Kategorie-Archiv: Internationaler Museumstag

Hessisches Landesmuseum Darmstadt bietet vielfältiges Programm zum 41. Internationalen Museumstag am 13.Mai

Eugen Bracht Rast in der Wüste © Landesmuseum Mainz
Eugen Bracht Rast in der Wüste © Landesmuseum Mainz

Zum 41. Mal ruft das International Council of Museums (ICOM) Museen auf der ganzen Welt dazu auf, sich am Internationalen Museumstag zu beteiligen. Das diesjährige Motto »Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher« wird im Hessischen Landesmuseum Darmstadt mit dem Thema »Sehnsucht Orient« verknüpft.

Der Eintritt ist für alle Besucher kostenfrei!

Im Rahmen der Eröffnung von »Blickfang 3. Sehnsucht Orient. Malerei um 1900« wird ein abwechslungsreiches Programm mit Führungen, Tänzen, Märchenlesungen und einem spannenden Gewinnspiel angeboten, das große und kleine Besucher mit dem Morgenland bekannt macht.

Erstmals seit der Schließung des Museums 2007 wird das neu gerahmte Gemälde »Basar in Assuan I« von Max Slevogt wieder in der Gemäldegalerie zu sehen sein und in der kleinen Ausstellung »Sehnsucht Orient« in den direkten Bezug mit der orientalischen Bilderwelt von Hans Makart, Eugen Bracht und Lovis Corinth gesetzt.

Hier zum Download das Gesamtprogramm im Überblick

Hessisches Landesmuseum Darmstadt
Friedensplatz 1
64283 Darmstadt

Landesmuseum Mainz feiert Internationalen Museumstag mit buntem generationsübergreifenden Programm

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Für den Internationalen Museumstag am Sonntag, 13. Mai, hat das Landesmuseum Mainz der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) ein vielfältiges Programm für Groß und Klein zusammengestellt. Premiere feiert beispielsweise die Themenpräsentation „Ausgetrunken! Trinkgefäße von der Steinzeit bis zum Jugendstil“. Gezeigt werden Becher, Kannen, Krüge, Kelche und Pokale aus unterschiedlichen Epochen. Veranschaulicht wird dabei nicht nur der Wandel von Formen und Materialien, sondern auch die Vielfalt der Tischkultur in Europa. Ergänzt wird die Themenpräsentation durch eine Besuchervitrine samt Hörstation. Die Präsentation im Landesmuseum ist Teil des Themenschwerpunkts zur Genusskultur, mit dem die GDKE das Europäische Kulturerbejahr feiert, das 2018 unter dem Motto „Sharing Heritage“ steht. Am Internationalen Museumstag werden dazu um 12, 14 und 16 Uhr spezielle Führungen angeboten.

Passend zum Europäischen Kulturerbejahr, das die GDKE mit zahlreichen Veranstaltungen an historischen Orten überall in Rheinland-Pfalz begeht, startet um 15 Uhr eine Spezial-Veranstaltung der Reihe „Der Frische Blick“. Zu Gast ist der Event-Koch Ralph Schüller, der sich mit den Porträts von Nikolaus Martin, genannt Fressmüller, und Johann Friedrich Carl von Ostein aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert beschäftigt und seine Gedanken zur Beziehung der beiden Personen zueinander und zum Essen darlegt.

Für die kleinen Gäste stehen ab 10.30 Uhr stündlich Führungen zu einem Objekt aus dem Projekt „Mein Weg ins Museum“ auf dem Programm. Dabei können sich die Kinder aktiv beteiligen und Gegenstände mitbringen, die aus ihrer Sicht in ein Museum passen würden. Abgerundet wird das museumspädagogische Angebot an diesem Tag mit einem „Upcycling-Camp“, bei dem die Kinder aus allerlei verschiedenen Gegenständen Kunstwerke erschaffen.

Der Internationale Museumstag, der dieses Jahr unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ läuft, wird im Landesmuseum von 10 bis 17 Uhr gefeiert. Der Eintritt ist frei.

Landesmuseum Mainz
Große Bleiche 49-51.

Frankfurter Museen feiern am Sonntag den Internationalen Museumstag

Die Sammlung des Senckenberg Naturmuseums öffnet ebenfalls ihre Tore und lädt Neulinge und Kenner zu öffentlichen Führungen ein. Bild: Schauwand zum Thema  Biodiversität über die Vielfalt von Arten und Ökosystemen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Sammlung des Senckenberg Naturmuseums öffnet ebenfalls ihre Tore
und lädt Neulinge und Kenner zu öffentlichen Führungen ein. Bild: Schauwand zum Thema Biodiversität über die Vielfalt von Arten und Ökosystemen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Motto „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“ findet am Sonntag, 13. Mai der diesjährige Internationale Museumstag statt. Dieses Jahr – gewidmet dem Europäischen Kulturerbe – geht es um die Wissensvermittlung in den Museen, um ihren Austausch untereinander und dem Museum als sozialen Ort.
Bereits zum 41. Mal wird an diesem Tag die thematische Vielfalt der Museen weltweit vermittelt. Mit einem abwechslungsreichen Programm, Sonderführungen und Workshops beteiligen sich viele Frankfurter Häuser an diesem Aktionstag.
„Neue Wege zu gehen und Neues zu wagen ist schon immer ein Charakteristikum der Frankfurter Museumslandschaft gewesen. Derzeit vollzieht sich in Frankfurt ein Wandel: einige Frankfurter Museen ziehen in neue Räumlichkeiten und erfinden sich neu. Die zeitgemäße Präsentation der Exponate für die Besucherinnen und Besucher, sowohl analog als auch digital steht bei allen Frankfurter Häusern im Fokus“, sagt Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig.

Und das steht auf dem Programm: Im Museum Judengasse werden Religionen vernetzt. Hier führen Kinder und Jugendliche ein türkisches Schattenspiel mit Protagonisten aus allen drei abrahamitischen Religionen auf. Mehr über jüdisches Leben mit seinen vielen Traditionen erfahren Familien bei einer Führung. Groß und Klein tauchen im Archäologischen Museum in vergangene Lebenswelten ein: Was bedeuten die Motive auf griechischer Keramik und was sagen sie über die Vernetzung von Griechenland und dem Vorderen Orient aus – Fragen, die am Museumstag geklärt werden. Die Magd Sophie zeigt Gästen ab fünf Jahren wie es im Haus des berühmten Dichters Johann Wolfgang Goethe zuging und kleine Besucher können zudem in der Werkstatt des Goethe-Haus romantische Collagen basteln. Parallel werden mehrmals täglich halbstündige Führungen für Erwachsene und ein Interkultureller Rundgang durch die Gemälde-Galerie angeboten. Kindheitserinnerungen werden bei einer Führung durch das Struwwelpeter-Museum wachgerufen, denn im Fokus stehen natürlich Heinrich Hoffmann und sein pädagogisches Bilderbuch der damaligen Zeit, der „Struwwelpeter“.

Eine weitere Frankfurter Berühmtheit, der Rententurm, kann bei einer Führung im Historischen Museum von oben bis unten erkundet werden. Frankfurts Gegenwart steht bei der Führung durch die Ausstellung „Frankfurt Jetzt!“ im Mittelpunkt.

Für einen Ausflug in die jüngere Vergangenheit bietet sich das Museum Giersch an. Die Ausstellung „Die Studiogalerie der Goethe-Universität 1964-1968“ zeigt die Geschichte der vom AStA betriebenen Galerie mit der darin gezeigten progressiven und experimentierfreudigen Kunst und den Happenings. Experimentierfreudig und kreativ geht es am Internationalen Museumstag auch im Bibelhaus Erlebnis Museum zu. In der Buchbinderwerkstatt können junge Besucher Bibeln basteln und bei einer Schnitzeljagd per App durch die Ausstellung „fremde.heimat.bibel“ gibt es viel zu entdecken und auszuprobieren. Die Sammlung des Senckenberg Naturmuseums öffnet ebenfalls ihre Tore und lädt Neulinge und Kenner zu öffentlichen Führungen ein. Zudem können interessierte Besucher vor Ort mit Experten über Exponate und wichtige Themen wie nachhaltige Zukunft diskutieren und die Ausstellungsräume werden so zu einem Ort des Austauschs und des Dialogs. Einen Blick in die Zukunft aus der Perspektive des Jahres 1968 gibt es im Deutschen Filmmuseum. Bei Führungen durch die Ausstellung „Kubricks 2001. 50 Jahre A SPACE ODYSSEY“ erfahren Besucher, welche Visionen von vor 50 Jahren heute Realität sind. Im Offenen Filmstudio kann man sich via Bluescreen selbst in neue Welten beamen.

Der Internationale Museumstag steht in jedem Jahr unter einem vom International Council of Museums ausgerufenen Motto, das verschiedene Aspekte der Museumsarbeit aufgreift, aktuelle Themen in den Mittelpunkt stellt und für die Vielfalt an Museen weltweit wirbt. Wer am kommenden Sonntag die Frankfurter Häuser besuchen und Teil des Netzwerks werden möchte, der findet alle wichtigen Informationen zu den Veranstaltungen mit Angaben zu Eintrittspreisen, Anmeldeverfahren und Uhrzeiten unter www.museumstag.de oder dem Internetauftritt der jeweiligen Museen.

Frankfurter Museen laden ein zum Internationalen Museumstag am 13.Mai 2018

Archäologisches Museum Frankfurt . © Foto: Diether v. Goddenthow
Archäologisches Museum Frankfurt . © Foto: Diether v. Goddenthow

(ffm) Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, 13. Mai, laden das Archäologische Museum und das Museum Judengasse zu verschiedenen Veranstaltungen und Führungen ein. Das Motto des 41. Internationalen Museumstags ist „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“.

Das Archäologische Museum Frankfurt lädt Groß und Klein zu Führungen ein. Die Besucher können antike Kostbarkeiten kennenlernen und in längst vergangene Lebenswelten eintauchen.

Mit der Social Media-Aktion #museumstandem beteiligt sich das Archäologische Museum am diesjährigen Motto des Internationalen Museumstages: „Netzwerk Museum: Neue Wege, neue Besucher“. Der Eintritt und die Teilnahme am Führungsangebot sind kostenfrei.

Das Führungsangebot zum Internationalen Museumstag des Archäologischen Museums Frankfurt auf einen Blick:

11 Uhr: Kulturkontakte mit dem Osten im Spiegel der griechischen Keramik – Geben die Motive auf griechischer Keramik Informationen dazu, wie intensiv der Austausch zwischen Griechenland und dem Vorderen Orient war? Warum waren bestimmte Darstellungen besonders gefragt? Zur Beantwortung dieser Fragen wird in der Führung der Fokus auf dem sogenannten orientalisierenden Stil des späten 8. und 7. Jahrhundert v. Chr. und dem Hellenismus liegen. Eine Führung mit der Archäologin Laura Picht.

13 Uhr: Familienführung zur Steinzeit in Frankfurt – Die Menschen der Altsteinzeit haben die Grundlagen für unser heutiges Leben geschaffen. Mit den Steinwerkzeugen beginnt die Technik, und diese wiederum ermöglichte erst die Verarbeitung der Jagdbeute. Durch die Gewinnung der Sehnen, Häute und Felle der Tiere wurden Kleidungsstücke gefertigt und einfache Unterkünfte gebaut. Die beim Jagen und Sammeln gewonnenen Erfahrungen führten zur Nahrungsproduktion, die auch heute noch – nicht anders als in der Jungsteinzeit – unser Leben bestimmt. Eine Führung mit dem Archäologen Rudolf Gerharz.

15 Uhr: Familienführung zur Steinzeit in Frankfurt – In der Jungsteinzeit wurden die Menschen sesshaft. Aus Jägern und Sammlern wurden Ackerbauern und Viehzüchter. Die Funde in der Prähistorischen Abteilung des Museums vermitteln anschaulich, wie Werkzeuge und Keramikprodukte vor 7500 Jahren hergestellt wurden und wie die Menschen damals lebten. Eine Führung mit der Archäologin Sara Martin.

Ein interkulturelles Schattenspiel wird im Museum Judengasse von Kindern und Jugendlichen der AWO-Kita im Alfred-Marchand-Haus Preungesheim aufgeführt. Die jungen Akteure haben das Theaterstück in einem einwöchigen Workshop selbst entwickelt, die Figuren gebastelt und einstudiert.
Das Schattenspiel führt die drei abrahamitischen Religionen in der Einwanderungsgesellschaft zusammen. Die traditionellen Protagonisten des türkischen Schattenspiels – Karagöz, der Einfältige, und Hacivat, der Freche und Kluge – begegnen Zippe, einem jüdischen Narren aus Chelm, wo es laut dem Schriftsteller Isaac Bashevis Singer so viele glückliche Narren wie in keiner Stadt sonst gibt. Beginn der Vorstellung ist um 15 Uhr. Der Eintritt ist frei. Um 16.30 Uhr besteht die Gelegenheit, an einer Familienführung durch die neue Dauerausstellung im Museum Judengasse teilzunehmen.

Hessens Museen präsentieren sich am Internationalen Museumstag (22. Mai 2016)

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Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute den Internationalen Museumstag in Hessen mit der Ausstellung „blick:punkte“ im Marburger Landgrafenschloss eröffnet. Unter dem Motto „Museen in der Kulturlandschaft“ haben in diesem Jahr wieder über 200 hessische Museen Sonderführungen, Mitmach-Aktionen, Ausstellungen und vieles mehr für die Besucherinnen und Besucher vorbereitet. In den meisten Museen ist an diesem Sonntag der Eintritt frei.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Der Internationale Museumstag ist ein wunderbarer Anlass, Hessens vielfältige Museumslandschaft zu erkunden. Gerade die gezielte Förderung kleinerer Museen im ländlichen Raum ist der Hessischen Landesregierung ein wichtiges Anliegen. In diesem Jahr unterstützen wir kommunale und private Museen mit insgesamt rund 1.083.000 Euro.“

Der Internationale Museumstag bietet auch eine gute Gelegenheit, ungewöhnliche Sammlungen zu entdecken. Die Ausstellung „blick:punkte“, die Kunst- und Kulturminister Boris Rhein eröffnet, widmet sich dem Leben blinder Menschen auf neue Weise: Sie ist inklusiv, interaktiv, hörbar lebendig. Die Ausstellung entstand als gemeinsames Projekt zwischen der Deutschen Blindenstudienanstalt e.V. („blista“), der Philipps-Universität Marburg und der Stadt Marburg und erzählt von der Entwicklung der „blista“ inmitten der Universitätsstadt.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Die ,blick:punkte‘-Ausstellung ist ein gelungenes Beispiel für barrierefreien Kunstgenuss. Menschen mit Behinderung sollen genauso wie Menschen ohne Behinderung ihre Freizeit vielfältig und abwechslungsreich gestalten können. Dazu gehört selbstverständlich auch die Teilhabe am kulturellen Leben. Kulturstätten barrierefrei zu gestalten, ist auch ein wichtiges Anliegen des mit zehn Millionen Euro ausgestatteten Kulturinvestitionsprogramms, das wir im vergangenen Jahr gestartet haben.“

Die hessischen Landesmuseen bieten am Internationalen Museumstag ebenfalls ein buntes Programm. Das Hessische Landesmuseum Darmstadt zum Beispiel nimmt den Internationalen Museumstag zum Anlass, seine archäologischen Schätze in den Mittelpunkt zu rücken. Unter anderem zeigen römische Gladiatoren im Hof ihre Kampfküste.

„Auch in diesem Jahr hat der Hessische Museumsverband den Internationalen Museumstag in Hessen koordiniert. Dafür spreche ich den Mitwirkenden meinen Dank aus – ebenso wie den zahlreichen Ehrenamtlichen, die unsere Museumslandschaft so lebendig machen“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

http://rhein-main.eurokunst.com/museen/