Kategorie-Archiv: Wiesbadener Theater

Wiesbadener Internationale Maifestspiele 2018 mit hochkarätigem Programm – Kartenvorverkauf ab 16.02.

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Die Festivalsaison ist eröffnet! Die Internationalen Maifestspiele 2018 stehen vor der Tür.  In wenigen Wochen wird die Hessische Landeshauptstadt Wiesbaden  dann wieder zur Bühne für Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Welt.  Auf der heutigen Pressekonferenz im Foyer des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden, gab Uwe Eric Laufenberg, Intendant des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden und Leiter der Internationalen Maifestspiele, zusammen mit seinem Team sowie Staatssekretär Patrick Burghardt und Kulturdezernent Axel Imholz  das umfangreiche Festival-Programm vom 30.4. bis 31.05.2018 bekannt.  Der Intendant freute sich, dass es auch in diesem Jahr wieder gelingen werde ein Fest in allen Genres der Darstellenden Kunst und der Musik bieten zu können. In diesem Jahr stünde das Festspiel-Programm mit über 50 Veranstaltungen unter dem Motto aus Verdis »Un Ballo in maschera«: »Un sogno lusinghier – Ein Traum voll Lust und Freude«. Weltbekannte Sängerinnen und Sänger, renommierte Schauspielensembles und hochkarätige Tanzkompanien werden zu Gast in Wiesbaden sein. Darunter werden die vier der gefragtesten Verdi-Sängerinnen und Sänger bei den Maifestspielen zu erleben sein: Adina Aaron als Amelia, Marie-Nicole Lemieux als Ulrica, Arnold Rutkowski ist Riccardo und Vladislav Sulminsky vom Mariinsky Theater St. Petersburg ist Renato.
„Wir sind breitest aufgestellt, um auch diesen Mai in der Hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden zu einem besonderen Erlebnis zu machen: Von Verdis ≫Maskenball≪, der diesmal so kulinarisch wie spannend die Festspiele eroffnet, bis zur Bonhoeffer-Oper ≫Vom Ende der Unschuld≪ von Stephan Peiffer im Schlachthof, die die Beschäftigung der Maifestspiele mit Neuer Musik weiterführt. Vom Schauspiel bis zum Tanz, von der Performance bis zum Liederabend, von Kammerkonzerten und Lesungen bis hin zur Jungen Woche.“, so Laufenberg.

In Donizettis »Der Liebestrank« ist wieder Patrick Carfizzi aus der New Yorker Met als Dulcamara zu sehen.

In »Arabella«, dem letzten großen Publikumserfolg von Richard Strauss, sind in der Titelpartie Maria Bengtsson und Ryan McKinny als Mandryka und Katharina Konradi und Thomas Blondelle als Zdenka und Matteo in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange zu erleben.

Stephan Peiffers Bonhoeffer-Oper »Vom Ende der Unschuld«, speziell für einen Evangelischen Kirchentag komponiert, und von Stephan Peiffer auf Kammer-Oper-Format umgeschrieben, erzählt bei Verwendung sakraler und spätromantischer Klänge bis hin zu Marschmusik und Kinderliedern vom Widerstand. Es ist ein Thema von zeitloser Aktualität und gesellschaftspolitischer Bedeutung, und von verzweifelten Menschen, die in Bedrängnis um ihre Ehre und um ihr Leben kämpfen und sich dabei von einem vermeintlichen Retter und Erlöser blenden lassen, bis er seine Pläne mit Gewalt umsetzt.

Bernd Fülle, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Staatstheaters, Uwe Eric Laufenberg, Intendant & Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele, Patrick Burghardt, Staatssekretär, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Axel Imholz, Stadtkämmerer, Schul- & Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Bernd Fülle, Geschäftsführender Direktor des Hessischen Staatstheaters, Uwe Eric Laufenberg, Intendant & Künstlerischer Leiter der Internationalen Maifestspiele, Patrick Burghardt, Staatssekretär, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Axel Imholz, Stadtkämmerer, Schul- & Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

»Schon immer war Wiesbaden in der Festspielzeit ein Treffpunkt für Künstlerinnen, Künstler und Publikum aus aller Welt, ein grenzenloses Forum für den Dialog verschiedener Kulturen, Theaterformen und Sprachen. Besonders freut mich zudem, dass zum Angebot international bedeutsame Inszenierungen im Kinder- und Jugendtheater gehören. Die breite kulturelle Bildung über alle Altersgrenzen hinweg ist ein wichtiges Anliegen der Hessischen Landesregierung. Ich danke allen Beteiligten für das großartige Programm, das eine weitere erstklassige Ausgabe der Internationalen Maifestspiele verspricht«, sagt Staatssekretär Patrick Burghardt.

»Herausragende Stimmen, überzeugende Darstellungen und atemberaubende Inszenierungen erwarten das Publikum der Internationalen Maifestspiele 2018. Erneut öffnet sich in Wiesbaden das künstlerische Tor zur Welt«, ergänzt Kulturdezernent und Stadtkämmerer Axel Imholz.

Außerdem neu in diesem Jahr sind die Wiesbaden Besucher-Pakete in Zusammenarbeit mit Wiesbaden Marketing. Die Rund-um-Sorglos-Pakete enthalten Hotelübernachtungen, Eintritt in ausgewählte Operngalavorstellungen und weitere kleine Überraschungen.

Zum ersten Mal wird das Festival-Café der Internationalen Maifestspiele, No Exitus, vom 30. April bis 31. Mai 2018 öffnen und während der gesamten Festspielzeit durchgehend geöffnet bleiben, um auch die Nachtschwärmer mit Speisen und Getränken zu verköstigen.

Die Kooperation mit der Caligari FilmBühne bleibt eine feste Größe bei den Internationalen Maifestspielen 2018.

Die Internationalen Maifestspiele 2018 werden durch die Unterstützung des Förderkreises der Internationalen Maifestspiele e.V. ermöglicht. Das Programm der Jungen Woche fördert die Nassauische Sparkasse. Autopartner der Internationalen Maifestspiele ist das Autohaus Löhr Automobile Wiesbaden.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

 

Das Programm im Überblick:

Oper / Konzerte

Verdis »Ein Maskenball« ist die diesjährige Eröffnungsproduktion der Internationalen Maifestspiele, in der Inszenierung der jungen Regisseurin Beka Savić und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange. Zwei der gefragtesten Verdi-Sängerinnen, Adina Aaron als Amelia und Marie-Nicole Lemieux als Ulrica, sind zu erleben. Arnold Rutkowski ist Riccardo und Vladislav Sulimsky vom Mariinsky Theater St. Petersburg ist Renato.

Gregory Kunde übernimmt die Titelpartie in »Otello«. In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Daniela Musca singt Olesya Golovneva die Partie der Desdemona und Bariton Aleksei Isaev ist Jago.

Wagners »Der fliegende Holländer«, einem Gipfelwerk der deutschen Romantik, ist in der spektakulären Wiesbadener Geisterschiff-Inszenierung im Großen Haus zu erleben. Der lettische Bassbariton Egils Silins singt die Titelpartie. Sopranistin Erika Sunnegårdh ist Senta, Albert Pesendorfer singt Daland und Thomas Blondelle steht als Erik auf der Bühne.

Die »Götterdämmerung«, das große Finale des Weltdramas um Liebe, Macht, Gier und Überlebensfähigkeit der Menschheit, ist in der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von Alexander Joel im Mai zu sehen. Lance Ryan ist als Siegfried, Catherine Foster als Brünnhilde, Albert Pesendorfer als Hagen und Johanns Martin Kränzle als Gunther zu sehen.

Bayreuth-Star Klaus Florian Vogt übernimmt unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange in Uwe Eric Laufenbergs Neuinszenierung »Tannhäuser« die Titelpartie. Als Elisabeth ist Sabina Cvilak, als Venus Jordanka Milkova zu erleben, als Wolfram von Eschenbach ergänzen Markus Brück und als Landgraf Albert Pesendorfer die Festspielbesetzung.

In Donizettis »Liebestrank« ist die südafrikanische Sopranistin Pretty Yende, die derzeit gefragteste Adina, zu Gast bei den Internationalen Maifestspielen. Als Nemorino stehen alternierend Levy Sekgapane und Ioan Hotea auf der Wiesbadener Bühne, als Dulcamara singt einmal mehr Patrick Carfizzi aus New York.

In »Arabella«, dem letzten großen Publikumserfolg von Richard Strauss, sind in der Titelpartie Maria Bengtsson und Ryan McKinny als Mandryka in der Neuinszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange zu sehen.

»Vom Ende der Unschuld« erzählt vom Widerstand, ein Thema von zeitloser Aktualität und gesellschaftspolitischer Bedeutung, und von verzweifelten Menschen, die in Bedrängnis um ihr Leben fürchten. Die Oper, eine Inszenierung von Michiel Dijkema, Preisträger des Europäischen Opernregie-Preises, ist eine Kooperation mit dem Schlachthof Wiesbaden e.V. und der Camerata Nuova e.V.

Eine Mischung aus Mysterienspiel und Welttheater bringt das Ensemble Mattiacis unter der Musikalischen Leitung von Thomas de Vries mit »Rappresentatione die Anima et di Corpo« von Emilio de’Cavalieri auf die Bühne. Katharina Heißenhuber, Benjamin Russell und Sharon Kempton sind im Foyer zu erleben.

Michael Quast liest, singt, tanzt und spielt »Orpheus in der Unterwelt« in allen Rollen. Eine komplette Operette, frech und komödiantisch aus dem Ärmel geschüttelt.

Die preisgekrönte Mezzosopranistin Joyce DiDonato ist mit dem bewegenden Programm »In War and Peace – Harmony through Music« in einem Galakonzert bei den Internationalen Maifestspielen zu Gast.

Neben den hochkarätigen Operngalas haben Liederabende bei den Internationalen Maifestspielen Tradition. Maria Bengtsson interpretiert in ihrem Rezital neben Liedern von Richard Strauss und Hugo Wolf auch Werke aus der nordischen Romantik. Die preisgekrönte Altistin Marie-Nicole Lemieux und der Bassbariton Florian Boesch füllen jeweils ihre eigenen Liederabende mit Musik aus der Früh,- Hoch- und Spätromantik und mit Liedern von Franz Schubert bis Johannes Brahms.

Die Osttiroler Musicbanda Franui experimentieren mit unterschiedlichen Musikgenres in  »Ennui – Geht es immer so weiter?«. Der Burgtheater-Schauspieler Peter Simonischek streut Texte von Erik Satie und Ernst Jandl ein.

Das Merlin Ensemble aus Wien gestaltet gleich drei Konzertabende in Wiesbaden. Antonio Vivaldi’s »Die vier Jahreszeiten« – im Klimawandel, »Una Festa dell’Opera – senza voce« und »Nach Italien! Ein italienischer Reiseführer« sind ein Fest für die Ohren.

Schauspielerin Chris Pichler und Instrumentalisten des Hessischen Staatsorchesters spüren den Quellen nach»Wie Shakespeare zu Romeo und Julia kam«. Novellen der italienischen Renaissance-Dichter treffen auf Kompositionen von Prokofjew, Gounod und d`Indy.

Rockig geht es zu beim Konzertabend mit Musicalstar »Nyassa Alberta & friends in concert«. Zusammen mit zwei Gesangspartnern stellt sie genreübergreifend ihr Gesangstalent unter Beweis.

Tanz

In dem Ballett »Petite Messe solennelle« von Martin Schläpfer wird das Theater zu einem Ort, der sakral und weltlich, Gotteshaus und italienischer Marktplatz zugleich ist. Das Ensemble tanzt eine Ode an das pralle Leben, ein Zwiegespräch mit Gott und mit dem Tod.

Der zweiteilige Ballettabend »S&S« von Sang Jija und Sharon Eyal bringt die größte Kompanie Skandinaviens, die GöteborgsOperans Danskompani, auf die Wiesbadener Bühne. Der Doppelabend verbindet die Arbeiten zweier international renommierter Choreografen zu einem Ganzen.

Zwischen Tanz und Zirkus bewegen sich die Tänzer des Centre Choréographique national de Grenoble unter der Leitung von Yoann Bourgeois in »He Who Falls – Celui Qui Tombe«. Das Ausloten und die Theatralität physikalischer Kräfte stehen hier im Mittelpunkt.

Im »Salón Tango« sind das junge Orchester La Juan D`Arienzo mit einem Tango-Konzert und anschließend Tanzpaare in Tango-Choreografien von Gabriel Sala zu sehen.

 Schauspiel / Lesungen     

Kirill Serebrennikov gilt als Sprachrohr einer jungen russischen Generation und seine provokanten Inszenierungen ließen ihn in die politische Schusslinie geraten. Mit »Who Is Happy in Russia?« bringt er, zusammen mit Mitgliedern des Ensembles des Gogol Center Moskau, eine provokante Inszenierung auf die Bühne. Basierend auf einem Klassiker der russischen Literatur, inszeniert Serebrennikov das Märchen als melancholische Parabel und zeichnet so ein Bild vom heutigen Russland.

Die preisgekrönte Inszenierung »Das achte Leben (Für Brilka)« vom Thalia Theater in Hamburg, in der Regie von Jette Steckel, ist in der Bühnenfassung des gleichnamigen Romans von Nino Haratischwili zu sehen. Vor dem Hintergrund der Historie Georgiens entfaltet die Aufführung die Geschichte eines Familienepos, die sich über sechs Generationen erstreckt.

Arthur Millers Tragödie des kleinen Mannes, »Tod eines Handlungsreisenden«, spiegelt unsere Träume und Wünsche nach Anerkennung, Glück und Erfolg. In der Inszenierung von Bastian Kraft ist das Schauspiel des Deutschen Theaters mit Ulrich Mathes zu Gast bei den Maifestspielen.

In Samuel Becketts Schauspiel »Glückliche Tage« steht Ausnahmeschauspielerin Dagmar Manzel wieder auf der Wiesbadener Bühne. Regisseur Christian Schwochow inszeniert die zwanghaft glückliche Frauenfigur am Deutschen Theater.

»F. Zawrel – Erbbiologisch und sozial minderwertig« ist ein Puppentheater anderer Art der Wiener Off-Szene. Nikolaus Habjan steht in Gesellschaft seiner charakteristischen Klappmaulpuppe auf der Bühne.

Erzählungen und Novellen lesen das prominente Schauspielerpaar Claudia Amm und Günter Lamprecht. Werke von Literaturnobelpreisträger Luigi Pirandello stehen im Mittelpunkt.

»Stimmen«, Sam Shepards Stück für Stimme und Percussion ist das Ergebnis szenischer Forschungen des Autors und bildet eine Dramatik, die vollständig auf das Lautliche reduziert ist. Vorgelesen wird von Schauspieler Uwe Kraus, begleitet von Percussionist Edzard Locher.

Junge Woche

Das Programm für das junge und jung gebliebene Publikum gibt es in diesem Jahr wieder konzentriert in der Jungen Woche des JUST. In »Spaghetti« (3+) erzählt Regisseur Søren Ovesen eine Geschichte über große Gegensätze, die trotz Unterschiede zusammenfinden können. »Solo for two« (5+) zeigt ein hochkomisches und musikalisches Stück, über die unliebsame Zusammenkunft zweier Musiker. »Little T and the Fobidden Teddy Bears« (4+) ist ein kleines Stück mit hoher musikalischer Energie und viel Humor in der fernen Welt der Teddybären. Außerdem kehrt das Ljubljana Puppentheater »Turlututu« (3+) zurück nach Wiesbaden. Gemeinsam mit dem Publikum macht es sich auf die Suche nach dem verlorengegangenen Turlututu.

Regisseur Giacomo Ravicchio inszeniert in »Overture« (6+) eine poetische Komödie über das Leben mit dem Batida Ensemble, einem außergewöhnlichen Orchester aus Dänemark.

»Das Gespenst von Canterville« (8+), nach eine Erzählung von Oscar Wilde und in der Regie von Carsten Kochan, erzählt die schaurig schöne Geschichte einer unsterblichen Figur, die Generationen von Kindern und Erwachsenen begeistert.

Mit der Frage »Wie würdest du der Welt deine Geschichte erzählen?« werden in »White Rabbit / Red Rabbit« (+12) Grenzen von Freiheit und der Wirkung des Theaters ausgelotet. Über Politik als Spiel, als Instrument der Macht wird in »Reineke Fuchs« (14+) vom Theater Rayo nachgedacht. Die interaktive Performance »Konferenz der wesentlichen Dinge« (8+) sucht nach der Bedeutung von Verwandtschaft, Verantwortung und Abhängigkeit.

Die Junge Woche feiert ihren Abschluss mit »Der Drache, die Riesin & der dicke Ritter« (6+) und einem bunten Rahmenprogramm am Warmen Damm.

Weitere Informationen Internationale Maifestspiele 2018

Kartenvorverkauf startet am 16. Februar 2018
Karten sind an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder online unter www.maifestspiele.de erhältlich.
Über die Themenpakete informiert und berät das Abonnement-Büro montags bis freitags von 10 bis 17 Uhr telefonisch unter 0611.132 340, oder per Email an abonnement@staatstheater-wiesbaden.de.
Die Buchung der Wiesbaden Besucher-Pakete erfolgt telefonisch unter 0611.17 29 777,
per Email an hotel@wiesbaden-marketing.de, oder online unter www.wiesbaden.de/tourismus.

Hessisches Staatstheater: Spielplan März 2018

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

»Arabella« von Richard Strauss, die vielleicht letzte Publikumsoper, fängt den Glanz des nostalgischen Wien ein und lässt einen Hauch Operette ins 20. Jahrhundert hinüberwehen. In der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg und unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange feiert die Oper am 11. März Premiere im Großen Haus.

Die Geschichte des einsamsten Helden der Literaturgeschichte wird in der neusten JUST-Produktion auf die Bühne gebracht. »Robinson Crusoe – oder aus der Ferne erscheint Vieles einigermassen schön« inszeniert Dirk Schirdewahn als vergnügliche Mediensatire. Premiere ist am 11. März im Studio.

»Ich habe vor vielen Jahren einmal ein Schauspiel entworfen, dessen Inhalt eine Art von Analogie mit meinen gegenwärtigen Streitigkeiten hat, die ich mir damals wohl nicht träumen ließ«, schreibt Lessing 1778 über »Nathan«. Dem Diskurs über die Kluft der Religionen nähert sich Nicolas Brieger in seiner Inszenierung von »Nathan der Weise«. Zu sehen ist das Schauspiel ab dem 17. März im Kleinen Haus.

Den zweiteiligen Ballettabend dieser Spielzeit widmet das Hessische Staatsballett dem Schaffen zwei junger Choreografen, die noch am Beginn ihrer internationalen Karrieren stehen: Alejandro Cerrudo und Jeroen Verbruggen. In «Kreationen« suchen sie gemeinsam mit dem Ensemble nach Neu- und Wiederanfang und nach etwas, das so noch nicht dagewesen ist, aber vielleicht schon immer im Werden begriffen war. Premiere ist am 28. März im Großen Haus in Wiesbaden.

Theaterspielplan Maerz 2018

Mehr Infos & Karten: www.staatstheater-wiesbaden.de

Nach dem „müden Europäer“ nun „Bad News“ aus dem „Hinterland“- Wiesbadener Biennale 2018 in den Startlöchern!

Unter der Intendanz von Uwe Erc Laufenberg (r.) verantworten die beiden Kuratoren Maria Magdalena Ludwig und Martin Hammer die zweite Ausgabe der Wiesbadener Biennale vom 22.3.8. bis 2.9.2018. Gestern eröffneten sie das Biennale-Projektbüro Schwalbacher Strasse /Ecke Faulbrunnenstrasse und setzten den Startschuss für die künstlerische Intervention unter dem Schwerpunktthema "Hinterland". © Foto: Diether v. Goddenthow
Unter der Intendanz von Uwe Erc Laufenberg (r.) verantworten die beiden Kuratoren Maria Magdalena Ludwig und Martin Hammer die zweite Ausgabe der Wiesbadener Biennale vom 22.3.8. bis 2.9.2018. Gestern eröffneten sie das Biennale-Projektbüro Schwalbacher Strasse /Ecke Faulbrunnenstrasse und setzten den Startschuss für die künstlerische Intervention unter dem Schwerpunktthema „Hinterland“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Noch wird nichts verraten, nur so viel: „Eines der Elemente der Wiesbadener Biennale 2018 wird die ‚Überraschung‘ sein“, beschrieb Museumsdirektor Dr. Alexander Klar, einer der  drei Biennale-Kooperationspartner des Hessischen Staatstheaters, treffend den Planungs-Stand des alle zwei Jahre  veranstalteten Wiesbadener Avantgarde-Festivals „Biennale“  auf der heutigen Eröffnung des Projektbüros an  der Schwalbacher Straße.

Mit diesem ersten Schritt in die Öffentlichkeit setzte das Kuratoren-Team Maria Magdalena Ludwig und Martin Hammer unter der Intendanz von Uwe Eric Laufenberg den Startschuss für die künstlerische Intervention der Wiesbadener Biennale, die  vom  23. August bis 2. September 2018 neben den Spielstätten „Großes Haus“, „Kleines Haus“, „Studio“, „Wartburg“, „Malsaal“, „Foyer Großes Haus“, „Warmer Damm“ und „Projektbüro“ als besonderes Highlight die im Stadtzentrum  leerstehende , heruntergekommene, beinahe dörflich-morbid anmutende City Passage unter dem Schwerpunktthema „Hinterland“ bespielen wird. International renommierte Künstler, wie Santiago Sierra oder Roger Ballen, werden speziell für die Wiesbadener Biennale neue Projekte entwickeln, die zugleich als Pilotprojekt erstmals  durch die Partner  Museum Wiesbaden,  Schlachthof Wiesbaden  und dem Nassauischen Kunstverein  mit dem  Kunstsommer verflochten sein werden.

Von der Wilhelmstrasse ins „Hinterland“?

Würdig „eingeweiht“ mit anregender Diskussion zwischen dem Kuratoren-Team, den Biennale-Partnern: Alexander Klar (Museum Wiesbaden), Carsten Schack u. Hendrik Seipel-Rotter (Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden) und Evelyn König (Nassauischer Kunstverein), sowie Vertretern der Presse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Würdig „eingeweiht“ mit anregender Diskussion zwischen dem Kuratoren-Team, den Biennale-Partnern: Alexander Klar (Museum Wiesbaden), Carsten Schack u. Hendrik Seipel-Rotter (Kulturzentrum Schlachthof Wiesbaden) und Evelyn König (Nassauischer Kunstverein), sowie Vertretern der Presse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Dabei verschiebt die Wiesbadener Biennale 2008 ihr Zentrum von der Wilhelmstrasse an die Schwalbacher Straße und setzt, entsprechend damit den Fokus auf ein Quartier Wiesbadens, welches in starkem Kontrast zum neo-barocken Hessischen Staatstheater und den historischen Kuranlagen steht. Es sei in etwa vergleichbar mit dem Verhältnis kulturell und wirtschaftlich prosperierender Metropolen zu ihrem „Hinterland“. Solch Provinzgefühl hatte sich  Maria Magdalena Ludwig einst bei einem unfreiwilligen, längerem  S-Bahn-Stopp im Örtchen Flörsheim aufgedrängt, einem Ort der Pendler zwischen Wiesbaden und Frankfurt, vom Lärm dreier Einflugschneisen des nahen Flughafens gequält, ein zersiedeltes Gebiet, an dem man sich im Rhein-Main-Gebiet jedoch noch den „Traum“ vom  Häuschen im Grünen leisten könne, ein Ort, der auf den ersten Blick wie Hinterland wirke, eher zweckmäßig, gesichtslos und austauschbar.

Themenschwerpunkt HINTERLAND
Historisch verstanden, bezeichnete Hinterland den Einzugsbereich des Hafens oder die Versorgungsgebiete um die Metropolen, erläuterte Biennale-Kurator Martin Hammer. Im Kolonialzeitalter galt das bereits eroberte oder noch nicht kontrollierte Gebiet hinter der Grenzlinie als Hinterland. Hier gab es weniger Regeln, weniger Schutz und mehr Freiraum. In den USA nenne man es Fly-Over-Country, da es für die Bewohner von Metropolen keinen Grund gäbe, dort zu landen, so Hammer. Wer hier lebe, sei statistisch schlechter ausgebildet, verdiene weniger und stürbe früher, so der Kurator.

Impression des Bürojektbüros, gut sichtbar am Nadelöhr zwischen Westend und Fußgängerzone als erster Anker des Dialogs zwischen künstlerischer Intervention und einem Stadtquartier im Umbruch. Mit der nahegelegenen City-Passage wird die Wiesbadener Biennale ein "Wasteland" bespielen, ein Hinterland mitten im Zentrum Wiesbadens.. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression des Bürojektbüros, gut sichtbar am Nadelöhr zwischen Westend und Fußgängerzone als erster Anker des Dialogs zwischen künstlerischer Intervention und einem Stadtquartier im Umbruch. Mit der nahegelegenen City-Passage wird die Wiesbadener Biennale ein „Wasteland“ bespielen, ein Hinterland mitten im Zentrum Wiesbadens.. © Foto: Diether v. Goddenthow

HINTERLAND als Themenschwerpunkt der Wiesbadener Biennale 2018 solle, so das Kuratoren-Team, jedoch „nicht nur geografisch eine Region abseits der Metropole bezeichnen, sondern auch eine Geisteshaltung: eine aufgestaute Wut und das Aufbegehren gegen das bleierne Gefühl, den Auswirkungen der globalisierten Wirtschaft nichts entgegensetzen zu können.“ So werden sich die von international renommierten Künstlerinnen und Künstlern im Rahmen von HINTERLAND entwickelten neuen Arbeiten auch explizit „ästhetisch mit der aufkeimenden Protestkultur, mit populistischer Rhetorik, vulgärer Bildsprache und aktionistischer Machtdemonstration auseinandersetzen“, so die Kuratoren. Deshalb lautet das Leitmotiv der Biennale: „Bad News“, vielleicht auch gedacht als  Versuch einer kollektiven paradoxen Intervention? Denn eines soll und wird auch 2018 das experimentelle Wiesbadener  Theater- und Kunstfestival Biennale  gewiss nicht werden: depressiv!

Am 17. April 2018  wissen wir Genaueres. Dann wird das Festival-Gesamtprogramm mit Theater-Angeboten, Performances, künstlerischen Positionen zwischen Bildender Kunst und Intervention und weiteren Überraschungen vorliegen. Schon jetzt lädt das Projektbüro an der Schwalbacher Strasse/ Ecke Faulbrunnenstrasse  zum Dialog mit dem Biennale-Team ein. Der Vorverkauf beginnt voraussichtlich ab dem 18.April 2018.

(Diether v. Goddenthow/ Rhein-Main.Eurokunst)

Weitere und aktuelle Informationen: Wiesbadener Biennale 2018

Kleiner Rückblick auf Avantgarde-Festival Biennale 2016

Hessisches Staatstheater Wiesbaden: Spielplan Februar 2018

Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

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Theaterspielplan Februar 2018

Der große Gesamtkünstler Achim Freyer inszeniert erstmals am Hessischen Staatstheater Wiesbaden und kreiert auch Bühne und Kostüme. In Händels letztem Oratorium »Jephtha« wird eine archaische Geschichte über Liebe und Krieg, Macht und fatalen Gottesglauben erzählt. Die eindringliche, tief berührende Musik mit gewaltigen Chören wird von Barock-Spezialist Konrad Junghänel am Pult des Hessischen Staatsorchesters geleitet. Premiere ist am 4. Februar im Großen Haus.

Zeitlose Unterströmungen der Politmaschinerie offenbarte uns William Shakespeare bereits im 16. Jahrhundert in seinen Römischen Tragödien »Coriolan«, »Julius Cäsar« und »Antonius und Cleopatra«. John von Düffel hat diese drei Stücke bearbeitet, neu übersetzt und führt sie als »Römische Trilogie« zusammen. In der Inszenierung von Beka Savić feiert das Schauspiel am 10. Februar im Kleinen Haus Premiere.

Seit Jahrzehnten ist das Singspiel »Im weißen Rössl« mit seinen Welthits ein absolutes Kultstück. Immer wieder entfacht es das Interesse junger Besucher am oft schon totgesagten Genre Operette neu. Ab dem 24. Februar ist das JUST-Musical in der Wartburg zu erleben.
Mehr Infos & Karten: www.staatstheater-wiesbaden.de

Drei Regie-Altmeister inszenieren Anfang 2018 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Im ersten Quartal des neuen Jahres 2018 wird das Hessische Staatstheater Wiesbaden auf besondere Weise Theatergeschichte atmen: Drei Altmeister des deutschsprachigen Theaters – Manfred Karge, Achim Freyer und Nicolas Brieger – inszenieren Stoffe, die tief in die Vergangenheit zurückgreifen, deren staats- und religionskritische Botschaften indes heutiger kaum sein könnten. Wir erleben in den gegenwärtigen Machtkonstellationen und Kriegen eine erneute Wiederkehr der immer gleichen, ewigen Konflikte, die in den alten Texten und Stücken gültig und mit kaum wiederholbarer Wucht aufgehoben sind und in den eigenwilligen Zugriffen der drei Regielegenden in ihrer Zeitlosigkeit erfahrbar werden.

Den Auftakt macht im Januar der Regisseur, Schauspieler und Autor Manfred Karge, dessen Regiekarriere vor einem halben Jahrhundert am Berliner Ensemble u.a. mit Brecht-Stücken und den »Sieben gegen Theben« des Aischylos begann. Karges Wiesbadener Neuinszenierung der »Antigone des Sophokles« in der Bearbeitung Brechts erscheint nun wie eine Synthese der Anfänge des Regisseurs. In der hochkonzentrierten Fassung Karges zeigt sich das alte Stück als Absage an jede wahnwitzige oder diktatorische Herrschaftsallüre, es liefert ein exemplarisches Beispiel für zivilen Ungehorsam, wendet sich gegen jede Diskriminierung und fordert auf zum Widerstand gegen Unrecht und alle Gewalt. Das Schauspiel feiert am Samstag, den 20. Januar 2018, um 19.30 Uhr, Premiere im Kleinen Haus.

Im Februar folgt der weltweit für seine bildgewaltigen Inszenierungen gefeierte Regisseur, Bildende Künstler und Bühnenbildner Achim Freyer – einst ein Meisterschüler Brechts – mit seiner Bühnenversion des »Jephtha«-Oratoriums von Georg Friedrich Händel. In einer spektakulären, von ihm selbst entworfenen und gemalten Ausstattung erzählt Freyer von den Gefahren des religiösen Fundamentalismus, denen der alttestamentarische Feldherr Jephtha ausgesetzt ist: Soll er für einen siegreich abgeschlossenen Feldzug seine eigene Tochter dem helfenden Gott zum Opfer darbringen? Wie in der »Antigone« Menschlichkeit gegen Staatsräson steht, so stehen sich in »Jephtha« Menschlichkeit und die Zumutungen einer sich autoritär gebärdenden Religion gegenüber. Premiere ist am Sonntag, den 4. Februar 2018, um 19.30 Uhr, im Großen Haus.

Das paradigmatische Drama schlechthin, in dem die mit absolutem Anspruch auftretenden Religionen als solche entzaubert werden, ist Lessings »Nathan der Weise«. Nicolas Brieger – dem Wiesbadener Publikum sowohl als Schauspieler als auch als Regisseur des »Hamlet« und von »La Traviata« bekannt – wird den »Nathan« im März in einer Neuinszenierung vorstellen. Lessings Stück mit der berühmten Ringparabel zeigt, dass in den alten Texten nicht nur die Konflikte mustergültig abgebildet werden, sondern auch bereits Lösungen aufgezeigt werden: Ein eindringlicheres Plädoyer für Toleranz und Gesprächsbereitschaft ist nie geschrieben worden.

»Antigone«, »Jephtha«, »Nathan«, inszeniert von Karge, Freyer und Brieger: eine Trias, in der das Theater all seine in ihm gespeicherte Erfahrung aufbietet, um der heutigen Welt einen Spiegel vorzuhalten. Ab Samstag, den 17. März 2018, um 19.30 Uhr ist das Schauspiel im Kleinen Haus zu erleben.

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

»WIR FEIERN« – Festliches Neujahrskonzert am 1. Januar 2018 im Großen Haus – Kassen-Sonderöffnungszeiten zu Weihnachten

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Am Montag, den 1. Januar 2018, um 17 Uhr findet das Neujahrskonzert unter dem Motto »Strauß trifft Strauss« im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden statt.

Auf dem Programm des Neujahrskonzerts im Großen Haus stehen die Meister des Wiener Walzers Johann Strauß Vater und Sohn sowie der große, jedoch nicht verwandte Namensvetter Richard Strauss, der den Walzer in die Moderne Musik überführte.

Das Hessische Staatstheater Wiesbaden begrüßt das neue Jahr mit dem traditionellen Neujahrskonzert unter dem Dirigat von GMD Patrick Lange. Intendant Uwe Eric Laufenberg, der in dieser Spielzeit »Arabella« von Richard Strauss zusammen mit dem GMD Patrick Lange zur Aufführung bringt, moderiert.

Moderation Uwe Eric Laufenberg Dirigent GMD Patrick Lange
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Montag, 1. Januar 2018
17 Uhr
Großes Haus
Karten sind erhältlich an der Theaterkasse, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de

Sonderöffnungszeiten der Kassen und des Abonnementbüros zu Weihnachten
Das Abonnementbüro des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden hat zu Weihnachten Sonderöffnungszeiten eingerichtet und ist am Freitag, den 22. Dezember 2017, von 10 Uhr bis 17 Uhr und am Samstag, den 23. Dezember 2017, von 10 Uhr bis 14 Uhr geöffnet.

Die Vorverkaufskasse im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden hat am Montag, den 25. Dezember 2017, von 10 Uhr bis 13 Uhr und 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr sowie am Dienstag, den 26. Dezember 2017, von 10 Uhr bis 13.30 Uhr und 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr geöffnet.

Die Vorverkaufskasse im Kleinen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden hat am Montag, den 25. Dezember 2017, von 18.30 Uhr bis 19.30 Uhr und am Dienstag, den 26. Dezember 2017, von 17 Uhr bis 18 Uhr geöffnet.

Am Sonntag, den 24. Dezember 2017 bleiben das Abonnementbüro und die Vorverkaufskassen geschlossen.

»Der gefährliche Duft der Liebe« am 29. Dezember und 16. Januar im Studio

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Am Freitag, den 29. Dezember 2017 und Dienstag, den 16. Januar 2018, jeweils um 20 Uhr, ist das »Der gefährliche Duft der Liebe« von und mit Chris Pichler im Studio des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.

So komplex sie ist, so aktuell wird sie immer bleiben: die Beziehung zwischen Frau und Mann. Die Geschichten, in die Chris Pichler erzählend schlüpft und die sie mit erotischen Liebesliedern untermalt, mischen Lebenserfahrung und Ironie, blinde Verliebtheit und wilde Leidenschaft. Es geht um Sex, Crime, Eifersucht und Vernarrtheit: »Denn in Liebesdingen ist alles, wie es war: Schrecklich schön!« Mit Texten von Anton Tschechow, Heinrich Heine, Thomas Bernhard, Ingeborg Bachmann, Erich Fried, Doris Dörrie und einigen aufregenden Autoren mehr.

Chris Pichler ist in dieser Spielzeit als Mrs. Cheveley in »Der ideale Ehemann« zu sehen und zeigte mit »Romy Schneider – zwei Gesichter einer Frau« und »Ich – Marilyn« gefeierte Soloabende am Hessischen Staatstheater Wiesbaden.

Freitag, 29. Dezember 2017 und Dienstag, 16. Januar 2018
Jeweils 20 Uhr
Studio
Eintritt 19,80 Euro

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Märchenoper »Hänsel und Gretel« wieder im Großen Haus Wiederaufnahme am 20. Dezember 2017

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Ab Mittwoch, den 20. Dezember 2017, um 19.30 Uhr ist die beliebte Märchenoper »Hänsel und Gretel« von Engelbert Humperdinck nach den »Kinder- und Hausmärchen« der Brüder Grimm wieder im Großen Haus des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden zu erleben.

Seit der Uraufführung 1893 erfreut die Oper vor allem zur Weihnachtszeit viele Generationen von Kindern und Erwachsenen. »Hänsel und Gretel« ist voller Melodien und Kinderlieder, wie »Brüderchen, komm tanz mit mir«, »Ein Männlein steht im Walde« und der »Abendsegen«. Die Geschichte ist berührend und beglückend, einfach und tiefgründig zugleich.

Die Oper nach dem berühmten Märchen wird von der Regisseurin Beka Savić in einer Inszenierung für Jung und Alt liebevoll neu erzählt. Am Pult des Hessischen Staatsorchesters steht Christoph Stiller.
Wieder dabei sind Silvia Hauer als Hänsel und Katharina Konradi als Gretel. Erik Biegel ist die Knusperhexe und Stella An das Sandmännchen & Taumännchen. Thomas de Vries ist Peter Besenbinder und neu als Gertrud, seine Frau, ist Sharon Kempton.

Musikalische Leitung Christoph Stiller Inszenierung Beka Savić Bühne Bettina Neuhaus Kostüme Susanne Füller Video Gérard Naziri Licht Andreas Frank Leitung Jugendchor Dagmar Howe Dramaturgie Katja Leclerc

Peter Besenbinder Thomas de Vries Gertrud, seine Frau Sharon Kempton Hänsel Silvia Hauer Gretel Katharina Konradi Knusperhexe Erik Biegel Sandmännchen & Taumännchen Stella An

Jugendchor des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

Karten sind an der Theaterkasse im Großen Haus, telefonisch unter 0611.132 325 oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich.

Festspielaufführungen zum Festtagspreis: Frühbucher erhalten 20 % bis zum 24. Dezember 2017

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Zu den Internationalen Maifestspielen 2018 sind bereits acht Gala-Aufführungen in hochkarätiger Besetzung im Vorverkauf. Das Hessische Staatstheater Wiesbaden bietet 20 % Frühbucher-Rabatt auf jedes Ticket der Preiskategorie Ia, I und II. Das Weihnachtsangebot gilt bis zum 24. Dezember 2017, solange der Vorrat reicht.

Eröffnet wird das traditionsreiche Festival unter der Motto »Ein Traum voll Lust und Freude« mit der Premiere von Verdis »Maskenball« unter der Musikalischen Leitung von GMD Patrick Lange und in der Inszenierung von Beka Savić. Sängerstars sind zu Gast in Wiesbaden: Adina Aaron singt Amelia, Arnold Rutkowski ist Riccardo, Vladislav Sulimsky (Mariinsky Theater) singt Renato, Ulrica ist Marie Nicole Lemieux und Oscar singt FAUST-Preisträgerin Gloria Rehm. Die Titelpartie in der neuen »Tannhäuser«-Inszenierung übernimmt Klaus Florian Vogt. Als Arabella ist die großartige Strauss-Sängerin Maria Bengtsson zu erleben. Im »Liebestrank« brilliert Echo-Klassik Gewinnerin
Pretty Yende (Met, New York) als Adina neben Ioan Hotea, Levy Sekgapane und Patrick Carfizzi in Wiesbaden. In der Festspielaufführung der »Götterdämmerung« stehen Catherine Foster, Johannes Martin Kränzle, Lance Ryan und Albert Pesendorfer auf der Bühne. Den Fliegenden Holländer singt Egils Silins, Senta ist Erika Sunnegårdh und Erik ist Thomas Blondelle. Nach seiner »Otello«-Serie am Royal Opera House London gibt Gregory Kunde sein Wiesbaden-Debüt, Desdemona ist Oleysa Golovneva. Weltstar Joyce DiDonato ist in einem Gala-Konzert »In War and Peace« zu erleben, für das sie mit dem Echo Klassik als »Sängerin des Jahres 2017« ausgezeichnet wurde.

Die Termine im Überblick:
»Ein Maskenball« 30.04.2018, 5.05.2018, 18.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

»Otello« 1.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

»Der fliegende Holländer« 19.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

»Götterdämmerung« 21.05.2018 17 Uhr, Großes Haus

»Arabella« 22.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

»Tannhäuser« 27.05.2018 17 Uhr, Großes Haus

»Der Liebestrank« 20.05.2018, 26.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

»In War and Peace« 24.05.2018 19.30 Uhr, Großes Haus

Vom 30. April bis 31. Mai 2018 finden die Internationalen Maifestspiele unter der künstlerischen Leitung von Uwe Eric Laufenberg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden statt. Das Gesamtprogramm der Internationalen Maifestspiele 2018 wird im Februar 2018 bekanntgegeben.

Karten sind telefonisch unter 0611.132 325, an der Theaterkasse oder auf www.staatstheater-wiesbaden.de erhältlich. Am 24. Dezember 2017 ist das Angebot nur über den Online-Shop buchbar.

Spielplan im Dezember am Staatstheater Wiesbaden

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

»La Bohème« ist das klassische Weihnachtsstück: Im 2. Bild wird im quirligen Pariser Quartier Latin der Weihnachtsabend gefeiert. Vier Bohèmiens erleben das aufregende Gefühl zwischen künstlerischem Durchbruch und lebensbedrohlichem Scheitern. Giacomo Puccinis Oper feiert am 1. Dezember im Großen Haus Wiederaufnahme.

Die Reihe der Liederabende im Foyer wird auch in dieser Saison fortgesetzt. Die amerikanische Sopranistin Heather Engebretson überrascht zudem damit, dass sie auch einer Geige schönste Töne entlocken kann! Neben vokalen Ophelia-Portraits stehen Violinsonaten von Mozart und Brahms. Eine Händel-Arie der Alcina, die die Sängerin in Wiesbaden ebenso verkörperte wie Violetta, Konstanze und Fiordiligi, fehlt ebenfalls nicht im facettenreichen Programm. Der Liederabend findet am 4. Dezember im Foyer des Großen Hauses statt.

Shakespeares »Maß für Maß« ist ein Lehrstück zwischen Moral und Laissez-faire, eine Komödie als Anklage der Doppelmoral, die stets balancierend auf der Klippe zum Tod nicht vergisst, wie schwer es ist das Richtige zu tun – gerade wenn es doch so einfach scheint. Jan Philipp Gloger, in Wiesbaden bekannt für sein Theaterprojekt »Kafka/Heimkehr«, erarbeitete das Schauspiel im Kleinen Haus. Das Stück feiert am 9. Dezember seine Wiederaufnahme.

Zum Download: Spielplan-Dez-2017

Mehr Infos & Karten: www.staatstheater-wiesbaden.de