Kategorie-Archiv: Sportkultur

LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 17.-20. Mai 2024 Der Schlosspark bebt – vor Emotionen

In der Wiesbadener Pferdenacht 2023 Stunt Show der Future-Gays (c) Diether von Goddenthow
In der Wiesbadener Pferdenacht 2023 Stunt Show der Future-Gays (c) Diether von Goddenthow

Schon mal vormerken: Die Wiesbadener PferdeNacht. Jedes Jahr denkt sich ‚Mr. Pferdenacht‘ Uli Schneider ein neues Motto für das liebste Pferdespektakel der Wiesbadener aus. In diesem Jahr trägt die 28. Wiesbadener PferdeNacht präsentiert von der Spielbank Wiesbaden die große Überschrift: „Der Schlosspark bebt – vor Emotionen“.

Uli Schneider, Vorstandsmitglied des Wiesbadener Reit- und Fahr-Clubs e.V., zeichnet sich von Beginn an für die Wiesbadener PferdeNacht verantwortlich, für die große Pferdeshow am Abend des 17. Mai stehen auf seinem Programm 14 Schaunummern rund ums Thema Pferde, Menschen, und Emotionen.

„Ich bin sehr sicher, dass wir mit der Pferdenacht dieses Jahr pure Emotionen wecken“, erklärt Schneider. „Das Pferd in seiner Vielfalt als Partner des Menschen steht für Emotionen – so ist es beispielsweise bei den traditionellen Jagd- und Kutschenbildern und so wird es auch bei den Stuntreitern, den Future Guys und einer neuen Stuntgruppe aus Frankreich, sein, aber auch bei Kenzie Dysli.“ Die außergewöhnliche Pferdetrainerin war schon im vergangenen Jahr in Wiesbaden zu Gast, dieses Mal tritt sie zusammen mit ihrem Lebensgefährten Laury Tisseur auf. Tisseur ist ein ‚Multitalent unter den Pferdemenschen‘ – er ist Pferde-Artist, Künstler und ein Meister der Freiheitsdressur. Das Duo Dysli-Tisseur verspricht eine riesige Bandbreite an Emotionen – sie tanzen und kommunizieren mit ihren Pferden, freilaufend und geritten im poetischen Miteinander. Schöner kann Partnerschaft zwischen Pferd und Mensch nicht zelebriert werden.

Partnerschaft und Emotionen – dafür steht auch diese Premiere. „Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt SOD-Sportler, also Special Olympics Deutschland-Sportler, bei der Pferdenacht“, freut sich Schneider. „Sigrid Wolf kommt mit einer Voltigiergruppe von SOD-Athleten und zeitgleich wird eine Voltigiergruppe, die bei den Wettkämpfen im Schlosspark teilnimmt, turnen. Ich möchte zeigen, was Pferde möglich machen. Das Pferd ist das Bindeglied und das spiegelt sich in der ganzen Pferdenacht wider.“

Aktueller könnte das neue Schaubild der bekannten Pferdetrainerin Yvonne Gutsche nicht sein. Das Motto ihrer Show: ‚Make Peace not War‘. Hier werden mit erstklassig ausgebildeten Pferden Dressurlektionen und Speed-Trails zu Erzählinstrumenten, um am Ende im Pas de Deux miteinander zu verschmelzen. Und wieder: Pure Emotionen liegen im Thema und in der Kraft der Pferde.

Die 28. Wiesbadener PferdeNacht beginnt um 19.30 Uhr und endet um 23.00 Uhr – dreieinhalb Stunden Pferde und Emotionen. Dreieinhalb Lieblings-Stunden, auf die sich alle Pferdefans in und um Wiesbaden freuen!
(KiK/pe&pa)

Tickets:
‚Der Start ist frei‘, Kartenvorverkauf ab dem 15. Dezember.
Sichern Sie sich Ihre Karte für das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden entweder bei www.ticketmaster.de oder unter 01806 – 999 00 00.
Weitere Detail-Infos und Tipps zur Anreise unter: www.pfingstturnier.org

Bis zum LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2024, vom 17.-20. Mai.
Informationen unter www.pfingstturnier.org

LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 17.-20. Mai 2024 „Wiesbaden hat denselben Charakter wie Versailles.“

Wiesbadener Seriensieger, dreimaliger Olympiasieger und auch 2024 ist er wieder im Schlosspark dabei: Michael Jung. Foto: www.tomspic.de
Wiesbadener Seriensieger, dreimaliger Olympiasieger und auch 2024 ist er wieder im Schlosspark dabei: Michael Jung. Foto: www.tomspic.de

Die Olympischen Spiele in Paris sind in diesem Jahr das Ziel – für alle Spitzen-Pferdesportler. Aber in jeder Sportart muss man zunächst die Olympiaqualifikation erreichen, was allein schon fast eine olympische Herausforderung ist. Genau diese Chance und Herausforderung bietet das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden in diesem Jahr für die Vielseitigkeitsreiter.

Als Vier-Sterne-Prüfung gilt die Vielseitigkeit im Biebricher Schlosspark 2024 als Olympia- Qualifikation für Paris. Nur wer gezeigt hat, dass er fehlerfrei einen Vier-Sterne-Geländekurs bestreiten kann, hat olympische Chancen. X-fach bewiesen, dass er das auf souveräne Art und Weise kann, hat das der zweimalige Einzel-Olympiasieger und Wiesbaden-Stammgast Michael Jung. Im vergangenen Jahr hat der Reitmeister zum sechsten Mal die Vier-Sterne-Vielseitigkeit in Wiesbaden, den Preis der Familie Prof. Heicke, gewonnen. Sechs Schlosspark-Siege mit fünf verschiedenen Pferden! 2023 war Jungs Sieg-Partner FischerChipmunk FRH, mit dem er auch bei den Olympischen Spielen in Tokio zum deutschen Team gehörte und 2022 Mannschafts-Weltmeister wurde.
Für Paris hat der 41-Jährige gleich drei Pferde auf der Liste möglicher Kandidaten: Fischer Chipmunk, Kilcandra Ocean Power und FischerWild Wave. Mit dem zwölfjährigen FischerWild Wave gehörte Jung bereits bei den Europameisterschaften 2021 zum deutschen Team, kam mit Mannschafts-Silber nach Hause und rutschte mit Platz vier denkbar knapp an einer Einzelmedaille vorbei. Im olympischen Jahr 2024 bringt er den Holsteiner erstmals mit nach Wiesbaden. Und er trifft – wie im vergangenen Jahr – auch dieses Mal in Wiesbaden wieder auf die Olympiasiegerin von Tokio, Julia Krajewski.

2023 ist sie bei der Siegerehrung direkt hinter Jung aufmarschiert und saß dabei im Sattel von Nickel. Ob sie in diesem Jahr wieder durch den Schlosspark galoppieren wird oder ob die Disziplintrainerin der U25-Reiter ‚zu Fuß‘ im Schlosspark unterwegs sein und ihre ganze Konzentration auf ihre Nachwuchs-Schützlinge lenken wird, ist noch nicht ganz sicher. Immerhin feiern die U25-Vielseitigkeitsreiter in Wiesbaden ihre allererste Deutsche Meisterschaft!

Wer einen Start in Wiesbaden fest im Kalender stehen hat, ist Ingrid Klimke. Die Reitmeisterin weiß, wie man im Schlosspark gewinnt, fünfmal ist ihr genau das schon gelungen. 2024 bringt sie ihre zehnjährige Westfalenstute Cascamara mit, um Jung den siebten Sieg eventuell streitig zu machen und sich in den vorolympischen Monaten auch noch mal Bundestrainer Peter Thomsen zu zeigen.

Thomsen, selbst zweimaliger Mannschafts-Olympiasieger, ist überzeugt: „Ich glaube, Wiesbaden wird super besucht werden von den Reitern“, erklärt Thomsen, „Für deutsche, aber auch für ausländische Paare ist die Chance der Olympiaqualifikation sehr wichtig und hinzukommt, dass die U25-Reiter ihre Deutsche Meisterschaft austragen. Ich denke mal, dass gar nicht alle werden reiten können, die wollen, weil es sonst zu viele werden.“
Thomsen sieht die Vielseitigkeit im Biebricher Schlosspark eindeutig als Test für Paris. „Wiesbaden ist ein Test für Paris, weil die Atmosphäre im Stadion, Viereck und im Gelände Championatscharakter hat. Gerade mit Blick auf die Olympischen Spiele in Paris, bei denen durch die Gärten von Versailles geritten wird: Wiesbaden hat denselben Charakter wie Versailles.“

In Deutschland gibt es insgesamt nur drei dieser Vier-Sterne-Events, die als Olympia-Qualifikationen zählen – neben Wiesbaden sind das Marbach und Luhmühlen. Beim CHIO Aachen wird die Vielseitigkeit zwar auch auf Vier-Sterne-Niveau geritten, der Aachener Termin liegt aber Anfang Juli zu nah an den Olympischen Spielen, um noch als Qualifikation zählen zu können.

Die Vielseitigkeit beim LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2024 – mit U25-DM-Premiere und Olympia-Qualifikation!
(KiK/pe&pa)

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‚Der Start ist frei‘, Kartenvorverkauf ab dem 15. Dezember.
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Bis zum LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2024, vom 17.-20. Mai. Informationen unter www.pfingstturnier.org

Fast 200 000 Euro Preisgeld beim internationalen LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden vom 17.-20. Mai 2024

Marc Houtzager –fantastischer Sieger im Longines Grand Prix von Wiesbaden 2023 Foto: www.tomspic.de
Marc Houtzager –fantastischer Sieger im Longines Grand Prix von Wiesbaden 2023 Foto: www.tomspic.de

Vom 17. bis 20. Mai geht es im Biebricher Schlosspark für die internationalen Springreiter um fast 280.000 Euro Preisgeld, um Springsport-Erlebnisse in einzigartigem Park-Ambiente und den Jubel der Wiesbadener Zuschauer. Außerdem: In vier Prüfungen haben die Springreiter Chance, Punkte für die Weltrangliste zu sammeln. Dabei dreht es sich längst nicht nur um einen ruhmreichen Platz des Rankings, davon abhängig ist nicht zuletzt auch die Vergabe der Startplätze auf begehrten Turniere wie dem PfingstTurnier. So stehen die Springreiter mit 16 internationalen Spring-Prüfungen auf Ein- und Vier-Sterne-Niveau – beim 86. LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden auch 2024 wieder ganz hoch im Kurs.

Im olympischen Jahr
„Wir befinden uns in einem olympischen Jahr, da müssen wir uns nichts vormachen“, erklärt Ralf Hollenbach, der sich in diesem Jahr erstmals zusammen mit dem sportlichen Leiter Frank Rothenberger für Ablauf und Koordination der Springprüfungen in Wiesbaden verantwortlich zeichnet.

„Mit den Olympischen Spielen Ende Juli, Anfang August in Paris wird es schwer, die allererste internationale Garde zu uns in den Schlosspark zu bekommen. Aber die, die gerade auf dem Weg dorthin sind, die Spitzenreiter, die in diesem Jahr vielleicht kein Olympiapartner haben oder gerade auf dem Sprung in die exklusive 1a-Reihe der Weltelite sind, für die ist Wiesbaden eine absolute Top-Adresse.“

Der historische Platz mit dem gewaltigen Baumbestand, der gewachsene Rasenboden und das Parkambiente – das alles zusammen seien Bedingungen, die schwer zu toppen seien, betont Hollenbach und er kann es beurteilen. Der internationale Parcoursbauer kennt die Wiesbadener Bedingungen gut, zehn Jahre gehörte er dort zum Parcours-Team. „In diesem Jahr werde ich mich aber ganz meiner neuen Aufgabe widmen, die Koordination der Springen und Parcoursbau nebeneinander – das geht nicht.“

Live im HR-Fernsehen
Eins hat für Hollenbach oberste Priorität: Pünktlichkeit. Einerseits für Reiter und Zuschauer, die sich nach dem angegebenen Zeitplan richten, andererseits: „Wir werden am Sonntag und Montag Live-Übertragungen im HR-Fernsehen haben, da muss alles auf die Minute passen.“

Highlights
Highlight für die Springreiter ist natürlich am Montag der LONGINES Grand Prix, der Große Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, bei dem allein es um 105.500 Euro Preisgeld geht. Zudem möchte sich jeder gerne in die Wiesbadener Siegerliste eintragen, auf der schon Namen wie Christian Ahlmann, David Will, Ludger Beerbaum und Marcus Ehning stehen – um nur einige deutsche Topnamen herauszupicken.

Für die Zuschauer gehören neben den klassischen Vier-Sterne-Springprüfungen das Barrierenspringen, der Preis der R+V Allgemeine Versicherung AG, am Freitagabend und das Jump & Drive, der Preis der ESWE Versorgungs AG Wiesbaden, am Sonntagnachmittag alljährlich zu den Publikums-Lieblingen.
(KiK/pe&pa)

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‚Der Start ist frei‘, Kartenvorverkauf ab dem 15. Dezember.
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Bis zum LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2024, vom 17.-20. Mai.
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LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 17.-20. Mai 2024 – Landeshauptstadt wird zur ‚Star‘-Bühne

Dressur vor dem Schloss – auch für heranwachsende Grand Prix-Pferde, die ‚Stars von Morgen‘. Im vergangenen Jahr siegreich: Ingrid Klimke mit SAP Freudentänzer Foto: www.tomspic.de
Dressur vor dem Schloss – auch für heranwachsende Grand Prix-Pferde, die ‚Stars von Morgen‘. Im vergangenen Jahr siegreich: Ingrid Klimke mit SAP Freudentänzer
Foto: www.tomspic.de

Das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden wird zur Star-Bühne! 2024 geht die Dressur-Serie ‚Derby Stars von Morgen‘ in ihre dritte Saison, zum ersten Mal ist Wiesbaden eine Station für die ‚Stars‘.

„Die Serie hat 2023 ‚Wellen geschlagen‘“, freut sich Lara Furmaniak, Teamleiterin Marketing bei Derby. „Die Chance, mit unserer Serie in Wiesbaden Station machen zu können, wollten wir uns auf keinen Fall entgehen lassen. Wiesbaden kennt man einfach, wenn man Dressurfan ist. Dort sind immer Reiter mit Rang und Namen und vor dieser Kulisse macht das Reiten natürlich größte Freude.“

Die Förderung des Nachwuchses liegt Derby ebenso am Herzen wie den Veranstaltern des LONGINES PfingstTurniers Wiesbaden, dem Wiesbadener Reit- und Fahr-Club e.V. (WRFC). „Der Nachwuchs hat schon immer in unserem Dressurprogramm eine Rolle gespielt“, erklärt Isabelle Kettner vom WRFC und freut sich. „Wir schreiben seit einigen Jahren die internationale Tour für fünf-, sechs- und siebenjährige Dressurpferde aus, daran schließen sich die Derby Stars von Morgen wunderbar an. Und die Kombination aus Nachwuchs-Pferden und -Reitern ist einfach eine tolle Idee.“

Die zweimalige Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider, Reitmeisterin Ingrid Klimke, WM-Team-Dritter Benjamin Werndl und Mannschafts-Weltmeisterin Helen Langehanenberg – sie alle und noch viel mehr waren in der vergangenen Saison dabei und haben ihre Nachwuchskracher von morgen vorgestellt: Die Serie Derby Stars von Morgen hat sich im vergangenen Jahr zum Top-Laufsteg für den Grand Prix-Nachwuchs in Deutschland gemausert. Ausgeschrieben ist die Serie auf der einen Seite für U25-Reiter, die mit allen Pferden teilnehmen können, und auf der anderen Seite für heranwachsende acht- bis zwölfjährige Grand Prix-Pferde. Für die Elf- und Zwölfjährigen ist allerdings ein Handicap aufgelegt. Sie dürfen maximal einmal an erster bis fünfter Stelle in Grand Prix, Grand Prix Special oder Grand Prix Kür platziert gewesen sein.

Wie im vergangenen Jahr wird es sieben Stationen in der Nord- und sieben in der Südhälfte Deutschlands geben. Auf diesen Stationen können sich die Reiter-Pferd-Paare für das Nord- bzw. Süd-Halbfinale empfehlen, die jeweils besten Acht der Halbfinals dürfen zum Finale nach Münster im Januar 2025. Wiesbaden ist nach Ansbach und München die dritte Station der Südhälfte, danach folgen noch Winterlingen, Brunnthal, Kranichstein und Waldhauser Hof.

„Wir legen ganz viel Wert auf die Bedingungen für Reiter und Pferde“, erklärt Furmaniak, „und wir wissen, dass es in Wiesbaden an nichts hapert, damit sich die Paare bestens präsentieren können. Hinzu kommt die Tradition des Turniers. Das macht Wiesbaden für uns zu einem perfekten Standort.“
(KiK/pe&pa)

Tickets:
Der Start ist frei‘, Kartenvorverkauf hat am 15. Dezember 2023 schon begonnen. Sichern Sie sich Ihre Karte für das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden entweder bei www.ticketmaster.de oder unter 01806 – 999 00 00.
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Bis zum LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2024, vom 17.-20. Mai.
Informationen unter www.pfingstturnier.org ­
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Cavalluna Pferdeshow inszenierte in Frankfurter Festhalle magische Momente zwischen Mensch und Pferd

"CAVALLUNA – Land der tausend Träume" vom 1. bis 4.2.2024 in der Frankfurter Festhalle begeisterte das Publikum. Zweieinhalb Stunden lang, mit einer kurzen Pause dazwischen, zeigten beliebte Reitteams aus ganz Europa, was in ihnen und ihren edlen Vierbeinern steckt. © Foto: Diether von Goddenthow
„CAVALLUNA – Land der tausend Träume“ vom 1. bis 4.2.2024 in der Frankfurter Festhalle begeisterte das Publikum. Zweieinhalb Stunden lang, mit einer kurzen Pause dazwischen, zeigten beliebte Reitteams aus ganz Europa, was in ihnen und ihren edlen Vierbeinern steckt. © Foto: Diether von Goddenthow

Europas beliebteste Pferdeshow  „Cavalluna“ inszenierte auf ihrer Europa-Tour 2023/2024  auch in der Frankfurter Festhalle  magische Momente zwischen Mensch und Pferd.  Mit ihren neuen Programm „Land der tausend Träume“   entführte  „CAVALLUNA“ vom 1. bis 4. Februar 2024  pferdebegeisterte Zuschauer in eine unglaubliche Welt des  asiatischen Kontinents und überzeugte mit rassigen Pferden, überragender Reitkunst, atemberaubenden Szenen und gefühlvoller Musik das Publikum.

"CAVALLUNA – Land der tausend Träume". Die Kaisertochter, hoch zu Roß  inmitten ihrer Familie bevor die Prophezeiung bekannt wird und sie fliehen muss. © Foto: Diether von Goddenthow
„CAVALLUNA – Land der tausend Träume“. Die Kaisertochter, hoch zu Roß inmitten ihrer Familie bevor die Prophezeiung bekannt wird und sie fliehen muss. © Foto: Diether von Goddenthow

Eingebettet war die großartige Inszenierung in eine fantastische Geschichte aus dem alten Asien. Die Protagonistin der Geschichte Yuen, eine Kaisertochter, die mit seltenen blauen Augen geboren wurde – ein Zeichen besonderer Begabung – wird vom bösen königlichen Berater Merl und seinen Schergen wegen einer mysteriösen Prophezeiung und aus Angst, sie könne eine Gefahr für das Kaiserreich darstellen, verfolgt.

Kriegerinnen der unerschütterlichen Gerechtigkeit helfen der verfolgten Kaisertochter. © Foto: Diether von Goddenthow
Kriegerinnen der unerschütterlichen Gerechtigkeit helfen der verfolgten Kaisertochter. © Foto: Diether von Goddenthow

Auf der Flucht mit Hilfe der „Kriegerinnen der unerschütterlichen Gerechtigkeit“ erfährt sie vom fernen Land der Tausend Träume, in dem jeder sich selbst verwirklichen und seine Begabungen frei ausleben kann. Ihre Suche nach diesem mystischen Ort führt sie zu einem Shaolin-Meister, Kung-Fu-Kämpfern und einem Pferdeflüsterer. Doch ihre Verfolger sind ihr immer dicht auf den Fersen. Szene für Szene muss sie – mit Unterstützung – ihren Häschern entkommen. Wird sie es schaffen, das sagenumwobene Land zu erreichen? Ja, und es gibt auch ein Happy End in der Liebe.

Freiheitsdressur-Star Sylvie Willms als ein faszinierender weißer Vogel an Pegasus erinnernd. © Foto: Diether von Goddenthow
Freiheitsdressur-Star Sylvie Willms als ein faszinierender weißer Vogel an Pegasus erinnernd. © Foto: Diether von Goddenthow

Die großartige Show bot spektakuläre Reitkunst und auch ungewöhnliche Dressur-Momente am laufenden Band. Beeindruckende Tanzchoreographien und unglaubliche Effekte vor der Kulisse wunderschöner Landschaften und mystischer Orte ließen die Herzen höher schlagen und entführten das Publikum aus der Welt von Hektik und Krisen.

"CAVALLUNA – Land der tausend Träume" Shire Horse der Equipe de Visser. © Foto: Diether von Goddenthow
„CAVALLUNA – Land der tausend Träume“ Shire Horse der Equipe de Visser. © Foto: Diether von Goddenthow

Dabei standen die vierbeinigen Stars im Mittelpunkt und verzauberten gemeinsam mit ihren – zum Teil international bekannten – Reitern, talentierten Tänzern, waghalsigen Akrobaten und atemberaubenden Lichteffekten jeden einzelnen Zuschauer. Jede choreographisch auf Pferd und Mensch fein abgestimmte Szene transportierte Schönheit, Natürlichkeit und tiefe Emotionen und machte CAVALLUNA auch bei seiner Tournee-Station in Frankfurt zu einem unvergesslichen und einmaligen Live-Erlebnis.

Cavalluna Impression Bartolo Messina in der Ponyfreiheit. © Foto: Diether von Goddenthow
Cavalluna Impression Bartolo Messina in der Ponyfreiheit. © Foto: Diether von Goddenthow

Zweieinhalb Stunden lang, mit einer kurzen Pause dazwischen, zeigten beliebte Reitteams aus ganz Europa, was in ihnen und ihren edlen Vierbeinern steckt.
Darunter waren immer wieder hochklassige Dressureinlagen, etwa von Freiheitsdressur-Star Sylvie Willms als faszinierender weißer Pegasus, oder von  der portugiesischen Equipe um Luis Valença mit anmutigen Quadrillen und eine der schwierigste Lektionen, die so genannte „Hohen Schule“.

Luis Valença mit anmutigen Quadrillen und eine der schwierigste Lektionen: die sogenannte "Hohen Schule“. Hierbei  springt  das Pferd mit allen vier Beinen gleichzeitig in die Luft. Auf diesem Bild synchronisiert mit der Cavalluna Dance Company mit Rückwärts-Flick-Flack. © Foto: Diether von Goddenthow
Luis Valença mit anmutigen Quadrillen und eine der schwierigste Lektionen: die sogenannte „Hohen Schule“. Hierbei springt das Pferd mit allen vier Beinen gleichzeitig in die Luft. Auf diesem Bild synchronisiert mit der Cavalluna Dance Company mit Rückwärts-Flick-Flack. © Foto: Diether von Goddenthow

Hierbei  springt  das Pferd mit allen vier Beinen gleichzeitig in die Luft, um am höchsten Punkt seiner Flugbahn mit den Hinterbeinen auszuschlagen und danach wieder sicher zu landen.

Besonders beliebt war die traditionell bei Cavalluna auftretende Trickreiter-Elite der französischen Hasta Luego Academy.

Gewagter Trick der Equipe Hasta Luego Academy aus Frankreich mit zwei Reiterartisten bei "CAVALLUNA – Land der tausend Träume" vom 1. bis 4.2.2024 in der Frankfurter Festhalle  © Foto: Diether von Goddenthow
Gewagter Trick der Equipe Hasta Luego Academy aus Frankreich mit zwei Reiterartisten bei „CAVALLUNA – Land der tausend Träume“ vom 1. bis 4.2.2024 in der Frankfurter Festhalle © Foto: Diether von Goddenthow

Diese sorgte  für  spektakulären Stunts auf, neben und unter den Pferden bei rasendem Galopp.  Angeleitet und trainiert werden die Stuntreiter von Equipe-Chef Erik Hasta Luego. Der Franzose, der früher selbst zu den Besten der Besten gehörte, hat sich die Ausbildung junger Trickreit-Talente zur Lebensaufgabe gemacht. Im Jahr 1978 stand er mit einer ganz besonderen Disziplin im Guinness Buch der Rekorde: In nur 12 Sekunden tauchte er unter dem Bauch eines galoppierenden Pferdes hindurch! Den Rekord hält der Südfranzose bis heute.

Zwischen den quirligen  Action-Nummern  war die Freiheitsdressur von Publikumsliebling Bartolo Messina mit seiner Pferdeherde eine entspannende Augenweide.  Sein Pferde-Ensemble bestand  unter anderem aus einer Appaloosa-Stute, zwei Tinkern, zwei Lusitanos, einem KWPN (Niederländisches Warmblut), einem Araber sowie einem Cartujano. Wie mit einem unsichtbaren Band scheint er die Tiere zu führen, doch diese folgen ihm freiwillig auf winzige Zeichen. In einer anderen umjubelten Nummer trat er mit Kleinpferden auf.

Cavalluna Impression Bartolo Messina mit seiner Freiheitsdressur.© Foto: Diether von Goddenthow
Cavalluna Impression Bartolo Messina mit seiner Freiheitsdressur.© Foto: Diether von Goddenthow

Für Hochspannung sorgte die rasante ungarische Post vom italienischen Ausnahmetalent Diego Giona mit seinen häufigen Pferde-Wechsel- und Galopp-Manövern auf den Rücken von bis zu 8 Pferden gleichzeitig, die ihm wie durch ein magisches Band verbunden  gehorchten.

Freie ungarische Post von Diego Giona mit sechs Pferden. © Foto: Diether von Goddenthow
Freie ungarische Post von Diego Giona mit sechs Pferden. © Foto: Diether von Goddenthow

Auch neue Gesichter zeigten, was in ihnen und ihren wunderschönen Pferden steckte! Der Spanier Alejandro Barrionuevo verkörperte den Bösewicht Merl mit beeindruckenden Schaubildern, und die deutsche Equipe Pfeifer zog mit unvergleichlichen Feuereffekten und rasanter Frauenpower Groß und Klein in ihren Bann.

Equipe Pfeifer überzeugte mit unvergleichlichen Feuereffekten. Da muss viel Vertrauen zwischen dem Fluchttier Pferd und seinem Reiter sein, damit solche eine Nummer glückt. © Foto: Diether von Goddenthow
Equipe Pfeifer überzeugte mit unvergleichlichen Feuereffekten. Da muss viel Vertrauen zwischen dem Fluchttier Pferd und seinem Reiter sein, damit solche eine Nummer glückt. © Foto: Diether von Goddenthow

Saori Ishizaka spielte als Prinzessin Yuen die Hauptrolle, die Kaisertochter aus dem alten Asien, die ob ihrer außergewöhnlichen Fähigkeiten eine Gefahr für das Kaiserreich darzustellen droht, weswegen sie, wie oben erwähnt, verfolgt wurde. Die aus Japan stammende Tierärztin hatte vor Jahren bei Cavalluna angeheuert, zunächst als Pferdepflegerin. Dass sie dieses Jahr nun die Hauptrolle spielen darf, ist für sie eine ganz besondere Ehre, auf die sie sich intensiv mit monatelangem Reit-, Tanz- und Schauspielunterricht vorbereitet hat.

Saori Ishizaka, in der Hauptrolle als Prinzessin Yuen. © Foto: Diether von Goddenthow
Saori Ishizaka, in der Hauptrolle als Prinzessin Yuen. © Foto: Diether von Goddenthow

Die Story, das Schicksal der verfolgten Kaisertochter mit Happy End, zieht sich als Faden durch den ganzen Showabend und erlaubt wunderbare Parcours-Bilder am laufenden Band.

Zum großen Finale präsentierten sich  alle Teams der Show erneut mit ihren edlen Pferden und in ihren wunderschönen, fantasiereichen Kostümen.

Dressurquadrille der Equipe Fernandes. © Foto: Diether von Goddenthow
Dressurquadrille der Equipe Fernandes. © Foto: Diether von Goddenthow

 

Zum guten Schluss gaben am Rande des Parcours die Heldinnen und Helden der „Reitersaga“  den jüngeren Fans bereitwillig   Autogramme.

cavalluna - auf wiedersehen bis zum nächsten Jahr in Frankfurt. © Foto: Diether von Goddenthow
cavalluna – auf wiedersehen bis zum nächsten Jahr in Frankfurt. © Foto: Diether von Goddenthow

Die Cavalluna-Pferdeshow ist ein  choreographisch perfekt inszeniertes, wunderbarschönes Tier-Mensch-Spektakel auf höchsten Reitsport-Niveau. Ein Cavalluna-Show-Ticket  ist ein ausgefallenes Geschenk, das nicht nur jungen Pferdefreunden ein unvergessliches Erlebnis bereiten, sondern auch die Stimmung höherer Semester ausgezeichnet beflügeln kann.

Infos zu Cavalluna und weiteren Tour-Daten

Holiday on Ice begeistert vor ausverkaufter Frankfurter Festhalle – No Limits – zum 80. eine Eis-Revue vom Feinsten

"Römer on Ice"  - Das Imperium Romanum bietet eine der zahlreichen spektakulärem Kulissen von Holiday on Ice Jubiläums-Show NO LIMITS, © Foto: Diether von Goddenthow
„Römer on Ice“ – Das Imperium Romanum bietet eine der zahlreichen spektakulären Kulissen von Holiday on Ice Jubiläums-Show NO LIMITS, © Foto: Diether von Goddenthow

Mit der grandiosen Premiere „No Limits“ zum 80. Geburtstag hat Holiday on Ice in der ausverkauften Frankfurter Festhalle gestern einmal mehr gezeigt, mit Recht der Inbegriff  der Eisrevue zu sein. Die bestbesuchte Show aller Zeiten entführt ihre Besucher zweieinhalb Stunden lang in eine neue Traumwelt voller Überraschungen, packend und perfekt inszeniert.

Impression aus der Holiday on Ice Show "NO LIMITS".© Foto: Diether von Goddenthow
Impression aus der Holiday on Ice Show „NO LIMITS“.© Foto: Diether von Goddenthow

Es ist eine Eis-Revue vom Feinsten, die  von der ersten Pirouette an fasziniert, ein Spaß für die ganze Familie, und garantiert selbst den größten Schwerenöter aus jeglichen Alltagssorgen hinaus katapultiert.

Vanessa Mai. © Foto: Diether von Goddenthow
Vanessa Mai. © Foto: Diether von Goddenthow

Premierengast war die beliebte Sängerin Venessa Mai.

 

 

 

Die mitreißende Geschichte „No Limits“ handelt vom abenteuerlichen Überwinden von Grenzen, dem Finden von Liebe und der Macht menschlicher Verbindung.

Impression aus der Holiday on Ice Show "NO LIMITS".© Foto: Diether von Goddenthow
Impression aus der Holiday on Ice Show „NO LIMITS“.© Foto: Diether von Goddenthow

In wunderbaren Bühnenszenarien, von Gaming und Club Odyssey über Holiday, Ice-Warriors, bis hin zu Schach, Wilder Westen  und römischer Antike mit Gladiatorenkampf und Wagenrennen. verbinden die höchst gelungenen Inszenierungen Innovation und Tradition mit modernen Videoprojektionen, kinetischer Beleuchtung, fesselnden Performances und klassischem Eiskunstlauf der weltbesten Eistänzer.

© Foto: Diether von Goddenthow
© Foto: Diether von Goddenthow

Mit dem besonders aufwändig produzierten Jubiläumsprogramm No Limits“ ist es  Holiday on Ice dadurch bestens gelungen, einen kreativen Bogen zwischen „der“ Moderne  und traditionellen Eisrevue-Bildern zu spannen, und  die Generationen gekonnt  ins gleiche Erlebnis-Boot zu holen.

(Diether von Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Holiday on Ice präsentiert „No Limits“ inklusiv heute noch an vier Tagen  um 16.30 Uhr und um 20.00 Uhr. Auch Kurzentschlossene können noch Karten buchen.

Impression aus der Holiday on Ice Show "NO LIMITS".© Foto: Diether von Goddenthow
Impression aus der Holiday on Ice Show „NO LIMITS“.© Foto: Diether von Goddenthow

Showzeiten für HOLIDAY ON ICE in Frankfurt – Festhalle
Do, 11.01.2024 – 16:30, 20:00
Fr, 12.01.2024 – 16:30, 20:00
Sa, 13.01.2024 – 13:00, 16:30, 20:00
So, 14.01.2024 – 13:00, 16:30

Tickets sind bereits ab 34,40 Euro erhältlich (inkl. der gesetzl. MwSt., System-, Buchungsgebühr und VVK-Gebühr; zzgl. Spielstätten-, ÖPNV-Gebühr und Versandkosten).
Tipp für Familien: Nur HOLIDAY ON ICE bietet Kindern im Alter von vier bis 15 Jahren einen Kinderfestpreis. Unabhängig von der Ticket-Kategorie der begleitenden Erwachsenen bleibt der Preis für die Kinder-Karten immer derselbe.

Weitere Infos und alles zur Ticket-Buchung

Baugenehmigung für den Sportpark Rheinhöhe am Wiesbadener Konrad-Adenauer-Ring an SEG erteilt

© SEG
© SEG

Der geplante Sportpark Rheinhöhe Wiesbaden der bis 2028 am Konrad-Adenauer-Ring in Wiesbaden entsteht, wird ein neues sportliches Zentrum der Landeshauptstadt werden mit einem breitgefächertem Sport-, Freizeit- und Wellness-Angebot:

für alle:

  • Schwimmbad als Sport- und Familienbad
  • Überdachte energieeffiziente Eishalle
  • Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage
  • Komplette Barrierefreiheit
  • Gute Verkehrsanbindung durch eine neue Buslinie
  • Gastronomie

für Familien

  • Nichtschwimmerbereich mit Strömungskanal und Massagedüsen
  • Planschbecken
  • Mehrere Rutschen

für Sportler und Vereine

  • Wettkampfgerechtes, teilbares 50 x 25 Meter-Becken
  • Lehrschwimmbecken mit verstellbarem Hubboden (mit 0 – 180 cm Wassertiefe)
  • Bad und Eishalle bieten jeweils Tribünen für 200 Personen

für Wellness-Fans

  • Saunalandschaft mit 3 Saunen, 1 Dampfbad, Whirlpool
  • Außenbecken, Ruhezonen und Außenbereich

Heute, am 29.12.2023 übergaben  im Wiesbadener Rathaus nun Baudezernent Andreas Kowol und Bauaufsichtsleiterin Sandra Matzenauer offiziell, die Baugenehmigung der Landeshauptstadt Wiesbaden für den Sportpark Rheinhöhe an Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Roland Stöcklin, Geschäftsführer der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH. Die Projekt-Gesamtkosten belaufen sich auf 124,4 Millionen Euro netto.

Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende betont: „Ich freue mich, dass die Baugenehmigung nun vorliegt und die Bauarbeiten am Sportpark Rheinhöhe endlich beginnen können. Der Sportpark wird für Wiesbaden in jeglicher Hinsicht ein Meilenstein und eine Bereicherung für Sport, Freizeit und Erholung sein. Mein Dank gilt insbesondere dem Eigenbetrieb mattiaqua, der als Bauherr das Projekt seit 2016 trotz vieler Herausforderungen zu dieser Reife gebracht hat – sowie der Stadtentwicklungsgesellschaft für ihre Unterstützung hierbei. Mein Dank gilt auch der Bauaufsicht für die schnelle Genehmigung dieses komplexen Bauvorhabens. Damit steht dem Baubeginn Anfang 2024 nichts mehr im Weg, nachdem bereits seit Herbst das Baufeld freigemacht wird“

Baudezernent Andreas Kowol sagt: „Mein besonderer Dank gilt der Bauaufsicht. Dank des Engagements kann ein weiteres Großprojekt in Wiesbaden umgesetzt werden und zeigt deutlich die Leistungsfähigkeit unserer Ämter. Das vorhandene Schwimmbad in der Mainzer Straße kann so zügig durch den Bau des neuen Freizeitbad an einem neuen Standort ersetzt werden.“

Die SEG wurde mit der Gesamtsteuerung für die Planungen beauftragt. Der offizielle Baustart ist für Januar geplant. Die Fertigstellung der Gebäude ist für Ende 2027 vorgesehen, die Eröffnung für Mitte 2028.

„Auf dem Weg zur Verwirklichung des Sportparks Rheinhöhe haben wir bereits einige Meilensteine erreicht. Mit intensiver Beteiligung aller Stakeholder hat die SEG den optimalen Standort am Konrad-Adenauer-Ring für das zukünftige Freizeitbad und die Eissporthalle identifiziert. Das Ergebnis einer europaweiten Ausschreibung war die Auswahl eines Generalplaners, dessen architektonisches Konzept beeindruckend ist. Es integriert sich nicht nur perfekt in die Topografie, sondern verleiht dem Sportpark auch eine besondere Leichtigkeit. Nachdem vor einem Jahr der Bauantrag eingereicht wurde, haben wir heute mit der Erteilung der Baugenehmigung den nächsten Meilenstein erreicht. Vielen Dank an alle Beteiligten, insbesondere dem Bauaufsichtsamt, für die vertrauensvolle Zusammenarbeit! Die Baufeldvorbereitung ist nahezu abgeschlossen, sodass wir nun gemeinsam mit unserem Team, unserem Auftraggeber Mattiaqua und unseren Partnern den nächsten Meilenstein in Angriff nehmen können: den eigentlichen Baubeginn! Dabei haben wir bereits heute die Fertigstellung fest im Blick. Ich wünsche der Baustelle einen sicheren und unfallfreien Verlauf“, sagt Roland Stöcklin, Geschäftsführer der SEG Stadtentwicklungsgesellschaft Wiesbaden mbH.

„Beim Sportpark Rheinhöhe handelt es sich um ein umfangreiches und komplexes Bauvorhaben. Aber Dank des großen Engagements und der hervorragenden Zusammenarbeit aller Beteiligten konnten hier dennoch schnell alle erforderlichen Abstimmungen stattfinden und Hürden beseitigt werden, sodass wir hier die Baugenehmigung noch in diesem Jahr erteilen konnten“, fasst die Leiterin der Bauaufsicht, Sandra Matzenauer, zusammen.

Weitere Informationen

Ministerpräsident Boris Rhein eröffnete vor dem Kurhaus Wiesbaden Deutschlands größte mobile Eisbahn

Vor traumhafter Kulisse und moderiert von Ex-Eiskunstläufer Daniel Weiss gaben am 27.11.2023  zur Eröffnung  junge Eiskunstläuferinnen auf Deutschlands größter mobiler Eiskunstbahn eine Kostprobe von "Wiesbaden on Ice".  © Foto: Diether von Goddenthow
Vor traumhafter Kulisse und moderiert von Ex-Eiskunstläufer Daniel Weiss gaben am 27.11.2023 zur Eröffnung junge Eiskunstläuferinnen auf Deutschlands größter mobiler Eiskunstbahn eine Kostprobe von „Wiesbaden on Ice“. © Foto: Diether von Goddenthow

Besser als mit diesem unerwarteten zauberhaften Schneegestöber vor romantischer Kurhauskulisse hätte auch kein Film-Regisseur am 27.11.2023 den Start von „Wiesbaden on Ice“  auf dem Bowling Green am Kurhaus  inszenieren können: Umgeben von  300 begeisterten Gästen, Sportlern und Medienvertretern hat Ministerpräsident Boris Rhein gemeinsam mit Oberbürgermeister Gerd-Uwe Mende und dem Vorstand der Sporthilfe Wiesbaden e.V. Deutschlands größte mobile Eisbahn eröffnet. Rhein stellte dabei die Bedeutung von Freizeitangeboten für Familien in der Adventszeit heraus: „Für viele Familien ist die Adventszeit nicht nur fest verbunden mit Weihnachtsmusik, Plätzchenbacken und der festlichen Dekoration der eigenen vier Wände, sondern auch mit einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt, einem Adventsbasar oder der Eisbahn“, sagte Rhein. „Die Eislaufbahn vor dem beeindruckenden Wiesbadener Kurhaus bietet Schlittschuhläuferinnen und Schlittschuhläufern eine einzigartige Kulisse. Der Zauber von Weihnachten wird bei jeder Runde auf dem Eis spürbar.“

Bei heftigem Schneetreiben drücken gemeinsam auf den "roten Knopf" zur Eröffnung von Wiesbaden on Ice (v.li.) Dr. Tilo Nemuth (stv. Vorsitzender Deutsche Sporthilfe),Andreas Steinbauer (Vorsitzender Sporthilfe Wiesbaden), Ministerpräsident Boris Rhein, Michael Müller (Geschäftsführer Sporthilfe), Bürgermeisterin Christiane Hinninger (Wirtschaftsdezernentin)Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Dr. Gerhard Obermayr (Stadtverordnetenvorsteher u. stv. Vorsitzender Deutsche Sporthilfe).© Foto: Diether von Goddenthow
Bei heftigem Schneetreiben drücken gemeinsam auf den „roten Knopf“ zur Eröffnung von Wiesbaden on Ice (v.li.) Dr. Tilo Nemuth (stv. Vorsitzender Deutsche Sporthilfe),Andreas Steinbauer (Vorsitzender Sporthilfe Wiesbaden), Ministerpräsident Boris Rhein, Michael Müller (Geschäftsführer Sporthilfe), Bürgermeisterin Christiane Hinninger (Wirtschaftsdezernentin)Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende und Dr. Gerhard Obermayr (Stadtverordnetenvorsteher u. stv. Vorsitzender Deutsche Sporthilfe).© Foto: Diether von Goddenthow

Die XXL-Eisbahn auf dem Bowling Green ist mit einer Fläche von 2.500 Quadratmetern die größte mobile Eisbahn Deutschlands. „Wiesbaden on Ice“ soll mit Show-Programmen, Schlittschuhlaufen, Eisstockschießen, Gastro-Angeboten und als Eventort für Familien- und Firmenfeiern zum festen winterlichen Jahreshighlight werden. „Ob zum Eislaufen oder Eisstockschießen, tagsüber mit Kindern oder abends zum gemütlichen Glühwein mit Freunden – die Eiszeit vor dem Kurhaus ist ein Ort der Begegnung und des Miteinanders“, sagte der Regierungschef. Die Anlage sei ein bedeutender Wirtschaftsfaktor für die Landeshauptstadt. „Wiesbaden on Ice hat für Jung und Alt viel zu bieten. Ich bin mir sicher, dass das Angebot gut angenommen wird.“

Einen besonderen Dank richtete der Ministerpräsident an die Sporthilfe Wiesbaden, die maßgeblich an dem Projekt beteiligt ist. „Die Sporthilfe spielt eine unverzichtbare Rolle bei der Förderung des Sports in der Region“, sagte Rhein und ergänzte: „Ihr Engagement ist für Sportlerinnen und Sportler und für die Gemeinschaft als Ganzes von großer Bedeutung. Es ist beeindruckend, was die Sporthilfe mit Wiesbaden on Ice auf die Beine gestellt hat.“
Die Umsetzung von „Wiesbaden on Ice“ war eine Herkulesaufgabe, und ihre Finanzierung erst Ende September in trockenen Tüchern. Ein Großteil der Gesamtkosten von 1.023.200 Euro sollen durch Eintrittsgelder und über Sponsoren „eingespielt“ werden. 197 000 Euro schießt die Stadt Wiesbaden aus für ein sportliches Großereignis zweckgebundenen Spielbank-Geldern dazu.

Kostenfreies Eislaufen für Kinder

"Wiesbaden on Ice" wollen wir zu einem  Winter-Wonderland machen, und genau das ist uns gelungen. Besser geht’s nicht, freut sich Moderator Daniel Weiss © Foto: Diether von Goddenthow
„Wiesbaden on Ice“ wollen wir zu einem Winter-Wonderland machen, und genau das ist uns gelungen. Besser geht’s nicht, freut sich Moderator Daniel Weiss © Foto: Diether von Goddenthow

Dem Veranstalter liegt auch die Nachwuchsförderung am Herzen und öffnet werktags zwischen 10:00 und 12:00 während der Ferien die Eisbahn bei freiem Eintritt Kindern bis 12 Jahre.
Kinder ab 4 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen.
Inklusion – auch Kinder mit Einschränkungen können Schlittschuhlaufen in Begleitung

Groß war auch die Freude gestern Abend bei Vertretern der Tafel Wiesbaden und der Anton-Gruner-Schule über 700 Freikarten für Familien, von der Sporthilfe Wiesbaden und Schufa Holding gesponsert wurden.

Ein großes Gastro-Angebot von der Bratwurst bis zum Kässe-Fondue, vom Glühwein bis zum Champagner erwartet die Besucher. Ein Hauch von  Aprés ski in Wiesbaden. © Foto: Diether von Goddenthow
Ein großes Gastro-Angebot von der Bratwurst bis zum Kässe-Fondue, vom Glühwein bis zum Champagner erwartet die Besucher. Ein Hauch von Aprés ski in Wiesbaden. © Foto: Diether von Goddenthow

Öffnungszeiten
Öffnungszeiten sind täglich von 10 bis 22 Uhr, Heiligabend und Silvester von 10 bis 14 Uhr. Der 1. Januar ist geschlossen. Weitere Details zu Programm, Tickets, Partnerpaketen, Catering-Angeboten, dem beliebten Eisstockschießen oder Trainingsmöglichkeiten gibt es auf der unten verlinkten Homepage.

Tickets Schlittschuhlaufen
Die Tickets zum Schlittschuhlaufen und Eisstockschießen sind zum Wunschtermin für entsprechende Zeitfenster online buchbar, wobei das Ticket zum Eislaufen für Einzelpersonen zu einem Aufenthalt von 4 Stunden berechtigt, für Schulklassen und Kitas max. 2 Stunden (stets zwischen 10-12 Uhr). Erwachsene bezahlen je 8,00 €, Kinder (bis 12 Jahre) je 5,00 €, Schüler/Studenten je 7,00 €).
Werktags von 10:00 bis 12:00 Uhr und während der Ferien können Kinder bis 12 Jahre kostenfreien Eislaufen.
Auch Kinder mit Einschränkungen können Schlittschuhlaufen in Begleitung.

Ticket Schlittschuhlaufen

Eisstockschießen
Es gibt 5 Eisstockbahnen, die je für 8 Personen ausgelegt sind. Diese befinden sich auf beiden Seiten der Eisbahn am oberen Brunnen des Bowling Greens, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Catering-Areal. Der Normalpreis beträgt bis 17 Uhr 55,00 € pro Person/Stunde. Ab 17 Uhr 75,00 € pro Stunde. Bei längerer Nutzung oder im Fall von Gruppen-Events können mehrere Timeslots hintereinander gebucht werden.

Ticket Eisstockschießen

Events und Shows
2. Dezember 2023 FFH JUST PARTY ON ICE – Schlittschuhlaufen und feiern auf Deutschlands größter mobiler Eisbahn mit DJ Daniel Fischer, zwei Termine buchbar:

Show 1: 17 – 19:30 Uhr. Tickets

Show 2: 19:30 – 22 Uhr. Tickets

22. Dezember 2023 Eis-Shows
Am Freitag, 22. Dezember, finden um 17 und 20 Uhr zwei spektakuläre Eis-Shows statt – individuell konzipiert für „Wiesbaden on Ice“ und moderiert vom ehemaligen Deutschen Eiskunstlauf-Meister Daniel Weiss. 20 Formations-Läuferinnen und Formationsläufer vom Team des deutschen Vizemeisters United Angels aus Stuttgart zeigen ihr spektakulären Wettkampfprogrammen. Mit dabei ist außerdem ein Adagio Akrobatikpaar, Soloeiskunstläufer mit Feuerkunst, Rückwärtssalto, Flickflack, Sprünge über Fässer und Menschen oder Stelzen-Eiskunstlauf.
Preise:
22. Dezember, 17.00 und 20.00 Uhr
Stehplatz: 32,- Euro
Stehplatz ab 29. November: 37,- Euro
Sitzplatz: 35,- Euro
Sitzplatz ab 29. November: 40,- Euro

Weihnachtsshow am 23. Dezember 2023
Laufend neue Attraktionen – Shows, Nikolaus, Musiker, DJ

Ticket Shows und Events

Alle weiteren Details zu Angebot und Tickets über Wiesbaden on Ice

LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden 2023 – Großer Preis der Landeshauptstadt geht an den Niederländer Marc Houtzager

Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, gratuliert mit dem gesamten Vorstand des WRFC dem Sieger Marc Houtzager Foto: TomsPic
Gert-Uwe Mende, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, gratuliert mit dem gesamten Vorstand des WRFC dem Sieger Marc Houtzager Foto: TomsPic

Der Niederländer Marc Houtzager hat den LONGINES Grand Prix, den Großen Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, gewonnen. Elf der 47 Reiter hatte den Sprung ins Stechen geschafft, aber nur vier Paare blieben auch dort fehlerfrei. Mit einem gehauchten Vorsprung von vier Hundertstelsekunden sauste das Olympia-Paar von Tokio, Houtzager und die 15-jährige Stute Sterrehof’s Dante, über Wiesbadens Ziellinie, knapp dahinter folgte Hans-Dieter Dreher auf Cous Cous. Der Jüngste im Stechen war der 19-jährige Ire Max Wachman, der sich Platz drei sicherte.

22 Jahre ist es her, dass ein Niederländer den Großen Preis in Wiesbaden bei der Ehrenrunde anführte. „Ganz schön lange“, grinste Houtzager und freute sich noch ein bisschen mehr. „Es wurde Zeit!“ Dante sei eine unheimliche Kämpferin und mache es ihm dadurch manchmal auch schwer im Parcours. „Sie will immer nach vorne und dann braucht man die richtige Kontrolle. Im Stechen geht das manchmal schief, aber heute hat das super geklappt. Sie war sehr vorsichtig und hat eine tolle Einstellung. Sie will immer null Springen.“ Er sei mit dem Stechen hochzufrieden gewesen und gestand lächelnd: „Als ich aus dem Stechen kam, habe ich schon gewusst, dass ich ziemlich weit vorne bin.“
Lobende Worte fand der Sieger für den Parcoursbau: „Der Parcours war richtig gut. Es gab überall verteilt Fehler, technisch war er anspruchsvoll, die Höhe war ziemlich seriös und die Zeit ziemlich kurz. Der Parcoursbauer hat einen top Job gemacht.“

Der zweitplatzierte Dreher analysierte seinen Ritt akribisch: „Ich habe mit Cous Cous einen super Start erwischt, eins, zwei Galoppsprünge weniger, gute Wendung drei, acht Galoppsprünge in die Kombination und den Steilsprung vorne herum, da hatte ich ‚eine kleine Hacklerei‘ und einen Galoppsprung zu viel. Das hat mich den Sieg gekostet.“ Den Sieg gekostet, Platz zwei gewonnen und ein zufriedenes Lachen im Gesicht des Baden-Württembergers. Cous Cous sei ein Hammer-Pferd, betonte er noch und freute sich auf die Zukunft. „Wir waren jetzt schon oft Zweite in wichtigen Springen, aber Platz eins ist nicht mehr weit weg.“

Das Turnier ist einfach gewaltig, viele Zuschauer, super Stimmung.
Max Wachman hatte schon im vergangenen Jahr in Wiesbaden aufgetrumpft und mit Berlux Platz zwei im Großen Preis auf dem Traditions-Rasenplatz belegt. Dieses Jahr wurde es wieder ein Riesenerfolg für den irischen Youngster und das im Sattel des elfjährigen Kilkenny, den sein Trainer Cian O’Connor noch bei den Olympischen Spielen in Tokio geritten hatte und den er selbst erst seit diesem Jahr unter dem Sattel hat. „Das heute ist unser größter Erfolg bisher“, erklärte Wachman. „Es ist eine große Ehre neben so brillanten Reitern wie Marc und Hansi in der Siegerehrung zu stehen.“

Trainer O’Connor wurde mit einem neunjährigen Nachwuchspferd, Tipperary, Vierter und freute sich ebenso wie Schützling Max über diese gelungene Runde. Den Team-Erfolg komplett machte Max jüngerer Bruder Tom. Der 18-Jährige absolvierte den 1,60-Meter-Parcours mit dem zehnjährigen Niederländer Rock of Cashel ohne Hindernisfehler, war aber am Ende 21 Hundertstelsekunden über der Zeit und musste somit einen Zeitfehler verbuchen. „Ich bin stolz auf Tom“, lobte der große Bruder.

„Ich bin begeistert von dem Sport, den wir heute zu sehen bekommen haben“, betonte Michael Krieger, verantwortlich für den Ablauf der Springprüfungen in Wiesbaden. „Nach der Hälfte des Teilnehmerfeldes hatten wir genau zwei fehlerfreie Runden, da ist mir kurz der Schweiß ausgebrochen. Dann kamen auf einmal sechs in der Reihe fehlerfrei. Da war der Schweißausbruch noch größer. Aber dann hat das am Ende super geklappt: Elf im Stechen. Es war toller Sport, ein Traum!“

Extra-Ehrungen
Extra-Ehrungen gingen an die Erfolgreichsten im Parcours: Der Ire Cian O’Connor erhielt diese Auszeichnung bei den Herren, die deutsche Amazone Brit Haselhoff bei den Damen.

„Zauberhaft!“
Wiesbadens Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende brachte ein Wort ins Spiel, dass alle Beteiligten begeistert aufgriffen: „Zauberhaft!“ Schon im vergangenen Jahr hatte Mende seine PfingstTurnier-Premiere als ‚zauberhaft‘ beschrieben, in diesem Jahr setzt er ein dickes Ausrufezeichen hinter diese Aussage.
„Ich konnte dieses Jahr das Turnier noch mehr genießen als letztes Jahr, weil ich 2022 bis zum Turniersonntag noch in Corona-Quarantäne war. Dieses Jahr habe ich mir zum ersten Mal die lange Pferdenacht und das Voltigieren angucken können und mein zauberhafter Eindruck von 2022 hat sich noch verstärkt. Die Atmosphäre war großartig, das Publikum hat fantastische Stimmung gemacht, es hat einfach alles super gepasst. Und was dieses Turnier einfach auszeichnet, ist dieses unglaubliche ehrenamtliche Engagement. Es ist mir wichtig, das an dieser Stelle nochmal hervorzuheben. Das Turnier wird organisiert von einem Verein, die Präsidentin ist der Kopf dieses großen Teams. Da steckt so unglaublich viel Ehrenamt drin. Und vielleicht ist es auch das, was sich am Ende auf das Publikum überträgt: Dass eine Gruppe von Menschen da ist, die dieses Turnier trägt und die diese Stimmung ganz besonders prägt.“

WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff stimmt aus vollem Herzen zu: „Ich finde das Wort ‚zauberhaft‘ ganz toll. Es war zauberhaft. Wir haben alle so eine leichte Träne im Knopfloch, dass es schon wieder vorbei ist und freuen uns schon aufs nächste Jahr.“

Weitere Detail-Infos und Tipps zur Anreise unter: www.pfingstturnier.org
(KiK/pe&pa)

Ergebnisse LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden

Montag, der 29. Mai 2023:

20 LONGINES GRAND PRIX
Großer Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden CSI4* – Int. Springprüfung mit Stechen

  1. Marc Houtzager (NED), Sterrehof’s Dante N.O.P., 0 38.97sec (im Stechen)
  2. Hans-Dieter Dreher (GER), Cous Cous, 0 39.01sec
  3. Max Wachman (IRL), Kilkenny, 0 43.64sec
  4. Cian O’Connor (IRL), Tipperary, 0 43.84sec
  5. José María (jr) Larocca (ARG), Finn Lente, 39.25sec
  6. Rene Dittmer (GER), Corsica X, 4 40.25sec

Michael Jung gewinnt zum 6. Mal die Vier-Sterne-Vielseitigkeit beim Wiesbadener Pfingstturnier – Plätze 2 u 3: Krajewski u. Böckmann

Michael Jung (GER), mit Pferd fischerChipmunk FRH, gewinnt mit 23.7 Punkten den ersten Preis der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow
Michael Jung (GER), mit Pferd fischerChipmunk FRH, gewinnt mit 23.7 Punkten den ersten Preis der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow

Der Meistereiter Michael Jung hat zum sechsten Mal die Vier-Sterne-Vielseitigkeit in Wiesbaden, den Preis der Familie Prof. Heicke, gewonnen. Sechs Schlosspark-Siege mit fünf verschiedenen Pferden! In diesem Jahr war Jungs Partner fischerChipmunk FRH, mit dem er auch bei den Olympischen Spielen in Tokio zum deutschen Team gehörte und 2022 Mannschafts-Weltmeister wurde.

Michael Jung (GER) © Foto Diether von Goddenthow
Michael Jung (GER) © Foto Diether von Goddenthow

„Die Zuschauermassen sind gigantisch!“, strahlte der Sieger. „Wir haben hier so gemischtes Publikum von Reitern und Nicht-Reitern, das ist für uns eine einzigartige Gelegenheit, unseren Sport so zu zeigen – auch für Menschen, die uns sonst nicht erleben. Ich genieße Wiesbaden jedes Jahr und dann auch noch bei dem Wetter, besser geht es nicht!“

Für Jung war der Weg zum Sieg in Wiesbaden ein glatter Durchmarsch: Beste Dressurrunde, fehlerfrei im Springen und eine sichere Nullrunde im Gelände, sein Endergebnis: 23,7 Minuspunkte. Der dreimalige Olympiasieger konnte sich entspannt 2,4 Minuspunkte für die Zeit leisten. Sein Vorsprung war komfortabel und die Zeit in Wiesbaden ist immer eine Herausforderung. Von 24 Startern schaffte nur eine einzige Reiterin Wiesbadens Geländekurs ohne Zeit- und Hindernis-Minuspunkte, Nadja Minder aus der Schweiz.

Die Olympia-Siegerin von Tokio Julia Krajewski (GER), auf Nickel gewinnt  den zweiten Preis  der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow
Die Olympia-Siegerin von Tokio Julia Krajewski (GER), auf Nickel gewinnt den zweiten Preis der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow

Platz zwei ging mit 29,4 Minuspunkten in diesem Jahr an die Siegerin von 2022: an die Olympiasiegerin von Tokio, Julia Krajewski. Mit ihrem neunjährigen Nachwuchspferd Nickel gelang ihr eine sehr gute Dressur, durch die sie sich schon an die zweite Stelle schob, die sie bis zum Ende verteidigte.

Die Olympia-Siegerin on Tokio Julia Krajewski (GER) © Foto Diether von Goddenthow
Die Olympia-Siegerin on Tokio Julia Krajewski (GER) © Foto Diether von Goddenthow

„Nickel ist ein grundehrliches Pferd, der einfach immer alles macht. Seine Entwicklung ist gewaltig und ich glaube, er ist noch lange nicht am Ende. Der wird jetzt so erst so richtig Sportler.“ Das erklärte Ziel der Olympiasiegerin: Paris 2024! Ganz oben auf der Paris-Liste steht Wiesbaden-Vorjahressiegerin Amande de B’Neville, dahinter reihen sich zwei Youngster ein, einer von diesen beiden ist Nickel.“
Krajewski hatte sehr viele Gründe sich in Wiesbaden zu freuen: über ihren zweiten Platz als Reiterin und über sechs U25-Paare unter den Top Ten in der Vier-Sterne-Prüfung als Disziplintrainerin der U25-Reiter. „Ich habe ganz bewusst viele U25-Reiter hergeschickt, weil ich glaube, dass die Prüfung ganz, ganz viel Wert ist. Und ich bin sehr stolz wie sie hier abgeliefert haben.“

Calvin Böckmann (GER), auf Altair de la Cense, dritter Preis der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow
Calvin Böckmann (GER), auf Altair de la Cense, dritter Preis der Familie Prof. Heicke mit Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis Vielseitigkeit 2023 (CCI4*-S) © Foto Diether von Goddenthow

Dritter in der Vier-Sterne-Prüfung und damit Sieger der Wertungsprüfung für den U25-Förderpreis wurde der 22-jährige Calvin Böckmann. „Ich war noch nie in Wiesbaden“, erklärte der Mannschafts-Europameister von 2019. „Als ich das erste Mal den Park und die Strecke sah, dachte ich schon: Wow. Und dann heute im Gelände diese vielen Menschen!“ Platz drei in Wiesbaden ordnet Böckmann ganz klar als „einen meiner größten Erfolge“ ein. Schon seit sieben Jahren sind Böckmann und die 13-jährige Altair de la Cense ein Team. „Wir vertrauen uns absolut blind. Das hat mir heute im Gelände natürlich super geholfen. Aber dass dieses Ergebnis dabei rum kommt, das hab ich nicht erwartet.“

Prof. Dr. Bernd Heicke Förderer der Stiftung Deutscher Pferdesport. Drei Pferde seines Gestüts Fohlenhof auf den Siegerplätzen dabei.  © Foto Diether von Goddenthow
Prof. Dr. Bernd Heicke Förderer der Stiftung Deutscher Pferdesport. Drei Pferde seines Gestüts Fohlenhof auf den Siegerplätzen dabei. © Foto Diether von Goddenthow

Prof. Dr. Bernd Heicke ging es ähnlich wie Julia Krajewski – er hatte viele Gründe zu strahlen. Seit 2012 unterstützt er die U25-Reiter durch den Förderpreis, seit vielen Jahren auch die Vielseitigkeit in Wiesbaden und auch seit vielen Jahren Julia Krajewski. Noch nie gab es sechs U25-Reiter unter den Top Ten, Julia Krajewski mit einer tollen Runde und der Tag der Vielseitigkeit in Wiesbaden ein herrlicher Pferdesporttag und eine fantastische Bühne für diesen Sport. „Ich bin rundum begeistert. Ich kann nur sagen: Wir haben hier tolle Reiter gesehen. Genau das ist es, was Pferdesport ausmacht: Reiter und Pferde, die gemeinsam Spaß am Sport haben.“

Großes Lob an Rüdiger Schwarz 

Der Vorstand des Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) verabschiedet den langjährigen Geländekurs- und Parcours-Chef Rüdiger Schwarz (r.) u. links Vorsitzende Christine Dyckerhoff. © Foto Diether von Goddenthow
Der Vorstand des Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) verabschiedet den langjährigen Geländekurs- und Parcours-Chef Rüdiger Schwarz (r.) u. links Vorsitzende Christine Dyckerhoff. © Foto Diether von Goddenthow

Für einen bedeutete das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden Abschied: für den Geländekurs-Chef Rüdiger Schwarz. Seit der Wiedereinführung der Vielseitigkeit beim PfingstTurnier 2008 war er verantwortlich für den Kurs im Gelände, hat die Vielseitigkeit in Wiesbaden begleitet und geprägt. „Wir möchten uns bei Rüdiger für seine sensationelle Arbeit bedanken“, betonte Albert Schäfer vom Vorstand des WRFC. „Die Vielseitigkeit in Wiesbaden trägt ganz klar seine Handschrift, er hat einen maßgeblichen Anteil an der Erfolgsgeschichte: mit einer Zwei-Sterne-Prüfung und einer Handvoll Zuschauer haben wir 2008 wieder angefangen, heute sind wir bei einer Vier-Sterne-Prüfung und haben Tausende von Zuschauern.“

Weitere Detail-Infos und Tipps zur Anreise unter: www.pfingstturnier.org

(KiK/pe&pa)

Vier Stunden live!

Sechsfachsieger Michael Jung bei einer Ehrenrunde im Schlosspark-Station Wiesbaden-Biebrich. © Foto Diether von Goddenthow
Sechsfachsieger Michael Jung bei einer Ehrenrunde im Schlosspark-Station Wiesbaden-Biebrich. © Foto Diether von Goddenthow

Das HR-Fernsehen überträgt in diesem Jahr erstmals am Sonntag und Montag live aus dem Schlosspark.
Am Sonntag wird der Preis des Hessischen Ministerpräsidenten von 15.30 bis 17.30 Uhr live gesendet, am Montag der LONGINES Grand Prix, Großer Preis der Landeshauptstadt Wiesbaden, von 16.00 bis 18.00 Uhr. Beide Sendungen werden von ARD-Pferdesport-Experte Carsten Sostmeier kommentiert.
Parallel sind die Springprüfungen auch im Livestream unter hessenschau.de zu verfolgen.

Außerdem überträgt der Streaming-Dienst www.ClipMyHorse.tv vollumfänglich alle Prüfungen aus Wiesbaden.

Sichern Sie sich Ihre Karte für das LONGINES PfingstTurnier Wiesbaden entweder bei www.ticketmaster.de oder unter 01806 – 999 00 00.
Weitere Informationen zu Tribünen- und Flanierkarten, Programm, Anfahrt und Parken finden Sie unter www.pfingstturnier.org
(KiK/pe&pa)