Kategorie-Archiv: Gutenberg Museum Mainz

Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 16.01. bis 22.01.2023

© Archiv-Foto: Diether von Goddenthow
© Archiv-Foto: Diether von Goddenthow

Montag, 16.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Dienstag, 17.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Dienstag, 17.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr

Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Mittwoch, 18.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Mittwoch, 18.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Donnerstag, 19.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Donnerstag, 19.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Freitag, 20.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Freitag, 20.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Freitag, 20.01.2023, 13.00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Hotspot Gutenberg-Museum-Hoher Besuch in Rheinland-Pfalz“ mit der Kuratorin Dr. Anett Göthe. Kosten: Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich.

Samstag, 21.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse

Samstag, 21.01.2023, 10.00-15.00 Uhr  
Offene Werkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums
für Einzelpersonen und Kleingruppen mit max. 5 Teilnehmern. Drucken von eigenen oder vorhandenen Motiven, Setzen mit Holzlettern. Sondermaterialien auf Anfrage. Kosten: Werkstattbeitrag

Samstag, 21.01.2023, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden
Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums
Sonntag, 22.01.2023, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse (15 Uhr im Rahmen der Kinderführung)

Sonntag, 22.01,2023, 15.00-17.00 Uhr
Familiennachmittag

Von tanzenden Buchstaben und bunten Blättern – Spannende Kinderführung von A bis Z mit Druckerschwärze und zauberhaften Büchern im Reich der schwarzen Kunst.  Für Kinder ab 6 Jahre und ihre Eltern. Treffpunkt 15 Uhr an der Museumskasse | Mobile Druckwerkstatt: Drucken im Foyer des Gutenberg-Museums. Teilnahmebeitrag pro Kind: Führung 2 Euro und Drucken 2 Euro, inkl. Eintritt, erm. Eintritt 3,50 Euro für Eltern und begleitende Angehörige

Von Montag bis Freitag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums
Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Hilfe. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 02.01. bis 08.01.2022

© Archiv-Foto: Diether von Goddenthow
© Archiv-Foto: Diether von Goddenthow

Veranstaltungen, die vom 02.01.  bis 08.01.2022  im Gutenberg-Museum stattfinden, mit der Bitte um Veröffentlichung.

Montag, 02.01.2023, 9.00-17.00 Uhr

Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für große und kleine Gruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Dienstag, 03.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für große und kleine Gruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Dienstag, 03.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr
(und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Mittwoch, 04.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für große und kleine Gruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Mittwoch, 04.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Donnerstag, 05.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für große und kleine Gruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Donnerstag, 05.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Freitag, 06.01.2023, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums für große und kleine Gruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Freitag, 06.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Samstag, 07.01.2023, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Samstag, 07.01.2023, 10.00-15.00 Uhr  
Offene Werkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums
für Einzelpersonen und Große und kleine Gruppen mit max. 5 Teilnehmern. Drucken von eigenen oder vorhandenen Motiven, Setzen mit Holzlettern. Sondermaterialien auf Anfrage. Kosten: Werkstattbeitrag

Samstag, 07.01.2023, 11.00 Uhr  
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung mit den Gästeführer:innen der Stadt Mainz. Führung 5 Euro  (zzgl. Eintritt)

Samstag, 07.01.2023, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden
Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums
Sonntag, 08.01.2023, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse (15 Uhr im Rahmen der Kinderführung).

Sonntag, 08.01.2023, 15.00-17.00 Uhr
Familiensonntag

Von tanzenden Buchstaben und bunten Blättern – Spannende Kinderführung von A bis Z mit Druckerschwärze und zauberhaften Büchern im Reich der schwarzen Kunst.  Für Kinder ab 6 Jahre und ihre Eltern. Treffpunkt 15 Uhr an der Museumskasse | Mobile Druckwerkstatt: Drucken im Foyer des Gutenberg-Museums. Teilnahmebeitrag pro Kind: Führung 2 Euro und Drucken 2 Euro, inkl. Eintritt, erm. Eintritt 3,50 Euro für Eltern und begleitende Angehörige

Von Montag bis Freitag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums
Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Hilfe. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de)

„Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstlerinnen und Künstler“ 2022 an Franziska Cusminus verliehen

(v.li.) Anahita Ghasemi Nasab, u.a. Klangkunst-Komponistin. Philipp Neßler, Bildhauer und Installtionskünstler, Preisträgerin Franziska Gusminus und Marianne Grosse, Kulturdezernentin. © Foto: Diether von Goddenthow
(v.li.) Anahita Ghasemi Nasab, u.a. Klangkunst-Komponistin. Philipp Neßler, Bildhauer und Installtionskünstler, Preisträgerin Franziska Gusminus und Marianne Grosse, Kulturdezernentin. © Foto: Diether von Goddenthow

Bei einem Festakt im Gutenberg Museum hat gestern Abend Kulturdezernentin Marianne Grosse den mit 5000 Euro dotierten „Preis zur Förderung Mainzer Bildender Künstlerinnen und Künstler“ 2022 an die Künstlerin Franziska Gusminus vergeben. Die in Weilburg geborene Künstlerin studierte von 2011 bis 2012 Freie Bildende Kunst, von 2012 bis 2018 in der Klasse für Medienkunst bei Prof. Dieter Kiessling. Bis 2022 war sie Meisterschülerin von Prof. Tamara Grcic. Ihre Arbeiten, so die Kulturdezernentin, waren Teil zahlreicher Ausstellungen im Rhein-Main-Gebiet, in Freiburg, Düsseldorf und Essen und wurden durch verschiedene Förderungen unter anderem des Landes Rheinland-Pfalz unterstützt. Franziska Gusminus sei eine würdige Preisträgerin und reihe sich als 30. Preisträgerin ein in den Kreis der namhaften Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962, als der Preis das erste Mal verliehen wurde.
Der Preis soll die auszuzeichnenden Künstlerinnen und Künstler fördern, sie in ihrer Arbeit ermutigen und ihr Schaffen erleichtern. Als Mainzer Bildende Künstlerinnen und Künstler gelten alle im rechts- und linksrheinischen Mainzer Stadtgebiet geborenen, seit mehr als drei Jahren hier ansässigen oder durch ein in Mainz abgeschlossenes Kunststudium ausgewiesenen künstlerisch tätigen Personen.

Prof. Dieter Kiessling, Laudator. © Foto: Diether von Goddenthow
Prof. Dieter Kiessling, Laudator. © Foto: Diether von Goddenthow

Prof. Dieter Kiessling würdigte Werk und Schaffen der jungen Künstlerin. Franziska Gusminus werde von dem Wunsch angetrieben, gesellschaftliche, psychologische, philosophische Prozesse sichtbar zu machen. Eine der Fragen, der sie dabei nachginge, sei die Abhängigkeit des Menschen in vorgegebenen Systemen. Ihre Ideen entwickelte Cusminus hierbei stets aus dem eigenen subjektiven Erleben. Ihre Arbeiten entstünden nicht auf dem Reisbrett, sondern entwickelten sich intuitiv. So zeigen ihre Videos den performativen Umgang mit diversen Materialien, bei dem sich der Mensch bestimmten Strukturen anzupassen versucht, sich daran aufreibt, verformt, so selbst zu einer Art Skulptur wird. Zustände der Spannung-Entspannung, Enge-Weite, Langsamkeit-Schnelligkeit werchslen sich in ihren Arbeiten ab, vergleichbar mit dem ewigen wie vergeblichem Bemühen eines Sisyphos. Wobei die Frage bliebe, ob die Sisyphosproblematik, das Dilemma, was in den Arbeiten gezeigt wird, durch diese Arbeiten überwunden wird.

Video-Installation von Franziska Cusminus im Gutenberg-Museum, zuvor in der Mainzer Kunst Galerie. © Foto: Diether von Goddenthow
Video-Installation von Franziska Cusminus im Gutenberg-Museum, zuvor in der Mainzer Kunst Galerie. © Foto: Diether von Goddenthow

Preisträgerinnen und Preisträger seit 1962
1962 Hugo Jamin
1962 Heinz Prüstel
1965 Theodor Ignaz Graffé
1967 Gertrude Degenhardt
1969 Dieter Magnus
1971 Rainer Zimmermann
1973 Liesel Metten
1975 Peter Nölle
1977 Susanne Ritter
1979 Josef H.Lutz
1981 Erich Maas
1983 Gerd O. Stegner
1985 Heiner Thiel
1987 Silvia Schreiber
1989 Sigrid Schewior
1991 Andreas Nicolai
1993 Birgit Kratzheller
1995 Mario Hergueta
1997 Erica von Moeller
1999 Cora Volz
2001 Christoph Lahl
2003 Ulrich Schreiber
2005 Klaus Lomnitzer
2007 Annette Hollywood
2009 Jürgen Krause
2011 Erik Schmelz
2014 Geckeis & Walz
2016 Catrin Collisi
2018 Ivana Matić
2022 Franziska Cusminus

Kalenderpreis – Typografische Studentenarbeiten im Druckladen Druckladen des Gutenberg-Museums

Deckblatt des Typografischen Kalenders © Mainzer Buchwissenschaft der JGU Mainz
Deckblatt des Typografischen Kalenders
© Mainzer Buchwissenschaft der JGU Mainz

Das Blatt hat sich gewendet, verkündet das Kalenderblatt des Monats Juni dem Betrachtenden. Und auf dem Bogen für August 2023 steht „Verzeih mir, dass ich schwitze, ich bin der August, siehst du die Hitze“, wobei das letzte Wort typografisch dahin schmilzt. Es ist schon ein außergewöhnlicher Kalender, der aus einem typografischen Projekt am Institut für Weltliteratur und schriftorientierte Medien der Johannes Gutenberg-Universität Mainz hervorgegangen ist. Am Mittwoch, 16. November, sind Dr. Albert Ernst und seine Studierenden eingeladen, ihren Kalender im Druckladen des Gutenberg-Museums vorzustellen. Die „Arbeitsprobe VII“ trägt den Titel „Das Jahr wie‘s aus allen Wolken fällt“.

Über drei Jahre verteilt haben die Studierenden an dem Vorhaben gearbeitet. Konzipiert, skizziert und ausprobiert, verworfen und minutiös ausgefeilt. Herausgekommen ist ein Monatskalender für Januar bis Dezember 2023 plus Deckblatt, der in 13 höchst unterschiedlichen Grafiken die vielfältigen Möglichkeiten typografischer Gestaltung demonstriert. In ausschließlich in Schwarz und in Weiß gehaltenen und so auf das Wesentliche reduzierten Grafiken setzten die Studierenden Sinnsprüche und Redensarten in Gestaltung um: „Hier wird die Schrift zum Handelnden, und ihre Bühne ist das Papier“, erklärt Ernst.

Seit 2009 Jahren stellen Mainzer Buchwissenschafts-Studierende, mit einer pandemiebedingten Pause, alle zwei Jahre den von ihnen gestalteten Typografie-Kalender im Druckladen des Gutenberg-Museums aus.
Dr. Ulf Sölter, Direktor des Gutenberg-Museums freut sich über die Kooperation und betont, dass es ihm ein Anliegen ist, jungen und engagierten Menschen im Druckladen ein Ausstellungsforum zu bieten, um ihre künstlerisch-kreativen Arbeiten einem breiten Publikum präsentieren zu können.

Die Vernissage mit Jazz-Musik des Marko Mebus-Quartetts findet statt am Mittwoch, 16. November, 18 Uhr, im Druckladen des Gutenberg-Museums, Liebfrauenplatz 5 (Eingang Seilergasse 1). Bei der Eröffnung sind die Kulturdezernentin Marianne Grosse, Dr. Albert Ernst und Prof. Dr. Gerhard Lauer, Leiter der Mainzer Buchwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität anwesend. Der Kalender kann hier für 9 Euro erworben werden, nach der Vernissage ist er im Museumsshop erhältlich. Laufzeit der Ausstellung: 17. November 2022 bis 1. April 2023-

Gutenberg Museum 55116 Mainz
Liebfrauenplatz 5
www.gutenberg-museum.de

Sieger- und Wettbewerbsentwürfe für’s neue Gutenberg-Museum werden jetzt im Naturhistorischen Museum bis 26.10.2022 präsentiert

Ab sofort können die Sieger- und Wettbewerbs-Entwürfe des neuen Gutenberg-Museum im Naturhistorischen Museum betrachtet werden. Bild: Prof. Dipl-Ing Architekt Michael Schuhmacher erläutert bei der Ausstellungseröffnung den Siegerentwurf. © Foto: Diether von Goddenthow
Ab sofort können die Sieger- und Wettbewerbs-Entwürfe des neuen Gutenberg-Museum im Naturhistorischen Museum betrachtet werden. Bild: Prof. Dipl-Ing Architekt Michael Schuhmacher erläutert bei der Ausstellungseröffnung den Siegerentwurf. © Foto: Diether von Goddenthow

Das Gutenberg-Museum als „Weltmuseum der Druckkunst“ steht vor dem nächsten Meilenstein. Nachdem der Stadtrat die Verwaltung im Mai 2018 beauftragt hatte eine Arbeitswerkstatt „Modernisierung Gutenberg-Museum“ einzurichten und Empfehlungen zur baulichen und inhaltlichen Zukunft an den Stadtrat zu formulieren, konnte im Frühjahr dieses Jahres der Architektenwettbewerb gestartet werden.

Ausgeschrieben war ein nichtoffener Realisierungswettbewerb mit vorgeschaltetem offenen Bewerbungsverfahren. Auf die europaweite Ausschreibung haben sich insgesamt 133 Büros beworben. Nach der Zugangsprüfung wurden 82 Büros für das Losverfahren zugelassen. Unter notarieller Aufsicht wurden dann die 25 teilnehmenden Büros ausgelost, die dann jeweils einen Entwurf erarbeitet und vorgelegt haben.
Eine fachkundige Jury unter dem Vorsitz von Prof. Arno Lederer prüfte am 05./06. Oktober 2022 intensiv die eingereichten Wettbewerbsarbeiten.

Beraten wurde das Preisgericht hierbei auch von der oberen und unteren Denkmalschutzbehörde, dem Beauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen sowie Vertreter:innen der Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum. Es lag eine Vielzahl an Entwurfsideen vor, die konstruktiv diskutiert wurden.

Als Wettbewerbssieger wurde das Büro h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH gewählt. Der zweite Preis konnte an das Büro Riehle + Assoziierte GmbH + Co. KG mit Carmody Groarke Ltd vergeben werden. Der dritte Preis wiederum ging an das Büro wulf architekten. Für ihre gute Leistung wurden zudem die Entwürfe der Büros Bär, Stadelmann, Stöcker Architekten und Stadtplaner PartGmbH, Burger Rudacs Architekten mit Mang Architektur und TRU Architekten Part mbH mit einer Anerkennung ausgezeichnet.

Platz 1:Büro h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH
Platz 1:Büro h4a Gessert + Randecker Architekten GmbH

Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse ist froh, dass nun ein weiterer Meilenstein unter der Überschrift „Die Zukunft kann nicht mehr warten“ erreicht ist. Marianne Grosse: „Kein Architekturwettbewerb in der Landeshauptstadt Mainz wurde im Vorfeld mit so großer Spannung erwartet und kein Wettbewerb wurde vorab so gut vorbereitet. Ich bin hoch zufrieden mit den ausgewählten Siegerentwürfen und bin sicher, dass wir nun einen entscheidenden Schritt weitergekommen sind auf dem Weg zu unserem neuen Weltmuseum der Druckkunst.“

Im Nachgang der Preisgerichtssitzung werden die Preisträger-Büros nun aufgefordert, Ihre Eignungskriterien und Angebote zu übermitteln, sodass dann der Abschluss des Vergabeverfahrens erfolgen kann, mit dem letztlich der umzusetzende Entwurf feststehen wird.
Die Auslobung des Wettbewerbs war in Abstimmung mit allen beteiligten städtischen Fachämtern, der Denkmalpflege, dem Gutenberg-Museum sowie der „Arbeitswerkstatt Gutenberg-Museum“ entstanden, in der auch die Bürgerinitiative „Mainz für Gutenberg“ sowie die „Bürgerinitiative Gutenberg-Museum“, die Stadtratsfraktionen, die Gutenberg-Stiftung und die Verwaltung vertreten waren. Viele Anregungen aus der öffentlichen Bürgerbeteiligung sind ebenfalls nach Prüfung und Abwägung in den Auslobungstext eingeflossen. Die Grundlage für den Architektenwettbewerb bildete außerdem die von Bund, Land und Stadt gemeinsam finanzierte und 2021 vorgelegte Machbarkeitsstudie „Modernisierung Gutenberg-Museum“.

v.li.: Ulf Sölter, Direktor des Gutenberg-Museums, Baudezernentin Marianne Grosse und Prof. Dipl. Ing. Michael Schuhmacher eröffneten am 7.10.2022 die Ausstellung im Naturhistorischen Museum. © Foto: Diether von Goddenthow
v.li.: Ulf Sölter, Direktor des Gutenberg-Museums, Baudezernentin Marianne Grosse und Prof. Dipl. Ing. Michael Schuhmacher eröffneten am 7.10.2022 die Ausstellung im Naturhistorischen Museum. © Foto: Diether von Goddenthow

Die Wettbewerbsentwürfe können in der gestern Abend eröffneten Ausstellung von allen interessierten Bürger zu den regulären Öffnungszeiten bis zum 26. Oktober 2022 im Naturhistorischen Museum angesehen werden.

Weitergehende Informationen zum Neubau-Projekt Gutenberg-Museum können online abgerufen werden unter:
https://www.mainz.de/microsite/gutenberg-museum/Museum/Der-weitere-Weg.php

Siegerentwürfe Platz 2 bis 3:

Platz 2: Büro Riehle + Assoziierte GmbH + Co. KG mit Carmody Groarke Ltd
Platz 2: Büro Riehle + Assoziierte GmbH + Co. KG mit Carmody Groarke Ltd
Platz 3: Büro wulf architekten
Platz 3: Büro wulf architekten

Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 01.08. bis 07.08.2022

Druckerladen © Foto Diether von Goddenthow
Druckerladen © Foto Diether von Goddenthow

Veranstaltungen, die vom 01.08. bis 07.08.2022 im Gutenberg-Museum stattfinden, mit der Bitte um Veröffentlichung.

Montag, 01.08.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Montag, 01.08.2022, 9.00–17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.

Dienstag, 02.08.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).
Dienstag, 02.08.2022, 9.00–17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.
Dienstag, 02.08.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Mittwoch, 03.08.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).
Mittwoch, 03.08.2022, 9.00–17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.
Mittwoch, 03.08.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Mittwoch, 03.08.2022, 15.00 Uhr
Führung durch die Sonderausstellung „Road to Nowhere. Druckgrafiken von Tobias Gellscheid“ mit Prof. Dr. Maria Linsmann-Dege. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131/123411 oder besuch.gm@stadt.mainz.de. Kosten: Museumseintritt.

Donnerstag, 04.08.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).
Donnerstag, 04.08.2022, 9.00–17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.

Donnerstag, 04.08.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Freitag, 05.08.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Freitag, 05.08.2022, 9.00–17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.
Freitag, 05.08.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.
Samstag, 06.08.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Samstag, 06.08.2022, 10.00–15.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen (bis 5 Teilnehmer:innen). Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Setzen mit Holzlettern,Drucken von Motiven im Hochdruck. Weitere Projekte nach Absprache; Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de.
Samstag, 06.08.2022, 10.00-15.00 Uhr  
Offene Werkstatt im Druckladen des Gutenberg-Museums (derzeit nur mit Voranmeldung)
für Einzelpersonen und Kleingruppen. Drucken von eigenen oder vorhandenen Motiven, Setzen mit Holzlettern. Sondermaterialien auf Anfrage. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Samstag, 06.08.2022, 11.00–12.00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung des Gutenberg-Museums
mit den Gästeführer:innen der Stadt Mainz; Führung 10 Euro/erm. 8 Euro/Kinder bis einschl. 8 Jahre frei (zzgl. Eintritt). Voranmeldung unter Tel. 06131-242827/888oder gaestefuehrung@mainzplus.comerforderlich.
Samstag, 06.08.2022, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden

Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums.

Sonntag, 07.08.2022, 12.00, 13.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Sonntag, 07.08.2022, 15.00-17.00 Uhr
Familiensonntag: 
Von tanzenden Buchstaben und bunten Blättern – Spannende Kinderführung und mobile Druckwerkstatt. Für Kinder ab 6 Jahre und ihre Eltern. Teilnahmebeitrag pro Kind: Führung 2 Euro und Drucken 2 Euro, inkl. Eintritt, erm. Eintritt 3,50 Euro für Eltern und begleitende Angehörige. Voranmeldung unter 06131-123411 oder besuch.gm@stadt.mainz.deerforderlich.

Von Montag bis Freitag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums

Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Anleitung. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Ehemalige Direktorin des Gutenberg-Museums Dr. Annette Ludwig erhält den Mainzer Medienpreis 2022

Dr. Annette Ludwig, Direktorin der Museen der Klassik Stiftung Weimar. © Foto Diether von Goddenthow
Dr. Annette Ludwig, Direktorin der Museen der Klassik Stiftung Weimar. © Foto Diether von Goddenthow

Die ehemalige Direktorin des Gutenberg-Museums und jetzige Direktorin der Direktion Museen in der renommierten Klassik Stiftung Weimar, Dr. Annette Ludwig, gewinnt nach einstimmigem Votum der Findungskommission den Mainzer Medienpreis 2022. Die Museumsmanagerin und promovierte Kunsthistorikerin ist in Mainz bestens bekannt: mit ihren fundierten Expertisen im Ausstellungs- und Museumsmanagement führte sie in Mainz das Gutenbergmuseum, das sie von Mai 2010 bis März 2022 leitete, ins öffentliche Rampenlicht eines Weltmuseums.

Sie bescherte dem Gutenbergmuseum internationale Aufmerksamkeit, hat das Profil eines Weltmuseums der Druckkunst entwickelt und ist einen konsequenten intelligenten Innovationskurs gegangen, der sogar die Erschließung des komplexen Themas „Bauhaus“ einschloss.

Sie verantwortete die Initiative für die baulichen, inhaltlichen, szenographischen und trägerschaftlichen Konzepte eines Museumsneubaus in Mainz. Als Kunsthistorikerin hat sie die internationale Beachtung des Standortes Mainz erreicht, insbesondere durch ihre Sonderausstellungen zu Typographie, Druckkunst und Druckgraphik. Es ist ihr Verdienst, den Einfluss des Medienrevolutionärs Gutenberg erkannt und eine Brücke zu gegenwärtigen Digitalisierungskonzepten geschlagen zu haben.

Die in der Schweiz arbeitende Künstlerin Larissa Frömel wurde von der Findungskommission mit der Aufgabe betraut, eine Druckgraphik der Preisträgerin zu erstellen. Diese wird gemeinsam mit dem Druckstock im Rahmen einer feierlichen Übergabe in die Sammlung des Gutenbergmuseums übergehen. Die Künstlerin studierte an der Kunsthochschule Mainz und wurde bereits als Studentin mit einer Einzelausstellung in einer Galerie ausgezeichnet. Sie gilt ungeachtet ihres jungen Alters bereits als eine meisterhafte Repräsentantin der innovativen Druckgraphik, insbesondere der heute selten gewordenen Technik der Radierung und steht für eine Position sensibler Expressivität. Presse und Fernsehberichte sowie die Zusprechung des Zonta-Preises 2022 unterstreichen ihre aktuelle Rezeption.

Der Festakt der Preisverleihung findet am 18. November 2022 im Hohen Dom St. Martin zu Mainz statt. Die Laudatio wird der Journalist und Moderator Dr. Peter Frey halten, der seit 1. April 2010 Chefradakteur des ZDF ist. Domdekan Henning Priesel wird das Grußwort übernehmen. Im Rahmen des Festaktes werden weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Wort kommen, die die Gelegenheit nutzen wollen, Dr. Annette Ludwig für ihre herausragende Arbeit in Mainz zu danken.

Nach Herbert Bonewitz, Jürgen Klopp, Gundula Gause, den Mainzer Hofsängern und Prof. Gerhard Trabert ist Dr. Annette Ludwig die sechste Preisträgerin des Mainzer Medienpreises.

Die vorherigen Preisträger sind – wie in den Vorjahren – zur Preisverleihung eingeladen.

Mitglieder der Findungskommission zum Mainzer Medienpreis für nachhaltiges Wirken sind: Karl Otto Armbrüster, Prof. Dr. Bernhard Dorweiler, Ulrich H. Drechsler, Hans-Jürgen Eberhardt, Dekan Andreas Klodt, Prof. Dr. Georg Krausch, Prof. Dr. Gregor Daschmann, Peter Krawietz, Kathrin Schik, Dr. Ulf Stölter, Dr. Dorothea van der Koelen, Dr. Marion Witteyer und Prof. Dr. Christian Vahl.

(Michael Bonewitz)

Gutenberg-Bibel, Druckerladen & Co. ziehen ab 2023 während der Neubauphase um ins Naturhistorische Museum

„Mit Gutenberg in die Zukunft — Schlaglichter einer Medieninnovation“, lautet der vielversprechende Titel der Interimsausstellung, die das Gutenberg-Museum von Ende 2023 bis zur geplanten Neubau-Eröffnung Anfang 1926 im Naturhistorischen Museum in der Reichklarastraße zeigen wird. Das Konzept zu den Interimsplanungen stellte Kulturdezernentin Marianne Grosse mit den Direktoren von Gutenberg- und Naturhistorischem Museum bei einem Pressetermin heute im Naturhistorischen Museum vor. Visualisierung Prolog ATELIER BRÜCKNER
„Mit Gutenberg in die Zukunft — Schlaglichter einer Medieninnovation“, lautet der vielversprechende Titel der Interimsausstellung, die das Gutenberg-Museum von Ende 2023 bis zur geplanten Neubau-Eröffnung Anfang 1926 im Naturhistorischen Museum in der Reichklarastraße zeigen wird. Das Konzept zu den Interimsplanungen stellte Kulturdezernentin Marianne Grosse mit den Direktoren von Gutenberg- und Naturhistorischem Museum bei einem Pressetermin heute im Naturhistorischen Museum vor. Visualisierung Prolog ATELIER BRÜCKNER

Während am angestammten Standort am Liebfrauenplatz der aus den 1960er-Jahren stammende Schellbau niedergelegt und an gleicher Stelle ein Neubau errichtet wird, findet das Gutenberg-Museum mit seinen wichtigsten Exponaten im Naturhistorischen Museum (nhm) einen Unterschlupf, der weit mehr als eine notdürftige Behelfslösung ist. Dafür wird der noch aus dem Mittelalter stammende Gebäudetrakt des ehemaligen Reichklaraklosters  entsprechend ertüchtigt werden, so dass bis Ende 2023 die wichtigsten Exponate, darunter die Gutenberg-Bibel, sowie die Druckwerkstatt und der Druckerladen umziehen können.

Im künftigen Hauptraum, in dem zurzeit das Naturhistorische Museum noch eine bedeutende Sammlung zur Entwicklung der Pferde – vom Urpferd bis heute – zeigt,  wird das Gutenberg-Museum die Interimsausstellung „Mit Gutenberg in die Zukunft — Schlaglichter einer Medieninnovation“ bis zur geplanten Neubau-Eröffnung des Gutenberg-Museums Anfang 1926 zeigen.

Museumsdirektoren Dr. Ulf Sölter vom Gutenberg-Museum erörterte im künftigen Hauptbereich der Interim-Ausstellung „Schlaglichter einer Medienrevolution“    die Säulen des Konzepts wie: Gutenberg-Bibeln, Gutenberg-Werkstatt, Gutenberg-Druckladen, Gutenberg-Interaktiv, Gutenberg-Vermittlung und Gutenberg-Sonderausstellung. © Foto Diether v. Goddenthow
Museumsdirektoren Dr. Ulf Sölter vom Gutenberg-Museum erörterte im künftigen Hauptbereich der Interim-Ausstellung „Schlaglichter einer Medienrevolution“ die Säulen des Konzepts wie: Gutenberg-Bibeln, Gutenberg-Werkstatt, Gutenberg-Druckladen, Gutenberg-Interaktiv, Gutenberg-Vermittlung und Gutenberg-Sonderausstellung. © Foto Diether v. Goddenthow

Das einstige Refektorium, ein bislang wegen seiner klimatisch ungünstigen Verhältnisse ungenutzter Kreuzgewölberaum, der einzige original erhaltene Saal des Reichklaraklosters, in dem höchstwahrscheinlich schon Johannes Gutenberg höchstpersönlich weilte, wird zur so genannten „Schatzkammer“ ausgebaut: In dieser werden unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen und strengen konservatorischen Vorgaben die ältesten und wertvollsten Exponate des Gutenberg-Museums, darunter die Gutenberg-Bibeln, untergebracht werden.

Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse, hier im 2. OG dem künftigen Bereich "Sonderausstellungen", machte  deutlich, Dass der Unterschlupf, den das Gutenberg-Museum mit seinen wichtigsten Exponaten im Naturhistorischen Museum findet, weit mehr als eine Behelfslösung sei.  © Foto Diether v. Goddenthow
Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse, hier im 2. OG, dem künftigen Bereich „Sonderausstellungen“, machte deutlich, dass der Unterschlupf, den das Gutenberg-Museum mit seinen wichtigsten Exponaten im Naturhistorischen Museum findet, weit mehr als eine Behelfslösung sei. © Foto Diether v. Goddenthow

Das „Umzugsprojekt“ mit der geplanten Interims-Ausstellung „Mit Gutenberg in die Zukunft — Schlaglichter einer Medieninnovation“ stellten Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse, Museumsdirektoren Dr. Ulf Sölter vom Gutenberg-Museum sowie Dr. Bernd Herkner vom Naturhistorischen Museum Mainz heute der Presse vor. Kulturdezernentin Marianne Grosse dankte dem Naturhistorischen Museum und seinem Direktor ausdrücklich für die Bereitschaft, dem ebenfalls in städtischer Trägerschaft stehenden Gutenberg-Museum dafür ein Domizil anzubieten. „Ohne diese herausragende und sehr kollegiale Unterstützung wäre dieser Weg nicht gangbar.“
Im Erdgeschoss des Kirchenschiffs wird das Gutenberg-Museum seine zentrale Ausstellungsfläche zur Zukunft des Gutenberg-Museums haben. Die Gutenberg-Werkstatt mit Vorführungen an der Druckerpresse und Druckladen werden im Stockwerk darüber untergebracht.  Den großen Raum im zweiten Obergeschoss können beide Museen abwechselnd als Sonderausstellungsraum nutzen. Im Außenbereich schließlich ist ein Shop geplant, außerdem ist ein kleiner Café-Betrieb denkbar.

Der Arbeitsprozess und die Abstimmungsverfahren sind noch nicht abschließend beendet, deshalb steht noch nicht fest, ob die Ausstellung bis ins letzte Detail so aussehen wird, wie in den präsentierten Visualisierungen, die einen ersten Vorgeschmack auf die kommende Ausstellung geben sollen. Marianne Grosse erläuterte die grundlegenden Ideen des Konzeptes: „Die Besucher:innen werden sich, nach einer kurzen Einführung in das Leben und Werk Johannes Gutenbergs, entlang von Themeninseln Inhalten und Exponaten nähern, die die Medieninnovation Gutenbergs in die Gegenwart holen. Von „Meinung machen“ über „Welt beschreiben“ bis zu „Pracht entfalten“ oder „Zeit vertreiben“ laden unterschiedliche Zusammenhänge zur Auseinandersetzung mit der Frage ein, wie relevant das Wirken Gutenbergs heute noch ist. Unser Szenografiekonzept beinhaltet eine neue, frische und zeitgemäße Ansprache der Gäste des Gutenberg-Museums.“

„Wir sind unglaublich dankbar, dass wir Gutenberg und sein Erbe während der Bauzeit in unserem Schwestermuseum präsentieren dürfen“, sagte Dr. Ulf Sölter, Direktor des Gutenberg-Museums. Er freue sich auf die intensivierte Zusammenarbeit, von der sicherlich beide Seiten profitieren würden. „Wenn Teams enger zusammenrücken, können daraus ganz neue, spannende Ideen für gemeinsame Projekte entstehen“, ist er überzeugt.

Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum, Dr. Bernd Herkner, Direktor Naturhistorisches Museum, Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse und Gilbert Korte, Werkleiter der Gebäudewirtschaft Mainz erläutern die Planungen, den einstigen Speisesaal des Reichklaraklosters  in eine „Schatzkammer“ zu verwandeln, die höchsten Sicherheitsvorkehrungen und strengen konservatorischen Vorgaben zur Präsentation der ältesten und wertvollsten Exponate  des Gutenberg-Museums zu erfüllen.  © Foto Diether v. Goddenthow
Dr. Ulf Sölter, Direktor Gutenberg-Museum, Dr. Bernd Herkner, Direktor Naturhistorisches Museum, Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse und Gilbert Korte, Werkleiter der Gebäudewirtschaft Mainz erläutern die Planungen, den einstigen Speisesaal des Reichklaraklosters in eine „Schatzkammer“ zu verwandeln, die höchsten Sicherheitsvorkehrungen und strengen konservatorischen Vorgaben zur Präsentation der ältesten und wertvollsten Exponate des Gutenberg-Museums zu erfüllen. © Foto Diether v. Goddenthow

Noch in ganz anderem Zusammenhang zeigt sich die Zukunftsfähigkeit dieser Zusammenarbeit: „Alle notwendigen Arbeiten werden vom Gedanken der Nachhaltigkeit getragen“, sagt Grosse. Sämtliche für das Gutenberg-Museum ertüchtigten Räume im Interim wird das Naturhistorische Museum weiter nutzen, wenn das Gutenberg-Museum wieder ausgezogen ist. Außerdem ist eine Weiternutzung von Vitrinen und Einbauten geplant, die im Museumsbetrieb auch über die Interimsphase hinaus Verwendung finden sollen.

Raumplan Konzept für die Interimsunterbringung des Gutenberg-Museums im Naturhistorischen Museum - ATELIER BRÜCKNER
Raumplan Konzept für die Interimsunterbringung des Gutenberg-Museums im Naturhistorischen Museum – ATELIER BRÜCKNER

Denn der langfristige Nutzen war auch für den Direktor des Naturhistorischen Museums, Dr. Bernd Herkner, ein ausschlaggebendes Argument, der sagt: „Denn als größtes Naturkundemuseum in Rheinland-Pfalz möchten wir künftig Schaufenster für unser Bundesland sein, aber ebenso Zentrum für Forschung und Vermittlung zu den drängenden Themen unserer Zeit.“ Gleichzeitig freut auch er sich auf die noch wichtiger werdende kollegiale Zusammenarbeit: „Unsere Häuser sind schon lange vertrauensvoll verbunden“, so Bernd Herkner.

Veranstaltungen im Gutenberg-Museum vom 11.04. bis 18.04.2022

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Das Gutenberg-Museum kann zu den üblichen Öffnungszeiten ohne vorherige Anmeldung besucht werden. Bitte beachten Sie, dass aufgrund städtischer Vorgaben im Museum weiterhin Maskenpflicht gilt. Alle Informationen finden Sie aktuell auf unserer Website www.gutenberg-museum.de
Bitte beachten Sie, dass das Museum am Karfreitag und am Ostersonntag geschlossen hat. Am Ostermontag ist das Museum von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Druckladen hat vom 15.04. bis 18.04.2022 geschlossen.

Montag, 11.04.2022,  9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Dienstag, 12.04.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).
Dienstag, 12.04.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Mittwoch, 13.04.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Mittwoch, 13.04.2022, 9.00 – 17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen. Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Drucken vorhandener oder eigener Motive, Setzen mit Holzlettern, Erlernen und Anwenden des Frottageverfahrens. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de. Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind.

Mittwoch, 13.04.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Donnerstag, 14.04.2022, 9.00-17.00 Uhr
Drucken und Setzen im Druckladen des Gutenberg-Museums 
für Kleingruppen. Setzen mit Holzlettern, Drucken der Motive im Hochdruck, Anwenden des Frottageverfahrens. Weitere Projekte nach Absprache. Kosten: Werkstattbeitrag (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Donnerstag, 14.04.2022, 9.00 – 17.00 Uhr
Ferienprogramm: Drucken und Setzen – Drucken mit Holzlettern und Bildmotiven für Kinder ab 6 Jahre in Kleingruppen. Unter fachkundiger Anleitung kann die Werkstatt des Druckladens des Gutenberg-Museums umfassend genutzt werden: Drucken vorhandener oder eigener Motive, Setzen mit Holzlettern, Erlernen und Anwenden des Frottageverfahrens. Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de. Dauer max. 1 Stunde. Werkstattbeitrag 3 Euro (erm. 2 Euro) pro Kind.
Donnerstag, 14.04.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr  (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Freitag, 15.04.2022
Museum geschlossen (Karfreitag)
Samstag, 16.04.2022, 10.00, 11.00, 12.00, 14.00, 15.00 und 16.00 Uhr (und auf Nachfrage)
Druckvorführung an der Gutenberg-Presse.

Samstag, 16.04.2022, 11.00 Uhr
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung des Gutenberg-Museums
mit den Gästeführer:innen der Stadt Mainz; Führung 10 Euro/erm. 8 Euro/Kinder bis einschl. 8 Jahre frei (zzgl. Eintritt). Voranmeldung unter Tel. 06131-242827/888oder gaestefuehrung@mainzplus.com erforderlich.
Samstag, 16.04.2022, 13.30-16.30 Uhr
Nachlass von großen und kleinen Sünden

Druckvorführung von Ablassbriefen im 1. Stock des Gutenberg-Museums.

Sonntag, 17.04.2022
Museum geschlossen (Ostersonntag)

Montag, 18.04.2022, 11.00-17.00 Uhr
Museum geöffnet

Von Montag bis Donnerstag zwischen 9.00-17.00 Uhr
Einzelbetreuung und Druckaufträge im Druckladen des Gutenberg-Museums

Erstellen privater Drucksachen unter fachkundiger Anleitung. Entgegennahme von Aufträgen nach persönlicher Absprache (Voranmeldung erforderlich, Tel. 06131-122686 oder gm-druckladen@stadt.mainz.de).

Das Gutenberg-Museum begrüßt seinen neuen Direktor: Dr. Ulf Sölter seit 1. April 2022 an Bord

Das Gutenberg-Museum begrüßt seinen neuen Direktor. Marianne Grosse, Mainzer Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur begrüßt den neuen Direktor des Gutenbergmuseums Dr. Ulf Sölter © Landeshauptstadt Mainz Foto: Sarah Heil
Das Gutenberg-Museum begrüßt seinen neuen Direktor. Marianne Grosse, Mainzer Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur begrüßt den neuen Direktor des Gutenbergmuseums Dr. Ulf Sölter © Landeshauptstadt Mainz
Foto: Sarah Heil

(skh) Es ist kein Aprilscherz, sondern Anlass zu großer Freude im Mainzer Gutenberg-Museum: Dr. Ulf Sölter hat am 1. April 2022 als neuer Direktor des Museums seinen Dienst angetreten. Nach einem vorgelagerten mehrstufigen Auswahlprozess folgte der Stadtrat einstimmig im Februar 2022 dem Votum des Kultur- und Hauptausschusses und stimmte der Einstellung des promovierten Kunsthistorikers zu.

„Ich freue mich sehr, Dr. Sölter an Bord des Gutenberg-Museums willkommen zu heißen und freue mich auf die vertrauensvolle Zusammenarbeit in spannenden Zeiten für unser Weltmuseum der Druckkunst.
Dr. Sölter überzeugte uns im Auswahlprozess, man spürt, dass er für das Museum und das Sujet brennt und dass er den Kulturstandort Mainz mitprägen will“, erklärt Oberbürgermeister Michael Ebling.
Dr. Ulf Sölter, Jahrgang 1972, wechselt vom Gustav-Lübcke-Museum in Hamm, wo er seit Juli 2019 als Direktor tätig war. Der im Rheinland aufgewachsene Sölter studierte von September 1994 bis Juni 2000 Kunstgeschichte, italienische Kunstgeschichte und Europäische Ethnologie (Magister Artium) in Marburg und Turin. Anschließend arbeitete er im Deutschen Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte. Schon früh begann Sölter damit, Ausstellungen zu kuratieren. Eine Verbindung zum Gutenberg-Museum konnte der Kunsthistoriker bereits Anfang der Nullerjahre aufbauen, als er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt der Philipps-Universität Marburg und dem Gutenberg-Museum Mainz beschäftigt war. 2006 wurde Sölter mit seiner Dissertation „Anton von Klein und seine kunstgeschichtliche Lehrsammlung im Zeitalter der Aufklärung“ in Marburg promoviert. Nach Studium und Promotion arbeitete Sölter bei den Staatlichen Museen zu Berlin, als Lehrbeauftragter in Marburg, Dresden und als mehrere Jahre als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Salzburg. Von November 2014 bis Juni 2019 war Sölter stellvertretender Direktor des Clemens Sels Museums in Neuss, wo er zahlreiche Ausstellungen kuratierte und auch den Bereich der Vermittlungsarbeit verantwortete. Im Juli 2019 wechselte er schließlich als Direktor an das Gustav-Lübcke-Museum in Hamm.

Kulturdezernentin Marianne Grosse freut sich auf die Zusammenarbeit: „Mit Herrn Dr. Sölter gewinnen wir einen echten Museumsexperten, der unser Gutenberg-Museum in dieser besonderen Zeit hervorragend begleiten und gestalten wird. Er bringt für seine neue Stelle weitreichende Erfahrungen als versierter Kunsthistoriker und als Museumsmanager gleichermaßen mit. Ich bin mir sicher, dass alle – genau wie wir in der Findungskommission – schnell davon überzeugt sein werden, dass Dr. Sölter genau der Richtige für uns in Mainz und unser Gutenberg-Museum ist. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

Dr. Ulf Sölter seit 1. April 2022 an Bord © Landeshauptstadt Mainz Foto: Sarah Heil
Dr. Ulf Sölter seit 1. April 2022 an Bord © Landeshauptstadt Mainz Foto: Sarah Heil

Auch Sölter selbst sieht seinem Start in Mainz positiv entgegen: „Ich freue mich auf meine neuen Aufgaben und Herausforderungen als Direktor des renommierten Gutenberg-Museums. Das Haus befindet sich im Um- und Aufbruch, spannende Jahre stehen vor dem Museum und seinem Team. Diesen Aufbruch, aber auch die Verankerung des Museums in der Stadtgesellschaft und in der musealen Landschaft Europas entscheidend mitzugestalten, ist eine besondere Ehre“, so Dr. Ulf Sölter.
Dr. Sölter folgt auf Dr. Annette Ludwig, die seit Mai 2010 Direktorin des Gutenberg-Museums war und das Profil des Weltmuseums der Druckkunst nicht nur strukturell erneuerte, sondern auch konstant die beeindruckende Sammlung des Museums erweiterte und die Vorarbeiten für den Neubau des Museums entschieden vorantrieb.

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
www.gutenberg-museumstadt.mainzde
T: +49 6131 – 12 2640 / 2644
F: +49 6131 – 12 3488