Kategorie-Archiv: Museumsuferfest Frankfurt

Frankfurter Museumsuferfest: Das Fest der Superlative ist zurück – vom 26.- 28.08.2022

Das Frankfurter Museumsuferfest ist das "Fest der Feste". Allein das traditionelle Drachenbootrennen ist das größte Deutschland. Das Museumsuferfest ist auch eines der größten Musikfestivals mit Musik aller Genres auf 14 Bühnen rund um die Uhr. Es ist zugleich größte Gastro-Festival. 160 Stände aus 40 Nationen bieten eine kulinarische Bereite von der Bratwurst bis zum Hummer. Das Frankfurter Museumsuferfest ist auch einer größten Handwerker- und Kunstmärkte mit 180 Ständen. Es ist ein Komikfestival (Caricatura Museum für Komische Kunst) usw. All dies und die Öffnung von 24 Museen mit Sonderveranstaltungen sowie Orgelkonzerte und Chorveranstaltungen in St. Leonhard-Kirche, Alte Nikolaikirche, Liebfrauenkirche und St. Bartholomäus bieten vom 26. bis 28.08.2022 auf dem Museumsuferfest eine deutschlandweit einzigartige Vielfältigkeit an. © Foto Diether von Goddenthow
Das Frankfurter Museumsuferfest ist das „Fest der Feste“. Allein das traditionelle Drachenbootrennen ist das größte Deutschland. Das Museumsuferfest ist auch eines der größten Musikfestivals mit Musik aller Genres auf 14 Bühnen rund um die Uhr. Es ist zugleich größte Gastro-Festival. 160 Stände aus 40 Nationen bieten eine kulinarische Bereite von der Bratwurst bis zum Hummer. Das Frankfurter Museumsuferfest ist auch einer größten Handwerker- und Kunstmärkte mit 180 Ständen. Es ist ein Komikfestival (Caricatura Museum für Komische Kunst) usw. All dies und die Öffnung von 24 Museen mit Sonderveranstaltungen sowie Orgelkonzerte und Chorveranstaltungen in St. Leonhard-Kirche, Alte Nikolaikirche, Liebfrauenkirche und St. Bartholomäus bieten vom 26. bis 28.08.2022 auf dem Museumsuferfest eine deutschlandweit einzigartige Vielfältigkeit an. © Foto Diether von Goddenthow

Nach der Corona bedingten Pause ist eines der größten Kulturfeste Europas, das Frankfurter Museumsuferfest, wieder zurück. Von Freitag 26., bis Sonntag, 28. August, formieren sich 24 Museen, 14 Bühnen und etwa 400 Stände an beiden Ufern des Mains zu diesem besonderen kulturellen Festival mit einem hochkarätigen und kreativen Programm. Während einer Pressekonferenz mit Kultur- und Wissenschaftsdezernentin Ina Hartwig und Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main, im Jüdischen Museum stellten die beteiligten Museen, Projekte und Bühnenproduzenten ihre Programme für das Museumsuferfest detailliert vor.

Impression vom Museumsuferfest. Archivbild. © Foto Diether von Goddenthow
Impression vom Museumsuferfest. Archivbild. © Foto Diether von Goddenthow

„Die vergangenen zwei Jahre waren nicht leicht für den Kulturbetrieb, für die Museen, Theater, Oper, die Festival- und Veranstaltungsbranche. Umso schöner, dass Frankfurt vom 26. bis 28. August wieder drei Tage seine Kultur- und Museumslandschaft feiern kann mit Antiquariatsmeile, Kunst, Musik, Tanz, Sport, Lustigem, Erstaunlichem und auch viel Neuem. Das Museumsuferfest gehört zu den größten und vielfältigsten Kulturevents seiner Art“, sagte Kulturdezernentin Hartwig.

Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende mit großem organisatorischem Aufwand und vielen unterschiedlichen kreativen Blickwinkeln und Herangehensweisen einmalige Einblicke in ihre Häuser und Gärten. Beeindruckend ist ebenfalls das Programm der 14 Bühnen mit Konzerten aller Genres, mit kulturellen Darbietungen, der Orgel- und Chormeile, Kochvorführungen und, in diesem Jahr, auch mit wissenschaftlichen Experimenten. Denn Ehrengast des Museumsuferfestes 2022 ist die Frankfurt University of Applied Sciences mit einem bunten Programm aus Lehre, Forschung, Weiterbildung und Transfer sowie aus dem Campusleben und der Campuskultur.

„Die Frankfurt University of Applied Sciences blickte 2021 stolz auf 50 erfolgreiche Jahre zurück – ein Grund, dieses Jubiläum auf dem Museumsuferfest zu feiern! Wir freuen uns sehr, dass wir nun als Ehrengast an unserem Stand packende Experimente, musikalische Darbietungen und weitere spannende Einblicke in die Hochschul-Vielfalt präsentieren können. Eine Hochschule zum Anfassen – das ist unser Ziel“, sagt Prof. René Thiele, geschäftsführender Präsident der Frankfurt UAS.

Impression Museumsuferfest Metzlerpark. © Foto Diether von Goddenthow
Impression Museumsuferfest Metzlerpark. © Foto Diether von Goddenthow

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt am Ufer und auf dem Schaumainkai können besondere Objekte, Schmuck und Kleidung erworben werden. Außerdem werden kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt und natürlich aus der Frankfurter Küche angeboten. Der Main wird zur Rennstrecke für die berühmt-berüchtigten Drachenbootrennen. Von der Untermainbrücke bis zum Ziel am Holbeinsteg hallen die Trommelschläge bei den rasanten Wettfahrten. Es sind die zweitältesten Wettkämpfe dieser Art in Deutschland.

„Ich empfehle allen Besucherinnen und Besuchern, die Gelegenheit zu nutzen mit dem Museumsuferfest-Button unsere Museen zu besuchen. Es ist in den vergangenen zwei Jahren viel passiert: Neu- und wiedereröffnete Häuser, wie das Deutsche Romantik-Museum oder das Jüdische Museum gilt es neu zu entdecken“, sagte TCF-Geschäftsführer Feda.

Die Eröffnung wird traditionell auf der Bühne des Ehrengastes, der Frankfurt UAS, am nördlichen Mainufer auf der Höhe des Nizzas am Freitag, 26. August, um 18 Uhr stattfinden. Den traditionellen Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk auf dem Main am Sonntagabend um 22 Uhr.

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es ausschließlich online unter museumsuferfest.de und Hashtag #muf2022 im Internet. Ein gedrucktes Programmheft steht in diesem Jahr nicht zur Verfügung.

Ort: Rechts und links des Mainufers und umliegende Museen

Öffnungszeiten  der Stände und Musikbühnen
Freitag, 26. August: 15 bis 1 Uhr, Ende Musikprogramm 0 Uhr
Samstag, 27. August: 11 bis 1 Uhr, Ende Musikprogramm 0 Uhr
Sonntag, 28. August: 11 bis 24 Uhr, Ende Musikprogramm 0 Uhr

Öffnungszeiten der  Museen 
MUF_2022-Button_mit-Schatten-160Der zu freiem Eintritt in alle Museen berechtigende Museumsufer-Button (7 €) muss einmalig bei einem  der teilnehmenden Museen erworben werden. Kinder unter 18 Jahren haben generell freien Eintritt:

 

• Archäologisches Museum F 15 – 20 h, Sa 10 – 20 , So 10 -20 h
• BiMu – Bibelhaus Erlebnis Museum F 10 – 18 h, Sa 10 – 18 , So 10 -18 h
• Caricatura Museum Frankfurt –Museum für Komische Kunst Festival der Komik X  F 11 – 22 h, Sa 11 – 22 , So 11 – 22 h
• Deutsches Museum für Kochkunst und Tafelkultur F 11 – 17 h,  Sa 11 – 17 , So 11 – 17 h
• Deutsches Romanik-Museum F 10 – 22 h, Sa 10 – 22 , So 10 -19 h
• DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum F 10 – 20 h, Sa 10 – 22 , So 10 -20 h
• Dommuseum Frankfurt am Main F 10 – 18 h, Sa 10 – 18 ,  So 10 -17 h
• Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift F 10 – 18 h, Sa 10 – 17 , So 10 -17 h
• Frankfurter Kunstverein F 11 – 22 h, Sa 11 – 22 , So 11 -20 h
• Historisches Museum Frankfurt F 15 – 20 h, Sa 11 – 20 , So 11 -20 h
• Geldmuseum der Deutschen Bundesbank am Mainufer F 15 – 22 h, Sa 11 – 22 , So 11 -22 h
• Institut für Stadtgeschichte F 17 – 21 h, Sa 11 – 21 , So 11 -20 h
• Jüdisches Museum F 11 – 20 h, Sa 11 – 20 , So 11 – 20 h
• Junges Museum Frankfurt F 10 – 18 h, Sa 11 – 20 , So 11 -20 h
• Liebieghaus Skulpturensammlung F 10 – 19 h, Sa 10 – 19 , So 10 -19 h
• Museum Angewandte Kunst –  EL BARRIO DE EUROPA Bühne Terrasse Emma Metzler F 18 – 22 h, Sa 16 – 22 , So 16 -21.15 h Live Stage kleiner Metzler Park 14 – 20 h. Tägl. Club-Nacht Foyer Museum Angewandte Kunst 21.30 bis 3.00 Uhr.
• Museum für Kommunikation F 10 – 20 h, Sa 10 – 21 , So 10 -21 h
• MUSEUM GIERSCH der Goethe-Universität F 10 – 17 h, Sa 10 – 20 , So 10 -19 h
• MUSEUM MMK FÜR MODERNE KUNST F 11 – 18 h, Sa 11 – 18 , So 11 – 18 h
• Portikus F 12 – 19 h, Sa 11 – 19 , So 11 – 19 h
• Schirn Kunsthalle Frankfurt F 10 – 22 h, Sa 10 – 22 , So 10 -19 h
• Städel Museum F 10 – 19 h, Sa 10 – 19 , So 10 -19 h
• Stoltze-Museum F 10 – 18 h, Sa 10 – 18 , So 10 – 18 h
• Struwwelpeter Museum F 11 – 18 h, Sa 11 – 18 , So 11 – 18 h
• Weltkulturen Museum F 15 – 22 h, Sa 11 – 22 , So 11 -20 h

 

Frankfurter Caricatura Museum lädt ein zum Festival der Komik X vom 26. – 28. August 2022

2022-CMF-FdK-X-Programmplakat-FINAL_250Nach langer Zwangspause kehrt das Festival der Komik vom 26. – 28. August 2022 zurück auf den Frankfurter Weckmarkt!
Das Caricatura Museum Frankfurt präsentiert anlässlich des Museumsuferfestes erlesenste satirische Bühnenkunst. Dabei wird der direkt vor dem Museum gelegene Weckmarkt kurzerhand zur Bühne. Beste Unterhaltung bietet das abwechslungsreiche wie amüsante Programm mit Lesungen und LivePerformances. Mit dabei sind diesmal: Thomas Gsella, Pit Knorr, Hans Zippert, Kirsten Fuchs, Rayk Wieland, Ella Carina Werner, Ralf König, Matthias Egersdörfer, Ralf Sotschek, Laura Brinkmann, Moritz Hürtgen, Julia Mateus und Piero Masztalerz. Moderiert wird das Festival von Bernd Gieseking. Weitere Informationen finden Sie im Programmheft zum Download unter www.caricaturamuseum.de/festival-der-komik.

Das Caricatura Museum ist während des Festivals von Freitag bis Sonntag 11.00 – 22.30 Uhr geöffnet.

Neben der Dauerstellung „Die Zeichner der Neuen Frankfurter Schule“ ist noch bis zum 3. Oktober 2022 die Sonderausstellung „Klaus Stuttmann: Statements“ zu sehen.

Weiterführende Informationen zur Sonderausstellung finden Sie unter www.caricaturamuseum.de/aktuelle-ausstellung

 

Sommerferienprogramm der Frankfurter Museen

(ffm)Zum 25. Mal bieten die Frankfurter Museen vom 19. Juli bis 29. August unter dem Motto „Fantasie verleiht Flügel“ ein breitgefächertes Sommerferienprogramm mit vielen Angeboten für Kinder und Jugendliche an. Diverse Kultureinrichtungen, darunter die wichtigsten Museen und der Palmengarten, präsentieren ein breites Spektrum für Kinder und Jugendliche von sechs bis 15 Jahren.

„Für Kinder und Jugendliche bilden gerade in dieser fortlaufenden Pandemiezeit die Sommerferienangebote eine willkommene Abwechslung und einen emotionalen Ausweg aus der Krise. Die Museumspädagogen und Museumspädagoginnen haben für jedes Temperament und die jeweiligen Fertigkeiten und Kompetenzen eine Vielzahl an Vorschlägen, die auch in diesem Sommer wieder geeignet sind, der Fantasie Flügel zu verleihen“, sagt Kulturdezernentin Ina Hartwig.

In Online-, Hybrid- oder Präsenzveranstaltungen können alle vier bis 15-Jährigen nach Herzenslust den eigenen Interessen folgen: Robo-Kids können Programmieren lernen, Selbstdarsteller Theater spielen, Minecraft-Player treffen sich zum Summer Coding Camp, Nachwuchsgoldschmiede sind genauso gefragt wie Nachwuchsdesigner oder Fotografen. Es gibt Erkundungstouren, Workshops und vieles mehr im Stadtgebiet zu entdecken.

Weitere Informationen zu dem Programm und den einzelnen Museen findet sich unter https://www.museumsufer.de, auf den Webseiten der einzelnen Häuser und im  PDF-Flyer zum Download.

Zukunftssprung: Kulturdezernentin Hartwig: ,Sanierung und Erweiterungsvorhaben des Senckenberg Museums Frankfurt ist bedeutender Fortschritt für Museumslandschaft und die wissenschaftliche Bildung in Frankfurt und Rhein-Main‘

Senckenberg Naturmuseum  Archivfoto  ©  Diether v. Goddenthow
Senckenberg Naturmuseum Archivfoto © Diether v. Goddenthow

Kulturdezernentin Hartwig: ,Sanierung und Erweiterungsvorhaben des Senckenberg Museums Frankfurt ist bedeutender Fortschritt für Museumslandschaft und die wissenschaftliche Bildung in Frankfurt und Rhein-Main‘

(ffm) Ina Hartwig, Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt, begrüßt die am Mittwochabend, 28. April, vom Verwaltungsrat der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung getroffene Entscheidung, das Bauverfahren für die Sanierung und Erweiterung des Senckenberg Naturmuseums in Frankfurt auf den Weg zu bringen, ebenso wie die Ankündigung von Bund und Land, dieses Projekt mit Priorität in die zuständigen Gremien einbringen zu wollen.

„Jedes Kind in Frankfurt kennt das Senckenberg Naturmuseum. Aber nicht allen ist bewusst, dass die Senckenberg Gesellschaft eine führende Forschungsinstitution im Bereich der biologischen Vielfalt auf unserem Planeten ist. Mit dem nun eingeleiteten Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben wird das Museum noch weiter an Attraktivität für die Menschen in Frankfurt und Rhein-Main und für Besucherinnen und Besucher aus der ganzen Welt gewinnen. Gerade in Zeiten, in denen wissenschaftliche Erkenntnisse immer wieder systematisch in Zweifel gezogen und untergraben werden – denken wir etwa an die Klimawandelleugner oder die selbsternannten ,Querdenker‘ –, brauchen wir unbedingt jene Einrichtungen, die Wissenschaft anschaulich, modern, attraktiv und verständlich darstellen. Dafür ist das Senckenberg Museum als Leuchtturm der Aufklärung und das nun angestoßene Sanierungs- und Erweiterungsvorhaben von allergrößtem Wert.“

Das Projekt sei ein bedeutender Fortschritt für die Museumslandschaft in Frankfurt, die damit noch attraktiver auch für ausländische Besucherinnen und Besucher werde. Hartwig sicherte die weitere Unterstützung der Stadt Frankfurt als Sitzstadt der Senckenberg Gesellschaft für das Projekt zu. Sie kündigte außerdem an, dass die Stadt weiter daran arbeite, die Museen und ihre Vermittlungsangebote allen, besonders Frankfurter Kindern und Jugendlichen, mit Projekten und Förderungen besser zugänglich zu machen.

Das Senckenberg Museum ist Teil des Museumsuferverbundes der städtischen und nichtstädtischen Museen in und um Frankfurt, die mit der Museumsufercard zugänglich sind. Weitere Informationen gibt es unter https://www.senckenberg.de/de/ im Internet.

Das dreitägige Frankfurter Museumsuferfest 2019 vom 23. bis 25.8. ist das größte Kulturfest Europas

©  Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Gemeinsam mit 17 Vertreterinnen und Vertretern der veranstaltenden Häuser präsentierten Oberbürgermeister Peter Feldmann und Thomas Feda, Geschäftsführer der Tourismus und Congress GmbH (TCF), beim heutigen Pressegespräch im Frankfurter Institut für Stadtgeschichte das umfangreiche Programm des Museumsuferfestes 2019. Mit seinen unzähligen Ausstellungen, Workshops, Führungen, Konzerten, sportlichen Wettkämpfen sowie gastronomischen und kunsthandwerklichen Angeboten sowie dem musikalischen umrahmten Abschlussfeuerwerk ist das Frankfurter Museumsuferfest nicht nur Frankfurts größte Kulturveranstaltung, sondern zugleich auch das größte Kulturfest Europas, unterstrich Oberbürgermeister Peter Feldmann. Er dankte allen am Gelingen beteiligten Institutionen und Einrichtungen, insbesondere der Tourismus und Congress GmbH (TCF). Es sei die aufwändigste Veranstaltung, die es neben den 25 anderen Frankfurter Großveranstaltungen zu organisieren gelte, bekundete Thomas Feda: Insgesamt würden an den drei Tagen vom 23. bis 25. August 540 Einzelveranstaltungen angeboten. 25 Museen, 16 Bühnen, 12 Projekte und etwa 500 Stände an beiden Ufern des Mains formierten sich zu diesem besonderen kulturellen Festival mit einem hochkarätigen und kreativen Programm“. Eine Strecke von vier Kilometer allein nur mit Ständen, und 6,7 Kilometer seien es, wenn man das gesamte Fest ablaufe. Konservativ geschätzt erwartete die Mainmetropole 1,5 Millionen Besucher, so Feda.

„Erstmalig beteiligen sich in diesem Jahr 25 Museen am Museumsuferfest. Ich freue mich sehr, dass das Stoltze-Museum, der Portikus sowie das Deutsche Museum für Kochkunst und Tafelkultur in diesem Jahr Teil dieses einzigartigen Kulturfestivals sind“, sagte Oberbürgermeister Peter Feldmann am Freitag, 16. August, bei der Pressekonferenz zum Museumsuferfest 2019 im Institut für Stadtgeschichte.

Im Rahmen der Pressekonferenz stellten die beteiligten Museen, Projekte und Bühnenproduzenten ihre Programme detailliert vor.

„Die Frankfurter Museen geben an diesem Wochenende mit großem organisatorischem Aufwand und vielen unterschiedlichen kreativen Blickwinkeln und Herangehensweisen einmalige Einblicke in ihre Häuser und Gärten. Ich danke allen Beteiligten ausdrücklich für dieses besondere Engagement. Beeindruckend ist das Programm der 16 Bühnen mit Konzerten aller Genres. Man kann sich einfach treiben lassen und an einer der Bühnen nach seiner Lieblingsmusik suchen und sogar an Schnupperkurse im Tango oder Zumba teilnehmen. Neu dabei in diesem Jahr die Aquiles Denkbar-Bühne am nördlichen Mainufer auf Höhe Nizza. Die „Denkbar“ im Frankfurter Nordend ist, angelehnt an die Salonkultur des frühen 20. Jahrhunderts, ein Ort kultureller Vielfalt abseits des sozio-kulturellen Mainstreams“, führte Feldmann aus. Zum Museumsuferfest präsentiert die Aquiles‘ Denkbar-Bühne das Beste aus Blues, Folk, Jazz und Latin Fusion.

Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer werden Skulpturen, Gemälde und Installationen unter freiem Himmel gezeigt. Auf dem internationalen Künstlermarkt am Ufer und auf dem Schaumainkai können hochwertige und besondere Objekte, Schmuck und Kleidung erworben werden. Außerdem werden kulinarische Spezialitäten aus der ganzen Welt und natürlich aus der Frankfurter Küche angeboten. Der Main selbst bietet in der Mitte des Festes die Rennstrecke für die Drachenbootrennen. Von der Untermainbrücke bis zum Ziel am Holbeinsteg hallen die Trommelschläge bei den rasanten Wettfahrten. Es sind die zweitältesten Wettkämpfe dieser Art in Deutschland.

„Ich empfehle allen Besucherinnen und Besuchern ganz eindringlich die Gelegenheit zu nutzen, mit dem tollen Angebot des Museumsuferfest-Buttons auch mal ein Haus zu besuchen, welches auf den ersten Blick nicht ihren Interessen entspricht oder das sie vermeintlich schon kennen. Erobern Sie drei Tage lang unsere renommierten und vielfältigen Museen und lassen Sie sich überraschen“, sagte Thomas Feda, Geschäftsführer der veranstaltenden Tourismus+Congress GmbH Frankfurt am Main.

Die Eröffnung wird in diesem Jahr am Fahrtor auf den Treppen des Museumsplatzes vor dem Historischen Museum am Freitag, 23. August, um 17 Uhr stattfinden. Den traditionellen Abschluss des Festes bildet das spektakuläre Musikfeuerwerk am Sonntagabend, das dieses Jahr wieder um 22 Uhr stattfindet.

Weitere Infos und eine detaillierte Veranstaltungsübersicht gibt es auf der Website und im ausliegenden Programmheft , hier als PDF

Schätze aus dem Schutt – Das Frankfurter Dommuseum zeigt wiederentdeckte skulpturale Zeugen mittelalterlicher Glaubenskultur aus dem Untergrund von St. Leonhard

„Christus und den drei ersten Zeuginnen  seiner Auferstehung am Grabe“, wurde unter dem Altarbereich in St. Leonhard gefunden. Hier im Quadrum  des Kaiserdoms St. Bartholomäus ( Domplatz 1). ©  Foto: Diether v Goddenthow
„Christus und den drei ersten Zeuginnen seiner Auferstehung am Grabe“, wurde unter dem Altarbereich in St. Leonhard gefunden. Hier im Quadrum des Kaiserdoms St. Bartholomäus ( Domplatz 1). © Foto: Diether v Goddenthow

Gut 200 Jahre schlummerten sie als Füllmaterial unter dem Fußboden der 800 Jahre alten Frankfurter Sankt Leonhardskirche: Nun sind sie wieder zu sehen: Frisch restauriert und zumeist aus tausenden Scherben behutsam und kundig zusammengesetzt: „Schätze aus dem Schutt“. Entdeckt wurden die Überreste der Zeugnisse mittelalterlicher Glaubenskultur während der Innensanierung der Kirche St. Leonhard zwischen 2009 und 2017 bei Grabungen im bis zu 2,20 Meter aufgeschütteten Boden.

Denn nicht nur Erweiterungen und eine neue Einwölbung hatten im Lauf der Jahrhunderte das unmittelbar am Main gelegene Gebäude verändert. Auch mehrfache Aufschüttungen als Hochwasserschutz erhöhten den Fußboden, „so dass das zu Beginn der Innensanierung angetroffene Fußbodenniveau 2,20 Meter höher lag als das der ersten romanischen Kirche.“, so Bettina Schmitt, Leiterin des Dommuseums.

Die fast lebensgroße Sandsteinskulptur "Atzmann" wurde bereits 2011 ausgegraben. ©  Foto: Diether v Goddenthow
Die fast lebensgroße Sandsteinskulptur „Atzmann“ wurde bereits 2011 ausgegraben. © Foto: Diether v Goddenthow

„Für jeden dieser Umbauten“, so die Leiterin, „wurde auch Füllmaterial aus der Kirche verwendet, so dass die Ausgrabungen der Jahre 2009–2014 nicht nur die architektonischen Strukturen – etwa die verzierten Basen der Pfeiler und Portale, die Grundmauern des romanischen Rechteckchors oder Altarfundamente – ans Licht brachten, sondern auch eine große Zahl von Grabplatten sowie zerbrochener oder zerschlagener Kunstwerke wurde gefunden, darunter der im 19. Jahrhundert im Chor gleichsam beigesetzte Atzmann, die Fragmente des steinernen Heiliggrabaltars und die Tonscherben einer um 1430/1440 entstandenen Beweinungsgruppe.“ Aufschlussreich seien natürlich auch die zahlreichen Pilgermuscheln, Fußbodenfliesen, Glasfensterscherben oder Münzen, die in der Kirche zutage kamen und nicht zuletzt die anthropologischen Funde in den zahlreichen Grabstellen im Kircheninneren.

An der Vitrine "Mittelalterliche Farbwelt" erfahren Besucher Wesentliches über die Farbherstellung, Bindemittel, Auftrag, über Vergoldung usw.  ©  Foto: Diether v Goddenthow
An der Vitrine „Mittelalterliche Farbwelt“ erfahren Besucher Wesentliches über die Farbherstellung, Bindemittel, Auftrag, über Vergoldung usw. © Foto: Diether v Goddenthow

Zusammen mit den jüngst am Gebäude erforschten baugeschichtlichen Befunden erzählen die Grabungsfunde in überaus anschaulicher Weise neue Episoden zur wechselvollen Geschichte von St. Leonhard. Anders als die an der Oberfläche verbliebenen Werke haben die wiedergefundenen Fragmente ihr mittelalterliches Aussehen, namentlich ihre Farbfassung, bewahrt. Das stellt gerade im Fall des in leuchtenden Farben bemalten Heiliggrabaltars eine große Besonderheit dar, der somit ein unschätzbares Zeugnis für die Erforschung mittelalterlicher Steinpolychromie ist.

Wer durch die zahlreich en Guckgläser der Archäologischen Wand schaut, erhält tiefe Einblicke in das Grabungsgeschehen in der St. Leonhardskirche und kann noch besser nachvollziehen, weswegen die Ausstellung "Schätze aus dem Schutt" heißt. ©  Foto: Diether v Goddenthow
Wer durch die zahlreich en Guckgläser der Archäologischen Wand schaut, erhält tiefe Einblicke in das Grabungsgeschehen in der St. Leonhardskirche und kann noch besser nachvollziehen, weswegen die Ausstellung „Schätze aus dem Schutt“ heißt. © Foto: Diether v Goddenthow

Anlässlich des 800jährigen Jubiläums von Sankt Leonhard und der Wiedereröffnung zeigt nun das Dommuseum Frankfurt gemeinsam mit dem Archäologischen Museum, der Denkmalpflege der Stadt Frankfurt und dem Landesamtes für Denkmalpflege des Landes Hessen ab dem 16. August bis zum 19. Januar 2020 die Funde und Befunde erstmals im Zusammenhang und im kunstlandschaftlichen Kontext in der Sonderausstellung „Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard“.

Mit dieser Urkunde schenkte der Stauferkaiser genau vor 800 Jahren, am 15. 08..1219, den Frankfurter Bürgern das Grundstück zum Bau der St. Leonhardskirche.©  Foto: Diether v Goddenthow
Mit dieser Urkunde schenkte der Stauferkaiser genau vor 800 Jahren, am 15. 08..1219, den Frankfurter Bürgern das Grundstück zum Bau der St. Leonhardskirche.© Foto: Diether v Goddenthow

Neben der erstmaligen Präsentation dieser wertvollen Grabungsfunde und restaurierten Kunstschätze, vermittelt von Bettina Schmitt (Dommuseum Frankfurt) und Dr. Verena Smitt (Kunst- und Architekturhistorikerin) kuratierte Ausstellung insbesondere auch Methoden und Erkenntnisse der oft im Verborgenen tätigen Denkmalpflege, Archäologie und Restaurierungswissenschaften: In akribischer Spurensuche lassen sie ein neues Bild mittelalterlicher Kirche wieder erstehen. Einblicke in die Grabung, die Restaurierung und komplexen mittelalterlichen Herstellungstechniken bedeutender Kunstwerke gibt es im eigens für die „Schätze aus dem Schutt“ im leergeräumten Sakristeuum. Haus am Dom (Domplatz 3), wo Teil 1 der Ausstellung beginnt: Bedeutendstes Exponats ist die 800 Jahre alte Gründungsurkunde von Frankfurts ältester Bürgerkirche St. Leonhard. Das Besondere des von Stauferkaiser König Friedrich II. (1212 – 1250) am 15. August 1219 ausgestellten und königlich besiegelten Pergaments-ist nicht nur die darin verbriefte Grundstücksschenkung für den Kirchenbau. Vielmehr werden die Frankfurter zum ersten Mal urkundlich als Bürger bezeichnet: „Wir haben auf Ersuchen aller Unserer treuen Bürger von Frankfurt … diesen Bürgern … eine Hofstatt geschenkt …“, zitiert eine Texttafel aus der Urkunde, die komplette auf Seiten 24 und 25 im Begleitkatalog zur Ausstellung transkribiert und übersetzt abgedruckt ist. Da das Institut für Stadtgeschichte Frankfurt das wertvolle Original-Exponat wegen der Lichtempfindlichkeit sechs Wochen bereitstellen kann, es anschließend gegen ein Faksimile-Druck austauscht, empfiehlt sich Fans von Originalurkunden ihren Ausstellungsbesuch bis spätestens Ende September einzuplanen.

Die Beweingruppe ist das wichtigste in Frankfurt überlieferte Zeugnis aus der Gruppe der in ganz Europa einst geschätzten  mittelrheinischen Tonplastiken des frühen 15. Jahrhunderts.©  Foto: Diether v Goddenthow
Die Beweingruppe ist das wichtigste in Frankfurt überlieferte Zeugnis aus der Gruppe der in ganz Europa einst geschätzten
mittelrheinischen Tonplastiken des frühen 15. Jahrhunderts.© Foto: Diether v Goddenthow

Zu den besonderen Highlights zählen neben den bis zum Barock hin noch für „jungfräulich Verstorbene“ wie Kinder, Ledige und Priester verwendete Totenkronen und figürlichen Votiven, kleinen Eisenmännchen, die sogenannte Beweingruppe: Dieses Relief wurde wie sämtliche Funde unter Leitung von Christine Kenner (Landesamt für Denkmalpflege Hessen) und Thomas Flügen (Archäologisches Museum Frankfurt) gemeinsam mit den Restauratorenkolleginnen Sarah Hacker, Lilian Pauli, Birgit Schwahn, Birgit Schwieder und Manuele Thews aus 63 geborgenen Tonscherben und ergänzenden Rekonstruktionen, etwa des Schleiers, wieder zusammengesetzt. Bei der Beweingruppe, so Museumsleiterin Bettina Schmitt, „handelt es sich um das wichtigste in Frankfurt überlieferte Zeugnis aus der Gruppe der mittelrheinischen Tonplastiken des frühen 15. Jahrhunderts. Werke dieser Gruppe gehören zu den bedeutenden Exponaten in Museen, so z. B. im Bodemuseum, Berlin und im Louvre, Paris.

Ein grandioser Fund neuzeitlicherer Art war das hinter einer vermauerten Tür im Obergeschoss des Nordturms entdeckte Buch über die Geschichte der schon recht früh bekannten Elektrizität: „Histoire d‘ Électricité“, Paris 1771, von Joseph Priestley (1755 – 1804), einem berühmten Naturwissenschaftler seiner Zeit.

Die Geschichte der Elektrizität „Histoire d‘ Électricité“, Paris 1771, von Joseph Priestley (1755 – 1804), ein wenig von Mäusen angeknabbert, zeigt, dass Elektrizität keinesfalls nur ein modernes Thema ist. ©  Foto: Diether v Goddenthow
Die Geschichte der Elektrizität „Histoire d‘ Électricité“, Paris 1771, von Joseph Priestley (1755 – 1804), ein wenig von Mäusen angeknabbert, zeigt, dass Elektrizität keinesfalls nur ein modernes Thema ist. © Foto: Diether v Goddenthow

Man nimmt an, dass das ein wenig vom Mausfraß angenagte aber ansonsten noch gut erhaltene Buch über die Geschichte der Elektrizität während der französischen Besatzung 1798 dorthin gelangte. Zu dieser Zeit der Säkularisierung wurde St. Leonhard von Militär als Lager genutzt. Es könnte aber auch sein, dass einige Buchhändler aus der Buchgasse ihre Waren in St. Leonhard deponierten, so Bettina Schmitt.

Die weiteren herausragenden Funde wie die Grabplatte mit „Christus und den drei ersten Frauen am Grab“, der imposante Heiliggrabaltar, sowie die fast lebensgroße „Atzmann“-Figur in liturgischer Kleidung aus dem 15. Jahrhunderts sowie weitere aus dem Schutt geborgene farbige Steinskulpturen der Gotik befinden sich im gegenüber gelegenen Kreuzgang, im Quadrum, des Kaiserdoms St. Bartholomäus ( Domplatz 1).

Totenkronen erhielten bis zirka zur Zeit des Barocks „jungfräulich Verstorbene“  wie Kinder, Ledige und Priester.   ©  Foto: Diether v Goddenthow
Totenkronen erhielten bis zirka zur Zeit des Barocks „jungfräulich Verstorbene“ wie Kinder, Ledige und Priester. © Foto: Diether v Goddenthow

Anhand der bedeutendsten Funde würden in der Ausstellung zwei Geschichten erzählt, so die Museumsleiterin, nämlich einmal die 800jährige Geschichte St. Leonhards und zugleich die Geschichte der Wiederentdeckung und Erforschung während der Sanierung der vergangenen zehn Jahre. „Mit den Grabungsfunden steht den überlieferten Quellen, wie etwa den Zeugnissen über Stiftungen oder den bildlichen Darstellungen der Kirche aus dem 18. Jahrhundert, nun neue bauhistorische Erkenntnisse und verloren geglaubte, bisher unbekannte Ausstattungsstücke gegenüber.“

Begleit-Publikation:
Zur Ausstellung „Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard“ erscheint im Verlag Schnell + Steiner ein Ausstellungskatalog von ca. 200 Seiten, herausgegeben von Bettina Schmitt und Verena Smit. Beiträge verschiedener Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stellen in allgemein verständlicher Weise die neuesten Erkenntnisse zur Geschichte der Kirche, ihrer Ausstattung und ihrer Erforschung dar.

Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
Ausstellung im Dommuseum Frankfurt & im Sakristeum
FR 16. August 2019 – SO 19. Januar 2020
Eröffnung DO 15. August, 17 Uhr
©  Foto: Diether v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

ÖFFNUNGSZEITEN
DI / DO / FR 10 – 17 Uhr
MI 10 – 19 Uhr
SA & SO & Feiertage 11 – 17 Uhr
MO geschlossen
Während des MUSEUMSUFERFEST (FR 23.8. – SO 25.8.)
gelten folgende Sonderöffnungszeiten: FR & SA 10-20 Uhr, SO 10 – 18 Uhr

EINTRITT
5 € / erm. 3 €
Mit MuseumsuferCard und MuseumsuferTicket ist der Eintritt frei, ebenso am letzten
Samstag im Monat.
FÜHRUNGEN durch die Sonderausstellung „Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard“
MI 17.30 Uhr
SO 14 Uhr
Keine Anmeldung erforderlich / Teilnahme im Eintritt inbegriffen

BEGLEITPROGRAMM

1.logo-schaetze-v.schuttAUGUST 2019
DO 29. August 2019, 17.30 Uhr, St. Leonhard
Das Gebäude lesen
Spuren aus 800 Jahren Baugeschichte an St. Leonhard
Dr. Hans-Hermann Reck (Bauhistoriker)
Führung
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung) / Begrenzte Teilnehmerzahl auf max. 30 Personen
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290
Treffpunkt: Dommuseum, Kasse

Veranstaltungen des Dommuseum Frankfurt zum
MUSEUMSUFERFEST FR 23.8. – SO 25.8.2019
FR 23.8.
15 Uhr allgemeine Domführung
16 Uhr Königswahl und Kaiserkrönung im Frankfurter Dom
17 Uhr Highlights – der Frankfurter Dom in 30 Minuten
17 Uhr 800 Jahre St. Leonhard – Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem
Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
18 Uhr Königswahl und Kaiserkrönung im Frankfurter Dom
18 Uhr 800 Jahre St. Leonhard – Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem
Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
19 Uhr Highlights – der Frankfurter Dom in 30 Minuten

SA 24.8.
12 / 15 / 17 / 18 Uhr
800 Jahre St. Leonhard – Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem
Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
14 Uhr
Finderglück – Kinder-Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem Schutt.
800 Jahre St. Leonhard
16 Uhr Königswahl und Kaiserkrönung im Frankfurter Dom
SO 25.8.
12 / 15 / 17 / 18 Uhr
800 Jahre St. Leonhard – Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem
Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
14 Uhr
Finderglück – Kinder-Führung durch die Sonderausstellung Schätze aus dem Schutt.
800 Jahre St. Leonhard
16 Uhr Königswahl und Kaiserkrönung im Frankfurter Dom
17 Uhr Highlights – der Frankfurter Dom in 30 Min.

SEPTEMBER 2019
DO 5. September, 17 Uhr, Steindepot
Blick hinter die Kulissen
Führung durch die Restaurierungswerkstatt und das Depot für Steindenkmäler des
Archäologischen Museums Frankfurt
Thomas Flügen (Dipl.-Restaurator, Archäologisches Museum Frankfurt)
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung) / Begrenzte Teilnehmerzahl max. 30 Personen
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290
Treffpunkt: Borsigallee 8 HH, 60388 Frankfurt am Main
Öffentliche Verkehrsmittel U4 & U7 (Haltestelle Gwinnerstraße)

MI 25. September, 19 Uhr, Haus am Dom
St. Leonhard – Eine Frankfurter Bürgerkirche
Dr. Andreas Hansert (Historiker und Soziologe)
Vortrag
Eintritt frei

MI 16. Oktober, 17.30 Uhr, Dommuseum & Sakristeum
Wenn Archäologie, Restaurierung und Kunstgeschichte gemeinsam eine Ausstellung
machen…
Dr. Verena Smit (Kunst- und Architekturhistorikerin)
Kuratorinnenführung durch die Ausstellung Schätze aus dem Schutt. 800 Jahre St. Leonhard
Eintritt 5 €

DO 24. Oktober, 17 Uhr, Steindepot
Blick hinter die Kulissen
Führung durch die Restaurierungswerkstatt und das Depot für Steindenkmäler des
Archäologischen Museums Frankfurt
Thomas Flügen (Diplom-Restaurator, Archäologisches Museum Frankfurt)
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung) / Begrenzte Teilnehmerzahl max. 30 Personen
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290
Treffpunkt: Borsigallee 8 HH, 60388 Frankfurt am Main
Öffentliche Verkehrsmittel U4 & U7 (Haltestelle Gwinnerstraße)

NOVEMBER 2019
MI 6. November, 19 Uhr, Haus am Dom
Der heilige Leonhard und seine Verehrung in Frankfurt am Main
Dr. Gabriel Hefele (Kunsthistoriker)
Vortrag
Eintritt frei

MI 13. November, 19 Uhr, St. Leonhard
Vom Altarretabel zum Sammlerstück und wieder retour – Der Kreuzaltar und seine
wechselvolle Geschichte
Christiane Weber (M.A., Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Hessen) & Gesine
Dietrich (Dipl.-Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Hessen)
Führung
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung) / Begrenzte Teilnehmerzahl auf max. 30 Personen
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290
Treffpunkt: Dommuseum, Kasse

MI 20. November, 17.30 Uhr, Sakristeum
Die Geheimnisse mittelalterlicher Werkstätten
Manuela Thews ( Dipl.-Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Hessen)
Führung
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung)
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290
Treffpunkt: Dommuseum, Kasse

DEZEMBER 2019
MI 4. Dezember, 19 Uhr, Haus am Dom
Goethe und der Allerheiligenaltar in St. Leonhard
Michaela Schedl (Kunsthistorikerin)
Vortrag
Eintritt frei

MI 18. Dezember, 17.30 Uhr, Dommuseum
Geschichte in Fragmenten: das Heilige Grab aus St. Leonhard
Dr. Bettina Schmitt (Kunsthistorikerin, Dommuseum Frankfurt)
Führung
Eintritt: 5 € (inkl. Ausstellung)
Anmeldung unter: info@dommuseum-frankfurt.de oder T 069.800 8718-290

JANUAR 2020
DI 7. Januar, 19 Uhr, Kreuzgang Dommuseum Frankfurt
Das Heiliggrab und seine Funktion in der Liturgie
In der Reihe DING UND Transzendenz
Prof. Dr. Günter Kruck (Akademie Rabanus Maurus), Dr. Bettina Schmitt (Dommuseum
Frankfurt), Dr. Stefan Scholz (Akademie Rabanus Maurus)
Eintritt frei

DO 16. Januar, 17.30 Uhr, Haus am Dom
Die gotische Beweinungsgruppe aus St. Leonhard und die mittelrheinische Tonplastik
Christine Kenner (Dipl. Restauratorin, Landesamt für Denkmalpflege Hessen)
Vortrag und Buchpräsentation
Eintritt frei

Museum für Kommunikation – August-Programm im Zeichen des Frankfurter Museumsuferfestes 2019

© Museum für Kommunikation
© Museum für Kommunikation

Monatsprogramm August im Museum für Kommunikation

Museumsuferfest mit E-Mobilitätsforum, Dialogführung durch die Ausstellung „Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst“ und Kultureller Stammtisch mit Über den Tellerrand e.V. uvm.

Der August steht traditionell im Zeichen des Museumsuferfestes: Den Auftakt am Freitag, 23. August 2019, macht in diesem Jahr das E-Mobilitätsforum im Lichthof des Museums, das in Kooperation mit der Hessenagentur stattfindet. Von 15 bis 19 Uhr präsentieren Unternehmen und Akteure ihre Visionen auf die Zukunftstechnologie. Die Sonderausstellung „elektro ± mobil“ liefert Diskussionsstoff, um das Für und Wider zum Thema Elektromobilität abzuwägen. Joel Fischer, Kurator der Ausstellung, führt am 11. August um 15 Uhr durch die Ausstellung.

Mit der Rückkehr des Reiterstandbildes von Nam June Paik, des „Pre Bell Man“, auf den Museumsvorplatz hat auch die Ausstellung „Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst“ im Juni eröffnet. Am 8. August 2019 um 16 Uhr lädt der Sammler Mario von Kelterborn zu einer Dialogführung durch die Videoarbeiten und Objekte aus seiner Sammlung ein.

Ein Freundschaftsfest der besonderen Art feiern am 11. August 2019 Menschen mit und ohne Fluchterfahrung unter den Platanen vor dem Museum. Mit der mobilen Stadtküche „Cocina Popular“ von Über den Tellerrand e.V. bereitet der kulturelle Stammtisch ein leckeres Buffet. Die Veranstaltung findet begleitend zur Ausstellung „Like you! Freundschaft digital & analog“ statt, die noch bis 1. September 2019 im Museum zu erleben ist.

DAUERAUSSTELLUNG

Mediengeschichte|n neu erzählt!
In der Dauerausstellung werden Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Kommunikation auf 2.500 qm ganz neu inszeniert: Anhand von bahnbrechenden Erfindungen, kuriosen Erlebnissen und ungewöhnlichen Schicksalen wird der Bogen von der Keilschrifttafel bis zur Datenbrille gespannt. 44 Themeninseln zeigen exemplarisch die Entwicklung anhand von vier zentralen Phänomenen: Beschleunigung, Vernetzung, Kontrolle und Teilhabe. 21 Experten diskutieren mögliche Trends der Kommunikation von morgen. In den Kunsträumen werden Highlights der Sammlung und temporäre Ausstellungen präsentiert.

WECHSELAUSSTELLUNGEN

bis 01.09.2019
Like you! Freundschaft digital und analog
Was bedeutet uns Freundschaft? Wo und wie finden wir heute Freunde? Wie haben Smartphones und soziale Netzwerke unsere Vorstellungen von Freundschaft verändert? Die revolutionäre Entwicklung der Kommunikationsmittel macht es uns leichter, in Kontakt zu bleiben, aber die virtuelle Vernetzung führt vielleicht auch zu Beliebigkeit und Austauschbarkeit. Und wie war das früher? Die Ausstellung fragt die Besucherinnen und Besucher nach ihren Vorstellungen und ganz eigenen Erfahrungen mit dem Thema Freundschaft – damals und heute.

bis Januar 2019
Die Rückkehr des Pre Bell Man
Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst aus der Sammlung
von Kelterborn
Von 2013 bis zu seiner Nachschöpfung wurde der Pre Bell Man im Sammlungsdepot verwahrt. Ab Juni 2019 wirder die Besucherinnen und Besucher des Museums als Nachschöpfung wieder wie gewohnt auf dem Museumsplatz begrüßen. Die begleitende Ausstellung mit Werken aus der Sammlung von Kelterborn zeigt die Besonderheiten von Medienkunst, veranschaulicht die Aktualität des Pre Bell Man vor dem Hintergrund der digitalen Transformation und gibt dabei einen Überblick von den 60er Jahren bis heute. Die Medienkünstler*innen der Ausstellung nehmen die Videoinstallationen Nam June Paiks als Ausgangspunkt, um mit Film, Video und am Computer erzeugten und berarbeiteten Bildern neue künstlerische Positionen zu formulieren. Der Umgang mit der Technik ist dabei oft ungewöhnlich, Sehgewohnheiten werden durchbrochen und Irritationen einkalkuliert.

bis 13.10.2019
elektro ± mobil
Geschichte und Gegenwart einer Zukunftstechnologie
Die globalen Herausforderungen durch Klima- und Umweltprobleme erfordern neue Technologie- und Mobilitätskonzepte. Das Elektrofahrzeug scheint der Hoffnungsträger einer möglichen Verkehrswende zu sein. Neu ist das Fahren mit Strom jedoch nicht: Die ersten Automobile, gebaut ab Mitte des 19. Jahrhunderts, waren batteriebetrieben. Erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich der Verbrennungsmotor durch, nur als Nischenprodukt existierte das Elektrofahrzeug weiter. So auch im Fuhrpark der Post, denn für das ständige Stop-and-go im städtischen Zustellungsverkehr ist der Elektroantrieb optimal. Aber hat das Elektrofahrzeug auch im Individualverkehr eine Zukunft? Die Ausstellung zeigt Geschichte und Gegenwart der Elektrofahrzeuge im Postbetrieb und kontrastiert dieses spezielle Einsatzgebiet mit alltäglichen Mobilitätsansprüchen.

VERANSTALTUNGEN UND WORKSHOPS

Mittwoch, 7. August 2019, 11.00 Uhr – 15.00 Uhr
e -LAB: Elektrisch mobil
Was ist elektrischer Antrieb und wie funktioniert das? Mit kleinen elektronischen Experimenten erklären wir die Welt des Antriebs und gehen der Frage der Zukunft der Mobilität nach. Es können eigene kleine Fahrzeuge gebaut und ausprobiert werden.
Alter: Für Kinder ab 10 Jahre, Jugendliche und Erwachsene
Kosten: 8 Euro zzgl. Eintritt
Anmeldung und Informationen: (0 69) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de
Das E-Lab ist auf Anfrage auch von Gruppen/Klassen bis zu 15 TN buchbar.

Sonntag, 11. August 2019, 15.00 Uhr – 19.00 Uhr
Kultureller Stammtisch mit Über den Tellerrand e.V. Frankfurt
Wo lässt es sich schöner über Freundschaft reden, als unter Bäumen und – wenn möglich – blauem Himmel. Über den Tellerrand e.V. bringt die mobile Stadtküche „Cocina Popular“ mit und gemeinsam bereiten wir vor dem Museum ein leckeres Buffet zu. Menschen mit und ohne Fluchterfahrung lernen sich am Küchentisch kennen, verraten ihre Lieblingsrezepte, erzählen persönliche Geschichten und gestalten ein Mini-Leporello. So können Freundschaften beginnen.
Anmeldung: (069) 60 60 321 oder buchungen-mkf@mspt.de
Eintritt frei

Museumsuferfest

Freitag bis Sonntag, 23. – 25. August
Museumsuferfest
Öffnungszeiten an allen drei Tagen: 10 – 22 Uhr

Programm Freitag 23. August
15-19 Uhr Hessen unter Strom – E-Mobilitätsforum im Lichthof in
Kooperation mit der Hessenagentur

Programm Samstag 24. August
12, 15, 16, 17 Uhr Theater: Die drei Spinnerinnen, Der Grabhügel
15 –16 Uhr Your my best friend … Public Singing mit den
Frankfurter Spatzen

Programm Samstag, 24. August u. Sonntag, 25. August
10 –18 Uhr Amateure funken um die Welt (Funkstation)
10 –17 Uhr Sonderfiliale der Deutschen Post
12-17 Uhr Paik Remix: Gestalte deinen eigenen Pre Bell Man
12-18 Uhr Druckwerkstatt: Im Zeichen der Freundschaft
12-18 Uhr Experimentieren in der Kinderwerkstatt
14, 16 Uhr Kurzführung: Mediengeschichte|n neu erzählt!
14.30, 16.30 Uhr Kurzführung: Die Rückkehr des Pre Bell Man.
Nam June Paik und zeitgenössische Medienkunst
15, 17 Uhr Kurzführung: Like you! Freundschaft digital und analog
15.30, 17.30 Uhr Kurzführung: elektro +/– mobil

Programm am Sonntag, 25. August
18 –19 Uhr Ein Freund, ein guter Freund … Gute-Laune-Singen auf
dem Museumsplatz mit den Frankfurter Spatzen
Gewinnspiel: Mit dem Museumscafé Genussfee auf der Skylineterrasse zum
Festfeuerwerk anstoßen (5 x 2)!
Sonderverkauf von Katalogen zu ermäßigten Preisen und DHL-Paketsets gratis

Museum für Kommunikation Frankfurt
Schaumainkai 53
60596 Frankfurt am Main
www.mfk-frankfurt.de

Rund 1,9 Millionen kamen zum Frankfurter Museumsuferfest 2018

Impression vom Frankfurter Museumsuferfest 2018 © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression vom Frankfurter Museumsuferfest 2018 © Foto: Diether v. Goddenthow

(ffm) Man kann beinahe sagen, es sei das Fest der Feste in Frankfurt. Vom 24. bis 26. August wurde dies- und jenseits des Mains das Museumsuferfest gefeiert. Es kamen 1.850.000 Besucher kamen, um die Ausstellungshäuser zu besuchen, an den Musikbühnen verschiedene ands zu hören, um zu tanzen, kulinarische Spezialitäten zu kosten und sich an den Ständen des Künstlermarktes inspirieren zu lassen.

Im Städel konnten die Besucher Werke aus "700 Jahre Kunst unter einem Dach" bewundern. Mitunter hängen - aus Perspektive heutiger #metwo-Debatte betrachte - recht freizügig-frivole Werke aus alter Meisterhand  wie "Die Jugend von den Lastern versucht" von 1664 von Luca Ciordana (Neapel 1634 - 1705). Es gibt hier Erstaunliches zu entdecken! Foto: Diether v. Goddenthow
Im Städel konnten die Besucher Werke aus „700 Jahre Kunst unter einem Dach“ bewundern. Mitunter hängen – aus Perspektive heutiger #metwo-Debatte betrachte – recht freizügig-frivole Werke aus alter Meisterhand wie „Die Jugend von den Lastern versucht“ von 1664 von Luca Ciordana (Neapel 1634 – 1705). Es gibt hier Erstaunliches zu entdecken! Foto: Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Peter Feldmann eröffnete das Museumsuferfest am Freitag, 24. August, gemeinsam mit Dudana Mazmanishvili, Kulturattachee Georgiens in Deutschland, und Thomas Feda, Geschäftsführer der TCF, an der Georgien-Bühne am nördlichen Mainufer. Georgien ist dieses Jahr Gastland der Frankfurter Buchmesse und damit auch des Festivals und schickte neben Mazmanishvili die Ethno-Fusion-Band IRIAO, die für Georgien beim diesjährigen Eurovision Song Contest angetreten war, als Kulturbotschafterin an den Main. „Unser Museumsuferfest hat sich zu einem der größten Festivals Europas entwickelt. Jedes Jahr Ende August haben Besucherinnen und Besucher von nah und fern drei Tage lang die Gelegenheit, Frankfurts einzigartige Kulturlandschaft zu genießen. Für viele ist dieser Termin fester Bestandteil ihres Kalenders und manche nutzen ihn sogar, um nach Frankfurt zu kommen und hier ein Wochenende zu verbringen“, sagte Feldmann.

Flohmarkt im Deutschen Filmmuseum und jede Menge spannender Programmpunkte. Vor der Tür im Zelt wurde die Werbetrommel für Lucas dem Internationalen Festival für junge Filmfans geworben. © Foto: Diether v. Goddenthow
Flohmarkt im Deutschen Filmmuseum und jede Menge spannender Programmpunkte. Vor der Tür im Zelt wurde die Werbetrommel für Lucas dem Internationalen Festival für junge Filmfans geworben.
© Foto: Diether v. Goddenthow

Er werde oft gefragt, was er beim Bummel über das Fests besonders empfiehlt. Die Antwort des Oberbürgermeisters: „Nutzen Sie den Museumsuferfest-Button. Für sieben Euro können Sie alle Ausstellungshäuser besuchen und auch diejenigen kennenlernen, die auf den ersten Blick vielleicht nicht Ihren Interessen entsprechen. Der Button wird so zur Eintrittskarte für einen Tag voller Überraschungen.“ 23 Museen und 16 Bühnen mit Konzerten aller Genres beteiligten sich am diesjährigen Kulturfestival. Auf der Kunstwiese am Sachsenhäuser Ufer wurden Skulpturen, Gemälde und Installationen gezeigt und auf dem Main fand das traditionelle Drachenbootrennen statt – übrigens das zweitälteste seiner Art in Deutschland. Den Abschluss bildete am späten Sonntagabend das Musikfeuerwerk über dem Main.

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Seit 21. 08.2018 erst der Öffentlichkeit wieder zur Nutzung übergeben: Die Kaiserpfalz franconofurd, unter dem Stadthaus in der wunderbar teilrestaurierten Frankfurter Altstadt. Man betritt sie im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Archäologisches Schaufenster in die Anfänge Frankfurts: Kaiserpfalz franconofurd eröffnet – auch beim Museumsuferfest Publikumsmagnet

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das am 21. August 2018 eröffnete Archäologisches Schaufenster  „Kaiserpfalz franconofurd“ in Frankfurts wunderbar teilrekonstruierter Altstadt war auch am Museumsuferfest vom 24. bis 26.August ein Publikumsmagnet.  Die Frankfurter Altstadt ist um eine historische Attraktion reicher, was insbesondere noch mehr internationale Touristen nach Frankfurt ziehen wird.

Eröffnet hatten die unter der spektakulären Architektur des Stadthauses mit dem Saalbau befindliche neue Präsentation der Ruinenstädte aus der Karolinger- und Römerzeit Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig, der Leiter des Archäologischen Museums Dr. Wolfgang David und Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH. Neu erschlossen und mit Schaukästen- und Tafeln sowie Modellen ergänzt wurde die  „Kaiserpfalz franconofurd“  im ehemaligen „Archäologischen Garten“ auf dem sogenannten Domhügel. Damit öffnet sich für Frankfurter und  Besucher  ein von mehreren Seiten einsehbares und begehbares Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte.

„Diese Kaiserpfalz franconofurd wird ein neues, farbigeres Bild des frühesten Frankfurt zeichnen – regional und international“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig. „Im Herzen der Stadt können die Besucherinnen und Besucher die Anfänge unserer in vielfacher Hinsicht herausragenden Stadt bestaunen und – im wahrsten Sinne des Wortes – begehen.“

Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung aus 1800 Jahren Stadtgeschichte auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben. © Foto: Diether v. Goddenthow
Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung aus 1800 Jahren Stadtgeschichte auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben. © Foto: Diether v. Goddenthow

Dr. Wolfgang David, Direktor des Archäologischen Museums Frankfurt, zeigte sich begeistert über die neue Außenstelle seines Hauses. Er wies in seiner Rede auf den beispielhaften Umgang der Stadt Frankfurt mit den kulturgeschichtlich bedeutenden Relikten auf dem Domhügel hin: „Bereits die Erhaltung und Präsentation der bis in die römische Antike zurückreichenden originalen Mauerzüge als eine Art „Freilichtmuseum“ in den 1970er Jahren, und zwar mitten im Herzen der Großstadt, war eine für die damalige Zeit ungewöhnliche, zukunftsweisende Maßnahme“. Dr. David ist sich sicher, dass die neue Präsentation der Kaiserpfalz unter der spektakulären Architektur des Stadthauses mit dem Saalbau, der über den Gebäuderesten der Karolinger- und Römerzeit „schwebt“, weit über die Stadtgrenzen Frankfurts hinaus für Aufsehen sorgen und neue Maßstäbe, was den Umgang mit archäologischen Denkmälern und deren Valorisation angeht, setzen wird.

Dr. Hartwig, Dr. David und Michael Guntersdorf, Geschäftsführer der DomRömer GmbH als Bauherr dankten in ihren Ansprachen allen am Projekt beteiligten, insbesondere Prof. Egon Wamers, dem ehemaligen Direktor des Archäologischen Museums, der das Projekt von Anfang an bis zur Fertigstellung betreute. Prof. Wamers gab anschließend in seiner Rede eine Einführung in die Konzeption der Neupräsentation und erläuterte die historische Bedeutung des Ortes.

Ab September 2018 bietet das Archäologische Museum ein reiches Führungsprogramm durch geschultes Fachpersonal an. Die Führungen umfassen das Gelände der Ausgrabungen im Erdgeschoss sowie den Ausstellungsraum an der Bendergasse.

Die Kaiserpfalz franconofurd ist ab dem 22. August 2018 täglich von 8.30 bis 19.30 Uhr für Besucher frei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

ARCHÄOLOGISCHES DENKMAL

Impression der neuen Präsentation "Kaiserpfalz franconofurd": Unter dem neu errichteten „Stadthaus am Markt“ öffnet sich nun für die Einwohner und Besucher der Stadt ein Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression der neuen Präsentation „Kaiserpfalz franconofurd“: Unter dem neu errichteten „Stadthaus am Markt“ öffnet sich nun für die Einwohner und Besucher der Stadt ein Schaufenster in die Anfänge Frankfurts – ein Blick auf rund 2000 Jahre Stadtgeschichte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Wenige Meter westlich der Bartholomäuskirche (Dom) liegen Mauer- und Gebäudereste aus römischer und mittelalterlicher Zeit. Sie wurden in langwierigen Grabungen freigelegt, teilweise rekonstruiert und wiederaufgebaut. 1972/73 konservierte man die Mauerzüge und machte sie im „Archäologischen Garten“ der Öffentlichkeit zugänglich.

Seit 2017 sind diese ältesten Steinbauten in Frankfurts Altstadt vom „Stadthaus am Markt“ überbaut und geschützt. Jetzt steht dieses bedeutende archäologische Denkmal in neuer musealer Gestaltung der Öffentlichkeit zur Verfügung. In die neue museale Präsentation der Anlage flossen die Ergebnisse der jüngsten Ausgrabungen des Denkmalamtes 2012-14 sowie aktuelle wissenschaftliche Auswertungen ein. Nach den baulichen Überresten der frühmittelalterlichen Pfalz trägt der Ort jetzt den Namen Kaiserpfalz franconofurd.

WAS IST ZU SEHEN?

Neben Teilen einer römischen Badeanlage, hochmittelalterlichen Hausfundamenten und Kellerbauten steht im Zentrum des Denkmalensembles die große Königshalle (Aula regia) der karolingischen Kaiserpfalz franconofurd. In dieser Pfalz wurde unter Karl dem Großen (reg. 768-814) und seinen Söhnen und Enkeln europäische Geschichte geschrieben. Frankfurt war seit seinen Anfängen ein international bedeutender Ort. Faszinierend ist die epochenübergreifende Kontinuität der Nutzung des Domhügels als strategisch und verkehrsgeographisch wichtiger Platz seit römischer Zeit. Neu ist die Präsentation des runden Schwitzbades (sudatorium) des römischen Militärstützpunktes auf dem Domhügel (ca. 75–100 n. Chr.). Das antike Heizsystem (hypocaustum) mit seiner Wandbemalung wurde nach dem originalen archäologischen Befund rekonstruiert.

ZUGANG

Die Kaiserpfalz franconofurd betritt man im Norden über das „Stadthaus“ (Eingänge Domplatz und Hühnermarkt). Im Süden hat man von einem „Balkon“ an der Bendergasse aus einen guten Überblick über die konservierten Mauern. Weiter östlichen sind in einem kleinen Ausstellungsraum an der Bendergasse Funde aus den Altstadtgrabungen präsentiert.

INFORMATIONEN VOR ORT

Über die Gebäudereste und ihre archäologisch-historische Bedeutung informieren Übersichtspläne an den Eingängen sowie Leuchtdisplays mit Detailinformationen im Untergeschoss.

Große Leuchtkästen, mit Illustrationen und Malereien der Karolingerzeit illuminiert, geben grundlegende Einblicke in die historische Bedeutung des Platzes:

· am Eingang Domplatz zu Wesen, Aufgaben, Architektur und herrschaftlicher Symbolik karolingischer Pfalzen (Was ist eine Königspfalz? Pfalz und palatium – die heilige Herrschaft, Aula, Capella, Camera – die Bauten der Pfalz, Die Capella sowie Aufgaben und Verwaltung der Pfalzen);

· am Eingang West über die Topografie sowie über die Anfänge Frankfurts an Hand der drei für den Ort wichtigsten karolingischen Herrscher: Karl dem Großen, Ludwig dem Frommen und Ludwig dem Deutschen;

· am Balkon Süd über die Ausgrabungen auf dem Domhügel, die Geschichte der Kaiserpfalz, die Konservierung der ergrabenen Mauern und die Einrichtung der Freianlage.

DIE GROSSEN LEBENSBILDER

Zwei große, digital erstellte Lebensbilder führen die Besucher in zwei wichtige Epochen des frühen Frankfurt: die römische Straßenstation um 150 n. Chr. und die karolingische Pfalzanlage um 860 n. Chr. Die detailreich ausgearbeiteten Illustrationen basieren auf den Grabungsbefunden, vergleichbaren archäologischen Plätzen und zeitgenössischen Bilddenkmälern.

DIE GROSSEN WANDKALLIGRAFIEN

Auf die Nordwand wurden zwei großformatige Kalligrafien aufgemalt. Die erste gibt das Schrift-Logo des Platzes wieder: Kaiserpfalz franconofurd. Die Vorlage für den Namen „francono furd – Furt der Franken“ ist einer 821 in Regensburg in frühkarolingischer Minuskel mit einzelnen Unzialen abgefassten Handschrift entnommen.

Die zweite Monumentalkalligrafie zeigt sechs frühe Schreib-Varianten des Namens Franconofurd aus Urkunden, Briefen, Annalen und Formularen des späten 8. bis frühen 11. Jahrhunderts. Sie machen die unterschiedlichen Orthographien und Schreibstile der Epoche deutlich und symbolisieren die Wiedergewinnung der antiken Schriftkultur.

NEUES PFALZMODELL und NEUER FILM

Im Areal der Königshalle (Aula regia) steht ein neues Bronzemodell der Kaiserpfalz um 860 im Maßstab 1:90, das die jüngsten Grabungen 2012-14 des Denkmalamtes sowie aktuellste Forschungen berücksichtigt. Es zeigt die 822 fertig gestellte Königshalle mit mächtigem Turm im Süden sowie die 855 eingeweihte Salvator-Basilika, diese mit einem zweigeschossigen Gang zur Königshalle und vorgelagertem Atrium. Wie die Pfalzanlage innen und außen aussah, können die Besucher in einem neu geschaffenen 3D-Film sehen, der auf einem Terminal neben dem Modell läuft.

AUSGRABUNGSFUNDE AUS 1800 JAHREN

Im einem Ausstellungsraum an der Bendergasse werden ausgewählte Funde aus 70 Jahren Ausgrabung auf dem Domhügel gezeigt: vom römischen Militärstützpunkt um 100 n. Chr. über karolingische Objekte der Kaiserpfalz bis zu neuzeitlichem Hausgeschirr aus Abfallgruben.

Öffentliche Führungen
Mittwochs, 18 Uhr
Samstags, 15 / 16.30 Uhr
Dauer: 45 Minuten
Keine Anmeldung erforderlich; Eintritt frei

Treffpunkt: Eingang Nord („Markt 1“), vor dem Haus „Goldene Waage“

Buchung von Gruppenführungen für Erwachsene
Dauer: 60 Minuten
Gruppen bis maximal 25 Personen: € 90.-

Führungen für Kita-Gruppen und Schulklassen
Führung pro Person: Kita-Kinder, Schüler, Lehrer und Begleitpersonen € 3,-; Eintritt frei
Treffpunkt für alle gebuchten Führungen ist im Westen des Stadthauses an der Bendergasse.

Anmeldung
Telefon 069 212-39344 (dienstags – freitags 9 – 15 Uhr) oder fuehrungen.archaeologie@stadt-frankfurt.de

Wichtiger Hinweis
Im Denkmal- und Ausstellungsbereich gibt es keine sanitären Anlagen.
Die „Kaiserpfalz franconofurd“ ist barrierefrei; der Ausstellungsraum in der Bendergasse über zwei Stufen zugänglich.

Museumsuferfest 2018 im Deutschen Filmmuseum Freitag, 24., bis Sonntag, 26. August

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das letzte Augustwochenende steht in Frankfurt traditionell im Zeichen des Museumsuferfests. Auch in diesem Jahr wird wieder ein reichhaltiges Angebot in den zahlreichen Ausstellungshäusern und auf Bühnen entlang des Mains geboten.

Das Deutsche Filmmuseum feiert 2018 das 50. Jubiläum der Erstaufführung von Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY (GB/US 1968). Mit der Sonderausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY, der Dauerausstellung und einem vielfältigen Programm vor und im Haus sowie im Kino wird den Besucher/innen an den drei Festtagen einiges geboten.

Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben im Deutschen Filmmuseum beim Museumsuferfest 2018 freien Eintritt.


Erwachsene haben mit dem Museumsuferfest-Button (7 Euro) freien Eintritt in den teilnehmenden Museen für die Dauer des Festes (Freitag, 24.8., ab 15 Uhr bis Sonntag, 26.8.2018).

Öffnungszeiten während des Fests:
Fr 10-20 Uhr
Sa 10-22 Uhr
So 10-20 Uhr

Programm

Samstag, 25. August

10 – 18 Uhr
LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans: Mitmach-Aktionen im Kreativzelt
10 – 18 Uhr
Tombola am Stand der freunde des deutschen filminstituts/deutschen filmmuseums e.V.
10 – 22 Uhr
Ausstellungsquiz
10 – 22 Uhr
Filmflohmarkt: Plakate, Setfotos und mehr
12 – 17 Uhr
Stündlich: Führungen durch die Dauerausstellung und Sonderausstellung
14 / 17 Uhr
201 x 2001: Buchpräsentation zur Ausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY
14 – 22 Uhr
BlueBox-Aktion mit Fotos zum Mitnehmen

Sonntag, 26. August

10 – 18 Uhr
LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans: Mitmach-Aktionen im Kreativzelt
10 – 18 Uhr
Tombola am Stand der freunde des deutschen filminstituts/deutschen filmmuseums e.V.
10 – 20 Uhr
Ausstellungsquiz
10 – 20 Uhr
Filmflohmarkt: Plakate, Setfotos und mehr
12 – 17 Uhr
stündlich: Führungen durch die Dauerausstellung
14 / 17 Uhr
201 x 2001: Buchpräsentation zur Ausstellung Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY
14 – 20 Uhr
BlueBox-Aktion mit Fotos zum Mitnehmen

Im Kino

* Eintritt mit Museumsuferfest-Button: zusätzlich 4 €. Karten an der Museumskasse.

Freitag, 24. August
16:15 Uhr
2001: Ein Griff nach den Sternen zwischen Film und Wirklichkeit
Gespräch mit Fabiano Pinto (Physikalischer Verein Frankfurt) und Nils Daniel Peiler. 60 Minuten

20:30 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Kurzfilme, die von Stanley Kubricks 2001: A SPACE ODYSSEY inspiriert wurden – Kuratiert und präsentiert von Nils Daniel Peiler*

Samstag, 25. August
14:00 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Best of LUCAS #40 (ca. 60 Min.)· Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button

16:00 Uhr
KINDERKINO: UNSERE ERDE 2 (GB/CN 2017. 95 Min. DF) · Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button
Empfohlen ab 7 Jahren

20:00 Uhr
A CLOCKWORK ORANGE (GB 1971, R: Stanley Kubrick, 137 Min. OF)*

Sonntag, 26. August
14:00 Uhr
KURZFILMPROGRAMM: Best of LUCAS #40 (ca. 60 Min.)· Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button

15:00 Uhr
KINDERKINO: UNSERE ERDE 2 (GB/CN 2017. 95 Min. DF) · Eintritt: frei mit Museumsuferfest-Button
Empfohlen ab 7 Jahren

17:30 Uhr
EYES WIDE SHUT (GB 1991, R: Stanley Kubrick, 159 Min, OmU)*