Kategorie-Archiv: Discovery Art Fair Frankfurt

Discovery Art Fair Frankfurt 2019 – Die Entdeckermesse für zeitgenössische Kunst vom 31.10. bis 3.11.

discovery-art-fair31.10.19Für die zweite Ausgabe der vom 31. Oktober bis 3. November 2019 stattfindenden Discovery Art Fair Frankfurt wurden 80 Aussteller aus 15 Ländern ausgewählt. Vier Tage lang – von Donnerstag bis Sonntag – werden sie im lichtdurchfluteten Forum der Messe Frankfurt Werke von mehr als 400 zeitgenössischen Künstlerinnen und Künstlern präsentieren.

Selbstbewusst vereint die Entdeckermesse etablierte Galerien mit ganz jungen, innovativen Kunstprojekten, große internationale Namen mit aufstrebenden Newcomern, die man im Blickfeld behalten sollte. Diese sorgfältig kuratierte Mischung ist bewusst gewählt. Sie verspricht ein breites Spektrum aktueller Kunst, relevant und spannend zugleich.

Vor einem Jahr feierte das neue Format in Frankfurt Premiere. Mehr als 10.000 Sammler und Kunstinteressierte strömten durch die Gänge des Messe-Forums und bewiesen mit ihrer Kauffreude, dass die Mainmetropole durchaus ein idealer Standort für eine internationale Kunstmesse sein kann.

Archivbild Discovery Art Fair 2018. © Foto: Diether v Goddenthow
Archivbild Discovery Art Fair 2018. © Foto: Diether v Goddenthow

Am ersten November-Wochenende erwartet die Besucher der zweiten Ausgabe nun erneut eine große Vielfalt von Exponaten aus den unterschiedlichsten Kunstsparten. Die Auswahl reicht von kleinen Editionen und Zeichnungen über Fotografie und Urban Art bis hin zu großen Gemälden, Skulpturen und Installationen. Kunst, die aus dem Rahmen fällt, die Spaß macht aber auch bezahlbar ist. Ein Angebot, das den Kunstneuling mit kleinem Geldbeutel ebenso anspricht wie den anspruchsvollen Sammler exklusiver Originale.

Zahlreiche Neuzugänge
Um sicherzustellen, dass Kunstliebhaber im Rahmen der Discovery Art Fair bei jeder Ausgabe viel Neues entdecken können, wechselt das Teilnehmerfeld jährlich zu etwa 40 Prozent. Dieses Jahr heißt die Messe 35 neue Aussteller willkommen. Zu den Neuzugängen zählen unter anderen Rubrecht Severens Fine Arts (Maastricht/Wiesbaden), Bakerhouse Gallery (Bremen/Graz), Art42 Kunsthandel (Wörth am Rhein), Galerie am Dom (Wetzlar), Steinberger Galerien (Langnargen am Bodensee) sowie die Galerie K.O.K. (Berlin). Kunst aus dem In- und Ausland zu Gast in Frankfurt am Main Alma Contemporary Art Gallery aus Athen, Folly & Muse aus London, Galerie Wilmsen aus der Schweiz, La galeria aus Spanien, Nordcom Galllery aus Estland und Galerie Stephanie von den Philippinen vermitteln, neben zahlereichen weiteren internationalen Positionen, einen lebendigen Eindruck von der Bandbreite des internationalen Kunstmarktes.

Die deutsche Galerienszene vertreten unter anderem Galerie Klinger & Me aus Karlsruhe, Galerie Bengelsträter aus Düsseldorf, Galerie Alex F. aus Hamburg, Galerie Lauth aus Ludwigshafen, co/Atelier Galerie aus Köln, Galerie Z22 aus Berlin, dieHOGalerie aus Magdeburg und die auf Urban Art spezialisierte Art Avenue Gallery aus München.

Regionale Kunstszene stark vertreten
Rund 20 Prozent der Aussteller kommen aus der Rhein-Main-Region. Neben renommierten Namen wie der Frankfurter Galerie Barbara von Stechow, Galerie Thomas Hühsam aus Offenbach oder Galerie Rother Winter aus Wiesbaden ermöglicht die Entdeckermesse vor allem auch jungen Galerien, wie Red Zone Arts aus dem Frankfurter Westend oder der in der Fahrgasse beheimateten Galerie Der Mixer Frankfurt ihre frischen Programme einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Aufstrebende Solokünstler in der Artist Section
Ein Viertel der Messefläche reservieren die Veranstalter traditionsgemäß für aufstrebende Einzelkünstler ohne Galerievertretung. In dieser Artist Section zeigen unter anderen die Berliner Künstlerin Anna Vonnemann ihre großen Wandtableaus, die schottische Künstlerin Carolyn Angus ihre aus dem Formenreichtum der Natur inspirierten Papierarbeiten und der Münchner Künstler Daniel Engelberg seine Material-Malerei mit alltäglichen Bausubstanzen wie Beton. Zu den Highlights zählen sicher auch die Installationen und experimentellen Fotografien des Künstlers Gerd Paulicke, in dessen Messekoje verfremdete Stühle, die auf leuchtenden Glühbirnen stehen, die Besucher begeistern werden, sowie die aus dem Verpackungsmaterial Wellpappe erschaffenen Skulpturen der bei Stefan Balkenhol in Karlsruhe studierten Künstlerin Bronislava von Podewils.

Discovery Art Fair Specials
Einen besonderen Insiderblick auf das diesjährige Teilnehmerfeld bieten die, am Freitag und Samstag jeweils um 14 Uhr stattfindenden, kostenfreien Kuratorenführungen. Jeder Kurator setzt dabei eigene Schwerpunkte, stellt spannende künstlerische Positionen vor, erklärt Hintergründe und beantwortet gerne Fragen. Natürlich darf auch in diesem Jahr ein besonderes Angebot für junge Sammler nicht fehlen, die Discovery Art Fair Edition. Getreu dem Motto: Jeder sollte in der Lage sein, ein Kunstwerk zu erwerben, werden ausschließlich im Rahmen der Messe hochwertige, auf die kleine Auflage von zehn Exemplaren limitierte und signierte Drucke von zehn aufstrebenden Künstlern zu einem erschwinglichen Verkaufspreis von 100 Euro angeboten.

Location Forum Messe Frankfurt
Als Veranstaltungsort für die Discovery Art Fair Frankfurt wurde erneut das Forum auf dem zentral gelegenen und mit allen Verkehrsmitteln optimal erreichbaren Frankfurter Messegelände gewählt. Der elegante, ellipsenförmige Glasbau mit modernem Ambiente und einer lichtdurchfluteten Ausstellungshalle bildet den idealen Rahmen, um auf über 3.000 Quadratmetern zeitgenössische Kunst aller Sparten zu präsentieren.

Teilnehmerliste der Discovery Art Fair Frankfurt 2019

daf_ff_2019_1Galerie Section
Alma Contemporary Art Gallery, Alte Bäckerei, Art Avenue Gallery, Art42 Kunsthandel, Arthus Galerie, Ateliers im Delta, Bakerhouse Gallery, c/o Atelier Galerie, dieHOGalerie, Folly and Muse, Galerie Der Mixer Frankfurt ,Galerie Alex F., Galerie am Dom, Galerie Augarde, Galerie Barbara von Stechow, Galerie Bengelsträter ,Galerie Flox, Galerie im Fritz Winter Atelier, Galerie Kerstner, Galerie Klinger & Me, Galerie Klose – contemporary tomorrow, Galerie Knecht und Burster, Galerie Lauth, Galerie Rother Winter, Galerie Stephanie, Galerie Thomas Hühsam, Galerie Wilmsen, Galerie Z22, Hiraya Gallery Ulrich Dausien, HLP Galerie, justBEE Gallery, K.O.K. Galerie, La galeria de guadalajara, Nordcom Gallery, Red Corridor Gallery, Red Zone Arts, Rubrecht Severens Fine Arts, Sight Galerie und Kunstberatung, smart-collectors, Steinberger Galerien – Kunsthaus am See, Studio Komander, Unique Contemporary, Wolfram Völcker Fine Art

Artist Section
A.W. Schöps, Achim Ripperger, Anna Vonnemann, Brigitte Yoshiko Pruchnow, Bronislava von Podewils, Carolyn Angus, Claudia Küster, Claudia Söding, Daniel Engelberg, Edith Urban, Eliot the Super, Eva Leitschuh, Fabian Gatermann, Frau Wiese, Gerd Paulicke, Hyunjoung Lee, Isabel Ritter, Jörg Strobel, Josephine Kaiser, Kaja el Attar, Laura Piantoni, Nina Urlichs, Paul Hirsch, Peer Kriesel, PeintreX, Rainer Jacob, Tim David Trillsam.

Discovery Art Fair Frankfurt
1. – 3. November 2019 | Opening 31. Oktober 2019
Forum Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main
weitere Infos 

Öffnungszeiten
Donnerstag: 18:00 – 22:00 Uhr
Freitag – Samstag: 11:00 bis 20:00 Uhr
Sonntag: 11:00 bis 18:00 Uhr
Eintrittspreise
Tagesticket inkl. Katalog 20 EUR | ermäßigt 15 EUR

Arte Wiesbaden mobilisiert neues Interesse für Kunst und Kreatives

©  Foto: Diether  v Goddenthow
© Foto: Diether v Goddenthow

Am 20. September 2019 startete erstmals die ARTe, ein junges Messeformat für zeitgenössische Kunst, im neuen Wiesbadener RheinMain CongressCenter mit Insgesamt 111 Galerien und selbständig ausstellenden Künstlern. Einige Aussteller, die in den drei Tagen vom 20. bis 22.09. auf 5000 qm ihre aktuellen Positionen präsentierten, kamen aus dem Ausland, etliche Aussteller aus anderen Bundesländern, der überwiegende Teil, also gut 50 Prozent, stammten jedoch aus der Region Rhein-Main und Umgebung. Unter ihnen waren auch einige Mainzer „Lokalmatadoren“ sowie Galerien aus der Landeshauptstadt Wiesbaden.

Impression. ©  Foto: Diether  v Goddenthow
Impression. © Foto: Diether v Goddenthow

Trotz schönem Spätsommer-Wetters war die Arte überraschenderweise recht gut besucht. Es herrschte eine entspannt positive Atmosphäre, und viele Aussteller waren recht angetan über die Frequenz, wobei, so eine Ausstellerin „die Leute mit Käufen doch recht zurückhaltend sind“. Das brauche Zeit, und mehrere Kontakte.

Die bekannte Holzbildhauerin Karin Waldmann ist sehr zufrieden mit der Ausstellung. . ©  Foto: Diether  v Goddenthow
Die bekannte Holzbildhauerin Karin Waldmann ist sehr zufrieden mit der Ausstellung. . © Foto: Diether v Goddenthow

Geboten wurde auf der Arte Wiesbaden ein Querschnitt künstlerischen Schaffens fast aller Genres: von hochwertiger Malerei über Druckgrafik und Skulptur bis hin zu experimentellen Techniken, sowie an Schrottkunst erinnernde Blech-Skulpturen und auch Kitsch. Was aber gefällt, ist bekanntlich stets Geschmacksache. Und persönlich wichtig mag doch sein, dass beim Betrachten eines Lieblingswerkes das Herz aufgeht, und wenn dies der „Stier in der Kampfarena“ oder „röhrende Hirsch“ bewirkt – why not? Es sei denn, Erwerbungen sollen (auch) der Kapitalanlage dienen. Da sei vielleicht  der Weg zur Galerie des Vertrauens empfohlen.

Gute Stimmung auch auf dem Stand der renommierten Wiesbadener Galerie Kunst Schäfer. Björn Lewalter hier im angeregten Gespräch mit Frankfurter Gästen. ©  Foto: Diether  v Goddenthow
Gute Stimmung auch auf dem Stand der renommierten Wiesbadener Galerie Kunst Schäfer. Björn Lewalter hier im angeregten Gespräch mit Frankfurter Gästen. © Foto: Diether v Goddenthow

Hochwertige Kunst neben kommerziell Gefälligem präsentiert, scheint auch bei der Arte Wiesbaden ein Ausstellungskonzept zu sein, das bereits ähnlich bei der im vergangenen Jahr erstmals in Frankfurt gestarteten Kunst-Messe „Discovery Art Fair“ (wieder vom 1. – 3. November 2019 im Messeforum Frankfurt) aufging und auch zahlreiche neue Besucher als Interessenten und potentielle Käufer für Kunst und Kreatives mobilisieren und gewinnen konnte. So dürften sich die Wiesbadener Kunstmesse Arte und die Frankfurter Discovery Art Fair durchaus gut ergänzen. Denn wer sich auf der Arte vielleicht (noch) nicht entschieden hat, wird vielleicht demnächst auf der Frankfurter Kunstmesse zum Käufer, oder auch umgekehrt bei der nächsten Arte in Wiesbaden.

(Diether v. Goddenthow / Rhein-Main.Eurokunst)

 

 

Gute Kunst für jeden Geldbeutel – Neue Frankfurter Kunstmesse discovery art fair vom 2. bis 4.Nov.2018

Die Discovery Art Fair präsentiert vom 2. bis 4. 11.2018 erstmals ein breites Spektrum aufstrebender zeitgenössischer Kunst in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.© Foto: Diether v. Goddenthow
Die Discovery Art Fair präsentiert vom 2. bis 4. 11.2018 erstmals ein breites Spektrum aufstrebender zeitgenössischer Kunst in der Finanzmetropole Frankfurt am Main.© Foto: Diether v. Goddenthow

Gestern eröffneten Kunstminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz gemeinsam mit den Messekuratoren Dr. Peter Funken und Stefan Maria Rother Frankfurts neue Kunstmesse „discovery art fair“ für zeitgenössische Kunst. Die neue Kunstmesse positioniere sich als innovative Verkaufsplattform für frische, aktuelle Kunst, so Golz. Es sei eine Entdeckermesse, die eine sorgfältig kuratierte Auswahl aufstrebender Galerien, Projekträum und Einzelkünstler unter einem Messedach offeriere.

v.l.n.r. Dr. Peter Funken, Kurator, Kunstminister und Kulturminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz  posieren bei der Eröffnung der neuen Frankfurter Kunstmesse discovery art fair beim Presserundgang an der anstößigen Statue des nackten Mao von Gao Brothers.© Foto: Diether v. Goddenthow
v.l.n.r. Dr. Peter Funken, Kurator, Kunstminister und Kulturminister Boris Rhein und Messedirektor Jörgen Golz posieren bei der Eröffnung der neuen Frankfurter Kunstmesse discovery art fair beim Presserundgang an der anstößigen Statue des nackten Mao von Gao Brothers.© Foto: Diether v. Goddenthow

Mit der neuen Kunstmesse hat die Bankenmetropole Frankfurt nun wieder eine Messe für zeitgenössische Kunst. „In einer Region mit großem Kunstinteresse möchte die ‚Discovery Art Fair‘ nun einen neuen Impuls setzen und auch Menschen ansprechen, die bisher wenig kunstaffin waren. Ein wichtiger Ansatz, denn Kunst muss keinesfalls elitär und exklusiv sein, sondern soll uns alle bereichern.“, sagte Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und wünschte der Messe guten Erfolg.

75 Aussteller aus 14 Ländern zeigen ein breites Angebot von  Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art..© Foto: Diether v. Goddenthow
75 Aussteller aus 14 Ländern zeigen ein breites Angebot von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art..© Foto: Diether v. Goddenthow

Zur Premiere der Discovery Art Faie im Formun der Messe Frankfurt präsentieren die Veranstalter 75 Aussteller aus 14 Ländern. Messebesucher erwartet noch bis zum 4. November 2018 ein spannendes Kunsterlebnis und nicht zuletzt eine geeignete Chance, viel Neues aus praktisch allen Bereichen künstlerischen Schaffens zu erwerben: von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zu Fotografie und Urban Art. Der Reiz dabei ist, dass für praktisch jeden Geldbeutel Werke angeboten werden, von dem Künstlerfoto, etwa der „Denker-Ameise“ für 100 Euro bis hin zur skurrilen frechen Großplastik „Maos Witwe“ zu 70 000 Euro. Dazwischen ist alles möglich, und auch, neben dem Erwerb über Galerien, direkt von teilnehmenden Künstlern Werke erwerben zu können.

Frankfurts renommierte Galeristin Barbara von Stechow begrüßt Minister  Boris Rhein auf ihrem Stand. © Foto: Diether v. Goddenthow
Frankfurts renommierte Galeristin Barbara von Stechow begrüßt Minister Boris Rhein auf ihrem Stand. © Foto: Diether v. Goddenthow

Natürlich rümpften manche etablierte Frankfurter Galeriekollegen ein wenig die Nase, wenn sie hörten, dass wir uns mit unserer Galerie an der Veranstaltung beteiligen. Aber sie fände das etwas arrogant, da hier gute Kunst gezeigt werde und wir keinerlei Probleme damit hätten, mit unserer Teilnahme auch Nachwuchstalente zu fördern, erklärt die renommierte Frankfurter Galeristin Barbara von Stechow. Ihre auf Malerei und Skulptur focussierte Galerie präsentiert in ihrem Messeprogramm Gemälde des in Bulgarien geborenen und an der Frankfurter Städelschule studierten Malers Angel Peychinov sowie Skulpturen des Künstlers Christof Paul.

Christine Rother-Ulrich  im Gespräch mit Kurator Dr. Dr. Peter Funken  und Minister Boris Rhein. © Foto: Diether v. Goddenthow
Christine Rother-Ulrich im Gespräch mit Kurator Dr. Dr. Peter Funken und Minister Boris Rhein. © Foto: Diether v. Goddenthow

Christine Rother-Ulrich von der renommierten Wiesbadener Galerie Rother Winter sieht das ähnlich wie ihre Kollegin von Stechow. Wir haben uns spontan entschieden dabei zu sein, es gelte ja auch jüngere Menschen an Kunst heranzuführen, und hierfür böte eben diese Kunst-Messe auch einen geeigneten Rahmen und Überblick. Die Wiesbadener Galerie Rother Winter vertritt sowohl etablierte als auch jüngere professionelle Künstler, die sich durch kreative und nachhaltige Kunst auszeichnen und deren Werke somit sowohl Werterhalt als auch zukünftigen Wertzuwachs versprechen. Highlights im Messeprogramm sind unter anderen Werke von Michael Burges, deren Farbkompositionen sich besonders durch Brillanz und Haptik auszeichnen, sowie ausdrucksstarke Werke der Künstlerin Renata Tumarova.

Der Berliner Künstler und Designer Peer Kriesel liefert und mal auch im Haus seiner Auftraggeber. © Foto: Diether v. Goddenthow
Der Berliner Künstler und Designer Peer Kriesel liefert und mal auch im Haus seiner Auftraggeber. © Foto: Diether v. Goddenthow

Für den ohne Galerie ausstellenden Künstler Peer Kriesel sind typische Arbeiten seine „Fratzen“, Wimmelbilder und Übermalungen. Als einen besonderen Gag bietet der Künstler an, für Direktübermalungen zum Auftraggeber nach Hause zu kommen. Seine sich abseilende Figur in einer Auflage von maximal fünf Exemplaren, lieferte er neulich persönlich in München aus und malte die, das reale Seil fortsetzenden geometrischen verschnörkelnden Linien direkt auf die Wand der Hängung.

Die Karlsruher Künstlerlin Franziska Schemel hier mit einem Frankfurter U-Bahntreppenmotiv. Die Fotografie hat sie mit Aquarell auf Büttenpapier perspektivisch erweitert. © Foto: Diether v. Goddenthow
Die Karlsruher Künstlerlin Franziska Schemel hier mit einem Frankfurter U-Bahntreppenmotiv. Die Fotografie hat sie mit Aquarell auf Büttenpapier perspektivisch erweitert. © Foto: Diether v. Goddenthow

Franziska Schemel, ausgestellt von der renommierten Karlsruher Galerie Knecht und Burster arbeitet, wie übrigens einige Künstler auf der Messe, mit dem künstlerischen Mittel der Fläche und dem flächenbezogenen Relief. Ihre hier gezeigten, zumeist Ausblicke in die Ferne darstellenden Motive, kreiert sie mit verschiedenen Materialien und Farbigkeiten, wobei das Licht, wegweisend oder „mental erhellend“, in seinen vielfältigen Facetten   eine zentrale Rolle spielt. Je nach Wahrnehmung und Interpretation sind es Situationen, die „den“ verlassenen oder in die Welt geworfenen Menschen von hinten an ganz banalen Orten im Alltag wie  U-Bahnstationen, Straßen, Häuserschluchten  zeigt.

Jeder hier präsentierte und selbst ausstellende Künstler zeigt Hochwertiges, und man brauchte eigentlich eine ganze Woche, um all die Vielfalt, die großen und auch mitunter kleinen Werke in ihrer ganzen Tiefe und Sinnlichkeit zu entdecken und um den Künstlern gerecht zu werden.

Discovery-art-fair Frankfurt - Messeimpression. © Foto: Diether v. Goddenthow
Discovery-art-fair Frankfurt – Messeimpression. © Foto: Diether v. Goddenthow

Klar! Kunst ist, einmal von  Zwecken zur reinen Geldanlage abgesehen,  Geschmacksache: Aber sollte Kunst  schon deswegen weniger wert geschätzt werden, wenn das  „Messe-Framing“ mal etwas weniger elitär und gefälliger daher kommt als bei den großen Veranstaltungen a lá Art Basel oder Art Cologne?

(Diether v. Goddenthow/ Rhein-Main.Eurokunst)

Alle Galerien und selbständig ausstellende Künstler alphabetisch auf einen Blick

discovery art fair
2. – 4. November 2018
Forum Messe Frankfurt,
Ludwig-Erhard-Anlage 1,
60327 Frankfurt am Main

Neue Frankfurter Kunstmesse „Discovery Art Fair“ präsentiert ab 2. Nov 2018 zeitgenössische Kunst

Discovery-art-fairNeben Berlin und Köln ist Frankfurt seit 2018 der dritte Standort der Discovery Art Fair und präsentiert im Forum der Messe Frankfurt vom 2. bis 4. November rund 75 Aussteller aus 14 Ländern. Das Angebot der Kunstmesse reicht von Malerei, Zeichnung und Druckgrafik über Skulptur und Installation bis zur Fotografie und Urban Art. Eröffnet wird die Messe am 1. November. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein nimmt am Messerundgang teil.

Die Entdeckermesse bietet Kunstliebhabern und Kunstinteressierten, etablierten Sammlern aber auch Erstkäufern ein facettenreiches Angebot. Es reicht von großformatiger Malerei bis hin zu Editionen im Taschenformat.Junge Kunst zu moderaten Preisen – mit dieser Kombination möchte die Messe neue Zielgruppen ansprechen.

Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, in entspannter Atmosphäre in den Dialog mit internationalen Künstlerinnen und Künstlern zu treten und originale Kunst zu erwerben. Etwa 20 Prozent der Aussteller kommen aus Hessen, darunter namhafte Galerien wie die Galerie Barbara von Stechow (Frankfurt), die Galerie Rother Winter (Wiesbaden), junge Projekte wie die Galerie „Der Mixer Frankfurt“ sowie spannende Künstlerpositionen wie die Arbeiten von Dr. Paul Hirsch (Weiterstadt). Neben klassischen Galerieprogrammen bietet die Messe ein Forum für Kunst, die neue Wege der Präsentation geht.

Weitere Infos

Vernissage der Ausstellung RAFFAELE ROSSI und SILVIA WILLKENS am 20.10. bei Rother Winter

 ©  Galerie Rother Winter
© Galerie Rother Winter

Die Galerie Rother Winter lädt zur Vernissage der Ausstellung mit Gemälden von Raffaele Rossi und Silvia Willkens am Samstag, den 20. Oktober 2018, 18:00 bis 20:00 Uhr, in ihre Galerieräume Taunusstraße 52, Wiesbaden. Beide Künstler werden bei der Vernissage anwesend sein.

Raffaele Rossi nennt seine Arbeiten „Fresken auf Holz“. Auf die Holzplatte trägt er eine Mischung aus Marmormehl oder Sand auf, darüber seine aus Naturpigmenten und Eigelb gemischten Temperafarben. Durch Beimischung von Öl entsteht eine für seine Arbeiten typische samtene Oberfläche in leuchtenden Farben. Seine Landschaften sind nur angedeutet. Es sind Landschaften des Geistes, Figuren tauchen auf, schemenhaft, verändern, verwandeln sich ständig.

In den fein gearbeiteten Acrylbildern von Silvia Willkens findet man die Darstellung eines Menschenbildes, das einem anderen Zeitalter entsprungen scheint. Gesichter, aber auch ganze Figuren, sind meist ohne besondere Attribute oder konkrete räumliche Angaben betont schlicht. Silvia Willkens beschreibt das Wesen ihrer Arbeiten als Ergebnis einer Zusammenschau von Persönlichkeiten aus unterschiedlichsten Epochen und Kulturen, wie sie uns in der Kunst überliefert werden.

Die Ausstellung läuft vom 20. Oktober bis 17. November 2018.
Galerie Öffnungszeiten sind: Dienstag – Freitag 11 – 18 Uhr, Samstag 12 – 16 Uhr

GALERIE ROTHER WINTER
Taunusstr. 52
65183 Wiesbaden
Tel. +49 611 379967
info@rother-winter.de
www.rother-winter.de

Rother Winter auf der Discovery Art Fair Frankfurt

discovery-fairVom   1. bis 4. November 2018 präsentiert die Galerie Rother Winter auf der Discovery Art Fair Frankfurt Gemälde und Skulpturen von: Michael Burges, Kubach & Kropp, Helge Leiberg, Raffaele Rossi, Renata Tumarova und Robert Weber. Zum Opening am Donnerstag, den 1. November von 18 bis 22 Uhr oder auch zu einem Besuch an einem der anderen Messetage lädt die Galerie Interessenten herzlich ein. Rückfragen und Informationen:  info@rother-winter.de
Rother Winter Stand G13! Forum Messe Frankfurt, Ludwig-Erhard-Anlage 1, 60327 Frankfurt am Main.