Kategorie-Archiv: Hessentag

Landfrauentag auf dem 61. Hessentag Fritzlar: „Die Landfrauen leisten einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft“

61. Hessentag Fritzlar: Landfrauentag zum Hessentag mit Begrüßung durch Ministerpräsident Boris Rhein, 25. Mai 2024, Fritzlar / Hessen / Deutschland, Foto: Karsten Socher
61. Hessentag Fritzlar: Landfrauentag zum Hessentag mit Begrüßung durch Ministerpräsident Boris Rhein, 25. Mai 2024, Fritzlar / Hessen / Deutschland, Foto: Karsten Socher

Fritzlar. Ministerpräsident Boris Rhein hat die Arbeit der Landfrauen in Hessen als beeindruckendes Beispiel für ehrenamtliches Engagement bezeichnet. „Gesunde Ernährung, verantwortungsbewusste Haushaltsführung und Teilhabe im Alter: Die Landfrauen leisten mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz einen unschätzbaren Beitrag für unsere Gemeinschaft und sind eine wichtige Säule des Zusammenhalts im ländlichen Raum und darüber hinaus“, sagte Rhein am Samstag beim traditionellen Landfrauentag auf dem Hessentag in Fritzlar.

Die Landfrauen mit ihren etwa 36.000 Mitgliedern in Hessen leisten einen wichtigen Beitrag dazu, Bräuche und Werte zu bewahren, die seit Jahrhunderten von einer Generation an die nächste überliefert werden, wie der Regierungschef sagte. „Die Landfrauen in Hessen stehen mit beiden Beinen fest im Leben, sind nah dran an den Problemen vor Ort und packen mit an, wenn sie gebraucht werden. Dass der ländliche Raum in Hessen immer attraktiver wird, ist auch ein Verdienst der Landfrauen.“

Landfrauen Verband Hessen e.V.

Das gesamte Programm des Hessentags ist abrufbar unter https://programm.hessentag2024.de/

„Der „Hessentag bringt die Menschen zusammen und zeigt die Vielfalt unseres Landes“ – Ministerpräsident Rhein und Bürgermeister Spogat eröffnen Hessentag 2024 in Fritzlar

Eröffnung 61. Hessentag Fritzlar, v.l. Ministerpräsident Boris Rhein mit Frau Tanja Raab-Rhein, Bürgermeister Hartmut Spogat mit Frau Ilona, Hessentagspaar Kevin und Franziska Wathling, Landrat Winfried Becker mit Frau Iris, Foto: Karsten Socher
Eröffnung 61. Hessentag Fritzlar, v.l. Ministerpräsident Boris Rhein mit Frau Tanja Raab-Rhein, Bürgermeister Hartmut Spogat mit Frau Ilona, Hessentagspaar Kevin und Franziska Wathling, Landrat Winfried Becker mit Frau Iris, Foto: Karsten Socher

Wiesbaden/Fritzlar. „Eine Stadt voller Leben“ – unter diesem Motto hat am heutigen Freitag der Hessentag 2024 im nordhessischen Fritzlar begonnen. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat eröffneten das 61. Landesfest mit einer feierlichen Zeremonie am Dom. „Brauchtum, Tradition und Fortschritt, Kunst, Kultur und Information: Der Hessentag zeigt die Vielfalt unseres Landes. Wir freuen uns sehr, auch in diesem Jahr wieder zusammenzukommen und die hessische Lebensfreude zu feiern“, sagte Ministerpräsident Rhein und fügte hinzu: „Der Hessentag ist Deutschlands ältestes Landesfest, seit jeher stehen dabei Vielfalt, Heimatverbundenheit und die Gemeinschaft im Mittelpunkt. Der Hessentag bringt die Menschen zusammen: aus dem ganzen Land – egal ob jung oder alt. Auf diese Tradition bin ich sehr stolz.“

Vom 24. Mai bis 2. Juni erwartet die Besucherinnen und Besucher in Fritzlar ein abwechslungsreiches Programm aus Kultur, Politik, Wirtschaft, Natur und Gesellschaft. Mehr als 1.200 Veranstaltungen hält der Programmkalender bereit. Ministerpräsident Rhein wird persönlich an zahlreichen Terminen vor Ort teilnehmen.

„Mit dem Ende der intensiven Planungszeit ist die Vorfreude auf den Hessentag in den vergangenen Tagen deutlich spürbar gestiegen. Jetzt kann es endlich losgehen und wir sind stolz darauf, dass unsere historische Stadt nun für zehn Tage im Mittelpunkt steht. Als gute Gastgeber wollen wir mit dazu beitragen, Fritzlar und die Region noch bekannter zu machen“, sagte Fritzlars Bürgermeister Hartmut Spogat.

Regierungschef Rhein betonte die Bedeutung des Festes für die Stadt und Region sowie das besondere Jubiläum der diesjährigen Veranstaltung: „Vor genau 50 Jahren fand das Landesfest schon einmal in Fritzlar statt. In diesem Jahr feiern wir zum zweiten Mal gemeinsam hier. Und wieder wird der Hessentag die Stadt verändern und ihr Gesicht für die kommenden Jahrzehnte prägen, denn die Investitionen in die Stadt und das Gemeinschaftsgefühl wirken noch lange über den Hessentag hinaus.“ Der Ministerpräsident dankte außerdem den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihren Einsatz: „Der Hessentag lebt von einem herausragenden ehrenamtlichen Engagement vor Ort. Alle packen mit an, um den Besuchern und Besucherinnen ein unvergessliches Fest zu bieten. Ich bin mir sicher, dass dies auch in diesem Jahr gelingen wird und freue mich auf viele tolle Begegnungen, neue Eindrücke und die einzigartige Stimmung in den kommenden zehn Tagen.“

Das gesamte Programm des Hessentags ist abrufbar unter https://programm.hessentag2024.de/.

Hessentag 2023 in Pfungstadt von Ministerpräsident Boris Rhein u. Bürgermeister Patrick Koch eröffnet

Ministerpräsident Boris Rhein hat den 60. Hessentag in Pfungstadt eröffnet. Foto: Thomas Lohnes/ Hessische Staatskanzlei
Ministerpräsident Boris Rhein hat den 60. Hessentag in Pfungstadt eröffnet. Foto: Thomas Lohnes/ Hessische Staatskanzlei

Wiesbaden/Pfungstadt. Vier Jahre mussten die Hessinnen und Hessen warten, nun ist es endlich wieder soweit: Der 60. Hessentag hat begonnen. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und der Bürgermeister von Pfungstadt, Patrick Koch, haben am gestrigen Freitag das Landesfest gemeinsam mit dem Hessentagspaar Natalie Reining und Simon Schmitz eröffnet.

Zuletzt hatte 2019 ein Hessentag stattgefunden, in den folgenden drei Jahren musste die Großveranstaltung aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen. „Auf dem Hessentag kommt für zehn Tage all das zusammen, was Hessen das ganze Jahr über zu etwas Besonderem macht: Vielfalt, Heimatverbundenheit und Weltoffenheit, Information, Bildung und Unterhaltung, Innovation, Brauchtum und Tradition und natürlich ein herausragendes ehrenamtliches Engagement. Ich freue mich sehr darüber, dass wir alle endlich wieder zusammenkommen, um gemeinsam zu feiern“, sagte Ministerpräsident Rhein.

Unter dem Motto „Pfungstadt zieht an!“ erwartet die Besucherinnen und Besucher vom
2. bis zum 11. Juni in Pfungstadt im südhessischen Landkreis Darmstadt-Dieburg ein buntes Programm mit über 1.200 Veranstaltungen aus Kultur, Politik, Sport, Wirtschaft, Natur und Gesellschaft von unterschiedlichen Vereinen, Verbänden und Institutionen.

Jubiläums-Hessentag für Pfungstadt
„Der 60. Hessentag ist unser ,Jubiläums-Hessentag‘, denn er findet exakt 50 Jahre nach dem Hessentag statt, den Pfungstadt im Jahr 1973 ausgerichtet hat. So steht 2023 für uns im Zeichen der Tradition und vor allem des Neubeginns, der ganz Hessen nah an Pfungstadt heran-, und die Menschen zusammenführen soll – so wie viele Hessentage zuvor dies erreicht haben“, sagte Pfungstadts Bürgermeister Patrick Koch und fügte hinzu: „In den kommenden zehn Tagen, wenn mehrere hunderttausend Hessinnen und Hessen die dann „heimliche Hauptstadt“ unseres Landes besuchen werden, möchten wir Ihnen all das bieten, was einen Hessentag ausmacht: Freuen Sie sich mit uns auf zehn außergewöhnliche Tage, mit viel guter Unterhaltung, Kulinarik und Kultur, Vertreterinnen und Vertretern der Landesregierung, der Bundeswehr und nicht zuletzt auf zahlreiche Top-Acts in unserer Sparkassen-Arena sowie im Festzelt. Wir alle danken dem Ministerpräsidenten und der Landesregierung sehr herzlich für den Zuschlag und das in uns gesetzte Vertrauen, den Hessentag 2023 zu einem für alle Beteiligten positiven und unvergesslichen Erlebnis zu machen. Unser Motto war dabei von Beginn an die Maßgabe für unser Handeln: „Pfungstadt zieht an!“ … und bleibt in bester Erinnerung – dessen sind wir uns ganz sicher.“

Das übergeordnete Ziel des Hessentags, den Menschen ein Gefühl für ihre gemeinsame Heimat zu geben, sei immer noch aktuell, hob Ministerpräsident Rhein hervor. „Die Grundidee dieses Landesfestes, die Menschen zusammenzuführen, trägt bis heute. Der Hessentag bietet Identität und Gemeinschaft. Er vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft. Das Fest dauert zwar nur zehn Tage, doch es wirkt für Jahrzehnte. Denn die Investitionen in die Stadt, die Begeisterung über die Stadt und das Gemeinschaftsgefühl in der Stadt – das bleibt, und zwar lange über den Hessentag hinaus.“ Der Ministerpräsident dankte den zahlreichen Ehrenamtlichen, die durch ihr Engagement maßgeblich an der Organisation des Hessentags beteiligt waren: „Ihr Einsatz ermöglicht es uns, den Hessinnen und Hessen auch in diesem Jahr wieder ein so vielfältiges und attraktives Programm bieten zu können. Sie haben zu einem großen Teil dazu beigetragen, dass hier ein großartiges Heimatgefühl entsteht, welches nach außen getragen wird und sich dadurch auch im Inneren weiter verfestigt. Davon werden wir und wird unser Land noch lange zehren.“

Alle Infos und Veranstaltungstermine über:  https://www.hessentag2023.de/

Absage des Hessentages in Haiger wegen Corona

Wiesbaden. Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, bedauert die Absage des Hessentages 2022 durch die Stadt Haiger. „Wir hätten unser Landesfest im Juni sehr gerne in Haiger gefeiert. Es hätte unter pandemiegerechten Bedingungen durchgeführt werden können und es lag ein abgestimmtes Hygienekonzept vor. Bedauerlich ist es besonders, weil sich die Stadtverwaltung und viele Menschen rund um Haiger nicht nur auf den Hessentag gefreut, sondern sich bislang auch sehr gut vorbereitet hatten. Die Omikron-Welle hat uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich habe Verständnis für die Sorge der Stadt, dass es – aufgrund der hohen Infektionszahlen – in den kommenden Wochen zu Personalausfällen in der Verwaltung kommen kann, und sie sich deshalb nicht in der Lage sieht, auf den letzten Metern die nötige Planungssicherheit für den Hessentag zu gewährleisten. Für uns als Hessische Landesregierung ist die Absicherung der kritischen Infrastruktur in der Stadt wichtiger als die Umsetzung des Hessentages. Gesundheit, Sicherheit und die Versorgung der Menschen vor Ort haben oberste Priorität“, sagte der Chef der Staatskanzlei in Wiesbaden.

Haiger profitiere trotz der Absage von den Impulsen, den der Hessentag für die Stadt gebracht habe, sagte Staatsminister Wintermeyer und erläuterte: „Das Land ist ein verlässlicher Partner. Es ist der Kern des Hessentages, Infrastrukturprojekte und damit die Stadtentwicklung voranzutreiben. Deshalb bleiben die zugesagten Investitionen des Landes in der Stadt.“

Der Chef der Staatskanzlei betonte, dass trotz der Absagen in Bad Vilbel, Fulda und nun in Haiger die Zukunft des Hessentages gesichert sei. „Der Geist des Hessentags, Menschen zusammenzubringen, ist heute aktueller denn je. Unser Landesfest ist ein großes Gemeinschaftsprojekt. Menschen bringen sich auf allen Ebenen mit viel Kraft, Leidenschaft und Herzblut ein, sie rücken zusammen. Dieses Wir-Gefühl, das beim Hessentag entsteht, hilft uns über die lange Zeit des coronabedingten Abstands hinweg. Ich freue mich auf den Hessentag im kommenden Jahr in Pfungstadt. Darüber hinaus haben bereits Fritzlar und Bad Vilbel den Zuschlag für 2024 und 2025.“

60 Jahre Hessentag – 2023 in Pfungstadt

60 Jahre Hessentag: Am 30. Juni 1961 eröffnete der damalige Ministerpräsident Georg-August Zinn den ersten Hessentag in Alsfeld. Knapp 60 Jahre später eröffnete Ministerpräsident Volker Bouffier den Hessentag 2019 in Bad Hersfeld. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Hessentage 2020 und 2021 ausfallen. Ministerpräsident Volker Bouffier zu 60 Jahre Hessentag: „Ich bin zuversichtlich, dass wir die lange Tradition des Hessentages künftig wiederaufnehmen und pflegen können“ Hessentag2019  © Hessische StK / Foto: Thomas Lohnes
60 Jahre Hessentag: Am 30. Juni 1961 eröffnete der damalige Ministerpräsident Georg-August Zinn den ersten Hessentag in Alsfeld. Knapp 60 Jahre später eröffnete Ministerpräsident Volker Bouffier den Hessentag 2019 in Bad Hersfeld. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Hessentage 2020 und 2021 ausfallen. Ministerpräsident Volker Bouffier zu 60 Jahre Hessentag: „Ich bin zuversichtlich, dass wir die lange Tradition des Hessentages künftig wiederaufnehmen und pflegen können“ Hessentag2019
© Hessische StK / Foto: Thomas Lohnes

Wiesbaden. Anlässlich des ersten Hessentages vor 60 Jahren in Alsfeld, der am 30. Juni 1961 vom damaligen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn eröffnet wurde, hat Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier die Bedeutung des Landesfestes für das Bundesland Hessen betont. „Der Hessentag ist das größte und älteste Fest in Deutschland – ein Fest, um das uns viele beneiden. Er bringt die Menschen aus dem ganzen Bundesland zusammen und stellt zugleich die beeindruckende Vielfalt Hessens unter Beweis. Ich bin zuversichtlich, dass wir die lange Tradition des Hessentages im kommenden Jahr wiederaufnehmen und pflegen können“, sagte Bouffier am Mittwoch in Wiesbaden. Der Hessentag ist aufgrund der Corona-Pandemie in diesem Jahr das zweite Mal in Folge ausgefallen.

Der Hessentag wurde vom damaligen Hessischen Ministerpräsidenten Georg-August Zinn ins Leben gerufen, um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Einwohner Hessens zu stärken und die Integration der Neu-Hessinnen und Hessen voranzutreiben. Über 700.000 Vertriebene, Flüchtlinge, ehemalige Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, der Tschechoslowakei, aus Polen, Ungarn und Jugoslawien machten damals rund 16 Prozent der hessischen Bevölkerung aus. Der Hessentag sollte ihnen die Möglichkeit geben, das Bundesland und seine Besonderheiten besser kennenzulernen. „Hesse ist, wer Hesse sein will“ – so Zinns Intention für das Landesfest, das 1961 erstmals dreitägig in Alsfeld stadtfand. „Vor 60 Jahren war unser Land noch sehr jung und das Landesfest sollte die emotionale Bindung der Einheimischen, der Heimatvertrieben und der Geflüchteten zu unserem Land stärken. Sie sollten hier ankommen und sich wohlfühlen. Der Hessentag sollte ein großes Fest der Hessinnen und Hessen werden. Und das ist er. Bis heute. Ein Fest von Bürgerinnen und Bürger für Bürgerinnen und Bürger. Der Hessentag ist vom ersten Tag an ein großer Erfolg gewesen und immer noch ein Besuchermagnet“, unterstrich Bouffier. Zählte der Hessentag anfangs in Alsfeld 40.000 Besucherinnen und Besucher sind es heutzutage bis zu einer Million. Der letzte Hessentag in Bad Hersfeld zählte 862.000 Besucherinnen und Besucher Die meisten Besucherinnen und Besucher hatte der Hessentag 2013 in Kassel: 1.830.000 Menschen kamen damals zum Landesfest in die documenta-Stadt.

„Im Lauf von sechzig Jahren hat sich der Hessentag mehrfach gewandelt, aber im Kern ist er sich treu geblieben. Die Eröffnung und der Festumzug zum Schluss gehören zum Hessentag genauso dazu wie die zahlreichen kulturellen Veranstaltungen und die Treffen der Verbände und Vereine“, betonte Bouffier. Der Hessentag sei „ein Ort der Begegnungen, der Tradition und Moderne auf einzigartige Weise verbinde.“ Sowohl Trachten als auch Start-ups seien auf dem Hessentag zu finden. Firmen präsentieren sich heute wie damals ebenso wie Verbände, Institutionen und Vereinigungen. Das Kulturprogramm ist heutzutage jedoch deutlich größer. Rund 1. 000 Programmpunkte zählt der Hessentag heute. Waren es in den Anfangsjahren Tausende, die zum Internationalen Musikfest der Nationen strömten, so pilgerten beim Hessentag 2014 in Bensheim 35.000 Menschen zur größten Einzelveranstaltung „Just White“ von Hit Radio FFH. Rund 115.000 Besucherinnen und Besucher informierten sich 2019 an den Ständen von Landespolitik, Verbänden, Vereinen und weiteren Institutionen. Beim ersten Hessentag in Alsfeld waren die Dimensionen andere: Ein akademischer Teil mit Vorträgen und Lesungen, verschiedene Ausstellungen, Filmvorführungen, Trachtentänze und unterhaltende Vorführungen sowie sportliche Darbietungen, Schülerwettbewerbe und Auftrittsmöglichkeiten für Jugendliche prägten den Hessentag. Außerdem konnten sich Wirtschaft und Kunsthandwerk mit einer kleinen Ausstellung präsentieren.

Bouffier betonte, dass der Hessentag immer mit der Zeit gegangen sei und die politische Wirklichkeit niemals ausgeklammert habe. Der Ost-West-Konflikt, die deutsche Wiedervereinigung, die entstehende Europäische Union, die deutschen Militäreinsätze – all diese Themen seien auch auf den Hessentagen diskutiert wurden.

Auf dem heute zehntägigen Hessentag, der sich an die Rahmenbedingungen der Städte anpasst, finden unterschiedliche Veranstaltungen statt. Zu diesen gehören unter anderem Konzerte namhafter Künstlerinnen und Künstler sowie Veranstaltungen von zahlreichen Vereinen, Verbänden und Organisationen. Im „Treffpunkt Hessen“ präsentieren sich die Hessische Landesregierung, der Hessische Landtag und viele Institutionen des Landes. „Der Hessentag ist ein Fest zum Sehen, zum Wiedersehen, zum Gesehen werden, zum Erleben und zum Informieren. Unser Landesfest ist seit 60 Jahren bunt, vielfältig, traditionsreich und modern zugleich. Dass es beliebt ist, zeigen nicht nur die Besucherströme, sondern auch die Bewerbungen von Kommunen und Städten für die Ausrichtung des Landesfestes. Deswegen ist klar: Der Hessentag soll auch künftig ein Fest der Begegnungen sein, bei dem Menschen aus allen Landesteilen zusammenkommen und das feiern, was unser Land ausmacht“, betonte Bouffier.

„Durch den Hessentag bekommt die Stadtentwicklung in der ausrichtenden Stadt einen enormen Schub. Der Hessentag stärkt das Wir-Gefühl und ist ein Konjunkturmotor in dieser besonderen Zeit. Der Hessentag dauert zehn Tage, aber die Wirkung ist mindestens zehn Jahre, manchmal sogar länger. Für die ausrichtende Stadt ist dies ein großer Gewinn“, so der Ministerpräsident. Der Hessentag sei „ein Schatz, den wir haben.“ Wer einmal den Hessentag besucht habe, der komme mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehr häufig wieder. Der Hessentag habe „als starke Marke eine große Anziehungskraft“.

Der Hessentag 2023 wird in Pfungstadt stattfinden. Im Jahr 2024 wird Fritzlar den Hessentag austragen und im Jahr 2025 die Stadt Bad Vilbel.

63. Hessentag in Fritzlar findet vom 24. Mai bis 2. Juni 2024 statt

Dom- und Kaiserstadt Fritzlar ©  Fritzlar Stadtmarketing
Dom- und Kaiserstadt Fritzlar © Fritzlar Stadtmarketing

Staatsminister Wintermeyer: „Unser Landesfest vereint die Hessinnen und Hessen auf einzigartige Weise“

Wiesbaden/Fritzlar. Die Vorbereitungen für das Hessenfest in Fritzlar im Jahr 2024 können beginnen. Heute haben der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister von Fritzlar, Hartmut Spogat, den Termin des 63. Hessentags bekanntgegeben: Das Landesfest findet vom 24. Mai bis 2. Juni 2024 statt.

„Ich freue mich schon heute auf den Hessentag in Fritzlar. Es ist gerade auch in diesen schwierigen Wochen und Monaten wichtig, Zuversicht zu haben und die Zukunft nicht aus den Augen zu verlieren“, sagte der Staatskanzleichef. Dazu gehöre, rechtzeitig die Planungen für den Hessentag in Fritzlar zu beginnen. „Unser Landesfest vereint die Hessinnen und Hessen auf einzigartige Weise und lässt erleben, was Hessen ausmacht. Gerade in herausfordernden Zeiten erleben wir jeden Tag, wie viel Gutes der Zusammenhalt unserer Gesellschaft bewirken kann. Dazu trägt auch der Hessentag bei, der ohne ein herausragendes ehrenamtliches Engagement nicht denkbar ist“, betonte Staatsminister Axel Wintermeyer. Die Stadt Fritzlar bringe alle Voraussetzungen mit, um eine tolle Gastgeberin für das Landesfest 2024 zu sein: eine breite Unterstützung aus Politik, Bürgerschaft und aus der gesamten Region, engagierte Vereine und Unternehmen sowie eine gute Verkehrsanbindung für die Ausrichtung einer so vielfältigen Veranstaltung. Mit der Terminierung könne nun der nächste Schritt in der Vorbereitung erfolgen.

„Ich freue mich auf eine wunderschöne Stadt, das einzigartige Gefühl für Heimat und Weltoffenheit, kulturelle Vielfalt, ein unterhaltsames Programm, Innovation, Brauchtum und die vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Ich bin sicher, auch Fritzlar wird vom Hessentag mit der Stärkung der Gemeinschaft, der Verbesserung der Infrastruktur und einem gestiegenen Bekanntheitsgrad profitieren. Das strahlt in die gesamte Region hinaus“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei.

Bürgermeister Hartmut Spogat betonte, dass die Ausrichtung des 63. Hessentages für Fritzlar einen großen Gewinn darstellen werde. „Der Hessentag ist eine starke Marke, die einen herausragenden Impuls für eine nachhaltige Stadtentwicklung setzen wird. Wir können dadurch zukunftsweisende Investitionen tätigen, die viele Jahre wirken. Ich bin außerdem überzeugt, dass wir ein fröhliches, friedliches und für alle Menschen verbindendes Fest feiern werden. Schließlich begehen wir auch noch das 1300-jährige Jubiläum unserer Dom-und Kaiserstadt. Unsere Stadt ist so vielfältig, dass wir einen Hessentag mit viel Charme ausrichten werden und außerdem das „Wir“-Gefühl in unserer Stadt fördern.“

Bereits über 240 000 Besucher am ersten Wochenende des Hessentags in Bad Hersfeld

logo-hessentag-bad-hersfeldWiesbaden/Bad Hersfeld. Laut einer Pressemeldung der Hessischen Staatskanzlei haben der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling  eine positive Bilanz zum Start des 59. Hessentags im Landkreis Hersfeld-Rotenburg gezogen. „Mehr als 240.000 Menschen haben von Freitag bis Sonntag den Weg in die Kur- und Festspielstadt gefunden. Überall sieht man strahlende Gesichter, die Menschen feiern und es wird deutlich sichtbar: Der Hessentag bringt die Menschen zusammen, unterhält, informiert und vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft“, zeigte sich Volker Bouffier vom Auftaktwochenende des größten und traditionsreichsten Landesfestes Deutschlands erfreut.

„Ich habe eine tolle Atmosphäre an den ersten beiden Tagen hier in Bad Hersfeld erlebt. Die Begeisterung der Besucher in der Sparkassen-Arena bei dem Konzert von Silbermond war am Samstagabend großartig, die Hessentagsstraße mitten in unserer Stadt ist sehr gut besucht und ich bin mir sicher, es freut sich jeder auf die weiteren „faszinierend lebendigen“ Tage“, resümiert der Bad Hersfelder Bürgermeister Thomas Fehling. „Die bisherige Besucherzahl zeigt, dass die Menschen großes Interesse am Hessentag in Bad Hersfeld haben und zugleich unsere Sicherheitsvorkehrungen annehmen. Es ist eine ausgesprochen friedliche und fröhliche Veranstaltung. Darüber freue ich mich sehr.“

Zahlreiche Gäste besuchten die Landesausstellung: Auf gut 4.500 Quadratmetern informieren die Ministerien, hessischen Institutionen, Vereine und Verbände über ihre Arbeit. Die Besucherinnen und Besucher können hier viel über aktuelle Themen der Landespolitik erfahren. Sie nutzten die Gelegenheit, um sich mit den Vertretern der verschiedenen Ministerien auszutauschen. Ebenfalls auf großes Interesse stieß die Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz mit Partnerinnen und Partnern. Hier können Kinder etwa auf einem Parcours lernen, wie man nachhaltig lebt. Unter anderem wurde mit Hilfe der Grundschulkinder aus dem Stadtteil Sorga ein drei Kilometer langer Rundweg mit zahlreichen Spielstationen und Informationstafeln gebaut, in dem alle Besucherinnen und Besucher, ganz gleich ob Jung oder Alter, spielerisch mit allen Sinnen ihre natürliche Umgebung in Wald und Flur kennenlernen können.

Am Freitag wurde das zehntägige Fest eröffnet. Leider musste das Konzert der Hip-Hop-Band Black Eyed Peas in der Sparkassen-Arena wegen des drohenden Unwetters aus Sicherheitsgründen abgesagt werden. Ein Highlight des hr3-Festivals war der Auftritt von Silbermond. Rund 12.000 Fans kamen am Samstagabend in die Arena. Am Sonntagmittag wurden 930 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter von Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth feierlich im Bad Hersfelder Stadion vereidigt. Ebenfalls ein Publikumsmagnet war die Kür von Machtlos (Gemeinde Ronshausen) zum „Dollen Dorf 2019“, die am Sonntagabend beim hr-treff in und um die Schilde-Halle stattfand.

Nach einem erfolgreichen Auftakt hält der Hessentag noch weitere Höhepunkte für das Publikum bereit, wie die Konzerte von Roland Kaiser, ZZ Top, der Kelly Family und Rea Garvey sowie die „FFH – Just White“-Party mit Lost Frequencies, Nico Santos und anderen Künstlern. Zudem treffen sich am Donnerstag traditionell die hessischen Landfrauen zum Landfrauentag auf dem Hessentag.

„Die Stimmung ist prächtig und die Besucher strömen auf unser Landesfest. Mit dem bisherigen Verlauf kann man daher nur zufrieden sein. An dieser Stelle danke ich den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Hessentag zu einem einmaligen Erlebnis machen. Ohne diese Gemeinschaft wäre ein solches Fest nicht zu stemmen. Ich bin sicher, dass Bad Hersfeld von diesem Zusammenhalt und dem Wir-Gefühl, was sich während der Hessentags-Zeit entwickelt, noch lange profitieren wird “, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier nach dem ersten Wochenende.

Hintergrund:
Unter dem diesjährigen Motto „Bad Hersfeld – faszinierend lebendig“ trifft sich ganz Hessen vom 7. bis 16. Juni in der Kur- und Festspielstadt im Landkreis Hersfeld-Rotenburg. Mit einer attraktiven Mischung aus traditionellen und modernen Elementen lädt die Hessentagsstadt zum Informieren und Mitfeiern ein. Zahlreiche Organisationen und Vereine wie die Polizei, die Bundeswehr, die Kirchen, der Sportbund, die Hessische Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege und auch der Hessische Rundfunk präsentieren sich mit umfangreichen Aktivitäten. Bad Hersfeld trägt zum zweiten Mal nach 1967 den Hessentag aus.

Hessentagsumzug bildete krönenden Abschluss des 57. Hessentags in Rüsselsheim – 1,4 Mio. Besucher insgesamt

Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Ein wunderbar fröhlicher und sicherer Hessentag, der Rüsselsheim für Jahre stärken wird“

Rüsselsheim/Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Oberbürgermeister Patrick Burghardt ziehen eine überaus positive Bilanz des zehntägigen Hessentags in Rüsselsheim. „1.400.000 Besucher und reichlich Sonnenstunden haben den 57. Hessentag zu einem wunderbaren Hessenfest   gemacht. Rüsselsheim hat sich als eine liebenswerte Gastgeberin präsentiert und Gäste aus allen Teilen des Landes mit offenen Armen empfangen. Um Traditionen zu pflegen, Menschen zu begegnen, Neues zu lernen und zu entdecken oder um gemeinsam friedlich zu feiern: Dafür ist unser Landesfest da. Der Hessentag dauert zehn Tage, wirkt aber für Jahrzehnte. Er war ein starker, sichtbarer Impuls für die Stadtentwicklung und hat das Wir-Gefühl innerhalb der Bürgerschaft enorm gestärkt. Ich danke den Rüsselsheimern und den tausenden freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Stadt und der Region für ihren großartigen Einsatz. Sie haben den Hessentag zelebriert und ihn zu einer fröhlichen und gleichzeitig auch sicheren Großveranstaltung gemacht“, erklärte der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier.

„Wir haben zehn großartige Tage erlebt. Die Stimmung ist sehr gut, die Besucher sind voll des Lobes. Viele Menschen haben den Weg nach Rüsselsheim gefunden, und wir konnten uns als Stadt mit unseren Stärken und schönen Orten hervorragend präsentieren. Viele Besucherinnen und Besucher haben uns gesagt, dass sie künftig öfters nach Rüsselsheim kommen werden. Wir haben die Gäste freundlich empfangen, das höre ich überall. Und mein großer Dank gilt daher allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern des Hessentags, aber auch dem Team aus der Verwaltung, vor und hinter den Kulissen. Das war Mannschaftssport, und so haben wir den Gästen wunderschöne Veranstaltungen und Atmosphäre bieten können. Dieses neue Wir-Gefühl ist etwas, das neben den baulichen Verbesserungen im Vorfeld weit über den Hessentag hinaus nachwirken wird. Die Bilanz fällt in jeder Hinsicht positiv aus“, ergänzte Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Nach zehn Tagen endet das 57. Landesfest am Sonntagabend. Zurzeit schlängelt sich der große Festzug mit mehr als 3.800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der rund zweieinhalb Kilometer langen Strecke durch die Innenstadt. Den Anfang machen traditionell die Polizeireiterstaffel Hessen, das Landes-Polizeiorchester sowie das Hessentagspaar 2017, Selma Kücüyavuz und Marcel Sedlmayer. Mit insgesamt 165 Zugnummern sind Gruppen der Landkreise, Städte und Gemeinden mit vielen Vereinen und Initiativen dabei. Den Abschluss des Festzuges bildet ein Ausblick auf die Hessentagsstadt 2018 Korbach – eine Kutsche mit dem Hessentagspaar des kommenden Jahres. Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt überreicht zum Schluss seinem Amtskollegen aus Hessens einziger Hansestadt, Klaus Friedrich, die „Hessentags-Fahne“ und damit symbolisch den Staffelstab.

„Die Rüsselsheimer haben gezeigt, wie aktiv und lebendig die Bürgerschaft vor Ort ist. Die Stadtgemeinschaft wird noch lange von diesem Zusammenhalt und dem Gemeinschaftsgefühl profitieren, genauso wie Rüsselsheim selbst. Ich bin mir sicher, dass nicht wenige der über eine Million Besucher auch nach dem Landesfest wieder in die Stadt kommen werden“, betonte Regierungschef Bouffier. Bei mehr als 1.500 Programmpunkten war für jeden etwas dabei. Von der Landespolitik bis zur Flora und Fauna Hessens: Die Landesausstellung, in der sich die Landesregierung und Landesbehörden sowie Vereine und Verbände präsentierten, war eine beliebte Anlaufstelle, wie auch die Sonderausstellung „Der Natur auf der Spur“, die ein Besuchermagnet eines jeden Hessentages ist. „Ob Landfrauentag oder das Treffen des Sozialverbandes VdK: Viele Verbandsmitglieder lernen sich erst auf dem Hessentag kennen, weil sie hier ihre großen Jahrestreffen abhalten“, sagte der Ministerpräsident. Traditionell tagte am vergangenen Freitag auch die Landesregierung in der Hessentagsstadt.

Ein zentraler Anlaufpunkt war wie in den Vorjahren der hr-Treff. Auch das Polizeibistro, der Platz der Bundeswehr und das Weindorf zählten zu den beliebtesten Treffpunkten in Rüsselsheim. Tausende Menschen verbrachten besinnliche Momente bei den Veranstaltungen der evangelischen und katholischen Kirchen oder wurden beim Festival des Sports aktiv. Die größte Einzelveranstaltung war die „Just White“-Party von FFH mit 28.000 Besuchern. „Ich bedanke mich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die den 57. Hessentag zu ihrem Fest gemacht haben und freue mich auf Korbach 2018“, so der Ministerpräsident abschließend.

Voller Erfolg: Bereits über 225.000 Menschen an den ersten beiden Tagen des Hessentags in Rüsselsheim

Der Hessentag ist eröffnet. Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Frau Ursula (Mitte) freuen sich mit dem Hessentagspaar Selma Kücükyavuz (2.v.l.) und Marcel Sedlmayer (links), Oberbürgermeister Patrick Burghardt (rechts) mit Frau Stefanie (2.v.r) und Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Am 7. Juni 2017 wurde der  Hessentag vor dem Rüsselsheimer Rathaus feierlich eröffnet: Ministerpräsident Volker Bouffier und seine Frau Ursula (Mitte) freuen sich mit dem Hessentagspaar Selma Kücükyavuz (2.v.l.) und Marcel Sedlmayer (links), Oberbürgermeister Patrick Burghardt (rechts) mit Frau Stefanie (2.v.r) und Stadtverordnetenvorsteher Jens Grode. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Rüsselsheim/Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt haben eine positive Bilanz der ersten beiden Tage des großen Landesfestes gezogen. „Mehr als 225.000 Menschen haben am Freitag und Samstag den Weg nach Rüsselsheim gefunden. Überall sieht man strahlende Gesichter, die Menschen feiern und es wird deutlich sichtbar: Der Hessentag bringt die Menschen zusammen, unterhält, informiert und vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft“, zeigte sich Volker Bouffier vom Auftaktwochenende des größten und traditionsreichsten Landesfestes Deutschlands beeindruckt.

„Auch wenn zum Auftakt am Freitag das Wetter durchwachsen war, sind zahlreiche Besucherinnen und Besucher bereits am Eröffnungstag nach Rüsselsheim am Main gekommen. Am Samstag war es bei strahlendem Sonnenschein richtig voll. Die überraschenden Seiten der Stadt zu präsentieren und das Lob der Gäste zu hören, macht uns stolz auf unsere Stadt. Das Weindorf und das dm-Kinderland im spätromantischen Verna-Park sowie die abendliche Klang-Licht-Installation ‚MAIN Highlight‘ am Marktplatz sind echte Hingucker. Aber wir präsentieren uns auch als innovativer Technologie- und Wissenschaftsstandort. Und natürlich ziehen die Open Air-Konzerte und die vielen Rüsselsheimer Künstlerinnen und Künstler viel Publikum an. Es gibt viel zu entdecken, und wir spüren, dass das gut angenommen wird“, sagte Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt.

Der Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, eröffnete am Samstagnachmittag die Landesausstellung. Auf gut 20.000 Quadratmetern zeigen die Ministerien, hessischen Institutionen, Vereine und Verbände ein vielfältiges Informationsangebot und zahlreiche Unternehmen ihre Produkte und Dienstleistungen. Besucherinnen und Besucher können sich an eigenen Ständen über aktuelle Themen der Landespolitik informieren und mit Vertretern der verschiedenen Ministerien ins Gespräch kommen.
Nach der Eröffnung des zehntägigen Festes am Freitag feierten am Abend rund 14.000 Menschen in der Hessentagsarena das große Open-Air-Festival mit Silbermond, Andreas Bourani und Joris. Währenddessen stieg die Stimmung in der ausverkauften Music Hall K48 mit der „planet radio party attack“. Am Samstagabend strömten mehr als 25.000 Besucherinnen und Besucher zum Neunziger-Festival von HIT RADIO FFH oder waren begeistert vom Varieté internationaler Klasse des Tigerpalasts.

Am heutigen Sonntag wurden 860 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärter von Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth feierlich vereidigt. „Hessen ist ein sicheres Land, mit einer der niedrigsten Kriminalitätsraten und einer der höchsten Aufklärungsraten in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer erfolgreichen hessischen Sicherheitspolitik. Um die Frauen und Männer, die sich tagtäglich in den Dienst der Gesellschaft stellen, gezielt zu entlasten, hat die Hessische Landesregierung eine beispiellose Einstellungsoffensive sowohl bei der Polizei als auch beim Landesamt für Verfassungsschutz beschlossen. Bis zum Jahr 2020 werden mehr als 1.000 zusätzliche Polizeibeamtinnen und -beamte für mehr Sicherheit in Hessen sorgen. Damit stellen wir die Weichen für eine sichere Zukunft“, sagte der Ministerpräsident im Stadion am Sommerdamm.

Ebenfalls am Sonntagmittag diskutierte der Regierungschef in einer Gesprächsrunde mit der Siebenkämpferin Caroline Schäfer, der Schulleiterin des Neuen Gymnasiums in Rüsselsheim Maja Wechselberger, dem Pressesprecher des Polizeipräsidiums Südhessen Bernd Hochstädter und Andreas Klink, Rettungssanitäter und Wachleiter des DRK-Rett‎ungsdienstes Kreis Groß-Gerau über das Thema „Respekt im täglichen Umgang miteinander“. Die Gesprächsrunde wurde vom Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, moderiert.

Passend zur Automobilstadt Rüsselsheim veranstaltete das ForumInnovation den Infotag „Wie Roboter und Autos ‚sehen‘ lernen“ und die studentische Initiative der Hochschule RheinMain die Rüsselsheimer Zukunftskonferenz zum Thema Smart City. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die gute Verkehrsanbindung und reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder per Fahrrad aus der Region an.

Nach einem erfolgreichen Auftakt warten in den kommenden Tagen weitere Höhepunkte, wie das Konzert von ECHO-Preisträger David Garrett oder der Kings of Leon, das Treffen des Hessischen Landesverbandes der Landfrauen oder das Großkonzert des Heeresmusikkorps mit dem Bundes- und Landespolizeiorchester auf die Besucher. „Die Stimmung ist prächtig, das Wetter ist prima und die Besucher strömen. Mit dem bisherigen Verlauf kann man daher nur zufrieden sein. Ein großes Dankeschön gebührt den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in den Vereinen und Hilfsdiensten das Fest zu einem wunderbaren Erlebnis machen. Der Hessentag in Rüsselsheim ist in aller Munde und das freut uns sehr“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier.

Logo für den Hessentag 2018 in Korbach präsentiert

HT18_Logo_Korbach2„Sympathisch, bunt, goldrichtig“: Staatsminister Axel Wintermeyer und Bürgermeister Klaus Friedrich
stellen das Logo für den Hessentag 2018 in Korbach vor

Wiesbaden/Korbach. Gemeinsam haben heute der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und der Bürgermeister der Kreis- und Hansestadt Korbach, Klaus Friedrich, das Logo für den Hessentag 2018 präsentiert. „Sympathisch, bunt, goldrichtig“ wird das Motto des 58. Hessentags lauten. Die Stadt freut sich darauf, vom 25. Mai bis 3. Juni erneut Gastgeberin des größten und ältesten deutschen Landesfestes zu sein.

„Die Nikolaikirche und Kilianskirche, der Treppengiebel eines gotischen Steinhauses sowie das Rathaus mit dem Rathausturm verbinden den modernen Charakter unseres Landesfestes mit den traditionellen Elementen Korbachs. Zudem vermittelt das Logo auch die Alleinstellungsmerkmale Korbachs als einzige Hansestadt in Hessen, die einst zu den größten Goldlagerstätten Deutschlands zählte“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer in Korbach. „Mit seinem bunten Erscheinungsbild steht es für eine ‚neue Sicht auf Altbewährtes‘ und verbindet Tradition und Zukunft. In Korbach ist jeder Gast goldrichtig“, so der Chef der Hessischen Staatskanzlei.

Bürgermeister Klaus Friedrich würdigte das neue Logo, das zusammen mit dem Hessentagspaar Lisa-Marie Fritzsche und Lukas Goos enthüllt wurde: „Das Logo ist sympathisch. Bunt. Goldrichtig. So wie unsere Stadt, so wie unser Hessentag“, freute sich der Rathauschef. „Nichts dokumentiert die Lebensfreude der Korbacher besser. Wir werden den Besucherinnen und Besuchern des Landesfestes die vielen unterschiedlichen Facetten unserer Stadt von der mittelalterlichen Hansestadt über die Goldstadt bis hin zur modernen Einkaufsstadt und zum regionalen Zentrum für Verwaltung, Behörden, Handel und Industrie zeigen“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. Er präsentierte fair gehandelte Schokolade als ersten Hessentagsartikel.

©  Fotos: Hessische Staatskanzlei
© Fotos: Hessische Staatskanzlei

In Korbach selbst und in den benachbarten Kommunen der Region laufen die Vorbereitungen auf den Hessentag im kommenden Jahr bereits auf Hochtouren. Die Stadt im Landkreis Waldeck-Frankenberg zählt rund 23.500 Einwohner und ist für ihre Gastfreundschaft bekannt. Die mittelalterliche Altstadt und die moderne Fußgängerzone laden zu einem Streifzug durch die mehr als 1000-jährige Geschichte Korbachs ein. Die Sehenswürdigkeiten locken jährlich zahlreiche Gäste in die Hansestadt: die Goldlagerstätte mit Besucherbergwerk, der Goldlehrpfad und eine Erdspalte mit Überresten von Sauriern und Säugetieren. Wanderer, Radfahrer sowie Wassersportler sind von der einzigartigen Landschaft zwischen Edersee und Diemelsee begeistert. „Korbach und die ganze Region bilden eine tolle Kulisse für den Hessentag 2018. Die Hessische Landesregierung freut sich schon jetzt auf ein sympathisches, buntes und informatives Fest, das den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm bietet“, sagte Staatsminister Axel Wintermeyer.