Kategorie-Archiv: KrimiMärz

Wiesbadener KrimiMärz: „Krimisofa“ im Literaturhaus Villa Clementine am 24. März 2019

Logo@Wiesbadener-KrimiMärz-300x172Zwar fiel bereits am vergangenen Wochenende mit der Langen FernsehKrimi-Nacht in der Caligari Filmbühne der letzte Vorhang beim Deutschen FernsehKrimi-Festival. Doch die literarische Variante, der Wiesbadener KrimiMärz geht im Wiesbadener Literaturhaus, Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, weiter, mit einem besonderem Highlight am Sonntg, 24. März, 18.00 Uhr.

Da nehmen nämlich auf dem „Krimisofa“ Platz die  aktuelle Trägerin des „Deutschen Krimi Preises“ Simone Buchholz und der Migrationsforscher Ralph Ghadban Im Gespräch mit Eric Marr (ZDF) werden sie ihre aktuellen Bücher vorstellen und über das Oberthema des „Wiesbadener KrimiMärz 2019“ organisierte Kriminalität sprechen. Am Montag, 25. März, sind um 19 Uhr an selber Stelle die Krimiautoren Petra Reski und Norbert Horst zu Gast. Moderiert wird dieser Abend von Thomas Koch (SWR).

Im Roman „Mexikoring“ von Simone Buchholz, nimmt sich die Hamburger Staatsanwältin Chastity Riley des Falls von Nouri Saroukhan an, einem verlorenen Sohn des Mhallamiye-Clans, der sich auf der Flucht vor seiner kriminellen Familie befand und in einem brennenden Auto starb. Simone Buchholz wurde 1972 in Haunau geboren und studierte Philosophie, Literatur und Journalismus. Seit 1996 lebt sie in St. Pauli, 2008 erschien mit „Revolverherz“ ihr erster Kriminalroman um die Staatsanwältin Chastity Riley.

In seinem Sachbuch „Arabische Clans. Die unterschätzte Gefahr“ erklärt Ralph Ghadban, woher die Clans kommen, wie sie sich entwickelt haben und wie sie in einigen deutschen Großstädten so stark werden konnten, dass sie sogar zum Angriff auf die Staatsgewalt übergehen. Ralph Ghadban wurde 1949 im Libanon geboren und lebt seit 1972 in Deutschland. Er promovierte als Politologe, war Leiter der Beratungsstelle für Araber beim Diakonischen Werk in Berlin und Mitglied der ersten Islamkonferenz.

In ihrem Palermo-Krimi „Bei aller Liebe“ beschreibt die in Venedig lebende Autorin Petra Reski nur leicht fiktionalisiert die Rivalitäten zwischen der sizilianischen Cosa Nostra und der kalabrischen ‚Ndrangheta sowie deren schmutzige Geschäfte mit Flüchtlingen. Petra Reski, im Ruhrgebiet geboren, studierte Romanistik und Sozialwissenschaften und besuchte die Henri-Nannen-Schule in Hamburg. Seit 1991 lebt sie in Venedig. Bereits seit 1989 schreibt sie über Italien und immer wieder über das Phänomen Mafia.

In Norbert Horsts „Kaltes Land“ wird ein minderjähriger unbegleiteter Flüchtling tot in Dortmund aufgefunden. In seinem Darm hat er Kokain transportiert. Kommissar Thomas Adam nimmt die Spur derjenigen auf, die an seinem Tod verdienen. Norbert Horst, Jahrgang 1956, ging nach der Schule zur Polizei des Landes Nordrhein-Westfalen und wurde Kriminalkommissar. 2003 erschien mit „Leichensache“ sein erster Kriminalroman.

Karten für beide Veranstaltungen sind ab 8 Euro, ermäßigt 7 Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühren bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930 oder in der TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 und unter www.wiesbaden.de/literaturhaus sowie an der Abendkasse für 12 Euro, ermäßigt 11 Euro erhältlich.

Auftakt zum 15. Deutschen FernsehKrimi-Festival in Wiesbaden ist am Sonntag, 10. März 2019

DFKF19_LogoParallel zum literarischen KrimiMärz, der  morgen Abend, 7. März, um 20 Uhr in der Villa Clementine mit dem Schwerpunktthema „Organisiertes Verbrechen“ beginnt, startet für cineastische Krimifans  das Wiesbadener Fernsehkrimifestival am Sonntag, 10. März mit Ulrike Folkerts, Heino Ferch, einem Bilderzyklus von Harald Reiner Gratz und einer Fernsehkrimi-Retrospektive in der Caligari Filmbühne.

Zum Festivalauftakt am 10. März um 15 Uhr wird das Krimigenre in Kunst, Schauspiel und Film gefeiert: Heino Ferch und der Maler Harald Reiner Gratz treffen bei der Ausstellungseröffnung „Hinter den Spiegeln“ aufeinander, Ulrike Folkerts erhält in der Caligari Filmbühne den 1. Ehrenpreis des Festivals und anschließend zeigt eine Retrospektive drei Gewinnerfilme aus den letzten 14 Jahren.

Neue Werke des Malers Harald Reiner Gratz werden in der SV AtriumGalerie, Bahnhofstraße 69, in Wiesbaden zu sehen sein. Der Künstler hat eigens für das Festival unter dem Titel „Hinter den Spiegeln“ einen Bildzyklus gemalt, inspiriert von Motiven aus der TV-Krimiszene, unter anderem sind Heino Ferch und Thomas Thieme auf den expressiven Werken dargestellt. Heino Ferch, Gewinner des Darstellerpreises 2018 und in diesem Jahr mit der Premiere von „Spuren des Bösen – Sehnsucht“ (ZDF/ORF) am 14. März im Wettbewerb vertreten, wird bereits zum Auftakt bei der Vernissage vor Ort sein. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der SV SparkassenVersicherung und ist in der SV AtriumGalerie bis Ende April zu sehen, Zeichnungen von Harald Reiner Gratz werden im Foyer der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, bis 17. März ausgestellt.

„Ich habe immer davon geträumt, dass sich ganz Wiesbaden im März während des FernsehKrimi-Festivals in Deutschlands Krimihauptstadt verwandelt und die ganze Stadt im Krimifieber ist, sich vernetzt und das Genre feiert. Ich freue mich ganz besonders, dass in diesem Jahr erstmals auch das Hessische Staatstheater Wiesbaden mitmacht und Krimis in seinen Spielplan für März aufgenommen hat“, sagt Festivalleiterin Cathrin Ehrlich.

Bereits am Freitag, 8. März, um 19.30 Uhr führt das Hessische Staatstheater Wiesbaden die Premiere von „Der Club“ nach dem Roman von Takis Würger auf und hat am Montag, 11. März, um 19.30 Uhr mit „Arsen und Spitzenhäubchen“ ein weiteres Kriminalstück im Programm.

Ein weiterer Höhepunkt des Festivalauftaktes am 10. März wird die Übergabe des 1. Ehrenpreises an Ulrike Folkerts sein. Die Preisverleihung findet um 18 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. Die Laudatio halten HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen sowie der Regisseur und Drehbuchautor Axel Ranisch. Anschließend werden im Rahmen einer Retrospektive drei ehemalige Preisträger-Filme der vergangenen Jahre gezeigt: „Tatort – Herzversagen“ (HR, 2005), „Duell in der Nacht“ (ZDF, 2008) sowie „Tatort – Verbrannt“ (NDR, 2016). Die Programmauswahl erfolgte über ein Online-Voting auf http://www.fernsehkrimifestival.de/. Vom 19. Februar bis 1. März konnten von allen bisherigen 14 Gewinnerfilmen (2005 bis 2018) jeweils drei Favoriten angeklickt werden.

Zehn Fernsehkrimis – darunter drei Premieren

Donnerstag, 14. März 2019, 16.30 Uhr –Premiere Spuren des Bösen – Sehnsucht (ZDF/ORF). ©ZDF/Petro Domenigg
Donnerstag, 14. März 2019, 16.30 Uhr –Premiere Spuren des Bösen – Sehnsucht (ZDF/ORF). ©ZDF/Petro Domenigg

Insgesamt zehn Fernsehkrimis – darunter drei Premieren – konkurrieren im Wettbewerb vom 12. bis 15. März um den diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Preis in der Caligari FilmBühne. Die Bandbreite der Themen reicht von Cybermobbing bis hin zu kriminellen Clans. Häufig stehen Jugendliche oder junge Erwachsene im Fokus. Mit den Schulvorstellungen zur BR-Produktion „Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit“ (ab 16 Jahre) am Mittwoch, 13. März, um 9.30 Uhr und zur ZDF/Arte-Produktion „Rufmord“ (ab 15 Jahre) am Donnerstag, 14. März, um 9.30 Uhr in der Caligari FilmBühne, richtet sich das Festival gezielt an Schulen und den jungen Nachwuchs. In Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden wird Schülern und Schülerinnen die Gelegenheit gegeben, aktuelle gesellschaftlich relevante Themen im Dialog mit Filmemachern vor Ort zu diskutieren und den Arbeitsalltag in der Filmbranche aus erster Hand zu erfahren.

Darüber hinaus erwartet das Festival prominente Filmgäste, so haben sich unter anderem die Schauspielerinnen Anneke Kim Sarnau, Barbara Philipp, Brigitte Hobmeier und die Schauspieler Heino Ferch, Axel Milberg, Hans-Jochen Wagner, die Drehbuchautorin Ruth Toma und die Regisseurinnen Julia von Heinz sowie Viviane Andereggen in Wiesbaden angemeldet.

Neben der Wettbewerbsjury, der in diesem Jahr die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer und der Schauspieler Oscar Hoppe sowie Zoë Beck (Krimistipendiatin der Landeshauptstadt Wiesbaden und Krimiautorin), Heike Borufka (Gerichtsreporterin des HR) und Benjamin Dörr (Strafverteidiger) angehören, vergibt eine Publikumsjury des Wiesbadener Kuriers auch einen Publikumspreis.

Die Preisverleihung findet am Freitag, 15. März, um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. Moderiert wird sie von Rainer Maria Jilg, für das musikalische Begleitprogramm sorgt das Streicherinnen-Duo La Finesse.

Fernsehkrimifestival auf einen Blick

Tickets zum Fernsehkrimifestival

Zoë Beck und Volker Kutscher eröffnen „Wiesbadener KrimiMärz 2019“

Logo@Wiesbadener-KrimiMärz-300x172Ab Donnerstag dem 7. März benötigen Krimifreunde und alle, die es vielleicht noch werden möchten, gute Nerven! Denn dann startet der „Wiesbadener KrimiMärz“, bereits in seiner dritten Auflage, mit dem uns alle unter die Haut gehenden Thema „Organisierte Kriminalität“. Zum Auftakt dockt um 20 Uhr im Wiesbadener Literaturhaus Villa Clementine die diesjährige Krimistipendiatin Zoë Beck in einem Gespräch mit SWR-Moderator Gerwig Epke mit ihrem aktuellen Werk „Die Lieferanten“ an moderne Verbrechensmethoden in einem Londen nach dem Brexit an. Es verspricht nicht nur ein äußerst spannender, sondern auch informativer Abend zu werden.

Am Samstag, 9. März, ist der Krimistipendiat des letzten Jahres Volker Kutscher um 19.30 Uhr in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, zu Gast, um seinen Wiesbaden-Kurzkrimi „Westend“ zu präsentieren. Moderiert wird dieser Abend von der Krimi-Expertin Margarete von Schwarzkopf, im Anschluss an die Lesung läuft ab 21 Uhr die Arthur Conan Doyle-Verfilmung „Der Hund von Baskerville“ von Carl Lamac aus dem Jahr 1937.

In „Die Lieferantin“ entwirft Zoë Beck ein Bild von London nach dem Brexit: Nationalisten versuchen, eine knallharte Drogenpolitik durchzusetzen, der Rechtskurs der Bürgermeisterin ruft Demonstranten auf die Straßen. Ellie Johnson, die „Lieferantin“, bringt Drogen in höchster Qualität per Drohne zu ihren Kunden. Praktisch die gesamte Londoner Unterwelt fühlt sich von Ellies Geschäftsmodell bedroht und setzt ein Kopfgeld auf sie aus.
„Die Lieferantin“ ist eine ebenso spannende wie beklemmende Mixtur aus Gesellschaftskritik und Gangsterthriller. Ein politischer Kriminalroman, der an die Gegenwart andockt und diese konsequent weiterinterpretiert.

Zoë Beck wurde 1975 im Lahn-Dill-Kreis geboren. Sie lebt in Berlin, leitet zusammen mit Jan Karsten den Culturbooks-Verlag und arbeitet als Synchronregisseurin für Film und Fernsehen. 2010 erhielt sie den „Friedrich-Glauser-Preis“ in der Sparte „Kurzkrimi“, 2016 den „Deutschen Krimi Preis“.

Volker Kutscher hat seinen Wiesbaden-Kurzkrimi im Jahre 1937 angesiedelt: Im Westend lebt ein Weinlieferant, ein Mann mit einer geheimnisvollen Vergangenheit, der offensichtlich nicht entdeckt werden will. Als er eines Tages nach einem langen Arbeitstag heimkehrt, findet er eine Leiche in seiner Wohnung und eine Frau, die er aus gemeinsamen Berliner Tagen kennt: die Gräfin Sorokina. Sie bittet den Mann um Hilfe, und um sein Geheimnis zu wahren, willigt er ein. Er hilft ihr und wird in einen Erpressungsfall hineingezogen. Es geht um viel Geld, um Sowjets und Nazis und um ein Geheimnis, das um jeden Preis gewahrt werden muss.

Volker Kutscher wurde 1962 im Bergischen Land geboren. Nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte arbeitete er zunächst als Tageszeitungsredakteur. 2007 begann er mit dem Roman „Der nasse Fisch“ seine Serie um Kriminalkommissar Gereon Rath, die den Stoff für die international erfolgreiche TV-Serie „Babylon Berlin“ lieferte.

Karten für die Veranstaltung mit Zoë Beck gibt es nur an der Abendkasse; sie kosten acht, ermäßigt sieben Euro.

Für den Abend mit Volker Kutscher, Lesung und Film, können Karten für neun, ermäßigt sieben Euro zuzüglich Vorverkaufsgebühr bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930, bei der TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808 sowie online unter www.wiesbaden.de/literaturhaus erworben werden.

Ulrike Folkerts erhält 1. Ehrenpreis des Deutschen Fernsehkrimifestivals 2019 in Wiesbaden

Polizeiruf 110 – Kindeswohl   © NDR_filmpool fiction
Polizeiruf 110 – Kindeswohl
© NDR_filmpool fiction

Auch im 15. Jahr seines Bestehens bietet das Deutsche Fernsehkrimifestival Wiesbaden (12. bis 17.03.2019) in Kooperation mit dem literarischen KrimiMärz (7. bis 31.03.2019) wieder ein hochspannendes wie vergnüglich schauderhaftes Film-, Lese-, Gesprächs- und Rahmenprogramm.  Während der Fernsehkrimiwoche wird wieder eine  Auswahl der besten Serien- und Einzel-Produktionen, dieses Mal aus 67 Wettbewerbs-Einreichungen, gezeigt. Gestartet wird der cinematische Gänsehaut-Reigen am 12.3. mit der Premiere  von  „Polizeiruf 110 – Kindeswohl“, der im Mai in der ARD ausgestrahlt werden wird.

Während der gesamten Krimifestivalwoche werden in Wiesbaden zahlreiche prominente Schauspieler und Autoren erwartet, unter ihnen: die Schauspielerin Barbara Philipp, die Schauspieler Heino Ferch, Axel Milberg, Hans-Jochen Wagner, die Drehbuchautorin Ruth Toma und die Regisseurinnen Julia von Heinz, Viviane Andereggen sowie Regisseur Dietrich Brüggemann.

Ehrenpreis an Ulrike Folkerts u. Vernissage „Hinter den Spiegeln“

Ulrike Folkerts © Edith Held
Ulrike Folkerts © Edith Held

Bereits zum Festival-Auftakt am 10.03.2017 wird in der Sparkassen-Versicherung Haralds Reiner Gratz Ausstellung „Hinter den Spiegeln“ eröffnet und anschließend in der Caligari-Filmbühne die bekannte Tatort-Kommissarin Lena Rosenthal alias Ulrike Folkerts mit dem 1. Ehrenpreis des Festivals für ihr 30jähriges Tatortjubiläum geehrt.

Publikums-Voting für Lieblingskrimi aus 15 Jahren
Anlässlich des Jubiläums 15 Jahre Fernsehkrimifestival, kann das Publikum aus den 14 bisherigen Gewinnerfilmen den Lieblingsfilm auswählen. Die ersten drei Gewinner-Krimis werden am Sonntag, 10. März, ab 18.30 Uhr noch einmal auf der großen Leinwand in der Caligari-Filmbühne zu sehen sein. Teilnahme ist bis zum 1. März 2019 möglich! Zum Voting

Festival-Eröffnung am 12. März um 20 Uhr
Das Fernsehkrimi-Festival wird am Dienstag, 12. März, um 20 Uhr, mit der Premiere des Wettbewerbsbeitrags „Polizeiruf 110 – Kindeswohl“ eröffnet (Wiederholung: Sonntag, 17. März 2019, 03.50 Uhr). Die Erstausstrahlung erfolgt am 12.5.2019 in der ARD. Unter der Regie von Lars Jessen haben es Charly Hübner als Kommissar Alexander Bukow und Anneke Kim Sarnau als seine Kollegin Katrin König mit einem ganz persönlichen Fall zu tun: In Rostock wird der Leiter eines privaten Kinderheimträgers erschossen. Schnell gerät das Heimkind Keno in Verdacht. Keno ist jedoch verschwunden – und zusammen mit ihm offenbar auch Samuel, der Sohn von Kommissar Bukow …

Nach der Vorführung begrüßt Moderator Knut Elstermann im Filmgespräch die Schauspielerin und Schauspieler Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Jack Owen Berglund, Junis Marlon, den Regisseur und Drehbuchautor Lars Jessen, die Drehbuchautorin Christina Sothmann und die Produzentin Iris Kiefer.

Verleihung des Fernsehkrimi-Preises am 15. März 2019

Archivbild: Fernsehkrimipreisverleihung. © Foto: Diether v. Goddenthow
Archivbild: Fernsehkrimipreisverleihung. © Foto: Diether v. Goddenthow

1000 Liter köstlicher Wein vom Weingut Ott warten auf den Gewinner des Fernsehkrimi-Preises 2019, der am 15. März um 20 Uhr in der der Caligari FilmBühne verliehen wird . Zudem ermittelt die die Fachjury aus den zehn Wettbewerbsfilmen auch drei Sonderpreise für herausragende Einzelleistungen. Der Jury gehören in diesem Jahr an: Zoë Beck (Krimistipendiatin der Landeshauptstadt Wiesbaden und Krimiautorin), Heike Borufka (Gerichtsreporterin des HR), Benjamin Dörr (Strafverteidiger), die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer sowie der Schauspieler Oscar Hoppe.

Wettbewerbsfilme und Rahmenprogramm

Während der Festivalwoche werden die Wettbewerbsfilme gezeigt, Lesungen und Filmgespräche  mit einem weit gespannten Themenspektrum  angeboten, welches reicht von Cybermobbing und den Verstrickungen des Verfassungsschutzes in die rechte Szene bis hin zum organisierten Verbrechen krimineller Clans. Zudem stehen häufig  Jugendliche bzw. junge Erwachsene im Fokus. Darüber hinaus geht es immer wieder auch um private wie berufliche Verstrickungen. Die Filmvorführungen finden in der Caligari FilmBühne, Marktplatz 9,  statt.  Die Filmgespräche moderiert der  Berliner Filmkritiker Knut Elstermann

Details entnehmen Sie bitte den Programmen: Fernsehkrimifestival und KrimiMärz.

Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs-Preis

Neben dem Hauptwettbewerb, wird in enger Kooperation mit Hessenfilm- und Medien GmbH zum dritten Mal ein Preis an den besten Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs verliehen. Der Preis besteht in der dramaturgischen Begleitung des Drehbuchstoffs vom Exposé bis hin zum Treatment sowie ein Pitch-Workshop im Rahmen des Fernseh-Filmfestivals in Baden-Baden im November.

„Das Böse“ auf der Bühne – Kooperation mit dem Staatstheater

Das Hessisches Staatstheater Wiesbaden ergänzt Film und Literatur mit zwei Krimis im Spielplan, dem Klassiker „Arsen und Spitzenhäubchen“ (11.3.2019), und mit der Premiere „Der Club“ nach dem 2017er-Debüt-Roman von Spiegel-Redakteur Takis Würger (08./10./22.03.2019), eine „Crime-and-Love-Story“ ganz besonderer Art.

Zum Abschluss:  Die „Lange FernsehKrimi-Nacht“

Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 16. März, ab 19.30 Uhr, die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des 17. März werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung durch die HessenFilm und Medien GmbH und dem Hessischen Rundfunk, in Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Wiesbadener Kurier.

Kartenvorverkauf beginnt ab 22. Februar 2019
Tickets-Infos u. www.wiesbaden.de/tourismus/kartenvorverkauf-shop

Highlights-Auswahl des  Fernsehkrimifestival und  KrimiMärz 2019:

am 7. März, um 20 Uhr „Lesung & Werkstattgespräch ‚Die Liferantin‘ mit Wiesbadens Krimistipendiation Zoë Beck, moderiert von Gerwig Epkes (SWR),

am 9. März, Lesung & Film mit Volker Kutscher. Kutscher war der Wiesbadener Krimi-Stipendiat 2018. In der Ur-Lesung „Westend“ stellt er seinen im letzten Jahr dabei verfassten Wiesbaden-Kurzkrimi vor. Anschließend: „Der Hund von Baskerville“ von 1937.

10.3.2019, 18:30 Uhr. Retrospektive 15 Jahre Deutsches FernsehKrimi-Festival, Caligari FilmBühne.

13.3.2019, 18:30 Uhr, Serien-Abend. DER PASS & M – EINE STADT SUCHT EINEN MÖRDER (Murnau Filmtheater).
Doku Crime-Abend

14.3.2019, 19:00 Uh, „Cybercrime – Das Geschäft mit der Angst“ & „Gegen die Angst“, Moderation: Bärbel Schäfer (Murnau Filmtheater)

15.3.2019, 17:00 Uh. Krimi-Talk „Das Böse als ewiges Problem“, Moderation: Dr. Anton Magnus Dorn, TOP: Talente der Akademie für Film- und Fernsehdramaturgie, München. Literaturhaus Villa Clementine.

16.3.2019, 19:30 Uhr, Filmvorführung „Die Lange FernsehKrimi-Nacht“ Caligari FilmBühne
Alle zehn Wettbewerbsfilme als Marathon im Lauf einer Nacht?
19.30 – 21.00 Uhr Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit BR
21.10 – 22.40 Uhr Rufmord ZDF
22.50 – 00.20 Uhr Nichts zu verlieren BR/ORF
00.30 – 02.00 Uhr Tatort – Borowski und das Glück der anderen NDR
02.10 – 03.40 Uhr Gegen die Angst ZDF
03.50 – 05.20 Uhr Polizeiruf 110 – Kindeswohl NDR
05.30 – 07.00 Uhr Tatort – Für immer und Dich SWR
07.10 – 08.40 Uhr Schwartz & Schwartz – Mein erster Mord ZDF
08.50 – 10.20 Uhr Spuren des Bösen – Sehnsucht ZDF/ORF
10.30 – 12.00 Uhr Tatort – Murot und das MurmeltierHR

16. u. 17.3.2019, jeweils 15:00 Uhr Traumkino für Kinder „Kommissar Gordon & Buffy“ Caligari FilmBühne

am 24. März 2019 Auf dem Krimisofa mit Simone Buchholz & Ralph Ghadbahn, Villa Clamentine, über Clankriminalität.

Alle KrimiMärz-Programmpunkte

(Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

15. Deutsches FernsehKrimi-Festival Wiesbaden: Die Wettbewerbsfilme 2019

krimifestival-logoVom 12. bis 17. März findet das diesjährige Deutsche FernsehKrimi-Festival statt. Der Wettbewerb wird mit der Premiere „Polizeiruf 110 – Kindeswohl“ am 12. März eröffnet. Schauspielerin Anneke Kim Sarnau und Schauspieler Charly Hübner werden zur Filmvorführung in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9, in Wiesbaden erwartet.

Der Entscheidung über die zehn Wettbewerbsfilme ging ein Einreichungsrekord voraus: 67 Produktionen von Sendern und Produktionsfirmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden eingereicht, darunter 18 Premieren. „So viel wie nie zuvor“, teilt Festivalleiterin Cathrin Ehrlich mit: „Das zeigt, dass der Deutsche FernsehKrimi-Preis auch in seinem 15. Jahr eine begehrte Auszeichnung darstellt.“ Die nominierten Filme überzeugen durch ihre thematische und atmosphärische Bandbreite: „Wir tauchen in die Wirren des Verfassungsschutzes und in das Berliner Clan-Leben ein, sehen was Cybermobbing auslöst und wie Fremdenhass Früchte trägt, mal geht es tragisch und dramatisch, mal heiter und Dank Murot ganz skurril zu.“

Die zehn Wettbewerbsfilme werden vom 12. bis 14. März in der Caligari Filmbühne in Wiesbaden zu sehen sein. Eröffnet wird das Festival am Dienstag, 12. März, 20 Uhr, mit der Premiere des Wettbewerbsbeitrag „Polizeiruf 110 – Kindeswohl“. Unter der Regie von Lars Jessen haben es Charly Hübner als Kommissar Alexander Bukow und Anneke Kim Sarnau als seine Kollegin Katrin König mit einem ganz persönlichen Fall zu tun: In Rostock wird der Leiter eines privaten Kinderheimträgers erschossen. Schnell gerät das Heimkind Keno in Verdacht. Keno ist jedoch verschwunden – und zusammen mit ihm offenbar auch Samuel, der Sohn von Kommissar Bukow. War Samuel auch an der Tat beteiligt oder ist er eine Geisel von Keno? Der Rostocker Kripo-Chef Henning Röder überträgt Katrin König die Leitung der Ermittlungen. Die Spur der beiden Jugendlichen führt nach Polen … Nach der Vorführung begrüßt Moderator Knut Elstermann im Filmgespräch die Schauspielerin und Schauspieler Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Jack Owen Berglund, Junis Marlon, den Regisseur und Drehbuchautor Lars Jessen, die Drehbuchautorin Christina Sothmann und die Produzentin Iris Kiefer.

Die Wettbewerbsfilme des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2019:

Dienstag, 12. März 2019, 20.00 Uhr – Eröffnung/Premiere
Polizeiruf 110 – Kindeswohl
NDR
Regie: Lars Jessen, Buch: Christina Sothmann, Lars Jessen
mit Anneke Kim Sarnau, Charly Hübner, Andreas Guenther, Josef Heynert, Jack Owen Berglund, Junis Marlon u.a.

Mittwoch, 13. März 2019, 9.30 Uhr – Schulvorstellung
Polizeiruf 110 – Das Gespenst der Freiheit
BR
Regie: Jan Bonny, Buch: nach einer Idee von Günter Schütter
mit Matthias Brandt, Joachim Król, Jasper Engelhardt, Ricarda Seifried, Kais Setti, Victoria Sordo u.a.

Mittwoch, 13. März 2019, 12.00 Uhr
Nichts zu verlieren
BR/ORF
Regie: Wolfgang Murnberger, Buch: Ruth Toma
mit Georg Friedrich, Christopher Schärf, Susanne Wolff, Johanna Gastdorf, Emily Cox, Lisa Wagner u.a.

Mittwoch, 13. März 2019, 16.30 Uhr
Tatort – Borowski und das Glück der anderen
NDR
Regie: Andreas Kleinert, Buch: Sascha Arango
mit Axel Milberg, Almila Bagriacik, Thomas Kügel, Katrin Wichmann, Aljoscha Stadelmann, Sarah Hoststettler, u.a.

Mittwoch, 13. März 2019, 19.00 Uhr – Premiere
Gegen die Angst
ZDF
Regie: Andreas Herzog, Buch: Robert Hummel
mit Nadja Uhl, Dirk Borchardt, Andreas Pietschmann, Sabrina Amali, Atheer Adel, Burak Yigit u.a.

Mittwoch, 13. März 2019, 21.15 Uhr
Tatort – Murot und das Murmeltier
HR
Regie und Buch: Dietrich Brüggemann
mit Ulrich Tukur, Barbara Philipp, Christian Ehrich, Nadine Dubois, Tom Lass, Jörg Bundschuh u.a.

Donnerstag, 14. März 2019, 9.30 – Schulvorstellung
Rufmord
ZDF/ARTE
Regie: Viviane Andereggen, Buch: Claudia Kaufmann, Britta Stöckle
mit Rosalie Thomass, Johann von Bülow, Verena Altenberger, Johanna Gastdorf, Shenja Lacher, Lilly Forgách u.a.

Donnerstag, 14. März 2019, 12.00 Uhr
Schwartz & Schwartz – Mein erster Mord
ZDF
Regie: Rainer Kaufmann, Buch: Alexander Adolph, Eva Wehrum
mit Devid Striesow, Golo Euler, Cornelia Gröschel, Ulrich Noethen, Brigitte Hobmeier, Lisa Martinek u.a.

Donnerstag, 14. März 2019, 16.30 Uhr – Premiere
Spuren des Bösen – Sehnsucht
ZDF/ORF
Regie: Andreas Prochaska, Buch: Martin Ambrosch
mit Heino Ferch, Sabrina Reiter, Gerhard Liebmann, Jürgen Maurer, Gerda Drabek, Katrin Bauerfeind u.a.

Donnerstag, 14. März 2019, 19.00 Uhr
Tatort – Für immer und Dich
SWR
Regie: Julia von Heinz, Buch: Magnus Vattrodt
mit Eva Löbau, Hans-Jochen Wagner, Andreas Lust, Meira Marlise Durand, Saro Emirze, Ursula Werner u.a.

In der Vorjury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2019 wählten Birgit Brandes (Redaktion fiktionale Filme und Serien ProSiebenSat1.), Anne Even (ehem. ARTE und ZDF-Fernsehfilmredakteurin), Jürgen Heimbach (Krimiautor, Redakteur „Kulturzeit“/3sat), Liane Jessen (Fernsehfilmchefin HR), Diana Kraus (Hauptredaktion Fernsehfilm/Serie ZDF), Wolfgang Oppenrieder (Redaktion fiktionale Filme und Serien ProSiebenSat.1) sowie die Leiterin des Festivals Cathrin Ehrlich die Filme des Wettbewerbs aus.

Der Kartenvorverkauf für das 15. Deutsche FernsehKrimi-Festival beginnt am Freitag, 22. Februar, ab 10 Uhr, in der Wiesbadener Tourist-Information, Marktplatz 1.

Die Preisverleihung findet am 15. März um 20 Uhr in der Caligari FilmBühne statt. Beendet wird das Festival traditionell mit der Langen FernsehKrimi-Nacht vom 16. auf den 17. März.

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung durch die HessenFilm und Medien GmbH und den Hessischen Rundfunk, in Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Literaturhaus Villa Clementine und dem Wiesbadener Kurier.

Der Tatortkrimi „Stau“ holt den Deutschen Fernsehkrimi-Preis 2018 – Petra Schmidt-Schaller und Heino Ferch erhalten Auszeichnung als beste Darsteller

Gala-Abschluss-Foto der Krimi-Preisverleihung am 9.3.2018 mit allen Gewinnerinnen und Gewinnern, Juroren, Mitarbeitern und Künstlern beim 18. Deutschen Fernsehkrimifestival in der Caligari-Filmbühne Wiesbaden.   © Foto: Diether v. Goddenthow
Gala-Abschluss-Foto der Krimi-Preisverleihung am 9.3.2018 mit allen Gewinnerinnen und Gewinnern, Juroren, Mitarbeitern und Künstlern beim 18. Deutschen Fernsehkrimifestival in der Caligari-Filmbühne Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow

 

Die Auszeichnung als beste DarstellerIn erhalten Petra Schmidt-Schaller und Heino Ferch. Einen Sonderpreis für seine Gesamtleistung bei der Produktion „Das Verschwinden“ geht an Hans-Christian. Den von der Publikums-Jury ausgewählten Publikumspreis gewinnt „Ein Kind wird gesucht“.

Der Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises 2018 ist der Film „Tatort – Stau“ (SWR).

Szene aus dem Tatort Stau "Polizeikontrolle auf der Stuttgarter Weinsteige". © SWR
Szene aus dem Tatort Stau „Polizeikontrolle auf der Stuttgarter Weinsteige“. © SWR

Der Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises 2018 ist der Film „Tatort – Stau“ (SWR). „Die Tatort-Folge Stau präsentiert innerhalb eines klassischen Krimiformats ein faszinierendes Figuren-Ensemble in einer ungewöhnlichen Geschichte, die den Zuschauer vom ersten Moment an in seinen Bann zieht. Im alltäglichen Setting des Staus entfaltet sich eine dramatische Ermittlung unter Zeitdruck zu einem unterhaltsamen und poetischen Kaleidoskop menschlicher Geschichten, die das Buch von Daniel Bickermann und Dietrich Brüggemann bis ins Detail authentisch und liebevoll zeichnet,“ begründet die Jury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2018, das zurzeit in Wiesbaden stattfindet, ihre Entscheidung.

v.l. Hanna Doose, Laudatorin, Bärbel Schäfer, Moderatorin des Abends, Franziska Specht, Produzentin und Dietrich Brüggemann , Regisseur.  © Foto: Diether v. Goddenthow
v.l. Hanna Doose, Laudatorin, Bärbel Schäfer, Moderatorin des Abends, Franziska Specht, Produzentin und Dietrich Brüggemann , Regisseur. © Foto: Diether v. Goddenthow

Im Mittelpunkt der Produktion mit den Kommissaren Thorsten Lannert (Richy Müller) und Sebastian Bootz (Felix Klare) steht die Aufklärung einer Fahrerflucht in einem Stau. Die Regie führte Dietrich Brüggemann, der gemeinsam mit Daniel Bickermann auch das Drehbuch geschrieben hat. Als Preis erhält das Filmteam 1.000 Liter (1200 Flaschen) Wein, gesponsert vom Weingut Udo Ott, Grorother Hof in Wiesbaden-Frauenstein.

Die  beste Darstellerin

Petra Schmidt-Schaller, hier in der Rolle der Nora Schwarz in dem Zweiteiler „Keine zweite Chance“ (Sat.1).© SAT 1
Petra Schmidt-Schaller, hier in der Rolle der Nora Schwarz in dem Zweiteiler „Keine zweite Chance“ (Sat.1).© SAT 1

Als beste Darstellerin zeichnete die Jury Petra Schmidt-Schaller für Ihre Rolle der Nora Schwarz in dem Zweiteiler „Keine zweite Chance“ (Sat.1) aus. Die Ärztin verliert bei einem Überfall ihren Mann, ihr Kind wird entführt, sie selber hat nach mehreren Tagen Koma keine Erinnerung an das Ereignis. „Petra Schmidt-Schaller liefert, in ‚Keine zweite Chance‘ einen beeindruckenden Einblick in das Seelenleben einer jungen Mutter, deren familiäres Glück auf einen Schlag zerstört wird. Ihr Spiel entwickelt dadurch ungeheure Kraft, dass sie der Versuchung widersteht, sich der Tragik ihrer Figur zu ergeben. Mit wohldosierten Mitteln zeigt sie ein komplexes Geflecht von Emotionen, das beim Zuschauer eine enorme Sogwirkung entfaltet und in jeder Sekunde glaubwürdig ist,“ lobt die Jury.

Bester Darsteller

Heino Ferch, bester Darsteller mit seiner Rolle im Drama „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE) © Foto: Diether v. Goddenthow
Heino Ferch, bester Darsteller mit seiner Rolle im Drama „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE) © Foto: Diether v. Goddenthow

Den Preis als bester Darsteller erhält Heino Ferch für seine Rolle in dem Drama „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE). In dem Film nach einer wahren Begebenheit spielt er den Kommissar Ingo Thiel, der mit seinem Team in einer langwierigen und zermürbenden Ermittlung fünf Monate lang nach dem zehnjährigen Mirco sucht. Die Jury zeichnet den Schauspieler mit den folgenden Worten aus: „Heino Ferchs Kommissar Ingo Thiel führt den Zuschauer durch einen bewegenden Film, der präzise und detailliert die mühselige und oft frustrierende Arbeit der Polizei zeigt. Mit seinem zurückgenommenen Spiel stellt er sich in den Dienst der Geschichte wie ein Polizist in den Dienst der Ermittlungen und öffnet dem Seite 2 von 3 Zuschauer den Freiraum, eigene Emotionen zu entwickeln. Dabei verleiht Heino Ferch seiner Figur eine hohe Authentizität, die über den gesamten Film hinweg fesselt.“

Sonderpreis für beste Gesamtleistung

Szene aus: „Das Verschwinden“  © (BR/ARD Degeto/NDR/SWR)
Szene aus: „Das Verschwinden“ © (BR/ARD Degeto/NDR/SWR)

Einen Sonderpreis für seine Gesamtleistung (Regie, Buch und Produktion) bei der Produktion der Serie „Das Verschwinden“ (BR/ARD Degeto/NDR/SWR) erhält HansChristian Schmid. Im Mittelpunkt der Produktion steht die alleinerziehende Michelle Grabowski (Julia Jentsch), die auf eigene Faust ihre 19-jährige Tochter Janine (Elisa Schlott) sucht. Je länger sie recherchiert, desto mehr fängt sie an zu zweifeln, ob Janine überhaupt gefunden werden möchte. „Die Miniserie ‚Das Verschwinden‘ besticht durch ihren atmosphärisch dichten Gesamteindruck, der sich in der herausragenden schauspielerischen Qualität des Ensembles ebenso zeigt wie in den präzisen Milieu- und Figurenbeschreibungen des Drehbuches oder der stimmigen Ausstattung. Hans-Christian Schmid hat eine eindrückliche Filmerzählung geschaffen, die als Ganzes ebenso in Erinnerung bleibt wie in vielen Details,“ lautet die Begründung der Jury.

Der Publikumspreis und der Preis für „Deutschlands spannendsten Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs“

Publikumsjury des Wiesbadener Kuriers wählte den Film „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE) hier mit Produzent und  Darstellern. © Foto: Diether v. Goddenthow
Publikumsjury des Wiesbadener Kuriers wählte den Film „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE) hier mit Produzent. © Foto: Diether v. Goddenthow

Die Publikumsjury des Wiesbadener Kuriers hat sich für den Film „Ein Kind wird gesucht“ (ZDF/ARTE) als Preisträger entschieden. „Unser Siegerfilm zeichnet sich durch ein hohes Maß an Spannung und Emotionalität aus,“ so die Jury aus Leserinnen und Lesern des Wiesbadener Kuriers. „Die akribische und beharrliche Polizeiarbeit wird realistisch dargestellt. Hervorragende Schauspielerinnen und Schauspieler zeigen den Umgang der Opfer mit ihrem Leid und lösen bei den Zuschauern große Betroffenheit aus, der Film zeigt aber auch die Wege auf, mit denen die Familie ihren schweren Schicksalsschlag bewältigt.“

Preis für „Deutschlands spannendsten FernsehKrimi-Drehbuchnachwuchs“

Der Preis „Deutschlands spannendsten FernsehKrimi-Drehbuchnachwuchs“ erhielt  Jonas Dokarzek für sein Exposé „Aschenbach“,  mit Moderatorin Bärbel Schäfer und  Sandra Duschl von der HessenFilm und Medien GmbH (r.).© Foto: Diether v. Goddenthow
Der Preis „Deutschlands spannendsten FernsehKrimi-Drehbuchnachwuchs“ erhielt Jonas Dokarzek für sein Exposé „Aschenbach“, mit Moderatorin Bärbel Schäfer und Sandra Duschl von der HessenFilm und Medien GmbH (r.).© Foto: Diether v. Goddenthow

Der Preis für „Deutschlands spannendsten FernsehKrimi-Drehbuchnachwuchs“ geht an Jonas Dokarzek für das Exposé „Aschenbach“. Die Jury begründet ihre Entscheidung: „Der Autor Jonas Dokarzek ist 20 Jahre jünger als sein Protagonist, der Dorfpolizist Weiland, aber die Jury war fasziniert, wie genau er seine Hauptfigur kennt. Der Kulisse, dem 500- Seelen-Dorf Aschenbach, irgendwo in einem deutschen Grenzgebiet, verleiht er eine spürbar intensive, fast mythische Atmosphäre. Sein Exposé erinnert an einen Krimi-Noir, der mit so vielen Ideen angereichert ist, dass er Appetit auf mehr macht.“ Eine lobende Erwähnung bekommt Vanessa Aab. „Ihre Geschichte ‚Wenn der Kreis sich schließt‘ ist schon jetzt überzeugend und weit entwickelt. Der Autorin gelingt es, in einer dichten Atmosphäre grundsätzliche Fragen über Schuld und Verantwortung zu stellen,“ lobt die Jury. Der Gewinner des Preise entwickelt sein Exposé unterstützt von TOP:Talente e. V., einem Verband von Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren, bis zum Treatment weiter und wird es im Herbst bei einem Pitch-Workshop in Baden-Baden präsentieren.

Die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 9. März, in der Caligari FilmBühne statt. Durch den Abend führt die Moderatorin Bärbel Schäfer. Die Musik kommt in diesem Jahr von dem Tenor Mads Elung-Jensen und Dirk Rave mit seinem Akkordeon.

In der Jury des diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2018 entschieden die Regisseurin und Drehbuchautorin Hanna Doose, die Produzentin Roswitha Ester, der Schriftsteller und Krimistipendiat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Volker Kutscher, der SchauspielerInnen Alexander Schubert und die Schauspielerin Dennenesch Zoudé über die Preisträger.

In der Jury des Wettbewerbs „Deutschlands spannendster FernsehkrimiDrehbuchnachwuchs“ waren der Drehbuchautor Christoph Busche, Sandra Duschl von der HessenFilm und Medien GmbH und die Agentin Bernadette Langers (Verlag der Autoren).

Die zehn Wettbewerbsfilme, die von einer Vorjury aus über 60 Einsendungen nominiert wurden, waren vom 6. bis 8. März in der FilmBühne Caligari in Wiesbaden zu sehen.

Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 10. März, ab 19.30 Uhr, wieder die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des 11. März werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.

Heino Ferch trägt sich  ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Wiesbaden ein in Beisein von; Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel und Kulturdezerent Axel Imholz, der die Gala eröffnet hatte. © Foto: Diether v. Goddenthow
Heino Ferch trägt sich ins Goldene Buch der Landeshauptstadt Wiesbaden ein in Beisein von; Stadtverordnetenvorsteherin Christa Gabriel und Kulturdezerent Axel Imholz, der die Gala eröffnet hatte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung durch die HessenFilm und Medien GmbH und den Hessischen Rundfunk, in Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Literaturhaus Villa Clementine, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Wiesbadener Kurier.

Deutsches Fernsehkrimifestival mit Tatort „Unter Kriegern“ eröffnet – Filmgespräch mit Volker Kutscher – Rotes Rauschen Caligari-Foyer-Ausstellung

Begeisterte Zuschauer in der übervollen Caligari-Filmbühne bei der Eröffnung des 14. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals mit dem Tatort "Unter Kriegern". © Foto: Diether v. Goddenthow
Begeisterte Zuschauer in der übervollen Caligari-Filmbühne bei der Eröffnung des 14. Deutschen Fernsehkrimi-Festivals mit dem Tatort „Unter Kriegern“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Gestern Abend eröffneten Festivalleiterin Cathrin Ehrlich, Staatssekretär Patrick Burghardt und Kulturdezernent Axel Imholz das 14. Deutsche FernsehKrimi-Festival 6. bis 11. März. Zur Eröffnung war in der Caligari Filmbühne die hessische Tatortproduktion „Unter Kriegern“ unter der Regie von Hermine Huntgeburth mit den Frankfurter Kommissaren als Preview zu sehen. Margarita Broich und Wolfram Koch ermittelten als Kommissare Anna Janneke und Paul Brix in einem Frankfurter Sportleistungszentrum. Bei der Suche nach dem Mörder des kleinen Malte Rahmani erlebten die Zuschauer im ausverkauften Caligari den Alltag in dem Leistungszentrum, das von Joachim Voss äußerst streng und leistungsorientiert geführt wird. Dies hat auch Auswirkungen auf seinen zwölfjährigen Sohn und seine Frau Mia.

Filmgespräch mit Margarita Broich, Golo Euler, Stefan Konarske,   Lili Kobbe u. Liane Jessen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Filmgespräch mit Margarita Broich, Golo Euler, Stefan Konarske, Lili Kobbe u. Liane Jessen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Zur Filmvorführung waren die DarstellerIn Margarita Broich, Golo Euler und Stefan Konarske, der Drehbuchautor Volker Einrauch, HR-Fernsehspielchefin Liane Jessen und HR-Redakteurin Lili Kobbe anwesend und nahmen anschließend an einem Filmgespräch teil.
Filmgespräch mit Volker Kutscher und Kat Menschik

Kat Menschik und Volker Kutscher im Filmgespräch und mit Lesungen aus dem Roman "Moabit", der die Zuschauer in die Welt der Gangster-Vereine des Berlins der 20er Jahre entführt. © Foto: Diether v. Goddenthow
Kat Menschik und Volker Kutscher im Filmgespräch und mit Lesungen aus dem Roman „Moabit“, der die Zuschauer in die Welt der Gangster-Vereine des Berlins der 20er Jahre entführt. © Foto: Diether v. Goddenthow

Bereits am 1.März 2018 hatten der diesjährige Wiesbadener Krimistipendiat und Bestsellerautor Volker Kutscher in einem Filmgespräch und Lesung mit Illustratorin Kat Menschik in der Filmbühne Caligari den Auftakt zum Wiesbadener KrimiMärz gegeben. Dabei ging es um die Figur des Kommissars Gereon Rath, der auf vielfältige Weise in den Romanen von Volker Kutscher, den Zeichnungen von Kat Menschik oder in der international erfolgreichen Fernsehserie „Babylon Berlin“ von Tom Tykwer . präsent ist.
Mit der Erfindung des Kommissars Gereon Rath ist ein wahrer Coup gelungen. An diesem Abend stellte Volker Kutscher sich, seine Kunstfigur, den Kommissar ,sowie sein Werk vor. Kat Menschik versteht es, Kutschers düstere Berlinansichten der 20er Jahre mit ebensolchen Bildern im Retro- und Reklame-Look der 20er Jahre zu bereichern.

Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine begrüßte Illustratorin Kat Menschik und Krimistipendiat und Bestseller-Autor Volker Kutscher. © Foto: Diether v. Goddenthow
Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine begrüßte Illustratorin Kat Menschik und Krimistipendiat und Bestseller-Autor Volker Kutscher. © Foto: Diether v. Goddenthow

Volker Kutscher lebt und arbeitet als diesjähriger Krimistipendiat vier Wochen lang in der Villa Clementine in Wiesbaden. Er schreibt einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi und wirkt in der Jury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals mit.

„Rotes Rauschen“ – Foyer-Ausstellung

 Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in ihre Foto- Arbeiten ein.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in ihre Foto- Arbeiten ein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Ein Highlight war auch die Eröffnung der Ausstellung „Rotes Rauschen“ am 4.März, die noch bis zum–17. MÄRZ 2018 im Foyer der Caligari Filmbühne zu sehen ist. Prof. Martin Liebscher und die beteiligten Künstlerinnen und Künstler, Studierende der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main um Prof. Martin Liebscher und Clemens Mitscher führten in die Arbeiten, die unter dem Motto „Tatorte“ stehen, ein. „Rotes Rauschen“ heißt das Projekt des Grundlagenkurses und ist eine Spurensuche, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Bildern von Tatorten und ihrer fotografischen wie filmischen Umsetzung.

Weitere Infos zum Fernsehkrimifestival und KrimiMärz

Fernsehkrimifestival-Programm

„Wiesbadener KrimiMärz“ startet am 1. März mit Volker Kutscher im Caligari – Gesamt-Programm

Logo-Krimimaerz-2018-farbeDer „Wiesbadener KrimiMärz“ lädt vom 1. bis 25. März zu einem vielseitigen Programm mit rund 20 Lesungen, Filmen, Gesprächsrunden, einem literarischen Krimiquartett, Theaterabenden, einer Ausstellung und kulinarischen Lesungen ein. Dabei stehen mit dem Themenschwerpunkt „Rückblende“ brisante gesellschaftspolitische Fragen zur Diskussion.

Der „Wiesbadener KrimiMärz“ startet in diesem Jahr unter dem Thema „Rückblende“ im Berlin der Zwanziger Jahre. In der Caligari Filmbühne dreht sich mit Volker Kutscher und Kat Menschik alles um Kommissar Gereon Rath. In der darauffolgenden Veranstaltung geht es nach Frankreich, wenn Robert Hültners Kommissar Lazare in gleich drei Fällen auf einmal ermittelt und dabei Verbindungen zwischen Front National und NSU hergestellt. International wird es beim Literarischen Krimi-Quartett. Bereits die in den ersten Veranstaltungen des KrimiMärz vorgestellten Titel fesseln den Leser nicht nur durch einen vielschichtigen Krimiplot, sondern auch durch die aufscheinenden Verbindungen zwischen Historie und Gegenwart. Brisante Fragen können dadurch aus einem neuen Blickwinkel betrachtet werden – ein besonderer Reiz zeithistorischer Kriminalromane, den auch das literarische Krimi-Quartett diskutiert.

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Zum Auftakt des Festivals, das vom Literaturhaus in Zusammenarbeit mit der Caligari Filmbühne, dem Deutschen FernsehKrimi-Festival und anderen Partnern veranstaltet wird, entführen Volker Kutscher & Kat Menschik am Donnerstag, 1. März, um 19.30 Uhr in der Caligari Filmbühne ins Universum Gereon Rath. Das Gespräch mit ihnen führt Ulrich Sonnenschein (hr2). Volker Kutscher ist diesjähriger Krimistipendiat der Stadt Wiesbaden und gehört mit seiner Ermittlerfigur Gereon Rath seit einigen Jahren zu den bekanntesten Autoren zeithistorischer Kriminalromane. Die in der Weimarer Republik angesiedelte Reihe umfasst bereits sechs Romane sowie ein von der Illustratorin Kat Menschik gestaltetes Prequel. Die Serienadaption „Babylon Berlin“ erhielt vier Trophäen beim Deutschen Fernsehpreis 2018.

Das Literarische Quartett kennt jeder – beim KrimiMärz wird es am Samstag, 3. März, um 19.30 Uhr im Literaturhaus zum „Krimi-Quartett“. Mit viel Begeisterung und Fachwissen diskutieren die bekannten Kritiker Margarete von Schwarzkopf, Ulrich Noller und Thomas Wörtche über das Phänomen des historischen Krimis. Wanja Mues – bekannt als Privatdetektiv in „Ein Fall für zwei“ – liest spannende Passagen aus den aktuellen Werken der Altmeister John le Carré und Robert Harris sowie der Newcomer Viet Thanh Nguyen und Alex Beer. Auch Musik darf an dem Abend nicht fehlen: „Swing Guitars“ sorgen für die passende Stimmung.

Robert Hültner – dreifacher Träger des Deutschen Krimipreises – stellt am Mittwoch, 7. März, um 19.30 Uhr im Gespräch mit Hannes Hintermeier (FAZ) seine neue Ermittlerfigur im Literaturhaus vor. Große Bekanntheit erlangte Hültner mit seinem Kommissar Kajetan, nun meldet er sich mit dem in Frankreich ermittelnden Kommissar Lazare zurück. Im ersten Roman muss sich der Einzelgänger gleich durch drei Fälle gleichzeitig kämpfen. Kunstvoll verschachtelt Hültner den Mord an einem Sinto, eine Serie von Anschlägen in einem Bergdorf sowie den Komplott um einen aus Bayern geflüchteten Polizistenmörder. Die passende Atmosphäre schafft Michaela Dietl durch ihr Akkordeonspiel.

Das Programm:

© Foto: atelier-Goddenthow
© Foto: atelier-Goddenthow

• Donnerstag, 1. März, 19.30 Uhr, Volker Kutscher und Kat Menschik – „Das Universum Gereon Rath“ in der Caligari Filmbühne, Marktplatz 9. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930 (plus VVG) und an der Kinokasse im Caligari (täglich 17 bis 20.30 Uhr) oder unter reservierung-caligari@wiesbaden.de, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz.
• Samstag, 3. März, 19.30 Uhr, „Literarisches Krimi-Quartett“ mit Margarete von Schwarzkopf, Ulrich Noller, Thomas Wörtche & Wanja Mues im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1. Der Eintritt kostet 8 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. An der Abendkasse kostet der Eintritt 12 Euro, ermäßigt 11 Euro.
• Mittwoch, 7. März, 19. Uhr, Robert Hültner liest im Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Straße 1, „Lazare und der tote Mann am Strand“. Der Eintritt kostet 9 Euro, ermäßigt 7 Euro. Karten gibt es im Vorverkauf bei der Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Telefon (0611) 1729930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Telefon (0611) 304808, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz.

Wieder Spannung pur – Deutsches FernsehKrimi-Festival und Wiesbadener KrimiMärz vom 1. bis 25. März 2018

Pressekonferenz in der Caligari FilmBühne v.li. Tom Winter, Organistaion Deutsches FernsehKrimi-Festival, Dipl.-Des. Clemens Mitscher, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Cathrin Ehrlich, Leiterin des Deutschen FernsehKrimi-Festivals, Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine, Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer der Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH, Bärbel Schäfer, Autorin und (TV-)Moderatorin, Florian Gröner, Medienzentrum Wiesbaden.  Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-Goddenthow
Pressekonferenz in der Caligari FilmBühne v.li. Tom Winter, Organistaion Deutsches FernsehKrimi-Festival, Dipl.-Des. Clemens Mitscher, Hochschule für Gestaltung Offenbach, Cathrin Ehrlich, Leiterin des Deutschen FernsehKrimi-Festivals, Axel Imholz, Kulturdezernent der Landeshauptstadt Wiesbaden, Susanne Lewalter, Leiterin des Literaturhauses Villa Clementine, Dr. Helmut Müller, Geschäftsführer der Kulturfonds Frankfurt RheinMain gGmbH, Bärbel Schäfer, Autorin und (TV-)Moderatorin, Florian Gröner, Medienzentrum Wiesbaden. Foto: Diether v. Goddenthow © atelier-Goddenthow

Viel Spannung,  kriminalhistorische Retrospektiven, Premieren, internationale Gäste und ein umfangreiches Rahmenprogramm versprechen das Deutsche FernsehKrimi-Festival und der Wiesbadener KrimiMärz 2018 vom 1. bis 25. März, deren  Programm auf der gestrigen Pressekonferenz in der Caligari FilmBühne vorgestellt wurde.

Highlights
Volker Kutscher eröffnet den Wiesbadener KrimiMärz 2018. Die Serie „Bad Banks“ mit einem Filmgespräch mit Désirée Nosbusch und Regisseur Christian Schwochow. Premiere des Tatorts „Unter Kriegern“ mit Margarita Broich, Stefan Konarske und Golo Euler. Tom Tykwer und Volker Kutscher stellen die Serie „Babylon Berlin “ vor. Weitere Gäste sind unter anderem Heino Ferch, Hannelore Hoger, Volker Schlöndorff, Silke Bodenbender und Richy Müller.

KrimiMärz 2018

 ©  3deluxe
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Krimiliteratur trifft auf Kriminalfilm – zum zweiten Mal steht Wiesbaden im März 2018 ganz im Zeichen des Krimis. Beim Wiesbadener KrimiMärz (1. bis 25. März 2018) und dem Deutschen FernsehKrimi-Festival (6. bis 11. März 2018) lädt die hessische Landeshauptstadt die Fans des Spannungsgenres zu unterschiedlichen Veranstaltungen in der ganzen Stadt ein. Prominente Gäste wie Désirée Nosbusch, Christian Schwochow, Tom Tykwer, Volker Kutscher, Volker Schlöndorff, Silke Bodenbender, Heino Ferch, Richy Müller und Margarita Broich kommen zu Filmvorführungen und Filmgesprächen. Im Rahmenprogramm erwartet die Besucherinnen und Besucher des Festivals außerdem eine besondere Premiere: „Das Joshua-Profil“ (RTL) nach einem Roman des Bestsellerautors Sebastian Fitzek, der auch anwesend sein wird.

„Rund 65 Prozent der Deutschen befassen sich regelmäßig als Zuschauer oder Leser mit dem Krimigenre. Diese Zahl zeigt, welche Bedeutung dieses Genre in Literatur und Film hat – nicht nur als Unterhaltungsformat, sondern auch als gesellschaftlicher Spiegel unserer Zeit. Aus dieser Erkenntnis heraus sind die Formate Wiesbadener KrimiMärz und Deutsches FernsehKrimi-Festival entstanden. Erfolgreiche Formate, die auch in Zukunft einen festen Platz im Kulturkalender der Stadt Wiesbaden haben werden“, so Wiesbadens Kulturdezernent Axel Imholz.

Wiesbadener KrimiMärz 2018 im Überblick

Deutsches FernsehKrimi-Festivals

DFKF18_Logo2Mit Regisseur Christian Schwochow und der Schauspielerin und Moderatorin Désirée Nosbusch beginnt am Sonntag, 4. März der Reigen der prominenten Gäste beim Deutschen FernsehKrimi-Festival 2018. Ab 18.00 Uhr sind in der Caligari FilmBühne alle sechs Folgen der Serie „Bad Banks“ (ZDF/ARTE) zu sehen. Anschließend gibt es ein Filmgespräch mit Christian Schwochow, Désirée Nosbusch, der Produzentin Lisa Blumenberg und dem Drehbuchautor Oliver Kienle.

Mit der Premiere „Tatort – Unter Kriegern“ (HR) beginnt am Dienstag, 6. März, 20 Uhr, der Wettbewerb des diesjährigen Deutschen FernsehKrimi-Festivals. Neben den SchauspielerInnen Margarita Broich, Golo Euler und Stefan Konarske geben die Redakteurin Lili Kobbe und die Fernsehspielchefin des Hessischen Rundfunks, Liane Jessen, Auskunft über die Entstehung dieses Tatorts. Er erzählt ausgehend von einem Mord an einem Schüler in einem Sportleistungszentrum die dramatischen Auswirkungen von übersteigertem Leistungsdruck auf eine Familie und ihr Umfeld.

Der Wettbewerb des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2018 – In der Jury die Schauspielerin Dennenesch Zoudé

Familiäre Tragödien spielen im Wettbewerb des Deutschen FernsehKrimi-Festivals 2018 eine besondere Rolle. Weitere Filme stellen korrupte Strukturen in Institutionen in den Mittelpunkt der Handlungen. Dies gilt unter anderem für die letzte Folge der Bella Block-Reihe „Am Abgrund“ (ZDF), zu der die Schauspieler Hannelore Hoger und Rudolf Kowalski als Gäste erwartet werden. Nach dem Auftakt am 6. März, sind am 7. und 8. März jeweils ab 9.30 Uhr bis zu fünf Filme im Wettbewerb in der Caligari FilmBühne zu sehen. Weitere Gäste in den Filmgesprächen sind Heino Ferch, Silke Bodenbender, Richy Müller und Volker Schlöndorff. Moderiert werden die Filmgespräche auch in diesem Jahr wieder von dem Berliner Filmkritiker Knut Elstermann. Erstmals ist mit „Das Verschwinden“ (BR/ARD DEGETO/NDR/SWR) 2018 auch eine Serie im Wettbewerb zu sehen.

Über den Gewinner des Deutschen FernsehKrimi-Preises 2018 entscheidet die Jury bestehend aus den SchauspielerInnen Dennenesch Zoudé und Alexander Schubert, der Regisseurin und Drehbuchautorin Hanna Doose („Staub in unseren Herzen“, „24 Stunden Jerusalem“), der Produzentin Roswitha Ester („Kästner und der kleine Dienstag“, „Wir Monster“) und dem diesjährigen Krimistipendiaten der Landeshauptstadt Wiesbaden, der Schriftsteller Volker Kutscher.

Die Verleihung des Deutschen FernsehKrimi-Preises findet am Freitag, 9. März, in der Caligari FilmBühne statt. Durch den Abend führt die Moderatorin Bärbel Schäfer. Die Musik kommt in diesem Jahr von dem Tenor Mads Elung-Jensen und Dirk Rave mit seinem Akkordeon.

Rahmenprogramm: Vom Kurzfilm bis zur Serie / Premiere „Das Joshua Profil“ nach dem Roman von Sebastian Fitzek

Neben dem Wettbewerb hat das Team ein Programm zusammengestellt, das von Kurzfilm, über Krimi-Doku bis zur Serie einen Überblick gibt, wie kriminalistische Themen in bewegten Bildern umgesetzt werden.

„Kriminalfälle faszinieren, unterhalten und setzen sich immer auch mit unseren eigenen Ängsten auseinander“, beschreibt die Leiterin des Festivals, Cathrin Ehrlich, die Veranstaltungen des Krimi-Festivals. „Filmemacher greifen diese Faszination auf. Je nach Genre stellen sie Verbrechen, ihre Ursachen und ihre Folgen mit unterschiedlichen Mitteln und dramaturgischen Ansätzen dar. Wie dies geschieht, zeigt unser diesjähriges Programm.“

Parallel zum Festival ist im Foyer der Caligari FilmBühne die Ausstellung „Rotes Rauschen“ zu sehen. Präsentiert werden Werke von Studierenden der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Es handelt sich um eine Spurensuche, inspiriert von der Auseinandersetzung mit Bildern von Tatorten.

Am Mittwoch, 7. März, ab 17 Uhr, lädt das Murnau-Filmtheater zu einem Krimi-Serien-Nachmittag mit zwei Premieren ein. Der kleine Bruder des Spielfilms steht dann ab 20.00Uhr auf dem Programm: Der Kurzfilm-Abend „Krimi – Thriller – Mystery“ zeigt cineastische Kleinode, die beim Krimifestival „Tatort Eifel“ 2017 für den Kurzfilm-Wettbewerb nominiert waren.

Gemeinsam mit dem Wiesbadener KrimiMärz lädt das Festival zu einem Abend mit Regisseur Tom Tykwer und Volker Kutscher ein. Im Museum Wiesbaden sprechen sie am Freitag, 9. März, 18 Uhr, über das Projekt „Babylon Berlin “. Die Serie – entstanden nach den Romanen von Volker Kutscher – zeigt auf eindrückliche Weise, wie aus einem Roman eine internationale Fiction-Produktion wird. Eine weitere Zusammenarbeit ist der Doku-Crime-Abend am Donnerstag, 8. März, ab 16.30 Uhr, im Murnau-Filmtheater. Bis in die Nacht hinein sind dort vier Dokumentationen zu sehen, die sich mit realen Kriminalfällen beschäftigen. Bärbel Schäfer moderiert zwei Filmgespräche ergänzend zu den Dokumentationen „Szene Deutschland – Unter Tätern“ (18.15 Uhr) und „Mysteriöse Kriminalfälle in der DDR“ (20 Uhr). Als Gäste werden der Reporter Sascha Bisley, der Landesvorsitzende Weißer Ring Patrick Liesching, der Historiker Philip Felsch und Filmemacher Klaus Wollscheid (filmkombinat Leipzig) erwartet.

Die Premiere der RTL-Produktion „Das Joshua-Profil“ nach einem Roman des Bestsellerautors Sebastian Fitzek ist am Donnerstag, 8. März, 21 Uhr, in der Caligari FilmBühne zu sehen. Im Anschluss äußern sich zu der Produktion der Schriftsteller Sebastian Fitzek, der Regisseur Jochen Alexander Freydank, der Drehbuchautor Jan Braren und die Schauspielerin Inez Bjørg David.

Deutschlands spannendster Fernsehkrimi-Drehbuchnachwuchs – Live-Lesung mit Schauspieler Max Felder

Zum zweiten Mal sucht das Deutsche FernsehKrimi-Festival gemeinsam mit Hessen-Film und Medien nach abendfüllenden Drehbuchstoffen kreativer Nachwuchsautorinnen und -autoren. Bis Anfang Januar 2018 durften Konzepte eingereicht werden. Vier der Stoffe wurden von einer Jury für die Endrunde in Wiesbaden nominiert und werden am Mittwoch, 7. März, ab 18 Uhr, in der Caligari FilmBühne von Schauspieler und Synchronsprecher Max Felder live gelesen. In der Jury sitzen der Drehbuchautor Christoph Busche, Sandra Duschl von der Hessenfilm und Medien und die Agentin Bernadette Langers (Verlag der Autoren).

Dem Gewinner beziehungsweise der Gewinnerin winkt eine Zusammenarbeit mit TOP:Talente e. V., einem Verband von Drehbuchautorinnen und Drehbuchautoren. Dieser wird die Entwicklung des Stoffes vom Exposé bis zum Treatment begleiten und die kosten-lose Teilnahme an einem Pitch-Workshop im Herbst in Baden-Baden ermöglichen.

Den Abschluss des Festivals bildet am Samstag, 10. März, ab 19.30 Uhr, wieder die „Lange FernsehKrimi-Nacht“. Bis zum Morgen des 11. März werden noch einmal alle zehn Wettbewerbsbeiträge in der Caligari FilmBühne zu sehen sein.

Der KrimiMärz bietet vom 1. bis 25. März insgesamt 24 Veranstaltungen mit Autorinnen und Autoren der deutschsprachigen Kriminalliteratur. Unter dem Motto „Rückblende“ steht dort 2018 der historische Krimi im Fokus.

Das Deutsche FernsehKrimi-Festival ist eine Veranstaltung des Kulturamtes der Landeshauptstadt Wiesbaden mit Unterstützung durch die HessenFilm und Medien GmbH und den Hessischen Rundfunk, in Kooperation mit dem Medienzentrum Wiesbaden, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, dem Literaturhaus Villa Clementine, dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain und dem Wiesbadener Kurier.

Terminübersicht März 2018 – Literaturhaus Villa Clementine Wiesbaden

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Das spartenübergreifende Festival „Wiesbadener KrimiMärz“ präsentiert vom 1. bis 25. März in über 20 Veranstaltungen das Krimigenre in seinen vielfältigen Facetten. Im Zentrum steht in diesem Jahr unter dem Motto „Rückblende“ der zeithistorische Kriminalroman. Der Wiesbadener Krimistipendiat Volker Kutscher sei dafür nur als einer der renommierten Autoren genannt, deren Romane vor dem Hintergrund der Historie zur Diskussion aktueller Fragestellungen anregen. Zu den Highlights des Festivals zählt neben dem Auftakt mit Volker Kutscher auch das Gespräch zwischen ihm und dem international bekannten Filmemacher Tom Tykwer über die Serienadaption „Babylon Berlin“. Zu kontroversen Diskussionen in seiner Heimat Polen führte Szczepan Twardochs rasanter Thriller „Der Boxer“, denn er bricht darin mit gängigen Geschichtsbildern seines Landes.

Der „Wiesbadener KrimiMärz“ fördert den Austausch zwischen Film- und Literaturschaffenden und wird vom Literaturhaus Villa Clementine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen FernsehKrimifestival und anderen Partnern an verschiedenen Orten in Wiesbaden veranstaltet. Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert den Schwerpunkt „Rückblende“.

Das Programm im Detail:

Do 01.03. | 19.30 Uhr „Das Universum Gereon Rath“ Werkstattgespräch mit Volker Kutscher, Caligari-Filmbühne
Einblick in „Das Universum Gereon Rath“ gewährt der diesjährige Krimistipendiat Volker Kutscher zum Auftakt des „Wiesbadener KrimiMärz“ in der Caligari FilmBühne. In einem Werkstattgespräch und einer Lesung stellt er sich, seinen Kommissar sowie sein Werk vor. Mit ihm zu Gast ist die Zeichnerin Kat Menschik, die für Kutschers düstere Berlinansichten der Zwanziger Jahre grandiose Bilder gefunden hat.
Gereon Rath auf allen Kanälen: ob in den Romanen von Volker Kutscher, den Zeichnungen von Kat Menschik oder der Fernsehserie von Tom Tykwer. Mit der Erfindung des Kommissars Gereon Rath ist ein wahrer Coup gelungen.

Volker Kutscher, geboren 1962, arbeitete nach dem Studium zunächst als Journalist. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit „Der nasse Fisch“, dem Auftakt seiner Krimireihe um den Kommissar Gereon Rath im Berlin der Zwanziger Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller. Unter der Regie von Tom Tykwer entstand gerade die auf Kutschers Kriminalromanen basierende 16teilige Serie „Babylon Berlin“, die im Herbst dieses Jahres in der ARD ausgestrahlt wird.
Kutscher ist der diesjährige Krimistipendiat der Stadt Wiesbaden. Im Rahmen des Stipendiums lebt und arbeitet er vier Wochen lang dort, schreibt einen von seinem Aufenthalt inspirierten Kurzkrimi und wirkt in der Jury des Deutschen FernsehKrimi-Festivals mit.

Im Anschluss an Lesung und Gespräch läuft der Fritz Lang-Klassiker „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“, der Volker Kutscher die Initialzündung für seine Gereon Rath-Reihe lieferte.

Do 01.03. | 19.30 Uhr
Moderation: Ulrich Sonnenschein (hr2-kultur)
€ 9 / erm. € 7
Kartenvorverkauf: Tourist-Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930 (plus VVG) und Kinokasse im Caligari (täglich 17–20.30 Uhr) oder reservierung-caligari@wiesbaden.de, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen FernsehKrimi-Festival und der Caligari FilmBühne. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ort: Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden

Sa 03.03. | 19.30 Uhr Das „Literarische Krimi-Quartett“ mit Margarete von Schwarzkopf, Thomas Wörtche und Ulrich Noller, Villa Clementine

Das Literarische Quartett kennt jeder – Beim „Wiesbadener KrimiMärz“ wird es zum „Literarischen Krimi-Quartett“ und steht ganz im Zeichen des Kriminalromans. Die bekannten Kritiker Margarete von Schwarzkopf, Thomas Wörtche und Ulrich Noller diskutieren mit viel Fachwissen und Begeisterung ebenso über aktuelle Werke von Altmeistern des zeithistorischen Kriminalromans wie über bereits ausgezeichnete Titel neuer Stimmen. Der unter anderem aus „Ein Fall für Zwei“ bekannte Schauspieler Wanja Mues erweckt spannende Passagen aus den Romanen zum Leben. Für die passende Atmosphäre sorgen „Swing Guitars“ – Ruud van Duijse (Gitarre), Stefan Varga (Gitarre) und Jörg Mühlhaus (Bass).

Zahlreiche Kriminalromane spiegeln derzeit die Gegenwart, indem sie sich mit der Vergangenheit auseinandersetzen. Ein Phänomen, das in vielen europäischen und außereuropäischen Ländern zu beobachten ist.

Zur Diskussion stehen der Roman „Das Vermächtnis der Spione” des britischen Erfolgsautors John le Carré, der sich in die Zeit des „Kalten Krieges“ und an seine literarischen Ursprünge begibt. Der mit dem Pulitzer Preis ausgezeichnete Roman „Der Sympathisant” indes reflektiert den Vietnam-Krieg aus der Perspektive des in den USA lebenden vietnamesischen Autors Viet Thanh Nguyen. In dem Thriller „München“ wiederum wirft der britische Autor Robert Harris einen Blick auf das „Münchner Abkommen“ mit Hitler aus dem Jahre 1938, das einen Krieg verhindern sollte. Und die österreichische Autorin Alex Beer begibt sich in „Der zweite Reiter“ in die Unterwelt Wiens kurz nach dem Ende des Ersten Weltkrieges.

Margarete von Schwarzkopf ist Journalistin, Autorin, Redakteurin und Moderatorin. Beim NDR betreute sie lange Jahre die Literatursendung „Bücherwelt“. Im Herbst 2017 legte sie mit „Der Moormann“ ihren ersten eigenen Kriminalroman vor.

Thomas Wörtche ist Kritiker, Publizist und Literaturwissenschaftler und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit internationaler crime fiction in allen medialen Formen. Zurzeit betreut er das Krimiprogramm für den Suhrkamp Verlag.

Wanja Mues entstammt einer Schauspielerfamilie. Im Rhein-Main-Gebiet kennt man ihn als Privatdetektiv Leo Oswald aus „Ein Fall für zwei“, wo er als eine Hälfte des Frankfurter Ermittlerduos auf einem etwas heruntergekommenen Hausboot auf dem Main lebt und sich in fragwürdigen Milieus herumtreibt.

Ulrich Noller ist als Radio-Journalist für den WDR, die Deutsche Welle und für andere Sender tätig. Jeden Montag fällt er zudem für den WDR sein Urteil über die Fernsehkrimis des Wochenendes unter dem Motto „Wie war der Tatort, Herr Noller?“.

Swing Guitars ist ein Trio aus zwei Jazzgitarren und einem Bass, das trotz seines völlig unterschiedlichen Stils zusammen einen sagenhaften Sound ergibt.

Sa 03.03. | 19.30 Uhr
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Mi 07.03. | 19.30 Uhr „Lazare und der tote Mann am Strand“,
Buchvorstellung mit Robert Hültner, Villa Clementine

Für seine Inspektor-Kajetan-Romane wurde Robert Hültner vielfach ausgezeichnet, dreimal mit dem Deutschen Krimipreis und mit dem renommierten Friedrich-Glauser-Preis. Mit seinem neuen Kommissar Lazare hat er eine nicht minder spannende Ermittlerfigur geschaffen. Im Rahmen des Schwerpunktthemas „Rückblende“ stellt Robert Hültner den Kriminalroman „Lazare und der tote Mann am Strand“ vor. Passend zur französischen Atmosphäre des Romans wird der Abend musikalisch untermalt von Michaela Dietl am Akkordeon und mit Gesang.

Ein grenzüberschreitender Roman, der den kriminellen Verflechtungen zwischen Deutschland und Frankreich auf die Spur kommt und Querverbindungen zwischen Front National, organisiertem Verbrechen und NSU aufzeigt. Ein Toter am Strand – tragisch, aber im malerischen Sète, dem Venedig Südfrankreichs, kein seltener Unglücksfall. Wahrscheinlich hat es doch nur wieder etwas mit den internen Streitereien der Gitans zu tun, die hier schon seit Jahren am Stadtrand siedeln. Seltsam also, dass extra für diesen Fall ein Kommissar aus Montpellier angefordert wird. Die Behörden am Ort sind konsterniert und empfangen Kommissar Lazare entsprechend. Sie ahnen nicht, dass er angetreten ist, ein riesiges Komplott aus Mauschelei, Korruption und Betrug aufzudecken.

Robert Hültner wurde 1950 in Inzell geboren. Er arbeitete unter anderem als Dramaturg und Regisseur von Kurzfilmen und Dokumentationen, reiste mit einem Wanderkino durch Dörfer und restaurierte historische Filme für das Filmmuseum. Robert Hültner lebt in München und in einem Bergdorf in den südfranzösischen Cevennen.

Mi 07.03. | 19.30 Uhr
Moderation: Hannes Hintermeier (FAZ)
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Fr 09.03. / 18 Uhr „Vom Buch zur Serie“ Volker Kutscher im Gespräch mit Filmemachers Tom Tykwer, Museum Wiesbaden

Ein Highlight des „Wiesbadener KrimiMärz“ und seines diesjährigen Schwerpunktthemas „Rückblende“ ist der Auftritt des Filmemachers Tom Tykwer. Mit Volker Kutscher spricht er unter dem Titel „Vom Buch zur Serie“ über die Serienadaption der Gereon-Rath-Reihe und allgemein das Serienmachen in Zeiten von Netflix und Co. sowie über das Berlin der Weimarer Republik und kriminelle Machenschaften. Bei der Veranstaltung wird außerdem ein Ausschnitt aus „Babylon Berlin“ gezeigt. Die unter anderem beim Deutschen Fernsehpreis 2018 vierfach ausgezeichnete Fernsehserie „Babylon Berlin“ basiert auf den Kriminalromanen von Volker Kutscher und erzählt von der politischen Entwicklung der Weimarer Republik. Mit den Augen von Gereon Rath blickt die Serie hinter die Kulissen der „Goldenen Zwanziger“.

Berlin, im Frühjahr 1929: Eine Metropole in Aufruhr. Ökonomie und Kultur, Politik und Unterwelt – alles befindet sich in radikalem Wandel. Spekulation und Inflation zehren an den Grundfesten der Weimarer Republik. Wachsende Armut und Arbeitslosigkeit stehen in starkem Kontrast zu Exzess und Luxus des Nachtlebens und der überbordenden kreativen Energie der Stadt. Gereon Rath, junger Kommissar aus Köln, wird nach Berlin versetzt, um einen Kriminalfall zu lösen. Was auf den ersten Blick eine simple Erpressung zu sein scheint, entpuppt sich als Skandal, der sein Leben für immer verändern wird.

Tom Tykwer ist einer der drei Autoren und Regisseure der prominent besetzten Serie. Zudem ist er ausführender Produzent und zeichnet sich gemeinsam mit Johnny Klimek auch für die Musik verantwortlich.

Die Caligari FilmBühne würdigt Tom Tykwer mit einer Film-Reihe zwischen dem 01. und 16. März.

Fr 09.03. / 18 Uhr
Moderation: Urs Spörri
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fernsehkrimifestival. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain
Ort: Museum Wiesbaden, Friedrich-Ebert-Allee 2, 65185 Wiesbaden

So 11.03. / 19.30 Uhr „Der Boxer“, über Opfer- u. Täterrollen mit Renata Makarska u. Armin Nufer, Villa Clementine

Der Thriller „Der Boxer“ des polnischen Autors Szczepan Twardoch wird in seiner Heimat ebenso gefeiert wie kontrovers diskutiert, bricht er doch das gängige Verständnis der Opfer- und Täterrollen in Polen während der NS-Herrschaft auf.

Jakub Shapiro ist ein hoffnungsvoller junger Boxer und sehr talentiert. Das erkennt auch der mächtige Warschauer Unterweltpate Kaplica, der Shapiro zu seinem Vertrauten macht. Doch rechte Putschpläne gegen die polnische Regierung bringen das Imperium Kaplicas im Polen der 30er Jahre in Bedrängnis. Er kommt in Haft, als ihm ein politischer Mord angehängt wird. Im Schatten dieser Ereignisse bricht ein regelrechter Krieg der Unterwelt los. Jakub Shapiro geht gegen Feinde wie Verräter vor, beginnt eine fatale Affäre und muss zugleich seine Frau und seine Kinder vor dem anschwellenden Hass schützen.

Szczepan Twardoch, geboren 1979, ist einer der herausragenden Autoren der polnischen Gegenwartsliteratur. Der Durchbruch gelang ihm mit „Morphin“ (2012). Das Buch wurde mit dem Polityka-Passport-Preis ausgezeichnet. Für seinen ebenfalls hochgelobten Roman „Drach“ wurden Twardoch und sein Übersetzer Olaf Kühl 2016 mit dem Brücke Berlin Preis geehrt. Bei polnischen Lesern wie Kritikern übertraf „Der Boxer“ diese Erfolge noch. Szczepan Twardoch lebt mit seiner Familie in Pilchowice/Schlesien.

So 11.03. / 19.30 Uhr
Moderation: Renata Makarska (Johannes Gutenberg-Universität, Mainz)
Deutsche Passagen: Armin Nufer (Schauspieler)
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter: Literaturhaus in Kooperation mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Mainz-Wiesbaden. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Di 13.03. / 19.30 Uhr „Die große Kälte“, Krimivorstellung mit Sabine Hofmann, Villa Clementine

Ins Spanien der Franco-Zeit führt der atmosphärisch dichte Kriminalroman „Die große Kälte“ der Autorinnen Sabine Hofmann und Rosa Ribas. Während des „Wiesbadener KrimiMärz“ und des diesjährigen Schwerpunktthemas „Rückblende“ stellt Sabine Hofmann den zweiten Fall der Journalistin Ana Martí im Literaturhaus vor. Vielschichtig und mit vielen spannenden Wendungen werden darin die Themen Katholizismus, Korruption und Faschismus miteinander verschränkt.

Barcelona, 1956: Ausgerechnet im kältesten Winter seit Jahrzehnten wird Ana Martí in ein entlegenes Bergdorf in Aragonien geschickt, um über ein Mädchen mit Stigmata an Händen und Füßen zu berichten. Von den Dorfbewohnern wird die kleine Isabel wie eine Heilige verehrt, Ana hingegen ist skeptisch. Aber noch ehe sie dem Geheimnis der Wundmale auf die Spur kommt, wird auf dem schneebedeckten Waldboden die Leiche eines Mädchens gefunden. Offenbar nicht das erste Kind, das in Las Torres unter mysteriösen Umständen zu Tode gekommen ist.

Sabine Hofmann wurde 1964 in Bochum geboren. Sie studierte Romanistik und Germanistik und arbeitete als Dozentin an der Universität Frankfurt, wo sie auch Rosa Ribas kennenlernte. 2014 erschien mit „Das Flüstern der Stadt“ ihr erster gemeinsamer Roman und der erste Teil ihrer Trilogie über das Spanien der 50er Jahre. 2016 folgte dann mit „Die große Kälte“ der zweite Teil.

Di 13.03. / 19.30 Uhr
Moderation: Jörg Armbrüster (SWR)
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter: Literaturhaus Villa Clementine. Gefördert vom Kulturfonds Frankfurt RheinMain.
Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Do 15.03. / 19.30 Uhr Krimistipendiat Michael Kibler präsentiert neuen Darmstadt-Krimi, Villa Clementine

Abseits des Schwerpunktthemas „Rückblende“ ist der ehemalige Wiesbadener Krimistipendiat Michael Kibler mit seinem neuen Darmstadt-Krimi „Treueschwur“ im Literaturhaus zu Gast.

Während eines Kongresses der Gerichtsmediziner in Darmstadt wird bei Renovierungsarbeiten ein Schädel gefunden. Steffen Horndeich und Leah Gabriely von der Mordkommission finden heraus, dass der Besitzer des Schädels vor sehr langer Zeit verstorben sein muss. Ganz anders sieht es bei den Skelettresten aus, die wenig später in einem Waldgebiet auftauchen: Das Mordopfer kann noch nicht so lange tot sein. Schon die Feststellung der Identität wird zu einem komplexen Puzzlespiel. Und dann mehren sich Hinweise, dass ausgerechnet der Schädel bei der Lösung des Falls eine wichtige Rolle spielen könnte.

Michael Kibler wurde 1963 in Heilbronn geboren und ist Darmstädter aus Leidenschaft. Er studierte an der Johann Wolfgang Goethe Universität in Frankfurt, im Hauptfach Germanistik mit den Nebenfächern Filmwissenschaft und Psychologie. Das Schreiben ist seine Passion, seit mehr als der Hälfte seines Lebens, weshalb er seit 1991 als Texter, Schriftsteller und PR-Profi arbeitet. Sein Schwerpunkt als Schriftsteller sind Kriminalromane. 2009 war er Krimistipendiat der Stadt Wiesbaden.

Do 15.03. / 19.30 Uhr
Moderation: Alf Haubitz (hr2-kultur)
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter und Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden

Mi 21.03. / 19.30 Uhr „Die Wahrheit“,Krimiautorin Melanie Raabe zu Gast, Villa Clementine

Die Krimiautorin Melanie Raabe wurde für ihr Debüt „Die Falle“ international gefeiert. Auch ihr zweiter Thriller „Die Wahrheit“ bietet atemlose Spannung und eine psychologisch ausgefeilte Figurenzeichnung.

Vor Jahren ist der reiche Geschäftsmann Philipp Petersen plötzlich spurlos verschwunden. Seither zieht seine Frau Sarah das gemeinsame Kind alleine groß. Doch dann erhält sie aus heiterem Himmel die Nachricht, dass Philipp doch noch am Leben ist. Die Rückkehr des vermeintlichen Entführungsopfers löst zwar ein gewaltiges Medieninteresse aus, aber Sarah beschleichen zwiespältige Gefühle. Sie ist auf alles vorbereitet, nur auf das nicht: Der Mann, der aus dem Flugzeug steigt, ist nicht der, als der er sich ausgibt. Es ist nicht ihr Ehemann. Es ist ein Fremder, und er bedroht Sarah. Wenn sie ihn verrät, verliert sie alles: ihren Mann, ihr Kind, ihr Leben.

Melanie Raabe wurde 1981 in Jena geboren. Ihr 2015 erschienener Thriller „Die Falle“ gehörte zu den international begehrtesten Büchern der letzten Jahre. Der Roman wurde bislang schon in 21 Länder verkauft. Auch die Filmrechte sind bereits vergeben. Melanie Raabe lebt und schreibt in Köln.

Mi 21.03. / 19.30 Uhr
Moderation: Shirin Sojitrawalla (DLF, taz)
€ 8 / erm. € 7
2-er Kombiticket: 13 € plus VVK-Gebühr
3-er Kombiticket: 18 € plus VVK-Gebühr
Kartenvorverkauf: Tourist Information Wiesbaden, Marktplatz 1, Tel.: 06 11 – 17 29 930; TicketBox in der Wiesbadener Galeria Kaufhof, Kirchgasse 28, Tel.: 06 11 – 30 48 08, online unter www.wiesbaden.de/krimimaerz. Abendkasse: € 12 / erm. € 11
Veranstalter und Ort: Literaturhaus Villa Clementine, Frankfurter Str. 1, 65189 Wiesbaden