Kategorie-Archiv: Zentrum für Baukultur Mainz

Jetzt online | Einreichungen und Gewinner des Bastel-und Lebkuchen-Bau-Wettbewerbs 2020

© ZBK
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Die Preisträger des weihnachtlichen Wettbewerbs mit dem Motto „Mein Haus für (über)morgen – ein Blick in die Zukunft!“ wurden gekürt und sind ab heute bis zum 15. Januar 2021 einsehbar unter www.zentrumbaukultur.de.

Die Bewertungskriterien waren neben der Berücksichtigung des Mottos, die Beurteilung der Gestaltungsqualität, die backhandwerkliche Ausführung sowie die Innovation der Idee und der Schwierigkeitsgrad in der Umsetzung. In den fünf Kategorien hat die dreiköpfige Jury jeweils einen Preis vergeben.

Das Zentrum Baukultur präsentiert die Prämierung | Bastel- und Lebkuchen-Bau-Wettbewerb | Mein Haus für (über)morgen | Freitag, 18. Dezember 2020.

Aus technischen Gründen sind die Projektvideos auf dem youtube-Kanal des Zentrum Baukultur eingebettet. Die Videos sind jedoch nicht öffentlich gelistet und somit nur über die Webseite des Zentrum Baukultur einsehbar: Hier

Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz
Besucheranschrift:
Rheinstraße 55, 55116 Mainz
Öffnungszeiten:
Mi bis Fr, 14 bis 18 Uhr
Melden Sie sich außerhalb der Öffnungszeiten bitte an.
Tel.: +49 6131 327 42 10
Fax: +49 6131 327 42 29
www.zentrumbaukultur.de

2. Dezember 2020 bis 15. Januar 2021 Europäischer Architekturfotografie-Preis 2019 „Joyful Architecture“

© Foto:  Dirk Härle
© Foto: Dirk Härle

Architektur kann Wohlbefinden auslösen, sie kann Freude bereiten und sogar richtig Spaß machen. Darüber wird viel zu selten nachgedacht. In der Ausstellung mit dem Motto „Joyful Architecture“ zeigen Fotografien, wie Architektur – ob subtil oder plakativ, ob für sich stehend oder im Dialog mit ihrer Umgebung, ob versteckt oder offensichtlich – die gebaute Umwelt und diejenigen, die sich in ihr bewegen, freudvoll mitgestaltet und positiv beeinflusst. Das Mainzer Zentrum Baukultur lädt ab dem 7. Dezember 2020 online ein zum Podcast-Gespräch mit Preisträger Dirk Härle sowie zu einem 3D-Rundgang durch die Räumlichkeiten des Zentrum Baukultur. Dabei werden einige ausgewählte Arbeiten vorgestellt. Der Wettbewerb wurde ausgelobt durch architekturbild e.v. in Kooperation mit dem Deutschen Architekturmuseum (DAM) und der Bundesstiftung Baukultur.

Das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz lädt herzlich ein zur Ausstellung Europäischer Architekturfotografie-Preis 2019 „Joyful Architecture“
2. Dezember 2020 bis 15. Januar 2021.

Weitere Informationen

Bastel-und Lebkuchen-Bau-Wettbewerb 2020 – Zentrum für Baukultur Rheinland-Pfalz lobt trotz Corona zum 8. Mal Lebkuchen-Bau-Wettbewerb aus

"Mein Haus für (über)morgen – Ein Blick in die Zukunft!" ist das Motto des diesjährigen Bastel- und Lebkuchen-Bau-Wettbewerbs des Zentrums für Baukultur Rheinland-Pfalz. © Archivbild: Diether v. Goddenthow
„Mein Haus für (über)morgen – Ein Blick in die Zukunft!“ ist das Motto des diesjährigen Bastel- und Lebkuchen-Bau-Wettbewerbs des Zentrums für Baukultur Rheinland-Pfalz. © Archivbild: Diether v. Goddenthow

Das Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz lobt zum achten Mal seinen Lebkuchen-Bau-Wettbewerb aus – trotz Corona. Wegen Corona gibt es allerdings ein paar Änderungen: Es darf dieses Jahr auch gebastelt werden. Wir suchen die schönsten und kreativsten Bastel-und Lebkuchen-Bau-Projekte unter dem Motto: Mein Haus für (über)morgen – Ein Blick in die Zukunft!
Wie nachhaltig können wir leben? Welche Rolle spielen das gemeinschaftliche Wohnen und die sozialen Strukturen? Oder erobern wir uns neue Lebensräume im All und in der Tiefsee?

Eingeladen, um die Wette zu backen und zu besteln, sind alle Menschen jeden Alters: Einzelpersonen, Familien, Schulklassen, Kindergarten- oder Jugendgruppen und Vereine, Teams aus Freunden, Kollegen oder Kommilitonen etc. Prämiert werden die Back- und Bastel-Ergebnisse von einer fachkundigen Jury sowie den Besuchern der diesjährigen Preisverleihung. Gekürt werden soll unter anderem das schönste Knusperhäuschen oder das Bastel-Bauwerk der ganz kleinen Baumeister (0 bis 6 Jahre). Einen Preis erhält auch das beste „Making of“-Video. Alle Gewinner erhalten attraktive Geld- und Sachpreise.

Aufgrund von Corona werden die Häuschen nicht im Zentrum Baukultur ausgestellt. Statt der Häuschen sollen Bilder der angefertigten Bauwerke abgegeben werden. Die diesjährige Preisverleihung mit digitaler Präsentation aller Back-und Bastelwerke findet am 18. Dezember 2020 um 17 Uhr statt, auf dem Mainzer Rathausvorplatz, oberhalb des Parkhauses „Rheingoldhalle“.

Ausführliche Informationen zur Wettbewerbsauslobung, den Teilnahmebogen sowie Details zu den diesjährigen Teilnahmebedingungen finden Sie auf www.zentrumbaukultur.de. Alle Unterlagen können Sie auch gerne bei uns anfordern: telefonisch unter 06131 / 3274210 oder per E-Mail an info@zentrumbaukultur.de.
Informationen zu den Wettbewerben der vergangenen Jahre finden Sie unter MEHR...>
Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung? Hier finden Sie MEHR...>

Zentrum Baukultur Mainz – 17. Juni bis 3. Juli 2020 Ausstellung Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2019

© ZBK
© ZBK

Zwar verzichtet das Zentrum für Baukultur coronabedingt noch bis Ende August 2020 auf größere öffentliche Veranstaltungen und verzichtet dementsprechend auch auf eine Vernissage zur aktuellen Ausstellung „Deutscher Landschaftsarchitektur-Preis 2019″. Dennoch kann die Sonderausstellung vom 17. Juni bis 3. Juli 2020 unter Einhaltung der entsprechenden besonderen Hygiene-Vorschriften besichtig werden, und zwar jeweils von Mittwoch bis Freitag (14 bis 18 Uhr) im Zentrum Baukultur, Rheinstraße 55, 55116 Mainz.

Urbanes Wachstum, bauliche Verdichtung, Veränderungen des Klimas und vielfältige Nutzungsinteressen erzeugen besonders im städtischen Raum Anpassungsdruck und Konflikte. Gebäude und Infrastrukturen werden diesen Bedingungen angepasst. Sogenannte „Grüne Infrastrukturen“ sind neue Systeme, für deren Entwicklung und Realisierung die technischen und die ökologischen Aspekte unter ästhetischen und sozialen Gesichtspunkten gleichermaßen neu gedacht werden müssen. Der Landschaftsarchitektur kommt hierbei eine herausragende Bedeutung zu – sowohl für Nutzung und Gestaltung als auch für die Gesundheit und das soziale Wohlbefinden. Der BDLA (Bund Deutscher Landschaftsarchitekten) zeichnete beispielhafte Projekte „Grüner Infrastruktur“ aus.

Video-Info

 

14. März 2020 im Zentrum Baukultur (ZBK) Wohnprojektetag Mainz

© ZBK Mainz
© ZBK Mainz

Im Zentrum Baukultur präsentieren sich am Samstag, den 14. März, von 14 bis 18 Uhr, die in Mainz aktiven Wohn- und Baugruppen und stellen den Stand der Planungen zu ihren Bauprojekten vor. Zum Wohnprojektetag begrüßen Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen, Oberbürgermeister Michael Ebling sowie Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse. Interessierten Mainzern bieten sich Raum und Gelegenheit, die Szene unverbindlich kennenzulernen oder sich Baugruppen anzuschließen. Mainzer Architekten sind eingeladen, sich und ihre Angebote für Baugruppen zu präsentieren. Zudem wird die Beratungsinfrastruktur der Stadt Mainz und des Landes Rheinland-Pfalz vorgestellt.
Zu diesem Netzwerktreffen laden die Stadt Mainz und das Zentrum Baukultur herzlich ein!

Weitere Infos hier!

14. November 2019 | Wettbewerb Bau- und Gartenkultur | UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal

Vom "Loreleyblick Maria Ruh" auf die Loreley (r.). © Foto: Diether v Goddenthow
Vom „Loreleyblick Maria Ruh“ auf die Loreley (r.). © Foto: Diether v Goddenthow

Das Zentrum Baukultur präsentiert die Projekte des Wettbewerbs Bau- und Gartenkultur: Bestaunt werden können vorbildlich gestaltete Bauten sowie Frei- und Gartenanlagen im Welterbe Oberes Mittelrheintal.

Die Länder Rheinland-Pfalz und Hessen fördern die Baukultur auf vielfältige Weise. Für das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal, das die Landesgrenzen überschreitet, gilt die besondere Verpflichtung, die fortbestehende Kulturlandschaft auch in baulicher Hinsicht in qualitativer Weise fortzuentwickeln, um diesem Erbe – ebenso wie den Erwartungen seiner Bewohner und Besucher – gerecht zu werden. Der von beiden Bundesländern gemeinsam getragene Wettbewerb zur Auszeichnung vorbildlicher baukultureller Projekte leistet dazu einen Beitrag. Er zollt Bauherren, Architekten, Stadtplanern, Landschaftsarchitekten und Handwerkern Respekt, die Projekte im Sinne des Welterbes umgesetzt haben. Zugleich bietet der Wettbewerb die Chance, regional und überregional Interesse für die ausgezeichneten Projekte zu wecken und damit deren Vorbildcharakter herauszustellen. Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung | Wettbewerb Bau-und Gartenkultur | UNESCO Welterbe Oberes Mittelrheintal | Donnerstag, 14. November 2019, 18.30 Uhr.

Begrüßung
Edda Kurz, Vizepräsidentin der Architektenkammer
Rheinland-Pfalz

Einführung
in das Wettbewerbsverfahren
Nicole Morsblech, Vizepräsidentin der Struktur- und
Genehmigungsdirektion Nord (SGD Nord)

Präsentation

  • Kurfürstliche Burg, Boppard
    Dr. Walter Bersch, Bürgermeister der Stadt Boppard
  • Ostein’scher Niederwald Am Niederwalddenkmal Rüdesheim
    Petra Bittkau, Landschaftsarchitektin, Bittkau-Bartfelder + Ing GbR, Wiesbaden
  • Revitalisierung eines historischen Firmengebäudes, Bacharach
    Almut Lager, VIA GmbH Bacharach
Modell der sanierten Kurfürstlichen Burg, Boppard. Sie beheimatet das städtische Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte Boppards, zur Burg und bietet als Highlight  eine Dauerausstellung zu dem bekannten Sohn der Stadt Michael Thonet mit seinen Bugholzmöbeln. Zudem werden die Räumlichkeiten für wechselnde Kunstausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. © Foto: Diether v Goddenthow
Modell der sanierten Kurfürstlichen Burg, Boppard. Sie beheimatet das städtische Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte Boppards, zur Burg und bietet als Highlight eine Dauerausstellung zu dem bekannten Sohn der Stadt Michael Thonet mit seinen Bugholzmöbeln. Zudem werden die Räumlichkeiten für wechselnde Kunstausstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen genutzt. © Foto: Diether v Goddenthow

Gespräch
Baukultur und Welterbe: Instrumente der Baukulturvermittlung

  • Torsten Becker, Landeswettbewerbs- und Vergabeausschuss Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen (AKH)
  • Dr. Walter Bersch, Bürgermeister der Stadt Boppard
  • Edda Kurz, Architektenkammer Rheinland-Pfalz AKRP
  • Herbert Sommer, stellvertr. Abteilungsleiter Bauen und
    Wohnen, Ministerium der Finanzen
  • Frank Sprenger, Leiter Beratungsstelle für Denkmalpflege
    der Arbeitsgemeinschaft der Handwerkskammern Rheinland-Pfalz

Ausstellung 13.–29. November 2019
Die Veranstaltung wird von der AKRP mit zwei Unterrichtsstunden für alle Fachbereiche als Fortbildung anerkannt.
Zur besseren Planung bittet das ZBK  um unverbindliche
Anmeldung bis zum 7. November 2019 (per E-Mail:
info@zentrumbaukultur.de oder per Fax: 06131 32742-29).

„Digitales Raumbuch“ Vortrag am 24.10.2019 im Zentrum für Baukultur Mainz

© Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz
© Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz

Die Voraussetzung für den Erfolg jeder Baumaßnahme und insbesondere jeder Sanierung ist eine gute Vorbereitung. Dies soll beispielhaft anhand des Mainzer Rathauses veranschaulicht werden. Im Jahr 1974 nach einem Entwurf des dänischen Architekten Arne Jacobsen errichtet, gilt es wohl unbestritten als eines der bekanntesten und kontrovers diskutiertesten Rathausbauten der Postmoderne. Im Zuge einer geplanten Sanierung konnte das Kulturdenkmal mit der von strebewerk. Architekten GmbH entwickelten digitalen Raumbuch-Datenbank mehrheitlich in kurzer Zeit erfasst und auf einer digitalen Plattform in Text, Bild und Plan dokumentiert werden. Diese wissenschaftliche Dokumentation moderner Großbauten ist ein Zukunftsfeld der Bauforschung. Das Zentrum Baukultur lädt herzlich ein zum Vortragsabend | Digitales Raumbuch– Mainzer Rathaus | Donnerstag, 24. Oktober 2019, 18.30 Uhr.

Weitere Infos

Zentrum für Baukultur Mainz – Mehr Mitte bitte! – ab 17.10.2019

© Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz
© Stiftung Baukultur Rheinland-Pfalz

Nach der erfolgreichen ersten Staffel der Wettbewerbsreihe „Mehr Mitte bitte!“ wurde zum zweiten Mal ein Wettbewerbsverfahren durchgeführt. Die Wettbewerbe hatten zum Ziel, ländliche Orts- und Stadtkerne baulich aufzuwerten und zu beleben. Vor allem die Wiedernutzung von altem Gebäudebestand und von Brachflächen sollte angestoßen und damit die Innenentwicklung vorangetrieben werden. Gefragt waren innovative Ideen und Lösungen, die sich mit demografischen Aspekten auseinandersetzen und dabei architektonischen, planerischen und baukulturellen Ansprüchen gerecht werden.
Das Zentrum Baukultur und die Auslober des Wettbewerbs laden herzlich ein zur Ausstellungseröffnung | Mehr Mitte bitte! | Donnerstag, 17. Oktober 2019, 18.30 Uhr.

Weitere Infos

Politisches Sommerfest der Architektenkammer Rheinland-Pfalz im Mainzer Zentrum für Baukultur

Knapp 400 Gäste hatten sich für den Abend im Zentrum Baukultur im Mainzer Brückenturm angemeldet: Zahlreiche Landtagsabgeordnete, Minister und Staatssekretäre, Gäste aus Verwaltung, aus der Architekten- und Bauwirtschaft, aus Kammern und Verbänden, von den Hochschulen und den Medien. (v.li:): Architekt Dipl.-Ing. Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Dr. Elena Wiezorek Hauptgeschäftsführerin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. .©  Foto: Diether  v Goddenthow
Knapp 400 Gäste hatten sich für den Abend im Zentrum Baukultur im Mainzer
Brückenturm angemeldet: Zahlreiche Landtagsabgeordnete, Minister und
Staatssekretäre, Gäste aus Verwaltung, aus der Architekten- und
Bauwirtschaft, aus Kammern und Verbänden, von den Hochschulen und den
Medien. (v.li:): Architekt Dipl.-Ing. Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Dr. Elena Wiezorek Hauptgeschäftsführerin der Architektenkammer Rheinland-Pfalz. .© Foto: Diether v Goddenthow

Gut 400 Gäste waren der Einladung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz zu ihrem traditionellen „Politischen Sommerfest“ am 28. August 2019 ins Zentrum für Baukultur am Mainzer Brückenturm gefolgt, unter ihnen: zahlreiche Landtagsabgeordnete, Minister und Staatssekretäre, Gäste aus Verwaltung, aus der Architekten- und Bauwirtschaft, aus Kammern und Verbänden, von den Hochschulen und den Medien. Bei sommerlichen Klängen und in entspannter Atmosphäre führte Kammerpräsident Gerold Reker durch das Programm.

Neben zahlreichen Themen zu Zukunftsfragen – vom nachhaltigen und kostengünstigen Bauen über Gentrifizierung bis zur Quartiersentwicklung – war in diesem Jahr Kernthema das Urteil des Europäischen Gerichtshofes vom 4.7.2019 zur Honorarordnung für Architekten und Ingenieure (HOAI). „Der Europäische Gerichtshof hat klar zum Ausdruck gebracht, dass Mindestsätze helfen können, die Qualität von Planungsleistungen und damit den Verbraucherschutz zu sichern und ruinöse Konkurrenzkämpfe zu vermeiden“, hob Präsident Reker in seiner Begrüßungsrede hervor. Aus Perspektive des Berufsstandes sei wichtig: „Die HOAI muss als Rechtsverordnung erhalten bleiben“.

Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin. ©  Foto: Diether  v Goddenthow
Doris Ahnen, Finanz- und Bauministerin. © Foto: Diether v Goddenthow

Finanz- und Bauministerin Doris Ahnen nahm zu aktuellen Themen in ihrer Rede Stellung und hob die gute Zusammenarbeit mit der Architektenkammer hervor. „Mit der Architektenkammer arbeiten wir als Landesregierung gemeinsam an wichtigen Themen unserer Zeit, sei es bezahlbares Wohnen oder Nachhaltigkeit beim Bauen. Dabei ist mir die Expertise der Architektinnen und Architekten immer ein wichtiger Ratgeber, gerade auch bei Fragen zu qualitätsvoller Architektur und Baukultur.“ Beim Thema HOAI müsse die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshof umgesetzt werden. Die Neuregelung müsse dabei allerdings sicherstellen, dass die Qualität der Planungsleistung von Architektinnen und Architekten auch weiterhin zwingend im Vordergrund stehe.

©  Foto: Diether  v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand  der Austausch  mit Politikern, Vertretern der Verwaltungen und der (Bau-) Wirtschaft sowie unter Kollegen in lockerer Atmosphäre.

 Zentrum Baukultur (ZBK)
Das Zentrum Baukultur ist eine Plattform sowie ein lebendiger Veranstaltungsort und Treffpunkt für alle Themenfelder im Bereich der Baukultur und die Baukulturvermittlung. Es bietet einen geeigneten Rahmen für die bürgerschaftliche Debatte rund um baukulturelle Prozesse und Entwicklungen. Die Veranstaltungen sind öffentlich: Veranstaltungen /Termine

Fotoausstellung zu Haifa mit Werken der Fotografin Stephanie Kloos im Zentrum für Baukultur Mainz am 3. Mai 2016

© massow-picture
© massow-picture

Am 3. Mai um 18.30 Uhr, im Jahr des 50jährigen Gründungsjubiläums der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG) in Mainz, werden Ernst Wolfgang Eichler, Vizepräsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz und Michael Ebling, Oberbürgermeister der Stadt Mainz, zur Ausstellungseröffnung begrüßen.

Nach einem Überblick zur Emigration jüdischer Architekten aus Deutschland nach Palästina ab Beginn des 20. Jahrhunderts durch den langjährigen ZDF-Israelkorrespondeten Dietmar Schulz wird die Fotografin Stephanie Kloss in die Ausstellung selbst einführen.

Abgerundet wird das Programm durch den Film „Hafen der Hoffnung – Haifa, das Tor Israels“ von Dietmar Schulz.

Hintergrund
Dass in den 1930er Jahren in Haifa und an den Hängen des Berges Carmel eine bemerkenswerte Vielfalt an modernistischer Architektur im Internationalen Stil entstand, ist heute weitgehend unbekannt. Zu stark ist die Aufmerksamkeit auf Israels Bauhaus-Stadt Tel Aviv fokussiert. Dabei hatte die einst viel gepriesene Lage Haifas am Mittelmeer mit ihrem einzigartigen Panoramablick das Interesse der modernen Architekten, die in der Mehrheit aus Europa emigriert waren, auf sich gezogen. Die Stadt mit ihren landschaftlichen Reizen und besonderem Klima wurde zur Projektionsfläche ihrer avantgardistischen Ideen und sozialen Utopien, die sie in ihrem Gepäck mitbrachten. Die Bausubstanz der Haifaer Moderne befindet sich heute in einem Zustand, wie er noch in den 1990er Jahren in Tel Aviv anzutreffen war. Die Bauten wurden zumeist unsensibel erweitert und umgebaut. Stephanie Kloss‘ Fotografien zeigen mit hohem ästhetischen Anspruch und einem außergewöhnlichen Blick für stilistische Details und Charakteristika das von Umbau und Verfall bedrohte wertvolle Erbe Haifas, das es zu erhalten gilt.

Die Ausstellung Carmel. Internationaler Stil in Haifa – Fotografien von Stephanie Kloss ist bis zum 27. Mai 2016 im Zentrum Baukultur zu sehen.

Im Brückenturm | Rheinstraße 55
55116 Mainz
Telefon06131 / 3 27 42-10
Telefax06131 / 3 27 42-29
info@zentrumbaukultur.de