Kategorie-Archiv: Tag des offenen Denkmals

Tag des offenen Denkmals in Hessen offiziell eröffnet – Rund 500 Denkmäler bieten buntes Programm unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger allein“

DENKmal erscheint zum Tag des offenen Denkmals in Hessen in einer Auflage von 100 000 Exemplaren. Redaktion Dr. Katrin Bek, Sonja Bonin M.A. liegt aus in Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen u. öffentlichen Kulturdenkmälern. Infos: www.denkmalpflege-hessen.de
DENKmal erscheint zum Tag des offenen Denkmals in Hessen in einer Auflage von 100 000 Exemplaren. Redaktion Dr. Katrin Bek, Sonja Bonin M.A. liegt aus in Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen u. öffentlichen Kulturdenkmälern. Infos: www.denkmalpflege-hessen.de

Wiesbaden/Friedberg. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein hat heute im Theater Altes Hallenbad den Tag des offenen Denkmals eröffnet, der am Sonntag in ganz Hessen stattfindet. Das 1909 in einem imposanten Jugendstilgebäude eingerichtete und 1980 stillgelegte Bad wird mittlerweile als Kulturzentrum genutzt. Es ist eines von rund 500 hessischen Denkmälern, die sich unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger alleine. Gemeinsam Denkmale erhalten“ präsentieren.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Das Theater Altes Hallenbad ist ein schönes Beispiel dafür, dass das Motto des diesjährigen Tag des offenen Denkmals schon lange Teil der Denkmalpflege in unserem Land ist. Der Verein der Hallenbadfreunde hat sich dafür starkgemacht, dass das stillgelegte Bad zu einer Kulturstätte umgebaut wurde. Außerdem ist es den Ehrenamtlichen zu verdanken, dass die noch vorhandenen Jugendstilelemente restauriert und ergänzt wurden. Denkmalschutz ist eben Teamarbeit. Ich bedanke mich deswegen herzlich bei allen, die sich gemeinsam mit uns für den Erhalt unseres kulturellen Erbes einsetzen.“

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September bietet der bundesweite „Tag des offenen Denkmals“ Geschichte zum Anfassen: Historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise zugänglich sind, öffnen ihre Türen und Tore. Ziel des „Tags des offenen Denkmals“ ist es, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Belange der Denkmalpflege zu wecken. In fachkundigen Führungen berichten Denkmalpfleger an konkreten Beispielen über die Aufgaben und Tätigkeiten der Denkmalpflege. Archäologen, Restauratoren und Handwerker demonstrieren Arbeitsweisen und -techniken und lenken den Blick auf Details, die einem ungeschulten Auge verborgen bleiben.

In diesem Jahr stellt die Landesregierung für die Denkmalpflege rund 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Gelder erhalten die Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude als Zuschüsse für notwendige Sanierungen. Darüber hinaus investiert das Land zusätzlich in den Erhalt seiner eigenen historischen Liegenschaften, rund 50 Burgen, Schlösser und Parks. Insgesamt sind in Hessen rund 60.000 Einzeldenkmäler registriert, dazu kommen etwa 3.000 Gesamtanlagen.

Als Zeugnisse der Heimat- und Landesgeschichte in Hessen stehen Denkmäler in besonderem Maße für die Attraktivität unseres Landes. Aufgrund ihrer Einzigartigkeit und Unverwechselbarkeit begeistern sie Bürger und faszinieren Besucher aus aller Welt. In diesem Sinne wünsche ich allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern einen spannenden und informativen Tag des offenen Denkmals“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

Eine Liste aller am Tag des offenen Denkmals geöffneten Stätten in Hessen finden Sie unter http://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/he/

Rund 500 hessische Denkmäler präsentieren sich am „Tag des offenen Denkmals“ unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger alleine“

(v.l.) Christopf Schlein, Pressereferent, Boris Rhein, Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und Dr. Markus Harzenetter, Präsident Landesamt für Denkmalpflege Hessen.Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture
(v.l.) Christopf Schlein, Pressereferent, Boris Rhein, Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und Dr. Markus Harzenetter, Präsident Landesamt für Denkmalpflege Hessen.Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture

Tag des offenen Denkmals macht kulturelles Erbe erlebbar
Rund 500 Denkmäler präsentieren sich unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger alleine“

Wiesbaden. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein und der Präsident des Landesamt für Denkmalpflege Hessen, Dr. Markus Harzenetter  informierten heute über den Tag des offenen Denkmals, der am kommenden Sonntag stattfindet. In diesem Jahr präsentieren sich rund 500 hessische Denkmäler unter dem Motto „Zusammen sind wir weniger alleine. Gemeinsam Denkmale erhalten“.

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein: „Denkmalschutz ist Teamarbeit – das unterstreicht auch das diesjährige Motto für den Tag des offenen Denkmals. Hilft die öffentliche Hand einerseits Eigentümern bei der Sanierung und dem Erhalt ihres Besitzes, engagieren sich umgekehrt viele Ehrenamtliche dort, wo es um Denkmäler in staatlichem Eigentum geht. Auf diese Weise erhalten wir gemeinsam unser kulturelles Erbe auch für die nächsten Generationen.“

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein eröffnet den Tag des offenen Denkmals in diesem Jahr im Friedberger Theater Altes Hallenbad. Das 1909 in einem imposanten Jugendstilgebäude eingerichtete Bad plante der damals bekannteste Schwimmbadarchitekt Hans Meyer. Heute wird es als Kulturzentrum genutzt: Der Verein der Hallenbadfreunde setzte sich dafür ein, dass bei dem Umbau die noch vorhandenen Jugendstilelemente restauriert und ergänzt wurden. Die Räume bieten unter anderem Platz für Theateraufführungen, Konzerte und Kleinkunstveranstaltungen.

Der Tag des offenen Denkmals in Deutschland zählt zu den European Heritage Days, die seit 1991 auf Initiative des Europarates ins Leben gerufen wurden und seither jedes Jahr europaweit stattfinden. Ziel ist, die Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes zu sensibilisieren und Interesse für die Denkmalpflege zu wecken. So kann das Publik auch viele historische Bauten und Stätten, die sonst nicht oder nur teilweise für das Publikum zugänglich sind, in Führungen oder Ausstellungen erkunden. Insgesamt sind in Hessen rund 60.000 Einzeldenkmäler registriert, dazu kommen etwa 3.000 Gesamtanlagen.

„Die Denkmäler sind Quellen und Zeugnisse unserer Geschichte und Entwicklung, mehr noch – sie sind identitätsstiftend für alle Hessinnen und Hessen und der beste Weg, das Gesicht und den Zustand unserer Gemeinden zu pflegen.  In diesem Jahr stellt die Landesregierung für die Denkmalpflege rund 8,1 Millionen Euro zur Verfügung. Diese Gelder erhalten die Eigentümer denkmalgeschützter Gebäude als Zuschüsse für notwendige Sanierungen. Darüber hinaus investiert das Land zusätzlich in den Erhalt seiner eigenen historischen Liegenschaften, rund 50 Burgen, Schlösser und Parks“, so Kunst- und Kulturminister Boris Rhein abschließend.

Ergänzend zu den Beiträgen von  Kunst- und Kulturminister Boris Rhein, stellte  Dr. Markus Harzenetter, Präsident Landesamt für Denkmalpflege Hessen, die Zeitung zum Tag des offenen Denkmals in Hessen vor: „Wir haben die gesamten Aktivitäten, die es am Tag des offenen Denkmals in Hessen gibt, versucht zu bündeln und attraktiv darzustellen in der Zeitung „DENKmal“.

DENKmal erscheint zum Tag des offenen Denkmals in Hessen in einer Auflage von 100 000 Exemplaren. Redaktion Dr. Katrin Bek, Sonja Bonin M.A. liegt aus in  Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen u. öffentlichen Kulturdenkmälern. Infos: www.denkmalpflege-hessen.de
DENKmal erscheint zum Tag des offenen Denkmals in Hessen in einer Auflage von 100 000 Exemplaren. Redaktion Dr. Katrin Bek, Sonja Bonin M.A. Die Zeitschrift mit einer Liste aller Veranstaltungen und offenen hessischen Denkmäler am Tag des offenen Denkmal liegt aus in Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen u. öffentlichen Kulturdenkmälern. Infos: www.denkmalpflege-hessen.de

Diese Zeitung gibt es gleichfalls auch seit 20 Jahren und nur in Hessen. Wir versuchen in acht bis zehn Schwerpunktbeiträgen aktuelle Projekte zu pointieren, die so ein bisschen Sonderthema sind, etwa bei der Frage ‚gemeinsam Denkmäler erhalten‘“, erläuterte der Präsident des Landesamt für Denkmalpflege „Ich stelle zum Beispiel auf der Titelseite die Sanierung der Dorfschmiede in Freienseen vor, wo der ehemalige Pfarrer Ulf Häbel mit einer ganzen Truppe von Begeisterten irgendwann mal angefangen hat, die alte Dorfschmiede zu kaufen und das benachbarte Haus dazu, dann einfach das Projekt gemeinsam angefangen hat, von dem das ganze Dorf lebt. Das ist wirklich schön, und hat zudem den sehr aktuellen Aspekt, dass es ein Projekt ist, beim dem Flüchtlinge aus Somalia integriert wurden. Die haben Schutt weggefahren, Baumaterialien herbei geschafft. Es ist ein ganz konkretes Integrationsprojekt zusätzlich“, so Dr. Markus Harzenetter. Ein Integrationsprojekt, dass auch das ganze Dorf integriert und die Dorfgemeinschaft neu zusammengeschweißt habe, so Harzenetter.

denkmal2Die Zeitschrift „DENKmal“ mit einer Liste aller 500 Veranstaltungen und offenen hessischen Denkmäler am Tag des offenen Denkmal liegt aus in Kultureinrichtungen wie Bibliotheken, Museen, öffentlich zugänglichen Kulturdenkmälern und Institutionen. Infos: www.denkmalpflege-hessen.de

Eine Liste aller am Tag des offenen Denkmals geöffneten Stätten in Hessen finden Sie unter http://tag-des-offenen-denkmals.de/laender/he/

Über 360 historische Orte in Rheinland-Pfalz öffnen ihre Pforten am Tag des offenen Denkmals am 11.09.2016

tag-d-offenen-denkmal-rlpTag des offenen Denkmals 2016
Über 360 historische Orte in Rheinland-Pfalz öffnen ihre Pforten

Unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“ können beim bundesweiten Tag des offenen Denkmals 2016 am Sonntag, 11. September, über 360 historische Orte in Rheinland-Pfalz besichtigt werden. Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Salvatore Barbaro stellte am Mittwoch, 7. September, gemeinsam mit Thomas Metz, Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), und Dr. Roswitha Kaiser, Leiterin der Landesdenkmalpflege in Mainz, das Landesprogramm sowie die dazugehörige Broschüre im Erthaler Hof vor.

„Rheinland-Pfalz verfügt über eine beachtliche Zahl faszinierender Denkmäler. Sie sind Ausdruck unseres reichhaltigen kulturellen Erbes, das es zu bewahren gilt. Eine Aufgabe, die ohne den unermüdlichen Einsatz der zahlreichen ehrenamtlichen Helfer nicht zu bewältigen wäre. Der Tag des offenen Denkmals bietet Gelegenheit, dieses Engagement zu würdigen und sich auf eine spannende Entdeckungsreise durch die vielfältige Kulturgeschichte unseres Landes zu begeben“, so Kulturstaatssekretär Salvatore Barbaro.

Bei der bundesweiten Veranstaltung stehen in diesem Jahr vor allem traditionelle Denkmäler wie Burg-, Kloster- oder Kirchenruinen im Mittelpunkt. Das Highlight stellt die Mainzer Zitadelle dar. Von der Burg zur Festung, von der kurfürstlichen Wehranlage zum französischen Militärstützpunkt, vom Kloster zum Kriegsgefangenlager: Die einstige barocke Festungsanlage auf dem Jakobsberg diente während ihrer über 350-jährigen Historie den unterschiedlichsten Zwecken. Dort findet am Sonntag, 11. September, um 11 Uhr die Auftaktveranstaltung zum Tag des offenen Denkmals in Rheinland-Pfalz mit Kulturminister Konrad Wolf statt. „Denkmalpflege ist nicht nur eine Angelegenheit staatlicher, kommunaler und kirchlicher Behörden. Es sind vor allem die Eigentümerinnen und Eigentümer, die für den Erhalt und die Pflege der Denkmale sorgen, häufig unterstützt von engagierten Vereine und Initiativen“, betonte Thomas Metz, Generaldirektor der GDKE. Landeskonservatorin Dr. Roswitha Kaiser ergänzte: „Ehrenamtliche Kräfte sorgen oft für die Unterhaltung und Pflege von Burgruinen oder historischen Garten- und Parkanlagen. Sie unterstützen damit nicht nur die Arbeit der Denkmalpflege, sondern tragen auch zur Bewahrung ihrer eigenen regionalen Identität und lebenswerten Umwelt bei.“

In der Landeshauptstadt Mainz ist am Tag des offenen Denkmals unter anderem die Gedenkstätte und Kirchenruine St. Christoph zu besichtigen, die erst kürzlich umfassend renoviert wurde. Im Ziegelmuseum in Mainz-Bretzenheim erfahren die Besucher mehr über die Tonziegelproduktion in der Pfalz und können einen 1904 errichteten Ringofen begutachten. In Guntersblum wird das ehemalige Wasserwerk vorgestellt. Kulturstaatssekretär Salavatore informiert sich vor Ort über die Anlage, die vor über 100 Jahren erstmals in Betrieb genommen wurde.

Die GDKE mit ihrer Direktion der Landesdenkmalpflege spielt eine tragende Rolle bei den Vorbereitungen zum Tag des offenen Denkmals. Die Broschüre „Gemeinsam Denkmale erhalten“ enthält alle wichtigen Informationen. Sie ist digital unter www.gdke.rlp.de abrufbar.

Der Tag des offenen Denkmals findet 2016 bereits zum 24. Mal statt. 1993 wurde der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerufen, Rheinland-Pfalz ist von Anfang an dabei.

Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.

Programm für Rheinland-Pfalz

weitere Infos

Tag des offenen Denkmals 2016: Broschüre informiert über Aktivitäten in Rheinland-Pfalz

tag.d.offenen.denkmal.rlpDer „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 11. September, steht in diesem Jahr unter dem Motto „Gemeinsam Denkmale erhalten“. So lautet auch der Titel der Begleitbroschüre, die von der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) im Vorfeld der bundesweiten Veranstaltung veröffentlicht wird. Die GDKE mit ihrer Direktion der Landesdenkmalpflege spielt eine zentrale Rolle bei den Vorbereitungen zum „Tag des offenen Denkmals“. Auf über 90 Seiten stellt die Publikation zum einen faszinierende Kulturdenkmäler des Landes Rheinland-Pfalz vor, die am Tag des offenen Denkmals besichtigt werden können – von Rheinhessen und der Pfalz über die Eifel bis in den Westerwald. Zum anderen gibt die Broschüre einen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten der zahlreichen Vereine und Initiativen, die sich für den Erhalt dieser bedeutenden Zeugnisse aus der bewegten Geschichte des Landes einsetzen. „Sie unterstützen damit nicht nur die Arbeit der Denkmalpflege, sondern tragen auch zur Bewahrung der regionalen Identität und einer lebenswerten Umwelt bei“, so Prof. Dr. Konrad Wolf, Minister für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur, der das Grußwort in der Broschüre verfasst hat. Darüber hinaus informiert die Publikation über Stadtführungen, Wanderungen, Vorträge, Dokumentationen, Konzerte und vieles mehr.

Die Broschüre „Gemeinsam Denkmale erhalten“ ist ab sofort kostenlos erhältlich, unter anderem bei allen Unteren Denkmalschutzbehörden, den Tourismuszentralen, in Museen sowie bei der Direktion Landesdenkmalpflege der GDKE.

Der Tag des offenen Denkmals findet 2016 bereits zum 24. Mal statt. Austragungsort der Auftaktveranstaltung in Rheinland-Pfalz am Sonntag, 11. September, ist in diesem Jahr die Mainzer Zitadelle. 1993 wurde der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerufen, Rheinland-Pfalz ist von Anfang an dabei.

Tag des offenen Denkmal – Eröffnung in Sayner Hütte Bendorf am 12. September 2015

Restaurierte Gießhalle Sayner Hütte in Bendorf nahe Schloss Sayn mit Schmetterlingsgarten
Restaurierte Gießhalle Sayner Hütte in Bendorf nahe Schloss Sayn mit Schmetterlingsgarten

Tag des offenen Denkmals 2015 in Rheinland-Pfalz


Kulturstaatssekretär Walter Schumacher: „Denkmäler haben viel zu erzählen“
Unter dem Motto „Handwerk, Industrie und Technik“ können beim bundesweiten „Tag des offenen Denkmals“ 2015 am Sonntag, 13. September, über 260 historische Orte in Rheinland-Pfalz besichtigt werden. Kulturstaatssekretär Walter Schumacher stellte  heute gemeinsam mit Thomas Metz, Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE), und Dr. Roswitha Kaiser, Leiterin der Landesdenkmalpflege, das Landesprogramm sowie die dazugehörige Broschüre in der Alten Ziegelei (Ziegelmuseum Mainz-Bretzenheim) vor. 1993 wurde der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz ausgerufen, Rheinland-Pfalz ist von Anfang an dabei.
„Denkmäler sind Zeitzeugen, sie haben viel erlebt und viel zu erzählen. Der ‚Tag des offenen Denkmals‘ ist eine wunderbare Gelegenheit, sich diesen Erinnerungsorten zu nähern. Und Rheinland-Pfalz hat faszinierende Denkmäler zu bieten. Über 260 historische Stätten nehmen in diesem Jahr teil – eine beeindruckende Zahl“, unterstrich  Kulturstaatssekretär Walter Schumacher und dankte allen Verantwortlichen, besonders den unzähligen Ehrenamtlichen, ohne deren Engagement dieser Tag gar nicht möglich sei.
Bei der bundesweiten Veranstaltung stehen in diesem Jahr industrielle und technische Denkmäler wie historische Mühlen, altehrwürdige Schmieden oder traditionelle Ziegeleien im Mittelpunkt. Ein Highlight in Rheinland-Pfalz stellt die Sayner Hütte in Bendorf dar – mit ihrer im 19. Jahrhundert aus Gusseisen errichteten Gießhalle ein einmaliges Industriedenkmal. Die vom Land initiierte Stiftung Sayner Hütte arbeitet daran, dieses Denkmal als UNESCOWeltkulturerbe vorzuschlagen. Das ehemalige Hüttenwerk war einst eine der bedeutendsten Eisengießereien in Preußen. Am 12. September findet dort die
Eröffnungsveranstaltung mit Kulturministerin Vera Reiß statt. In der Landeshauptstadt Mainz ist an diesem Tag unter anderem das Pumphaus am Römerwall (Grünanlage am Linsenberg) zu besichtigen. Der neubarocke Pavillon gibt Einblicke in die Technik der Mainzer Wasserversorgung im 19. Jahrhundert. Im Ziegelmuseum in Mainz-Bretzenheim erfahren die Besucher mehr über die Tonziegelproduktion in Rheinhessen und in der Pfalz und können einen 1904 errichteten Ringofen begutachten.
Am „Tag des offenen Denkmals“ öffnen zahlreiche historische Bauten und Stätten, von denen viele in der Regel nicht öffentlich zugänglich sind, ihre Pforten. Die GDKE mit ihren Direktionen der Landesdenkmalpflege und Landesarchäologie spielt eine zentrale Rolle bei den Vorbereitungen zum „Tag des offenen Denkmals“. Die heute vorgestellte Informationsbroschüre führt zu allen teilnehmenden Orten im Land. Herausgegeben von der GDKE ist sie auch in diesem Jahr wieder kostenlos bei allen Unteren Denkmalschutzbehörden, in den Kreis- und Stadtverwaltungen, in Touristik-Büros, in Volkshochschulen und in vielen Museen sowie bei der Direktion Landesdenkmalpflege der GDKE Rheinland-Pfalz erhältlich. Interessierte finden darin einen Überblick über Stadtführungen, Wanderungen, Vorträge, Dokumentationen, Konzerte und vieles mehr.
Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz – Wir machen Geschichte lebendig.