Kategorie-Archiv: Filmfestival

goEast 2018: Das Kino im Wandel Europas goEast Wettbewerb // Jury // Preise

Die FRATZE (TWARZ, POL, 2018) © GoEast
Die FRATZE (TWARZ, POL, 2018) © GoEast

Vorhang auf für Małgorzata Szumowskas FRATZE (TWARZ, POL, 2018) mit dem die 18. Ausgabe von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films in Wiesbaden eröffnet. Der Film der polnischen Regisseurin läuft außer Konkurrenz, reiht sich aber nahtlos ein in das Wettbewerbsprogramm, dem Herzstück von goEast: gesellschaftskritisches, persönliches, episches und aberwitziges Kino aus Mittel- und Osteuropa. „Künstlerische Vielfalt, Mut und Originalität sind charakteristisch für unser Wettbewerbsprogramm“, sagt Festivalleiterin Heleen Gerritsen. „Trotz stärker werdendem Nationalismus in vielen Ländern Mittel- und Osteuropas und zunehmender Rhetorik, die an den Kalten Krieg erinnert, sehe ich im dortigen Kino viele gegenläufige Tendenzen, so haben uns in diesem Jahr erstaunlich viele länderübergreifende Koproduktionen erreicht, darunter übrigens auch viele starke Filme von weiblichen Filmschaffenden.“ Alle Wettbewerbsbeiträge erzählen von Menschen, die in Zeiten des Wandels versuchen, ihre Identität zu behaupten.

Preise und Jury
Im Wettbewerb treten wie gewohnt 16 Filme gegeneinander an, zehn Spiel- und sechs Dokumentarfilme. 14 Beiträge feiern bei goEast ihre Deutschlandpremiere. Die international besetzte, fünfköpfige Jury entscheidet über die Vergabe der Preise: die Goldene Lilie für den Besten Film (10.000 Euro), den Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden für die Beste Regie (7.500 Euro) und den Preis des Auswärtigen Amtes für kulturelle Vielfalt (4.000 Euro). 2018 übernimmt die Jury-Präsidentschaft die Oscar®-nominierte ungarische Regisseurin Ildikó Enyedi. Weitere Jury-Mitglieder sind Gennady Kofman, der künstlerische Leiter des Docudays UA International Human Rights Documentary Film Festival aus der Ukraine, der slowakische Regisseur und Produzent Peter Kerekes, der polnische Filmschauspieler Mateusz Kościukiewicz und die in Russland geborene Filmemacherin, Drehbuchautorin und VJane Elena Tikhonova. Die FIPRESCI ist mit einer eigenen Jury vertreten und ehrt jeweils den besten Spiel- und den besten Dokumentarfilm mit dem Preis der Internationalen Filmkritik.

Das komplette Filmprogramm können Sie hier als PDF downloaden:
http://archiv.filmfestival-goeast.de/downloads/goEast_Program_2018_web.pdf

goEast Wettbewerb
Der polnische Beitrag ES WAR EINMAL IM NOVEMBER (PEWNEGO RAZU W LISTOPADZIE, POL, 2017) von Regisseur Andrzej Jakimowski nutzt dokumentarische Bilder der Warschauer Aufmärsche von Rechtsextremen und porträtiert vor diesem Hintergrund den sozialen Absturz einer Familie. Die aberwitzige Found-Footage-Satire UNSER NEUER PRÄSIDENT (OUR NEW PRESIDENT, RUS/USA, 2018) zeigt den US-amerikanischen Wahlkampf aus russischer Sicht, in einer Collage aus skurrilen Ausschnitten aus dem Staatsfernsehen und Youtube-Fragmenten. Regisseur Maxim Pozdorovkin drehte zuvor unter anderem den Dokumentarfilm PUSSY RIOT, A PUNK PRAYER.
Im Dokumentarfilm DIE ANDERE SEITE VON ALLEM (DRUGA STRANA SVEGA, SRB/FRA/QAT 2017) reflektiert Regisseurin Mila Turajlić das Erbe des serbischen Bürgerkriegs und verknüpft die Geschichte des Landes mit ihrer eigenen Familiengeschichte. Der Film gewann 2017 den Hauptpreis beim IDFA, dem größten Dokumentarfilmfestival weltweit.
Der Debütfilm KOPFÜBER (STRIMHOLOV, UKR, 2017, Regie: Marina Stepanska) ist ein in der postrevolutionären Ukraine angesiedeltes, von Generationskonflikten durchwobenes, Drama, dessen Charaktere nach Liebe und Identität suchen. Noch ein Debütfilm: das kosovarisch-albanische LGBTQ-drama DIE EHE (MARTESA, RKS/ALB, 2017) von Regisseurin Blerta Zeqiri. Die Hauptfigur steht vor einer Lebensentscheidung: die eigene Sexualität weiterhin nach außen verleugnen und heiraten, oder dem früheren Geliebten ins Ausland folgen. „Albaner und Serben im Kosovo sind sich nur über eine Sache einig: Homosexuelle haben keinen Platz in ihrer Gesellschaft“, so die Regisseurin.
Der auf einer wahren Begebenheit beruhende Spielfilm UNTER TAGE (RUDAR, SVN/DEU, 2017, Regie: Hanna Slak) stellt die Entdeckung eines 60 Jahre zurückliegenden Massakers in den Mittelpunkt. In der Hauptrolle: Leon Lučev. Das geschichtsträchtige Familiendrama AURORA BOREALIS (HUN, 2017) von Grande Dame Márta Mészáros, der 2017 die goEast Hommage gewidmet war, beginnt in der Gegenwart Österreichs und Ungarns, um dann eine filmische Reise zu unternehmen – zurück in die Zeit der sowjetischen Besatzung.
Auch andere Beiträge stellen ungewöhnliche Lebensläufe in ihren Mittelpunkt. Die schwarze Komödie DAS WUNDER (STEBUKLAS, LTU/BUL/POL, 2017, Regie: Eglė Vertelytė) spielt in der post-sowjetischen Trostlosigkeit der frühen 1990er Jahre. Das Leben von Kolchosleiterin Irena wird durch die plötzliche Ankunft eines Amerikaners durcheinander gewirbelt. Regisseur Bohdan Sláma tritt zum zweiten Mal an bei goEast: In seiner Tragikomödie DIE EISSCHWIMMERIN (BABA Z LEDU, CZE/SVK/FRA, 2017,) bricht Witwe Hana aus der Monotonie ihres tristen Alltags aus und entdeckt die Freude am winterlichen Eisschwimmens. Das dokumentarische EINE GEFANGENE FRAU (A WOMAN CAPTURED, HUN/DEU, 2017, Regie: Bernadett Tuza-Ritter) bietet verstörende Einblicke in den Alltag einer Haussklavin – mitten in Europa. Ein starkes Porträt, stellvertretend für die geschätzten 1,2 Millionen Sklavinnen und Sklaven in europäischen Privathaushalten. Im ungewöhnlichen Thriller SVETA (KAZ, 2017, Regie: Zhanna Issabayeva) legt eine gehörlose Russin im heutigen Kasachstan die Opferrolle ab und nimmt Rache an der Gesellschaft.
DIE TOTE NATION (TARA MOARTA, ROU, 2017, Regie: Radu Jude) fügt fotografische Porträts, Tagebucheinträge und Radioausschnitte eines jüdischen Arztes zu einer Collage über das Leben und den zunehmenden Antisemitismus in Rumänien in den Jahren 1937 bis 1946 zusammen. DER SAGENWALD(SENGIRE, LTU/EST/DEU, 2017) ist ein poetischer Naturfilm über das verborgene Leben in einem der wenigen Urwälder Europas. Regisseur und Kameramann Mindaugas Survila kommt dabei ganz ohne Musik und Kommentarstimme aus. In REZO (ZNAESH‘, MAMA, GDE YA BYL, RUS, 2017) fügen sich fantasievoll animierte Bilder zu einem Rausch, der das Leben in Georgien von Revaz „Rezo“ Gabriadze porträtiert, zusammen. Schillernde Figuren wie Stalin, Lenin und sogar ein deutscher Kriegsgefangener aus Wiesbaden treten in den Kindheitserinnerungen von Rezo auf. Regie führte Sohn Levan Gabriadze, produziert hat Timur Bekmanbetov.
Märchenhaft und düster geht es in NOVEMBER (EST/NDL/POL, 2017, Regie: Rainer Sarnet) zu. Ein heidnisches Dorf wird von Werwölfen, Geistern und der Pest heimgesucht, Schauspieler Dieter Laser (The Human Centipede) tritt in einer Nebenrolle als deutscher Adliger auf. Der vielfach ausgezeichnete Kameramann Mart Taniel drehte die Geschichte in kontrastreichem Schwarz-Weiß. Auch der russische Regisseur usbekischer Abstammung, Rustam Khamdamov, wählte Schwarz-Weiß für sein surreales Volksmärchen DER UNERSCHÖPFLICHE BEUTEL (MESHOK BEZ DNA, Russland 2017). Ryunosuke Akutagawas RASHOMON dient als Vorlage für die Erzählungen einer russischen Hofdame, die tief in einen mittelalterlichen Zauberwald führen, der gleichzeitig Tatort eines rätselhaften Mordes ist.

Die filmischen Erzählweisen des diesjährigen goEast Wettbewerbs sind genauso vielfältig wie die Gesellschaften aus denen sie entstammen. Ein spannendes Rennen ist garantiert!

goEast 2018: Die Zukunft des mittel- und osteuropäischen Kinos

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

goEast 2018: Die Zukunft des mittel- und osteuropäischen Kinos
East-West Talent Lab // Open Frame Award // OPPOSE OTHERING!

Frische Ideen, neue Technologien, zukünftige Formate: Das Nachwuchsprogramm von goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films bietet jungen Filmtalenten auch in der 18. Ausgabe die Möglichkeit, neue Projekte zu entwickeln, sich zu vernetzen und mit Ideen auf sich aufmerksam zu machen, betont Festivalleiterin Heleen Gerritsen: „Die Nachwuchsförderung wird bei goEast seit langem großgeschrieben. Es freut uns zu sehen, dass ehemalige Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projekte umsetzen können und sich international durchsetzen. In diesem Jahr kommen zwei spannende Herausforderungen dazu: Wir haben das Spektrum der Projekte auf Virtual Reality ausgeweitet und widmen uns 2018 zudem nicht nur Regisseurinnen und Regisseuren, sondern auch anderen Nachwuchskräften der Filmbranche. goEast fördert damit Diversität in der Filmindustrie, nicht nur in Mittel- und Osteuropa, sondern auch in Deutschland“, so Gerritsen. Das East-West Talent Lab, der Open Frame Award und OPPOSE OTHERING! bündeln ihre Energien und bieten traditionell vielversprechende Ausblicke auf den Film von Morgen.

East-West Talent Lab
goEast fördert und vernetzt junge Film- und Kunstschaffende aus Mittel- und Osteuropa, der Rhein-Main-Region und ganz Deutschland. Die insgesamt dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer des East-West Talent Lab erwartet vom 19. bis 24. April ein vielseitiges Fortbildungsangebot: Vorträge zur Filmförderung, Podiumsdiskussionen zur Ausstrahlung und Förderung durch die großen Fernsehanstalten sowie eine Masterclass der Oscar®-nominierten, diesjährigen Jury-Präsidentin Ildikó Enyedi. „Wir freuen uns über den Einreichungsrekord im East-West Talent Lab“, betonte dessen Chefin Andrea Wink: „110 Bewerbungen aus 25 Ländern – das ist ein Plus von 20 Prozent und es bestätigt das große Interesse aus Mittel- und Osteuropa an unserem Nachwuchsprogramm.“
Ein Workshop bereitet die jungen Talente auf den fünfminütigen Pitch vor, bei dem 14 ausgewählte Projektideen, ob Kurzspiel- oder Dokumentarfilm, Animations-, Experimentalfilm oder Virtual Reality vorgestellt werden. Eine Jury bestehend aus Stefan Arsenijević (Regisseur, Drehbuchautor und Programmmanager von FIRST FILMS FIRST aus Belgrad, Serbien), Anna Berthollet (Sales & Festivalmanagerin bei Taskovski Films aus London, Großbritannien) und Holger Stern (Redakteur für Spielfilm-Koproduktionen bei ZDF/ARTE) kürt anschließend den Sieger des goEast Development Award, der vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain vergeben wird. Das Siegerprojekt erhält ein Preisgeld in Höhe von 3.500 Euro.

goeastlogoOpen Frame Award für Virtual Reality
2018 erfindet sich der Open Frame Award neu: Erstmals konkurrieren acht experimentelle Virtual-Reality- und 360̊-Grad-Projekte aus Mittel- und Osteuropa sowie aus dem Rhein-Main-Gebiet um den von der BHF BANK Stiftung ausgelobten Open Frame Award. Der Wettbewerb wird zudem von der Adolf und Luisa Haeuser Stiftung für Kunst und Kulturpflege gefördert.

„Mit Virtual Reality beschreiten wir ganz neue Wege des Erzählens“, sagt Georgy Molodtsov, der die Ausstellung des Open Frame Awards in diesem Jahr kuratiert. „Das Schöne ist: Wir fangen alle bei Null an! Die Projekte entstehen also nicht nur in den großen Filmstudios, sondern auch mit kleinem Budget, in Ländern mit kleiner Filmindustrie. Kurz gesagt: Virtual Reality ist ein frischer Start!“ Besonders wichtig sei dabei, dass der Open Frame Award Künstlerinnen und Künstler aus Mittel- und Osteuropa international sichtbar macht mit Ausstellungen in Frankfurt und Wiesbaden.
Eine dreiköpfige Jury, bestehend aus Julia Leeb (Filmemacherin, VR-Expertin und Fotografin aus München), Dmitri Vrubel (Künstler und Galerist) und Simon Ofenloch (Filmredaktion ARTE/ARTE Fiktion im ZDF) entscheidet über den Gewinner des mit 5.000 Euro dotierten Preises. Die Ausstellung wird vom 10. bis 16. April im Deutschen Filmmuseum, Frankfurt am Main, und vom 19. bis 25. April im Museum Wiesbaden zu sehen sein.

OPPOSE OTHERING!
Ein weiteres Nachwuchsprojekt geht 2018 in die dritte Runde: OPPOSE OTHERING! In der von der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ) geförderten Sektion stehen ethisches Filmemachen und die Einbeziehung von Minderheiten in die audiovisuelle Industrie im Vordergrund, so Sektionsleiterin Rebecca Podlech: „Wir haben uns vorgenommen, in Deutschland und Osteuropa mit konkreten Handlungsvorgaben ein filmisches Umfeld zu entwickeln, in dem Minderheiten gleichberechtigt sind und Vielfalt respektiert wird. Akzeptanz, Solidarität und kreative Subversion sind dabei wichtige Elemente.“ Dazu werden nicht nur Regisseurinnen und Regisseure zum Programm eingeladen, sondern auch andere Nachwuchskräfte von Filmverleihfirmen, Festivals, Bildungsprojekten und Produktionsfirmen, die sich in Workshops und Diskussionsrunden über Diversität und die europäische Filmindustrie von morgen austauschen. Zusätzlich werden zwei Fallstudien vorgestellt. Im begleitenden Filmprogramm zeigt OPPOSE OTHERING! vier von goEast koproduzierte Tandemfilme, die in Wiesbaden Weltpremiere feiern: DOMASHNEE VIDEO (DEU, 2018), BOND (DEU, UKR, 2018), IN THE FRAME (DEU, FRA, MDA, ROU, 2018) und ANTIGONNA BOND (DEU, UKR, 2018). Filmerlebnisse, die Horizonte erweitern, sind hier garantiert!

Deutsches Fernsehkrimifestival mit Tatort „Unter Kriegern“ eröffnet – Filmgespräch mit Volker Kutscher – Rotes Rauschen Caligari-Foyer-Ausstellung

Begeisterte Zuschauer in der übervollen Caligari-Filmbühne bei der Eröffnung des 14. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals mit dem Tatort "Unter Kriegern". © Foto: Diether v. Goddenthow
Begeisterte Zuschauer in der übervollen Caligari-Filmbühne bei der Eröffnung des 14. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals mit dem Tatort „Unter Kriegern“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Gestern Abend eröffneten Festivalleiterin Cathrin Ehrlich, Staatssekretär Patrick Burghardt und Kulturdezernent Axel Imholz das 14. Deutsche FernsehKrimi-Festival 6. bis 11. März. Zur Eröffnung war in der Caligari Filmbühne die hessische Tatortproduktion „Unter Kriegern“ unter der Regie von Hermine Huntgeburth mit den Frankfurter Kommissaren als Preview zu sehen. Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelten als Kommissare Anna Janneke und Paul Brix in einem Frankfurter Sportleistungszentrum. Bei der Suche nach dem Mörder des kleinen Malte Rahmani erlebten die Zuschauer im ausverkauften Caligari den Alltag in dem Leistungszentrum, das von Joachim Voss äußerst streng und leistungsorientiert geführt wird. Dies hat auch Auswirkungen auf seinen zwölfjährigen Sohn und seine Frau Mia.

Filmgespräch mit Margarita Broich, Golo Euler, Stefan Konarske,   Lili Kobbe u. Liane Jessen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Filmgespräch mit Margarita Broich, Golo Euler, Stefan Konarske, Lili Kobbe u. Liane Jessen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Zur Filmvorführung waren die DarstellerIn Margarita Broich, Golo Euler und Stefan Konarske, der Drehbuchautor Volker Einrauch, HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen und HR-Redakteurin Lili Kobbe anwesend und nahmen anschließend an einem Filmgespräch teil.
Filmgespräch mit Volker Kutscher und Kat Menschik

Kat Menschik und Volker Kutscher im Filmgespräch und mit Lesungen aus dem Roman "Moabit", der die Zuschauer in die Welt der Gangster-Vereine des Berlins der 20er Jahre entführt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kat Menschik und Volker Kutscher im Filmgespräch und mit Lesungen aus dem Roman „Moabit“, der die Zuschauer in die Welt der Gangster-Vereine des Berlins der 20er Jahre entführt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Bereits am 1.März 2018 hatten der diesjährige Wiesbadener Krimistipendiat und Bestsellerautor Volker Kutscher in einem Filmgespräch und Lesung mit Illustratorin Kat Menschik in der Filmbühne Caligari den Auftakt zum Wiesbadener KrimiMärz gegeben. Dabei ging es um die Figur des Kommissars Gereon Rath, der auf vielfältige Weise in den Romanen von Volker Kutscher, den Zeichnungen von Kat Menschik oder in der international erfolgreichen Fernsehserie „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer . präsent ist.
Mit der Erfindung des Kommissars Gereon Rath ist ein wahrer Coup gelungen. An diesem Abend stellte Volker Kutscher sich, seine Kunstfigur, den Kommissar ,sowie sein Werk vor. Kat Menschik versteht es, Kutschers düstere Berlinansichten der 20er Jahre mit ebensolchen Bildern im Retro- und Reklame-Look der 20er Jahre zu bereichern.

Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine begrüßte Illustratorin Kat Menschik und Krimistipendiat und Bestseller-Autor Volker Kutscher. © Foto: Diether v. Goddenthow
Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine begrüßte Illustratorin Kat Menschik und Krimistipendiat und Bestseller-Autor Volker Kutscher. © Foto: Diether v. Goddenthow

Volker Kutscher lebt und arbeitet als diesjähriger Krimistipendiat vier Wochen lang in der Villa Clementine in Wiesbaden. Er schreibt einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi und wirkt in der Jury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals mit.

„Rotes Rauschen“ – Foyer-Ausstellung

 Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in ihre Foto- Arbeiten ein.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in ihre Foto- Arbeiten ein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Highlight war auch die Eröffnung der Ausstellung „Rotes Rauschen“ am 4.März, die noch bis zum–17. MÄRZ 2018 im Foyer der Caligari Filmbühne zu sehen ist. Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in die Arbeiten, die unter dem Motto „Tatorte“ stehen, ein. „Rotes Rauschen“ heißt das Projekt des Grundlagenkurses und ist eine Spurensuche, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Bildern von Tatorten und ihrer fotografischen wie filmischen Umsetzung.

Weitere Infos zum Fernsehkrimifestival und KrimiMärz

Fernsehkrimifestival-Programm

goEast 2018: „Abwechslung, Diversität und Originalität stehen im Vordergrund“

goeastlogogoEast 2018: „Abwechslung, Diversität und Originalität stehen im Vordergrund“
Neue Sektion: goEast Bioskop // Specials: Wajda School & Studio zu Gast // Foto-Ausstellung „Swimming Pool“

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films punktet 2018 mit einer neuen Sektion, der goEast Bioskop: „Mit der neuen Sektion zeigen wir große Filmkunst jenseits vom Premierenzwang, egal ob Mainstream oder Autorenkino – Abwechslung, Diversität und Originalität stehen hier im Vordergrund“, sagt Festivalleiterin Heleen Gerritsen. Bei den goEast Specials versprechen die Schulfilmtage und die Matinee spannende Unterhaltung. Darüber hinaus wird die Wajda School & Studio aus Warschau zu Gast sein. Begleitet wird goEast auch dieses Jahr von einer Ausstellung: Werke der slowakischen Fotografin Mária Švarbová werden in der Wiesbadener AtriumGalerie der SV SparkassenVersicherung ausgestellt.

Bioskop
Bioskop (gr: bios = Leben, skopein = sehen, schauen) ist der Name des von den Berliner Brüdern Skladanowsky entwickelten Filmvorführgeräts, das im Jahr 1895 für Furore sorgte und somit an der Wiege der europäischen Filmkultur steht. Die neue goEast Sektion hat sich zur Aufgabe gemacht, neue Impulse des osteuropäischen Kinos aufzuspüren. Aktuelle Werke renommierter Filmschaffender, Festival-Highlights und Genre-Filme machen in Wiesbaden Station – vom slowakischen Mafia-Epos bis zum kirgisischen Musical. Das goEast-Publikum erwartet unterhaltsames, kurzweiliges, schwarzhumorig-skurriles und im Westen noch unentdecktes Kino, darunter der historische Raumfahrtfilm SALYUT 7 (SALYUT 7, RUS, 2017) von Klim Shipenko und die wilde Dashboard-Cam-Kompilation DOROGA (THE ROAD MOVIE, BLR, 2016) von Dmitrii Kalashnikov. Besonders stolz ist goEast darauf, das neueste Werk des Altmeisters Jan Švankmajer zeigen zu können: HMYZ (INSECTS, CZK, SVK, 2018) feiert in Wiesbaden Deutschlandpremiere. Der Animationskünstler bestand darauf, dass sein Film außer Konkurrenz läuft.

Specials
Die goEast Schulfilmtage finden vom 19. bis 20 April in der Caligari Filmbühne in Wiesbaden statt. Schülerinnen und Schüler lernen das mittel- und osteuropäische Kino kennen und werden zum kritischen Umgang mit dem Medium Film angeleitet. Unterstützung erhalten sie dabei wie gewohnt vom Medienzentrum Wiesbaden. Im Programm ist unter anderem die preisgekrönte Literaturverfilmung PIATA LOD (DAS FÜNFTE SCHIFF, SVK, CZK, HUN, 2017, Iveta Grófová). Die elfjährige Hauptdarstellerin Vanessa Szamuhelová wird zum Filmgespräch erwartet. Daneben wird ein buntes Kurzfilmprogramm zu sehen sein mit inspirierenden Geschichten, lebhaften Charakteren und farbenfrohen Animationen.
Für weitere Glanzpunkte sorgt die Wajda School & Studio aus Warschau. goEast präsentiert Werke ehemaliger Absolventinnen der Meisterschule – darunter der Oscarpreisträger JOANNA (2013) von Aneta Kopacz und KOMUNIA (COMMUNION, 2016) von Anna Zamecka, der im Jahr 2017 mit dem Europäischen Filmpreis ausgezeichnet wurde.

Fotoausstellung „Swimming Pool“
Beim diesjährigen goEast Visual treffen Wiesbadener Badekultur und das junge, hippe Osteuropa aufeinander. Das Hauptmotiv geht auf ein Werk der slowakischen Fotokünstlerin Mária Švarbová aus der Reihe „Swimming Pool“ zurück. Teile dieser Reihe werden vom 16. bis 30. April in der AtriumGalerie der SV SparkassenVersicherung ausgestellt. Die Arbeiten der 1988 in der Slowakei geborenen Künstlerin zeichnen sich durch ästhetisch wohl komponierte Gegensatzpaare aus, die sich zu einem atmosphärisch verdichteten Ganzen zusammenfügen. Mária Švarbová ließ sich dabei von den kommunistischen Schwimmbädern ihrer Jugend inspirieren. Ihre Fotos erschienen bereits in The Guardian, Vogue und Cosmopolitan und wurden weltweit ausgestellt – nur in Deutschland noch nicht.

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films vom 18. bis 24. April 2018 in Wiesbaden

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

goEast 2018: Klappe die Achtzehnte
Porträt von Boris Khlebnikov // Symposium: Hybride Identitäten. Das Kino der Baltischen Länder // Prag 1968 // Virtual Reality

goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films (18. bis 24. April 2018) begibt sich in seiner 18. Ausgabe auf filmische Identitätssuche – in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Während das goEast Symposium 100 Jahre Estland, Lettland, Litauen feiert, blickt das Spezialprogramm Prag 1968 50 Jahre zurück auf die Ereignisse des Prager Frühlings. Das diesjährige goEast Porträt ist dem russischen Filmemacher Boris Khlebnikov gewidmet, der in seinen Werken wie kaum ein anderer das Russland der Putin-Ära zum Thema macht. goEast bietet jungen Filmschaffenden zahlreiche Möglichkeiten, ihre Arbeiten vorzustellen und neue Projekte zu entwickeln.
Das vom Deutschen Filminstitut veranstaltete goEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films bietet ein vielfältiges Programm an Filmvorführungen, Workshops, Ausstellungen und Podiumsdiskussionen. Eingeladen sind heimisches sowie Fachpublikum und Gäste aus aller Welt. Film ab für:

Porträt: Boris Khlebnikov

© GoEast
© GoEast

goEast und Boris Khlebnikov verbindet eine lange Geschichte: 2004 gewann er für sein Langfilmdebüt KOKTEBEL gemeinsam mit Alexey Popogrebsky die Goldene Lilie für den besten Film. Längst hat sich Khlebnikov als Klassiker des zeitgenössischen russischen Kinos etabliert, nicht nur bei goEast, auch auf anderen internationalen Filmfestivals weltweit ist er regelmäßig zu Gast. Boris Khlebnikov schildert das Leben in der Provinz fernab der Hauptstadtdekadenz mit leisem Humor. Seine Figuren verbindet der stete Kampf mit dem Alltag, häufig geprägt von Arbeitslosigkeit, Alkoholsucht oder Konflikten mit dem Gesetz. Dabei bleiben sie in ihrem Menschsein aber immer deutlich erkennbar. Ist in seinen Frühwerken das Umbruchschaos der 1990er Jahre in Russland noch deutlich zu spüren, entpuppt sich die Bürokratie in den jüngeren Filmen als wachsende Hürde. Zu sehen sein werden unter anderem SUMASSHEDSHAYA POMOSHCH (VERRÜCKTE RETTUNG, 2009) und ARITMIYA (ARRHYTHMIA, 2017). Boris Khlebnikov  hat sich zum Festival angekündigt, ebenso wie sein langjähriger Mitstreiter, der Schauspieler Aleksander Yatsenko.

SYMPOSIUM: Hybride Identitäten. Das Kino der baltischen Länder
goEast schaut auf 100 Jahre Estland, Lettland, Litauen. Die Wegmarken des diesjährigen goEast-Symposiums bilden die Unabhängigkeitserklärungen der Jahre 1918 und 1990 – dazwischen zunächst deutsche, dann sowjetische Fremdherrschaft, autoritäre Staatsstreiche und Freiheitskämpfe. Unter dem Titel „Hybride Identitäten. Das Kino der baltischen Länder“ lädt das Symposium zu Vorträgen und Diskussionen ein, etwa über die Kritik des poetischen Realismus und die Frage nach Machtverhältnissen sowie nationaler und kultureller Identität. Ein sorgfältig kuratiertes Filmprogramm begleitet das Symposium, goEast zeigt unter anderem eine einzigartige restaurierte 35mm-Kopie von Uldis Brauns 235.000.000 (1967) sowie eine feine Auswahl estnischer Animationsfilme aus der ältesten Animationsfilmschmiede der Welt, den Nukufilm Studios. Zu Gast sind unter anderem die Filmschaffenden Laila Pakalniņa aus Lettland, Audrius Stonys aus Litauen und Mait Laas aus Estland.
Das Symposium wird in Zusammenarbeit mit den nationalen Filminstituten Estlands, Lettlands und Litauens veranstaltet.

Prag 1968
50 Jahre Prager Frühling – Zeit für eine filmische Aufarbeitung. Beim diesjährigen Spezialprogramm steht der Perspektivwechsel im Vordergrund, goEast zeigt Werke der Tschechischen Neuen Welle, Dokumentarfilme und wirft sogar sowjetisches Propagandamaterial auf die Leinwand. Highlight ist die Weltpremiere des außergewöhnlichen Filmprojekts OCCUPATION 1968 (2017), das die Besetzung Prags aus der Perspektive der Besatzer zeigt und von fünf Regisseurinnen und Regisseuren aus fünf unterschiedlichen Staaten des ehemaligen Warschauer Pakts realisiert wurde.
goEast veranstaltet Prag 1968 in Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung.

Blick in die Zukunft
Wie jedes Jahr bietet goEast Nachwuchsfilmschaffenden in mehreren Sektionen die Möglichkeit, das Kino von Morgen auf den Weg zu bringen, sich zu vernetzen und an Workshops teilzunehmen. In diesem Jahr, so viel sei schon mal verraten, wird es erstmals Virtual-Reality-Arbeiten bei goEast zu sehen geben.

goeastlogogoEast – Festival des mittel- und osteuropäischen Films wird vom Deutschen Filminstitut veranstaltet und von zahlreichen Partnern unterstützt: Hauptförderer sind die Landeshauptstadt Wiesbaden, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, der Kulturfonds Frankfurt RheinMain, ŠKODA AUTO Deutschland, die BHF-BANK-Stiftung, die Adolf und Luisa Haeuser-Stiftung für Kunst und Kulturpflege, die Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), das Auswärtige Amt und der Deutsch-Tschechische Zukunftsfonds. Medienpartner sind u.a. 3sat, die Frankfurter Allgemeine Zeitung und hr-iNFO.

30. exground filmfest Wiesbaden: Jubiläumsprogramm vollständig 17.–26. November 2017

logo2200 Filme aus 42 Ländern // 58 Premieren // Pressekonferenz 9.11. // Akkreditierung ab sofort möglich // Geld- und Sachpreise im Wert von 22.000 Euro

Zur Jubiläumsausgabe präsentiert exground filmfest 30 vom 17. bis 26. November ein außergewöhnliches Programm mit rund 200 unabhängig produzierten Lang- und Kurzfilmen aus 42 Ländern auf der großen Leinwand. Dem Kuratoren-Team gelang es, insgesamt 21 Welt-, fünf internationale, zwei Europapremieren und 30 Deutschland-Premieren für das Festival zu gewinnen. Ausgewählte Filme aus dem Länderschwerpunkt Türkei sind nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in Darmstadt und Frankfurt am Main zu sehen (PM Fokus Türkei). In insgesamt sechs Wettbewerben werden Geld- und Sachpreise im Wert von rund 22.000 EUR vergeben.

Neben dem Filmprogramm öffnen die Spielstätten Caligari FilmBühne, Murnau Filmtheater, der Kulturpalast und das Kulturzentrum Schlachthof ihre Pforten für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm aus Konzerten, Diskussionen und Partys.

Das Programmheft von exground filmfest 30 kann hier als PDF-Download heruntergeladen werden:
http://exground.com/programm/

Das komplette Programm wird Ende Oktober online auf www.exground.com erscheinen.

exground-Filmfestival

exground filmfest in Wiesbaden gehört zu Deutschlands wichtigsten Filmfestivals für internationale, unabhängige Produktionen und ist ein bedeutender Treffpunkt für Journalisten, Fachbesucher und Gäste aus der Filmbranche. Alles über das Filmfestival finden Sie auf http://exground.com/festival/profil/

Meldungen zu exground auf dieser Site finden Sie unter:

Exground 30
Exground 29
Exground 27

Wiesbadener Kinofestival e. V.
exground filmfest
Ernst-Göbel-Str. 27
65207 Wiesbaden
Deutschland
Tel. +49 (611) 1 74 82 27
Fax +49 (611) 1 74 82 28
info@exground.com

Landesregierung fördert Festivals und Filmreihen mit rund 562.000 Euro Festivals und Filmreihen erhalten 2017 fast 100.000 Euro mehr

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute bekannt gegeben, dass die Landesregierung im kommenden Jahr 20 Festivals und zehn Filmreihen sowie Veranstaltungen mit rund 562.000 Euro fördert. Dies ist das Ergebnis intensiver Beratungen der aus Fachleuten zusammengesetzten Jury unter der Leitung des Geschäftsführers der HessenFilm und Medien GmbH, Hans Joachim Mendig. Unter den Festivals sind beispielsweise das mit 50.000 Euro geförderte exground filmfest, das mit rund 95.000 Euro geförderte 34. Kasseler Dokfest oder das Festival goEast in Höhe von 115.000 Euro.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die hessische Kino- und Festivalkultur stellt eine große Bereicherung der Kulturlandschaft in Hessen dar. Wir wollen die Institutionen des Films in Hessen halten und fördern. Mit der Förderung in Höhe von 562.000 Euro können wir die Festivals in ihrer Bandbreite erhalten und stärken. Das ist eine Erhöhung von fast 100.000 Euro gegenüber dem Vorjahr! Die Hessische Landesregierung ist stolz auf die vielfältige, bunte Festivallandschaft in Hessen, die in Deutschland in diesem Umfang einmalig ist.“

Ziel der Festivals ist es, die Wahrnehmung der Filmvielfalt in der Öffentlichkeit zu verbessern, um mehr Menschen in Hessen, insbesondere auch Jugendliche, für den kulturell anspruchsvollen Film zu gewinnen.

„Die vielfältige Filmfestivallandschaft in Hessen fördert die Attraktivität und das Ansehen unseres Landes im In- und Ausland. Dieser Erfolg ist auch dem ehrenamtlichen Engagement zu verdanken, denn ohne die tatkräftige Unterstützung vieler interessierter Bürger wären solche Festivals nur schwer zu realisieren“, erklärte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein.

In der Jury unter Vorsitz von Hans Joachim Mendig (Geschäftsführer HessenFilm und Medien) entschieden: Maike Mia Höhne (Filmemacherin und Kuratorin der Berlinale Shorts), Iris Praefke (Moviemento Kino) und Christiane Schleindl (Filmhaus Nürnberg).

Hier die Förderentscheidungen im Überblick:

Festivals
Africa Alive 2017
Antragsteller/in: Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
Fördersumme: 8.000 Euro
Kino/Abspielort: Kino im Deutschen Filmmuseum und Filmforum Höchst

Cuba im Film
Antragsteller/in: Filmforum Höchst/VHS Frankfurt
Fördersumme: 5.000 Euro
Kino/Abspielort: Filmforum Höchst

Deutsches FernsehKrimi-Festival 2017
Antragsteller/in: Landeshauptstadt Wiesbaden, Kulturamt
Fördersumme: 12.000 Euro
Kino/Abspielort: Caligari FilmBühne Wiesbaden

exground filmfest 30
Antragsteller/in: Wiesbadener Kinofestival e.V.
Fördersumme: 50.000 Euro
Kino/Abspielort: Caligari FilmBühne u.a. (Wiesbaden)

Filme am Fluss Festival 2017
Antragsteller/in: kunstrasen giessen e.V.
Fördersumme: 2.000 Euro
Kino/Abspielort: Lahnwiese Gießen

19. Internationales Trickfilm-Wochenende Wiesbaden 2017
Antragsteller/in: Freunde der Filme im Schloß
Fördersumme: 7.000 Euro
Kino/Abspielort: Deutsche Film- und Medienbewertung und Schloss Biebrich Wiesbaden

Jung & Abgedreht – Hanauer Jugend-Kurzfilmfestival
Antragsteller/in: AWO Stadtverband Hanau e.V.
Fördersumme: 1.450 Euro
Kino/Abspielort: Kinopolis Hanau

34. Kasseler Dokfest
Antragsteller/in: Filmladen Kassel e.V.
Fördersumme: 50.000 Euro
Kino/Abspielort: Filmladen Kassel

34. Kasseler Dokfest/Ausstellung Monitoring, Fachtagung Interfiction, Fokus Hessen
Antragsteller/in: Filmladen Kassel e.V.
Fördersumme: 42.500 Euro
Kino/Abspielort: Filmladen Kassel

10. LICHTER Filmfest Frankfurt International
Antragsteller/in: LICHTER Filmkultur e.V.
Fördersumme: 50.000 Euro
Kino/Abspielort: Mousonturm (u.a.)

LUCAS – Internationales Festival für junge Filmfans
Antragsteller/in: Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
Fördersumme: 30.000 Euro
Kino/Abspielort: Kino im Deutschen Filmmuseum

New Generations – Independent Indian Filmfestival
Antragsteller/in: Indian Vibes Neue Generationen e.V.
Fördersumme: 2.000 Euro
Kino/Abspielort: Orfeos Erben (Frankfurt)

Nippon Connection – 17. Japanisches Filmfestival
Antragsteller/in: Nippon Connection e.V.
Fördersumme: 45.000 Euro
Kino/Abspielort: Künstlerhaus Mousonturm u.a., Frankfurt

41. Open Air Filmfest Weiterstadt
Antragsteller/in: Kommunales Kino Weiterstadt
Fördersumme: 34.500 Euro
Kino/Abspielort: Open Air im Braunshardter Tännchen, Weiterstadt u.a.

24. OpenEyes Filmfest
Antragsteller/in: Café Trauma e.V.
Fördersumme: 8.000 Euro
Kino/Abspielort: trauma-Garten u.a., Marburg

24. Rüsselsheimer Filmtage 2017
Antragsteller/in: Cinema Concetta Filmförderung
Fördersumme: 5.000 Euro
Kino/Abspielort: Stadttheater Rüsselsheim

17. Türkisches Filmfestival Frankfurt/M.
Antragsteller/in: Transfer zwischen den Kulturen e.V.
Fördersumme: 7.500 Euro
Kino/Abspielort: CineStar Metropolis (Frankfurt)

visionale 17
Antragsteller/in: Medienzentrum Frankfurt e.V.
Fördersumme: 5.000 Euro
Kino/Abspielort: Gallus Theater Frankfurt

52. Werkstatt der Jungen Filmszene
Antragsteller/in: Bundesverband Jugend und Film e.V.
Fördersumme: 9.000 Euro
Kino/Abspielort: Wilhelm-Kempf-Haus und Caligari FilmBühne (Wiesbaden)

goEast – Festival des Mittel- und Osteuropäischen Films 2017
Antragsteller/in: Deutsches Filminstitut Frankfurt
Fördersumme: 115.000 Euro
Kino/Abspielort: Kinos in Frankfurt, Darmstadt, Wiesbaden, Mainz

Reihen und Veranstaltungen
90 Jahre Capitol – Neun Filme aus neun Jahrzehnten
Antragsteller/in: Capitol Kino Witzenhausen
Fördersumme: 5.000 Euro
Kino/Abspielort: Capitol Kino Witzenhausen

Días de Cine Filmfest
Antragsteller/in: Café Azul e.V.
Fördersumme: 2.000 Euro
Kino/Abspielort: Kino im Deutschen Filmmuseum

Filme im Schloss
Antragsteller/in: Freunde der Filme im Schloss
Fördersumme: 2.000 Euro
Kino/Abspielort: Deutsche Film- und Medienbewertung und Schloss Biebrich Wiesbaden

Filmkollektiv Frankfurt präsentiert
Antragsteller/in: Filmkollektiv Frankfurt – Projektionsraum für unterrepräsentierte Film-kultur e.V.
Fördersumme: 10.000 Euro
Kino/Abspielort: Kino im Deutschen Filmmuseum u.a. (Frankfurt)

Marburger Kamerapreis/Bild-Kunst Kameragespräche
Antragsteller/in: Philipps-Universität Marburg, Institut für Medienwissenschaft
Fördersumme: 5.000 Euro
Kino/Abspielort: Marburger Filmkunsttheater am Steinweg

Maria Lang (1945-2014)
Antragsteller/in: Kinothek Asta Nielsen e.V.
Fördersumme: 4.845 Euro
Kino/Abspielort: Mal Seh’n Kino u.a., Frankfurt

21. QUEER Film Fest Weiterstadt
Antragsteller/in: Kommunales Kino Weiterstadt
Fördersumme: 3.700 Euro
Kino/Abspielort: Kommunales Kino Weiterstadt

Sonstiges
Documents from the South – Eine Begegnung zwischen documenta 14 und
Kasseler Dokfest
Antragsteller/in: Filmladen Kassel e.V.
Fördersumme: 3.900 Euro
Kino/Abspielort: Filmladen Kassel

Kurzfilmsichtung des Bundesverbandes AG Kurzfilm bei exground filmfest
Antragsteller/in: Wiesbadener Kinofestival e.V.
Fördersumme: 2.000 Euro
Kino/Abspielort: Caligari FilmBühne Wiesbaden
SchulKinoWochen Hessen
Antragsteller/in: Deutsches Filminstitut – DIF e.V.
Fördersumme: 35.000 Euro
Kino/Abspielort: ca. 80 Kinos in Hessen

61 Premieren beim 28. Wiesbadener Exground Filmfest vom 13. bis 22.11.2015

Wiesbadener exground filmfest: Programm vollständig!
61 Premieren

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Über 250 Kurz- und Langfilme aus 52 Ländern wurden für die 28. Ausgabe von exground filmfest (13.–22.11.) ausgewählt. Neben den angestammten Filmreihen und Wettbewerben komplettieren zahlreiche Sonderveranstaltungen das vielfältige Programm. Ende Oktober wird das vollständige Programm online verfügbar sein. Die Programmübersicht finden Sie  hier: ex28_programmübersicht

EVERYTHING'S GONNA BE PINK © exground filmfestival 2015
EVERYTHING’S GONNA BE PINK © exground filmfestival 2015

 

 

 

 

THE MIDNIGHT SWIM © exground filmfestival 2015
THE MIDNIGHT SWIM © exground filmfestival 2015

 

 

 

 

exground filmfest im Premierenfieber 
Mit acht Welt-, zwei internationalen, drei Europa- und 48 Deutschland-Premieren bringt das exground filmfest in diesem Jahr erneut eine große Auswahl an Filmen abseits des Mainstreams auf die große Leinwand.

In der Reihe American Independents feiert Roni Ezras Spielfilmdebüt EVERYTHING’S GONNA BE PINK am 18. November um 20 Uhr Welturaufführung im Murnau Filmtheater. Ezra verbindet hier die Geschichten dreier New Yorker Frauen auf der Suche nach der Liebe zu einem gefühlvollen Porträt. Im Anschluss an die Vorführung stellen der Regisseur und die Produzentin Christina Pastor ihren Film vor.

In Sarah Adina Smiths THE MIDNIGHT SWIM kehren drei Schwestern nach dem Tod ihrer Mutter an ihren Heimatort zurück. Verdrängte Konflikte und mysteriöse Ereignisse rund um den nahegelegenen See mischen das Verhältnis der drei auf. Hauptdarstellerin Jennifer Lafleur wird zur Deutschlandpremiere am 21. November (20 Uhr) im Murnau Filmtheater anwesend sein.

FOREVER © exground filmfestival 2015
FOREVER © exground filmfestival 2015

 

 

 

 

ANEMISTIRAS © exground filmfestival 2015
ANEMISTIRAS © exground filmfestival 2015

 

 

 

 

Insgesamt vier Deutschland-Premieren sind unter den Langfilmen im diesjährigen Fokus Griechenland. In FOREVER treffen zwei einsame Seelen in Athen aufeinander. Die Frage, ob es für ihre Sehnsucht nach Liebe Hoffnung gibt, beleuchtet die Regisseurin Margarita Manda in ihrer Ode das Kino sensibel und meisterhaft. Zu ihrer Premiere am 21. November um 18 Uhr im Murnau Filmtheater wird Manda erwartet. Dimitris Bitos’ Regiedebüt ANEMISTIRAS zeigt, zu welchen extremen Mitteln eine Tochter greift, um den ständigen Streit zwischen ihren Eltern zu beenden.

Im Programm International erwarten die Zuschauer gleich zwei Europa-Premieren: Der luxemburgische Beitrag NEVER DIE YOUNG von Pol Cruchten zeichnet die wahre und tragische Geschichte des drogenabhängigen Guido Peters nach. Am Buch zu diesem bemerkenswerten Porträt arbeitete Daniel Kehlmann mit – eine der Voice-Overs spricht Schauspieler August Diehl. In UN-WISHED aus dem Iran bringen unerwartete Situationen die festen Glaubensgrundsätze eines religiösen Mannes ins Wanken. Regisseur Borzo Niknejad liefert in dem wunderschön gefilmten Roadmovie ein Plädoyer für die Menschlichkeit – und die Kraft der Liebe.

NEVER DIE YOUNG © exground filmfestival 2015
NEVER DIE YOUNG © exground filmfestival 2015

 

 

 

 

 

 © exground filmfestival 2015 BARASH
© exground filmfestival 2015 BARASH

 

 

 

 

In der Programmreihe youth days öffnet das exground filmfest internationale Produktionen und Festival-Highlights auch für ein junges Publikum. In BARASH aus Israel wird die Welt der 17-jährigen Na’ama durch die Liebe zu einer neuen Mitschülerin gehörig auf den Kopf gestellt. Der Film von Michal Vinik feiert in Wiesbaden ebenfalls seine Deutschland-Premiere und ist zusammen mit sechs weiteren Langfilmen im Rennen um die Preise des Internationalen Jugendfilm-Wettbewerbs.
Wettbewerbe und Preise
In den insgesamt fünf Wettbewerben von exground filmfest werden in diesem Jahr Geld- und Sachpreise im Wert von 17.600 Euro vergeben:

Deutscher Kurzfilm-Wettbewerb
3.000 EUR (1. Platz), gestiftet von der Landeshauptstadt Wiesbaden
2.000 EUR (2. Platz), gestiftet von Magenta TV Fernsehproduktionsgesellschaft
1.000 EUR (3. Platz), gestiftet von der Landeshauptstadt Wiesbaden
Sachpreis: Filmequipment im Wert von 2.000 EUR, gestiftet von Pille Filmgeräteverleih
Sachpreis: „Post Production Color Grading Special inklusive Coloristen“ im Wert von 1.500 EUR gestiftet von Magenta TV Fernsehproduktionsgesellschaft

Internationaler Kurzfilm-Wettbewerb
1.500 EUR, gestiftet vom exground-Freundeskreis

Wiesbaden-Special – Kurzfilm-Wettbewerb
500 EUR, gestiftet vom Wiesbadener Kurier
Sachpreis: „Filmsound Special“ im Wert von 2.000 EUR, gestiftet vom Tonstudio klangBezirk

youth days – Internationaler Jugendfilm-Wettbewerb
2.500 EUR Jurypreis, gestiftet von der Landeshauptstadt Wiesbaden
1.000 EUR Publikumspreis, gestiftet von der Landeshauptstadt Wiesbaden

Wiesbadener Jugendfilm-Wettbewerb
450 EUR (1. Platz), gestiftet von der Hessischen Landeszentrale für politische Bildung
Einkaufsgutschein im Wert von 150 EUR (2. Platz), gestiftet vom Apple-Fachhändler ergo sum

 

38. Kinderfilmfestival Lucas am 27.09.15 im Filminstitut Frankfurt eröffnet

Claudia Dillmann begrüßt die Gäste zur Eröffnung des 38. Kinderfilmfestivals Lucas. © massow-picture
Claudia Dillmann begrüßt die Gäste zur Eröffnung des 38. Kinderfilmfestivals Lucas. © massow-picture

Am Sonntag, den 27. September 2015 um 14.00 Uhr war es soweit: Gespannt warteten Kinder und Jugendliche, darunter allein fünf Jugend-Filmjurys aus ganz Deutschland auf das Ende der „Reden“ der Erwachsenen anlässlich der kurz bevorstehenden Eröffnung des 38. Kinderfilmfestival, das älteste in Deutschland seiner Art. Begrüßt wurden die vielen kleinen und großen Gäste von Claudia Dillmann (Direktorin des Deutschen Filminstituts), Jan Schneider (Stadtrat der Stadt Frankfurt am Main), Günter Schmitteckert (Ministerialdirigent im Hessenischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst) und Festivalleiterin Petra Kappler.

Petra Kappler trommelte alle Juroren zusammen und keiner durfte sich davor drücken auf die Bühne zu kommen und ein paar kleine Fragen zu beantworten. Dabei hatten alle sehr viel Spass, bevor es zum Filmegucken ging © massow-picture
Petra Kappler trommelte alle Juroren zusammen und keiner durfte sich davor drücken auf die Bühne zu kommen und ein paar kleine Fragen zu beantworten. Dabei hatten alle sehr viel Spass, bevor es zum Filmegucken ging © massow-picture

Petra Kappler stellte die aus Erwachsenen und Kinder-Juroren bestehende Kinderfilmfestival-Jury 2015 vor. Mit der Art ihrer Einführung in das bevorstehende Film-Programm  sorgte sie für derart ordentlich gute Stimmung , dass  die jungen Filmexperten nach dem erlösenden Satz „Das 38. Kinderfilmfestival ist eröffnet“ gar nicht mehr erwarten konnten, endlich ins Kino zu dürfen und hastig die Treppe zum schönsten Kino der Welt  ins Untergeschoss hinuntersprangen, um möglichst die besten Plätze zu ergattern.

Gezeigt wurden folgende Zeichentrick- u. Animationsfilme: Der Elefant und das Fahrrad, eine französische Produktion. Der Handschuh, ebenfalls aus Frankreich stammend. Iwan und der Wolf,  Pawo sowie Womba, alles deutsche Produktionen und die sensationelle Kurzanimation DJI. Death Sails. Hier scheitert das „Tod“ DJI beim Versuch einen schiffbrüchigen Piratenkapitän zu sich zu holen an seinem Dilettantismus. Dabei rettet er dem Kapitän sein Leben. Der Tod also einmal anders.

Kinosaal im Filminstitut. © massow-picture
Kinosaal im Filminstitut. © massow-picture

Begeisterung und viel Applaus und anschließend die Schlacht am Kuchenbuffet.

 

 

 

Bis  bis zum 4. Oktober 2015, dem Tag der Preisverleihung des Lucas Award (ab 14.0 Uhr) , geht es  jeden Tag mit Filmangeboten, darunter etliche Premieren,  und Zusatzveranstaltungen mit spannenden Gästen aus der Filmwelt  (siehe die Gästeliste mit allen Namen, Terminen und Orten der Veranstaltungen) weiter.

Ein Höhepunkt wird am Donnerstag, 1. Oktober 2015, 16 Uhr, im Cinestar Metropolis, der Gast Willi Weitzel sein. Unter dem Titel „Fliehen, Flüchtling, Flucht“ stellt Willi Weitzel seinen Dokumentarfilm über ein Flüchtlingslager im afrikanischen Malawi vor und berichtet von einem Hilfsprojekt für Kinder an der syrischen Grenze.

BREAKING NEWS: Brandaktuelle Eindrücke und Fotos bringt er von Recherchen im Libanon mit, wo sehr viele syrische Familie Schutz suchen. Weitzel bereitet gerade eine Sendung im Auftrag des Bayrischen Rundfunks vor und kommt direkt nach seiner Ankunft am Frankfurter Flughafen zu LUCAS.

Infos zur Veranstaltung unter 069 / 961 220 – 670
Karten für die Veranstaltung mit Willi Weitzel: Kinder 8 €, Erwachsene 12 €
Tickets sind an der Kasse des Deutschen Filmmuseums erhältlich

Filme und Termine im Wiesbadener Caligari

Dienstag, 29. September, 9 Uhr: BITTE BLEIB! / BLIJF! (Niederlande 2011, R: Lourens Block), von acht Jahren an.

Dienstag, 29. September, 11:30 Uhr: von neun Jahren an: Kurzfilmprogramm Fokus Migration: FREMDE FARBEN (Deutschland 2013, R: Kamilla Kuczynski), JAMILA – IF ONLY I COULD FLY / ASYLBARN – JAMILA, GIG JEG KUNNE FLYVE (Dänemark 2013, R: Jannik Hastrup), SALAM / SALÁM (Niederlande 2013, R: Johan Timmers) Gast bei dieser Vorstellung: Kamilla Kuczinski, Regisseurin von FREMDE FARBEN – 2 – – 2 –

Mittwoch, 30. September, 9 Uhr: DAS LIED DES MEERES / SONG OF THE SEA (Irland, Luxemburg, Belgien, Frankreich, Dänemark 2014, R: Tomm Moore), von sieben Jahren an

Mittwoch, 30. September, 11:30 Uhr: PAINKILLERS / PIJNSTILLERS (Niederlande 2014, R: Tessa Schramm), von 14 Jahren an

Caligari-Filmbühne
Marktplatz 9 
65183 Wiesbaden