Kategorie-Archiv: Museum für angewandte Kunst

„Unter Waffen. Fire & Forget 2″ – Museum Angewandte Kunst präsentiert ab 9.09.2016 Ausstellung zu Militärsästhetik

Eddie Borgo Bullet Cuff, 2011 Beschichtetes Messing © Eddie Borgo
Eddie Borgo
Bullet Cuff, 2011
Beschichtetes Messing
© Eddie Borgo

Unter Waffen. Fire & Forget 2

Museum Angewandte Kunst präsentiert neue Ausstellung

(pia) Waffen üben eine ambivalente Faszination aus. Sie verkörpern Macht und Überlegenheit und erinnern zugleich an Schmerz und Tod. Ob als Mittel zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung, zum Zweck der individuellen oder kollektiven Gewaltanwendung, zur eigenen Sicherheit getragen oder als Sport- oder Arbeitsgerät verwendet: Waffen sind unter uns – ob wir sie sehen oder nicht, ob sie Angst auslösen, Lust bereiten oder beides zugleich.

Vom 10. September 2016 bis 26. März 2017 folgt die Ausstellung „Unter Waffen. Fire & Forget 2“ im Museum Angewandte Kunst in Frankfurt den Spuren, die Waffen und Militärästhetik in Kunst, Design, Mode und Alltagskultur hinterlassen. Damit erweitert und ergänzt „Unter Waffen“ die 2015 im KW Institute for Contemporary Art in Berlin gezeigte Ausstellung „Fire & Forget. On Violence“, die der Frage nachgegangen war, wie Waffen und Gewalt in der Kunst der Gegenwart verhandelt werden. Am Donnerstag, 8. September, lädt das Museum zur Pressekonferenz ein, am Freitag, 9. September, 19 Uhr, wird die Schau eröffnet.

In einer Architektur, die die Formensprache von Kunst- und Waffenmessen für den musealen Kontext zuspitzt, werden auf 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche skurrile und schöne, informative und verstörende Exponate präsentiert: Werke von Barbara Kruger, Korpys/Löffler, Omer Fast, Timo Nasseri, Nedko Solakov, Timur Si-Qin und anderen reflektieren Waffen und physische Gewalt auf jeweils originäre Weise. Bomberjacken von Helmut Lang, Camouflage-Prints, Parfumflakons und Dildos in Handgranatenform, afghanische Teppiche mit Waffenmotiven oder Design von Philippe Starck nutzen die mit Waffen verbundenen Affekte für ihre Zwecke. Die Referenz auf militärische Ästhetik spielt mit der Provokation, doch zugleich verdichten sich in diesen Objekten verborgene Ängste und Sehnsüchte einer Gesellschaft.

Ob Design oder Kunst – „Unter Waffen“ bietet Rahmen und Raum, sich dem Thema beobachtend zu nähern. Die sinnlich wahrnehmbare Form der unterschiedlichen Exponate soll unmittelbar affizieren und so die Ambivalenz des Phänomens zwischen Anziehung und Angst sichtbar und spürbar werden lassen.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt
Hotline Museum Angewandte Kunst:
Tel. (+ 49)69/212 31286 / 38857
www.museumangewandtekunst.de

Museum Angewandte Kunst auch beim Museumsuferfest ganz im Zeichen des Glücks

MuseumAngewandteKunstFür das Museum Angewandte Kunst steht das Museumsuferfest 2016 (26. bis 28. August 2016) ganz im Zeichen des Glücks: In der knallgelben Ausstellung „The Happy Show“ präsentiert der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns Stefan Sagmeister die Resultate seiner Selbstversuche und Forschungen rund ums Glück. In Filmen, Grafiken und Installationen sucht Sagmeister Antworten auf die Fragen: Was macht uns glücklich und wie lässt sich unser Glücksempfinden steigern? An zahlreichen interaktiven Stationen lassen sich seine Tipps gleich ausprobieren!

Bereits vor dem Museum begrüßt ein gelber VW-Bulli die Besucher und Besucherinnen und lädt zum Festhalten fröhlicher Momente ein: Ausgestattet mit einer professionellen Kamera und Blitzanlage können im Fotobulli Aufnahmen gemacht und sofort ausgedruckt oder auf das Handy geladen werden. Daneben sorgen verschiedene Jazzbands, Breakdance zu koreanischer Popmusik und DJ Acts für den Happy Sound zum Fest. Lustige Maskenworkshops laden Groß und Klein zum Kreativ- und Aktivwerden ein – Glückserlebnisse garantiert! Internationale kulinarische Angebote von koreanischen Cocktails über belgische Fritten und exklusives Kostproben von Bierspezialitäten aus Flandern bis hin zu Pastrami und Lachshäppchen machen das Glück perfekt.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Museumsuferfest 2016: Museum Angewandte Kunst

© massow-picture
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Im Museum Angewandte Kunst steht das Museumsuferfest 2016 ganz im Zeichen des Glücks. In der knallgelben Ausstellung The Happy Show präsentiert der in New York lebende Superstar des Grafikdesigns Stefan Sagmeister die Resultate seiner Selbstversuche und Forschungen rund ums Glück. In emotionalen Filmen, Grafiken und Installationen sucht Sagmeister Antworten auf die Fragen: Was macht uns glücklich und wie lässt sich unser Glücksempfinden steigern? An zahlreichen interaktiven Stationen lassen sich seine Glückstipps gleich ausprobieren!

Daneben sorgen verschiedene Jazzbands, Breakdance zu K-Pop und DJ Acts für den Happy Sound zum Fest. Workshops laden Groß und Klein zum Kreativ- und Aktivwerden ein – Glückserlebnisse garantiert! Internationale kulinarische Angebote vom koreanischen Cocktail über Fritten und exklusives Tasting von Bierspezialitäten aus Belgien bis zum festlichen White Dinner im Park machen das Glück perfekt.

Ausstellungen
Stefan Sagmeister. The Happy Show
ZeitRaum. Nach Here von Richard McGuire
Elementarteile
Richard Meier. EinStilraum
Stilräume Villa

Mit freundlicher Unterstützung von
Fleming’s Hotels & Restaurants
Generalkonsulat der Republik Korea
Visit Flanders

Ausführliches Programm

Museum Angewandte Kunst

„Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“ – noch bis 14. August – Museum Angewandte Kunst

 Alles neu ©Museum-Angewandte
Alles neu ©Museum-Angewandte

Nur noch drei Wochen: Die Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“ endet am 14. August

Die letzten Veranstaltungen des Begleitprogramms vom 24. Juli bis zum 14. August Die Ausstellung Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main geht in die Schlussphase. Noch bis zum 14. August beleuchtet das Museum Angewandte Kunst das gestalterische Geschehen in und um die Mainmetropole. Von den 1920er Jahren über die Nachkriegsjahre bis hin zur lebendigen Designszene heute blickt die Ausstellung auf die Rhein-Main-Region als internationalen Hotspot für Gestaltung.

In den letzten drei Wochen der Laufzeit geben außerdem Talks zeitgenössischer Designer, typografische Rundgänge durch die Straßen Frankfurts sowie zwei Sonderführungen mit Prof. Dr. Klaus Klemp, einem der Kuratoren der Ausstellung, weitere Einblicke in Schrift- und Grafikgestaltung.

Die Termine des Begleitprogramms im Überblick:
Sonntag, 24. Juli 2016, 15 Uhr und Sonntag, 7. August 2016, 15 Uhr Typorundgang durch Frankfurt
Täglich begegnen wir ihr, doch nur selten nehmen wir sie bewusst wahr: Typografie im öffentlichen Stadtraum. Die Gestalterin und Künstlerin Katja von Ruville geht mit allen Interessierten auf typografische Spurensuche. Die Entdeckungstour beginnt in der Ausstellung Alles Neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main und wird schließlich in den Straßen Frankfurts fortgeführt.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten. Der Rundgang dauert etwa 1,5 Stunden.

Mittwoch, 27. Juli 2016, 18.30 Uhr
TYPOsitionen #3
Neue Strategien im Umgang mit Typografie und Grafik Markus Weisbeck, Gründer des Grafikbüros Surface, spricht im dritten Teil der TYPOsitionen mit Chris Rehberger, der mit seinem Studio Double Standards schon für hochrangige Kunden wie Adidas oder das Guggenheim NYC arbeitete. Der Talk der beiden Designer d reht sich um das Thema “Repeat” – Wie viel Wiederholung steckt im zeitgenössischen Grafikdesign?
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten

Mittwoch, 3. August 2016, 18 Uhr
Kuratorenführung mit Prof. Dr. Klaus Klemp In einer Sonderführung durch die Ausstellung Alles neu! wirft Prof. Dr. Klaus Klemp einen besonderen Blick auf den Frankfurter Architekten und Stadtplaner Ernst May.
Anmeldung erbeten unter info@kgv-frankfurt.de. Der Eintritt ist für Mitglieder des Kunstgewerbevereins und der ernst-may gesellschaft frei. Die Teilnahme für Interessierte ist im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten.

Mittwoch, 10. August 2016, 18.30 Uhr
TYPOsitionen #4
Neue Strategien im Umgang mit Typografie und Grafik. Wie wird Typografie heute eingesetzt und welche Rolle spielt sie für die Gestaltungsbüros?
Eike König, Gründer des Designbüros Hort, Ole Schulte und Marc Schütz vom Designstudio Schultzschultz sprechen im vierten und letzten Teil der Reihe zum Thema „Gestretcht, gestaucht und schnell verbraucht. Ein Diskurs über zeitgenössische Typografie “.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten.

Sonntag, 14. August 2016, 16 Uhr
Kuratorenführung mit Prof. Dr. Klaus Klemp
Zur Finissage der Ausstellung führt Prof. Dr. Klaus Klemp ein letztes Mal durch 100 Jahre Frankfurter Gestaltungsgeschichte.
Ohne Anmeldung. Im Eintrittspreis von 9 Euro, ermäßigt 4,50 Euro enthalten.

Kür der besten Sympathie-Logos für Frankfurt im Museum Angewandte Kunst

Vor der Historischen Villa Metzler des Museum Angewandte Kunst wurden gestern Abend die fünf besten Entwürfe des Wettbewerbs „FRANKFUR™AIN“ durch den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann bekanntgegeben. Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture
Vor der Historischen Villa Metzler des Museum Angewandte Kunst wurden gestern Abend die fünf besten Entwürfe des Wettbewerbs „FRANKFUR™AIN“ durch den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann bekanntgegeben. Foto:  © massow-picture

Im März 2016 haben die Designer Stefan Weil (Atelier Markgraph) und Markus Weisbeck (Surface) gemeinsam mit dem Journalisten Nils Bremer (Journal Frankfurt) zahlreiche Frankfurter Designbüros zu dem Wettbewerb „FRANKFUR™AIN“ eingeladen. Gesucht wurde ein Schrift-Bild-Zeichen für die Stadt, das die sympathische Seite von Frankfurt symbolisiert, ihren Charakter und ihre Besonderheit auf den Punkt bringt. Denn Frankfurt hat noch keine prägnante Sympathiemarke à la „I Love NY“ (I love New York) oder „Be Berlin“ , was sich endlich  ändern soll.

Aus den mehr 64 Einreichungen hat die Jury – bestehend aus Oberbürgermeister Peter Feldmann, Sylvia von Metzler, Tobias Rehberger, Museumsdirektor Matthias Wagner K, den Designern Stefan Weil und Teimaz Shahverdi sowie Stephan Ott vom Magazin form und Andrej Kupetz vom Rat für Formgebung – die fünf besten Schrift-Bild-Zeichen ausgewählt.

Am gestrigen Abend des 12. Juli 2016 wurden in der Historischen Villa Metzler des Museum Angewandte Kunst die fünf besten Entwürfe des Wettbewerbs „FRANKFUR™AIN“ durch den Frankfurter Oberbürgermeister Peter Feldmann bekanntgegeben.

Die Designer der Agenturen Aoki & Matsumoto, Nordisk Büro, Quandel Staudt und Schultzschultz mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (2.v.l.) Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture
Die Designer der Agenturen Aoki & Matsumoto, Nordisk Büro, Quandel
Staudt / Marcel Staudt und Schultzschultz mit Oberbürgermeister Peter Feldmann (2.v.l.) Foto: Diether v. Goddenthow © massow-picture

 

Für ihre vielversprechenden Ideen für ein Schrift-Bild-Zeichen, das die sympathische Seite von Frankfurt symbolisiert, wurden die Agenturen Aoki & Matsumoto, Nordisk Büro, Quandel Staudt und Schultzschultz mit insgesamt 2.500 Euro prämiert.

Oberbürgermeister Peter Feldmann gratulierte den Gewinnern „Alle Entwürfe präsentieren ein Bild einer sympathischen, weltoffenen Stadt. Aufgabe voll erfüllt! Mein Kompliment an alle Wettbewerber.“

Der Juryvorsitzende Stefan Weil lobte die große gestalterische Varianz der Einreichungen: „Die Vielfalt der Entwürfe zeigt das Potential der Stadt und unterstreicht die Notwendigkeit, Frankfurt ein sichtbares Image zu geben, ein visuelles Gesicht für das , was wir an Frankfurt schätzen.“

Der Entwurf Just Frankfurt von Aoki & Matsumoto stellt dem Namen der Stadt das Wörtchen „nur“ in verschiedenen Sprachen voran und wählt ein bewusst schlicht gehaltenes Schriftbild.
„Dies unterstreicht die Bescheidenheit, die die kleinste Metropole der Welt nun mal ausmacht. Bei allem Fortschritt, Internationalität und stets wachsender kultureller Tragweite und Lebensqualität: Es ist eben ‚nur Frankfurt’“, so die Jury.

Entwurf Büro Quandel Staudt © Marcel Staudt / Quandel Staudt
Entwurf Büro Quandel Staudt © Marcel Staudt / Quandel Staudt

Das Kreativbüro Quandel Staudt konnte gleich zwei Entwürfe unter den besten fünf platzieren: Wahr. Schön. Gut. variiert in einer an den Jugendstil erinnernden Schrift die Inschrift am Dachfries der Alten Oper – „Dem Wahren Schoenen Guten“. Damit wird auf die Bedeutung von Frankfurt als Kulturmetropole, auf das ausgeprägte Kulturengagement der Stadt heute, ihre museale Vielfalt und die renommierten Kunst- und Gestaltungshochschulen in und um Frankfurt angespielt. Bunt am Main hingegen würfelt aus unterschiedlichen Schriftarten den Namen der Stadt zu einem Buchstabencluster zusammen und erinnert an Frankfurt als Stadt der Dichter und Denker, der Gestalter und der Kreativität, unterstreicht aber auch die Diversität Frankfurts.

Entwurf: Nordisk Büro © Nordisk Büro
Entwurf: Nordisk Büro © Nordisk Büro

Nordisk Büro schlug mit Global Typeface einen Frankfurt-Schriftzug aus lateinischen, arabischen und asiatischen Schriftzeichen vor, die gemeinsam ein Ganzes ergeben. Der Jury gefiel, wie dies die einzigartige Internationalität der Stadt unmittelbar wiederspiegelt. What the Frankfurt von der Agentur Schultzschultz hingegen „knallt, provoziert und passt somit perfekt zu unserer Stadt, in der direkter als anderswo kommuniziert wird“. Der Entwurf ersetzt Buchstaben im Stadtnamen auf comichafte Weise durch #, @ und % und verweist somit auf zeitgenössische digitale Symboliken ebenso wie auf den Finanzplatz Frankfurt. „Das Spiel mit international verständlicher Sprache und einer globalen Redensart passt zu der Weltstadt am Main“, so die Jury. Stefan Weil betonte, dass die „Markenbildung“ der Stadt Frankfurt mit diesen fünf Entwürfen noch lange nicht an ihr Ende gelangt sei. Vielmehr seien die Ideen als Ansätze zu verstehen, aus denen sich zukünftig eine Sympathiemarke entwickeln könne.

Alle 64 Einreichungen können bis zum 14. August im Museum Angewandte Kunst begutachtet werden. © massow-picture
Alle 64 Einreichungen können noch bis zum 14. August im Museum Angewandte Kunst begutachtet werden. © massow-picture

Damit sich die Frankfurter ihre eigene Meinung bilden und an dem Prozess beteiligen können, werden alle 64 eingereichten Entwürfe vom 13. Juli bis zum 14. August 2016 im Museum Angewandte Kunst gezeigt.

 

Anregung und Fundierung hierzu bietet auch die ebenfalls noch bis zum 14. August im Museum laufende Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“, in der die besondere Rolle der Mainmetropole in Sachen innovativer Schrift- und Grafikgestaltung von den tiefgreifenden typografischen Erneuerungen der 1920er Jahre bis hin zu brandaktuellen Positionen intensiv thematisiert wird.

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Mai

Ausstellungsstart mit Studenten-Kleidertauschparty am 13. Juli 2016 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

© massow-picture
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Vom 14. bis 20. Juli 2016 ist im Museum Angewandte Kunst mit „DailyRewind. 365 Tage Secondhandmode“ ein Ausstellungsprojekt von Studierenden des Moduls Ausstellungskonzeption im Fortbildungsprogramm Buch- und Medienpraxis an der Goethe-Universität Frankfurt am Main zu sehen.

Bei kaum einem anderen Thema zeigt sich das Konsumverhalten unserer Gesellschaft so deutlich wie beim Kleidungskauf. Stylish und vor allem günstig soll der neue Look sein. Wie sich das mit Nachhaltigkeit verbinden lässt, zeigt die Journalistin Hindi Kiflai in ihrem Blog „DailyRewind“: Sie hat ein Jahr lang nur Secondhandkleidung getragen und diese zu täglich neuen Outfits kombiniert.

Die Studierenden haben das Experiment gewagt, Hindis Blog aus der virtuellen Welt des Internet in den physischen Raum einer Ausstellung zu übersetzen. Auf kreative Weise gelingt es ihnen, die Mechanismen von Social Media rund ums Posten, Kommentieren und Liken in den Museumsraum zu überführen und mit analogen Mitteln einen interaktiven Dialog zwischen den Exponaten und den Besucherinnen und Besuchern herzustellen.

Zur Eröffnung am Mittwoch, den 13. Juli, um 18 Uhr laden die Studierenden im Museum zu einer Kleidertauschparty ein, bei der die Gäste eigene Kleidungsstücke mitbringen und mit anderen tauschen können. So kann man etwa nie getragene oder nicht passende Teile weitergeben, die bei jemand anderem vielleicht zum neuen Lieblingsstück avancieren.

Die Ausstellung „DailyRewind“ bildet die Abschlussarbeit im Unterrichtsmodul Ausstellungskonzeption des Fortbildungsprogramms Buch- und Medienpraxis der Goethe-Universität. Geleitet wurde der Kurs von Dr. Mahret Kupka, Kuratorin für Mode, Körper und Performatives am Museum Angewandte Kunst.

Der Eintritt zur Kleidertauschparty und zur Ausstellung ist frei. Es wird um Spenden für die Entwicklungsorganisation Oxfam gebeten. Hierhin gehen auch die am Ende des Abends nicht eingetauschten Kleider.

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„Neue Typografie am Bauhaus und im Neuen Frankfurt“, Vortrag am 7. Juli im Museum für Angewandte Kunst

Alles neu. Museum für Angewandte Kunst Frankfurt. Foto: Kristof-Lemp
Alles neu. Museum für Angewandte Kunst Frankfurt. Foto: Kristof-Lemp

Universalkommunikation? Neue Typografie am Bauhaus und im Neuen Frankfurt
Vortrag von Patrick Rössler mit anschließender Diskussion

Donnerstag, 7. Juli 2016, 15 Uhr, Museum Angewandte Kunst
Im Rahmen der Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am
Main“

Unverwechselbar und seiner Zeit weit voraus: Das radikal moderne Erscheinungsbild der „Neuen Typografie“ der 1920er Jahre wurde auch am Bauhaus kultiviert. Als Institution entwickelte das Bauhaus eine interne und externe Kommunikation, die schon früh internationale Tendenzen aufgriff und deren Wirkung weithin ausstrahlte. Auch im „Neuen Frankfurt“ entstand ein innovatives Grafikdesign, wurde umfassend eingesetzt und vor allem für die Verbreitung der neuen Schriftschnitte spielte Frankfurt mit seinen wichtigen Schriftgießereien eine zentrale Rolle. Zahlreiche Beispiele hierfür zeigt die aktuell im Museum Angewandte Kunst zu sehende Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“.

Am Donnerstag, den 7. Juli 2016, um 15 Uhr lädt das Museum im Rahmen der Ausstellung zu einem Vortrag des Kommunikationswissenschaftlers Patrick Rössler ein. Im Fokus steht die deutschlandweite Verbreitung der „Neuen Typografie“. Rössler wirft einen Blick auf die regionale und überregionale Strahlkraft dieser ideenreichen Gestaltungsbewegung , verdeutlicht am Kreativitätsschub im regionalen Umfeld des Bauhauses die Bedeutung der örtlichen Wurzeln für die universal gedachte Kommunikation und zeigt Parallelen zur Situation in und um Frankfurt auf. Der Vortrag sowie die anschließende offene Diskussionsrunde werden moderiert von Prof. Dr. Klaus Klemp, dem Kurator der Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“.

Der Eintritt beträgt 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Prof. Dr. Patrick Rössler (* 1964 in Baden-Baden) studierte Kommunikationswissenschaft, Jura und Politikwissenschaft in Mainz. Seit 2003 ist er Professor für Kommunikationswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Kommunikationsforschung an der Universität Erfurt.

FRANKFUR™AIN. Alle Entwürfe einer Sympathiemarke für Frankfurt ab 13. 07. 2016 im Museum f. Angewandte Kunst

© massow-picture 2016
© massow-picture 2016

Vernissage mit Preisverleihung und anschließender Party: Dienstag, 12. Juli 2016, 19.30 Uhr, Museum Angewandte Kunst
Präsentation aller Entwürfe: 13. Juli bis 14. August 2016, Museum Angewandte Kunst

Frankfurt hat als Stadt einiges zu bieten. Vielfalt, Modernität, Freiheit. Eine einzigartige Skyline, das Leben am Fluss, einen Flughafen in der Mitte Europas, die kulturelle Fülle des Museumsufers. Dennoch fehlt Frankfurt bisher eine prägnante Wort-Bild-Marke à la „I Love NY“ oder „Be Berlin“.

Im März 2016 haben die Designer Stefan Weil (Atelier Markgraph) und Markus Weisbeck (Surface) gemeinsam mit dem Journalisten Nils Bremer (Journal Frankfurt) zahlreiche Frankfurter Designbüros zu dem Wettbewerb „FRANKFUR™AIN“ eingeladen. Gesucht wurde ein Schrift-BildZeichen für die Stadt, das die sympathische Seite von Frankfurt symbolisiert, ihren Charakter und ihre Besonderheit auf den Punkt bringt.

Aus den mehr als 60 Einreichungen hat die Jury – bestehend aus Oberbürgermeister Peter Feldmann, Sylvia von Metzler, Tobias Rehberger, Museumsdirektor Matthias Wagner K, den Designern Stefan Weil und Teimaz Shahverdi sowie Stephan Ott vom Magazin form und Andrej Kupetz vom Rat für Formgebung – die fünf besten ausgewählt. Sie werden am Dienstag, den 12. Juli 2016, ab 19.30 Uhr, vom Oberbürgermeister in der Historischen Villa Metzler des Museum Angewandte Kunst bekanntgegeben und mit einem Preisgeld von insgesamt 2.500 Euro prämiert.

Im Anschluss an die Preisverleihung spielt ab 20 Uhr der Frankfurter Musiker und DJ Shantel auf. Der Eintritt zu Vernissage, Preisverleihung und Party ist frei.

Alle eingereichten Entwürfe werden anschließend vom 13. Juli bis zum 14. August 2016 im Museum Angewandte Kunst gezeigt. Mit der öffentlichen Präsentation aller Entwürfe wollen die drei Initiatoren Stefan Weil, Markus Weisbeck und Nils Bremer zu einem lebendigen Dialog darüber einladen, was Frankfurt eigentlich ausmacht und was ein geeignetes Logo für die Stadt am Main sein könnte.

Anregung und Fundierung hierzu bietet auch die ebenfalls noch bis zum 14. August im Museum laufende Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“, in der die besondere Rolle der Mainmetropole in Sachen innovati ver Schrift- und Grafikgestaltung von den tiefgreifenden typografischen Erneuerungen der 1920er Jahre bis hin zu brandaktuellen Positionen intensiv thematisiert wird.

Ort
Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main
Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr

„TYPOsitionen“ – Neue Gesprächsreihe im Frankfurter Museum für Angewandte Kunst

Alles-neu Frankfurter Typografie Foto: Kristof Lemp Museum für Angewandte Kunst
Alles-neu Frankfurter Typografie
Foto: Kristof Lemp Museum für Angewandte Kunst

Ausgewählte Designer, die auch in der Ausstellung „Alles neu! 100 Jahre Neue Typografie und Neue Grafik in Frankfurt am Main“ vertreten sind, treffen in der neuen Gesprächsreihe„TYPOsitionen“ im Museum Angewandte Kunst mit ihren unterschiedlichen Strategien und Visionen von Typografie und Grafik aufeinander. Immer zwei unterschiedliche Köpfe aus zwei Agenturen bilden ein Tandemgespräch, das sie miteinander und einander herausfordernd führen und schließlich ihre Haltung gemeinsam mit dem Publikum diskutieren. Jeder dieser vier Talks findet in lockerer Atmosphäre unmittelbar in der Ausstellung statt.

Die Auftaktveranstaltung am Mittwoch, den 22. Juni 2016, 18.30 Uhr, wirft einen Blick zurück in die 1990er Jahre: Klaus Mai, der als Pionier der Frankfurter Musikgrafik gilt und als Autorendesigner für Jam & Spoon oder Sven Väth Maxis entwarf, diskutiert mit Stefan Weil, Mitbegründer des im Aufbau befindlichen Museum of Electronic Music und langjähriger Partner der Kommunikationsagentur Atelier Markgraph über die veränderte Beziehung zwischen Musikszene und Gestaltung.

Weitere Termine im Überblick:

Mittwoch, 13. Juli 2016, 18.30 Uhr
Utopien und Möglichkeiten neuer Gestaltungsformen und Medien
mit Stefan Hauser (hauser lacour) und Sebastian Oschatz (MESO Digital Interiors)

Mittwoch, 27. Juli 2016, 18.30 Uhr
Repeat. Zeitgenössisches Grafikdesign unter dem spezifischen Aspekt unendlicher sowie limitierter Reproduktion von Form und Medium
mit Markus Weisbeck (Surface) und Chris Rehberger (Double Standards)

Mittwoch, 10. August 2016, 18.30 Uhr
Gestretcht, gestaucht und schnell verbraucht. Ein Diskurs über zeitgenössische Typografie
mit Eike König (Hort), Ole Schulte und Marc Schütz (Schultzschultz)

Museum Angewandte Kunst
Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Ganz im Zeichen des Glücks: Sommerferienprogramm 2016 im Museum für Angewandte Kunst Frankfurt

Bild:  © massow-picture
Bild: © massow-picture

Das diesjährige Sommerferienprogramm im Museum Angewandte Kunst steht ganz im Zeichen des Glücks: Im grünen Museumsgarten suchen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer nach Material für Glücksbotschaften und lassen Ballons mit eigenen Nachrichten steigen, rappen gemeinsam, bringen Buchstaben im Trickfilm zum Tanzen oder entwickeln ein eigenes Theaterspiel.

Die Workshops im Überblick:

Quer durch Zeit und Raum. Theater-Workshop in Kooperation mit dem Schultheater-Studio Frankfurt
Glücksbotschaften per Ballonpost. Postkarten-Workshop
Bild für Bild zum Glück. Trickfilm-Workshop
Glücks-Szenen. Theater-Workshop in Kooperation mit dem Schultheater-Studio Frankfurt
Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Inklusions-Workshop
Happy Printing! Druckwerkstatt
Happy Style! Spray-Paint-Workshop
Living in a box I – Gestalte dein Glückszimmer. Modellbau-Workshop
Living in a box II – Töpfere Minigeschirr für dein Glückszimmer. Keramik-Workshop

happyshow

 

Die Workshops im Detail:

Quer durch Zeit und Raum. Theater-Workshop
Dienstag, 19. Juli, bis Freitag, 22. Juli 2016
10 bis 15 Uhr
Mach die Ausstellung ZeitRaum zum Bühnenbild deiner eigenen Inszenierung! Angeleitet von einer Theaterpädagogin des Schultheater-Studios entwickeln wir verschiedene Szenen und fügen diese zu einem Theaterstück zusammen, das wir am Ende der Woche in der Ausstellung vor Publikum aufführen. Wem gehören die großen Fußstapfen auf dem Boden?
Hat sich vielleicht etwas in dem Kamin versteckt? Oder ist dieser gar das Tor in eine andere Zeit? Die Ausstellungsräume sind für uns Ideengeber, Anregung und Kulisse für unsere Geschichten. Eine Kooperation mit dem Schultheater-Studio Frankfurt
Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Glücksbotschaften per Ballonpost. Postkarten-Workshop Dienstag, 26. Juli, bis Mittwoch, 27. Juli 2016 10 bis 15 Uhr
Seine persönlichen Glücks- und Lebensmaximen bringt Stefan Sagmeister in griffige Slogans, die er mit Spielfreude und Kreativität in faszinierende Schriftbilder umsetzt. Er formt Buchstaben aus in Zeitlupe zitternder Götterspeise, lässt balinesische Tänzerinnen in einer raffinierten Choreografie ganze Sätze tanzen und setzt Botschaften aus Bananen, Eiern oder Sahneklecksen zusammen. Inspiriert von seinen Arbeiten entwickeln wir unsere eigene Glücksbotschaft. Auf Stifte kann dabei verzichtet werden – wir formen unsere Buchstaben aus Materialien, die wir in der Museumswerkstatt oder im Museumsgarten finden. Ist die Glücksbotschaft fertig, wird sie abfotografiert und als Postkarte ausgedruckt. Das Glück kann dann gleich an einem HeliumBallon direkt über die Bürotürme Frankfurts verschickt werden! Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich

Bild für Bild zum Glück. Trickfilm-Workshop
Donnerstag, 18. Juli, bis Freitag, 29. Juli 2016 10 bis 15 Uhr
In seiner Ausstellung The Happy Show lässt Stefan Sagmeister aus ganz unterschiedlichen Materialien Buchstaben und Wörter entstehen und bringt diese zum Tanzen. Da hüpfen Kaffeebohnen durch den Raum, Wasserballons platzen und Wörter aus Götterspeise wackeln in Zeitlupe. Inspiriert von den zum Teil verblüffenden Ideen des Grafik-Design-Stars entwickeln wir unsere eigenen Geschichten und Glücksbotschaften und setzen diese im Trickfilm um. Dabei probieren wir unterschiedliche Methoden und außergewöhnliche Materialien aus oder schlüpfen selbst in die Rolle eines Buchstaben-Schauspielers oder einer BuchstabenSchauspielerin. Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Glücks-Szenen. Theater-Workshop
Dienstag, 2. August, bis Freitag, 5. August 2016 10 bis 15 Uhr Angeleitet von einer Theaterpädagogin des Schultheater-Studios beschäftigen wir uns mit dem Thema „Glück“. Was macht mich glücklich? Und was nicht? Wie kann ich Gefühle ausdrücken und vermitteln? Welche Situationen aus meinem Alltag, welche Bilder und Geschichten, die mich glücklich machen, lassen sich in Theaterszenen umsetzen? Gemeinsam entwickeln wir Szenarien, Figuren und Handlungen. Spontane Theaterübungen und -szenen setzen sich nach und nach zu einem Theaterstück zusammen, das wir am Ende der Woche vor Publikum in der Ausstellung aufführen. Eine Kooperation mit dem Schultheater-Studio Frankfurt.
Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Geteiltes Glück ist doppeltes Glück. Inklusions-Workshop Dienstag, 9. August, bis Freitag, 12. August 2016 10 bis 15 Uhr
Wir teilen unser Glück und erleben, wie glücklich es macht, wenn Jugendliche mit und ohne Behinderung gemeinsam eine künstlerische Sprache entwickeln. Mit zwei erfahrenen Prozessbegleitern und Künstlern aus den Bereichen Bodypercussion und Rap verwandeln wir Gefühle und Gedanken zum Thema Glück in Texte und Songs. Die Herausforderung dabei ist, ein gemeinsames Werk zu schaffen, in das alle gleichermaßen ihr Können einbringen. Eine Behinderung soll dabei keine Rolle spielen, allerdings sollten alle Beteiligten an einem inklusiven Prozess, an gegenseitiger Wertschätzung, Respekt und Unterstützung interessiert sein. Wir möchten Kunst und Musik gemeinsam erleben und entdecken. Das eröffnet allen Beteiligten in jeder Hinsicht eine neue, vielleicht auch glücklichere Welt. Eine Kooperation mit KULTinklusive, der Kulturakademie von Gemeinsam mit Behinderten e.V. Von 12 bis 17 Jahren. Anmeldung erforderlich. Für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung. Bitte informieren Sie uns bei der Anmeldung, wenn bei Ihrem Kind eine Behinderung vorliegt.

Happy Printing! Druckwerkstatt
Dienstag, 16. August, bis Mittwoch, 17. August 2016 10 bis 15 Uhr Wir gehen in der Ausstellung Stefan Sagmeister. The Happy Show auf die Suche danach, was uns und andere glücklich macht, und suchen nach Bildern, Wörtern oder Symbolen, die wir mit Glück verbinden. Diese bringen wir mit Hilfe von unterschiedlichen Drucktechniken in Wort oder Bild auf Papier. Daraus entstehen ein Happy Memory und unser eigenes Happy Diary. So können wir im Spiel mit anderen über Glück ins Gespräch kommen oder unser Buch für tägliche Beobachtungen zum Glück gestalten – ganz Stefan Sagmeister folgend, der findet, dass Tagebücher gut für die persönliche Entwicklung sind … Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Happy Style! Spray-Paint-Workshop
Donnerstag, 18. August, bis Freitag, 19. August 2016 10 bis 15 Uhr Stefan Sagmeister beschriftet außergewöhnliche Untergründe mit Sprüchen, die uns über das Glück nachdenken lassen. Wir machen es ihm nach und peppen ausrangierte Kleidung und Lieblingsstücke mit einer ordentlichen Portion Glück auf. Botschaften und Glückswörter oder -symbole werden als Schablonen entworfen und anschließend auf Jacken, Shirts oder Kappen aufgesprüht. Dadurch entstehen individuelle Stücke, mit denen wir das Glück auf die Straße tragen und damit den einen oder anderen zum Schmunzeln oder Nachdenken bringen werden. Nicht vergessen: Lieblingsstücke oder ausrangierte Kleidung zum Besprühen mitbringen! Von 8 bis 12 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Living in a box I – Gestalte dein Glückszimmer. Modellbau-Workshop
Dienstag, 23. August, bis Mittwoch, 24. August 2016 10 bis 15 Uhr Wie sieht ein Zimmer aus, in dem du dich wohlfühlst? Ein Zimmer, das vielleicht ein Baustein auf deiner Suche nach einem glücklichen Leben ist? Hat es vielleicht runde Fenster? Bunt gemusterte Tapeten, einen flauschigen Teppich und einen riesigen Swimmingpool? Der Fantasie der Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind keine Grenzen gesetzt, denn wir bauen ein fantastisches Traumzimmer – im Miniaturformat. Aus Pappe, Papier, Gips, Draht, Stoff, Kleber und Farbe entstehen so die eigenen vier Wände in einem Schuhkarton. Von 6 bis 10 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Living in a box II – Töpfere Minigeschirr für dein Glückszimmer. Keramik-Workshop
Donnerstag, 25. August, bis Freitag, 26. August 2016 10 bis 15 Uhr Egal, ob du an den beiden Tagen vorher schon dein eigenes Traumzimmer im Schuhkarton eingerichtet hast oder nicht: In diesem Workshop kannst du Puppengeschirr töpfern, das in die Miniaturwelt deines Spielzimmers passt. Teller, Becher oder Müslischüsseln – wir modellieren für die Zwergenwelt lauter nützliche Alltagsgegenstände und lernen dabei wichtige Grundformen kennen. Die kleinen Kunstwerke können im Anschluss noch bemalt, geritzt oder gestempelt und so ganz individuell von dir gestaltet werden. Wer mag, kann auch seinen individuellen Glücksbringer töpfern. Von 6 bis 10 Jahren. Anmeldung erforderlich.

Dieses Ferienprogramm wird unterstützt von eXperimente – eine Kultur-Initiative der Aventis Foundation.

Ort
Museum Angewandte Kunst

Schaumainkai 17
60594 Frankfurt am Main

Information
T +49 69 212 34037
F +49 69 212 30703
info.angewandte-kunst@stadt-frankfurt.de
www.museumangewandtekunst.de
Öffnungszeiten
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr