft bzw. umgetauscht werden. Dies gilt auch für Abonnent:innen.

Alle Karten der betroffenen Vorstellungen werden automatisch storniert, wenn Zuschauer:innen ihre Kontodaten hinterlegt haben. Der Betrag wird auf die hinterlegte Bankverbindung erstattet. Für die Stornierung müssen Karteninhaber:innen nicht eigens an die Theaterkasse kommen.

Nur Besucher:innen, deren Kontodaten nicht hinterlegt sind, oder die per Kreditkarte bzw. PayPal gekauft haben, wenden sich bitte an die Theaterkasse. Das geht vor Ort oder telefonisch unter Vorlage des Tickets bzw. Nennung der Auftragsnummer, damit die Eintrittskarten rückerstattet werden können. Karteninhaber:innen müssen sich auch nicht sofort melden.

Gruppen werden direkt vom Gruppenbüro kontaktiert, Abonnent:innen durch das Abo-Büro.

Der Vorverkauf für die mit reduzierter Sitzplatzkapazität angebotenen Vorstellungen, die vom 25. bis einschließlich 27. Dezember stattfinden, erfolgt ab Donnerstag, dem 16.12.2021, 10 Uhr. Alle weiteren Vorstellungen werden nach und nach wieder in den Verkauf gegeben.

Es wird dringend empfohlen, sich vor dem Besuch einer Vorstellung tagesaktuell auf der Website www.staatstheater-wiesbaden.de zu informieren.

Lars Reichow mit neuem Bühnenprogramm »Ich!» am 20.12.21 im Großen Haus Wiesbaden

©  Foto Diether v Goddenthow
© Foto Diether v Goddenthow

In seinem neuen Bühnenprogramm »Ich!« nimmt Lars Reichow auf humoristische Weise mit auf einen Exkurs über die Themen Selbstgefälligkeit und Selbstverliebtheit. Dabei geht es ihm um mehr als nur einen Blick in den Spiegel, eine Scheitelkorrektur oder das Richten einer Strähne. Denn wie Lars Reichow findet: »Wir müssen endlich wieder Spaß dabei haben, in den Spiegel zu schauen und lernen, mehr über uns selbst zu lachen und uns nicht so wichtig zu nehmen.«

Courage. Mut. Haltung. Moral. Es tut gut, an andere zu denken, ohne immer sofort an sich selbst erinnert zu werden.

»Ich!« ist ein »humoristisches Manifest« mit dem der, nach eigenen Aussagen, beste Kabarettist im gesamten deutschsprachigen Raum sein Publikum auf den Weg zur Zurückhaltung und zur bedingungslosen Bescheidenheit bringen möchte. Ohne Skrupel und ohne Selbstzweifel bringt Lars Reichow sein Programm dabei rüber. Begleitet wird das kabarettistische Programm zudem von Musik.

»Ich!«
am Montag, 20. Dezember 2021 um 19.30 Uhr im Großen Haus,

Hessisches Staatstheater Wiesbaden
Weitere Informationen unter www.staatstheater-wiesbaden.de
Es gilt 2G+ – Genesene, Geimpfte müssen einen aktuellen negativen Testnachweis vorzeigen!

Hessisches Staatstheater Wiesbaden bringt mit lebendigen Adventskalender täglich die Kolonnaden zum Klingen

Um den Zuschauern die Zeit bis Weihnachten Tag für Tag zu einem kleinen Fest zu machen, bringt das Hessische Staatstheater Wiesbaden vom 1. bis zum 23. Dezember täglich um 15 Uhr mit einem lebendigen Adventskalender die Kolonnaden zum Klingen!

Jeden Tag haben die Ensemblemitglieder des Hessischen Staatstheaters Wiesbadens vor dem Eingang zum Großen Haus ein musikalisch-literarisches Überraschungsprogramm vorbereitet. Und an den drei Adventswochenenden gibt es sogar schon vorab die Chance auf Geschenke: An jeweils beiden Tagen können die  Besucher bei Verlosungen tolle Preise gewinnen!

Überraschungen erhöhen die Vorfreude, doch so viel sei bereits verraten: Freuen Sie sich auf vierstimmige Weihnachtslieder vom Opernchor, auf ein Bratschen-Quartett, das zum Träumen und Tanzen einlädt, auf ein Bläser-Trio aus Dramaturgie und Marketing oder maunzige Tunes aus dem neuen Miezical »Katzen«. Und noch ein Geheim-Tipp für junge Theaterfans: Schaut doch mal am 1., 4., 6., 7., 8., 15., 17. oder 18.12. bei uns vorbei!

Gegen kalte Hände und gefrorene Nasen gibt es bei Frau Kreuter am Theater in der Wilhelmstraße täglich außer sonntags zwischen 14.30 und 16.30 Uhr Glühwein und warmen Hugo mit hausgemachtem Holundersirup.

Es wird gebeten, die geltenden Corona-Schutzmaßnahmen (AHA = Abstand, Hygiene, Alltag mit Maske) vor Ort einzuhalten und wir empfehlen das Tragen einer FFP2-Maske.

Start in die Konzertsaison am Hessischen Staatstheater Wiesbaden mit »WIR 1« Konzert am 22. September im Kurhaus Wiesbaden

Kurhaus Wiesbaden © Foto Diether v Goddenthow
Kurhaus Wiesbaden © Foto Diether v Goddenthow

Am Mittwoch, den 22. September 2021, um 18 Uhr und 20 Uhr startet das Hessische Staatsorchester Wiesbaden mit dem »WIR 1 Sinfoniekonzert« unter der Leitung von Christina Domnick in die Konzertsaison im Wiesbadener Kurhaus.

Für das erste Sinfoniekonzert der neuen Spielzeit hat die Dirigentin Christina Domnick ein Programm zusammengestellt, das sich als ein Fest der Künste beschreiben lässt: Eine Schauspielmusik von Henry Purcell, die Ballettsuite »Pulcinella« von Igor Strawinsky (bei der Uraufführung des Balletts hat kein Geringerer als Pablo Picasso die Ausstattung besorgt) und das »Trittico Botticelliano«, Ottorino Respighis kongeniale musikalische Umsetzung dreier berühmter Bilder des Renaissance-Malers Sandro Botticelli. Musik meets Schauspiel meets Tanz meets Malerei – die Saison beginnt mit einem großen synästhetischen Zusammenklang.

Programm:
Henry Purcell Suite aus der Oper »Abdelazer«
Igor Strawinsky Suite aus dem Ballett »Pulcinella«
Ottorino Respighi »Trittico Botticelliano«
Dirigentin Christina Domnick

Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 | gruppenticket@staatstheater-wiesbaden.de

Hessisches Staatstheater Wiesbaden startet erfolgreich in die Spielzeit 2021.2022 // Theatertag am 11. September fällt aus

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Mit ausverkauftem Haus ist das Hessische Staatstheater Wiesbaden am Sonntag, den 5. September 2021, mit dem Klassiker »My Fair Lady« in die neue Spielzeit gestartet.

Der angekündigte Theatertag am Samstag, den 11. September 2021, wird leider entfallen.
Dazu Intendant Uwe Eric Laufenberg: »Das Theaterfest ist von jeher ein Besuchermagnet, der viele Familien anzieht. Aufgrund der unklaren Verordnung (ist ein Theatertag ein Markttag oder eine künstlerische Veranstaltung?) haben wir uns schweren Herzens entschieden, auf die Durchführung zu verzichten. Auch würde eine ›Vorauswahl‹ der Besucher:innen der Grundidee des Theatertages widersprechen.«

Am Sonntag, den 12. September 2021, geht es mit der Wiederaufnahme der »Hochzeit des Figaro« unter der Leitung von Konrad Junghänel um 18 Uhr, dem Sonderkonzert »Bilder aus Wiesbaden« des Salonensembles des Hessischen Staatsorchesters Wiesbaden, und der Wiederaufnahme von »Frankenstein Junior« im Kleinen Haus weiter.
Karten für alle weiteren Vorstellungen im September und Oktober 2021 werden derzeit im »doppelten Schachbrett« verkauft, d.h. neben besetzten Plätzen bleiben jeweils zwei frei. Immer aktuelle und detaillierte Informationen finden Sie unter www.staatstheater-wiesbaden.de/karten.

Theaterkasse: Telefon 0611.132 325 | E-Mail: vorverkauf@staatstheater-wiesbaden.de | www.staatstheater-wiesbaden.de Abo-Büro: Telefon: 0611.132 340 | abonnement@staatstheater-wiesbaden.de Gruppenbüro: Telefon 0611.132 300 .

Grandiose Premiere von Le sacre du printemps im Wiesbadener Staatstheater

Le sacre du printemps Zweiteiliger Ballettabend von Bryan Arias und Edward Clug Foto: Bettina Stöß
Le sacre du printemps Zweiteiliger Ballettabend von Bryan Arias und Edward Clug Foto: Bettina Stöß

Wüsste man es nicht besser, würde man kaum glauben, dass Igor Strawinskys  Le Sacre du Printemps bereits vor 110 Jahren in der Kunstszene international für Furore sorgte und zu einem Schlüsselwerk der musikalischen Moderne avancierte.  In einem  spektakulären Doppelabend mit den Choreografien „29 May 1913″ von Bryan Arias und „Le sacre du printemps“ von Edward Clug, feierte gestern Abend das Wiesbadener Staatsballett  eine grandiose Premiere.   Zwar befeuerten die glänzenden Darbietungen keine lautstarken Tumulte mehr oder gar tätliche Attacken des Publikums untereinander, wie es bei der Uraufführung am 29. Mai 1913 im Théâtre des Champs-Élysées in Paris noch geschah. Dennoch hat das Skandal-Werk von einst nichts an seiner musikmächtigen, ekstatisch- archaischen wie formenexperimentellen Präsenz verloren, insbesondere, wenn es so überzeugend expressiv und  tänzerisch perfekt rüberkommt wie am gestrigen Abend.

Le Sacre du Printemps  spielt in einem archaischen, heidnischen Russland Ende des 19. Jahrhunderts und beschreibt den Prozess eines Rituals, in dem ein unschuldiges Jungfrauenopfer den Frühlingsgott besänftigen soll. Es gibt zwei Teile: Ritual und Opfertanz. Der erste Teil nennt sich „Die Anbetung der Erde“ und der zweite „Das Opfer“. Das Stück hat im klassischen Sinn keine Handlung. Stattdessen werden verschiedene Tänze in einem reigenartigen Ablauf überführt. Die Uraufführung in Paris markierte einst den Beginn des modernen Balletts und setzte wegweisende Impulse für die Entwicklung des zeitgenössischen Tanzes.

(Diether W. v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Weitere Vorstellungen von „Le Sacre du printemps“
So, 27.06.2021
Grosses Haus 18:00 – 19:50
Do, 01.07.2021
Grosses Haus 19:30 – 21:20
Sa, 03.07.2021
Grosses Haus 19:30 – 21:20

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