Kategorie-Archiv: literaTurm

„Der entgrenzte Text“ ist das Motto des 8. Literaturfestivals „literaTurm 2016″ vom 1. bis 11 Juni

8. Literaturfestival Frankfurt RheinMain vom 1. bis 11. Juni 2016 in Frankfurt und der Rhein-Main-Region

Alle zwei Jahre findet in Frankfurt und der Rhein-Main-Region das vom Kulturamt Frank-furt veranstaltete Literaturfestival literaTurm statt. Unter dem Motto „Der entgrenzte Text“ folgt literaTurm in diesem Jahr der Transformation von Literatur in andere künstle-rische Sparten sowie der Spiegelung anderer Künste in der Literatur. Performances, Fil-me, eine Ausstellung, ein Lesungskonzert, ein Live-Hörspiel sowie Diskussionen zum Thema der ästhetischen Entgrenzungen bilden den Programmschwerpunkt. Zahlreiche Lesungen runden das Programm ab. Insgesamt sind 49 Veranstaltungen mit über 90 Beteiligten geplant. Der Frankfurter OpernTurm bleibt ein zentraler Veranstaltungsort.

literaTurm, das vom Kulturamt Frankfurt veranstaltete Literaturfestival, findet vom 1. bis 11. Juni 2016 statt. Hundert Jahre nach der Gründung von Kunstbewegung Dada steht literaTurm unter dem Motto „Der entgrenzte Text“ und stellt zeitgenössische Formen vor, Literatur in an-dere künstlerische Sparten zu übersetzen. Im Zentrum des Programms stehen Adaptionen von Literatur in Drama, Hörspiel, Comic und Film sowie die Transformation von Texten in andere Künste wie Tanz, Musik und Bildender Kunst. Auch die Gegenbewegung, nämlich die Spiege-lung von Musik und Bildender Kunst in Literatur, wird diskutiert. Zudem wird literaTurm interna-tionaler: Es kommen unter anderem Autoren aus Frankfurts Partnerstadt Birmingham sowie vom Buchmessen-Ehrengast Flandern und Niederlande. Ermöglicht wird diese programmati-sche Entgrenzung durch die großzügige Förderung der Kulturstiftung des Bundes.

Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth betont die besondere Stellung literaTurms als Kon-zeptfestival und seine Strahlkraft über die Grenzen der Kultur- und Literaturstadt Frankfurt hin-aus: „Über die Jahre hinweg hat sich literaTurm den Ruf eines konzeptionell durchdachten und programmatisch ambitionierten Literaturfestivals erworben. Publikum und Kritik schätzen gleichermaßen, dass literaTurm auf Themen und Inhalte setzt und nicht literarischen Moden oder großen Namen hinterherläuft. Hierin liegt der Grund einer anhaltenden Erfolgsgeschichte, der wir im Juni ein neues Kapital hinzufügen möchten.“

Zahlreiche Veranstaltungen finden in diesem Jahr wieder im OpernTurm und der BHF-Bank statt. Aufgrund der performativen Ausrichtung des Programms erschließt sich literaTurm zudem neue Orte wie das Städel Museum, das MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt, das Deutsche Filmmuseum, das Gallus Theater, die Ausstellungshalle 1A, die Städelschule und das Haus der Deutschen Ensemble Akademie. Weitere Partner sind die Litprom, das Frankfurter Goethe-Haus, das Literaturhaus Frankfurt, die Stadtbücherei Frankfurt und das Hessische Literaturforum. Auch finden Veranstaltungen in Darmstadt, Eppstein, Flörsheim, Hanau, Hofheim am Taunus, Königstein, Kronberg, Neu-Anspach, Oberursel und Wiesbaden in Zusammenar-beit mit lokalen Partnern statt. Sie werden ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

90 Schriftsteller, Musiker sowie Akteure der bildenden und darstellenden Kunst beleuchten die Möglichkeiten und Grenzen der Entgrenzung. „Noch nie wurde in den Künsten so viel mit Adap-tionen und Transformationen experimentiert wie heute. Die Interdisziplinarität ermöglicht nicht nur neue künstlerische Formen, sondern zeigt anhand einzelner Sparten, wie sich Literatur auch außerhalb des Buches realisiert. Als erstes Literaturfestival im deutschsprachigen Raum greift teraTurm die Tendenz zur ästhetischen Entgrenzung auf und öffnet das Festival damit selbst für neue Formate der Literaturvermittlung“, so die Programmleiterin Dr. Sonja Vandenrath.

Zu den Höhepunkten des Festivals zählt die Eröffnungsveranstaltung im Kaisersaal des Rö-mers mit der Uraufführung eines Lesungskonzertes, das die Schriftstellerinnen Katharina Ha-cker und Monika Rinck gemeinsam mit dem Musikdramaturgen Hermann Kretzschmar vom Ensemble Modern konzipiert haben. Weitere Höhepunkte sind Veranstaltungen mit Ann Cotten, Maxim Biller, Thea Dorn, Herta Müller, Oskar Roehler, Roland Schimmelpfennig, Thomas von Steinaecker, Nis-Momme Stockmann und Guntram Versper.

Seinem Anspruch als kuratiertes Konzeptfestival wird literaTurm erneut mit einer Reihe von hochkarätig besetzten Podiumsdiskussionen gerecht: Unter dem Titel „Das Bild im Roman“ treffen die Schriftsteller Brigitte Kronauer und Martin Mosebach sowie der Germanist Ernst Os-terkamp aufeinander, während Theateregisseur Armin Petras, Hörspielregisseur Leonhard Koppelmann und Buchpreisträger Frank Witzel über die Adaption des Romans „Die Erfindung der Roten Armee durch einen manisch-depressiven Teenager im Sommer 1969″ als Drama und Hörspiel diskutieren. Das Panel „(Pop-)Musik im Roman“ mit Kat Kaufmann, Ulrich Peltzer und Frank Witzel stellt die literarische Beschreibung von Musik ins Zentrum.

Gemäß seinem programmatischen Titel öffnet sich das Festival anderen Disziplinen. DieAuto-teatro-Performance „The Quiet Volume“ lädt ein, auf geflüsterte und schriftliche Mitteilungen zu reagieren und somit Teil einer interaktiven Performance im Lesesaal der Deutschen National-bibliothek zu werden. Die Cooperativa Maura Morales nimmt sich des Romans „Die Blinde Stadt“ von José Saramago als Choreographie für Tänzer an, während die Schauspieler Christian Brückner, Franziska Junge und Judith Rosmair das musikalische Hörstück „Irres Licht“ in Begleitung einer Band live aufführen. Zudem sind Thomas von Steinaecker und Barbara Yelin mit der Graphic Novel „Der Sommer ihres Lebens“ sowie Clemens Meyer und Claudius Nießen mit einem Abend zu filmischen „Meisterwerken“ zu Gast. Entgrenzung steht auch im Zentrum der Ausstellung „The Printed Sea“ der Städelschul-Klasse von Marc von Schlegell sowie in ausgewählten Filmen, die in Kooperation mit dem Deutschen Filmmuseum gezeigt werden.

 

literaTurm wird gefördert durch die Kulturstiftung des Bundes, den Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie zahlreiche Raumsponsoren und Kooperationspartnern. Unter www.literaturm.de sind alle Informationen zu den Veranstaltungen und Mitwirkenden abrufbar.

 

 

 

 

Kulturfonds Frankfurt RheinMain bringt das renommierte Festival „literaTurm“ in die Rhein-Main-Region

Elf Top-Veranstaltungen mit hochkarätigen Autorinnen und Autoren an zehn verschiedenen Orten

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain bringt die achte Ausgabe des renommierten Literaturfestivals „literaTurm“ aus Frankfurt in die Rhein-Main-Region. Vom 2. bis 10. Juni 2016 finden elf Veranstaltungen in Darmstadt, Eppstein, Flörsheim, Hanau, Hofheim am Taunus, Königstein, Kronberg, Neu-Anspach, Oberursel und Wiesbaden in Zusammenarbeit mit lokalen Partnern statt. Zu Gast sind namhafte Autorinnen und Autoren mit ihren aktuellen Neuerscheinungen und Bestsellern wie zum Beispiel Maxim Biller in Wiesbaden, Thea Dorn in Hanau und Nis-Momme Stockmann in Oberursel.

Das Festival, das alle zwei Jahre vom Kulturamt der Stadt Frankfurt veranstaltet wird, stellt in diesem Jahr unter dem Motto „Der entgrenzte Text“ die Frage in den Mittelpunkt, wie sich Literatur auch außerhalb des Mediums Buch realisiert, und öffnet sich entsprechend auch anderen Disziplinen. So laden Clemens Meyer und Claudius Nießen nach Darmstadt zu filmischen „Meisterwerken“ ein, die man besser liest. Aber auch Performances, Filme, eine Ausstellung, ein Lesungskonzert, ein Live-Hörspiel sowie Diskussionen zum Thema der ästhetischen Entgrenzungen bilden Programmschwerpunkte des diesjährigen Festivals. Zudem wird „literaTurm“ internationaler: Es kommen unter anderem Autoren aus Frankfurts Partnerstadt Birmingham sowie vom diesjährigen Buchmessen-Ehrengast Flandern und Niederlande. Insgesamt sind in Frankfurt und der Rhein-Main-Region 49 Veranstaltungen geplant, bei denen über 90 Schriftsteller, Musiker sowie Akteure der bildenden und darstellenden Kunst die Möglichkeiten und Grenzen der Entgrenzung beleuchten.

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain möchte mit seiner Unterstützung maßgeblich dazu beitragen, dass sich das Literaturfestival, das in den letzten sieben Jahren zu einem wichtigen kulturellen Ereignis geworden ist, auch über die Grenzen Frankfurts hinweg etabliert, so der Geschäftsführer des Kulturfonds, Dr. Helmut Müller: „‚literaTurm‘ lebt von seiner besonderen Stellung als Konzeptfestival und seiner Strahlkraft in die gesamte RheinMain-Region. Nach dem großen Erfolg des regionalen Programms im Rahmen der Frankfurter Lyriktage 2015 will der Kulturfonds auch in diesem Jahr seinen Teil zum 2 Austausch mit der Region beitragen. Denn die kulturelle Lebendigkeit von Frankfurt-RheinMain gründet sich auf und erhält sich durch die Vielfalt ihrer zahlreichen großen und kleinen Kunst- und Kulturinstitutionen. ‚literaTurm‘ bringt all diese Akteure in einem großen Themenfestival zusammen und trägt so maßgeblich zur weiteren Vernetzung bei.“

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu den folgenden regionalen Veranstaltungen im Rahmen von „literaTurm“ ein:
Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich zu den
folgenden regionalen Veranstaltungen im Rahmen von „literaTurm“ ein:
Do., 2. Juni, 19.30 Uhr, Burg Kronberg: THOMAS GLAVINIC mit „DER JONAS-KOMPLEX“
Fr., 3. Juni, 19.30 Uhr, Kulturscheune Flörsheim: TILMAN SPRECKELSEN mit „DER
NORDSEESPUK“
So., 5. Juni, 19.30 Uhr, Historisches Museum Hanau Schloss Philippsruhe: THEA DORN
mit „DIE UNGLÜCKSELIGEN“
Mo., 6. Juni, 19.30 Uhr, Osthang der Mathildenhöhe Darmstadt: THOMAS VON
STEINAECKER mit „DIE VERTEIDIGUNG DES PARADIESES“
Di., 7. Juni, 19.30 Uhr, Stadtmuseum Hofheim: MICHAEL KUMPFMÜLLER mit „DIE
ERZIEHUNG DES MANNES“
Mi., 8. Juni, 19.30 Uhr, Hessenpark Neu-Anspach: FRIEDRICH CHRISTIAN DELIUS mit „DIE
LIEBESGESCHICHTENERZÄHLERIN“
Mi., 8. Juni, 19.30 Uhr, Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden: MAXIM BILLER mit
„BIOGRAFIE“
Do., 9. Juni, 19.30 Uhr, Burgvilla Eppstein: ANNA KATHARINA HAHN mit „DAS KLEID
MEINER MUTTER“
Do., 9. Juni, 19.30 Uhr, Hospitalkirche Oberursel: NIS-MOMME STOCKMANN mit „DER
FUCHS“
Fr., 10. Juni, 19.30 Uhr, Programmkino Rex Darmstadt: CLEMENS MEYER und CLAUDIUS
NIESSEN mit „ZWEI HIMMELHUNDE. IRRE FILME, DIE MAN BESSER LIEST“
Fr., 10. Juni, 19.30 Uhr, Siegfried Vögele Institut Königstein: ALEŠ ŠTEGER mit „ARCHIV
DER TOTEN SEELEN“