Kategorie-Archiv: Kunsthaus Wiesbaden

Wiesbadener Fototage – „Grenzgang Fotokunst“ ist der Schwerpunkt des Festivals für zeitgenössische Fotografie vom 17. 08. – 1.09.

logo-wsbn.fototageAus der Pressemeldung: „Grenzgang Fotokunst“ ist das Motto der Wiesbadener Fototage, die vom 17. August bis 1. September bei freiem Eintritt dazu einladen, zeitgenössische Fotografie zu entdecken.

Das Ausloten von Grenzen ist seit jeher immanenter Bestandteil von Fotokunst.

Die 11. Wiesbadener Fototage machen dies nun selbst zum Thema wobei Finnland in diesem Jahr mit 12 vielschichtigen fotografischen Positionen den diesjährigen Länderschwerpunkt bildet.

Die grundsätzliche Fragestellung mit welchen Grenzgängen  -inhaltlichen sowie fotografischen – sich die Fotografen auseinandersetzen bildet den Ausgangspunkt und Kern der Fototage.
Einen weiteren Schwerpunkt stellen die Fotoarbeiten von blinden Fotografen dar.
Zu insgesamt 5 verschiedenen Ausstellungsorten wird das Publikum eingeladen, die jeweiligen Grenzgänge von 57 Fotografen zu entdecken.

Ergebnisse aktueller Fotokunst sind immer daran zu messen, inwieweit sie die Grenzen der Fotografie neu ausloten. Reale Grenzen der Welt und Sichtweisen gehören ebenso dazu wie ästhetische, physische und psychische Grenzen. Das betrifft sowohl reale als auch fiktive Grenzen. Dabei geht es um die grundsätzliche Fragestellung des „So noch nicht Gesehenen“.

Ab 2019 werden die Wiesbadener Fototage durch die Eingliederung in eine Foto-Triennale im Rhein-Main-Gebiet in eine neue Phase eintreten. Gemeinsam mit Frankfurt und Darmstadt wird abwechselnd jedes Jahr ein Fotofestival stattfinden.

Ausstellungsorte:

  • Ministerium für Wissenschaft und Kunst – Rheinstraße 23-25
  • SV SparkassenVersicherung – Bahnhofstraße 69
  • Kunsthaus Wiesbaden – Schulberg 10 (Vernissage am 17.08. um 20.00 Uhr)
  • frauen museum wiesbaden – Wörthstraße 5
  • Rathaus Wiesbaden

Die Veranstalter freuen sich wieder auf die Zusammenarbeit mit der Filmbühne Caligari, in dem sie ihre Reihe „Fotografie im Film“ als erfolgreiche Rahmenprogrammserie der Fototage fortsetzen können.

In diesem Jahr werden bei den Wiesbadener Fototagen zwei Förderpreise von je 1.500,- Euro ausgelobt.
Die Förderpreise, gestiftet von der SV SparkassenVersicherung, werden als Publikums- und Jurypreis ausgeschrieben. Für die Jury konnte zusätzlich Andreas Trampe, jahrelanger Bildchef beim Stern, gewonnen werden.

Wiesbadener Fototage vom 17.8 bis 1.9. 2019
Öffnungszeiten jeweils am Wochenende: Fr. Sa. und So. von 13 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

Alle Detail-Infos finden Sie hier!

„Structural Change“ – Sofi Zezmer zeigt gesammeltes Vergängliches im Kunsthaus Wiesbaden

v.r.n.l. Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß im Gespräch mit der Künstlerin Sofi Zezmer und der Kulturjournalistin Dorothea Baer-Bogenschütz vor einem Sammelsurium-Tisch mit vergänglichen Alltags-Dingen, deren Verwertung einen möglichen Zusammenhang zwischen Gegenstand und dem gesellschaftlichen Wertesystem symbolisieren. Zezmer Installation erinnert mich ein wenig an das täglich liebevoll neu präsentierte Spielzeug- und Tinnef-Mini-Land von "Eisenbahn-Reiner", der hierüber kommuniziert in eine ihm ansonsten verschlossene Welt. Seit man ihn 2017 beklaute, ist er wohl Frankfurts bekanntester Obdachloser. Bei jedem Wetter trotzt er zwischen Hauptwache und Römer vor dem Franziskustreff im Schäfergässchen ganz real brutal seiner und seiner Habseligkeiten  Vergänglichkeit. © Foto: Diether v. Goddenthow
v.r.n.l. Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß im Gespräch mit der Künstlerin Sofi Zezmer und der Kulturjournalistin Dorothea Baer-Bogenschütz vor einem Sammelsurium-Tisch mit vergänglichen Alltags-Dingen, deren Verwertung einen möglichen Zusammenhang zwischen Gegenstand und dem gesellschaftlichen Wertesystem symbolisieren. Zezmer Installation erinnert mich ein wenig an das täglich liebevoll neu präsentierte Spielzeug- und Tinnef-Mini-Land von „Eisenbahn-Reiner“, der hierüber kommuniziert in eine ihm ansonsten verschlossene Welt. Seit man ihn 2017 beklaute, ist er wohl Frankfurts bekanntester Obdachloser. Bei jedem Wetter trotzt er zwischen Hauptwache und Römer vor dem Franziskustreff im Schäfergässchen ganz real brutal seiner und seiner Habseligkeiten Vergänglichkeit. © Foto: Diether v. Goddenthow

Am 22. März 2019 eröffnete Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß um 19.00 Uhr im Kunsthaus Wiesbaden Sofi Zezmers neue Ausstellung „Structural Change“. Eine Einführung in Ihr Werk gab der Kurator Johannes Muggenthaler.

In ihrer Ausstellung zeigt Sofi Zezmer neue, raumgreifende Installationen und Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien. Die Werke, manche davon interaktiv, wurden zum Teil speziell für die große Ausstellungshalle des Kunsthauses entwickelt.

Ausstellungszeitraum: 23. März 2019 – 12. Mai 2019
Öffnungszeit: Di – So, 11 bis 17 Uhr; Do , 11 bis 19 Uhr

Rahmenprogramm
Führungen mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn
So, 31. März, 11.30 Uhr; So, 14. April, 11.30 Uhr; Do, 25. April, 18 Uhr und Do, 9. Mai, 18 Uhr

Künstlergespräch: Sofi Zezmer spricht mit Nadine Hahn über ihre Arbeiten
Do, 4. April, 18 Uhr

Kurze Nacht der Galerien und Museen
Sa, 6. April, 19-24 Uhr

Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen im Kunsthaus ist frei.

Kunsthaus Wiesbaden
Schulberg 10
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-31 9002
Mail: bildende.kunst@wiesbaden.de
www.wiesbaden.de/kunsthaus

Kunsthaus Wiesbaden: Beuys – Kressnig – Spemann … und ihre Skulpturen im Stadtraum – bis 2.März 2019

Die berühmten Beuys-Köpfe von Wolf Spemann befinden sich gewöhnlich im 2. Stock des Wiesbadener Rathauses und kommen  nun im Kunsthaus ganz anders zur Geltung.© Foto: Diether v. Goddenthow
Die berühmten Beuys-Köpfe von Wolf Spemann befinden sich gewöhnlich im 2. Stock des Wiesbadener Rathauses und kommen nun im Kunsthaus ganz anders zur Geltung.© Foto: Diether v. Goddenthow

Am vergangenen Samstag begrüßte Kulturstadtrat Helmut Nehrbass in Vertretung von Kulturdezernent Axel Imholz die zahlreichen Gäste zur Eröffnung der spannenden Ausstellung „Beuys – Kressnig – Spemann … und ihre Skulpturen im Stadtraum“, die das Wiesbadener Kunsthaus, Wiesbaden Schulberg 10, noch bis zum 2. März 2019 zeigt.

Den Kuratoren Gottfried Hafemann, Björn Lewalter und Erhard Witzel, die in die Werke der Künstler einführten, ging es bei der Präsentation der Ausstellung insbesondere darum, einen lebendigen Bezug zwischen den durch ihre versteckte Lage oft kaum wahrgenommenen Skulpturen im Außenraum Wiesbadens und den im Kunsthaus gezeigten Arbeiten der drei Künstler herzustellen. Die exemplarisch ausgewählten Arbeiten verdeutlichen die ästhetische und konzeptuelle Herangehensweise der Künstler und schaffen ein Verständnis ihres künstlerischen Ansatzes.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis inhaltlicher und ideeller Art für die Kunst im Außenraum zu entwickeln und diese stärker in das Bewusstsein der Wiesbadener zu integrieren.
Die Ausstellung entstand in Kooperation von Pro Arte Publica e.V. und dem Kulturamt Wiesbaden.

Eröffnung der Ausstellung „Villa Tugendhat – Kanzlerbungalow“ des Christa-Moering-Stipendiaten Dirk Brömmel

(v.li.) Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, ehrt den sechsten Preisträger des Christa Moering-Stipendiums 2016 Dirk Brömmel bei der Vernissage seiner Ausstellung "Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow". Foto: Diether v. Goddenthow
(v.li.) Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, ehrt den sechsten Preisträger des Christa Moering-Stipendiums 2016 Dirk Brömmel bei der Vernissage seiner Ausstellung „Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow“. Foto: Diether v. Goddenthow

„Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass der Geist der Bonner Republik nochmals aufleben kann“, fasste Kulturdezernent Axel Imholz begeistert seine Eindrücke von der Ausstellung „Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow“ bei der Ehrung des Christa-Moering-Stipendiaten Dirk Brömmel am gestrigen Abend im Kunsthaus Wiesbaden zusammen.

Mit Dirk Brömmel verleiht die Landeshauptstadt Wiesbaden im Andenken an die Wiesbadener Ehrenbürgerin Christa Moering seit 2008 alle zwei Jahre zum sechsten Mal das mit 10 000 Euro dotierte Stipendium zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern. Das Christa Moering-Stipendium 2016 hatte „Faszination Raum“ zum Thema und Dirk Brömmel – wie alle Stipendiaten – die Auflage, eine künstlerische Arbeit im darauf folgenden Jahr zu realisieren und zu präsentieren. Herausgekommen dabei ist eine faszinierende Foto-Collagen-Ausstellung mit den zwei fotografischen Serien „Villa Tugendhat“ und „Kanzlerbungalow“. In die Arbeiten des Preisträgers führte der bekannte Kunsthistoriker Dr. Peter Forster ein.

Die legendäre Villa Tugendhat der ersten Serie, die insgesamt 40 bereits abgeschlossene Arbeiten umfasst.
Die legendäre Villa Tugendhat der ersten Serie, die insgesamt 40 bereits abgeschlossene Arbeiten umfasst.

Die von Mies van der Rohe entworfene Villa Tugendhat fotografierte Brömmel noch während seines Studiums, wobei es ihm in dieser Serie nicht um eine klassische Dokumentation der Architektur ging. Stattdessen gelang es ihm in dieser experimentellen Werkgruppe, die Vergangenheit des Gebäudes und der damaligen Bewohner mit dem gegenwärtigen Architektur-Bestand fotokünstlerisch zu verbinden.

Impression aus der zweiten Serie "Kanzlerbungalow", die insgesamt 70 Motiven umfassen wird.
Impression „Bild im Bild“, aus der zweiten Serie „Kanzlerbungalow“, die insgesamt 70 Motiven umfassen wird.

In der Reihe Kanzlerbungalow nimmt er seine Montagetechnik aus Villa Tugendhat noch einmal auf. In der Überblendung alter Pressefotografien aus dem Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Bundesarchiv und dem Bundespresseamt mit vom exakt gleichen Standort fotografierten Architekturbildern des Bungalows gelingt es ihm ein weiteres Mal, historische Fotografien mit zeitgenössischen Bildern auf intensive Weise zu verquicken. Die Protagonisten sind nun Ludwig Erhardt, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und ihre Familien und Gäste.

Die Ausstellung ist vom 2. Dezember 2017 bis zum 28. Januar 2018 bei freiem Eintritt zu sehen. Das Kunsthaus ist dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Rahmenprogramm:

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18. Januar und 25. Januar, jeweils 18 Uhr
Nadine Hahn führt durch die Ausstellung.

Sonntag, 7. Januar 2018, 11.30 Uhr
Dirk Brömmel und Dr. Peter Forster sprechen über die Arbeiten des Künstlers.
Vorstellung der Ausstellungsdokumentation

Weitere Informationen gibt es im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, Telefon (0611) 45046810, E-Mail bildende.kunst@wiesbaden.de, www.wiesbaden.de/kunsthaus.

Werkschau Thomas Duttenhoefer vom 17. 09. bis 13. Nov. 2016 im Kunsthaus Wiesbaden

© massow-picture
© massow-picture

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, widmet sich in einer umfassenden Werkschau dem vielschichtigen OEuvre des 1950 in Speyer geborenen Bildhauers Thomas Duttenhoefer, emeritierter Professor für Gestaltung der Hochschule in Mannheim.

Diese Ausstellung führt Thomas Duttenhoefer zurück an den Anfang seiner künstlerischen Laufbahn und an seine Ausbildungsstätte. Im Kunsthaus, seinerzeit die Wiesbadener Werkkunstschule beherbergte, begann er 1967 sein künstlerisches Studium, unter anderem bei Erwin Schutzbach, Robert Preyer und Alo Altripp.

Gezeigt werden unterschiedliche Werkgruppen des vielfältigen und imposanten Schaffens Duttenhoefers aus nunmehr fünf Jahrzehnten. So umfasst die Ausstellung neben seinen bekannten bildhauerischen Werken, wie zum Beispiel Bischof und Stier, auch Porträtköpfe, Reliefs, frühe Zeichnungen, Reiseskizzen und druckgrafische Arbeiten.

Thomas Duttenhoefers Werk wurde vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich bundesweit in öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Bei Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. September, 19 Uhr, spricht unter anderem Professor Bernd Goldmann über das Schaffen von Thomas Duttenhoefer. Der Schauspieler Horst Schäfer liest ausgewählte Textpassagen aus „Nachbarschaften“ von Karl Krolow, Schriftsteller und Nachbar von Thomas Duttenhoefer.

Die Ausstellung ist vom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 19 Uhr.

Im Begleitprogramm sind vorgesehen: ein Ausstellungsrundgang mit Thomas Duttenhoefer am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, und Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr. Führungen jeweils 18 Uhr mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn gibt es am Donnerstag, 22. September, 29. September, 13. Oktober und 27. Oktober. Lesung/Finissage ist am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, Karl Krolow (1915 – 1999) „Mit halber Stimme rede ich zu Dir“ – Gedichte und autobiografische Erzählungen von Karl Krolow, gelesen von Horst Schäfer. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Schulklassen: Anmeldung erbeten unter bildende.kunst@wiesbaden.de.

Werkschau Thomas Duttenhoefervom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, widmet sich in einer umfassenden Werkschau dem vielschichtigen OEuvre des 1950 in Speyer geborenen Bildhauers Thomas Duttenhoefer, emeritierter Professor für Gestaltung der Hochschule in Mannheim.

Diese Ausstellung führt Thomas Duttenhoefer zurück an den Anfang seiner künstlerischen Laufbahn und an seine Ausbildungsstätte. Im Kunsthaus, seinerzeit die Wiesbadener Werkkunstschule beherbergte, begann er 1967 sein künstlerisches Studium, unter anderem bei Erwin Schutzbach, Robert Preyer und Alo Altripp.

Gezeigt werden unterschiedliche Werkgruppen des vielfältigen und imposanten Schaffens Duttenhoefers aus nunmehr fünf Jahrzehnten. So umfasst die Ausstellung neben seinen bekannten bildhauerischen Werken, wie zum Beispiel Bischof und Stier, auch Porträtköpfe, Reliefs, frühe Zeichnungen, Reiseskizzen und druckgrafische Arbeiten.

Thomas Duttenhoefers Werk wurde vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich bundesweit in öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Bei Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. September, 19 Uhr, spricht unter anderem Professor Bernd Goldmann über das Schaffen von Thomas Duttenhoefer. Der Schauspieler Horst Schäfer liest ausgewählte Textpassagen aus „Nachbarschaften“ von Karl Krolow, Schriftsteller und Nachbar von Thomas Duttenhoefer.

Die Ausstellung ist vom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 19 Uhr.

Im Begleitprogramm sind vorgesehen: ein Ausstellungsrundgang mit Thomas Duttenhoefer am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, und Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr. Führungen jeweils 18 Uhr mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn gibt es am Donnerstag, 22. September, 29. September, 13. Oktober und 27. Oktober. Lesung/Finissage ist am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, Karl Krolow (1915 – 1999) „Mit halber Stimme rede ich zu Dir“ – Gedichte und autobiografische Erzählungen von Karl Krolow, gelesen von Horst Schäfer. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Schulklassen: Anmeldung erbeten unter bildende.kunst@wiesbaden.de.

IG-Wiesbaden lädt am 23. Juli zum „Kleinen Kunstsommer 2016″ ins Kunsthaus ein

kl.kunstsommer16Die Interessengemeinschaft der Galerien in Wiesbaden lädt ein zu einer besonderen Veranstaltung unter dem Motto „Kleiner Kunstsommer 2016″: einem „Performance-Tag“ am 23. Juli 2016 von 11.30 bis 17 Uhr im Kunsthaus am Schulberg 10, in 65183 Wiesbaden.

Nachdem leider die Zuschüsse der Stadt Wiesbaden zum Kunstsommer, einem aufwendigen kulturellen Highlight, für 2016 gestrichen wurden, wollte die Interessengemeinschaft der Galerien diesen Sommer zumindest eine reduzierte Form eines länderübergreifenden, künstlerischen Projektes ermöglichen. Zwei Partnerstädte Wiesbadens sind in diesem Jahr europäische Kulturhauptstädte: Wroclaw/Breslau und Donostia/San Sebastian. So entstand die Idee, mit Künstlern aus diesen beiden Städten, in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt, einen Performance-Tag zu veranstalten.
Tomasz Opania (Breslau) und Pilar Soberon (San Sebastian), beide am Kunstsommer 2014 beteiligt, haben ein Performanceprogramm entwickelt, das sie mit Künstlerkollegen – unter Einbeziehung der Besucher – ausführen werden.

Weitere Informationen über: Galerie www.rother-winter.de 

 

Kunsthaus: Führung am 29. Mai durch die Ausstellung „Der zweite Blick“

Ausstellung „Der zweite Blick“ des Wiesbadener Sammlers Dieter Broska. © massow-picture
Ausstellung „Der zweite Blick“ des Wiesbadener Sammlers Dieter Broska. © massow-picture

Das Kulturamt lädt zu einer Führung am 29. Mai, 11.30 Uhr, in die Halle des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, ein. Der Wiesbadener Sammler Dieter Broska wird den Besucherinnen und Besuchern die Ausstellung „Der zweite Blick“ näher bringen.

Die Ausstellung kann bis zum 3. Juli dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist frei.

KunstHaus Wiesbaden
Schulberg 10
65183 Wiesbaden

Fotodokumentation von Axel Ruske: 30 Jahre nach Tschernobyl im Wiesbadener Kunsthaus ab 9. April 2016

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

„30 Years After – Tschernobyl – 30 Jahre nach der Katstrophe“ heißt eine Fotodokumentation von Axel Ruske, die vom 9. April bis zum 29. Mai in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, zu sehen ist. Auch zu der Eröffnung am Freitag, 8. April, 19 Uhr, lädt das städtische Kulturamt herzlich ein.

Der bis dahin größte atomare Unfall der Menschheit geschah am 26. April 1986 im Kernkraftwerk Tschernobyl. Anlässlich einer neuen Dokumentation begleitete der Wiesbadener Fotograf Axel Ruske ein Kamerateam des ZDF in das Sperrgebiet und in das Kernkraftwerk. Für Jahrtausende kontaminiert und daher unbewohnbar – so präsentiert sich heute die „Zone“ rund um den Reaktor, der wegen der andauernden hohen Radioaktivität und Baufälligkeit neu verschlossen werden muss.

Die Fotos, die in unmittelbarer Umgebung entstanden, sind „erschreckend ästhetisch“ und dokumentieren die wiederkehrende Natur und den unaufhörlichen Zerfall der einst von Menschen errichteten Gebäude und Straßen. Die Ausstellung wird ergänzt durch historische Original-Fotografien des „Ukrainian National Chornobyl Museum“ in Kiew.

Die Ausstellung ist dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

„All die Zeit, all die Kunst“ – Bernd Brach stellt ab 19. Feb. im Kunsthaus Wiesbaden aus

Der Wiesbadener Maler Bernd Brach zeigt in der Kunsthalle des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, Zeichnungen, Malerei mit Wachs und Objekte aus 40 Jahren künstlerischen Schaffens. Die Ausstellung wird am Freitag, 19. Februar, um 19 Uhr eröffnet und ist bis zum 17. April bei freiem Eintritt zu sehen. Zur Eröffnung wird der Wiesbadener Maler Edgar Diehl in das Werk von Bernd Brach einführen. Musikalisch ergänzt der Saxophonist Gert Zimanowski die bildnerischen Werke.

In seinem Studium an der Wiesbadener Werkkunstschule prägten Bernd Brach die damals dort lehrenden Künstler Oskar Kolb, Robert Preyer und Erwin Schutzbach. Lange war die Zeichnung, von der frühe Arbeiten aus den 70er Jahren bis heute zu sehen sind, seine Domäne. Als er Mitte der 90er Jahre das Wachs als Medium der Malerei für sich entdeckte, sollte das seine Arbeit nachhaltig verändern. Bilder aus allen Perioden zeigen einen unverwechselbaren Umgang mit der traditionellen Technik der Enkaustik. Objekte und Assemblagen aus Fundstücken sind in unterschiedlichen Werkgruppen wie „Das Jesus-Projekt“ und „Trost & Hilfe“ entstanden, aus denen Beispiele zu sehen sind. Skulptural entwickelte Objekte aus Wachs, arrangiert in einer Bodeninstallation, bilden die neueste Werkgruppe „Lost & Found“.

Führungen durch die Ausstellung, die dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr besichtigt werden kann finden an folgenden Tagen statt: Sonntag, 28. Februar, 11.30 Uhr; Donnerstag, 3. März, 18 Uhr; Sonntag, 13. März, 11.30 Uhr; Freitag, 18. März, 16 Uhr; Sonntag, 3. April, 11.30 Uhr; Donnerstag, 7. April, 18 Uhr. Die Künstlerführung mit Vorstellung der Begleitbroschüre ist am Sonntag, 20. März, um 11.30 Uhr.