Kategorie-Archiv: Freilichtmuseum Hessenpark

Hessenpark baut Fachwerk-Musterhaus für Energieeffizienz

Bild: Die Partner des Kompetenzzentrums für Klimaschutz in Fachwerkstädten bei ihrem ersten Treffen im Freilichtmuseum Hessenpark (v. l. n. r.): Jens Steinhoff (Geschäftsführer Versorgungsbetriebe Hannoversch Münden), Jens Scheller (Museumsleiter Freilichtmuseum Hessenpark), Burkhard Klapp (Leiter Untere Denkmalschutzbehörde Hannoversch Münden), Thomas Haas (Bürgermeister Stadt Schiltach), Dr. Uwe Ferber (StadtLand UG), Christoph Kiefer (Architekt), Michael Joost (Bauamtsleiter Stadt Wolfhagen), Prof. Manfred Gerner (Projektleiter Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte). Foto: Elke Ungeheuer
Bild: Die Partner des Kompetenzzentrums für Klimaschutz in Fachwerkstädten bei ihrem ersten Treffen im Freilichtmuseum Hessenpark (v. l. n. r.): Jens Steinhoff (Geschäftsführer Versorgungsbetriebe Hannoversch Münden), Jens Scheller (Museumsleiter Freilichtmuseum Hessenpark), Burkhard Klapp (Leiter Untere Denkmalschutzbehörde Hannoversch Münden), Thomas Haas (Bürgermeister Stadt Schiltach), Dr. Uwe Ferber (StadtLand UG), Christoph Kiefer (Architekt), Michael Joost (Bauamtsleiter Stadt Wolfhagen), Prof. Manfred Gerner (Projektleiter Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte). Foto: Elke Ungeheuer

Das Freilichtmuseum wird Teil des vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit geförderten Kompetenzzentrums für Klimaschutz in Fachwerkstädten.

Neu-Anspach/Fulda, den 26. Januar 2017. In Deutschland gibt es rund 2,4 Millionen Fachwerkhäuser – sie prägen die Kulturlandschaft und sind für viele Menschen der Inbegriff von „Gemütlichkeit“. Die Hauseigentümer stehen bei Umbau- und Sanierungsmaßnahmen jedoch vor großen Herausforderungen: Die Energieversorgung in den Fachwerkquartieren und die Dämmung der Fachwerkgebäude entsprechen nicht den heute geltenden Standards. Um das von der Bundesregierung angestrebte Ziel einer vierzigprozentigen CO2-Reduzierung zu erreichen, müssen Maßnahmen zur Dämmung einzelner Fachwerkgebäude mit Lösungen zur Energieerzeugung für komplette Fachwerkquartiere gekoppelt werden.

Im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative entsteht nun ein „Kompetenzzentrum für Klimaschutz in Fachwerkstädten“. Beteiligt sind neben dem Freilichtmuseum Hessenpark die Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte und die Modellstädte Wolfhagen, Hannoversch Münden, Bleicherode und Schiltach. Ziel des Zentrums ist es, ein Netzwerk aus fachkundigen Partnern aufzubauen, welches sich dem Austausch und der Wissensvermittlung zum Thema Fachwerkhäuser und Klimaschutz widmet. Das Netzwerk wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) gefördert. Die Projektkosten betragen rund 350.000 Euro für die gesamte Laufzeit. Die Maßnahmen, die im Laufe der rund dreijährigen Projektphase entwickelt werden, sollen sich sowohl an Hauseigentümer als auch an Kommunen, Planer und ausführende Unternehmen richten.

Das Freilichtmuseum Hessenpark hat sich in den letzten Jahren zu einem Kompetenzzentrum für Fachwerksanierungen und nachwachsende Baustoffe entwickelt. „Um die Verknüpfung von Energieeffizienz, zeitgemäßer Haustechnik und aktuellem Wohnambiente in einem Fachwerkhaus praktisch zu zeigen, errichten wir in der Baugruppe Rhein-Main ein Musterhaus“, berichtet Museumsleiter Jens Scheller. Hier können sich Hausbesitzer und Bauherren über moderne Standards und Sanierungskonzepte informieren. Zugleich soll das Gebäude Anlaufstelle für Aus- und Weiterbildung werden. Im Frühjahr beginnen die Bauvorbereitungen, die Fertigstellung ist für 2019 geplant. Die Modellstädte Wolfhagen, Hannoversch Münden, Bleicherode und Schiltach richten in ihren gewachsenen Fachwerkquartieren ebenfalls begehbare Mustergebäude ein. Dort werden Beratungen angeboten und gelungene Beispiele präsentiert. Mit diesen Maßnahmen will das Netzwerk die bisher geringe Rate energetischer Sanierungen von Fachwerkgebäuden in Deutschland signifikant steigern. Denn nur durch Modernisierung können unsere Fachwerkstädte langfristig erhalten werden – da sind sich alle Mitglieder einig.

Die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte (ADF) ist ein bundesweiter Zusammenschluss von rund 130 Städten, die durch Fachwerk geprägt sind. Die ADF stellt sich seit 2009 im Rahmen der Fachwerktriennalen der Nationalen Stadtentwicklungspolitik dem Themenfeld Klimaschutz und unterstützt Kommunen bei der Vorbereitung und Durchführung von Klimaschutzinitiativen.
www.fachwerk-arge.de

Das Freilichtmuseum Hessenpark zeigt auf 65 Hektar den historischen Wandel der Lebens- und Arbeitsbedingungen auf dem Land und in Kleinstädten durch Sonder- und Dauerausstellungen, Vorführhandwerk, Theateraufführungen und Themenrundgänge. Im Umgang mit über 100 wiedererrichteten historischen Wohnhäusern, landwirtschaftlichen Gebäuden und Werkstätten entwickelt sich das Museum zu einem Zentrum für Fachwerksanierung und traditionelle Baustoffe.
www.hessenpark.de

Winterliche Einblicke in das Landleben von früher im Hessenpark – Jahresprogramm

Bauernstube. © Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Bauernstube. © Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Während der kommenden kühleren Monat bietet das Freilichtmuseum Hessenpark  vielfältige Einblicke in das winterliche Landleben in einer gar nicht so lange zurückliegenden Zeit.

Offene Stube

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Winterspaziergänge sind wunderschön, aber oft auch ziemlich kalt. Wer nach einem Rundgang durchs Freilichtmuseum auf der Suche nach einem warmen Plätzchen ist, für den ist unsere offene Stube im Haus aus Eisemroth genau das Richtige. Hier kann man sich am Ofen aufwärmen und dabei in historischer Umgebung erfahren, wie die hessische Landbevölkerung früher ihre Wintertage verbrachte.
7. Januar, 11 bis 16 Uhr, und 8. Januar, 13 bis 16 Uhr

Bei Carl und Auguste Bleibtreu daheim

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Am 15. Januar bietet sich Besuchern des Hessenparks die Gelegenheit bei Carl und Auguste Bleibtreu daheim vorbei zu schauen. Die Vorführung findet rund um das Haus aus Eisemroth statt und lässt die Besucher eintauchen in den Alltag hessischer Dorfbewohner um 1928.
15. Januar, 13 bis 16 Uhr

Winterliche Textilarbeiten

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Vorführungen im Spinnen, Sticken und Stricken sowie zur Flachsverarbeitung zeigen passend zur kalten Jahreszeit, wie warme Kleidung und winterliche Textilien früher selbst hergestellt wurden.
21. und 22. Januar, 11 bis 16 Uhr

 

Von der Sau zur Worscht

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Am 29. Januar gewinnen Besucher einen Einblick in das Fleischerhandwerk früherer Zeiten und können der traditionellen Wurstherstellung in der Schlachtküche beiwohnen. In der historischen Hausfrauenküche im Haus aus Eisemroth wird ebenfalls das Fleischermesser geschwungen, wobei die eine oder andere Kostprobe abfällt. Für Kinder gibt es eine Mitmachaktion zum Thema. Um 15 Uhr steht die Schauspielführung „Allerlei Schweinerei“ auf dem Programm.
29. Januar, 11 bis 16 Uhr

Entdeckerhandbuch Freilichtmuseum Hessenpark

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Der neue Museumsführer für das Freilichtmuseum Hessenpark ist da! Auf 320 Seiten begleitet das Entdeckerhandbuch Besucher durch das in sieben Baugruppen gegliederte Museumsgelände. Detailreiche Beschreibungen zu den mehr als hundert im Museum errichteten Wohnhäusern, Werkstätten und landwirtschaftlichen Gebäuden aus allen Regionen Hessens informieren über deren Bau- und Nutzungsgeschichte. Ein ausklappbarer Lageplan erleichtert die Orientierung im 65 Hektar großen Gelände. Das Entdeckerhandbuch ist für 8,90 Euro im Museumsladen erhältlich. Auch eine Bestellung per E-Mail an service@hessenpark.de ist möglich. Inklusive Verpackung und Versand kostet das Buch dann 12,85 Euro.

Webtipp: Rezeptdatenbank

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Wenn unsere historische Hausfrau Sylvia Michels im Haus aus Eisemroth den Herd anheizt, freuen sich die Museumsgäste auf eine Kostprobe und wollen anschließend gerne das eine oder andere Traditionsgericht selbst zubereiten. Auf unserer neuen Website haben wir eine Sammlung der schönsten Rezepte zusammengestellt. Ob süß oder salzig, gesund oder üppig, Fleisch oder Fisch – hier findet man für jeden Geschmack das passende Gericht! Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern und Ausprobieren. Und falls beim Nachkochen noch Fragen aufkommen sollten, steht Sylvia Michels gerne mit Rat und Tat zur Seite.

Weitere Infos und zur Rezeptdatenbank

Kooperation mit den Oberurseler Werkstätten feiert 5. Geburtstag

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Seit 2011 ist im Freilichtmuseum Hessenpark eine externe Arbeitsgruppe der Oberurseler Werkstätten (OW) im Einsatz. Die Gruppe besteht aus acht Mitarbeitern und einer Mitarbeiterin mit Behinderung und arbeitet unter der Woche täglich von 8 bis 15 Uhr im Museumsgelände. Gruppenleiter ist Bruno Gutjahr von den Oberurseler Werkstätten. Auf dem Einsatzplan stehen vielfältige Aufgaben: Im Bereich Garten- und Landschaftsbau gehören zum Beispiel die Pflege der Wege und des Geländes oder das Reinigen von Gräben dazu. Auch unterstützt die Arbeitsgruppe den Besucherservice beim Bühnen- und Zeltaufbau im Vorfeld von Veranstaltungen oder bei der Müllentsorgung im Gelände. Einfache landwirtschaftliche Tätigkeiten stehen ebenfalls auf dem Plan. Besonders gern helfen die Oberurseler Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei der jährlichen Obst- und Gemüseernte im Herbst, bei der sie den Ertrag ihrer Arbeit anhand der Mengen deutlich sehen können.

Weitere Informationen und das Jahresprogramm des Freilichtmuseums Hessenpark!

NEUER MUSEUMSFÜHRER FÜR DEN HESSENPARK

© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
© Freilichtmuseum Hessenpark GmbH

Der neue Museumsführer für das Freilichtmuseum Hessenpark ist da! Auf 320 Seiten begleitet das Entdeckerhandbuch Besucher durch das in sieben Baugruppen gegliederte Museumsgelände. Detailreiche Beschreibungen zu den mehr als 100 im Museum errichteten Wohnhäusern, Werkstätten und landwirtschaftlichen Gebäuden aus allen Regionen Hessens informieren über deren Bau- und Nutzungsgeschichte.
Beim Durchblättern entfaltet sich ein anschauliches Bild vom alltäglichen Leben, Wirtschaften und Arbeiten der ehemaligen Bewohner. Ein ausklappbarer Lageplan erleichtert die Orientierung im 65 Hektar großen Gelände.

In drei Ausstellungsgebäuden zeigt das Museum regelmäßig Sonderausstellungen. Darüber hinaus beherbergen viele der wiederrichteten historischen Gebäude Dauerausstellungen zu den unterschiedlichsten Themen. Diese werden im Handbuch ebenso beleuchtet wie die historische Landwirtschaft, die im Museum gehaltenen Nutztiere und Nutzpflanzen, die früher in den hessischen Regionen angebaut wurden. Was sind die Grundlagen des Fachwerkbaus? Welche Bedeutung haben Hausinschriften? Und was erzählen uns Grenzsteine und Bildstöcke, die sich als kulturhistorische Flur- und Landschaftsmerkmale im gesamten Landesgebiet finden? Auch darüber können sich Besucher im Entdeckerhandbuch informieren.
Ein umfangreiches Glossar am Ende des Bandes erklärt alle verwendeten Fachbegriffe. Und wer auf der Suche nach Zeugnissen aus bestimmten hessischen Dörfern und Gemeinden ist, kann sich anhand eines Ortsregisters gezielt auf Entdeckungsreise begeben. Praktische Hinweise zur Planung des Museumsbesuches runden den benutzerfreundlichen Führer ab. Das „Entdeckerhandbuch“ ist für 8,90 Euro im Museumsladen erhältlich. Auch eine Bestellung per E-Mail an service@hessenpark.de ist möglich. Inklusive Verpackung und Versand kostet das Buch dann 12,85 Euro.

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH (Hg.): Entdeckerhandbuch. Freilichtmuseum
Hessenpark. Kromsdorf/Weimar: Jonas Verlag, 2016, ISBN 978-3-89445-491-3
320 Seiten, Softcover, mehr als 480 Farbabbildungen, 8,90 Euro

Adventsmarkt am 26. u. 27. Nov. 2016 im Freilichtmuseum Hessenpark –

Foto: Freilichtmuseum Hessenpark
Foto: Freilichtmuseum Hessenpark

Am 26. und 27. November lädt der Adventsmarkt im Freilichtmuseum zum vorweihnachtlichen Bummeln, Einkaufen und Schlemmen ein – der Museumsbesuch und ein Rahmenprogramm für die ganze Familie sind im Eintrittspreis inklusive.

Ende November beginnt mit dem Advent eine der schönsten Zeiten des Jahres. Besonders stimmungsvoll eingeläutet wird die Vorweihnachtszeit mit dem Adventsmarkt auf dem Marktplatz des Freilichtmuseums. Am 26. und 27. November laden Stände mit Kunsthandwerk und Gastronomie zum gemütlichen Flanieren, Geschenke kaufen und Verweilen ein. Das Angebot reicht von Schmuck und Weihnachtsdekoration über Kinderspielzeug und Gestecke bis hin zu handgefertigten Kerzen und außergewöhnlichen Drechslerarbeiten. Es gibt viel zu sehen, denn über 100 Aussteller präsentieren ihre Schätze. Die Holzhütten reichen diesmal bis zum Dorfplatz in der Baugruppe Mittelhessen. Besonders beliebt und deshalb wieder mit dabei sind das nostalgische Etagenkarussell, der Kettenflieger und St. Nikolaus, der kleine Geschenke an die Kinder verteilt. Neu ist dieses Jahr die Aufführung des Theaters Wachenbuchen am Sonntag, bei der sich das Ensemble auf die Suche nach den goldenen Glöckchen macht (12 und 14 Uhr).

Abgerundet wird der Adventsmarkt durch ein Rahmenprogramm für die ganze Familie. Auf vielfachen Besucherwunsch sind die Mitmachaktionen für Kinder diesmal besonders breit gefächert. Während Lichterglanz und Musik für die richtige Stimmung sorgen, kann der Nachwuchs schon die ersten Weihnachtsgeschenke basteln: Kuscheltiere nähen, Kerzen ziehen, Hampelwichtel und Schutzengel basteln, Nikoläuse filzen, Seidentücher marmorieren oder Glasperlen wickeln – bei dieser Auswahl liegt am 24. Dezember bestimmt das richtige Geschenk für Mama, Papa, Oma, Onkel oder Tante unter dem Christbaum. Wer möchte, kann für den Weihnachtsteller leckere Kekshäuschen kreieren oder bei einem Workshop tolle Lichterspiele erzeugen. Für alle Naschkatzen gibt es im Haus aus Eisenroth „Kostproben aus Uromas Küche“. Am Samstag findet um 15 Uhr in der Kirche aus Niederhörlen eine weihnachtliche Lesung mit Gründungsdirektor Prof. Dr. Eugen Ernst statt. Am Sonntag füllt Manfred Fischer die Kirche aus Kohlgrund mit wohlklingender Orgelmusik. Der Musikzug der SG Anspach wird an beiden Tagen aufspielen. Die historischen Gebäude im gesamten Museumsgelände sind von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Das ganze Wochenende lang gelten halbe Eintrittspreise (Erwachsene 4 €, Kinder 1,50 €, Familien 8 €). Der Marktplatz ist ausnahmsweise nicht kostenfrei zugänglich.

Adventsmarkt
Wann: Samstag und Sonntag, 26. / 27. November 2016,
10 bis 19 Uhr

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

Apfelfest im Freilichtmuseum Hessenpark am 15. u. 16. Oktober 2016

Am 15. und 16. Oktober wird im Hessenpark Apfelfest gefeiert. Foto: Freilichtmuseum Hessenpark, Foto: Wolfgang Sauer
Am 15. und 16. Oktober wird im Hessenpark Apfelfest gefeiert. Foto: Freilichtmuseum Hessenpark, Foto: Wolfgang Sauer

Neu-Anspach, den 5. Oktober 2016. Zu den schönsten Seiten des Herbstes zählen die Apfelernte und das Keltern des frischen Mosts. Zusammen mit der Kelterei Heil und allen Besuchern feiert das Freilichtmuseum Hessenpark die Lieblingsfrucht der Hessen am 15. und 16. Oktober mit einem großen Apfelfest. Auf dem Programm stehen verschiedene Apfel- und Obstwiesenführungen, eine Apfelsortenschau, Infostände rund ums Thema Apfel und eine Obstrallye. Wer einen Apfelbaum sein Eigen nennt, kann unserem Pomologen Früchte mitbringen und zur Sortenbestimmung vorlegen. Dabei werden pro Baum mindestens fünf Früchte benötigt. Auch für die Anschaffung eines neuen Apfelbaumes kann Expertenrat eingeholt werden.

Die besten Äpfel werden zur Verkostung und zum Verkauf angeboten – inklusive Infos für Apfel-Allergiker. Foto: Wolfgang Sauer
Die besten Äpfel werden zur Verkostung und zum Verkauf angeboten – inklusive Infos für Apfel-Allergiker. Foto: Wolfgang Sauer

In der Hofanlage aus Emstal-Sand (Baugruppe Nordhessen) wird vor den Augen der Besucher frischer Most auf historischen Keltern gepresst. Die Ernte der rund 200 Apfelbäume im Hessenpark wandert aber nicht nur in die Keltern. Die besten Äpfel werden zur Verkostung und zum Verkauf angeboten – inklusive Infos für Apfel-Allergiker, die die alten Hochstamm-Sorten häufig vertragen. Beim Genuss von frischen Äpfeln und Apfelsaft sorgt ein Bühnenprogramm mit Livemusik für gute Stimmung! hr1-Moderator Kai Völker begrüßt am Samstag den Fanfarenzug Langenbach. Am Sonntag ist der beliebte Musiker Peter Grün am Start.

Wer nach einem ereignisreichen Tag nicht nur tolle Erinnerungen mit nach Hause nehmen möchte, kann sich auf dem Apfelmarkt mit schönen Dingen aus der Region versorgen. Angeboten werden allerlei Köstlichkeiten von Marmeladen und Chutneys über Käse und Biofleisch bis hin zu essbaren Geschenken aus frischem Obst. Außerdem gibt es Strickwaren aus Alpaka, Laubsägearbeiten, Korbwaren, Kränze, Pflanzen, Holzartikel, Vogelhäuser, Naturseifen und vieles mehr.

Apfelfest mit Apfelmarkt
Samstag, 15. Oktober / Sonntag, 16. Oktober 2016, 11 bis 17 Uhr
Der Apfelmarkt hat analog zum Museum von 9 bis 18 Uhr geöffnet.
Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familien 18 Euro

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach
https://www.hessenpark.de/

Erntefest mit Herbstmarkt im Freilichtmuseum Hessenpark vom 1. bis 3. Oktober 2016

Freilichtmuseum Hessenparkt - Marktplatz  Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture
Freilichtmuseum Hessenparkt – Marktplatz
Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture

Das Erntefest gehört zu den schönsten und beliebtesten Traditionen im Hessenpark. Seit den Anfängen des Freilichtmuseums wird jährlich mit Ernte- und Handwerksvorführungen, Speis und Trank das Ende des Sommers gefeiert. In diesem Jahr sogar ganze drei Tage lang!

Der bunte Herbstmarkt im Museumsgelände hält viele saisonale Angebote bereit. Fotos: Sascha Erdmann
Der bunte Herbstmarkt im Museumsgelände hält viele saisonale Angebote bereit. Fotos: Sascha Erdmann

Vom 1. bis zum 3. Oktober wartet auf die Besucher ein buntes Programm für Jung und Alt. Zu den besonderen Attraktionen zählt diesmal das Pflügen der Hessenparkfelder mit dem Pferdegespann.

 

Beim Erntefest im Hessenpark wird mit Ernte- und Handwerksvorführungen das Ende des Sommers gefeiert. Fotos: Sascha Erdmann
Beim Erntefest im Hessenpark wird mit Ernte- und Handwerksvorführungen das Ende des Sommers gefeiert. Fotos: Sascha Erdmann

An der Dreschhalle können Museumsgäste das Maschinendreschen mit einem großen Dreschkasten und einer imposanten Dampfmaschine beobachten. In der benachbarten Hofanlage treibt ein historischer Schlepper einen Dreschkasten an, während die Dreschflegel mit reiner Muskelkraft geschwungen werden. Überall geht es darum, die Körner aus den Getreideähren zu dreschen. Pro Tag werden mehrere Leiterwagen hoch beladen mit Roggengarben verarbeitet. Bei der Getreidereinigung mit Windfege oder Worfel sieht man, wie die Spreu vom Korn getrennt wird. Ein weiteres Highlight ist die Strohseilherstellung in der Hofanlage aus Emstal-Sand: Aus den alten Getreidesorten, die noch lange Halme hatten, lassen sich mit einer historischen Maschine Strohseile herstellen, die früher als preiswerter Seilersatz genutzt wurden. Zu Kränzen gebunden sind diese beliebte Dekorationsartikel in der herbstlichen Jahreszeit.

Am Samstag und Sonntag finden um 16 Uhr Erntedank-Andachten in der Kirche aus Ederbringhausen statt. Foto: Sascha Erdmann
Am Samstag und Sonntag finden um 16 Uhr Erntedank-Andachten in der Kirche aus Ederbringhausen statt.
Foto: Sascha Erdmann

Schön geschmückt ist auch die Kirche aus Ederbringhausen, in der samstags und sonntags jeweils um 16 Uhr Erntedank-Andachten in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im Hochtaunus stattfinden.

 

Kinder können sich mit kleinen Handpressen ihren eigenen Apfelsaft aus den alten Apfelsorten des Museums pressen und anschließend beim Kürbis- oder Rübenschnitzen ihr handwerkliches Geschick unter Beweis stellen. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Die Kartoffeldämpfkolonne ist im Einsatz und produziert frisch gedämpfte Hessenpark-Speisekartoffeln, die den Besuchern mit Quark oder Wurst von den eigenen Sattelschweinen angeboten werden. Frischer Most und deftige Köstlichkeiten runden die kulinarische Vielfalt ab. Der bunte Herbstmarkt hält saisonale Angebote bereit – von Kürbisprodukten und Honig über Laubsägearbeiten bis hin zu Wurst- und Schinkenspezialitäten ist für jeden Geschmack das Richtige dabei.

Erntefest mit Herbstmarkt
1. bis 3. Oktober 2016, 11 bis 17 Uhr
Der Herbstmarkt hat analog zum Museum von 9 bis 18 Uhr geöffnet.

Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familien 18 Euro

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach
http://www.hessenpark.de

Treckertreff: 300 Oldtimer-Traktoren am letzten Septemberwochenende im Hessenpark

Beim Treckertreff können Besucher die Technik der alten Landmaschinen bestaunen. Foto: Eva Otto
Beim Treckertreff können Besucher die Technik der alten Landmaschinen bestaunen. Foto: Eva Otto

Im Hessenpark gibt es im Rahmen des 17. Treckertreffs am letzten Septemberwochenende über 300 Oldtimer-Traktoren zu bestaunen.

Neu-Anspach, den 15. September 2016. Am 24. und 25. September können Besucher im Freilichtmuseum Hessenpark wieder Hunderte Oldtimer-Traktoren bestaunen. Ob groß oder klein, restauriert oder im ursprünglichen Zustand belassen – beim Treckertreff sind alle Traktoren willkommen, die mindestens 25 Jahre alt sind. Wer seinen Traktor präsentieren möchte, findet die Anmeldeformulare zum Herunterladen auf http://www.hessenpark.de/ Kurzentschlossene können sich aber auch am Veranstaltungswochenende direkt vor Ort anmelden.

Auch die Kartoffeldämpfkolonne ist im Einsatz.  Foto: Eva Otto
Auch die Kartoffeldämpfkolonne ist im Einsatz.
Foto: Eva Otto

Die Teilnehmer kommen nicht nur aus der unmittelbaren Umgebung, sondern zum Teil auch von weit her, um ihren Lieblingstrecker vorzuführen, den Besuchern ihre Maschine zu erklären und mit anderen Besitzern zu fachsimpeln. Zu den diesjährigen Ausstellungshöhepunkten zählen unter anderem ein voll funktionsfähiger Nachbau einer alten LANZ Dreschmaschine von 1936 mit Welger Ballenpresse und das seltene Modell eines WAHL Traktors. Außerdem können Museumsgäste ein mobiles Sägegatter (Baujahr 1876) sowie Traktoren im Einsatz beim Holzsägen und Kartoffelroden erleben. Das Engagement der Teilnehmer wird belohnt: Jeder erhält freien Eintritt ins Museum und eine Erinnerungsplakette. Zum Abschluss des Treckertreffs gibt es eine kleine Preisverleihung, bei der die Fahrzeuge in verschiedenen Kategorien ausgezeichnet werden.

Zum Rahmenprogramm der Veranstaltung gehören ausgewählte Marktstände, die neben einer Vielzahl an leckeren Speisen auch Traktorersatzteile und „Treckerzubehör“ wie Blechspielzeug, Blechschilder und Bücher zum Thema anbieten. Als besonderes Souvenir gibt es ein Treckertreff-T-Shirt zum Verkauf. Für die jüngeren Besucher stehen

Trettraktoren bereit, mit denen sie einen Parcours abfahren und ihre Geschicklichkeit testen können. Beliebt bei den Museumsgästen ist auch das Kartoffeldämpfen: In vergangenen Zeiten zogen mobile Dämpfkolonnen von Hof zu Hof und von Ort zu Ort, um die Futterkartoffeln für die Schweine unter starkem Dampf zu garen und sie so für den Winter haltbar zu machen. Im Freilichtmuseum wird eine solche Kartoffeldämpfkolonne an beiden Tagen in Betrieb sein und für hungrige Besucher Speisekartoffeln dämpfen, die mit Quark oder Wurst von den museumseigenen Sattelschweinen gereicht werden.

Treckertreff im Freilichtmuseum Hessenpark
Wann: Samstag, 24. September / Sonntag, 25. September 2016
Wo: Freilichtmuseum Hessenpark, Neu-Anspach
Öffnungszeiten: 9-18 Uhr (Einlass bis 17 Uhr)
Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder 2,50 Euro, Familien 18 Euro

Historisches Forstjägerlager im Freilichtmuseum Hessenpark am 17.u.18.09.2016

Karl-Matthias Groß, diplomierter Ingenieur der Forstwirtschaft und im Nebenberuf langjähriger "historischer Förster" des Hessenparks. Foto: Hessenpark
Karl-Matthias Groß, diplomierter Ingenieur der Forstwirtschaft und im Nebenberuf langjähriger „historischer Förster“ des Hessenparks. Foto: Hessenpark

Am 17. und 18. September können Besucher im Freilichtmuseum Hessenpark das Forst- und Lagerleben im 18. Jahrhundert kennenlernen. Zum Hintergrund: Im Jahr 1784 sind die herrschaftlichen Jäger nach Ende des Unabhängigkeitskrieges in Amerika wieder zurück in ihrer Heimat und sollen in ihre Aufgaben als Forstbeamte eingewiesen werden: Es herrscht allerorten Holznot, die Wälder  sind übernutzt und es muss dringend etwas geschehen. Auf einem Rundgang erfahren die Forstjäger, wie die Wälder wieder in guten Stand zu bringen sind. Sie müssen einen Eid auf die Forstordnung leisten und Waldstücke in Heege bringen.
Das „Historische Forstjägerlager“ bietet Besuchern spannende Einblicke: Die Forstjäger führen auf dem Gelände Vermessungen und Waldarbeiten durch, spielen Jagdhornsignale und zeigen, welche Werkzeuge bei der Jagd und Waldarbeit Einsatz fanden. Am Sonntag mischt sich ein Teil der Forstjäger unter die Schauspieler vom Museumstheater und lässt im Rahmen des Theatertags „Ein Dorf verschwindet“ das Jahr 1779 lebendig werden.

Die Darsteller  des Lagers gehören größtenteils zur Gesellschaft für hessische Militär- und Zivilgeschichte e.V. Die Leitung des Projekts liegt bei dem langjährigen historischen Förster des Freilichtmuseums Karl-Matthias Groß, diplomierter Ingenieur der Forstwirtschaft.

Historisches Forstjägerlager
Termin: 17. und 18. September 2016, 9 bis 17 Uhr

Ort:
Freilichtmuseum Hessenpark
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

Museumstheater lässt ein Dorf verschwinden Der Museumstheatertag am 18. September führt zurück ins Jahr 1779.

Museumstheater_Ein_Dorf_verNeu-Anspach, den 6. September 2016. Krieg, Hungersnot, Naturkatastrophen: Gründe zum Auswandern gibt es viele. Aber was passiert, wenn ein ganzes Dorf beschließt zu gehen? Dies können Hessenpark-Besucher am 18. September erfahren, wenn sich der Dorfplatz des Freilichtmuseums in eine große Bühne verwandelt. Schauplatz des Stücks ist das Taunusdörfchen „Nirgendwo“ in der Landgrafschaft Hessen-Kassel im Jahre 1779: Ein leiser Singsang, mehr ein Murmeln dringt aus der kleinen Dorfkirche. Keine Menschenseele ist weit und breit zu sehen. Seit viele hessische Soldaten in den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg gezogen sind, scheint die Welt in der Heimat trostloser geworden zu sein. Die Dorfbewohner, von Hunger, Not und Krankheit gebeutelt, versuchen sich ein letztes Quäntchen Hoffnung zu bewahren. Doch Kriegswerber treiben ihr Unwesen und suchen nach neuen Soldaten. Die Zwangsrekrutierung der letzten jungen Männer des Dorfes bringt das Fass zum Überlaufen …

Zwischen 11 und 17 Uhr treffen Besucher im Hessenpark auf verschiedene historische Figuren aus dem Jahr 1779. Um 12, 14 und 16 Uhr finden auf dem Dorfplatz in der Baugruppe Mittelhessen Aufführungen statt, die jeweils etwa eine Stunde dauern. Während dieser Zeiten sind der Dorfplatz und die umliegenden Gebäude für den normalen Besucherverkehr nicht zugänglich.

Museumstheatertag „Ein Dorf verschwindet“, 18. September, 11 bis 17 Uhr

Aufführungszeiten: 12, 14 und 16 Uhr
Eintritt: Erwachsene 9 Euro, Kinder, 2,50 Euro, Familien 18 Euro

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach

Märchentag im Freilichtmuseum Hessenpark am 28. August 2016, 10 bis 17 Uhr

 Am 28. August tummeln sich im Freilichtmuseum Hessenpark viele Märchenfiguren. Foto: Eva Otto
Am 28. August tummeln sich im Freilichtmuseum Hessenpark viele Märchenfiguren. Foto: Eva Otto

Zum Ende der Sommerferien verwandelt sich der Hessenpark am 28. August in eine verwunschene Märchenwelt: Themenführungen, Erzählungen und leibhaftige Sagengestalten im Museumsgelände lassen die Geschichten der Brüder Grimm ebenso lebendig werden wie Figuren-, Schattenspiel- und Mitspiel-Theater.

Junge Besucher können bei Themenrundgängen im Museumsgelände Hinweise auf alte Märchen entdecken oder im Märchenzelt den Erzählungen von Michaele Scherenberg lauschen und gemeinsam basteln.

Das Galli Theater bringt die Grimm’schen Klassiker „Schneewittchen“ und „Rumpelstilzchen“ zum Mitspielen auf die Bühne, während das Theater LAKU PAKA „Die Bremer Stadtmusikanten“ in einer originellen Mischung aus Figurentheater, Schauspiel, Musik und Flohcircus inszeniert. Das „Theater der Dämmerung“ führt als Schattenspiel mit Scherenschnittfiguren „Rotkäppchen“ sowie „Die wilden Schwäne“ vor.

 Die Geschichten der Brüder Grimm werden in Figuren-, Schattenspiel- und Mitspieltheatern lebendig. Foto: Freilichtmuseum Hessenpark
Die Geschichten der Brüder Grimm werden in Figuren-, Schattenspiel- und Mitspieltheatern lebendig. Foto: Freilichtmuseum Hessenpark

Zusätzlich sind kostümierte Schauspieler vom Jungen Theater Wachenbuchen im Museumsgelände unterwegs, die als bekannte Märchenfiguren die Besucher unterhalten. Wer eine Erinnerung mit nach Hause nehmen möchte, kann sich von der Wehrheimer Fotografin Melina Johannsen kostenlos mit Frau Holle und Co. ablichten lassen.

Weitere Höhepunkte am Märchentag sind ein Stelzenkünstler und ein Mini-Vergnügungspark mit Riesenrad und Karussell. Viele verschiedene Mitmachaktionen für Kinder runden das Programm ab: Zur Auswahl stehen unter anderem Laubsägearbeiten, Kalligraphie, Specksteine herstellen, Mehl mahlen in der Mühle, Bastelarbeiten, Textildruck und Kinderschminken.

Märchentag
Wann:
Sonntag, 28. August 2016, 10 bis 17 Uhr
Eintrittspreise: Erwachsene 9 Euro, Kinder 2,50 Euro,
Familien 18 Euro

Freilichtmuseum Hessenpark GmbH
Laubweg 5
61267 Neu-Anspach
http://www.hessenpark.de