Kategorie-Archiv: Weinkultur

22. Ball des Weines – Das Highlight lebendiger Weinkultur ganz im Zeichen von Vielfalt im Wiesbadener Kurhaus

Unter dem Motto „Alles bunt“ feierte der VDP mit 1600 Gästen den 22. Ball des Weines   voller Farben, Magie und Spitzenweine im Wiesbadener Kurhaus. © Foto Diether von Goddenthow
Unter dem Motto „Alles bunt“ feierte der VDP mit 1600 Gästen den 22. Ball des Weines voller Farben, Magie und Spitzenweine im Wiesbadener Kurhaus. © Foto Diether von Goddenthow

Ganz im Zeichen von „Vielfalt und Weltoffenheit“ feierten am 25. Mai 2024 unter dem Motto „Alles bunt“ über 1600 Besucher im Wiesbadener Kurhaus den 22. Ball des Weines.  Zu den zahlreichen Ehrengästen zählten die steirische Landesrätin Simone Schmidbauer, der Hessische Ministerpräsident und Gastgeber des Vorempfangs Boris Rhein, Hessens Minister für Landwirtschaft- und Weinbau Ingmar Jung, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden Gerd Uwe Mende,  Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz Nino Haase,  Intendant des Rheingau Musik Festivals Michael Herrmann, Ministerpräsident a.D. Roland Koch und viele andere.

Stargast des Abends Sänger und Songwriter Max Mutzke. © Foto Diether von Goddenthow
Stargast des Abends Sänger und Songwriter Max Mutzke. © Foto Diether von Goddenthow

Absoluter Stargast  im bunt erstrahlenden Kurhaus war der international beliebte Sänger und Songwriter Max Mutzke, der das Publikum mit einer Mischung aus Pop, Rock, Soul, Funk und Jazz im Friedrich von Thiersch-Saal begeisterte. Begleitet wurde er von der Big Band der Bundeswehr unter Leitung von Timor Oliver. In den Sälen des Kurhauses sorgten ab 21 Uhr  Soul- und RnB-Sänger Dominick Thomas, der Entertainer José Rodriguez und das Musikerpaar Natascha & Alfred für beste musikalische Stimmung. Dabei konnten die Gäste   VDP- Spitzen-Weine   aller Rebsorten und Lagen von über 200 VDP.Prädikatsweingütern verkosten  und sich  an zahlreichen Kochstationen mit exquisiter Kulinarik von Austern bis Wachteleiern verwöhnen lassen.   Wer wollte konnte in der FFH-Disco mit DJ Daniel Fischer bis in die frühen Morgenstunden tanzen.

Impression vom 22. Ball des Weines aus dem Friedrich von Thiersch-Saal © Foto Diether von Goddenthow
Impression vom 22. Ball des Weines aus dem Friedrich von Thiersch-Saal © Foto Diether von Goddenthow

Der Ball des Weines war einer der gesellschaftlichen Höhepunkte im Jahreskalender der hessischen Landeshauptstadt. Und er war ein starkes Statement höchster deutscher Weinkultur und für die Arbeit der Winzer, die mit ihrer Leidenschaft für das Handwerk Weinabbau tagtäglich für die hohe Qualität deutscher VDP- Spitzenweine mit ihrer Geschmacksvielfalt sorgen.  Das Motto des Abends „Alles bunt“ stand dabei nicht nur  für Vielfalt und Faszination  „bunter“ deutscher Weinkultur und Weltoffenheit, sondern war auch ein  Bekenntnis, den Ball des Weins dort zu lassen, wo die Weinkultur seit der Römerzeit  gepflegt wird, nämlich in  Wiesbaden, der Pforte zum Rheingau.

Ministerpräsident Boris Rhein zum Auftakt

Hessens Ministerpräsident Boris Rhein begrüßt die Gäste zum Vorempfang des Ball des Weins gemeinsam mit VDP-Präsident Steffen Christmann und VDP-Ehrenpräsident Michael zu Salm-Salm.  © Foto Diether von Goddenthow
Hessens Ministerpräsident Boris Rhein begrüßt die Gäste zum Vorempfang des Ball des Weines gemeinsam mit VDP-Präsident Steffen Christmann und VDP-Ehrenpräsident Michael zu Salm-Salm. © Foto Diether von Goddenthow

Der deutsche Wein habe nicht zuletzt dank VDP „ in der Welt eine besondere Bedeutung, so Ministerpräsident Boris Rhein in seinem Grußwort beim Vorempfang „Der VDP ist ein Segen für unser Land, ein Segen für unseren Wein“. Und obgleich Hessen mit seinen beiden Anbaugebieten Rheingau und hessische Bergstraße von den Flächen her beileibe nicht das größte Anbaugebiet sei, „prägt der Wein uns Hessen sehr stark.“ Als Hessen „definieren wir uns sehr stark über den Wein, und egal wo wir, Ingmar Jung, Hessischer Minister für Landwirtschaft und Weinbau, oder ich in Berlin oder in Europa sind“, so Rhein. Es sei oft schon so, „dass die Menschen uns auch darauf ansprechen, dass wir in Hessen eine besondere Weinkultur haben.“, sagte der Ministerpräsident. Aber man könnte heute diese besondere Weinkultur nicht so pflegen, „wenn eben der VDP nicht ab einer bestimmten Zeit sehr strenge, sehr klare Qualitätsregeln aufgestellt hätte, und dafür gesorgt hätte, dass eben wirklich der Deutsche Wein in der Welt eine besondere Bedeutung hat“, unterstrich Rhein. Er bedankte sich für diesen Verdienst des VDP und dafür, „dass Sie mit diesem Engagement und diesem starken Einsatz für den Deutschen Wein in der Welt unterwegs sind.“

Landwirtschafts- und Weinbau-Minister Jung , Simone Schmidbauer, Steirische Landesrätin Simone Schmidbauer und Ministerpräsident Boris Rhein.© Foto Diether von Goddenthow
Landwirtschafts- und Weinbau-Minister Jung , Simone Schmidbauer, Steirische Landesrätin Simone Schmidbauer und Ministerpräsident Boris Rhein.© Foto Diether von Goddenthow

VDP-Präsident Steffen Christian dankte Boris Rhein für seine Unterstützung, und betonte, dass der VDP „natürlich nur ein kleiner Teil des deutschen Weinbaus“ sei. „Aber wir versuchen immer auch in Verantwortung für den ganzen deutschen Weinbau unterwegs zu sein-“ Man sei „heute doch auf einen ganz anderen Level wieder unterwegs, fast soweit wie in der Zeit als Wiesbaden seine allergrößte Zeit hatte“, nämlich während der ausgehenden Kaiserzeit, „als der deutsche Wein vom Niveau her der angesehenste Weißwein der Welt war. Wir sind näher an dem Punkt, als wir je in dieser Zeit nach dem ersten Weltkrieg waren. Und das macht uns große Freude, und da sind wir auch ein bisschen stolz drauf“, unterstrich Christmann.

Impression vom 22. Ball des Weins im Wiesbadener Kurhaus. © Foto Diether von Goddenthow
Impression vom 22. Ball des Weins im Wiesbadener Kurhaus. © Foto Diether von Goddenthow

Vom Spitzen-Niveau deutscher VDP-Spitzen Weine  konnten sich die Gäste im Anschluss des Vorempfangs im  wunderbar kunterbunt geschmückten Kurhaus  ab 19.00 Uhr überzeugen.  Nach der Begrüßung durch VDP-Ehrenpräsident Michael Prinz zu Salm-Salm, VDP-Präsident Steffen Christmann und VDP-Geschäftsführerin Theresa Olkus im Friedrich von Thiersch-Saal wurden  bei einem Gala-Dinner 7 verschiedene Weine kredenzt, während ein Bühnenprogramm mit Akrobatik,  musikalischen Ohrwürmern des Sänger und Songwriter Max Mutzke und der Bundeswehr Big Band das Publikum begeisterten.
Ab  21.00 Uhr öffneten  im Foyer und in allen Sälen des   Kurhauses die  Flaniermeilen mit  kulinarischen Stützpunkten und Verkostungsstationen deutscher VDP-Spitzenweine aller VDP-200 VDP-Winzer sämtlicher Weinanbauregionen.

Der Ball des Weines  bleibt in Wiesbaden

Gemeinsame Begrüßung der Ballgäste im Friedrich von Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses (vli.) durch VDP-Ehrenpräsident Michael Prinz zu Salm-Salm, VDP-Geschäftsführerein Theresa Olkus und VDP-Präsident Steffen Christmann. © Foto Diether von Goddenthow
Gemeinsame Begrüßung der Ballgäste im Friedrich von Thiersch-Saal des Wiesbadener Kurhauses (vli.) durch VDP-Ehrenpräsident Michael Prinz zu Salm-Salm, VDP-Geschäftsführerein Theresa Olkus und VDP-Präsident Steffen Christmann. © Foto Diether von Goddenthow

Bei der Begrüßung der Ballgäste im Friedrich von Thiersch-Saal berichtete der VDP-Ehrenpräsident Michael Prinz zu Salm-Salm von Begehrlichkeiten Berlins, den Ball des Weines an die Spree zu holen. Diesen Avancen habe er eine deutliche Absage erteilt: „Was hätte Berlin auch zu bieten? So ein schönes Kurhaus gibt’s in ganz Deutschland nur in Wiesbaden.“ Zudem habe er dem früheren Landesvater Roland Koch vor 20 Jahren per Handschlag versprochen, dass der Ball des Weins in Wiesbaden bleibe, „Das hat bis heute gehalten. Wir sind nicht fremdgegangen, wir sind in Wiesbaden.“ Das begrüßte auch Oberbürgermeister Gerd Uwe Mende außerordentlich. Man sei stolz darauf Gastgeber zu sein. Und Hessens Ministerpräsident Boris Rhein setzte noch eins drauf: Ein wenig augenzwinkernd und pointiert meinte er, dass Zivilisation und Kultur immer dort entstünden, wo Wein angebaut werde, und das sei in Berlin ja nicht der Fall. Tosender Applaus.

Verkostung von VDP-Prädikatsweinen aller 200 VDP-Winzer an den Verkostungsstationen. © Foto Diether von Goddenthow.
Verkostung von VDP-Prädikatsweinen aller 200 VDP-Winzer an den Verkostungsstationen. © Foto Diether von Goddenthow.

„Alles bunt“ für Vielfalt und Weltoffenheit
Das Motto „Alles bunt“ habe man bei Seneca gefunden , der einmal gesagt habe „mit dem Leben ist es wie mit einem Theaterstück. Es kommt nicht darauf an, wie lang es ist, sondern wie bunt‘“, begrüßte VDP-Präsident Steffen Christmann:. „Alles ist bunt“ stehe für die Vielfalt der Farben, mit denen Winzer im Jahresverlauf umgingen, von Hellgrün im Frühjahr bis zur vielfachbunten Farbenpracht des Herbstes, wobei der Winter dann eher Grau-grün sei. Bunt stünde aber auch für einen weitere Aspekt von Vielfalt, etwa für die Vernetzung von Winzern, die weltweit viel bunter als je zuvor unterwegs seien. „Und wir sind auch das Weinland, das Gastgeberland, das hier Menschen anzieht aus der ganzen Welt, und deswegen ist es uns extrem wichtig, dass wir bunt und tolerant und weltoffen sind.“, so der VDP-Präsident vor dem Hintergrund „75 Jahre Grundgesetz“, das die Vielfalt garantiere.

Begeisterte Gäste beim Weinpocker und Weinroulette. © Foto Diether von Goddenthow.
Begeisterte Gäste beim Weinpocker und Weinroulette. © Foto Diether von Goddenthow.

Winzer ist der schönste Beruf der Welt
Anhand von 200 Porträts und Interviews von Winzerinnen und Winzer aller VDP-Prädikatsweingüter, die im Rahmen einer Kampagne „50 Jahre VDP-Weinbörse“ entstanden, präsentierte VDP-Geschäftsführerin Theresa Olkus  die Essenz der VDP-Umfrage zur Vielfalt des Berufes Winzer. Kernfragen waren: „Was ist euer Grund, Winzerin oder Winzer zu sein?“ „Was waren die Beweggründe, dass ihr diesen Beruf gewählt habt?“ Bei 200 Winzerinnen und Winzer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, waren die Antworten natürlich entsprechend „sehr, sehr bunt, und da gab es schon bei dem einen oder anderen ein Gänsehautmoment“, so die VDP-Geschäftsführerin, etwa: „Dass gute Landwirtschaft die Welt retten kann“, oder auch,“ dass man über die erzeugten Weine jeden Betrieb noch ein bisschen weiterleben lassen kann“.  So unterschiedlich die Antworten aber auch gewesen seien, „waren am Ende aber alle der Überzeugung, dass sie als Winzer den schönsten Beruf der Erde haben“. Wie sehr sich diese Berufsbegeisterung für den Winzerberuf auch in der Spitzenqualität ihrer Weine widerspiegelt,  konnten die Gäste in dieser kunterbunten Ballnacht an all den Verkostungsstationen mit Spitzenweinen sämtlicher 200 VDP-Mitgliedswinzer bis in die frühen Morgenstunden testen.

Gruppenbild vom Dank an die Sponsoren und Unterstützer des Ball des Weines mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein © Foto Diether von Goddenthow
Gruppenbild vom Dank an die Sponsoren und Unterstützer des Ball des Weines mit Hessens Ministerpräsident Boris Rhein © Foto Diether von Goddenthow

Abschließend dankte VDP-Geschäftsführerin Theresa Olkus den Gästen für ihre Treue zum Ball des Weines, dem Catering, den Helfern, Ehrenamtlichen, und insbesondere den Sponsoren, und nicht zuletzt den VDP-Winzerinnen und Winzern, die den Ball des Weins erst möglich machen.

(Diether von Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Save the Date für den  kommenden Ball des Weins  am 24. Mai 2025  Weitere Infos zum Verband Deutscher Prädikatsweingüter und seinen Mitgliedern  

Henkell-Freixenet startet mit dem Sekt-Tag am 11. Mai 2024 in die „Open-Air-Saison“

© Henkell & Co. Sektkellerei KG
© Henkell & Co. Sektkellerei KG

Wiesbaden, Mai 2024. „Celebrate Life“ ist das Motto von Henkell Freixenet, dem größten Schaumweinanbieter weltweit, und wer bei Henkell Freixenet in Wiesbaden Biebrich schon zum Sekttag Gast war, weiß, dass es ernst gemeint ist! Die Wiesbadener Sektkellerei öffnet für den Sekttag am 11. Mai 2024 von 11:00 bis 19:00 Uhr traditionell auch dieses Jahr wieder ihre Tore. Selbstverständlich ist der Eintritt frei. Denn neben dem spannenden Einblick in die Schaumweinherstellung bietet Henkell Freixenet auch ein vielseitiges Rahmenprogramm:

Live-Einblick in die Sektmanufaktur und Kellereiführung

Werden Sie zum Schaumweinspezialist und werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen von Henkell Freixenet, erleben Sie hautnah beim Tasting „Pearls of Europe“ in der Sektmanufaktur, wie Schaumwein hergestellt wird! Schauen Sie der Produktion über die Schulter und bis 17:00 Uhr können Sie bei spannenden Kellereiführungen, die im historischen Henkell-Saal starten, sieben Stockwerke in die Tiefe steigen und die Kellergewölbe bestaunen, in denen gigantische Fässer lagern.

Oder genießen Sie einfach Ihre prickelnde Auswahl an Sekt, Cava, Crémant & Co. in der besonderen Atmosphäre des Ehrenhofes. Dort warten auf Sie begleitend zu Ihrer Sektauswahl Streetfood-Trucks, die Sie den ganzen Tag mit herzhaften und süßen Köstlichkeiten versorgen.

Internationale Musiker mit Party-Rhythmen

Auch dieses Jahr sorgt Henkell Freixenet mit erstklassigen Künstlern für fantastische Stimmung: Live Bands und DJ werden nicht fehlen, um mit einem vielseitigen Musikprogramm aus Soul, Funk und Pop für die Tanzfläche vor der Bühne zum Beben zu bringen.

Einen gelungenen Party-Mix bieten Sven West und Sängerin Silvia Diaz. Er mit außergewöhnlicher Stimme und Bandbreite sowie einem Talent für Improvisation und erstklassiges Entertainment, sie, ein Ausnahmetalent und seit dem 15. Lebensjahr in Bands aktiv, sang etliche Werbejingles und Titelmelodien fürs Fernsehen, absolvierte diverse TV-Auftritte, ist eine gefragte Backgroundsängerin und präsentiert die beeindruckende Show „Ultimate Whitney“.

Fernsehauftritte bei Viva, MTV und RTL machten Worthy Davis in Deutschland bekannt. Jetzt tritt sein Sohn Jalen Davis in die Fußstapfen seines Musiker-Vaters und kommt nach Wiesbaden. Der Newcomer Star wird mit seiner Stimme, seiner unglaublichen Bühnenpräsenz und seinem „fresh spirit“ die Besucher begeistern. Zusammen mit Nica, der jungen, sympathischen und sehr talentierten Künstlerin, bekannt aus „The Voice Factory“, Gewinnerin (3. Platz) bei der Castingshow X-Factor und Teilnahme am ESC, wird allen Besuchern kräftig einheizen.

Die Brüder Habibi und Amadu beherrschen das ganze Percussion-Spektrum und sind in Deutschland als „Die Löwenstarken Trommler“ bekannt und dürfen daher beim Sekttag nicht fehlen. Sie waren auf zahllosen Afrika-Festivals sowie im Funk und Fernsehen zu hören. Mit ihrem DJ & Drums-Format verbinden sie afrikanische Trommel-Kultur mit modernen Klängen, die unter die Haut gehen. Das Dancefloor-Publikum wird von der neuartigen Kombination begeistert sein.

Alex K, einer der bekanntesten DJs in ganz NRW, rundet das Programm ab. Sein Repertoire aus Oldies, Musik der 70er, 80er und 90er, Rock, Pop, Schlager oder aktuellen Charts, House, Electro und Black Music lässt keine Musikwünsche offen.

Die Spielbank Wiesbaden sorgt mit „just-for-fun“-Black Jack oder -Roulette für Stimmung. Zu einer Spritztour für die ganze Familie durch Wiesbaden-Biebrich lädt die beliebte Stadtbahn THermine ein. Auch in diesem Jahr legt sie bei Henkell Freixenet wieder ihren Zwischenstopp ein.

Der Sekttag ist ein Familienfest! Henkell Freixenet sorgt gerne für die Kinderbetreuung, während die Eltern ausgelassen im Hof feiern.

Celebrate Life – am Sekttag und darüber hinaus

Wer noch prickelnde Lebensfreude mit auf den Weg in den Alltag nehmen oder ein Mitbringsel kaufen möchte, den führt der Weg in den Henkell Freixenet Shop, der am Sekttag von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet hat. Die angebotene Vielfalt des exquisiten Sortiments an Sekt, Cava & Prosecco ist einzigartig.

Entdecken Sie den Henkell Freixenet Shop und lassen Sie sich überraschen.

Sekttag bei der Kellerei Henkell Freixenet am 11. Mai 2024, 11:00 bis 19:00 in Wiesbaden in der Biebricher Allee 142. Eintritt frei.

Ein kleiner Trost für alle, die leider nicht zum Sekttag kommen können: Zum Glück kann man die Kellerei auch das ganze Jahr hindurch besichtigen. Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter http://www.henkell-freixenet.com.

Über 3000 Fachbesucher trafen sich auf der 50. VDP-Weinbörse, der größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine, in der Mainzer Rheingoldhalle

Gute Stimmung trotz Krise im Weinbau auf der  weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine, der Weinbörse der VDP.Prädikatsweingüter. Sie findet alljährlich in der Mainzer Rheingoldhalle statt und feierte in diesem Jahr vom 28. bis 29. April 2024 ihr 50-jähriges Jubiläum! Bild: Verkostungs-situation am Probierstand von Weingut Dr. Wagner aus Saarburg © Diether von Goddenthow
Gute Stimmung trotz Krise im Weinbau auf der weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine, der Weinbörse der VDP.Prädikatsweingüter. Sie findet alljährlich in der Mainzer Rheingoldhalle statt und feierte in diesem Jahr vom 28. bis 29. April 2024 ihr 50-jähriges Jubiläum! Bild: Verkostungssituation am Probierstand von Weingut Dr. Wagner aus Saarburg © Diether von Goddenthow

„Der Wein ist ein Geschenk der Götter. Sie haben den Wein den Menschen aus Erbarmen gegeben“, und wenn der griechische Philosoph Platon recht habe, und wer wolle ihm schon widersprechen, dann haben „es die Götter mit den deutschen Weinbaugebieten wirklich sehr gut gemeint“ begann Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir  augenzwinkernd sein Grußwort  bei der Eröffnung zum Jubiläum der 50. VDP-Weinbörse am 28.4.2024 in der Mainzer Rheingoldhalle.  Es ist die weltweit größte Fachmesse für Spitzenweine des Verbandes Deutscher Prädikatsweine (VDP). „Gerade im Hinblick auf das neue Deutsche Weingesetz, das seit den 1970er-Jahren besteht, in Teilen als veraltet gilt, und nun erstmals eine umfassende Novellierung erfährt, ist der Besuch Özdemirs bedeutend“, so der VDP.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Oberbürgermeister Nino Haase eröffnen mit der symbolischen Durchtrennung des weißen Bandes die 50. VDP-Weinbörse in der Mainzer Rheingoldhalle. (vl.): Manuela Matz, Mainzer Wirtschaftsdezernentin, Ingmar Jung, Hessischer Landwirtschaftsminister,  Nino Haase, Mainzer Oberbürgermeister, Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister, Steffen Christmann, VDP-Präsident,Theresa Olkus, VDP-Geschäftsführerin (ganz rechts). © Diether von Goddenthow
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir und Oberbürgermeister Nino Haase eröffnen mit der symbolischen Durchtrennung des weißen Bandes die 50. VDP-Weinbörse in der Mainzer Rheingoldhalle. (vl.): Manuela Matz, Mainzer Wirtschaftsdezernentin, Ingmar Jung, Hessischer Landwirtschaftsminister, Nino Haase, Mainzer Oberbürgermeister, Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister, Steffen Christmann, VDP-Präsident, Theresa Olkus, VDP-Geschäftsführerin (ganz rechts). © Diether von Goddenthow

Um bei Platons Bild zu bleiben, haben es die Götter mit dem Weinjahrgang 2023  wirklich gut gemeint. Denn selbst die Trockenheit im Frühjahr und mitunter ergiebige Regenfälle bei hohen Temperaturen im Jahresverlauf haben letztlich zu einem erstaunlich außergewöhnlich gutem Ergebnis geführt: „Die Weine“, so der VDP-Präsident Steffen Christmann in seiner Jubiläumsansprache, „haben die richtige Menge Fruchtigkeit und dabei eine belebende Säure, sodass der Jahrgang eine optimale Balance zwischen Intensität und animierender Frische mitbringt“. Von der besonderen Qualität dieses „2023er-Spezialisten-Jahrgangs“ konnten sich  die über 3000 Einkäufer aus Weinhandel, Gastronomie, Weinbau und Medien bis einschließlich zum 29. April in der Rheingoldhalle persönlich überzeugen. Erstmals waren mit 191 Weingütern nahezu alle Mitgliedsunternehmen des Verbandes Deutsche Prädikatsweingüter (VDP) auf der Weinbörse vertreten. Sie präsentierten ihre Kollektionen in allen Stufen der VDP-Klassifikationen und standen für den ganz persönlichen Face-to-Face-Austausch bereit.

Steffen Christmann, VDP_Präsident. © Diether von Goddenthow
Steffen Christmann, VDP_Präsident. © Diether von Goddenthow

Die Weinbörse sei  von ihren Anfängen vor 50 Jahren bis heute mittlerweile zu einer regelrechten Konstanten für die gesamte Branche geworden. In diesem Jahr habe man die höchsten Besucherzahlen in ihrer 50jährigen Geschichte verzeichnet, so Christmann.  Das ermutige  die Winzer auch in schwierigen Zeiten wie diesen: Klimawandel-Folgen, weltweite Überproduktion, Preisverfall, Inflation, sinkende Löhne und steigende Kosten sowie verändertes Verbraucherverhalten, und nicht zuletzt die verheerenden Spätfröste in fast allen Weinregionen stellten die Betriebe vor sehr große Herausforderungen. Allerdings träfe es die VDP-Prädikatsweingüter nicht so stark innerhalb dieser Branche. Die VDP-Prädikatsweingüter hätten durch „diese starken Einschränkungen und Profilierung auf die Qualität in den letzten Jahren eine Stellung erreicht, dass wir da nicht ganz so stark angegriffen sind wie die allgemeine Branche“, so Christmann.

Yutaka Kitajima arbeitet bei einem japanischen Weinimporteur. Er kam nach Mainz um seinen Lieferanten "ins Gesicht schauen zu können". © Diether von Goddenthow
Yutaka Kitajima arbeitet bei einem japanischen Weinimporteur. Er kam nach Mainz um seinen Lieferanten „ins Gesicht schauen zu können“. © Diether von Goddenthow

Die VDP-Weinbörse sei „gemeinschaftsstiftend für uns als Winzer, aber auch für die gesamte Branche“, die hier jährlich zusammenfände, die hier diskutiere und sich bespreche, um so gemeinsam voranzukommen, so der VDP-Präsident, der sich zudem „über die immer größer werdende Internationalität“ freue: „Gäste aus der ganzen Welt kommen extra zu dieser Probe nach Mainz. Wer sich ein Bild vom Deutschen Wein machen möchte, durfte und darf auf die Börse nicht verzichten“, unterstrich der VDP-Präsident die zentrale Rolle der VDP-Weinbörse.

Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir: "Der Deutsche Weinbau ist ein Mythos, ein Mythos der auf Tradition, Innovation und viel Leidenschaft basiert. Die VDP-Weinbörse gibt uns Einblicke in diese Vielfalt Deutscher Spitzenweine. Sie ist ein Ort des Austausches, sie ist ein Ort der Begegnung für alle Weinbegeisterten. © Diether von Goddenthow
Bundeslandwirtschaftsminister Cem Özdemir: „Der Deutsche Weinbau ist ein Mythos, ein Mythos der auf Tradition, Innovation und viel Leidenschaft basiert. Die VDP-Weinbörse gibt uns Einblicke in diese Vielfalt Deutscher Spitzenweine. Sie ist ein Ort des Austausches, sie ist ein Ort der Begegnung für alle Weinbegeisterten. © Diether von Goddenthow

Der VDP sei gewissermaßen der Olymp des deutschen Weinbaus, lobte Landwirtschaftsminister Cem Özdemir. In der Geschichte des VDP spiegelte sich auch die Erfolgsgeschichte des Deutschen Weinbaus. Die Zukunft der deutschen Weine läge nämlich vor allem auch in ihrer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Die Menschen legten zunehmend Wert auf Regionalität, auf Herkunftsprofile und auf ausdrucksstarke Weine, so der Landwirtschaftsminister. Gute Qualität habe natürlich auch ihren Preis. Deshalb halte er „den eingeschlagenen Weg zur Fortsetzung einer Herkunftspyramide im Deutschen Weinrecht auch als absolut folgerichtig“. „Es ist ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung und liefert Weintrinkern wertvolle Informationen zu Qualität und Charakter des Weins“, so Özdemir. Für die deutschen Winzerinnen und Winzer sei das eine einzigartige Chance, ihre Regionen und Spitzenlagen in den Vordergrund zu stellen und damit eine unverwechselbare Identität zu stiften, so der Landwirtschaftsminister.

Herkunftsprofilierung sei mehr als ein Marketings-Instrument. „Es ist ein Versprechen an die Qualität und Authentizität des Produktes. Sie spiegelt die lange Tradition und Vielfalt der deutschen Weinregion wider, und schützt und fördert charakteristische Eigenschaften und Besonderheit der einzelnen Anbaugebiete. Es stärkt das Image des deutschen Weines, auch im globalen Markt“, sagte Özdemir. Damit manifestiere sich die Qualitätsphilosophie des VDP im ganz Besonderen über die nationalen Grenzen hinaus mit dem  Wein an der Spitze der Herkunfts-Pyramide. Der einzigartige Ruf dieser Weine sei zu allererst den herausragenden Leistungen und Anstrengungen der Mitglieder des VDP in den vergangenen 20 Jahren zu verdanken, lobte Özdemir.

Konfuzius wusste: „Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker“, das sollte man. so Weinliebhaber Özdemir, nicht vergessen. Am Weinstand von VDP-Weingut Wittmann aus Westhofen (Pfalz). (vl.): Steffen Christmann, VDP-Präsident, Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister, Nino Haase, Oberbürgermeister am VDP-Weingut Wittmann aus Westhofen (Pfalz). © Diether von Goddenthow
Konfuzius wusste: „Am Rausch ist nicht der Wein schuld, sondern der Trinker“, das sollte man. so Weinliebhaber Özdemir, nicht vergessen. Am Weinstand von VDP-Weingut Wittmann aus Westhofen (Pfalz). (vl.): Steffen Christmann, VDP-Präsident, Cem Özdemir, Bundeslandwirtschaftsminister, Nino Haase, Oberbürgermeister am VDP-Weingut Wittmann aus Westhofen (Pfalz). © Diether von Goddenthow

Deutschland sei ein Weinland, und das bedeute auch, „dass Weinbau seit Jahrhunderten die herrlichsten Kulturlandschaften unseres Landes geformt hat“, so der Landwirtschaftsminister. Der Weinbau fördere den Artenschutz. Unzählige Tiere und Pflanzen haben in Weinbergen ihr Zuhause, insbesondere in den Steillagen mit ihren Terrassen. Das  haben unlängst das Julius Kühne-Institut und das Senckenberg-Institut für Naturforschung herausgefunden. „Deswegen ist ein Weinberg immer beides: Schützenswerte Natur und wertvolles Kulturland. Es ist unsere gemeinsame Verantwortung diesen einzigartigen Schatz zu bewahren, ihn zu fördern“, so Özdemir.

Nino Haase, Mainzer Oberbürgermeister sieht im Ausbau von Wein-Events eine weitere Möglichkeit, die Mainzer Innenstadt attraktiver zu machen.  © Diether von Goddenthow
Nino Haase, Mainzer Oberbürgermeister sieht im Ausbau von Wein-Events eine weitere Möglichkeit, die Mainzer Innenstadt attraktiver zu machen. © Diether von Goddenthow

Für Oberbürgermeister Nino Haase ist auch Weinbau so etwas wie Biotechnologie: Fairerweise „müssen wir ja nicht nur in die Zukunft schauen, sondern wir betreiben seit mehreren tausend Jahren Biotechnologie hier bei uns in der Weinbauregion. Nichts anders ist Weinbau: Biotechnologie mit allem was dazu gehört“, so der Mainzer OB etwas augenzwinkernd auf den aufstrebenden Biotechnologiestandort von Mainz und Umgebung anspielend.

Nach dem großen Erfolg des diesjährigen „Great Wine Walks“ im Vorfeld der Weinbörse am Samstag durch die Mainzer Innenstadt werde überlegt, so Haase, wie man mit ähnlichen Wein-Erlebnissen die Innenstadt noch ein wenig attraktiver machen könne.
Am 27. April hatten 33 Mainzer Einzelhandelsgeschäfte ihre Ladenfläche für insgesamt 42 Weingüter aus dem Netzwerk von VDP.Die Prädikatsweingüter, Weinland Nahe und Maxime Herkunft Rheinhessen zur Verfügung gestellt – und waren somit Gastgeber für Gäste von Nah und Fern. Das sei ein großer Erfolg gewesen. Er glaube, dass Mainz für derartige Wein-Events durchaus noch großes Potential habe, unterstrich der Oberbürgermeister.

Michael Prinz zu Salm-Salm, der von 1990–2007 als Präsident des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter e. V. (VDP) die Modernisierung des Weinbaus förderte, hier mit seiner Schwiegertochter Victoria Prinzessin zu Salm-Salm, die gemeinsam mit Sohn Felix seit 2007 das nachweislich älteste, im Familienbesitz befindliche Weingut Deutschlands "Prinz Salm", Wallhausen leitet. Hier vor ihrem Weinstand auf der 50. VDP-Weinbörse. © Diether von Goddenthow
Michael Prinz zu Salm-Salm, der von 1990–2007 als Präsident des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter e. V. (VDP) die Modernisierung des Weinbaus förderte, hier mit seiner Schwiegertochter Victoria Prinzessin zu Salm-Salm, die gemeinsam mit Sohn Felix seit 2007 das nachweislich älteste, im Familienbesitz befindliche Weingut Deutschlands „Prinz Salm“, Wallhausen leitet. Hier vor ihrem Weinstand auf der 50. VDP-Weinbörse. © Diether von Goddenthow

Auf der VDP-Weinbörse ginge es aber nicht nur ums Weintrinken, so der Oberbürgermeister. Es ginge hier „um den Dialog, um das Erlebnis, um Ideen, um Träume, auch um neue Techniken, die Einzug halten bei uns“, so OB Haase. Man solle “jeden Schluck zu einer Entdeckungsreise machen“, eine Entdeckungsreise, die nichts anderes sein könne, „als die größte Wertschätzung tatsächlich für die unglaubliche Spitzenleistung der VDP Winzerinnen und Winzer“. Deswegen begrüße er „mit größter Freude hier aus nahezu 200 VDP-Weingütern Gäste, die vielfach wahrscheinlich schon seit 50 Jahren hier bei der Veranstaltung der weltweit größten Fachmesse für deutsche Spitzenweine besondere Akzente setzen“, so Haase, und dankte  den Winzerinnen und Winzern für „diese brillante Arbeit“.

Anschließend wurden gemeinsam mit der Publikation meiningers sommelier  die Preisträgerinnen und Preisträger des „Ausgezeichneten Weinkonzepts 2024″ (ehemals VDP.Traubenadler Sommelier) geehrt. Siehe hier!

Rückblick auf die Geschichte des VDP

Überblick über die VDP-Weingüter

(Diether von Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Matthias Jügler erhält Rheingau Literatur Preis 2024 – Kartenvorverkauf für Rheingau Literatur Festival startet ab 2. Mai

Matthias Jügler © Michael Bader
Matthias Jügler © Michael Bader

Oestrich-Winkel, 25.04.2024 – Der mit 11.111 Euro und 111 Flaschen besten Rheingauer Rieslings dotierte Rheingau Literatur Preis 2024 geht an den Schriftsteller Matthias Jügler für seinen Roman „Maifliegenzeit“.  Das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur sowie der Rheingau Musik Festival e.V. stiften je 5.000 Euro des Preises, der vom Relais & Chateaux Hotel Burg Schwarzenstein um 1.111 Euro ergänzt wird. Die erlesenen Weine stammen aus den herausragenden Kellern des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter Rheingau.

Der zum 31. Mal vergebene Rheingau Literatur Preis wird Matthias Jügler im Rahmen des diesjährigen Rheingau Literatur Festivals am Sonntag den 22.9. um 11 Uhr auf Burg Schwarzenstein verliehen. Die Laudatio wird FAZ-Literatur-Ressortleiter Andreas Platthaus halten. Er ist künstlerische Leiter des Rheingau-Literaturfestivals. Timon Gremmels, Hessischer Minister für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, gratulierte dem Preisträger.  „Maifliegenzeit“ erzähle uns die traumatische Geschichte einer  in der DDR gewaltsam um ihr Glück betrogene Familie. Jügler schlüge „damit ein dunkles Kapitel DDR-Geschichte auf – umso wichtiger ist, dass wir davor nicht die Augen verschließen“, so der Minister.

In der Jurybegründung heißt es: „Matthias Jüglers dritter Roman heißt „Maifliegenzeit“, und im Titel steckt bereits das nur kurze Glück, das dem Ich-Erzähler Hans und seiner Frau Katrin beschieden ist. Im Mai, so erfahren wir im Buch, schwärmen für wenige Tage kleine Insekten aus und machen die Fische gefräßig und damit unvorsichtig. ‚Seit jeher faszinieren mich diese Fliegen‘, erzählt der passionierte Angler Hans über die den größten Teil ihres Lebens verborgenen Tiere: ‚Nur, weil sich etwas konsequent dem Blick entzieht, heißt das nicht, dass es nicht existiert.‘ Das gilt auch für das, was dem jungen Ehepaar in der Spätphase der DDR widerfährt, als ihr Kind zur Welt kommt. Im Krankenhaus wird vom Personal der Tod des Säuglings vorgetäuscht, um das Neugeborene zur Adoption an andere Eltern weiterzureichen. Der Roman erzählt von der verspäteten Suche des Vaters nach der Wahrheit und dem mittlerweile erwachsenen Sohn. Beide findet er, doch damit ist für ihn der Sohn noch nicht gewonnen. Jüglers literarische Präzision erlaubt ihm, seinen Stoff in nicht einmal hundertfünfzig Seiten zu fassen und sich dennoch den nötigen Raum für eine Beschreibungsgenauigkeit zu nehmen, die der psychologischen Last der verzweifelten Eltern ebenso gerecht wird wie dem für den Ich-Erzähler seelenwichtigen Naturerlebnis des Angelns. ‚Maifliegenzeit‘, der einen realen Verdachtsfall zur Vorlage hat, macht einen Schatten der Zeitgeschichte sichtbar, aber erhebt nicht den Anspruch aufzuklären, was damals geschah. Die Literatur bleibt bei sich: als Möglichkeitsraum.“

Über den Preisträger
Matthias Jügler, geboren 1984 in Halle/Saale, studierte Skandinavistik und Kunstgeschichte in Greifswald sowie Oslo und Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. Sowohl für seinen Debütroman ‚Raubfischen‘ (2015) als auch für seinen Roman ‚Die Verlassenen‘ (2021) wurde er mehrfach ausgezeichnet, 2022 erhielt er den Klopstock-Preis für Literatur des Landes Sachsen-Anhalt. 2023 war Jügler Stadtschreiber von Halle. Er lebt mit seiner Familie in Leipzig, wo er auch als freier Lektor arbeitet.

Die Jury des Rheingau Literatur Preises setzt sich unter der Leitung von Andreas Platthaus (Leiter des Ressorts „Literatur und literarisches Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Zeitung) zusammen aus Prof. Dr. Heiner Boehncke, Dr. Viola Bolduan (ehemalige Feuilletonchefin des Wiesbadener Kuriers), Dr. Alf Mentzer (Literaturredakteur des Hessischen Rundfunks) und Shirin Sojitrawalla (Literatur- und Theaterkritikerin).

Die bisherigen Preisträger waren Stefanie Menzinger, Ulla Berkéwicz, Herbert Maurer, Thomas Meinecke, Hella Eckert, Thomas Lehr, Peter Stamm, Bodo Kirchhoff, Robert Gernhardt, Reinhard Jirgl, Ralf Rothmann, Gert Loschütz, Clemens Meyer, Antje Rávic Strubel, Ursula Krechel, Christoph Peters, Jochen Schimmang, Josef Haslinger, Sten Nadolny, Ralph Dutli, Stephanie Bart, Klaus Modick, Saša Stanišić, Ingo Schulze, Robert Seethaler, Dörte Hansen, Annette Pehnt, Judith Hermann, Katerina Poladjan und Arno Geiger.

Über das Rheingau Literatur Festival

Zur herbstlichen Weinlese hält zwischen dem 12. und 22. September 2024 wieder ein literarischer Jahrgang Einzug in einmalige Kulturstätten des Rheingaus. Zu den Veranstaltungsorten gehören in diesem Jahr die Burg Schwarzenstein, das Weingut Baron Knyphausen, das Weingut Balthasar Ress, das Schloss Johannisberg, das Kurhaus Wiesbaden, die Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals und die Villa Belvedere in Eltville, wo die eingeladenen Schriftstellerinnen und Schriftsteller Kostproben aus ihren aktuellen oder noch unveröffentlichten Werken geben. Am 12. September wird das Rheingau Literatur Festival „WeinLese 2024“ unter der Künstlerischen Leitung von Andreas Platthaus in der Kelterhalle des Rheingau Musik Festivals in Oestrich-Winkel eröffnet.

Der Vorverkauf für das Rheingau Literatur Festival startet am: 2. Mai 2024 Karten- und Infoline: Tel. 06723 / 60 21 70 https://www.rheingau-literatur-festival.de

Der Rheingau lädt zu seinen 37. Schlemmerwochen ein – vom 26. April bis zum 5. Mai

© Saskia_Marloh
© Saskia_Marloh

„Ohne Rheingauer Schlemmerwochen kann man sich den Start in die Saison im Rheingau gar nicht vorstellen – weder wir Einheimische noch die zahlreichen Gäste, die diese 10 Tage begeistert nutzen, um ihre Weinvorräte aufzustocken und in Kellern, Weingutshöfen und Straußwirtschaften allerlei Leckeres auszuprobieren“, schwärmt Dominik Russler, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH (RTKT) und der Rheingauer Weinwerbung GmbH (RWW). Mehr Worte braucht es nicht, stimmt auch das Orga-Team rund um Projektleiterin Maren Gutberlet unisono ein. „Es ist schön zu sehen, dass die Anzahl der teilnehmenden Betriebe stabil bleibt und von Lorch am Rhein bis Flörsheim und Hochheim am Main erneut über 100 teilnehmenden Betriebe, 104, um genau zu sein, dabei sind und über 80 Einzel-Events stattfinden“, freut sich die Projektleiterin der RTKT und greift einige Highlights heraus. Die schwimmende Weinprobe, die bereits als Tradition bezeichnet werden kann, bildet den Auftakt am Vortag des offiziellen Starts – am 25. April legt das Schiff von Charterliner in Winkel ab. Neu in diesem Jahr ist, dass sich der Vinothekentag in die Schlemmerwochen einreiht.

Am 4. Mai öffnen die Vinotheken ihre Türen für sehr besondere Veranstaltungen – seien es Schatzkammer-Proben, Sabrier-Workshops, Raritäten-Proben, Farb-Weinproben oder Sekt-Spaziergänge. Eigens für diesen Tag wird ein kostenloser Shuttle-Verkehr im 20-Minuten-Takt zwischen den Weingütern eingesetzt In der übersichtlichen Broschüre, die die RTKT jedes Jahr herausgibt, sind alle Veranstaltungen rund um den Vinotheken-Tag und die Schlemmerwochen insgesamt aufgeführt. „Nun gilt es nur noch, sie zu entdecken“, motiviert Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes e. V. alle Einheimischen und Rheingau-Fans.

Bestehende Kooperationen werden fortgeführt, neue kommen hinzu
Die im letzten Jahr gestartete Zusammenarbeit mit dem Rheingau Musik Festival brachte eine Neuerung beim Schlemmerwochen- Gewinnspiel mit sich, dass das seither unter dem Titel „Schlemmen und Musik gewinnen“ durchgeführt wird – zu gewinnen gibt es unter anderem Karten für die Konzerte des Festivals. Als neuen Kooperations-Partner konnte man die Schwälbchen-Molkerei gewinnen, zunächst als Sponsor, doch Gespräch werden geführt, wie sich eine weitergehende Partnerschaft daraus entwickeln könnte, verrät Maren Gutberlet.

Die Handwerks-Bäckereien Laquai, Faust, deStalter, Preis, Dries und
Schröer geben erneut das gemeinsame Brot zur Schlemmerwoche in die Auslage: den Rebknorze! Ein handwerkliches Meisterstück aus Dinkel- und Roggenmehl, das wahlweise mit Frühlingskräutern aus den Weinbergen verfeinert zu haben ist. Erhältlich ist das in seiner Form an einen Rebstock erinnernde Brot während der Schlemmerwochen in den Filialen der teilnehmenden Bäckereien sowie den Winzerinnen und Winzern.

Don’t drink and drive ist den Machern der Veranstaltung ein wichtiges Anliegen, weswegen auch in diesem Jahr die Kooperation mit den Unternehmen Taxi- und Mietwagenbetrieb Rheingau Taxi in Oestrich-Winkel, Startaxi Exklusiv Service in Eltville am Rhein sowie dem Taxidienst Martin in Hochheim am Main weitergeführt werden.

Das Rheingau Piffche, ein Glas 0,1l. Rheingauer Wein erwartet den Gast, der mit den öffentlichen Verkehrsmitteln des RMV zu den Schlemmerwochen reist. Die teilnehmenden Betriebe sind entsprechend in der Broschüre gekennzeichnet.

Schlemmerwochen-Broschüre führt zielsicher durch die 10 Genusstage

© Saskia_Marloh
© Saskia_Marloh

Die neue Broschüre zu den Rheingauer Schlemmerwochen mit allen Gastgebenden, musikalischen Veranstaltungen, Weinbergs-Wanderungen und alle weiteren, wichtigen Infos rund um die Veranstaltung ist ab sofort bei allen Touristeninformationen sowie als Download unter https://www.rheingau.com/schlemmerwochen erhältlich.

Alle Infos rund um die Rheingauer Schlemmerwochen und die Wein- und Urlaubsregion Rheingau  hier.

Die größte Weinmesse der Welt feiert ihr 50-jähriges Jubiläum: VDP.Weinbörse am 28. u. 29.April 2024 für Fachbesucher – Rheingold-Halle

 © VDP
© VDP

Zum 50. Mal findet in diesem Jahr die weltweit größte und bedeutendste Fachmesse für deutsche Spitzenweine der  VDP.Prädikatsweingüter in der  Mainzer Rheingoldhalle statt. Nahezu 200 Mitglieds-Weingüter des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP)  präsentieren  und stellen die Kollektionen des neuen Jahrgangs 2023 vor.

Die VDP.Weinbörse  in Mainz ist eine Plattform für Fachbesucher und bietet eine optimale Gelegenheit an den beiden Messetagen 28./29. April praktisch alle VDP-Weingüter präsent zu haben,  sich persönlich mit den Winzern auszutauschen und ihre Kollektionen in allen Stufen der VDP.Klassifikation zu probieren und sich einen ersten Eindruck der Entwicklung des Jahrgangs 2023 zu verschaffen.

Weitere Informationen: VDP

Regierungschefs von Hessen und Nordrhein-Westfalen wollen Spitzenforschung für nachhaltiges Wachstum stärken

Geisenheim. Hessens Ministerpräsident Boris Rhein und Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst haben sich beeindruckt gezeigt von den Leistungen der Hochschule Geisenheim University (HGU) in Forschung und Lehre bei den Sonderkulturen im Wein- und Gartenbau: „Die Hochschule Geisenheim ist ein Aushängeschild für die Spitzenforschung in Hessen und zieht als Hochschule mit internationalem Ruf Studierende aus aller Welt an“, sagte Rhein am Mittwoch in Geisenheim. Gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus Düsseldorf informierte er sich über die Forschungsschwerpunkte, Bauvorhaben und Studienangebote der Hochschule. Ministerpräsident Hendrik Wüst sagte: „Der Klimawandel gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit. Er fordert von uns schnelle, innovative und durchdachte Lösungen – in allen wirtschaftlichen Bereichen. Dank Spitzenforschung und zukunftsweisenden Konzepten ist die Hochschule Geisenheim schon heute Vorreiter beim nachhaltigen Wein- und Gartenbau. Ich bin beeindruckt von den vielfältigen Angeboten in Forschung und Lehre, aus denen die Studierenden hier in Geisenheim wählen können. Sie bilden die Basis für eine fundierte Ausbildung in wirtschaftlich relevanten Zukunftsfeldern und sind eine wichtige Säule, damit die Versorgung der Menschen mit gesunden und frischen Lebensmitteln weiter möglich ist.“

Hochschule Geisenheim: Vordenker für Weinbau im Klimawandel
Winzerinnen und Winzer stehen vor großen Herausforderungen: Die Folgen des Klimawandels – Trockenheit und Extremwetter­ereignisse – machen vielen Betrieben genauso zu schaffen wie die Pläne zur Pestizid­reduzierung von Seiten der EU. „Die Winzer benötigen praxistaugliche Lösungen beim Pflanzenschutz und stehen für einen konstruktiven Dialog bereit“, sagte Rhein und fügte hinzu: „Wir wollen diese einzigartige Kulturlandschaft im Rheingau und damit auch die wirtschaftliche Stärke dieser Region erhalten. Ich bin den Forscherinnen und Forschern hier an der Hochschule in Geisenheim überaus dankbar für ihre wertvolle Arbeit, mit der sie zum Erhalt dieser kulturellen und wirtschaftlichen Lebensgrundlagen in der Region beitragen.“ Die Themen Klimawandel, Nachhaltigkeitsziele und Biodiversitätsverlust sind essentielle Bestandteile aller Forschungsfragen, denen sich Geisenheimer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im regionalen aber auch nationalen und internationalen Kontext widmen.

Aufgrund des erheblichen Anpassungsdrucks für den Weinsektor ist die Einrichtung eines Forschungszentrums für nachhaltigen und klimaangepassten Weinbau (VITA) an der Hochschule Geisenheim University von großer Bedeutung. Durch den Klimawandel etablieren sich zum Beispiel neue Schaderreger. Außerdem müssen Strategien zur Wasser- und Nährstoffversorgung an das Klima angepasst werden. Ein Ansatz, eine durch Starkregen verursachte Erosion zu mindern, ist die Querterrassierung, die ebenfalls in einem Praxisprojekt der Hochschule untersucht wurde.

„An der Hochschule Geisenheim arbeiten wir in enger Abstimmung mit der Praxis daran, die Anbausysteme im Wein- und Gartenbau mit Blick auf ihre Umweltwirkung und -leistung insbesondere angesichts der Herausforderungen des Klimawandels zukunftsfähig weiterzuentwickeln: sensorgestützte Düngung- und Bewässerungssteuerung, Agri-Photovoltaik, biologischer Pflanzenschutz, Biodiversitätsförderung und Eingriffsfolgenbewältigung sind nur einige der vielfältigen Arbeitsbereiche“, erläuterte Prof. Dr. Annette Reineke, Vizepräsidentin Forschung der Hochschule Geisenheim. „Wir freuen uns, dass die Ministerpräsidenten Hendrik Wüst und Boris Rhein sich die Zeit genommen haben, unseren Lehr- und Forschungsstandort näher kennenzulernen.“

Die beiden Regierungschefs ließen sich im Zentralen Instituts- und Laborgebäude ein hochmodernes Analyselabor des Instituts für Getränkeforschung zeigen und tauschten sich mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern einer derzeit zum Thema Biodiversität auf dem Campus stattfindenden SummerSchool aus. Auf den Freilandflächen des Instituts für Gemüsebau stand ein Versuchsaufbau im Mittelpunkt, bei dem die Wassernutzungseffizienz, die Stoff- und Energieflüsse im gewachsenen Bestand unter heutigen sowie künftigen klimatischen Bedingungen und CO2-Konzentrationen erprobt und erforscht werden. Dies hilft bei der Entwicklung eines zukunftsfähigen Sonderkulturanbaus. Zum Abschluss informierten sich die Ministerpräsidenten über die Forschung in der sogenannten FACE-Anlage, einer weltweit einzigartigen Infrastruktur zur Erforschung der Auswirkungen des Anstiegs der atmosphärischen Kohlendioxid-Konzentration in Rebenanlagen.

Die Hochschule Geisenheim University ist am 1. Januar 2013 gegründet worden. Sie ging aus der Forschungsanstalt Geisenheim und dem Fachbereich Geisenheim der Hochschule RheinMain hervor. Als bundesweit erste „Hochschule Neuen Typs“ vereint die Hochschule Geisenheim University praxisorientierte Bachelorstudiengänge mit fachhochschulspezifischen Merkmalen, universitäre Masterstudiengänge und Promotionsrecht unter einem Dach. Aktuell sind rund 1.720 Studierende an der Hochschule eingeschrieben. Mit der Etablierung des englischsprachigen Bachelor-Studiengangs International Wine Business und des Angebots von internationalen Kooperationsstudiengängen fördert die Hochschule Geisenheim die Internationalisierung in Studium und Lehre. Sie bietet im Bereich Weinbau, Oenologie und Weinwirtschaft mit ihren Partnern verschiedene internationale Studiengänge an. Den Studierenden gibt dieses Angebot die Möglichkeit, einen gemeinsamen Studienabschluss zu erlangen beziehungsweise den Abschluss gleichzeitig an der Hochschule Geisenheim und an der ausländischen Partnerhochschule zu erreichen.

„Ich bin tief beeindruckt vom aktuellen Forschungsstand und der Innovationskraft. In Geisenheim werden Forschung und Lehre für die Sonderkulturen auf höchstem Niveau und modernstem Stand betrieben“, sagte Ministerpräsident Rhein. „Neben neuen Anbaumethoden steht natürlich vor allem die Ausbildung junger Menschen im Mittelpunkt. Das wollen wir als Land weiterhin fördern und damit den Gemüse-, Obst- und Weinbau in unseren Breitengraden für die kommenden Jahrzehnte sicherstellen.“

1600 Gäste an der längsten Weinbar der Welt im Wiesbadener Kurhaus beim VDP-Ball des Weines

In diesem Jahr feiern Winzerinnen und Winzer, Genießer und „bon vivants“ zum 21. Mal gemeinsam auf dem Ball des Weines. Er wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel, den deutschen Spitzenwein zu feiern und ihn glanzvoll in Szene zu setzen. Heute hat sich der Ball des Weines als feste Institution im Rhein Main-Gebiet etabliert und zählt zu den genussvollsten Bällen des ganzen Landes. © Foto Diether von Goddenthow
In diesem Jahr feiern Winzerinnen und Winzer, Genießer und „bon vivants“ zum 21. Mal gemeinsam auf dem Ball des Weines. Er wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel, den deutschen Spitzenwein zu feiern und ihn glanzvoll in Szene zu setzen. Heute hat sich der Ball des Weines als feste Institution im Rhein Main-Gebiet etabliert und zählt zu den genussvollsten Bällen des ganzen Landes. © Foto Diether von Goddenthow

Über 1600 Gäste feierten am 6.Mai 2023 beim 21. Ball des Weines im Wiesbaden Kurhaus unter dem Leitmotiv „La vie est belle“ Europas größte Weinparty. Veranstalter der längsten Weinbar der Welt war der Verband Deutscher Prädikatsweingüter VDP.

© Foto Diether von Goddenthow
© Foto Diether von Goddenthow

Bereits im Foyer begrüßte die Gäste ein 10 Meter hoher, imposanter Eiffelturm, umgeben von 3000 Lavendel-Pflanzen, sowie  Sonnenblumen, die überall auf Tischen und an den Seiten dekorativ drapiert waren.  Gourmet-Stände von der Austernbar bis zu Schokostationen und Weinprobierstationen boten in allen Räumen  des Kurhauses den entsprechenden Rahmen. Ergänzt wurde der Parkour zum Flanieren durch  ein „Klein-Casino“ im Salon Fjodor Dostojewski, eine Dufthaltestelle, Mode-Salon Siödam – Die Villa, Fotoboxen, Diamantenschürfen zugunsten von „Ihnen leuchtet ein Licht!“, durch die musikalische Untermalung von Natascha Wright und Alfred McCarty im Muschelsaal, und ab 22 Uhr durch die FFH Disco im Christian Zais Saal.

Boris Rhein, Hessischer Ministerpräsident, mit den deutschen Gebiets-Weinköniginnen und neben ihm im grünen Kleid Katrin Lang, 74. deutsche Weinkönigin. © Foto Diether von Goddenthow
Boris Rhein, Hessischer Ministerpräsident, mit den deutschen Gebiets-Weinköniginnen und neben ihm im grünen Kleid Katrin Lang, 74. deutsche Weinkönigin. © Foto Diether von Goddenthow

Die Weinverkostung steht im Zentrum des Ball des Weines
Im Zentrum des Ball des Weines standen die Premier Crus und Grand Crus der 200 Winzerinnen und Winzer der Mitgliedsweingüter des Verbandes Deutscher Prädikatsweingüter (VDP), die in allen Räumen verkostet werden konnten.

Im Muschelsaal beraten Louisa von der Mark und Lukas Nowak vom-VDP- fachkundig und erfüllen die Verkostungswünsche der Gäste. Hier mit einer 2007er Sonnenuhr Wehlen Vintage Collection Riesling Spätles VDP Grosse Lage . Diese Flasche Magnum liegt preislich im dreistelligen Bereich. © Foto Diether von Goddenthow
Im Muschelsaal beraten Louisa von der Mark und Lukas Nowak vom-VDP- fachkundig und erfüllen die Verkostungswünsche der Gäste. Hier mit einer 2007er Sonnenuhr Wehlen Vintage Collection Riesling Spätles VDP Grosse Lage . Diese Flasche Magnum liegt preislich im dreistelligen Bereich. © Foto Diether von Goddenthow

Selbst Raritäten und ausgefallene Tropfen, mit Flaschen im dreistelligen Preis-Bereich, standen an der längsten Weinbar der Welt zur Verkostung bereit. Hier kamen sich die Gäste aus Kultur, Politik, Wirtschaft und Weinbau näher, darunter die komplette Riege deutscher Wein-Majestäten aller Anbaugebiete, an ihrer Spitze die 74. Deutsche Weinkönigin Katrin Lang. Sie moderierte ab 19.00 Uhr den Gala-Abend im Thiersch-Saal.

Gala-Programm im _Friedrich von Thiersch-Saal

Kartin Land, die 74. deutsche Weinkönigin, hier mit vier Pariser Tänzerinnen,  moderiert durch den Abend und stellt die während des Gala-Dinners gereichten Weine vor.  © Foto Diether von Goddenthow
Kartin Land, die 74. deutsche Weinkönigin, hier mit vier Pariser Tänzerinnen, moderiert durch den Abend und stellt die während des Gala-Dinners gereichten Weine vor. © Foto Diether von Goddenthow

Inhaber der Galakarte erwartete im Thiersch-Saal (Parkett u. Rang) ein exklusives Dinner, ein Sortiment aufeinander abgestimmter Spitzenweine der VDP Prädikatsweingüter und eine aufregende Show mit internationalen Stars.

Die Gala-Gäste sitzen an wunderbar gedeckten Tischen von wo aus sie während ihres Dinners dem Showprogramm folgen können. © Foto Diether von Goddenthow
Die Gala-Gäste sitzen an wunderbar gedeckten Tischen von wo aus sie während ihres Dinners dem Showprogramm folgen können. © Foto Diether von Goddenthow

Gala-Gäste hatten bereits ab 18.00 Uhr Einlass, wo sie sich schon einmal bis zur Saalöffnung gegen 18.45 Uhr mit Sekt und Austern verwöhnen lassen konnten. Ein Akkordeon- und Saxophon-Duo der Big Band der Bundeswehr sorgte für die entsprechende Einlass-Stimmung. Im Ballsaal verzauberten Lichtdesign-Effekte und ein Meer aus Sonnenblumen á la van Gogh die Gäste. Gleich zu Beginn stimmte im Video „Frankreich – eine Parisreise“ die zum digitalen Leben erwachte Mona Lisa aus dem Louvre die Gäste ein mit einem musikuntermalten romantischen Rundgang durch die Stadt der Liebe.

Prinz Michael Salm-Salm, VDP-Ehrenpräsident. © Foto Diether von Goddenthow
Prinz Michael Salm-Salm, VDP-Ehrenpräsident. © Foto Diether von Goddenthow

VPD-Ehrenpräsident Prinz Michael Salm-Salm begrüßte seine große „Weinfamilie“ herzlich mit den Worten: „Welche Freude, Sie alle wieder zu sehen!“ und unterstrich augenzwinkernd die Bedeutung des Ball des Weines mit der Feststellung: „Das spektakulärste Ereignis in England heute war die Krönung, das spektakulärste Ereignis in Deutschland heute, ist der Ball des Weines!“

 

Boris Rhein, hessischer Ministerpräsident. © Foto Diether von Goddenthow
Boris Rhein, hessischer Ministerpräsident. © Foto Diether von Goddenthow

Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein debütierte beim Ball des Weines. Best gelaunt, lobte er den Thiersch-Saal als „schönsten Kursaal Deutschlands“, pries die veranstaltenden Prädikatsweingüter (VDP) als „Markenzeichen par excellence“ und erhob den Riesling zum „Lebenselixier“. Und was für die Österreicher ihr Wiener-Opernball sei, wäre für die Wiesbadener ihr Ball des Weines, scherzte Riesling-Fan Rhein.

 

Katrin Lang, an diesem Abend in dunkelgrüner Robe und Weinkrone, moderierte nicht zum ersten Mal im Kurhaus. Bereits als Badener Gebietsweinkönigin hatte sie 2022 gemeinsam mit den deutschen Wein-Majestäten aller deutschen Anbaugebiete durch den Abend geführt. In diesem Jahr war der Ablauf wieder ähnlich: Zwischen Atlantik-Hummer zur Vorspeise, Rinderfilet im Hauptgang und Crème Brûlée zum Dessert, gab es Schaueinlagen, beginnend mit der Revue: „Moulin Rouge“, einem Can-Can-Tanz vom feinsten, bei dem die Tänzerinnen in unbeschwerter Leichtigkeit und mit Élégance auf höchstem Niveau das Publikum begeisterten.

Mentalist Nicolai Friedrich zauberte unter den strengen Augen der Mona Lisa aus einer Flasche sechs Flaschen Rotwein, © Foto Diether von Goddenthow
Mentalist Nicolai Friedrich zauberte unter den strengen Augen der Mona Lisa aus einer Flasche sechs Flaschen Rotwein, © Foto Diether von Goddenthow

Zauberer und Mentalist Nicolai Friedrich setzte die Naturgesetze außer Kraft, er verblüffte die Gäste mit schwebenden Tischen, ließ Weinflaschen verschwinden, wieder auftauchen und vermehren, der Traum eines jeden Weinfreundes. Er konnte Gedanken lesen, etwa welche Lottozahlen jemand getippt hatte.

Die Sängerin und Schauspielerin Sophie Berner begeistert ihr Publikum in großen Musical-Rollen und mit ihren leidenschaftlichen, kraftvollen Soloprogrammen. © Foto Diether von Goddenthow
Die Sängerin und Schauspielerin Sophie Berner begeistert ihr
Publikum in großen Musical-Rollen und mit ihren leidenschaftlichen,
kraftvollen Soloprogrammen. © Foto Diether von Goddenthow

Ein weiterer Höhepunkt des Abends war der Auftritt von Musical-Sängerin Sophie Berger mit ihrer Live-Band „Best of“. Sie brilliert zurzeit in der deutschen Fassung des Broadway-Erfolgsmusicals „Moulin Rouge“ im Musical Dome in Köln. Sie interpretierte  internationale Hits und französische Chansons so mitreißend, dass kaum jemand noch ruhig auf seinem Stuhl sitzenbleiben vermochte, und feierte mit ihrer leidenschaftlichen, kraftvollen Stimme das „La vie est belle“ musikalisch.

1. Vorstand und Vereinsgründer Serkan Eren erläutert das  Projekt „STELP e. V.“ Neben ihm Katrin Lang und Michael Prinz Salm-Salm. © Foto Diether von Goddenthow
1. Vorstand und Vereinsgründer
Serkan Eren erläutert das Projekt „STELP e. V.“ Neben ihm Katrin Lang und Michael Prinz Salm-Salm. © Foto Diether von Goddenthow

Das Ball-Moto, „Das Leben ist schön“, entspricht auch ganz Katrin Langs Lebensmotto. Man solle das Leben genießen, so die Moderatorin, aber nie vergessen, „dass dieses Privileg nicht alle haben“, sagte sie. So unterstützt auch in diesem Jahr, wie es gute Tradition beim Ball des Weines ist, die VDP-Veranstaltung mit den Erlösen aus der Tombola und zusätzlichen Spenden der Winzer in diesem Jahr das Projekt „STELP e. V.“ .Dabei handelt es sich um eine zivile Hilfsorganisation, die seit 2015 schnell und unbürokratisch Unterstützung für Menschen in akuter Not leistet. STELP e.V. ist in vier Kontinenten in 14 Ländern aktiv. Einsatzländer sind beispielsweise die Ukraine, Afghanistan, Nepal, der Jemen oder die Türkei. So war nur ein Tag nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien der 1. Vorstand und Vereinsgründer Serkan Eren bereits in den betroffenen Regionen rund um Hatay vor Ort und organisierte Hilfsgüter wie Decken, Wasser, Zelte und Hygieneartikel. „Aktuell errichten wir gemeinsam mit türkischen Partnerinnen und Partnern zwei Containerdörfer, die es uns ermöglichen, den Menschen eine wetterfeste und vor allem möglichst würdevolle Unterkunft für die nächsten Monate und Jahre zur Verfügung zu stellen.“

Die Lose gingen weg wie warme Semmeln, die meisten kauften alle fünf Farben, so war ihnen ein Gewinn sicher.  © Foto Diether von Goddenthow
Die Lose gingen weg wie warme Semmeln, die meisten kauften alle fünf Farben, so war ihnen ein Gewinn sicher. © Foto Diether von Goddenthow

Die Lose der Tombola gab es in fünf Farben, wobei eine Farbe gewann. Die Preise hatten Sponsoren gestiftet. Nach Ziehung der Gewinner-Farbe „Weiß“ gegen 22.40 Uhr sorgte die Big Band der Bundeswehr im Kurhaussaal für mitreißende Tanzstimmung bis zum frühen Morgen.

Hochkaräter: Natascha Wright wurde von Erfolgsproduzent Frank Farian entdeckt und begleitete Udo Jürgens und sein Orchester drei Jahre lang auf Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In seiner dreißigjährigen Karriere arbeitete Alfred McCrary mit Stevie Wonder, Diana Ross und Elton John zusammen. Beim Ball des Weins groovten sie im Muschelsaal auch zu französischen Klassikern. © Foto Diether von Goddenthow
Hochkaräter: Natascha Wright wurde von Erfolgsproduzent Frank Farian entdeckt und begleitete Udo Jürgens und sein Orchester drei Jahre lang auf Tourneen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. In seiner dreißigjährigen Karriere arbeitete Alfred McCrary mit Stevie Wonder, Diana Ross und Elton John zusammen. Beim Ball des Weins groovten sie im Muschelsaal auch zu französischen Klassikern. © Foto Diether von Goddenthow

Karten für den 22. Ball des Weines jetzt schon reservieren!

Tipp: Wer dieses Jahr keine Karten mehr ergattern konnte, hat die Möglichkeit, sich jetzt schon für nächstes Jahr Flanier- oder Gala-Karten in verschiedenen Preiskategorien zu sichern.
Weitere Informationen: Ball des Weines

Willkommen beim 22. Ball des Weines in 2024! © Foto Diether von Goddenthow
Willkommen beim 22. Ball des Weines in 2024! © Foto Diether von Goddenthow

(Diether von Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

“La vie est belle” – Wein & Haute Cuisine – Der 21. Ball des Weines im Wiesbadener Kurhaus präsentiert beste Weine und tut Gutes

© VDP
© VDP

In diesem Jahr feiern Winzerinnen und Winzer, Genießer und
„bon vivants“ zum 21. Mal gemeinsam auf dem Ball des Weines.
Er wurde ins Leben gerufen mit dem Ziel, den deutschen
Spitzenwein zu feiern und ihn glanzvoll in Szene zu setzen.
Der  Ball des Weines hat sich  als feste kulturelle Institution im Rhein-Main-Gebiet etabliert und zählt zu den genussvollsten Bällen
des ganzen Landes.

Am 6. Mai 2023 wird der 21. Ball des Weins in Beisein von Ministerpräsident Boris Rhein eröffnet werden.  Das diesjährige Motto “La vie est belle”  widmet sich ganz der deutsch-französischen (Genuss-)Freundschaft. Entsprechend wird sich das Kurhaus in all seinen Sälen herausputzen und die erwarteten 1500 Gäste zu einer kleinen Zeitreise einladen durch die feudalen Epochen Frankreichs des 17. u. 18. Jahrhunderts  wie man diese heute noch  in etlichen  französischen Palästen oder  Schloss Versailles touristisch erleben kann.   Dabei können die Gäste entlang französischer Alleen wandeln, echte Haute Cuisine genießen und die herkunftsgeprägten “Grands Crus d’Allemagne“, VDP.GROSSES GEWÄCHS® ins Glas bekommen, darunter auch Weine “des Amis” aus dem Elsass, der Provence sowie Bordeaux.

Auch dieses Mal werden die ausschenkenden VDP-Weingüter ihre besten Tropfen,  deutsche Weine von internationaler Größe kredenzen. Die Vielfalt deutscher Weine ist weltweit unerreicht.  Schon immer gelang es dem Ball des Weines des VDP in Wiesbaden, diese Vielseitigkeit, das Bunte, die Verspieltheit und den Genuss in besonderer Art und Weise darzustellen und zu vereinen. Es wird wieder ein  Abend werden, an dem die Weine in einem unvergleichlichen Glanzlicht stehen und so vielen Personen eine wahre Freude bereiten.

Aber mit dem Ball des Weines soll auch wieder Gutes getan werden, und von Not Betroffenen die nötige Unterstützung durch Charity-Projekte und Hilfsaktionen gegeben werden. So wird es auch in diesem Jahr eine  Tombola geben, deren Erlöse sowie weitere eingesammelte  Spenden des Abends  an die zivile Hilfsorganisation STELP mit Sitz in Stuttgart gehen sollen, um mit diesem Geld schnelle und unbürokratische Unterstützung für Menschen in akuter Not zu ermöglichen. Im Fokus steht derzeit die Hilfe für die Menschen, die nach den verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien jede Unterstützung gebrauchen können, besonders mit Wohncontainern, sanitären Anlagen sowie psychischer Betreuung, gerade für Kinder.

Informationen Ball des Weines

Henkell Freixenet lädt ein zum Sekttag: Prickelndes Programm beim „ersten Open-Air-Fest“ des Jahres am 13. Mai 2023

PRICKELNDES PROGRAMM BEIM „ERSTEN OPEN-AIR-FEST“ DES JAHRES AM 13. MAI 2023 © Henkell & Co. Sektkellerei KG
PRICKELNDES PROGRAMM BEIM „ERSTEN OPEN-AIR-FEST“ DES JAHRES AM 13. MAI 2023 © Henkell & Co. Sektkellerei KG

Unter dem Motto „Celebrate Life“ lädt Henkell Freixenet am 13. Mai 2023 zum diesjährigen Sekttag, einem der beliebtesten Familienevents des Jahres, auf Henkellsfeld, Biebricher Allee 142, ein von 11:00 bis 19:00 Uhr. Der Eintritt frei. Die Veranstaltung ist nicht nur für Sektfreunde längst zum gesetzten Opener der Freiluftsaison geworden. Denn neben dem spannenden Einblick in die Schaumweinherstellung, bietet Henkell Freixenet auch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit spannenden Highlights – ein Erlebnis für die ganze Familie.

Tolles Programm mit Genüssen für alle Sinne

Ob für Gaumen, Augen oder Ohren – der Sekttag spricht alle Sinne an. Eine prickelnde Auswahl an Sekt, Cava und Co. verbreitet spritzige Laune. Wer dazu einen leckeren Snack genießen möchte, ist an einem der trendigen Foodtrucks willkommen.

Die kleinen Gäste freuen sich auf Spiel und Spaß in der Kinderbetreuung, während Mama und Papa beim „Just-for-Fun“-Black Jack oder –Roulette, veranstaltet von der Spielbank Wiesbaden, ihr Glück herausfordern. Zu einer Spritztour durch Wiesbaden-Biebrich für die ganze Familie lädt die beliebte Stadtbahn THermine ein, die auch in diesem Jahr bei Henkell Freixenet einen Zwischenstopp einlegt.

Internationale Musiker mit Party-Rhythmen

Packende Live-Musiker und ein angesagter DJ sorgen mit einem vielseitigen Musikprogramm aus Funk über Rock und Pop bis zu Soul für eine volle Tanzfläche vor der Bühne. Neben der schwedischen Sängerin Sophia, die bereits als Musicaldarstellerin in „Cats“ auftrat, sowie bei „The Voice of Germany“, begeistert auch Ausnahmetalent Ray Scott, der als Sänger, Songwriter und Performer mit großer stimmlicher Bandbreite fasziniert. Sängerin Anna, „blonde Powerstimme mit Überraschungseffekt“ und Jenny Rizzo, nicht erst seit 2019 bekannt, die Teil der TV-Sendung „The Voice of Germany“ war und mit Coach Mark Forster zusammenarbeitete, präsentieren am Sekttag ein mitreißendes Repertoire aus Funk, Soul, Pop und Rock.

Dabei werden die Sängerinnen und Sänger von einem leidenschaftlichen Saxophonisten begleitet, der sein Instrument quer durch alle Genres temperamentvoll in Szene setzt. Ein besonderes musikalisches Highlight, wird die Künstlerin Sophia Moser, die zu den gefragtesten Violinistinnen Deutschlands zählt, diverse internationale Preise erwarb und mit Showgrößen, wie Mel C, Olli Murs, Ronan Keating, Michael Bublé u.a. auftrat, sorgt mit einem internationalen Mix für ordentlich Party-Stimmung. DJ Benko, bekannt mit „I won’t stop until everyone is dancing“ und mit Auftritten in diversen Clubs der Welt, wird die Tanzfläche mit modernen Beats zum Beben bringen.

Kellereiführung und Live-Einblick in die Sektmanufaktur

Einen einzigartigen Einblick in die Sektherstellung erhalten die Gäste in der Sektmanufaktur. Denn nur hier bei Henkell Freixenet lässt sich die handwerkliche Schaumweinherstellung so unmittelbar live und hautnah miterleben. Der gläserne Kubus im Untergeschoss der Kellerei ist eigens dazu errichtet worden, um Sektfreunden den Blick auf alle Einzelheiten freizugeben und sie in die Geheimnisse rund um die traditionelle Flaschengärung einzuweihen, die bis heute für besonders hochwertige Produkte eingesetzt wird. Bis 17:00 Uhr können die Gäste außerdem bei den spannenden Kellereiführungen, die im historischen Marmorsaal starten, sieben Stockwerke in die Tiefe steigen und die Kellergewölbe bestaunen, in denen gigantische 200.000-Liter-Fässer lagern.

Celebrate life – am Sekttag und darüber hinaus

Wer dann zu guter Letzt prickelnde Lebensfreude mit auf den Weg in den Alltag nehmen möchte, oder ein Mitbringsel kaufen möchte, den führt der Weg in den Henkell Freixenet Shop, der am Sekttag von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr geöffnet hat. Die angebotene Vielfalt des exquisiten Sortiments an Sekt, Cava & Prosecco ist einzigartig.

Entdecken Sie den Henkell Freixenet Shop und lassen Sie sich überraschen.

Sekttag bei der Kellerei Henkell Freixenet am 13. Mai 2023, 11:00 bis 19:00 in Wiesbaden in der Biebricher Allee 142. Eintritt frei.

Die Sekkellerei weist darauf hin, dass ein kleiner Trost für alle sei, die leider nicht zum Sekttag kommen könnten, dass man   die Kellerei auch das ganze Jahr hindurch besichtigen könne. Weitere Informationen und Online-Anmeldung unter http://www.henkell-freixenet.com