Kategorie-Archiv: Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden

Kulturpreis 2017 wird am 12.Dezember an „Meeting of Styles“ im Wiesbadener Rathaus verliehen

Das „Meeting of Styles“, das jährlich stattfindende internationale Treffen von Graffiti-Künstlerinnen und Künstlern am Brückenkopf in Kastel, wird mit dem Kulturpreis 2017 der Landeshauptstadt Wiesbaden ausgezeichnet.
Dies wurde im Juli 2017 einvernehmlich von den anwesenden Mitgliedern der Jury, unter dem Vorsitz von Kulturdezernent Axel Imholz, beschlossen. Neben dem Kulturdezernenten wirkten Claudia Spruch (CDU), Hendrik Schmehl (SPD), Dorothea Angor (Bündnis 90/Die Grünen), Gabriele Enders (FDP), Ingo von Seemen (Linke Liste & Piraten) sowie der stellvertretende Leiter des Kulturamts, Jörg-Uwe Funk, bei dieser Entscheidung mit. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.

Das von Manuel Gerullis und seiner Crew initiierte und organisierte Wiesbadener Graffiti-Meeting genießt weltweit Beachtung und zieht jährlich sowohl internationale Künstlerinnen und Künstler als auch zahlreiche Gäste an. 1997 als „Wallstreet-Meeting“ am alten Schlachthof gegründet, ist das Festival seit 2003 am Brückenkopf in Kastel beheimatet, wo es als „identitätsstiftend“ und den Stadtteil bereichernd wahrgenommen wird.

Aus dem Wiesbadener „Mutter“-Meeting ist das Netzwerk „Internationale Meeting of Styles“ entstanden, das inzwischen über 250 Veranstaltungen von Nord-, und Südamerika, Europa, über Russland bis Asien realisiert und über 500.000 Besucher weltweit erreicht hat. Zum 20-jährigen Jubiläum in diesem Jahr hatte sich wieder die Graffiti-Kunstszene in der hessischen Landeshauptstadt eingefunden und die großen Flächen rund um den Brückenkopf mit ihrer Kunst verziert.

„Bei diesem Festival entstehen seit vielen Jahren aufs Neue beeindruckende Werke, die unsere Kunstszene bereichern und zu neuen visuellen Erlebnissen einladen“, begründet Stadtrat Axel Imholz die Entscheidung der Jury und fügt hinzu: „Es steht Wiesbaden gut, der längst als Kunstform anerkannten Graffitikunst den ihr gebührenden Platz einzuräumen und sich mit dem Meeting of Styles von seiner modernen und aufgeschlossenen Seite zu präsentieren.“

Am 12. Dezember 2017 werden die Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernent Axel Imholz gemeinsam den Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden 2017 an „Meeting of Styles“ im Festsaal des Wiesbadener Rathauses verleihen.

Kulturpreis 2016 der Landeshauptstadt Wiesbaden an Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung verliehen

v.l. Jury-Vorsitzende u. Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz, Ernst Szebedits, Vorsitzende der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Oberbürgermeister Sven Gerich, Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel. Foto: Diether v Goddenthow
v.l. Jury-Vorsitzende u. Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz, Ernst Szebedits, Vorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, Oberbürgermeister Sven Gerich, Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel. Foto: Diether v Goddenthow

Im Rahmen einer Feierstunde im Festsaal des Rathauses wurde am 21. November 2016 die Friedrich-Murnau-Stiftung mit dem Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden für das Jahr 2016 ausgezeichnet. Den mit 5000 Euro dotierten Preis nahm für die Murnau-Stiftung deren Vorsitzender Ernst Szebedits aus den Händen von  Oberbürgermeister Sven Gerich, Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz und Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel entgegen. Die Laudatio hielt Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme des ZDF. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von Jan-Filip Tupa (Cello) und Daniel Lorenzo (Klavier).

Oberbürgermeister Sven Gerich. Foto: Diether v Goddenthow
Oberbürgermeister Sven Gerich. Foto: Diether v Goddenthow

Oberbürgermeister Gerich zeigte sich ein wenig verwundert, weshalb die Friedrich-Murnau-Stiftung erst in diesem Jahr den Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden erhalte, „angesichts nationalen Bedeutung dieser Einrichtung und ihrer 50-jährigen Geschichte“. Umso mehr freue es ihn, dass es nun im Jubiläumsjahr geklappt habe. Die Stadt Wiesbaden, so der Oberbürgermeister, sei dankbar und auch ein wenig Stolz darauf, dass die Murnau Stiftung in Wiesbaden beheimatet sei. Seit der Eröffnung des Deutschen Filmhauses im Jahre 2009 und die Aufnahme des öffentlichen Kinospielbetriebs im dortigen Murnau Filmtheater hätten sich die Beziehungen zwischen Murnau-Stiftung und der Stadt in hervorragender Weise vertieft und gefestigt, so Gerich.

Jury-Vorsitzende und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto: Diether v Goddenthow
Jury-Vorsitzende und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto: Diether v Goddenthow

Auf den unschätzbaren Wert der Arbeit der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung für den Erhalt des deutschen Film-Erbes, wies Jury-Vorsitzende und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz in ihrem Grußwort hin. Hierfür stünden Filme wie  „Metropolis“, „Das Cabinet des Dr. Caligari“ oder „Der blaue Engel“. Daneben leistet die Murnau-Stiftung mit dem seit 2009 bestehenden Filmtheater einen zentralen Beitrag für das cineastische Angebot jenseits des Mainstreams in Wiesbaden und der Region. Die Murnau-Stiftung steht wie kaum eine andere Einrichtung für die Filmstadt Wiesbaden und fördert mit ihrer Arbeit seit vielen Jahrzehnten die Filmkultur in Wiesbaden.

Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme des ZDF. Foto: Diether v Goddenthow
Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme des ZDF. Foto: Diether v Goddenthow

Die Erhaltung des wertvollen Filmbestandes sei vor allem ein Kampf gegen die Zeit, mahnte Laudator Dr. Gottfried Langenstein, Direktor Europäische Satellitenprogramme des ZDF , der ein Porträt des Stiftungsnamensgebers Friedrich Wilhelm Murnau, der eigentlich Friedrich Wilhelm Plumpe hieß, zeichnete. Murnau war sein Künstlername, wohl gewählt zur Abgrenzung von seinen Eltern, die weder seine Schauspiel- und Regie-Ambitionen noch seine Homosexualität akzeptieren wollten. Murnau wurde während einer Studentenaufführung vom berühmten Regisseur Max Reinhard entdeckt, nahm trotz seiner 2,10 Meter Körpergröße als Flieger am ersten Weltkrieg teil, landet wegen eines Navigationsfehlers in neutralen Schweiz, konnte dort seine Filmarbeit fortsetzen, erhielt wegen seiner Erfolge 1924 einen Ufa-Vertrag und schrieb internationale Filmgeschichte.

Schon vor wenigen Jahren sorgte die Rettung Fritz Langs Stummfilms „Metropolis“ aus den 20er Jahren für Schlagzeilen, als man in Buenos-Aires noch eine vollständige Kopie des nur noch in Fragmenten bestehenden Films entdeckte. Diese wurde dann von der Murnau-Stiftung restauriert und in Berlin 2010 während der Berlinale gezeigt.

In den 50er Jahren verwendete man Filmträger auf Nitratbasis,   ein hochbrisantes Material,  das eine höhere Sprengkraft als Schwarzpulver besitze, unter das Sprengstoffgesetz falle und vor allem die alten Filme zersetze. Die Filme würden zwar zu Lagerung und Erhalt im Film-Archiv der Murnau-Stiftung permanent heruntergekühlt. Das würde aber nicht wirklich ihren Verfall aufhalten. Um sie zu retten, müssten sie restauriert und digitalisiert werden.

Im großen Archiv von insgesamt über 6500 Filmen lagern auch sogenannte „Vorbehaltsfilme“, Propaganda-Streifen aus der Nazi-Zeit mit Titeln à la „Jud-Süß“ oder „Kolberg“ von Veit Harlan. Diese Filme, gegen deren Vorführung lange Zeit verständlicherweise Vorbehalte bestanden, könnten dank der filmpädagogisch begleitenden Arbeit der Murnau-Stiftung wieder gezeigt werden. Denn, so Langenstein, sei es  wichtig, dass junge Leute auch solche Filme sehen, um hierdurch einmal mehr den Wert der Demokratie schätzen zu lernen. Langenstein forderte vor allem auch mehr Bundesmittel für die Arbeit der Murnau-Stiftung zum Erhalt des deutschen Filmerbes mit Weltrang.

Ernst Szebedits, Vorsitzende der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Foto: Diether v Goddenthow
Ernst Szebedits, Vorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung. Foto: Diether v Goddenthow

Ernst Szebedits, Vorsitzender der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, „hätte noch stundenlang zuhören können“ und dankte dem Laudator, der  Stadt Wiesbaden  und allen Mitstreitern für die bisherige Arbeit und das gemeinsam Erreichte, und hoffte, dass  „wir noch viel bewegen können“.
murnaufilmtheater360

Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Murnaustraße 6
65189 Wiesbaden
Deutschland
Tel.: +49 611 97708-0
Fax: +49 611 97708-29
vorstand@murnau-stiftung.de
www.murnau-stiftung.de

Über die Murnaustiftung:

„Seit ihrer Gründung im Jahr 1966 setzt sich die Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, eine Stiftung bürgerlichen Rechts, für den Erhalt und die Pflege eines Großteils des deutschen Filmerbes ein. Ihre einzigartigen Bestände öffentlich zugänglich zu machen, gewinnt seit Jahren an Bedeutung und wird die Arbeit auch künftig zunehmend prägen. Wichtigstes Stiftungskapital ist der einzigartige, in sich geschlossene Filmstock, der Kopien und Materialien der ehemaligen Produktionsfirmen Ufa, Universum-Film, Bavaria, Terra, Tobis und Berlin-Film – samt den damit verbundenen Rechten – aus über sechs Jahrzehnten deutscher Filmproduktion umfasst.“ mehr

Filmprogramm des Murnau-Filmtheaters

16. Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden am 16. April 2016

Der Flyer "Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden" liegt in allen Kultureinrichtungen und Galerien aus.
Der Flyer „Kurze Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden“ liegt in allen Kultureinrichtungen und Galerien aus.

Am 16.  April 2016, lädt zum  16. Mal die IG Wiesbadener Galerien und die Stadt Wiesbaden sowie alle teilnehmenden  Galerien und Museen der Stadt Wiesbaden wieder ein zur Kurzen Nacht der Galerien und Museen in Wiesbaden.

Wie die Veranstalter schreiben, wird die Kurze Nacht 2016 um 17.30 Uhr von der Kulturdezernentin der Stadt Wiesbaden, Frau Rose-Lore Scholz, und dem Organisator der Veranstaltung, Erhard Witzel, im Thalhaus, Nerotal 18, eröffnet.

Danach besteht, so die Veranstalter, von 19.00 bis 24.00 Uhr die Möglichkeit, alle 21 Galerien und Institutionen im Rundgang zu besuchen. Hierzu kann der kostenlose Oldtimer Shuttle Service, das sogenannte Rollende Museum der Herren Wehner und Weber, genutzt werden. Es werden wieder 5 strategisch günstig über das Stadtgebiet verteilte Haltestellen eingerichtet werden, von wo aus alle Galerien und Museen in wenigen Minuten erreicht werden können.

2016 ist wieder mit dabei das Ausstellungshaus Spiegelgasse und die Kinder- und Kunstgalerie in der Dotzheimer Straße 99.

Zum krönenden Abschluss sind alle kunstinteressierten Nachtschwärmer ab 23.30 bis Sonntagfrüh 2 Uhr zur Abschlussparty ins Thalhaus, Nerotal 18 eingeladen.

In  zahlreichen Galerien laden nahmhafte Wein- und Sektgüter zur Weinverkostung ein. Den Reinerlös aus der Verkostung spenden die Winzer in diesem Jahr der Thalhaus-Galerie für ein Ausstellungsprojekt 2017.

Unterstützt wird die Veranstaltung  vom Kulturamt der Stadt Wiesbaden, der Nassauischen Sparkasse, von Feinkost Feickert, der Fa. Opel Classic, dem ADAC, dem PopJazzChor und den teilnehmenden Rheingauer VDP Weingütern.

Die Veranstaltung organisiert und realisiert wieder Eberhard Witzel im Auftrag der IG Wiesbadener Galerien, Kontakt:
Eberhard Witzel, Kaiser-Friedrich Ring 63, 65185 Wiesbaden, Tel.: 0171/6504690

Das ausführliche Programm und alle Infos erhalten Sie auf der Webseite der Veranstalter.

Alle Galerien, Museen und Institutionen der „Kurzen Nacht“ auf einen Blick:

AIDS Hilfe Wiesbaden
Aktives Museum Spiegelgasse
Bellevue-Saal
Galerie Cerny u. Partner
Galerie Cornelissen
Frauenmuseum Wiesbaden
Galerie Haasner
Kinder- und Jugendgalerie
Galerie Hafermann
Kunsthaus Wiesbaden
Museum Wiesbaden, Hessisches Landesmuseum
Nassauische Sparkasse
Nassauischer Kunstverein
Photogalerie Wiesbaden
Galerie Pokusa Polnischer Kultursalon e.V.
Galerie Rother und Winter
Kunst-Schaeffer Wiesbaden
SAM – Stadtmuseum Am Markt der Stadt Wiesbaden
thalhaus-theater-wiesbaden (Eröffnung 17.30 + Abschlussparty)

Galerie WangHomann
CityPastoral St. Bonifatius & Initiative
Kunstraum der IG Wiesbaden

Das Rollende Museum
100 Oldtimer fahren  die Besucher zu 5 folgenden Haltestellen:
Landesmuseum
Staatskanzlei
Thalhaus, Nerotal
Taunusstrasse/Röderstrasse
Oranienstrasse/Herderstrasse

Die IG Wiesbadener Galerien erhält 2015 den Kulturpreis der Stadt Wiesbaden für ihr organisatorisches Engagement der Kurzen Nacht der Galerien und Museen
(vl.)Galeristen Brigitte Haasner, Björn Lewalter, Christine Rother, Gottfried Hafemann, Elvira Mann-Winter,Erhard Witzel, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto © massow-picture
(vl.)Galeristen Brigitte Haasner, Björn Lewalter, Christine Rother, Gottfried Hafemann, Elvira Mann-Winter,Erhard Witzel, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto © massow-picture

Die „Interessengemeinschaft Wiesbadener Galerien“ erhielt 2015 den mit 5000 Euro dotierten Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden für ihre seit 15 Jahren organisierten „Kurzen Nächte der Galerien und Museen“
In der Begründung des Jury hieß es unter anderem: „Die Interessengemeinschaft der Galerien hat mit der ‚Kurze Nacht der Galerien und Museen‘ in Wiesbaden ein Kulturereignis etabliert, das jährlich im Frühling bis zu 10.000 Kunstbegeisterte in die Ausstellungen der hessischen Landeshauptstadt lockt. Seit mittlerweile 15 Jahren laden Galerien, Museen, der Nassauische Kunstverein (NKV), der Verein zur Förderung künstlerischer Projekte im Bellevue-Saal und andere kulturelle Institutionen in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt zum kostenlosen Besuch in ihre Räume ein. Das „Rollende Museum“, das seit drei Jahren mit rund 100 Oldtimern die Besucherinnen und Besucher durch die Innenstadt zu den Ausstellungsorten chauffiert, hat dem Event noch einen zusätzlichen Reiz verliehen.“

Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden an IG Wiesbadener Galerien

Die IG Wiesbadener Galerien erhält 2015 den Kulturpreis der Stadt Wiesbaden für ihr organisatorisches Engagement der Kurzen Nacht der Galerien und Museen

(vl.)Galeristen Brigitte Haasner, Björn Lewalter, Christine Rother, Gottfried Hafemann, Elvira Mann-Winter,Erhard Witzel, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto © massow-picture
(vl.)Galeristen Brigitte Haasner, Björn Lewalter, Christine Rother, Gottfried Hafemann, Elvira Mann-Winter,Erhard Witzel, Stadtverordnetenvorsteher Wolfgang Nickel, Oberbürgermeister Sven Gerich und Kulturdezernentin Rose-Lore Scholz. Foto © massow-picture

Die „Interessengemeinschaft Wiesbadener Galerien“ erhielt 2015 den mit 5000 Euro dotierten Kulturpreis der Landeshauptstadt Wiesbaden für ihre seit 15 Jahren organisierten „Kurzen Nächte der Galerien und Museen“
In der Begründung des Jury hieß es unter anderem: „Die Interessengemeinschaft der Galerien hat mit der ‚Kurze Nacht der Galerien und Museen‘ in Wiesbaden ein Kulturereignis etabliert, das jährlich im Frühling bis zu 10.000 Kunstbegeisterte in die Ausstellungen der hessischen Landeshauptstadt lockt. Seit mittlerweile 15 Jahren laden Galerien, Museen, der Nassauische Kunstverein (NKV), der Verein zur Förderung künstlerischer Projekte im Bellevue-Saal und andere kulturelle Institutionen in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt zum kostenlosen Besuch in ihre Räume ein. Das „Rollende Museum“, das seit drei Jahren mit rund 100 Oldtimern die Besucherinnen und Besucher durch die Innenstadt zu den Ausstellungsorten chauffiert, hat dem Event noch einen zusätzlichen Reiz verliehen.“