THE ARTS+ Innovation Summit 2018 – Die Zukunft der Kultur- und Kreativindustrie neu gestalten

© Foto: Diether v. Goddenthow
© Foto: Diether v. Goddenthow

Unter dem Motto „The bigger picture: How can the cultural and creative sectors bridge the innovation gap?“ findet zum zweiten Mal der „Innovation Summit“ im Rahmen des THE ARTS+-Festivals auf der Frankfurter Buchmesse statt. Mehr als 100 internationale Vertreter aus Wirtschaft, Kultur, Technologie und Politik werden dazu am 10. Oktober im THE ARTS+ Salon (Halle 4.1 R 55) erwartet. Die Experten aus ganz Europa wollen die Gegenwart und Zukunft der Kultur- und Kreativsektoren nicht nur diskutieren, sondern neu gestalten und neue Rahmenbedingungen schaffen. Im Zentrum steht die Frage, wie technologie-getriggerte Innovation am besten gefördert werden kann.

Vorstellung des Innovation-Manifests am 11. Oktober 2018

Ziel des Summits ist es, die europäischen kreativen Branchen zusammenzubringen, und so den gemeinsamen Herausforderungen durch neue Technologien wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz, Virtual Reality und Blockchain auch gemeinsam zu begegnen. „Wir beobachten eine drohende Kluft zwischen Technologie und Kultur. Kultur – und damit große Teile der Gesellschaft – hat Probleme, mit der exponentiellen Geschwindigkeit der technologischen Innovation mitzuhalten“, so Holger Volland, Gründer von THE ARTS+. „Innovationsförderung ist für viele Akteure in den kreativen Sektoren Neuland und auch die Politik steht vor der Herausforderung, deren ganz spezifische Bedürfnisse zu verstehen“, so Nina Klein, Programmkuratorin des Summits. 14 Institutionen aus ganz Europa – darunter die strategischen Partner European Creative Business Network (ECBN) und Fitzcarraldo Stiftung / ArtLab (Italien) – arbeiten seit Monaten zusammen, um die wichtigsten strukturellen Innovationshürden der kreativen Sektoren zu identifizieren, und um gemeinsam die besten Lösungsansätze zu finden. Das Ergebnis wird das „European Manifesto on Innovation Support for Culture“ sein, das die Mitwirkenden auf einer Pressekonferenz am Donnerstag, 11. Oktober, um 13 Uhr im Raum Entente, Halle 4.C präsentieren.

Internationale Sprecher bei drei Panels am 10. Oktober 2018

Um zum „großen Bild“ der Innovationsförderung für alle zu kommen, fokussiert der „Innovation Summit“ zuerst auf Kulturerbe und Verlagswesen, um schließlich den Blick zu weiten auf die Gesamtheit der europäischen Kultur- und Kreativsektoren. Zahlreiche internationale Sprecher sind dabei, um Impulse für die Diskussion unter den Experten zu setzen.
Im ersten Summit-Teil zum Thema Kulturerbe (11.30-13 Uhr) sind das Pier Luigi Sacco (Special Advisor to the European Commission for Culture and Education, Italien), Harry Verwayen (Executive Director of Europe’s digital platform for cultural heritage, Europeana, Niederlande), Tonya Nelson (Direktorin für Museen und kulturelle Programme am University College London, Vorsitzende von ICOM UK), Dr. Paul Klimpel (irights.law, Deutschland), Dr. Raivis Simansons (Museums & Creative Industries Working Group / NEMO) und Thierry Baujard (CEO MediaDeals, Deutschland).

Im zweiten Summit-Part „Break-out session on book publishing“ (14-15.30 Uhr) werden Dr. Heritiana Ranaivoson (Kulturökonom, SMIT / Freie Universität Brüssel, Belgien), Dr. Leif Göritz (Herder & Thalia, Deutschland), Eric Briys (Cyberlibris, Frankreich), Luis González (Fundación Germán Sánchez Ruipérez, Spanien) und Andrea Wagemans (WAN-IFRA/ Global Alliance for Media Innovation, Frankreich) erwartet.

Im dritten Teil (16-18.30 Uhr) unter dem Motto „The bigger picture: A strong voice for innovation support“ sprechen Laure Kaltenbach (Creative Tech, Frankreich), Octavio Kulesz (Editorio Teseo, Argentinien), Sylvia Amann (inforelais, Österreich), Pierre-Yves Danet (New European Media / Orange Labs, Frankreich), Simona de Rosa (T6 Ecosystems, Italien), Ugo Bacchella (Fitzcarraldo Foundation / ArtLab, Italien) und Bernd Fesel (European Creative Business Network (ECBN), Niederlande).

Europäische Partner aus den Kultur- und Kreativsektoren

Der Innovationsgipfel wird im Rahmen von ALDUS, dem European Book Fairs‘ Network, organisiert und vom Programm Kreatives Europa der Europäischen Union cofinanziert.
Strategische Partner sind die Fitzcarraldo Foundation / ArtLab und das European Creative Business Network (ECBN).

Programmpartner sind die Federation of European Publishers, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, Europe’s digital platform for cultural heritage Europeana, NEMO (Network of European Museum Organisations); Studies in Media, Innovation and Technology (SMIT), eine Forschungsgruppe der Freien Universität Brüssel (VUB), Teil des Forschungsnetzwerks imec (Flandern) und Partner im EU-geförderten Projekt MediaRoad.

Netzwerkpartner sind die Fundación Germán Sánchez Ruipérez; Deutscher Museumsbund e.V.; EU Commission, Directorate General for Education and Culture (DG EAC), Creative Europe Programme; German Commission for UNESCO; I3, a coordinated support action (CSA) funded by the European Commission (represented by T6 Ecosystems); New European Media (NEM), Partner des EU-geförderten Projekts VitalMedia; World Association of Newspapers and News Publishers (WAN-IFRA) mit ihrem Projekt Global Alliance for Media Innovation.

Weitere Informationen mit allen Details zum Programm:
www.theartsplus.com/programme-2/
www.theartsplus.com/the-bigger-picture