Kategorie-Archiv: Museum für Kommunikation Frankfurt

Museum für Kommunikation – August-Programm im Zeichen des Frankfurter Museumsuferfestes 2019

© Museum für Kommunikation
© Museum für Kommunikation

Monatsprogramm August im Museum für Kommunikation

Museumsuferfest mit E-Mobilitätsforum, Dialogführung durch die Ausstellung „Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst“ und Kultureller Stammtisch mit Über den Tellerrand e.V. uvm.

Der August steht traditionell im Zeichen des Museumsuferfestes: Den Auftakt am Freitag, 23. August 2019, macht in diesem Jahr das E-Mobilitätsforum im Lichthof des Museums, das in Kooperation mit der Hessenagentur stattfindet. Von 15 bis 19 Uhr präsentieren Unternehmen und Akteure ihre Visionen auf die Zukunftstechnologie. Die Sonderausstellung „elektro ± mobil“ liefert Diskussionsstoff, um das Für und Wider zum Thema Elektromobilität abzuwägen. Joel Fischer, Kurator der Ausstellung, führt am 11. August um 15 Uhr durch die Ausstellung.

Mit der Rückkehr des Reiterstandbildes von Nam June Paik, des „Pre Bell Man“, auf den Museumsvorplatz hat auch die Ausstellung „Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst“ im Juni eröffnet. Am 8. August 2019 um 16 Uhr lädt der Sammler Mario von Kelterborn zu einer Dialogführung durch die Videoarbeiten und Objekte aus seiner Sammlung ein.

Ein Freundschaftsfest der besonderen Art feiern am 11. August 2019 Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter den Platanen vor dem Museum. Mit der mobilen Stadtküche „Cocina Popular“ von Über den Tellerrand e.V. bereitet der kulturelle Stammtisch ein leckeres Buffet. Die Veranstaltung findet begleitend zur Ausstellung „Like you! Freundschaft digital & analog“ statt, die noch bis 1. September 2019 im Museum zu erleben ist.

DAUERAUSSTELLUNG

Mediengeschichte|n neu erzählt!
In der Dauerausstellung werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation auf 2.500 qm ganz neu inszeniert: Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen wird der Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille gespannt. 44 Themeninseln zeigen exemplarisch die Entwicklung anhand von vier zentralen Phänomenen: Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe. 21 Experten diskutieren mögliche Trends der Kommunikation von morgen. In den Kunsträumen werden Highlights der Sammlung und temporäre Ausstellungen präsentiert.

WECHSELAUSSTELLUNGEN

bis 01.09.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.

bis Januar 2019
Die Rückkehr des Pre Bell Man
Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst aus der Sammlung
von Kelterborn
Von 2013 bis zu seiner Nachschöpfung wurde der Pre Bell Man im Sammlungsdepot verwahrt. Ab Juni 2019 wirder die Besucherinnen und Besucher des Museums als Nachschöpfung wieder wie gewohnt auf dem Museumsplatz begrüßen. Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Medienkunst, veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und gibt dabei einen Überblick von den 60er Jahren bis heute. Die Medienkünstler*innen der Ausstellung nehmen die Videoinstallationen Nam June Paiks als Ausgangspunkt, um mit Film, Video und am Computer erzeugten und berarbeiteten Bildern neue künstlerische Positionen zu formulieren. Der Umgang mit der Technik ist dabei oft ungewöhnlich, Sehgewohnheiten werden durchbrochen und Irritationen einkalkuliert.

bis 13.10.2019
elektro ± mobil
Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie
Die globalen Herausforderungen durch Klima- und Umweltprobleme erfordern neue Technologie- und Mobilitätskonzepte. Das Elektrofahrzeug scheint der Hoffnungsträger einer möglichen Verkehrswende zu sein. Neu ist das Fahren mit Strom jedoch nicht: Die ersten Automobile, gebaut ab Mitte des 19. Jahrhunderts, waren batteriebetrieben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich der Verbrennungsmotor durch, nur als Nischenprodukt existierte das Elektrofahrzeug weiter. So auch im Fuhrpark der Post, denn für das ständige Stop-and-go im städtischen Zustellungsverkehr ist der Elektroantrieb optimal. Aber hat das Elektrofahrzeug auch im Individualverkehr eine Zukunft? Die Ausstellung zeigt Geschichte und Gegenwart der Elektrofahrzeuge im Postbetrieb und kontrastiert dieses spezielle Einsatzgebiet mit alltäglichen Mobilitätsansprüchen.

VERANSTALTUNGEN UND WORKSHOPS

Mittwoch, 7. August 2019, 11.00 Uhr – 15.00 Uhr
e -LAB: Elektrisch mobil
Was ist elektrischer Antrieb und wie funktioniert das? Mit kleinen elektronischen Experimenten erklären wir die Welt des Antriebs und gehen der Frage der Zukunft der Mobilität nach. Es können eigene kleine Fahrzeuge gebaut und ausprobiert werden.
Alter: Für Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung und Informationen: (0 69) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de
Das E-Lab ist auf Anfrage auch von Gruppen/Klassen bis zu 15 TN buchbar.

Sonntag, 11. August 2019, 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Kultureller Stammtisch mit Über den Tellerrand e.V. Frankfurt
Wo lässt es sich schöner über Freundschaft reden, als unter Bäumen und – wenn möglich – blauem Himmel. Über den Tellerrand e.V. bringt die mobile Stadtküche „Cocina Popular“ mit und gemeinsam bereiten wir vor dem Museum ein leckeres Buffet zu. Menschen mit und ohne Fluchterfahrung lernen sich am Küchentisch kennen, verraten ihre Lieblingsrezepte, erzählen persönliche Geschichten und gestalten ein Mini-Leporello. So können Freundschaften beginnen.
Anmeldung: (069) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de
Eintritt frei

Museumsuferfest

Freitag bis Sonntag, 23. – 25. August
Museumsuferfest
Öffnungszeiten an allen drei Tagen: 10 – 22 Uhr

Programm Freitag 23. August
15-19 Uhr Hessen unter Strom – E-Mobilitätsforum im Lichthof in
Kooperation mit der Hessenagentur

Programm Samstag 24. August
12, 15, 16, 17 Uhr Theater: Die drei Spinnerinnen, Der Grabhügel
15 –16 Uhr Your my best friend … Public Singing mit den
Frankfurter Spatzen

Programm Samstag, 24. August u. Sonntag, 25. August
10 –18 Uhr Amateure funken um die Welt (Funkstation)
10 –17 Uhr Sonderfiliale der Deutschen Post
12-17 Uhr Paik Remix: Gestalte deinen eigenen Pre Bell Man
12-18 Uhr Druckwerkstatt: Im Zeichen der Freundschaft
12-18 Uhr Experimentieren in der Kinderwerkstatt
14, 16 Uhr Kurzführung: Mediengeschichte|n neu erzählt!
14.30, 16.30 Uhr Kurzführung: Die Rückkehr des Pre Bell Man.
Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst
15, 17 Uhr Kurzführung: Like you! Freundschaft digital und analog
15.30, 17.30 Uhr Kurzführung: elektro +/– mobil

Programm am Sonntag, 25. August
18 –19 Uhr Ein Freund, ein guter Freund … Gute-Laune-Singen auf
dem Museumsplatz mit den Frankfurter Spatzen
Gewinnspiel: Mit dem Museumscafé Genussfee auf der Skylineterrasse zum
Festfeuerwerk anstoßen (5 x 2)!
Sonderverkauf von Katalogen zu ermäßigten Preisen und DHL-Paketsets gratis

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
www.mfk-frankfurt.de

Acht Visionen Zukunft, Arbeit, Literatur – ab 18.09.2019 – Literaturhaus Frankfurt und Museum für Kommunikation

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das Literaturhaus Frankfurt und das Museum für Kommunikation Frankfurt stoßen unter dem Motto „Acht Visionen
Zukunft, Arbeit, Literatur“ gemeinsam einen literarischen Blick in die Zukunft an: Acht Autorinnen und Autoren sind beauftragt, einen Text zur Zukunft der Arbeit im digitalen Transformationsprozess zu schreiben. Die Autoren sind: Katharina Adler, Isabelle Lehn, Mariana Leky, Lukas Rietzschel, Jochen Schmidt, Thomas von Steinaecker, Daniel Wisser und Julia Wolf.

Die erste Lesung im perspektivisch-literarischen Reigen werden Katharina Adler und Daniel Wisser anbieten am Mittwoch,18. September 2019, 19.30 Uhr im Museum für Kommunikation Frankfurt, Schaumainkai 53 60596 Frankfurt/Main

Acht Visionen und Leben & Lernen X.0
Die Texte sollen thematisch inspiriert sein von dem Projekt „Leben & Lernen X.0. Digitale Bildung – Unsere Zukunft“, welches das Museum für Kommunikation 2017 angestoßen hat. Die Informations- und Vernetzungsplattform fragt in einem aktiven Bürgerdialog „Wie bewältigen wir die digitale Transformation?“. Ausgangspunkt ist die Dauerausstellung des Kommunikationsmuseums, in der 21 namhafte Vertreter und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Politik und Journalismus in einer Videogalerie Perspektiven auf die digitale Zukunft der Kommunikation eröffnen und die Bedeutung des digitalen Wandels sichtbar machen.

Vier Premierenlesungen
Die acht Autoren werden ihre Texte in vier Premierenlesungen zwischen September 2019 und April 2020 im Museum für Kommunikation präsentieren. Jeweils am darauffolgenden Vormittag bietet das Junge Literaturhaus Schulklassen die Möglichkeit, die Autoren zu ihren Visionen zu befragen. Die Gespräche werden von Museumspädagogen geleitet. Im Juni 2020 erscheinen alle Texte der „Acht Visionen“ in einer Publikation. Die Buchpremiere mit allen acht Autoren findet zum Abschluss des Projekts am 24.06.2020 im Literaturhaus statt.

Lesungen im Museum für Kommunikation
· 18.09.2019: Katharina Adler und Daniel Wisser
· 27.11.2019: Isabelle Lehn und Jochen Schmidt
· 19.02.2020: Thomas von Steinaecker und Julia Wolf
· 22.04.2020: Mariana Leky und Lukas Rietzschel

Buchpremiere im Literaturhaus Frankfurt
24.06.20: Epilog und Premiere: Das Buch „Acht Visionen“ und die acht Autoren

Beginn der Veranstaltungen: 19.30 Uhr
Eintritt und Vorverkauf: 9 / 6 € im Vorverkauf. Karten für alle Veranstaltungen unter www.literaturhaus-frankfurt.de und an der Museumskasse. Der Kartenvorverkauf für die vier Veranstaltungen im Kommunikationsmuseum läuft. Karten für den Abschlussabend gibt es ab Mitte März 2020.

ACHT VISIONEN ist ein Projekt des Literaturhauses Frankfurt mit dem Museum für Kommunikation in Zusammenarbeit mit hr2-kultur. Gefördert von „experimente#digital“, der Kulturinitiative der Aventis Foundation, und dem Kulturamt Frankfurt am Main.

Ansprechpartner

Kristina Koehler
Literaturhaus Frankfurt e.V.
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schöne Aussicht 2, 60311 Frankfurt
Tel. 069 – 75 61 84 11
koehler@literaturhaus-frankfurt.de

Regina Hock
Museum für Kommunikation
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt
Tel. 069 – 75 61 84 11 069 – 60 60 350
r.hock@mspt.de

„Acht Visionen“
Silke Hartmann – Projektkoordinatorin
Kulturperle – Kommunikation und Kulturmanagement
Im Sachsenlager 6, 60322 Frankfurt
Tel. 069 – 36 70 44 17
silke.hartmann@kulturperle.com

Biographien
Katharina Adler, geb. 1980, studierte Amerikanische Literaturgeschichte in München und
anschließend am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Ihr Romandebüt „Ida“ erschien 2018 bei
Rowohlt, stand auf der ORF-Bestenliste und war u.a. für den Klaus-Michael Kühne-Preis und den
aspekte-Literaturpreis nominiert. Katharina Adler lebt in München.

Isabelle Lehn, geb. 1979, studierte Allgemeine Rhetorik, Ethnologie und Erziehungs-wissenschaft in
Tübingen und absolvierte ein Studium am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2016 erschien ihr
Debütroman „Binde zwei Vögel zusammen“ (Eichborn), aus dem sie im selben Jahr beim IngeborgBachmann-Wettbewerb las. 2019 erschien ihr zweiter Roman „Frühlingserwachen“ bei S. Fischer.
Isabelle Lehn lebt in Leipzig.

Mariana Leky, geb. 1973, studierte nach einer Buchhandelslehre Kulturjournalismus an der
Universität Hildesheim. Nach zahlreichen Veröffentlichungen erschien 2017 bei DuMont ihr Roman
„Was man von hier aus sehen kann“, der seit 100 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste steht, in
über 14 Sprachen übersetzt wird und fürs Kino verfilmt werden soll. Mariana Leky lebt in Berlin und
Köln.

Lukas Rietzschel, geb. 1994, studierte Politikwissenschaften, Germanistik und Kulturmanagement.
2012 wurde sein erster Text im „ZEIT Magazin“ veröffentlicht, seitdem folgten Veröffentlichungen in
verschiedenen Anthologien. Mit seinem bei Ullstein erschienenen Romandebüt „Mit der Faust in die
Welt schlagen“ war er 2018 Finalist beim aspekte-Literaturpreis. Lukas Rietzschel lebt in Görlitz.

Jochen Schmidt, geb. 1970, studierte Informatik, Germanistik und Romanistik. 1999 war er
Mitbegründer der Berliner Lesebühne „Chaussee der Enthusiasten“. Er ist Übersetzer und Autor
zahlreicher Romane wie „Meine wichtigsten Körperfunktionen“ oder „Schmidt liest Proust“. Zuletzt
erschien von ihm 2019 „Ein Auftrag für Otto Kwant“ bei C.H. Beck. Jochen Schmidt lebt in Berlin.

Thomas von Steinaecker, geb. 1977, studierte Literaturwissenschaften. Er ist vielfach preisgekrönter
Roman-, Comic- und Hörspielautor sowie Dokumentarfilmer. Für seine insgesamt fünf Romane,
zuletzt „Die Verteidigung des Paradieses“, erschienen 2016 bei S. Fischer, war er mehrfach für den
Deutschen Buchpreis nominiert. Thomas von Steinaecker lebt in Augsburg.

Daniel Wisser, geb. 1971, studierte Germanistik. Er ist Autor und Mitbegründer der Band „Erstes
Wiener Heimorgelorchester“. Für seinen Roman „Königin der Berge“ (Jung und Jung, 2018) erhielt er
den Österreichischen Buchpreis. Zuletzt erschienen von ihm die Alben„Die Letten werden die Esten
sein“ (2018) und „anderwo“ (2019). Daniel Wisser lebt in Wien.

Julia Wolf, geb. 1980, studierte Nordamerikastudien, Lateinamerikanistik und Germanistik. Beim
Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 2016 präsentierte sie einen Auszug aus ihrem zweiten Roman
„Walter Nowak bleibt liegen“ und erhielt dafür den 3sat-Preis. Der 2017 in der Frankfurter
Verlagsanstalt erschienene Roman stand auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis. Julia Wolf
lebt in Leipzig.

Frankfurter Museum für Kommunikation feiert 2019 die Rückkehr des „Paiks“, diskutiert über „E-Mobilität“ und widmet sich „Gesten“, „Geheimnissen“ und vielem anderen

 © Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Nach einem – trotz LED-sanierungsbedingter einmonatiger Schließung – mit 112.625 Besuchern erzielten Rekord-in 2018 ist das Museum für Kommunikation Frankfurt nonstop mit spannenden Projekten und Ausstellungen ins Jahr 2019 gestartet: Von „Like you! Freundschaft digital und analog“ (bis 1. September) und „elektro ± mobil. Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie“ (ab 21.März) über „Gesten. Heute, gestern, übermorgen“ (ab 25.September) und „Das Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen“ (ab 12.Dezember) bis hin zu Projekten wie „ Leben & Lernen X.0“ sowie einem großen Begleit- und museumpädagogischen Programm, reicht der Angebotsreigen. Zwei weitere Highlights werden zudem die Rückkehr von Nam June Paiks Fluxus-Reiterfigur „Pre Bell Man“ im Mai auf den Museumvorplatz und der DOCMA AWARD am 24.Oktober sein.

21.3.2019 bis 13.10.2019
elektro ± mobil
Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie

Elektrischer Kraftwagen  Bergmann (BEL 2500), 1925, erreichte eine Geschwindigkeit von 20 km/h.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Elektrischer Kraftwagen Bergmann (BEL 2500), 1925, erreichte eine Geschwindigkeit von 20 km/h. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Elektromobilität ist jetzt sehr in aller Munde und kaum einer weiß, dass das schon ein ganz altes Thema ist, und gerade die Post früher, als sie von der Kutsche umgestiegen ist, war sie erstmal auf Elektrofahrzeuge umgestiegen und erst viel später auf benzinbetriebene Fahrzeuge“, greift Dr. Helmut Gold, Direktor des Museums für Kommunikation Frankfurt und Kurator der Museumsstiftung Post und Telekommunikation, ein wenig in die Geschichte des Elektroantriebs beim gestrigen Pressegespräch. Ab 1905 habe die Reichspost bereits mehrere Tausend mit Strom betriebene Briefträger- und Güterpostwagen, bald auch dreirädrige Elektrofahrzeuge eingesetzt. Der glückliche Umstand, das dass Museum für Kommunikation in seiner Dauerausstellung ein dreirädriges Elektrofahrzeug und einen Original Elektro-Reichs-Postwagen von 1925 der Firma Bergmann präsentiere, habe zur Idee der Ausstellung „elektro ± mobil Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie“, die, kuratiert von Joel Fischer, vom 21.3.2019 bis 13.10.2019 im Forum gezeigt wird. Natürlich solle die Geschichte, die aktuelle Gegenwart und auch ein bisschen die technologische Entwicklung der E-Mobilität gezeigt werden. Aber im Vordergrund stehe wirklich die Diskussion darüber: ob die E-Technik tatsächlich zukunftsfähig und energiesparend sei, wie es sich mit den Reichweiten verhielte usw., erläutert der Museumsdirektor Konzept und Ziel der Ausstellung.

Für den Frühling ist die Rückkehr des „Paiks“, dem künstlerischen Wahrzeichen des Museums, auf dem Museumsvorplatz geplant. Die „Paik-Skulptur“ schuf der aus der Fluxuskunst kommende koreanische Video- und Medien-Künstler Nam June Paik im Auftrag des Museums in Form einer Reiterfigur. Die Materialien, alte Transistoren und Fernsehgehäuse, durfte sich Nam June Paik aus den Sammlungen aussuchen. Das Innenleben habe der dann, so Dr. Corinna Engel, Abteilungsleiterin Öffentlichkeitsarbeit, ausgebaut und mit LED-Leuchten und leuchtenden LEDS bestückt und alles collagenmäßig zu einer Reiterfigur zusammengesetzt, die seit 1990 dann vor dem Museum stand. Als 2012 wieder einmal eine Restaurierung fällig war, entschieden die Experten, die Figur nicht mehr den Witterungseinflüssen draußen aussetzen zu wollen, damit die Figur wegen ihrer schon zu sehr angegriffenen Materialien nicht unrettbar verloren ginge, so Engel. Man habe den „Paik“ im Depot eingelagert. Man habe an die Anfertigung einer Replik gedacht, aber das sei, da Museen am liebsten das Original zeigten, auch nicht so schön. „Und dann kam ein sehr, sehr glücklicher Umstand dem Museum zugute: Es wurde nämlich in den Sammlungen gestöbert, und man fand heraus, dass von dem Objekt, von den historischen Objekten, die Paik sich ausgesucht hatte, Dubletten vorhanden waren“, so Engel. Das bedeutete, dass man nunmehr in der glücklichen Situation gewesen sei, „das Original-Kunstwerk mit historischen Ersatzteilen, die natürlich auch Original-Charakter haben“, nachzuschöpfen und somit die Authentizität zu erhalten, so die Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit. Das sei natürlich eine fantastische Geschichte. Um das auch der Öffentlichkeit sichtbar und erfahrbar zu machen werde es am 14. März 2019 eine Tagung dazu geben, an der viele der Experten, die dem Museum für Kommunikation mit Rat und Tat zur Seite standen, mit dem Museumsteam und Gästen diskutieren und das ganze Thema rund um Paik aufbereiteten.
Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Videokunst und veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen

Vom 13.6.19 bis Ende 2019 wird die begleitende Ausstellung „Nam June Paiks Pre Bell Man – Eine Ikone der Medienkunst kehrt zurück!“ mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn und die Besonderheiten von Videokunst gezeigt werden. Dabei wird die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und wie man Videokunst sammeln und haltbar machen kann veranschaulicht.

Im Überblick: Ausstellungen & Aktivitäten 2019
© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

bis 1.9.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smart-phones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.
7.2.2019: Aktion Zeichen der Freundschaft, 17:00-18:00

bis 26.5.2019
Jim Avignon
Wo er ist, da verwandelt er Räume und Menschen. Jim Avignon malt, musiziert und gestaltet, wenn es sein muss, auch 24 Stunden ohne Pause. Seine Figuren und Szenarien sind bunt und wirken auf den ersten Blick wie leicht konsumierbare Pop-Kost. Etliche seiner Figuren lassen aber tief blicken unter abgehobene Schädeldecken. Dort herrscht Verwirrung, ausgelöst von der Informationsflut, die dank Fernsehen, Internet und sozialen Medien in unsere Gehirne schwappt. Dort wird für jedermann sichtbar, was doch eigentlich privat und intim bleiben sollte. Im Museum für Kommunikation bespielt Jim Avignon aber 18. November 2018 die KunstRäume zum Thema „Kontrolle“. Es ist dort nach SLOWDOWN und NETWORKS die dritte Kunstausstellung, die Bezug nimmt auf ein Phänomen der aktuellen Dauerausstellung.

11.5.2019 Nacht der Museen: Konzert Jim Avignon als neoangin

10.3.2019
Weit weg von Brüssel
Auf der Suche nach Europa und seinen Menschen hat sich der Fotograf Stephan Enders auf eine siebenmonatige Reise begeben, fernab der politischen Zentren. Sein Weg führte ihn 31.000 km entlang der europäischen Außengrenzen, von Schottland über den westlichsten Zipfel Portugals bis zum äußersten Nordosten Skandinaviens. Dabei porträtierte er über 200 Menschen quer durch die Gesellschaft in ausdrucksstarken Schwarz-Weiß-Bildern: von der Krankenschwester bis zum Fabrikdirektor, vom Arbeitslosen bis zum nach Europa Geflüchteten. Seine Farbaufnahmen betten das Projekt in die aktuelle Situation Europas ein. Herausgekommen ist eine Hommage an die Menschen dieses Europas, eine poetisch-kritische Auseinandersetzung voll Sympathie und Strahlkraft.

26.2.2019 Debatten-Dienstag Stirbt 2019 das Internet? Die Europa-Wahl und das Urheberrecht 10.3.2019 Aktionstag EUROPA mit pulse of europe

21.3.2019 bis 13.10.2019
elektro ± mobil
Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie
Die globalen Herausforderungen durch Klima- und Umweltprobleme erfordern neue Technologie- und Mobilitätskonzepte. Das Elektrofahrzeug scheint der Hoffnungsträger einer möglichen Verkehrswende zu sein. Neu ist das Fahren mit Strom jedoch nicht: Die ersten Automobile, gebaut ab Mitte des 19. Jahrhunderts, waren batteriebetrieben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich der Verbrennungsmotor durch, nur als Nischenprodukt existierte das Elektrofahrzeug weiter. So auch im Fuhrpark der Post, denn für das ständige Stop-and-go im städtischen Zustellungsverkehr ist der Elektroantrieb optimal. Aber hat das Elektrofahrzeug auch im Individualverkehr eine Zukunft?
Die Ausstellung zeigt Geschichte und Gegenwart der Elektrofahrzeuge im Postbetrieb und kontrastiert dieses spezielle Einsatzgebiet mit alltäglichen Mobilitätsansprüchen.
Vorstellung für die Medien: 19.3.2019, 11 Uhr
Eröffnung: 20.3.2019, 19 Uhr

13.6.19 – Ende 2019
Nam June Paiks Pre Bell Man – Eine Ikone der Medienkunst kehrt zurück!
Zur Eröffnung des Museumsneubaus schuf der koreanische Künstler Nam June Paik die Multimediaskulptur Pre Bell Man. Von 2013 bis zur aktuellen Nachschöpfung wurde die prominente Reiterfigur – es ist eines der größten skulpturalen Objekte im Oeuvre von Paik – im Sammlungsdepot verwahrt. Ab Juni 2019 wird sie die Besucherinnen und Besucher des Museums wieder wie gewohnt auf dem Museumsplatz begrüßen. Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Videokunst und veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation.
Tagung: 14.3.2019, 10-17.30 Uhr
Vorstellung für die Medien: 12.6.2019, 11 Uhr Eröffnung: 12.6.2019, 19 Uhr

25.9.19 – August 2020
Gesten. Heute, gestern, übermorgen
Mit dem Daumen nach oben geben wir unser Okay, mit unseren Händen imitieren wir Objekte und wie wir mit ihnen umgehen: Gesten begleiten unser Sprechen, verkörpern innere, räumliche und bildliche Vorstellungen und sind ein wichtiger Teil der Alltagskommunikation. Dabei gewinnen Gesten bei der Steuerung technischer Geräte immer mehr an Bedeutung, sei es zur Bedienung von Fernsehern oder der Kommunikation mit fahrerlosen Autos. In der Ausstellung werden Gesten und ihre vielfältigen Bezugspunkte zu aktuellen kulturellen und technischen Entwicklungen und Wandlungsprozessen erfahr- und erlebbar.
Vorstellung für die Medien: 24.9.19, 11 Uhr
Eröffnung: 24.9.19, 19 Uhr

24.10.19 – 1.12.19
DOCMA AWARD
„Remix Culture“, oder auch eigene Bilder aus berühmten Bildstilen und Motiven neu zusammensetzen und individuell interpretieren – das ist das Thema des DOCMA Award 2019. Remix kommt als Begriff ursprünglich aus der Musik. In den visuellen Künsten bezeichnet er zweierlei: Zum einen die Neuinterpretation einer vorhandenen Arbeit, zum anderen die Gestaltung eines neuen Werkes durch den Einsatz von erkennbaren Elementen aus anderen Werken. Die meisten Arbeiten sind ohnehin Remixe – aus dem, was uns als Kreative ein Leben lang visuell geprägt hat. Das machen wir uns in der Regel allerdings so nicht bewusst. Die Ausstellung der Gewinnerarbeiten findet im Museum für Kommunikation Frankfurt statt.
Vorstellung für die Medien: 23.10.19, 11 Uhr Eröffnung: 23.10.19, 19 Uhr

Ab 12.12.2019
Das Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen
Ob am Arbeitsplatz, beim Arzt oder in der Familie – kaum ein Bereich in unserem Leben kommt ohne Geheimnis aus. Geheimnisse können schön sein, erschreckend, böse oder banal. Es gibt sie, seit Menschen zusammenleben, und ihre Geschichte ist eng mit der gesellschaftlichen Entwicklung verbunden. Im 21. Jahrhundert jedoch scheint sich die Bedeutung von Geheimnissen verändert zu haben: Soziale Netzwerke, neue Kommunikationsformen und Überwachung bedrängen die Räume und Sphären, die das Entstehen und Bewahren von Geheimnissen ermöglichen, während Transparenz zum Leitbegriff nicht nur in Politik und Wirtschaft wird. Die Ausstellung Geheimnis. Ein gesellschaftliches Phänomen fragt nach dem Zusammenspiel von Transparenz und Schutz, von Macht und Vertrauen sowie von persönlicher Freiheit und gesellschaftlicher Verantwortung.
Vorstellung für die Medien: 10.12.19, 11 Uhr
Eröffnung: 11.12.19, 19 Uhr

Projekte
Leben & Lernen X.0
Mit dem Projekt bietet das Museum für Kommunikation Frankfurt ein Forum für Themen rund um den digitalen Wandel und lädt zur aktiven Mitgestaltung ein. Leben & Lernen X.0 umfasst verschiedene Lern- und Veranstaltungsformate wie Podiumsdiskussionen, Workshops, Bürgerforen und künstlerische Aktionen zu den Schwerpunkten Digitale Bildung, Zukunft der Demokratie und Zukunft der Arbeit. 2019 werden die Debatte-Dienstage fortgesetzt, bei denen Bürger*innen die Möglichkeit bekommen, zu einem Zukunftsthema mit geladenen Experten zu diskutieren.2019 bringt das Format Podcast eine neue Möglichkeit, Themen rund um das Thema Digitalisierung etc. zu erfahren und spannende Einblicke von Mitarbeiter*innen der Museumsstiftung, aber auch externen Fachleuten zu erhalten.
2020 wird das Projekt in einer Ausstellung visualisiert.

Museumpädagogisches Programm
Das museumspädagogische Programm des Museum für Kommunikation setzt sich aus einer Vielzahl diverser Angebote zusammen. Für Kinder und Familien, Jugendliche und Erwachsene sowie Klassen und Gruppen werden zugeschnittene Führungen zu der Dauer-und Sonderausstellungen angeboten. Darüber hinaus finden begleitende Medienworkshops zu digitalen Themen wie Daten und Social Media statt. Auch gibt es die Möglichkeit, an verschiedenen Werkstätten teilzunehmen. Weitere Angebote, die im museumspädagogischen Programm enthalten sind, sind die Kinderwerkstatt und das Ferienprogramm.

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53 (Museumsufer)
60596 Frankfurt
Telefon +49 (0)69 60 60 0
Telefax +49 (0)69 60 60 666
E-Mail: mfk-frankfurt@mspt.de
https://www.mfk-frankfurt.de

Ausstellungen und Veranstaltungen im Museum für Kommunikation Frankfurt Mediengeschichte|n neu erzählt!

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Mediengeschichte neu erzählt
In der neuen Dauerausstellung werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation auf 2.500 qm ganz neu inszeniert: Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen wird der Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille gespannt. 44 Themeninseln zeigen exemplarisch die Entwicklung anhand von vier zentralen Phänomenen: Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe. 21 Experten diskutieren mögliche Trends der Kommunikation von morgen. In den Kunsträumen werden Highlights der Sammlung und temporäre Ausstellungen präsentiert.

WECHSELAUSSTELLUNGEN

25.10.2018 bis 01.09.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.

bis 4.11.2018
Why are you creative?
„Warum sind Sie kreativ?“ Seit rund drei Jahrzehnten richtet der Autor und Produzent Hermann Vaske diese Frage an Menschen aus Werbung, Film, Musik, Theater und Kunst genauso wie aus Politik, Philosophie oder Wissenschaft. Was treibt diese an, ihre Ideen in Werke umzusetzen? Geantwortet haben bislang mehr als 1.000 Kreative – manche in Worten, viele in Zeichnungen und Bildern. Zum 30-jährigen Jubiläum von WHY ARE YOU CREATIVE zeigt das Museum für Kommunikation Frankfurt mit rund 300 OriginalZeichnungen und Artefakten die unterschiedlichen Gesichter kreativen Schaffens. Unter anderen mit dabei sind David Lynch, Vivien Westwood, Stephen Hawking, David Bowie, Björk und der Dalai Lama, der das Projekt auch offiziell unterstützt.

bis 11.11.2018
NETWORKS
„Das Beste an Offenbach ist der Blick nach Frankfurt“ ist einer der Kommentare, den Offenbacher häufig hören. Im Gegenzug positionieren sich die Bewohner der Stadt im Osten Frankfurts als „arm aber kreativ“. Der Künstler Lukas Sünder installiert zusammen mit Sitha Reis in der Ausstellung NETWORKS einen Raum als realen und virtuellen Tummelplatz und Treffpunkt für Offenbacher und Frankfurter ‒ und auch für alle anderen Besucherinnen und Besucher. Daneben präsentiert Barbara Remus filigrane Netze, die sie aus den Rändern von Briefmarkenbögen kreiert. Die Berliner Künstlerin Sabine Ostermann zeigt auf großformatigen Linolschnitten menschliche Figuren, die in Smartphones vertieft sind; digitale Kommunikation und Vernetzung schlägt sich hier nieder als Beziehungsgeflecht in Form kunstvoller Ornamente. NETWORKS ist die zweite Kunstausstellung einer vierteiligen Reihe, die parallel zur Dauerausstellung Phänomene der Kommunikation in den Blick nimmt.

Alle Termine, auch zu Workshops, Führungen und weiteren Angeboten hier im Überblick!

ACHTUNG: Das Museum ist wegen Umbauarbeiten bis einschließlich 2. Oktober geschlossen.

Öffnungszeiten ab 3. Oktober wieder:
Dienstag bis Freitag 9-18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11-19 Uhr

Museumseintritt
ab 6 Jahre 1,50 Euro, ab 18 Jahre 5 Euro
Social Media
facebook @mfk.frankfurt
twitter @mfk_frankfurt
instagram @mfk_frankfurt
YouTube @mfkfrankfurt

Monatsprogramm für September 2018 im Museum für Kommunikation Frankfurt.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das Museum für Kommunikation plant im September eine Sanierung seiner Lichtanlage. Daher sind im Zeitraum vom 28. August bis einschließlich 2. Oktober 2018 die Ausstellungen und das Museum für Besucher*innen nicht zugänglich. Das Museum bietet in diesem Zeitraum dennoch verschiedene Veranstaltungen und ein Ersatzprogramm vor dem Haus an.

Donnerstag, 6. September 2018, 19 Uhr
Diva und Domsgickel. Wiesbaden vs. Mainz – Rivalen am Rhein
Lesung mit Lothar Schöne in der Bibliothek
Man nennt sie Antipathie, Fehde oder Hassliebe – die Gefühle, die Frankfurter und Offenbacher, Kölner und Düsseldorfer, Nürnberger und Fürther für- oder gegeneinander hegen. Lothar Schöne hat die seit der Römerzeit gepflegte Rivalität zwischen Wiesbaden und Mainz unter die Lupe genommen und gewährt in seiner Lesung einen humorvollen Einblick in Klischees und Vorurteile der Nachbarn am Rhein. Im Anschluss erwartetet die Gäste ein Besuch der Ausstellung NETWORKS in den KunstRäumen des Museum für Kommunikation. Lukas Sünder und Sitha Reis laden dort in ihrem sozialen Kunst und Vernetzungsprojekt #widerpartner Frankfurter und Offenbach ein, Freundschaft zu schließen.

Freitag, 21. September 2018, 14 bis 17 Uhr
für virginia Performativer Stadtrundgang von Gabriele Juvan
Mit der Erste Frauenbewegung verließen Frauen die geschützte  häusliche Sphäre und eroberten gemeinsam den städtischen Raum: Sie erkämpften sich das Wahlrecht, fuhren Fahrrad und nutzen Medien wie Fotografie, Plakate und öffentliche Aktionen, um auf ihre Belange aufmerksam zu machen. Gabriele Juvan führt in einem performativen Stadtrundgang an fünf Orte der gesellschaftlichen Teilhabe als eine Hommage an Virginia Woolfs „A Room of One’s Own“.
Im Rahmen der Veranstaltungsreihe fwr = frauen = wahl = recht der GEDOK FrankfurtRheinMain e.V. zur Ausstellung Damenwahl! 100 Jahre Frauenwahlrecht“
14 Uhr: Start am historischen museum frankfurt
16.30 Uhr: Finale am Museum für Kommunikation Frankfurt
mittwochs, 29. August und 5., 12., 19., 26. September 2018, 14 –18 Uhr

Die Schätze der Sammlung
Fahrt mit dem historischen Postbus und Führung durch das Museumsdepot
Nach eine Fahrt mit dem historischen Postbus von 1963 können Besucher*innen in Heusenstamm einen Schatz entdecken: Auf rund 15.000qm Fläche beherbergt das Sammlungsdepot über 375.000 Objekte aus der Post- und Telekommunikationsgeschichte wie Postkutschen, Kraftfahrzeuge, Gemälde, Telefone, Radios und Fernsehgeräte.
14 Uhr: Fahrt mit dem historischen Postbus nach Heusenstamm
14.30 Uhr: Führung durch das Sammlungsdepot
18 Uhr: Ankunft am Museum für Kommunikation Frankfurt
Anmeldung unter 069 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de
Ab 10 Teilnehmern
Kosten: 10 Euro

Freitag, 7. September 2018, 14-15.30 Uhr
Ein Blick hinter die Kulissen
Führung durch das Museumsdepot
Führung: Philipp-Reis-Straße 4-8, 63150 Heusenstamm
Kosten: 7 Euro, Kinder 3,50 Euro
Anmeldung: Ohne Anmeldung für Einzelbesucher, Familien und Kleingruppen. Für Gruppen ab 5 Personen Anmeldung erbeten: mkf.sammlung@mspt.de

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Monatskalender Juni 2018 des Museum für Kommunikation Frankfurt

Museum für Kommunikation. Im UG Live-Konzerte u. -Lesungen und Abtanzen bis zum Morgen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Museum für Kommunikation. Hier bei der Nacht der Museen am 5. Mai 2018. Im UG Live-Konzerte u. -Lesungen und Abtanzen bis zum Morgen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ausstellungen und Veranstaltungen im
Museum für Kommunikation Frankfurt

Mediengeschichte|n neu erzählt!

In der neuen Dauerausstellung werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation auf 2.500 qm ganz neu inszeniert: Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen wird der Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille gespannt.

44 Themeninseln zeigen exemplarisch die Entwicklung anhand von vier zentralen Phänomenen: Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe.
21 Experten diskutieren mögliche Trends der Kommunikation von morgen. In den Kunsträumen werden Highlights der Sammlung und temporäre Ausstellungen präsentiert.

WECHSELAUSSTELLUNGEN

bis 26.08.2018
Die Nacht. Alles außer Schlaf

Gothics - Die Kinder Nacht, ist aus der Punkt- und New-Wave-Szene er 1980er Jahre hervorgegangen. Sie greifen Gefühle und Dunkelängste der Nacht auf und schaffen durch passende Accessoires, Mode und Musik eine eigene Kultur der Nacht. Schwarz ist Szenefarbe. Das größte Gothics-Treffen findet jährlich in Leipzig statt. Hier ein Teilaspekt der Ausstellung "Die Nacht". © Foto: Diether v. Goddenthow
Gothics – Die Kinder Nacht, ist aus der Punkt- und New-Wave-Szene er 1980er Jahre hervorgegangen. Sie greifen Gefühle und Dunkelängste der Nacht auf und schaffen durch passende Accessoires, Mode und Musik eine eigene Kultur der Nacht. Schwarz ist Szenefarbe. Das größte Gothics-Treffen findet jährlich in Leipzig statt. Hier ein Teilaspekt der Ausstellung „Die Nacht“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die meisten Menschen nutzen die Nacht zum Schlafen. Doch was passiert, wenn wir den Schlaf aussetzen und die Nacht durchwachen? Aus den verschiedensten Blickrichtungen wirft die interdisziplinäre Ausstellung Schlaglichter auf unser Verhalten und unsere Kommunikation in der Nacht. Die Besucherinnen und Besucher erleben dabei die unterschiedlichsten Facetten der „anderen Hälfte des Tages“: von den ersten Sternkarten und der Sinnsuche im nächtlichen Himmel über die Strategien, unsere Gefühle der Nacht zu beherrschen, bis hin zur Nutzbarmachung der Nacht als zusätzliche Arbeits- oder Lebenszeit. Rund 350 Objekte aus Mythologie, Astronomie, Kunst, Popkultur, Technikgeschichte und Phänomenen der Gegenwart zeigen, wie wir in und mit der Nacht kommunizieren.

bis 22.07.2018
Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972

Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972 - als das Kofferadio zum Symbol der Befreiung vom spießigen Musikgeschmack der Eltern wurde.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972 – als das Kofferadio zum Symbol der Befreiung vom spießigen Musikgeschmack der Eltern wurde. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eine Ausstellung mit Lernlabor
Vor 50 Jahren entwickelte sich parallel zur studentischen 68er-Revolte eine bundesweit aktive Schülerbewegung. Mit Demonstrationen und Streiks, Graffiti und Minirock setzten sich Jugendliche in den Bildungseinrichtungen für mehr Demokratie und Mitbestimmungsrecht ein. Sie hinterfragten Autoritäten und organisierten sich in Schülervertretungen. Die partizipative Ausstellung vermittelt in Form eines Lernlabors und anhand von Zeitzeugeninterviews einen Einblick in die Schülerbewegung der 68er. Die Inhalte wurden gemeinsam mit Schülern aus Nürnberg und Frankfurt erarbeitet. In Kooperation mit dem Schulmuseum Nürnberg.

bis 11.11.2018
NETWORKS
„Das Beste an Offenbach ist der Blick nach Frankfurt“ ist einer der Kommentare, den Offenbacher häufig hören. Im Gegenzug positionieren sich die Bewohner der Stadt im Osten Frankfurts als „arm aber kreativ“. Der Künstler Lukas Sünder installiert zusammen mit Sitha Reis in der Ausstellung NETWORKS einen Raum als realen und virtuellen Tummelplatz und Treffpunkt für Offenbacher und Frankfurter ‒ und auch für alle anderen Besucherinnen und Besucher. Daneben präsentiert Barbara Remus filigrane Netze, die sie aus den Rändern von Briefmarkenbögen kreiert. Die Berliner Künstlerin Sabine Ostermann zeigt auf großformatigen Linolschnitten menschliche Figuren, die in Smartphones vertieft sind; digitale Kommunikation und Vernetzung schlägt sich hier nieder als Beziehungsgeflecht in Form kunstvoller Ornamente. NETWORKS ist die zweite Kunstausstellung einer vierteiligen Reihe, die parallel zur Dauerausstellung Phänomene der Kommunikation in den Blick nimmt.

VERANSTALTUNGEN UND WORKSHOPS

Freitags, 8. Juni 2018, 15.30 – 18 Uhr
Comic-Noir: Die Geheimnisse der Nacht
Mit einer besonderen Zeichentechnik bringen wir Licht ins Dunkle der Nacht und erfinden einen Comic. Ein geheimnisvolles Nachtleben entsteht: Sterne, Planeten, Vampire, Werwölfe und andere Fantasiewesen oder Schattengestalten aus der schwarzen Nacht der Städte, die sich zu einer kleinen Geschichte verweben. Mit Zeichenpapier oder Tablet entstehen Zeichnungen und animierte Stop-Motion-Filme. Die Termine können einzeln besucht werden.
Kosten: 6 Euro pro Termin, Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
Anmeldung unter 069-60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

mittwochs, 06., 13., 20. Juni, 14.30-17.30 Uhr
Silver Surfer im Museum für Kommunikation
Workshopreihe für Internetnutzer 60+
Welche Funktionen bieten Smartphones und Tablets? In der Workshopreihe für Internetnutzer 60+ beantwortet das Museum für Kommunikation alle Fragen rund um den alltäglichen Gebrauch von Smartphones und Tablets. Nach dem Prinzip Learning by Doing bereiten wir Sie auf einen sicheren Umgang mit mobilen Apps und dem Internet vor. Die Termine können einzeln besucht werden.
Kosten: 8 Euro pro Termin
Anmeldung und Information unter 069-6060 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Dienstag, 12. Juni 2018, 10 – 11.30 Uhr
Deutschstunde 1968 oder Revolution in der Schulbank
Lesung und Schülergespräch mit dem Autor des Buches „Deutschstunde 1968“. Ein Abiturient sieht rot und boykottiert den Deutschunterricht durch anhaltendes Schweigen. Die Reaktionen darauf dokumentiert er lückenlos und liefert damit einen ganz besonderen Einblick in die Klassenzimmer Ende der 1960er-Jahre zwischen Bildungsreform, Studentenrevolte und Erwachsenwerden. Bernd Feuchtner, der heute als freier Publizist in Berlin lebt, liest und erzählt über dieses besondere Experiment.
Kosten: Museumseintritt
Anmeldung für Schulklassen: Telefon 069-60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Donnerstag, 28. Juni, 16 Uhr
Kuratorinnen-Führung NETWORKS
Wir leben in einer Welt, in der alle mit allen und alles mit allem vernetzt scheint. Die Ausstellung NETWORKS präsentiert künstlerische Positionen, die das Thema Vernetzung aufgreifen und damit ein grundlegendes Phänomen der Kommunikation berühren. Kuratorin Margret Baumann führt durch die Schau in den Kunsträumen und die Dauerausstellung
Kosten: Museumseintritt

Sommerferienprogramm (25. Juni bis 3. August 2018)

Dienstag bis Donnerstag, 26. bis 28. Juni, 10 – 16 Uhr (3 Tage)
Dienstag bis Donnerstag, 31. Juli bis 2 August, 10 – 16 Uhr (3 Tage)
Hörspielwerkstatt
Gute Nachtgeschichten, egal ob gruselige, spannende oder traumhafte begleiten uns schon als Kleinkinder. In dem Ferien Workshop haben die Teilnehmer die Möglichkeit, eigene Nachtgeschichten zu erfinden, aufzunehmen und mit den passenden Geräuschen zu vertonen. Am Ende entstehen Hörspiele, die uns garantiert am Schlafen hindern…
Keine Vorkenntnisse erforderlich
Kosten für 3 Tage: 45 Euro zzgl. einmalig Museumseintritt, für Kinder ab 12 Jahren
Anmeldung: unter (069) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Samstag und Sonntag, 7. und 8. Juli 2018, jeweils 11 – 16 Uhr
Comic-Workshop: Das Künstliche Licht der Nacht
Wir lassen uns in dem 2-tägigen Workshop von den zahlreichen elektrischen Lichtern in der Nacht inspirieren, entwerfen eine Geschichte und zeichnen sie gemeinsam als Comic. Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
Kosten für 2 Tage: 30 Euro zzgl. einmalig Museumseintritt
Anmeldung: unter (069) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Samstag und Sonntag, 28. und 29. Juli 2018, jeweils 11 – 16 Uhr
Comic-Workshop: Reise zum Mond
Anlässlich der Mondfinsternis planen wir eine Reise zum Mond. In einem MondReisetagebuch werden unsere Abenteuer in Form eines Comics festgehalten.
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahre
Kosten für 3 Tage: 30 Euro zzgl. einmalig Museumseintritt
Anmeldung: unter (069) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de

Ort:

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
www.mfk-frankfurt.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9-18 Uhr
Samstag, Sonn- und Feiertag 11-19 Uhr
Museumseintritt
ab 6 Jahre 1,50 Euro, ab 18 Jahre 5 Euro

Weitere aktuelle Infos über Social Media
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Erlebnisreiche Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach an 40 Orten mit fetziger Musik, bunten Shows und spannenden Sammlungen

Über 37 000 Menschen waren in der Nacht der Museum in 40 Museen und Galerien in Frankfurt und Offenbach bis früh morgens unterwegs.© Foto: Diether v. Goddenthow
Über 37 000 Menschen waren in der Nacht der Museem an 40 Orten der Kunst in Frankfurt und Offenbach bis früh morgens unterwegs.© Foto: Diether v. Goddenthow

„Es ist schön zu sehen, wie zu später Stunde Menschen aus Frankfurt und der Region auf den Beinen sind, um Kunst an vielen verschiedenen Orten zu erleben. Ich danke allen beteiligten Institutionen, Museen, Galerien und Off-Spaces sehr herzlich für dieses wunderbare Programm, das einmal mehr die Vielfalt unserer Frankfurter Kulturlandschaft in einer Nacht erlebbar macht“, so Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig bei der Eröffnung der Nacht der Museen in Frankfurt am Main und Offenbach am 5. Mai 2018 im Museum Angewandte Kunst. Hier fand auch die Kunstauktion von EY statt, die einen Erlös von 56.000 Euro aus den versteigerten 20 Kunstwerken von jungen Künstlerinnen und Künstlern der Frankfurter Städelschule und der Offenbacher Hochschule für Gestaltung erzielte. Über dieses grandiose Ergebnis freuten sich die Veranstalter und  Empfänger der EY-Benefizveranstaltung gleichermaßen, nämlich die Fördervereine der Frankfurter und Offenbacher Kunsthochschulen.

Nächtlichen Flaneure hier am Info-Point der Nacht der Museen am Römerberg. © Foto: Diether v. Goddenthow
Nächtlichen Flaneure hier am Info-Point der Nacht der Museen am Römerberg. © Foto: Diether v. Goddenthow

Schätzungsweise waren 37.000 „Nachtgänger“ von 19 bis 2 Uhr morgens unterwegs, um  das abwechslungsreiche Musik-, Show- und Ausstellungs-Angebot der Frankfurter und Offenbacher Kunsthäuser möglichst intensiv zu nutzen, um  gut zu essen und zu trinken und  miteinander ins Gespräch zu kommen.
Selbst, wer nur jeweils einen kurzen Blick nimmt, so wie es von den Veranstaltern auch gedacht ist, schaffte das riesige Veranstaltungs-Programm nicht. Folgend werden einige Highlights des Abends gezeigt  aus einer Tour, beginnend beim Giersch-Museum, entlang des Museumsufers in  Richtung Eiserner Steg bis zu den Museeen rund um  den Römerberg.

Museum Giersch der Goethe-Universität

Frankfurt Urban Jazz Collective eröffnet im Museum Giersch der Goethe-Unisversität das Nachtprogramm um 19 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. © Foto: Diether v. Goddenthow
Frankfurt Urban Jazz Collective eröffnet im Museum Giersch der Goethe-Unisversität das Nachtprogramm um 19 Uhr bei herrlichem Sonnenschein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Museum Giersch der Goethe-Universität trafen vor dem Hintergrund der Ausstellung Freiraum der Kunst – Die Studiogalerie der Goethe-Universität Frankfurt 1964-1968 unter dem Abendmotto „50 Jahre 68er: Happenings, Jazz & Minirock“ bei Live-Musik des generationenübergreifenden Frankfurt Urban Jazz Collective Texte von Goethe, Heine und Shakespeare auf Electrobeats und lyrische Improvisationen.

Liebieg Skulpturensammlung

Allein schon die Garten-Atmosphäre lockte viele Besucher zum Liebieghaus Skulpturensammlung. © Foto: Diether v. Goddenthow
Allein schon die Garten-Atmosphäre lockte viele Besucher zum Liebieghaus Skulpturensammlung. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ganz auf Bewegung eingestellt war das Liebieghaus Skulpturensammlung. Zwischen ägyptischen, antiken, klassizistischen und mittelalterlichen Skulpturen und Exponaten bespielt (noch bis 26.8.2018) der renommierte südafrikanische Gegenwartskünstler William Kentridge mit 80 seiner außergewöhnlichen Ausstellungsprojekte große Teil der Sammlung des Hauses.

Sentimental-Maschine. In Kentriges Werk verschmelzen oftmals Zeichnung, Skulpturen, Film und Ton. Er versteht es bestens gezeichnete Objekte in Bewegung zu setzen und sie Raum erobern zu lassen. Im Kern geht es um Zeit in all ihren "raumgreifenden" Facetten. © Foto: Diether v. Goddenthow
Sentimental-Maschine. In Kentriges Werk verschmelzen oftmals Zeichnung, Skulpturen, Film und Ton. Er versteht es bestens gezeichnete Objekte in Bewegung zu setzen und sie Raum erobern zu lassen. Im Kern geht es um Zeit in all ihren „raumgreifenden“ Facetten. © Foto: Diether v. Goddenthow

William Kentridge lässt dabei das Spektrum seines Werkes in Dialog treten mit der 5000 Jahre alten Skulpturensammlung des Liebieghauses. In der NACHT konnten kleine Besucher im Offenen Atelier selbst kreativ werden und Erwachsene mit Taschenlampen den Garten des Hauses neu entdecken bei rhythmischen Trommelklängen und südafrikanischen Streetfood.

Städel Museum

Lange Schlangen bildeten sich  zu einer Art Besucher-Performance des "Sich-in-geduldigen-Wartens-üben" schon vor 19 Uhr vor dem Städel-Museum.© Foto: Diether v. Goddenthow
Lange Schlangen bildeten sich zu einer Art Besucher-Performance des „Sich-in-geduldigen-Wartens-üben“ schon vor 19 Uhr vor dem Städel-Museum.© Foto: Diether v. Goddenthow

Lange Schlangen gegen 19.10 Uhr drängten ins Städel-Museum, welches gerade seine international beachtete, sensationelle Ausstellung über den flämischen Barockmaler Peter Paul Rubens (1577-1640) „Rubens. Kraft der Verwandlung“ bis zum 3. Juni 2018 verlängert hatte und viele weitere Highlights der drei großen Sammlungsbereiche präsentierte. Musikalische  Klänge der Barockzeit sorgten für eine angenehme Atmosphäre. Zudem wurden Kinder in den Offenen Ateliers mit Farbe, Pinsel und Zeichenmaterial selbst zu kleinen Meistern, während ihre Eltern durch die Ausstellungen schlenderten oder sich einer fachkundigen Führung anschlossen.

Museum für Kommunikation

Museum für Kommunikation. Im UG Live-Konzerte u. -Lesungen und Abtanzen bis zum Morgen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Museum für Kommunikation. Im UG Live-Konzerte u. -Lesungen und Abtanzen bis zum Morgen. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Alles außer Schlaf“ (Sub-Titel der Sonderausstellung „DIE NACHT“) war auch die Nacht  im Museum für Kommunikation mit Live-Musik von Backenfutter, den Madhouse Flowers und Fresh Fruits Movements, die mit den besten Club-Dances tanzfreudigen Nachtschwärmern die feinsten Früchte der Nachtkultur zeigten. Ein Live-Hörspiel der Hörtheatrale lockte in die finstere Gedankenwelt von Edgar Allan Poe. Graf Dracula lebte wieder auf in seinem Schloss und sorgte für ein wenig Schaudern.

Gothics - Die Kinder Nacht, ist aus der Punkt- und New-Wave-Szene er 1980er Jahre hervorgegangen. Sie greifen Gefühle und Dunkelängste der Nacht auf und schaffen durch passende Accessoires, Mode und Musik eine eigene Kultur der Nacht. Schwarz ist Szenefarbe. Das größte Gothics-Treffen findet jährlich in Leipzig statt. Hier ein Teilaspekt der Ausstellung "Die Nacht". © Foto: Diether v. Goddenthow
Gothics – Die Kinder Nacht, ist aus der Punk- und New-Wave-Szene er 1980er Jahre hervorgegangen. Sie greifen Gefühle und Dunkelängste der Nacht auf und schaffen durch passende Accessoires, Mode und Musik eine eigene Kultur der Nacht. Schwarz ist Szenefarbe. Das größte Gothics-Treffen findet jährlich in Leipzig statt. Hier ein Teilaspekt der Ausstellung „Die Nacht“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Licht ins Dunkel brachten auch die traumhaften LED-Wesen von Entourage Berlin, und in der „Spark in the Dark“-Lounge kamen Freunde des Lichts und der Schattenwelt beim Light-Painting voll auf ihre Kosten, passend zur Ausstellung „Die Nacht – Alles Ausser Schlaf“. Die Ausstellung beleuchtet die zentralen Facetten der Dunkelheit: von Dunkelängsten, Träumen, Mythen und wie der Mensch allmählich seinen Tag in die Dunkelheit hinein verlängerte , mit Ausflügen zur Gothics-Szene und  Schichtarbeit eines Paket-Zentrums. 5.m.f.k.klassen.kEine Etage tiefer, im 1. OG, gibt es eine Homage an die Schulzeit der 68er Generationen: „Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972“ beleuchtet eine Zeit in der das neu auf den Markt kommende Kofferadio Freiheit vom spießigen Musikdiktat der Eltern bedeutete, und man „seine“ „schreckliche Neger-Musik“ hören durfte. Beatles, Rollings-Stones und andere „verkommene gesellschaftlichen Subjekte“ und „langhaarigen arbeitsscheuen Faulpelze“ mit  ihren „Stromgitarren“ waren die Feindbilder einer fest in der Adenauer-Ära verankerten Eltern- und Großeltern-Generation.

Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972 - als das Kofferadio zum Symbol der Befreiung vom spießigen Musikgeschmack der Eltern wurde.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Klassen-Kämpfe. Schülerproteste 1968 bis 1972 – als das Kofferadio zum Symbol der Befreiung vom spießigen Musikgeschmack der Eltern wurde. © Foto: Diether v. Goddenthow

Es waren die Anfänge der antiautoritären Erziehungsbewegung,  einer Zeit, in der  Schüler begannen, sich gegen mit Rohrstöckchen (noch) prügelnde Lehrer zu wehren, Klassenbücher verbrannten und manch ein Mädel  Spass daran fand, ihre Pauker mit  einem superkurzen Minirock aus der Fassung zu bringen.  Sex statt Religion, Abschaffung der Noten,  Marx statt Rechtschreibung bis hin zur Besetzung von Häusern, Schulämtern und Straßenbahnen und Seit-an-Seit-Märschen mit „Anführern“ wie Rudi Dutschke gegen Notstandsgesetze und Vietnamkrieg waren für die neue Jugendbewegung oftmals wichtiger als Latein und Mathe.

Man glaubt es kaum, in der großen UG-Dauerausstellung "Medien erzählen Geschichte(n)" zeigt der "Elektrische Kraftwagen Bergmann von 1925", dass Elektroantriebe keine wirklich neue Erfindung sind. Damals erreichte das Post-Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h. © Foto: Diether v. Goddenthow
Man glaubt es kaum, in der großen UG-Dauerausstellung „Medien erzählen Geschichte(n)“ zeigt der „Elektrische Kraftwagen Bergmann von 1925″, dass Elektroantriebe keine wirklich neue Erfindung sind. Damals erreichte das Post-Fahrzeug eine Spitzengeschwindigkeit von 20 km/h. © Foto: Diether v. Goddenthow

Äußerst empfehlenswert ist auch die im UG gezeigte Daueraustellung „Medien erzählen Geschichte(n)“. Sie führt durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Kommunikationsentwicklung mittels 44 Themeninseln auf 2500 qm von der Erfindung der Schrift über das Botenwesen bis hin zu Internet und Datenbrille. Hier werden alle wesentlichen bahnbrechenden Erfindungen im Bereich der Kommunikation leicht verständlich und gut visualisiert exemplarisch präsentiert, mitunter gespickt mit kuriosen Geschichten und ungewöhnlichen Schicksalen.

Deutsches Museum für Architektur

Auch das DAM war wieder Besuchermagnet. © Foto: Diether v. Goddenthow
Auch das DAM war wieder Besuchermagnet. © Foto: Diether v. Goddenthow

Auch im Deutschen Museum für Architektur (DAM) galt es den Besucherandrang in geregelte Bahnen zu lenken: Gleich drei Highlights gab es als Belohnung für’s Warten in der Schlange: Im 2. Obergeschoss präsentiert(e) das Haus die „Die 25 besten Bauten in/aus Deutschland“ und die hieraus ermittelten Gewinner des DAM Preises 2018“.

Passend zu Frankfurts Topthema über die Zukunft der Städtischen Bühnen die Ausstellung: Große Oper - viel Theater? Bühnenbauten im Vergleich" © Foto: Diether v. Goddenthow
Passend zu Frankfurts Topthema über die Zukunft der Städtischen Bühnen die Ausstellung: Große Oper – viel Theater? Bühnenbauten im Vergleich“ © Foto: Diether v. Goddenthow

Im 1. OG zeigt(e) das DAM gemeinsam mit dem Kulturdezernat der Stadt die Schau: „Große Oper – viel Theater? Bühnenbauten im Vergleich“, was auch vor dem Hintergrund der Diskussion über die Zukunft der städtischen Bühnen interessant und spannend ist.
Im EG thematisiert(e) die große Ausstellung „Fahr Rad!“ die grüne Mobilität und Rückeroberung der Städte mit dem Bike. Zu später Stunde ging’s gleich vom Sattel auf die Tanzfläche mit den DJs Twisted & MC Markie J. und Drum ´n´ Bass-Beats.

6. Deutsches Filmmuseum

Beliebtes Ziel war wieder auch das Deutsches Filmmuseum in der Nacht der Museen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Beliebtes Ziel war wieder auch das Deutsches Filmmuseum in der Nacht der Museen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Sturm auf das Filmmuseum. Es gab spannende Einblicke in die Welt des Films, unter anderem mit der Dauerausstellung im 3. Stock, die sich dem Kultfilm „Kubricks 2001. 50 Jahre A Space Odyssey“ widmet(e), auf Wunsch auch mit kundigen Führungen. Im Kino wurde eine Trailershow zur filmischen Reise in unbekannte Science-Fiction-Welten geboten, während Space-Quizshows und Bilder aus der Bluebox die Besucher in andere Galaxien beamten. The Oh!chestra begleitete dazu Filmszenen live und lockte späters in Foyer als „The OhOhOhs“ mit Electrosounds.

Museum Angewandte Kunst

Das Museum Angewandte Kunst wurde in dieser Nacht für viele zum Fashion- Tempel praktizierter auf dem Laufsteg als selbstinszenierte Stilikone.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Museum Angewandte Kunst wurde in dieser Nacht für viele zum Fashion- Tempel selbstpraktizierter Designkunst,  mit der man sich auf dem Laufsteg als neue Stilikone inszenieren konnte. © Foto: Diether v. Goddenthow

„Jil Sander – Fashion NOW“, so das Motto der Nacht im Museum Angewandte Kunst. Es war gleichzeitig auch ein Abschied von der spektakulären Schau „Jil Sander. Präsens“, einem faszinierenden Zusammenspiel von Architektur, Farbe, Licht, Film, Klang, Fotografie, Mode und Kunst.
Der Clou des Abends:  jeder Besucher konnte für kurze Zeit auf Frankfurts spontan entstandenen „schönsten“ Laufsteg zur Stilikone werden und sich live und für 24 Stunden als Instagram Story online auf dem Account des Museums posten lassen. Dabei sorgten Ata Macias und Robert Johnson-Resident Aziesch für die passenden puristischen Beats, während an der Cocktailbar das Emma Metzler-Team und die Amp Bar hauseigene Highballs kreierten, und Lamm- und Veggie-Liebhaber mit SoulFlaki vom Grill beglückten.

Bibelhaus Erlebnismuseum

"Reise in die Welt der Bibel" im Erlebnismuseum Bibelhaus. © Foto: Diether v. Goddenthow
„Reise in die Welt der Bibel“ im Erlebnismuseum Bibelhaus. © Foto: Diether v. Goddenthow

Bei einer „Reise in die Welt der Bibel“ konnten sich Besucher im Untergeschoss über die Ursprünge, Entwicklung und Vielfalt der Heiligen Schrift anhand von Exponaten und Schrifttafeln informieren und dabei auch erfahren, wie viele Zugänge es zur Bibel gibt, etwa über Wort, Bild, Musik und Gesang. Spannend war zudem, der Frage nachzugehen, was die drei monotheistischen Weltreligionen , die drei heilige Schriften und ein Gott: Avram – Abraham – Ibrahim miteinander verbindet und was Judentum, Christentum und Islam voneinander trennt.

„Wandern“ oder sich kutschieren lassen oder beides?

Von einer Seite zur anderen. Wir nicht zu Fuß den Eisernen Steg über den Main nehmen wollte, konnte ab 20 Uhr auch auf den Schiff-Shuttle-Dienst zurückgreifen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Von einer Seite zur anderen. Wir nicht zu Fuß den Eisernen Steg über den Main nehmen wollte, konnte ab 20 Uhr auch auf den Schiff-Shuttle-Dienst zurückgreifen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Entspannt durch die NACHT kamen die Besucherinnen und Besucher zu Fuß über den Eisernen Steg zu den in günstiger Entfernung zueinander liegenden Museen des Museumsufers und Römerbergs. Desweiteren sorgten fünf Shuttle-Buslinien, eine historische Straßenbahn und ab 20 Uhr ein Schiffs-Shuttle über den Main für eine reibungslose Beförderung.  Auch konnte man selbst in die Pedale treten. Dazu stand in dieser Nacht das  „Call a bike“, das  Bike-Sharing. kostenfrei zur Verfügung.

Historisches Museum

Das Historische Museum mit seinem über eine breite Treppe frei zugänglichen Innenhof wird zum Zentrum des neuen Museums-Quartiers am Römerberg. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Historische Museum mit seinem über eine breite Treppe frei zugänglichen Innenhof wird zum Zentrum des neuen Museums-Quartiers am Römerberg. © Foto: Diether v. Goddenthow

Großer Andrang, beste Stimmung und imposante Erlebnisse bot das im vergangenen Jahr wiedereröffnete Historische Museum, welches mit seiner „Piazza“ zum Zentrum des neuen Museums-Quartiers am Römerberg und der am 9. Mai feierlich eingeweihten teilrekonstruierten historischen Altstadt mit Stoltze- und Struwwelpeter-Museum (ab Herbst 2018) werden wird.

Der Museumsplatz gegen 19 Uhr am Historischen Museum. © Foto: Diether v. Goddenthow
Der Museumsplatz gegen 19 Uhr am Historischen Museum. © Foto: Diether v. Goddenthow

Allein für eine der gezeigten Ausstellungen „Die Stauferzeit“, “Frankfurt Einst?“, „ Frankfurter Sammler und Stifter“ und „Von Bürgern und Bankiers“ sowie für die Etagen des „Jungen Museums“ im Rententurm hätte man jeweils schon einen halben Tag einplanen können. Deshalb steht für viele Besucher  fest: Einfach wiederkommen!

Archäologisches Museum

Das Archäologische Museum ist einfach stets ein imposantes Erlebnis. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Archäologische Museum ist einfach stets ein imposantes Erlebnis. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Archäologischen Museum der restaurierten Kirche des ehemaligen Karmeliterklosters präsentierten die georgische Sängerin, Pianistin und Komponistin Nestan Bagration und Davitashvili mit ihrer Musik als ein offenherziges Bekenntnis zu den Ursprüngen der Menschheit ihr Land Georgien. Georgien wird  das Gastland der diesjährigen Frankfurter Buchmesse sein.
Bis spät in die Nacht konnten Besucher die in verschiedenen Sammlungen präsentierten Funde aus 200.000 Jahren Menschheitsentwicklung besichtigen und Einblicke nehmen, wie Menschen einst lebten, liebten, arbeiteten, kämpften, glaubten und feierten.

Frankfurter Römer

Das Duo Wildwuchs, Tomas Zeuner und Tobias Witzlau spielten mehrmals am Abend auf, während die Besucher den Kaisersaal mit den 52 Porträts der königlichen und kaiserlichen Würdenträgern an den Wanden bestaunten. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Duo Wildwuchs, Tomas Zeuner und Tobias Witzlau spielten mehrmals am Abend auf, während die Besucher den Kaisersaal mit den 52 Porträts der königlichen und kaiserlichen Würdenträgern an den Wanden bestaunten. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Kaisersaal des Frankfurter Römers konnten Nachtschwärmer im Rahmen von Führungen mehr über diesen historischen Ort des Frankfurter Rathauses und die darin als Wandgemälde verewigten 52 Könige und Kaiser des Alten Reiches von Karl dem Großen bis zu Franz II erfahren. Begleitet wurde die Reise in die Vergangenheit des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nationen durch das Spielmannduo Wildwuchs mit ihren aus der Musik des Mittelalters und der Renaissance stammenden Klängen.

Caricatura – Museum für komische Kunst

Am Caricatura - Museum für komische Kunst war die Ottifantitis ausgebrochen - Alle wollten Otto Waalkes zeichnerisches Werk sehen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Am Caricatura – Museum für komische Kunst war die Ottifantitis ausgebrochen – Alle wollten Otto Waalkes zeichnerisches Werk sehen. © Foto: Diether v. Goddenthow

In schierer Otto-Manie stürmten die Besucher das Caricatura auf der Suche nach den vielen – auch in Bildwerken – eingeschleusten kultigen Rüsseltierchen des beliebten Multitalents Otto Waalkes. Der Entertainer und studierte Grafiker, Musiker und bekannte Synchronsprecher hat eine langjährige, besondere Beziehung zu Frankfurt und der „Neuen Frankfurter Schule“. Anlässlich seines 70. Geburtstags hat das Museum für komische Kunst die Schau „Otto. Die Ausstellung“ auf die Beine gestellt, in der das bildnerische Werk des Ostfriesen von seinen Anfängen bis heute eindrucksvoll gezeigt wird. Pit Knorr, der mit Bernd Eilert und Robert Gernhardt das Autorenteam von Otto bildete, las dazu aus seinen Texten. Zugleich konnten sich Groß und Klein beim großen Ottifanten-Malwettbewerb kreativ an der künstlerischen Adaption von Ottifanten abarbeiten. Sie konnten auch Carton-Lesungen des „Titanic“-Zeichners Leonard Riegel lauschen und Konzert-Kostproben des Spardosen-Terzetts – der „größten kleinen Kapelle der Republik“ hören oder auf dem Weckmarkt eine Bratwurst essen.

Impression der Nacht: Hier  am Portal von Kaiserdom St. Bartholomäus und Dommuseum (links) und Beginn des am 9. Mai ab 14 Uhr wieder für die Öffentlichkeit freigegebenen, rekonstruierten  Krönungsweg der deutschen Kaiser (rechts), auf dem diese nach der Krönung im Dom mit ihrem Gefolge zum Festmahl in den Römer schritten..© Foto: Diether v. Goddenthow
Impression der Nacht: Hier am Portal von Kaiserdom St. Bartholomäus und Dommuseum (links) und Beginn des am 9. Mai ab 14 Uhr wieder für die Öffentlichkeit freigegebenen, rekonstruierten Krönungswegs der deutschen Kaiser (rechts), auf dem diese nach der Krönung im Dom mit ihrem Gefolge zum Festmahl in den Römer schritten..© Foto: Diether v. Goddenthow

Das Dommuseum zeigt(e) im Kreuzgang des Kaiserdoms unter dem Titel „Hinter dem Pergament: Die Welt“. eine ganz besondere Ausstellung um den Verleger, Händler und Sammler Peter Ugelheimer, der 1442 in der Fahrgasse geboren wurde, und Gutenbergs Buchdruck in Venedig zur Blüte brachte. Präsentiert werden/wurden kostbare Bücher, Bibeln und auch Rechnungsbücher aus seiner kostbaren Sammlung. Zudem hatten die Besucher Gelegenheit an Vorführungen der Gutenberg-Druckpresse teilzunehmen.

Wen man auch fragte: Die Nacht der Museen kam wieder bestens an! Und selbst Leute, die sonst nicht viel mit Kunst am Hut haben, amüsierten sich köstlich auf der größten „Kunst- und Museums“-Party im Rhein-Main-Gebiet.
Aber heißt es nicht: Nach der „Nacht ist vor der Nacht“? Also dann bis zur nächsten Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach 2019!

(Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Am Satourday in fünf Frankfurter Museen Verstecktes entdecken – 16 Museen zum Nulltarif für alle unter 18

Archivbild: Archäologisches Museum Frankfurt während der Nacht der Museen 2017. © Foto: atelier-Goddenthow
Archivbild: Archäologisches Museum Frankfurt während der Nacht der Museen 2017. © Foto: atelier-Goddenthow

Aufdecken und sichtbar machen – Am Satourday in fünf Frankfurter Museen Verstecktes entdecken und Geheimnisse lüften

(kus) Am Samstag, 31. März, können junge Spürnasen in fünf Frankfurter Museen mit allerlei Hilfsmitteln – von der Schaufel bis zum QR-Code – Verdecktes sichtbar machen.

Neugierige Reporterinnen und Reporter besuchen die Ausstellung im MMK2 und schreiben inspiriert von den Kunstwerken eine eigene Reportage. Ob die Geschichten, die die Bilder im Weltkulturen Museum erzählen alle wahr sind? Bei einem Streifzug durch das Museum können Kinder ab sechs Jahren Ungeschriebenes aufdecken und hörbar machen. Mit Smartphone und QR-Code-App decken Nachwuchsdetektive bei der Ostereiersuche im Museum für Kommunikation auch die geheimsten Verstecke auf. Um hinter die Geheimnisse im Deutschen Filmmuseum zu kommen, müssen Familien aktiv werden: Einige Bilder werden mit Sonnenlicht gemalt, andere werden erst mit einer besonderen Technik lebendig. Die richtige Technik ist auch für Archäologen beim Ausgraben wichtig. Wie richtig gerüttelt, gesiebt und gepinselt wird und wie tausende Scherben wieder zu Gefäßen werden, erfährt man am Samstag im Archäologischen Museum.

Der letzte Samstag im Monat ist Familientag in vielen Frankfurter Museen. Jeden Monat erwartet Klein und Groß am Satourday eine spannende Auswahl an Aktivitäten, die immer unter einem neuen, kindgerechten Motto stehen. „Die Mischung aus sehen und dann selbst zum Künstler zu werden ist die Besonderheit des Satourday. Die Museen laden Kinder mit ihren Eltern ein, ihre Kunstwerke kennenzulernen, neue Eindrücke zu sammeln und das Gesehene dann kreativ aufzuarbeiten“, erläutert Kulturdezernentin Ina Hartwig.

Um an den Angeboten im MMK 2 des MMK Museum für Moderne Kunst, Museum für Kommunikation und Weltkulturen Museum teilnehmen zu können, ist eine vorherige Anmeldung notwendig. Der Eintritt ins Archäologische Museum, MMK 2 des MMK Museum für Moderne Kunst, Weltkulturen Museum sowie in alle anderen städtischen Häuser und das Dommuseum ist am Satourday für Kinder und Erwachsene kostenlos.

Informationen zur Anmeldung und das Satourday-Programm liegen zum Download unter http://www.museumsufer-frankfurt.de bereit.

16 Museen – 0 Euro für alle unter 18 Jahren
Archivbild: Kolonialwarenladen im Jungen Museum (Historisches Museum)  © Foto: atelier-Goddenthow
Archivbild: Kolonialwarenladen im Jungen Museum (Historisches Museum) © Foto: atelier-Goddenthow


Egal ob Tüftler oder Sausewind, stilles Persönchen oder Rabauke, Wenigsager oder Vielfrager – für alle unter 18 Jahren stehen die Türen der 16 städtischen Museen kostenfrei offen.

Sticker Icon "0,- Euro Eintritt unter 18 Jahren" Dezernat Kultur und WissenschaftGestalterKids © Museum Angewandte Kunst, Foto: Anja Jahn

Das neue Angebot geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung zurück. Seit Januar 2017 gilt er für alle Dauer- und Sonderausstellungen der städtischen Museen Frankfurts. Und das kommt an: Rund 25 Prozent mehr Kinder und Jugendliche besuchten im ersten Quartal 2017 die städtischen Häuser.

Diese faszinierenden Orte können Kinder und Jugendliche kostenfrei für sich entdecken und erobern:
Archäologisches Museum
Caricatura Museum
Deutsches Architekturmuseum
Hindemith Kabinett
Historisches Museum Junges Museum
Ikonen-Museum
Institut für Stadtgeschichte
Jüdisches Museum
Junges Museum
MMK 1 des MMK Museum für Moderne Kunst
MMK 2 des MMK Museum für Moderne Kunst
MMK 3 des MMK Museum für Moderne Kunst
Museum Angewandte Kunst
Museum Judengasse
Porzellan Museum 
Weltkulturen Museum

Museumsuferfest 2016: Museum für Kommunikation

© massow-picture
© massow-picture

Das Museum für Kommunikation Frankfurt setzt Kommunikation kunstvoll in Szene: Im mehrfach preisgekrönten Museumsbau am Schaumainkai erhält das Publikum einen umfassenden Einblick in die Geschichte der Kommunikation. Als Besonderheiten gelten die Abteilung Kunst und Kommunikation und das lebendige Angebot der Kinderwerkstatt.

In der Dauerausstellung Medien erzählen Geschichte(n) können Besucherinnen und Besucher auf 2.500 qm die Entwicklung der Kommunikation erleben. Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken.

Im 1. Obergeschoss befindet sich neben dem Mitmachbereich der Kinderwerkstatt das Forum – ein Ausstellungsraum für kleinere Wechselausstellungen. Im 2. Obergeschoss werden auf 550 qm Fläche große Wechselausstellungen präsentiert. Auf dem Museumsdach ist eine Funkstation untergebracht, die mehrmals die Woche zu besichtigen ist.
(Text: Museum für Kommunikation)

Ausführliches Programm zum Museumsuferfest

Museum für Kommunikation

Museum für Kommunikation – Programm zum Museumsuferfest 2015

07-Key-Visual-IN-80-DINGEN-In 80 Tagen um die Welt? Die Wette gilt. Eisenbahnen, Telegrafen und Postdampfer ließen im ausgehenden 19. Jahrhundert die Welt rasant zusammenschrumpfen. Die Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ lädt ein zu einer Entdeckungsreise rund um den Globus und durch die Zeit. Auf den Spuren von Vernes Roman zeugen Fundstücke wie ein Reiseschreibtisch, ein Spazierstock mit Kompass und historische Landkarten von Vernetzung und Beschleunigung der Welt, die wir heute bequem per Mausklick entdecken können. In der Forums-Ausstellung „Im Blitzlicht – Wenn Privates öffentlich wird“ präsentiert das Museum die besten Arbeiten aus dem diesjährigen Wettbewerb des DOCMA-Magazins für digitale Bildbearbeitung zur visuellen Inszenierung des Privatlebens. In diesem Jahr stand das Verhältnis zwischen Kamera und Privatsphäre im Fokus. Besucherinnen und Besucher können hier in der „Foto-Box“ mit dem eigenen Bild experimentieren. In der Dauerausstellung gilt: „Medien erzählen Geschichte(n)“. Auf 2.500 qm wird hier die Entwicklung der Kommunikation erlebbar. Von der Buschtrommel über die Postkutsche bis zum Internet sind zahlreiche Schätze der Post- und Telekommunikationsgeschichte zu entdecken. In der Kinderwerkstatt bekommen wir in diesem Jahr Besuch aus Indonesien.

Zu den Programmpunkten

Samstag und Sonntag:

Aktionen für Kinder
◾10 – 20 Uhr: Indonesien zu Gast in der Kinderwerkstatt (1. OG)
◾12 – 17 Uhr: Kinderschminken (Terrasse)
◾10 – 18 Uhr : Bastel-Werkstatt: Indonesische Schattenfiguren (UG)
◾10 – 18 Uhr : Clownaktion und Ballonfiguren für das Publikum (Terrasse)
◾15, 16 und 17 Uhr: Tropische Shakes zum Selbstmixen im Museumscafé (Kosten 2,5 €)

Auf der kunterbunten Museumsterrasse können sich Kinder von unserem Clown aus einem Luftballon eine lustige Figur zaubern und schminken lassen. In der Kinderwerkstatt haben wir Besuch aus Indonesien. Kleine Besucher lernen hier das Gastland der Buchmesse von der kreativen Seite kennen und können in der Bastelwerkstatt indonesische Schattenfiguren herstellen. Eine tropische Erfrischung gibt es in unserem Museumscafé, wo Kinder selbst mixen und dekorieren können.

Sonntag, 12, 14 und 16 Uhr, Vortragsraum, für Kinder ab 4 Jahre:

Kindertheater Laku Paka: Serafina und der Löwenkönig
Selbst ein gefürchteter alter Löwe kann mal in eine Falle tappen, dann braucht er eine mutige Freundin, zum Beispiel eine kleine Savannenmaus. Mit dem Stück Serafina und der Löwenkönig erzählen Kerstin Röhn und Günter Staniewski die Geschichte einer ungewöhnlichen Freundschaft und ziehen kleine und große Besucher in ihren Bann. Seit 30 Jahren gehört das Theater Laku Paka zu den renommiertesten Figurentheatern Deutschlands.

Samstag und Sonntag, 13 – 18 Uhr, Lichthof Fotoaktion für Reiselustige:

Last Minute Weltreise (UG)
Spontane Weltenbummler können an diesem Wochenende bequem vom Museum aus den Globus bereisen. Per Green Screen werden die Besucherinnen und Besucher an ferne Orte gebracht und können einen Schnappschuss mit nach Hause nehmen.

Samstag und Sonntag, 19 – 20.30 Uhr, Terrasse Live-Musik:

Ismael-Seck_Trommelperf250Trommelperformance mit Ismael Seck & Les Ismaelis
Die afrikanischen Trommeln dienten schon immer als Kommunikationsmittel, als Zugang zur Seele oder zum Nachbardorf. Sie sind das älteste Telefon der Welt und die Rhythmen, die sie aussenden, sind der Urrhythmus der Menschheit. Ismael Seck, geboren im Senegal, unterrichtet seit 1996 Percussion und ist zu eine feste Größe im RheinMain-Gebiet geworden. Er lehrt traditionelle Rhythmen auf der Djembe für Anfänger, Fortgeschrittene und Kinder.

Samstag und Sonntag, 10-18 Uhr, Erdgeschoss:

Sonderstempel_Deutsche-PostSonderstempel und -postkarte mit der Sonderpostfiliale der Deutschen Post
Eigens zum Museumsuferfest bringt die Deutsche Post einen Sonderstempel und eine auf 500 Stück limitierte Sonderpostkarte heraus. Das Motiv liefert ein besonderes Jubiläum am Museumsufer. Es zeigt den für seine Architektur vielfach preisgekrönten Bau des Museums für Kommunikation von Günter Behnisch, der vor 25 Jahren eröffnet wurde. Liebhaber, Sammler und Neugierige erhalten Sonderstempel und Postkarte in der Sonderpostfiliale im Erdgeschoss.

Samstag und Sonntag, 13 – 19 Uhr, Dachgeschoss:

Amateure funken um die Welt in der Funkstation
Am höchsten Punkt, auf dem Dach des Museums genießen Besucherinnen und Besucher die einmalige Aussicht auf die Frankfurter Skyline und können in der Funkstation erleben, wie man ohne Internet mit der ganzen Welt kommunizieren kann. Hier erklären die Funker des Deutschen Amateur-Radio-Clubs anschaulich verschiedene Geräte und Funkweisen und geben Einblicke in den weltumspannenden Funkverkehr.

Kurzführungen durch die Sonderausstellungen

Samstag und Sonntag, 12, 14, 18, 20 Uhr, 2. Obergeschoss:

Kurzführungen: In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code
„Die Erde ist kleiner geworden, weil wir sie heute zehn Mal schneller umrunden können als noch vor 100 Jahren”, schrieb Jules Verne in seinem Bestseller In 80 Tagen um die Welt. Der französische Schriftsteller teilte eine im ausgehenden 19. Jahrhundert weit verbreitete Weltsicht. Damals ließen Eisenbahnen, Postdampfer und Telegrafen die Welt rasant zusammenschrumpfen und legten als „Viktorianisches Internet“ den Grundstein für unser heutiges World Wide Web. Die Geschichte und Geschichten der Globalisierung werden in der Ausstellung „In 80 Dingen um die Welt. Der Jules-Verne-Code“ lebendig. Auf den Spuren von Vernes Roman lädt diese ein zu einer Entdeckungsreise um den Globus und durch die Zeit.
Samstag und Sonntag, 13, 15, 16 Uhr, 1. Obergeschoss:

Kurzführungen: Der DOCMA Award 2015: Im Blitzlicht – Wenn Privates öffentlich wird
Sehen und gesehen werden: Schon immer gab es ein Interesse am Privatleben anderer und den Wunsch, sich selbst zu präsentieren. Früher blieb es meist bei Klatsch und Tratsch. Doch die Erfindung der Fotografie ermöglichte, private Momente leicht ins Bild zu setzen und öffentlich zu machen. Das mit der Handykamera geschossene Selfie, die Beute der Paparazzi, eingefangen mit dem Teleobjektiv, und die unbemerkten Aufnahmen der Überwachungskameras gewähren intime Einblicke und zeugen von einer ganz eigenen Bildsprache.

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Termin: Freitag, 28. August 2015, 17-22 Uhr, Samstag, 29. August 2015, 10-22 Uhr, Sonntag, 30. August 2015, 10-22 Uhr
Ort: Museum für Kommunikation, Schaumainkai 53, 60596 Frankfurt
Eintritt: 7 Euro (Button zum Museumsuferfest, berechtigt zum Einlass bei  allen beteiligten Museen)

Kontakt

modKommunikat1-250Museum für Kommunikation
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
Tel.: 069/60 60 – 0
Fax: 069/60 60 – 666

Internet:
E-Mail: mfk-frankfurt@mspt.de
www.mfk-frankfurt.de

Öffnungszeiten:
Fr.: 17.00 – 22.00 Uhr
Sa. und So.: 10.00 – 22.00 Uhr