Kategorie-Archiv: Museum Angewandte Kunst

Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag 29. April – 11. September 2022

Die Ausstellung Mythos Handwerk vom 29. April – 11. September 2022 im MAK Frankfurt. Zwischen Ideal und Alltag legt den Fokus auf die universellen Werte und Botschaften, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit dem Handwerk verbunden werden. © Foto Diether v. Goddenthow
Die Ausstellung Mythos Handwerk vom 29. April – 11. September 2022 im MAK Frankfurt. Zwischen Ideal und Alltag legt den Fokus auf die universellen Werte und Botschaften, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit dem Handwerk verbunden werden. © Foto Diether v. Goddenthow

„Der Mythos bestimmt sich nicht durch den Gegenstand seiner Botschaft, sondern durch die Art, wie er sie äußert.“ – Roland Barthes, Mythen des Alltags

Was ist Handwerk? Wenn über „das Handwerk“ gesprochen wird, ist meistens eine Abfolge von erlernten Handlungen und Techniken gemeint, die im Idealfall mit der Hand oder dem von der Hand geführten Werkzeug ausgeführt werden; seltener kommen Maschinen zum Einsatz. Dabei orientiert sich die handwerkliche Produktion an überlieferten Handwerkstechniken und folgt meist einer festen Reihenfolge von Arbeitsschritten. Handwerker:innen entwickeln oft Einzellösungen oder produzieren nur kleine Stückzahlen. Daher gilt „Handwerk“ auch als Gütesiegel für Qualitätsarbeit. Außerdem kann der Begriff einen Beruf oder eine ökonomische Branche bezeichnen. Aber was hat es mit dem Handwerk als Mythos auf sich?

Der französische Philosoph Roland Barthes stellt in seinen Thesen über den Mythos fest, dass ein Mythos eine spezifische Weise des Bedeutens und demnach eine Form des Sprechens ist. Mythisch ist damit nicht der Gegenstand – in diesem Fall das Handwerk –, über den gesprochen wird, sondern die besondere Form, wie über ihn erzählt wird: Eine Fülle zuweilen sich zum einen gegenseitig verstärkender, zum anderen sich widersprechender Zuschreibungen, Emotionen, Interpretationen und Wunschvorstellungen werden dem Begriff unhinterfragt zugeschrieben und machen ihn so zu einem „Mythos“.

Bananenlampe Blow 2018, Kunstharz und Glas.© Foto Diether v. Goddenthow
Bananenlampe Blow 2018, Kunstharz und Glas.© Foto Diether v. Goddenthow

Im Mittelpunkt der Ausstellung steht das Handwerk im Spannungsfeld zwischen Ideal und Alltag. Wie ein Raster zieht sich die Frage nach dem Mythos durch die gesamte Ausstellung. Tradition, Ehrlichkeit, Schlichtheit – oft wurde und wird das Handwerk mit solchen universellen Werten in Verbindung gebracht. Welche dieser Zuschreibungen sind heute noch von Bedeutung und welche entstehen gerade neu? Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag hinterfragt gängige Vorstellungen und entblößt sowohl Romantisierungen als auch Ideologien und zeigt auf, welche Gefühle und Affekte, Vorstellungen und Wünsche rund um das handwerklich hergestellte Objekt an das Individuum und die Gesellschaft transportiert werden. In ihr werden zahlreiche zeitgenössische Debatten und die gesellschaftliche Dimension von Gestaltung verdeutlicht und neu angeregt. Die Ausstellung umfasst dabei eine Fülle von Objekten, Filmen, Bildern, Fotografien und Kunstwerken.

Impression der Ausstellung Mythos Handwerk  im MAK Frankfurt © Foto Diether v. Goddenthow
Impression der Ausstellung Mythos Handwerk im MAK Frankfurt © Foto Diether v. Goddenthow

Mythos Handwerk gliedert sich in sechs Ausstellungs-Cluster: Einzelstück/Serie, Hand/Kopf, Lokal/Global, Luxus/Notwendigkeit, Meisterschaft/Do-it-yourself und Tradition/Fortschritt. Hier können sich Besucher:innen unter anderem mit folgenden Fragestellungen auseinandersetzen: Ist Handwerk immer einzigartig? Ist das Handwerk oder Design? Wie viel Kopfarbeit steckt im Handwerk? Schafft Handwerk Identität? Schafft Handwerk Heimat? Was macht Handwerk zu Luxus? Was unterscheidet Profis von Laien? Wie viel Neues steckt im Alten? Viele Fragen zum Handwerk durchziehen die Ausstellung, tauchen in den Interviews auf, die die Kuratorinnen mit Handwerker:innen unterschiedlicher Branchen und Regionen führten und werden vertieft im Katalog zur Ausstellung. Sie sind ein Leitmotiv des gesamten Projekts und entstehen aus der Intention heraus, vielfältige Antworten auf die Frage nach der Zukunft des Handwerks zu finden.

Ein weiteres Element ist der HandWERKRaum inmitten der Ausstellung, in dem Besucher:innen die Möglichkeit haben, selbst aktiv zu werden. Sechs Stationen laden ein, durch Zeichnen, Konstruieren, Flechten, Bauen, Messen und Stöbern Kernkompetenzen des Handwerks zu entdecken und auszuprobieren. Es können eigene Ideen entwickelt und mit anderen an einer Pinnwand geteilt werden.

Die Ausstellung reagiert damit entsprechend auf das gestiegene gesellschaftliche Interesse am Handwerk. Zum einen lässt sich ein neokonservatives Qualitätsbewusstsein auf der Seite der Konsument:innen festmachen, das mit dem Kauf von gehobenen handwerklichen Gütern einhergeht.
Zum anderen gibt es die DIY-Bewegungen, die in unterschiedlichen Konjunkturen schon seit den 1970er Jahren das handwerkliche Selbermachen mit einem politischen Verständnis von Selbstermächtigung und Konsumkritik verknüpft. Doch für 13 Prozent der Bundesbürger:innen ist das Handwerk Berufs- und Einkommensgrundlage. Etwa ein Drittel aller Auszubildenden ist in Deutschland im Handwerk tätig. Nicht statistisch erfasst ist die große Zahl an Hobby-Handwerker:innen, an die sich die Werbekampagnen verschiedener Baumarktketten richtet.

Original und Nachbau? © Foto Diether v. Goddenthow
Original und Nachbau? © Foto Diether v. Goddenthow

Ganz grundsätzlich zeigt das Interesse an handwerklichen Verfahren und Fertigungstechniken, an Material und Materialität, die Bedeutung und Wertschätzung des Handwerks als wesentlicher Bestandteil materieller Kultur, kultureller Identität und Gemeinschaft. Die Wertschätzung des Handwerks ist dabei eine Seite der Medaille, auf der anderen finden sich die problematischen Aspekte: politische Instrumentalisierungen von Tradition, Heimat und Volkszugehörigkeit, aber auch die teils prekären Lebensverhältnisse von Handwerker:innen, die niedrigen Ausbildungslöhne mancher Sparten, der mangelnde Nachwuchs, die erhöhte Gefahr für Arbeitsunfälle und körperliche Versehrtheit.

Zur Ausstellung erscheint im Verlag für moderne Kunst ein umfangreicher Katalog. Mit dem gesammelten Wissen dreier Museen und differenzierten Beiträgen spüren Autor:innen unterschiedlicher Professionen dem handwerklichen Mythos in all seinen Facetten nach. Sie beleuchten fachkundig und abwechslungsreich Aspekte des Handwerks. Der Katalog kostet 24 Euro und ist an der Museumskasse erhältlich.

Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden und dem vorarlberg museum in Bregenz und wird an den beiden Standorten in den Jahren 2023/24 zu sehen sein. Neben den Gemeinsamkeiten der Institutionen und ihrer Verankerung in der europäischen Kulturgeschichte ergeben sich aus deren Standorten in unterschiedlich geprägten urbanen und ländlichen Räumen auch unterschiedliche Narrationen rund um die handwerkliche Praxis. Diese werden sichtbar gemacht und um globale Perspektiven auf das Handwerk exemplarisch erweitert.

Kuratorinnen: Grit Weber (Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main), Kerstin Stöver und Ute Thomas (Kunstgewerbemuseum, Staatliche Kunstsammlungen Dresden) sowie Theresia Anwander (vorarlberg museum, Bregenz)

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
www.museumangewandtekunst.de

Die neuen Ausstellungen 2022 im Museum Angewandte Kunst Frankfurt

Museum Angewandt Kunst Frankfurt.© Foto Diether v. Goddenthow
Museum Angewandt Kunst Frankfurt.© Foto Diether v. Goddenthow

Nach den coronabedingten Schließungen der Jahre 2020 und 2021 mit einem Rückgang der Besucherzahlen von jeweils 70 Prozent  schaut das Museum Angewandte Kunst wieder optimistisch auf das vorliegende Ausstellungsjahr und startet mit einer „Fülle“  neuer, spannender und inspirierender Ausstellungen: Darunter mit der Sonderausstellung „Mythos Handwerk. Zwischen Ideal und Alltag“ vom 29. April – 11. September 2022. Diese Schau legt den Fokus auf die universellen Werte und Botschaften, die in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mit dem Handwerk verbunden werden.

Ein wenig später, 7. Mai – 27. August 2022, widmet sich das Museum Angewandte Kunst und seine Abteilung Buchkunst und Grafik dem „Erfolgsprogramm Künstlerbücher. Der Verlag der Buchhandlung Walther König“.
Vom 14. Mai – 18. September 2022 startet die Ausstellung „Die Natur der Natur. Fukushima Project“ mit zahlreichen Fotos und Videos des Künstlers Norbert Schoerner und Unblock Gaudi.

Auch noch im ersten Halbjahr, vom 26. Mai – 24. Juli 2022, lenkt die Inszenierung „Unblock Gaudi. Digitale Kunst via Blockchain“ den Fokus auf die sehr junge Kunstgattung Digitale Blockchain-Kunst.

Fünf weitere Eröffnungen feiert das Museum Angewandte Kunst im zweiten Halbjahr, nämlich: mit „E. R. Nele. Zeitzeugenschaft“ vom 24. September 2022 – 8. Januar 2023; „亞歐堂 meet asian art: Pekingglas“, vom 29. September 2022 – 4. Juni 2023; „Contact Zones – Murat Adash, Céline Berger, Syowia Kyambi“ vom 8. Oktober 2022 – 15. Januar 2023, sowie als Abschluss des Jahres mit der Präsentation der einzigartigen „Sammlung Maximilian von Goldschmidt-Rothschilds“ vom 5. November 2022 – 26. Februar 2023.
Spannende laufende Ausstellungen zurzeit:

Kunsthandwerk ist Kaktus. Die Sammlung von 1945 bis heute
Bis 27. März 2022

IDEOLOGIEN
RAY Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain
Bis 24. April 2022

亞歐堂 meet asian art: Fragmente. Über das Unvollständige in der ostasiatischen Kunst
Bis 18. September 2022

Sehr inspirierend und lehrreich zugleich sind die Dauerausstellungen im MAK

Dieter Rams. Ein Stilraum
Richard Meier. Ein Stilraum
Stilräume. Aus den Sammlungen
Elementarteile. Aus den Sammlungen
Neues Museum für Bienen

Für Besucher gilt zurzeit die 2G+-Regel (zweimal geimpft + gültiger 24stunden-Test oder dreifach geimpft – geboostert).

Öffnungszeiten
Mo geschlossen
Di, Do–Fr 12–18 Uhr
Mi 12–20 Uhr
Sa–So 10–18 Uhr

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
www.museumangewandtekunst.de

069 212 44539 (Kasse/Foyer)
069 212 34037 (Informationen zum Museum)
069 212 38522 (Informationen zu Führungen)
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de

Kunsthandwerk ist Kaktus – Museum Angewandte Kunst Frankfurt zeigt ab 6. November die kunsthandwerkliches Sammlung von 1945 bis heute

kunst-ist-kaktus„Wir glauben etwas von den Dingen selbst zu wissen, wenn wir von Bäumen, Farben, Schnee und Blumen reden, und besitzen doch nichts als Metaphern der Dinge, die den ursprünglichen Wesenheiten ganz und gar nicht entsprechen.“ (Friedrich Nietzsche)

Der Begriff Kunsthandwerk wirft genauso viele Fragen auf, wie es vorgefasste Meinungen dazu gibt. Mit ihm verbinden sich Individualität, Einmaligkeit, multiperspektivische Natur, dekoratives Potential, künstlerische Qualität und ein hoher Erlebniswert. Sein wahres Potential ist dabei einer immer noch viel zu kleinen Öffentlichkeit bekannt.

Aus diesem Grund stellt sich das Museum Angewandte Kunst erstmals die Aufgabe, die eigene Sammlung des Kunsthandwerks aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu reflektieren und an den Schnittstellen zu Design und bildender Kunst zu untersuchen. Mit über 700 Werken aus dem internationalen Bestand des Museum Angewandte Kunst wird diese Ausstellung eine Expedition durch ein Terrain, das es unter aktuellen Perspektiven neu zu entdecken gilt. Die Frage, was Kunsthandwerk heute sein kann, wird somit neu gestellt und bewertet. Mit dem Wort „Kaktus“ gibt die Ausstellung im Titel eine provokative Antwort. Sie thematisiert das diffuse Image dieser Kunstdisziplin und spielt in ironischer Zuspitzung mit den Eigenschaften des genialen Überlebenskünstlers „Kaktus“ in Analogie zum Zukunftspotenzial von „Hand made & Artwork“.

Im Gegensatz zu dem sich einfach vermittelnden anglistischen Begriff „Design“, der im Deutschen Sprachgebrauch Produktdesign und die anspruchsvolle Gestaltung von industriell hergestellten Produkten umfasst, wirkt das zusammengesetzte Wort „Kunsthandwerk“ im Deutschen kompliziert. Es wird heute mangels Positionierung in der Kunstgeschichte zwischen Kunstgewerbe, Design und Kunst hin und her geschoben und wirkt auf den ersten Blick wie eine leere Schublade.

kunsthandwerk-ist-kaktusDer „Kaktus“ im Titel der Ausstellung dient dabei als Metapher für diese vermeintliche Leerstelle, denn auch er ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht greifbar, wenn man an seine mit Dornen bewährte Oberfläche denkt. Nach dem deutschen Philosophen Hans Blumenberg geben Metaphern Aufschluss über fundamentale, tragende Gewissheiten, Vermutungen, Wertungen, aus denen sich die Haltungen, Erwartungen, Tätigkeiten und Untätigkeiten, Sehnsüchte und Enttäuschungen, Interessen und Gleichgültigkeiten ableiten lassen. Es seien eben nicht nur die klaren Definitionen, die menschliches Denken und Verhalten bestimmen, sondern vor allem die Metaphern. So undefinierbar der Kaktus sein mag, der mittlerweile wieder zur Modeerscheinung geworden ist, so weitläufig scheint die Definition von Kunsthandwerk zu sein. Es ist keine schlichte Addition von Kunst und Handwerk, denn hier treffen Begriffe aufeinander, die in einem Widerspruch zueinanderstehen. Sie sind damit das eigentlich Herausfordernde am Kunsthandwerk und haben das Potential einer Sprengkraft: Das Definierte trifft auf das Undefinierte.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, der im Design von Sandra Doeller, mit den fotografischen Perspektiven von Franziska Krieck und mit Texten verschiedener Autor:innen unterschiedlicher Professionen Kunsthandwerk beleuchtet und Lust auf die Entdeckung der Materie machen soll. So erfüllt der Katalog nicht allein den Wunsch nach einem Bestandskatalog, sondern wird ein grafisch interpretiertes Druckobjekt und Lesebuch.

Die Ausstellung wird gefördert durch die Hessische Kulturstiftung, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft und den Kunstgewerbeverein in Frankfurt am Main e. V.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de

Musik- und Kulturfestival El Barrio im Metzlerpark des Museum Angewandte Kunst Freitag, 27. bis Sonntag, 29. August 2021

© Foto Diether v. Goddenthow
© Foto Diether v. Goddenthow

Zusammen mit dem Museum Angewandte Kunst laden das Restaurant Emma Metzler, die Bar AMP und der Jazz Montez e.V. auch diesen Sommer wieder zum Musik- und Kulturfestival El Barrio ein. Mit dem Besten aus Kulinarik, Live-Musik und DJ-Sets entsteht im kleinen Metzlerpark am Museum drei Tage lang ein vielfältiges Freiluft-Erlebnis.

Auf zwei Bühnen sorgen Livebands und DJs für Musikgenuss vom Feinsten: Auf der großen Bühne geben sich internationale Vertreter:innen zeitgenössischer Popularmusik die Ehre, die beeinflusst sind von elektronischer Musik, Hip Hop, Weltmusik und Soul. Neun von zwölf Bands und Künstler:innen reisen aus Deutschland an, drei davon aus dem Rhein-Main-Gebiet. Dazu kommen Insanlar aus Istanbul, Liraz aus Tel Aviv und MC Yallah aus Uganda.

Das Programm im Überblick

Freitag, 27. August 2021
18:00 Uhr Katerinha
19:30 Uhr Embryo
21:00 Uhr Insanlar

Samstag, 28. August 2021
14:00 Uhr Quartertone
16:00 Uhr Kabuki Ensemble feat. Max Gärtner & Oli Rubow
18:00 Uhr Rizan Said
20:00 Uhr Liraz

Sonntag, 29. August 2021
14:00 Uhr Derya Yildirim
16:00 Uhr Bokoya
17:00 Uhr FloFilz
18:00 Uhr Kelvyn Colt
20:00 Uhr MC Yallah & DEBMASTER

Auf der zweiten Bühne begleiten ausgewählte DJs das Bandprogramm.

Freitag, 27. August 2021
22:00 Uhr Baby Tooth
24:00 Uhr Kool DJ Kurt

Samstag, 28. August 2021
15:00 Uhr Mario y Gonzales
17:00 Uhr Oliver Hafenbauer
19:00 Uhr Lydia Schmidt
22:00 Uhr Cloudy
24:00 Uhr Aziesch

Sonntag, 29. August 2021
12:00 Uhr Michael Rütten
15:00 Uhr Sedaction
19:00 Uhr Sedaction
22:00 Uhr Nikki on Fleek

Im Museumshof bieten verschiedene Stände den Besucher:innen internationale Speisen und ausgewählte Getränke an, die auf der Wiesenfläche verköstigt werden können.

Die Gästeanzahl des Festivals wird kontrolliert und eingeschränkt. Der Zutritt zum Festival ist nur mit einem offiziellen Nachweis möglich, mit dem Besucher:innen als getestet, geimpft oder genesen zählen. Der Besuch verlangt die Einhaltung des Hygienekonzeptes und erfordert die Erfassung der Kontaktdaten vor Ort. Alle aktuellen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sind auf der Website des Museum Angewandte Kunst zu finden.

www.museumangewandtekunst.de

Die Wüstenrot Stiftung fördert präventive Konservierung bedeutender Designmodelle am MAK

Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst
Foto: Günzel/Rademacher © Museum Angewandte Kunst

ffm. Die Wüstenrot Stiftung fördert ein Projekt präventiver Konservierung bedeutender Designmodelle am Museum Angewandte Kunst (MAK) in Frankfurt am Main. Die Modelle stammen aus der Designabteilung der Braun GmbH und wurden in deren werkseigener Modellwerkstatt als Unikate zwischen 1955 und 1995 hergestellt. Um den materiellen und immateriellen Wert dieser Modelle für künftige Forschungs- und Ausstellungsvorhaben zu erhalten, widmet sich nun eine ausgebildete Restauratorin mit Schwerpunkt auf Kunststoffe und Kompositobjekte diesem einzigartigen Bestand, entwickelt im Rahmen der präventiven Konservierung Lagerungskonzepte und initiiert erste notwendige Restaurierungsmaßnahmen.

Das Museum Angewandte Kunst (MAK) beherbergt neben Objekten Europäischen und Außereuropäischen Kunsthandwerks und Kunstgewerbes seit Beginn der 1990er Jahre eine Designsammlung. Diese umfasst auch 2250 Entwurfsmodelle, die von bedeutenden Designern wie Dieter Rams, Dietrich Lubs, Robert Oberheim, Jürgen Greubel oder Gerd Alfred Müller entworfen wurden. Als Wegmarken zwischen der ersten Idee und dem industriell gefertigten Serienprodukt machen Designmodelle wichtige Entscheidungen innerhalb des komplexen Entwurfsprozesses nachvollziehbar. Die Unikate sind aus Materialien wie Metall, Papier, Karton, Holz und verschiedenen Kunststofftypen gefertigt, die sich in ihren konservatorischen und präventiven Anforderungen stark unterscheiden.

Prototypen und Modelle gehören nicht selbstverständlich zur Sammeltätigkeit eines Kunst- und Designmuseums. Daher stellt dieses außergewöhnliche Konvolut einen einmaligen Bestand dar. Beherbergt werden unter anderem das Modell einer Nizo-Kamera von Oberheim und das einer Kaffeemaschine von Rams und Greubel – beide aus dem Jahr 1970, das Modell eines Radioweckers mit Tapefunktion von Dieter Lubs aus dem Jahr 1982 oder das Modell eines tragbaren Fernsehgerätes von 1962, das Dieter Rams entwickelte, dessen funktionierendes Zielgerät aber nie in Produktion ging.

Das Musik- und Kulturfestival El Barrio kommt vom 27. bis 29.08.21 zurück in den Metzlerpark des Museum Angewandte Kunst!

In diesem Sommer laden das Restaurant Emma Metzler, die Bar AMP und der Jazz Montez e.V. in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst wieder zum Musik- und Kulturfestival El Barrio ein. Mit dem Besten aus Kulinarik, Live-Musik und DJ-Sets entsteht im Park rund um das Museum drei Tage lang ein vielfältiges Freiluft-Erlebnis.

Auf zwei Bühnen sorgen Livebands und DJs für Musikgenuss vom Feinsten: Auf der großen Bühne geben sich die aufregendsten Vertreter:innen der aktuellen Jazz-Avantgarde die Ehre, mit Brückenschlägen zu elektronischer Musik, Hip Hop, Afrobeat und Soul. Auf der zweiten Bühne begleiten ausgewählte DJs das Bandprogramm. Die Künstler:innen kommen aus Deutschland und dem Rhein-Main-Gebiet. Das Festival beginnt am Freitagabend, am Samstag und Sonntag findet es tagsüber statt und endet an allen Tagen um 24 Uhr.

Im Museumshof bieten verschiedene Stände den Besucher:innen internationale Speisen und ausgewählte Getränke, die auf den Wiesenflächen verköstigt werden können.

Die Gästeanzahl des Festivals wird kontrolliert und eingeschränkt. Es gelten die aktuellen Sicherheits- und Hygienemaßnahmen. Das ausführliche Programm sowie die Einlassbestimmungen werden Mitte August bekannt gegeben.

IDEOLOGIEN RAY 2021 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain 3.06. bis 12.09.21

Informationen zu Ray Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain
Besucherinfos

Im Museum Angewandte Kunst mit Werken von Yagazie Emezi, Mohau Modisakeng und Yves Sambu

© Museum Angewandte Kunst
© Museum Angewandte Kunst

Zum vierten Mal präsentiert die internationale Triennale RAY 2021 Fotografieprojekte Frankfurt/RheinMain vom 3. Juni bis 12. September 2021 herausragende Positionen der Fotografie und verwandter Medien, diesmal mit mehr als 22 Künstler:innen an über 11 Ausstellungsorten in Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet. In den fünf RAY 2021 IDEOLOGIEN Ausstellungen setzt das RAY Kurator:innen-Team dazu auf zeitgenössische Positionen, in denen die Künstler:innen reflektieren, wie sich Ideologien in der Vergangenheit und im Hier und Heute ausdrücken, wie sie wirken und inwiefern sie Macht, Manipulation, Missbrauch, Ausgrenzung und Ausbeutung begünstigen.

Speziell die Fotografie als Medium von Bildlichkeit ist in ihrer Genese eng verbunden mit der imperialen Industrialisierung der westlichen Nationalstaaten und mit der Kolonialisierung des afrikanischen Kontinents im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Der Nachhall von Fotografien aus dieser Zeit ist Ausdruck einer permanenten unbewussten, aber ebenso manipulativ eingesetzten bewussten Reproduktion von Mythen und negativistischen Darstellungen dieses Kontinents. Deshalb braucht es heute andere Blicke, eine andere Kunstpraxis und andere Akteur:innen im Bereich der Fotografie und der artverwandten Bildmedien.

Die im Museum Angewandte Kunst gezeigten fotografischen und filmischen Arbeiten befassen sich direkt oder indirekt mit den historischen Missbräuchen und dem Medienbild „Afrikas“. Yagazie Emezi, Mohau Modisakeng und Yves Sambu präsentieren eine aus den afrikanischen Gesellschaften heraus geführte Auseinandersetzung mit Geschlecht, Armut, Schönheit, Körper, Identität und den Folgen von Rassismus für den einzelnen Menschen und die Gemeinschaft.

Yagazie Emezi (*1989, Aba, NGA) fordert mit ihrer Fotoserie The Beauties of West Point jenes Bild von Schönheit heraus, dass die Globalisierung und damit ein zumeist westeuropäisches Medienbild als Standard definiert. Mit Consumption of the Black Model hinterfragt und untersucht sie, wie Körper von Fotograf:innen einerseits dramatisiert werden können und anderseits den westlichen Blick bedienen. „Wie können wir, als in afrikanischen Ländern arbeitende Fotograf:innen, Einfluss darauf nehmen, wie unsere Geschichten von westlichen Medien konsumiert werden? Für wen schaffen wir?“ sind Fragen, mit denen sich Emezi auseinandersetzt.

Mohau Modisakengs (*1986, Soweto, ZAF) Schaffen ist von Filmen, großformatigen Fotografien, Installationen und Performances geprägt. Die Folgen von Rassismus für die Gesellschaft und den einzelnen Menschen sowie die Militarisierung und tiefen Spaltungen Südafrikas sind seine Themen. Er befragt die kollektiven Erzählungen, die Einfluss auf die Erfahrungen von Welt haben. „Der Euphorie“, so der Künstler, „die mit der Erwartung der Freiheit und der symbolischen Geburt eines neuen Landes verbunden war, setze ich jene Dystopie gegenüber, die sich erzählt, sobald die Realitäten des Erbes der Apartheid sichtbar werden.“

Yves Sambus (*1980, Lukula, COD) Projekt Vanitas besteht aus einer Serie von Fotografien, die sich mit „La Sape“ und den kongolesischen „Sapeurs“ (Dandies) befassen: bunt und luxuriös, zumeist in westeuropäische Luxusmarken gekleidete Männer, die durch die Straßen von Kinshasa flanieren. Indem Sambu die zu Porträtierenden auf Friedhöfen posieren lässt, schafft er einen künstlichen Bildraum des Seins und Erscheinens, fernab der Orte ihres eigentlichen Auftretens. Seine Fotoserie zeigt den Betrachter:innen die spirituelle und menschliche Dimension der „La Sape“-Bewegung als performativen Akt einer Selbstermächtigung.

Das inhaltliche Konzept von RAY 2021 IDEOLOGIEN wurde gemeinsam von sieben Kurator:innen entwickelt: Anne-Marie Beckmann (Deutsche Börse Photography Foundation), Christina Leber (Kunststiftung DZ BANK), Alexandra Lechner (Freie Kuratorin), Celina Lunsford (Fotografie Forum Frankfurt), Susanne Pfeffer und Anna Sailer (MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST) sowie Matthias Wagner K (Museum Angewandte Kunst).

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Information
T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de

https://ray2021.de/

Öffnungszeiten
Mo geschlossen, Di 12–18 Uhr, Mi 12–20 Uhr, Do–So 10-18 Uhr

Museum Angewandte Kunst und Ikonenmuseum öffnen ab dem 26. Mai wieder

Endlich können auch das Museum für Angewandte Kunst und das zum Hause gehörende Ikonenmuseum Frankfurt am heutigen Mittwoch seine Pforten im Rahmen der Hygieneregeln wieder öffnen.

So sind die Ausstellungen Dieter Rams. Ein Blick zurück und voraus und Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft, die  im Corona-Lockdown aufgebaut wurden,  nun für  Besucher  zugänglich. Beide Laufzeiten sind verlängert. Dieter Rams. Ein Blick zurück und voraus ist bis zum 16. Januar 2022 geöffnet und Aus heutiger Sicht kann bis zum 29. August 2021 besucht werden. Mit großer Freude blickt das Museum auf die Eröffnung einer Ausstellung im Juni: Die internationale Fotografietriennale RAY setzt sich vom 3. Juni bis 12. September 2021 mit zeitgenössischer Fotografie sowie deren verwandte Medien unter dem Thema IDEOLOGIEN auseinander. Die im Museum Angewandte Kunst gezeigten fotografischen und filmischen Arbeiten von Yagazie Emezi, Mohau Modisakeng und Yves Sambu präsentieren eine aus den afrikanischen Gesellschaften heraus geführte Auseinandersetzung mit Geschlecht, Armut, Schönheit, Körper, Identität und den Folgen von Rassismus für den einzelnen Menschen und die Gemeinschaft.

Informationen für das Museum Angewandte Kunst:
Um die Sicherheit aller Besucher und Mitarbeiter  zu gewährleisten, gelten weiterhin die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Ausstellungsfläche des Museum Angewandte Kunst ist groß genug, sodass eine Anmeldung direkt vor Ort an der Kasse möglich ist. Der Besuch verlangt die Einhaltung des Hygienekonzeptes und erfordert das Ausfüllen eines Erfassungsbogens zur Kontaktnachverfolgung vor Ort. Die Datenübermittlung kann auch über die Luca-App erfolgen. Hierfür steht ein QR-Code zur Verfügung. Als weitere Option können sich die Besucher auf der Museumswebsite einen 1,5 Stunden-Slot buchen. Hier kann bereits online ein Erfassungsbogen zur Kontaktnachverfolgung ausgefüllt werden.

Informationen für das Ikonenmuseum:
Um die Sicherheit aller Besucher und Mitarbeiter zu gewährleisten, gelten die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Eine Anmeldung an der Kasse vor Ort ist möglich. Es kann hierbei zu kurzen Wartezeiten kommen. Der Besuch verlangt die Einhaltung des Hygienekonzeptes und erfordert das Ausfüllen eines Erfassungsbogens zur Kontaktnachverfolgung vor Ort. Die Datenübermittlung kann auch über die Luca-App erfolgen. Hierfür steht ein QR-Code zur Verfügung. Als weitere Option können sich die Besucher über die Website des Museum Angewandte Kunst einen 1 Stunden-Slot buchen. Hier kann bereits online ein Erfassungsbogen zur Kontaktnachverfolgung ausgefüllt werden.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
www.museumangewandtekunst.de

Frankfurter Museen öffnen wieder ab dem 24. Mai 2021

frankfurter-museen-oeffnen-wiederIm Rahmen der Hygieneregeln öffnen Frankfurts Museen wieder Detaillierte Informationen zu Ausstellungen und  Angaben  zu den Anmeldeverfahren finden Sie auf den Webseiten der Museen,

Archäologisches Museum Frankfurt
Das Museum öffnet ab Dienstag, dem 1. Juni 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr, Mittwoch bis 20 Uhr
www.archaeologisches-museum-frankfurt.de

Bibelhaus Erlebnis Museum
Das Bibelhaus ist ab Mittwoch, dem 26. Mai geöffnet.
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag von 14 Uhr bis 17 Uhr
www.bibelhaus-frankfurt.de

Caricatura Museum Frankfurt
Das Caricatura Museum öffnet am Mittwoch, dem 26. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
www.caricatura-museum.de

Deutsches Architekturmuseum
Das Deutsche Architekturmuseum ist von Pfingstmontag, 24. Mai, an wieder geöffnet.
Öffnungszeiten: Dienstag 12 bis 18 Uhr, Mittwoch bis Freitag von 12 bis 20 Uhr,
Samstag und Sonntag von 10 bis 18 Uhr
www.dam-online.de/besuch

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum
Das DFF öffnet am Pfingstmontag, dem 24. Mai 2021, wieder seine Ausstellungen.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
www.dff.film

Dommuseum Frankfurt
Das Museum ist wieder ab Mittwoch, 2. Juni, geöffnet.
Öffnungszeiten: Mittwoch, Donnerstag und Freitag 10 bis 17 Uhr
Samstags, sonntags und an den Feiertagen 11 bis 17 Uhr
Montags und dienstags geschlossen
www.dommuseum-frankfurt.de

Eintracht Frankfurt Museum
Das Museum öffnet ab Dienstag, dem 25. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
https://museum.eintracht.de/news/

Fotografie Forum Frankfurt
Das Fotografie Forum Frankfurt öffnet am Dienstag, 2. Juni 2021.
Öffnungszeiten bitte der Homepage entnehmen.
www.fffrankfurt.org

Frankfurter Goethe-Haus
Das Frankfurter Goethe-Haus öffnet ab Freitag, dem 28. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag von 11 bis 17 Uhr
www.freies-deutsches-hochstift.de

Historisches Museum Frankfurt und Junges Museum Frankfurt
Beide Museen öffnen am Mittwoch, dem 26. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag von 11
bis 19 Uhr.
www.historisches-museum-frankfurt.de
www.junges-museumm-frankfurt.de

Institut für Stadtgeschichte
Das Institut für Stadtgeschichte öffnet am Mittwoch, dem 26. Mai. Lesesaal und
Sammlungsbereich sind bereits nach Voranmeldung geöffnet.
Öffnungszeiten: Ausstellungen Montag bis Freitag 10 bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag
11 bis 18 Uhr, Lesesaal nach Voranmeldung Montag bis Freitag 8.30 bis 17 Uhr
(Dienstag, 25.05. nur bis 12 Uhr)
ACHTUNG: Die Vorlage eines Negativnachweises ist nur für den Besuch von Lesesaal
und Sammlungsbereich nötig, nicht für den Ausstellungsbesuch. Weitere Informationen
auf der Webseite:
www.stadtgeschichte-ffm.de

Jüdisches Museum Frankfurt
Das Jüdische Museum öffnet ab Mittwoch, dem 26. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag und Donnerstag 10 bis 21 Uhr, Mittwoch, Freitag, Samstag
und Sonntag von 10 bis 18 Uhr.
www.juedischesmuseum.de

Das Museum für Kommunikation
Das Museum öffnet am Dienstag, dem 25. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
Museumsshop & Museumsbibliothek
Der Museumsshop ist geöffnet. Ebenfalls wieder möglich ist der Besuch der
Museumsbibliothek: Eine Voranmeldung ist auch hier erforderlich, siehe Homepage des
Museums. Die Bibliothek ist dienstags bis Donnerstag von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
http://www.mfk-frankfurt.de

Frankfurter Kunstverein
Der Frankfurter Kunstverein öffnet am Dienstag, dem 1. Juni von 17 bis 22 Uhr mit dem
Soft Opening der Ausstellung „And This is Us 2021 – Junge Kunst aus Frankfurt“
Ab dem 2. Juni gelten folgende Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 11 bis 19
Uhr, Donnerstag von 11 bis 21 Uhr.
www.fkv.de

Museum Angewandte Kunst und Ikonenmuseum
Das Museum Angewandte Kunst und das Ikonenmuseum öffnen am Mittwoch, dem 26.
Mai 2021.
Öffnungszeiten Museum Angewandte Kunst: Dienstag von 12 bis 18 Uhr, Mittwoch von
12 bis 20 Uhr, Donnerstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr
Öffnungszeiten Ikonenmuseum: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Mittwoch von
12 bis 20 Uhr.
www.museumangewandtekunst.de

Museum Judengasse
Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, erfolgt die Öffnung des Museums Judengasse.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 bis 18 Uhr
www.juedischesmuseum.de/besuchen/museumjudengasse

MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST
Der TOWER MMK öffnet am Pgingstmontag, dem 24. Mai 2021.
Reguläre Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr und Mittwoch 11 bis 20
Uhr
www.mmk.art

Portikus
Der Portikus auf der Alten Brücke öffnet wieder am Pfingstmontag, 24. Mai 2021.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr, mittwochs 11 bis 20 Uhr

Senckenberg Naturmuseum
Am Mittwoch, dem 26. Mai wird das Senckenberg Naturmuseum
wieder geöffnet.
Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag von 9 bis 17 Uhr, mittwochs
von 9 bis 20 Uhr, Samstag, Sonntag und an den Feiertagen 9 bis 18 Uhr.
www.museumfrankfurt.senckenberg.de

Struwwelpeter Museum
Das Struwwelpeter Museum öffnet am Donnerstag, dem 3. Juni 2021.
Öffnungszeiten: Donnerstag bis Sonntag, 11 bis 18 Uhr
www.struwwelpeter-museum.de

Weltkulturen Museum
Ab Mittwoch, dem 26. Mai 2021 ist das Weltkulturen Museum geöffnet.
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr, Mittwoch 11 bis 20 Uhr
www.weltkulturenmuseum.de

weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Häuser sowie unter
www.museumsufer.de

Das Museum Angewandte Kunst ist seit 9. März wieder geöffnet

Museum Angewandte Kunst  © Foto Diether v. Goddenthow
Museum Angewandte Kunst © Foto Diether v. Goddenthow

(ffm) Seit Dienstag, 9. März, hat das Museum Angewandte Kunst wieder für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Um die Sicherheit aller Besucherinnen und Besucher und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewährleisten, gelten weiterhin die Sicherheits- und Hygienemaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus SARS-CoV-2. Die Ausstellungsfläche des Museums Angewandte Kunst ist groß genug, sodass eine Anmeldung direkt vor Ort an der Kasse möglich ist. Zusätzlich können sich die Besucherinnen und Besucher für einen Zeitslot von 90 Minuten telefonisch oder per E-Mail mit gewünschtem Datum und Uhrzeit mit mindestens einem Tag Vorlauf per E-Mail an projekte.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de oder unter Telefon 069/212-42358 anmelden. Das Telefon ist von Montag bis Freitag von 9 bis 11 Uhr und 14 bis 16 Uhr besetzt. Eine Anmeldung für samstags oder sonntags ist bis freitags möglich.

Der Besuch verlangt die Einhaltung des Hygienekonzeptes und erfordert das Ausfüllen eines Erfassungsbogens zur Kontaktnachverfolgung vor Ort. Diese Daten werden nach vier Wochen vernichtet.

Bereits im Eingang weisen Schilder auf alle Regelungen hin. Die Kasse im Foyer ist mit einem Schutz aus Plexiglas ausgestattet, Auf- und Abgänge wurden getrennt und die Besucherinnen und Besucher werden auf markierten Wegen durch das Museum geleitet. Beim Betreten des Museums muss für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Kinder unter sechs Jahren sowie Personen mit ärztlichem Attest sind von der Pflicht befreit. Zusätzlich muss ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen eingehalten werden. Maximal eine Person je angefangener für den Publikumsverkehr zugänglicher Grundfläche von zehn Quadratmetern wird ins Museum eingelassen, insgesamt maximal 150 Personen. Alle Informationen zu den Sicherheits- und Hygienemaßnahmen sind auf der Website des Museums Angewandte Kunst unter https://www.museumangewandtekunst.de/ zu finden.

Die Ausstellung „ars viva 2021. Rob Crosse, Richard Sides, Sung Tieu“ ist noch bis Sonntag, 21. März, im Museum Angewandte Kunst zu sehen. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher die Ausstellungen „ANETTE LENZ. à propos“ und „亞歐堂meet asian art: Schalen. Metamorphosen einer Grundform“ besuchen. Mit großer Freude blickt das Museum auf die Eröffnung von zwei Ausstellungen im April: Ab dem 16. April versucht Dieter Rams in der Ausstellung „Dieter Rams. Ein Blick zurück und voraus“ Antworten auf die Frage zu finden, wie unsere Welt zukünftig gestaltet werden soll, damit sie noch überleben kann. Eine Woche später eröffnet die Ausstellung „Aus heutiger Sicht. Diskurse über Zukunft“ in Kooperation mit der Hochschule für Gestaltung Offenbach, die sich ebenfalls mit Fragen der Zukunft auseinandersetzen wird.

Der Museumsbesuch ist nur nach vorheriger Anmeldung möglich. Gewählt werden kann zwischen Zeitfenstern für die Dauerausstellung „Mediengeschichte(n) neu erzählt“, zusammen mit den Sonderausstellungen „#Feedback5“ und „Briefe ohne Unterschrift. DDR-Geschichte(n) auf BBC Radio“. Für die große Sonderausstellung im zweiten Obergeschoss ,„Back to Future. Technikvisionen zwischen Fiktion und Realität“ stehen eigene Zeitfenster zur Verfügung.

Online-Anmeldung unter https://www.mfk-frankfurt.de/anmeldung-museumsbesuch