Kategorie-Archiv: Robert-Gernhardt-Preis

Ausschreibung für Robert Gernhardt Preis 2021 startet – Bewerbungen bis Ende März möglich

© Foto Diether v. Goddenthow-
© Foto Diether v. Goddenthow-

Wiesbaden. Ab sofort läuft die Ausschreibung für den Robert Gernhardt Preis 2021. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen haben. Der Robert Gernhardt Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereitgestellt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2021.

„Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren die Möglichkeit geben, ein noch nicht vollendetes literarisches Projekt voran- oder zum Abschluss zu bringen. Gerade in der aktuellen Zeit ohne öffentliches Kulturleben ist die Förderung von Autorinnen und Autoren notwendiger denn je“, so Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Und auch wir, die Leserinnen und Leser, brauchen besonders jetzt Bücher, die uns träumen lassen, zum Nachdenken bringen oder einfach gut unterhalten. Ich freue mich, dass wir für den Robert Gernhardt Preis, der weit über Hessens Grenzen hinaus bekannt ist und sich in der Vita vieler namhafter Autorinnen und Autoren findet, seit über zehn Jahren erfolgreich mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zusammenarbeiten.“

Der Robert Gernhardt Preis ist nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich an zwei Autorinnen bzw. Autoren mit einem Preisgeld von jeweils 12.000 Euro vergeben.

„Literatur ist ein Begleiter auch in einsamen Zeiten. Literatur kann erhellen, und zwar sowohl emotional als auch intellektuell. Und sie ist in ihrer Wahrnehmung zutiefst individuell. Dies alles sind Attribute, die wir gerade jetzt besonders brauchen. Was wären wir also ohne Literatur?“, sagt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Ge-schäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Alle Informationen zur Ausschreibung des Robert Gernhardt Preises finden Sie unter www.kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis.

Jury des Robert Gernhardt-Preises

Robert-Gernhardt-Preis 2020 in Wiesbaden verliehen

Das von der WIBank gestiftete Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro teilen sich die Preisträgerin und die beiden Preisträger. Die Vergabe an drei Personen ist möglich, weil 2019 nur eine Autorin ausgezeichnet wurde.Bild vli. Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, Autorin und Preisträgerin Fatma Bahar Aydemir und Kultur- und Kunstministerin Angela Dorn bei der Preisübergabe am 12.08.2020  in der Schalterhalle des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden. Wegen Corona hatten die Preisträger Thomas Hettche und Sven Amtsberg ihre Teilnahme abgesagt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das von der WIBank gestiftete Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro teilen sich die Preisträgerin und die beiden Preisträger. Die Vergabe an drei Personen ist möglich, weil 2019 nur eine Autorin ausgezeichnet wurde.Bild vli. Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, Autorin und Preisträgerin Fatma Bahar Aydemir und Kultur- und Kunstministerin Angela Dorn bei der Preisübergabe am 12.08.2020  in der Schalterhalle des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, Wiesbaden. Wegen Corona hatten die Preisträger Thomas Hettche und Sven Amtsberg ihre Teilnahme abgesagt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die traditionelle Feierstunde musste bereits bei Bekanntgabe der Gewinner Anfang Juli wegen Corona abgesagt werden. Doch ganz sang- und klanglos wollte man die Preisübergabe nun doch nicht untergehen lassen. Also hatte das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst am 13. August 2020 zu einem Fototermin in seine Schalterhalle nach Wiesbaden eingeladen, bei dem Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn den Preisträgern des Robert-Gernhardt-Preises 2020 die Urkunden überreichte. Das gestaltete sich jedoch  auch ein wenig schwierig, da zwei der drei Preisträger, Thomas Hettche und Sven Amtsberg,  die Minifeierstunde   Corona absagen mussten. So konnte Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn, die auf die besonderen Zeiten und die coronabedingte große Not der gesamten Kulturszene hinwies,  physisch nur einmal die Preisurkunde aushändigen an Fatma Bahar Aydemir.

Per Video zugeschaltet war Sven Amtsberg, der über Livestream den einführenden Worten von Angela Dorn und Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank sowie der Laudatio des Juryvorsitzenden und Literaturkritikers Dr. Christian Metz folgen konnte.

Laudator und Juryvorsitzender Dr. Christian Metz. © Foto: Diether v. Goddenthow
Laudator und Juryvorsitzender Dr. Christian Metz. © Foto: Diether v. Goddenthow

Metz lobte die drei Autoren als Meistermacher des unheimlichen Reisens, des lohnenden Reisens, ganz im Geiste Robert Gernhardts.

Thomas Hettche erzähle in seinem Romanprojekt „Im Arvenschatten“ die Reiseform von Rückkehr, eine Fluchtgeschichte, bei der das Unheimliche darin bestünde, dass der vermeintliche Schritt in die Sicherheit immer schon auch ein Schritt in Panikräume sei.

Bei Sven Amtsberg Romanprojekt „Rakete Schmidt“ liege der Aspekt des Unheimlichen auf den Wegen zwischen den Hotels und Raststätten. Er erzählt davon, wie ein Vater und sein Sohn auf einer gemeinsamen Reise verzweifelt versuchen, einander endlich nahezukommen. Besonders originell sei ihm in seiner klaustrophobischen Erzählweise die absurde Romanfigur Ulf gelungen, einem Stimmungssänger auf Mallorca, der auf der Sonneninsel nebenbei ein Solarium betreibt.

Preisträgerin Fatma Bahar Aydemir. © Foto: Diether v. Goddenthow
Preisträgerin Fatma Bahar Aydemir. © Foto: Diether v. Goddenthow

Fatma Bahar Aydemir sei es in ihrem Romanprojekt „Dschinns“ gelungen, die menschliche Lebensweise als Umweg am Beispiel der Lebensgeschichten von Hüseyin und seiner Familie aufzuzeigen. Hüseyins Traum ist es, irgendwann im Leben einmal in Istanbul in Freiheit und in einer Eigentumswohnung leben zu können, weswegen er, aus der Nordtürkei stammend, den „unheimlichen“ Umweg als Gastarbeiter in Deutschland nimmt, um sich nach 30 Jahren den „Traum“ in Istambul erfüllen zu können, doch da kommt es dann alles anders.

Um den Robert Gernhardt Preis 2020 konnten sich Autorinnen und Autoren bewerben, die aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen im Lebenslauf oder im geplanten literarischen Projekt aufweisen.

Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, versprach im nächsten Jahr zum Robert-Gernhardt-Preis 2021 bei einer hoffentlich dann wieder möglichen Feier im üblichen Rahmen einen „überbordenden“ Büchertisch mit den jeweils vollendeten Roman-Projekten der Gernhardt-Preisträger 2019 und 2020 anbieten zu wollen.

Weitere Informationen zum Robert-Gernhardt-Preis 2020

Robert Gernhardt Preis 2020 an Fatma Aydemir, Sven Amtstberg und Thomas Hettche

Wie das Hessische Ministeriums für Wissenschaft und Kunst mitteilt, erhalten Fatma Bahar Aydemir, Thomas Hettche und Sven Amtsberg gemeinsam den vom Land Hessen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ausgelobten Robert Gernhardt Preis 2020 für ihre Romanprojekte. Diese Entscheidung der Jury hat Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn heute bekannt gegeben. Das von der WIBank gestiftete Preisgeld in Höhe von 36.000 Euro teilen sich die Preisträgerin und die beiden Preisträger. Die Vergabe an drei Personen ist möglich, weil 2019 nur eine Autorin ausgezeichnet wurde.

„Ich gratuliere allen drei Ausgezeichneten ganz herzlich zum Robert Gernhardt Preis 2020 und wünsche ihnen, dass die Auszeichnung hilft, gerade in der aktuell schwierigen Zeit die im Entstehen begriffenen Romane vollenden zu können“, erklärt Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn. „Auf die Ergebnisse bin ich sehr gespannt. Die Sujets der Romanprojekte von den Lebensgeschichten einer Familie so genannter Gastarbeiter über eine schwierige Vater-Sohn-Beziehung bis zur Rückkehr eines Schweizers in sein Heimatdorf eint bei aller Vielfalt die Beschäftigung mit Biografien und ihren Brüchen. Ich danke der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen dafür, dass sie der Empfehlung der Jury folgt und Preisgeld für drei Auszeichnungen bereitstellt.“

„Wir leben in bewegten Zeiten, die auch und gerade Künstlerinnen und Künstler vor immense Herausforderungen stellen. Die Verleihung des diesjährigen Robert Gernhardt-Preises ist auch ein Zeichen für Kontinuität in der Krise. Wir freuen uns deshalb sehr, die Autorinnen und Autoren in ihrem Schaffensprozess weiterhin finanziell unterstützen zu können“, sagt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der WIBank-Geschäftsleitung.

Fatma Bahar Aydemir erhält die Auszeichnung für ihr Romanprojekt „Dschinns“. Es widmet sich in sechs Kapiteln den Lebensgeschichten von Hüseyin und seiner Familie. Hüseyin war in den 1970er-Jahren als so genannter Gastarbeiter nach Deutschland gekommen. Die Jury überzeugte, wie Fatma Aydemir „auf ergreifende und literarisch gekonnte Weise den Tod von Hüseyin beschreibt. Die Biografien, die Fatma Aydemir rekonstruiert, stehen paradigmatisch für mehrere Generationen migrantischer Erfahrungen. Und sie erzählen aus dem Land, in dem wir alle leben“.

Sven Amtsberg erhält den Preis für sein Romanprojekt „Rakete Schmidt“. Es erzählt davon, wie ein Vater und sein Sohn auf einer gemeinsamen Reise verzweifelt versuchen, einander endlich nahezukommen. Sven Amtsberg beeindruckte die Jury „durch seine Sprache, die auf dem schmalen Grat zwischen rasanter Komik und dahinter spürbarem Ernst balanciert. Dass hinter der angeblichen Krankheit des Vaters ein Geheimnis lauert, ist zu vermuten. Auf die Auflösung der Geschichte darf man mit Spannung warten“.

Thomas Hettche wird für sein Romanprojekt „Im Arvenschatten“ ausgezeichnet. Es ist die Geschichte einer Flucht: Ein Mann kommt zurück in ein Dorf in der Schweiz, mit dem seine Kindheitserinnerungen verbunden sind. Er überprüft, was seine Existenz ausmacht: Trost, brüchige Heimat, scheinbar festgefügte Gewissheiten. Die Jury war fasziniert, „wie sich in einer atmosphärisch ungemein fesselnden, bildreichen Sprache Topografie und Bewusstsein zu einem Szenario, in dem das Katastrophische ebenso mitschwingt wie das Schöne, verdichten.“

Um den Robert Gernhardt Preis 2020 konnten sich Autorinnen und Autoren bewerben, die aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen im Lebenslauf oder im geplanten literarischen Projekt aufweisen.

Nähere Informationen finden Sie unter www.kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis sowie www.robert-gernhardt-preis.de

Bewerbungen für den Robert Gernhardt Preis 2020 noch bis 31. März möglich

© Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Ab sofort läuft die Ausschreibung für den Robert Gernhardt Preis 2020. Bewerben können sich Autorinnen und Autoren, die aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen haben. Der Robert Gernhardt Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Das Preisgeld wird von der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bereitgestellt. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2020.

Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn: „Der Robert Gernhardt Preis bietet Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, sich intensiv einem noch nicht vollendeten literarischen Projekt zu widmen. Ich bin sicher, dass die Jury auch im neuen Jahr wieder exzellente Texte erreichen werden – und gespannt, wer sich durchsetzen kann. Die Förderung von Autorinnen und Autoren ist ein wichtiges Fundament in der hessischen Literaturförderung. Umso mehr freue ich mich, dass das Land Hessen in diesem Bereich seit über zehn Jahren erfolgreich mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen zusammenarbeitet.“

Der Robert Gernhardt Preis ist nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich an zwei Autorinnen bzw. Autoren mit einem Preisgeld von jeweils 12.000 Euro vergeben.

„Als Förderbank fühlen wir uns in besonderer Weise verpflichtet, im Entstehen begriffene Vorhaben zu unterstützen. Uns liegt auch daran, zu einer kulturellen Vielfalt in Hessen beizutragen. Deshalb freuen wir uns jedes Jahr aufs Neue, mit dem Robert Gernhardt Preis Autorinnen und Autoren bei der Vollendung ihrer Werke zu begleiten“, sagt Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Alle Informationen zur Ausschreibung des Robert Gernhardt Preises finden Sie unter www.kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis.

Robert Gernhardt Preis 2019 an Nina Bußmann verliehen

Nina Bußmann erhält den Robert Gernhardt-Preis 2019  für ihr Romanprojekt „Dickicht“. (vli.): Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, Nina Bußmann, Preisträgerin, Almut Gehebe-Gernhardt, Witwe von Robert Gernhardt, Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und auf dem Bild und im Geiste dabei der unvergessliche Robert Gernhardt. Von ihm wurden während der Veranstaltung die beiden Texte „Ach!“ und „Nachmittag eines Dichters“ aus dem Off gesendet..©  Foto: Diether v Goddenthow
Nina Bußmann erhält den Robert Gernhardt-Preis 2019 für ihr Romanprojekt „Dickicht“. (vli.): Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank, Nina Bußmann, Preisträgerin, Almut Gehebe-Gernhardt, Witwe von Robert Gernhardt, Ayse Asar, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und auf dem Bild und im Geiste dabei der unvergessliche Robert Gernhardt. Von ihm wurden während der Veranstaltung die beiden Texte „Ach!“ und „Nachmittag eines Dichters“ aus dem Off gesendet..© Foto: Diether v Goddenthow

Am gestrigen Abend erhielt die in Frankfurt am Main geborene Autorin Nina Bußmann den gemeinsam vom Land Hessen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ausgelobten Robert Gernhardt Preis 2019 in Höhe von 12.000 Euro.

Ausgezeichnet wurde Nina Bußmann für ihr Romanprojekt „Dickicht“. Er war der einzige Text unter 79 Einreichungen, der den hohen qualitativen Erwartungen der Jury entsprach. So wurde diesem Jahr nur einmal der Robert-Gernhardt-Preis vergeben.

Der Roman erzählt von der Amtstierärztin Ruth Gretter, die eine Betäubungsmittelabhängigkeit entwickelt hat und deren Leben nach einem nächtlichen Sturz in einem Park endgültig aus den Fugen zu geraten droht. Der Text überzeugte die Jury: „Nina Bußmann erzählt in einer klaren Sprache von der Unklarheit eines modernen Bewusstseins zwischen Arbeits- und Lebenswelt, zwischen Freundschaft, Therapien und spirituellen Verlockungen“, heißt es in der Begründung. „In unterschiedlichen Stillagen – Aufzeichnungen, Tagebüchern, erzählende Prosa – entwickelt Bußmann gleich mehrere Charaktere, deren Existenzen sich scheinbar am Rand unserer Wahrnehmung befinden und doch mitten in unserer Gegenwart stehen.“

Staatssekretärin Ayse Asar: „In diesem Jahr vergeben wir den Robert Gernhardt Preis zum zehnten Mal. Seit seiner ersten Ausschreibung verfolgt er einen hohen Anspruch: Er will gute Literatur auszeichnen – Literatur, die so gut ist, dass sie schon nach sechs Seiten spürbar wird. Genau so viel sollen Autorinnen und Autoren von ihrem gerade in Arbeit befindlichen literarischen Werk als Bewerbung einreichen. Das ist Nina Bußmann hervorragend gelungen. Ich wünsche ihr viel Erfolg bei der weiteren Arbeit an diesem Werk und gratuliere herzlich zur Auszeichnung!“
Begrüßt hatten die Gäste im großen Saal der Frankfurter Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt der Hochschul-Vizepräsident Prof. Ernst Auguste Klötzke und Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsführung der WIBank.
„Unser Literaturpreis, benannt nach dem Universalkünstler Robert Gernhardt, bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich ganz auf ihren Schaffensprozess konzentrieren zu können. Uns erfüllt es immer wieder mit Freude und Stolz, wenn am Ende dieses Prozesses großartige Literatur entsteht, die unser Leben bereichert“, so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank

Die Laudatio auf Nina Rußmann hielt die Literaturwissenschaftlerin Beate Tröger. Für die musikalische Umrahmung sorgte das SRS Trio.

Nina Bußmann.  ©  Foto: Diether v Goddenthow
Nina Bußmann. © Foto: Diether v Goddenthow

Nina Bußmann wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin und Warschau und lebt heute in Berlin. Im Suhrkamp Verlag hat sie bisher die beiden Romane „Große Ferien“ und „Der Mantel der Erde ist heiß und teilweise geschmolzen“ veröffentlicht.

Nina Bußmann erhält den Robert Gernhardt Preis 2019

Wiesbaden. Die in Frankfurt am Main geborene Autorin Nina Bußmann erhält den gemeinsam vom Land Hessen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ausgelobten Robert Gernhardt Preis 2019. Diese Entscheidung der Jury hat Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn heute bekannt gegeben. Die Auszeichnung ist mit einem Preisgeld in Höhe von 12.000 Euro verbunden.

Kunst- und Kulturministerin Angela Dorn: „Ich gratuliere Nina Bußmann herzlich zum Robert Gernhardt Preis 2019. Ich wünsche ihr, dass die Auszeichnung dazu beiträgt, dass sie den noch im Entstehen begriffenen Roman vollenden und veröffentlichen kann. Ich danke der WIBank für die Bereitstellung des Preisgeldes und ihr Engagement in der hessischen Literaturförderung.“

„Unser Literaturpreis, benannt nach dem Universalkünstler Robert Gernhardt, bietet Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit, sich ganz auf ihren Schaffensprozess konzentrieren zu können. Uns erfüllt es immer wieder mit Freude und Stolz, wenn am Ende dieses Prozesses großartige Literatur entsteht, die unser Leben bereichert“, so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank.

Nina Bußmann erhält die Auszeichnung für ihr Romanprojekt „Dickicht“. Der Roman erzählt von der Amtstierärztin Ruth Gretter, die eine Betäubungsmittelabhängigkeit entwickelt hat und deren Leben nach einem nächtlichen Sturz in einem Park endgültig aus den Fugen zu geraten droht. Der Text überzeugte die Jury: „Nina Bußmann erzählt in einer klaren Sprache von der Unklarheit eines modernen Bewusstseins zwischen Arbeits- und Lebenswelt, zwischen Freundschaft, Therapien und spirituellen Verlockungen“, heißt es in der Begründung. „In unterschiedlichen Stillagen – Aufzeichnungen, Tagebüchern, erzählende Prosa – entwickelt Bußmann gleich mehrere Charaktere, deren Existenzen sich scheinbar am Rand unserer Wahrnehmung befinden und doch mitten in unserer Gegenwart stehen.“

Nina Bußmann wurde 1980 in Frankfurt am Main geboren, studierte Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft in Berlin und Warschau und lebt heute in Berlin. Im Suhrkamp Verlag hat sie bisher die beiden Romane „Große Ferien“ und „Der Mantel der Erde ist heiß und teilweise geschmolzen“ veröffentlicht.

Der Robert Gernhardt Preis 2019 wird am 20. August 2019 in einer Feierstunde in Frankfurt am Main verliehen.

Weitere Informationen

Bewerbungsfrist für den Robert Gernhardt Preis bis 31. März 2019

Land Hessen fördert Autorinnen und Autoren mit Robert Gernhardt Preis Bewerbungen für Auszeichnung 2019 bis 31. März möglich

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein lädt Autorinnen und Autoren ein, sich um den Robert Gernhardt Preis 2019 zu bewerben. Voraussetzung ist, dass sie aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen haben. Der Robert Gernhardt Preis ist insgesamt mit 24.000 Euro dotiert. Die Bewerbungsfrist endet am 31. März 2019.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Der Robert Gernhardt Preis ist eine wichtige Einrichtung in der hessischen Autorenförderung und stellt eine große Bereicherung für das Literaturland Hessen dar. Mit der Auszeichnung erhalten Autorinnen und Autoren die Möglichkeit, sich intensiv einem noch nicht vollendeten literarischen Projekt widmen zu können. Preisgelder und Stipendien sind heute noch immer wichtige Pfeiler in der Autorenförderung.“

Der Robert Gernhardt Preis ist nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main gestorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt. Die Auszeichnung wird seit 2009 jährlich an zwei Autoren mit jeweils 12.000 Euro vergeben.

„Seine Gedanken schriftstellerisch der Öffentlichkeit zu offenbaren, erfordert Mut und einen langen Atem. Mit dem Robert Gernhardt Preis unterstützen wir literarische Talente in ihrem oft steinigen Schaffensprozess von einer Idee und einem weißen Blatt bis hin zum vollendeten Werk. Dass wir auf diese Weise auch einen Beitrag zu einer größeren kulturellen und künstlerischen Vielfalt leisten, macht unser Engagement für uns zusätzlich wertvoll und bedeutsam“, so Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Kunst und Kulturminister Boris Rhein dankte der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für ihr Engagement in der Literaturförderung Hessens: „Der Robert Gernhardt Preis ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit der Landesregierung mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen im Bereich der Literaturförderung, für die ich mich herzlich bedanke. Gemeinsam haben wir damit eine Win-Win-Situation geschaffen für Autorinnen und Autoren, die literarische Szene und das Kulturleben in Hessen.“

Alle Informationen zur Ausschreibung des Robert Gernhardt Preises finden Sie unter kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis.

Robert Gernhardt Preis 2018 an Julia Wolf und Florian Wacker im Frankfurter Mousonturm verliehen

Robert-Gernhardt-Preisträger: Julia Wolf für ihr Romanprojekt "Alte Mädchen". Florian Wacker für sein Romanprojekt "Dikson". Foto: Diether v. Goddenthow
Robert-Gernhardt-Preisträger: Julia Wolf für ihr Romanprojekt „Alte Mädchen“. Florian Wacker für sein Romanprojekt „Dikson“. Foto: Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute den Robert Gernhardt Preis 2018 vergeben. Im Frankfurter Künstlerhaus Mousonturm nahmen Julia Wolf und Florian Wacker die Auszeichnung entgegen, die das Land Hessen und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) gemeinsam vergeben. Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen und ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert. Das Preisgeld teilen sich die Geehrten.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. Foto: Diether v. Goddenthow
Kunst- und Kulturminister Boris Rhein. Foto: Diether v. Goddenthow

„In diesem Jahr gingen so viele Bewerbungen um den Robert Gernhardt Preis ein wie noch nie. Über 100 Autorinnen und Autoren aus ganz Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland bewarben sich mit einem noch nicht vollendeten literarischen Projekt“, stellte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein heraus. „Das ist ein hervorragender Erfolg für die Preisträgerin und den Preisträger – und zeigt, welchen Stellenwert der Robert-Gernhardt-Preis in der literarischen Welt genießt. Ich gratuliere Julia Wolf und Florian Wacker herzlich zu dieser Auszeichnung und wünsche ihnen, dass die Auszeichnung Ansporn ihren Werken Flügel verleiht.“

Juli Wolf. Foto: Diether v. Goddenthow
Juli Wolf. Foto: Diether v. Goddenthow

Julia Wolf erhält die Auszeichnung für ihr Romanprojekt „Alte Mädchen“, den dritten Teil einer Romantrilogie, die die Autorin als eine poetische Erforschung eines kleinbürgerlichen, westdeutschen Milieus versteht. Der Text überzeugte die Jury wegen seiner gelungenen Mischung aus Distanz und Warmherzigkeit. „Sprachlich sicher und mit ungewöhnlichen Mitteln karikiert sie ihre Protagonistinnen nicht, sondern bringt sie ihren Lesern schon auf wenigen Seiten so nah, dass man mehr über diese Frauen wissen will. Dazu trägt die leichthändig und souverän gemeisterte Form des inneren Monologs bei“, so die Jury.

(v.li.) Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Strukturbank Hessen (WiBank), Julia Wolf (Preisträgerin), Florian Wacker (Preisträger), Almut Gehebe-Gernhardt (Witwe von Robert Gernhardt), Boris Rhein, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.© Foto: Diether v. Goddenthow
(v.li.) Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Strukturbank Hessen (WiBank), Julia Wolf (Preisträgerin), Florian Wacker (Preisträger), Almut Gehebe-Gernhardt (Witwe von Robert Gernhardt), Boris Rhein, Staatsminister im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst.© Foto: Diether v. Goddenthow

Florian Wacker wird für sein Romanprojekt „Dikson“ ausgezeichnet. Es erzählt vom mysteriösen Verschwinden zweier Teilnehmer einer norwegischen Arktisexpedition zu Beginn der 1920er Jahre. Die Jury überzeugte das Projekt, das souverän Elemente des Abenteuer- und des Kriminalromans mit der Geschichte einer Freundschaft an der Grenze des Todes verbindet. „Florian Wacker weiß Spannung zu erzeugen, verfügt aber auch über die sprachlichen Mittel, die Verschmelzung von Realität und albtraumartiger Phantasie im Todeskampf der Verschollenen darzustellen“, heißt es in der Begründung.

"Der Chor", mit vertonten Robert Gernhardt-Gedichten, unter Leitung von Michael Weber. © Foto: Diether v. Goddenthow
„Der Chor“, mit vertonten Robert Gernhardt-Gedichten, unter Leitung von Michael Weber. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Zur zehnten Verleihung des Robert Gernhardt Preises fällt unsere Bilanz sehr gut aus: Elf Autoren und acht Autorinnen konnten bisher davon profitieren, neun Romane und vier Lyrikbände sind erschienen. Wir können stolz sein auf diese Bibliothek, die jährlich wächst. Und auch in Zukunft werden wir die Literaturförderung weiter ausbauen: So haben wir in diesem Jahr erstmals den Hessischen Verlagspreis verliehen, der die kulturelle Vielfalt der Verlage in Hessen würdigt. Zudem ist das Land Hessen 2018 zum ersten Mal auf der Frankfurter Buchmesse mit einem Gemeinschaftsstand vertreten. Hessische Literaturinstitutionen können sich und ihre Programme präsentieren, kleine Verlage, die sonst nicht auf der Messe vertreten wären, ihr neues Programm vorstellen. Ich lade alle lesebegeisterten Hessinnen und Hessen ein, mit uns in die Welt der Literatur einzutauchen“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

Robert Gernhardt Preis 2018 geht an Julia Wolf und Florian Wacker

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Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat die Jury-Entscheidung für den Robert Gernhardt Preis 2018 bekannt gegeben. Julia Wolf und Florian Wacker erhalten die gemeinsam vom Land Hessen und der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ausgelobte Auszeichnung und teilen sich das Preisgeld in Höhe von 24.000 Euro. Beide Gewinner haben Hessenbezug: Julia Wolf wurde in Groß-Gerau geboren und wuchs in Südhessen auf, Florian Wacker lebt und arbeitet in Frankfurt. Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Ich gratuliere Julia Wolf und Florian Wacker herzlich zum Robert Gernhardt Preis 2018. Die Auszeichnung ist eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Schriftsteller-Karriere und hilft den Autorinnen und Autoren, ihre im Entstehen begriffenen Romane zu vollenden und zu veröffentlichen. Die über 100 Bewerbungen zeigen zudem eindrücklich seinen hohen Stellenwert innerhalb der Literaturpreise.“

Auch dankte der Minister der WIBank für die Bereitstellung des Preisgeldes und ihr kontinuierliches Engagement in der hessischen Literaturförderung.

„In Zeiten, in denen ein Miteinander und Füreinander immer stärker verteidigt werden muss, kann Literatur dabei helfen, die Menschen wieder näher zusammenzubringen. Denn indem wir uns mit unterschiedlichen Geschichten auseinandersetzen, lernen wir andere Perspektiven kennen und entwickeln mehr Verständnis füreinander. Mit dem Robert Gernhardt Preis leistet die WIBank seit einer Dekade dazu einen Beitrag und freut sich auch in diesem Jahr wieder, eine Preisträgerin und einen Preisträger bei der Vollendung ihrer Werke unterstützen zu können“, so Dr. Michael Reckard, Mitglied der Geschäftsleitung der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen.

Julia Wolf erhält die Auszeichnung für ihr Romanprojekt „Alte Mädchen“, den dritten Teil einer Romantrilogie, die die Autorin als eine poetische Erforschung eines kleinbürgerlichen, westdeutschen Milieus versteht. Der Text überzeugte die Jury wegen seiner gelungenen Mischung aus Distanz und Warmherzigkeit. „Sprachlich sicher und mit ungewöhnlichen Mitteln karikiert sie ihre Protagonistinnen nicht, sondern bringt sie ihren Lesern schon auf wenigen Seiten so nah, dass man mehr über diese Frauen wissen will. Dazu trägt die leichthändig und souverän gemeisterte Form des inneren Monologs bei“, so die Jury.

Florian Wacker wird für sein Romanprojekt „Dikson“ ausgezeichnet. Es erzählt vom mysteriösen Verschwinden zweier Teilnehmer einer norwegischen Arktisexpedition zu Beginn der 1920er Jahre. Die Jury überzeugte das Projekt, das souverän Elemente des Abenteuer- und des Kriminalromans mit der Geschichte einer Freundschaft an der Grenze des Todes verbindet. „Florian Wacker weiß Spannung zu erzeugen, verfügt aber auch über die sprachlichen Mittel, die Verschmelzung von Realität und albtraumartiger Phantasie im Todeskampf der Verschollenen darzustellen“, heißt es in der Begründung.

Der Robert Gernhardt Preis 2018 wird am 28. August 2018 in einer Feierstunde in Frankfurt am Main verliehen.

Ausschreibung für Robert Gernhardt Preis 2018 läuft

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein lädt alle Autorinnen und Autoren ein, sich um den Robert Gernhardt Preis 2018 zu bewerben. Voraussetzung ist, dass sie aktuell an einem größeren literarischen Projekt arbeiten und einen Bezug zu Hessen haben. Der Robert Gernhardt Preis ist insgesamt mit 24.000 Euro dotiert.

Signet_Robert-Gernhardt-Preis_finalKunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Eine nachhaltige Förderung von Autorinnen und Autoren ist der Landesregierung im Literaturland Hessen ein wichtiges Anliegen und nimmt in der Literaturförderung einen zentralen Platz ein. Mit dem Robert Gernhardt Preis erhalten 2018 zum zehnten Mal zwei Autorinnen bzw. Autoren die Möglichkeit, sich intensiv einem noch nicht vollendeten literarischen Projekt widmen zu können. Autorenförderung in Hessen wird auf hohem Niveau betrieben.“

Der Robert Gernhardt Preis soll Autorinnen und Autoren mit hessischem Bezug die Realisierung eines größeren literarischen Vorhabens ermöglichen. Er ist nach dem 1937 in Reval geborenen und 2006 in Frankfurt am Main verstorbenen Autor, Zeichner und Maler Robert Gernhardt benannt: Seit 2009 erhalten jährlich zwei Autoren die mit jeweils 12.000 Euro dotierte Auszeichnung. Das Preisgeld stiftet die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank).

„Existenzgründer und Schriftsteller haben Einiges gemeinsam: Es verbindet sie der Drang, etwas Eigenes zu schaffen und der Mut, das Geschaffene von anderen beurteilen zu lassen.

Wenn dieser Mut mit Erfolg belohnt wird, gibt es kaum Schöneres. Mit dem Robert Gernhardt Preis wollen wir Autorinnen und Autoren in ihrem literarischen Schaffensprozess unterstützen, und können so einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt in Hessen leisten, was, wie wir finden, der Förderbank des Landes sehr gut zu Gesicht steht“, sagte Dr. Michael Reckhard, Mitglied der Geschäftsleitung der WIBank.

Kunst und Kulturminister Boris Rhein dankte der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen für ihr Engagement in der Literaturförderung Hessens.

„Der Robert Gernhardt Preis ist ein hervorragendes Beispiel für eine gelungene Zusammenarbeit der Landesregierung mit der hessischen Förderbank im Bereich der Literaturförderung, für die ich mich herzlich bedanke. Wir haben damit gemeinsam eine Win-Win-Situation geschaffen für Autorinnen und Autoren, die literarische Szene und das Kulturleben in Hessen“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

Alle Informationen zur Ausschreibung des Robert Gernhardt Preises finden Sie unter https://kunst.hessen.de/robert-gernhardt-preis