Kategorie-Archiv: BBK Wiesbaden

BBK startet im Wiesbadener Rathaus-Foyer mit der Ausstellung „40 hoch2“ am 22.1.2020 ins neue Jahr

BBK_40hoch2-einladungDer Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden beginnt seine Ausstellungen im Jahr 2020 mit der Präsentation „40 hoch2“ im Foyer des Wiesbadener Rathauses.
Wie der Titel bereits verrät, ist die Gemeinsamkeit der gezeigten Werke das quadratische Bildformat.

©  BBK
© BBK

Diese eigentlich einschränkende Vorgabe wird allerdings eindrucksvoll von den rund 35 Künstlerinnen und Künstlern durch ihre unterschiedlichsten Gestaltungsansätze- und Medien aufgebrochen. Ein Austausch der besonderen Art entspannt sich zwischen den einzelnen Ausdrucksformen durch die äußere optische Strenge.

Der BBK lädt herzlich ein zur Ausstellungseröffnung ins Foyer des Wiesbadener Rathauses:

Vernissage: 22.01.20, 19 Uhr
Ausstellungszeit: 23.01. – 07.02.20
Öffnungszeiten: Mo – Fr 10 – 19, Sa 10 – 15

Veranstalter: BBK Wiesbaden e.V. www.bbk-wiesbaden.de
Mit Unterstützung des Kulturamtes der Stadt Wiesbaden

ZEITGLEICH-ZEITZEICHEN – POSTDIGITAL – VON A NACH B NACH A? ab 28.09.2019 in BBKSchaustelle

bbk-zeitgleichDeutschlandweit präsentieren die BBK-Verbände und Künstlergruppen in eigenen Galerien oder an anderen Ausstellungsorten zeitgenössische Kunst unter dem Motto „zeitgleich-zeitzeichen: postdigital?! „

vom 28. September bis 20. Oktober 2019 (Vernissage am 27.09. um 18.00 Uhr)
in der Wiesbadener BBKSchaustelle, Nerostrasse 32,
65183 Wiesbaden

Wie es unter anderem in der Einladungskarte heißt, greifen die teilnehmenden „Künstler*innen das Thema in verschiedenen Techniken, zwei- und dreidimensional, analog und digital auf: Das Motto pOsTDIGITAl fordert gerade dazu auf, auch medienübergreifende Arbeiten und Ansätze zur Diskussion zu stellen. Mit positionen sowohl im Feld der audiovisuellen Medien (Audio, Foto/ Video, Internet, digitalen Medien) als auch in den klassischen künstlerischen Techniken – Malerei, Grafik, Skulptur, Kunst im öffentlichen Raum/Kunst am Bau, Installation – werden die Möglichkeiten des Informationszeitalters präsentiert, bestehen miteinander und arbeiten gegebenenfalls auch gegeneinander. pOsTDIGITAl ist als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen definiert: Bereits eingetretene Veränderungen durch digitalisierte prozesse im alltäglichen Handeln, Beispiele zur Aufhebung der Unterscheidung zwischen Analogem und Digitalem können sichtbar gemacht werden. Die Ausstellungsreihe ZEITGlEICH – ZEITZEICHEN findet zum 7.Mal statt.“

Teilnehmende  BBK-Künstler/-innen in Wiesbaden :
Doris Bardong, Petra v. Breitenbach, Manfred Chladek, Uta Grün, Ingrid Heuser, Tine Kaiser, Iris Kaczmarczyk, Horst Reichard, Renate Schwarz-Kraft, Reiner Strasser, Elli Weishaupt.

Ein Künstler/-innengespräch erfolgt  im Rahmen der Finissage, Sonntag, den 20. Oktober um 16.00 Uhr zum Thema: Künstliche Intelligenz und Kreativität, Moderation: Roland Meyer-Petzold, 1. Vorsitzender des BBK Wiesbaden, , www.bbk-wiesbaden.de

BBK SCHAUstelle
Nerostraße 32
65183 Wiesbaden
Sa + So 15.00 – 18.00 Uhr
www.bbk-wiesbaden.de

Jugendstil HOMMAGE ab 15. Juni 2019 in der BBK SCHAUstelle in Wiesbaden

Einladungskarte-JugendstilWie über 24 weitere teilnehmende Institutionen beteiligt sich der Verband Bildende Künstler mit seiner Ausstellung Jugendstil HOMMAGE in der BBK SCHAUstelle ab 15.Juni 2019 am Jugendstiljahr Wiesbaden 2019 / 2020. In dieser Ausstellungen antworten die Künstler/innen Doris Bardong, Julia Belot, Peter Bernhard, Ingrid Heuser, Tine Kaiser, Horst Reichard, Renate Reifert, Renate Schwarz Kraft, Christiane Steitz und Claudia Stöber auf die zeitgeschichtlichen, gesellschaftlichen und ästhetischen Aspekte dieser bedeutenden Bewegung.

Die einzelnen Positionen der Künstler!

Vernissage: Freitag, 14.Juni 2019 um 18 Uhr
Dauer der Ausstellung 15. Juni – 7. Juli 2019
samstags und sonntags 14 – 18 Uhr
Künstlergespräch am 5. Juli 2019 um 18 Uhr
BBK SCHAUstelle Nerostraße 32, 65183 Wiesbaden

Ausstellung im Rathaus Wiesbaden Die Neuen im BBK – SICHT WEISE – 22.1. bis 7.2.2019

Gemeinschaftsausstellung Neu im BBK – SICHT WEISE - Vom 22. Januar bis 7. Februar 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow
Gemeinschaftsausstellung Neu im BBK – SICHT WEISE – Vom 22. Januar bis 7. Februar 2019 © Foto: Diether v. Goddenthow

Zum dritten Mal in Folge wird den Neuen im BBK (Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V.), die den Aufnahmeprozess positiv durchlaufen haben, auf Einladung des Kulturamtes der Stadt Wiesbaden die Möglichkeit gegeben, sich mit eigenen Arbeiten im Foyer des Rathauses zu präsentieren.
Es sind dies die vier Künstlerinnen Angela Cremer, Iris Kaczmarczyk, Renate Schwarz Kraft, Stella Tinbergen und die zwei Künstler Peter Bernhard, Titus Grab.

In einem intensiven Gespräch wurde SICHT WEISE als gemeinsames Motto gefunden.
SICHT WEISE sowohl im Sinne der verschiedenartigen Sichtweisen, Sehweisen der KünstlerInnen selbst, wie auch im Sinne des Betrachters, in seiner Sicht, Sichtweise, seiner Leseweise und letztendlich erstrebten Kommunikation mit dem Kunstwerk.

Der kommunikative Ansatz lässt sich in unterschiedlicher Ausprägung in der Bandbreite der künstlerischen Arbeiten (Malerei, Objekt, Installation, Fotografie, Film) bei aller Vielfältigkeit wieder finden.

Kommunikation von und mit
Während bei Titus Grab Projekte, Arbeiten, Installationen im direkten Dialog mit anderen, seien es Kinder oder Erwachsene, entstehen, wird bei Renate Schwarz Kraft Kommunikation zwischen Menschen aber auch zwischen Kunst und Mensch zum Thema der bildnerisch malerischen Darstellung, als Frage oder Rätsel. Innere und äußere Gefühlswelten zeigen Menschen in Beziehung zu sich und anderen, verweisen auf verborgene Geschichten. Psychische oder emotionale menschliche Extremzuständlichkeiten übertragen sich in die Erlebniswelten im Sinne von Andersartigkeit, in filmisch umgesetzten Körperskulpturen von Stella Tinbergen.

Die Tafelbilder, „Flächenstudien“ von Angela Cremer suchen in ihrer haptischen Visualität das Eindringen der Blicke des Betrachters, können zu einem meditativen Dialog führen, während die gestisch expressiven Malereien von Peter Bernhard das Potential haben, den Betrachtenden aufzuwühlen, ihn mit Emotionen aufzuladen. Die Fotoserien von Iris Kaczmarczyk verführen in die Stille der Nacht oder in den Dialog der Orte und Dinge.

Bildraum und Bilderwelten
Der Raum der Bilderwelt von Iris Kaczmarczyk öffnet sich durch Perspektive und Licht in der fotografisch reproduzierten Wirklichkeit. Eingefrorene Augenblicke der Gegenwart oder Vergangenheit werden atmosphärisch eingefangen. In filmischer Bewegung über der Zeit werden bei Stella Tinbergen in der Konfrontation von Bildern innere Räume vermittelt. Ein Moment, ein Pinselstrich wird zum Ausgangspunkt, leitet einen unvorhersehbaren Weg im existentiellen Malprozess von Peter Bernhard ein. In einem Rausch von Farbe, Struktur und Form werden Bildräume einer nicht existenten, unsichtbaren Welt im Äußeren sichtbar.

Renate Schwarz Krafts aus dem Weiß des Malgrundes skizzenhaft erscheinende Figuren nehmen den Betrachter an die Hand um ihn gleichzeitig dem Rätsel der eigenen Interpretation zu überlassen. In der Tiefe des durch poliertes Wachs geschützten, in Schichten angelegten Bildraumes von Angela Cremer kann sich der Blick des Zuschauers ausgehend von der spiegelnden Oberfläche im Inneren verlieren, in Anlehnung an Musik einen inneren Klang erzeugen, während bei Titus Grab die Objekte, Installationen alltäglicher Materialien in die konkrete Dinglichkeit zurückführen ohne weiterführende Inhaltlichkeit zu verbergen. Angela Cremers assoziierte Materialität, die in zarten rhythmischen Strukturen Welten öffnen kann, weicht dem körperlich Greifbaren bei Titus Grab. Jedoch bleibt der Raum seiner Bilderwelt nicht auf die Oberfläche der Objekte beschränkt, innewohnende Gedankenbilder, Geschichten oder Erinnerungen warten darauf vom Betrachter aus ihrer Behütung befreit zu werden.

Bei aller Unterschiedlichkeit der KünsterInnen, Ansätze und Arbeiten kann, wenn der Besucher sich darauf einlässt, eine Reise durch verschiedene Sichtweisen zu einer neuen SICHT WEISE führen oder auch einfach nur zu einem interessanten Erlebnis.

Text: Reiner Strasser

Mehr über Werk und Person erfahren Sie über die Websites der Ausstellenden:

Angela Cremer – http://www.angelacremer.de

Iris Kaczmarczyk – https://www.fotografie-kaczmarczyk.de

Renate Schwarz Kraft – https://www.schwarz-kraft-lebendig.de

Stella Tinbergen – http://www.tinbergen.de

Peter Bernhard – http://www.peter-bernhard-malerei.de

Titus Grab hat keine website

Kurze Nacht der 23 Galerien und Museen in Wiesbaden war selbst mit Oldtimer-Shuttle-Service nicht zu bewältigen

An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend  bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch's Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow
An 23 Stationen besichtigten am Samtagabend bei der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden Scharen von Kulturinteressierten Orte der Kunst. Hier bei der Galerie Roter Winter in der Taunusstrasse 52 durch’s Fenster geschaut. © Foto: Diether v. Goddenthow

Noch fasziniert von der großartigen Architektur des neuen RheinMain CongressCenters (RMCC) wechselten am Samstagabend, am 14. April 2018 gegen 18 Uhr, zahlreiche Kulturinteressierte  nonstop vom  „Tag der offenen Tür des RMCC“  zur Eröffnung der 18. Kurzen Nacht der Galerien und Museen ins Wiesbadener  Stadtmuseum am Markt (SAM)  .  Im  einstigen Marktlager-Gewölbekeller aus der Gründerzeit stimmte der international renommierte PopJazzChor Wiesbaden unter Leitung von Clemens Schäfer die Besucherschar  ein auf die „Kurze Nacht“ mit 23 beteiligten  Galerien und Museen.

Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin  Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow
Chorleiter Clemens Schäfer, im Hintergrund vlnr.: Museumsdirektorin Sabine Philipp, Kulturdezernent Alexander Imholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, etwas dahinter: Bundestagsabgeordneter Ingmar Jung und Ortsvorsteher Nordort Theo Baumstark. © Foto: Diether v. Goddenthow

Eröffnet hatten die „Kurze Nacht“ Sabine Philipp, die neue Direktorin des Stadtmuseums, Alexander Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt, und Erhard Witzel, seit 18 Jahren Haupt-Regisseur der von der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) veranstalteten „Kunstnacht“. Sabine Philipp und Alexander Imholz dankten ihm und allen Akteuren, die diese wunderbare Kulturveranstaltung mit 23 Galerien und Museen erneut ermöglichten, insbesondere auch Rainer Wehner und Herrn Weber für die Organisation des Oldtimer-Shuttle-Service vom Rollenden Museum Wiesbaden.

Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe  gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Oldtimer bringen Besucher an eine von fünf Haltestellen in Nähe gewünschter Kunstorte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Mit einer Flotte von 80 Oldtimern  konnten wieder Scharen von Kunstinteressierten über ein Netz von fünf Haltepunkten bis gegen Mitternacht durch die Stadt  chauffiert werden. „Ich habe den Verdacht“, so Stadtrat Imholz ein wenig augenzwinkernd, „dass es auch ein paar Autobegeisterte gibt, die heute nur kommen, um Oldtimer zu fahren und weniger um sich Kunst und Kultur zu gönnen. Da wäre mein Rat: Sie können ja den Schwerpunkt auf die Autos setzen, und trotzdem bei der Kunst mal reinschauen. Es lohnt sich in jedem Fall, es erweitert natürlich auch den persönlichen Horizont“, wobei er aber zugab, als man ihn mit einem Senator-Oldtimer abholte, doch lieber den längeren Fahrtweg zum SAM gewählt zu haben. Er wolle heute Abend all die Stationen besuchen, die er beim letzten Mal nicht geschafft habe, so der Kulturdezernent.

Kulturdezernent Alexander Imholz: "Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!". Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kulturdezernent Alexander Imholz: „Suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin!“. Im Hintergrund der PopJazzChor Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Auch seien wieder neue Teilnehmer hinzugekommen, etwa das Schloss Freudenberg, das MI, eine Mischung aus Restaurant und Kunstgalerie, oder auch der Berufsverband der Künstler (BBK) in seinen neuen Räumen in der Nerostrasse. Aber es seien einfach so viele Orte, mit dem Nassauischen Kunstverein und dem Bellevuesaal und den vielen anderen, die Jahr für Jahr mit neuen Ausstellungen am Start sind, dass es gar nicht alles zu schaffen sei. „Also suchen Sie sich etwas aus, übernehmen Sie sich nicht, erholen Sie sich zwischendrin“, riet Imholz und empfahl, zwischendurch ein Gläschen Wein für den guten Zweck „Kunstkoffer“ zu trinken. „Wir haben nicht nur ein, sondern mehrere Weingüter mit dabei, die diese Veranstaltung unterstützen. Auch dafür herzlichen Dank!“

Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow
Seit Anfang an organisiert und realisiert Erhard Witzel die Kurze Nacht.© Foto: Diether v. Goddenthow

Erhard Witzel bedankte sich bei der Stadt und allen Beteiligten, und versicherte, dass es ihm auch nach 18 Jahren immer noch Spaß mache, die Kurze Nacht zu organisieren. Auch er empfahl ein wenig für den guten Zweck „zu trinken“. Die Hälfte der Erlöse aus dem Weinkonsum flössen direkt in das Projekt „Kunstkoffer“, so Witzel.

 

 

Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste "Kurze Nacht der Galerien ..."  © Foto: Diether v. Goddenthow
Für Sabine Philipp, der neuen Direktorin des SAM, ist es die erste „Kurze Nacht der Galerien …“ © Foto: Diether v. Goddenthow

Der Weg sei mitunter schon das Ziel, zumindest ein bisschen, war SAM-Direktorin Sabine Philipp vom Oldtimer-Shuttle-Service besonders angetan, aber auch darüber, was die einzelnen Institutionen und Einrichtungen Wertvolles und Aufsuchenswertes zu bieten hätten. „Im Sam haben wir natürlich auch ein bisschen was zu bieten, etwa die aktuelle Sonderausstellung „Impulse – Nassau im Spannungsfeld der Konfessionen“, warb die Museumsdirektorin.

Oberhalb vom SAM, im Restaurant Lumen, hatte im Obergeschoss die GALERIE H22 aus der Herderstrasse 22, zu einem Ausstellungs-Intermezzo von Amador Vallina eingeladen.

AndreaMaria Bresson „Caleidoscope - Drei Partituren" Leben - Tanz - BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow
AndreaMaria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“
Leben – Tanz – BeWusstSein in der AIDS Hilfe Wiesbaden. © Foto: Diether v. Goddenthow

In Richtung Wilhelmstraße gelangte man in der Karl-Glässing-Str. 5 bei der AIDS Hilfe Wiesbaden im dritten Stockwerk zur Ausstellung von Andrea Maria Bresson „Caleidoscope – Drei Partituren“ Leben – Tanz – BeWusstSein. Einen Teil dieser Ausstellung, die Buddha-Connection,  lag im Dunkeln, und war nur per Taschenlampe bzw. Smartphoneleuchte zu erkunden.

Nur ein paar Schritte weiter in der Wilhelmstrasse 14, zeigte die Lumas Editionsgalerie zumeist großformatige Fotoarbeiten in den Themengruppen   „Ein Himmel voller Blumen“  und  „elements of nature“.

Nassauischer Kunstverein

Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. ... Dieses Werk ist Teil der Ausstellung  bee bee nnz krr müü - der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow
Isabell Ratzinger, Die Schuhe, 2017. Der Apparat Schuhe zieht zehn Paar Herrenschuhe, die an einem Seil befestigt sind, um zwei Fahrradfelgen. In einer nicht enden wollenden Kreisbewegung verfolgen sie einander ohne ihren Vorläufer je einholen zu können. … Dieses Werk ist Teil der Ausstellung bee bee nnz krr müü – der Titel der Ausstellung entstammt der Ursonate von Kurt Schwitters. Nur aus einzelnen Lauten bestehend ist das Gedicht ein Sinnbild für die Destruktion vorherrschender Sinngebung und bürgerlicher Ordnung um 1918. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im   Nassauischen Kunstverein, Wilhelmstr. 15, wurden die Besucher gefordert mit der aktuellen Gemeinschafts-Ausstellung „Rinnzekete bee bee nnz krr müü“ von Leda Bourgogne / Ryan Cullen / Diogo Duda / Beate Engl / FORT / Daniel Kemeny / Ulrike Königshofer / Tobias Krämer / Hanne Lippard / Isabell Ratzinger.

Beim Projekt FREEDOM & INDEPENDENCE hinterfragt Bjørn Melhus in experimentellen Science-Fiction-Kurzfilmen Ideologien eines religiös geprägten Kapitalismus. Ideen und Zitate der selbsternannten objektivistischen Philosophin und Schriftstellerin Ayn Rand werden dabei mit evangelikalen Inhalten US-amerikanischer Mainstream-Filme konfrontiert.

Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Corpse Flowers. Gerrit Frohne-Brinkmann ist der zehnte Stipendiat des von der Landeshauptstadt Wiesbaden und dem Nassauischen Kunstverein Wiesbaden ins Leben gerufenen Stipendiums Follow Fluxus – Fluxus und die Folgen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein weiterer Schwerpunkt sind im 3. OG die lebensgroßen Keramiknachbildungen riesiger Blüten von verschiedenen Corpse Flowers, landläufig als fleischfressende Pflanzen bekannt, von Gerrit Frohne-Brinkmann, dem zehnten Fluxus-Stipendiaten Wiesbadens. Ihr künstlich erzeugter Verwesungs-Hautgout ist nicht zu verfehlen, und wem dies nicht auf den Magen schlug, konnte  sich vor der dreistöckigen Altbauvilla an Wiesbadens Prachtstrasse mit „Fluxus-Burgern“ ,„bee-bee-Spezials“ und „Pulled Pork Swadwiches“ stärken,  dazu vielleicht noch ein Gläschen Riesling vom „Weingut Prinz von Hessen“ für den guten Zweck schlürfen.

Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow
Heizung von Albert Niemann.© Foto: Diether v. Goddenthow

Auf allen Etagen helfen an diesem Abend (Kunst-)Studentinnen aus Koblenz, Mainz, Frankfurt und Wiesbaden, Besuchern fachkundig, Kunstwerke auf den Raumplänen zu identifizieren und die dazu gehörenden Beschreibungen im Begleitskript zu finden.

Vom NKV aus haben Besucher geographisch die Wahl, entweder die Wilhelmstrasse in Richtung Friedrich-Ebert-Allee zum Museum Wiesbaden zu marschieren oder  retour wieder zum Marktplatz zu laufen, um am dortigen Shuttle-Halt ein Oldtimer-„Taxi“ zu den Galerien in der Taunusstrasse, etwa zu Rother Winter, G 21 oder zum BBK in der Nerostrasse, zu besteigen.

Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Oldtimer rollen an, hier an der SAM-Haltestelle. © Foto: Diether v. Goddenthow

Am SAM Oldtimer-Halt warten Scharen Kulturinteressierter auf „ihren“ Oldtimer-Favoriten. Die Auswahl der bejahrten Fahrzeuge ist riesig. Es gibt praktisch alle Marken. Selbst ein VW-Bus-Krankenwagen aus den 60ern ist dabei. Und für den, der eben nicht einen Rolls Royce, Porsche, Mustang, Jaguar, Mercedes, Opel-Senator, BMW & Co ergattert, kann auch eine  Fahrt im Gogo-Mobil unvergesslich bleiben, insbesondere mi Fall längerer Knie.

Am Shuttle-Halt Taunusstrasse-/Ecke Röderstrasse neben der Galerie Rother-Winter herrscht reger Betrieb.

Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression aus der Galerie Rother Winter. © Foto: Diether v. Goddenthow

Drangvolle Enge auch in der Galerie Rother Winter. Diese  präsentiert Skulpturen von René Dantes und Gemälde von Otto Ritschl ihrer neuesten Ausstellung, und kredenzt zur Verkostung feine Weine  des Hauses Georg Müller Stiftung aus Hattenheim, zudem vielen bekannt für den Kunstkeller.

Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht's rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow
Über den idyllischen Hinterhof mit Kuh und Yucca palmen geht’s rechts die Steintreppe zum Ausstellungsraum hoch. © Foto: Diether v. Goddenthow

Besonders stimmungsvoll begrüßt die Hinterhauskulisse der BBK SCHAUstelle in der Nerostrasse 32 die nachtschwärmenden Besucher. Nur eine recht angejährte, schmale Steintreppe führt empor zum großen Ausstellungsraum.

14 Künstlerinnen des Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V. zeigen hier  Werke ihrer neuesten Ausstellung mit der an die Besucher gerichteten Fragen „WAS SEHEN SIE?“.

BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32.  © Foto: Diether v. Goddenthow
BBK Schaustelle in der Nerostrasse 32. © Foto: Diether v. Goddenthow

 

Inspiriert von dieser Frage decken die gezeigten Werke ein breites Spektrum ab. Das Flüchtige soll sichtbar gemacht werden, bis hin zur Frage: „Was sehe ich, wenn ich nichts (mehr) sehe?“. Weitere Schwerpunkte beschäftigen sich mit dem „Leben als Bühnenstück“, „Authentizität“, „Relevanz“ usw.

In der Taunusstrasse 19 lädt die GALERIE 21 ein zu „Wir sammeln, was wir lieben“. Gezeigt werden zeitgenössische Positionen origineller Künstler aus dem In- und Ausland

G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow
G21, gallery in der Taunusstrasse 19. © Foto: Diether v. Goddenthow

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Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11 präsentiert in der Ausstellungshalle unter „Doppelspiel“ zwei Ausstellungen von Anna Flores und Ralf Bohnenkamp, und in der Studiogalerie: „Secret terrain“.

Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow
Impression Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse 11. © Foto: Diether v. Goddenthow

Vor der Galerie malt Aktionskünstler Bernd Schneider auf einer Endlosrolle Bilder am „Fließband“ und kommt mit den Leuten ins Gespräch.

Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Aktionskünstler Bernd Schneider malt unaufhörlich auf eine Endlosrolle vor der Galerie Kunst Schäfer in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Zwei Häuser neben Kunst Schäfer gelegen, präsentiert die IG Galerien im Kunstraum Faulbrunnenstraße Wolfgang Gemmers Ausstellung „blingbling“.

Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien)  in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kunstraum der Interessengemeinschaft der Galerien (IG Galerien) in der Faulbrunnenstrasse. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Museum Wiesbaden haben  alle aktuellen  Ausstellungen geöffnet. Zu den Highlights zählen „Frühe Bilder“ von Gerhard Richter.  Die kürzlich eröffnete  Überblicksausstellung  „Von Beckmann bis Jawlensky – Die Sammlung Frank Brabant“,  „Pilze – Nahrung, Gift und Mythen“ sowie  „Orchideen“.
Gegen 19 Uhr findet die Präsentation der Ergebnisse des Kooperationsprojekts #shortnight statt. „Arbeiten der Leistungskurse Kunst der Oranienschule Wiesbaden treten in den Dialog mit Werken der ständigen Sammlungen des Museums Wiesbaden“.
Gegen 21.30 Uhr tritt ein zweites Mal der PopJazzChor Wiesbaden auf. Es herrscht Hochbetrieb, auch  am Stand von Weingut Schloß Vollrads.

Mehr Stationen sind an diesem Abend nicht zu schaffen.
Alles „endet“ im  Bellevue-Saal, in der Wilhelmstrasse 32. Vor dem Hintergrund der Ausstellungen von Heiko Sievers „together“ und Konstantin Voit „Konzeptkunst/Zeichnung/Malerei“ steigt gegen 23.30 Uhr zur Krönung der „Kurzen Nacht“ das  Abschlussfest.

Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Abschlussfete der Kurzen Nacht fand im Bellevue-Saal in der Wilhelmhelmstrasse 32 statt ab 23.30 Uhr.
© Foto: Diether v. Goddenthow

Alle teilnehmenden Galerien und Museen, sowie Infos zum Rollenden Museum, finden Sie  unter http://www.kurze-nacht.de/,

Vormerken:  19. Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden wieder im April 2019.

Ausstellung „Neu im BBK“ vom 20. Januar – 05. Februar 2018 im Rathaus-Foyer Wiesbaden

Foto: Diether v. Goddenthow
Rathaus Wiesbaden – Foto: Diether v. Goddenthow

In jedem Jahr gehen beim Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen Wiesbaden e.V. (BBK) eine Vielzahl Bewerbungen zur Aufnahme in den Verband ein. Die unabhängige Aufnahmekommission des BBK hat im Mai 2017 Emad Korkis und Reiner Strasser als Neumitglieder aufnehmen können. Nun werden  die zwei Künstler im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung „Neu im BBK“ ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Digitale Kunst und Net-Art, im Rathausfoyer Wiesbaden zeigen.

 © Emad Korkis 2017 Inside
© Emad Korkis 2017 Inside

Emad Korkis wurde 1979 in Syrien geboren und studierte an der Fakultät der Schönen Künste in Damaskus. Seine Flucht nach Deutschland 2008 führte ihn zuerst nach Heilbronn wo er bereits 2012 mit der Ausstellung „Lust des Anfangs“ im Deutschhof, Heilbronn auf sich aufmerksam machte. Seit 2015 lebt und arbeitet Emad Korkis in Wiesbaden wo er neben seiner Malerei in Kunst- und Theaterprojekten engagiert ist.
In seinen Bildern, in denen der Mensch zentrales Thema ist, bewegen sich seine Protagonisten in urbanen oder landschaftlichen Szenerien, die ihre Bühnen bilden. Emad Korkis erschafft seine Werke aus verschiedenen Materialien wie Papier, Gips, Holz, Tinte und Pigmenten auf Holzgrund oder Leinwand. Seine Farben gewinnt der Künstler vorwiegend aus natürlichen Materialien wie Baumrinde oder Erde und mischt diese teilweise mit Acrylfarbe. In der aktuellen Schaffensphase MOVEMENTS beobachtet er die Einflüsse durch gesellschaftliche Veränderungen. Widerstand den Verhärtungen der Gesellschaft und dem äußeren Druck entgegenzusetzen, sind Thema seiner neuen Werke. www.emadkorkis.com

 © Reiner Strasser Swinging2 Les Pantoufles Japonaises
© Reiner Strasser Swinging2 Les Pantoufles Japonaises

Reiner Strasser wurde 1954 in Antwerpen, Belgien geboren, ist in Speyer aufgewachsen und lebt seit 1977 in Wiesbaden. Er studierte Kunsterziehung, Kunstgeschichte und Philosophie in Mainz und war bis Sommer 2017 als Kunsterzieher tätig.
Seine künstlerischen Aktivitäten sind durch wiederkehrenden Wechsel der Medien und der inhaltlichen Schwerpunkte geprägt. Immer wieder neu beginnen um Neues zu (er)schaffen. Sich leeren um sich neu zu füllen, neu zu erfinden.
Sein Fokus lag zuerst auf Portraitmalerei und wechselte dann auf Medienkunst, Digitale Kunst, Net-Art und E-poetry. Seit 1996 waren die Erforschung des Internets als künstlerisches, kreatives und kommunikatives Medium werkbestimmend. Reiner Strasser ist an zahlreichen Internationalen Collaborative Internet-Projekten beteiligt. Multimediale Experimente und die Verquickung von Bild, Ton, Text, teils Videosequenzen in einem interaktiven Environment, der gestische Aspekt der Navigation sind zu nennen. Zu Beginn der 2010er Jahre treten Malerei und Fotografie wieder in den Vordergrund.
Die Bildreihe „Childhood Memories“ – Pinselzeichung und Acyl auf Leinwand – beschäftigt sich mit fragmentarischen Kindheitserinnerungen. Formale künstlerische Aspekte wie Reduktion der Komposition in Linie und Fläche, Überlappung und Verquickung von Bildebenen kennzeichnen die aktuellen Arbeiten. www.reiner-strasser.de

Gemeinschaftsausstellung „Neu im BBK“
Eröffnung: Freitag, 19. Januar 2018, 19 Uhr
Begrüßung: Dr. Isolde Schmidt, Kulturamt Wiesbaden
Einführung: Stefanie Blumenbecker, M.A.
Ausstellungsdauer: 20. Januar – 05. Februar 2018
Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr
Ort: Rathaus Wiesbaden
Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden

Veranstalter: BBK Wiesbaden www.bbk-wiesbaden.de
mit freundlicher Unterstützung des Kulturamtes Wiesbaden

„Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“ Kunst im JOHO mit BBK Wiesbaden

guido-schaeferKUNST IM JOHO: Ausstellung mit Arbeiten von Guido Schaefer „Zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit“ ab 20.4.2017
Die Ausstellung wird bis Ende Juni im St. Josefs-Hospital Wiesbaden, Beethovenstr. 20, 65189 Wiesbaden zu sehen sein, Öffnungszeiten: 8-21 Uhr.


In der 14. Ausstellung im Rahmen des Projekts “KUNST IM JOHO”  in Zusammenarbeit mit dem BBK Wiesbaden sind Arbeiten aus dem Nachlass von Guido Schaefer zu sehen. Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 20. April 2017 um 17.00 Uhr in der Galerie am Kapellenhof im St. Josefs-Hospital Wiesbaden statt.

“Kunst im JoHo” soll Wegzeichen, Inspirationsquelle und sinnlicher Ruhepol für Patienten, Mitarbeiter und Besucher des Hauses sein. Kunstwerke sollen nicht nur “schmücken”, sie sollen “wirken”. Dieser Ansatz kommt auch bei den Arbeiten von Guido Schaefer zum Tragen, der 1985 im Alter von 50 Jahren verstarb. Einer jener raren Wiesbadener Maler, die es auch heute noch zu entdecken gilt. So begegnen uns Schäfers Stilleben und Landschaften mit Bezug zur Region zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit, zwischen leuchtendem Kolorit und gedeckten Farben.

„Neu im BBK“ Ausstellung im Rathausfoyer Wiesbaden vom 1.02 bis 11.02.2017

Der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) Wiesbaden zeigt vom 1.02. bis 11.02.2017 in der Ausstellung „Neu im BBK“ im Wiesbadener Ratshausfoyer Werke der neuen Mitglieder Regine Fürst, Iris Lehnhardt und Christiane Steitz.

Die Vernissage findet am 31.01.2017, 19.00 Uhr, statt mit einer Einführung durch Dr. Anja Cherdron-Modig.

Die drei Künstlerinnen werden aktuelle Arbeiten aus den Bereichen Malerei, Zeichnung, Scherenschnitt, Video und Installation im Rathausfoyer Wiesbaden zeigen.

„Neu im BBK“

In jedem Jahr gehen beim BBK Wiesbaden eine Vielzahl Bewerbungen zur Aufnahme in den Berufsverband Bildender Künstler und Künstlerinnen ein. Die unabhängige Aufnahmekommission des BBK hat im vergangenen Jahr Regine Fürst, Iris Lehnhardt und Christiane Steitz als Neumitglieder aufnehmen können.

Nun werden die drei Künstlerinnen im Rahmen der Gemeinschaftsausstellung „Neu im BBK“ ihre Werke aus den Bereichen Malerei, Scherenschnitt, Zeichnung, Video und Installation im Rathausfoyer Wiesbaden zeigen.

Malerei, Zeichnung, Fotografie und Installation sind die primären Medien von Regine Fürst.

Regine Fuerst Interlude#3918
Regine Fuerst Interlude#3918

Als Merkmal zieht sich ein grenzübergreifendes Arbeiten durch ihr künstlerisches Werk und schließt die digitale Bildbearbeitung ein. Sie variiert und verbindet verschiedene Materialien wie Äste, Klebeband, Draht, Graphitstifte, Tusche und Vinylfarbe auf Papier, Holz und Leinwand. Dabei filmt, projiziert und fotografiert sie Objekte und dokumentiert in verschiedenen Medien ihre Wahrnehmungen. Sie spürt nach, interveniert und fügt zusammen, was für sie zusammen gehört. Visualisiert Sinneseindrücke und folgt ihrer Intuition.

Iris Lehnhardt, paper works 16-1, Acryl und Tusche auf Papier, 2016
Iris Lehnhardt, paper works 16-1, Acryl und Tusche auf Papier, 2016

Die Kunst von Iris Lehnhardt ist eine Hommage an die Farben- und Formenvielfalt der Natur. Virtuos wechselt sie dabei zwischen abstrakter Malerei, Fotokunst und digitalem Design oder kombiniert diese Medien in einigen Arbeiten. Die Malerei ist jedoch ihr bevorzugtes Medium in welchem sich ihre subtilen und feinsinnigen Farbklänge in abstrakten Kompositionen und Collagen zeigen.

 

Christiane Steitz Marlies und Helmut, Scherenschnitt
Christiane Steitz
Marlies und Helmut, Scherenschnitt

Christiane Steitz beschäftigt sich seit 2009 verstärkt mit Scherenschnitten. Diese kombiniert sie mit Tuschezeichnung, Malerei, Collage und plastischen Elementen. Ausgangsmaterial sind private Fotografien und Pressefotografien, die sie auf einen Kern reduziert. In den Arbeiten von Christiane Steitz wird die handwerkliche Komplexität der traditionellen Scherenschnitt-Technik mit neuen Inhalten und mit Irritation und Verletzlichkeit verbunden.Daneben setzt sie geschriebene Texte in Scherenschnitte um und experimentiert in der Serie „Kunsthaar“ mit der Umformung von vorgefundenen Kunstdrucken.

 

Gemeinschaftsausstellung „Neu im BBK“
Eröffnung: Dienstag, 31. Januar 2017, 19 Uhr
Einführung: Dr. Anja Cherdron-Modig
Ausstellungsdauer: 01.-11.Februar 2017
Öffnungszeiten : Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 10-15 Uhr
Rathaus Wiesbaden
Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden
Veranstalter: BBK Wiesbaden mit Unterstützung des Kulturamtes Wiesbaden
mail: buero@bbk-wiesbaden.de
www.bbk-wiesbaden.de

KUNST IM JOHO – Wolfram Diehl zeigt ab 12. Mai 2016 „Slow Painting“

© Wolfram Diehl
© Wolfram Diehl

In der 11. Ausstellung im Rahmen des Projekts “KUNST IM JOHO”  in Zusammenarbeit mit dem BBK Wiesbaden werden Arbeiten von Wolfram Diehl zu sehen sein.

Die Vernissage zur Ausstellung findet am Donnerstag, 12. Mai 2016 um 17.00 Uhr in der Galerie am Kapellenhof im St. Josefs-Hospital Wiesbaden statt. “Kunst im JoHo” soll Wegzeichen, Inspirationsquelle und sinnlicher Ruhepol für Patienten, Mitarbeiter und Besucher des Hauses sein. Kunstwerke sollen nicht nur “schmücken”, sie sollen “wirken”.

Dieser Ansatz kommt auch bei den Arbeiten von Wolfram Diehl zum Tragen. Der Künstler versteht sich als symbolistischer Stillleben-Maler, dessen Stillleben in ihrer Art technisch perfekt, mit einer fein ausgewogenen Farb-, Raum- und Lichtkomposition dem Betrachter die Möglichkeit geben, etwas über sich und unser Sein zu reflektieren. Auf eine Weise, die nicht laut, grell und spektakulär daher kommt, sondern leise, ästhetisch, schlicht und unaufdringlich. In den letzten Jahren beschreibt er seine Arbeiten gerne als „Slow Painting“ – analog zu Köchen mit ihrem „Slow Food“.Seine Arbeiten entstehen meditativ über einen längeren Zeitraum– vom Herstellen der Farben, Anlegen der verschiedenen Lasuren bis hin zum Schluss-Auftrag.

Die Ausstellung wird bis zum 31.07.2016 im JoHo zu sehen sein, Öffnungszeiten: 8-21 Uhr.

Wiesbadener BBK mit neuem Vorstand lädt am 29. April auf die Kunst-Mole Schierstein zu „3 Positionen zwischen Himmel und Erde“

Die Werke v.l. Petra v. Breitenbach, Peter Pelikan, Elli Weishaupt.
Die Werke v.l. Petra v. Breitenbach, Peter Pelikan, Elli Weishaupt.

Der Vorstand lädt heute dazu ein, die BBK Ausstellung „3 Positionen zwischen Himmel und Erde“ mit Arbeiten von Petra von Breitenbach, Peter Pelikan und Elli Weishaupt auf der Kunstmole in Schierstein (Hafen) mit Vernissage am Freitag, 29. April um 16 Uhr zu beachten.
Begrüßung: Dieter Bender (Vorsitzender Ortsring Schierstein)
Einführung: Ute Wurtinger (BBK Wiesbaden)
Eröffnung: Urban Egert (Ortsvorsteher)

Der neue BBK-Vorstand

Dr. Roland Meyer-Petzold,  ©  skizziert von Christine Kaiser
Dr. Roland Meyer-Petzold, © skizziert von Christine Kaiser

Vergangenen Herbst konnte der Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Wiesbaden e.V. , BBK Wiesbaden, aus Anlass des 60jährigen Bestehens mit einer sehr beachteten Ausstellung im Hessischen  Ministerium für Wissenschaft und Kunst auf sich aufmerksam machen. Der Erfolg dieser Ausstellung  ist vorrangig dem Engagement des langjährig tätigen Vorstands zu verdanken.

Am 14. März nun galt es einen neuen Vorstand durch die Mitgliederversammlung zu wählen.

Christine Kaiser, ©  skizziert von Christine Kaiser
Christine Kaiser, © skizziert von Christine Kaiser

Den neuen Vorstand bilden als 1. Vorsitzender Dr. Roland Meyer-Petzold,  als 2. Vorsitzende Christine Kaiser und als Kassenwartin Antje Dienstbir. Sie ist mit ihrer mehrjährigen Tätigkeit als Bürokraft des BBK bestens mit allen Vorgängen vertraut,  sodass die Vorstandsarbeit ohne große Brüche effektiv weiterlaufen kann.

Der Vorstand möchte seine Arbeit in verstärktem Maße auf Anregungen und Wünsche der Mitglieder bauen, die für verschiedene Aktivitäten verantwortlich eingebunden werden sollen. Das nächste größere Vorhaben wird ein Kunstgespräch sein, das Künstler und Bürger der Stadt Wiesbaden in gleichem Umfange interessieren könnte, denn es soll um die Stellung von Karikatur in der Gesellschaft gehen. Näheres dazu wird zu passender Zeit bekannt werden.

Antje Dienstbir, ©  skizziert von Christine Kaiser
Antje Dienstbir, © skizziert von Christine Kaiser

Der BBK sieht eine seiner Aufgaben auch darin, den kulturellen Bereich  in Wiesbaden zu unterstützen und an gesellschaftlich relevanten Kulturaufgaben der Stadt mitzuwirken.