Kategorie-Archiv: Museum für angewandte Kunst

Rund um die Welt und bis auf den Mond – Gebrauchsgrafik im Fokus im Museum für angewandte Kunst in Frankfurt

Foto © massow-picture
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Die Schrifttype ‚Futura‘ – entworfen in Frankfurt und weltweit beliebt

Noch heute ist die „Futura“ die Hausschrift der Stadt Frankfurt. Hier wurde sie entwickelt und schaffte es zur weltweit beliebtesten Reformschrift. Das Museum für Angewandte Kunst zeigt in seiner neuen Ausstellung, wie im Frankfurt der 1920er Jahre die deutsche Typografie insgesamt maßgeblich beeinflusst wurde und blickt auf 100 Jahre Schrift- und grafische Gestaltung zurück.

Frankfurt am Main (pia) Heute sind ihre klaren, geometrischen Linien wieder modern. Bereits im 20. Jahrhundert war die „Futura“ eine der populärsten Schriftarten. Sie ist die einzige, die es sogar bis ins Weltall schaffte. Denn die Plakette, die die beiden Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin 1969 bei der ersten Mondlandung auf dem Erdtrabanten zurückließen, ist in Futura gesetzt. Entwickelt wurde die Schriftart in den 1920er Jahren in Frankfurt und trat von hier aus ihren Siegeszug um die Welt an. Dabei war sie kein einzelnes Phänomen. Vielmehr steht sie programmatisch für den damaligen gestalterischen Aufbruch, der zu einem wichtigen Bestandteil des einzigartigen Stadtplanungsprogramms „Das Neue Frankfurt“ wurde.

Gebrauchsgrafik im Fokus

„Alles Neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“ heißt daher die Ausstellung, mit der das Museum für Angewandte Kunst auf diese Phase der Stadtentwicklung zurückschaut. Sie steht in einer Reihe mit bereits gezeigten Ausstellungen zu diesem Thema wie „Das Frankfurter Zimmer“ oder die Ferdinand-Kramer-Schau. Während die architektonischen Leistungen des „Neuen Frankfurt“ mittlerweile wiederholt gewürdigt wurden, ist nun erstmals die Gebrauchsgrafik in den Mittelpunkt gerückt.

Für die Ausstellung konnte das Museum auf eine umfangreiche Sammlung aus dem Nachlass des Buchdruckermeisters und Schriftsetzers Philipp Albinus zurückgreifen. Er war von 1924 an zehn Jahre lang Fachlehrer für Typografie und Werkstattleiter für Schriftsatz an der Städtischen Kunstgewerbeschule. Rund 7.000 Blätter, Geschäfts- und Privatdrucksachen, hatten seine Erben dem Museum zur Verfügung gestellt, von denen eine Auswahl nun zum ersten Mal öffentlich gezeigt wird.

Wandel der Schrifttypen

Die Ältesten stammen aus dem 19. Jahrhundert, wie etwa ein Blatt aus Friedrich Stoltzes „Frankfurter Latern“. Die dort verwendete so genannte Frakturschrift mit den typisch gebrochenen Lettern, die an mit Feder geschriebene Buchstaben erinnern, war damals für fast alle Drucksachen in Deutschland Standard. Klaus Klemp, Kurator der Ausstellung, stellt dem Blatt vier Einladungskarten aus den 1920er Jahren zu unterschiedlichen Veranstaltungen an die Seite. Sie zeigen die damalige rasante Entwicklung. Die erste vom Juni 1925 nutzt noch den Fraktursatz, eine weitere vom Oktober 1925 eine Antiquaschrift, die auf dem lateinischen Alphabet basiert. Die beiden nächsten Blätter vom Mai und November 1926 sind bereits in einer so genannten Groteskschrift gesetzt, mit klaren Formen und ohne Serifen, also den feinen Linien, die bei anderen Schriften den Buchstabenstrich am Ende abschließen.

„Deutschland erlebte zu jener Zeit den größten Wandel seiner Schriftgeschichte in nur einem einzigen Jahrzehnt, den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts“, erläutert Klemp dazu. Der Anstoß sei damals aus der Kunst gekommen, von Avantgardisten wie dem Russen El Lissitzky und dem Bauhaus in Weimar. Man suchte nach einem adäquaten Ausdruck für das neue Zeittempo. „Die Groteskschrift war für die Drucksachen, was das flache Dach für die Architektur war: funktionsorientiert und gleichzeitig Symbol der neuen Gestaltungshaltung“, betont der Kurator.

Bauhausgedanke verfeinert

Frankfurt und Offenbach seien dabei mit ihren Schriftgießereien der wohl wichtigste Standort zur Reform der Typografie gewesen, stellt Klemp weiter fest und schätzt, dass dort damals mindestens 50 bis 60 neue Schriften entstanden. Wichtiger Anstoß dafür war die vom fortschrittsgläubigen Oberbürgermeister Ludwig Landmann ab 1924 geführte Stadt Frankfurt, die dieser mit einem umfangreichen Bauprogramm zum Zentrum einer süddeutschen Großregion machen wollte und dafür unter anderem den Architekten Ernst May als Leiter des Siedlungsamtes und seinen Kollegen Martin Elsaesser als Hochbauamtsleiter nach Frankfurt holte. Aufgrund der hohen Inflation hatte die Stadt bereits 1923 die Städel’sche Kunstschule sowie die Kunstgewerbeschule übernommen und beide zusammengeführt zu einer städtischen „Kunstschule für freie und angewandte Kunst“. Ihr Gründungsdirektor Fritz Wichert habe im Briefkontakt mit Walter Gropius in Weimar gestanden, aber eine eigene ganz bodenständige Verwirklichung des Bauhausgedankens für Südwestdeutschland angestrebt, stellt Klemp fest. Zur Architektur, Innenarchitektur und Produktgestaltung kam der Bereich Typografie und Drucksachengestaltung hinzu. Gerade auf diesem Gebiet habe Frankfurt mit dem Bauhaus in Weimar mithalten können. „Es gab dort weder so bedeutende Lehrer noch so viele neue Schriften wie hier.“

Verkaufsschlager ‚Futura‘

Leiter und Fachlehrer der neuen Satz-, Druck- und Buchbindewerkstatt der Schule wurde Philipp Albinus, der schon damals ein erfahrener und gut vernetzter Typograf war. Er war modernen Schriften gegenüber aufgeschlossen, verwendete zum Beispiel bereits die von Rudolf Koch entwickelte Schrift „Neuland“, die 1923 bei den Gebrüdern Klingspor in Offenbach erschienen war. Die Schule war daher bereits experimentierfreudig, noch bevor Paul Renner ab Mai 1925 als Typografielehrer für ein knappes Jahr dort unterrichtete. Renner entwarf schließlich 1927 die „Futura“-Schrift, von der ein erster Entwurf mit stark geometrischen Formen wie zum Beispiel einem Dreieck als unterem Teil des Buchstabens „g“ in der Ausstellung zu sehen ist. Erschienen ist die „Futura“ schließlich in der Bauerschen Gießerei, die diese weiterentwickelte und sie massentauglich machte. Da das Frankfurter Unternehmen Niederlassungen in New York und Barcelona besaß, schaffte es die „Futura“ schnell bis nach Nord- und Südamerika und wurde zur am besten verkauften Schrift der Firma. Anders als am Bauhaus habe es in Frankfurt eine enge Verbindung zwischen der Kunstgewerbeschule und der Wirtschaft gegeben, so dass viele Ideen praktisch umgesetzt worden seien, betont der Kurator.

Preziosen der Ausstellung

Hans Leistikow, ebenfalls Lehrer an der Schule und zugleich Leiter des städtischen Drucksachenbüros, bildete das Bindeglied zum Hochbauamt. Er habe Aufträge an fähige Studenten vermittelt, berichtet Klemp. Der Typograf Leistikow entwickelte zudem das konstruktivistische Adlersignet, das in der Bauverwaltung seit 1926 und seit 1930 für weite Teile der Stadtverwaltung genutzt wurde. Auch der Adler ist auf einem Protokollauszug des Magistrats der Stadt in der Ausstellung zu sehen. Leistikow gestaltete auch die von Ernst May herausgegebene Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“, die in einigen Heften auch die Neue Typografie zum Thema machte. 1930 übernahm der namhafte Stuttgarter Maler und Grafiker Willi Baumeister, der seit 1928 an der Frankfurter Kunstgewerbeschule lehrte, die Gestaltung und nutzte dafür bald auch die „Futura“. Er muss ein gutes Verhältnis zu Philipp Albinus gepflegt haben, denn in dessen Nachlass fanden sich drei originell gestaltete Neujahrskarten des Stuttgarters, die nun als besondere Preziosen die Ausstellung schmücken.

Neue Wege der Kommunikation

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten endete der Aufbruch in die gestalterische Avantgarde. Sie führten die Fraktur-Schrift wieder ein und entließen den Direktor der Kunstgewerbeschule sowie die meisten Lehrenden. Auch Philipp Albinus musste gehen. Das Projekt des „Neuen Frankfurt“ überdauerte die NS-Zeit nicht. Anders als dem Bauhaus war es den Frankfurter Protagonisten nicht gelungen, den Ruf nachhaltig zu bewahren. „Es hat nie ein einheitliches Erscheinungsbild gegeben und keinen Marketingmann, wie Walter Gropius es war“, erklärt sich Klemp diese Entwicklung.

Dass die Typografie in Frankfurt dennoch auch nach dem Krieg eine wichtige Rolle spielte, zeigt der zweite Teil der Ausstellung mit Arbeiten etwa der Vertreter der unter Leistikow nach dem Krieg entstandenen Kasseler Plakatschule, die ihren Arbeitsschwerpunkt in Frankfurt hatte. Auch die Protagonisten der 1980er Jahre schlugen neue Wege der Kommunikation ein und sind ebenfalls in der Schau vertreten wie auch aktuelle Gestalter, die an zwölf Stationen in der Ausstellung ihre Konzepte den historischen gegenüberstellen, damals wie heute mit der gleichen Grundhaltung: „Alles neu!“

Sabine Börchers (Presse- u. Informationsamt der Stadt Frankfurt a. Main)

Nur noch zwei Wochen! Die Ausstellung „Vom Verbergen“ – Museum für angewandte Kunst, Frankfurt

Foto © massow-picture
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Die Ausstellung „Vom Verbergen“ geht in die Schlussphase: Noch bis zum 6. März 2016 präsentiert das Museum Angewandte Kunst ausgewählte Objekte rund um das Phänomen des Verbergens und erzählt im Rahmen des Begleitprogramms Geschichten, die den Sammlungsstücken innewohnen. Das Museum Angewandte Kunst lädt zu zwei letzten Höhepunkten im Rahmen der Ausstellung ein:

Mittwoch, 24. Februar 2016
Verborgene Geschichten – Was gestickte Bilder erzählen. Das Katafalktuch aus dem Kloster Altenberg/Lahn.
Vortrag mit Dr. Stefanie Seeberg, Kunsthistorisches Institut der Universität zu Köln.
Sie gibt Einblick in die verborgene Geschichte des in der Ausstellung gezeigten Katafalktuchs zum Totengedenken der Hl. Elisabeth von Thüringen. In ihrem Vortrag enthüllt Seeberg das, was dem Betrachter der mittelalterlichen Stickerei im Museum
uf den ersten Blick verborgen bleibt: seine Entstehungsgeschichte und sein Verwendungszweck in der Klosterkirche Altenberg/Lahn. Vor diesem Hintergrund beginnt das Objekt selbst zu erzählen, wenn man sich ihm nähert und seinen Schmuck aus gestickten Figuren, Architekturmotiven und Ornamenten genauer betrachtet.
Eine Veranstaltung des Kunstgewerbevereins in Frankfurt am Main e.V. in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst.

Ohne Anmeldung. Eintritt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Sonntag, 6. März 2016

Foto © Anja Jahn Museum für Angewamdte Kunst
Foto © Anja Jahn Museum für Angewamdte Kunst

Von weißen Mäusen und anderen Leerstellen. Verbergen und Zeigen im Museum.
Führung mit Juliane Duft, kuratorische Assistentin der Ausstellung „Vom Verbergen“.Die Ausstellung Vom Verbergen geht in die Schlussphase: Noch bis zum 6. März 2016 präsentiert das Museum Angewandte Kunst ausgewählte Objekte rund um das Phänomen des Verbergens und erzählt im Rahmen des Begleitprogramms Geschichten, die den Sammlungsstücken innewohnen.

Zur Finissage am 6. März 2016 um 16 Uhr widmet sich Juniorkuratorin Juliane Duft dem Sammeln, Verwahren und Präsentieren an einem Museum. Das Museum verbirgt und schützt Gegenstände in dunklen, klimatisierten Depots, um sie der Nachwelt präsentieren zu können. Dabei bleiben die persönlichen Geschichten der Schränke, Truhen und Koffer jedoch für immer in ihnen verborgen. Was zum Beispiel wollten frühere Besitzer in den Kästchen und Geheimfächern vor fremden Blicken abschirmen? Vom Verbergen gibt den Dingen ihre – möglichen – Geschichten zurück, entfacht die Imagination der Besucher und zeigt somit, was die Museumsobjekte uns heute noch sagen können, was sie mit unserer Gegenwart, unserem Leben zu tun haben.

Ohne Anmeldung, im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Museum Angewandte Kunst Frankfurt präsentiert ‚Depotschau: Glück und Verheißung‘ ab 17. Feb. 2016

Knaben, die in den Händen Vasen mit Blütenzweigen halten, figürliche Keramik, China 1600-1619. Sie stellen die beiden lachenden Zwillingsgenien der Einigkeit und Harmonie (Hehe erxian) dar. © Museum für Angewandte Kunst
Knaben, die in den Händen Vasen mit Blütenzweigen halten, figürliche Keramik, China 1600-1619.
Sie stellen die beiden lachenden Zwillingsgenien der Einigkeit und Harmonie (Hehe erxian) dar. © Museum für Angewandte Kunst

(pia) Glück – welch ein großes Wort. Doch was genau ist Glück? Ein Gefühl, ein Lebensziel, ein utopischer Gedanke oder doch bloßer Zufall?

So vielschichtig der Begriff, so unterschiedlich fallen die Aktivitäten aus, die Menschen unternehmen, um sich dem Glückszustand zu nähern: das Streben nach Reichtum und materiellen Gütern einerseits, die vollständige Konzentration auf das Geistliche andererseits. Manche verlagern jegliche Glückswünsche auf die Zukunft oder gar auf ein Leben nach dem Tode. Oder erfüllt sich Glück allein in ekstatischer Liebe?

Die Suche in den Depots des Museum Angewandte Kunst hat Artefakte zutage gefördert, die vom Streben nach dem glücklichen Leben zeugen: ein Tafelaufsatz in der Form eines Liebestempels, Trinkgläser, die auf den Alkoholgenuss in geselliger Runde verweisen, oder auch ein kleines Ein-Cent-Stück aus jenem Land, das als einziges das Streben nach Glück in seine Staatsverfassung aufgenommen hat. Kuratorin der Depotschau ist Grit Weber. „Glück und Verheißung 99 Stücke aus den Sammlungen“ läuft samt Kurzfilmprogramm von 17. Februar bis 10. April. Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 16. Februar, um 19 Uhr.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt

Neue Ausstellungen 2016 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Foto: Diether v. Goddenthow
Foto: Diether v. Goddenthow
Neue Ausstellungen 2016

ZeitRaum. Nach Here von Richard McGuire
30. Januar – 11. September 2016

Eröffnung: Freitag, 29. Januar 2016, 18.30 Uhr
In seiner gefeierten Graphic Novel Here bricht der amerikanische Illustrator Richard McGuire die Einheit von Zeit, Raum und Handlung mit einem formalen Geniestreich auf: Im immer gleichen Hier einer gewöhnlichen Wohnzimmerecke setzt er zeitliche Einschübe ins jeweilige Jetzt, lässt innerhalb eines Bildes Bruchstücke der Vergangenheit einbrechen, Fragmente der Zukunft aufblitzen und entfaltet so wie im Zeitraffer ganze Menschenleben.
Die Ausstellung ZeitRaum erweckt McGuires Zimmer als begeh- und bespielbaren Bühnenraum zum Leben. Besucherinnen und Besucher jedweden Alters können sich durch das lebensgroße Setting bewegen und somit selber zu Figuren der Erzählung werden. Darüber hinaus greift ZeitRaum die Idee der Auflösung des Zeit-Raum-Kontinuums auf und fragt, was Bilder und Objekte, was die Wissenschaften uns über die Bedeutung der Zeit für unser Leben erzählen können.
Kurator: David Beikirch

German Design Award
zu Gast im Museum Angewandte Kunst
13. Februar – 28. Februar 2016

Eröffnung: Freitag, 12. Februar 2016, 19 Uhr
Der German Design Award, internationaler Premiumpreis des Rat für Formgebung, zeichnet Projekte aus dem Produkt – und Kommunikationsdesign aus, die auf ihre Art wegweisend in der deutschen und internationalen Designlandschaft sind. Der 2012 initiierte German Design Award zählt bereits heute zu den anerkanntesten Design-Wettbewerben weltweit und genießt in Fachkreisen und darüber hinaus hohes Ansehen.
In der Gastausstellung im Museum Angewandte Kunst werden die Gewinner aus dem Bereich Kommunikationsdesign, die Newcomer-Finalisten sowie der Ehrenpreis Personality präsentiert, der dieses Jahr an Konstantin Grcic geht.

Depotschau: Glück und Verheißung. 99 Stücke aus den Sammlungen und ein Kurzfilmprogramm
17. Februar – 10. April 2016

Eröffnung: Dienstag, 16. Februar 2016, 19 Uhr
Glück – welch ein großes Wort. Doch was genau ist Glück? Ein Gefühl, ein Lebensziel, ein utopischer Gedanke oder doch bloßer Zufall?
So vielschichtig der Begriff, so überaus unterschiedlich fallen die Aktivitäten aus, die Menschen unternehmen, um sich dem Glückszustand zu nähern: das Streben nach Reichtum und materiellen Gütern einerseits, die vollständige Konzentration auf das Geistliche andererseits. Manche verlagern jegliche Glückswünsche auf die Zukunft oder gar auf ein Leben nach dem Tode. Oder erfüllt sich Glück allein in ekstatischer Liebe?
Die Suche in den Depots des Museum Angewandte Kunst hat Artefakte zutage gefördert, die vom Streben nach dem glücklichen Leben zeugen: ein Tafelaufsatz in der Form eines Liebestempels, Trinkgläser, die auf den Alkoholgenuss in geselliger Runde verweisen, oder auch ein kleines Ein-Cent-Stück aus jenem Land, das als Einziges das Streben nach Glück in seine Staatsverfassung aufgenommen hat.
Kuratorin: Grit Weber

Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main 25. März – 21. August 2016

Werbeanzeige der Bauerschen Gießerei für die Schrift Futura, um 1928. Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.n © Museum für Angewandte Kunst
Werbeanzeige der Bauerschen Gießerei für die Schrift Futura, um 1928.
Sammlung Albinus im Museum Angewandte Kunst Frankfurt a.M.n © Museum für Angewandte Kunst

Eröffnung: Donnerstag, 24. März 2016, 19 Uhr
Nach dem Ersten Weltkrieg entstand in Frankfurt ein einzigartiges Modernisierungs- und Gestaltungsprojekt, das als „Das Neue Frankfurt“ in die Architekturgeschichte eingegangen ist. Das Museum Angewandte Kunst erweitert die Sicht auf „Das Neue Frankfurt“ um den Bereich des Designs und rückt im Frühjahr 2016 Typografie und Grafik in den Fokus, genauer, die aus Frankfurt stammenden Meilensteine der visuellen Gestaltungsmoderne: So wurde etwa in den 1920er Jahren die erste populäre Reformschrift Futura in der Mainmetropole entworfen und trat von hier aus ihren weltweiten Siegeszug an. Nach 1945 war Frankfurt nicht zuletzt durch die Ansiedlung US-amerikanischer Werbeagenturen, durch Verlage wie Suhrkamp und S. Fischer und den Einfluss der Kasseler Plakatschule ein Hotspot des typografischen und werbegrafischen Geschehens der Zeit – und ist das bis heute.
Kuratoren: Prof. Dr. Klaus Klemp und Prof. em. Friedrich Friedl, Peter Zizka und Matthias Wagner K

Stefan Sagmeister. The Happy Show
23. April – 25. September 2016

Eröffnung: Freitag, 22. April 2016, 19 Uhr
Auf der Suche nach dem Glück: Der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns zeigt in The Happy Show die Resultate seiner zehn Jahre andauernden Untersuchung des Glücks in hochgradig emotionalen Infografiken, Skulpturen, Installationen und Filmen. Mit feinem Humor und ironischer Distanz kommentiert er sich selbst und die Welt zum Thema und verarbeitet sozialwissenschaftliche Daten der Glücksforschung bedeutender Historiker, Psychologen und Anthropologen. Sagmeister zeigt Gestaltung als wichtigen gesellschaftlichen Faktor, weniger zur Verkaufsförderung denn als Hilfe für das Verstehen einer Welt, die wie an einem riesigen Gummiband befestigt, endlos beschleunigt wird.
Die vom Institute of Contemporary Art der University of Pennsylvania organisierte und von der ehemaligen ICA-Direktorin Claudia Gould, derzeit Helen Goldsmith Menschel Director, The Jewish Museum, New York, kuratierte und gefeierte Ausstellung wird nach Stationen in Nordamerika, Paris und Wien im Museum Angewandte Kunst von Peter Zizka koordiniert.

Über Waffen. Fire and Forget 2
10. September 2016 – 8. Januar 2017

Eröffnung: Freitag, 9. September 2016, 19 Uhr
Die Ausstellung folgt den Spuren, die Waffen und Gewalt in unserem täglichen Leben, in Mode, Design und Kunst hinterlassen. Sichtbar und doch unter der Oberfläche erzählen sie eine Geschichte von der stets fragilen Zähmung unserer Triebe, der Veränderung unserer Fantasien durch die Entwicklung neuer Technologien und den immanenten Widersprüchen in einer Gesellschaft.
Die Ausstellung basiert auf dem Konzept der Ausstellung Fire and Forget. On Violence, kuratiert von E. Blumenstein und D. Tyradellis für das KW Institute for Contemporary Art, vom 14.6.-30.8.2015 in Berlin.
KuratorInnen: Ellen Blumenstein, Daniel Tyradellis, Matthias Wagner K, Juliane Duft

LAMY. Design als Prozess
24. September 2016 – 26. Februar 2017

Eröffnung: Freitag, 23. September 2016, 19 Uhr
Von 1963 bis 1966 entwickelte Gerd A. Müller das Design für ein völlig neues Schreibgerät des Heidelberger Herstellers LAMY. Der Füllfederhalter LAMY 2000 wird seitdem ununterbrochen hergestellt und ist als Ikone einer sachlich-eleganten Gestaltung in vielen Sammlungen großer Designmuseen vertreten. Die Ausstellung nimmt die 50-jährige Produktionsgeschichte des LAMY 2000 zum Anlass, am Beispiel dieses Füllers einmal sehr illustrativ hinter die Kulissen der Entstehung unserer Dingwelten zu schauen. Was sind die Voraussetzungen für eine überzeugende Gestaltung? Und warum ist im Design oftmals gerade das Einfache das Schwierige?
Kurator: Prof. Dr. Klaus Klemp

Yokohama 1868-1912. Als die Bilder leuchten lernten
8. Oktober 2016 – 29. Januar 2017

Utagawa Sadahide (1807-ca. 1878): Hafenszene in Yokohama (Ausschnitt) ukiyoe-Holzschnitt, 1861 (Privatsammlung), © Museum für Angewandte Kunst,
Utagawa Sadahide (1807-ca. 1878): Hafenszene in Yokohama (Ausschnitt)
ukiyoe-Holzschnitt, 1861 (Privatsammlung), © Museum für Angewandte Kunst,

Eröffnung: Freitag, 7. Oktober, 19 Uhr
Yokohama ist der Ort, an dem symbolisch die japanische Moderne und die Öffnung des Landes zur Welt beginnen. Zeitgleich mit dem wirtschaftlichen Umbruch zum Ende der Edo-Zeit werden in Yokohama um 1860 die ersten Fotostudios eröffnet. Die Pioniere der japanischen Fotografie bedienen zunächst vordergründig das Klischee eines naiv-exotischen Japanbildes, brechen es in der Folge jedoch virtuos mit meisterhaft komponierten Motiven und einer eigenen Handschrift. Mit dem rasanten Aufstieg der neuen Bildtechniken verschwindet zugleich das Interesse am traditionellen Handwerk des ukiyoe-Holzschnitts, der um 1900 mit Kriegspropaganda aus dem Chinesisch-Japanischen und dem Russisch-Japanischen Krieg eine skurrile letzte Blüte treibt. Im Gegenüber bieten das eigenwillige Schlusskapitel der japanischen Holzschnittkunst und der parallele Aufstieg der japanischen Fotografie einen überraschenden Einblick in ein Land im Umbruch.
Kurator: Dr. Stephan von der Schulenburg

Ewig flüchtig. Duft zwischen Produkt, Information und Identität
14. Oktober 2016 – 26. März 2017

Eröffnung: Donnerstag, 13. Oktober 2016, 19 Uhr
Der Geruchssinn als Sinn der Erinnerung und des Verlangens – so beschreibt schon Rousseau im 18. Jahrhundert unser rätselhaft inniges Verhältnis zu Düften. Tatsächlich ist das Riechen der früheste Sinn von Lebewesen überhaupt, stellen Duftstoffe ein lebenswichtiges Verbindungsmedium zwischen Subjekt und Umwelt dar. Darüber hinaus kann der Hauch eines Duftes ganze Erinnerungswelten wachrufen und Vergangenes urplötzlich intensiv in uns lebendig werden lassen.
Mit der Ausstellung widmet sich das Museum Angewandte Kunst der Frage nach der Gestaltung rund um das Medium Duft und dessen Auswirkungen auf Gefühlswelten und Verhalten. An der Schnittstelle zwischen Design und Kunst entsteht eine Schau, die eine im Konsumalltag ständig präsente Disziplin auslotet, welche jedoch selten hinterfragt wird.
Kurator: Martin Hegel

Ort:
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Information
T +49 69 212 31286
F +49 69 212 30703
www.museumangewandtekunst.de
Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

 

Museum Angewandte Kunst: Grit Weber ist neue stellvertretende Direktorin

Aktuelle Ausstellungen

Grit Weber neue Direktorin des Museums für Angewandte Kunst, Frankfurt . Foto © Sabine Schirdewahn – Stadt Frankfurt
Grit Weber neue Direktorin des Museums für Angewandte Kunst, Frankfurt . Foto © Sabine Schirdewahn – Stadt Frankfurt

(pia) Grit Weber ist neue stellvertretende Direktorin und Kuratorin für Design, Kunst und Medien des Museum Angewandte Kunst in Frankfurt am Main.

Nach ihrem Studium der Kunstgeschichte, Kunstpädagogik und Kulturanthropologie in Frankfurt arbeitete Grit Weber in der Kunstsammlung der Dresdner Bank, bevor sie ins journalistische Metier wechselte und zehn Jahre als Chefredakteurin die Gesamtverantwortung für das „artkaleidoscope-Kunstmagazin für Frankfurt und Rhein-Main“ übernahm. Ab 2009 leitete sie fünf Jahre das Kunstressort beim Journal Frankfurt.

Als Journalistin begleitete sie die kulturellen und kulturpolitischen Aktivitäten der Stadt und der Region, stand im engen Austausch mit Künstlern und Kuratoren der Museen und Kulturinstitutionen, analysierte und kommentierte in ihren Beiträgen die Entwicklungen auf dem Gebiet der Kunst, der Architektur und des Designs.

Im Frühjahr 2014 übernahm sie vertretungsweise die Leitung der Presseabteilung am Museum Angewandte Kunst. Ihr breites Wissen in den unterschiedlichen Disziplinen der Kunst und der Gestaltung, ihre vielfältigen Kontakte in die Kulturszene und das spartenübergreifende Denken sind die ausschlaggebenden Kriterien, die Museumsdirektor Matthias Wagner K dazu veranlassten, sie fest an das Haus zu holen, wo sie in Nachfolge von Klaus Klemp die stellvertretende Direktion übernimmt und den Bereich Design, Kunst und Medien betreuen wird.

Aktuelle Ausstellung:
Sense of Doubt – Wider das Vergessen

Adresse:
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Telefon 069 212 31286 (Hotline)
Fax 069 212 30703 Kasse

Klassiker & Raritäten: Vom Verbergen Filmreihe im September in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst

Klassiker & Raritäten: Vom Verbergen
Filmreihe im September in Kooperation mit dem Museum Angewandte Kunst

Die Ausstellung „Vom Verbergen” im Museum Angewandte Kunst (23. Juli 2015 bis 6. März 2016) erzählt anhand von ausgesuchten Objekten aus den Sammlungen – Koffern, Truhen, Schränken und Paravents – von versunkenen Schätzen, erotischen Rendezvous und einem tragischen Tod unter dem Richtschwert. Die Objekte sind stumme Zeugen von tatsächlich passierten oder möglichen Geschichten, die in der Ausstellung in 30 Einzelinstallationen zum Leben erwachen. Auch der dunkle Kinosaal bietet einen Ort, um geschützt vor unliebsamen Blicken hinter fremde Wände und damit in unbekannte Leben zu schauen. In der Position eines Voyeurs erkundet der Betrachter versteckte Wünsche, Obsessionen und andere mögliche Abgründe der menschlichen Seele. Die Filmreihe zur Ausstellung „Vom Verbergen“ im Kino des Deutschen Filmmuseums lädt dazu ein, sich diesem Genuss hinzugeben. Mörderische Geheimnisse warten im Verborgenen, wo dunkle Leidenschaften schlummern.

Dienstag, 1. September, 18 Uhr (DF)
Samstag, 19. September, 18 Uhr (OF)
ROPE Cocktail für eine Leiche
USA 1948. R: Alfred Hitchcock
D: James Stewart, John Dall, Farley Granger. 80 Min. 35mm. DF/OF
In ihrem Appartement ersticken die genialen Harvard-Studenten Brandon und Phillip ihren Kommilitonen David – weniger aus persönlichen Gründen als mit dem Ziel, den perfekten Mord zu begehen. Anschließend laden sie Freunde und Verwandte des Opfers zu einer Cocktailparty ein. Diese beginnen allmählich, David zu vermissen, dessen Leiche in einer Büchertruhe lagert. Während Brandon die Situation sichtlich genießt, wird Phillip immer nervöser. Hitchcock verzichtete in seinem Film nach dem gleichnamigen Theaterstück von Patrick Hamilton weitgehend auf Schnitte.

Mittwoch, 2. September, 18 Uhr
Mittwoch, 9. September, 18 Uhr
DANGEROUS LIAISONS Gefährliche Liebschaften
Großbritannien/USA 1988. R: Stephen Frears
D: John Malkovich, Glenn Close, Michelle Pfeiffer. 120 Min. 35mm. OmU
Der Herzensbrecher Valmont geht eine perfide Wette mit der Marquise de Merteuil ein: Wenn es ihm gelingt, die unschuldige Cécile de Volanges kurz
vor deren Ehe zu verführen, schenkt die Marquise ihm eine Liebesnacht. So will diese sich an dem zukünftigen Ehemann des Wettobjekts rächen,
während der Verführer es eher auf die verheiratete tugendhafte Madame de Tourvel abgesehen hat. Ein erotisches Ränkespiel über verhängnisvolle
Affären und Intrigen des französischen Adels am Vorabend der Französischen Revolution, das die Epoche des Rokoko mit ihren üppig
ausgestatteten Kostümen in einen eindrucksvollen visuellen Rahmen fasst.

Donnerstag, 3. September, 20:30 Uhr
Dienstag, 15. September, 18 Uhr
IM KELLER
Österreich 2014. R: Ulrich Seidl. Dokumentarfilm. 90 Min. DCP
Ulrich Seidls jüngster Dokumentarfilm folgt seinen Protagonisten hinab in verborgene österreichische Keller. Hier leben sie ihre abgründigen Obsessionen aus, sammeln Nazi-Devotionalien, betreiben Schießstände, spielen Blasmusik oder streicheln ihre Puppensammlung. „In unser aller Unterbewusstsein ist der Keller aber auch ein Ort der Dunkelheit, ein Ort der Angst, ein Ort der menschlichen Abgründe“, so Ulrich Seidl in seinem komisch-irritierend-verstörenden Film.

Samstag, 5. September, 16 Uhr
LA BELLE NOISEUSE Die schöne Querulantin
Frankreich/Schweiz 1991. R: Jacques Rivette
D: Michel Piccoli, Jane Birkin, Emmanuelle Béart. 240 Min. 35mm. OmU
Ein nicht vollendetes Gemälde ist Ausgangspunkt dieses Films, der nach Balzacs Novelle Das unbekannte Meisterwerk entstand. Zehn Jahre nachdem er die Arbeit an dem Bild „La Belle Noiseuse“ aufgegeben hat, lässt sich der Künstler Frenhofer von einem Kollegen überreden, das Werk wiederaufzunehmen. Modell soll nicht mehr die Frau des Malers sein, sondern die Freundin des Kollegen. Je mehr der Maler versucht, den Körper der jungen Frau in Posen zu zwingen, desto mehr gewinnt diese Autonomie über ihren Körper. Das Bild selbst bekommt der Zuschauer nie zu sehen.

Samstag, 12. September, 22.30 Uhr
Samstag, 26. September, 22.30 Uhr
DR. JEKYLL AND MR. HYDE
USA 1932. R: Rouben Mamoulian. D: Fredric March, Miriam Hopkins,
Rose Hobart. 98 Min. 35mm. restaurierte OF
Der renommierte Arzt Dr. Jekyll versucht in geheimen Experimenten, das Gute und das Böse in der menschlichen Seele voneinander zu trennen. Bei einem Selbstversuch verwandelt er sich in das unkontrollierbare Monster Mr. Hyde. Fortan im Alltag als der gutmütige, hilfsbereite Dr. Jekyll unterwegs, lebt derselbe als Mr Hyde immer häufiger seine dunklen Seiten aus und vergeht sich wiederholt an einer Prostituierten.
Kopie zur Verfügung gestellt von der Cinémathèque royale de Belgique

Dienstag, 22. September, 18 Uhr
DIE KOREANISCHE HOCHZEITSTRUHE
Deutschland 2008. R: Ulrike Ottinger
Dokumentarfilm. 82 Min. 35mm. Korean. OmU
Hochzeitszeremonien werden in Korea traditionell teuer und sehr aufwendig gefeiert. Die Regisseurin Ulrike Ottinger dokumentiert ein jeder Eheschließung vorangehendes Ritual, bei dem der Bräutigam kostbare symbolische Gegenstände in eine Truhe legt und zu Fuß zum Elternhaus seiner zukünftigen Frau trägt. Ottingers Blick auf diesen Brauch gewährt erstaunliche Einblicke in die moderne koreanische Gesellschaft: Die sorgfältig gepackte und verschnürte Truhe vergegenständlicht einen Eindruck dessen, was im Alten neu und im Neuen alt ist.

Museum für Angewandte Kunst – Museumsuferfest-Programm

Museum für angewandte Kunst FrankfurtZum diesjährigen Museumsuferfest feiert das Museum Angewandte Kunst drei Tage lang seinen 30. Geburtstag im Richard Meier-Bau, in den es 1985 einzog. Höhepunkt des Festes ist die Aktionsbühne am Museumseingang, auf der Live-Musik, Workshops, Liveacts und Breakdance die Feierlichkeiten begleiten. Ab 20 Uhr wird mit Musik an der Brunnenbar gemeinsam auf den 30. Geburtstag des Museums angestoßen. Die ersten 100 Besucher erhalten Freitag, Samstag und Sonntag ab 20 Uhr kostenlos einen Geburtstagstrunk.

Programm

Freitag, 28. August 2015
15:00 – 17:00 Uhr Outdoor-Workshops, Museumspark (u.a. Festtags-Kimchi selbstgemacht, Geburtstagsgebäck selbst formen (Dasik), Geburtstagsessen – Reisröllchen selbst rollen (Gimbap), Geburtstagskaffee mal anders – Verkostung von koreanischem Grünen Tee und Gebäck)
17:00 Uhr Klänge aus dem Land der Morgenstille – Traditionelle koreanische Instrumente
17:00 – 22:00 Uhr Musikalische Geburtstagsgrüße
18:00 Uhr Breakdance
19:00 Uhr Korean Jazz Meeting
20:00 Uhr Herzlichen Glückwunsch zum 30sten. Wir stoßen gemeinsam an (kostenloser Ausschank Willkommensgetränk für die ersten 100 Gäste)
20:00 – 22:00 Uhr The Best of Richard Meier Music Contest 2015

Samstag, 29. August 2015
15:00 – 18:00 Uhr Führungen
15:00 – 17:00 Uhr Outdoor-Workshops, Museumspark (u.a. Festtags-Kimchi selbstgemacht, Geburtstagsgebäck selbst formen (Dasik), Geburtstagsessen – Reisröllchen selbst rollen (Gimbap), Geburtstagskaffee mal anders – Verkostung von koreanischem Grünen Tee und Gebäck)
15:00 Uhr Richard Meier. Ein Stilraum. Architekturführung
15:30 Uhr Richard Meier. Ein Stilraum. Architekturführung
16:00 Uhr Vom Verbergen
16:30 Uhr Vom Verbergen
17:00 Uhr Klänge aus dem Land der Morgenstille – Traditionelle koreanische Instrumente
17:00 – 22:00 Uhr Musikalische Geburtstagsgrüße
17:00 Uhr RAY 2015. IMAGINE REALITY
17:30 Uhr RAY 2015. IMAGINE REALITY
18:00 Uhr Breakdance
19:00 Uhr Korean Jazz Meeting
20:00 Uhr Herzlichen Glückwunsch zum 30sten. Wir stoßen gemeinsam an (kostenloser Ausschank Willkommensgetränk für die ersten 100 Gäste)
20:00 – 22:00 Uhr The Best of Richard Meier Music Contest 2015

Sonntag, 30. August 2015
15:00 – 18:00 Uhr Führungen
15:00 – 17:00 Uhr Outdoor-Workshops, Museumspark (u.a. Festtags-Kimchi selbstgemacht, Geburtstagsgebäck selbst formen (Dasik), Geburtstagsessen – Reisröllchen selbst rollen (Gimbap), Geburtstagskaffee mal anders – Verkostung von koreanischem Grünen Tee und Gebäck)
15:00 Uhr Richard Meier. Ein Stilraum. Architekturführung
15:30 Uhr Richard Meier. Ein Stilraum. Architekturführung
16:00 Uhr Vom Verbergen
16:30 Uhr Vom Verbergen
17:00 Uhr Klänge aus dem Land der Morgenstille – Traditionelle koreanische Instrumente
17:00 – 22:00 Uhr Musikalische Geburtstagsgrüße
17:00 Uhr RAY 2015. IMAGINE REALITY
17:30 Uhr RAY 2015. IMAGINE REALITY
18:00 Uhr Breakdance
19:00 Uhr Korean Jazz Meeting
20:00 Uhr Herzlichen Glückwunsch zum 30sten. Wir stoßen gemeinsam an (kostenloser Ausschank Willkommensgetränk für die ersten 100 Gäste)
20:00 – 22:00 Uhr The Best of Richard Meier Music Contest 2015

Kontakt
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Tel.: 069/21 23 40 37
Fax: 069/21 23 07 03

Internet:
E-Mail: info.angewandte-kunst@stadtfrankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de

Öffnungszeiten:
Fr. und Sa.: 10.00 – 22.00 Uhr
So.: 10.00 – 20.00 Uhr

Museum für angewandte Kunst

Aktuelle Ausstellungen

Museum für angewandte Kunst FrankfurtDas 1877 gegründete Museum für angewandte Kunst Frankfurt ist eines der bedeutendsten internationalen Museen seiner Art. Seine Sammlungen bilden 5000 Jahre Geschichte verschiedener Kulturen ab vom europäischen Kunsthandwerk des 12. bis 21. Jahrhunderts, Design, Buchkunst und Graphik, Islamische Kunst, sowie Kunst und Kunsthandwerk Ostasiens. Man könnte das Museum für angewandte Kunst  auch als „Kunstgewerbemuseum“ oder „Kulturgewerbemuseum“ nennen. Die Exponate zeichnen sich durch ihre einzigartige Ästhetik und handwerkliche Materialverwendung aus.

Öffnungszeiten
Montag, geschlossen
Dienstag, Donnerstag-Sonntag 10-18 Uhr
Mittwoch 10-20 Uhr

Museum Angewandte Kunst Frankfurt
Schaumainkai (Museumsufer) 17
60594 Frankfurt am Main
+49 (0)69 212 34037
+49 (0)69 212 30703