Die Hochschule Fresenius (HSF) und die Naspa haben sich zusammengetan, um Gründer in Wiesbaden und der Rhein-Main-Region zu fördern und zu unterstützen. Hierzu haben sie eigens die neue Veranstaltungsreihe „StartUp Campus“ ins Leben gerufen, die gestern Abend zum ersten Mal mit Gründertalk und anschließendem Get together im Naspa-Stammhaus, Rheinstraße 42-46, stattfand. Der nächste StartUp Campus wird auf dem Campus der neuen Hochschule Fresenius veranstaltet werden.
Keynote-Speaker war Nicolas Lecloux von true fruits aus Bonn. An der anschließenden Podiumsdiskussion zum Thema „Gründen in Rhein-Main“ nahmen neben Nicolas Lecloux teil: Matthias Kramer von der Lizza GmbH, Sarah Kübler von HitchOn , Maximilian Faust von der Hochschule Fresenius, Dominik Hofmann vom Heimathafen, Lilia Donhauser (Naspa, Gewerbekundenberaterin ), Thomas Vogt (Naspa, Leiter Region Mitte Firmenkunden) und Bibiana Barth (Moderatorin),
Der nächste exklusive StartUp Compus findet am 2.Mai 2019 statt.
„Kunst in Holz“ vom 6. September bis 20. Oktober 2017 im Finanz-Center Wiesbaden-Biebrich
4. September 2017. Der Holzbildhauer Valentin Walter stellt im Naspa Finanz-Center Wiesbaden-Biebrich, Rathausstraße 56, eine Auswahl seiner Arbeiten aus. „Als Holz-Künstler ist es mein Ziel, die Schönheit des Holzes hervorzuheben und sie mit meiner Phantasie zu vereinen. Die langjährigen Erfahrungen in verschiedenen Bearbeitungstechniken von Holz und ungewöhnlichen Materialkombinationen geben mir Raum für neue Ideen“, so Walter. Vorzugsweise arbeite er mit dem widerstandsfähigen Lindenholz, welches ihn durch seine Härte inspiriere, erläutert der in Kasachstan geborene Künstler. Die Ausstellung ist vom 6. September bis zum 20. Oktober 2017 während der Öffnungszeiten des Finanz-Centers Wiesbaden-Biebrich (https://www.naspa.de/de/home/service/filiale-finden.html?n=true#institute-search) zu sehen. Weitere Informationen zu Valentin Walter gibt es unter http://holzbildhauer-v-walter.de.
Nassauische Sparkasse Schalterhalle Ausstellungsdauer
16. April bis 16. September 2016
Die für ihre beachtliche Sammlung an zeitgenössischer Kunst bekannte Nassauer Sparkasse hatte noch vor Beginn der Kurzen Nacht der Wiesbadener Galerien und Museen am 16. April 2016 die neue Ausstellung „Künstlerräume & Wunderkammer“ in der Kundenhalle des Wiesbadener Stammhauses in der Rheinstrasse 42 – 46 eröffnet. Kurze Nacht der Galerien und Museen 2016 in Wiesbaden großer Erfolg trotz Regen | Rhein-Main.Eurokunst. Gezeigt werden Rauminstallationen und Objekte von Maria Anisimowa, Hayn Jin Kim, Rieke Köster und Marcello Spada,
Die vier Nachwuchskünstler, die an Akademien und Hochschulen in der Rhein-Main Region bildhauerische Grundlagen studieren, haben die Besprechungszonen der Kundenhalle in Kunstwerke verwandelt – einzigartig, inspirierend und dennoch weiterhin funktional, eben aus ihnen moderne „kleine Wunderkammern“ gezaubert.
Der Begriff „Wunderkammer“ oder auch „Kunstkammer“ stammt eigentlich aus der Spätrenaissance und des Barocks und ging aus den früheren Kuriositätenkabinetten der Fürsten hervor. Durch die Präsentation ganz unterschiedlicher Objekte, von Elfenbeinschnitzereien und Goldschmiedkunst über Straußenfedern und Spiegeln bis hin zu Weltkugeln und exotischen Tierpräparaten, brachten sie die Betrachter ins „wunderliche Erstaunen“. In ähnlicher Weise versuchen die vier Künstler mit ihren mitunter skurrilen Objekten an ungewöhnlichem Orten, die Kunden und Besucher der Nassauischen Sparkasse ins Staunen zu versetzen, erläuterte Rainer Pribbernow, Leiter der Unternehmenskkommunikation, bei der Eröffnung.
Cornelia Saalfunk, Kuratorin und Kunstagentin, unterstrich, dass die vier nebeneinander liegende Räume in der Halle, die der vertraulichen Besprechung mit Kunden dienten, trotz der künstlerischen Aufrüstung ihre wichtige sachliche Funktion behielten. Diese seien zwar für die Dauer der Ausstellung bis zum 19. September den kreativen Interventionen durch die vier Künstler zur Verwandlung in inspirierende „Künstlerräume“ freigegeben. Doch das verändere nicht ihren Kerncharakter. In diesen teiloffenen Besprechungsräumen installierten die Künstler, je nach ihren unterschiedlichen Schwerpunkten, Versuchsanordnungen, die die Beratungsumgebung irritierend verändern und damit neu beleben sollen.
Die vier Rauminstallationen, Saalfeld, stünden dabei jeweils für sehr unterschiedliche Ansätze und Perspektiven in der künstlerischen Herangehensweise. Das setze sich fort in zehn Glasvitrinen, die als moderne Versionen der „Wunderkammer“ bespielt würden. In Anlehnung an die Sammlungsräume der Renaissance und des Barock, die damalige Denkweisen und den Wissensstand widerspiegelten, präsentieren die Künstler anhand der ausgestellten Objekte überraschende, assoziationsreiche, auch kritisch-reflexive Positionen aktueller künstlerischer Weltaneignung.