Kategorie-Archiv: Allgemein

Spannender Parlamentarischer Abend – 70 Jahre Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz

akad.d.w.mzAnlässlich ihres 70jährigen Bestehens hatte die Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz zu einem spannenden Parlamentarischen Abend in Landesmuseum Mainz eingeladen und vielfältige Einblicke in die umfangreiche Arbeit geboten. Begrüßt wurden die Gäste durch den Präsidenten des Landtages Rheinland-Pfalz, Hendrik Hering, und Dr. Denis Alt, neuer Staatssekretär  des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz sowie den Präsidenten der Akademie der Wissenschaften und der Literatur  Prof. Dr.-Ing. Reiner Anderl

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur wurde vor 70 Jahren in Worms gegründet und hat seit 1949 ihren Sitz in Mainz. Zu den Gründungsmitgliedern gehörte u. a. Alfred Döblin, der für die in der deutschen Akademienlandschaft einmalige Einrichtung einer Klasse der Literatur sorgte. Die überregional ausgerichtete Gelehrtengesellschaft dient der Pflege der Wissenschaften, der Literatur sowie der Musik und trägt auf diese Weise zur Bewahrung und Förderung des kulturellen Erbes bei.

Die Akademie gliedert sich in drei Klassen: die Mathematischnaturwissenschaftliche Klasse, die Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse sowie die Klasse der Literatur und der Musik. Seit 2016 besteht als Programm für die Nachwuchsförderung die Junge Akademie, die sich mit Symposien und Workshops in wissenschaftliche und öffentliche Debatten einbringt.

Die Akademie beteiligt sich an öffentlichen Auseinandersetzungen über wissenschaftliche und kulturell bedeutsame Fragestellungen und erörtert Zukunftsfragen der Gesellschaft: mit Symposien und Vortragsreihen, z. B. zur Globalisierung, zu Luftschadstoffen, Biodiversität und Klimawandel, Religionsfragen oder dem Problem der Alterung unserer Gesellschaft. Die Antworten auf solche Fragestellungen liefern dabei Erkenntnisse für Politik und Gesellschaft. Exzellenz und Interdisziplinarität sowie Unabhängigkeit und Verantwortung bestimmen das Leitbild der Akademie.

Die Projekte im Akademieprogramm 

Eine Besonderheit sind die 37 LangzeitForschungsvorhaben der Akademie (mit etwa 300 Personalstellen bundesweit) des von Bund und Ländern geförderten Akademienprogramms, das seit 1979 besteht. Sie sind von überregionaler Bedeutung und
gesamtstaatlichem, wissenschaftlichem Interesse und umfassen alle Epochen – von der Vor- und Frühgeschichte bis zur Neuzeit. Dazu gehören Quellencorpora wie die ›Regesta Imperii‹ mit den Quellen zur Reichsgeschichte oder das ›Corpus der Quellen zur Geschichte der Juden im spätmittelalterlichen Reich‹; große Editionsvorhaben wie ›Die deutschen Inschriften‹ oder die Ausgabe der Werke von Johann Joachim Winckelmann oder Wörterbücher wie das ›Mittelhochdeutsche Wörterbuch‹ und das ›Digitale Familiennamenwörterbuch‹. Einen besonderen Schwerpunkt nehmen die 16 musikwissenschaftlichen Editionsund Dokumentationsvorhaben ein. Alle Vorhaben besitzen eine große digitale Komponente, die von einer eigenen Arbeitsstelle aus, der Digitalen Akademie, konzipiert und begleitet wird.

Das digitale Familiennamenwörterbuch – und vier weitere Kurzpräsentationen

Anlässlich des Parlamentarischen Abends gaben Wissenschaftler in jeweils 10-minütigen Kurzpräsentationen spannende Einblicke in fünf dieser LangzeitForschungsprojeke.

Juniorprofessorin Dr.Mirjam-Schmuck
Juniorprofessorin Dr.Mirjam-Schmuck

Juniorprofessorin Dr. Mirjam Schmuck, Sprachwissenschaftlerin im Forschungsvorhaben Digitales Familiennamenwörterbuch Deutschlands,  präsentierte eben diese  in der Öffentlichkeit noch weitestgehend unbekannte  neue digitale Wörterbuch der Familiennamen. Aufgenommen wurden bislang solche, die mit 10 Telefonanschlüssen bundesweit vertreten sind. Immerhin konnten allein hierdurch bereits  gut 200 000 Nachnamen nach Herkunft, Region, Bedeutung usw. dokumentiert werden.

Erarbeitet werden die Artikel, so Schmuck, primär nach absteigender Frequenz der Familiennamen (Müller, Meyer, Schmidt), unter Einbeziehung der weniger häufigen Varianten (Meyr, Mayr). Parallel werden die betreffenden Namenfelder bearbeitet, zum einen nach thematischen Gesichtspunkten (z.B. alle Berufsnamen, die sich auf das Schmiedehandwerk beziehen, wie Schmitt, Faber, Schmiedel, Pinkepank), und zum anderen nach formalen Kriterien (z.B. Komposita wie Messerschmidt, Kleinschmidt, Blechschmidt, Schmidthuber). Das Wörterbuch ist seit Mitte 2015 mit einer Betaversion online verfügbar.

Zentrale Aufgaben des neuen Familiennamenwörterbuchs sind:

  • Zusammenführung von Bedeutungskonkurrenzen aus der vorliegenden Familiennamenliteratur.
  • Präzisierung bisheriger Deutungen und Erweiterung um Zusatzinformationen.
  • Neubewertung bisheriger Deutungen durch Ausschluss unwahrscheinlicher Bedeutungskonkurrenzen oder deren kritischer Bewertung.
  • Erstaufnahme von Namen, die Varianten zu einem häufigeren Familiennamen sind (der in einem Wörterbuch auftaucht) und deshalb nicht neu gedeutet werden müssen.
  • Erstdeutung von Familiennamen, die in keinem der überregionalen Familiennamenwörterbücher aufgenommen sind und erstmals gedeutet werden müssen.
  • Neudeutung von Familiennamen, wenn keine der bisherigen Deutungen zutreffen kann.

Hochspannend waren auch die folgenden Beiträge:
Jan Wagner (Schriftsteller und Übersetzer, Büchner-Preisträger 2017. Mitglied der Klasse der Literatur und der Musik) „Aus einem europäischen Brief;
Prof. Dr. Matthias Neubert (Physiker, Exzellenzcluster PRISMA an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Mathematisch-naturwissenschaftliche Klasse) „Zwischen Südpol und Mainz: Über die Erforschung der Physik des Universums“;
Prof. Dr. Vinzenz Hediger (Filmwissenschaftler, Goethe Universität Frankfurt am Main. Geistes- und sozialwissenschaftliche Klasse) „Ein guter Trailer ist einer, der Sie vom Film fernhält. Über Ungewissheit und ihre Folgen in Märkten für Kulturgüter“; Dr. Magdalena Zorn (Musikwissenschaftlerin, Ludwig MaximilliansUniversität München. Junge Akademie) „Empathie und Ästhetik: Die Junge Akademie im wissenschaftlichen Diskurs“.

Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur ist Partner in verschiedenen regionalen und nationalen Netzwerken. Sie ist beteiligt am Aufbau einer ›Nationalen Forschungsdateninfrastruktur‹ (NFDI), mit der Forschungsdaten nachhaltig und langfristig zugänglich gemacht und gepflegt werden. Am Wissenschaftsstandort Mainz ist sie in der Mainzer Wissenschaftsallianz aktiv. Sie ist mit der Digitalen Akademie Partner von ›mainzed‹, des Mainzer Zentrums für Digitalität in den Geistes- und Kulturwissenschaften. Im Rahmen des Studiengangs ›Digitale Methodik in den Geistesund Kulturwissenschaften‹ finden Seminare in den Räumen der Akademie statt.

Kontakt:
Akademie der Wissenschaften und der Literatur
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz
http://www.adwmainz.de

Landesmuseum Mainz: Schritt für Schritt zum UNESCO Weltkulturerbe – Vortrag am 15.1.2019

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz – ein Jahr vor der Antragstellung

Seit 2006 engagiert sich das Land Rheinland-Pfalz gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde Mainz und den drei Städten Speyer, Worms und Mainz für die Anerkennung der einzigartigen und vorbildgebenden Monumente der SchUM-Städte als UNESCO-Welterbe. Im Januar 2020 soll der Antrag „Die SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz“ bei der UNESCO eingereicht werden. Ein Jahr vor der Antragstellung möchten wir Ihnen den aktuellen Stand des Antrags und die Bedeutung von SchUM vorstellen, aber auch über noch folgende Schritte informieren und einen Blick in die Zukunft werfen.

Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz lädt ein zum Vortragsabend „Schritt für Schritt zum UNESCO Weltkulturerbe. Die SchUM-Stätten in Speyer, Worms und Mainz-ein Jahr vor der Antragstellung“ am

Dienstag, 15. Januar 2019, 18:00 Uhr im Landesmuseum Mainz,
Große Bleiche 49-51, 55116 Mainz.

Programm:
Begrüßung
Thomas Metz
Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz

Grußworte
Prof. Dr. Konrad Wolf
Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

Marianne Grosse
Bau- und Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz

Die SchUM-Städte ein Jahr vor der Antragstellung
Dr. Stefanie Hahn
Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz

Die SchUM-Städte als Orte verdichteter Erinnerung vom Mittelalter bis in die Neuzeit
Dr. Christoph Cluse
Universität Trier

Bauten von außergewöhnlich universellem Wert – Die Monumente der SchUM-Städte
Prof. Dr. Matthias Untermann
Universität Heidelberg

SchUM2019 – Die Bedeutung für die Jüdische Gemeinde heute
PD. Dr. Peter Waldmann
Jüdische Gemeinde Mainz

Hintergrund-Info
Die SchUM-Städte Speyer, Worms und Mainz bildeten im Mittelalter ein europaweit bedeutendes Zentrum jüdischen Lebens, in dem wesentliche Grundlagen für das aschkenasische Judentum gelegt wurden. Die drei Gemeinden mit ihren bis heute verehrten Rabbinern gelten als die Wiege des aschkenasischen Judentums. Aus dieser Zeit haben sich einzigartige bauliche Zeugnisse erhalten: In Speyer die nahezu vollständig erhaltene Mikwe

sowie die Reste der 1104 eingeweihten Synagoge, in Worms die 1938 zerstörte, bis 1961 auf Ruinenmauern aufgebaute Synagoge, die Mikwe von 1185/86 sowie der in situ erhaltene und eine einzigartige Kontinuität aufweisende Friedhof „Heiliger Sand“ und in Mainz der 1926 eröffnete Denkmalfriedhof.

Max Slevogts Orient – Landesmuseum Mainz bietet Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Ein Tag am Meer“ an

Max Slevogt, Lybische Wüste, 1914 © GDKE – Landesmuseum Mainz (Foto: Ursula Rudischer)
Max Slevogt, Lybische Wüste, 1914
© GDKE – Landesmuseum Mainz (Foto: Ursula Rudischer)

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Ein Tag am Meer. Slevogt, Liebermann & Cassirer“ hält Prof. Dr. Gregor Wedekind am 10. Januar einen Vortrag im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Der Professor für Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz widmet sich dabei dem Thema „Max Slevogts Orient“. Er schildert, welche Rolle der Orient im künstlerischen Schaffen des bekannten Malers spielte und welche Assoziationen die gegen Ende der Kolonialzeit entstandenen Orientbilder Slevogts hervorrufen.

Max Slevogt reiste im Frühjahr 1914 nach Ägypten und gehört damit zu den europäischen Künstlern, die den Orient selbst besucht haben. Bereits während seiner Studienzeit in München hatte er begonnen, sich mit Literatur aus diesem Kulturraum, wie etwa den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, zu beschäftigen. Wie Wedekind bei seinem Vortrag darlegen wird, ist das gesamte künstlerische Schaffen Slevogts geprägt von Motiven aus der Welt des Orients.

Prof. Dr. Gregor Wedekind lehrt Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses von Max Slevogt gehört zu einem seiner aktuell laufenden Forschungsprojekte.

Der Vortrag „Max Slevogts Orient“ beginnt am Donnerstag, 10. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Mainz bietet Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung „Ein Tag am Meer“ an

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung „Ein Tag am Meer. Slevogt, Liebermann & Cassirer“ hält Prof. Dr. Gregor Wedekind am 10. Januar einen Vortrag im Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE). Der Professor für Kunstgeschichte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz widmet sich dabei dem Thema „Max Slevogts Orient“. Er schildert, welche Rolle der Orient im künstlerischen Schaffen des bekannten Malers spielte und welche Assoziationen die gegen Ende der Kolonialzeit entstandenen Orientbilder Slevogts hervorrufen.

Max Slevogt reiste im Frühjahr 1914 nach Ägypten und gehört damit zu den europäischen Künstlern, die den Orient selbst besucht haben. Bereits während seiner Studienzeit in München hatte er begonnen, sich mit Literatur aus diesem Kulturraum, wie etwa den Geschichten aus Tausendundeiner Nacht, zu beschäftigen. Wie Wedekind bei seinem Vortrag darlegen wird, ist das gesamte künstlerische Schaffen Slevogts geprägt von Motiven aus der Welt des Orients.

Prof. Dr. Gregor Wedekind lehrt Kunstgeschichte der Moderne und der Gegenwart an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Die wissenschaftliche Aufarbeitung des Nachlasses von Max Slevogt gehört zu einem seiner aktuell laufenden Forschungsprojekte.

Der Vortrag „Max Slevogts Orient“ beginnt am Donnerstag, 10. Januar, um 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Welterbetag 2018: Welterbe für alle offen!

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Am kommenden Sonntag, 3. Juni, stehen die deutschen UNESCO-Welterbestätten wieder im Mittelpunkt: Auf Initiative der Deutschen UNESCO-Kommission und des Vereins UNESCO-Welterbestätten Deutschland e.V. sollen sie an diesem Tag wieder zu besonderen Erlebnisorten werden.

„‘Welterbe erleben und erlebbar machen, Menschen zusammen führen‘, lautet das Motto in diesem Jahr. Dazu tragen die vier Welterbestätten in Rheinland-Pfalz, mit dem Dom zu Speyer, den Römischen Monumenten in Trier, der Kulturlandschaft des Oberen Mittelrheintals und dem rheinland-pfälzischen Abschnitt des Obergermanisch-raetischen Limes wieder mit vielen Aktivitäten bei. Hier verbindet sich ein informatives und erlebnisreiches Potpourri und bietet Besucherinnen und Besuchern die Gelegenheit, die Welterbestätten auf unterhaltsame Weise kennenzulernen“, wirbt Kulturminister Konrad Wolf für den Besuch am Sonntag rund um das Welterbe. „Die Veranstalter haben für diesen Sonntag ein Programm erarbeitet, das man sich anschauen sollte. Das Welterbe steht für alle offen und es gibt viel zu entdecken!“

Rheinland-Pfalz beteiligt sich auch 2018 wieder an diesem Aktionstag mit einem umfangreichen Programm: Im Oberen Mittelrheintal bieten zahlreiche Gemeinden Besonderes rund um ihr Welterbe an: Oberdiebach, Bacharach-Medenscheid und Boppard-Hirzenach zeigen Ihre Welterbe-Gärten, die Villa Musica bespielt die Burg Maus mit einem Konzert, während Führungen im historischen Gewand die Besucherinnen und Besucher des Pfalzgrafensteins in längst vergangene Zeiten entführen. Fans des 19. Jahrhunderts können die Begründerin der Koblenzer Rheinanlagen mit einem Fest ehren.

In Trier werden Führungen zu den Highlights des Welterbes kostenfrei angeboten, von der Porta Nigra über die Barbarathermen bis zur Liebfrauenkirche und der Konstantinsbasilika. Die Stadtbibliothek Trier beteiligt sich mit einer speziellen Führung zum Codex Egberti, dem ältesten erhaltenen neutestamentlichen Bildzyklus mit Darstellungen aus dem Leben Christi, der seit 2004 zum UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt.

Mit einem Römischen Spieletag für die ganze Familie feiert die Römerwelt Rheinbrohl den Welterbetag. Mühle spielen oder lieber Bogenschießen? Im Limesinformationszentrum ist für jeden etwas dabei. Im Limespark Osterburken kann man zum neugestalteten Kastellkomplex und zum eindrucksvollen Nachbau eines römischen Wachturms mit Limesmauer am „Förstlein“ wandern. Und Rainau bietet gemeinsam mit dem Limesmuseum Aalen und der Römergruppe VEX LEG VIII AUG Aktionen rund um die Religio Romana an.

Am 10. Juni gibt es dann spezielle Programme für die Kleinen, wenn der 5. Kinder-Welterbetag stattfindet. Ein spannendes Angebot von Aktivitäten und Darbietungen rund um Kultur, Geschichte und Natur lässt Kinder das UNESCO Welterbe kreativ erfahren und begreifen.

Enten, Mäuse, Abenteuer Comic-Tag für die ganze Familie am 10. Juni 2018 im Landesmuseum Mainz

Foto: Ursula Rudischer /Landesmuseum Mainz
Foto: Ursula Rudischer /Landesmuseum Mainz

Im Innenhof des Landesmuseums Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) dreht sich am Sonntag, 10. Juni von 10 bis 17 Uhr, alles um die beliebten Comic-Stars aus Entenhausen. Begleitend zur aktuellen Ausstellung „Walt Disney – Mickey, Donald & Friends“ lädt das Museum unter dem Motto „Enten, Mäuse, Abenteuer“ große und kleine Comic-Fans zum Mitmachen und Entdecken ein. Außerdem dürfen sich die Besucher auf einen berühmten Disney-Zeichner freuen: Jan Gulbransson wird am Comic-Tag zu Gast sein und Comics signieren.

An verschiedenen Stationen im Innenhof können die Besucher ihrem Zeichentalent und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Ob sie dabei Kunst fälschen mit den Panzerknackern, Comics selber texten und gestalten oder das coolste Blubberlutsch-Rezept aller Zeiten erfinden – der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Der Künstler und Publizist Holger Wilmesmeier bringt beim gemeinsamen Zeichnen allen den richtigen Strich bei. Was dabei rauskommt, wenn alle Besucher gleichzeitig, sozusagen im Rudel, unter humorvoller Anleitung eine eigene Story zeichnen, darf anschließend zuerst im Innenhof an der langen Comic-Leine bewundert und dann selbstverständlich mit nach Hause genommen werden. Musikalische Unterstützung erhält das Landesmuseum von Schülerinnen und Schülern des Peter-Cornelius-Konservatoriums, die zusammen mit ihren Lehrkräften eigens für den Comic-Tag ein „tierisches“ Programm auf die Beine gestellt haben. Auf der Bühne im Innenhof bringen sie in unterschiedlichen Besetzungen Ohrwürmer wie „Probier‘s mal mit Gemütlichkeit“ und Disney-Klassiker aus Filmen wie „Pocahontas“, „Die Schöne und das Biest“ oder den „König der Löwen“ zu Gehör.

Eine Comic-Börse lädt zum Stöbern, Tauschen und Handeln ein. Interessierte können sich einen Stand bis zum 4. Juni unter per mail an annette.boegl@gdke.rlp.de reservieren.

„Intelligenz-Brötchen“ á la Entenhausen, Speis und Trank gibt’s wie immer vom Stullen-Andi alias Andreas Rothenbächer.

Der Comic-Tag wird musikalisch unterstützt durch das Peter-Cornelius-Konservatorium.

Eintritt (inkl. Disney-Ausstellung): 12 Euro/ erm. 9 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei, Kinder ab 6 Jahre 7 Euro, Familienkarte ab 16 Euro.

Open Air-Kino am 16. und 17. Juni ab 21.00 Uhr im Innenhof

Vormerken sollte man sich auch schon mal die Termine für das Open Air-Kino am 16. und 17. Juni jeweils ab 21 Uhr. Einlass ist ab 19 Uhr und damit reichlich Gelegenheit, zuerst durch die Ausstellung zu wandern und dann ein Double-Feature mit Disney-Filmen im Innenhof zu genießen. Gezeigt werden jeweils ein kurzer Klassiker aus den frühen Jahren gefolgt von einem Kino-Hit der jüngsten Zeit.

Filmstart: 21 Uhr | freier Eintritt zum Open Air-Kino | Ermäßigter Eintritt zur Ausstellung ab 17 Uhr: Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4 Euro.

„Walt Disney – Mickey, Donald & Friends“ ist eine Ausstellung von mainzplus CITYMARKETING in Kooperation mit dem Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), in Zusammenarbeit mit dem artstar Verlag GmbH, Düsseldorf. Mit rund 300 Exponaten auf fast 600 Quadratmetern Ausstellungsfläche bietet das Mainzer Landesmuseum der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) einen außergewöhnlichen Einblick in die Welt der berühmten Disney-Figuren, von der Skizze zum fertigen Comic, und stellt die Zeichner und ihre Arbeitsweisen in den Mittelpunkt – von den ersten Vorzeichnungen vor rund 90 Jahren bis heute.

Die Ausstellung wird von einem umfangreichen Rahmenprogramm begleitet, das sich an alle großen und kleinen Comic-Fans richtet. Führungen, Workshops, Filme, Vorträge und viele Aktionen rund um den Kosmos Entenhausen laden noch bis zum Ende der Ausstellung am 29. Juli 2018 ins Landesmuseum Mainz ein.

Alle Informationen zur Ausstellung unter www.landesmuseum-mainz.de.

Ausstellung „Lebensfreude, die Mut macht“ über Margit Sponheimers Kinderhilfs-Projekt noch bis 20.04. in der MVB Mainz

Uwe Abel, Vorsitzender des Vorstands der MVB; Bernd Weisbrod, Fotograf; Margit Sponheimer, Ehrenbürgerin der Stadt Mainz; Ewald Dietrich, Vorsitzender von Human Help Network Mainz (v.l.)
Uwe Abel, Vorsitzender des Vorstands der MVB; Bernd Weisbrod, Fotograf; Margit Sponheimer, Ehrenbürgerin der Stadt Mainz; Ewald Dietrich, Vorsitzender von Human Help Network Mainz (v.l.)

Vor zwei Tagen wurde in der Mainzer Landesbank die Ausstellung „Lebensfreude, die Mut macht“  mit Bildern des Fotografen Bernd Weisbrod über die Afrika-Reise  Margit Sponheimers mit der Kinderhilfsorganisation Human Help Network eröffnet.

Weisbrod dokumentierte mit seiner Kamera die Reise der Mainzer Ehrenbürgerin  mit dem Verein Human Help Network nach Ruanda und Uganda, die sie im Sommer 2017 unternommen hat. Margit Sponheimer berichtete ausführlich von ihren Erlebnissen vor Ort. Die Fotografien zeigen Margit Sponheimer beim Besuch von Kinderfamilien und Kooperativen vor Ort.

„Wir sind heute sehr froh und stolz, diese Ausstellung bei uns eröffnen zu dürfen, denn hier kommen drei wesentliche Faktoren zusammen,“ so Uwe Abel, der Vorstandsvorsitzende der Mainzer Volksbank in seiner Eröffnungsrede. „Kunstausstellungen haben eine gute Tradition bei uns, Margit Sponheimer steht wie nur wenige für unsere Heimatstadt und ihr ehrenamtliches Engagement ist in jeder Hinsicht lobens- und unterstützenswert,“ erklärt Abel und schließt: „Weltoffenheit, Heimatverbundenheit und ehrenamtliches Engagement, das entspricht genau unserer genossenschaftlichen DNA.“

Unterstützung vor Ort reduziert Fluchtursachen
Margit Sponheimer unterstützt die Kinderhilfsorganisation Human Help Network seit langem. Auch nutzt sie ihre Popularität, um auf den Verein und dessen Arbeit aufmerksam zu machen. In Ruanda, dem rheinland-pfälzischen Partnerland in Afrika, unterstützt der Verein sogenannte Kinderfamilien, das sind Geschwister, die ohne Eltern aufwachsen und in denen ältere Brüder oder Schwestern die Verantwortung für die Familie übernehmen. Außerdem gehören die Verbesserung von Lebens- und Bildungsbedingungen zu ihren Schwerpunkten.
Im Sommer 2017 reiste Margit Sponheimer auf eigene Kosten zusammen mit dem Vorsitzenden des Vereins, Ewald Dietrich, nach Ruanda und Uganda, um sich vor Ort ein Bild der Vereinstätigkeiten zu machen.

Die Ausstellung
Die Ausstellung ist vom 21. März bis 20. April 2018 im MVB-Forum geöffnet. Öffnungszeiten sind von Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr.

Bernd Weisbrod
Bernd Weisbrod, geboren 1952 in Ludwigshafen am Rhein. Er arbeitet seit 1982 als Fotograf, seine Schwerpunkte sind Reportage, Porträt, Theater und Kunst. Eines seiner Themen ist die Reisefotografie, er unternahm u.a. mehrere Reisen nach Afrika. Weisbrod lebt und arbeitet in Ingelheim.

Margit Sponheimer
Margit Sponheimer, 1943 in Frankfurt geboren, aber seit ihrem siebten Lebensjahr Mainzerin, ist seit 1959 Teil der Mainzer Fastnacht. Sie hat viele Lieder erfolgreich werden lassen und sich so unvergesslich gemacht. Als Botschafterin für Human Help Network ist sie seit mehreren Jahren aktiv. Für ihr fastnachtliches Engagement ist sie mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet worden. Als „Botschafterin der Mainzer Lebensart“ erhielt sie am 7. März dieses Jahres die Ehrenbürgerschaft der Stadt Mainz – nach der Schriftstellerin Anna Seghers erst als zweite Frau seit 1831.

Programm-Highlights im Gutenberg-Museum Mainz

© Foto: atelier-Goddenthow
© Foto: atelier-Goddenthow

Samstag, 24. März 2018, 11-17 Uhr
Tag der offenen Tür im Gutenberg-Museum 

Ein vielfältiges Programm hat das Gutenberg-Museum für seinen Tag der offenen Tür am 24. März von 11.00 bis 17.00 Uhr zusammengestellt: Unter anderem Vorträge von Professor Dr. Gregor Wedekind, Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Direktorin Dr. Annette Ludwig zum geplanten Neubau des Museums und zur zeitgenössischen Museumsarchitektur; Führungen in der Buchbinderabteilung, zur Pressegeschichte oder zu „Knüllern“ in der Miniaturbuchsammlung, aber auch „Für Eilige – Das Gutenberg-Museum in 30 Minuten“; der  alte Gutenberg-Puppentrickfilm mit Kult-Status und Gutenberg-Filme von 2005 und 2012, dazu ein Origami-Workshop im Foyer, musikalisches Rahmenprogramm, eine Überraschung, die noch nicht verraten wird, und noch mehr: Groß und Klein sind eingeladen, bei freiem Eintritt das Weltmuseum der Druckkunst zu erkunden.

Sonntag, 25. März 2018, 15-17 Uhr
Finissage der Sonderausstellung „Von Tieren, die träumen“ 
Unter dem Titel „Mit Tieren träumen – wie die Arbeiten von Franca Bartholomäi entstehen“ erläutert die amtierende Stadtschreiberin ihre künstlerische Arbeitsweise und führt durch die Ausstellung ihrer Holzschnitte der Jahre 2005-2017. Eintritt frei.
Donnerstag, 29. März 2018, 19 Uhr 
GUDDI MACHT DRUCK – Vom Sockel in die Werkstatt.

Guddi Gutenberg alias Hans-Peter Betz kommt zum dritten Mal ins Gutenberg-Museum.  Er will noch einmal gehörig Druck machen für den geplanten Erweiterungsbau, der „sein“ Museum in die Zukunft führen soll. „Es wird ein zu zwei Drittel aktualisiertes Programm geben“, kündigt der 65-Jährige für den letzten seiner drei exklusiven Auftritte im Gutenberg-Museum an.  Der pensionierte Schulleiter, der als „Guddi Gutenberg“ des Gonsenheimer Carneval-Vereins (GCV) und langjähriger Präsident der Mainzer Fernsehfastnachts-Sitzung zur Kultfigur geworden ist, trat im November vergangenen Jahres erstmals im Museum auf. In altbekannter Manier – ausstaffiert mit Guddis Druckerzunft-Kleidung und wallendem Haar – tauschte er die Bütt, die jahrelang sein Zuhause war, gegen das Rednerpult im Gutenberg-Museum ein. Von hier aus schießt er nun seine geschliffenen Pfeile gegen die Politik in Mainz und dem Rest der Welt ab. Auch zu seiner dritten Veranstaltung kommt ein prominenter Überraschungsgast. Sie kennen ihn aus Funk und Fernsehen.
So darf sich das Publikum erneut auf einen inhaltsreichen Abend mit „Guddi Gutenberg“ freuen. Für den Weinausschank ab 18 Uhr sorgt das Weingut Rebenhof aus Mainz. 
 Eintritt: 11 Euro, Vorverkauf ab sofort, nur an der Museumskasse.

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5
55116 Mainz
http://www.gutenberg-museum.de

Senckenbergs 27. Sonderkolloquim: Biodiversität als Grundlage einer zukunftsfähigen Bioökonomie, 8.2.2018 Frankfurt

Rund 40 Millionen Objekte aus 200 Jahren Forschungsgeschichte umfassen die Sammlungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung – einen Teil dieser Sammlungen zeigt die Sonderausstellung „Faszination Vielfalt“ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Rund 40 Millionen Objekte aus 200 Jahren Forschungsgeschichte umfassen die Sammlungen der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung – einen Teil dieser Sammlungen zeigt die Sonderausstellung „Faszination Vielfalt“ im Senckenberg Naturmuseum Frankfurt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Wertvolle Vielfalt: Biodiversität als Grundlage einer zukunftsfähigen Bioökonomie – 27. Frankfurter Sonderkolloquium am 8.2. bei Senckenberg

Frankfurt, 02.02.2018. Die 27. Auflage des traditionsreichen Frankfurter Sonderkolloquiums, das gemeinsam von den Institutionen DECHEMA – Gesellschaft für Chemische Technik und  Biotechnologie, Deutsche Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie e. V, Deutscher Verband für Schweißen und verwandte Verfahren e.V, Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V. Verein deutscher Ingenieure, Bezirksverein Frankfurt, Physikalischer Verein und Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung ausgerichtet wird, findet dieses Jahr im neuen Hörsaal von Senckenberg statt. Im Fokus steht eine nachhaltige Zukunft – auf der Basis der Bioökonomie.

Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen sind wichtige Lieferanten für Nahrungsmittel, Wirkstoffe, verschiedenste Substanzen sowie Bau- und Werkstoffe. Die biologische Vielfalt ist damit unsere Lebensgrundlage und eine unerlässliche Ressource für jegliche biobasierte Wirtschaft.
Doch wie ist es um sie bestellt, wie kann ihre nachhaltige Nutzung gewährleistet werden, und was bedeutet das für die Bioökonomie? Ist eine breite wirtschaftliche Nutzung der Biodiversität mit ihrem Schutz vereinbar, und reicht unser heutiges Wissen über die Biodiversität und die Ökosysteme, um abzuschätzen, wie weit wir in der Nutzung gehen dürfen?
Das diesjährige Frankfurter Sonderkolloquium beleuchtet die Bedeutung der biologischen Vielfalt und diskutiert die Chancen und Risiken, die sich aus ihrer wirtschaftlichen Nutzung ergeben.

27. Frankfurter Sonderkolloquium „Wertvolle Vielfalt: Biodiversität als Grundlage einer zukunftsfähigen Bioökonomie“ am Donnerstag, 8. Februar 2018, 14:00 – 18:00 Uhr mit Prof. Dr. Markus Vogt, Ludwig-Maximilians-Universität München; Vorsitzender des Sachverständigenrates Bioökonomie Bayern: „Bioökonomie im Spannungsfeld zwischen Innovation und ethischem Anspruch“
Prof. Dr. Helge Bode, Goethe-Universität Frankfurt: „Biodiversität als Grundlage für Naturstoffe“
Prof. Dr. Thomas Hickler, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung: „Grenzen der Bioökonomie: Wir können nicht bewerten, was wir nicht verstehen“
Dr. Steffi Ober, Naturschutzbund Deutschland (NABU), Referentin für nachhaltige Forschung und Innovation: „Wie kann eine zukunftsfähige Bioökonomie aussehen?“

Ort: Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Hörsaal
Arthur-von-Weinberg-Haus | Robert-Mayer-Straße 2 | 60325 Frankfurt

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung wird gebeten unter: https://www.senckenberg.de/Sonderkolloquium2018

Das Thema der Bioökonomie wird Senckenberg auch in den kommenden Jahren beschäftigen: Das Gemeinschaftsprojekt „BioKompass“ setzt sich vielfältig mit den Zukunftsaussichten der Bioökonomie auseinander und trägt den Diskurs in die breite Öffentlichkeit. Mehr unter www.senckenberg.de/biokompass.

Axel Anklam und Renata Tumarova vom 3. Februar bis 10. März 2018 in der Galerie Rother – Winter Wiesbaden

Renata Tumarova, Our People, 2017, Öl auf Leinwand, 50 × 190 cm. Foto: Galerie Rother Winter
Renata Tumarova, Our People, 2017, Öl auf Leinwand, 50 × 190 cm. Foto: Galerie Rother Winter

Die Galerie Rother – Winter lädt zur Eröffnung ihrer nächsten Ausstellung mit Gemälden von Axel Anklam und Renata Tumarova am Samstag, den 3. Februar 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, in die  Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden ein.

Axel Anklam, Think, 2016, Edelstahl, 80 × 110 × 64 cm. Foto: Galerie Rother Winter
Axel Anklam, Think, 2016, Edelstahl, 80 × 110 × 64 cm. Foto: Galerie Rother Winter

Axel Anklam studierte an der Hochschule für Kunst Burg Giebichenstein, danach an der Universität der Künste, Berlin. Anklam schafft abstrakte Skulpturen aus Latex, Edelstahl oder Fiberglas, aufbauend auf einem Edelstahlgerüst, in einer perfekten Balance zwischen Fläche und Volumen. Neue Wandarbeiten aus titanbeschichtetem Edelstahl, inspiriert durch seine Assoziationen zu Landschaftseindrücken, entwickeln eine Spannung aus dynamischen und ruhig fließenden Partien.

Renata Tumarova, Alltag, 2017, 60 x 60 cm. Foto: Galerie Rother Winter
Renata Tumarova, Alltag, 2017, 60 x 60 cm. Foto: Galerie Rother Winter

Renata Tumarova studierte Malerei an der Akademie der Künste, St. Petersburg und an der Universität der Künste, Berlin. In ihrer Ölmalerei auf Leinwand geht es der Malerin um Atmosphärisches, um das Festhalten eines flüchtigen Augenblicks, den sie unmittelbar in ihre farblich ausdrucksstarken Bilder übersetzt. Ihr Hauptanliegen ist es, Licht mit den Mitteln der Kunst einzufangen. Das Ergebnis sind bewegte Bilder voll stimmungsvoller Dichte. Wir zeigen neue Arbeiten aus 2017 und 2018.

Die Ausstellung läuft vom 3. Februar bis 10. März 2018.
Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

logo.rwGALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Highlights beim Trickfilmfestival Wiesbaden


Highlights des 19. Internationalen Trickfilm-Wochenendes Wiesbaden (26. bis 29. Oktober) sind vier Kurzfilm-Programme unter dem Motto „Best of International Animation 2016/2017“. Sie enthalten 44 Beiträge aus 17 Ländern, darunter die Hauptpreisträger der jüngsten internationalen Trickfilm-Festivals und -Wettbewerbe, u.a. Annecy, Zagreb, Ottawa, Hiroshima, Stuttgart, Espinho, Siggraph Computer Animation Festival sowie Oscar und Annie Award. Im Eröffnungsprogramm am Donnerstag, 20.15 Uhr, wird vom Wiesbadener Kulturdezernenten Axel Imhof der „Preis des Kulturamts der Landeshauptstadt Wiesbaden“ vergeben. Die Auszeichnung geht an die Slowenien Špela Čadež, vor kurzem ausgezeichnet mit dem Großen Preis beim Weltfestival des Trickfilms in Zagreb.

Weitere Programme im Rahmen des Festivals: Langfilme „Big Fish & Begonia“ (China), „In This Corner of the World“ (Japan) sowie die Kurzfilm-Programme „Best of German Animation“, „Young Animation International” und „Tricks für Kids”.

Eintrittspreise: Einzelkarte: 7 €; Festivalkarte (für 10 Programme): 50 €; Tricks für Kids: für Erwachsene 7 €, Kinder 6 €; Kartenvorbestellungen: www.filme-im-schloss.de und Tel. 0611 / 84 07 66.

Programm: Trickfilmfestival-2017