Kategorie-Archiv: Kunsthaus Wiesbaden

Kunsthaus Wiesbaden zeigt neue Ausstellung „Wunderkammer BioArt. Arbeiten von Anna Dumitriu und Alex May“

Kunsthaus Wiesbaden  © Foto Diether v. Goddenthow
Kunsthaus Wiesbaden © Foto Diether v. Goddenthow

Die neue Ausstellung „Wunderkammer BioArt. Arbeiten von Anna Dumitriu und Alex May“, die das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, von Donnerstag, 7. April, bis Freitag, 24. Juni, zeigt, widmet sich mit Anna Dumitriu und Alex May zwei international renommierten britischen Kunstschaffenden im Bereich der BioArt.

Gezeigt werden erstmalig in Deutschland – in einer Institution wie der Kunsthalle Wiesbaden – drei Arbeiten, die sich mit der Genschere CRISPR auseinandersetzen: Fermenting Futures, Make Do and Mend und Biotechnology from the Blue Flower. Die Arbeiten entstanden jeweils im Rahmen von Forschungsprojekten, die sich mit Lösungen für globale Herausforderungen wie CO2-Reduktion, Vermüllung und Arzneimittelresistenzen auseinandersetzen. Sie waren auch Ausgangspunkt für die Kontextualisierung, die im Rahmen eines Seminars des Kunstgeschichtlichen Instituts an der Goethe-Universität Frankfurt am Main im Wintersemester 2021/22 unter der Leitung von Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat und Heike Sütter erarbeitet wurden. An dem Seminar nahmen Studierende der Kunstgeschichte, der Biologie, der Curatorial Studies und der Philosophie teil. Gemeinsam haben sie erforscht, mit welchen Themen und Gedanken sich die Arbeiten von Dumitriu und May verknüpfen lassen.

Anna Dumitriu arbeitet mit BioArt, Skulptur, Installation und digitalen Medien, um unsere Beziehung zu Infektionskrankheiten, synthetischer Biologie und Robotik zu untersuchen. Alex May beschäftigt sich mit der Frage, wie unsere individuellen und kollektiven Zeiterfahrungen sowie das Entstehen von Erinnerungen und kulturellen Aufzeichnungen durch zeitgenössische Technologien vermittelt, erweitert und gesteuert werden. Sie haben weltweit ausgestellt, unter anderem auf der Ars Electronica (Linz), Victoria & Albert Museum (London) und zuletzt im Künstlerhaus Wien.

Ein facettenreiches analoges wie digitales Begleitprogramm mit Podiumsdiskussionen, Führungen – auch für Sehbehinderte – und Talks wird einem breiten Publikum die Inhalte der Ausstellung vermitteln.

Auf der Homepage www.wunderkammer-bioart.de wird die digitale Erweiterung der Ausstellung mit Hintergrundinformationen und der englischen Übersetzung präsentiert. Diese können auch über QR-Codes vor Ort abgerufen werden.

Die Eröffnung findet am Mittwoch, 6. April, 18 Uhr, mit Helga Tomaschky-Fritz Stadträtin, Karin Wolff, Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain, und Anna Dumitriu und Alex May sowie den beiden Kuratorinnen Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat und Heike Sütter statt.

Ausstellung und Begleitprogramm sind in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt a. M. entstanden. Gefördert durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, die Naspa Stiftung und die Speyersche Hochschulstiftung.

Rahmenprogramm:
• Donnerstag, 7. April, 11 Uhr; Talk & Tour (englisch), Coffee morning with Anna Dumitriu and Alex May
• Samstag, 9. April, 19 bis 0 Uhr; 20. Kurze Nacht der Galerien und Museen, 19 bis 21 Uhr . Die Kuratorinnen Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat und Heike Sütter sind anwesend.
• Donnerstag, 28. April, 18 Uhr; Gentechnologie – Heilsbringer oder Teufelszeug? Gespräch mit Dr. Martin Fedler-Raupp, Dekan Ev.Kirche Kronberg und PD Dr. habil. Alexander Nawar, Ökumenereferent des Bistums Mainz im Rahmen der Woche der Stille.
• Dienstag, 3. Mai, 19 Uhr; Philosophischer Salon No. 14 zu Gast im Kunsthaus: Epigenetik – Revolution der Evolution? Leon Joskowitz, Philosoph, Ethiklehrer und Gärtner spricht mit Bernhard Kegel, Biologe und Autor, über Epigenetik. In Kooperation mit der Kulturabteilung der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
• Mittwoch, 11. Mai, 18 Uhr; Art, Design & Science – Forschen, Studieren und Lehren zwischen den Disziplinen. Talk mit Julia Ihls, Leiterin BioDesignLab, HfG Karlsruhe, Valentin Brück, Wiss. Mitarbeiter Institut für Materialdesign (IMD), HfG Offenbach und Studierenden der Goethe-Universität Frankfurt a. M.
• Freitag, 13. Mai, und Freitag, 10. Juni, 12.30 Uhr; Mittag mit Kunst. Lunch-Impuls-Talk mit Katarina Haage, Studierende Kunstgeschichte, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
• Sonntag, 15. Mai, 11 bis 18 Uhr; Internationaler Museumstag „Museum entdecken“, 14 Uhr Kuratorinnen-Führung mit Prof. Dr. Viola Hildebrand-Schat und Heike Sütter, 16 Uhr Kunst und Wissenschaft – eine Liebesbeziehung? Dialogführung mit Sophie Merz und Fabian Korner, Studierende Biologie und Philosophie, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
• Donnerstag, 19. Mai, und Donnerstag, 2. Juni, 18 Uhr; After Work Stop. Feierabend-Impuls-Talk mit Katarina Haage, Studentin Kunstgeschichte, Goethe-Universität Frankfurt a. M.
• Donnerstag, 9. Juni, 18 Uhr; Mikroben! Museen! Versöhnung! Dialogführung mit Tizian Holzbach, Studierender Curatorial Studies, Goethe-Universität und Städelschule Frankfurt a.M., und Esther Gardei, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin Versöhnungsforschung der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn
• Dienstag, 14. Juni, 18 Uhr; Blaue Blume, Urpflanze, Waldeinsamkeit: Alte und neue Perspektiven aus der Wissenschaft. Salongespräch mit JProf. Dr. Frederike Middelhoff, Neuere Deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Romantikforschung, Goethe-Universität Frankfurt a. M., und Prof. Dr. em. Joachim W. Kadereit, Institut für Organismische und Molekulare Evolutionsbiologie, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Öffnungszeiten sind: Dienstag bis Sonntag 11 bis 17 Uhr, Donnerstags 11 bis 19 Uhr. Der Eintritt frei ist frei; www.wiesbaden.de/kunsthaus.

Kunsthaus Wiesbaden – Jahresausblick 2022

Kunsthaus Wiesbaden  © Archivbild Diether v. Goddenthow
Kunsthaus Wiesbaden © Archivbild Diether v. Goddenthow

Das Kunsthaus Wiesbaden plant für das Jahr 2022 mit vier Ausstellungen und zahlreichen Veranstaltungen eine stärkere regionale und internationale Vernetzung sowie mehr digitale Angebote.

Bis zum 26. Februar zeigt das Kunsthaus noch die Ausstellung „Ankabuta 숨 (sʰum) / Atem“ der Christa Moering-Stipendiatin Ankabuta.

Ab dem 7. April können Besucherinnen und Besucher die Schau „Wunderkammer BioArt. Arbeiten von Anna Dumitriu und Alex May“ erleben. Sie wird in Kooperation mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main realisiert und widmet sich zwei international renommierten Künstlern im Bereich der BioArt. Gezeigt werden erstmalig in Deutschland – in einer Institution wie der Kunsthalle Wiesbaden – künstlerische Arbeiten, die sich mit der Genschere CRISP auseinandersetzen. Unterstützt wird das Projekt vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie der Naspa Stiftung. Ein facettenreiches analoges wie digitales Begleitprogramm mit Podiumsdiskussionen, Führungen – auch für Sehbehinderte – und Actionbound-Touren für Kinder und Jugendliche wird einem breiten Publikum die Inhalte der Ausstellung vermitteln, darunter auch eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Stille am 28. April zum Thema: Gentechnologie – Heilsbringer oder Teufelszeug?

Zum 60-jährigen Jubiläum von Fluxus zeigt das Kunsthaus anlässlich des 90. Geburtstages von Nam June Paik ab dem 20. Juli eine kleine Präsentation zu Charlotte Moorman und Nam June Paik. Highlight ist Paiks legendäre Krawatte, mit der er 1962 in Wiesbaden mit Tusche auf Papier eine lange Linie zog. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit Vorträgen, Konzerten und Performances, die in Kooperation mit ARTist – Musik zur Zeit – realisiert werden. Das Fluxus-Programm findet im Rahmen von „Fluxus Sex Ties“ statt – dem Präludium zum „Kunstsommer 2023“.

Vom 13. bis 28. August sind die Wiesbadener Fototage, die dieses Jahr das Motto „Unruhige Zeiten“ haben, zu Gast.

Besucherinnen und Besucher können sich ab dem 15. September auf eine neue Arbeit zum Thema Wasser des Berliner Künstlers Thomas Kilpper freuen, die er eigens zum Wiesbadener Jahr des Wassers für das Kunsthaus kreiert. Thomas Kilpper wurde bekannt durch seine gesellschaftskritischen Interventionen. 2009 hat er in einer raumgreifenden Installation den Fußboden im ehemaligen Ministerium für Staatssicherheit der DDR in Berlin aufgeschnitten und mit Bildern staatlicher Überwachung in seiner Ausstellung „State of Control“ gezeigt. Zeitgleich präsentiert die Artothek Wiesbaden eine Ausstellung im digitalen Raum mit ausgewählten Werken zum Thema Wasser aus der städtischen Kunstsammlung, die auch auszuleihen sind.

Das Jahr endet mit „The Tide is High“ – einem Ausstellungsprojekt anlässlich des 30-jährigen Stipendienprogramms der Hessischen Kulturstiftung.

Weiterhin beteiligt sich das Kunsthaus Wiesbaden am 9. April an der 20. Nacht der Galerien und Museen. Am 15. Mai nimmt es mit Führungen und Workshops zum ersten Mal am Internationalen Museumstag teil, der das Thema „Museen entdecken“ hat. Das traditionelle Kürbissuppenfest findet am 1. Oktober zum achtzehnten Mal zu Vollrad Kutschers Parkskulptur statt.

Weitere Informationen unter www.wiesbaden.de/kunsthaus

Kunsthaus Wiesbaden: „Chunqing Huang: Painter’s Portrait“ ab 13. Juni 2021

Die Künstlerin Chunqing Huang, geboren 1974, kam im Jahr 2000 aus China nach Deutschland. Sie lebt in Frankfurt, wo sie an der Städelschule bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans studierte und Meisterschülerin bei Hermann Nitsch war. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Künstlerin Chunqing Huang, geboren 1974, kam im Jahr 2000 aus China nach Deutschland. Sie lebt in Frankfurt, wo sie an der Städelschule bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans studierte und Meisterschülerin bei Hermann Nitsch war. © Foto: Diether v. Goddenthow

Mit „Painter’s Portrait“ beginnt eine neue Ausstellungsreihe in der Kunsthalle, sie heißt „Kunst über …“ und beginnt wegweisend mit „Kunst über Kunst“. Chunqing Huang, geboren 1974, kam im Jahr 2000 aus China nach Deutschland. Sie lebt in Frankfurt, wo sie an der Städelschule bei Peter Angermann und Wolfgang Tillmans studierte und Meisterschülerin bei Hermann Nitsch war.

In ihrer Werkreihe „Painter’s Portrait“ versucht Chunqing Huang die typische Farbensprache, den unverkennbaren Stil oder die künstlerische Symbolik berühmter Maler und Malerinnen vom 19. Jh. bis heute in Öl auf Leinwand zu portraitieren. Sie möchte das Wesen des jeweiligen künstlerischen Schaffens festhalten, nicht aber die Werke selbst adaptieren.

Dabei tragen ihre kleinformatigen Gemälde (30 x 40 cm) die magischen großen Namen der Portraitierten, auch ein wenig eyecatcher-ähnlich, wodurch sich Attraktivität und Unverwechselbarkeit ihrer Werke noch erhöhen. Es sind die klassischen Namen wie Edgar Degas, Henri de Toulouse-Lautrec, Lovis Corinth, Gerhard Richter, Max Liebermann, Marianne von Werefkin, Max Ernst, Neo Rauch oder Andy Warhol – 100 sollen es einmal werden, jeden nur ein einziges Mal. 47 Werke kann man jetzt in der Wiesbadener Kunsthalle besichtigen.

Parallel zur Kunsthalle bereichern im Museum Wiesbaden in der Reihe „Intervention“ zeitgleich ausgewählte Arbeiten von „Painter’s Portrait“ die Sammlungspräsentation Klassischer Moderne.

Ausstellungszeitraum: 13. Juni 2021 bis 15. August 2021
Eröffnung: 12. Juni 2021, 15 Uhr
Öffnungszeiten: Di – So 11 – 17 Uhr, Do 11 – 19 Uhr

Rahmenprogramm

Donnerstag, 1. Juli 2021, 18 Uhr
Podiumsdiskussion mit Wolfgang Ullrich, Kulturwissenschaftler und freier Autor und Ulf Erdmann Ziegler, Schriftsteller und Kunstkritiker;

Donnerstag, 8. Juli 2021, 18 Uhr
Führung mit der Künstlerin Chunqing Huang und Ulf Erdmann Ziegler

Weitere Informationen

Ort:
Kunsthaus Wiesbaden
Schulberg 10
65183 Wiesbaden
Tel.: 0611 319001
Fax: 0611 317996
bildende.kunst@wiesbaden.de
http://www.wiesbaden.de/kunsthaus

Städtische Kultureinrichtungen in Wiesbaden öffnen wieder

Kunsthaus Wiesbaden Archivbild. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kunsthaus Wiesbaden Archivbild. © Foto: Diether v. Goddenthow

Wie die Stadt Wiesbaden meldet, öffnen nach langen Wochen und Monaten des pandemiebedingten Lockdowns  etliche städtische Kultureinrichtungen des Kulturamts nach und nach wieder.

Stadtarchiv
Ab Dienstag, 8. Juni, ist der Zutritt zum Ausstellungsfoyer des Stadtarchivs unter Einhaltung der allgemein geltenden Einschränkungen und Regeln während der Öffnungszeiten des Stadtarchivs wieder möglich. Aktuell wird die Ausstellung „Ungleiche Paare“ gezeigt, die sechs Paare der Kirchengeschichte aus Württemberg und Nassau vorstellt. Vor dem Besuch der Ausstellung ist eine Voranmeldung unter veranstaltung-stadtarchiv@wiesbaden.de oder telefonisch unter (0611) 313747 erforderlich. Der Lesesaal des Stadtarchivs ist ebenfalls geöffnet. Nach wie vor ist eine Voranmeldung unter stadtarchiv@wiesbaden.de oder (0611) 313329 erforderlich.

KZ-Gedenkstätte
Die KZ-Gedenkstätte „Unter den Eichen“ kann nach Voranmeldung und Terminvereinbarung unter stadtarchiv@wiesbaden.de oder telefonisch unter (0611) 313080 ebenfalls ab dem 8. Juni unter Einhaltung der allgemein geltenden Einschränkungen und Regeln besichtigt werden.

Kunsthalle im Kunsthaus
Die Kunsthalle im Kunsthaus, Schulberg 10, wird mit der Eröffnung der Ausstellung „Painter’s Portrait“ von Chunqing Huang ab dem 13. Juni wieder öffnen und zwar dienstags bis sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr.

Stadt- und Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek
Die Stadt- und Musikbibliothek in der Mauritius-Mediathek, Hochstättenstraße 6-10, wird ab Dienstag, 15. Juni, wieder für den Publikumsverkehr geöffnet. Gleichzeitig wird der Bestell- und Abholservice an diesem Standort eingestellt. Die Stadt- und Musikbibliothek kehrt zur Regelung vor der Schließung zurück. Folgendes gilt: Die Personenzahl innerhalb der Räumlichkeiten ist auf 35 begrenzt; die Aufenthaltsdauer beträgt jeweils 20 Minuten pro Person; die Erfassung der Kontaktdaten erfolgt per App oder Formular. In den Stadtteilbibliotheken Bierstadt, Biebrich, Kostheim, Klarenthal und Schierstein läuft bis zu den Sommerferien der Bestell- und Abholservice weiter.

Caligari Filmbühne
Die Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, öffnet – bei gleichbleibend positiver Entwicklung der Inzidenzzahlen – am Mittwoch, 16. Juni, unter anderem mit einer Preview des sechsfachen Oscargewinner-Films „Nomadland“. Vom 18. bis 21. Juni präsentiert das Kulturamt in Kooperation mit der Homonale-Filmgruppe das queere Filmfest „Homonale“, das wegen Corona nicht im Januar dieses Jahres stattfinden konnte. Neun aktuelle Produktionen verschiedener Genres machen Perspektiven jenseits des hetero-normativen Kinos sichtbar. Alle Informationen zum Programm und zum Besuch im Caligari sind ab dem 10. Juni unter www.wiesbaden.de/caligari zu finden.

Literaturhaus Villa Clementine
Das Literaturhaus Villa Clementine nimmt den Veranstaltungsbetrieb mit Publikum vor Ort auch ab Mittwoch, 16. Juni, wieder auf. Aufgrund der anhaltenden Hygienemaßnahmen und Abstandsregelungen kommen die Räumlichkeiten der Villa Clementine für den Lesungsbetrieb derzeit noch nicht infrage, sodass auf andere Orte mit höherer Raumkapazität ausgewichen wird. Die Veranstaltungen des Literaturhauses finden daher im Kulturforum, im Museum Wiesbaden oder in der Mauritius-Mediathek statt. Als erste Veranstaltung mit Saalpublikum findet am 16. Juni um 19.30 Uhr die Verleihung des Literaturpreises der Landeshauptstadt Wiesbaden an Maren Kames im Kulturforum statt. Zusätzlich wird ein kostenloser Live-Stream auf www.wiesbaden.de/literaturpreis angeboten.

Das hr2-Hörfest präsentiert sich vom 23. bis 26. Juni an verschiedenen Orten in ganz Wiesbaden. Weitere Infos gibt es unter www.wiesbaden.de/hoerfest. Der Vorverkauf startet am 11. Juni.

Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit der Wiesbadener Musik- und Kunstschule (WMK)
Ab Montag, 21. Juni, bis zu den Sommerferien erfolgt die Wiederaufnahme der Konzerttätigkeit der Wiesbadener Musik- und Kunstschule (WMK) und der Wiesbadener Musikakademie (WMA) im Kulturforum am Schillerplatz. WMK und WMA bieten in diesem Zeitraum in zehn Konzerten ein breit gefächertes Angebot: Von Klaviermusik aus drei Jahrhunderten über Gesangsabende und klassische Gitarre – da ist für jeden etwas dabei. Nähere Informationen zu den einzelnen Terminen sind auf der Homepage der WMK www.wmk-wiesbaden.de zu finden. Die Kartenanzahl ist auf 70 Plätze begrenzt, um eine Reservierung vorab wird gebeten (über die Homepage der WMK, per Mail unter kulturforum@wiesbaden.de oder unter (0611) 313035). Ab Juli wird auch die „ton ab“ Veranstaltungsreihe wieder starten. Den Auftakt machen „Mr. Smith & The Jazz Police“ am 7. Juli. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr im Kulturforum, Friedrichstraße 16. Einlass ist ab 19 Uhr. Der Eintritt kostet sieben Euro.

Abstandsregeln und Maske tragen

Grundsätzlich gilt, dass bei Besuchen der Kultureinrichtungen die bekannten Abstandsregeln einzuhalten sind und das Tragen einer medizinischen Mund-/Nase-Bedeckung verpflichtend ist. Zur digitalen Kontaktdatenerhebung wurde für diese Standorte auch die Luca-App eingerichtet. Wer über diese App verfügt, kann sich vor Ort über einen QR-Code als Gast/Nutzer für den Besuchszeitraum registrieren lassen. Ansonsten werden die Kontaktdaten weiterhin schriftlich erhoben.

 Testpflicht od. Nachweis vollständig genesen oder geimpft zu sein im Caligari und Kulturforum

Bei Besuchen im Caligari, dem Kulturforum beziehungsweise sonstigen Einzelveranstaltungen ist zusätzlich folgendes zu beachten: Besucherinnen und Besucher müssen mittels eines anerkannten Tests auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 getestet sein. Es muss ein tagesaktuelles (nicht älter als 24 Stunden), schriftliches Testergebnis eines Antigen-Schnelltests (Corona-Schnelltest) vorgelegt werden, das am Eingang kontrolliert wird. Darüber hinaus ist der Besuch zulässig für vollständig Genesene oder vollständig Geimpfte mit entsprechendem Nachweis.

Die Wiederöffnung von Caligari, Kulturforum und die Durchführung von Präsenzveranstaltungen des Literaturhauses setzen voraus, dass die 7-Tage-Inzidenz weiter unter 100 bleibt und Wiesbaden somit spätestens ab dem 16. Juni in die „Landesstufe 2“ kommt. Sofern die Inzidenz fünf Tage hintereinander unter 50 bleibt, erreicht Wiesbaden bereits ab dem 10. Juni die „Landesstufe 2“.

Kulturdezernent Axel Imholz freut sich, dass diese ersten und wichtigen Öffnungsschritte erfolgen können: „Es ist mir eine große Freude, dass das Wiesbadener Kulturleben sich nun wieder Schritt für Schritt entfalten kann und unsere Kultureinrichtungen wieder öffnen können. Für das wiederkehrende kulturelle Leben in der Stadt ist dies ein wichtiger Meilenstein. Wenn wir gemeinsam und in gegenseitiger Rücksichtnahme die aktuellen Regelungen einhalten, dürften auch weitere Lockerungen in absehbarer Zeit möglich sein.“

Wiesbadener Fototage – „Grenzgang Fotokunst“ ist der Schwerpunkt des Festivals für zeitgenössische Fotografie vom 17. 08. – 1.09.

logo-wsbn.fototageAus der Pressemeldung: „Grenzgang Fotokunst“ ist das Motto der Wiesbadener Fototage, die vom 17. August bis 1. September bei freiem Eintritt dazu einladen, zeitgenössische Fotografie zu entdecken.

Das Ausloten von Grenzen ist seit jeher immanenter Bestandteil von Fotokunst.

Die 11. Wiesbadener Fototage machen dies nun selbst zum Thema wobei Finnland in diesem Jahr mit 12 vielschichtigen fotografischen Positionen den diesjährigen Länderschwerpunkt bildet.

Die grundsätzliche Fragestellung mit welchen Grenzgängen  -inhaltlichen sowie fotografischen – sich die Fotografen auseinandersetzen bildet den Ausgangspunkt und Kern der Fototage.
Einen weiteren Schwerpunkt stellen die Fotoarbeiten von blinden Fotografen dar.
Zu insgesamt 5 verschiedenen Ausstellungsorten wird das Publikum eingeladen, die jeweiligen Grenzgänge von 57 Fotografen zu entdecken.

Ergebnisse aktueller Fotokunst sind immer daran zu messen, inwieweit sie die Grenzen der Fotografie neu ausloten. Reale Grenzen der Welt und Sichtweisen gehören ebenso dazu wie ästhetische, physische und psychische Grenzen. Das betrifft sowohl reale als auch fiktive Grenzen. Dabei geht es um die grundsätzliche Fragestellung des „So noch nicht Gesehenen“.

Ab 2019 werden die Wiesbadener Fototage durch die Eingliederung in eine Foto-Triennale im Rhein-Main-Gebiet in eine neue Phase eintreten. Gemeinsam mit Frankfurt und Darmstadt wird abwechselnd jedes Jahr ein Fotofestival stattfinden.

Ausstellungsorte:

  • Ministerium für Wissenschaft und Kunst – Rheinstraße 23-25
  • SV SparkassenVersicherung – Bahnhofstraße 69
  • Kunsthaus Wiesbaden – Schulberg 10 (Vernissage am 17.08. um 20.00 Uhr)
  • frauen museum wiesbaden – Wörthstraße 5
  • Rathaus Wiesbaden

Die Veranstalter freuen sich wieder auf die Zusammenarbeit mit der Filmbühne Caligari, in dem sie ihre Reihe „Fotografie im Film“ als erfolgreiche Rahmenprogrammserie der Fototage fortsetzen können.

In diesem Jahr werden bei den Wiesbadener Fototagen zwei Förderpreise von je 1.500,- Euro ausgelobt.
Die Förderpreise, gestiftet von der SV SparkassenVersicherung, werden als Publikums- und Jurypreis ausgeschrieben. Für die Jury konnte zusätzlich Andreas Trampe, jahrelanger Bildchef beim Stern, gewonnen werden.

Wiesbadener Fototage vom 17.8 bis 1.9. 2019
Öffnungszeiten jeweils am Wochenende: Fr. Sa. und So. von 13 bis 18 Uhr.
Der Eintritt ist frei!

Alle Detail-Infos finden Sie hier!

„Structural Change“ – Sofi Zezmer zeigt gesammeltes Vergängliches im Kunsthaus Wiesbaden

v.r.n.l. Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß im Gespräch mit der Künstlerin Sofi Zezmer und der Kulturjournalistin Dorothea Baer-Bogenschütz vor einem Sammelsurium-Tisch mit vergänglichen Alltags-Dingen, deren Verwertung einen möglichen Zusammenhang zwischen Gegenstand und dem gesellschaftlichen Wertesystem symbolisieren. Zezmer Installation erinnert mich ein wenig an das täglich liebevoll neu präsentierte Spielzeug- und Tinnef-Mini-Land von "Eisenbahn-Reiner", der hierüber kommuniziert in eine ihm ansonsten verschlossene Welt. Seit man ihn 2017 beklaute, ist er wohl Frankfurts bekanntester Obdachloser. Bei jedem Wetter trotzt er zwischen Hauptwache und Römer vor dem Franziskustreff im Schäfergässchen ganz real brutal seiner und seiner Habseligkeiten  Vergänglichkeit. © Foto: Diether v. Goddenthow
v.r.n.l. Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß im Gespräch mit der Künstlerin Sofi Zezmer und der Kulturjournalistin Dorothea Baer-Bogenschütz vor einem Sammelsurium-Tisch mit vergänglichen Alltags-Dingen, deren Verwertung einen möglichen Zusammenhang zwischen Gegenstand und dem gesellschaftlichen Wertesystem symbolisieren. Zezmer Installation erinnert mich ein wenig an das täglich liebevoll neu präsentierte Spielzeug- und Tinnef-Mini-Land von „Eisenbahn-Reiner“, der hierüber kommuniziert in eine ihm ansonsten verschlossene Welt. Seit man ihn 2017 beklaute, ist er wohl Frankfurts bekanntester Obdachloser. Bei jedem Wetter trotzt er zwischen Hauptwache und Römer vor dem Franziskustreff im Schäfergässchen ganz real brutal seiner und seiner Habseligkeiten Vergänglichkeit. © Foto: Diether v. Goddenthow

Am 22. März 2019 eröffnete Kulturstadtrat Helmut Nehrbaß um 19.00 Uhr im Kunsthaus Wiesbaden Sofi Zezmers neue Ausstellung „Structural Change“. Eine Einführung in Ihr Werk gab der Kurator Johannes Muggenthaler.

In ihrer Ausstellung zeigt Sofi Zezmer neue, raumgreifende Installationen und Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien. Die Werke, manche davon interaktiv, wurden zum Teil speziell für die große Ausstellungshalle des Kunsthauses entwickelt.

Ausstellungszeitraum: 23. März 2019 – 12. Mai 2019
Öffnungszeit: Di – So, 11 bis 17 Uhr; Do , 11 bis 19 Uhr

Rahmenprogramm
Führungen mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn
So, 31. März, 11.30 Uhr; So, 14. April, 11.30 Uhr; Do, 25. April, 18 Uhr und Do, 9. Mai, 18 Uhr

Künstlergespräch: Sofi Zezmer spricht mit Nadine Hahn über ihre Arbeiten
Do, 4. April, 18 Uhr

Kurze Nacht der Galerien und Museen
Sa, 6. April, 19-24 Uhr

Der Eintritt zur Ausstellung und zu den Veranstaltungen im Kunsthaus ist frei.

Kunsthaus Wiesbaden
Schulberg 10
65183 Wiesbaden
Tel. 0611-31 9002
Mail: bildende.kunst@wiesbaden.de
www.wiesbaden.de/kunsthaus

Kunsthaus Wiesbaden: Beuys – Kressnig – Spemann … und ihre Skulpturen im Stadtraum – bis 2.März 2019

Die berühmten Beuys-Köpfe von Wolf Spemann befinden sich gewöhnlich im 2. Stock des Wiesbadener Rathauses und kommen  nun im Kunsthaus ganz anders zur Geltung.© Foto: Diether v. Goddenthow
Die berühmten Beuys-Köpfe von Wolf Spemann befinden sich gewöhnlich im 2. Stock des Wiesbadener Rathauses und kommen nun im Kunsthaus ganz anders zur Geltung.© Foto: Diether v. Goddenthow

Am vergangenen Samstag begrüßte Kulturstadtrat Helmut Nehrbass in Vertretung von Kulturdezernent Axel Imholz die zahlreichen Gäste zur Eröffnung der spannenden Ausstellung „Beuys – Kressnig – Spemann … und ihre Skulpturen im Stadtraum“, die das Wiesbadener Kunsthaus, Wiesbaden Schulberg 10, noch bis zum 2. März 2019 zeigt.

Den Kuratoren Gottfried Hafemann, Björn Lewalter und Erhard Witzel, die in die Werke der Künstler einführten, ging es bei der Präsentation der Ausstellung insbesondere darum, einen lebendigen Bezug zwischen den durch ihre versteckte Lage oft kaum wahrgenommenen Skulpturen im Außenraum Wiesbadens und den im Kunsthaus gezeigten Arbeiten der drei Künstler herzustellen. Die exemplarisch ausgewählten Arbeiten verdeutlichen die ästhetische und konzeptuelle Herangehensweise der Künstler und schaffen ein Verständnis ihres künstlerischen Ansatzes.

Ziel ist es, ein besseres Verständnis inhaltlicher und ideeller Art für die Kunst im Außenraum zu entwickeln und diese stärker in das Bewusstsein der Wiesbadener zu integrieren.
Die Ausstellung entstand in Kooperation von Pro Arte Publica e.V. und dem Kulturamt Wiesbaden.

Eröffnung der Ausstellung „Villa Tugendhat – Kanzlerbungalow“ des Christa-Moering-Stipendiaten Dirk Brömmel

(v.li.) Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, ehrt den sechsten Preisträger des Christa Moering-Stipendiums 2016 Dirk Brömmel bei der Vernissage seiner Ausstellung "Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow". Foto: Diether v. Goddenthow
(v.li.) Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, ehrt den sechsten Preisträger des Christa Moering-Stipendiums 2016 Dirk Brömmel bei der Vernissage seiner Ausstellung „Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow“. Foto: Diether v. Goddenthow

„Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass der Geist der Bonner Republik nochmals aufleben kann“, fasste Kulturdezernent Axel Imholz begeistert seine Eindrücke von der Ausstellung „Villa Tugendhat / Kanzlerbungalow“ bei der Ehrung des Christa-Moering-Stipendiaten Dirk Brömmel am gestrigen Abend im Kunsthaus Wiesbaden zusammen.

Mit Dirk Brömmel verleiht die Landeshauptstadt Wiesbaden im Andenken an die Wiesbadener Ehrenbürgerin Christa Moering seit 2008 alle zwei Jahre zum sechsten Mal das mit 10 000 Euro dotierte Stipendium zur Förderung von Künstlerinnen und Künstlern. Das Christa Moering-Stipendium 2016 hatte „Faszination Raum“ zum Thema und Dirk Brömmel – wie alle Stipendiaten – die Auflage, eine künstlerische Arbeit im darauf folgenden Jahr zu realisieren und zu präsentieren. Herausgekommen dabei ist eine faszinierende Foto-Collagen-Ausstellung mit den zwei fotografischen Serien „Villa Tugendhat“ und „Kanzlerbungalow“. In die Arbeiten des Preisträgers führte der bekannte Kunsthistoriker Dr. Peter Forster ein.

Die legendäre Villa Tugendhat der ersten Serie, die insgesamt 40 bereits abgeschlossene Arbeiten umfasst.
Die legendäre Villa Tugendhat der ersten Serie, die insgesamt 40 bereits abgeschlossene Arbeiten umfasst.

Die von Mies van der Rohe entworfene Villa Tugendhat fotografierte Brömmel noch während seines Studiums, wobei es ihm in dieser Serie nicht um eine klassische Dokumentation der Architektur ging. Stattdessen gelang es ihm in dieser experimentellen Werkgruppe, die Vergangenheit des Gebäudes und der damaligen Bewohner mit dem gegenwärtigen Architektur-Bestand fotokünstlerisch zu verbinden.

Impression aus der zweiten Serie "Kanzlerbungalow", die insgesamt 70 Motiven umfassen wird.
Impression „Bild im Bild“, aus der zweiten Serie „Kanzlerbungalow“, die insgesamt 70 Motiven umfassen wird.

In der Reihe Kanzlerbungalow nimmt er seine Montagetechnik aus Villa Tugendhat noch einmal auf. In der Überblendung alter Pressefotografien aus dem Archiv der Friedrich-Ebert-Stiftung, dem Bundesarchiv und dem Bundespresseamt mit vom exakt gleichen Standort fotografierten Architekturbildern des Bungalows gelingt es ihm ein weiteres Mal, historische Fotografien mit zeitgenössischen Bildern auf intensive Weise zu verquicken. Die Protagonisten sind nun Ludwig Erhardt, Kurt Georg Kiesinger, Willy Brandt, Helmut Schmidt, Helmut Kohl und ihre Familien und Gäste.

Die Ausstellung ist vom 2. Dezember 2017 bis zum 28. Januar 2018 bei freiem Eintritt zu sehen. Das Kunsthaus ist dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr sowie donnerstags von 11 bis 19 Uhr geöffnet.

Rahmenprogramm:

Donnerstag, 14. Dezember 2017, 18. Januar und 25. Januar, jeweils 18 Uhr
Nadine Hahn führt durch die Ausstellung.

Sonntag, 7. Januar 2018, 11.30 Uhr
Dirk Brömmel und Dr. Peter Forster sprechen über die Arbeiten des Künstlers.
Vorstellung der Ausstellungsdokumentation

Weitere Informationen gibt es im Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, Telefon (0611) 45046810, E-Mail bildende.kunst@wiesbaden.de, www.wiesbaden.de/kunsthaus.

Werkschau Thomas Duttenhoefer vom 17. 09. bis 13. Nov. 2016 im Kunsthaus Wiesbaden

© massow-picture
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Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, widmet sich in einer umfassenden Werkschau dem vielschichtigen OEuvre des 1950 in Speyer geborenen Bildhauers Thomas Duttenhoefer, emeritierter Professor für Gestaltung der Hochschule in Mannheim.

Diese Ausstellung führt Thomas Duttenhoefer zurück an den Anfang seiner künstlerischen Laufbahn und an seine Ausbildungsstätte. Im Kunsthaus, seinerzeit die Wiesbadener Werkkunstschule beherbergte, begann er 1967 sein künstlerisches Studium, unter anderem bei Erwin Schutzbach, Robert Preyer und Alo Altripp.

Gezeigt werden unterschiedliche Werkgruppen des vielfältigen und imposanten Schaffens Duttenhoefers aus nunmehr fünf Jahrzehnten. So umfasst die Ausstellung neben seinen bekannten bildhauerischen Werken, wie zum Beispiel Bischof und Stier, auch Porträtköpfe, Reliefs, frühe Zeichnungen, Reiseskizzen und druckgrafische Arbeiten.

Thomas Duttenhoefers Werk wurde vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich bundesweit in öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Bei Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. September, 19 Uhr, spricht unter anderem Professor Bernd Goldmann über das Schaffen von Thomas Duttenhoefer. Der Schauspieler Horst Schäfer liest ausgewählte Textpassagen aus „Nachbarschaften“ von Karl Krolow, Schriftsteller und Nachbar von Thomas Duttenhoefer.

Die Ausstellung ist vom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 19 Uhr.

Im Begleitprogramm sind vorgesehen: ein Ausstellungsrundgang mit Thomas Duttenhoefer am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, und Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr. Führungen jeweils 18 Uhr mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn gibt es am Donnerstag, 22. September, 29. September, 13. Oktober und 27. Oktober. Lesung/Finissage ist am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, Karl Krolow (1915 – 1999) „Mit halber Stimme rede ich zu Dir“ – Gedichte und autobiografische Erzählungen von Karl Krolow, gelesen von Horst Schäfer. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Schulklassen: Anmeldung erbeten unter bildende.kunst@wiesbaden.de.

Werkschau Thomas Duttenhoefervom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden

Foto © massow-picture
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Das Kunsthaus Wiesbaden, Schulberg 10, widmet sich in einer umfassenden Werkschau dem vielschichtigen OEuvre des 1950 in Speyer geborenen Bildhauers Thomas Duttenhoefer, emeritierter Professor für Gestaltung der Hochschule in Mannheim.

Diese Ausstellung führt Thomas Duttenhoefer zurück an den Anfang seiner künstlerischen Laufbahn und an seine Ausbildungsstätte. Im Kunsthaus, seinerzeit die Wiesbadener Werkkunstschule beherbergte, begann er 1967 sein künstlerisches Studium, unter anderem bei Erwin Schutzbach, Robert Preyer und Alo Altripp.

Gezeigt werden unterschiedliche Werkgruppen des vielfältigen und imposanten Schaffens Duttenhoefers aus nunmehr fünf Jahrzehnten. So umfasst die Ausstellung neben seinen bekannten bildhauerischen Werken, wie zum Beispiel Bischof und Stier, auch Porträtköpfe, Reliefs, frühe Zeichnungen, Reiseskizzen und druckgrafische Arbeiten.

Thomas Duttenhoefers Werk wurde vielfach ausgezeichnet und international ausgestellt. Seine Arbeiten befinden sich bundesweit in öffentlichen Sammlungen und im öffentlichen Raum.

Bei Ausstellungseröffnung am Freitag, 16. September, 19 Uhr, spricht unter anderem Professor Bernd Goldmann über das Schaffen von Thomas Duttenhoefer. Der Schauspieler Horst Schäfer liest ausgewählte Textpassagen aus „Nachbarschaften“ von Karl Krolow, Schriftsteller und Nachbar von Thomas Duttenhoefer.

Die Ausstellung ist vom 17. September bis zum 13. November in der Kunsthalle und in der Aula des Kunsthauses Wiesbaden, Schulberg 10, bei freiem Eintritt zu sehen. Öffnungszeiten der Ausstellung sind dienstags, mittwochs, freitags, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr, donnerstags von 11 bis 19 Uhr.

Im Begleitprogramm sind vorgesehen: ein Ausstellungsrundgang mit Thomas Duttenhoefer am Donnerstag, 20. Oktober, 18 Uhr, und Sonntag, 6. November, 11.30 Uhr. Führungen jeweils 18 Uhr mit der Kunstwissenschaftlerin Nadine Hahn gibt es am Donnerstag, 22. September, 29. September, 13. Oktober und 27. Oktober. Lesung/Finissage ist am Sonntag, 13. November, 11.30 Uhr, Karl Krolow (1915 – 1999) „Mit halber Stimme rede ich zu Dir“ – Gedichte und autobiografische Erzählungen von Karl Krolow, gelesen von Horst Schäfer. Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei. Schulklassen: Anmeldung erbeten unter bildende.kunst@wiesbaden.de.