Kategorie-Archiv: Gutenbergjahr 2018

Sonderausstellung zur Geschichte der europäischen und ostasiatischen Drucktechnik mit viel Prominenz im Gutenberg-Museum Mainz eröffnet

Die Geschenkurkunde, einen Audio-Guide durch’s Gutenberg-Museum auf Koreanisch zu entwickeln, haben S. E. Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea und Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg Museums, in Beisein von Kulturdezernentin Marianne Grosse (Mitte) während der Eröffnungsfeierlichkeit der Gutenberg-Ausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg?“ unterzeichnet. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Geschenkurkunde, einen Audio-Guide durch’s Gutenberg-Museum auf Koreanisch zu entwickeln, haben S. E. Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea und Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg Museums, in Beisein von Kulturdezernentin Marianne Grosse (Mitte) während der Eröffnungsfeierlichkeit der Gutenberg-Ausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg?“ unterzeichnet. © Foto: Diether v. Goddenthow

Als glanzvollen Höhepunkt im Gutenbergjahr 2018 eröffnete gestern Abend das Gutenberg-Museum die wegweisende Sonderausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien“, die bis zu den Anfängen des Druckens in Europa und Asien zurückgeht und fragt: „Wer hat’s erfunden?“. Michael Ebling, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, der südkoreanische Botschafter S.E. Dr. Jong, Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz Julia Klöckner, Staatsminister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Prof. Dr. Konrad Wolf und Marianne Grosse, Kulturdezernentin der Landeshauptstadt Mainz und Prof. Andreas Barner, Vorstandsvorsitzenden der Gutenberg-Stiftung sprachen die Grußworte.

v.li.n.r.:  Dr. Claus Maywald, Dr. Volker Bernad-Wagenhoff, Dr. Cornelia Schneider und Dr. Annette Ludwig (Rednerpult) führten in die Ausstellung ein. © Foto: Diether v. Goddenthow
v.li.n.r.: Dr. Claus Maywald, Dr. Volker Bernad-Wagenhoff, Dr. Cornelia Schneider und Dr. Annette Ludwig (Rednerpult) führten in die Ausstellung ein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums, und die Kuratoren der Ausstellung, Dr. Volker Bernad-Wagenhoff, Dr. Claus Maywald und Dr. Cornelia Schneider führten in die Ausstellung ein. Sua-Jeung Cho und Boo Kim umrahmten den Abend musikalisch.

Bundesministerin Julia Klöckner. © Foto: Diether v. Goddenthow
Bundesministerin Julia Klöckner. © Foto: Diether v. Goddenthow

Diese einzigartige Ausstellung mache international deutlich, welchen Schatz die Landeshauptstadt Mainz mit ihrem Sohn Gutenberg und dem Museum besitze, betonte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner, die ihr Kommen augenzwinkernd damit begründete, dass es ohne Weinpresse keine Druckerpresse gegeben habe, und der Weinbau nun mal in ihr Ressort falle.

Die Sonderausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg?“ ist weltweit die erste Ausstellung ihrer Art, die die Geschichte europäischer und asiatischer Drucktechniken am selben Ort zeigt, Parallelen und Unterschiede herausarbeitet und praxisnah vergleichbar macht. Das Gutenberg-Museum hat in Südkorea eine historische ostasiatische Druckstube nachbauen lassen, in der alle ostasiatische Druck-Verfahren – vom Reibedruck über den Letterndruck bis hin zum Metall-Lettern-Gussverfahren – gezeigt und demonstriert werden können. Nach Ende der Ausstellung soll die ostasiatische Druckstube als Dauerleihgabe Südkoreas in die Dauerausstellung des Gutenberg-Museums integriert werden.

Historische ostasiatische Druckerwerkstatt, nachgebaut in Südkorea, wird nach der Ausstellung in die Dauerausstellung des Gutenberg-Museums integriert werden.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Historische ostasiatische Druckerwerkstatt, nachgebaut in Südkorea, wird nach der Ausstellung in die Dauerausstellung des Gutenberg-Museums integriert werden. © Foto: Diether v. Goddenthow

Obgleich man bereits seit dem 7. Jahrhundert in China Texte in Holz schnitt, 1050 der Chinese Bi Sheng bewegliche Lettern aus Ton schuf, im 13. bis 15. Jahrhundert der Guss koreanischer Metall-Lettern eine enorme Weiterentwicklung ostasiatischer Drucktechnik bedeutete, war der Buchdruck in Europa eine eigenständige Entwicklung. Seine Erfindung lag in einer Hand, war dementsprechend zielgerichtet und auf ökonomische und organisatorische Erfolge ausgerichtet, etwa auf eine rentable Massenfertigung marktfähiger Produkte. Anders als beim dominierenden Plattendruck Ostasiens handelte es sich bei Gutenbergs Erfindung um einen reinen Typendruck zur ausschließlichen Reproduktion von Texten. Dieser Typendruck beinhaltete eine ganze Reihe von Innovationen: neuartige Geräte wie Gießinstrumente und Druckerpresse, neue Materialien wie Letternmetall, Druckerschwärze und Druckpapier, und schließlich die Fertigungsschritte selbst: Die Schriftherstellung, die Erstellung des Schriftsatzes und der Druckvorgang, also das Vervielfältigen an der Presse. Um auch Dekorationen und Grafiken reproduzieren zu können, kombinierte man den Typendruck schon sehr früh mit Plattendruck – Beispiele dieser gelungenen frühen europäischen Buchdruckerkunst zeigt die Ausstellung.

An Gutenbergs Druckerpresse, inmitten einer nachgebauten Druckerwerkstatt,  werden auch Druckvorführungen während der Ausstellungszeit  angeboten.  © Foto: Diether v. Goddenthow
An Gutenbergs Druckerpresse, inmitten einer nachgebauten Druckerwerkstatt, werden auch Druckvorführungen während der Ausstellungszeit angeboten. © Foto: Diether v. Goddenthow

Damit künftig noch mehr koreanische Besucher sich im Gutenberg-Museum orientieren können, wird es einen Audio-Guide in koreanischer Sprache durch das Gutenberg-Museum geben. Die Ankündigung der Erstellung des Sprach-Guides war das Geschenk von S. E. Dr. Bum Goo Jong, Botschafter der Republik Korea, an das Gutenberg-Museum, welches Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig durch eine feierliche Unterzeichnung der Schenkungsurkunde mit dem Koreanischen Botschafter coram publico besiegelte.

Gruppenfoto aller aktiv an der Ausstellung Beteiligten . © Foto: Diether v. Goddenthow
Gruppenfoto aller aktiv an der Ausstellung Beteiligten . © Foto: Diether v. Goddenthow

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
www.gutenberg-museum.de
Öffnungszeiten:
Di-Sa 9 – 17 Uhr
So 11- 17 Uhr
Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Live-Vorführungen
der rekonstruierten Druckwerkstätten
Di-Sa 12,14,15,16 Uhr
So zusätlich 13 Uhr
16 Uhr: Führung im Rahmen der Kinderführung.
Weitere Info: www.gutenberg-museum.de

„Ohne Zweifel Gutenberg?“ – Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien – Ab 21.09.2018 im Gutenberg-Museum Mainz

Buchdruckwerkstatt, 1646 Abraham von Werdt, Gutenbergmuseum GS 2017 © Gutenberg-Museum
Buchdruckwerkstatt, 1646 Abraham von Werdt, Gutenbergmuseum GS 2017 © Gutenberg-Museum

Als glanzvollen Höhepunkt im Gutenbergjahr 2018 anlässlich des 550. Todestages des Mainzer Erfinders, eröffnet das Gutenberg-Museum in Anwesenheit hochkarätiger Ehrengäste aus Korea, Frankreich und Deutschland heute Abend die Sonderausstellung „Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien“. Ausstellungsdauer: 21.September 2018 bis 28.April 2019.

Die Skulptur Johannes Gutenbergs wurde vom Sockel im Gang des "Römischen Kaisers" ins Foyer des Schellbaus umgezogen, von wo aus der Erfinder des Buchdrucks die Besucher begrüßt.© Foto: Diether v. Goddenthow
Die Skulptur Johannes Gutenbergs wurde vom Sockel im Gang des „Römischen Kaisers“ ins Foyer des Schellbaus umgezogen, von wo aus der Erfinder des Buchdrucks die Besucher begrüßt.© Foto: Diether v. Goddenthow

Gleich im Foyer des Schellbaus, von wo aus sich die Ausstellung nach links zur europäischen und nach rechts zur asiatischen Drucktechnik zweiteilt, begrüßen Johannes Gutenberg und Bi Sheng, der dienstbare Geist des Chinesischen Kaisers in der Tracht des 11. Jahrhunderts, die Besucher.

Dr Claus Maywald, Experte für fernöstliche Drucktechnik bei Gutenberg, demonstriert den historischen Metall-Lettern-Guss  Ostasiens. Zuvor wurden auf Holz geschriebene Lettern ausgesägt, die in Formsand gedrückt wurden. Zirka 1085 Grad heißes geschmolzenes Metall wurde in die Öffnung der zweiteiligen Gussform gegossen. Nach erkalten wurden die noch an den Gusskanälen hängenden Lettern herausgenommen (siehe in der Hand v. Dr. Maywald). © Foto: Diether v. Goddenthow
Dr Claus Maywald, Experte für fernöstliche Drucktechnik bei Gutenberg, demonstriert vor einem Schmelzofen  den historischen Metall-Lettern-Guss Ostasiens. Zuvor wurden auf Holz geschriebene Lettern ausgesägt, die in Formsand gedrückt wurden. Zirka 1085 Grad heißes geschmolzenes Metall wurde in die Öffnung der zweiteiligen Gussform gegossen. Nach Erkalten wurden die noch an den Gusskanälen hängenden Lettern herausgenommen (siehe in der Hand v. Dr. Maywald). © Foto: Diether v. Goddenthow

Eine zentrale technik-historische Frage der Ausstellung lautet: Wann genau und vom wem wurde der Buchdruck erfunden? Besucher werden feststellen, dass diese Frage gar nicht so einfach und eindeutig beantwortet werden kann. Denn, obgleich Gutenberg 1450 den Buchdruck erfand und entscheidend die Innovation neuer, dickerer Papiere (für den Zweiseitendruck) und geeigneterer Druckfarben sowie neuer Druckerpressen voranbrachte und die Medienmöglichkeiten der alten europäischen Welt revolutionierte, hatte man in Japan, China und Korea schon seit dem 6. Jahrhundert Texte im Druck vervielfältigt. Seit dem 11. Jahrhundert gelang es in Asien schon mit beweglichen Lettern, was eigentlich Gutenberg zugeschrieben wird. Aber, um es vorwegzunehmen: Es gibt technisch derart gravierende Unterschiede, dass die technischen Verfahren von Gutenberg nicht einfach eins zu eins mit den fernöstlichen einander verglichen werden können.

Ostasiatischer Holzlettern-Setzkasten. Im Unterschied zu den rund 130 bzw. 300 unterschiedlichen Zeichen Gutenbergs besteht allein der chinesische Grundwortschatz aus 6000 Lettern, was ein rationelles rasches Drucken unmöglich machte.  © Foto: Diether v. Goddenthow
Ostasiatischer Holzlettern-Setzkasten. Im Unterschied zu den rund 130 bzw. 300 unterschiedlichen Zeichen Gutenbergs besteht allein der chinesische Grundwortschatz aus 6000 Lettern, was ein rationelles rasches Drucken unmöglich machte. © Foto: Diether v. Goddenthow

Aber eben das macht die Ausstellung so spannend, nämlich die dialektische Zuspitzung durch Gegenüberstellung europäischer und asiatischer Drucktechniken. In beiden Abteilungen werden die entsprechenden Material- und Verfahrenstechniken detailliert vergleichbar gemacht. Schaubilder und Filmsequenzen machen anschaulich, wo deren Übereinstimmungen, vor allem aber auch Unterschiede liegen. Außerdem wird in rekonstruierten Werkstätten vorgeführt, wie die asiatische und europäische Methoden in der Praxis funktionieren. Durch dieses didaktische Medium aus dem Bereich der experimentellen Archäologie können die Besucher Jahrhunderte alte Erfindungen nachvollziehen. So wird ein direkter und detaillierter Vergleich zwischen Gutenbergs Erfindung und den material- und verfahrenstechnischen Vorgehensweisen in Asien veranschaulicht und für die Besucher erlebbar. Diese praxisnahe experimentell archäologische Gegenüberstellung europäischer und fernöstlicher früher Drucktechniken ist bisher weltweit einmalig.

Neben diesen technischen Aspekten werden die Sekundäreffekte des Druckers in den beiden Kontinenten verglichen. Anhand ausgewählter Objekte wird gezeigt, welche Auswirkungen diese technischen Neuerungen in Europa und Asien auf ihr kulturelles, mediales und gesellschaftliches Umfeld hatten, ob sie historische Bedeutung erlangten oder ohne nachhaltige Folgen blieben.

Belebte Seele aus: Gregor Reisch Margarita Philosophica (Allgemeine Enzyklopädie) Straßburg: Johannes (Reinhard) Grüninger, 1508, Gutenberg-Museum, Ink. 1589.© Foto: Diether v. Goddenthow
Belebte Seele aus: Gregor Reisch Margarita Philosophica (Allgemeine Enzyklopädie) Straßburg: Johannes (Reinhard) Grüninger, 1508, Gutenberg-Museum, Ink. 1589.© Foto: Diether v. Goddenthow

Nicht nur Technikfans, auch Ästheten und Buchliebhaber finden wahre Juwelen der Druckkunst; Grafiken von Albrecht Dürer (der übrigens hauptsächlich vom Drucken lebte), Hans Schäufelein oder Abraham von Werdt bebildern den historischen und geistesgeschichtlichen Hintergrund, vor dem sicher der europäische Buchdruck zu einer medialen Revolution entwickelte. Beeindruckende Raritäten aus Ostasien dokumentieren die ambitionierte Entwicklung der Druckkunst in Korea, China und Japan. Im Zusammenspiel von praktischer Anwendung, detaillierten technischen Erkenntnissen und faszinierenden Objekten bereitet die Ausstellung ein weit gefächertes Panorama zwischen Ost und West aus, in dem sich Übereinstimmungen, aber auch Widersprüche und Gegensätze äußern.

Bi Sheng, der dienstbare Geist des Kaisers von China in der Tracht des 11. Jahrhunderts, heißt ebenso auf der rechten Seite des Foyers die Besucher willkommen. © Foto: Diether v. Goddenthow
Bi Sheng, der dienstbare Geist des Kaisers von China in der Tracht des 11. Jahrhunderts, heißt ebenso auf der rechten Seite des Foyers die Besucher willkommen. © Foto: Diether v. Goddenthow

Gutenberg-Museum
Liebfrauenplatz 5, 55116 Mainz
www.gutenberg-museum.de
Öffnungszeiten:
Di-Sa 9 – 17 Uhr
So 11- 17 Uhr
Mo und an gesetzlichen Feiertagen geschlossen.

Live-Vorführungen
der rekonstruierten Druckwerkstätten
Di-Sa 12,14,15,16 Uhr
So zusätlich 13 Uhr
16 Uhr: Führung im Rahmen der Kinderführung.
Weitere Info: www.gutenberg-museum.de

Mainz feiert Gutenberg! Jubiläumsjahr: Programmbroschüre September bis Dezember 2018 erschienen

logo-gutenberg-programm(gl) Das Jubiläumsjahr 2018 zum 550. Todestag Johannes Gutenbergs geht in den Endspurt. Die letzte Broschüre zum Jubiläum ist mit Terminen von September bis Dezember 2018 druckfrisch erschienen. Einen Höhepunkt bildet die Sonderausstellung “Ohne Zweifel Gutenberg? Die Erfindung des Buchdrucks in Europa und Asien“ im Gutenberg-Museum (21.09.2018 bis 28.04.2019). Spannende Vergleiche zwischen der Erfindung Gutenbergs und älteren Druckverfahren aus Asien stehen hierbei auf dem Programm.

Auch der 17. Mainzer Wissenschaftsmarkt (08.-09.09.2018) auf dem Gutenbergplatz zeigt sich mit dem großen Medienrevolutionär – und steht ganz unter dem Motto des Themenjahres „Mensch und Kommunikation“. Im Fokus stehen die Folgen der wesentlichen Veränderungen im Kommunikationsverhalten – von social media bis augmented reality.

Literarisch steht der größte Sohn der Stadt beim und rund um den bundesweiten Vorlesetag (16. November 2018) im Fokus. Unter dem Motto „Mainz liest bunt“ erstrecken sich die Vorleseaktionen über mehrere Tage. Leseecken in der gesamten Stadt laden zum Lauschen ein. Eröffnet wird das verlängerte Vorlesewochenende in Mainz mit einer Lesung von Leonie Höckbert, Trägerin des Literatur-Förderpreises für junge Autorinnen und Autoren der Landeshauptstadt Mainz. Sie liest in der Kunsthalle Mainz aus ihrem ausgezeichneten Werk „Der Hungrige isst schließlich sich selbst“. Eine Vielzahl der Aktionen für Kinder- und Erwachsenenohren ist öffentlich und kostenfrei.

Am darauffolgenden Wochenende (17. und 18. November 2018) schließt sich die Mainzer Büchermesse an. Das lokale Verlagswesen, Buchkunst und Druckkunst, wissenschaftliche Institutionen sowie Vereine präsentieren sich und bieten ein abwechslungsreiches Programm. Sie zeigen, dass die Verbindung von Mainz und Buch auch im 21. Jahrhundert eine einzigartige Vielfalt bietet! Als besonderes Highlight am Stand der Gutenberg-Gesellschaft stellt Professor Dr. Stephan Füssel den von ihm herausgegebenen Nachdruck der Gutenberg-Bibel (B42) vor.

Das Programmheft Gutenberg2018 (Termine September – Dezember 2018) ist im Tourist Service Center, im Rathaus, Stadthaus, in den Ortsverwaltungen und natürlich im Gutenberg-Museum erhältlich.

Programm auch einsehbar unter http://www.gutenberg.de/

Mainz feiert 550. Todestag Gutenbergs mit einem facettenreichen Kulturprogramm – Gestern Auftakt im Kleinen Haus des Staatstheaters

Veranstaltungen im Gutenbergjahr 2018

Zum Auftakt des Gutenberg-Jahrs hatte die Stadt Mainz zu einem kleinen Festakt „Mainz feiert Gutenberg“ ins Kleine Haus des Staatstheaters eingeladen. Die Veranstaltung stand in der Tradition vieler Jahrhundertfeiern für Gutenberg, die in diesem Jahr zum 550. Todestag Gutenbergs mit einem facettenreichen Kulturprogramm erinnert.

Gutenberg-Werkstatt-Impression des 15. Jahrhunderts.
Gutenberg-Werkstatt-Impression des 15. Jahrhunderts.

Bestens musikalisch umrahmt wurde Festakt durch das Philharmonische Staatsorchester Mainzer unter Leitung des Generalmusikdirektors Hermann Bäumler mit Werken von Giovanni Gabrieli, Felix Mendelsohn Bartholdy und besonders trefflich mit: Leroy Andersons „The Typewriter“.

Das Philharmonische Staatsorchester Mainzer unter Leitung des Generalmusikdirektors Hermann Bäumler spielt hier,  unter anderem begleitet von einer Original-Reiseschreibmaschiene, Leroy Andersons „The Typewriter“. © Foto: Diether v. Goddenthow
Das Philharmonische Staatsorchester Mainzer unter Leitung des Generalmusikdirektors Hermann Bäumler spielt hier, unter anderem begleitet von einer Original-Reiseschreibmaschiene, Leroy Andersons „The Typewriter“. © Foto: Diether v. Goddenthow

Oberbürgermeister Michael Ebling, zugleich Präsident der Internationalen Gutenberg-Gesellschaft, begrüßte die zahlreichen Gäste, die Gutenbergpreisträger /innen und alle, die sich mit diesem Thema verbunden fühlen zum Gutenberg-Jubiläum. Gutenbergs Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern revolutionierte die Welt in ungeahntem Maße. Er war sowohl Erfinder als auch Welt-Veränderer – und avancierte damit zum „Man of the Millennium“. Vor allem, so Ebling, habe Johannes Gutenberg, dessen 550. Todestag wir heute und das Jahr über würdigen, im wahrsten Sinne des Worte Bewegung in die mediale Entwicklung von den mittelalterlichen Schreibstuben hin zu den modernen Druckwerkstätten gebracht. „Sie hat Bewegung in die Köpfe und in die Welt gebracht. Denn auch wenn Gutenbergs Arbeitsweise mittlerweile von der Digitalisierung abgelöst wurde, auch wenn sich Bleisatz und Druckplatten eher im Museum als in einer modernen Druckerei befinden, und das Hurenkind, der Schusterjunge oder der Zwiebelfisch nur noch in Anekdoten weiterleben, so gelte. Das Gutenbergische Grundprinzip nach wie vor:“ Nach wie vor werden Texte zunächst in die jeweils kleinsten verfügbaren Informationseinheiten in digitale Codes zerlegt, und anschließend gleichsam erneut zusammengesetzt.“, so Ebling.
Gutenberg habe damit die Grundlagen zur Medienrevolution unserer Tage gelegt, und wirke bis heute unmittelbar in unser aller Leben.

Oberbürgermeister Michael Ebling, © Foto: Diether v. Goddenthow
Oberbürgermeister Michael Ebling, © Foto: Diether v. Goddenthow

Und noch etwas habe er uns gelehrt: „Wie man mit Mut zum Risiko auf eine geniale Geschäftsidee ein gewagtes Unternehmen aufbauen kann“., so der Oberbürgermeister. Gutenberg sei gleichsam einer der ersten Start-up-Unternehmer der Geschichte gewesen, „ein äußerst cleverer Unternehmer, der mit sicherem Gespür über Angebot und Nachfrage wusste, was seine Zeit dringend brauchte: Bücher! Das in Hülle und Fülle, von gleichbleibender Qualität, und mit verlässlichen Inhalten.“, so der Oberbürgermeister.
Das 15. U. 16. Jahrhundert in Europa sei eine Zeit des Aufbruchs auf praktisch allen Ebenen gewesen, mit expandierenden Städten, einer aufstrebenden Geldwirtschaft und einem regelrechten Boom an Universitäten, Schulen und Bibliotheken, die vom wachsenden Selbstbewusstsein und auch Bildungshunger der Bürger kündeten, so Ebling.

„Forschen, Studieren, Lernen, Lesen – all das verlangte nach dem geschriebenen Wort, all das profitierte vom gedruckten Wort. Nur leider ließ dieses Wort vor Gutenberg lange auf sich warten. So dauerte die Abschrift einer Bibel von Hand etwa zwei bis drei Jahre, und das Endprodukt war entsprechend teuer“, so der Oberbürgermeister weiter, und pries Gutenberg als einen Mann der Stunde, der sich wohl überlegt habe, ob das mit dem Herstellen und Vervielfältigen von Büchern nicht irgendwie preiswerter, schneller und gewinnbringender gehen könne, eine für damalige Zeit geniale Fragestellung, die schließlich zur Erfindung des Buchdrucks mit flexiblen Lettern geführt habe.
Bekanntermaßen verbreitete sich rasend schnell von Mainz aus die die neue Kunst des Druckens in Deutschland und in Europa. „Und was immer danach kam, die Reformation, die ersten gedruckten Nachrichten, die ersten Zeitungen, die ersten demokratischen Ideen, ja ganze Revolutionen, wären vermutlich zwar ohne Gutenbergs geschehen, aber sicher nicht so schnell verbreitet worden. „, so Ebling. Und noch etwas habe sich dank Gutenberg verbreitet: „Der Name seiner Heimatstadt, der Gutenbergstadt Mainz. Darauf können wir mehr als stolz sein!“.
Sichtbares Zeichen für die Wertschätzung für den größten Sohn unserer Stadt sei, so Ebeling, seit über 100 Jahren das Gutenberg-Museum, das Weltmuseum der Druckkunst.

Mit mittlerweile über 130 000 Gästen zähle das Gutenberg-Museum zu den besucherstärksten Museen der Bundesrepublik, was auch „ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor unserer Stadt, unserer Geschäftswelt und im Gastronomiebereich“ sei. Als Beispiel der großen Bedeutung des Gutenberg-Museums erinnerte Ebling an den Besucher der englischen Königin Elisabeth II. und Prinz Philipp, die es sich nicht nehmen ließen, 1978 bei ihrem Deutschlandbesuch auch einen Blick auf die gerade neu erworbene Original-Gutenbergbibel zu werfen.

Bibelturm und bevorstehender Bürgerentscheid

In der Praxis werde sich jedoch noch zeigen müssen, „in wie weit hin sichtbar dieses Museum tatsächlich auf in Zukunft strahlt. Dafür müssen wir den Bürgerentscheid am 15. April abwarten, den ersten Bürgerentscheid unserer Stadtgeschichte.“, leitete Oberbürgermeister auf die letzten Hürden zur Realisierung des geplanten Neubaus des Gutenberg-Museums über.
Dieser Bürgerentscheid passe jedoch zu Mainz, denn „schließlich waren es Bürger und Bürgerinnen, die sich anlässlich der Feier des 500. Geburtstags von Johannes Gutenberg im Jahre 1900 sowohl für die Gründung der Gutenberggesellschaft als auch für die Einrichtung eines Museums zu Ehren ihres größten Sohnes der Stadt entschieden haben.“, erinnerte Ebling.
Auch wieder seien es die Bürgerinnen und Bürger, „die am 15.April 2018 darüber entscheiden werden, wie es mit Gutenbergs Erbe weitergehen und vor allem wie weit sichtbar das Gutenberg-Museum zukünftig auch Akzente setzen soll und kann.“, so der Oberbürgermeister.
Ebling betonte aber: „Der Bürgerentscheid ist aber keine Entscheidung ‚Pro oder Contra Gutenberg‘“ „Denn in ihrer grundsätzlichen Wertschätzung des Gutenberg-Museums hoffe ich, sind alle Bürgerinnen und Bürger vereint, seien sie nun Freunde oder Gegner des sogenannten Bibelturms.“

Das Gutenberg'sche Wappen
Das Gutenberg’sche Wappen

Über Werk und Wirkung Johannes Gutenbergs referierte Professor Dr. Wolfgang Dobras, Leiter des Stadtarchivs in seiner Homage an Gutenberg. Dobras gab einzigartige, zum Teil neue Einblicke in das wechselvolle Leben Gutenbergs inmitten unsicherer Zeiten des damaliger Umbrüche, in den das Zunftwesen das Patriziat ablöste.

„Gutenberg 550 – Das Gutenberg-Museum und seine Zukunft“
Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenbergmuseums lenkte in ihrem Beitrag “Gutenberg 550 – Das Gutenberg-Museum und seine Zukunft“ den Fokus auf die Weiterentwicklung des Gutenberg-Museums“. Das auf Internationalität angelegte Museum der Druckkunst schlage Brücken zwischen den Kulturen und lade mit einer praxisorientierten Vermittlung in seinen Werkstätten dazu ein, Grundlagen des Schriftgießens, des Schriftsetzens, der graphischen Techniken und des Druckens lebendig nachzuvollziehen. Die gewachsenen Sammlungen rund um Schrift, Druck und Buch erzählten eine enzyklopädische Geschichte des Print-Memory, so die Museumsdirektorin.

Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums. © Foto: Diether v. Goddenthow
Dr. Annette Ludwig, Direktorin des Gutenberg-Museums. © Foto: Diether v. Goddenthow

Mit dem nach seinem Wiesbadener Architekten genannten Schell-Bau konnte sich 1962 das Zentrum der Buchkultur auf über 3000 qm Ausstellungsfläche entfalten. Einst feierte die internationale Presse den damaligen Neubau, und Annette Lugwig fände es „großartig, wenn die internationale Presse in einigen Jahren die Strahlkraft des erneuerten Museums und die Leistungsfähigkeit von Stadt, aber auch von Land und Bund, würdigen würden“.

»Weder ergänzt ein neues Medium je ein altes Medium, noch lässt es das alte Medium in Ruhe. Es hört nie damit auf, die älteren Medien zu unterdrücken, bis es für sie neue Formen und Positionen findet.« , zitierte die Museumsdirektorin Marshall McLuhan aus dem Jahre 1964 im Hinblick auf die Kritik gegenüber dem geplanten Bibelturm: „Und diesen Umbruch erleben wir ja gerade alle auch wieder“

Auch die noch in Butzenscheibenromantik gestaltete Gutenbergwerkstatt mit der rekonstruierten hölzernen Presse, als Repräsentantin des Medienwandels, sei von Anbeginn ein Besuchermagnet gewesen . Begleitet wurden die dargebotene Druckvorführungen vom Puppenfilm der Gebrüder Hermann und Ferdinand Diehl, der erst mit Hilfe des SWR durch eine Animation 2012 zeitgemäß ersetzt wurde.

Druckvorführungs-Szene aus dem 2012 durch einen modernen Animationsfilm abgelösten Puppenfilm der Gebrüder  Hermann und Ferdinand Diehl.
Druckvorführungs-Szene aus dem 2012 durch einen modernen Animationsfilm abgelösten Puppenfilm der Gebrüder Hermann und Ferdinand Diehl.

Dieser Film, ein didaktischer Grundpfeiler und von Lehrern am häufigsten angefordert, offenbarte zugleich aber auch „ein revisionsbedürftiges Gutenbergbild mit einer ambivalenten Botschaft über das Museum selbst, so Annette Ludwig „Zeitgleich mit dieser Vermittlung präsentierte sich das Haus mit einer Medienfassade, und der ersten einer Reihe von preisgekrönten Sonderschauen zum Schwerpunkt Typographie. Es vermittle Inhalte über QR-Codes auf das soeben auf den Markt gekommene I-Pad, katapultierte sich, die Presse lobte ‚ins 21. Jahrhundert‘ und zeigte einmal mehr, dass sich der Lernort Museum auch als Institution in einem spannenden Transformationsprozess befindet. Das Museum als Smart-Place“, so die Museumsdirektorin.
Mit diesem zugegebenermaßen extremen Anachronismus sei skizziert, so Annette Ludwig, dass 56 Jahre nach der Wiedereröffnung des Gutenberg-Museums akuter Handlungsbedarf bestehe. Die infrastrukturellen Anforderungen hätten sich radikal geändert wie auch die Erwartungshaltungen, die Seh- und Wahrnehmungsgewohnheiten der Besucherinnen und Besucher. „In ihrer Heterogenität forderten sie heute zurecht ein breites Angebot an Präsentations-, Vermittlungs- und Kommunikations-Formen, Formen, die bezeichnenderweise wie vor dem Zeitalter des Buchdrucks körpergebunden und technologisch vermittelt sind“, so Annette Ludwig.

Daher seien Medien und kommunikationshistorische Entwicklungen von Gutenberg bis ins 21. Jahrhundert, die Überlappungen von Skript, Print und Electronic-Memory, die drei Formationen des Massenmediums Buchdruck und die authentische Vermittlung analoger und vom vergessen bedrohter Kulturtechniken zentrale Bausteine einer neuen Dauerausstellung.
Aus einem Haus der stummen Bücher solle ein Haus lebendiger Geschichten werden, das durch die Bauaufgabe und ihrer öffentlichen Bedeutung auch stadträumlich über anderen Profanbauten stehen müsse als kleine von allen Seiten frei zugängliche Museumstadt, die in die Urbanität von Mainz hineinwirke und sie zugleich integriere, so Annette Ludwig.

Als erster Bauabschnitt des Siegerentwurfes sei als lebendiges neues Zeichen ein Bau geplant, der mittlerweile als Bibelturm in aller Munde sei. Es solle Fix- und Orientierungspunkt, markanter zeitgenössischer Impuls, skulpturales Element und Leuchtturm der Kultur in Mainz werden.
Die Transparenz und die subtile Strahlkraft von Innen und Außen, sei auch ganz wörtlich zu verstehen. Im Schatten des Domes offenbare „es sensibel etwas vom Wesen des Museums, weil sich die metallische Außenhaut als Letterndenkmal auf Gutenbergs Erfindung und die mechanische Vervielfältigung beweglicher Lettern“ beziehe, so die Museumsdirektorin.
„Wir möchten den Besuchern aus aller Welt zeigen, dass das Gutenberg-Museum als Ort lokaler und globaler Identität inhaltlich wie architektonisch in der Gegenwart angekommen ist, um in die Zukunft zu weisen“, sagte die Museumsdirektorin.

Bau- und Kulturdezernentin Grosse bietet im Vorfeld des Bürgerentscheids öffentliche Informationsveranstaltungen 

Bei dem Streit „Pro und Contra Bibelturm“ geht es im Kern nicht um die Frage, ob das Gutenberg-Museum ausgebaut und modernisiert werden soll oder nicht,  ob das Museum Zukunft hat oder nicht. Der Streit dreht sich  um den besten, äußerlich sichtbaren architektonischen Weg zu einem zeitgemäßen Museum. So herrscht in Mainz, einmal von wenigen Ausnahmen abgesehen, über alle Interessenslager hinweg  Konsens darüber, dass das Gutenberg-Museum dringend modernisiert, umgebaut, ausgebaut und erweitert werden muss. Strittig sind jedoch die Fragen, ob der geplante, sogenannte Bibelturm in seiner äußeren Erscheinungsform hinreichend integrierend in die Urbanität von Mainz hineinwirkt, ob er möglichst viele  Menschen  in ihrem Stilempfinden und Herzen abholt und ob er internationale Gäste auf der Suche nach dem romantischen Old Germany – wie beispielsweise in Frankfurt mit der teilrekonstruierten Altstadt –  in ihren Erwartungen entsprechend bestätigt.

Da all diese und viele andere Fragen gar nicht so einfach zu beantworten sind, und auch die Frage offen steht, ob ein Nein zum Bibelturm denn das Ende des Museumsneubaus oder lediglich eine Fassadenanpassung bedeuten soll, bietet Bau- und Kulturdezernentin Marianne Grosse drei öffentliche Informationsveranstaltungen für interessierte Bürgerinnen und Bürger an.

Die Informationsveranstaltungen finden statt am

Freitag, 9. März 2018, um 17.00 Uhr,
Dienstag, 20. März 2018, um 18.30 Uhr,
Donnerstag, 12. April 2018, um 18.30 Uhr,

jeweils im Vortragssaal des Gutenberg-Museums Mainz, Liebfrauenplatz 5, 55.116 Mainz .

Ebenfalls teilnehmen und für Fragen zur Verfügung stehen werden Museumsdirektorin Dr. Annette Ludwig (am 9.3. und 12.4.) sowie der planende Architekt von DFZ-Architekten aus Hamburg, Stephen Kausch (am 20.3.).

(Dokumentation: Diether v. Goddenthow /Rhein-Main.Eurokunst)

Initiative für den Turm
www.mainz-fuer-gutenberg.de

Initiative gegen den Turm:
www.bi-gutenberg-museum.de

 

Veranstaltungen im Gutenbergjahr 2018
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Mainz feiert Gutenberg! Jubiläumsjahr: Programmbroschüre Januar bis April 2018 erschienen

gutenbergjubiläum550.2In diesem Jahr feiert die Landeshauptstadt Mainz ein kleines Gutenberg-Jubiläum: Denn dann jährt sich dessen Todestag zum 550. Male. Im „Gutenbergjahr 2018“ richtet sich daher der Blick auf die Vergangenheit, zudem aber auch auf die Gegenwart und Zukunft mit Social Media, 3D-Druck und Co. Fachforen, Ausstellungen und Events beleuchten zeitgenössische Formen der Kommunikation und neue Informationstechnologien sowie die Interaktion von Mensch und Medien. Viele Institutionen in Mainz, allen voran natürlich diejenigen, die den großen Erfinder selbst im Namen tragen, steuern Programmpunkte bei.

Die erste Broschüre zum Jubiläum (Januar bis April 2018) ist soeben druckfrisch erschienen. Sie kündigt die Veranstaltungen zum sanften Start in das junge Gutenbergjahr an und gibt Ausblicke auf die weiteren Monate. Sie ist im Tourist Service Center, im Rathaus, Stadthaus, in den Ortsverwaltungen und natürlich im GutenbergMuseum erhältlich. Weitere Veranstaltungsprogramme erscheinen im Laufe des Jahres.

Das aktuelle Programm und Infos zum Gutenberg-Jahr 2018 unter:
www.gutenberg.de