Kategorie-Archiv: Naturhistorisches Museum

Besucherrekord bei der 11. Mainzer Museumsnacht trotz Hessentagskonkurrenz

Das Gutenbergmuseum lies nicht nur die Puppen tanzen. Im Druckerladen wurden von 17 bis 0 Uhr verschiedene Mitmachaktionen angeboten für Jung und Alt im und um das Museum, unter anderem Workshop zu Theaterfigurinen aus Papier, Papierfalten, Frottage, Druckaktionen im Druckladen und Drucken von Ablassbriefen an der rekonstruierten Gutenberg-Presse. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Gutenbergmuseum lies nicht nur die Puppen tanzen. Im Druckerladen wurden von 17 bis 0 Uhr verschiedene Mitmachaktionen angeboten für Jung und Alt im und um das Museum, unter anderem Workshop zu Theaterfigurinen aus Papier, Papierfalten, Frottage, Druckaktionen im Druckladen und Drucken von Ablassbriefen an der rekonstruierten Gutenberg-Presse. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Mit rund 13.000 Besuchern war die 11. Mainzer Museumsnacht am vergangenen Samstag eine der erfolgreichsten überhaupt. Laut Mainzer Kulturamt, welches die Museumsnacht in Eigenregie organisiert hatte, zeigten sich alle der 42 teilnehmenden Institutionen begeistert von dem großen Interesse an ihren Häusern: Insgesamt wurden fast 45.000 Einzelbesuche gezählt, so das Kulturamt Mainz. Das sei Rekord, und dies, trotz zahlreicher Großveranstaltungen im Rhein-Main-Gebiet wie den Hessentag in Rüsselsheim oder das Wiesbadner Wilhelmstrassenfest.

Kulturdezernentin Marianne Grosse freute sich besonders darüber, dass in diesem Jahr viele junge Leute die Chance nutzten, die Kunstorte in der Stadt aus einem anderen Blickwinkel kennenzulernen. „Schon seit einigen Wochen haben wir immer wieder festgestellt, dass nicht nur die Institutionen, sondern vor allem viele Mainzerinnen und Mainzer sich richtig auf die Museumsnacht gefreut haben. Mit dem überarbeiteten Konzept, dem beliebten Eulen-Design und einer guten Mischung aus etablierten, neuen und punktuellen Standorten konnten wir der Museumsnacht die hohe Aufmerksamkeit zurückgeben, die sie verdient hat. Die Museumsnacht ist und bleibt eben typisch mainzerisch, mit Herzblut organisiert, eine Nacht der kurzen Wege und spannenden Programme.“

Auch organisatorisch lief bei der 11. Mainzer Museumsnacht alles rund. „Es ist schön zu sehen, dass sich die hervorragende Kommunikation zwischen den Institutionen und dem Kulturamt im Vorfeld der Museumsnacht ausgezahlt hat. Es gab in der Vorbereitungsphase und während der Abendprogramme keine Schwierigkeiten oder Pannen – alles lief nahezu perfekt. Das ist außergewöhnlich für eine solch große Veranstaltung“, bilanziert Projektleiter Martin Paul Janda. „Unser besonderer Dank gilt auch 2017 den vielen ehrenamtlichen Helfern, die die Institutionen und uns in der Nacht unterstützt haben und einen großen Anteil am großartigen Ergebnis haben. Die tollen Besucherzahlen und die große Begeisterung bei den Besuchern und den Institutionen sind eine schöne Bestätigung für unsere Arbeit und freuen uns sehr.“

Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, eine der größten Forschungseinrichtungen Europas zeigte in der 11. Mainzer Museumsnacht zum leltzten Mal seine Dauer- und Sonderausstellung "Codes der Macht"  im Mainzer Schloss, bevor die Sammlungen für den großen Umzug ins neue Archäologische Zentrum vorbereitet werden. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Römisch-Germanische Zentralmuseum, eine der größten Forschungseinrichtungen Europas zeigte in der 11. Mainzer Museumsnacht zum leltzten Mal seine Dauer- und Sonderausstellung „Codes der Macht“ im Mainzer Schloss, bevor die Sammlungen für den großen Umzug ins neue Archäologische Zentrum vorbereitet werden. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Als etablierte Besuchermagnete zeigten sich in der 11. Mainzer Museumsnacht erneut die großen Museen: Das Gutenberg-Museum lockte mit seinem Programm rund um das neu erworbene Papiertheater aus dem 19. Jahrhundert mehr als 5.000 Einzelbesucher an. Dicht darauf folgten das Naturhistorische Museum, in dem Charles Darwin und seine Reisen im Mittelpunkt standen als auch das Landesmuseum, die beide während der Abends jeweils knapp 4.000 Besucher zählten.

Als „Publikumslieblinge“ erwiesen sich in diesem Jahr allerdings vor allem die Galerien, kleineren Standorte und jungen Initiativen, die zwischen 18.00 und 1.00 Uhr in der Altstadt, im Bleichenviertel und in der Neustadt einen wahren Ansturm feststellen konnten. Allein die Galerie Mainzer Kunst beispielsweise zählte 850 Besucher.

Wo immer man auch hin kam, herrschte  ausgelassene, heitere Stimmung, kamen Menschen miteinander ins Gespräch, gingen auf Entdeckungstour, lauschten der Musik oder erfreuten sich an den – fast überall angebotenen kulinarischen Kultur.

Das Museum Castellum präsentierte in den Gemäuern der Reduit eine Sonderausstellung „Römer am Limes und in Castellum Mattiacorum“ und seine Dauerausstellung, bestehend aus einer Vielzahl von archäologischen Funden. Modellen und Tafeln zur Römerzeit sowie zahlreichen Exponaten aus Alltags- und Militärleben, zum Kampf für Demokratie und Freiheit, Drucktechnik und Alltagskultur. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Museum Castellum präsentierte in den Gemäuern der Reduit eine Sonderausstellung „Römer am Limes und in Castellum Mattiacorum“ und seine Dauerausstellung, bestehend aus einer Vielzahl von archäologischen Funden. Modellen und Tafeln zur Römerzeit sowie zahlreichen Exponaten aus Alltags- und Militärleben, zum Kampf für Demokratie und Freiheit, Drucktechnik und Alltagskultur. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Ganz Mainz schien von 18 bis 1 Uhr unentwegt auf den Beinen zu gewesen zu sein, und  wer  es bequemer oder in ein wenig stadtkernentfernteres  Kulturgefilde wollte wie etwa zum Museum Castellum in der Reduit in Mainz Kastel oder ins Stadthistorische Museum (Zitadelle), konnte die zeitversetzt fahrenden Shuttle-Busse (Linie 80, 81 u. 82) kostenfrei nutzen.

Eine letzte Führung durch die Daueraustellung des Römischer Germanischen Zentralmuseums im Mainzer Schloss. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Eine letzte Führung durch die Daueraustellung des Römischer Germanischen Zentralmuseums im Mainzer Schloss. Foto: Heike v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Für das Römisch-Germanische Museum (RGZM) war die 11. Mainzer Museumsnacht zugleich Abschlussveranstaltung   im Mainzer Schloss vor dem mehrjährigen Umzug ihrer Sammlungen ins neue Archäologische Zentrum (neben dem Museum für Antike Schifffahrt) bis zum Jahr 2020/21 in der Neutorstrasse 1.

Mit von der Partie der 11. Mainzer Museumsnach waren:

Alte Patrone
Atelier Delhi
Atelier Hafenstraße
Atelier Hermann Recknagel
Atelier Rousin
Ateliergemeinschaft Stiftsstraße

Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum

Im Bischöflichen Dom- und Diözesan-Museum war der Gewölbekeller  und das Kreuzgang-Obergeschoss  geöffnet. Zudem gab es Engelsgießen usw. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Im Bischöflichen Dom- und Diözesan-Museum war der Gewölbekeller und das Kreuzgang-Obergeschoss
geöffnet. Zudem gab es Engelsgießen usw. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

CADORO
Erlesenes und Büchergilde
Fotoclub Mainz
galerie mainz
Galerie Mainzer Kunst!
Garnisonsmuseum
Gutenberg-Museum

 Dr. Annette Ludwig, Leiterin des Gutenberg-Museums erläutert  Besuchern den Museumsneubau, den geplanten Gutenberg-Turm.Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Annette Ludwig, Leiterin des Gutenberg-Museums erläutert Besuchern den Museumsneubau, den geplanten Gutenberg-Turm.Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

Handwerkskammer Rheinhessen
Haus Burgund-Franche-Comté
Institut Fran ais & Cinemayence
Kunsthalle Mainz
Kunstverein Eisenturm Mainz
Landesmuseum Mainz

Nach der Zeitreise "vorZeiten" im Mainzer Landesmuseum konnten die Besucher aufschreiben und aufhängen, was sie verloren haben und Archäologen möglicherweise einmal finden werden. Foto: Diether v. Goddenthow
Nach der Zeitreise „vorZeiten“ im Mainzer Landesmuseum konnten die Besucher aufschreiben und aufhängen, was sie verloren haben und Archäologen möglicherweise einmal finden werden. Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

Landtag Rheinland-Pfalz
Mainzer Fastnachtsmuseum
MainzPlus Citymarketing
Museum Castellum
Museum für Antike Schiffahrt
Naturhistorisches Museum

Das Naturhistorische Museum Mainz, das größte in Rheinland-Pfalz präsentierte die Sonderausstellung „Wildlife Art – Künstler sehen die Natur“ und zeigte seine Sammlungen. Der Programm der Museumsnacht lautete: Charles Darwin und seine Reise auf der Beagle, inklusive Kostümführungen, Musik und „Kulinarik“.Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Das Naturhistorische Museum Mainz, das größte in Rheinland-Pfalz präsentierte die Sonderausstellung „Wildlife Art – Künstler sehen die Natur“ und zeigte seine Sammlungen. Der Programm der Museumsnacht lautete: Charles Darwin und seine Reise auf der Beagle, inklusive Kostümführungen, Musik und „Kulinarik“.Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

pad – performance art depot
PENG
Rathausgalerie der Landeshauptstadt Mainz
Römisch-Germanisches Zentralmuseum
Stadthistorisches Museum Mainz
Straßenbahnfreunde e. V.
Taberna Archaeologica
Tip Top Express
Walpodenakademie
Werkstattgalerie Anne Böschen und DER GRÜNE SALON
Werkstattladen uah!
Wissenschaftliche Stadtbibliothek & Stadtarchiv Mainz
Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz

Im Zentrum für Baukultur konnten sich Besucher unter anderem über die längste europäische Fußgänger-Hängeseilbrücke "Geierlay" in Mörsdorf (Hunsrück) informieren.Foto: Diether v. Goddenthow
Im Zentrum für Baukultur konnten sich Besucher unter anderem über die längste europäische Fußgänger-Hängeseilbrücke „Geierlay“ in Mörsdorf (Hunsrück) informieren.Foto: Diether v. Goddenthow

 

 

 

 

 

 

 

Im Mittelpunkt standen  in der 11. Mainzer Museumsnacht wieder künstlerische und thematische Ausstellungen, die von Events und zumeist außergewöhnlichen Aktionen und Führungen sowie von Musik und Kulinarischem ansprechend eingerahmt wurden.

Im illuminierten Innenhof zwischen Landesmuseum und der zum Landtag Rheinland-Pfalz umgestalteten Steinhalle fanden sich gegen Mitternacht immer mehr Nachtschwärmer ein, um die 11. Mainzer Museumsnacht gensslich ausklingen zu lassen. Foto: Diether v. Goddenthow
Im illuminierten Innenhof zwischen Landesmuseum und der zum Landtag Rheinland-Pfalz umgestalteten Steinhalle fanden sich gegen Mitternacht immer mehr Nachtschwärmer ein, um die 11. Mainzer Museumsnacht gensslich ausklingen zu lassen. Foto: Diether v. Goddenthow

Ab 1 Uhr waren alle Nachteulen zur großen Abschlussparty im Landesmuseum Mainz eingeladen. Für den Rest der Nacht feierten sie mit dem Team der Museumsnacht und Künstlern  bis in die frühen Morgenstunden den Abschluss der erfolgreichen 11. Mainzer Museumsnacht.  Begleitet wurden sie dabei vom  7-köpfigen Mainzer Ensemble Towns&

In zwei Jahren wird die Eule – wie immer am Samstag nach dem Pfingstwochenende – zur dann zwölften Mainzer Museumsnacht wieder fliegen.

Wissenschaftstag „ Bienen „ vor und im Naturhistorischen Museum in Mainz

bienen-coverAm Wissenschaftstag zum Thema Bienen im Naturhistorischen Museum Mainz am 16. Oktober 2016 kann sich die gesamte Familie, aber auch interessierte Bürgerinnen und Bürger aller Altersklassen rund um das Thema Bienen informieren. 

Die Besucher erwartet zwischen 10:00 und 16:30 Uhr ein vielfältiges Programm rund um das Leben der Bienen mit verschiedenen Aktionen, Vorträgen und Mitmachstationen.

Der Eintritt ins Museum ist an diesem Tag frei.

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SIEBEN MUSEEN – EIN FEST – Museumspädagogen laden am 3. Juli 2016 zu großem Sommerfest

Pressebild_160616.jppKunst auf spielerische Art zu erkunden: Dazu laden die Mainzer Museen und das Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim am Sonntag, dem 3. Juli, von 14 bis 17 Uhr ein. Für das große Sommerfest vor und in der Kunsthalle Mainz haben sich die Museumspädagogen der einzelnen Häuser zusammengetan und sich für Groß und Klein ein buntes Programm ausgedacht, das alle anregt, miteinander genau zu schauen, zu basteln, zu schreiben und mitzumachen.

So kann man am Stand des Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseums erfahren, was sich alles aus Seife schnitzen lässt, das Gutenberg-Museum kommt mit seiner kreativen Druck- und Mitmachwerkstatt, die Schönheit mittelalterlicher Initialen vermittelt das Museum bei der Kaiserpfalz Ingelheim, mit dem Landesmuseum ist man bei Pendelführungen mit offenen Augen unterwegs, das Naturhistorische Museum zeigt Modelle von Lurchen, Molchen und Co. und gestaltet Frösche, am Stand des Römisch-Germanischen Zentralmuseums gibt es den ultimativen Herrschersitz und der Gastgeber, die Kunsthalle Mainz, präsentiert das Projekt „Kunst ganz nah“ mit 8- bis 11-jährigen Kunstexperten und anderes mehr. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Ort:
Vor und in der Kunsthalle Mainz

Ziemlich beste Freunde. Die Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zu Gast in Mainzer Museen

dinoEröffnung der zweiten Station im Naturhistorischen Museum Mainz am 19. Mai 2016

Bereits Ende März wurde im Landesmuseum Mainz mit großem Erfolg die Ausstellungsreihe „Ziemlich beste Freunde. Die Sammlungen der Johannes GutenbergUniversität Mainz zu Gast in Mainzer Museen“ eröffnet. Nun machen sich weitere Objekte aus den vielfältigen Beständen der Universität auf den Weg in die Stadt – diesmal mit dem Ziel: Naturhistorisches Museum. Hier wird am 19. Mai 2016 die zweite Station der Ausstellungsreihe eröffnet.

Die Ausstellung „Ziemlich beste Freunde“ bringt ungewöhnliche Exponate aus den Sammlungen der Universität und des Naturhistorischen Museums Mainz in einen Dialog. Neben Museumspräparaten von Urpferden werden kulturhistorische Objekte wie der Gipsabguss eines antiken Pferdekopfs vom Parthenon-Tempel in Athen aus den Klassisch-Archäologischen Sammlungen der JGU gezeigt. Foto/©: Thomas Hartmann, JGU)
Die Ausstellung „Ziemlich beste Freunde“ bringt ungewöhnliche Exponate aus den
Sammlungen der Universität und des Naturhistorischen Museums Mainz in einen Dialog.
Neben Museumspräparaten von Urpferden werden kulturhistorische Objekte wie der
Gipsabguss eines antiken Pferdekopfs vom Parthenon-Tempel in Athen aus den
Klassisch-Archäologischen Sammlungen der JGU gezeigt.
Foto/©: Thomas Hartmann, JGU)

Zur Ausstellungseröffnung werden die Dezernentin für Bauen, Denkmalpflege und Kultur der Landeshauptstadt Mainz, Marianne Grosse, der Vize-Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU), Prof. Dr. Wolfgang Hofmeister, sowie der Direktor des Naturhistorischen Museums, Dr. Michael Schmitz, sprechen. Die Zentrale Sammlungskoordinatorin der Universität, Dr. Vera Hierholzer, zugleich Kuratorin und Organisatorin der Ausstellungsreihe, gibt eine kurze Einführung in die Ausstellung. Im Anschluss haben die Eröffnungsgäste die Möglichkeit, die Ausstellung bei einem Rundgang gemeinsam mit den Betreuerinnen und Betreuern der Sammlungen an der JGU und den Mitarbeiterinnen des Landesmuseums zu besichtigen. Die interessierte Öffentlichkeit ist herzlich zur Ausstellungseröffnung am Donnerstag, 19. Mai 2016, um 17:00 Uhr ins Naturhistorische Museum, Reichklarastr. 1, 55116 Mainz eingeladen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Wie im Landesmuseum mischen sich Exponate aus den über 30 Sammlungen der Johannes Gutenberg-Universität Mainz auch im Naturhistorischen Museum in die dortige Schausammlung. Wie eine Spur ziehen sie sich durch alle Räume der ständigen Ausstellung, markiert durch leuchtend rote Exponat-Schilder und auffällige eigene Vitrinen. Es kommt zu ungewöhnlichen Begegnungen zwischen biologischen Präparaten und kulturhistorischen Objekten. Urpferdchen treffen auf antike Pferdedarstellungen und der heimische Fuchs wird zum Comic-Held. Die ungewohnten Zusammenstellungen laden die Besucherinnen und Besucher ein, die vielfältigen Beziehungen von Tier und Mensch aus Terminhinweis Universitätssammlungen Kontakt: Kathrin Voigt Kommunikation und Presse Tel. 06131 39-27008 kathrin.voigt@uni-mainz.de Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) 55099 Mainz www.uni-mainz.de neuen Blickwinkeln zu betrachten und übergreifende Sichtweisen zu entwickeln. So bereichern sich die Objekte aus Museum und Universität gegenseitig – wie dies beste Freunde eben tun.

Die Ausstellungsstation im Landesmuseum Mainz in unmittelbarer Nachbarschaft zum Naturhistorischen Museum Mainz ist weiterhin zu sehen – noch bis zum 12. Juni 2016.

Am 1. Juli 2016 eröffnet dann die letzte Station im Bischöflichen Dom- und Diözesanmuseum.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.sammlungen.uni-mainz.de/1458.php

Öffnungszeiten des Naturhistorischen Museums: Di 10-20 Uhr, Mi 10-14 Uhr, Do-So 10-17 Uhr.

Abenteuer Steinzeit am 24.April im Naturhistorischen Museum Mainz

abenteuersteinzeitWissenschaft, die Spaß macht! Einen ganzen Tag lang leben wie in der Steinzeit, selbst Feuer machen, töpfern, Waffen bauen und viele Infos rund um das Thema Steinzeit hautnah erleben.
Am Sonntag, 24. April 2016, von 10.00 bis 16.00 Uhr, findet der Wissenschaftstag für Familien im Naturhistorischen Museum Mainz,  Reichklarastraße 10 statt.

Um 10.00 Uhr, 11.00 Uhr, 14.00 Uhr und 15.00 Uhr gibt es Vorträge für die ganze Familie zu den Themen:
• Den ersten Menschen auf der Spur und
• Das Klima fährt Achterbahn

Es gibt Steinzeitsäfte und Steinzeitsmuffins, um den Tag abzurunden. Der Eintritt ist frei.

Naturhistorisches Museum Mainz
Landessammlung für Naturkunde RLP
Reichklarastr. 1
55116 Mainz

„Schönheit unter unseren Füßen“ im Naturhistorischen Museum Mainz eröffnet

Das hier auf unzähligen Holzquadraten künstlerisch und dokumentarisch aufgetragene Sand- und Erdmaterial stammt aus Rheinhessen. Auf einer nebenstehenden Tafel erfahren Betrachter, Fundort und Art der Böden. Diese Art der künstlerischen Präsentation der Vielfalt unserer Böden, macht neugierig und hilft Eltern und Pädagogen auch,  Kinder und Jugendliche stärker für die Faszination "Sand- und Erdböden" zu interessieren. © massow-picture
Das hier auf unzähligen Holzquadraten künstlerisch und dokumentarisch aufgetragene Sand- und Erdmaterial stammt aus Rheinhessen. Auf einer nebenstehenden Tafel erfahren Betrachter, Fundort und Art der Böden. Diese Art der künstlerischen Präsentation der Vielfalt unserer Böden, macht neugierig und hilft Eltern und Pädagogen auch, Kinder und Jugendliche stärker für die Faszination „Sand- und Erdböden“ zu interessieren. © massow-picture

„SCHÖNHEIT UNTER UNSEREN FÜSSEN – Rheinhessens farbige Sande und Erden“ ist Titel einer Ausstellung der Künstlerin und Museumspädagogin Verena Reinmann, die am Dienstag, den 5. April 2016, in Beisein von Kulturdezernentin Marianne Grosse und  Museumsdirektor Dr. Michael Schmitz  eröffnet wurde. Die Ausstellung ist eine Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Jubiläumsfeierlichkeiten 200 Jahre Rheinhessen, wobei die gezeigten Sande und Erden dieser Region natürlich weitaus älter sind, nämlich in Jahrmillionen entstanden.

Verena Reinmann führt durch die Ausstellung und erläutert die große farbige Vielfalt von Sanden und Erden aus unterschiedlichen Regionen. li. Museumsdirektor Dr. Michael Schmitz, der über die Wirkung und Voraussetzung von Erosion zur Entstehung von unterschiedlich farbigen Sanden und Böden referierte.
Verena Reinmann führt durch die Ausstellung und erläutert die große farbige Vielfalt von Sanden und Erden aus unterschiedlichen Regionen. li. Museumsdirektor Dr. Michael Schmitz, der über die Wirkung und Voraussetzung von Erosion zur Entstehung von unterschiedlich farbigen Sanden und Böden referierte.

In großen Wandfriesen dokumentiert die Künstlerlin die farbige Vielfalt von Sanden und Erden aus unterschiedlichen Regionen Rheinhessens. Geschaffen wurden diese Mosaike von Verena Reinmann aus Bodenheim am Rhein, die – fasziniert von der Farbigkeit des in Jahrmillionen entstandenen Erdmaterials – seit über 10 Jahren künstlerisch mit Sanden und Erden arbeitet. Dabei hat Verena Reinmann in unglaublicher Kleinarbeit, unzählige Fundorte unterschiedlich farbiger Böden vor allem  in Rheinhessen aufgesucht und dort Sand- und Erdproben gesammelt, klassifiziert, archiviert  und künstlerisch auf zumeist variierenden, quadartischen Holzgründen in mehrfachen Schichten  aufgebracht.

© massow-picture
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Die erd- und sandfarbenen Mini-Holz“Leinwände“ hat Verena Leinmann gekonnt nebeneinander gestellt, so dass sie besonders kontrastreich wirken. Auf Infotafeln kann zugleich nachgelesen werden, aus welchem Ort die farbigen Sand- und Erdmaterialien stammen, etwa aus dem Weisenauer Steinbruch, aus Bodenheim (dem Heimatort der Künstlerin), aus Nierstein, Oppenheim, Worms, Ingelheim, den Fossilfundstätten Weinheim mit dem berühmten Naturdenkmal, der „Trift“, den „Dinotheriensanden“ bei Sprendlingen und aus vielen anderen Fundstellen. Und selbstverständlich ist in den Wandmosaiken im Naturhistorischen Museum aus Erdmaterial vertreten, das kürzlich bei den Ausschachtungen für den Umbau unterhalb des Museums zutage trat. Erde vom ehemaligen Gelände des Reichklaraklosters. Und Material von den archäologischen Ausgrabungen in der Johanniskirche aus dem Zeithoriziont des 4.  bis 7. Jahrhunderts.

Insgesamt hat Verena Reinmann 262 Sande und Erden aus hiesiger Gegend zusammengetragen, darunter drei  Eifelmaterialien geschmuggelt und darüber hinaus eine Arbeit aus 123 Sanden und Erden aus UN-Staaten.

Diese Art der künstlerischen Präsentation der Vielfalt unserer Böden, macht neugierig und hilft Eltern und Pädagogen,  Kinder und Jugendliche stärker für die Faszination „Sand- und Erdböden“ zu interessieren.

Die Ausstellung läuft bis Jahresende.

© massow-picture
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Öffnungszeiten:
Di: 10 – 20 Uhr
Mi: 10 – 14 Uhr
Do-So: 10 – 17 Uhr
Mo: geschlossen!

Naturhistorisches Museum
Landessammlung für Naturkunde Rheinland-Pfalz
Mitternacht/Reichklarastraße 10
55116 Mainz
Telefon: 0 61 31/12 26 46
Telefax: 0 61 31/12 29 75
naturhistorisches.museum@stadt.mainz.de
www.naturhistorisches-museum.mainz.de

Küken im Naturhistorischen Museum Mainz

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

(rap) Es ist wieder so weit: Ostern steht schon bald vor der Tür und im Naturhistorischen Museum schlüpfen wie jedes Jahr wieder die Küken.

Der flauschige Nachwuchs wird vom 23. Februar bis zum 1. April zu bestaunen sein. In diesem Zeitraum finden an jedem Samstag um 14.00 Uhr öffentliche Führungen statt. Hierfür ist keine Anmeldung erforderlich.

Die Führungen beschreiben sowohl den Weg vom Ei zum Huhn als auch die Vielfalt der Arten. Zur Veranschaulichung schlüpfen jeden Tag ungefähr zwei Küken.
Bis zu zehn Gruppen und Schulklassen werden in dieser Zeit pro Tag durch das Museum geführt.

Vom 22. bis 24. März findet für Kinder von 10.00 bis 14.00 die Osterwerkstatt statt. Hier können die Kinder ihrer Kreativität in Sachen Osterbasteln freien Lauf lassen.

Mehr Informationen und Buchungen von Führungen für Schulen und Kindergärten unter martina.kracht@stadt.mainz.de oder Telefon 06131/122913.

Landeshauptstadt Mainz feierte Beitritt zum Museums-PASS-Musées

museumspassMit Museumsrundgang, Verlosung,  Umtrunk  und Grußworten  zahlreicher prominenter Redner wurde  im Gutenberg-Museum vorige Woche der Beitritt der Landeshauptstadt Mainz mit vier Museen zum Museums-PASS-Musées  gebührend gefeiert.

Breits seit dem 1. Januar öffneten das Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum, das Gutenberg-Museum, das Landesmuseum und das Naturhistorische Museum ihre Türen für alle Passinhaber kostenfrei.

Mit dem Museums-PASS-Musées können die Bürger aus Mainz und der Region ab 2016 nicht nur die vier Museen in Mainz kostenfrei besuchen, sondern auch namhafte Häuser in der Nähe wie z. B. die Reiss-Engelhorn Museen und die Kunsthalle in Mannheim oder das Historische Museum der Pfalz in Speyer. Aber auch Highlights in anderen Teilen des Pass-Gebietes sind eine Reise wert. So zum Beispiel das Museum Frieder Burda (Baden-Baden), das Zentrum Paul Klee (Bern, Schweiz) und das Centre Pompidou (Metz, Frankreich).

Alle Vorteile des Museums-PASS-Musées auf einen BIick:

  • Freier Eintritt für 1 Jahr in 320 Museen in Deutschland, Frankreich, Schweiz
  • 5 Kinder können kostenlos mit ins Museum
  • Informationen zu allen Museen und aktuellen Ausstellungen über Newsletter und Broschüre
  • Einladung zu Kulturveranstaltungen, Museumsabenden und Reisen

Weitere Infos und Möglichkeiten, den Pass zu erwerben:
Museums-Pass-Musées
Bischöfliche Dom- und Diözesanmuseum,
Gutenberg-Museum,
Landesmuseum Mainz,
Naturhistorische Museum,

Familientag am 1. Advent im Naturhistorischen Museum Mainz

© massow-picture
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(rap) – „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt – zwischen Dinosauriern“

In Kürze feiern wir bereits den ersten Advent – und auch im Naturhistorischen Museum hält die Weihnachtszeit Einzug. Zwischen Eisbären und Hirschen findet am Sonntag, 29.11.2015 von 14.00 bis 16.30 Uhr der „Familientag“ des Museums statt.

An vier verschiedenen Stationen können die Kinder mit Naturmaterialien basteln und dabei den ersten weihnachtlichen Baumschmuck herstellen. Wer an allen Stationen gebastelt hat, bekommt noch ein kleines Adventsgeschenk zum Abschied. Während des kompletten Tages sind zudem alle Ausstellungsräume für die Gäste zugänglich – die Sonderausstellung kann besucht werden.

Ein Pärchen Spornschildkröten und das lebendige Krokodil verleihen der kalten Weihnachtszeit zugleich eine „tropische Note“. Durch die Sonderausstellung mit den lebenden Tieren gibt es dann auch Familienführungen, jeweils um 14.00 und 15.00 Uhr

Familientag: 29.11.2015, von 14.00 – 16.30 Uhr.
Normaler Eintrittspreis
(plus 2,50 / Person für die Bastelmaterialien)
Infos: 06131 – 122913
Mail: martina.kracht@stadt.mainz.de

Erste öffentliche Fütterung der Ausstellungstiere im Naturhistorischen Museum Mainz am 11.10.15

© Naturhistorisches Museum Mainz
© Naturhistorisches Museum Mainz

(rap) Am Sonntag, 11. Oktober 2015, um 11.30 Uhr, findet die erste öffentliche Fütterung der Tiere der Sonderausstellung „Fährtenjäger“ im nhm (Reichklarastraße 10) statt.

Kinder, Erwachsene und Senioren haben die Möglichkeit, live zu verfolgen wie ein Beutelkrokodil, Schlammspringer, Schildköten, Molche und Echsen ihr Futter verschlingen. Michael Steige vom Gifttierhaus in Eimsheim arbeitet im Kooperation mit dem nhm bereits zum zweiten Mal nach der Sonderausstellung „Gifttiere“ mit seinen lebenden Tieren im Naturhistorischen Museum.

Die Fütterungen werden über die gesamte Ausstellungszeit bis zum März 2016 sonntags um 11.30 Uhr für das Publikum zu sehen sein.

Dazu gibt es am 11.10.2015, 8.11.2015, 22.11.2015, 29.11.2015 und 13.12.2015 jeweils um 14.00 Uhr öffentliche Führungen zur Sonderausstellung Fährtenjäger.

Am 30.10.2015, 13.11.2015 und 27.11.2015 werden um 17.00 Uhr und 18.00 Uhr Taschenlampenführungen angeboten.

Infos unter martina.kracht@stadt.mainz.de oder 06131 122913