Kategorie-Archiv: Frankfurter Museumsuferfest

Rund 1,9 Millionen kamen zum Frankfurter Museumsuferfest 2018

Impression vom Frankfurter Museumsuferfest 2018 © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression vom Frankfurter Museumsuferfest 2018 © Foto: Diether v. Goddenthow

(ffm) Man kann beinahe sagen, es sei das Fest der Feste in Frankfurt. Vom 24. bis 26. August wurde dies- und jenseits des Mains das Museumsuferfest gefeiert. Es kamen 1.850.000 Besucher kamen, um die Ausstellungshäuser zu besuchen, an den Musikbühnen verschiedene ands zu hören, um zu tanzen, kulinarische Spezialitäten zu kosten und sich an den Ständen des Künstlermarktes inspirieren zu lassen.

Im Städel konnten die Besucher Werke aus "700 Jahre Kunst unter einem Dach" bewundern. Mitunter hängen - aus Perspektive heutiger #metwo-Debatte betrachte - recht freizügig-frivole Werke aus alter Meisterhand  wie "Die Jugend von den Lastern versucht" von 1664 von Luca Ciordana (Neapel 1634 - 1705). Es gibt hier Erstaunliches zu entdecken! Foto: Diether v. Goddenthow
Im Städel konnten die Besucher Werke aus „700 Jahre Kunst unter einem Dach“ bewundern. Mitunter hängen – aus Perspektive heutiger #metwo-Debatte betrachte – recht freizügig-frivole Werke aus alter Meisterhand wie „Die Jugend von den Lastern versucht“ von 1664 von Luca Ciordana (Neapel 1634 – 1705). Es gibt hier Erstaunliches zu entdecken! Foto: Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Peter Feldmann eröffnete das Museumsuferfest am Freitag, 24. August, gemeinsam mit Dudana Mazmanishvili, Kulturattachee Georgiens in Deutschland, und Thomas Feda, Geschäftsführer der TCF, an der Georgien-Bühne am nördlichen Mainufer. Georgien ist dieses Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse und damit auch des Festivals und schickte neben Mazmanishvili die Ethno-Fusion-Band IRIAO, die für Georgien beim diesjährigen Eurovision Song Contest angetreten war, als Kulturbotschafterin an den Main. „Unser Museumsuferfest hat sich zu einem der größten Festivals Europas entwickelt. Jedes Jahr Ende August haben Besucherinnen und Besucher von nah und fern drei Tage lang die Gelegenheit, Frankfurts einzigartige Kulturlandschaft zu genießen. Für viele ist dieser Termin fester Bestandteil ihres Kalenders und manche nutzen ihn sogar, um nach Frankfurt zu kommen und hier ein Wochenende zu verbringen“, sagte Feldmann.

Flohmarkt im Deutschen Filmmuseum und jede Menge spannender Programmpunkte. Vor der Tür im Zelt wurde die Werbetrommel für Lucas dem Internationalen Festival für junge Filmfans geworben. © Foto: Diether v. Goddenthow
Flohmarkt im Deutschen Filmmuseum und jede Menge spannender Programmpunkte. Vor der Tür im Zelt wurde die Werbetrommel für Lucas dem Internationalen Festival für junge Filmfans geworben.
© Foto: Diether v. Goddenthow

Er werde oft gefragt, was er beim Bummel über das Fests besonders empfiehlt. Die Antwort des Oberbürgermeisters: „Nutzen Sie den Museumsuferfest-Button. Für sieben Euro können Sie alle Ausstellungshäuser besuchen und auch diejenigen kennenlernen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht Ihren Interessen entsprechen. Der Button wird so zur Eintrittskarte für einen Tag voller Überraschungen.“ 23 Museen und 16 Bühnen mit Konzerten aller Genres beteiligten sich am diesjährigen Kulturfestival. Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer wurden Skulpturen, Gemälde und Installationen gezeigt und auf dem Main fand das traditionelle Drachenbootrennen statt – übrigens das zweitälteste seiner Art in Deutschland. Den Abschluss bildete am späten Sonntagabend das Musikfeuerwerk über dem Main.

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Seit 21. 08.2018 erst der Öffentlichkeit wieder zur Nutzung übergeben: Die Kaiserpfalz franconofurd, unter dem Stadthaus in der wunderbar teilrestaurierten Frankfurter Altstadt. Man betritt sie im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Archäologisches Schaufenster in die Anfänge Frankfurts: Kaiserpfalz franconofurd eröffnet – auch beim Museumsuferfest Publikumsmagnet

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das am 21. August 2018 eröffnete Archäologisches Schaufenster  „Kaiserpfalz franconofurd“ in Frankfurts wunderbar teilrekonstruierter Altstadt war auch am Museumsuferfest vom 24. bis 26.August ein Publikumsmagnet.  Die Frankfurter Altstadt ist um eine historische Attraktion reicher, was insbesondere noch mehr internationale Touristen nach Frankfurt ziehen wird.

Eröffnet hatten die unter der spektakulären Architektur des Stadthauses mit dem Saalbau befindliche neue Präsentation der Ruinenstädte aus der Karolinger- und Römerzeit Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, der Leiter des Archäologischen Museums Dr. Wolfgang David und Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH. Neu erschlossen und mit Schaukästen- und Tafeln sowie Modellen ergänzt wurde die  „Kaiserpfalz franconofurd“  im ehemaligen „Archäologischen Garten“ auf dem sogenannten Domhügel. Damit öffnet sich für Frankfurter und  Besucher  ein von mehreren Seiten einsehbares und begehbares Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte.

„Diese Kaiserpfalz franconofurd wird ein neues, farbigeres Bild des frühesten Frankfurt zeichnen – regional und international“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Im Herzen der Stadt können die Besucherinnen und Besucher die Anfänge unserer in vielfacher Hinsicht herausragenden Stadt bestaunen und – im wahrsten Sinne des Wortes – begehen.“

Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung aus 1800 Jahren Stadtgeschichte auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben. © Foto: Diether v. Goddenthow
Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung aus 1800 Jahren Stadtgeschichte auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben. © Foto: Diether v. Goddenthow

Dr. Wolfgang David, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt, zeigte sich begeistert über die neue Außenstelle seines Hauses. Er wies in seiner Rede auf den beispielhaften Umgang der Stadt Frankfurt mit den kulturgeschichtlich bedeutenden Relikten auf dem Domhügel hin: „Bereits die Erhaltung und Präsentation der bis in die römische Antike zurückreichenden originalen Mauerzüge als eine Art „Freilichtmuseum“ in den 1970er Jahren, und zwar mitten im Herzen der Großstadt, war eine für die damalige Zeit ungewöhnliche, zukunftsweisende Maßnahme“. Dr. David ist sich sicher, dass die neue Präsentation der Kaiserpfalz unter der spektakulären Architektur des Stadthauses mit dem Saalbau, der über den Gebäuderesten der Karolinger- und Römerzeit „schwebt“, weit über die Stadtgrenzen Frankfurts hinaus für Aufsehen sorgen und neue Maßstäbe, was den Umgang mit archäologischen Denkmälern und deren Valorisation angeht, setzen wird.

Dr. Hartwig, Dr. David und Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH als Bauherr dankten in ihren Ansprachen allen am Projekt beteiligten, insbesondere Prof. Egon Wamers, dem ehemaligen Direktor des Archäologischen Museums, der das Projekt von Anfang an bis zur Fertigstellung betreute. Prof. Wamers gab anschließend in seiner Rede eine Einführung in die Konzeption der Neupräsentation und erläuterte die historische Bedeutung des Ortes.

Ab September 2018 bietet das Archäologische Museum ein reiches Führungsprogramm durch geschultes Fachpersonal an. Die Führungen umfassen das Gelände der Ausgrabungen im Erdgeschoss sowie den Ausstellungsraum an der Bendergasse.

Die Kaiserpfalz franconofurd ist ab dem 22. August 2018 täglich von 8.30 bis 19.30 Uhr für Besucher frei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

ARCHÄOLOGISCHES DENKMAL

Impression der neuen Präsentation "Kaiserpfalz franconofurd": Unter dem neu errichteten „Stadthaus am Markt“ öffnet sich nun für die Einwohner und Besucher der Stadt ein Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression der neuen Präsentation „Kaiserpfalz franconofurd“: Unter dem neu errichteten „Stadthaus am Markt“ öffnet sich nun für die Einwohner und Besucher der Stadt ein Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Wenige Meter westlich der Bartholomäuskirche (Dom) liegen Mauer- und Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit. Sie wurden in langwierigen Grabungen freigelegt, teilweise rekonstruiert und wiederaufgebaut. 1972/73 konservierte man die Mauerzüge und machte sie im „Archäologischen Garten“ der Öffentlichkeit zugänglich.

Seit 2017 sind diese ältesten Steinbauten in Frankfurts Altstadt vom „Stadthaus am Markt“ überbaut und geschützt. Jetzt steht dieses bedeutende archäologische Denkmal in neuer musealer Gestaltung der Öffentlichkeit zur Verfügung. In die neue museale Präsentation der Anlage flossen die Ergebnisse der jüngsten Ausgrabungen des Denkmalamtes 2012-14 sowie aktuelle wissenschaftliche Auswertungen ein. Nach den baulichen Überresten der frühmittelalterlichen Pfalz trägt der Ort jetzt den Namen Kaiserpfalz franconofurd.

WAS IST ZU SEHEN?

Neben Teilen einer römischen Badeanlage, hochmittelalterlichen Hausfundamenten und Kellerbauten steht im Zentrum des Denkmalensembles die große Königshalle (Aula regia) der karolingischen Kaiserpfalz franconofurd. In dieser Pfalz wurde unter Karl dem Großen (reg. 768-814) und seinen Söhnen und Enkeln europäische Geschichte geschrieben. Frankfurt war seit seinen Anfängen ein international bedeutender Ort. Faszinierend ist die epochenübergreifende Kontinuität der Nutzung des Domhügels als strategisch und verkehrsgeographisch wichtiger Platz seit römischer Zeit. Neu ist die Präsentation des runden Schwitzbades (sudatorium) des römischen Militärstützpunktes auf dem Domhügel (ca. 75–100 n. Chr.). Das antike Heizsystem (hypocaustum) mit seiner Wandbemalung wurde nach dem originalen archäologischen Befund rekonstruiert.

ZUGANG

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert.

INFORMATIONEN VOR ORT

Über die Gebäudereste und ihre archäologisch-historische Bedeutung informieren Übersichtspläne an den Eingängen sowie Leuchtdisplays mit Detailinformationen im Untergeschoss.

Große Leuchtkästen, mit Illustrationen und Malereien der Karolingerzeit illuminiert, geben grundlegende Einblicke in die historische Bedeutung des Platzes:

· am Eingang Domplatz zu Wesen, Aufgaben, Architektur und herrschaftlicher Symbolik karolingischer Pfalzen (Was ist eine Königspfalz? Pfalz und palatium – die heilige Herrschaft, Aula, Capella, Camera – die Bauten der Pfalz, Die Capella sowie Aufgaben und Verwaltung der Pfalzen);

· am Eingang West über die Topografie sowie über die Anfänge Frankfurts an Hand der drei für den Ort wichtigsten karolingischen Herrscher: Karl dem Großen, Ludwig dem Frommen und Ludwig dem Deutschen;

· am Balkon Süd über die Ausgrabungen auf dem Domhügel, die Geschichte der Kaiserpfalz, die Konservierung der ergrabenen Mauern und die Einrichtung der Freianlage.

DIE GROSSEN LEBENSBILDER

Zwei große, digital erstellte Lebensbilder führen die Besucher in zwei wichtige Epochen des frühen Frankfurt: die römische Straßenstation um 150 n. Chr. und die karolingische Pfalzanlage um 860 n. Chr. Die detailreich ausgearbeiteten Illustrationen basieren auf den Grabungsbefunden, vergleichbaren archäologischen Plätzen und zeitgenössischen Bilddenkmälern.

DIE GROSSEN WANDKALLIGRAFIEN

Auf die Nordwand wurden zwei großformatige Kalligrafien aufgemalt. Die erste gibt das Schrift-Logo des Platzes wieder: Kaiserpfalz franconofurd. Die Vorlage für den Namen „francono furd – Furt der Franken“ ist einer 821 in Regensburg in frühkarolingischer Minuskel mit einzelnen Unzialen abgefassten Handschrift entnommen.

Die zweite Monumentalkalligrafie zeigt sechs frühe Schreib-Varianten des Namens Franconofurd aus Urkunden, Briefen, Annalen und Formularen des späten 8. bis frühen 11. Jahrhunderts. Sie machen die unterschiedlichen Orthographien und Schreibstile der Epoche deutlich und symbolisieren die Wiedergewinnung der antiken Schriftkultur.

NEUES PFALZMODELL und NEUER FILM

Im Areal der Königshalle (Aula regia) steht ein neues Bronzemodell der Kaiserpfalz um 860 im Maßstab 1:90, das die jüngsten Grabungen 2012-14 des Denkmalamtes sowie aktuellste Forschungen berücksichtigt. Es zeigt die 822 fertig gestellte Königshalle mit mächtigem Turm im Süden sowie die 855 eingeweihte Salvator-Basilika, diese mit einem zweigeschossigen Gang zur Königshalle und vorgelagertem Atrium. Wie die Pfalzanlage innen und außen aussah, können die Besucher in einem neu geschaffenen 3D-Film sehen, der auf einem Terminal neben dem Modell läuft.

AUSGRABUNGSFUNDE AUS 1800 JAHREN

Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben.

Öffentliche Führungen
Mittwochs, 18 Uhr
Samstags, 15 / 16.30 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich; Eintritt frei

Treffpunkt: Eingang Nord („Markt 1“), vor dem Haus „Goldene Waage“

Buchung von Gruppenführungen für Erwachsene
Dauer: 60 Minuten
Gruppen bis maximal 25 Personen: € 90.-

Führungen für Kita-Gruppen und Schulklassen
Führung pro Person: Kita-Kinder, Schüler, Lehrer und Begleitpersonen € 3,-; Eintritt frei
Treffpunkt für alle gebuchten Führungen ist im Westen des Stadthauses an der Bendergasse.

Anmeldung
Telefon 069 212-39344 (dienstags – freitags 9 – 15 Uhr) oder fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Wichtiger Hinweis
Im Denkmal- und Ausstellungsbereich gibt es keine sanitären Anlagen.
Die „Kaiserpfalz franconofurd“ ist barrierefrei; der Ausstellungsraum in der Bendergasse über zwei Stufen zugänglich.

Museumsuferfest 2018 im Deutschen Filmmuseum Freitag, 24., bis Sonntag, 26. August

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das letzte Augustwochenende steht in Frankfurt traditionell im Zeichen des Museumsuferfests. Auch in diesem Jahr wird wieder ein reichhaltiges Angebot in den zahlreichen Ausstellungshäusern und auf Bühnen entlang des Mains geboten.

Das Deutsche Filmmuseum feiert 2018 das 50. Jubiläum der Erstaufführung von Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY (GB/US 1968). Mit der Sonderausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY, der Dauerausstellung und einem vielfältigen Programm vor und im Haus sowie im Kino wird den Besucher/innen an den drei Festtagen einiges geboten.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben im Deutschen Filmmuseum beim Museumsuferfest 2018 freien Eintritt.


Erwachsene haben mit dem Museumsuferfest-Button (7 Euro) freien Eintritt in den teilnehmenden Museen für die Dauer des Festes (Freitag, 24.8., ab 15 Uhr bis Sonntag, 26.8.2018).

Öffnungszeiten während des Fests:
Fr 10-20 Uhr
Sa 10-22 Uhr
So 10-20 Uhr

Programm

Samstag, 25. August

10 – 18 Uhr
LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans: Mitmach-Aktionen im Kreativzelt
10 – 18 Uhr
Tombola am Stand der freunde des deutschen filminstituts/deutschen filmmuseums e.V.
10 – 22 Uhr
Ausstellungsquiz
10 – 22 Uhr
Filmflohmarkt: Plakate, Setfotos und mehr
12 – 17 Uhr
Stündlich: Führungen durch die Dauerausstellung und Sonderausstellung
14 / 17 Uhr
201 x 2001: Buchpräsentation zur Ausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY
14 – 22 Uhr
BlueBox-Aktion mit Fotos zum Mitnehmen

Sonntag, 26. August

10 – 18 Uhr
LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans: Mitmach-Aktionen im Kreativzelt
10 – 18 Uhr
Tombola am Stand der freunde des deutschen filminstituts/deutschen filmmuseums e.V.
10 – 20 Uhr
Ausstellungsquiz
10 – 20 Uhr
Filmflohmarkt: Plakate, Setfotos und mehr
12 – 17 Uhr
stündlich: Führungen durch die Dauerausstellung
14 / 17 Uhr
201 x 2001: Buchpräsentation zur Ausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY
14 – 20 Uhr
BlueBox-Aktion mit Fotos zum Mitnehmen

Im Kino

* Eintritt mit Museumsuferfest-Button: zusätzlich 4 €. Karten an der Museumskasse.

Freitag, 24. August
16:15 Uhr
2001: Ein Griff nach den Sternen zwischen Film und Wirklichkeit
Gespräch mit Fabiano Pinto (Physikalischer Verein Frankfurt) und Nils Daniel Peiler. 60 Minuten

20:30 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Kurzfilme, die von Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY inspiriert wurden – Kuratiert und präsentiert von Nils Daniel Peiler*

Samstag, 25. August
14:00 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Best of LUCAS #40 (ca. 60 Min.)· Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button

16:00 Uhr
KINDERKINO: UNSERE ERDE 2 (GB/CN 2017. 95 Min. DF) · Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button
Empfohlen ab 7 Jahren

20:00 Uhr
A CLOCKWORK ORANGE (GB 1971, R: Stanley Kubrick, 137 Min. OF)*

Sonntag, 26. August
14:00 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Best of LUCAS #40 (ca. 60 Min.)· Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button

15:00 Uhr
KINDERKINO: UNSERE ERDE 2 (GB/CN 2017. 95 Min. DF) · Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button
Empfohlen ab 7 Jahren

17:30 Uhr
EYES WIDE SHUT (GB 1991, R: Stanley Kubrick, 159 Min, OmU)*

Frankfurter Museumsuferfest vom 24. bis 26. August mit großartigem Programm

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Vom 24. – 26. August lädt das Frankfurter Museumsuferfest wieder ein zu erstklassigen Museumserlebnissen mit sommerlicher Festivalatmosphäre, Büchermarkt, Fressbuden, Mussik-Events und mehr. Das Museumsuferfest ist eines der größten und vielfältigsten Kulturevents seiner Art.
Am nördlichen wie südlichen Mainufer halten an diesem verlängerten Wochenende die Museen ihre Türen bis spät in die Nacht geöffnet.  Mit dem  Museumsuferfest-Button zu 7 Euro ist der Eintritt für alle Museen bezahlt.
Ein facettenreiches Bühnenprogramm wird dem Musikgeschmack eines jeden Besuchers gerecht. Geschmackvoll geht es auch an den gastronomischen Ständen zu, an denen kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten werden.

Weitere Informationen unter:
Museumsuferfest 2018

Teilnehmende Museen

http://www.frankfurt-tourismus.de/museumsuferfest

Das Museumsufer in Frankfurt ist eine in Europa einzigartige Museumslandschaft, vor deren Kulisse jährlich das unvergleichliche Kulturfestival veranstaltet wird. „Drei Tage lang präsentieren 23 Museen und 16 Bühnen an beiden Ufern des Mains ein außergewöhnliches Programm.“, erläutert Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main. „Millionen von Menschen der unterschiedlichsten Herkunft und gleich welchen Alters verbringen hier ein fröhliches Sommerfest miteinander. Das ist gerade in diesen Tagen ein starkes Zeichen, das wir aus der internationalsten Stadt Deutschlands senden.“, so Feldmann weiter. Thomas Feda, Geschäftsführer der städtischen Tourismus+Congress GmbH, ergänzt: „Das Museumsuferfest ist ein Fest für alle Sinne! Ob Tanzen, Essen oder die verschiedensten Mitmachaktionen – auch in diesem Jahr ist das Angebot wieder so vielfältig wie die Veranstaltung selbst.“ Besonders das diesjährige Gastland Georgien sorgt beim Frankfurter Museumsuferfest für ein weiteres Plus an kultureller Vielfalt. Der georgische Botschafter in Deutschland, Dr. rer. pol. Elguja Khokrishvili, zeigt sich erfreut, dass sich sein Heimatland auf eineganzbesondereWeise präsentierendarf: „Besucherbegeben sich auf eine künstlerisch-kulinarische Entdeckungsreise in das faszinierende Land am Kaukasus und dürfensichaufviele Highlights freuen“. Kulturattachée, Dudana Mazmanishvili, verrät: „Den Auftakt bildet die Ethno-Fusion Band IRIAO, die einem internationalen Publikum durch ihre Teilnahme am Eurovision Song Contest 2018 bekannt wurde“.

Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende bis spät in den Abend einmalige Einblicke in ihre Häuser, Sammlungen und Gärten. Einige hundert Einzelveranstaltungen fügen sich zum Museumsuferfest zusammen: Im Goethe-Haus führt zum Beispiel Magd Sophie Besucherinnen und Besucher durch die Räume, die einst Johann Wolfgang von Goethe bewohnte; im Garten des Liebieghauses können skulpturale Meisterwerke bestaunt werden und das Museum Judengasse lädt zu Führungen über den alten jüdischen Friedhof. Das MUSEUM GIERSCH der GOETHE-UNIVERSITÄT präsentiert die 13. Antiquariatsmeile, auf der für Liebhaber Raritäten und seltene Schätze zu finden sind und im Kaiserdom kann der frisch renovierte Kreuzgang wieder besucht werden. Außerdem sind die Kunstsammlungen zweier Banken für Besucher geöffnet.

„Besonders stolz sind wir auf unser Kinderangebot, so bietet das neu eröffnete Junge Museum Frankfurt (ehemals Kindermuseum) am neuen Standort „Das Beste aus 45 Jahren Kindermuseum“ und die beliebten offenen Werkstätten, das Städel zeigt in einem Kinderworkshop optische Täuschungen in der Kunst und im Museum für Kommunikation darf in der Funkstation auf dem Museumsdach Kontakt zum Rest der Welt aufgenommen werden. Auf dem gesamten Museumsuferfest erwartet Kinder und Jugendliche ein kunterbuntes Programm zum Mitmachen, Mitsingen und Mitfeiern. Im Museumsuferfest-Programmheft sind alle Aktionen der Museen für diese Zielgruppe mit einem Smiley gekennzeichnet. So können die kleinen Besucherinnen und Besucher ganz schnell Führungen, Mitmachaktionen und Konzerte speziell für Kinder und Familien finden.“, betonte Oberbürgermeister Feldmann.

Zur Teilnahme an Workshops und Führungen und zum Eintritt in die Museen benötigen Besucherinnen und Besucher den Museumsuferfest-Button für sieben Euro. Der Button gilt von Freitag, 15 Uhr bis zum Festende am Sonntag. Kinder bis 6 Jahre können kostenlos mitgenommen werden. Erhältlich ist der Button in den teilnehmenden Museen und in den Tourist Informationen Hauptbahnhof und Römer.

Beeindruckend ist auch das Bühnenprogramm mit Konzerten aller Genres. Gastland mit eigener Bühne und Präsentationsfläche am Nordufer ist in diesem Jahr Georgien. Am Freitag um 18 Uhr wird hier das Festival von Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann offiziell eröffnet. Danach jagt stündlich ein Highlight das nächste. Wer hier nicht verweilen möchte, kann an einer der anderen Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sich von der Stimmung tragen lassen, Live-Acts lauschen, mitsingen, mittanzen. DJs, Bands und Newcomer sorgen für echte Festivalatmosphäre.

Eine ausgefallene Konzertreihe präsentiert „Klang im Kloster“: Auf historischen Instrumenten erklingen in den ehrwürdigen Gemäuern des Karmeliterklosters Musikstücke aus Mittelalter, Renaissance und Barock. Besinnlich wird es auf der Orgel- und Chormeile. Dort kann der Besucher von Kirche zu Kirche und damit von Konzert zu Konzert wandern und so einen ganz besonderen musikalisch bewegten Abend erleben.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt können hochwertige, handgefertigte Objekte erworben werden. Entlang des Ufers werden außerdem kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten und laden ein, Neues zu probieren. Nicht das Ufer, sondern der Fluss selbst wird zum Highlight bei den Drachenbootrennen, den zweitältesten Wettkämpfen dieser Art in Deutschland.

Das Museumsuferfest mit seinem ganz besonderen Flair ist ein Sommerevent für alle Generationen und Zielgruppen und überzeugt den Kulturinteressierten ebenso wie den Musikliebhaber und den Feinschmecker. Den funkelnden Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend um 22 Uhr.

Fest-Öffnungszeiten

Fr. 24.08.: 15.00 – 01.00 Uhr
Sa. 25.08.: 11.00 – 01.00 Uhr
So. 26.08.: 11.00 – 24.00 Uhr

Veranstaltungsort
Museumsufer
Schaumainkai
60594 Frankfurt am Main

Mit dem Museumsuferfest-Button zu 7 Euro besteht freier Eintritt in die teilnehmenden Museen für die Dauer des Festes von Freitag, 24. August ab 15 Uhr bis Sonntag, 26. August 2018.

Weitere Informationen unter:
Museumsuferfest 2018

http://www.frankfurt-tourismus.de/museumsuferfest

Drei Tage Kultur pur – Vom 26. bis 28. August feiert Frankfurt sein Museumsuferfest

Museumsuferfest Foto © Stadt Frankfurt
Museumsuferfest Foto © Stadt Frankfurt

(pia) Der jährliche Veranstaltungshöhepunkt in Frankfurt ist das Museumsuferfest, das vom 26. bis 28. August stattfindet. Oberbürgermeister Feldmann: „Eines der größten, hochkarätigsten und vielfältigsten Kulturevents seiner Art, nirgends sonst findet man so ein dichtes Programm, so dass der Besucher am liebsten überall zugleich sein will.“

Programm des Museumsuferfestes

Drei Tage lang präsentieren 22 Museen und 17 Bühnen an beiden Ufern des Mains ein außergewöhnliches und anspruchsvolles Programm. Das Museumsuferfest hat sich als eines der größten Kulturevents Europas etabliert und eine Anziehungskraft weit über Frankfurt hinaus entwickelt.

„Die Frankfurter Museen, die das ganze Jahr über mit der Qualität ihrer Ausstellungen und der Vielfalt der Begleitprogramme überzeugen, geben an diesem Wochenende bis spät in den Abend einmalige Einblicke in ihre Häuser“, betonte Oberbürgermeister Peter Feldmann bei der Vorstellung des Festivalprogramms. Im Historischen Museum führt Bäppi la Belle durch die Ausstellung, im Liebieghaus Skulpturensammlung wird die Antike in spannenden Perspektiven neu betrachtet und der Besucher erfährt vieles über Geschlechterrollen, Götterkampf und feierliche Rituale. Das Museum Giersch der Goethe-Universität präsentiert die Antiquariatsmeile, auf der für Liebhaber Raritäten und seltene Schätze zu finden sind und am Stand des Jüdischen Museums am Mainufer erlernt man Hebräisch im Crashkurs. Außerdem sind die Kunstsammlungen zweier Banken für Besucher geöffnet. 

Für Kinder bietet das Archäologische Museum mit der Lego-Zeitreise einen neuen Zugang zur Geschichte, im Kinder Museum können sie in Werkstätten selbst Schriftzeichen drucken oder Papier schöpfen, das Bibelhaus Erlebnis Museum bastelt mit den Kindern die „Bibel to go“ und im Deutschen Filmmuseum dreht sich alles um Piraten. 

Einen besonderen Anreiz setzt der Museumsuferfest-Button. Für sieben Euro können alle teilnehmenden Museen während des Festes besucht werden, Kinder bis sechs Jahre kommen kostenlos mit. Erhältlich ist der Button in den teilnehmenden Museen und in den Tourist Informationen Hauptbahnhof und Römer.

Beeindruckend ist das Bühnenprogramm mit Konzerten aller Genres. In diesem Jahr feiert die Batschkapp, Frankfurts bekanntes Kulturzentrum, ihren 40. Geburtstag mit einer eigenen Bühne. Am Freitag um 18 Uhr wird dort das Festival durch Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann offiziell eröffnet. Danach jagt stündlich ein Highlight das nächste. Wer hier nicht verweilen möchte, kann an einer der anderen Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sich von der Stimmung tragen lassen, Shows von regionalen und internationalen Künstlern folgen, internationalen Live-Acts lauschen, mitsingen, mittanzen. DJs, Bands und Newcomer sorgen für Partyfeeling und Clubatmosphäre.

Eine ausgefallene Konzertreihe präsentiert „Klang im Kloster“: Auf historischen Instrumenten erklingen in den ehrwürdigen Gemäuern des Karmeliterklosters Musikstücke aus Mittelalter, Renaissance und Barock. Besinnlich wird es auf der Orgel- und Chormeile. Dort kann der Besucher von Kirche zu Kirche und damit von Konzert zu Konzert wandern und so einen ganz besonderen musikalisch bewegten Abend erleben. 

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Zudem kann man vielen Kunstschaffenden live über die Schulter schauen: Street-Art-Künstler demonstrieren ihre Arbeit und Feuerkünstler zeigen spektakuläre Shows. Auf dem internationalen Künstlermarkt können hochwertige, ausschließlich handgefertigte, Objekte erworben werden. Entlang des Ufers werden außerdem kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt angeboten und laden ein, Neues zu probieren. Nicht das Ufer, sondern der Fluss selbst wird zum Highlight bei den Drachenbootfahrten, den zweitältesten Wettkämpfen dieser Art in Deutschland. „Damit bietet das Fest mit seiner ganz besonderen Atmosphäre ein Sommerevent für alle Generationen und Zielgruppen und überzeugt den Kulturinteressierten ebenso wie den Musikliebhaber und den Feinschmecker“, resümierte Feldmann.

Den funkelnden Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend um 22.30 Uhr. Tausend Lichter funkeln dann über der Skyline und beschließen ein ganz besonderes sommerliches Stadt- und Kulturerlebnis.

Die Öffnungszeiten sind Freitag 26. August, 15 bis 1 Uhr, Samstag, 27. August 11 bis 1 Uhr, Sonntag, 28. August 11 bis 24 Uhr. Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es im Programmheft sowie unter http://www.museumsuferfest.de/2016/.

Caricatura Museum Frankfurt – Festival der Komik 26. – 28. August 2016

Festival der Komik Foto: © Britta Frenz
Festival der Komik Foto: © Britta Frenz

Bereits zum achten Mal lädt das Caricatura Museum Frankfurt vom 26. bis 28. August 2016 zum „Festival der Komik“ auf den Weckmarkt ein.

Das Festival versteht sich als Ergänzung zu den Ausstellungen, die im Caricatura Museum gezeigt werden, wie Bernd Gieseking, der Moderator des Festivals, bereits in seinem Text zum 5-jährigen Museumsjubiläum schrieb: „Die Sicht und das Selbstverständnis des Caricatura Museum, dass es einen verbindenden `komischen´ Geist gibt, eine nicht unähnliche Sicht auf die Absurditäten der Welt, auf Gegenwart und Alltag, eine ähnliche, anarchische Grundhaltung derer im satirischen Feld, und dass auch diese Verbindungen, Berührungen, Überschneidungen sichtbar gemacht werden müssen, (…) führte letztlich zur Idee, das Festival der Komik zu entwickeln. So kam die Entscheidung, hier jedes Jahr zum Museumsuferfest Frankfurt nicht nur das Haus zu öffnen, und zwar an diesem Tag, dem Event geschuldet, für eine nicht unbedingt zielgerichtete, aber erlebnishungrige, äppelwoiseelige Besucherschar, sondern mit einem exklusivem `Hörfest‘ das Haus temporär um andere Kunstformen zu erweitern.“

Als bundesweit beachteter Treffpunkt von Künstlern der Komischen Bühnenkunst ist es das Humorereignis des Jahres.

Moderiert wird das Festival der Komik von Bernd Gieseking, das Publikum darf sich auf folgende Künstler freuen:

  • Oliver Maria Schmitt und Sedlmeir
  • Ahne
  • Frank Goosen
  • Leo Fischer und Michael Ziegelwagner
  • Pit Knorr, Bernd Eilert und Hans Zippert
  • Kirsten Fuchs und Ella Carina Werner
  • Mark-Stefan Tietze
  • Die 3 TITANIC-Chefredakteure
  • Hauck & Bauer, Special Guest: Gymmick

Caricatura Museum Frankfurt
Museum für Komische Kunst

Weckmarkt 17|60311 Frankfurt am Main
Tel +49(0)69-212 30161|Fax +49(0)69-212-977 337 5

www.caricatura-museum.de
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Museumsuferfest 2016: Festival der Komik im Caricatura Museum Frankfurt

© massow-picture
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Caricatura Museum Frankfurt – Museum für Komische Kunst

Es ist das allerschönste Museum der Welt und hat es faustdick hinter den Mauern: Das Caricatura Museum Frankfurt weist mit seiner Sammlung von Karikaturen der „Neuen Frankfurter Schule“ den höchsten Humorgehalt der Weltmuseumsszene auf. Die Zeichnungen von F.W. Bernstein, Robert Gernhardt, Chlodwig Poth, Hans Traxler und F.K. Waechter werden im ersten Obergeschoss in der Dauerausstellung präsentiert.

Im Erdgeschoss ist noch bis zum 30. Oktober die aktuelle Sonderausstellung „SEBASTIAN KRÜGER“ zu sehen. Die Ausstellung legt den Schwerpunkt neben einer Auswahl seiner frühen Cartoons und Illustrationen auf Sebastian Krügers großformatige Portraitgemälde von Hollywoodstars und Rock’n’Roll-Größen.

Vor dem Museum für Komische Kunst auf dem Weckmarkt wird wie jedes Jahr zum Museumsuferfest das 8. Festival der Komik veranstaltet. An drei Tagen treten die erlesensten komischen Bühnenkünstler auf (vgl. Programm Festival der Komik) – moderiert wird das Festival von Bernd Gieseking.

© massow-picture
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Ausführliches Programm „Festival der Komik“

Caricatura Museum für komische Kunst Frankfurt

Museumsuferfest 2016: Museum Angewandte Kunst

© massow-picture
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Im Museum Angewandte Kunst steht das Museumsuferfest 2016 ganz im Zeichen des Glücks. In der knallgelben Ausstellung The Happy Show präsentiert der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns Stefan Sagmeister die Resultate seiner Selbstversuche und Forschungen rund ums Glück. In emotionalen Filmen, Grafiken und Installationen sucht Sagmeister Antworten auf die Fragen: Was macht uns glücklich und wie lässt sich unser Glücksempfinden steigern? An zahlreichen interaktiven Stationen lassen sich seine Glückstipps gleich ausprobieren!

Daneben sorgen verschiedene Jazzbands, Breakdance zu K-Pop und DJ Acts für den Happy Sound zum Fest. Workshops laden Groß und Klein zum Kreativ- und Aktivwerden ein – Glückserlebnisse garantiert! Internationale kulinarische Angebote vom koreanischen Cocktail über Fritten und exklusives Tasting von Bierspezialitäten aus Belgien bis zum festlichen White Dinner im Park machen das Glück perfekt.

Ausstellungen
Stefan Sagmeister. The Happy Show
ZeitRaum. Nach Here von Richard McGuire
Elementarteile
Richard Meier. EinStilraum
Stilräume Villa

Mit freundlicher Unterstützung von
Fleming’s Hotels & Restaurants
Generalkonsulat der Republik Korea
Visit Flanders

Ausführliches Programm

Museum Angewandte Kunst

Museumsuferfest 2016: Jüdisches Museum Frankfurt

Das Jüdische Museum im Rothschildpalais wird zurzeit saniert und erhält einen Erweiterungsbau, mit dem die derzeitige Ausstellungsfläche verdoppelt wird. Die Wiedereröffnung ist für Ende 2018 geplant.

Während des Festes ist das Museum mit einem Info-Stand am Frankfurt Ufer präsent.

Samstag, 27. August und Sonntag, 29. August

13 – 18 Uhr   „Hebräisch in 10 Minuten“ – für Kinder und Erwachsene.
Hebräisch ist gar nicht so schwer. Nach 10 Minuten kann jeder seinen Namen schreiben – auf einen Button, den jeder behalten darf. Darüber hinaus informiert das Team des Jüdischen Museums über bevorstehende Projekte, wie etwa das Pop up-Boat, das im September und Oktober am Main anlegen wird.

Ausführliches Programm

Jüdisches Museum

MUSEUMSUFERFEST 2016: Eintracht Frankfurt Museum

Die Eintracht und die Niederlande!
Auch beim MUF 2016 ist das Eintracht-Museum vertreten. Wir blicken zurück auf die Auftritte der SGE in den Niederlanden und auf deutsch-holländische Sportbegegnungen. Daran erinnern wir uns meist gerne: Der Weg der Eintracht zum UEFA-Cup-Sieg 1980 führte über Rotterdam. Und Jürgen Grabowski und Bernd Hölzenbein wurden 1974 gegen Holland Weltmeister. Am Museumsufer finden Sie noch viele weitere deutsch-holländische Begegnungen sowie die passenden Retro-Artikel Ihrer Eintracht.

Ausführliches Programm