Kategorie-Archiv: 200 Jahre Rheinhessen

Rheinhessen golft gemeinsam – Drei Clubs landen zur Rheinhessen-Golf-Challenge

Rheinhessen_Golf_Challenge_Drei Golfclubs laden zur Rheinhessen Golf-Challenge –
1. Juni, 11:00 Uhr Kanonenstart – Abschlussveranstaltung ab 19:00 Uhr im Favorite Parkhotel

Die Rheinhessen Golf-Challenge geht in die dritte Runde: Am 1. Juni 2018 treten erneut passionierte Golfspieler auf den drei rheinhessischen Golfplätzen in Budenheim, Mommenheim und St. Johann mit- und gegeneinander an. Veranstalter dieses inzwischen schon traditionellen Turniers sind der Mainzer Golfclub, der Golfclub Rheinhessen sowie der Golfclub Domtal. Dabei wird auf jedem Golfplatz ein Turnier ausgetragen – und am Ende dann der Gesamtsieger pro Klasse ermittelt. Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen. Last-Minute-Anmeldungen sind noch möglich.

Los geht’s um 11:00 Uhr mit einem gleichzeitigen Kanonenstart an allen drei Spielstätten. Das Turnier ist vorgabewirksam (Zählweise Stableford), gespielt wird auf je drei Bruttopreisen, Damen und Herren in drei Nettoklassen.

Und nach dem 18. Loch ist noch lange nicht Schluss. Alle Teilnehmer treffen sich an „Loch 19“, d. h. im Favorite Parkhotel in Mainz. Ab 19:00 Uhr erfolgt hier die Siegerehrung mit hochwertigen Preisen, Abendessen, Live-Musik und anschließender Party.

Mitglieder zahlen 60 Euro, Gäste 90 Euro (inklusive Rundenverpflegung, Abendessen und Getränken), Begleitpersonen und Nichtgolfer können für 50 Euro an der Abendveranstaltung teilnehmen.

Anmeldungen direkt vor Ort in den Clubs oder online auf den Webseiten der Veranstalter: Mainzer Golf-Club, www.mainzer-golfclub.de, Golf-Club Rheinhessen, Hofgut Wißberg St. Johann, www.gc-rheinhessen.de und Golfanlage Domtal Mommenheim, www.golfanlage-domtal-mommenheim.de.

Älteste Dampflok Deutschlands wird aus dem Rhein geborgen

Lok „Der Rhein“ im Rampenlicht. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“
Lok „Der Rhein“ im Rampenlicht. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“

Sie ist das älteste Denkmal deutscher Eisenbahngeschichte und ein wertvolles Gut der Industriekultur – die Dampflok „Der Rhein“. 1852 in den Kessler-Werken in Karlsruhe gebaut, fiel sie im selben Jahr auf dem Weg zu ihrem Einsatzort auf der Bahnstrecke Düsseldorf-Elberfeld bei Germersheim in den Rhein. Dort liegt dieser „Schatz“ nun seit mehr als 165 Jahren begraben.

Mainz, 12. April 2018. Bisherige Versuche, die Lok „Der Rhein“ zu bergen, schlugen fehl, dann geriet sie in Vergessenheit. Spätere Anläufe zur Ortung zogen sich über Jahrzehnte hin. Doch nun endlich wurde der „Schatz im Rhein“ wiederentdeckt, die Bergung soll noch in diesem Jahr stattfinden: am 21. Oktober 2018.

Ein Jahrhundertprojekt, das viele Kräfte vereint: Schatzsucher, Möglichmacher, Geschichtenerzähler und Unterstützer.

Die Schatzsucher: v.l.n.r.: Horst Müller, pensionierter Lokführer aus Cochem; Uwe Breitmeier, Vorsitzender des Vorstandes Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“
Die Schatzsucher: v.l.n.r.: Horst Müller, pensionierter Lokführer aus Cochem; Uwe Breitmeier, Vorsitzender des Vorstandes Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“

Die Schatzsucher um den ehrenamtlichen Museumsleiter der Eisenbahnwelt Darmstadt-Kranichstein Volker Jenderny, den pensionierten Lokführer Horst Müller und den Geophysiker Prof. Dr. Bernhard Forkmann haben ein Vierteljahrhundert gesucht, gemessen, gehofft und gebuddelt – ohne Erfolg. Bis ein Zufall ihnen die richtige Schatzkarte in die Hände spielte. Jetzt sind die Eisenbahnromantiker sicher, die älteste noch existierende Dampflokomotive Deutschlands gefunden zu haben.

Möglichmacher Tobias Bartenbach, CEO der Agentur Bartenbach und Leiter des Projektbüros „Jäger der versunkenen Lok“, sagt: „Unser Ziel ist es, das Vorhaben der Schatzsucher zum verdienten Erfolg zu führen. Und nebenbei ein Stück deutscher Geschichte und Industriekultur zu rekonstruieren.“ Ein kostspieliges Unterfangen, das trotz zahlreicher Unterstützer auf weitere finanzielle Hilfe angewiesen ist. Deshalb kann ab sofort jeder mittels Crowdfunding über die Plattform www.startnext.de/jaeger-der-versunkenen-lok zur Bergung der Lok beitragen. „Wir hoffen auf viele kleine Unterstützungen, die es am Ende ermöglichen, das Gesamtbudget in Höhe von einer halben Million Euro zusammenzutragen“, so Bartenbach.

 Das Team: v.l.n.r.: Mario Schmiedicke, SWR-Redakteur; Wolfhard Neu, OHF Bergungsunternehmen; Uwe Breitmeier, Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein; Michael Hattemer, Sparda Südwest eG; Prof. Dr. Bernhard Forkmann, Geophysiker; Horst Müller, pensionierter Lokführer aus Cochem; Peter Boudgoust, SWR-Intendant; Dr. Simone Schelberg, SWR-Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz; Andreas Manthe, Sparda Südwest eG; Tobias Bartenbach, Leiter Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“ Rampenlicht. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“
Das Team: v.l.n.r.: Mario Schmiedicke, SWR-Redakteur; Wolfhard Neu, OHF Bergungsunternehmen; Uwe Breitmeier, Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein; Michael Hattemer, Sparda Südwest eG; Prof. Dr. Bernhard Forkmann, Geophysiker; Horst Müller, pensionierter Lokführer aus Cochem; Peter Boudgoust, SWR-Intendant; Dr. Simone Schelberg, SWR-Landessenderdirektorin Rheinland-Pfalz; Andreas Manthe, Sparda Südwest eG; Tobias Bartenbach, Leiter Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“ Rampenlicht. © Projektbüro „Jäger der versunkenen Lok“

Medial begleitet wird das Projekt bereits seit den Suchanläufen vor 25 Jahren vom Geschichtenerzähler SWR. SWR-Intendant Peter Boudgoust erklärt: „Es ist ein echtes Projekt zum Mitfiebern: Gelingt es, die älteste noch existierende Dampflok Deutschlands im Kiesbett des Rheins zu bergen? ‚Jäger der versunkenen Lok‘ ist eine Schatzsuche mit ungewissem Ausgang, die wir auf allen Kanälen begleiten – im Fernsehen, im Hörfunk und interaktiv im Netz. So schafft der SWR ein einzigartiges Erlebnis für den Südwesten und bringt Menschen zusammen. Und am Ende steht hoffentlich eine 166 Jahre alte Lok im Trockenen.“

Einer der Unterstützer des Projekts, neben den zahlreichen kleinen des Crowdfundings, ist die Sparda-Bank Südwest. Andreas Manthe, Leiter Kommunikation & Marketing, erläutert: „Die Bergung der Lok ist für die Sparda-Bank eine einzigartige Geschichte, weil sie unmittelbar mit der Entstehung der Sparda-Bank zu tun hat. 1899 gründeten Eisenbahnbeamte, Hilfsbeamte und Arbeiter im Eisenbahndirektionsbezirk Mainz eine Spar- und Darlehenskasse als genossenschaftliche Selbsthilfeeinrichtung. Später wurde aus der Eisenbahn-Spar- und Darlehnskasse die Sparda. Mit der Sparda Stiftung Kunst, Kultur und Soziales unterstützen wir daher dieses tolle Projekt.“

Das Bergungsvorhaben und der Termin wurden der Öffentlichkeit am heutigen Donnerstag im Rahmen einer Pressekonferenz erstmals vorgestellt.

Weitere Informationen finden Sie unter www.lok-jaeger.de.
Ausflugstipp: Bahnwelt Darmstadt-Kranichstein

Förderpreis für Studierende anlässlich des“Energietages Rheinland-Pfalz“

Versorgungswirtschaft Rheinhessen vergibt 4.000 Euro Preisgeld

Zur Förderung des akademischen Nachwuchses auf dem Gebiet der Energie-/Versorgungs- und Abwasserwirtschaft vergibt die Versorgungswirtschaft Rheinhessen jährlich einen Förderpreis an eine Studentin oder einen Studenten. Dieser Preis ist mit 4.000 Euro dotiert.
Preiswürdige Leistungen sind hervorragende und für die Versorgungswirtschaft interessante Abschlussarbeiten im Zusammenhang mit einem guten Studium, das an einer Rheinhessischen Hochschule abgeschlossen wurde.
Die Preisverleihung findet anlässlich des „Energietages Rheinland-Pfalz“ statt, der von der Transferstelle Bingen in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau veranstaltet wird. Dieses Jahr ist die Veranstaltung auf den 30. August 2018 terminiert.
Der Abgabetermin für die Bewerbung zum Förderpreis ist Samstag, der 30. Juni 2018. Interessierte Studierende können sich über ihren Fachbereich bewerben. Die Richtlinien, Ansprechpartner der Hochschulen und Förderer sowie Informationen zum Förderpreis sind auf der Homepage www.foerderpreis-rheinhessen.de zu finden.
In diesem Jahr koordiniert die Rheinhessische Energie-und Wasserversorgungs-GmbH, Ingelheim, die Vergabe des Förderpreises.

Ein neues Jahr, ein neues Programm und viele Gelegenheiten, Rheinhessens schönste Seiten kennenzulernen

cover-rheinhessen-tftDas neue Programm „Rheinhessen Tag für Tag“ 2018 ist da. „Aller guten Dinge sind drei“ – so auch in Rheinhessen. Zum dritten Mal in Folge erscheint nun das erfolgreich etablierte „Rheinhessen Tag für Tag“-Programmheft. Im letzten Jahr hat das Programm die Pforten zu den schönsten Orten in Rheinhessen geöffnet. Unter dem Motto „Industriekultur – Kunst in der Fabrik“ werden dieses Jahr alle Rheinhessinnen und Rheinhessen dazu eingeladen, weitere Facetten der Region kennenzulernen.

Über 130 Veranstaltungen von insgesamt 70 Veranstaltern haben auf rund 120 Seiten ihren Platz gefunden. Dahinter verbirgt sich eine große Vielfalt an Ausstellungen, Führungen, Theaterstücken, Lesungen oder Wanderungen kreuz und quer durch Rheinhessen. „Unser Rheinhessen-Kalender steht exemplarisch für das große Netzwerk, das wir seit dem Jubiläumsjahr in Rheinhessen aufgebaut haben und zeigt, dass mit vereinten Kräften Großes bewirkt werden kann, um unsere Region nach innen sowie auch nach außen zu stärken“, so Peter E. Eckes, Vorsitzender von Rheinhessen Marketing e.V.

Der erste Teil des Kalenders widmet sich der erfolgreichen Veranstaltungsreihe „Rheinhessen Tag für Tag“. Darin werden über 85 Veranstaltungen präsentiert, die den Fokus auf die vielfältige rheinhessische Kultur legen. Zum Thema Industriekultur stellen Veranstalter die rheinhessische Industrie und Wirtschaft in einem ganz neuen Licht dar. Ob Führungen im Alten Stellwerk Armsheim, ein Besuch im Keller der Firma Racke oder die Vortragsreihe des Instituts für geschichtliche Landeskunde – Wissenswertes wartet in der ganzen Region.

Im zweiten Teil des Programms sammeln sich die Höhepunkte des Jahres 2018 – vom Feuerwerk über Musikfestivals bis hin zu hochoffiziellen Events gibt es hier alles, was das Kultur-, Genießer- oder Sportlerherz begehrt. Unter anderem feiert Rheinhessen seinen 202. Geburtstag in Bingen, Worms richtet den 34. Rheinland-Pfalz-Tag aus und die 3. Sommer Bob WM sorgt für sportliche Spannung. Auch für den perfekten Festival-Sommer ist in der Region gesorgt: das Summer in the City bringt Weltstars auf rheinhessische Bühnen und auch beim Wormser Jazz & Joy oder dem OPEN OHR Festival in Mainz steht kein Fuß still.

Eines steht fest: Rheinhessen bleibt vielfältig, voller kultureller Überraschungen und präsentiert sich auch in diesem Jahr ganz schön anders.

v.l.n.r.: Hans-Georg Schnücker, Vorstand Rheinhessen Marketing e.V.; Peter Eugen Eckes, Vorsitzender Rheinhessen Marketing e.V.; Tobias Bartenbach, Leiter Projektbüro Rheinhessen. Foto: BARTENBACH AG
v.l.n.r.: Hans-Georg Schnücker, Vorstand Rheinhessen Marketing e.V.; Peter Eugen Eckes, Vorsitzender Rheinhessen Marketing e.V.; Tobias Bartenbach, Leiter Projektbüro Rheinhessen. Foto: BARTENBACH AG

Der neue „Rheinhessen Tag für Tag“-Katalog ist ab sofort kostenlos bei den AZ-Kundencentern, bei Möbel Martin, bei Banken und Sparkassen, bei den Orts- und Verbandsgemeindeverwaltungen, den Tourist-Informationen und in vielen Lotto- Annahmestellen in Rheinhessen und darüber hinaus erhältlich. Alle Veranstaltungen können zudem online unter https://www.rheinhessen.de/tag-fuer-tag abgerufen und als PDF heruntergeladen werden.

www.facebook.de/weinerlebnis.rheinhessen
www.rheinhessen.de
www.rheinhessen-2016.de

Ministerpräsidentin Malu Dreyer betont auf Neujahrsempfang: Unsere Werte machen uns stark für die Zukunft

Umgeben von glücksbringenden Schornsteinfegern aus ganz Rheinland-Pfalz begrüßt Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim traditionellen Neujahrsempfang in der Mainzer Staatskanzlei am 10. Januar 2018 über Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Wirtschaft. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de
Umgeben von glücksbringenden Schornsteinfegern aus ganz Rheinland-Pfalz begrüßt Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim traditionellen Neujahrsempfang in der Mainzer Staatskanzlei am 10. Januar 2018 über Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Wirtschaft. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de

Auch in diesem Jahr hatte die  Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz Malu Dreyer Persönlichkeiten aus allen Bereichen des öffentlichen Lebens in die Mainzer Staatskanzlei zum Neujahrsempfang eingeladen.
„Unsere Werte machen uns stark für eine positive Zukunft. Lassen Sie uns gemeinsam dafür arbeiten, dass Rheinland-Pfalz solidarisch, stabil und erfolgreich bleibt. Frieden, Freiheit und Demokratie sind elementare Bestandteile unserer Gesellschaft, für die es sich lohnt einzustehen“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer vor rund 350 Gästen aus Politik, Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Wirtschaft. Gerade in diesen Zeiten des Wandels sei es wichtig, den Zusammenhalt in der Vielfalt zu stärken. Das werde weiterhin ihr Schwerpunktthema als Ministerpräsidentin bleiben.

Die Landesregierung habe alle Menschen im Blick, um gute Rahmenbedingungen für ein sicheres, selbstbestimmtes Leben zu gestalten. Ob in der Stadt oder auf dem Land, Rheinland-Pfalz sei überall lebenswert- und liebenswert. Die Landesregierung unterstütze und stärke die Regionen mit einer guten finanziellen Ausstattung der Kommunen, etwa ein Drittel des Landeshaushaltes gehe an die Städte, Kreise und Gemeinden. Rheinland-Pfalz sei eines der exportstärksten Länder mit einer überdurchschnittlichen Wirtschaftskraft und innovativen Unternehmen. „Wir investieren in schnelles Internet, sichere Straßen und die Sicherung des Fachkräftenachwuchses, damit alle Regionen an der rasanten Entwicklung der digitalen Revolution teilhaben können“, betonte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

Jeder Gast erhielt bei der Begrüßung seinen persönlichen kleinen Glückbringer überreicht. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de
Jeder Gast erhielt bei der Begrüßung seinen persönlichen kleinen Glückbringer überreicht. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, der Übergang von Schule ins Arbeitsleben und die Integration Zugewanderter seien weitere Themen, mit denen die Landesregierung die Zukunft der Arbeit gestalte. Rheinland-Pfalz zeichne sich durch eine gelungene Sozialpartnerschaft aus, die sich besonders an einer gemeinsamen Fachkräftestrategie zeige.

Ihren Gästen dankte die Ministerpräsidentin für ihr Engagement in ihren jeweiligen Bereichen. „Sie alle prägen den Erfolg unseres Landes maßgeblich mit. Ob in der Wirtschaft und Wissenschaft, in der Politik, in Kirchen, Kommunen oder ehrenamtlichen Initiativen. Es ist ganz besonders auch Ihr Verdienst, dass Rheinland-Pfalz so sicher, stark und solidarisch ist. Ich danke Ihnen für Ihren Einsatz“, so Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Einen besonderen Dank richtete sie an die Feuerwehren und Rettungskräfte, die wegen der aktuellen Hochwasserlage rund um die Uhr im Einsatz für die Menschen vor Ort sind.

„Das Motto der Bundesratspräsidentschaft im vergangenen Jahr „Zusammen sind wir Deutschland“ leben die Rheinland-Pfälzer und Rheinland-Pfälzerinnen jeden Tag. Wir sind ein Land, in dem sich besonders viele Menschen für ihre Mitmenschen einsetzen. Ich blicke voller Zuversicht in das neue Jahr, weil ich um die Möglichkeiten und Stärken von Rheinland-Pfalz weiß“, sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer.

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, auf ein gutes, erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2017. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Gesellschaft stark bleibt und auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Unser Staat ist stark. Wir haben allen Grund zur Zuversicht. Aber es ist auch entscheidend, dass wir uns engagieren für unsere Werte im Wissen um unsere Stärken, die unsere vielfältige Gesellschaft ausmachen, und im Streben nach einer positiven Zukunft, so die Ministerpräsidentin. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de
„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, auf ein gutes, erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2017. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Gesellschaft stark bleibt und auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Unser Staat ist stark. Wir haben allen Grund zur Zuversicht. Aber es ist auch entscheidend, dass wir uns engagieren für unsere Werte im Wissen um unsere Stärken, die unsere vielfältige Gesellschaft ausmachen, und im Streben nach einer positiven Zukunft, so die Ministerpräsidentin. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow.de

Mit Vorfreunde schaute sie auf einige der wichtigen Ereignisse des neuen Jahres, den Antrittsbesuch des Bundespräsidenten, die Feierlichkeiten zu 225 Jahre Mainzer Republik und 200 Jahre Raiffeisen, die Karl Marx-Ausstellung anlässlich des 200. Geburtstages des Philosophen oder auf die Erinnerung an 100 Jahre Frauenwahlrecht. „Großartige Frauen haben sich gegen Unterdrückung und gesellschaftliche Zwänge aufgelehnt. Sie haben gezeigt, dass man mit Mut die Welt zum Besseren verändern kann“, so die Ministerpräsidentin.

Nach der Rede der Ministerpräsidentin standen die Begegnung und das Gespräch im Vordergrund.

(Quelle: Staatskanzlei. Dokumentation: Diether v. Goddenthow)

Kulturfonds Peter E. Eckes und der Verlag Schott Music spenden 75 Orchester-Partituren an rheinhessische Schulen

Von links nach rechts: Dr. Peter Hanser-Strecker (Verlag Schott Music), Dieter Schacht (Schulleiter), Peter E. Eckes (Kulturfonds Peter E. Eckes)
Von links nach rechts: Dr. Peter Hanser-Strecker (Verlag Schott Music), Dieter Schacht (Schulleiter), Peter E. Eckes (Kulturfonds Peter E. Eckes)

Am 5. September 2017 kamen am Sebastian-Münster-Gymnasium in Ingelheim Peter E. Eckes und Dr. Peter Hanser-Strecker zusammen, um Herrn Dieter Schacht, Schulleiter des Gymnasiums, stellvertretend für 17 weitere rheinhessische Gymnasien und Gesamtschulen Partituren der bekanntesten klassischen Orchesterwerke zu überreichen.

Die Einführung in das Hören klassischer Musikwerke und ihre Analyse spielen eine wichtige Rolle in der musikalischen Ausbildung von Schülern. Oft reicht der Etat an Schulen jedoch nicht für die Anschaffung von Musikbüchern und Noten aus, um die musikpädagogische Arbeit angemessen zu unterstützen. Aus diesem Grund schlossen sich die Förderer Kulturfonds Peter E. Eckes und der Verlag Schott Music zusammen und spendeten jeder der ausgewählten Schulen 75 Partituren aus der Serie „Eulenburg Audio+Score – Die schönsten Meisterwerke der Orchesterliteratur“. Es handelt sich dabei um eine umfassende Hörbibliothek, die zu allen Notenpartituren auch eine CD bietet, die den Unterricht wesentlich erleichtert und neue Impulse setzt.

In Rheinhessen zu investieren, bedeutet für Peter E. Eckes, auch und gerade die Jugend zu fördern, in deren Händen die Zukunft liegt. „Dieses Förderprojekt ist ein nachahmenswertes Beispiel, das kulturelle Impulse an die junge Generation sendet, und zudem ein Vorbild für ähnliche Engagements aus dem erweiterten Kreis der Wirtschaft“, so Peter E. Eckes bei der Spendenübergabe.

Region Rheinhessen feierte 201. Geburtstag in der Nibelungenfestspielstadt Worms

v.li. Moderator Holger Wienpahl, Musiker Sinu, Sascha Göpel   Dennenesch Zoudé, Alexandra Kamp, Peter E. Eckes, Oberbürgermeister Michael Kissel, Mehmet Kurtulus. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
v.li. Moderator Holger Wienpahl, Musiker Sinu, Sascha Göpel Dennenesch Zoudé, Alexandra Kamp, Peter E. Eckes, Oberbürgermeister Michael Kissel, Mehmet Kurtulus. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Große Geburtstagsfeier zur Stärkung der Region Rheinhessen, eingebettet in Wormser Kulturnacht mit Ausblick auf die Wormser Nibelungen-Festspiele vom 4. bis 20.08.2017

„Wir werden nicht älter, wir feiern nur länger!“, unter diesem Motto beging die Region Rheinhessen am 8. Juli ihren 201. Geburtstag. Bei bestem Sommerwetter erlebten rund 300 geladene Gäste aus Politik, Gesellschaft und Wirtschaft in Worms einen unterhaltsamen und kurzweiligen „Feier-Abend“ mit kulturellem Bühnenprogramm.

Peter Eckes, Vorsitzender des Vorstandes von Rheinhessen Marketing. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Peter Eckes, Vorsitzender des Vorstandes von Rheinhessen Marketing. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

„Ja, haben wir denn schon wieder Geburtstag?“ Mit diesen Worten eröffnete Peter Eckes, Vorsitzender des Vorstandes von Rheinhessen Marketing, den Abend im Wormser Kulturzentrum. Und sprach damit vielen Gästen aus der Seele, ist doch das Rheinhessen-Jubiläumsjahr 2016 mit dem Festakt im Mainzer Staatstheater am 8. Juli 2016 und weiteren über 600 Veranstaltungen im Jahresverlauf noch lebhaft in Erinnerung. Und genau an dieses kollektive Wir-Gefühl will Rheinhessen-Marketing in den folgenden Jahren anknüpfen: Das Erreichte soll fortgeführt und die Identität der Region weiter gestärkt werden. „Wir müssen Rheinhessen profilieren als einen der erfolgreichsten Wirtschaftsstandorte in Deutschland und als ein sympathisches Wohn- und Freizeitland am Rhein.“ Und da man sich zum Geburtstag ja auch etwas wünschen darf, schloss Eckes mit folgendem Wunsch: „Vielleicht wird aus dem 8. Juli mit den Jahren ja so etwas wie ein rheinhessischer ‚Nationalfeiertag‘. Wer weiß, wir Rheinhessen sind erfahrungsgemäß zu allem fähig.“

Auch Michael Kissel, Oberbürgermeister der Gastgeberstadt Worms, sieht das Potenzial Rheinhessens und nimmt Politik und Wirtschaft in die Pflicht. In seinem Grußwort forderte er dazu auf, in die Zukunft der Region und insbesondere in die Jugend von Rheinhessen zu investieren. Eine Forderung, die im Anschluss an den offiziellen Teil mit der „Rheinhessen Youngster Musiknacht“ direkt in die Tat umgesetzt wurde.

Schauspielerin Bettina Franke. Foto: Diether v. Goddenthow
Schauspielerin Bettina Franke. Foto: Diether v. Goddenthow

Es ging literarisch weiter: Schauspielerin Bettina Franke gelang es in ihrer Lesung von Ausschnitten der „Inszenierung Szene 1521“ die Gedankengänge Martin Luthers, seine Sprache und seine Werke eindrucksvoll zu vermitteln.

 

 

 

Höhepunkt des Abends war zweifellos die erste und einzige Live-Probe von Schauspielern der diesjährigen Nibelungen-Festspiele: Sascha Göpel, Alexandra Kamp, Mehmet Kurtulus und Dennenesch Zoudé trugen drei Szenen aus dem diesjährigen Nibelungenstück „Glut. Siegfried von Arabien“ von Albert Ostermeier von, welches von Nuran David Calis inszeniert wird.

v.li. Die Schauspieler Sascha Göpel, Alexandra Kamp, Mehmet Kurtulus und  Dennenesch Zoudé geben eine Kostprobe aus "Glut. Siegfried von Arabien". Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
v.li. Die Schauspieler Sascha Göpel, Alexandra Kamp, Mehmet Kurtulus und Dennenesch Zoudé geben eine Kostprobe aus „Glut. Siegfried von Arabien“. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Mit „Glut. Siegfried von Arabien“ begibt sich das Wormser Festspielensemble tiefer in die Symbolik der Nibelungen-Geschichte.  Es wird von brandaktuellen und zugleich ursprünglichen Themen des Stoffes wie Toleranz sowie dem Umgang mit anderen Kulturen erzählt. Die Szene – in den ersten Weltkrieg 1915 verschoben – spielt in einem Orient-Express auf dem Weg durch die Wüste bis zu den persischen Ölfeldern der Briten. Die modernen Protagonisten, diese Nibelungenhelden, getarnt als Gauklergruppe,  unter Führung eines Hauptmann Klein, haben den Auftrag, die britischen Ölquellen in Persien in die Luft zu sprengen, Perserstämme zum Aufstand zu bewegen und das Empire empfindlich zu schwächen. Der Autor Albert Ostermeier hatte so eine ähnliche fast unbekannte  historische Begebenheit aus dem  1.Weltkrieg ausgegraben und geschickt mit dem Nibelungenstoff verwoben.

Obgleich sie erst drei  Wochen in Worms proben,  überzeugte das Ensemble  das Publikum  schon jetzt mit viel Witz und Charme, und machte neugierig auf das Gesamtwerk, das ab dem 4. August live in Worms aufgeführt wird (weitere Info: Niebelungenfestspiele.de)

Beendet wurde der offizielle Teil mit dem gemeinsamen Anschneiden der Geburtstagstorte durch Peter E. Eckes, Michael Kissel, die beiden Landräte Claus Schick und Ernst-Walter Görisch sowie durch die rheinhessische Weinkönigin Laura Lahm.

Mainzer Singer-Songwriter Sinu. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Mainzer Singer-Songwriter Sinu. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Im Anschluss wurde mit über 2.400 Gästen die Wormser Kulturnacht gefeiert: Rheinhessen Marketing und das Projektbüro luden zur „Rheinhessen Youngster Musiknacht“. Drei junge Bands aus der Region präsentierten auf verschiedenen Bühnen im „DAS WORMSER“ ihr vielfältiges Repertoire. Der Mainzer Singer-Songwriter Sinu stimmte leise Töne unter dem Schatten der großen Buche auf dem Vorplatz des Kulturzentrums an, während die Band Lilli Rubin aus Bingen die Dachterrasse rockte. Ganz entspannt ging es bei „Get it!“, dem jungen Jazz-Ensemble aus Worms zu, das instrumental und ohne Verstärker den Abend ausklingen ließ.

„Die Rheinhessen Youngster Musiknacht ist unser Beitrag für die 11. Wormser Kulturnacht, mit dem wir uns gleichzeitig bedanken möchten für die Gastfreundschaft und partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen der Stadt Worms und der Region Rheinhessen bei der Ausrichtung unseres 201. Geburtstages“, so Peter E. Eckes.

Wo im kommenden Jahr am 8. Juli der 202. Geburtstag gefeiert wird, steht noch nicht fest, aber dass er gefeiert wird, darin sind sich alle Verantwortlichen einig.

Rheinhessen digital: Auf einen Blick, mit einem Klick!
www.rheinhessen-2016.de
www.shop-rheinhessen.de
www.youtube.com (Kanal „Rheinhessen 2016“ über Kanal-/Videosuche)

Ein neues Jahr und viele weitere Gründe, Rheinhessen zu entdecken! Das neue Programm „Rheinhessen Tag für Tag“ ist da

rheinhessen-programm2017bPassend zum Beginn der Frühlingszeit erscheint das neue „Rheinhessen Tag für Tag“ Programmheft für Rheinhessen mit rund 100 Veranstaltungsterminen zwischen April und Dezember. Peter E. Eckes, Vorsitzender des Vorstandes von Rheinhessen Marketing, ist begeistert, welche Strahlkraft die Kampagne im Jubiläumsjahr 2016 in Rheinhessen und über die Grenzen hinaus entwickelte. „Die Veranstaltungsreihe ‚Rheinhessen Tag für Tag‘ war eine der erfolgreichsten im Jubiläumsjahr. Die Rheinhessen haben gezeigt, was gemeinsam alles bewegt werden kann.“ Und mit genauso viel Begeisterung wie im letzten Jahr soll es 2017 weitergehen.

Dabei setzen die Veranstalter dieses Jahr erneut einen kulturellen Schwerpunkt. Unter dem Motto „Verborgene Orte öffnen ihre Pforten“ werden im ersten Teil des Programmheftes über 60 Veranstaltungen präsentiert, die die kulturelle Vielfalt der Region verdeutlichen. Sonst verschlossene Innenhöfe, Keller, Gärten und Privathäuser öffnen ihre Türen und gewähren den Besuchern Einblicke in ihre Geschichten. Von A wie Alzey bis W wie Worms wird landauf, landab Kultur gelebt. Nicht nur Gemeinden, sondern auch private Veranstalter, Institutionen und Museen öffnen für Rheinhessinnen und Rheinhessen sowie Gäste aus nah und fern ihre Pforten und bereichern das kulturelle Leben der Region.

Zusätzlich in den Veranstaltungskalender integriert sind 34 Höhepunkt-Veranstaltungen mit teils überregionaler Bedeutung, die die Attraktivität von Rheinhessen unterstreichen. Im Rahmen des Reformationsjahres sind so zum Beispiel zahlreiche „Luther-Veranstaltungen“ zusammengekommen. Ob Lesungen, Kunstausstellungen, Konzerte oder Führungen – hier dreht sich alles um Martin Luther, der auch in Rheinhessen seine Spuren hinterließ. Außerdem versüßen zahlreiche Festivals die Sommermonate. Ob Open Ohr, Bingen Swingt, Summer in the City, Musikfestival Rheinhessen, Da Capo oder das Wormser Jazz & Joy Festival, hier ist für jeden Geschmack das richtige dabei!

Weitere Höhepunkte – natürlich neben der großen 201. Geburtstagsfeier von Rheinhessen am 8. Juli in Worms – stellen dieses Jahr u. a. die Golf-Challenge, die Skulpturenausstellung in Bingen, der Römertag, die berühmten Nibelungenfestspiele, die Illumination des Nachthimmels während der Mainzer Sommerlichter, die Christophorusfahrt und ein in dieser Form einmaliges Sommerbob-Training dar.

Wieder einmal zeigt der Rheinhessen Veranstaltungskalender, wie vielfältig und kulturell attraktiv die Region Rheinhessen ist!

Das neue Programmheft liegt ab sofort kostenlos bei den AZ-Kundencentern, bei Banken und Sparkassen, bei den Orts- und Verbandsgemeindeverwaltungen und bei den Tourist-Informationen in der gesamten Region aus. Immer aktuell und online abrufbar sind die Veranstaltungen auch unter www.rheinhessen.de. Hier steht das Programmheft auch als PDF-Download zur Verfügung.

Rheinhessen. Ganz schön anders.
Die Region Rheinhessen feierte 2016 ihren 200. Geburtstag: Seit der Gründung am 8. Juli 1816 wächst in Rheinland-Pfalz (und nicht in Hessen!) zwischen Mainz, Bingen, Alzey und Worms zusammen, was damals politisch so gewollt war. Die anlässlich des Jubiläums realisierte Image- und Identitätskampagne unter dem Motto „Rheinhessen. Ganz schön anders“ wird auch 2017 fortgesetzt. Verantwortlich ist der Verein Rheinhessen Marketing in Zusammenarbeit mit Rheinhessen Touristik, Rheinhessenwein sowie dem Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum (DLR) in Oppenheim. Ansprechpartner für das Programm ist das Projektbüro Rheinhessen.

Rheinhessen digital: Auf einen Blick, mit einem Klick!
www.rheinhessen-2016.de
www.shop-rheinhessen.de
www.youtube.com (Kanal „Rheinhessen 2016“ über Kanal-/Videosuche)

201 Jahre und kein bisschen leise – Rheinhessen gewinnt an Selbstbewusstsein und setzt Kurs fort

Imagem_Hiwwel_Herz_Hirn2Von wegen „Am Aschermittwoch ist alles vorbei!“ Einen Tag nach Aschermittwoch geht es erst richtig los, zumindest in Rheinhessen: Am 2. März fällt in Alzey der offizielle Startschuss zur Neuauflage der Image- und Identitätskampagne für die Region, die vergangenes Jahr ihren 200. Geburtstag gefeiert hat. Rund 200 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sind der Einladung von Rheinhessen Marketing und dem Projektbüro Rheinhessen ins Gymnasium am Römerkastell gefolgt. Die Gelegenheit, um aus erster Hand zu erfahren, welche Ideen und Themen für die Rheinhessen-Agenda 2017 bis 2020 entwickelt wurden.

Peter Eckes © Foto: BARTENBACH AG
Peter Eckes © Foto: BARTENBACH AG

Und die Region präsentiert sich selbstbewusst, hat im Laufe des Jubiläumsjahres 2016 deutlich an Profil gewonnen. So soll es weitergehen, macht Peter E. Eckes, Vorsitzender des Vorstandes von Rheinhessen Marketing, gleich zu Beginn deutlich: „Wir wollen Rheinhessen zu einer der attraktivsten Regionen in Deutschland formen. Wir wollen Wachstum fördern und Qualität in Leben und Arbeit der Menschen bringen.“ – so lautet das Credo von Rheinhessen Marketing aus dem Jahr 2007. Und diese Vision ist heute, zehn Jahre später, präsenter denn je: „Im Jubiläumsjahr 2016 haben die Rheinhessen gezeigt, was gemeinsam alles bewegt werden kann. Rheinhessen ist auf einem guten Weg!“

Als Wegbereiter will Rheinhessen Marketing weiterhin engagiert und motiviert die Image- und Identitätskampagne realisieren. Dazu hat sich aus den eigenen Reihen der neue „Arbeitskreis 2017–2020“ formiert. Dieser „AK 17–20“ wird in enger Zusammenarbeit mit dem Projektbüro Rheinhessen, dem früheren „Projektbüro 200 Jahre Rheinhessen“, die anlässlich des Jubiläums initiierte Kampagne fortsetzen. „Rheinhessen. Ganz schön anders“ – dieses Motto ist und bleibt Programm, neue Motive ersetzen bzw. ergänzen die bisherigen plakativen Motive.

Gruppenfoto der Akteure von Rheinhessen Marketing und dem Projektbüro Bartenbach  © Foto: BARTENBACH AG
Gruppenfoto der Akteure von Rheinhessen Marketing und dem Projektbüro Bartenbach © Foto: BARTENBACH AG

Auf Bewährtes und Neues setzen die Verantwortlichen auch bei den Botschaftern. Die Riege der prominenten Werbeträger aus und für die Region wird erweitert: Neben den bisherigen neun Botschaftern Anja Gockel, Udo van Kampen, Lars Reichow, Engelbert Günster, Hans-Jörg Friese, Harald Strutz, Philipp Wittmann, Katrin Schultheis und Sandra Sprinkmeier zählen ab sofort zwei renommierte Kulturschaffende zum Kreis der Rheinhessen-Fürsprecher: Markus Müller, Intendant des Staatstheaters Mainz, sowie der Winzer und Krimi-Autor Andreas Wagner aus Essenheim.

Apropos Kultur: Auf ihr liegt auch künftig ein zentraler Fokus, wie Volker Gallé vom Arbeitskreis Rheinhessen Kultur leidenschaftlich und mit Nachdruck erläutert. Denn: „Der kulturelle Aufbruch Rheinhessens im Jubiläumsjahr kam aus den Gemeinden, von Künstlern, Heimatforschern und Gästeführern, aus den Museen und aus Vereinen und Verbänden. Damit sich die Netzwerke verdichten und die Themen mehr regionales Profil gewinnen, braucht es eine hauptamtliche Koordination“, so Gallés Appell.

Erster Schritt auf dem Weg zur Schärfung des kulturellen Rheinhessen-Profils: Die erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Rheinhessen Tag für Tag“ wird fortgesetzt – und der Veranstalterkreis erweitert. Konnten 2016 noch ausschließlich Gemeinden (neue) Veranstaltungen mit kulturellem Rheinhessen-Bezug einreichen, können jetzt ausdrücklich auch Vereine, Institutionen und Privatpersonen entsprechende Termine anmelden. Ein vorläufiges Jahresprogramm 2017 wird erstmals in Alzey präsentiert. Die finale Version erscheint im April. Einreichungen sind aktuell noch möglich und herzlich willkommen! Ansprechpartner ist das Projektbüro Rheinhessen, projektbuero@bartenbach.de, Telefon: 06131/91098-2016.

Doch nicht nur im kulturellen Bereich, auch in der Wirtschaft war das Jubiläumsjahr ein wichtiger Impulsgeber, wie Günter Reichart in seiner Bilanz skizziert. Als Vorstand von Rheinhessen Marketing und Vorstand der EWR AG, einem der wesentlichen Sponsoren des Jubiläums, hat er stets den Standort Rheinhessen im Blick: „Das 200-jährige Rheinhessen-Jubiläum in 2016 hat viel bewegt. Wenn es uns für 2017 und darüber hinaus gelänge, die über 45.000 in Rheinhessen ,beheimateten‘ Firmen für einen zusätzlichen monetären Beitrag für ,ihre‘ Region zu gewinnen, würde durch die Wirtschaft in Rheinhessen weiter viel bewegt werden können. Von einer damit einhergehenden Popularisierung der ¸Standortmarke Rheinhessen‘ würden alle profitieren!“

Forum © Foto: BARTENBACH AG
Forum © Foto: BARTENBACH AG

Kultur, Wirtschaft, Identität – die Fäden all dieser verschiedenen Ansatzpunkte der Kampagne laufen im Projektbüro Rheinhessen zusammen. Unter der Leitung von Tobias Bartenbach ist das bewährte Team auch künftig zentraler Ansprechpartner für Veranstalter, Sponsoren, Medien und Bürger. „Ziel ist es“, so Tobias Bartenbach in Alzey, „weiter am Selbstbewusstsein und an der Stärke Rheinhessens nach innen und außen zu arbeiten“. Hier gelte es, den begonnenen Weg fortzuführen und dabei ausdrücklich alle in Rheinhessen mitzunehmen: Bürger, Vereine, Institutionen, Kommunen, Politik und die Wirtschaft.

Beispielhaft wurden zwei erfolgreiche Projekte des vergangenen Jubiläumsjahres vorgestellt: die „Straße der Geschichte“ in Essenheim sowie das „Schaufensterprojekt“ der Gruppe impuls(e).

Premiere hingehen feiert das dritte Projekt: die interaktive Zeitleiste „Rheinhessen Timeline“ (Arbeitstitel). Dr. Kai-Michael Uwe Sprenger stellt dieses neue Projekt des Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz e. V. (IGL) vor. Unter www.regionalgeschichte.net/Rheinhessen ist ab sofort eine Chronik zur 200-jährigen Geschichte Rheinhessens kompakt und interaktiv abrufbar. Ziel ist die Vermittlung von Regionalgeschichte an die breite Öffentlichkeit. Eine spannende Entdeckungsreise durch die 200-jährige Geschichte der Region. Heimatkunde 2.0 des IGL in Kooperation mit Rheinhessen Marketing.

Musikalische Akzente setzen die „Bembelsänger“, die im südlichen Rheinhessen bereits seit Jahren Kultstatus besitzen, bevor nach zwei launigen Stunden die Veranstaltung kulinarisch ausklingt.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei Neujahresempfang: „Zusammen sind wir Rheinland-Pfalz … und auch Mutmacher für die Verzagten“

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (rechts), traditionell von Schornsteinfegern umgeben,  begrüßt beim Neujahrsempfang am 11. Jan. 2017 in der Mainzer Staatskanzlei über 350 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Wirtschaft.  Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier goddenthow
Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (rechts), traditionell von den für „Glück“ stehenden Schornsteinfegern umgeben, begrüßt beim Neujahrsempfang am 11. Jan. 2017 in der Mainzer Staatskanzlei über 350 Gäste aus Gesellschaft, Kultur, Kirchen und Wirtschaft. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier goddenthow

„Rheinland-Pfalz wird in diesem Jahr 70 Jahre alt. Mehr als 70 Jahre gibt es Frieden in Europa. In diesen Jahrzehnten haben die Menschen in unserem Bundesland mit großer Tatkraft viel geschaffen. Gerade der Frieden und die Freiheit, die Abkehr vom Nationalistischen, haben unserem Land diese Entwicklung ermöglicht“, sagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer bei ihrem gestrigen Neujahrsempfang vor rund 350 Gästen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in der Mainzer Staatskanzlei. Aber momentan sei sie besorgt: Denn wir alle spürten doch, dass das uns Liebgewonnene in Gefahr geraten sei: „die Liberalität, die Toleranz, die Werte der Aufklärung, die Achtung vor Minderheiten und unterschiedlicher Religionen. Wir müssen uns bewusst machen, dass angesichts der nationalistischen Kräfte in ganz Europa all das nicht mehr selbstverständlich ist“, sagte die Ministerpräsidentin.

Dreyer rief dazu auf, gegen ein Treffen und Vernetzung der europäischen «rechtsextremen und populistischen Parteien» des Europaparlaments, der ENF-Fraktion, in Koblenz am 21. Januar zu demonstrieren.

Der IS-Terror habe viele Wunden hinterlassen und halte Deutschland, Europa und die Welt in Atem, sagte Dreyer, die turnusmäßig den Vorsitz im Bundesrat innehat. Dreyer ermahnte angesichts der schrecklichen Anschläge, zuletzt auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, dennoch weiterhin besonnen zu reagieren: Nicht jeder Vorschlag sei geeignet, so die Ministerpräsidentin, mögliche Sicherheitslücken zu schließen und zugleich auch die Verhältnismäßigkeit zu wahren. Umso wichtiger sei es, so Frau Dreyer, das Wissen um den Tathergang des schrecklichen Terroranschlags zu nutzen, um zu prüfen, wo tatsächlich Änderungsbedarf besteht, um die Sicherheit noch weiter erhöhen zu können.

„Was unsere Regierung nicht tun wird, ist, alle Flüchtlinge in unserem Land unter Generalverdacht zu stellen. Wir stehen zu unseren humanitären Verpflichtungen, ohne blauäugig zu sein.“, stellte Frau Dreyer klar und dankte dafür, „dass unzählige Bürger und Bürgerinnen in unserem Land dies teilen, und sich bis heute über das normale Maß hinaus engagieren.“

In der Zeit der vielen Flüchtlinge sei das Ehrenamt hier ganz besonders wichtig. Aber es gäbe darüber hinaus unzählige Bereiche des Alltags, wo das Ehrenamt dauerhaft und kontinuierlich erbracht werde, so die Ministerpräsidentin. Erfreut war Dreyer zugleich mit einem neuen Ehrenamts-Rekord aufwarten zu können. So engagierten sich erstmals 48,3 Prozent der Rheinland-Pfälzer ehrenamtlich, gegenüber 48 Prozent im Jahr zuvor. Dreyer dankte stellvertretend für alle ehrenamtlich Tätigen in diesem Jahr den Rettungsdiensten und begrüßte die Vertreter dieser Organisationen und auch der Kirchen.

Dreyer wies darauf hin, dass es insbesondere in diesen Zeiten so wichtig sei, dass die Kirchen und unterschiedlichen Glaubens- und Religionsgemeinschaften in diesem Land auch im neuen Jahr gemeinsam einen konstruktiven Dialog miteinander suchten.

lutherbilder-cover100Mit Blick auf das Luther-Jahr fügte die Ministerpräsidentin hinzu, dass 2017 auch unter dem kirchlichen Aspekt ein ganz besonderes Jahr sei, weil das 500ste Reformationsjubiläum gefeiert würde. Es gäbe viele Orte hier in Rheinland-Pfalz, die eng verbunden seien mit dem Leben und dem Werk Martin Luthers, so Dreyer. Entsprechend werde es auch zahlreiche, interessante und schöne und feierliche Veranstaltungen geben, worauf sie sich freue.
(Tipp: Heute Abend wird anlässlich des Luther-Jahrs im Mainzer Rathaus gegen 18.00 Uhr die Ausstellung „Lutherbilder“ eröffnet.)

Die Ministerpräsidentin bekräftigte an ihre Gäste gewandt: „Sie prägen den Erfolg dieses Landes maßgeblich. Sie arbeiten in den unterschiedlichsten Bereichen: in der Wirtschaft und Wissenschaft, in der Politik, in den Gewerkschaften, in Kirchen, und ehrenamtlichen Initiativen daran mit, dass Rheinland-Pfalz weiterhin ein erfolgreiches und solidarisches Land bleibt. Eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn alle daran mitwirken und teilhaben. Dafür danke ich Ihnen.“

„Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, auf ein gutes, erfolgreiches und hoffentlich friedliches Jahr 2017. Lassen Sie uns gemeinsam daran arbeiten, dass unsere Gesellschaft stark bleibt und auch in schwierigen Zeiten zusammenhält. Unser Staat ist stark. Wir haben allen Grund zur Zuversicht. Aber es ist auch entscheidend, dass wir uns engagieren für unsere Werte im Wissen um unsere Stärken, die unsere vielfältige Gesellschaft ausmachen, und im Streben nach einer positiven Zukunft, so die Ministerpräsidentin und fügte hinzu:“ Sie alle tragen in ganz unterschiedlichen Bereichen Verantwortung in unserem Land, uns Sie gestalten das Zusammenleben. Und viele Menschen trauen Ihnen und trauen uns dabei auch zu, eine Orientierung für die Zukunft zu geben. Das ist gleichzeitig ein großes Glück und eine große Verantwortung.

Mit Zuversicht in neue Jahr. Malu Dreyer umringt von glücksverheißenden Schornsteinfegern, die an die Gäste Glücks-Cents verteilten. Foto: Diether v. Goddenthow  © atelier goddenthow
Mit Zuversicht in neue Jahr. Malu Dreyer umringt von glücksverheißenden Schornsteinfegern, die an die Gäste Glücks-Cents verteilten. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier goddenthow

Wir sollten diese Verantwortung im neuen Jahr in dem Vertrauen annehmen, dass uns fast alles gelingen kann, wenn wir es zusammen anpacken. «Zusammen sind wir Rheinland-Pfalz», sagte Dreyer, und ergänzte mit Blick auf den Tag der Deutschen Einheit, der in Mainz gefeiert wird: «Zusammen sind wir Deutschland“
An die Gäste gewandt ergänzte die Ministerpräsidentin, dass sie sich sicher, „dass wir auch diejenigen erreichen können, die weniger optimistisch in das neue Jahr starten; diejenigen, denen die Herausforderungen vielleicht zu groß erscheinen, die vor den Veränderungen auch vielleicht ein wenig Angst haben.“ Zusammen werde es „uns gelingen, für die Verzagten auch Mutmacher zu sein, und den Angstmachern mit Kraft und Zuversicht zu begegnen“.

(Dokumentation: Diether v. Goddenthow)