Kategorie-Archiv: Musikmesse Frankfurt

Frankfurter Musikpreis 2017 an David Garrett – Verleihung fand zum ersten Mal in der Paulskirche und öffentlich statt

David Garrett beantwortet Fragen, macht Selfies und gibt Autogramme, hier am Portal der Paulskirche kurz vor der Verleihung des Frankfurter Musikpreises 2017, Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
David Garrett beantwortet Fragen, macht Selfies und gibt Autogramme, hier am Portal der Paulskirche kurz vor der Verleihung des Frankfurter Musikpreises 2017, Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Der international erfolgreiche Geiger David Garrett hat am Freitagabend den Frankfurter Musikpreis in der Paulskirche entgegen genommen. Die renommierte Auszeichnung wird alljährlich im Rahmen der Musikmesse vergeben und ehrt Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken einen besonderen Beitrag für die weltweite Musikszene und –kultur geleistet haben.

„Ich freue mich sehr, den Frankfurter Musikpreis zu gewinnen, weil er zum allerersten Mal auch etwas auszeichnet, was ich nicht konkret auf der Bühne mache. Es ist mir seit vielen Jahren ein sehr persönliches Anliegen Musik Menschen näherzubringen, besonders jungen Menschen. Dafür ausgezeichnet zu werden ist natürlich umso schöner“, so David Garrett. Rund 800 Gäste waren bei der Preisverleihung dabei – neben geladenen VIPs sowie Branchen- und Medienvertretern war erstmals auch ein limitiertes Kartenkontingent für die Öffentlichkeit verfügbar.

Stadtrat Mike Josef hilft David Garrett, die große Urkunde aufzuklappen, assistiert von Moderatorin des Abends, Marion Kuchenny, HR-1-Moderatorin. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Stadtrat Mike Josef hilft David Garrett, die große Urkunde aufzuklappen, assistiert von Moderatorin des Abends, Marion Kuchenny, HR-1-Moderatorin. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Die Übergabe des Preises erfolgte durch Mike Josef, den Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main. Im von Josef verlesenen Urkundentext lobt das Kuratorium Garrett als Künstler mit außergewöhnlicher spielerischer Begabung und der Fähigkeit, Menschen zu begeistern. Ihm gelinge es, durch seine Projekte zahlreiche Menschen näher an klassische Musik heranzuführen. Im Anschluss an seine Dankesrede gab David Garrett live auf der Bühne einen kleinen Einblick in einen Teil seines künstlerischen Schaffens. Gemeinsam mit dem französischen Pianisten Julien Quentin spielte er die Sonate für Violine und Klavier A-Dur von César Franck, gefolgt von einigen virtuosen Stücken.

David Garrett und sein langjähriger Klavierpartner Julien Quentin spielen die berühmte Sonate Sonate von César Franck, die dem genialen belgischen Violinist Eugène Ysaÿe (1858-1931) gewidmet hatte, der einst wie Garrett auch als Wunderkind galt.   Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
David Garrett und sein langjähriger Klavierpartner Julien Quentin spielen die berühmte Sonate von César Franck, die  dieser dem genialen belgischen Violinist Eugène Ysaÿe (1858-1931) gewidmet hatte, der einst (wie Garrett) auch als Wunderkind galt. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Seit 35 Jahren zeichnet der Frankfurter Musikpreis Akteure der Musikszene aus – im jährlichen Wechsel wird er an einen Vertreter aus dem klassischen Bereich und einen Vertreter der Popularmusik vergeben. Der vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMH) und der Messe Frankfurt gestiftete Preis ist mit 15.000 Euro dotiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Udo Lindenberg, Peter Gabriel, Keith Emerson und Marie-Luise Neunecker.

(v.li.) Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Dr. Wolfram Goertz, Kulturredakteur der Rheinischen Post und Laudator, Marion Kuchenny, HR-1-Moderatorin, David Gerrett, Preisträger, Mike Josef Stadtrat der Stadt Frankfurt a. Main, Gerhard A. Meinl, Vorsitzender BDMH, stellvertretender Stiftungs- und Kuratoriumsvorsitzender Frankfurter Musikpreis. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
(v.li.) Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, Dr. Wolfram Goertz, Kulturredakteur der Rheinischen Post und Laudator, Marion Kuchenny, HR-1-Moderatorin, David Gerrett, Preisträger, Mike Josef Stadtrat der Stadt Frankfurt a. Main, Gerhard A. Meinl, Vorsitzender BDMH, stellvertretender Stiftungs- und Kuratoriumsvorsitzender Frankfurter Musikpreis. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Erstmals fand die Preisverleihung in der Paulskirche und öffentlich (Karten waren unter Fans verlost worden)  statt und war integriert  in das Musikmesse-Festival.
Dieses fand in diesem Jahr zum zweiten Mal parallel zur Musikmesse statt und bot rund 50 Konzerte in 30 Spielstätten in ganz Frankfurt.

Liste der Preisträger des Frankfurter Musikpreises seit 1982
Preisträger:

2017 David Garrett, Violinist
2016 Al Jarreau, Sänger und Songautor
2015 Peter Sadlo, Schlagzeuger
2014 Ernie Watts, Saxophonist
2013 Marie-Luise Neunecker, Hornistin und Instrumentalpädagogin
2012 John McLaughlin, Gitarrist und Komponist
2011 Anne Sofie von Otter, Mezzo-Sopranistin
2010 Keith Emerson, Keyboarder und Komponist
2009 Dr. José Antonio Abreu, Dirigent, Komponist und Mentor
2008 Paquito D’Rivera, Saxophonist, Klarinettist, Komponist
2007 Peter Eötvös, Dirigent, Komponist und Lehrer
2006 Peter Gabriel, Pop-/Rockmusiker
2005 György Ligeti, Komponist
2004 Udo Lindenberg, Deutsch-Rocker und Pop-Dichter
2003 Walter Levin, Violinist
2002 –
2001 Dietrich Fischer-Dieskau, Sänger
2000 Klaus Doldinger, Saxophonist
1999 Michael Gielen, Dirigent und Komponist
1998 Peter Herbolzheimer, Arrangeur/Interpret/Komponist
1997 Hans Zender, Komponist und Dirigent
1996 Wolfgang Niedecken, Sänger und Songwriter
1995 Tabea Zimmermann, Bratscherin
1994 Brian Eno, Musiker und Klangkünstler
1993 Harry Kupfer, Regisseur
1992 Georg Solti, Dirigent
1991 Aribert Reiman, Komponist
1990 Chick Corea, Jazz-Pianist
1989 Ludwig Güttler, Trompeter
1988 Heinz Holliger, Oboist
1987 Carl Dahlhaus, Musikwissenschaftler
1986 Albert Mangelsdorff, Jazz-Posaunist
1985 Brigitte Fassbaender, Kammersängerin
1984 Alfred Brendel, Pianist
1983 Edgar Krapp, Organist

Frankfurter Musikmesse und Prolight + Sound mit über 1000 Events und Konzerten gestern erfolgreich eröffnet

Schon am ersten Tag war bei gutem Wetter der Ansturm auf die Frankfurter  Musikmesse und Prolight + Sound groß. Foto: Diether v. Goddenthow
Schon am ersten Tag war bei gutem Wetter der Ansturm auf die Frankfurter Musikmesse und Prolight + Sound groß. Foto: Diether v. Goddenthow

Frankfurt ist vom 5. bis 8. April wieder fünf Tage lang die internationale Bühne für Musik und Eventtechnik und technologischer Innovation. Vom Karbon-Flügelhorn bis zur Show-Drohne: Aussteller aus allen Teilen der Welt präsentieren sich in Frankfurt.

Frankfurter Musikmesse  Impression Foto: Diether v. Goddenthow
Frankfurter Musikmesse Impression Foto: Diether v. Goddenthow

Händler, Branchenprofis, Musiker und Musikbegeisterte: Sie alle treffen sich ab gestern in den kommenden Tagen in Frankfurt auf der Musikmesse (5. bis 8. April 2017) und auf der Prolight + Sound (4. bis 7. April 2017). Die internationalen Fachmessen zeigen Produktinnovationen, die die Welt zum Klingen bringen – und die aus einem Event ein spektakuläres Ereignis machen. Neben Produkten von 1.922 Ausstellern[1] aus 55 Ländern bieten Musikmesse und Prolight + Sound ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Konzerten, Workshops, Vorträgen und Autogrammstunden, das alle vertretenen Zielgruppen individuell anspricht. Darüber hinaus findet zum zweiten Mal das Musikmesse Festival mit Auftritten nationaler und internationaler Bands und Künstler in ganz Frankfurt statt.

Die umfunktionierte PC-Tastatur mag  Symbol sein des Wandels der wachsenden Bedeutung von Digitalisierung beim Musikmachen. Foto: Diether v. Goddenthow
Die umfunktionierte PC-Tastatur mag Symbol sein des Wandels der wachsenden Bedeutung von Digitalisierung beim Musikmachen. Foto: Diether v. Goddenthow

„Die Musikmesse und Prolight + Sound gehen mit neuen Formaten und Themen ins Rennen. In Zeiten des digitalen Wandels und fortschreitender Marktkonsolidierung setzen auch wir neue Akzente in puncto Inhalt und Zielgruppen. Die Musikmesse wird weiterhin die Begeisterung fürs Musizieren fördern, erschließt aber auch Themen wie Musikpädagogik und Musiktherapie. Sie macht damit einen weiteren Schritt von einer Instrumentenmesse zu einer Musikmesse. Auf der Prolight + Sound stehen die Chancen der digitalen Technologien in allen Produktbereichen im Fokus“, so Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt.

Messe schrumpft

Große Musikbuchverlage wie Schott in Halle 8.0 Foto: Diether v. Goddenthow
Große Musikbuchverlage wie Schott in Halle 8.0 Foto: Diether v. Goddenthow

Klar, wer jährlich zur Frankfurter Musikmesse und Prolight + Sound nach Frankfurt zur weltweit größten „Show-Messe der Welt“ pilgert, merkt: In manchen Bereichen scheint die Zahl der Aussteller geschrumpft zu sein: So schienen in diesem Jahr weitaus weniger Piano-Anbieter und auch Blass-Instrumenten-Hersteller ihre Instrumente zu präsentieren. Die „Blas-Instrumentenbauer“ wurden im abgetrennten Bereich der Halle 8.0 untergebracht. Auch suchte man die zahlreichen Dienstleister der Musikbranche im großen Galerie-Haus vergeblich. Diese befanden sich nun auf einer Gemeinschafts-Präsentationsfläche für Bildungsträger und Verbände in Halle 8.0. Nochmals gewachsen hingegen schien die Zahl der Aussteller in allen von Sound- und Light-Digitalisierung und Bühnentechnik.

Musikinstrumentenmarkt weiter im Umbruch

Tradionelle Blasinstrumente werden zunehmend mit digitalen Komponenten, Tonabnehmern etc. ausgestattet. Foto: Diether v. Goddenthow
Tradionelle Blasinstrumente werden zunehmend mit digitalen Komponenten, Tonabnehmern etc. ausgestattet. Foto: Diether v. Goddenthow

Die Deutschen sind in Kauflaune – und von der hohen Anschaffungsneigung profitiert auch der Markt für Musikinstrumente. Veränderte Rahmenbedingungen gefährden jedoch die Fortsetzung des Wachstumskurses: So hat das kürzlich in Kraft getretene Artenschutzabkommen CITES weitreichende Folgen für den Verkauf bestimmter Holzarten und stellt die Branche so vor anspruchsvolle Aufgaben. Zudem profitiert der Internethandel weit überdurchschnittlich von positiven Branchenkonjunktur, während der stationäre Handel mehr und mehr um seine Marktanteile kämpfen muss. Der Best-Price-Wettkampf drückt Margen für Händler und Hersteller gleichermaßen und beschleunigt damit die Marktkonsolidierung. Dies manifestiert sich in zahlreichen Geschäftsaufgaben. Der Schlüssel zum Erfolg liegt für den Handel auf einer intelligenten Kombination der Vorteile des Ladenverkaufs mit den Chancen, die sich durch digitale Marketingkanäle ergeben.

Schüler testen unter fachkundiger Anleitung Boomwhackers auf der Frankfurter Musikmesse. Boomwackers sind Perkussions-Kunststoffröhren unterschiedlicher Länge zum gemeinsamen rhythmischen Spiel diatonische Tonleiter. Macht viel Spass. Foto: Diether v. Goddenthow
Schüler testen unter fachkundiger Anleitung Boomwhackers auf der Frankfurter Musikmesse. Boomwackers sind Perkussions-Kunststoffröhren unterschiedlicher Länge zum gemeinsamen rhythmischen Spiel diatonische Tonleiter. Macht viel Spass. Foto: Diether v. Goddenthow

Auf diesem Weg möchte die Musikmesse professionelle Branchenakteure unterstützen. Mit der Business Academy inspired by SOMM bietet die Veranstaltung ein hochqualitatives Vortragsprogramm, das Lösungsansätze für aktuelle Herausforderungen aufzeigt und Best Practices für zukunftsfähige Geschäftsmodelle aufzeigt. Mit einem fortschrittlichen Matchmaking-Programm, das Aussteller und Fachbesucher auf intelligente Weise zusammenbringt, unterstreicht die Musikmesse ihr Engagement für den Musikinstrumentenhandel zusätzlich.

Mehr Musik auf der Musikmesse

Der international bekannte Pianist Joey Calderazzo am gläsernen Flügel. Foto: Diether v. Goddenthow
Der international bekannte Pianist Joey Calderazzo am gläsernen Flügel. Foto: Diether v. Goddenthow

Vier Bühnen und zahlreiche Event-Areale spiegeln die Vielfalt der Musik wider und bieten zielgerichtete Angebote für die unterschiedlichsten musikalischen Communities. Die Center Stage zeigt Auftritte bekannter Künstler verschiedener Genres, während bei der Acoustic Stage „handgemachte“ Musik aus Jazz, Folk und Klassik auf dem Programm steht. Auf der neuen Beck’s Wood & Brass Stage sorgen die Stars der Blasmusik für Stimmung. Hinzu kommt die Yamaha Main Stage, auf der das japanische Traditionsunternehmen seine Künstler präsentiert.
Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr geht das Drum Camp in eine neue Runde. Weltklassemusiker geben täglich Live-Performances an Original-Tourequipment – darunter Robbie-Williams-Drummer Karl Brazil sowie Jost Nickel (Jan Delay) und Chris Coleman (Chaka Khan). Ebenso wird das Konzept auch auf den Gitarrenbereich ausgeweitet. So zeigt das Guitar Camp Auftritte von Künstlern wie Nico Schliemann (Glasperlenspiel), Jen Majura (Evanescence) und Jeff Waters (Annihilator). Hinzu kommen Meet and Greets mit allen Musikern sowie zahlreiche Drum- und Gitarrenworkshops.

Themenbereich „Music Education“ hier bündelt die Musikmesse pädagogische und gesellschaftsrelevante Angebote rund um das Musizieren. Foto: Diether v. Goddenthow
Themenbereich „Music Education“ hier bündelt die Musikmesse pädagogische und gesellschaftsrelevante Angebote rund um das Musizieren. Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Themenbereich „Music Education“ bündelt die Musikmesse pädagogische und gesellschaftsrelevante Angebote rund um das Musizieren. Im Areal Discover Music können musikalische Einsteiger ihre ersten Gehversuche am Instrument machen – unter Betreuung von erfahrenen Musikern der Frankfurt Music Academy. Gemeinsam mit vielen Partnern aus Bildung, Kultur und Wirtschaft veranstaltet die Messe Frankfurt das Musikbiz & Culture Forum. Hier finden Vorträge rund um die Relevanz des Musizierens sowie zu Karrierechancen und Kreativtechniken statt. Der InstruMental Room gibt einen spannenden Einblick in die Welt der Musiktherapie.

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Darüber hinaus findet im Rahmen der Musikmesse der Fachtag „KlassenMusizieren“ statt, der sich besonders an Musiklehrer und Studenten der Musikpädagogik richtet. Schirmherr für den Bereich Music Education ist der hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein.
Auch abseits des Messegeländes ist Musik vier Tage lang das Thema Nummer eins in Frankfurt. Das Musikmesse Festival bietet spannende Konzerte in über 30 Clubs und Event-Locations der Stadt. Zu den Highlights zählen Oleta Adams & die hr-Bigband (8. April, Congress Center Messe Frankfurt), die NDW-Band Extrabreit (6. April, Das Bett), Startrompeter Till Brönner (6. April, Congress Center Messe Frankfurt) sowie Grammy-Preisträger und Billy-Idol-Gitarrist Steve Stevens & Band (7. April, Batschkapp, Special Guest: Gus G.). Besucher der Musikmesse erhalten ein gratis-Festivalbändchen, mit dem sie die Veranstaltungen des Musikmesse Festivals zum vergünstigten Preis oder sogar kostenlos besuchen können.

Produktvielfalt und spannende Innovationen

Drum-Software erobert zusehends die Szene.Foto: Diether v. Goddenthow
Drum-Software erobert zusehends die Szene.Foto: Diether v. Goddenthow

Die neuen Anziehungspunkte auf der Musikmesse treffen den Nerv der Branche: So nutzen viele Unternehmen die Möglichkeit, sich in unmittelbarer Nähe zu Publikumsmagneten wie Drum Camp und Guitar Camp zu präsentieren. Einige Marken, die zum Teil seit mehreren Jahren nicht mehr mit eigenem Stand auf der Musikmesse vertreten waren, sind 2017 wieder dabei: darunter Ibanez, Warwick, Sonor, Tama, Meinl Cymbals, Remo, Orange, Beyerdynamik und weitere.
Darüber hinaus ist die Musikmesse auch in diesem Jahr ein Showroom für spannende Innovationen rund ums Musizieren. So wird die weltweit erste Violine präsentiert, die mit Hilfe der 3D-Druck-Technologie entstanden ist – ebenso wie das erste Karbon-Flügelhorn. Ein Trend, der sich auch in diesem Jahr auf der Musikmesse zeigt, sind Hybrid-Instrumente, die die Vorzüge von analoger und digitaler Klangerzeugung vereinen. Insgesamt können Besucher die Produkte von 972 Ausstellern auf der Messe erleben.

Musikmesse - bei schönem Wetter wie gestern herrscht auch im Außenbereich gute Stimmung.Foto: Diether v. Goddenthow
Musikmesse – bei schönem Wetter wie gestern herrscht auch im Außenbereich gute Stimmung.Foto: Diether v. Goddenthow
Prolight + Sound: Präsentations- und Informationsplattform einer facettenreichen Industrie
Live-Technik auf der Prolight + Sound Foto: Diether v. Goddenthow
Live-Technik auf der Prolight + Sound Foto: Diether v. Goddenthow

Die Live-Entertainment-Industrie ist weiterhin im Aufwind – auch der Markt für Events im geschäftlichen Kontext entwickelt sich erfreulich. Mit der steigenden Nachfrage nach Veranstaltungen und hohen Ansprüchen an eine spektakuläre Inszenierungen wächst auch der Bedarf an Investitionen in moderne Event- und Medientechnik, wie sie auf der Prolight + Sound präsentiert wird.

Workshop in Aufnahmetechnik. Foto: Diether v. Goddenthow
Workshop in Aufnahmetechnik. Foto: Diether v. Goddenthow

Trotz der auch in dieser Branche aufkommenden Marktkonsolidierung sind die Vorzeichen weiter positiv.
Auch die Prolight + Sound erweitert in diesem Jahr ihr Themenspektrum. So präsentiert die Messe mit Faces Behind The Voices eine multimediale Ausstellung zu Deutschlands bekanntesten Synchronstimmen.

DJ - Zubehör bis hin zu einer kompletten mobilen Lightshow. Foto: Diether v. Goddenthow
DJ – Zubehör bis hin zu einer kompletten mobilen Lightshow. Foto: Diether v. Goddenthow

Das neue Sonderareal Silent Stage gibt Tipps zum besseren Bühnensound und lädt auch die Besucher der Musikmesse ein – ebenso wie das Discjockey-Areal DJCon. Mit mehr als 70 Fachvorträgen hilft die Prolight + Sound Profis der Branche dabei, sich über aktuelle Entwicklungen am Markt auf dem Laufenden zu halten. Am Future Talents Day, der am Messedienstag stattfindet, ist das Augenmerk besonders auf Brancheneinsteiger gerichtet: In Vorträgen erfahren Studenten und Berufsschüler mehr über Karriereszenarien in der Event-Industrie.

Messeimpression - Musik-Zubehör-Anbieter.Foto: Diether v. Goddenthow
Messeimpression – Musik-Zubehör-Anbieter.Foto: Diether v. Goddenthow

Die sechs Hallenebenen der Prolight + Sound machen das kreative Potenzial der Branche erlebbar. Das Angebot reicht von beeindruckenden Laser-, Feuer- und Wassereffekten über 3D-Projektion bis hin zu automatisch gesteuerten Mikrodrohnen, die in spektakulären Flug-Choreographien zu erleben sind. Key-Player aus allen Bereichen der Eventtechnik-Industrie stellen ihre Neuerungen vor – insgesamt präsentieren sich 950 Aussteller auf der Prolight + Sound 2017.

Starkes Messeduo rückt näher zusammen
Im Zuge einer geänderten Tagesfolge der Musikmesse, die in diesem Jahr von Mittwoch bis Samstag öffnet, finden die beiden Fachmessen 2017 an drei Tagen gemeinsam statt. So werden die Synergien zwischen den beiden Veranstaltungen weiter gestärkt. Besucher der Musikmesse können während der Überschneidungstage auch die Prolight + Sound besuchen – und umgekehrt.

Von Klassik bis Punkrock: Das Musikmesse Festival 2017 zeigt stilistische Vielfalt

© Promo Musikmesse Frankfurt
© Promo Musikmesse Frankfurt

Nach der Premiere im vergangenen Jahr geht das Musikmesse Festival vom 5. bis 8. April in eine neue Runde. Vier Tage lang bietet es Besuchern und Ausstellern der Musikmesse sowie allen Musikfans ein vielfältiges Programm. Mit zahlreichen Konzerten an unterschiedlichen Orten sowie Musikaktionen im öffentlichen Raum trägt das Festival den Spirit der Musikmesse in die gesamte Stadt hinein. „Musik verbindet. Diese Dynamik zeigt sich nicht nur auf der Musikmesse mit Ausstellern, Fachbesuchern und Musikern aus unterschiedlichen Teilen der Welt. Auch beim Musikmesse Festival ziehen Stadt, Veranstalter, Partner und Initiativen an einem Strang, um mit außergewöhnlichen Musikern vier Tage lang die Vielfalt der Musik und die Faszination des Musizierens zu feiern“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt Exhibition GmbH.

Veranstalter ist die Weyand Entertainment Consulting GmbH im Auftrag der Messe Frankfurt. „Das Festival bringt erstklassiges Entertainment in die Stadt – und stellt gleichzeitig die Lebendigkeit der Frankfurter Musik- und Kreativszene heraus“, sagt Organisator Wolfgang Weyand. „Die erstmalige Einbindung des Musikmesse Festivals in das Konzept der Musikmesse war im letzten Jahr ein Erfolg. Wir freuen uns über die Fortsetzung dieses ehrgeizigen Projekts mit über 50 Events an 30 Locations. Ob Senkrechtstarter oder Musiklegende, der Bandbreite des Festivals sind keine Grenzen gesetzt.“

Konzerthighlights von Klassik bis Punkrock

Internationaler Deutscher Pianistenpreis

© Promo Musikmesse Frankfurt
© Promo Musikmesse Frankfurt

Werke von Beethoven, Brahms und Rachmaninow – dargeboten von herausragenden Talenten am Klavier und der Staatskapelle Halle: Das Grand Finale des 7. Internationalen Deutschen Pianistenpreises bildet am 5. April das offizielle Eröffnungskonzert der Musikmesse. Es findet im Großen Saal der Alten Oper statt und verspricht ein klassisches Konzerterlebnis, das höchsten Ansprüchen gerecht wird.

Oleta Adams & hr-Bigband

Oleta Adams_© Promo Musikmesse Frankfurt
Oleta Adams_© Promo Musikmesse Frankfurt

Eine ungewöhnliche musikalische Begegnung erwartet die Besucher des Musikmesse Festivals am Samstag, den 8. April um 20:00 Uhr: Die Ausnahmekünstlerin Oleta Adams trifft auf die hr-Bigband unter der musikalischen Leitung von Jörg Achim Keller. Die US-amerikanische Sängerin wurde Ende der Achtzigerjahre durch ihr Engagement bei der Band „Tears for Fears“ einer breiten Öffentlichkeit bekannt. Viele ihrer Solo-Singles, darunter „Get Here“ oder „Window of Hope“ waren international in den Charts vertreten. Das Konzert findet als Abschlussevent der Musikmesse im Congress Center Messe Frankfurt statt.

David Garrett (Verleihung des Frankfurter Musikpreises)

David Garrett © Source4fashion Christine Blei
David Garrett © Source4fashion Christine Blei

Der international erfolgreiche Violinist wird im Rahmen der Musikmesse mit dem Frankfurter Musikpreis 2017 geehrt. David Garrett nimmt den Preis am 7. April in der Frankfurter Paulskirche entgegen und gibt live auf der Bühne einen kleinen Einblick in einen Teil seines künstlerischen Schaffens. Für die Preisvergabe steht erstmals ein limitiertes Kartenkontingent für die Öffentlichkeit zur Verfügung. Die Tickets gehen nicht in den Verkauf – Fans des Musikers können sie jedoch im Rahmen einer Verlosungsaktion gewinnen. Die Informationen zur Teilnahme sind auf der Website des Musikmesse Festivals abrufbar. Die Verlosungsaktion startet am 9. März.

Till Brönner
Deutschlands bekanntester Jazz-Musiker überzeugt nicht nur mit seinem brillanten Trompetenspiel, sondern auch als Sänger mit einer grandiosen Band sowie als Songwriter. 2016 gab er im Rahmen des International Jazz Day sein Können gar im Weißen Haus zum Besten – auf Einladung des damaligen Präsidenten Barack Obama. Fans des Multitalents erleben den unverkennbaren Brönner Sound bei seinem Konzert im Congresszentrum der Messe Frankfurt am 6. April.

Pietro Lombardi & Kayef

Pietro-Lombardi © Promo Musikmesse Frankfurt
Pietro-Lombardi © Promo Musikmesse Frankfurt

2011 gewann er die Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“– seine Siegersingle „Call my Name“ verkaufte sich binnen einer Woche nach dem Finale von DSDS 300.000 Mal, erreichte Platin-Status und Platz eins im gesamten deutschsprachigen Raum. Im Rahmen des Musikmesse Festivals tritt er am Samstag, 8. April, in der Jugend-Kultur-Kirche Sankt Peter mit einer einmaligen Akustikshow auf. Am gleichen Abend steht Youtube-Star Kayef auf der Bühne, der mit seinen Videos rund 450.000 Abonnenten begeistert und sein Album „Chaos“ direkt auf Platz 4 der deutschen Album Charts katapultieren konnte.

Steve Stevens & Band (Special Guest: Gus G.)
Der Grammy-Gewinner, Gitarrist, Songwriter und Komponist Steve Stevens lädt zu einem unvergesslichen Abend im Rahmen seiner Europatour ein. Steve Stevens ist vor allem bekannt durch seine 30-jährige musikalische Partnerschaft mit Billy Idol, seine Arbeit an Michael Jackson’s „Dirty Diana“ und den Gewinn eines Grammys für den Titelsong des Blockbusters Top Gun. Gemeinsam mit seiner Band sowie Special Guest Gus G. – Gitarrist von Rocklegende Ozzy Osbourne – steht er am 7. April auf Bühne der Frankfurter Batschkapp.
Tickets unter: http://bit.ly/2fZ67pb

Branford Marsalis Quartet & Kurt Elling
Saxofonist Branford Marsalis und Bariton Kurt Elling gestalten am 6. April einen besonderen Jazzabend in der Alten Oper. Marsalis hat sich nicht nur durch zahlreiche erfolgreiche Alben, sondern auch durch seine Zusammenarbeit mit Künstlern wie James Taylor oder Tina Turner einen Platz in der Musikhistorie gesichert. Elling begeistert Jazzfans aus aller Welt mit seiner vielseitigen Stimme und ist Grammy-Preisträger in der Kategorie „Best Vocal Album“. Gemeinsam performen die Musiker berühmte Standards des Great American Songbook.

Extrabreit
Bereits lange vor den Toten Hosen oder den Ärzten gründete sich eine deutsche Band, die die Schönheit der 3-Minuten-Gitarrenhymne mit rotzig-subversiven Texten entdeckt hatte und mit Hymnen wie „Hurra die Schule brennt…“ die Charts eroberte: Extrabreit aus Hagen, die Väter des deutschen Pop-Punks. Am 6. April treten Sie in Frankfurts Live-Club Das Bett im Rahmen des Musikmesse Festivals auf.

Darüber hinaus wird im Rahmen des Musikmesse Festivals erstmals der Backstage Club Award verliehen. Der gemeinsam mit Verbänden und Vereinen sowie Musikernetzwerken entwickelte Preis zeichnet Spielstätten aus, die Künstlerinnen und Künstlern optimale Bedingungen und einen optimalen Support bieten – gewählt wird von den Musikern selbst. Die Preisverleihung findet am 5. April 2017 in der Milchsackfabrik in Frankfurt statt.

Gratis Festivalticket für alle Besucher der Musikmesse

Für das Musikmesse Festival wird es ein spezielles Festivalticket geben, das vergünstigten oder sogar kostenfreien Eintritt zu den Events gewährt. Besucher der Musikmesse erhalten es gratis an den Eingängen des Messegeländes. Darüber hinaus kann es auch online auf der Website des Musikmesse Festivals für 15 EUR (zzgl. Vorverkaufsgebühren) bezogen werden.

Alle Details zum Musikmesse Festival unter www.musikmesse-festival.com

Keine Panik beim 12. PRG Live Entertainment Award – Udo Lindenberg rockt am 3. April 2017 die Festhalle

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Der Panikpräsident höchstpersönlich gibt sich die Ehre, wenn am Montag, 3. April, die Gala zur 12. Verleihung des PRG Live Entertainment Awards (LEA) in der Frankfurter Festhalle stattfindet: Udo Lindenberg wird auf der opulent ausgestatteten Bühne einmal mehr zeigen, dass er als energiegeladener Performer und Show-Zeremonienmeister auch nach fünf Jahrzehnten Karriere in der Champions League der deutschen Rockmusik spielt. Das LEA-Publikum bekommt eine Kostprobe aus seinem Tournee-Programm „Keine Panik“, mit dem der Wahl-Hamburger 2016 die größten deutschen Stadien und Hallen füllen konnte.

udo-lindenbergLindenberg hatte im vergangenen Jahr bereits den Preis der LEA-Jury für seinen Veranstalter und Manager Roland Temme mit in Empfang genommen. Nun kehrt er zum Live-Entertainment-Event nach Frankfurt zurück. „Wir freuen uns, dass es Udo beim LEA so gut gefällt“, kommentiert Prof. Jens Michow, der Geschäftsführer der LEA Veranstaltungs GmbH und Executive Producer der Award-Gala. „Unsere Gäste dürfen sich jetzt schon auf einen tollen Moment freuen.“ Der Auftritt des Deutschrock-Pioniers ist jedoch nur einer der Höhepunkte des musikalischen Rahmenprogramms beim LEA 2017, zu dem wieder mehr als 1.400 Gäste erwartet werden. Weitere musikalische Akzente wird unter anderem Helmut Zerlett setzen, der die Gala mit seiner Band begleitet. Außerdem werden Max Giesinger und die Breakdance-Gruppe DDC auf der Bühne stehen.

Weitere Infos zur LEA-Preisverleihung 2017

Frankfurter Musikpreis 2017 geht an David Garrett

David_Garrett © Source4fashion Christine Blei
David_Garrett © Source4fashion Christine Blei

Würdigung des Ausnahmemusikers im Rahmen der Musikmesse
Preisvergabe mit musikalischer Darbietung in der Frankfurter Paulskirche am 7. April

Der international erfolgreiche Violinist David Garrett wird mit dem Frankfurter Musikpreis 2017 geehrt. Die Auszeichnung wird alljährlich im Rahmen der Musikmesse vergeben und ehrt Persönlichkeiten, die durch ihr Wirken einen besonderen Beitrag für die weltweite Musikszene und -Kultur geleistet haben. David Garrett nimmt den Preis am 7. April in der Frankfurter Paulskirche entgegen und gibt live auf der Bühne einen kleinen Einblick in einen Teil seines künstlerischen Schaffens.

Das Kuratorium des Frankfurter Musikpreises lobt David Garrett als Künstler, dem es gelingt, durch seine Crossover-Projekte zahllose Menschen an die klassische Musik heranzuführen und gleichzeitig die Neugier für klassische Musik mit seinen Kammermusikabenden und Orchesterkonzerten zu wecken. Hierbei hebt es in seiner Begründung Garretts Anliegen hervor, durch reine Klassik-Projekte die persönliche Verwurzelung in der klassischen Musik auf internationalem Spitzenniveau zu dokumentieren.

David Garrett

Der 1980 in Aachen geborene Garrett verkaufte im Laufe seiner Karriere bereits über 2,5 Millionen Tonträger, die ihm allein in Deutschland zwölf Platin- und sieben Goldauszeichnungen einbrachten. Besondere Bekanntheit erlangte er mit dem Album „Rock Symphonies“, das sich 72 Wochen lang in den deutschen Charts platzieren konnte.

Bereits im frühen Kindesalter absolvierte David Garrett erste Auftritte als Geiger – mit 12 Jahren hatte er seinen ersten Plattenvertrag bei der Deutschen Grammophon als jüngster Künstler. Es folgten zahlreiche erfolgreiche Studio- und Live-Alben sowie Auszeichnungen mit dem Echo der Deutschen Phono-Akademie, der Goldenen Feder sowie dem Bambi der Klassik. Darüber hinaus war er Botschafter der UNESCO und stand zwei Jahre lang im Guinness-Buch der Rekorde als schnellster Geiger der Welt.

Kennzeichnend für das Werk von David Garrett ist die Vermischung klassischer Werke mit moderner Pop- und Rockmusik sowie der hohe Erlebnis-Faktor bei seinen Konzerten. Viele seiner Fans sind auf diese Weise erstmals in Berührung mit klassischer Musik gekommen. Darüber hinaus schaffte er es jedoch auch, mit Klassik-Aufnahmen im engeren Sinne ein breites Publikum zu erreichen. Im Laufe seiner Karriere wirkte Garrett mit einigen der weltweit bedeutendsten Dirigenten zusammen, darunter Claudio Abbado und Zubin Mehta.

Frankfurter Musikpreis

Seit 1982 zeichnet der Frankfurter Musikpreis Akteure der Musikszene für außergewöhnliche Leistungen in der Interpretation, Komposition, Musikwissenschaft, Lehre und Förderung des Musizierens aus. Mit der Frankfurter Paulskirche dient in diesem Jahr ein geschichtsträchtiger Bau als Schauplatz, in dem unter anderem der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und der Goethepreis der Stadt Frankfurt verliehen werden.

Der vom Bundesverband der Deutschen Musikinstrumentenhersteller (BDMV) und der Messe Frankfurt gestiftete Musikpreis ist mit 15.000 Euro dotiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehören unter anderem Udo Lindenberg, Peter Gabriel, Keith Emerson oder Marie-Luise Neunecker. Zuletzt ging der Frankfurter Musikpreis an den jüngst verstorbenen amerikanischen Sänger und Songautor Al Jarreau.

Das Kuratorium Stiftung Frankfurter Musikpreis zur internationalen Musikmesse Frankfurt besteht aus:

  • dem Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt
  • dem Vorsitzenden des Bundesverbandes der Deutschen
  • Musikinstrumenten-Hersteller e. V.
  • einem Geschäftsführer der Messe Frankfurt
  • zwei Repräsentanten aus dem Deutschen Musikrat sowie
  • zwei Repräsentanten von deutschen Musikhochschulen

Mehr zur Musikmesse unter www.musikmesse.com

12. PRG Live Entertainment Award am 3. April 2017: Grund zum Feiern nach einem schwierigen Veranstaltungsjahr

lea-logoDie Musik- und Live Entertainment-Szene aus dem deutschsprachigen Raum versammelt sich am Montag, 3. April 2017, in der Festhalle in Frankfurt zur 12. Ausgabe des PRG Live Entertainment Awards. Mehr als 1.400 Gäste werden zu der renommierten Preisverleihungs-Gala in dem Konzertpalast im Frankfurter Messegelände erwartet. In insgesamt 15 Kategorien gehen die begehrten LEA-Trophäen für herausragende Leistungen an Veranstalter, Manager, Agenten und Spielstättenbetreiber.

2017 wird dabei auf ein Jahr zurückgeblickt, das laut Prof. Jens Michow, Geschäftsführer der LEA Veranstaltungs GmbH und Executive Producer der Award-Gala, „besonders schwierig“ für die Veranstalter gewesen ist. „Die Anstrengungen zur Abwehr von Terrorgefahren und die sintflutartigen Unwetter, die zum Abbruch diverser Festivals und damit zu komplexen haftungsrechtlichen Konsequenzen geführt haben, brachten 2016 noch nie dagewesene Herausforderungen“, führt Michow aus. „Dass diese Hürden von den Praktikern so professionell genommen wurden, wird bei der diesjährigen Verleihung ein besonderer Grund zum Feiern sein.“

Eine Kategorie mehr – Senkrechtstarter und Altmeister nominiert

Die mit Medienvertretern und Branchenpraktikern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz besetzte LEA-Jury hat in der Saison 2016 wieder rund 500 Konzerte und Shows begutachtet und auf dieser Basis die Nominierungen für die entsprechenden Preiskategorien festgelegt. In diesem Jahr wird es beim PRG Live Entertainment Award eine Auszeichnung mehr geben als im Vorjahr, da die bisherige Kategorie „Arena-/Stadion-Tournee des Jahres“ aufgeteilt worden ist. Damit wird der Vielzahl an hochkarätigen Events in den Stadien und großen Hallen Rechnung getragen, die in separaten Kategorien noch differenzierter bewertet und gewürdigt werden können. Während die Nominierten für diese beiden LEAs erst zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgegeben werden, steht die Auswahl der besten Konzertreisen durch mittelgroße Spielstätten (Kapazität: 2.000 bis 5.000 Besucher) bereits fest: Bei den Hallen-Tourneen des Jahres konkurrieren Landstreicher Booking mit der „Hurra die Welt geht unter“-Tour der Berliner Hip-Hop-Formation K.I.Z und Sector3 Media mit der „Tape Tour“ von Senkrechtstarter Mark Forster mit den Konzertreisen von drei Altmeistern aus unterschiedlichen Genres: Ins LEA-Rennen geht die von Semmel Concerts ausgerichtete Tournee zum 40. Bandjubiläum von Niedeckens BAP ebenso wie Wizard Promotions mit den Thrash-Metal-Pionieren Slayer und deren „Repentless World Tour“. Darüber hinaus ist Comedy-Urgestein Otto Waalkes ebenfalls nominiert: Unter dem Motto „Holdrio Again“ füllte er zusammen mit seinem Rüssl Musikverlag die Hallen in Eigenregie.

SonneMondSterne könnte zweiten LEA gewinnen

In zwei weiteren Kategorien sind die Nominierungen für den LEA 2017 zu diesem Zeitpunkt schon bekannt. Bei den Festivals des Jahres haben die Macher des SonneMondSterne im thüringischen Saalburg die Möglichkeit, zum zweiten Mal nach 2007 die Trophäe zu gewinnen. Die Seekers Event GmbH brachte das Elektro-Festival im vergangenen Jahr zum 20. Mal auf die Bühnen. Allerdings hat das SMS-Festival in dieser Kategorie starke Konkurrenz: Auch das Lollapalooza Berlin, veranstaltet von einem Joint Venture der Hörstmann Unternehmensgruppe mit dem britischen Promoter Festival Republic (FRHUG), das Open Air St. Gallen und das österreichische Volksmusik- und Schlager-Spektakel Wenn die Musi spielt von Show Factory Entertainment und adlmann promotion sind von der LEA-Jury ausgewählt worden. Drei Kandidaten aus drei Ländern bilden das Feld der Nominierten für den Club des Jahres: Das Capitol Hannover konnte die Jury bei der Vorauswahl ebenso überzeugen wie der Posthof im österreichischen Linz und die Mühle Hunziken in Rubigen (Schweiz).

Gala mit neuem Gesicht – Wandlungsfähiges Bühnenbild

Die Gala zum PRG Live Entertainment ist nicht nur eine Plattform um herausragende Leistungen aus dem Veranstaltungs-Bereich zu würdigen, sie hat in den vergangenen Jahren auch selbst als spektakuläres Event Maßstäbe gesetzt.

Der TV-Moderator Ingo Nommsen, der den LEA zum sechsten Mal moderiert, wird auch 2017 hochkarätige Live-Acts wie Max Giesinger und die Dancefloor Destruction Crew (DDC) sowie zahlreiche namhafte Laudatoren auf einer spektakulär ausgestatteten Bühne in der Festhalle begrüßen.

Weitere Infos zur LEA-Preisverleihung 2017

 

Musikmesse 2017: Sonor mit Messeauftritt in der „Brandworld Drums“

Sonor Jost Nickel © Kirchner Kutt Gbr sm
Sonor Jost Nickel © Kirchner Kutt Gbr sm

Deutscher Premium-Hersteller nutzt neues Marken-Areal zur Präsentation seiner Produkte
Zusätzlicher Stand mit Fokus auf Händler-Ansprache in Halle 11.1

Die Schlaginstrumentenmarke Sonor ist mit einem umfangreichen Auftritt auf der Musikmesse 2017 vertreten. Der Hersteller von hochwertigen Schlagzeugen und Percussion-Instrumenten präsentiert sich im neuen Ausstellungs- und Eventareal „Brandworld Drums“ in Halle 11.0. Zusätzlich nutzt Sonor die Gelegenheit zur gezielten Ansprache von Händlern und Distributoren im Bereich „Business Area & Full-range Companies“ (Halle 11.1). Weiterhin steht für interessierte Schlagzeuger ein Raum zur Verfügung, in dem eine neue Sonor Drum Serie, welche auf der Messe vorgestellt wird, getestet werden kann.

„Unser Versprechen an die Branche ist, Aussteller der Musikmesse mit den für sie besonders wichtigen Interessensgruppen in Kontakt zu bringen“, sagt Michael Biwer, Group Show Director im Bereich Entertainment, Media & Creative Industries der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Die Brandworld Drums schafft einen neuen Anziehungspunkt für die internationale Schlagzeug Community und gibt Ausstellern die Möglichkeit, ihre Marken in einem attraktiven Umfeld vorzustellen. Wir freuen uns, mit Sonor einen weiteren Key-Player im Drum-Bereich im Rahmen der Brandworld auf der Musikmesse zu begrüßen.“

„Die Weiterentwicklungen auf der Musikmesse haben uns überzeugt: Das Brandworld-Konzept stellt für uns eine attraktive Möglichkeit dar, potenzielle Kunden aus aller Welt für unsere Produkte zu begeistern. Wir werden die Messe zum Anlass nehmen, eine komplett neue Drum Serie zu präsentieren. Im Drum Camp können alle Schlagzeuginteressierten zudem die Sonor-Artists Jost Nickel und Chris Coleman bei außergewöhnlichen Drum-Performances erleben“, sagt Karl-Heinz Menzel, Geschäftsführer der Sonor GmbH. „Nach den positiven Erfahrungen bei der vergangenen Veranstaltung sind wir zudem auf ergiebige Geschäftsgespräche in unserem Business Office in Halle 11.1. gespannt“.

Das Brandworld-Konzept der Musikmesse 2017

Mit der Brandworld Drums und der Brandworld Guitar bündelt die Messe Frankfurt Produktpräsentation, Markenschulung und Entertainment in einem ganzheitlichen Areal. Herzstück der Brandworlds ist jeweils das Camp, in dem energiegeladene Auftritte bekannter Instrumentalisten in einer schallisolierten Kabine stattfinden – nur Zentimeter vom Publikum entfernt und an original Tour-Equipment. Die Künstler stehen im Anschluss an ihre Performances für Fragen und Meet and Greets zur Verfügung. Als Präsentationsfläche für Markenhersteller dient die Brand Area in unmittelbarer Nähe der Camps. Unternehmen stellen hier ihre Produkte an individualisierten und ansprechend gestalteten Komplettständen aus. In der Academy bieten die Brandworlds eine zielgerichtete Möglichkeit für Aussteller, um Händlern und Distributoren ihre Produkte in Aktion vorzustellen. Der vierte Bestandteil der Brandworlds ist das College: Dort finden täglich Workshops und Masterclasses für ambitionierte Musiker statt. Alle Angebote der Brandworld sind für Besucher der Musikmesse kostenfrei.

Halle 11.1 schafft Raum für Business in ruhiger Atmosphäre

Der Bereich „Business Area & Full-range Companies“ (Halle 11.1) bietet eine optimale Plattform für ruhige Gespräche im geschäftlichen Kontext und richtet sich an den Ansprüchen von internationalen Händlern und Distributoren aus. In der gesamten Halle gelten spezielle Lautstärkerichtlinien, die den Verzicht auf das Antesten von Instrumenten beinhalten. So können sich Aussteller ganz auf ihr Business konzentrieren. Individuelle Stände und Business Offices in Halle 11.1 sind sowohl als Stand-alone-Lösung oder als Ergänzung zum Messeauftritt in einer der weiteren Hallen buchbar.

Weitere Informationen zur Musikmesse unter www.musikmesse.com

Datum für Musikmesse 2017 vom 5. bis 8. April 2017 steht

Musikmesse_KeyVisualDie Musikmesse 2017 wird vom 5. bis 8. April 2017 stattfinden. Mit der Tagesfolge von Mittwoch bis Samstag berücksichtigen die Organisatoren die Erfahrungen aus der vergangenen Veranstaltung und die in Gesprächen und Ausstellerbefragungen geäußerten Wünsche von Unternehmen der MI-Branche und den angeschlossenen Verbänden. Die Musikmesse öffnet fortan an drei Tagen parallel zur Prolight + Sound, deren Tagesfolge (Dienstag bis Freitag, 4. bis 7. April 2017) bestehen bleibt. Auch bei den Öffnungszeiten justieren die Veranstalter dem Feedback der Branche folgend nach. Die Messen werden im kommenden Jahr an allen vier Tagen von 10 bis 18 Uhr öffnen.

Im April 2016 fand die Musikmesse erstmals mit einem neuen Konzept statt. Viele der Neuerungen erwiesen sich bereits bei der Premiere als Erfolg. So fand das erweiterte Angebot für Fachbesucher einen hohen Zuspruch bei Unternehmen, Händlern und Distributoren. Zugleich wurden zahlreiche neue Anziehungspunkte für das musikinteressierte Publikum geschaffen, die von der Zielgruppe gut angenommen wurden. Andere Maßnahmen konnten die Erwartungen nicht voll erfüllen. Im Vergleich zu den ersten drei Messetagen, die durchweg stark frequentiert waren, verzeichnete der in Abstimmung mit der Branche eingeführte Messesonntag eine spürbar geringere Besucherzahl. Auch die Öffnungszeiten waren auf Wunsch der MI-Industrie geändert worden. Während der spätere Start um 10 Uhr positiv aufgenommen wurde, brachte die Stunde von 18 bis 19 Uhr nicht den gewünschten Mehrwert.

„Als internationales und nachhaltig agierendes Messeunternehmen ist die kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Veranstaltungen ein integraler Bestandteil unserer Arbeit. Die Neukonzeption der Musikmesse ist ein dynamischer Prozess. Wir haben zugehört und werden weiterhin zuhören, um die Veranstaltung optimal auf die Ansprüche der Branche abzustimmen“, sagt Stephan Kurzawski, Geschäftsleiter der Messe Frankfurt Exhibition GmbH. „Vor diesem Hintergrund werden wir auch zukünftig in die Musikmesse investieren und die erfolgreichen Bestandteile des Events weiter ausbauen. Gleichzeitig werden wir selbstverständlich dort Justierungen vornehmen, wo es von der Mehrheit der Unternehmen und Besuchergruppen gewünscht ist. Wir bedanken uns für das konstruktive Feedback aus der Branche, das wir vor, während und nach der Messe bekommen haben.“

Der Verband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche Society Of Music Merchants (SOMM e. V.) begrüßt die Anpassung der Öffnungszeiten und spricht sich für eine Überschneidung der beiden Messen aus: „Die Organisatoren haben mit dem neuen Messekonzept den Willen zur Veränderung bewiesen, Anregungen aufgenommen und neue Formate realisiert. Das ist notwendig, um die Musikmesse als wichtigste europäische Branchenplattform weiterzuentwickeln. Die Branche konnte im April beobachten, dass viele Neuerungen gut funktioniert haben“, sagt Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM. „Wir sehen es als richtige Entscheidung, die Musikmesse und die Prolight + Sound mehr zusammenzubringen. Auch das Finetuning der Öffnungszeiten ist in unserem Sinne“

Die Musikmesse wird sich auch in den kommenden Jahren an den individuellen Bedürfnissen der MI-Branche orientieren. Zahlreiche Key-Player loben den Mut zum Wandel. „Wir haben bereits im letzten Jahr positiv aufgenommen, dass die Musikmesse aktiv an einer Überarbeitung des Messekonzeptes arbeitet“, sagt Markus Sailer, Geschäftsführer der Roland Germany GmbH. „Die neuen Bausteine waren für uns als Aussteller alle interessant – mein Lieblingsbeispiel ist das Drum Camp. Ich denke, die Messe wird weiter viel Energie in die Musikmesse stecken und die Veranstaltung 2017 noch besser machen. Und das ist gut so für alle Aussteller, für alle Kunden und natürlich langfristig auch für den Messestandort Frankfurt.“ Gabriela Meyer, Geschäftsführerin der König & Meyer GmbH & Co. KG, resümiert und blickt in die Zukunft: „Für uns ist die diesjährige Messe erfolgreich verlaufen. Wir konnten viele internationale und nationale Kunden an unseren beiden Ständen begrüßen. Auch der Zuspruch der Konsumenten war groß. Das neue Konzept hat viele erfrischende Ideen mit sich gebracht, etwa die Business Academy, die Street Food Session oder das Musikmesse Festival. Wir begrüßen es sehr, dass es im kommenden Jahr weitere Nachjustierungen in Bezug auf die Tagesfolge und Öffnungszeiten geben wird. Die größere Überschneidung mit der Prolight + Sound und der Hallenschluss um 18 Uhr sind in unserem Sinne.“

Weitere Informationen: www.musikmesse.com

Musikmesse und Prolight + Sound 2016 Frankfurt großer Erfolg mit hohem Besucherzuspruch

Musikmesse - hier Begegnungen in der Galerie: Musikstiftungen, Musikinitivativen, Musikorganisationen, Weiterbildungen und Verände wie GEMA etc. © massow-picture
Musikmesse – hier Begegnungen in der Galerie: Musikstiftungen, Musikinitivativen, Musikorganisationen, Weiterbildungen und Verände wie GEMA etc. © massow-picture

Musikmesse punktet mit emotionalen Musikevents und erweitertem Händler-Angebot
Prolight + Sound: Mehr Aussteller, mehr Fläche, hohe Internationalität

In den vergangenen Tagen präsentierte sich Frankfurt als Hauptstadt der Musik- und Eventtechnikbranche. Die Musikmesse schließt heute ihre Tore, die Prolight + Sound endete bereits am Freitag. Knapp 110.000 (2015: 108.409) Besucher aus rund 130 Ländern kamen in den vergangenen Tagen auf das Frankfurter Messegelände, um auf den beiden internationalen Messen zu ordern, sich über Innovationen zu informieren und Produktneuheiten auszuprobieren. Musikmesse und Prolight + Sound präsentierten sich in diesem Jahr mit neuem Konzept. „In Frankfurt spielt die Musik. Das haben die beiden Veranstaltungen klar gezeigt. Wir sind mit der Neuausrichtung unseres starken Messe-Duos auf dem richtigen Weg.

Halle 8 Großes Gedränge herrschte auch bei den Musikverlagen. © massow-picture
Halle 8 Großes Gedränge herrschte auch bei den Musikverlagen. © massow-picture

Vor dem Hintergrund sich verändernder Vertriebsstrukturen im Zuge der Digitalisierung werden wir diesen Weg gemeinsam mit der Branche weitergehen und im Dialog mit Verbänden und Ausstellern an der Feinjustierung arbeiten“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt. Darüber hinaus besuchten mehr als 20.000 Musikfans die über 50 Konzerte im Rahmen des Musikmesse Festivals, das erstmalig parallel zur Musikmesse an über 30 Locations in Frankfurt stattfand. „Wir freuen uns sehr, dass das erste Musikmesse Festival so viele Menschen begeistern konnte. Das Konzept ist aufgegangen, die Musik in die Stadt zu tragen“, sagt Wolfgang Weyand, Leiter des Musikmesse Festivals.

Prolight + Sound (Gelände Ost) Halle 4.0.: Eventtechnik in der Halle Light + Multimedia: Theater-, Studio-, Show- und Bühnenlicht, Medientechnik, Film- und Kameratechnik, Display, Video, LED. Halle 8 Großes Gedränge herrschte auch bei den Musikverlagen. © massow-picture
Prolight + Sound (Gelände Ost) Halle 4.0.: Eventtechnik in der Halle Light + Multimedia: Theater-, Studio-, Show- und Bühnenlicht, Medientechnik, Film- und Kameratechnik, Display, Video, LED. Halle 8 Großes Gedränge herrschte auch bei den Musikverlagen. © massow-picture

Insgesamt 2.043 Aussteller aus 60 Ländern präsentierten sich im Rahmen des neuen Konzepts. Branchenverbände ziehen mit Blick auf die Veränderungen beider Messen ein positives Fazit. „Aus Sicht des VPLT war die Prolight + Sound 2016 ein voller Erfolg. Die Neuordnung ist der Messe Frankfurt sehr gut gelungen und hat die Entwicklung der Branche gut aufgefangen: Event-Technologie boomt weiterhin“, sagt Helge Leinemann, stellvertretender Vorsitzender des Verbandes für Medien- und Veranstaltungstechnik (VPLT). Nach Jahren des Aufwärtstrends nähern sich die Umsätze der Veranstaltungstechnik-Branche der 4 Milliarden Euro-Marke. Im Zentrum der Leistungen der Event-Industrie stehen laut VPLT weiterhin kreative, professionelle, sichere und innovative Events. Daniel Knöll, Geschäftsführer SOMM – Society Of Music Merchants e. V., erklärt: „Mehr Innovationen, Emotionen, Edutainment und Netzwerkgedanken in Frankfurt auf der Prolight + Sound und der Musikmesse. Das ist mit den neuen Angeboten in weiten Teilen gelungen. Wir konnten beweisen, dass die Musikmesse und Prolight + Sound für deutsche, europäische und internationale Unternehmen zu den wichtigsten Business-to-Business-Plattformen gehören. Wir haben aber auch aufzeigen können, dass Musikmachen in der Gesellschaft nach wie vor ein relevantes Thema ist, betrachten wir die gefüllten Messehallen an allen Tagen.“

© massow-picture
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Auch führende Aussteller ziehen ein erfreuliches Fazit. „Wir sind vom Verlauf und der Stimmung der Messe positiv überrascht. Die Frequenz der Fachhändler war an den ersten beiden Tagen gut und der Andrang der Endverbraucher nach Öffnung ‎an allen Tagen erwartet gut“, so Michael Stöver, Director Country Management, Yamaha Music Europe GmbH. Michael Kunz, Senior Product Manager, Kawai Europa GmbH, sagt: „Für uns hat das neue Konzept hervorragend funktioniert. Unser Ziel war es, sowohl Händler als auch Endverbraucher zu erreichen. Das hat auf der Musikmesse sehr gut funktioniert Auf der Musikmesse erleben wir eine Internationalität, wie es sie bei keiner vergleichbaren Veranstaltung gibt.“ Auch Key Player der Eventtechnik-Branche äußern sich zufrieden über den Verlauf der Messe: „Die Neuerungen haben uns sehr gut gefallen. Von allen Messen, an denen wir teilnehmen, ist die Prolight + Sound für uns die wichtigste – sie bietet das gesamte Paket und jeder, der in der Branche arbeitet, ist hier“, sagt Marlon von der Kraan, Marketing, Philips Lighting B. V.

Die gesamte Vielfalt der Musik: Instrumente und Events in den Hallen, Festivalstimmung auf dem Freigelände

Konzertflügel und Klaviere in Halle 9.0 Classic meets Keys. © massow-picture
Konzertflügel und Klaviere in Halle 9.0 Classic meets Keys. © massow-picture

Von Rock und Pop über Classic und Jazz bis hin zu Elektro und Recording: Besucher konnten in den musikalischen Themenwelten der Musikmesse das volle Spektrum an Instrumenten und Musik-Equipment erleben. Mit außergewöhnlichen Designs und neuen Kollektionen punkteten die Hersteller bei den Besuchern

Selbst ausprobieren die Basstuba, hier in Halle 10.2 Classic meets Jazz.© massow-picture
Selbst ausprobieren die Basstuba, hier in Halle 10.2 Classic meets Jazz.© massow-picture

„Wir waren das erste Mal seit Jahren auf der Musikmesse. Im neuen Konzept sehen wir gute Ansätze, die Messe als Marketingplattform zu stärken. Wir präsentierten hier unser neues Produktsegment im Bereich Akustikgitarren und sind sowohl zufrieden mit den Händlerkontakten, die wir auf der Messe haben, als auch mit dem Interesse auf Endkundenseite“, sagt Hans Peter Wilfer, Geschäftsführer der Warwick GmbH. Auch der fortschreitende Digitalisierungstrend ließ sich auf der Messe beobachten: Grenzen zwischen akustischen

E-Gitarrenfans an den Test-Desks. Hier in Halle 11.0 Rock meets Pop.© massow-picture
E-Gitarrenfans an den Test-Desks. Hier in Halle 11.0 Rock meets Pop.© massow-picture

und elektronischen Welten verschwimmen – so imitieren hochwertige E-Pianos den Klang von Konzertflügeln immer exakter, digitale Drumsets nähern sich dem Spielgefühl echter Schlagzeuge weiter an, elektrische Streichinstrumente geben die Möglichkeit, per Kopfhörer zu üben. Auch Musik-Apps sind inzwischen mehr als nur eine „Spielerei“ und sorgten auch bei musikalischen Profis für Interesse.

Jakob Bruckner mit Bruder Mattis rissen mit ihren locker flockigen Songs wie "Zurück ans Meer", "Warten auf Godot§ oder "Die letzte Nacht" das Publikum mit. Hier auf Lakewood Guitars am Stand des Gitarrenbauers auf der Frankfurter Musikmesse  2016. "Nebenbei studiere ich noch, aber das Musikmachen wird immer mehr zum Hauptberuf".  © massow-picture
Jakob Bruckner mit Bruder Mattis rissen mit ihren locker flockigen Songs wie „Zurück ans Meer“, „Warten auf Godot§ oder „Die letzte Nacht“ das Publikum mit. Hier auf Lakewood Guitars am Stand des Gitarrenbauers auf der Frankfurter Musikmesse 2016. „Nebenbei studiere ich noch, aber das Musikmachen wird immer mehr zum Hauptberuf“. © massow-picture

Mit vielen neuen Event- und Informationsangeboten war die Messe ein Anziehungspunkt für Fachbesucher und das musikinteressierte Publikum gleichermaßen. Händler und Distributoren erfuhren im Rahmen der neuen Business Academy, wie sie Digitalisierungsprozesse für ihr eigenes Geschäftsmodell nutzen können. Musiker und Musikinteressierte erlebten im stark frequentierten Drum Camp Auftritte weltbekannter Schlagzeuger, erhielten im Club Forum Tipps für die perfekte Klangveredelung und erweiterten in der Piano Lounge ihr Wissen rund um Tasteninstrumente.

Auftritte ohne Ende auf den großen Freigeländen während aller Messetage .© massow-picture
Auftritte ohne Ende auf den großen Freigeländen während aller Messetage .© massow-picture

Auf dem Freigelände herrschte Festivalstimmung – die Musikmesse Street Food Session präsentierte musikalische Erlebnisgastronomie der besonderen Art, dazu sorgten bekannte Künstler auf mehreren Bühnen für den richtigen Sound. Zahlreiche Stars waren im Rahmen des musikalischen Programms zu erleben: darunter der Elektro-Musiker Schiller, Ärzte-Bassist Rodrigo González, die Pop-Rocker Jupiter Jones, der aktuelle Bon Jovi-Gitarrist Phil X, die All-Star-Band The Dead Daisies sowie der Liedermacher Konstantin Wecker, der die Auszeichnung „Klavierspieler des Jahres“ entgegennahm.

Sonderareal Music4Kidz

Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH /©  Pietro Sutera
Foto: Messe Frankfurt Exhibition GmbH /© Pietro Sutera

Auch das Engagement für den musikalischen Nachwuchs hat die Musikmesse noch weiter ausgebaut. Das etablierte Sonderareal Music4Kidz brachte Kindern die Begeisterung für das Musizieren näher und bot in diesem Jahr ein neu zusammengestelltes Angebot an ungewöhnlichen Instrumentenschöpfungen, interaktiven Klangskulpturen und kreativen Sound-Experimenten. Erstmals fand auf dem Messegelände das Eurofinale des weltgrößten Bandcontests Emergenza statt – und beim SchoolJam wetteiferten junge Talente um den Titel „Deutschlands beste Schülerband“, der an die Regensburger Rap-Rocker „Aber Hallo!“ ging.

Showroom und Informationsplattform für die Event-Branche

© massow-picture
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Auf der Prolight + Sound konnten Besucher alles erleben, was eine Veranstaltung zu einem spektakulären Ereignis macht. So präsentierte die Messe Weiterentwicklungen im Bereich der Lasertechnik, die Projektionen schärfer und brillanter machen und das Farbspektrum erweitern. Entsprechende Geräte werden ausgefeilter und anwenderfreundlicher – sie finden ihren Einsatz nicht nur auf der Showbühne, sondern auch in Museen, Planetarien oder Fahrgeschäften in Freizeitparks. Mit mobilen Video-Leinwänden bringen sich einige Hersteller für die sportlichen Großereignisse 2016 in Stellung. Die LED-Technik wird immer flexibler und ist zum Beispiel auch in innovativen Einrichtungsobjekten wie Multimedia-Lampen, bespielbaren Bartischen und Video-Tanzböden verbaut. Ein weiteres Highlight auf der Prolight + Sound: Kameradrohnen, die Luftaufnahmen in Full-HD Qualität ermöglichen und live auf eine Leinwand übertragen. Auch die Key-Player des Audio- und DJ-Bereich stellten ihre Innovationen vor. „Wir haben auf der Prolight + Sound unsere neuen Flaggschiff-Produkte präsentiert und eine hohe Aufmerksamkeit erhalten. Unser Stand war besonders am Nachmittag stark frequentiert und die Besucherqualität war sehr hoch. Die Prolight + Sound wird mit jedem Jahr besser“, sagt Tania Lee, Channel Marketing Manager bei Pioneer DJ Europe Limited.

Business meets Business im exklusiven Bereich für Aussteller, Industrie Vertriebe, Media, Händler, Einkäufer und Networking in Halle 11.1. © massow-picture
Business meets Business im exklusiven Bereich für Aussteller, Industrie Vertriebe, Media, Händler, Einkäufer und Networking in Halle 11.1. © massow-picture

Die eindrucksvolle Entwicklung der Veranstaltungstechnik-Industrie hat in den vergangenen Jahren zu einem immer stärkeren Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern geführt. Auch aus diesem Grund hat die Prolight + Sound ihre Angebote zur Weiterbildung und Fachqualifikation noch weiter ausgebaut. Ein umfangreiches Seminarprogramm mit über 70 Vorträgen hochkarätiger Referenten vermittelte sowohl Basis- als auch Expertenwissen zu technologischen Trends, fortschrittlichem Event-Management sowie Sicherheitsfragen in der Veranstaltungsindustrie. Mit dem neuen „Future Talents Day“ am Messedienstag bot die Prolight + Sound erstmals ein zielgerichtetes Programm für Studenten, Berufsschüler und Azubis im Event-Bereich. Branchenneulinge konnten sich über Karriereszenarien in der Veranstaltungsindustrie informieren, an Matchmaking-Angeboten teilnehmen sowie spezielle Workshops und Vorträge besuchen. „Das umfangreiche Konferenzprogramm auf der Prolight + Sound bot sowohl für Einsteiger als auch für ‚alte Hasen‘ attraktive Angebote und wäre auch alleine ein Zugpferd für die Reise nach Frankfurt“, sagt Joachim König, Präsident des Europäischer Verband der Veranstaltungs-Centren (EVVC e. V.). „Wieder einmal hat die Prolight + Sound gezeigt, dass sie zu Recht die Leitmesse der Veranstaltungstechnik ist“.

Die nächste Musikmesse und die nächste Prolight + Sound finden Anfang April 2017 statt.

Mehr Informationen zur Musikmesse und zur Prolight + Sound unter www.musikmesse.com und www.prolight-sound.com

Musikmesse Festival macht Frankfurt mit über 50 Konzerten zur Hauptstadt der Musik

Musikmesse Festival © Frankfurter Messe ms auf rhein-main.eurokunst
Musikmesse Festival © Frankfurter Messe ms
Einzigartig: S-Bahnstation wird zur Festivalbühne – über 30 weitere Locations
„Frankfurt Street Tunes“ im öffentlichen Raum machen Lust aufs Musizieren

Vom 7. bis 10. taucht Frankfurt am Main in ein Meer aus Tönen und Klängen. Erstmal wird die Musikmesse von einem Festival in der gesamten Stadt gerahmt, das nicht nur bekannte Stars in die Frankfurter Clubs, Bars und Konzerthallen bringt, sondern die Musik und das Musizieren in der Innenstadt erlebbar macht. Das Programm des neuen Musikmesse Festivals umfasst Auftritte von Weltstars, lokalen Größen und aufstrebenden Newcomern – aber auch Musikaktionen unter freiem Himmel und an ungewöhnlichen Orten. „Vier Tage lang soll Musik das Thema Nummer Eins sein: Auf dem Messegelände, im Konzertsaal, in den Clubs der Stadt, aber auch in der Fußgängerzone“, sagt Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt GmbH. „Wir freuen uns auf großartige Veranstaltungen und besondere Erlebnisse, durch die wir das Lebensgefühl Musik und die Vielfalt der unterschiedlichen Stile in die Stadt und die Region hinaustragen.“

Von der S-Bahnstation bis zum Hallenkonzert: Stars und Szenegrößen in über 30 Veranstaltungsstätten
Frankfurter treffen auf zehntausende Gäste aus aller Welt. Sie alle dürfen sich auf ein Programm freuen, das durch prominente Namen und eine hohe stilistische Brandbreite begeistert. Höhepunkte des mehr als 50 Konzerte umfassenden Angebotes sind unter anderem ein Auftritt von Jazz-Legende Al Jarreau zusammen mit der hr-Bigband, der BigCityBeats Birthday mit den schwedischen Star-DJs Axwell Λ Ingrosso, die Rockband Eisbrecher, der deutsche Pop-Poet Laith Al-Deen sowie die international erfolgreiche Electro-Formation Tube & Berger. Die Konzerte des Musikmesse Festivals finden in vielen der größten und renommiertesten Event-Locations der Region statt, darunter die Festhalle Frankfurt, die Alte Oper, die Jahrhunderthalle in Höchst, die Batschkapp in Seckbach, die Union-Halle an der Hanauer Landstraße sowie die Clubs Gibson, Zoom und Silbergold in der Frankfurter Innenstadt. Insgesamt sind über 30 Spielstätten Partner des Musikmesse Festivals, ebenso die Initiative „Clubs am Main“, eine Initiative der Musik-Clubs der Region.

Gemeinsam mit dem Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Deutschen Bahn (DB) wird das Musikmesse Festival zudem ein deutschlandweit einmaliges Event am Samstag, den 9. April anbieten. Am Bahnsteig der Station Taunusanlage wird Von Brücken, die Band des ehemaligen Sängers von Jupiter Jones, ein exklusives Konzert für die Fahrgäste geben. Die auf 250 Stück limitierten Karten werden dazu ausschließlich über www.sbahnbaustelle.de ab dem 1. April verlost. „Mit dem Konzert“, sagt Prof. Knut Ringat, Sprecher der Geschäftsführung und Geschäftsführer des RMV, „wollen wir uns bei unseren Fahrgästen bedanken. Gemeinsam mit der DB und der Musikmesse haben wir noch einen Weg gesucht, wie wir unseren Fahrgästen für ihre Treue und den Musikmesse-Besuchern für ihre Geduld während der Tunnelsperrung etwas zurückgegeben können. Solch ein Konzert hat es in Deutschland noch nicht gegeben, wir freuen uns sehr darauf.“ Wer nicht zu den glücklichen Gewinnern zählt, hat am Tag darauf die Möglichkeit, Von Brücken in kleiner Besetzung auf der Unplugged Stage im Rahmen der Musikmesse zu erleben.

Frankfurt Street Tunes – “Jetzt spielst Du“
Der städtische Raum öffnet sich für musikalische Aktionen und lässt Frankfurt auch außerhalb der üblichen Veranstaltungsorte erklingen. Das Projekt „Frankfurt Street Tunes“ im Rahmen des Musikmesse Festivals bringt Spielstationen an verschiedene Plätze der Innenstadt und lädt Passanten zum Musizieren ein. Einfach Platz nehmen und losspielen: Das ist vier Tage lang das Motto an Orten wie der Hauptwache, dem Opernplatz, der „Fressgass‘“ sowie an der Paulskirche, auf dem Liebfrauenberg und in der Musikmesse Festival Lounge auf dem Goetheplatz. Hier stehen Klaviere für alle Interessierten bereit: Jeder, der möchte, kann ein kleines improvisiertes Konzert geben – egal ob Anfänger oder Vollblut-Musiker. Frankfurt Street Tunes ist eine Kooperation von Frankfurter Unternehmen und Institutionen, denen die Musik und das Musikmachen ein Anliegen ist. „Durch diese ungewöhnliche Aktion möchten wir Sichtbarkeit für das Thema Musik im öffentlichen Raum schaffen, Menschen in Kontakt mit Musikinstrumenten bringen – und natürlich auch überraschen und unterhalten“, sagt Wolfgang Weyand, Geschäftsführer der Weyand Entertainment Consulting GmbH und Veranstalter des Musikmesse Festivals.

Die Musikmesse Festival Lounge auf dem Goetheplatz
Der ASRM-Zukunftspavillon wird zur Festival Lounge. Hier findet man Informationen zum Programm, kann das Festival-Ticket kaufen und trifft andere Musikbegeisterte. Täglich gibt es in den frühen Abendstunden kleine Konzerte auf der Pavillon-Bühne, dazu Receptions,Sonder-Veranstaltungen und Meet and Greets. Der Eintritt ist frei. Darüber hinaus sind zwischen dem 7. bis 10. April weitere musikalische Überraschungsaktionen in ganz Frankfurt geplant.

Musikmesse Festival verbindet Messegelände und Innenstadt
Selbstverständlich gibt es auch auf den Bühnen der Musikmesse zahlreiche Events im Rahmen des Musikmesse Festival – hier sind Acts wie Jupiter Jones, die All-Star-Rockband The Dead Daisies, der aktuelle Bon Jovi-Gitarrist Phil X, die Berliner Dark-Rocker Staubkind, oder der Youtube-Superstar Sungha Jung zu sehen und zu hören. Auch auf den neuen Event-Arealen der Messe sowie an den Ausstellerständen erleben Besucher zahlreiche prominente Musiker – sei es bei Performances, Workshops, Autogrammstunden oder Meet and Greets. Zu den Stars auf der Musikmesse zählen unter anderem Konstantin Wecker (Gewinner des Preises „Klavierspieler des Jahres“), Schiller, (mit Live-Darbietung im „Classic meets Future Forum“) Rod Gonzales (Die Ärzte), Roman Lob (Eurovision Song Contest 2012) sowie Judas Priest-Gitarrist Glenn Tipton und Motörhead-Schlagzeuger Mikkey Dee. Ein weiteres Highlight der Musikmesse: die Street Food Session auf dem Freigelände. Zehn Food Trucks laden zum Schlemmen ein – und zu einer ganz neuen Form der Erlebnisgastronomie, die musikalische Stilrichtungen kulinarisch interpretiert. Vom Britpop mit der Kreation „Bitter Sweet Symphony“ aus Fish & Sweet-Potato-Chips mit Guinness-Majo bis zum „Highway To Hot Hell“, ein tätowierter Burger mit Blood Sauce. Mit dabei: Die Promi-Köche Lucki Maurer („Kochen mit Knall“),Heiko Antoniewicz (Autor „Flavour Pairin“, „Fermentation“), Christoph Brand (Autor „Kochen Unplugged“) und weitere Stars der Food-Szene.

Mit der Verbindung von Musikmesse und Musikmesse Festival wird Frankfurt für vier Tage zur musikalischsten Stadt Europas. Erstmals ist die Musikmesse von Donnerstag bis Sonntag nicht nur für Fachbesucher, sondern für alle Musikinteressierten geöffnet.

Besucher der Messe erhalten ein kostenloses Festivalticket. Das Ticket besteht aus einem Festivalbändchen und einem Gutscheinheft, das vergünstigten oder kostenlosen Eintritt zu den Events des Musikmesse Festivals ermöglicht (solange Karten und Kapazitäten verfügbar sind). Wer das Festivalticket für 15 Euro an der Abendkasse der teilnehmenden Veranstaltungsorte kauft, erhält einen attraktiven Rabatt auf den Besuch der Musikmesse.

Alle Informationen zum Musikmesse Festival unter www.musikmesse-festival.com

Mehr zu Stars und Events auf der Musikmesse unter www.musikmesse-events.com

Alle Acts und Events des Musikmesse Festivals:
Aaden Live | Acoustic Night | Al Jarreau & hr-Bigband | Back2Back! | Berry Blue Trio | Big City Beats Birthday | Bombee | Colors | Du sollst küssen, du sollst lieben | Eisbrecher | Ema Yarzurlo | Festival Lounge | Frankfurt Allstars | Frankfurt Rockt | Frankfurt Street Tunes | Geil! | Gogo Penguin | Grosse Session | Harald Pons & Nah Dran | Hattler feat Torsten de Winkel Fola Dada & Oli Rubow | Househypnose (Mutlu) | Internationaler Deutscher Pianistenpreis | Jazz @ Ensemble Modern | Jetztmusikfestival | Julakim – Eine Trilogie | Laibach | Laith Al-Deen | Lenny Pojarov | Louis Barabbas & the Bedlan Six | Macase & Friends | Mainova Heimspiel | Max Gaertner & the Future Art Performance Group | Mein Kopf ist ein brutaler Ort | Musikalische Abendbetrachtung | Phonophon | Pirastro Patronatskonzert | Play | Prong | Radio Havanna | Rock Night | Rock Steady As Alwas | Sandra Calderon und Hilke Dumno | Shel | Spotlight on Swing – Jam Session | Swinger’s Club | Sylabil Spill | Tarq Bowen | Teacha Dee | The Dead Daisies | Triple Trouble Festival | Tube & Berger | Urban Club Band Special | Visual Music Award Highlights | von Brücken | Yeah! | Zimt |

Musikmesse – It’s my tune: 7. bis 10. April 2016
Die Musikmesse ist die internationale Fachmesse für Musikinstrumente und Noten, Musikproduktion und -vermarktung. Von klassischen Instrumenten, Gitarren und Bässen, Blasinstrumenten und Schlagwerk bis hin zu elektronischem Equipment deckt das Angebot den gesamten Musikerbedarf ab. 2016 stellt die Musikmesse mit einem neuen Konzept die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft: So bietet die Veranstaltung noch mehr Services für Händler, Distributoren sowie Industrie und unterstreicht damit ihren Stellenwert als internationale Business-Plattform der MI-Industrie. Mit emotionalen Themenwelten und zahlreichen Musikevents wird sie darüber hinaus zum noch größeren Anziehungspunkt für internationale Fachbesucher und das musikinteressierte Publikum gleichermaßen. Zuletzt präsentierten sich 1.310 Aussteller aus 51 Ländern auf der Musikmesse. 65.355 Besucher aus 120 Ländern kamen nach Frankfurt, um sich über die Innovationen der Branche zu informieren.

Hintergrundinformation Messe Frankfurt
Die Messe Frankfurt ist mit rund 645* Millionen Euro Umsatz und 2.297* Mitarbeitern eines der weltweit führenden Messeunternehmen. Die Unternehmensgruppe besitzt ein globales Netz aus 29 Tochtergesellschaften und 57 internationalen Vertriebspartnern. Damit ist die Messe Frankfurt in mehr als 160 Ländern für ihre Kunden präsent. An über 40 Standorten in der Welt finden Veranstaltungen „made by Messe Frankfurt“ statt. Im Jahr 2015 organisierte die Messe Frankfurt 132* Messen, davon mehr als die Hälfte im Ausland.

Die 592.127 Quadratmeter große Grundfläche des Messegeländes umfasst zehn Hallen. Weiterhin betreibt das Unternehmen zwei Kongresszentren. Für Events aller Art ist die historische Festhalle einer der beliebtesten Veranstaltungsorte Deutschlands. Die Messe Frankfurt befindet sich in öffentlicher Hand, Anteilseigner sind die Stadt Frankfurt mit 60 Prozent und das Land Hessen mit 40 Prozent.

Weitere Informationen: www.messefrankfurt.com
*vorläufige Kennzahlen 2015