Kategorie-Archiv: Hessische Staatskanzlei

Jubiläums-Löwe ziert das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Foto © massow-picture
Foto © massow-picture

Wiesbaden. Staatssekretär Ingmar Jung hat eine lebensgroße Löwen-Statue als Symbol für 70 Jahre Hessen in Empfang genommen. Der blaue Löwe mit bunter Mähne macht vor dem Hauptportal des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst in der Rheinstraße 23-25 auf das Jubiläumsjahr des Landes aufmerksam.

Staatssekretär Ingmar Jung: „Wir freuen uns, 70 Jahre Landesgeschichte mit den Hessinnen und Hessen zu feiern. Unser Wappentier, der hessische Löwe, zeigt sich für diesen Anlass von seiner farbenfrohen Seite. Er spiegelt das bunte Hessen wider und ist ein wunderbarer Botschafter für die abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe rund um das Hessen-Jubiläum. Nun blickt er auch den Besucherinnen und Besuchern unseres Hauses entgegen.“

Die Skulptur wirbt an markanten Plätzen in Hessen für die vielen Aktionen, mit denen das Land sein Jubiläum feiert. Insgesamt werden zwanzig Löwen aufgestellt. Sie begrüßen Besucher und Passanten zum Beispiel auf dem Universitätscampus in Frankfurt, im Frankfurter Zoo, vor dem Hessischen Rundfunk und vor den Regierungspräsidien Kassel, Gießen und Darmstadt. Seit ein paar Tagen bildet ein weiterer Löwe neben dem Haupteingang des neuen Besucherzentrums am Niederwalddenkmal ein beliebtes Fotomotiv.

Der Künstler Dieter Boger schuf den Löwen 2005 anlässlich des Hessentags in Weilburg. Für 70 Jahre Hessen hat er ihn mit einem neuen, farbenprächtigen Anstrich aufgefrischt. Die Feierlichkeiten sind mit dem Beginn des Hessentags in Herborn am 20. Mai gestartet und enden mit dem offiziellen Festakt am 1. Dezember 2016 in Wiesbaden. Ein Höhepunkt ist dabei der „Tag der offenen Tür der Landespolitik“, der Einblicke in die Arbeit der Landesregierung und der Landeshauptstadt gibt. Insgesamt können die Hessinnen und Hessen das Jubiläum mit mehr als 150 Veranstaltungen, Ausstellungen und Kunstprojekte im ganzen Land feiern.

„Das Jubiläum ist ein Fest für die Menschen des Landes. Ich lade alle Hessinnen und Hessen ein, mitzufeiern – gern auch mit einem Besuch bei unserem Löwen“, so Staatssekretär Ingmar Jung abschließend.

Umfangreiches Programm mit rund 150 Einzelveranstaltungen

Um das umfangreiche Programm mit rund 150 Einzelveranstaltungen in ganz Hessen abzubilden, ist ein gut 180 Seiten starkes Programmheft entstanden. Das Heft mit allen Terminen ist ab dem 13. Mai in gedruckter Form in einer Auflage von 35.000 Stück erhältlich und ab sofort online unterwww.70Jahre.Hessen.de zu finden.

Mehr als 200.000 Menschen am ersten Wochenende des Hessentages in Herborn

herbornht-logoHessentagsveranstalterungskalender 

Ministerpräsident Volker Bouffier: „Der Hessentag ist in aller Munde“

Herborn/Wiesbaden. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Herborns Bürgermeister Hans Benner haben eine positive Bilanz des ersten Hessentagswochenendes gezogen. „Mehr als 200.000 Menschen haben an diesem Wochenende den Weg nach Herborn gefunden. Überall sieht man strahlende Gesichter, die Menschen feiern und es wird deutlich sichtbar: Der Hessentag bringt die Menschen zusammen, der Hessentag unterhält und informiert, der Hessentag vereint Tradition, Gegenwart und Zukunft“, zeigte sich Volker Bouffier vom Auftaktwochenende des größten und traditionsreichsten Landesfestes Deutschlands beeindruckt. Auch Herborns Bürgermeister Hans Benner strahlte mit seinen Mitbürgerinnen und Mitbürgern um die Wette: „Es eine gute Stimmung in der Stadt. Die Menschen sind fröhlich, das Leben ist bunt – so wie wir Herborner es mögen. Wir wollen gute Gastgeber sein und ich glaube, das gelingt uns auch mit den vielen freundlichen Helferinnen und Helfern und einem großartigem Programm.“

Nach der Eröffnung des zehntägigen Festes am Freitag feierten am Samstagabend rund 15.500 Menschen in der Hessentags-Arena das große Open-Air Festival mit Rea Garvey, Christina Stürmer und Revolverheld. Währenddessen stieg die Stimmung im ausverkauften Festzelt mit der „planet radio party attack“. Ministerpräsident Bouffier eröffnete zuvor die Landesausstellung mit einem vielfältigen Informationsangebot von über 200 Ausstellern.

Am Sonntag wurden 720 Polizeikommissaranwärterinnen und -anwärtern von Ministerpräsident Volker Bouffier und Innenminister Peter Beuth vereidigt. „Hessen ist ein sicheres Land, mit einer der niedrigsten Kriminalitätsraten und einer der höchsten Aufklärungsraten in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer erfolgreichen hessischen Sicherheitspolitik. Das haben wir aber vor allem unseren Polizeibeamtinnen und -beamten zu verdanken, die sich tagtäglich für die Sicherheit der Menschen in unserem Land einsetzen. Dafür danke ich Ihnen“, sagte der Ministerpräsident im Rehberg-Stadion. Am Sonntagmittag beantwortete der Regierungschef in einer eigenen Bürgersprechstunde im direkten Austausch zahlreiche Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger aus dem ganzen Land.

Passend zur historischen Fachwerkstadt Herborn errichte die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Fachwerkstädte unter zahlreichen Schaulustigen in wenigen Stunden ein kleines Fachwerkhaus und auch das traditionelle Weindorf war bei frühlingshaften Temperaturen gut besucht. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten zudem das gute Wetter und reisten per Fahrrad aus dem Lahn-Dill-Kreis an.

Nach einem erfolgreichen Auftakt warten in den kommenden Tagen weitere Höhepunkte, wie das Konzert der ECHO-Gewinnerin Sarah Connor, das Treffen des Hessischen Landesverbandes der  Landfrauen oder der Auftritt der Big Band der Bundeswehr auf die Besucher. „Die Stimmung ist prächtig, das Wetter ist prima und die Besucher strömen. Mit dem bisherigen Verlauf kann man daher nur zufrieden sein. Ein großes Dankeschön gebührt dafür den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die in den Vereinen und Hilfsdiensten das Fest zu einem wunderbaren Erlebnis gemacht haben. Der Hessentag in Herborn ist in aller Munde und das freut uns sehr“, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier zum Abschluss des ersten Wochenendes.

Hessentagsveranstalterungskalender 

Der 56. Hessentag in Herborn ist eröffnet – vom 20. bis 29. Mai 2016

herbornht-logoMinisterpräsident Volker Bouffier:
„Zehn Tage Hessentag – zehn Tage geballtes Hessen“

Herborn/Wiesbaden. Die Häuser sind bunt geschmückt, das Riesenrad dreht sich und die Musik spielt – der Hessentag 2016 in Herborn ist eröffnet. Im historischen Ambiente der Herborner Altstadt hat der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier heute gemeinsam mit Bürgermeister Hans Benner, Landrat Wolfgang Schuster, dem Stadtverordnetenvorsteher Jörg-Michael Müller und dem Hessentagspaar Janina Till und Cetin Celik vor zahlreichen Zuschauern das 56. Landesfest in Herborn eröffnet.

„Auf dem Hessentag kommt all das zusammen, was unser Land ausmacht – Heimatverbundenheit und Weltoffenheit, kulturelle Vielfalt, Information, Bildung und Unterhaltung, Innovation, Brauchtum und Tradition sowie ein herausragendes ehrenamtliches Engagement“, sagte der Ministerpräsident. Das Landesfest sei das große Fest für alle Hessen, aber natürlich auch für diejenigen, die aus der ganzen Republik kommen, um Hessen kennenzulernen. „Ich freue mich sehr auf zehn Tage Hessentag – zehn Tage geballtes Hessen. Ich wünsche Ihnen viel Freude –lassen Sie sich von der tollen Stimmung in Herborn mittragen“, sagte Volker Bouffier. Der Regierungschef wies darauf hin, dass der Hessentag gleichzeitig auch der Startpunkt für weitere 150 Veranstaltungen ist, mit denen auf unterschiedlichste Art und Weise der 70. Geburtstag des Landes gefeiert wird. Als Symbol überreichte er Bürgermeister Hans Benner den bunten hessischen Löwen, das Wappentier des Landes, der immer daran erinnern soll, wie vielfältig  Hessen ist.

„Wir bedanken uns sehr beim Land Hessen, dass wir gerade im Jubiläumsjahr dieses schöne Fest ausrichten dürfen. Zum zweiten Mal nach 1986 wollen wir allen Hessen und allen Gästen von nah und fern zeigen, was uns und unsere Stadt ausmacht: Weltoffenheit, Lebensfreude und Zusammenhalt“, sagte der Bürgermeister der Hessentagsstadt Hans Benner. „Wir freuen uns auf ein fröhliches und friedliches Fest, auf spontane Begegnungen und ein Wiedersehen mit Freunden.“

Bereits am Vormittag hatte die Hessische Ministerin für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Staatsministerin Priska Hinz, die Sonderschau „Der Natur auf der Spur“ eröffnet. Zahlreiche Veranstaltungen, wie beispielsweise das Festival des Sports des Landessportbundes, ein Graffiti Workshop an der „Jugend Bühne“ oder der Platz der Bildung und Wissenschaft, zogen schon am frühen Vormittag eine große Anzahl Besucher in ihren Bann. Am Abend gastiert der Tigerpalast, Europas führendes Varieté-Theater aus Frankfurt, mit den Weltstars der Branche in Herborn. Im Festzelt werden Jürgen Drews, Mickie Krause und viele andere Künstler den Besuchern der Hessentags-Party-Nacht einheizen, bevor am Samstag Rea Garvey, Christina Stürmer und Revolverheld in der Hessentags-Arena die Open-Air-Konzerte des Landesfestes eröffnen werden.

Unter dem diesjährigen Motto „So bunt ist das Leben“ trifft sich ganz Hessen zehn Tage lang in der „heimlichen Hauptstadt des Landes“. Mit einer attraktiven Mischung aus traditionellen und modernen Elementen lädt die Hessentagsstadt Herborn zum Sehen, Hören und Mitfeiern ein. Zahlreiche Organisationen und Vereine wie die Polizei, die Bundeswehr, die Kirchen, der Sportbund, die Hessische Vereinigung für Tanz- und Trachtenpflege und auch der Hessische Rundfunk präsentieren sich in Herborn mit umfangreichen Aktivitäten.

Weitere Infos zu allen Veranstaltungen, Anfahrtsmöglichkeiten, Parkplätzen etc.

Mit über 150 Veranstaltungen feiert Hessen seinen 70. Geburtstag

(v.l.n.r.): Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, stellte mit den beiden Zeitzeugen, Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel und dem Wirtschaftsdirektor des Nassauer Hofs in Wiesbaden, Cem Yoldas, das umfangreiche Programm und das Maskottchen zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Hessen“ vor. Diether v. Goddenthow  © massow-picture
(v.l.n.r.):
Der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, stellte mit den beiden Zeitzeugen, Eintracht-Legende Karl-Heinz „Charly“ Körbel und dem Wirtschaftsdirektor des Nassauer Hofs in Wiesbaden, Cem Yoldas, das umfangreiche Programm und das Maskottchen zum Jubiläumsjahr „70 Jahre Hessen“ vor. Diether v. Goddenthow © massow-picture

 

Staatsminister Axel Wintermeyer: „Mehr als 150 Veranstaltungen würdigen die Erfolgsgeschichte des Landes und zeigen, was Hessen heute ausmacht“

Wiesbaden. Mit mehr als 150 Programmpunkten wird das Jubiläum „70 Jahre Hessen“ im ganzen Land mit zahlreichen Veranstaltungen, Ausstellungen und Kunstprojekten begangen. Die Feierlichkeiten starten mit dem Beginn des Hessentags in Herborn am 20. Mai und enden mit dem offiziellen Festakt am 1. Dezember 2016 in der Landeshauptstadt. Das umfangreiche Programm zum Jubiläumsjahr hat der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, heute im Wiesbadener Staatstheater vorgestellt. Das Theater war 1946 Tagungsort des Beratenden Landesausschusses, der die Weichen für den demokratischen Aufbau des neuen Landes stellte.

„Das Inkrafttreten der Verfassung am 1. Dezember 1946 war die Geburtsstunde des Landes Hessen in seiner heutigen Form. Wir freuen uns über stolze 70 Jahre Landesgeschichte, die wir entsprechend würdigen und feiern möchten. Unter dem Motto ‚70 Jahre Hessen‘ wird eine Veranstaltungsreihe mit unterschiedlichen Programmpunkten in vielen Städten und Gemeinden präsent sein, um möglichst vielen Menschen die Möglichkeit zu geben, den Geburtstag des Landes begehen zu können. Hessische Persönlichkeiten werden in Schulen als Zeitzeugen von ihrem vielfältigen Leben in Hessen berichten. Auch unser Wappentier, der Löwe, spielt in bunter Fassung eine tragende Rolle. Kurzum, es wird ein abwechslungsreiches Veranstaltungsjahr für Hessen und seine Bürgerinnen und Bürger“, sagte der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, bei der Programmvorstellung.

Veranstaltungsreihe „70 Jahre Hessen“

© massow-picture
© massow-picture

Die Hessische Landesregierung, der Hessische Landtag und rund 90 weitere Partner haben zahlreiche traditionelle und innovative Veranstaltungen im Jubiläumsjahr geplant, um zu zeigen, was das Land und seine Menschen ausmacht. Daran haben beispielsweise die Universitäten Frankfurt, Marburg, Kassel und Darmstadt, zahlreiche Städte und Gemeinden sowie Theater und Vereine mitgewirkt. Die Bandbreite reicht von der Vorlesungsreihe der Universität Gießen zu „1946 – Neubeginn in schwieriger Zeit“, über musikalische Highlights wie die Auftritte des Landesjugendsinfonieorchesters und des Landes Jugend Jazz Orchesters Hessen, bis zu wissenschaftlichen Diskussionen zur Identität „Hesse ist, wer Hesse sein will…?“ und dem Abend des Sports. Verschiedene Buchprojekte und Tage der offenen Tür runden die Veranstaltungsreihe ab.

Die zentralen Feierlichkeiten werden von der Landesregierung am Verfassungstag, dem
1. Dezember, mit einem Gottesdienst in der Wiesbadener Marktkirche und einem Festakt im Staatstheater Wiesbaden veranstaltet. Am Vorabend wird es eine große Geburtstagsfeier im Kurhaus der Landeshauptstadt geben. Mit Musik und Tanz können die vergangenen 70 Jahre in Hessen mit den prägendsten Momenten noch einmal erlebt und gefeiert werden. Ein Feuerwerk rundet die Feierlichkeiten ab. „Wiesbaden eignet sich besonders für die zentrale Feier, wurde hier doch an zahlreichen historischen Orten die Gründung Hessens forciert und ermöglicht. In den Räumen zu feiern, an denen Hessens Geschichte geschrieben und maßgeblich beeinflusst wurde, ist der richtige Rahmen“, sagte Wintermeyer im Wiesbadener Staatstheater.

 Das Zeitzeugenprojekt: Hessische Persönlichkeiten berichten Schülern von „ihrem“ Hessen

Hessische Persönlichkeiten berichten in hessischen Schulen über „ihr“ Hessen und über das, was aus ihrer Sicht das Land Hessen und seine Bürgerinnen und Bürger ausmacht. „Es freut mich sehr, dass sich namhafte Persönlichkeiten, wie Dr. Norbert Blüm, Prinz Donatus von Hessen oder auch der ‚Albatros‘ Dr. Michael Groß bereiterklärt haben, als Hessen-Botschafter über die Vielfalt unseres Landes und was sie mit ihm verbinden zu erzählen“, sagte Wintermeyer. Eintracht-Legende „Charly“ Körbel und Cem Yoldas, Wirtschaftsdirektor des Nassauer Hofs in Wiesbaden, sind zwei der Zeitzeugen. „In all den Jahren als Spieler, Trainer und Fußballschulen-Leiter bei Eintracht Frankfurt hat mich ein Thema immer begleitet: Tradition. Wer zu uns ins Stadion kommt, erlebt Woche für Woche, wie wichtig den Menschen dieses identitätsstiftende Element des Sports ist. Ich freue mich sehr, als Zeitzeuge meine Erfahrungen an die Schülerinnen und Schüler weitergeben zu können“, sagte Karl-Heinz „Charly“ Körbel bei der Programmvorstellung. Cem Yoldas ergänzte: „Ich bin dankbar für ein multikulturelles Miteinander in einem weltoffenen Hessen, das man überall erlebt. Ganz gleich, ob in meinem Geburtsort Bad Schwalbach oder in meiner Arbeitsstätte in Wiesbaden. Dank dieser offenen Gesellschaft und einer guten Bildung war mir ein erfolgreicher Lebensweg möglich. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, Kindern und Jugendlichen ebenfalls diesen Weg in einem bunten und vielseitigen Hessen zu ebnen.“

Der bunte Löwe – Hessens Wappentier als tierischer Botschafter

Ein tierischer Repräsentant steht symbolisch für das Veranstaltungsjahr. „Der hessische Löwe, das Wappentier unseres Landes, ist auch nach Jahrzehnten jung und agil. Zum Jubiläum hat er sich mit markant bunter Zeichnung des Körpers und der wallenden Mähne herausgeputzt, die das bunte Hessen widerspiegelt. Der farbenprächtige hessische Löwe ist damit ein wunderbarer Botschafter für die abwechslungsreiche Veranstaltungsreihe“, so Wintermeyer. Der bunte Löwe wirbt in Lebensgröße an herausragenden Stellen in Hessen und in kleinerem Format bei vielen Institutionen und an verschiedensten Orten für das Jubiläum „70 Jahre Hessen“.

Umfangreiches Programm mit rund 150 Einzelveranstaltungen

Um das umfangreiche Programm mit rund 150 Einzelveranstaltungen in ganz Hessen abzubilden, ist ein gut 180 Seiten starkes Programmheft entstanden. Das Heft mit allen Terminen ist ab dem 13. Mai in gedruckter Form in einer Auflage von 35.000 Stück erhältlich und ab sofort online unter www.70Jahre.Hessen.de zu finden.

Rund 1000 Veranstaltungen am 56. Hessentag in Herborn vom 20. bis 29. Mai 2016

.l. Bürgermeister Hans Benner, das Hessentagspaar der Stadt Herborn Janina Till und Cetin Celik und der Sprecher der Hessischen Landesregierung // Copyright: Stadt Herborn/c. Menger
.l. Bürgermeister Hans Benner, das Hessentagspaar der Stadt Herborn Janina Till und Cetin Celik und der Sprecher der Hessischen Landesregierung // Copyright: Stadt Herborn/c. Menger

Staatssekretär Michael Bußer und Bürgermeister Hans Benner stellen  das Hessentagsprogramm mit rund 1.000 Veranstaltungen vor

Michael Bußer: „Der Hessentag in Herborn steht im Zeichen des 70. Geburtstages des Landes“

 Wiesbaden/Herborn. Der Sprecher der Hessischen Landesregierung, Staatssekretär Michael Bußer, und Bürgermeister Hans Benner haben heute gemeinsam das Veranstaltungsprogramm zum Hessentag in Herborn vorgestellt: Es umfasst rund 1.000 Programmpunkte. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist das Landesjubiläum. „In diesem Jahr feiern wir nicht nur den 56. Hessentag, sondern auch 70 Jahre Hessen. Die große Landesausstellung, der Festzug und weitere Veranstaltungen stehen ganz im Zeichen dieses Jubiläums und bilden den Auftakt für weitere Programmpunkte“, sagte Michael Bußer.

„Der Hessentag ist einzigartig. Er bietet Tradition und Moderne, Unterhaltsames und Informatives – für jeden ist etwas dabei. Regionale Musik- und Trachtengruppen werden auftreten, genauso wie Stars der Popmusik. Vereine, Verbände, Kirchen, soziale Dienste und viele andere Bereiche des öffentlichen Lebens präsentieren sich in der ganzen Stadt“, so der Regierungssprecher. „Der Hessentag ist nicht nur das Fest der Stars und Superlative, sondern auch ein Fest, bei dem alle Hessen mit ihren Ideen, ihrem Können und ihrer Tradition eingebunden sind. Das Programm, das Stadt und Land gemeinsam auf die Beine gestellt haben, ist beeindruckend. Und nur ein kleiner Teil ist kostenpflichtig. Für weniger als fünf Prozent der Veranstaltungen müssen Karten gekauft werden“, teilte Hans Benner mit.

„Der Hessentag ist seit seiner Gründung als Fest der Integration gedacht. Waren es damals die Heimatvertriebenen, die in ihrer neuen hessischen Heimat Kontakte knüpfen sollten, sind es heute Flüchtlinge, die wir in unsere Gesellschaft integrieren wollen“, hoben Staatssekretär Michael Bußer und Bürgermeister Hans Benner den Grundgedanken des Landesfestes hervor. Neben dem „Tag der Integration“ und dem Themenzelt „Hessen handelt“ bieten weitere Veranstaltungen und Mitmachaktionen ein Blick auf das Thema.

Zu den besonderen Highlights des Landesfestes zählen die Open-Air-Konzerte mit Rea Garvey, Andreas Gabalier und den Hollywood Vampires um Frontmann Alice Cooper und Gitarrist Johnny Depp. Im Festzelt werden Echo-Gewinnerin Sarah Conner und die Rocker von Status Quo auftreten. „Doch die großen Konzerte sind nur ein kleiner Teil des Hessentages“, betonte Regierungssprecher Michael Bußer. Vielmehr sei der Hessentag auch ein Kongress. „Das Hessische Kabinett wird in Herborn tagen, traditionell treffen sich hier auch Hessens Landfrauen und die Mitglieder des Sozialverbandes VdK. Foren, Vorträge und Podiumsgespräche gehören ebenso beim Hessentag dazu wie die Sonderschau ‚Der Natur auf der Spur‘, das ‚dm-Kinderland‘ und die Vorführungen von Künstlern und Bands auf den Aktionsbühnen entlang der 2,5 Kilometer langen Hessentagsstraße“, zeigte der Sprecher der Landesregierung die große Bandbreite des Festes auf.

Auch der Sport kommt nicht zu kurz. Es gibt ein „Festival des Sports“ mit Show-Veranstaltungen, außerdem ist es möglich, das Sportabzeichen abzulegen. Der „Tag der Polizei“, an dem 720 Polizeikommissaranwärterinnen und –anwärter feierlich vereidigt werden, lockt mit einer Polizei-Sport-Musikshow jährlich zahlreiche Besucher. Am „Tag der jungen Helfer“ steht der Nachwuchs der Hilfsorganisationen im Mittelpunkt, während im „Trachtenland Hessen“ die kulturelle Vielfalt Hessens zu bewundern ist. Verbände, Vereine, Initiativen und Organisationen sowie die Evangelische und Katholische Kirche, die Bundeswehr und Hilfsdienste haben gemeinsam seit Monaten an einem bunten und interessanten Programm gearbeitet.

Der Hessische Rundfunk präsentiert neben dem traditionellen hr-Treff auch zahlreiche Konzerte. HIT RADIO FFH veranstaltet die Party „Just White“ und das Neunziger-Festival „Just 90s“. Der Regierungssprecher und Bürgermeister dankten den vielen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren des Hessentags: „Ohne ihre tatkräftige Unterstützung und ihr besonders Engagement wäre ein solches Programm nicht möglich.“

Zahlreiche Unternehmen aus Industrie, Gewerbe, Handwerk, Handel und Touristik präsentieren ihre Produkte und Dienstleistungen in den sechs großen Leichtbauhallen der Landesausstellung. Dort finden sich auch die Stände der Ministerien, des Hessischen Landtags und der Parteien.  „Die Landesausstellung ist traditionell ein Besuchermagnet, der die Vielfalt Hessens sichtbar und erlebbar macht. Die Schau ist Treffpunkt und Informationsplattform, politisches Forum und bietet interessante Einblicke auf all das, was Hessen ausmacht“, sagte Staatssekretär Bußer.

Die Verantwortung für die Umwelt ist den Veranstaltern wichtig. „Wir haben den Ausstellern beispielsweise die Verwendung von recycelbaren Materialien, Mehrwegverpackungen und Abfalltrennung zur Auflage gemacht“,  so Bürgermeister Hans Benner. Staatssekretär Michael Bußer rät den Besuchern, öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen und verweist auf die Broschüre „Hessentag-Mobil“ und die hier aufgeführten An- und Abfahrtsmöglichkeiten des öffentlichen Nahverkehrs. „Zusammen mit unseren Gästen wollen wir ein buntes, fröhliches und friedliches Landesfest feiern. Wir haben uns gut vorbereitet, damit sich alle wohlfühlen und gerne nach Herborn kommen“, laden Michael Bußer und Hans Benner zum 56. Hessentag ein.

Das Programm ist in einem 180 Seiten starken Heft zusammengefasst, das ab sofort in einer Auflage von 100.000 Exemplaren kostenlos verteilt wird. Darüber hinaus kann das Programm auch im Internet unter www.hessentag.de heruntergeladen oder über die Hessentags-App aufgerufen werden. Die App zeichnet sich insbesondere durch viele interaktive Inhalte wie beispielsweise ein Stadtplan mit den Veranstaltungsorten sowie eine individuelle Anreiseplanung für Rad, öffentliche Verkehrsmittel und PKW aus. Das komplette Veranstaltungsprogramm kann mit zahlreichen Filtern auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten werden. Die Hessentags-App wird für Apple- und Android-Geräte in der nächste Woche erhältlich sein.

Was den Hessentag einzigartig macht, zeigt die Hessische Landesregierung überdies in einer multimedialen Hessentagsstory im Internet. Unter dem Titel „Trachtenland und Tote Hosen“ wird das Besondere des Hessentages in Bild, Text und Ton erzählt:http://multimedia.hessen.de

Auch in diesem Jahr werden die Social-Media-Reporter der Staatskanzlei und der Stadt Herborn auf dem Hessentag unterwegs sein und über die großen und kleinen Highlights des Tages berichten. Alle Interessierten können aktuell auf den Social Media-Kanälen des Landes und der Hessentagsstadt das Geschehen auf dem Hessentag verfolgen.

 

57. Hessentag 2017 mit Motto: „MAIN Rüsselsheim, UNSER Hessen“

Hessentagslogo2-2017Staatsminister Axel Wintermeyer und Oberbürgermeister Patrick Burghardt: „Das Hessentags-Logo greift die Identität der Stadt auf“

Rüsselsheim am Main. Gemeinsam haben heute der Chef der Hessischen Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, und Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt das Logo für den 57. Hessentag 2017 vorgestellt und zu einem Schnuppertag im künftigen Hessentagsbüro eingeladen. Unter dem Motto „MAIN Rüsselsheim, UNSER Hessen“ wird die Stadt Rüsselsheim vom 9. bis 18. Juni 2017 Gastgeber des größten und ältesten deutschen Landesfestes sein.

„Das Motto für den Hessentag 2017 greift besonders die Identität der Stadt Rüsselsheim mit der Lebensader, dem Main, auf. Es verdeutlicht auch den positiven Wandel der Stadt vom einstigen Standort der Schwerindustrie hin zu einer vielfältigen, bunten und nachhaltigen Kommune, die ihre Wurzeln nicht vergessen hat. Rüsselsheim ist eine tolle aufstrebende Stadt im Wandel, die vorbildlich zeigt, wie man Vergangenheit und Zukunft miteinander verbindet. Eine tolle Kulisse für den Hessentag 2017“, freute sich Staatsminister Axel Wintermeyer bei der Vorstellung. „Das Logo ist der erste, optische Botschafter und als Marke prägnant. Zudem verbreitet es schon in der Vorbereitung eine positive Stimmung hin zum Hessentag. Die Hessische Landesregierung freut sich schon jetzt auf ein buntes, lebendiges und informatives Fest in Rüsselsheim, das den Besuchern ein abwechslungsreiches Programm bietet.“
Oberbürgermeister Patrick Burghardt würdigte das neue Logo, das zusammen mit dem Hessentagspaar Selma Kücükyavuz und Marcel Sedlmayer enthüllt wurde: „Das Logo berücksichtigt in komprimierter Form die beiden Leitthemen des Hessentags: der Wandel von der Arbeiterstadt zum Technologiestandort sowie die Internationalität Rüsselsheims. Diese Stärken werden wir beim Hessentag klar hervorheben. Außerdem werden wir den Besucherinnen und Besuchern manch unerwartete Seite Rüsselsheims zeigen und auf unsere Stadt neugierig machen. In Rüsselsheim wird der erste Hessentag am Main stattfinden. Dies ist ein Grund mehr, auf den Main mit seinen Uferbereichen zur Naherholung hinzuweisen. Zudem befinden sich in unmittelbarer Nähe die Innenstadt und Sehenswürdigkeiten wie die Opelvillen, der Verna-Park, die Festung und das Stadt- und Industriemuseum.“

Die Internationalität der Stadt wird im Logo zum einen durch die angedeutete Weltkugel sowie durch die Farbgebung dargestellt. Für den Wandel von der Arbeiterstadt zum Technologiestandort steht insbesondere das Auto, in der Silhouette angelehnt an einen Opel Adam sowie die Adam-Opel-Statue. Darüber hinaus zeigt das Logo wichtige Charakteristika der Stadt Rüsselsheim wie die Festung, das Theater, den Riesling und den Sport. Entwickelt wurde es durch die Agentur TRASHLINE – studio für illustrative kommunikation aus Rüsselsheim. Im Motto „MAIN Rüsselsheim, UNSER Hessen“ kommt zudem die Lage der Stadt am Main zur Geltung, die beim Hessentag 2017 eine besondere Rolle spielen soll.

In Rüsselsheim selbst laufen die Vorbereitungen für den Hessentag im kommenden Jahr bereits auf Hochtouren. Das künftige Hessentagsbüro befindet sich mitten in der Stadt in direkter Nachbarschaft zum Rüsselsheimer Rathaus. In einem etwa 100 Quadratmeter großen Ladenlokal bekommen Interessierte und Bürger ab Juni 2016 zahlreiche Informationen zum Landesfest und können vorab Karten für Konzerte und andere Hessentagsveranstaltungen genauso erwerben wie vielfältige  Merchandising-Artikel. „Das Büro wird im Vorfeld des Landesfestes ein viel frequentierter Anlaufpunkt für alle Fragen und Dienstleistungen rund um das Hessenfest sein. Wichtig ist uns eine nachhaltige Lösung. Es gibt deswegen bereits mehrere Überlegungen, wie das zentral gelegene Büro auch über den Hessentag hinaus genutzt werden kann“, sagte Oberbürgermeister Burghardt.

Wilhelm Leuschner-Medaille Irmgard Heydorn und Trude Simonsohn für besondere Verdienste

„Große Persönlichkeiten, die gegen das Naziregime kämpften und Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt stellten“

Trude Simonsohn Foto: Privat, ©  Hessische Staatskanzlei
Trude Simonsohn Foto: Privat, © Hessische Staatskanzlei

Wiesbaden. Zwei Trägerinnen der Wilhelm Leuschner-Medaille feiern in diesen Tagen ein besonderes Jubiläum. Irmgard Heydorn vollendet am 24. März das 100. und Trude Simonsohn am 25. März das 95. Lebensjahr. Der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier würdigte  anlässlich der bevorstehenden Geburtstage den Kampf der in Frankfurt lebenden Freundinnen für eine solidarische und humanitäre Gesellschaft. „Irmgard Heydorn und Trude Simonsohn sind zwei große Persönlichkeiten, die gegen das Naziregime kämpften, sich trauten Nein zu sagen und Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt stellten. Seit vielen Jahren referieren sie als Zeitzeuginnen über die schrecklichen Erlebnisse während des Holocausts und bewahren die grausamen Kapitel unserer Geschichte mahnend in Erinnerung. Irmgard Heydorn und Trude Simonsohn fungieren dabei als Vorbilder, denn ehrenamtliches Engagement bildet das Fundament der Verantwortung unseren Mitmenschen gegenüber.“

Irmgard Heydorn,  ©  Hessische Staatskanzlei
Irmgard Heydorn, © Hessische Staatskanzlei

Irmgard Heydorn war der Kult um Führer, Fahne und Vaterland von Beginn an zuwider. „Bereits in jungen Jahren, direkt nach dem Abitur, entschied sie sich gegen ein Leben nach den Vorstellungen des Nationalsozialismus und verzichtete bewusst auf ein Medizinstudium. Stattdessen nahm sie eine Stelle in einem jüdischen Bankhaus an, um dem Inhaber zur Flucht ins Ausland und zur Rettung seines Vermögens zu verhelfen“, so der Ministerpräsident. Als Mitglied des damals verbotenen Internationalen Sozialistischen Kampfbundes (ISK) kämpfte sie gegen das Naziregime und leistete Aufklärungsarbeit mit dem Ziel, die Nationalsozialisten zu schwächen und die Regierung zu stürzen. 1943 versteckte sie einen geflohenen Gefangenen und riskierte dabei ihr Leben.

„Trude Simonsohn ist eine Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt. Im Juni 1942 geriet die damals 21-Jährige nach dem Attentat auf Reinhard Heydrich wegen angeblichen Hochverrats und illegaler kommunistischer Tätigkeit in Haft“, sagte Volker Bouffier. Nach ihrer Befreiung arbeitete Trude Simonsohn noch einige Monate an der Auflösung des Konzentrationslagers, angestellt vom Sozialministerium in Prag. Sie engagierte sich später ehrenamtlich als Jugendschöffin, im Arbeitskreis für den Frieden im Nahen Osten und unterstütze verschiedenste Einrichtungen. Neun Jahre fungierte sie als Gemeinderatsvorsitzende der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Darüber hinaus übte sie Ehrenämter im Vorstand der Zentralen Wohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland, bei den Freunden der Hebräischen Universität Jerusalem und im Beirat der Anne Frank-Stiftung aus.

Die höchste Auszeichnung des Landes Hessen haben Trude Simonsohn am 2. Dezember 1996 und Irmgard Heydorn am 1. Dezember 2007 für ihren unermüdlichen Einsatz gegen den Nationalsozialismus erhalten. Die Wilhelm Leuschner-Medaille erinnert an den 1944 ermordeten hessischen Innenminister und Widerstandskämpfer Wilhelm Leuschner. Sie wird seit 1965 an Persönlichkeiten verliehen, die sich zur Würdigung des Einsatzes für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit eingesetzt und Staat, Gesellschaft sowie Kultur in vorbildlicher Weise geprägt haben.

Countdown läuft Noch 100 Tage bis zum Hessentag in Herborn 

herbornht-logoMinisterpräsident Volker Bouffier: „Alle Beteiligten sind mit großem Engagement und neuen Ideen dabei“

Wiesbaden/Herborn. Der Countdown läuft – ab Mittwoch, 10. Februar, sind es noch genau 100 Tage bis zur Eröffnung des 56. Hessentags in Herborn. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Alle Beteiligten sind mit großem Engagement und neuen Ideen dabei“, lobte Ministerpräsident Volker Bouffier die Arbeit des Hessentag-Teams und der zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. Der Regierungschef und der Bürgermeister der Hessentagsstadt, Hans Benner, freuen sich auf das größte und älteste Landesfest: „Der Hessentag wird viele informative, spektakuläre und spannende Veranstaltungen bieten. Es ist eine attraktive Mischung aus traditionellen und modernen Elementen. Also: für jeden etwas“, sagte Benner.

„Nie war das Motto, ‚Hesse ist, wer Hesse sein will‘ des ehemaligen Hessischen Ministerpräsidenten Georg August Zinn treffender als heute“, so Volker Bouffier. Ziel des ersten Landesfestes 1961 in Alsfeld war es, Alteingesessene und Zuwanderer zusammenzubringen und den zahlreichen Flüchtlingen und Heimatvertriebenen ein Gefühl für ihre neue Heimat zu verschaffen. „Der Hessentag in Herborn bietet allen Besucherinnen und Besuchern die Chance, Hessen in all seiner Vielfalt kennenzulernen. Wir wollen mit Menschen verschiedenster Kulturen ein fröhliches Landesfest feiern“, sagte der Regierungschef. „Der Integrationsgedanke lebt in diesem Jahr nicht nur in unserem sympathischen, heimatverwurzelten Hessentags-Paar Janina und Cetin, sondern auch in den Programmpunkten. Neben dem Tag der Integration am  23. Mai gibt es während des gesamten Festes Angebote und Aktionen“, bestätigte der Bürgermeister.

Unter dem Motto „Herborn – so bunt wie das Leben“ bietet das Landesfest viel mehr als eine große Party. Neben Live-Auftritten von Rea Garvey, Deichkind, Sarah Conner und Andreas Gabalier stehen vor allem kostenlose Programmpunkte im Mittelpunkt. Die Landesausstellung ist Treffpunkt und Informationsplattform zugleich. Die Ministerien und Fraktionen des Landtags präsentieren sich und ihre Arbeit zu aktuellen Themen. Zahlreiche Vereine und Unternehmen sind ebenfalls mit Informationsständen vor Ort. Zu den Höhepunkten zählt in diesem Jahr traditionell die Sonderschau „Natur auf der Spur“, die für große und kleine Besucher dokumentiert, wie wichtig Natur und Umweltschutz sind. Ebenso ist der große Festumzug am Abschlusssonntag am 29. Mai ein Zuschauermagnet. Er trägt in Herborn das Jubiläumsmotto „70 Jahre Hessen“.

„Herborn ist weltoffen und feiert gerne. Besuchen Sie uns, erleben Sie die Vielfalt und werden Sie ein Teil davon“, lädt Hans Benner ein. „Das Angebot reicht vom politischen Dialog über sportliche und kreative Mitmachangebote, besinnliche Erfahrungen im PurPurDom, Traditionelles im Trachtenland bis hin zu geselligen Begegnungen im Weindorf und entlang der Hessentagsstraße.“ Herborns Bürgermeister empfiehlt die Anreise mit dem Öffentlichen Nahverkehr: „Direkt am Bahnhof beginnt die Hessentagsstraße, ein Shuttlebus bringt die Besucher zu den großen Veranstaltungsorten –bequemer und umweltfreundlicher geht es nicht.“ Die Veranstaltungstickets beinhalten die Fahrt mit Bahn und Bus der Verkehrsverbünde RMV, VDLW und VGWS. Es gibt einen bewachten Fahrradparkplatz und für Wohnmobile einen Stellplatz in unmittelbarer Nähe.Die historische Fachwerkstadt liegt nur eine Autostunde vom Rhein-Main-Gebiet entferntverkehrsgünstig im Länderdreieck zu Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen an der A45(Sauerlandlinie) und dem Knotenpunkt der B 255 und B 277.

Unter www.hessentag.de finden Sie aktuelle Informationen und die Veranstaltungen mit online-Ticketverkauf sowie ein Lageplan aller Hessentags-Attraktionen.

Korbach ist Hessentagsstadt 2018

Die Korbacher Stadtverordnetenvorsteherin Lieselotte Hiller, Staatsminister Axel Wintermeyer,  Ministerpräsident Volker Bouffier und der Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich, sowie die Landtagsabgeordneten Daniel May und Armin Schwarz (v.l.n.r.) bei der Bekanntgabe der Vergabe des Hessentages 2018 an Korbach. © Staatskanzlei
Die Korbacher Stadtverordnetenvorsteherin Lieselotte Hiller, Staatsminister Axel Wintermeyer, Ministerpräsident Volker Bouffier und der Korbacher Bürgermeister Klaus Friedrich, sowie die Landtagsabgeordneten Daniel May und Armin Schwarz (v.l.n.r.) bei der Bekanntgabe der Vergabe des Hessentages 2018 an Korbach.
© Staatskanzlei

 

Wiesbaden. Der Hessentag findet 2018 in Korbach statt. Diese Entscheidung des Kabinetts gab Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, heute in Wiesbaden bekannt. „Die nordhessische Hansestadt bringt alle Voraussetzungen mit, um nach 1997 erneut eine gute Gastgeberin für das Landesfest zu sein: die Unterstützung der Menschen und Vereine vor Ort, engagierte Unternehmen und nicht zuletzt Herzblut und viel Erfahrung mit der Ausrichtung einer so vielfältigen Veranstaltung“, sagte Volker Bouffier. Gemeinsam mit dem Staatskanzleichef überreichte der Regierungschef dem Bürgermeister der Stadt Korbach, Klaus Friedrich, und der Stadtverordnetenvorsteherin, Lieselotte Hiller, im Hessischen Landtag die offizielle Bestätigung, dass die Stadt Ausrichter des 58. Landesfestes sein wird. „Ich freue mich, dass wir das große Fest der Hessen nach fast zwanzig Jahren zum zweiten Mal in Korbach ausrichten“, so der Regierungschef.

Herrliche, historische Kulisse

„Jede Stadt prägt den Hessentag auf ihre Weise und jeder Hessentag prägt die ausrichtende Stadt. Mit seiner gut erhaltenen Altstadt, den vielen Fachwerkbauten und gotischen Hallenkirchen bietet Korbach eine tolle Kulisse für das zehntägige Landesfest. Korbach wird mit der Durchführung des Hessentags seine Qualität als Wohnort, Wirtschaftsstandort und Kulturstadt weiter steigern und seine hohe Attraktivität nachhaltig stärken“, sagte Axel Wintermeyer.

„Wir sind sehr stolz, dass sich die Landesregierung erneut für Korbach als Hessentagsstadt entschieden hat“, sagte Bürgermeister Klaus Friedrich. „Dies bedeutet für unsere traditionsreiche und doch so moderne Stadt eine weitere positive Entwicklung. Korbach freut sich auf den Hessentag.“

Das Stadtbild von Korbach mit seinen rund 24.000 Einwohnern wird durch 14 Ortsteile geprägt. Der Handel hat in der einzigen Hansestadt Hessens eine lange Tradition. An seine hansische Vergangenheit knüpft Korbach mit der Mitgliedschaft in der „Westfälischen Hanse“ (seit 1986) und dem internationalen Hansebund an. Feste feiern hat in Korbach eine lange Tradition und ist auf das mehr als 800 Jahre alte Marktrecht zurückzuführen. Seit 1974 ist Korbach Kreisstadt des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

„Der Hessentag ist das attraktivste Landesfest Deutschlands“, sagte Axel Wintermeyer. Es wurde 1961 von dem damaligen Ministerpräsidenten Georg August Zinn ins Leben gerufen und diente der Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Hessen ein neues zu Hause fanden. Das Landesfest sollte identitätsstiftend sein und Einheimische, Flüchtlinge und Vertriebene einander näherbringen. „Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je“, sagte Volker Bouffier.

Über 1,4 Millionen Besucher beim 25. Jubiläum der deutschen Einheit in Frankfurt

© massow-picture
© massow-picture

Nach Mitteilung der Stadt Frankfurt besuchten mehr als 1,4 Millionen Menschen die Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung. Nachdem am ersten Veranstaltungstag bereits gut 350.000 Besucher auf der Festmeile unterwegs gewesen sind, waren, so die Organisatoren, bei bestem Herbstwetter am Samstag mindestens 600.000 Besucher in Frankfurt.

© massow-picture
© massow-picture

Die spektakuläre Abendinszenierung haben bis zu 50.000 Besucher am Main mitverfolgt. Schon eine Stunde zuvor haben sich viele der Besucher an den Mainufern eingefunden, um im Gedränge noch ein gutes Plätzchen zu ergattern für die spektakuläre Light-Show mit Chor, Illumination der Mainufer, Jetski-Spektakel und Feuerwerk.

Auf dem zum "Platz der deutschen Einheit" umbenannten Paulskirchenvorplatz ging man die Einheitsfeierlichkeiten noch entspannter an © massow-picture
Auf dem zum „Platz der deutschen Einheit“ umbenannten Paulskirchenvorplatz ging man die Einheitsfeierlichkeiten noch entspannter an © massow-picture

Der heutige verkaufsoffene Sonntag sorgte heute nochmal für einen Besucherstrom von wohl gut 500.000 Menschen aus dem Umland in die Mainmetropole. An sämtlichen drei Tagen blieb es trotz einer Demo am 2. und einem Flashmob am 3. Oktober im Bundesratszelt mit der Forderung „die Europa-Grenzen Flüchtlingen der ganzen Welt zu öffnen“ in Frankfurt friedlich. Das war nicht zuletzt einer aufmerksamen wie besonnenen Polizei zu verdanken.

Internationale Tigerpalast Revue. Weltstars des Varietés live mit Varieté Orchester. © massow-picture
Internationale Tigerpalast Revue. Weltstars des Varietés live mit Varieté Orchester. © massow-picture

„Wir schauen auf drei wundervolle Tage zurück. Würdevoll und fröhlich haben wir den Tag der Deutschen Einheit in Frankfurt gefeiert. Wir sind stolz darauf, dass wir in Hessen bei tollem Wetter ein spannendes und informatives Programm

Viel Gedränge in den Zelten des Bundestages, Bundesrats und der Bundesregierung. © massow-picture
Viel Gedränge in den Zelten des Bundestages, Bundesrats und der Bundesregierung. © massow-picture

anbieten konnten“, sagte Ministerpräsident und Bundesratspräsident Volker Bouffier zum Abschluss. „Ich will an dieser Stelle Danke sagen an die Gäste aus dem ganzen Land. Sie haben eine prächtige Stimmung in die Stadt getragen. Ich will aber auch Danke sagen an all diejenigen, die seit mehr alseinem Jahr hinter den Kulissen alles dafür getan haben, dass diese Feierlichkeiten ein Erfolg werden.“

Der Hessische Ministerpräsident und amtierende Bundesratspräsident Volker Bouffier reicht mit dem Schlüssel symbolisch das Amt des Bundesratspräsidenten für ein Jahr an seinen Nachfolger Stanislaw Tillich, Sächsischer Ministerpräsident. © massow-picture
Der Hessische Ministerpräsident und amtierende Bundesratspräsident Volker Bouffier reicht mit dem Schlüssel symbolisch das Amt des Bundesratspräsidenten für ein Jahr an seinen Nachfolger Stanislaw Tillich, Sächsischer Ministerpräsident. © massow-picture

Oberbürgermeister Peter Feldmann ergänzte: „Es war nicht nur ein tolles Fest. Frankfurt hat sich als eine bunte und weltoffene Stadt präsentiert und war der richtige Ort für diese Feierlichkeiten. Die Menschen haben gezeigt: Wir wollen keine Mauern mehr in Europa.“ Die städtischen Ämter und Institutionen hätten hervorragende Arbeit geleistet und ihre Leistungsfähigkeit eindrucksvoll unter Beweis gestellt.

Impressionen vom großen Fest gibt es unter anderem:

Großes Bürgerinteresse beim Einheitsfest 

Joachim Gauck: Rede zum Festakt am 3.Okt. 2015 in der Alten Oper in Frankfurt. 
bei Facebook unter:
https://www.facebook.com/StadtFFM
http://www.tag-der-deutschen-einheit.de/
Einheits-Blog