Kategorie-Archiv: Weinkultur

Architekturpreis Wein 2022 – Preisverleihung in Mainz

Sieger und Nominierte des Architekturpreises Wein 2022 – Preisverleihung am 27.4.2022 im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz. © Foto Diether v. Goddenthow
Sieger und Nominierte des Architekturpreises Wein 2022 – Preisverleihung am 27.4.2022 im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz. © Foto Diether v. Goddenthow

Vier Preise wurden beim fünften Architekturpreis Wein 2022 heute in Mainz verliehen. Die Preisverleihung durch den Präsidenten der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Joachim Rind, den Vizepräsidenten des Deutschen Weinbauverbandes, Heinz-Uwe Fetz, und Walter Reineck, den Abteilungsleiter Weinbau im Wirtschaftsministerium, fand im Zentrum Baukultur Rheinland-Pfalz in Mainz statt. Neben den Preisen wurden vier Auszeichnungen und drei Anerkennungen verliehen. Von den insgesamt zwölf für einen Preis nominierten Projekten und Betrieben kommen fünf aus Rheinland-Pfalz.

„Unsere Winzerinnen und Winzer erzeugen nicht nur Spitzenweine. Sie schaffen dafür auch ein hervorragendes Ambiente. Mit ihren Vinotheken und Schankräumen kreieren sie an der Seite herausragender Architekten einen ästhetisch ansprechenden Rahmen zur Verkostung ihrer hervorragenden Weine. Der Architekturpreis Wein ist eine perfekte Kombination: Er lockt Gäste und wirbt für Wein gleichermaßen wir für kunstvolles Bauen. Mit dem Architekturpreis Wein stärken wir die Weinbetriebe, den Weintourismus und die Regionen, deren Stadt- oder Dorfbild durch architektonisch extrem ansprechende Baukultur aufgewertet wird“, sagte Reineck anlässlich der Preisverleihung. „Wir leisten damit einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unserer Weinkulturlandschaften und es freut mich ganz besonders, dass in diesem Jahr die Nachhaltigkeit im Fokus steht. Denn die Nach- oder Umnutzung sowie die Erweiterung bestehender Bausubstanz ist ein ökologischer und ökonomischer Trumpf“, betonte Reineck.

1. Preis für Weinkelter mit Barriquekeller, Winterbach Architekten: BK2H / Architekten Part mbB, Bloss / Keinath / Haug / Hieber, Winterbach Bauherr: Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach © Foto Diether v. Goddenthow
1. Preis für Weinkelter mit Barriquekeller, Winterbach Architekten: BK2H / Architekten Part mbB, Bloss / Keinath / Haug / Hieber, Winterbach Bauherr: Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach © Foto Diether v. Goddenthow

Joachim Rind, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, sah mit dem Architekturpreis Wein 2022 ein wichtiges Anliegen des Preises bestätigt: „Baukultur begreifen wir als umfassende Strategie“, so Rind. „Attraktive Vinotheken, gut gestaltete und funktionale Kelterhallen, Weinhandlungen die als erinnerbare, sinnliche Genussorte Stadträume lebendig halten, erschließen neue und binden etablierte Kundengruppen. Gleichzeitig sind sie weintouristischer Merkpunkt, funktionaler Arbeitsplatz und oft auch innerörtliche Aufwertung ihres Umfeldes. Nicht zuletzt sucht Baukultur nachhaltige Lösungen, will also mit wenigen Eingriffen und – über die gesamte Nutzungszeit der Bauten gesehen – wenig Ressourcenverbrauch arbeiten. Immer wichtiger wird deshalb die Nutzung und Anpassung des Bestandes. Und es geht auch um Ästhetik, denn Schönheit, die gerne und lange genutzt wird, ist nachhaltig.“

1. Preis für Weinkelter mit Barriquekeller, Winterbach Architekten: BK2H / Architekten Part mbB, Bloss / Keinath / Haug / Hieber, Winterbach Bauherr: Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach © Foto Diether v. Goddenthow
1. Preis für Weinkelter mit Barriquekeller, Winterbach Architekten: BK2H / Architekten Part mbB, Bloss / Keinath / Haug / Hieber, Winterbach Bauherr: Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach © Foto Diether v. Goddenthow

Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes und Mitglied der Jury zum Architekturpreis Wein, ergänzte: „Ich beobachte schon seit einiger Zeit, dass die Freude unserer jungen, modernen Winzergeneration an ihrem Beruf sich nicht nur in ausgezeichneten Weinqualitäten zeigt, sondern auch zunehmend durch sehr ansprechende Gestaltung von Neu- und Umbauten in ihren Weingütern. Die junge Generation zeigt sich experimentierfreudig und steht dem Thema Nachhaltigkeit dabei sehr offen gegenüber. Der deutsche Weinbauverband freut sich über diese Entwicklung. Meine Botschaft insbesondere an die junge Generation lautet daher: Weiter so!“

Fachgespräche im Anschluss-der Preisverleihung im Zentrum Baukultur © Foto Diether v. Goddenthow
Fachgespräche im Anschluss-der Preisverleihung im Zentrum Baukultur © Foto Diether v. Goddenthow

Im Spätsommer 2021 hatten das rheinland-pfälzische Weinbauministerium, der Deutsche Weinbauverband und die Architektenkammer Rheinland-Pfalz den Architekturpreis Wein 2022 zum fünften Mal nach 2007, 2010, 2013 und 2016 ausgelobt. Unter den eingereichten 48 Bewerbungen hatte die Fachjury aus der Architektur- und der Weinszene im Dezember 2021 insgesamt zwölf Nominierungen ausgewählt, die nun alle in einer Ausstellung präsentiert werden. Die Ausstellung ist bis zum 22. Mai 2022 im Zentrum Baukultur in Mainz, Rheinstraße 55 mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr und nach Vereinbarung zu sehen. Sie wird im Anschluss als Wanderausstellung präsentiert.

Mit den vier Architekturpreisen Wein 2022 wurden prämiert:

Cantzheim – Weingut und Gästehaus, Kanzem/Saar (RLP)
Architekt: Max Dudler, MAX DUDLER GmbH, Berlin
Bauherr: Georg F. Thoma, Kanzem an der Saar
Mauerwinzer – Weinhandlung und Schankraum, Berlin
Architekt: Roland Wolff, wolff:architekten Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Bauherrin: Mauerwinzer GbR, Berlin
Weinbergterrassse an der Unstrut, Freyburg/Unstrut
Architekt: Peter Pütz Architekten, Berlin
Bauherrschaft: Anne Kirsch u. Peter Pütz, Berlin
Weinkelter mit Barriquekeller,Winterbach
Architekten: BK2H / Architekten Part mbB, Bloss / Keinath / Haug / Hieber, Winterbach
Bauherr: Weingut Jürgen Ellwanger, Winterbach

Auszeichnungen im Rahmen des Architekturpreises Wein 2022 erhielten:

Weinwelt in historischer Stadtvilla, Baden-Baden
Architekt: Peter W. Kruse, KRUSE Architekten Kruse&Janod PartGmbB, Baden-Baden
Bauherrin: Weinhelden GmbH,
Pia von Drabich-Waechter, Baden-Baden
club traube – Weinhandlung, Stuttgart
Architekt: Marco Hippmann, Hippmann Architekten BDA, Stuttgart
Bauherrin: Grundstücksgemeinschaft
Sabine Harms und Oliver Schmid, Stuttgart
Weinbauinstitut Freiburg Einbau Vinothek, Freiburg
Architekt Jürgen Maucher, fuchs.maucher.architekten.bda, Waldkirch
Bauherrin: Vermögen und Bau BW, Amt Freiburg
Weinlager am Weingut Holger Koch, Vogtsburg-Bickensohl
Architekt: Ralf Brandhofer | Architekt, Berlin
Bauherrschaft: Weingut Holger Koch, Vogtsburg-Bickensohl

Anerkennungen im Rahmen des Architekturpreises Wein 2022 erhielten:

Vinothek und Kelterhalle, Weingut Scheidgen, Hammerstein (RLP)
Architekt: Thomas Steinhardt, Heinrich + Steinhardt Architekten, Bendorf-Sayn
Bauherrschaft: Weingut Scheidgen, Georg Scheidgen, Hammerstein
COPPER DI VINO – Vinothek, Niederhausen (RLP)
Innenarchitekt: Heiko Gruber, PLANUNGSBÜRO i21, Rüdesheim
Bauherrschaft: Gut Hermannsberg Weinhandel GmbH, Niederhausen (Nahe)
Weinmanufaktur Van Volxem, Wiltingen/Saar (RLP)
Architekten: arch.tv TOJER VONMETZ ARCHITEKTEN, Terlan / Italien
Details Ausführungsplanung Projektsteuerung Bauleitung: roth-architektur, Trier
Innenarchitektur: Knall Grau GmbH, Bad Soden
Landschaftsarchitektur: ernst+partner Landschaftsarchitekten, Trier
Bauherr: Roman Niewodniczanski, Weingut Van Volxem, Wiltingen

In der engeren Wahl zum Architekturpreis Wein 2022 war und damit in der Ausstellung ist:

Verköstigungswagen des Weingutes Weingart, Spay (RLP)
Architekt: Dipl.-Ing. Matthias Dietz, Bamberg
Bauherrschaft: Ulrike und Florian Weingart, Weingut Weingart, Spay

Die Jury:

Heinz-Uwe Fetz, Vizepräsident des Deutschen Weinbauverbandes
Heribert Gröber, Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz
Elmar Ludescher, Architekten Elmar Ludescher + Philip Lutz, Bregenz, Preisträger 2016
René Pier, Schienbein + Pier PartGmbb Innenarchitekten, Stuttgart
Gerold Reker, Präsident der Architektenkammer Rheinland-Pfalz
Iris Trenkner-Panwitz, Redakteurin WEINWIRTSCHAFT
Prof. Andrea Wandel, Architektin, Saarbrücken, Juryvorsitz

Mehr zu den Projekten finden Sie auch im Internet:
www.diearchitekten.org/wein

Frühe Eisweinlese 2020 – Gesunde Trauben bürgen für beste Qualität – knappes Angebot


Wäre hatte angesichts das des Klimawandels  gedacht:  Während 2019 die Eisweinlese  beinahe komplett wegen des zu milden Winters ausfiel, können in diesem Jahr einige Winzer nach einer frostigen Vollmondnacht zum 30. November 2020 mit Temperaturen  bis zum Teil minus 11 Grad jetzt an Nahe, in Rheinhessen, in der Pfalz, in Franken und im Rheingau  erfolgreich gefrorene Eisweintrauben lesen.

Das meldet das Deutsche Weininstitut (DWI). Zudem sei dieser vergleichsweise frühe Zeitpunkt für eine Eisweinlese sehr förderlich für die Weinqualität, da die Trauben für die Eisweinbereitung möglichst gesund sein sollen. Wie es weiter heißt, biete der  sehr gute Gesundheitszustand der Trauben des diesjährigen Jahrgangs  von daher beste Voraussetzungen für qualitativ hochwertige Eisweine. Geerntet wurden überwiegend Trauben der Rebsorte Riesling, die sich aufgrund ihrer späteren Reife besonders gut für die Eisweinbereitung eignen. In den letzten Jahren mussten die Winzer oftmals bis Januar oder gar Februar des Folgejahres auf die geforderte Mindesttemperatur von minus sieben Grad Celsius warten.Von den 66 Hektar Weinbergen, die allein in Rheinland-Pfalz nach Angaben der dortigen Landwirtschaftskammer in diesem Jahr für eine mögliche Eisweinlese vorbereitet wurden, dürfte heute nur ein gewisser Teil geerntet worden sein, weil die tiefen Temperaturen nicht flächendeckend erreicht werden konnten.

Für die Eisweinlese gilt: Je kälter es wird, desto höher ist der Konzentrationseffekt in den Traubenbeeren. In Franken sank am heutigen Morgen das Thermometer für die Lese der edelsüßen Spezialität sogar bis auf minus zwölf Grad Celsius.

Geschmackliche Fülle mit wenig Alkohol

Eisweine sind die Krönung eines Weinjahrgangs. Ihr Geheimnis liegt in der dichten Konzentration der Beereninhaltsstoffe. Bei den frostigen Temperaturen gefriert das Wasser in den Beeren und verbleibt in der Weinpresse. Von der Kelter tropft der Saft dann zuckersüß wie Honig. Moste mit derart hohen Zuckergehalten können von den Hefen nur sehr mühsam zu Wein vergoren werden. Dementsprechend haben Eisweine in der Regel sehr hohe natürliche Restzuckergehalte von weit über 100 Gramm pro Liter, weisen aber im Gegensatz zu südländischen Süßweinen nur relativ geringe Alkoholgehalte auf – oftmals nur um sieben Volumenprozent.

Das besondere dieser edlen Tropfen ist, dass sie diese enorme Restsüße, dank der frischen Fruchtsäure dennoch nicht aufdringlich wirkt. Als Rarität und Spezialität genießen sie große internationale Anerkennung.

Eisweine sind grandiose Begleiter festlicher Anlässe und eignen sich hervorragend zum Aperitif. Als Menübegleiter empfehlen sie sich zu fruchtigen Desserts, Eis oder Sorbets.

Quelle und weitere Infos: Deutsches Weininstitut

Freizeit-Tipps für den „Sommer in der Region Wiesbaden und im Rheingau“

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Die Landeshauptstadt Wiesbaden und der Rheingau haben viel Erlebenswertes zu bieten – auch abseits der „großen“ bekannten Sehenswürdigkeiten und dies soll in diesem besonderen Sommer den Daheimgebliebenen attraktiv und ideenreich präsentiert werden: In einer gemeinsamen Kampagne bündeln die für den Tourismus zuständigen Partner Wiesbaden Congress & Marketing GmbH, Rheingau-Taunus Kultur & Tourismus GmbH und Rheingauer Weinwerbung GmbH ihre vielfältigen Freizeittipps für die Gäste und Besucher aus der Region.

Zu den Outdoor-Angeboten für den „Sommer in der Heimat“ zählen unter anderem Wanderungen abseits bekannter Pfade, entlang der Wiesbadener Täler und Tipps für Rundtouren etwa um die Flörsheimer Warte und zu den Weinsichten sowie kulturhistorische Sehenswürdigkeiten. Gleichzeitig wird als Kampagnenmotiv und in den Sozialen Medien unter dem Hashtag #mehrzuentdecken kommuniziert.

Ein besonderes Highlight der Kooperationskampagne ist die Aktion „Gast in der (eigenen) Stadt“, bei der ausgewählte Hotels für einheimische Gäste besondere Konditionen für die Übernachtung am Wochenende bereithalten. „Diese Aktion erfreute sich bereits in der Vergangenheit großer Beliebtheit“, sagt Wiesbadens Bürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Oliver Franz. „Die Wochenend-Specials gelten nun erstmals nicht allein für Gäste aus Wiesbaden, sondern auch für Gäste aus dem Rheingau-Taunus-Kreis, und sie sorgen für einen interessanten und spannenden Perspektivwechsel“, verspricht Franz, der die Aktion als einen weiteren Baustein der städtischen Maßnahmen während der Corona-Krise zur Unterstützung von Wiesbadens Hotellerie und Gastronomie bezeichnet.

Thorsten Reineck, Geschäftsführer der Rheingau-Taunus Kultur und Tourismus GmbH, begrüßt die Kooperationskampagne der Stadt Wiesbaden und des Rheingaus ebenfalls: „Wir freuen uns sehr über die gemeinsame Aktions-Kampagne mit Wiesbaden. Die Verknüpfung von Städte- und Landerlebnis ist perfekt. Es gelingt uns, den Sommer vor der Haustür erlebbar zu machen. Unsere Kernthemen des Rheingaus Natur, Kultur und Wein ergänzen sich und inspirieren den Gast zu einem längeren Aufenthalt in der Region“.

Bei den Tipps zum „Sommer in der Heimat“ im Rheingau spielt der Wein – nicht allein in Form des während der Lockdown Phase bereits bewährten „WineTalk“ – eine entsprechend bedeutende Rolle. Peter Seyffardt, Präsident des Rheingauer Weinbauverbandes ergänzt: „Der Rheingau mit seiner einzigartigen Kulturlandschaft bietet den perfekten Raum für Erholung, Natur und Genusserlebnis zugleich. Wir laden die Gäste aus nah und fern ein, die Weinerlebnisdestination und Heimat des Rieslings zu entdecken und den Rheingau in vollen Zügen zu genießen.“

„Die auf den Seiten wiesbaden.de/tourismus und rheingau.com gebündelten Freizeit-Tipps informieren beispielsweise über mögliche alternative Wanderrouten abseits bekannter Strecken und bieten darüber hinaus aber auch die Möglichkeit, Angebote wie beispielsweise Weinproben oder Führungen zu buchen. Unter den geplanten Themen finden sich auch Hinweise zu den Wiesbadener Vororten, in die sich der ein oder andere Ausflug ebenfalls lohnt“ erläutert Martin Michel, Geschäftsführer der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH den Kommunikationsansatz. Darüber hinaus findet sich unter dem Hashtag #mehrzuentdecken eine Übersicht von Produktangeboten wie Weinpaketen oder Multifunktionstüchern der Rheingauer Weinwerbung GmbH, die wie die Merchandisingartikel der Stadt Wiesbaden vor Ort in der Wiesbaden Tourist Information am Marktplatz 1 in Wiesbaden oder deren Online-Shops auf www.wiesbaden.de/tourismus bzw. www.rheingau.com/shop erworben werden können.

Die Kampagne #mehrzuentdecken wird sowohl analog in den Tourist Informationen in Wiesbaden und denen im Rheingau sowie in Sehenswürdigkeiten und Vinotheken wie dem Kloster Eberbach oder auf Schloss Johannisberg und örtlichen Vinotheken beworben. Darüber hinaus wird die Kooperationskampagne zu Beginn der Sommerferien auf den sogenannten City Light Säulen im Wiesbadener Stadtgebiet präsentiert sein und mit regelmäßigen Posts bei Facebook und bei Instagram platzierten Angeboten sowie Teasern auf Social Media Kanälen digital in den Fokus gerückt. Zusätzlich werden Postkarten mit den beiden Hauptmotiven aus Wiesbaden und dem Rheingau kostenlos erhältlich sein, um Sommergrüße versenden zu können.

Eine kompakte Übersicht aller Freizeitangebote mit vielen hilfreichen weiterführenden Links, die sich in den kommenden Wochen immer erweitert, findet sich unter www.wiesbaden.de/mehrzuentdecken.

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Ausstellung „Höhepunkte der Weinkultur“ in der Mainzer Rathausgalerie – Frühe Weinlese – Weinköniginnenwahl 2017

weinkulturhoehepunkte
Hier alle Infos zur Wahl der diesjährigen Deutschen Weinkönigin

Ausstellung im Mainzer Rathaus

(gl) – Einige der schönsten Ansichten aus den dreizehn deutschen Weinanbaugebieten präsentiert das Deutsche Weininstitut in einer Fotoausstellung vom 14. September bis zum 11. November 2017 in der Rathausgalerie.

Oberbürgermeister Michael Ebling eröffnet die Ausstellung am Mittwoch, den 13. September 2017, um 17.30 Uhr gemeinsam mit Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts.
Zur Ausstellung

Hunderttausende Touristen besuchen jedes Jahr die dreizehn deutschen Weinanbaugebiete und entdecken dabei nicht nur örtliche Weingüter, Winzergenossenschaften und Weinkellereien, sondern auch wunderschöne Landschaften, spannende Menschen und malerische Weindörfer. Die vom Weinanbau geprägten Kulturlandschaften bestechen darüber hinaus mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, die zum Teil kaum bekannt sind, deren Besuch sich aber dennoch lohnt: Denn sie dokumentieren die über 2000 Jahre alte Geschichte des deutschen Weins und spannen einen zeitlichen Bogen bis hin zu den allerneuesten Vinotheken, die derzeit überall in den Weinlandschaften entstehen.

Das Deutsche Weininstitut hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Höhepunkte der Weinkultur zu dokumentieren. Die Sehenswürdigkeiten wählte eine unabhängige Jury aus hunderten von Vorschlägen aus, die in besonderem Maße die Kultur und Geschichte des deutschen Weins erlebbar machen.

Öffnungszeiten Mainzer Rathaus:
Montag – Freitag: 8 bis 18 Uhr
Samstag: 9 bis 14 Uhr
Sonn- und Feiertage: geschlossen

Zu den 52 Höhepunkten der Weinkultur

© Deutsches Weininstitut
© Deutsches Weininstitut

Hauptweinlese 2017 startet ungewöhnlich früh

05.09.2017 Der Weinjahrgang 2017 ist von einer ungewöhnlich frühen Traubenreife geprägt. Entsprechend frühzeitig hat in vielen Anbaugebieten Deutschlands in diesen Tagen mittlerweile auch schon die Hauptweinlese mit Sorten wie Frühburgunder, Müller-Thurgau oder Dornfelder begonnen.

Entwicklungsvorsprung von zwei Wochen

Dank des überwiegend sonnigen Wetters der letzten Wochen haben die Zuckergehalte in den Trauben stark zugenommen. In einigen Regionen weisen die Reben einen Entwicklungsvorsprung von zwei Wochen gegenüber dem langjährigen Mittel auf. Die aktuelle Witterung in den Weinregionen mit warmen, sonnigen Tagen und kühlen Nächten ist zudem sehr förderlich für die Ausprägung der Aromen in den Beeren.

Weil derzeit viele Rebsorten gleichzeitig die Lesereife erreichen, zeichnet sich in diesem Jahr eine relativ schnelle Weinlese ab. Selbst der Riesling, der normalerweise erst überwiegend im Oktober geerntet wird, dürfte 2017 zum Teil schon Mitte September lesereif sein. Eine anhaltend trockene Witterung in den nächsten Wochen lässt bei einem guten Gesundheitszustand der Trauben auf einen qualitativ sehr guten Jahrgang hoffen.

Die Mengenerwartungen liegen aufgrund der Frostschäden vom Frühjahr unter dem langjährigen Durchschnittsertrag von neun Millionen Hektolitern bundesweit.

Mehr zur Weinlese 2017

Weinzeitschriften online

Weitere Infos zum Deutschen Weininstitut und über Deutsche Weine

Spannende Kultur-Veranstaltungen im Weingut Geromont in Winkel ab 4. Juni 2017

Foto: Weingut Geromont
Foto: Weingut Geromont

Im idyllischen Hof des Weingutes Geromont in Winkel, Hauptstr. 80 finden auch diesen Sommer wieder spannende Kultur-Veranstaltungen statt:

 

 

der traditionellen Beatles-Oldies Abend an Pfingstsonntag, den 4. Juni, Beginn 18 Uhr, Einlass ab 17 Uhr, Eintritt 8,– €,
es wird mitgesungen und getanzt, fast alle Beatles-Songs mit Edu Jung, Wolfram Gündel und Kurti Schubert

Am 30. Juni und am 1. Juli: Shakespeare´s „Maß für Maß“ mit dem Mainzer Zettel Theater unter der Leitung von Andreas Koch,
Beginn 20 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr zum Vespern, freie Platzwahl, Anmeldung erbeten unter info@weingut-geromont.de oder Tel 06723 7869

Wer lieber beim Wandern Weine probieren möchte, kann am Wochenende nach Pfingsten (10. und 11. Juni) zum Wandererlebnis Flötenweg nach Oestrich-Winkel kommen. www.floetenweg.de

Ursula von Breitenbach
Weingut Geromont
Tel:06723-7869
Fax:06723-88079
www.weingut-geromont.de

Weinkulturkalender 2017

© atelier goddenthow
© atelier goddenthow

Das Deutsche Weininstitut bietet auf seiner Website wieder einen umfangreichen Weinkulturkalender an mit zahlreichen interessanten Informationen zu Veranstaltungen rund um die Weinkultur. Wie das Deutsche Weininstitut schreibt, erleichtere der „Weinkulturkalender“ Touristen die Entscheidung darüber, welche Termine zu welcher Jahreszeit einen besonderen Hochgenuss garantierten.
Interessenten finden hier stets für drei Monate im Voraus eine Auswahl weinkultureller Top-Events.

Weinkulturkalender 2017

Deutsches Weininstitut GmbH
Platz des Weines 2
55294 Bodenheim
Internet: www.deutscheweine.de

Deutsch-Französischer Weingipfel im Mainzer Institut Français am 20. Januar 2017

© atelier goddenthow
© atelier goddenthow

Deutsch-Französischer Weingipfel
Schillerstraße 11
Große Langgasse 8
55116 Mainz

Das Institut Français lädt bei freiem Eintritt erneut zum Weingipfel Rheinland-Pfalz / Burgund ein! Winzer aus beiden Partnerregionen präsentieren ausgewählte deutsche und französische Weine, ergänzt von einem kulinarischen Angebot mit Spezialitäten aus beiden Ländern.

Nach dem großen Erfolg des ersten deutsch-französischen Weingipfels im prunkvollen Saal des Institut Français im Januar 2016 findet nun die zweite Ausgabe dieses ganz besonderen Events statt.

Anlässlich des Deutsch-Französische Tages 2017 lädt das Institut Français erneut ein, um beim kleinen Weingipfel Weine aus den beiden Partnerschaftsregionen zu kosten und auch zu kaufen.

In Rheinland-Pfalz, dem Partner-Bundesland von Burgund, sind deutschlandweit die ältesten, lebendigsten und auch „weinverbundendsten“ Städtepartnerschaften mit Frankreich beheimatet. Und so hat das Institut Français in enger Kooperation mit dem Partnerschaftsverband Rheinland-Pfalz/Burgund e.V. erneut Winzer aus den beiden Partnerregionen eingeladen, gemeinsam eine Auswahl ihrer Weine zu präsentieren.

Neben den Weinständen der einzelnen Partnergemeinden bietet das Hofgut Ruppertsberg kulinarische Leckereien aus beiden Regionen an, und das Feinkostgeschäft „Le Poivre“ (Mainz) sowie „Ninas Pralinenmanufaktur“ (Schwabenheim) ergänzen das Angebot um ausgewählte Spezialitäten.

Die Türen sind ab 14.30 Uhr geöffnet und wir laden Sie herzlich zum Kosten und Kaufen ein!
Zur Eröffnung des Weingipfels um 14.30 Uhr wird Hendrik Hering, Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz, anwesend sein und die Begrüßungsworte sprechen.

Der Eintritt ist frei, es ist keine Voranmeldung nötig.

Die Veranstaltung endet um 21.30 Uhr.

„Leute vom Bau“ neue Talkreihe im Deutschen Kabarettarchiv Mainz am 3.Nov. 2016

„Leute vom Bau“ heißt eine Talkreihe im Deutschen Kabarettarchiv, in der Zeitzeugen von Jürgen Kessler und Walter Schumacher interviewt werden. Am 3. November ab 19 Uhr dreht sich dabei alles um Menschen, Künstler und Kultur, um regionale Wirtschaft, vorrangig repräsentiert von „Familienbetrieblern“. Im Vordergrund stehen Vorreiter, Einzelkämpfer und Zeitzeugen, kurzum Leute, die etwas aufgebaut haben. Jürgen Kessler und Walter Schumacher empfangen in der dritten Folge auf der Archivbühne: Jürgen Kross, Inhaber der Claudius-Buchhandlung, Lyriker – Wolfhard Klein, Schriftsteller, Rheinhessen-Chronist –  Michael Bonewitz, Verleger, Wirtschafts-Journalist – Christina Schickert, Gastronomin – Aurélie Youlia, Schauspielerin, Kabarettistin, Sängerin (Paris) – Hans Jörg Jacobi, Mainzmaler, Schatzsucher, Musikant. Dazu werden zwei Weinofferten vom Weinhaus Wilhelmi präsentiert.

„Wir wollen uns unter anderem über Gegenwart und Zukunft des Buches, der Buchhändler und der Verleger unterhalten“, so Jürgen Kessler, Geschäftsführer der Stiftung Deutsches Kabarettarchiv. Untermalt von deutschen und französischen Chansons geht es an diesem Abend auch um Perspektiven traditioneller Weinlokale und um die Frage, wann endlich der Nibelungenschatz gehoben wird? Das Kabarettarchiv befindet sich im Proviant-Magazin, Eingang Neue Universitätsstr. 2. Einlass 18.30 Uhr. Eintritt 12 Euro (inkl. 1 Gl. Wein). Kartenreservierung 06131-144730 oder via E-Mail: archiv@kabarett.de.

Die 68. Deutsche Weinkönigin ist Lena Endesfelder von der Mosel

 Vorgängerin Josefine Schlumberger krönt die neue Weinkönigin Lena Endesfelder Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Vorgängerin Josefine Schlumberger krönt die neue Weinkönigin Lena Endesfelder Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Eigentlich hätten alle Finalistinnen den Titel „68. Deutsche Weinkönigin“ verdient:Anja Antes (Hessische Bergstraße), Lena Endesfelder (Mosel), Louisa Follrich (Rheingau), Mara Walz (Württemberg), Christina Schneider (Franken) und Clarissa Peitz (Nahe) brillierten mit ihrem Fachwissen, Charme und Auftritt gleichermaßen grandios und souverän auf der großen Bühne des vom SWR live übertragenen Finale vor 1300 Zuschauern. Das machte der 78köpfige Fachjury die Entscheidung wirklich nicht leicht. Es sei ein knappes Kopf-an-Kopf-Rennen gewesen, versicherte die Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts Monika Reule denn auch, als sie nach zwei Stunden Prüfungs-Kürveranstaltung gegen 22.15 Uhr am gestrigen Abend in der Mainzer Rheingoldhalle die Siegerin bekannt gab: Durchgesetzt als neue Deutsche Weinkönigin 2016/17 hatte sich die 23jährige Winzerin Lena Endesfelder von der Mosel. Nicht zuletzt dürften in ihrer abschließenden Selbstdarstellung „ihre zupackenden Hände und muskulösen und dynamischen Steillagen-Waden“ die Juroren überzeugt haben. Ihr in drei Bussen mitgereister Hofstaat sang zur Krönung: „Lena, du bist Königin“.

Die neuen Weinbotschafterinnen: Das majestätische Trio Weinprinzessinnen Christina Schneider (Franken, r.) Weinkönigin Lena Endesfelder (Mosel), Mara Walz (Württemberg, links) Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
Die neuen Weinbotschafterinnen: Das majestätische Trio Weinprinzessinnen Christina Schneider (Franken, r.) Weinkönigin Lena Endesfelder (Mosel), Mara Walz (Württemberg, links) Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Königin Lena zur Seite stehen die – im Topfinale unterlegenen – beiden neuen  Weinprinzessinnen Mara Walz aus Württemberg und Christina Schneider. Als majestätisches Trio werden sie den deutschen Wein mit seinen 13 einzigartigen Weinanbaugebieten und Regionen ab sofort national und international würdig und kompetent und mit absoluter Sicherheit auch äußerst charmant repräsentieren.

 

 

"So sehen Sieger aus ... Lena, du bist unsere neue Königin", sangen die Fans aus Mehring von der Mosel.  Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow
„So sehen Sieger aus … Lena, du bist Königin“, sangen die Fans aus Mehring von der Mosel. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-goddenthow

Strahlend und unter lautstarkem Jubel nahm Lena Endesfelder aus Mehring die Krone und zahlreiche Glückwünsche entgegen. Überzeugend und kompetent präsentierte sich die 23jährige Winzerin bereits im Vorentscheid, charmant und schlagfertig war ihr Auftreten im äußerst spannenden Finale. Damit überzeugte sie die Fachjury und gewann die Sympathien der rund 1.300 Zuschauer in der Mainzer Rheingoldhalle. Im Auftrag des Deutschen Weininstituts (DWI) wird Lena Endesfelder nun als 68. Deutsche Weinkönigin ein Jahr lang auf über 200 Terminen im In- und Ausland als Botschafterin für den deutschen Wein unterwegs sein.„Ich bin einfach nur überglücklich“, jubelte die frisch gekürte Weinkönigin unmittelbar nach der Wahl. „Ich genieße den Moment und freue mich auf ein spannendes und ereignisreiches Jahr im Dienst der deutschen Weinwirtschaft“, sagte Lena Endesfelder, die das Studium Bachelor of Science Weinbau und Oenologie in Geisenheim bereits erfolgreich abgeschlossen hat und seither gemeinsam mit Mutter und Schwester das eigene Weingut in Mehring bewirtschaftet.Mit ihren ausgesprochen guten weinsensorischen, rhetorischen und kommunikativen Fähigkeiten setzte sich die Kandidatin von der Mosel in mehreren Spielrunden gegen ihre fünf Mitbewerberinnen durch. Vor laufenden Kameras mussten sie beispielsweise in einer verdeckten Weinprobe die Rebsorte erkennen und dem richtigen Anbaugebiet zuordnen. In der Raterunde „Was bin ich“ galt es, mit geschickten Fragen weinbezogene Berufe herauszufinden und bei „Dingsda“ die richtigen Weinbegriffe zu erkennen, die von Kindern beschrieben wurden. Lena Endesfelder blieb dabei sehr locker, punktete mit ihrer souveränen Art und Kompetenz. Auch ihre einminütige Rede zum Thema „Weinvermarktung in China – vier Helfer für das DWI“, in die sie spontan die vier Persönlichkeiten Sepp Blatter, Papst Benedikt, David. Cameron und Stefan Raab einbauen musste, gelang ihr ganz hervorragend. Fröhlich und humorvoll hat Lena ihre letzte Aufgabe gelöst, in der Sie einen Brief an sich selbst schreiben und dem Publikum vortragen musste.

Nach sieben Jahren geht die höchste deutsche Weinkrone damit wieder an die Mosel, und Lena Endesfelder darf sich auf einen rauschenden Empfang in ihrem Heimatort Mehring freuen.

Freudig schaut auch die Württembergerin Mara Walz auf das vor ihr liegende Amtsjahr als Deutsche Weinprinzessin. Die 23jährige hat ihr Duales Studium für Weinbau & Oenologie in Neustadt bereits abgeschlossen und wird nun statt im elterlichen Weingut vor allem „am modernen Bild des Weinlands Deutschland“ arbeiten.

Glücklich zeigte sich zudem Christina Schneider aus Franken nach ihrer Krönung. „Ich kann noch gar nicht glauben, was hier gerade passiert“, sagte die 22jährige, die nach ihrem Bachelor der Psychologie den Master-Abschluss der Psychologie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg anstrebt. Dies wird sie nun sicher gerne ein Jahr zurückstellen, um sich als Deutsche Weinprinzessin in den Dienst der Weine aus den 13 Anbaugebieten zu stellen.

Durch das wunderbare Finale führte SWR-Moderator Holger Wienpahl.

Sechs Finalistinnen zur Wahl der 68. Deutschen Weinkönigin bei spannenden Vorentscheid in der Mainzer Rheingoldhalle ermittelt

vl.Clarissa Peitz (Nahe); Louisa Follrich (Rheingau); Anja Antes (Hessische Bergstraße); Lena Endesfelder (Mosel); Christina Schneider (Franken); Mara Walz (Württemberg).  Foto: Deutsches Weininstitut
vl.Clarissa Peitz (Nahe); Louisa Follrich (Rheingau); Anja Antes (Hessische Bergstraße); Lena Endesfelder (Mosel); Christina Schneider (Franken); Mara Walz (Württemberg). Foto: Deutsches Weininstitut

Am 24.09.2016 ermittelte die Fachjury während eines spannenden Wettbewerbs in der Mainzer Rheingoldhalle unter 13 Gebietsweinköniginnen der deutschen Weinbaugebiete 6 Finalistinnen zur Wahl der 68. Weinkönigin am 30.September: Anja Antes (Hessische Bergstraße), Lena Endesfelder (Mosel), Louisa Follrich (Rheingau), Mara Walz (Württemberg), Christina Schneider (Franken) und Clarissa Peitz (Nahe).

Am 30. September 2016 dürfte die Spannung noch einmal deutlich ansteigen,  wenn sich nämlich entscheidet, welche Finalistin zur 68. Deutschen Weinkönigin gekrönt wird. Zu den Favoritinnen dürften Lena Endesfelder (Mosel) und Clarissa Peitz (Nahe) gehören, die mit ihrer kompetent-charmanten Art besonders überzeugten. Das SWR-Fernsehen überträgt die Wahlgala ab 20.15 Uhr live aus der Mainzer Rheingoldhalle.

 

In der Fachbefragung haben die Bewerberinnen aus den 13 deutschen Weinbaugebieten die 70-köpfige Fachjury vor eine schwierige Entscheidung gestellt. „Alle Kandidatinnen haben ihr umfangreiches Weinwissen hervorragend präsentiert. Es war ein sehr enges Feld, so dass auch die Tagesform eine Rolle spielte“, erklärte Monika Reule, Geschäftsführerin des Deutschen Weininstituts (DWI), das die Wahl alljährlich ausrichtet.

Die Masterjury, bestehend aus Romana Echensperger (Master of Wine), Professor Dr. Ulrich Fischer (DLR Rheinpfalz) und Professor Dr. Ruth Fleuchaus (Hochschule Heilbronn), konfrontierte jungen Fachfrauen vor über 1.000 begeisterten Zuschauern in der Rheingoldhalle mit Fragen zu Weinmarketing, Weinherstellung und zum Umgang mit Wein. Eine besondere Herausforderung waren wie immer die englischen Fachfragen, zu denen wohlformulierte Antworten in fließendem Englisch erwartet wurden.

Weiterhin galt es in „Weinnachrichten“ eingebaute Fehler zu korrigieren und sich in einem Schnellratequiz gegen eine oder zwei Mitbewerberinnen zu behaupten.

Die sechs Finalistinnen haben all diese Aufgaben mit Bravour gelöst! So erläuterte etwa Mara Walz aus Württemberg souverän die Unterschiede des Weinausbaus im Barriquefaß und im Beton-Ei. Lena Endesfelder von der Mosel erklärte gekonnt und umfassend das Herstellungsverfahren von Sekt. Richtige Antworten auf alle Fachfragen, beispielsweise zur Entstehung von primären, sekundären und tertiären Aromen im Wein, hatte auch Anja Antes von der Hessischen Bergstraße parat. Schlagfertig und mit Erklärungen unter anderem zur Maischestandzeit präsentierte sich Clarissa Peitz von der Nahe. Die Rheingauerin Louisa Follrich war über moderne Vinotheken voll im Bilde und erklärte mit Lockerheit auf Englisch, was grüne Lese bedeutet. Über die Herstellung veganer Weine wusste Christina Schneider aus Franken bestens Bescheid. In bravourösem Englisch erläuterte sie außerdem, wofür die Initiative Generation Riesling steht.

Am kommenden Freitag um 22:00Uhr wird es spannend, wenn Monika Reule vor laufenden Kameras verkündet: Die neue Deutsche Weinkönigin heißt…!“

TV-Tipp:

Die sechs Finalistinnen präsentieren sich vom 26. bis 28. September ab 16 Uhr jeweils zu zweit im Live-Interview in der Sendung „Kaffee oder Tee“ im SWR Fernsehen.

Tickets zum Finale Wahl der 68. Deutschen Weinkönigin in der Rheingoldhalle