Kategorie-Archiv: Wiesbadener Reit- und Fahr-Club WRFC

Projekttag PfingstTurnier mit Hessens Grundschülern am 13. Mai 2016

Internationales Wiesbadener PfingstTurnier German-Qatar Friendships-Wiesbaden-Schloßpark Biebrich-Hessen-Germany,
Internationales Wiesbadener PfingstTurnier German-Qatar Friendships-Wiesbaden-Schloßpark Biebrich-Hessen-Germany,

Der Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) und der Pferdesportverband Hessen laden Hessens Grundschüler ein: zum Projekttag PfingstTurnier.

Am ersten Turniertag des 80. Internationalen Wiesbadener PfingstTurniers, Freitag, den 13. Mai, dürfen Hessens Grundschüler einen Tag auf dem Gelände des PfingstTurniers verbringen. Um 8.30 Uhr können die Kinder mit ihren Lehrern den Biebricher Schlosspark mit Spring- und Dressurstadion und der Vielseitigkeitsstrecke erkunden. Für jede Klasse wird zudem eine 45-minütige Führung angeboten, bei der die Kinder auch die Gelegenheit haben, einen Blick in den Stallbereich zu werfen. Einen Blick in das ‚Turnier-Zuhause’ von internationalen Weltpferden! Und: Jedes Kind darf eine Runde beim Ponyreiten mitmachen.

Dieses Grundschul-Projekt feiert Premiere in Wiesbaden. So werden schon die Kleinsten an den Pferdesport herangeführt und WRFC-Präsidentin Kristina Dyckerhoff freut sich: „Kinder und Pferde, die beiden gehören einfach zusammen. Für uns ist es eine große Freude, die Kinder zum 80. Geburtstag des PfingstTurniers einzuladen. Die Kinder sollen einen schönen Tag hier genießen und wer weiß, vielleicht gehören einige von ihnen zu den PfingstTurnier-Besuchern von morgen.“

Für alle, die aus dem Grundschulalter schon herausgewachsen oder noch auf der Suche nach einem ganz besonderen Ostergeschenk sind: Eintrittskarten, Tribünen- und Flanierkarten gibt es noch unter www.ticketmaster.de oder telefonisch unter 01806 – 999 00 00.

Details auch unter www.pfingstturnier.org

Am leichtesten finden Sie das 80. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier unter #Pfingstturnier_Wiesbaden oder in der Social Media Plattform Facebook www.facebook.com/Internationales-Wiesbadener-PfingstTurnier-280718398771282/?fref=ts

Kim Kreling

Sahnehäppchen, Trio total und Damensuche bei den Voltigierern

Eleganz auf Pferd Foto © Julia Rau, Wiesbadener Reit- & Fahr-Club e.V
Eleganz auf Pferd Foto © Julia Rau, Wiesbadener Reit- & Fahr-Club e.V

Nach dem Weltcup-Finale ist vor dem Wiesbadener PfingstTurnier: Die beiden besten deutschen Pas de Deux-Paare des Voltigiersports mussten sich neue Damen suchen.

Titelträger in allen vier Disziplinen: die Voltigierer sorgen beim 80. Wiesbadener PfingstTurnier für Weltklasse-Niveau.

„Ich freue mich sehr auf das 80. PfingstTurnier“, strahlt schon im Vorfeld die Bundestrainerin der Voltigierer, Ulla Ramge. „Wir haben hier mit der internationalen Masterclass der Voltigierer begonnen, wir haben als weiteren Höhepunkt das Pas de Deux integriert und auch in diesem Jahr komme ich mit unseren besten Voltigierern, um Wiesbadens 80. Geburtstag zu feiern.“

Die 23-jährige Corinna Knauf aus Köln ist derzeit Deutschlands beste Voltigierdame. In den vergangenen drei Jahren hat sie sich den Deutschen Meistertitel gesichert, bei den Europameisterschaften 2015 in Aachen holte sie sich die Silbermedaille und sie führt die Starterliste der Damen beim 80. Wiesbadener PfingstTurnier an. Ihre Konkurrenz kommt nicht zuletzt aus der Schweiz. Mit Marina Mohar kommt die aktuelle Nummer eins der Schweiz nach Wiesbaden.

Auch bei den Herren wird der amtierende Vize-Europameister antreten: Thomas Brüsewitz. Brüsewitz gehört seit vielen Jahren zu den besten der Welt. 2009 gewann er seine erste Medaille: die  Silbermedaille bei den Europameisterschaften der Junioren. Er trifft in Wiesbaden auf vier der sechs Weltcup-Finalisten von Dortmund, Vincent Haennel und Clement Taillez, beide aus Frankreich, Lukas Heppler aus der Schweiz und Lukas Klouda aus Tschechien. Am PfingstTurnier-Freitag feiert Brüsewitz seinen22. Geburtstag
– ein gutes Omen für den deutschen Top-Voltigierer?

Bei den Gruppen sind sie seit Jahren das Maß der Dinge, die Voltigierer des RSV Neuss-Grimlinghausen um Meistertrainerin Jessica Lichtenberg. Sie sind die amtierenden Europameister, sie sind die amtierenden Weltmeister und sie kommen zum PfingstTurnier. Die Sportler des Voltigiervereins Köln Dünnwald sind, neben dem VVI Ingelsberg, die stärksten Konkurrenten für die Neusser im eigenen Land und auch sie gehen in Wiesbaden an den Start. Hinzu kommen noch die Voltigierer der Gruppe Mainz-Laubenheim, die sich jetzt, weil sie ihren Trainingsort gewechselt haben, Gruppe Ingelheim nennen. Unter ihrer jahrelangen Trainerin, Voltigiermeisterin Hanne Strübel, gewannen die Lokalmatadoren WM-Gold im Jahr 2002. Strübel hat inzwischen die Longe an den ehemaligen Voltigierer Jürgen Köhler übergeben, ist aber weiterhin im Training dabei. So treten in diesem Jahr drei absolute Spitzenteams des deutschen Voltigiersports im Schlosspark an, das Trio total!

Seit Einführung im Schlosspark im Jahr 2013 sind die Pas de Deux-Voltigierer ein ‚Lieblingskind’ der Schlosspark.Besucher. In diesem Jahr wird es besonders spannend.
Die Herren der beiden besten deutschen Pas de Deux’ waren auf Damensuche und treten in Wiesbaden erstmals mit ihren neuen Damen an. Torben Jacobs hat sich gerade noch mit Pia Engelberty den Weltcup-Sieg in Dortmund gesichert. Doch nach dem Finale war Schluss für Engelberty, aus beruflichen Gründen musste sie ihre
Voltigierkarriere beenden. Das Paar gehörte nicht nur zu den Stammgästen in Wiesbaden, sie waren auch abonnierte Sieger. Die neue Partnerin von Torben Jacobs heißt nun Theresa-Sophie Bresch und ist eigentlich schon eine ‚alte’ Partnerin. Die beiden haben schon früher zusammen voltigiert und gewannen bereits Gold bei der Europameisterschaft der Pas de Deux-Voltigierer im Jahr 2011. In Wiesbaden werden sie erstmalig wieder zusammen turnen.

Auf Damensuche war auch Justin van Gerven, der mit Gera Marie Grün schon zweimal knapp an einer Championats-Medaille im Pas de Deux vorbeigeschrammt ist und mit der er 2015 den Sieg im Weltcup-Finale feierte. Gervens neue Partnerin hat Championatserfahrung aus dem Bereich der Junioren: Chiara Congia gewann 2014 die Bronze-Medaille bei der Europameisterschaft der Junioren. Für dieses Paar wird Wiesbaden gemeinsame Premiere.

Es wird ganz sicher vor Spannung knistern, wenn die Voltigierer beim 80. PfingstTurnier den Platz vor dem Schloss erobern – und die Herzen der Wiesbadener Zuschauer. „Die Wiesbadener Voltigierwettbewerbe sind immer hochkarätig besetzt und das Programm ist knackig, sehr abwechslungsreich und optimal für ein breites Publikum. Wenn ich mir für die nächsten 80 Jahre PfingstTurnier etwas wünschen dürfte…“, erklärt die Bundestrainerin: „Es soll so bleiben wie es ist, das Programm ist vom Feinsten – ein Sahnehäppchen nach dem anderen.“

Am leichtesten finden Sie das 80. Internationale Wiesbadener PfingstTurnier unter #Pfingstturnier_Wiesbaden oder in der Social Media Plattform Facebook www.facebook.com/Internationales-Wiesbadener-PfingstTurnier-280718398771282/?fref=ts

Kim Kreling

Nur einer kann Jung und Klimke in Wiesbaden toppen

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Das Programm des 80. Wiesbadener Pfingstturniers
Infos zu Terminen und Tickets des Wiesbadener Pfingstturniers 2016!

Es ist dieses leichte Vibrieren des Bodens. Der gleichmäßige Rhythmus der Hufe. Und die ganz besondere Athletik und Harmonie von Reiter und Pferd. Das alles bedeutet: die Vielseitigkeitsreiter sind wieder in Wiesbadens Schlosspark zu Gast. Beim 80. Internationalen Wiesbadener PfingstTurnier im Mai diesen Jahres gehören sie zum zwölften Mal zum Programm.

Olympiasieger Michael Jung hat Wiesbadens Vielseitigkeitsprüfung viermal gewonnen – bisher. Auch seine olympische Teamkollegin Ingrid Klimke ist Stammgast in Wiesbaden und war bisher dreimal siegreich. Diese Bilanzen kann nur einer toppen. Einer, dem in jedem einzelnen Jahr seit der Wiedereinführung der Vielseitigkeit beim PfingstTurnier, also seit 2008, zu seiner Spitzenleistung gratuliert wird…

Er hat den Geländekurs beim Weltcup-Finale 2009 im polnischen Strzegom gebaut, bei den Europameisterschaften 2013 im schwedischen Malmö und den Weltmeisterschaften 2006 in Aachen. Und er gestaltet alljährlich den Geländekurs für die Vielseitigkeitsreiter im Wiesbadener Schlosspark: Rüdiger Schwarz.

Albert Schäfer vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) ist der Verantwortliche für die Vielseitigkeitsprüfungen. Warum er so überzeugt an Schwarz festhält? „Weil er der Beste ist“, erklärt Schäfer knapp und klar. „Und weil Rüdiger Schwarz mit der Sensibilität unseres Wiesbadener Parks umgehen kann.“ Natürlich, auch zum 80. Geburtstag des PfingstTurniers wird Schwarz wieder nach Wiesbaden reisen und einen spannenden Kurs im Schlosspark aufstellen. „Wir haben einige neue Varianten und interessante Ideen angedacht“, verrät Schäfer schmunzelnd.

„Für mich ist die Strecke in Wiesbaden in jedem Jahr sehr spannend“, betont Schwarz, „weil wir wenig Raum zur Verfügung haben und nirgendwo sonst die Zuschauer so dicht an der Strecke sind.“ Das verlange einige Kompromisse im Parcoursbau, aber das mache auch die spezielle Wiesbadener Atmosphäre aus, fährt Schwarz fort und ergänzt: „Hinzu kommt ein ganz besonderer Lerneffekt für die Pferde. Wir haben fantastische Bedingungen mit Stadioncharakter bei der Dressur und beim Springen – das haben wir sonst nur in Aachen. Und die Pferde, vor allen Dingen die jüngeren, lernen, mit vielen Leuten umzugehen. Ich bin immer sehr erpicht darauf, Pferde, die ich in Betreuung habe, in Aachen starten zu lassen – eben wegen des großen Lerneffekts.“

Schwarz weiß genau, wovon er spricht. Bevor er seine Karriere als Parcoursdesigner in Angriff nahm, war er selbst im Vielseitigkeitssattel aktiv – und erfolgreich. Zu den Höhepunkten seiner aktiven Zeit gehörten die Bronzemedaille bei den Europameisterschaften 1979 in Luhmühlen, Mannschaftssilber bei der „Ersatz-Olympiade“ in Fontainebleau 1980 sowie Mannschaftssilber und ein vierter Platz in der Einzelwertung bei den Weltmeisterschaften in Luhmühlen 1982. 1987 übernahm der Diplom-Trainer das Amt des Bundestrainers für die Pony-Vielseitigkeitsreiter, später und noch bis Ende 2016 für die Junioren und Jungen Reiter und die Perspektivgruppe Vielseitigkeit. Seither gingen 82 Medaillen, davon 34 goldene bei Championaten auf das Konto seiner Reiter.

Auch aus seiner Trainerposition heraus genießt Schwarz das PfingstTurnier in jedem Jahr: „Wir haben kaum Turniere mit diesem Kick in der Mischung der Teilnehmer, vom Olympia- bis zum Nachwuchsreiter. Auch das gibt es sonst in Deutschland eigentlich nur in Aachen. Wiesbaden ist einfach ein top Ort, um unseren Sport zu demonstrieren!“

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Kim Kreling

Das Programm des 80. Wiesbadener Pfingstturniers
Infos zu Terminen und Tickets des Wiesbadener Pfingstturniers 2016!

Wiesbadener Jubiläums-Pfingstturnier vom 13. bis 16. Mai 2016 startet mit der Pferde-Nacht rund um die `80´

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

 

Das Programm des 80. Wiesbadener Pfingstturniers
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80 Jahre Internationales Wiesbadener PfingstTurnier und die Wiesbadener PferdeNacht feiert mit!

Zum 21. Mal läutet die Wiesbadener PferdeNacht, die größte Pferdeshow des Rhein-Main-Gebiets, die internationalen Pferdesport-Tage im Biebricher Schlosspark ein. Und zum 21. Mal wird die Show rund ums Pferd von Ulrich Schneider vom Wiesbadener Reit- und Fahr-Club (WRFC) organisiert und in Szene gesetzt. Immer wieder lässt Schneider bei dem diesjährigen Pferdenachtprogramm die 80 zum 80. Geburtstag mit einfließen: Bei 80 Hunden in der Hunde-Agility, bei 80 Jagdreitern im beliebtesten traditionellen PferdeNacht-Schaubild und mit einem Augenzwinkern bei ‚fast’ 80 Kilometern pro Stunde, wenn es um die Stuntnummer der Kossaken geht…

Sie sind schnell. Sie sind absolut durchtrainiert. Und sie lieben den Nervenkitzel: die Nabat Cossacks. Rauf, rüber, rundherum, kopfüber oder unter dem Bauch und das alles im gestreckten Galopp. Viktor Kirka und die Brüder Anton und Boris Zühlke, die Stamm-Equipe von Nabat, kennen keine Angst. Der Moldawier Kirka gehört zu den berühmtesten Trickreitern Europas: „Als ich als Kind das erste Mal auf einem Pferd galoppierte, wurde ich abgeworfen und stürzte zu Boden“, erzählt er. „Da wurde mir schlagartig klar: Das ist meins, das will ich mein Leben lang machen!”

Trickreiten bedeutet Spannung, Action und jahrelanges sehr hartes Training – für die Trickreiter, aber auch für ihre Pferde. Sie müssen in vollem Tempo die um sie herum turnenden 80 – da ist die ‚80’ wieder :) –  bis 90 Kilo ausbalancieren, auch das ist eine sehr spezielle Herausforderung. Die Kabardiner, original kaukasische Pferde, sind optimale Partner für die Trickreiter. Sie glänzen mit Nervenstärke, Ausdauer und Trittsicherheit und sie werden mit den Nabat Cossacks bei der 21. Wiesbadener PferdeNacht den Schlosspark erobern.
Während die Nabat Cossacks das erste Mal im Schlosspark auftreten, gehören die Wackernheimer Springmäuse schon seit Jahren zu den Publikumslieblingen. In diesem Jahr verführen sie die Zuschauer zu einer Reise ins mystische Schottland: Mit Duddelsackbläsern, landestypischen Kostümen und natürlich mit Nessie. Das Ungeheuer von Loch Ness – im Biebricher Schlosspark wird es gesichtet werden…

Zu Action und Mystik gesellt sich Kunst und Kultur. Der Franzose Pierre Fleury reist erneut mit seinen Highland-Ponys aus der Normandie nach Wiesbaden. Fleury ist der, der mit seinen Ponys nur durch Blicke und Gesten kommuniziert. Feinste Teamarbeit, höchste Kunst der Kommunikation. Und diese Kunst wird begleitet von einem kulturellen Highlight, den drei Tenören aus Moskau: Ivan Vikulov, Pavel Ivanov und Igor Milukov. In der Presse werden diese Drei gerne die „Stimmen Russlands“ genannt. Im Mai werden sie für einen Abend zu den Stimmen der Wiesbadener PferdeNacht werden. „Das wird eine fantastische Symbiose“, freut sich Schneider.

Die 21. Wiesbadener PferdeNacht beim 80. PfingstTurnier – es wird ein ganz besonderes Fest für Pferdefreunde!

Kim Kreling

Das Programm des 80. Wiesbadener Pfingstturniers
Infos zu Terminen und Tickets des Wiesbadener Pfingstturniers 2016!

Rückblick: Das war das Wiesbadener Pfingstturnier 2015