Kategorie-Archiv: Corona COVID-19

Anträge für „Ins Freie!“ können gestellt werden Kulturpaket II unterstützt Open-Air-Veranstaltungen im Sommer

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Von heute an können Kulturveranstalter Anträge für das Programm „Ins Freie!“ stellen, mit dem das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst für den Sommer den Aufbau neuer und die Erweiterung bestehender Open-Air-Spielstätten sowie pandemie-kompatibler Pop-Up-Spielstätten unterstützt. Das Programm ist ein Bestandteil des zweiten Kulturpakets im Volumen von insgesamt 30 Millionen Euro. Zu diesem gehören außerdem Brückenstipendien für freischaffende Künstlerinnen und Künstler, Liquiditätshilfen für Spielstätten sowie eine Unterstützung für Kulturverbände bei der Beratung zu Corona-Hilfen.

„Die Pandemie lässt kaum Voraussagen für den Kulturbetrieb in Innenräumen zu, etwa in Theatern, Kinos und Konzertsälen. Freilichtveranstaltungen dagegen werden im Sommer mit hoher Wahrscheinlichkeit unter Einhaltung von Hygieneregeln stattfinden können. Weil der Aufwand für Einrichtung und Bewerbung von Open-Air-Veranstaltungen groß ist, werden wir Veranstalterinnen und Veranstalter mit insgesamt zehn Millionen Euro unterstützen“, erläutert Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Dabei möchten wir die Kooperation verschiedener Veranstalter und Gruppen ermutigen, um einmal aufgebaute Bühnen und Strukturen möglichst gut nutzen zu können. Lassen Sie uns diesen Sommer als eine besondere Zeit wahrnehmen, in der Konkurrenz und Wettbewerb unter Veranstaltenden zurücktreten hinter dem Wunsch, möglichst viel Kunst und Kultur unter freiem Himmel zu ermöglichen. Damit wir alle zusammen einen kulturell reichen und bereichernden Sommer feiern können.“

„Ins Freie!“ hat drei Programmlinien:
Die erste Programlinie richtet sich an geübte Veranstalter mit größeren Projekten. Sie können bis zu 500.000 Euro beantragen. Ein Antrag muss sich dabei nicht zwangsläufig auf einen festen Standort beziehen, sondern kann auch „wandern“ oder an mehreren Orten stattfinden, denn gerade in Städten ist es oft schwer, über längere Zeit an einem Standort zu spielen, ohne in Konflikte mit Anwohnerinnen und Anwohnern zu kommen. Ausdrücklich gewünscht ist die Kooperation verschiedener Veranstalter und Gruppen. So können mehrere Beteiligte gemeinsam eine Spielstätte einrichten, kann ein Veranstalter freien Akteuren Programmslots einräumen oder ein traditionelles Open-Air-Programm sein Angebot erweitern. Ein Gesamtprojekt soll eine Mindestdauer von einem Monat haben und pro Veranstaltungsmonat mindestens 15 Veranstaltungen umfassen. Ein wichtiges Element der Programme sollten Auftritte hessischer Künstlerinnen und Künstler sein.

Die zweite Linie unterstützt kleine, auch semiprofessionelle Veranstalter mit Summen bis zu 40.000 Euro. Den Antrag können auch Kommunen mit bis zu 20.000 Einwohnerinnen und Einwohnern stellen. Auch hier gilt die Idee, dass möglichst mehrere Akteure zusammenarbeiten sollten. Hier gilt eine Mindestzahl von zehn Veranstaltungen pro Monat. Für die ersten beiden Linien konnte die erfahrene Agentur Diehl+Ritter als Kooperationspartnerin gewonnen werden, über die nun die Antragstellung und Beratung läuft.

Die dritte Förderlinie wird über das Film- und Kinobüro Hessen ausgegeben und richtet sich an Open-Air-Kinos. Hier können entweder Kinos selbst initiativ werden oder freie Veranstalter einen Antrag stellen, wobei in der Regel Kinos als Mitveranstalter beteiligt werden müssen. Die Planungen für das diesjährige SommerWanderKino Hessen beginnen nach Ostern. Kinos, Kommunen und andere Interessierte können sich an das Film- und Kinobüro Hessen wenden.

Die nötigen Kontaktdaten für die Antragstellung und die Beratung finden Sie unter kunst.hessen.de/kulturpaket2

Corona-Pandemie: Zentrum für Psychotherapie an der Goethe-Universität hilft per Krisentelefon bei psychischen Belastungen

Fotolia 42002584 XS copyright
Fotolia 42002584 XS copyright

FRANKFURT. Die Corona-Pandemie und die notwendigen Maßnahmen zur Bekämpfung der weiteren Ausbreitung stellen weiterhin eine große Belastung für viele Menschen dar. Kontaktbeschränkungen können zu Einsamkeit, Sorgen um die Zukunft und auch Depressionen führen. Auch Familien konfrontiert der Lockdown mit besonderen Herausforderungen: Eltern müssen sich stärker um die schulische Bildung und Betreuung ihrer Kinder in der Freizeit kümmern. Viele Selbständige stehen vor einer Krise und wissen nicht, wie sie ihre wirtschaftliche Zukunft planen können. Dies kann zu erheblichen psychischen Belastungen führen. Am Zentrum für Psychotherapie des Instituts für Psychologie an der Goethe-Universität wird seit einem Jahr eine Krisenberatung für Personen aller Altersgruppen angeboten, die unter den psychischen Folgen der Corona-Pandemie leiden.

Prof. Dr. Ulrich Stangier, Abteilungsleiter der Klinischen Psychologie und Psychotherapie an der Goethe-Universität, betont: „Die wieder steigenden Inzidenzzahlen und die notwendigen Maßnahmen zur Beschränkung sozialer Kontakte stellen für viele Menschen eine sehr große psychische Belastung dar. Das Krisentelefon kann da Abhilfe schaffen: Mit unserer anonymen, kostenlosen und professionellen Beratung helfen wir all jenen Personen in der Rhein-Main-Region, die Rat suchen, um mit der Situation besser umgehen zu können, und Betroffenen, die unter den seelischen Folgen der Erkrankung leiden.“

Anmeldung unter Tel.: 069-798 23849 (Mo, Di, Do, Fr von 10.00 – 13.00 Uhr). https://www.psychologie.uni-frankfurt.de/86817645/Corona_Krisentelefon

Das Corona-Krisentelefon wird finanziell unterstützt von der Vereinigung von Freunden und Förderern der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

„Die Stadt und das Gün“ ab 25.3 im Historischen Museum Frankfurt

Dorothea Cuntz-Hofmann, Blick vom Frankfurter Mainufer auf das Schaumaintor, Gemälde Öl/Lw. um 1815, © HMF Foto: Horst Ziegenfusz
Dorothea Cuntz-Hofmann, Blick vom Frankfurter Mainufer auf das Schaumaintor, Gemälde Öl/Lw. um 1815, © HMF Foto: Horst Ziegenfusz

Frankfurter Gartenlust Seit über 30 Jahren widmet sich erstmals wieder eine Ausstellung ausführlich der Geschichte der öffentlichen Grünanlagen in Frankfurt. Ab dem 25. März schaut das Historische Museum in der „Frankfurter Gartenlust“ dem öffentlichen Grün beim Wachsen zu und erkundet die Entwicklung der städtischen Parkanlagen seit dem 18. Jahrhundert aus unterschiedlichen Perspektiven. Zugleich würdigt die Ausstellung zwei Stadtjubiläen: 150 Jahre Palmengarten und 30 Jahre GrünGürtel.

Coronabedingt wird das Museum  ab dem 29. März vorübergehend bis voraussichtlich zum 18. April  erneut geschlossen. Während des Lockdowns verweist das Historische Museum auf sein  digitales Angebot: https://historisches-museum-frankfurt.de/de/museumdigital

Die grüne Stadt Frankfurt

Impression der Sonderausstellung "Die Stadt und das Grün" _© HMF/Foto Uwe Dettmar
Impression der Sonderausstellung „Die Stadt und das Grün“ _© HMF/Foto Uwe Dettmar

Parks und Gärten gehören wie selbstverständlich zu Frankfurt – je nach Berechnung machen sie inklusive Sportanlagen, Friedhöfe oder Straßenbegleitgrün sogar über die Hälfte des Stadtgebietes aus. Sie werden insbesondere zur Naherholung genutzt: zum Spazierengehen, Feiern und Sporttreiben; sie sorgen in doppelter Hinsicht für ein gutes Stadtklima. In der Gegenwart wird es immer deutlicher, wie sehr Grünflächen im urbanen Raum benötigt werden, um dem Klimawandel zu trotzen und um für Biodiversität auch in der Stadt zu sorgen. Zugespitzt heißt das: ohne städtisches Grün verringert sich die Lebensqualität in Frankfurt. Ganz aktuell hat die Pandemie die wichtige Rolle des öffentlichen Grüns für die Stadtbevölkerung einmal mehr offenbart.

Mit der Niederlegung der Stadtbefestigung zu Beginn des 19. Jahrhunderts erhielt Frankfurt den ersten öffentlichen Park im Stil eines englischen Landschaftsgartens. Seitdem sind gestaltete Grünflächen mit dem Konzept von Stadt verknüpft. In den Wallanlagen standen anfangs besonders das Spazierengehen und das Genießen im Vordergrund. Damals war viel von Lustwandeln auf Lustwegen die Rede. Wo ist diese Lust heute geblieben – oder ist es vielmehr eine Last geworden, sich mit vielen anderen einen Park zu teilen?

Nachdruck des Frankfurter Stadtplans von J. S. Walwert und J. Hochester von 1792, Original kolor. Kupferstich© HMF Foto: Horst Ziegenfusz
Nachdruck des Frankfurter Stadtplans von J. S. Walwert und J. Hochester von 1792, Original kolor. Kupferstich© HMF Foto: Horst Ziegenfusz

Die Ausstellung verfolgt die Entwicklung der Parks und öffentlichen Gärten, die Auseinandersetzung mit Natur und Grünflächenplanung in Frankfurt von Ende des 18. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Der Bogen spannt sich in einer chronologischen Abfolge begonnen bei den bürgerlichen Gärten vor der Stadt über die Wallanlagen und den Palmengarten bis hin zum kürzlich angelegten Hafenpark am Main. Die Ausstellung diskutiert die Rolle von Grünflächen und die Grünflächenkonzepte in Zeiten von starkem Bevölkerungszuwachs, vielfältigen Freizeitbedürfnissen und des Klimawandels. Sie nimmt verschiedene Perspektiven ein und fragt, wie Frankfurter*innen, Künstler*innen oder die Stadtplanung die Grünflächen und die Flora nutzen, wahrnehmen, interpretieren und verwandeln. Die rund 300 Exponate – Gemälde, Zeichnungen, Fotografien, Pläne, Modelle sowie dreidimensionale Objekte werden in einer atmosphärischen Inszenierung, die von Atelier Markgraph (Frankfurt) gestaltet wurde, in sieben Themenräumen präsentiert.

Die Ausstellung ist über Frankfurt hinaus ein Beitrag zur Diskussion über Grünflächen, ihrer Nutzung und ihrer Nutzer*innen in ihrer komplexen Bedeutung für die Stadtbevölkerung. Das Verhältnis von Stadt und Natur muss stets neu definiert werden; damit sind Utopien, aber auch Dystopien verknüpft.

„Frankfurter Gartenlust“ bietet darüber hinaus Gelegenheit, besondere Objekte aus der Museumssammlung vorzustellen. Auch kostbare Leihgaben anderer Sammlungen aus Frankfurt, Heidelberg, Wiesbaden oder Bamberg werden präsentiert. Gegenwärtige künstlerische Positionen kommentieren die einzelnen Bereiche. Hands-on-Stationen sowie viele interaktive Möglichkeiten bieten einen zusätzlichen Anreiz für Familien. Diese Stationen sind über einen Multimedia-Guide in einer Rallye erfahrbar.

Zur Ausstellung erscheint das Buch: „Frankfurter Gartenlust. Ein Lesebuch zur Ausstellung“ im Frankfurter Societäts-Verlag zum Preis von 25 Euro. Es versammelt Beiträge von 38 Autor*innen aus Kultur- und Naturwissenschaft, Soziologie, Kunstgeschichte, Ökologie und Denkmalpflege. Zusammen mit Praxisbeispielen und zahlreichen Abbildungen ergibt sich ein vielschichtiges Bild der Stadt und des Grüns.

Das Rahmenprogramm bietet Lesungen, Diskussionen, Performances, Stadtgänge und Exkursionen in Frankfurt und im Rhein-Main-Gebiet an. Die Führungen werden analog und digital angeboten. Das Rahmenprogramm entstand in Kooperation mit renommierten Institutionen (Auflistung s.u.) und ist dem Musemsmagazin „Schneekugel“ zu entnehmen.

Die Ausstellungen beginnen schon auf dem Museumsplatz: Der „Museumsgarten“, in dessen Hochbeeten derzeit u.a. historische Tulpen wachsen, wird von Skulpturen aus Frankfurter Gärten des 17. und 18. Jahrhunderts eingerahmt.

„Frankfurter Gartenlust“ gliedert sich in sieben Abschnitte:

Impression der Sonderausstellung "Die Stadt und das Grün" _© HMF/Foto Uwe Dettmar
Impression der Sonderausstellung „Die Stadt und das Grün“ _© HMF/Foto Uwe Dettmar

1. Gartenkultur
Der erste Raum beginnt mit einem kursorischen Blick auf das Frankfurt des 18. Jahrhunderts. In fünf Bereiche wird nachvollzogen, welche Rolle das private und städtische Grün in der Stadt spielte. Wie verteilte sich die Flora in Frankfurt? Wo war die zeitgenössische Gartenkunst repräsentiert? Wie waren gärtnerische Leidenschaften im Alltag verankert? Wo entstand botanisches Wissen und wie verbreitete es sich? Wie versorgte sich die Stadt? Und warum galt Frankfurt als „Gartenstadt“?

Die atmosphärische Gestaltung orientiert sich an den geometrischen Gartenplanungen eines Renaissancegartens.

2. Von der Promenade zum Park
Mit den massiven Veränderungen des Stadtbildes, die die Niederlegung der Befestigungsanlagen zwischen 1804 und 1812 bewirkten, beschäftigt sich der zweite Themenraum: Frankfurt wandelte sich von einer mittelalterlich befestigten Stadt in eine offene Stadt.

Ein grüner Ring, gestaltet im Stil eines englischen Landschaftsgartens, öffnete die Stadt nach außen zum Umland. Die neue Anlage gibt mit der Bezeichnung „Promenaden“ die dazugehörige Aktivität buchstäblich vor: Das Flanieren oder Lustwandeln, wie es in zeitgenössischen Beschreibungen oft heißt, ist mit im Stile der Zeit gekleideten Figurinen in Mitten des Ausstellungsraumes inszeniert.

3. Vergnügungsorte
1871 eröffnet, wird der Palmengarten nun 150 Jahre alt. Er brachte durch die Verknüpfung von Gartenkunst mit vielen Formen der Unterhaltung einen neuen Aspekt für den Umgang und die Funktion von städtischen Grünflächen ein. Der Fokus im dritten Ausstellungsraum liegt auf der Gründung des Palmengartens und seinen ersten Jahren, als sich das Palmenhaus, die gestaltete Gartenlandschaft und das Gesellschaftshaus als perfekte Kulisse für botanische, sportliche sowie kulturelle Angebote in der Stadtgesellschaft unentbehrlich machten. Mit den tropischen Pflanzen wurde das Wissen über die außereuropäische Welt in der bürgerlichen Gesellschaft popularisiert; botanische Gärten erfüllten damit auch die Funktion, die Kolonialherrschaft zu repräsentieren und zu stützen. Einen künstlerischen Kommentar zu den kolonialen Verflechtungen liefert die Installation „Geraniums are never red“ des Schweizer Künstlers Uriel Orlow. Ein ganz besonderes Exponat ist das kleine Modelltreibhaus aus der Mitte des 19. Jahrhunderts. Es veranschaulicht, wie die Faszination für Gartenkunst und Gartenbau auch ins Private übertragen wurde.

4. Versorgung und Volksbildung
Im vierten Ausstellungsraum werden in acht Bereichen unterschiedliche Konzepte der Grünflächenplanung vorgestellt, mit denen die Stadt im frühen 20. Jahrhundert auf starkes Bevölkerungswachstum, Wohnungsnot und Ernährungsengpässe in Kriegs- und Krisenzeiten reagierte.

Die zeitgenössischen, städtebaulichen Ansätze, die Grünflächen als „sanitäres Grün“ und „dekoratives Grün“ zu bewerten, konnten sich auch in Frankfurt etablieren. Das „sanitäre Grün“, bezeichnet all die Flächen, die für die Gesundheit förderlich sind, wie etwa die Postkartenserie von Licht- und Luftbädern aus Frankfurt zeigt. Die Grünflächen öffneten sich für die ganze Stadtgesellschaft – sichtbar an den großen Volksparks im Osten der Stadt. Freiräume und ihre Gestaltung wurden zunehmend auch auf die Nutzer*innen abgestimmt – was sich bis in die Gegenwart als gängiges Prinzip durchgesetzt hat.

5. Beton statt Grün

Impression der Sonderausstellung "Die Stadt und das Grün" _© HMF/Foto Uwe Dettmar
Impression der Sonderausstellung „Die Stadt und das Grün“ _© HMF/Foto Uwe Dettmar

Die Zerstörungen durch den Zweiten Weltkrieg wurden in Frankfurt wie in vielen Städten dazu genutzt, mit radikalen Schneisen eine autogerechte Stadt umzusetzen. Und so erzählt der fünfte Ausstellungsraum zunächst die Geschichte der Abwesenheit des Grüns, da eine zusammenhängende Grünflächenplanung in der Nachkriegszeit kaum im Fokus lag. Bestehende Parks wurden jedoch als Verkehrsstrecken für Fußgänger*innen ausgebaut und als soziale Treffpunkte gestaltet.

Schließlich wird mit dem GrünGürtel ein weiteres Stadtjubiläum gewürdigt – 2021 wird der Beschluss zum Schutz des Grünraums 30 Jahre alt! Die zusammenhängenden Flächen am Rande des Stadtgebietes dienen als großes Naherholungsgebiet für die Stadt und bieten wichtige Lebensräume für Flora und Fauna.

6. Natur in der Stadt
Die Naturwissenschaft hat den Begriff der Stadtnatur geprägt, die Grün- und Freiflächen, die stadtspezifische Lebensräume formen, aber auch intensiv genutzte Flächen sein können. Im sechsten Ausstellungsraum liegt der Fokus darauf, wie die Natur, Wiesen, Bäume, Pflanzen in der Stadt seit dem 18. Jahrhundert wahrgenommen, untersucht, und porträtiert werden und wurden. Drei Bereiche widmen sich Pflanzen, Bäumen und Streuobstwiesen: der Biotopkartierung und Künstler*innen, die die Flora erfassen, nicht nur in Frankfurt: Auch die beiden Frankfurter Malerinnen Maria Sibylla Merian und Louise von Panhuys werden präsentiert.

7. Geteilte Flächen oder umkämpfter Raum?
Der Stadtraum ist beschränkt, die freien Flächen extrem teuer, die Einwohnerzahl nimmt zu und die Wohnungsknappheit auch, die Wirkungen des Klimawandels sind auch in der Stadt immer mehr spürbar – das sind ganz pointiert die Problematiken, die Frankfurt, aber auch jede andere Großstadt in der Gegenwart bewältigen muss. Eigentlich würde das ein komplett anderes Grünflächenkonzept für die Stadt erfordern; die Besitzverhältnisse lassen das aber oft nicht zu.

Der letzte Ausstellungsraum beschäftigt sich mit dieser Gemengelage und damit, wie die Stadt mit den vielen Anforderungen umgeht, und was die Nutzer*innen eigentlich von einem Park der Gegenwart erwarten. Die städtischen Parkgestaltungskonzepte sowie die Initiativen von Einwohner*innen werden unter die Lupe genommen. Und es wird gefragt, was ein Park eigentlich alles aushalten muss. Die Behörden kämpfen mit der Mehrfachkodierung – das heißt mit den vielen unterschiedlichen Interessen der Besucher*innen, die im Park auf engstem Raum zusammentreffen. Dies wird an der Wand der Herausforderungen mit Objekten wie Slackline, Fußball oder Yogamatte sichtbar gemacht, die alle für beliebte Beschäftigungen in Parks stehen.

Parkgeschichte und Gartenlounge
In jedem Bereich steht eine Parkbank, auf der fortlaufend „Parkgeschichten“ zu hören sind: Interviews mit Protagonist*innen aus dem grünen Stadtraum. Atmosphärisch inszeniert laden die Bänke mit den Audios zum Verweilen und Vertiefen ein.

Ganz zum Schluss öffnet sich die Gartenlounge, in der diskutiert, ausgeruht oder gemeinsam an der Pinnwand Antworten auf Fragen hinterlassen werden können: Ist Frankfurt eine grüne Stadt? Wie können wir unsere Parks für die Zukunft fit machen? Was können wir tun, um die Stadtnatur vor dem Klimawandel und dem Wachstum der Stadt zu schützen?

Kooperationen
Bei den Planungen stand das HMF in engem Austausch und Kontakt mit dem Palmengarten, dem Grünflächenamt und dem Umweltamt der Stadt Frankfurt sowie mit dem Projekt GartenRheinMain bei der Kulturregion Frankfurt RheinMain, der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung und dem hr. Bei den Ausstellungen im Jungen Museum und im Stadtlabor ist die Stadtbevölkerung in einem partizipativen Prozess beteiligt.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm wird gemeinsam mit dem Stadtlabor Gärtnern Jetzt! organisiert und bietet zahlreiche Stadtgänge, Lesungen, Führungen und Diskussionsrunden in Frankfurt und Rhein-Main an. Es entstand in Kooperation mit: ernstmay-gesellschaft, Heussenstamm – Raum für Kunst und Stadt, Urban Shorts Magazin, Deutsches Architekturmuseum Frankfurt, dem Gießkannenmuseum Gießen, Museen der Stadt Hanau, Schloss Philippsruhe, Sinclair-Haus in Bad Homburg. Die Termine sollten auf der Website überprüft werden.

Solange die Museen geschlossen sind (vom 30.3 bis voraussichtlich 18.4) wird auf das digitale Angebot verwiesen: https://historisches-museum-frankfurt.de/de/museumdigital

 

Programmauswahl gestartet für dritte HEIMAT EUROPA Filmfestspiele 2021 in Simmern

Heimat-europa-film-festival-2021---coverHEIMAT EUROPA Filmfestspiele 2021: Programmauswahl gestartet
Early Bird-Oster-Aktion: Ab sofort gibt es die limitierten Festspielpässe als Dauerkarte zum Sonderpreis.

Vom 7. Bis 29. August 2021 finden diesen Sommer zum dritten Mal die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele unter der Schirmherrschaft von Edgar Reitz in Simmern in der „Heimat der Heimat“ statt. Die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele werden veranstaltet von der Stadt Simmern und dem Pro-Winzkino Simmern, im Rahmen des Kultursommers Rheinland-Pfalz.

Zuschauer können auch dieses Jahr bei den HEIMAT EUROPA Filmfestspielen wieder ein außergewöhnliches Programm erwarten.
Festspielleiter Urs Spörri hat heute den Vertretern des Pro-Winzkinos seine erste Programmvorauswahl vorgestellt. Gemeinsam wird nun über das Filmprogramm und die Festivalstruktur entschieden. Wichtig ist dabei für alle, dass die HEIMAT EUROPA Filmfestspiele ihrem Programmkonzept treu bleiben: Hierzu gehören insbesondere der Wettbewerb um den besten modernen Heimatfilm, Spiel- und Dokumentarfilme, eine Retrospektive sowie die Kurzfilmwettbewerbe für Kinder, Jugendliche und Erwachsene zum Mitmachen. Thematischer Schwerpunkt ist in diesem Jahr Nordeuropa. Im Mittelpunkt steht ein großes Finnland-Wochenende, das die Städtepartnerschaft zwischen Simmern und Mänttä-Vilppula zelebrieren wird.

Auch zahlreiche prominente Gäste sollen während der Festspielwochen in Simmern wieder zu Gast sein. So wird dieses Jahr der „Edgar“ von einem Tatort-Kommissar persönlich auf der Fruchtmarkt-Bühne verliehen werden. Lassen Sie sich überraschen!

 Early Bird-Aktion zu Ostern

Wer nichts verpassen und möglichst viele Veranstaltungen der diesjährigen Filmfestspiele besuchen möchte, für den ist der Festspielpass genau das Richtige. Der Festspielpass ist eine Dauerkarte und ermöglicht Zugang zu allen Filmen und Konzerten, nach vorheriger Reservierung und Verfügbarkeit freier Plätze.
Zu Ostern gibt es eine tolle Early Bird-Aktion: Ab sofort sind 50 limitierte Festspielpässe (Dauerkarte) zum Sonderpreis von 199 € erhältlich. Die Ausgabe erfolgt solange der Vorrat reicht. Danach kostet der Festspielpass 249 €.
Der limitierte Festspielpass ist ein ideales Ostergeschenk für Cineasten und Kulturliebhaber und online erhältlich unter: www.heimat-europa.com und www.pro-winzkino.de
Der Kartenvorverkauf zu den Einzeltickets der HEIMAT EUROPA Filmfestspiele startet Mitte Juni.

https://www.heimat-europa.com

Frankfurter Museen und das Institut für Stadtgeschichte müssen ab 29. März 2021 wieder schließen

Historisches Museum Frankfurt, Institut für Stadtgeschichte und weitere Frankfurter Museen müssen ab 29.03.2021 wieder schließen.
Historisches Museum Frankfurt, Institut für Stadtgeschichte und weitere Frankfurter Museen müssen ab 29.03.2021 wieder schließen.

(ffm) Die Museen der Stadt Frankfurt sowie das Institut für Stadtgeschichte müssen ab Montag, 29. März, ihre Türen wieder schließen. Dies ist der Mitteilung der Landesregierung von Mittwoch, 24. März, zu entnehmen. Demnach ist vorgesehen, dass Zoos, botanische Gärten und Museen unter freiem Himmel geöffnet bleiben dürfen, geschlossene Räume hingegen für den Publikumsverkehr geschlossen werden. Nähere Details werden in einer entsprechend aktualisierten Landesverordnung geregelt werden.

„Das ist eine sehr bittere Nachricht. Unsere Freude war groß, als wir Anfang März unsere Museen und das Institut für Stadtgeschichte nach über viermonatiger Schließung endlich öffnen konnten. Nicht einmal zweieinhalb Wochen später müssen wir eine Rolle rückwärts machen, obwohl wir mit unseren Hygiene- und Schutzmaßnahmen gut aufgestellt sind und der Besuch unserer Häuser risikoarm und eine Nachverfolgung garantiert ist. Es ist schwer nachvollziehbar, warum Fitnessstudios weiter offenbleiben, die Kultur hingegen komplett heruntergefahren werden muss. Das ist kein gutes Signal! Von den logistischen und organisatorischen Mühen, die mit der Öffnung und Schließung der Häuser verbunden sind, einmal ganz abgesehen“, erklärt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Für Inhaberinnen und Inhaber der MuseumsuferCard gilt wie bislang auch, dass die Schließzeit der Häuser automatisch gutgeschrieben wird. Die Laufzeit der MuseumsuferCard wurde bereits für den ersten Lockdown um zwei Monate verlängert, für den zweiten Lockdown ist die Gültigkeit der Karte um weitere vier Monate ausgeweitet worden. Die Verlängerung wurde auf dem QR-Code der Karte automatisch gespeichert.

Kubach und Kropp Sonderausstellung „Spannungsfelder“ im Museum Schlosspark Bad Kreuznach bis 19.09.2021 verlängert!

Museum Schlosspark Bad Kreuznach Rückfront  © Foto Diether v. Goddenthow
Museum Schlosspark Bad Kreuznach Rückfront © Foto Diether v. Goddenthow

Seit Mittwoch, dem 10. März, hat das Museum Schlosspark Bad Kreuznach  wieder seine Türen geöffnet und lädt mit seinen Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen wieder zum Schauen ein. Im Vorfeld muss man sich beim Museum Schlosspark Bad Kreuznach zu einem bestimmten Termin anmelden.
Alle Details zu Anmeldung und Hygienemaßnahmen erfahren Sie unter Museum Schlosspark Bad Kreuznach.

Kubach und Kropp Sonderausstellung „Spannungsfelder“

Impression der Sonderausstellung "Spannungsfelder – Kubach & Kropp" bis 19. September 2021 © Foto Diether v. Goddenthow
Impression der Sonderausstellung „Spannungsfelder – Kubach & Kropp“ bis 19. September 2021 © Foto Diether v. Goddenthow

Museum Schlosspark
Dessauerstraße 49
55545 Bad Kreuznach
Telefon 0671 92077-7
Fax: 0671 92077-92
museum-schlosspark-kasse@bad-kreuznach.de
www.museum-schlosspark.de

Aktuelle Öffnungszeiten:
Montag: geschlossen
Dienstag: 10:00 bis 13:00 Uhr
Mittwoch bis Freitag: 10:00 bis 16:00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11:00 bis 17:00 Uhr

Volker Bouffier: „Vor dem Hintergrund steigender Inzidenzen können weitere Lockerungen für uns derzeit nicht in Betracht kommen. Auch an Schulen keine weiteren Öffnungen vor Ostern möglich.“

Ministerpräsident Volker Bouffier informiert über die Regeln zu Weihnachten und an Silvester © Foto Diether v. Goddenthow
Ministerpräsident Volker Bouffier  © Foto Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Das Corona-Kabinett der Hessischen Landesregierung hat angesichts der steigenden Inzidenzzahlen entschieden, vorerst keine weiteren Öffnungsschritte zu unternehmen. „Wir haben derzeit ein höchst dynamisches Infektionsgeschehen. Die Zahlen zeigen uns: Eine mögliche dritte Corona-Welle ist deutlich unterwegs. Für uns hat es nun oberste Priorität, die nahende dritte Welle der Infektionen möglichst flach zu halten, damit die Bewältigung der Krise nicht noch schwieriger wird und damit unser Gesundheitssystem weiter standhält. Auch in Hessen liegt die landesweite Inzidenz erneut über 100. Für uns war immer klar, dass wir bei diesem Wert reagieren müssen. Vor diesem Hintergrund können weitere Lockerungen für uns derzeit nicht in Betracht kommen“, erklärte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Im Mittelpunkt der heutigen Beratungen stand der weitere Schulbetrieb in Hessen. „Das aktuelle Pandemiegeschehen macht es leider unmöglich, weitere Schüler noch vor den Osterferien zurück in die Schulen zu holen“, so Bouffier. „Der vorsichtige Einstieg in den Wechselunterricht war für alle Betroffenen, für Kinder, Eltern, Lehrerinnen und Lehrer ein Hoffnungsschimmer, wieder ein Stück in einen normaleren Alltag zurückkehren zu können. Doch es war immer klar: Das geht nur, wenn es das Pandemiegeschehen zulässt. In der momentanen Lage können wir angesichts der steigenden Zahlen diesen Schritt leider nicht verantworten“, so der Ministerpräsident. Das bedeutet, dass die Jahrgangsstufen ab Klasse 7 zunächst weiter im Distanzunterricht beschult werden. Sowohl für die Jahrgangsstufen 1 bis 6 (Wechselunterricht mit Notbetreuung) als auch für die Abschlussklassen (Präsenzunterricht) gibt es keine Änderungen. „Wenn das Pandemiegeschehen es zulässt, wollen wir jedoch nach den Osterferien wie geplant mit dem Wechselunterricht beginnen“, so Bouffier weiter. „Die Sorgen vor einer Ansteckung in der Schule und im Bereich der Kinderbetreuung nehmen wir sehr ernst. Deshalb stellen wir Schulen und Kindertagesstätten sowie Kindertagespflegepersonen kurzfristig Laien-Selbsttests zur Verfügung.“

Die Vorbereitungen, die die Schulen in den vergangenen Tagen zur Rückkehr der Schülerinnen und Schüler getroffen hätten, seien aber keineswegs vergebens. Denn für die Zeit nach den Osterferien wolle Hessen nach jetzigem Stand am jüngst verkündeten Öffnungsvorhaben festhalten. „Wenn es das Infektionsgeschehen zulässt, sollen ab dem 19. April landesweit die Jahrgangsstufen 1 bis 4 an fünf Tagen in der Woche und die Jahrgangsstufen ab Klasse 5 im Wechselmodell unterrichtet werden“, so Bouffier.

Das Corona-Kabinett hat heute gleichzeitig eine Teststrategie für Schulen und Kitas beschlossen, die bereits nächste Woche mit einem Pilotprojekt von 20 Schulen starten wird. Sowohl am 25. oder am 26. März als auch am 30. März können an diesen Schulen Selbsttests ausgeführt werden. Dies wird wichtige Erfahrungen bringen, um nach Ostern in den Schulen regelhaft testen zu können.

Um den Unterricht für die Schülerinnen und Schülern nach den Osterferien so sicher wie möglich zu gestalten, stellt die Landesregierung bis zum Ende des Schuljahres allen Schulen einfach zu handhabende Laienselbsttests zur Verfügung, mit denen sich Lehrkräfte sowie Schülerinnen und Schüler unkompliziert und freiwillig wöchentlich selbst testen können. Die Tests sollen vor Unterrichtsbeginn in den Schulen absolviert werden. Dafür stellen das Sozial- und das Kultusministerium Schulungsvideos und Anleitungen zur Verfügung.

Kostenlose Selbsttests stehen außerdem für Personal in Kindertageseinrichtungen sowie für Kindertagespflegepersonen zur Verfügung. Insgesamt können sich so rund eine Million Menschen pro Woche selbst testen. Darunter fallen etwa 815.000 Schülerinnen und Schüler, 100.000 Lehrerinnen und Lehrer und weiteres Personal von Schulen sowie 66.400 Erzieherinnen und Erzieher in Kindertageseinrichtungen. Die Zahlen umfassen auch die Schulen und Kindertagesstätten in freier Trägerschaft sowie Kindertagespflegepersonen. Insgesamt werden aus dem Sondervermögen „Hessens gute Zukunft sichern“ Mittel in Höhe von 90 Mio. Euro für die Beschaffung der rund 14,5 Millionen Antigen-Schnelltests zur Verfügung gestellt. Die Laienselbsttests sollen vom Ende der Osterferien bis zum Beginn der Sommerferien durchgeführt werden. Im Falle eines positiven Testergebnisses muss eine Meldung an das Gesundheitsamt erfolgen und es greift die Verpflichtung zur Durchführung eines PCR-Tests sowie zur sofortigen Quarantäne.

Unbenommen davon bleibt der Anspruch jedes Bürgers und jeder Bürgerin auf einen kostenlosen PoC-Antigen-Schnelltest mindestens einmal in der Woche, der von geschultem Personal durchgeführt wird, natürlich auch für Lehrerinnen und Lehrer, Erziehungspersonal sowie Tagespflegepersonen bestehen.

Hessens Ministerpräsident betonte, dass die Kommunen – wie bisher auch schon – die Möglichkeit haben, auf das Geschehen vor Ort in geeigneter Weise zu reagieren. Abschließend erklärte der Regierungschef: „Wir sind weiterhin in einer sehr dynamischen Lage mit vielen Ungewissheiten. Deswegen ist weiterhin Vorsicht geboten, um das Erreichte nicht zu gefährden und um das Gesundheitssystem nicht zu überlasten. Ich bin den Bürgerinnen und Bürgern sehr dankbar für ihr Verständnis und ihre Geduld. Und ich weiß, dass wir alle gemeinsam durch schwere Zeiten gehen. Ich bin aber sicher, dass diese Geduld am Ende belohnt werden wird und wir den Kampf gegen die Pandemie gewinnen können. Und ich weiß, dass es gerade die jungen Menschen am härtesten trifft. Sie sind am meisten auf die sozialen Kontakte innerhalb und außerhalb der Schule angewiesen für ihre Entwicklung. Und sobald die Lage es zulässt, werden wir hier auch weiter öffnen.“

Weitere Punkte zu beispielsweise den Themen Impfung, Reisen an Ostern oder der Einbeziehung der niedergelassenen Ärzte werden morgen und am Montag in der Bund-Länder-Schalte besprochen.

Weitere Informationen

Pandemieschutz für Schüler muss Vorrang haben – Der Deutsche Lehrerverband Hessen (dlh) fordert Wechsel- statt Präsenzunterricht

dlh-Statement-2021-03-16Angesichts steigender Inzidenzen in den Städten und Landkreisen fordert der Deutsche Lehrerverband Hessen (dlh) das Kultusministerium auf, dass der ab dem 22. März angedachte Präsenzunterricht in Wechselform für die Jahrgangsstufen 7 bis 11 sofort ausgesetzt wird.

Die dlh-Vorsitzende Annabel Fee kritisiert: „Es ist nicht nachvollziehbar, warum die Schulen mit Hunderten von Schülerinnen und Schülern in Betrieb gehen sollen, wenn Politiker und Mediziner deutschlandweit von „Notbremsen“ sprechen. Wir Lehrkräfte möchten so schnell wie möglich in einen geregelten (Schul-)Alltag zurück, wir sehen jedoch die Gefahr, dass mit einer vorschnellen Schulöffnung dieses Ziel abermals in weite Ferne rückt.“

Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz liegt in Hessen bei knapp 90, in 7 Landkreisen und der Stadt Offenbach schon wieder über 100. Zudem grassieren die gerade für Kinder gefährlichen Mutationen des Sars-Cov-2-Virus auch verstärkt in Hessen. Namhafte Virologen warnen inzwischen vor einer Dritten Welle der Corona-Pandemie. In dieser Situation sollen nun ab dem kommenden Montag die Schulen noch weiter geöffnet werden, damit alle Schülerinnen und Schüler mindestens zwei Tage vor den Osterferien in die Schule gehen können. dlh-Pressesprecher Boris Krüger fragt daher: „Herr Lorz, wer übernimmt für die Gesundheit dieser Kinder und Jugendlichen sowie für ihre Lehrkräfte die Verantwortung?“

Zusätzlich wurden am 15.03. alle Impfungen mit AstraZeneca gestoppt. „Gerade dieser Impfstoff wurde bei den Lehrkräften an den Grund- und Förderschulen verimpft und sollte auch perspektivisch für die Kolleginnen und Kollegen an den weiterführenden Schulen eingesetzt werden. Niemand weiß, wie lange die Impfungen ausgesetzt werden, was zu starken Verunsicherungen in den Kollegien führt, weil stetig über weitere Öffnungsschritte der Schulen debattiert wird“, meint die stellvertretende dlh-Landesvorsitzende Kerstin Jonas. Wenn nach den Osterferien ungeimpfte Lehrkräfte die Schnelltests ihrer möglicherweise infizierten Schülerschaft überwachen sollen, seien das fatale Arbeitsbedingungen ohne Schutz vor Ansteckung.

Der dlh fordert daher das Kultusministerium auf, mit der Umsicht und Besonnenheit zu handeln, die es in den Schreiben vom 9. März an Eltern und Schulen angekündigt hat, und den geplanten Einstieg in den Wechselunterricht für die genannten Jahrgangsstufen sofort zu vertagen. Denn es sei angesichts der aktuellen Entwicklungen absehbar, dass der hessenweite Inzidenzwert bis zum 22. März auf über 100 steigen wird. Eine Entscheidung zum jetzigen Zeitpunkt würde zudem mehr Planungssicherheit für Eltern und Schulen schaffen.

Der dlh appelliert nach Wiesbaden: „Herr Lorz, ziehen Sie die Notbremse, bevor Schulen zu Hot Spots werden!

Caricatura Museum Frankfurt wieder geöffnet – die ersten beiden Besucherinnen mit Buch zur Hauck & Bauer-Ausstellung begrüßt

Erste Besucherinnen nach Wiedereröffnung (c) Caricatura Museum Bernd Kammerer
Erste Besucherinnen nach Wiedereröffnung (c) Caricatura Museum Bernd Kammerer

Die Museumsmacher wie auch die Besuchenden konnten es kaum erwarten. Am 16.3.2021 öffnete das Caricatura Museum seine Tore. Punkt 11 Uhr war es dann soweit: Die ersten zwei Besucherinnen konnten begrüßt werden! Bettina Engelhardt und Eva Hüskers, beide aus Frankfurt, hatten sich „heute Morgen fürs Caricatura Museum entschieden, um mal wieder was zu lachen zu haben!“ Dafür sind wir da! Schnell wurde noch feierlich ein Buch zur Hauck & Bauer-Ausstellung überreicht, dann stand dem Ausstellungsbesuch nichts mehr im Wege.

Um die Einhaltung aller gesetzlichen Sicherheitsmaßnahmen zu gewährleisten, wurde ein digitales Buchungssystem eingerichtet, das es Besuchenden erlaubt, sich vorab über die Museumshomepage für ein definiertes Zeitfenster von 1 ½ Stunden anzumelden. Zudem führt das weltweit einzigartige Corona-Artwork von Stephan Rürup in einem farbig gekennzeichneten Einbahnstraßensystem sicher durch das Museum für Komische Kunst: Der Elch, Wappentier des Museums, erinnert dabei in seiner neuen Rolle humoristisch an die geltenden Hygiene- und Abstandregeln.

Die Hauck & Bauer Ausstellung wird bis zum 11. Juli 2021 verlängert, so Museumsleiter Achim Frenz, der auch die nachfolgenden zwei Ausstellungen ankündigte, die Greser & Lenz und der Malerei von Rudi Hurzlmeier gewidmet sind.

Aktuelle Ausstellung: „Hauck & Bauer: Cartoons“

HauckBauer_Abbinder_New-450Sie sind seriös, anarchistisch und komisch zugleich: Elias Hauck und Dominik Bauer sind das Cartoon-Duo Hauck & Bauer, dessen grober Strich und feiner Witz nun in einer großen Sonderausstellung im Caricatura Museum Frankfurt gewürdigt wird. Seit 17 Jahren veröffentlichen die beiden jede Woche einen Strip in der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung”. Im Satiremagazin TITANIC, für das sie seit 2005 arbeiten, tragen sie seit 2008 allmonatlich zur Rubrik „Hier lacht der Betrachter“ bei. Ihre Fernsehtauglichkeit haben sie schließlich mit Cartoonfilmen zu Anke Engelkes TV-Show „Anke hat Zeit“ (WDR) unter Beweis gestellt.

Zu den Besonderheiten im Werk von Hauck & Bauer zählt zum einen die eigentümliche Spannung zwischen roher, skizzenhafter Zeichentechnik und präzise gesetztem Text und Thema, die sich im Regelfall in einer herausragenden Pointe auflöst. Der karge Filzstiftstrich lässt viel Raum für großnasige Figuren und das Einfühlungsvermögen der Schauenden, außerdem signalisiert er Spontaneität und Dringlichkeit. Zum anderen zählt dazu die Fähigkeit des Duos, die deutsche Alltagswirklichkeit an jenen Stätten abzubilden, wo sich ihre Bewohner zu flüchtigen Alltagsbegegnungen treffen: im Wirtshaus, auf der Straße, beim Abendbrot. Dabei gibt es bei den Witzen von Hauck & Bauer fast immer das Angebot, sich mit irgendwas in den Ambitionen und Selbsttäuschungen der Figuren zu identifizieren. Wer sich davon angesprochen fühlt, lacht immer auch ein bisschen über sich selbst.

Die Zeichnungen des Duos Hauck und Bauer führen mit unnachahmlichem Witz durch ein Spektrum sozialer Schauplätze und greifen chronologisch die Evolutionsstufen der gemeinsamen Arbeit auf. Präsentiert werden neben vielen Originalzeichnungen eine Auswahl der Filme, die Hauck & Bauer für Anke Engelkes Sendung „Anke hat Zeit“ entwickelten. Ergänzt wird die Schau mit einer Reihe von Skulpturen des Kasseler Bildhauers Sigi Böttcher, der Cartoons von Hauck & Bauer in die dritte Dimension überführt, einem Gemälde von Michael Sowa sowie etlichen Objekten und Erinnerungsstücken aus dem Besitz der Künstler.
Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst
Weckmarkt 17, D-60311 Frankfurt am Main, Tel.: +49 (0) 69 212 301 61
caricatura.museum@stadt-frankfurt.de
www.caricatura-museum.de

Wiedereröffnung der Frankfurter städtischenMuseen und des Instituts für Stadtgeschichte

Frankfurter Museen öffnen wieder. Impression aus dem Archäologischen Museum  © Foto Diether v. Goddenthow
Frankfurter Museen öffnen wieder. Impression aus dem Archäologischen Museum © Foto Diether v. Goddenthow

(ffm) Nach über viermonatiger Schließung aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie öffnen die städtischen Museen für Besucherinnen und Besucher wieder sukzessive ihre Türen. Möglich macht dies der aktuelle Beschluss der Landesregierung. Voraussetzung ist, dass der Inzidenzwert hessenweit zwischen 50 und 100 pro 100.000 Einwohner liegt, die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher erfasst werden und Besuchstermine vereinbart werden können.

„Ich begrüße es sehr, dass die Museen und das Institut für Stadtgeschichte zu den ersten gehören, die wieder öffnen können. Wir sind mit entsprechenden Hygiene- und Schutzmaßnahmen gut vorbereitet, um einen risikoarmen Besuch zu gewährleisten. Ich danke den Direktorinnen und Direktoren der Häuser, dass sie die aktuell geltenden Regeln so umsichtig umgesetzt haben, verantwortungsvoll mit der Situation umgehen und eine zeitnahe Öffnung der Häuser ermöglichen. In vielen der Museen wurden im zweiten Lockdown neue Ausstellungen eröffnet, die jetzt nur darauf warten, besucht zu werden“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig. Für den Museumsbesuch gelten die bekannten Hygienebestimmungen: Tragen einer medizinischen Maske, Abstand halten und regelmäßig die Hände wasche und desinfizieren.

Archäologisches Museum Frankfurt

Archäologisches Museum Frankfurt  © Foto Diether v. Goddenthow
Archäologisches Museum Frankfurt © Foto Diether v. Goddenthow

Das Museum öffnet am Dienstag, 9. März, wieder seine Türen für die Besucherinnen und Besucher. Es warten zwei besondere Ausstellungen auf ihre Gäste: Die Präsentation „Der Thoraschrein der Synagoge am Börneplatz“ ist noch bis zum 18. April zu sehen, bis zum 11. April zeigt das Haus die Ausstellung „SYRIEN. Fragmente einer Reise, Fragmente einer Zeit“ mit Fotografien von Yvonne v. Schweinitz (1921-2015). Der Besuch des Archäologischen Museums ist nur unter der Voraussetzung möglich, dass die Kontaktdaten der Besucherinnen und Besucher vor Ort erfasst werden und im Vorfeld Besuchstermine vereinbart werden. Man kann sich ab Dienstag, 9. März, unter der Telefonnummer 069/212-35896 für eine bestimmte Uhrzeit anmelden. Der Zugang sowohl zur Dauerausstellung als auch zur Sonderausstellung ist aus organisatorischen Gründen vorerst nur über den Haupteingang des Museums in der Karmelitergasse 1 möglich: https://archaeologisches-museum-frankfurt.de/de/

Caricatura Museum Frankfurt

Caricatura Museum für Komische Kunst © Foto Diether v. Goddenthow
Caricatura Museum für Komische Kunst © Foto Diether v. Goddenthow

Das Caricatura Museum öffnet am Dienstag, 16. März, wieder seine Türen für die Liebhaber der komischen Kunst. Die aktuelle Ausstellung „Grober Strich und feiner Witz“ mit Cartoons von Hauck & Bauer wurde bis zum 11. Juli verlängert. Die genauen Bedingungen für einen Besuch können zeitnah der Website des Museums entnommen werden: https://caricatura-museum.de/

 

 

Deutsches Architekturmuseum

Deutsches Architekturmuseum © Foto Diether v. Goddenthow
Deutsches Architekturmuseum © Foto Diether v. Goddenthow

Das Deutsche Architekturmuseum öffnet wieder am Freitag, 12. März, mit neuen Öffnungszeiten: dienstags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 12 bis 20 Uhr, donnerstags von 12 bis 20 Uhr und freitags von 12 bis 20 Uhr. Am Samstag und Sonntag ist das Haus von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Das Haus zeigt derzeit „max40 – BDA Architekturpreis für junge Architektinnen und Architekten“ bis zum 11. April, „Best Highrises 2020/21 – Internationaler Hochhaus Preis 2020“ bis zum 16. Mai und „DAM Preis 2021 – Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland“ bis 13. Juni, sowie „Einfach Grün – Greening the City“ bis 11. Juli. Die genauen Bedingungen für einen Besuch können zeitnah der Website des Museums entnommen werden; https://dam-online.de/

Historisches Museum Frankfurt und Junges Museum Frankfurt

Historisches Museum Frankfurt und Junges Museum Frankfurt © Foto Diether v. Goddenthow
Historisches Museum Frankfurt und Junges Museum Frankfurt © Foto Diether v. Goddenthow

Das Historische Museum Frankfurt öffnet wieder am Samstag, 13. März, mit den vor dem zweiten Lockdown geltenden Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11 bis 19 Uhr. Über den Online-Shop der Website oder den Besucherservice des Museums (per Mail an besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de oder unter Telefon 069/212-35154) kann ein Zeitslot gebucht werden (jeweils zweistündig, ab den Öffnungszeiten am Tag gerechnet). Die neue, große Ausstellung „Frankfurter Gartenlust – Die Stadt und das Grün“ ist ab Donnerstag, 25. März, zu sehen. Die Ausstellung des Jungen Museums ist ab Dienstag, 30. März, zu sehen, Spielräume und Werkstätten bleiben vorerst geschlossen. Für einen Besuch muss man sich ebenfalls ein Ticket des Historischen Museums über den Online-Shop holen, dass den Eintritt in das Junge Museum inkludiert: https://historisches-museum-frankfurt.de/

Institut für Stadtgeschichte

Institut für Stadtgeschichte © Foto Diether v. Goddenthow
Institut für Stadtgeschichte © Foto Diether v. Goddenthow

Das Institut für Stadtgeschichte öffnet am Dienstag, 9. März, seinen Lesesaal, die Sammlungen und Ausstellungen. Für den Lesesaal, die Sammlungen und den Ausstellungsbesuch ist eine Voranmeldung erforderlich, Informationen dazu sind auf der Website des Museums zu finden. Derzeit sind im Institut für Stadtgeschichte folgende Ausstellungen zu sehen: „Bewegte Zeiten: Frankfurt in den 1960er Jahren“ bis zum 18. April, „Eberhard Steneberg: Zwischen allen Stühlen“ bis zum 9. Mai und die Dauerausstellung „Jörg Ratgeb: Die Wandbilder im Karmeliterkloster“: https://www.stadtgeschichte-ffm.de/

Jüdisches Museum Frankfurt
Das Jüdische Museum präsentiert bis Mittwoch, 10. März, täglich zwischen 19 und 22 Uhr auf dem Museumsvorplatz eine interaktive Lichtinstallation rund um die Skulptur „Untitled“ von Ariel Schlesinger. Ab Donnerstag, 11. März, öffnet das Jüdische Museum am Bertha-Pappenheim-Platz den Lichtbau mit der Bibliothek und die Dauerausstellung im Rothschild-Palais. Besucherinnen und Besucher können sich ab Mittwoch, 10. März, auf der Website des Museums ein Zeitslot- und/oder Online-Ticket buchen. Sie werden vor Ort von Besucherbetreuerinnen und -betreuern empfangen, die individuelle Kurzführungen anbieten. Am Donnerstag, 18. März, öffnet das Haus zusätzlich die Wechselausstellung „Die weibliche Seite Gottes“ im Lichtbau. Die im Oktober eingeführten Öffnungszeiten bleiben bestehen: Dienstag und Donnerstag von 10 bis 21 Uhr, Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr; https://www.juedischesmuseum.de/

Museum Angewandte Kunst

Museum Angewandte Kunst  © Foto Diether v. Goddenthow
Museum Angewandte Kunst © Foto Diether v. Goddenthow

Das Museum Angewandte Kunst öffnet am Dienstag, 9. März, um 12 Uhr. Beim Museum Angewandte Kunst ist eine Terminvergabe per Mail, Telefon oder an der Kasse möglich. Folgende Ausstellungen sind neben der Dauerausstellung zu sehen: „ars viva 2021, Rob Crosse, Richard Sides, Sung Tieu“ bis zum 21. März, „ANETTE LENZ. à propos“ bis zum 16. Mai und „亞歐堂 meet asian art: Schalen. Metamorphosen einer Grundform“ bis zum 7. November. Ab dem 16. April zeigt das Haus „Dieter Rams. Ein Blick zurück und voraus“. Das Haus hat dienstags von 12 bis 18 Uhr, mittwochs von 12 bis 20 Uhr und donnerstags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

Das zugehörige Ikonenmuseum öffnet am Dienstag, 16. März, um 10 Uhr. Die genauen Bedingungen für einen Besuch befinden sich noch in der Planung und können zeitnah der Website des Hauses entnommen werden. Das Museum ist dienstags bis sonntags von 10 bis 17 Uhr und mittwochs von 12 bis 20 Uhr geöffnet: https://www.museumangewandtekunst.de/

Museum Judengasse

Jüdisches Museum Judengasse  © Foto Diether v. Goddenthow
Jüdisches Museum Judengasse © Foto Diether v. Goddenthow

Am Donnerstag, 25. März, erfolgt die Öffnung des Museums Judengasse. Die Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr. Besucherinnen und Besucher können sich zeitnah vor der Wiedereröffnung online ein Zeitslot- und/oder Online-Ticket buchen: https://www.juedischesmuseum.de/besuchen/museum-judengasse/

Tower MMK
Das Museum MMK für Moderne Kunst öffnet ab Dienstag, 9. März, wieder den TOWER MMK. Dort ist die Ausstellung „Sammlung“ zu sehen. Die Öffnungszeiten sind Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr und Mittwoch von 11 bis 20 Uhr: https://www.mmk.art/de/visit/tower/

Weltkulturen Museum

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Das Weltkulturen Museum hat wegen Ausstellungsumbaus erst ab Donnerstag, 1. April, wieder geöffnet. Dann wird die neue, gerade im Aufbau befindliche Ausstellung im Haupthaus „Grüner Himmel, blaues Gras. Farben ordnen Welten“ gezeigt. Die Öffnungszeiten bleiben unverändert: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 18 Uhr, Mittwoch von 11 bis 20 Uhr. Die Möglichkeiten zur Buchung von Terminen für den Ausstellungsbesuch, auch schon im Voraus, werden nach organisatorischer Klärung über die Website des Hauses bekannt geben: https://www.weltkulturenmuseum.de/de/

Weitere Informationen sind auf den Webseiten der einzelnen Häuser sowie unter http://www.museumsufer.de zu finden. Die Informationen werden laufend aktualisiert.

MuseumsuferCard
Für Inhaberinnen und Inhaber der MuseumsuferCard geht die Wiederöffnung der Museen mit einer Verlängerung ihrer Jahreskarte einher. Die Laufzeit der MuseumsuferCard wurde bereits für den ersten Lockdown um zwei Monate verlängert, für den zweiten Lockdown ist die Gültigkeit der Karte um weitere vier Monate ausgeweitet worden. MuseumsuferCard-Inhaberinnen und -Inhaber müssen nichts tun: Die Verlängerung wurde auf dem QR-Code der Karte automatisch gespeichert: https://www.museumsufercard.de/