Kategorie-Archiv: Frankfurter Kultur- und Stadtfeste

Frankfurter Osthafen-Festival am 20. und 21. Juli

Osthafenfestival 2022,  Foto: Salome Roessler
Osthafenfestival 2022, Foto: Salome Roessler

ffm. Frankfurts Hafen- und Musikfestival für die ganze Familie wird am Samstag, 20., und Sonntag, 21. Juli, im Osthafen gefeiert. Die Besucherinnen und Besucher erwartet erneut ein buntes Treiben aus Hafen-Attraktionen, Livemusik, Kunst und Kultur, Sport und einem vielseitigen Kinderprogramm – sowohl an Land als auch auf dem Wasser.

Die Schirmherrin des Osthafen-Festivals, Stadträtin Stephanie Wüst, hat am Donnerstag, 11. Juli, gemeinsam mit den Veranstalterinnen und Veranstaltern sowie den Gastgeberinnen und Gastgebern das diesjährige Programm präsentiert. Sie sagt: „Ich freue mich sehr, dass eines von Frankfurts schönsten Festen in diesem Jahr wieder veranstaltet wird. Der Osthafen ist für die Wirtschaft ein wichtiger, zentraler Standort. Frankfurter und Besucher haben die einzigartige Möglichkeit unseren Osthafen zu entdecken, die Unternehmen am Standort kennenzulernen, am Wasser im Liegestuhl zu entspannen und gleichzeitig ein tolles Programm zu erleben: von Aktivitäten für Kinder über ein entspanntes Musikerlebnis in der Beach Area bis zur Party mit angesagten DJ-Sounds. Und natürlich können alle Besucherinnen und Besucher den Hafen bei Bootsrundfahrten, Führungen und Wassersportaktivitäten von einer ganz besonderen Seite erleben“, sagte Wüst.

Am Festivalwochenende gibt es viel zu entdecken: Tagsüber eröffnen Hafenrundfahrten mit Booten des Technischesn Hilfswerks (THW), des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) und zwei Barkassen neue Perspektiven auf den Hafen und bei Bootsbesichtigungen kommen Nautik-Fans auf ihre Kosten. Unter anderem legen das Frankfurter Feuerlöschboot, das Wissenschaftsschiff MS experimenta, das Museumsschiff Willi sowie ein Peilschiff im Hafenbecken an. Sowohl diejenigen, die sich im Wassersport ausprobieren wollen, als auch alle, die sich nach einem Liegestuhl am Strand sehnen, sind beim Osthafen-Festival genau richtig. Auch jüngere Gäste kommen nicht zu kurz: zwei Boote der Hafenpiraten, zwei Kids Areas sowie ein Kletterturm stillen die Spiel- und Abenteuerlust, während Kinderdisco und Kindertheater einfach Spaß machen.

Ganz im Zeichen von Musik und Party stehen dann die Abende. „Eine gelungene Mischung aus über 40 Acts, darunter bekannte Top-Acts genauso wie Lokalgrößen und Newcomer“, kündigt Stadträtin Wüst an. In einzigartiger Hafenatmosphäre sorgen auf vier Bühnen und in zwei DJ-Areas unter anderem Oli P, Loona, Lou Bega, Isaak, Megaloh, Myyle, Tjark, Gastone, Riverside Collective, MC Rene und Figub Brazlevič für gute Stimmung.

Gastgeberin des Osthafen-Festivals ist die städtische Hafenbetreiberin, die HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt. Die HFM legt besonderen Wert darauf, dass der Hafen sich in seiner ganzen Bandbreite präsentiert. Die Hafenanlieger sind daher ein fester Bestandteil der Veranstaltung. So wird auch dieses Mal ein Einsatzboot der Wasserschutzpolizei und ein Peilschiff des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts für Besichtigungen zur Verfügung stehen und die Historische Eisenbahn einen Pendelverkehr zwischen Festivalgelände und Eisernem Steg anbieten. Andere Hafenanlieger öffnen ihre Türen oder beschallen das Publikum auf eigenen Bühnen. „Es ist beeindruckend, dass auch in diesem Jahr wieder so viele engagierte Unternehmen und Organisationen Hand in Hand arbeiten, um das Osthafen-Festival so attraktiv zu machen“, erklärte Wüst.

Das Veranstaltungsgelände erstreckt sich entlang des Nordbeckens im Osthafen 1 und der parallel verlaufenden Lindleystraße vom Osthafenplatz bis zur East Garage. Im Sommer 2022 kamen über 250.000 Besucherinnen und Besucher, weswegen die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen wird. Die nächste Chance, das Osthafen-Festival zu besuchen, ergibt sich erst wieder Ende Juli 2026, da es im zweijährigen Rhythmus veranstaltet wird.

Das Festivalgelände ist sehr gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen und beispielsweise über die Haltestelle Schwedlerstraße oder den Ostbahnhof erreichbar. Zum besonderen Erlebnis wird die Anreise auf den Gleisen der Hafenbahn: An beiden Tagen pendelt der Verein Historische Eisenbahn Frankfurt mit einer alten Lok, historischen Personenwagen und einer Diesellok der HFM am Mainufer entlang vom Eisernen Steg in den Osthafen und zurück. Auch ein Pendelverkehr mit historischen Straßenbahnen der Baujahre 1954 bis 1972 sowie ein Rundfahrten-Stopp der Primus Linie sind geplant.

Los geht das Osthafen-Festival am Samstag um 14 Uhr. Stadträtin Wüst wird das Publikum um 16 Uhr auf der HFM-Bühne begrüßen. Am Samstag wird bis 1.30 Uhr nachts gefeiert, während das Programm am Sonntag um 12 Uhr beginnt und um 22 Uhr endet.

DAS PROGRAMM IM DETAIL:

An Land und auf dem Wasser

Zahlreiche spannende Attraktionen bietet das Hafenbecken: Wer lieber in Ufernähe bleibt, kann unterschiedlichste Boote besichtigen, darunter das Feuerlöschboot der Frankfurter Feuerwehr, das seine vielfältige Ausstattung und seine leistungsstarken Wasserkanonen präsentieren wird, das Museumsschiff Willi, oder auch ein Einsatzboot der Wasserschutzpolizei. Alle, die es weiter hinaus aufs Wasser zieht, können das Ufer bei kostenfreien Rundfahrten der HFM Managementgesellschaft für Hafen und Markt, des Technischen Hilfswerks (THW), des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts (WSA) oder des Abenteuerspielplatzes Riederwald hinter sich lassen.

Wer spannende wissenschaftliche Entdeckungen machen will, kann die MS experimenta, ein Sciene Center an Bord eines Schiffes, besuchen. Wie hat sich der moderne Mensch entwickelt? Wie altern wir? Welche Fähigkeiten und Fertigkeiten hat der Mensch? Antworten auf diese und weitere Fragen werden im Schiffsrumpf der MS experimenta präsentiert.

Musikalische Seebären und Seebärinnen buchen am besten eine Hafenrundfahrt mit einem Shantychor. Auf einem Schiff der Primus Linie fahren der Shantychor Eschersheim und der Shantychor Oberursel jeweils eine Stunde dem Abendhimmel entgegen und geben ihre Seemannslieder zum Besten. Das Highlight für alle Schiffsliebhaber dürfte die Parade am Samstagabend sein, bei der es im illuminierten Hafenbecken kleine wie große Wasserfahrzeuge zu bestaunen gibt.
Selbst auf dem Wasser aktiv werden können Besucherinnen und Besucher beim Stand Up Paddling, auf Waterbikes oder im Kanu; wer sich hingegen nach den vielen Eindrücken etwas erholen möchte, findet in der Beach-Area oder in der Morgen Chill Out Area Entspannung.

Auch Flanieren lässt es sich im Hafen: Ein Vintage- und Designmarkt lädt zum Stöbern und Entdecken handgemachter und besonderer Schätze ein. Spannende Einblicke rund um den Hafen erhalten Interessierte zudem bei Hafen- oder Architekturführungen.
Das Programm für junge Festivalbesucher kann sich ebenfalls sehen lassen: Zwei Kids Areas, auf denen der Abenteuerspielplatz Riederwald mit seinen Spielmobilen Aktivitäten wie Bullriding, Kletterfelsen und Hüpfburgen anbietet, Fahrten mit den Booten der Hafenpiraten und der Historischen Eisenbahn oder auch ein Kletterturm sorgen für reichlich Action und Abwechslung. Darüber hinaus gibt es das TriTra Puppentheater sowie eine Kinderdisco zu erleben.

Und die Gastronomie kommt selbstverständlich auch nicht zu kurz: Rund 60 Verkaufsstände und Food Trucks bieten den Gästen des Osthafen-Festivals Leckereien von süß bis herzhaft und Spezialitäten aus aller Welt.
Musikprogramm

Eine einzigartige Musikauswahl bietet das Osthafen-Festival auch in diesem Jahr wieder: Fans des deutschen Hip-Hops werden ebenso auf ihre Kosten kommen wie alle, die leisere Songwriter-Töne bevorzugen oder diejenigen, die gern zu Ska oder Rock das Tanzbein schwingen. Bei freiem Eintritt gibt es auf vier Bühnen nahezu alle Stilrichtungen auf die Ohren der Musikliebhaber. Über 40 Acts spielen Rock & Pop, Alternative oder World-Music. Party- Feeling kommt in der Hip-Hop Area, in der 069NXT Beach-Area und vor der „Cupra-Bühne powered by Kleinste Disko der Welt“ auf.
Musikalische Headliner: 90er-Feeling mit Oli P, Loona und Lou Bega

OLI P, bekannt geworden in der RTL Soap „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“ und mit seinen Top 10 Hits in den 90ern, wie beispielsweise „Flugzeuge im Bauch“ oder „So bist Du“, kann sich OLI P rühmen, eine der meistverkauften deutschsprachigen Singles seit 1975 veröffentlicht zu haben. In den 2000ern sah man den Echo-Gewinner des Öfteren im deutschen Fernsehen als Moderator und Schauspieler. 2022 gewann er die erste Staffel von „The Masked Singer“ auf ProSieben.

LOONA gelang der Durchbruch als Duo mit DJ Sammy in den 90er Jahren. Ihre Hits waren aus den Charts nicht wegzudenken – so belegte „Bailando“ acht Wochen lang die deutsche Pole Position. Auch Songs wie „Hijo de la luna“ oder „Donde vas“ waren erfolgreiche Sommerfeeling-Garanten, die auch heute noch jede Hüfte zum Wippen bringen.

LOU BEGA dürfte vor allem durch seinen „Mambo No. 5“ ein Begriff sein. Der Weltstar und “King of Mambo” feiert in diesem Jahr gleich zwei große Jubiläen! Das 25. Bühnenjubiläum und zugleich 25 Jahre „Mambo No.5“. Denn mit seiner mit seiner ersten Single landete Lou Bega 1999 einen platingekrönten, weltweiten Riesenhit, zu dem nicht nur Mary, Sandra und Monika auch heute noch gern tanzen. Markante Stimme, mitreißende Latin-Rhythmen und eine großartige Show – das ist LOU BEGA.

Den deutschen Hip-Hop vertreten MEGALOH, der in Frankfurt geboren und in Berlin aufgewachsen ist, und MC Rene mit Figub Brazlevič auf den Live-Bühnen des Osthafen- Festivals. MC Rene ist einer der Urväter des deutschen Hip-Hops, der mit Figub Brazlevič ein musikalisches Hip-Hop Spektakel darbieten wird. Gespannt sein darf das Publikum auf den Auftritt von MEGALOH, seit vielen Jahren ein Geheimtipp im Deutschrap, dessen letztes Album „Drei Kreuze“ nach Abschied klingt.
Neben den Headlinern und vielen Newcomern, die sich dem Publikum präsentieren, sind ebenfalls Künstler und Künstlerinnen dabei, die bereits auf dem besten Weg sind, zu ganz großen Namen zu werden: der Indie-Popkünstler TJARK, Myle mit seiner souligen Stimme, Isaak, der dieses Jahr Deutschland beim ESC vertreten hat, die Frankfurter Lokalgröße Gastone und viele weitere.
Disco- und Club-Areas

CUPRA-Bühne powered by Kleinste Disko der Welt:
Hier wird die „Kleinste Disko“ mit ihren DJ-Allstars am Samstag Vollgas geben. An beiden Tagen wird vor dem Programm die Kinderdisco stattfinden, damit auch die Youngsters auf ihre Kosten kommen.
Sonntags wird auf der CUPRA-Bühne nach der Kinderdisco RIVERSIDE die Bühne rocken und den ganzen Tag für beste Stimmung sorgen. Wer dieses Format noch immer nicht kennt, sollte dieses kulturelle Schwergewicht definitiv nicht verpassen.
069NXT Beach-Area:
Einen Strandtag mitten in Frankfurt erleben? Das ist in der 069NXT Beach-Area kein Problem! Sonne, Sand, Palmen, Liegestühle, kühle Drinks und vieles mehr gibt es hier zu genießen. Bei grooviger Strandmusik in Abwechslung zum Programm auf der MINI Frankfurt-Bühne wird das Festival-Feeling in jedem Besucher geweckt.
Hip-Hop Area:
Eine Querstraße im Osthafen wird am Festivalwochenende zum Epizentrum einer musikalischen Reise, die die feinsten Tunes aus den Genres Hip-Hop, Amapiano und Afro präsentiert. Hier trifft die rohe Energie des Hip-Hops auf die rhythmische Vielseitigkeit des Amapiano und die mitreißenden Melodien des Afro-Sounds

Das komplette Festival-Programm mit allen Highlights und Infos gibt es auf der Website zur Veranstaltung: www.osthafen-festival.de

Frankfurt RheinMain auf dem Weg zur „World Design Capital 2026″

Gemeinsam präsentierten Dr. Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft, Karin Wolff, Geschäftsführerin Kulturfonds Frankfurt RheinMain und Professor Matthias Wagner K, Direktor Museum Angewandte Kunst heute  im Museum Angewandte Kunst Frankfurt erstmalig die umfangreiche Bewerbung von Frankfurt RheinMain um den Titel World Design Capital 2026.
Am 20. Juni 2023 hatte die World Design Organization™ (WDO) mit Sitz in Montreal, Kanada, die Region „Frankfurt RheinMain als eine der zwei Finalisten für den Titel World Design Capital 2026 bekannt gegeben. Neben Riad, Saudi-Arabien hatte sich Frankfurt RheinMain mit dem Claim Design for Democrcacy. Atmospheres for a better life gegen die anderen Bewerber durchgesetzt und damit einen entscheidenden Meilenstein erreicht, den angesehenen Titel zu erhalten. Im Oktober 2023 wird die finale Entscheidung bei der offiziellen WDO Jahreshauptversammlung in Tokio, Japan, bekannt gegeben.

Der Titel World Design Capital® wird alle zwei Jahre von der WDO vergeben und ist ein international anerkanntes Programm, initiiert aus der Gestaltungsbranche als Würdigung von Städten und Regionen für ihren effektiven Einsatz von Design zur Förderung der kulturellen, wirtschaftlichen, sozialen und ökologischen Entwicklung. In einem einjährigen umfangreichen Veranstaltungsprogramm präsentiert sich die designierte Stadt oder Region als Zentrum für Design, Kreativität und Innovation. Sie wird Teil eines internationalen Netzwerks und erfährt einen starken Zuwachs von Tourist:innen. Die internationale Auszeichnung ging in der Vergangenheit an Städte wie Helsinki, Kapstadt, Lille Métropole, Seoul oder Mexiko City. Diese Städte haben sich zu prominenten Designzentren entwickelt, die noch heute von ihrer Ernennung zur World Design Capital profitieren.

Frankfurt RheinMain hat sich mit dem Claim Design for Democracy. Atmospheres for a better life beworben. Seit über zwei Jahren hat das Team der Projektgesellschaft unter der Leitung von Prof. Matthias Wagner K im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main und des Kulturfonds Frankfurt RheinMain die Bewerbung intensiv ausgearbeitet. Die Ende März 2023
abgegebenen Bewerbungsunterlagen beinhalteten eine ausführliche Darstellung der Vision hinter dem Claim, ein Imagevideo über die Region RheinMain und das Thema sowie die Beantwortung eines umfangreichen Fragenkataloges.

Zusammenfassung der Vision hinter dem Claim Design for Democrcacy. Atmospheres for a better life

Frankfurt RheinMain – die Stadt Frankfurt am Main im Verbund mit Städten und Gemeinden der RheinMain-Region – bewirbt sich mit dem Claim Design for Democracy. Atmospheres for a better life um den Titel World Design Capital 2026. Die Bewerbung baut auf umfassende gesellschaftliche Transformationen durch Gestaltung und angewandte Wissenschaften auf, die seit mehr als 550 Jahren den Lebens-, Wirtschaftsund Kulturraum Frankfurt RheinMain auszeichnen. Sie ist sich den Krisen der Jetztzeit bewusst und definiert sie als gute Probleme, die gute gestalterische Lösungen erfordern.

Die Bewerbung setzt auf Visionen, Utopien und entsprechende Narrative als Treiber und Kompass gestalterischen Tuns, auf eine Gestaltung, der die Kraft zur Imagination und die Fähigkeit innewohnt, Erdachtes Wirklichkeit werden zu lassen. Neben herausragenden und interdisziplinären Pilotprojekten sollen experimentelle und modellhafte
Vorhaben ermöglicht werden, die es im kleinen oder großen Maßstab umzusetzen, zu testen und sichtbar zu machen gilt. Und zwar in allen relevanten Bereichen des Zusammenlebens, wie Arbeiten, Bauen, Bildung, Energie, Gesundheit, Industrie, Konsum, Kultur, Mobilität, öffentlicher Raum, Sport und Wohnen.

Design for Democracy bedeutet ein verantwortungsvolles Gestalten zur Erleichterung, Erweiterung, Erhaltung und Intensivierung des Lebens – ein Gestalten guter, partizipativer Lösungen für gute Probleme, die sich aus den Veränderungen der Umwelt, von Technologie, Wirtschaft und Gesellschaft ergeben. Zugleich versteht sich Design for Democracy als eine Bewegung von ganz unterschiedlichen Akteur:innen, die auf eine potenzielle Gestaltbarkeit einer lebenswerten Zukunft setzen. Die bereit sind, glaubhaft neue Möglichkeiten für die Gestaltung von Prozessen, Strukturen und Atmosphären zu entwickeln, die ein AufeinanderZugehen und ein streitbares Miteinander im Hier und Jetzt ermöglichen.

Atmospheres for a better life spielt einerseits ganz konkret auf die Atmosphäre unseres Planeten als Grundlage allen Lebens an. Und andererseits meint Atmosphäre etwas Zwischenmenschliches, Ästhetisches, etwas, das mit Stimmungen, im besten Fall mit einer Resonanzerfahrung zu tun hat. Laden öffentliche Plätze zur Teilhabe, zum Verweilen und zum Austausch ein, kümmern sich die Menschen um sie oder lassen sie ihren Müll liegen, weil die Plätze sie nicht berühren? Dabei gewährleistet erst der öffentliche Raum die physischen und psychischen Bedingungen für öffentliches und privates Handeln, für Begegnung und Erleben von Differenz. Denn hier findet Inklusion von Menschen statt – mit all ihrer Diversität, Verschiedenartigkeit und Heterogenität. Ihn derart zu gestalten, dass er Raum für Interaktionen und Prozesse der Meinungsbildung und Konsensfindung schafft, ist die Herausforderung der kommenden Jahre.

Design for Democracy. Atmospheres for a better life stellt das Versprechen in den Raum, dass ein besseres Leben noch gar nicht erreicht ist. Das Versprechen, dass sich an die Demokratie knüpft, die als Regierungsform die eigene Verbesserungswürdigkeit in ihre Grundlage aufgenommen hat. Das besagte bessere Leben kann dabei nur eines sein, was auch nachfolgenden Generationen ein solches ermöglicht. Die damit einhergehende Verantwortung ist eine, deren Basis auf einem Eigenwillen beruht, weil am eigenen Sein und anhand der eigenen Biografie die Probleme unserer Zeit erspürt werden können. Es ist eine Verantwortung im erweiterten Sinne, sprich in Bezug auf eine andere Person, eine Gruppe oder Gesellschaft. Und weil es bekanntlich glücklicher macht, ins Handeln zu kommen und schöne, gute Dinge zu gestalten.

Design for Democracy. Atmospheres for a better life ist eine Einladung zur aktiven Beteiligung an der Gestaltung der Lebensräume und der freiheitlichen Demokratie – auch als Hoffnung für all jene Menschen, denen diese genommen wurde, gerade genommen wird oder die nach ihr streben.

Zwölf Handlungsfelder
Im Sinne von Design for Democracy. Amospheres for a better life wurden in der Bewerbung zwölf Handlungsfelder definiert, die in der Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders am drängendsten sind. Sie bestimmen und strukturieren die Basisarbeit als Plattformgeber zur Entwicklung des Programms für das World Design Capital 2026: Arbeiten, Bauen, Bildung, Energie, Gesundheit, Industrie, Konsum, Kultur, Mobilität, öffentlicher Raum, Sport und Wohnen.

Weitere Informationen unter: https://designfrm.de/de/

Corona: Frankfurter Zoo, Palmengarten, VHS und die städtischen Kultureinrichtungen und Museen bis zum 10. April geschlossen

Städel Museum Frankfurt © Foto: Diether v Goddenthow
Städel Museum Frankfurt © Foto: Diether v Goddenthow

(ffm) Die Stadt Frankfurt hat nach Beratungen am Freitag, 13. März, im Verwaltungsstab entschieden, alle städtischen Museen der Stadt Frankfurt sowie Zoo und Palmengarten ab Samstag, 14. März, bis einschließlich Freitag, 10. April, im Zuge der Verbreitung von Covid-19 und dessen Auswirkungen für Besucherinnen und Besucher zu schließen. Veranstaltungen in den Häusern können nicht stattfinden und müssen abgesagt werden.

Zu den städtischen Museen zählen: Archäologisches Museum, Historisches Museum Frankfurt, Porzellan Museum, Hindemith Kabinett, Ikonen-Museum, Institut für Stadtgeschichte/Karmeliterkloster, Caricatura Museum, Museum Angewandte Kunst, Museum MMK für Moderne Kunst, Museum Judengasse, Weltkulturen Museum, Deutsches Architekturmuseum, und das Junge Museum. Außerdem werden Kulturveranstaltungen, bei denen die Stadt Frankfurt der Veranstalter ist, ab Freitag, 13. März, bis zum 10. April abgesagt.

Die Entscheidung, die kulturellen Einrichtungen der Stadt Frankfurt vorerst bis zum 10. April 2020 zu schließen, ist eine notwendige Vorsichtsmaßnahme, um die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen, Zeit zu gewinnen und die Gesundheit aller Menschen, der Besucherinnen und Besucher sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Institutionen, zu schützen.

Auch das Angebot der Volkshochschule Frankfurt (VHS) und der Stadtbücherei wird ab Montag, 16. März, bis einschließlich 10. April ausgesetzt. Die städtischen Ämter weisen zudem darauf hin, dass persönliche Vorsprachen aus präventiven Gründen auf ein unbedingt notwendiges Maß reduziert werden müssen. Alle übrigen Anliegen können telefonisch oder per E-Mail erörtert werden.

Die Stadt Frankfurt empfiehlt allen nicht-städtischen Kultureinrichtungen sowie privaten Veranstaltern, sich dieser Linie anzuschließen. Bereits gestern wurden alle Veranstaltungen in der Oper Frankfurt, im Schauspiel sowie der Alten Oper und im Mousonturm abgesagt. Diese Maßnahme gilt ebenfalls bis einschließlich 10. April.

Der Spielbetrieb am Schauspiel Frankfurt wird vom 13. März bis voraussichtlich 10. April eingestellt
(ffm) Aufgrund der von Kulturdezernentin Ina Hartwig verfügten Anordnung in Absprache mit dem Gesundheitsamt Frankfurt werden alle öffentlichen Veranstaltungen an den Städtischen Bühnen, unabhängig von deren Platzkapazität, abgesagt.

Grund hierfür ist die Ausbreitung des Corona-Virus zu hemmen und gefährdete Menschen vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Das Schauspiel Frankfurt stellt den Spielbetrieb von Freitag, 13. März, bis voraussichtlich Samstag, 10. April, in allen Spielstätten ein. Dies gilt auch für Führungen, Lesungen und sämtliche Begleitprogramme.

Modalitäten zur Kartenrückgabe werden in Kürze auf der Website des Schauspiels unter http://www.schauspielfrankfurt.de im Internet veröffentlicht.

Coronavirus – Vorstellungen der Oper Frankfurt abgesagt
(ffm) Am Donnerstag, 12. März, hat der Hessische Minister für Soziales und Integration Kai Klose einen Erlass herausgegeben, demzufolge alle Veranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern ab sofort bis zum 10. April untersagt sind. Somit werden laut Kulturdezernentin Ina Hartwig alle Vorstellungen der Oper Frankfurt, also auch jene unter der angegebenen Zuschauerzahl, ab dem morgigen Freitag, 13. März, bis auf weiteres abgesagt.

Angaben zu den Modalitäten der Kartenrückgabe erfolgen baldmöglichst.

Internationales Symposium ‚Zwischenzeiten: Zur jüdischen Diaspora in Europa‘ am 15. und 16. März abgesagt
(ffm) Infolge der Covid-19-Pandemie sagt das Jüdische Museum sein für den 15. und 16. März geplantes Symposium „Zwischenzeiten: Zur jüdischen Diaspora in Europa“ in den Kammerspielen ab.

Eine vergleichbare Diskussionsveranstaltung mit internationalen Referenten über die jüdische Gegenwart wird nach der Wiedereröffnung des Museums im Frühjahr 2021 in den neuen Räumlichkeiten stattfinden. Die kurzfristig für Sonntag, 15. März, angesetzte öffentliche Podiumsdiskussion zu jüdischen Zukunft in Europa wird infolge der Schließung der Städtischen Bühnen durch das Kulturdezernat ebenfalls abgesagt.

„Wir bedauern es sehr, das von langer Hand geplante internationale Symposium absagen zu müssen, können unter den gegebenen Umständen aber keine internationalen Veranstaltungen mehr durchführen und halten es für unerlässlichem nun die Gesundheit aller zu priorisieren“, sagt Direktorin Mirjam Wenzel.

‚Einigkeit und Recht und Freiheit – für Vielfalt‘ – Interkulturelle Wochen in Frankfurt 2. bis 15. Nov. 2015

Archivbild © massow-picture
Archivbild © massow-picture

(pia) Die Frankfurter Interkulturellen Wochen (IKW) finden in diesem Jahr vom 2. bis 15. November statt. Da Frankfurt Anfang Oktober Schauplatz für die zentralen Feierlichkeiten zum 25. Tag der Deutschen Einheit war, stehen die IKW 2015 unter dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit – für Vielfalt“. Mit diesem Motto möchte der Initiativkreis der Frankfurter IKW daran erinnern, dass zur deutschen Einheit nicht nur ein Zusammenwachsen zweier Staaten, sondern auch ein gelebtes Miteinander in all seiner Vielfalt gehört.

Die mehr als 60 Veranstaltungen der IKW ermöglichen Begegnungen, laden zum Feiern ein und bieten einen Rahmen, um über Unterschiede und Gemeinsamkeiten zu sprechen. Ob in einer Ausstellung, einer Lesung, beim Frühstück oder in einer Tanzdarbietung, bei einer Filmvorführung, Podiumsdiskussion, einem Kochworkshop oder Breakdance Battle: Viele der teilnehmenden Vereine, Verbände, Stadtteilgruppen und Institutionen laden in zahlreichen Frankfurter Stadtteilen dazu ein, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Vielfalt verstanden oder aktiv gestaltet werden kann. Sie möchten dazu beitragen, ein buntes Bild der Einheit aller Frankfurter herzustellen.

Montag, 2. November:
Einen möglichen Zusammenhang zwischen Einigkeit, Recht, Freiheit und der Sehnsucht nach leicht verdientem Geld zeigt ein Spielangebot mit Beratung der Evangelischen Suchtberatung im Café Alte Backstube in der Innenstadt auf.

Dienstag, 3. November:
Eine Podiumsdiskussion im AWO-Stadtteilzentrum Sossenheim behandelt die Frage „25 Jahre Deutsche Einheit – Wie sieht es aus mit „Einigkeit und Recht und Freiheit?“

Dienstag, 3. November:
Der Film „Fremd“ von Miriam Faßbender gewährt im Evangelischen Zentrum für Beratung und Therapie am Weißen Stein Einblicke in die Lebensumstände und den zermürbenden Alltag von Migranten.

Donnerstag, 5. November:
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion im Plenarsaal des Römers erörtern Integrationsdezernentin Nargess Eskandari-Grünberg und der integrationspolitische Sprecher der demokratischen Parteien im Römer und KAV-Vorsitzende Enis Gülegen die Frage „Ausländerbeiräte – Auslauf- oder zukunftsweisendes Modell?“

Sonntag, 8. November:
Beim interkulturellen Fußballturnier in der Ernst-Reuter-Schule in der Nordweststadt können Jugendliche aller Nationalitäten mitmachen.

Sonntag, 8. November:
Getanzte Vielfalt verspricht der längste serbische Reigentanz Frankfurts, genannt Kolo, auf der Zeil.

Sonntag, 15. November:
Die Premiere des Dokumentarfilms „Vielfalt in Frankfurt“ von Homayun Alam im Filmforum Höchst lässt Verantwortliche der Frankfurter Stadtpolitik, Kenner der Migration sowie Frankfurter Bürger aus vielen Ländern zu Wort kommen.
Das Programm der Interkulturellen Wochen, das sich an Erwachsene ebenso wie an Kinder und Jugendliche richtet, ist in der Stadtbücherei und den Stadtbibliotheken, in den Bürgerämtern der Stadtteile und in der Bürgerberatung, Römerberg 32, erhältlich. Darüber hinaus liegt es in Bildungseinrichtungen und im Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Lange Straße 25-27, aus.

  • Initiativkreis der „Frankfurter interkulturellen Wochen“
  • Amt für multikulturelle Angelegenheiten
  • awo Frankfurt am Main
  • Caritasverband Frankfurt e.v.
  • dgb – Region Frankfurt-Rhein-Main
  • Evangelische Kirche in Frankfurt
  • Evangelischer Regionalverband
  • Internationales Familienzentrum e.v.
  • Katholische Erwachsenenbildung
  • kav – Kommunale Ausländer- und Ausländerinnenvertretung Frankfurt
  • Sportkreis Frankfurt e.v. & Sportjugend Hessen, Programm »Integration durch Sport«
  • Stadtbücherei Frankfurt am Main
  • vhs Frankfurt am Main

Weitere Informationen über Interkulturelle Wochen Frankfurt und Programm Vielfalt bewegt

Über 1,4 Millionen Besucher beim 25. Jubiläum der deutschen Einheit in Frankfurt

© massow-picture
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Nach Mitteilung der Stadt Frankfurt besuchten mehr als 1,4 Millionen Menschen die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung. Nachdem am ersten Veranstaltungstag bereits gut 350.000 Besucher auf der Festmeile unterwegs gewesen sind, waren, so die Organisatoren, bei bestem Herbstwetter am Samstag mindestens 600.000 Besucher in Frankfurt.

© massow-picture
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Die spektakuläre Abendinszenierung haben bis zu 50.000 Besucher am Main mitverfolgt. Schon eine Stunde zuvor haben sich viele der Besucher an den Mainufern eingefunden, um im Gedränge noch ein gutes Plätzchen zu ergattern für die spektakuläre Light-Show mit Chor, Illumination der Mainufer, Jetski-Spektakel und Feuerwerk.

Auf dem zum "Platz der deutschen Einheit" umbenannten Paulskirchenvorplatz ging man die Einheitsfeierlichkeiten noch entspannter an © massow-picture
Auf dem zum „Platz der deutschen Einheit“ umbenannten Paulskirchenvorplatz ging man die Einheitsfeierlichkeiten noch entspannter an © massow-picture

Der heutige verkaufsoffene Sonntag sorgte heute nochmal für einen Besucherstrom von wohl gut 500.000 Menschen aus dem Umland in die Mainmetropole. An sämtlichen drei Tagen blieb es trotz einer Demo am 2. und einem Flashmob am 3. Oktober im Bundesratszelt mit der Forderung „die Europa-Grenzen Flüchtlingen der ganzen Welt zu öffnen“ in Frankfurt friedlich. Das war nicht zuletzt einer aufmerksamen wie besonnenen Polizei zu verdanken.

Internationale Tigerpalast Revue. Weltstars des Varietés live mit Varieté Orchester. © massow-picture
Internationale Tigerpalast Revue. Weltstars des Varietés live mit Varieté Orchester. © massow-picture

„Wir schauen auf drei wundervolle Tage zurück. Würdevoll und fröhlich haben wir den Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt gefeiert. Wir sind stolz darauf, dass wir in Hessen bei tollem Wetter ein spannendes und informatives Programm

Viel Gedränge in den Zelten des Bundestages, Bundesrats und der Bundesregierung. © massow-picture
Viel Gedränge in den Zelten des Bundestages, Bundesrats und der Bundesregierung. © massow-picture

anbieten konnten“, sagte Ministerpräsident und Bundesratspräsident Volker Bouffier zum Abschluss. „Ich will an dieser Stelle Danke sagen an die Gäste aus dem ganzen Land. Sie haben eine prächtige Stimmung in die Stadt getragen. Ich will aber auch Danke sagen an all diejenigen, die seit mehr alseinem Jahr hinter den Kulissen alles dafür getan haben, dass diese Feierlichkeiten ein Erfolg werden.“

Der Hessische Ministerpräsident und amtierende Bundesratspräsident Volker Bouffier reicht mit dem Schlüssel symbolisch das Amt des Bundesratspräsidenten für ein Jahr an seinen Nachfolger Stanislaw Tillich, Sächsischer Ministerpräsident. © massow-picture
Der Hessische Ministerpräsident und amtierende Bundesratspräsident Volker Bouffier reicht mit dem Schlüssel symbolisch das Amt des Bundesratspräsidenten für ein Jahr an seinen Nachfolger Stanislaw Tillich, Sächsischer Ministerpräsident. © massow-picture

Oberbürgermeister Peter Feldmann ergänzte: „Es war nicht nur ein tolles Fest. Frankfurt hat sich als eine bunte und weltoffene Stadt präsentiert und war der richtige Ort für diese Feierlichkeiten. Die Menschen haben gezeigt: Wir wollen keine Mauern mehr in Europa.“ Die städtischen Ämter und Institutionen hätten hervorragende Arbeit geleistet und ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Impressionen vom großen Fest gibt es unter anderem:

Großes Bürgerinteresse beim Einheitsfest 

Joachim Gauck: Rede zum Festakt am 3.Okt. 2015 in der Alten Oper in Frankfurt. 
bei Facebook unter:
https://www.facebook.com/StadtFFM
http://www.tag-der-deutschen-einheit.de/
Einheits-Blog

Frankfurt hilft – großes buntes Fest für Flüchtlinge und Helfer in der Paulskirche am 1. November 2015

„Frankfurt begrüßt seine Flüchtlinge – Dank an die Helfer“. Initiiert von  TV-Moderator Michel Friedman (59) und Tigerpalast-Chef Johnny Klinke (65). Schirmherr (Bildmitte): OB Peter Feldmann (56, SPD) Foto: © massow-picture
„Frankfurt begrüßt seine Flüchtlinge – Dank an die Helfer“. Initiiert von TV-Moderator Michel Friedman (59) und Tigerpalast-Chef Johnny Klinke (65). Schirmherr (Bildmitte): OB Peter Feldmann (56, SPD) Foto: © massow-picture

Große Willkommens-Veranstaltung für Flüchtlinge und  Helfer am 1. November in der Paulskirche, der Wiege deutscher Demokratie, will politisches Zeichen setzen.

Unter dem Motto „Frankfurt hilft. Herzlich willkommen.“ organisieren die Initiatoren Michel Friedman und Johnny Klinke am 1. November eine Willkommensveranstaltung für Flüchtlinge in der Paulskirche. Eingeladen werden vor allem jugendliche Flüchtlinge und Flüchtlinge mit Kindern sowie ehrenamtlich Aktive, die sich um Flüchtlinge in Frankfurt kümmern.

„Wenn ein Mensch in Not ist, muss man helfen. Viele Menschen auch in Frankfurt haben dies bisher schon getan, sie sind Vorbilder und geben uns Orientierung. Solidarität und Mitmenschlichkeit sind Voraussetzung eines menschlichen Miteinanders. Diese Aspekte vertritt historisch und politisch kein anderer Ort so wie die Frankfurter Paulskirche. Im Judentum heißt es: Wer einen Menschen rettet, rettet die ganze Welt“, so Michel Friedman über den Hintergrund der Veranstaltung.

„Wir wollen mit der Einladung in die Paulskirche ein weit über Frankfurt hinaus sichtbares Zeichen des Willkommens setzten. Neben kurzen Reden von uns als Initiatoren und dem Oberbürgermeister als Schirmherrn werden wir selbstverständlich auch Flüchtlinge bitten, dass Wort zu ergreifen. Im Zentrum steht aber ein Rahmenprogramm mit Liedern und der Musik der Migranten sowie Artisten. Wir wollen den Flüchtlingen nach ihrem schweren Weg zu uns einen unterhaltsamen Nachmittag ermöglichen und uns bei den Helfern für ihr Engagement bedanken“, sagt Johnny Klinke über den Ablauf. Im Anschluss an das Programm ist ein Empfang in der Paulskirche geplant.

„Ich habe mich sehr darüber gefreut, als Johnny Klinke und Michel Friedman mit dieser Idee auf mich zugekommen sind. Die Paulskirche ist der richtige Ort. Hier wird der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels verliehen, hier wird der Goethe Preis verliehen, hier wird der Adorno-Preis verliehen. Hierher lädt Frankfurt Flüchtlinge ein, um sie willkommen zu heißen. Diese Veranstaltung ist Ausdruck unserer Willkommenskultur“, sagt Oberbürgermeister Peter Feldmann, der die Schirmherrschaft übernommen hat.

Unter dem Motto „Frankfurt hilft“ werden in Frankfurt insgesamt ehrenamtliche Hilfsangebote koordiniert. In Kooperation mit neun Frankfurter Stiftungen baut das Sozialdezernat deshalb zurzeit das Projekt „Frankfurt hilft – Engagement für Flüchtlinge“ auf.

Voraussichtlich am 22. September wird die Homepage freigeschaltet, die Informationen zur Situation von Flüchtlingen in Frankfurt und Möglichkeiten der Integration bündelt. Bürger können sich dann über die Webseite http://www.frankfurt-hilft.de und gegebenenfalls auch telefonisch informieren und beraten lassen, wenn sie selbst aktiv werden wollen. Am 21. Oktober findet der erste Informationsabend von „Frankfurt hilft“ um 19.30 Uhr in der Mainzer Landstraße 405 statt. Die Mitarbeiter von Frankfurt hilft informieren über die Lage der Flüchtlinge in Frankfurt und Möglichkeiten des Engagements. „Frankfurt hilft“ ruft auch zu Geldspenden auf und hat dazu eine Liste veröffentlicht, sie ist ab sofort im Downloadbereich dieser Seite abrufbar.

„‚Frankfurt hilft‘ entwickelt sich in kurzer Zeit zu einer Bewegung. Die Veranstaltung in der Paulskirche leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Ich bin sicher, dass vom 1. November weitere Impulse ausgehen und noch mehr Frankfurter von dieser Welle der Hilfsbereitschaft mitgerissen werden“, sagt Peter Feldmann.
Information zur Situation der Flüchtlinge in Frankfurt
Zurzeit sind in Frankfurt rund 2.500 Asylbewerber, Kontingentflüchtlinge und unbegleitet minderjährige Flüchtlinge an 125 Standorten untergebracht. Die Flüchtlinge erhalten von der Stadt Frankfurt Leistungen zum Lebensunterhalt sowie eine Kleiderbeihilfe und bekommen eine Unterkunft in Wohnungen, Wohnheimen, Hotels, Containeranlagen und seit kurzem auch in einer Turnhalle zugewiesen. Es gibt einen Sozialen Dienst, der die Menschen bei der Regelung ihrer Angelegenheiten unterstützt. Unbegleitet minderjährige Flüchtlinge werden vom Jugend- und Sozialamt in Obhut genommen und nach den Maßgaben der Jugendhilfe betreut.

Wer sich mit anderen interessierten Bürgern austauschen und am Aufbau von Angeboten mitwirken will, kann sich über Facebook der Gruppe „Refugees welcome – Frankfurt a. M. zeigt Herz für Flüchtlinge“ anschließen. Per E-Mail sind die Initiatoren unter RefugeesWelcomeFrankfurt@web.de zu erreichen.

Frankfurt vom 2. bis 4. Oktober Hauptstadt der Wiedervereinigung

Alle Infos zum großen Fest Tag der Deutschen Einheit

Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich, hat heute gemeinsam mit Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Professor Ottmar Hörl tausende Einheitsmännchen auf ihrer letzten Etappe auf dem Frankfurter Römerberg begrüßt. Fotomontage: Personenfoto © Staatskanzlei, Abbildung © massow-picture
Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich, hat heute gemeinsam mit Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Professor Ottmar Hörl tausende Einheitsmännchen auf ihrer letzten Etappe auf dem Frankfurter Römerberg begrüßt. Fotomontage: Personenfoto © Staatskanzlei, Abbildung © massow-picture

Die Hessische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten, Lucia Puttrich, hat heute gemeinsam mit Frankfurts Oberbürgermeister Peter Feldmann und Professor Ottmar Hörl tausende Einheitsmännchen auf ihrer letzten Etappe auf dem Frankfurter Römerberg begrüßt. „Das Kunstprojekt ‚Grenzen überwinden‘ ist ein starkes Symbol für das Zusammenwachsen unseres Landes in den vergangen 25 Jahren. Ottmar Hörl ist es gelungen, das bekannte Ost-Ampelmännchen zu einer neuen dreidimensionalen Einheitsmännchen-Skulptur weiterzuentwickeln, die für das wiedervereinigte Deutschland steht und die Menschen dazu anregt, sich mit dem Geschehen vor einem Vierteljahrhundert auseinanderzusetzen“, sagte Puttrich in Frankfurt. Die Vision des Künstlers sei es, möglichst viele Menschen in einen kulturellen Diskurs miteinzubeziehen. „Das passt sehr gut zu unserer Idee, möglichst viele Menschen mit einem breiten Veranstaltungsprogramm mitzunehmen auf den Weg bis zum 3. Oktober“, sagte die Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten.

Deutschlandreise der Einheitsmännchen
In den vergangen Monaten sind tausende Einheitsmännchen in den Farben grün, schwarz, rot und gelb als Botschafter auf Deutschlandreise gegangen. Nach Stationen in Berlin, auf dem Hessentag in Hofgeismar, Schwerin und Stuttgart hat die Kunstinstallation nun ihr Ziel auf dem Frankfurter Römerberg erreicht. Bis zum 27. September sind die Einheitsmännchen im Herzen der Frankfurter Innenstadt zu sehen. „Das Einheitsmännchen kommt ursprünglich aus den ostdeutschen Bundesländern und gehört nun, ganz selbstverständlich, zu unserer Kultur. Damit steht es symbolisch dafür, wie Grenzen überwunden werden können und passt damit perfekt zu einer toleranten und weltoffenen Stadt wie Frankfurt“, so Oberbürgermeister Feldmann. Dem Künstler sei es gelungen, mit Mitteln der zeitgenössischen Kunst die jüngste Geschichte, die Gegenwart und die Zukunft zu beleuchten.

Aus Anlass der im Oktober stattfindenden Feierlichkeiten zum 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung in Frankfurt hatte die Hessische Staatskanzlei den international renommierten Konzeptkünstler Prof. Ottmar Hörl gebeten, ein neues Kunstprojekt zu entwickeln. Am 15. April 2015 wurden aus der Hessischen Staatskanzlei in Wiesbaden tausende Skulpturen des von ihm gestalteten Einheitsmännchens auf eine Tour durch Deutschland geschickt.

Sinnbild für freiheitlich-demokratische Prinzipien
„Für mich ist das Einheitsmännchen ein Sinnbild für freiheitlich-demokratische Prinzipien, für Wandlungsfähigkeit, für Hoffnung und Zukunft. Das Männchen ist weltoffen und freundlich. Es lächelt, reicht die Hand für ein Aufeinander-Zugehen, ist voller Energie, mutig und schreitet entschlossen voran“, sagte Ottmar Hörl. „Es ist ein Symbol für die Mobilität einer Gesellschaft, die Veränderung bewirken kann.“

Während der Ausstellung der Installation kann eine Figur zum Preis von 50 Euro im Projektbüro des Künstlers vor Ort erworben werden. Jeder neue Besitzer wird somit zu einem Botschafter für den 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung. Zehn Euro des Erlöses kommen einem guten Zweck zugute, und gehen an die Stiftung „Ein Herz für Kinder“, davon jeweils fünf Euro für Kinderheime in ost- und westdeutschen Ländern.

Informationen zum Künstler Professor Ottmar Hörl:
Ob mit 10.000 neuentwickelten Berliner Bären zum zehnten Jahrestag der Wiedervereinigung in Berlin oder mit der Deutschlandreise der Einheitsmännchen-Skulpturen zum 25. Jahrestag der Deutschen Einheit, immer geht es Ottmar Hörl darum, Grenzen zu überwinden. Ottmar Hörl, 1950 im hessischen Nauheim geboren, Professor und Präsident an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, ist Konzeptkünstler und Bildhauer. International berühmt wurde er vor allem durch temporäre Großprojekte. So hat Ottmar Hörl einprägsame Identifikationsmodelle entwickelt, wie die Euro-Skulptur (2000) in Frankfurt am Main, das am meisten fotografierte und gefilmte Kunstwerk, die Unschuld-Seife (seit 1997) mit der konzeptionellen Auflage von 82 Millionen oder die Trophäe für den Hessischen Filmpreis (2014) in Form eines Weltanschauungsmodells. Zuletzt hat Hörl Großprojekte für das Daegu Art Museum in Südkorea, die Goethe-Universität in Frankfurt, die Architektur-Biennale in Venedig und die Albertina in Wien realisiert. Viele seiner Werke befinden sich in öffentlichen Sammlungen wie dem Museum für Moderne Kunst in Frankfurt oder dem San Francisco Museum of Modern Art. Für seine Arbeit wurde er mit Preisen wie dem Cologne Fine Art Preis, dem Wilhelm-Loth-Preis oder dem intermedium-Preis ausgezeichnet. Fakten im Überblick:

Anlass: 25. Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung
Titel der Installation: „Grenzen überwinden“
Künstler: Prof Ottmar Hörl (*1950 Nauheim/Hessen)
Dauer: bis 27. September 2015 (Deutschlandreise)
Maße je Figur: 38 H x 19 B x 26 T cm
Farben: Grün (Hauptfarbe), Schwarz, Rot und Gelb

tagdereinheitlogo160Programme und weitere Infos zum Bürgerfest und Kulturprogramm anlässlich des 25jährigen Jubiläums Tag der Deutschen Einheit finden Sie hier:

Großes Kulturprogramm zu 25 Jahre Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt

Siehe auch Programm Woche der Freiheit vom 25.09. bis 2.10.2015 in Wiesbaden

Broschüre: 25 Jahre Tag der Deutschen Einheit. Liegt überall aus.
Broschüre: 25 Jahre Tag der Deutschen Einheit. Liegt überall aus.

Parallel und ergänzend zum großem Bürgerfest vom 2. bis 4. Oktober anlässlich 25 Jahre Deutsche Wiedervereinigung hat das Frankfurter Kulturamt mit über 50 Veranstaltungen und Bildern von Barbara Klemm ein feines, spartenübergreifendes Kulturprogramm rund um „25 Jahre Tag der Deutschen Einheit“  für September bis Oktober 2015 zusammengestellt. Es findet in der Paulskirche und allen einschlägig bekannten Kulturinstitutionen der Mainmetropole statt.

Die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit finden in diesem Jahr in Frankfurt am Main statt. Das Kulturamt und zahlreiche Kultureinrichtungen nehmen das 25-jährige Jubiläum zum Anlass, die Wiedervereinigung aus unterschiedlichen künstlerischen Perspektiven zu betrachten. Die Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste Frankfurts können Veranstaltungen aus den Bereichen Literatur, Bildende Kunst, Musik, Theater oder auch Tanz besuchen. Kulturdezernent Prof. Dr. Felix Semmelroth spricht von „einem Fest der Demokratie, auf deren Wert und Kraft wir vertrauen und ein freies Europa bauen.“ Der Stadtrat betont: „Es ist mir eine große Freude, dieses besondere Ereignis in unserer Stadt zu feiern. Der Tag der Deutschen Einheit ist ein eindrucksvoller und unvergesslicher Moment der deutschen Geschichte. Im Rahmen zahlreicher kultureller Veranstaltungen besteht die Möglichkeit zurückzublicken und sich gleichzeitig mit der Gegenwart und der Zukunft zu beschäftigen. Wie haben sich Deutschland und Europa, wie hat sich unsere Gesellschaft seitdem entwickelt?“

Ab dem 22. September werden großformatige Werke der Frankfurter Fotografin und Max-Beckmann-Preisträgerin Barbara Klemm im öffentlichen Raum zu sehen sein. Die Ausstellung mit dem Titel „Bilder zur Einheit“ wird an zentralen Gebäuden ebenso wie an Bauwerken außerhalb des Zentrums angebracht – die Anzahl der Ausstellungsorte steigert sich in der zweiten Septemberhälfte, bis am Festwochenende 29 in Schwarzweiß realisierte Motive das Stadtbild an rund vierzig Stellen schmücken. Seit den späten Sechzigerjahren hat Barbara Klemm die damalige BRD und DDR in charakteristischen und treffenden Fotografien eingefangen und Bilder gemacht, die im kollektiven Gedächtnis fest verankert sind. So lädt die Ausstellung ein, die Werke bei einem Rundgang oder auch zufällig zu entdecken. Das Projekt des Kulturamts konnte durch die großzügige Unterstützung der Dr. Marschner Stiftung und in Kooperation mit der FAZ sowie zahlreicher Frankfurter Institutionen und Unternehmen realisiert werden.

Zusätzlich hat das Kulturamt eine interdisziplinäre Veranstaltungswoche, die in der Paulskirche stattfindet, konzipiert. Eine Lichtinstallation mit dem Titel „Wortfusion“ des Konzeptkünstlers Peter Zizka wird an der Paulskirche die Blicke auf dieses Denkmal der deutschen Demokratie ziehen. Während der langen Zeit der deutsch-deutschen Trennung entwickelten sich unterschiedliche Begriffe, die Eingang in den Sprachgebrauch fanden. Der Ökonomisierung der Sprache, die sich in Westdeutschland über Maximierungsattribute artikulierte, stand eine funktionale Ausrichtung vieler Begriffe im Osten gegenüber. Die Lichtinstallation auf der Frankfurter Paulskirche verbindet symbolisch diese Begriffswelten.

Die Veranstaltungen in der Paulskirche dienen ebenfalls zur gesellschaftlichen Lageverordnung; mit den künstlerischen Mitteln Film, Diskussion, Lesung und Musik wird Geschichte erlebbar gemacht und die historischen Hintergründe beleuchtet.

Den Anfang der Festwoche in der Paulskirche macht das Podiumsgespräch „25 Jahre Deutsche Einheit – Deutschland in der zeitgenössischen Kunst“. Der Abend beginnt mit einem Eröffnungsvortrag des Kulturwissenschaftlers und Poptheoretikers Diedrich Diederichsen. Anschließend bekommen die Zuschauer einen Einblick in den Dokumentarfilm „Blick zurück nach vorn – Künstler über Deutschland“ von Maria Anna Tappeiner aus dem Jahr 2014. Katharina Sieverding, Tobias Zielony und Burcu Dogramaci diskutieren mit dem Moderator Hans-Joachim Müller nachfolgend über kulturelle Identität.

Am 29. September findet die Lesung „Die Wende im Roman“ statt. Katja Lange-Müller, Ingo Schulze und Uwe Tellkamp lesen aus ihren Werken, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen aus der Zeit des Mauerfalls verarbeitet haben.

Nachdem am 30. September eine multireligiöse Feier des Dezernats für Integration in Zusammenarbeit mit verschiedenen Glaubensgruppen in der Paulskirche stattfindet, wird das Kulturprogramm am 1. Oktober mit dem Lesungskonzert „Zeitsprung 1848“ fortgesetzt. Schauspieler und Sprecher Uli Pleßmann trägt ausgewählte Reden der Paulskirchen-Versammlung vor, die thematisch eine Brücke in die heutige Zeit schlagen. Das Ensemble Modern interveniert und interagiert musikalisch.

Kulturamtsleiterin Carolina Romahn erklärt die umfangreichen Aktivitäten: „Das Kulturamt hat sich die Aufgabe gestellt, die Wiedervereinigung aus verschiedenen künstlerischen Perspektiven zu beleuchten. Der Anspruch ist, die Veränderungen der nationalen Identität im Spiegel der diversen Künste aufzuzeigen und Impulse für die Diskussion über die Gestaltung unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens in einem international ausgerichteten und weltoffenen Deutschland zu geben.“

Neben den Veranstaltungen des Kulturamts gibt es mit über 50 Programmpunkten aus den Bereichen Ausstellung, Theater oder Musik ein breites Angebot verschiedenster Kulturinstitutionen zum Tag der Deutschen Einheit. Beispielsweise kann im Städel seit Ende Juli die Figurative Malerei in der BRD der 80er Jahre betrachtet werden, das Museum für Kommunikation befasst sich mit Werbung aus Ost- und Westdeutschland, während der Künstler Volker Mehnert sich in der AusstellungsHalle mit der wehrhaften Auseinandersetzung mit den Vorgaben eines autoritären Systems beschäftigt. Das Hessische Literaturforum im Mousonturm lädt zu einer Reihe von Lesungen von wichtigen DDR-Autoren ein, die Deutsche Nationalbibliothek veranstaltet ein „Speeddating mit Expertinnen und Experten“ der Standorte Leipzig und Frankfurt am Main. Im Deutschen Filmmuseum läuft bereits die Filmreihe „Geteilt-Vereint“ und im Künstlerhaus Mousonturm wird die Performance „Schubladen“ von She She Pop aufgeführt, bei der sich sechs Frauen aus Ost und West treffen und unterschiedlichste Erinnerungen aus ihren Schubladen hervorholen. Klassisch wird es beim festlichen Orgelkonzert am 3. Oktober in der Dreikönigskirche.

Weitere Informationen: www.kultur-frankfurt.de – Die Veranstaltungen des Kulturamts sind kostenfrei.

Termine
• Ausstellungseröffnung „Bilder zur Einheit“: 22. September, 19 Uhr, MMK1 des MMK Museum für Moderne Kunst Frankfurt am Main, Domstr. 10, Frankfurt.
• Gespräch „Bilder zur Einheit“ mit Barbara Klemm und F.A.Z.-Herausgeber Werner D’Inka: 24. September, 19 Uhr, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Hellerhofstr. 9, Frankfurt. Anmeldung unter www.faz.net/veranstaltungen.
• Wortfusion: Projektion an der Paulskirchenfassade. 28. September – 4. Oktober, täglich 21 bis 23 Uhr
• 25 Jahre Deutsche Einheit. Deutschland in der zeitgenössischen Kunst. Filmvorführung und Podiumsgespräch: 28. September, 19 Uhr, Paulskirche
• Die Wende im Roman: mit Katja Lange-Müller, Ingo Schulze und Uwe Tellkamp, Lesung, 29.September, 19 Uhr, Paulskirche
• Zeitsprung 1848. Ensemble Modern und Uli Pleßmann: Lesungskonzert, 1. Oktober, 20 Uhr, Paulskirche

25. Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach am 25. April 2015

© Stadt Frankfurt - Prospekt Nach der Mussen
© Stadt Frankfurt – Prospekt Nach der Mussen

Mittlerweile zu einem festen Meilenstein im Kulturgeschehen geworden,  laden die Frankfurter und Offenbacher Museen und Galerien am 25. April 2015 von 19 Uhr abends bis 2 Uhr früh gegen eine Pauschalgebühr von 14 Euro zur 25. Nacht der Museen ein.

Einheimische und auswärtige Gäste können während dieser Zeit an über 50 Ausstellungsorten nicht nur sämtliche Ausstellungen mit und ohne Führungen besichtigen. Sie haben auch die Möglichkeit darüber hinaus an einem sehr umfangreichen Kulturprogramm mit Musikevents, Tanz, Lesungen, Theatervorführungen, Künstlergesprächen, Workshops, Partys und sonstigen Events teilzunehmen. Zudem erwartet die Besucher eine internationale Gastronomie (nicht im Preis inbegriffen, versteht sich!).

Weitere Informationen mit der Nennung aller Museums- und Galerieorte, der zusätzlichen Kulturprogramme, Touren und Shuttle-Möglichkeiten finden Sie über den Link 25. Nacht der Museen in Frankfurt und Offenbach.